Mit Sicherheit mehr Spass

Ein Blog von Siri Schubert*

Nass werden kann man: Stand-Up Paddleboarding vor Fuerteventura. (Bilder: Siri Schubert)

Nass werden kann man: Stand-Up Paddleboarding vor Fuerteventura. (Bilder: Siri Schubert)

Einer der absoluten Pluspunkte des Stand-Up Paddleboarding (SUP) ist, dass es so leicht erlernbar ist. Meist dauert es auf flachem Wasser nur Minuten, bis Anfänger aus der knienden Position in die stehende wechseln und – zuweilen noch mit leichtem Wackeln – drauflos paddeln und Spass haben.

Als ich von der 7-tägigen Kombi-Ausbildung der österreichischen ASUPA (Austrian Stand Up Paddle Association) und der International Surfing Association (ISA) zum Instruktor im Stand-Up-Paddeln und Stand-Up Paddle Surfing hörte, meldete ich mich sofort an. Die Idee, Methoden zu lernen, um meine Begeisterung für das Paddleboarding auch mit anderen besser teilen zu können, faszinierte mich. Der besondere Bonus: Die Ausbildung fand auf Fuerteventura statt und das Konzept Sonne statt Schnee war genauso verlockend wie die Aussicht, mit dem SUP auf dem Meer zu paddeln und vielleicht auch die ein oder andere Welle zu erwischen und auf ihr zu surfen.

Doch Freunde, denen ich davon erzählte, waren skeptisch. «Warum braucht man denn fürs SUP-en einen Instruktor?» fragten Sie. «Da gibts doch nichts viel zu lernen.» Die ganze Lizenzierung würde den Sport nur komplizieren und reglementieren. Ich war gespannt.

Steht ihre Frau: Die Autorin auf hoher See.

Steht ihre Frau: Die Autorin auf hoher See.

Im theoretischen Teil ging es gleich los mit Materialkunde, gesetzlichen Bestimmungen, methodischen Grundsätzen, Paddel-Techniken, Wetterkunde und – vor allem – Sicherheit. Dann durften wir aufs Wasser – ein passendes SUP hatte ich mir vor Ort bei der Surfschule Rapa Nui geliehen. Jetzt war Eigenkönnen gefragt. Basisschlag, Bogenschlag, Ziehschlag, Paddelstütze, Stoppschlag, Offside-Turn – wir, eine kleine Gruppe von drei Teilnehmern aus der Schweiz und Österreich, musste zeigen, dass wir die Basics drauf hatten. Und wenig später, dass wir sie auch SUP-Anfängern vermitteln können. Immer wieder forderte Kursleiter Peter Bartl einen von uns auf, die Gruppe zu übernehmen, um den Schülern eine Paddel-Technik beizubringen oder ein Lernziel wie sicheres Geradeaus-Paddeln im Seitenwind anzustreben.

Da wir nur zu dritt waren, liessen sich die Kurskollegen einiges einfallen, damit es nicht langweilig wurde. Manchmal hielten sie absichtlich das Paddel verkehrt herum, paddelten davon, standen rückwärts auf dem Brett oder liessen sich ins Wasser fallen. Und als Instruktorin in spe musste ich reagieren. Und zwar schnell. Das war nicht immer einfach. Denn auch wenn sich der erste Teil des Kurses auf Flachwasser beschränkte, gab es doch Wind, Wellen und zuweilen auch Steine am Ufer, auf die man achten musste. Und ohne schnelle, klare Anweisungen könnten SUP-Anfänger hier schon in Situationen geraten, die zumindest am Board Kratzer verursachen, aber auch, wenn es ganz dumm läuft, brenzliger werden könnten.

Deshalb war für mich das Sicherheitstraining eines der Highlights des Kurses. Rettungsschwimmer und Erste-Hilfe-Kenntnisse sind ohnehin vorgeschrieben und für das Modul im Stand-Up Paddle Surfing, also im Wellenreiten mit dem SUP, wird auch noch die NARS (National Rescue Standard) Livesaver Lizenz, also eine Rettungsschwimmer-Lizenz für das Meer, vorgeschrieben. Während des Kurses gab es zudem noch Rettungsübungen und ich merkte schnell: Einen Mann, der rund 20 Kilo schwerer ist als ich, aufs Board und dann sicher wieder ans Ufer zu bringen, ist kein Kinderspiel. Doch allein die Tatsache, dass ich die Situation geprobt habe und einige Kniffe zur besseren Ausnützung der Hebelwirkung gelernt habe, werden mir helfen, sollte es einmal einen Ernstfall geben.

Auch die Analyse der Wetter- und Umgebungsbedingungen, die Kursleiter Peter Bartl immer wieder einforderte, war äusserst hilfreich. Zwar schaue ich bei meinen Ausflügen und Trainings auch vorab im Internet auf Wind-, Wetter- und Wasserbedingungen, aber konsequent vor jedem Start eine Skizze mit Sicherheitszonen und Gefahrenzonen wie Steinen, flachem Wasser, Strömungen sowie Wind und Wetter zu erstellen, erhöht die Aufmerksamkeit und hilft, die Bedingungen besser einschätzen zu können.

Eines ist klar: Stand-Up Paddleboarding ist ein sehr sicherer Sport – meist ist das Schlimmste, was passieren kann, dass man nass wird. Und auf einem See ab und zu ins Wasser zu fallen macht ja gerade im Sommer einen Teil des Vergnügens aus.

Dennoch kann ich denen, die einer Ausbildung skeptisch gegenüberstanden, jetzt klar widersprechen: Es gibt einiges zu lernen und gut ausgebildete Instruktoren machen den Sport sicherer und schöner. Denn zu lernen, sich auf dem Wasser richtig zu bewegen, Gefahren realistisch einzuschätzen oder am besten zu vermeiden, dabei die Umwelt zu respektieren und noch Tricks zum besseren Fahren und schnelleren Wenden zu üben, ist in jedem Fall ein Gewinn. Was meinen Sie?

*Siri Schubert ist Journalistin, Medienberaterin und begeisterte Wassersportlerin. Nach mehr als 10 Jahren in den USA, die meiste Zeit davon in Kalifornien, lebt sie jetzt in Basel.

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45 Kommentare zu «Mit Sicherheit mehr Spass»

  • Gianpaolo sagt:

    Was beim Paddeln alles möglich ist könnt ihr auch hier sehen. Zudem liefern diese Jungs massenweise Informationen zum Stand up Paddeln. Ich glaube es gibt keinen besseren SUP Blog im deutschsprachigen Raum. Und falls ihr es mal ausprobieren wollt, könnt ihr euch einfach und kostenlos bei uns melden. Für die Sonntägliche Paddeltour braucht es meiner Meinung nach keinen Kurs.

    Grüsse
    Gianpaolo
    http://supsafari.ch/

  • Sie können diesen Sport an den Stränden, wo es windig aus? Zum Beispiel in Tarifa (Cádiz)

  • Joachim Adamek sagt:

    Ein toller Beitrag über eine Sportart, die mir bis eben völlig unbekannt war. Coole Präsentation, hat beim Lesen imens gezündet. Besonders die Berichte von den ersten eigenen Versuchen fand ich hilfreich. Der Tipp mit der selbstangefertigten Gewässerskizze ist genial. …Jetzt warte ich auf den Sommer und die hysterischen Schreie bei der Sichtung des neuen Paddel-Surf-Mix. Dann brauch’s nur noch eine Kamera, um die Gesichter festzuhalten, und der Sommer macht Geschichte.

  • Anina sagt:

    Ich bin erstaunt darüber, was für negative Kommentare Leute schreiben, wenn ihnen eine neue Sportart optisch nicht passt. Zur Frage was Spass/Freude am SUPen macht: Im Sommer auf dem See anstatt an dem See spazieren oder sich bei einer rasanten Fahrt (dazu müssten vielleicht einige noch die Paddeltechnik erlernen) auspowern, das Gleichgewicht verbessern (solch ein Training ist für jede Sportart nützlich), die Ruhe geniessen, den Rücken stärken, Noseturn üben,… die Liste ist endlos. Wozu braucht es Kurse? Auf dem See zu paddeln ist nur der Anfang. Wer es abenteuerlich mag, kann nach einiger Übung auf den Fluss und dort braucht es bereits einiges an Wissen betreffend Technik und Sicherheit (da wähle ich gerne einen Kursleiter mit Ausbildung). Auf dem Fluss können auch Standwellen gesurft werden. Wer es gerne spassig mag, kann Tricks (wie auf dem Board auf der Piste freestylen) lernen. Da brauche ich ausserdem jeden Muskel und habe im Sommer immer wieder eine kühle Erfrischung. Wem das noch nicht reicht: Willkommen im Wettkampf-SUPen. Auch da schätze ich Tipps vom erfahrenen Kursleiter und Wettkampfpaddler.
    Und zur Frage, was denn dieser Blog im Winter soll: Schon mal was von Snow-SUP gehört? Einfach TOP für Fitness, gute Laune, frische Luft, jede Menge Spass und Training für jeden einzelnen Muskel.
    Für alle die immer noch skeptisch sind: Zuerst ausprobieren, bevor man über etwas schreibt, worüber man keine Ahnung hat!! Ich als begeisterte Berggängerin, Kletterin, Boarderin, Slacklinerin, Bikerin, Windsurferin….. bin nun auch begeisterte Stand-Up-Paddlerin! :-)

  • Heinz sagt:

    also ich finde das SUP sollte unbedingt olympisch werden.

  • Ädu sagt:

    Weitaus schweizerischer als das Besuchen von Kursen ist wohl nur noch das rumnörgeln an Sachen die einem missfallen.
    Hier einmal mehr eindrucksvoll bewiesen, ojeoje ….

    • SUPerBartl sagt:

      haha…habe gar nicht gewusst, dass die Schweizer da auch so gut sind…normal sind da die Österreicher Spitzenreiter, aber soviel besser anscheinend doch nicht…

  • Thomas sagt:

    Das kam in den letzten paar Jahren immer mehr auf. Ich verstehe irgendwie nicht so recht, was daran so wahnsinnig toll sein soll. Kann ich mir ja gleich ein Pedalo / Kanu whatever mieten.
    (ich rede hier von den Zürisee-Standuppadlern!)
    Im Meer ist es natürlich eine komplett andere Sache!
    Trotzdem ziehe ich auch da das normale Wellenreiten vor, aber jedem das seine… :)

    • Michu sagt:

      Danke Thomas! Du sprichst mir aus der Seele. Auch aus dem Artikel lese ich keinen Grund heraus WARUM man SUP machen soll. WO ist der Spass? (im Titel erwähnt, nachher untergegangen?) Wenn es keine Lernkurve gibt, wie sieht es mit der Langzeitmotivation aus?

      Und ich halte es vor allem für Meeres-Anfänger sehr gefählich. Beim Wellenreiten kommt man gar nicht raus, wenn man die Techniken nicht beherscht. Mit dem SUP gehts Ruck-Zuck raus. Wenn dann die erste grössere Welle einem in die Waschmaschiene nimmt und man beim Auftauchen noch gegen das Brett stösst => gute Nacht. Von daher finde ich einen generellen Kurs zu Strömungen, Riff, Wellen, etc. sehr sinnvoll.

      @Autorin: Wo ist der Spass? Was ist anders als bei einem Kanu, etc.? Warum SUP?

      • Siri Schubert sagt:

        Ob’s Spass macht, merkt man natürlich am besten, wenn man es selbst ausprobiert. Warum macht Skifahren Spass? Oder Mountainbiken? Das ist eine individuelle Sache. Deshalb auch eine individuelle Antwort: Mir macht das Stand-Up Paddleboarding Spass, weil ich unglaublich gerne auf dem Wasser bin, mich in der Natur bewege, gerne spüre, wenn mich eine Welle ein Stück mitnimmt oder ich beim Paddeln gegen den Wind ausser Atem gerate. Es ist ein Highlight, wenn ich am Rhein morgens einen Biber sehe oder auf Fuerteventura ein Rochen unter meinem Board entlang gleitet. Ich bin auch sehr gerne und oft mit dem Kajak auf dem Wasser und auch das macht riesigen Spass – allerdings ist beim SUP die Perspektive anders und man sieht mehr im Wasser und in der Umgebung. Natürlich gefällt mir auch der Fitness-Aspekt: Alle grossen Muskelgruppen sind gefordert und nach 10 km in zügigem Tempo weiss man auch, was man getan hat.
        Und was die Langzeitmotivation angeht: Paddeln auf dem SUP ist leicht zu erlernen, aber wie in jedem Sport gibt es jede Menge Tricks und Feinheiten und wenn man das SUPen auf dem Flachwasser beherrscht, reizt es einen vielleicht, in die Wellen zu gehen – und da sollte man schon ein bisschen Ahnung von Strömung, Wellen und Riffen haben. Oder auf einem kippligen Raceboard an einem Rennen teilzunehmen. Zu lernen gibt es eigentlich immer etwas. Das lässt sich mit anderen Sportarten gut vergleichen – mit einem breiten, gemieteten Ruderboot über einen See zu rudern ist nicht sonderlich schwierig, aber gekonnt mit einem Skiff einen windigen Bergsee zu überqueren, ist eine andere Sache. Das eine ist nicht weniger schön als das andere – nur eben anders.

        • Michu sagt:

          Danke für Deine Antwort.

          Ich bin auch sehr gerne auf dem Wasser unterwegs (Wakesurfen, Wellenreiten).
          Scheint also als Training für mich hier zu Hause durchaus was zu sein.

          Bei Rapa Nui war ich auch mal. Der Leiter (Andireas) ist mir immer noch in Erinnerung. Der war immer top motiviert und auch motivierend.

  • Arnd sagt:

    Hi sirii…
    Schön das auch du nun in der welle angekommen bist…;))
    Freut mich das du den kurs gemeistert hast…
    Cu on water
    Aloha
    Arnd

  • holofernes sagt:

    gibt es irgend etwas für das es keinen kurs gibt?

    • Thomas sagt:

      Das witzige ist ja, dass „der Schweizer“ total auf so Kurse abfährt! Bevor der mal irgendwas selber macht bzw einfach ausprobiert, wird erst mal die Profiausrüstung im I-net bestellt und dann einen Kurs gemacht ^^

  • Jesus sagt:

    und? Wann kann ich mich bei Ihnen, der ASUPA und ISA zertifizierten Instruktorin, zu einem Kurs anmelden? Brauche ich für die Teilnahme vorgängig einen Kurs im Badehose anziehen und Sonnencremen?

    • P. Räber sagt:

      Hahaha, herrlich Dein Kommentar! Der Punkt ist jedoch, dass sich Zürich, und nur Zürich genügend Leute finden, die an einem solchen Kurs teilnehmen und dafür auch noch zahlen, weil’s halt eben cool ist!

  • Jens sagt:

    Gewünscht hätte ich mir ein paar Worte dazu, was eigentlich das spassige oder faszinierende an diesem Sport ist. Auf den ersten Blick sieht es sehr unpraktisch aus. Weder schnell noch elegant. Transportieren kann man nichts. Den sportlichen Mehrwert gegenüber Rudern oder Kajak verstehe ich auch nicht.

    • Marco Müller sagt:

      Das faszinierende ist das Element Wasser. Man braucht die Beinmuskulatur um das gleichgewicht zu halten. Rucken, Bauch, Bizeps und Trizeps zum Paddeln. Kurz gesagt jeder einzelne Muskel wird beansprucht. Unpraktisch ist es überhaupt nicht. Nach ein paar stunden gleitet man elegant durch das Wasser. SUP mit Rudern oder Kajak zu vergleichen ist wie wenn man Äpfel mit Birne vergleicht. Mein Tipp an euch, versucht keine aufblabare SUP’s zu verwenden die sind echt träge.

    • Siri Schubert sagt:

      Was kann man da raten? Ausprobieren! Transportieren kann man auf Touring SUP eine Menge (http://www.wernerpaddlesblog.com/blog/2008/08/sup-expedition.html) – aber manchmal möchte man ja gar nicht unbedingt von A nach B gelangen, sondern sich einfach auf dem Wasser bewegen…

      • Jens sagt:

        Danke für den Link. Sehr erleuchtend. Ich mach mich dann mal dran ein Sea Kajak zu erfinden, das man auch im Stehen bepaddeln kannt. Scheint die optimnale Kombination zu sein… Aber nicht weiter sagen bitte ;-)

  • Marco Müller sagt:

    @Lorenz Pfister, sie haben keine Ahnung. SUP hält Fit und macht absolut Spass vor allem im Meer, SUP ist ein ganzkörpber Workout kann ich nur jedem empfehlen. Bescheuert sieht es überhaupt nicht aus, es sieht absolut trendig aus. Ich war 6 Monate in Hawaii und bin dort nebem Surfen auch oft auf dem SUP gewesen, Spassig wirds vor allem dann wenn man eine Welle erwischt, absolut geiles feeling. Die Preise in der Schweiz sind aber eine frechheit, pro Stunde 35.– bis 45.–!!! sorry jungs aber das geht gar nicht. Halber Tag SUP in Hawaii = CHF 15.–. Den Kurs der oben beschrieben wird finde ich absolut unnötig. SUP lernt man alleine das ist total easy. Einfach den andern SUP zuschauen und nachmachen oder bei gelegenheit jemanden dort fragen die geben gerne tipps.

    • Michu sagt:

      Anfänger und vor allem im Meer total easy unterwegs. Unter der Rubrik „Vermisst“ oder „Ertrunken“ kann man dann diese Helden sehen. Super Tipps!

      • SUPerBartl sagt:

        alles total easy..bis man dann bei aufkommenden 7 Beaufort ablandig Richtung Tahiti treibt, wenn man in Hawaii ist..oder richtung Amerika, wenn man in Fuerte die letzte Bucht versäumt…ich war auch mal so ein Held, und wurde in meinen jungen Jahren gott sei dank von wirklichen Helden gerettet..

    • Stefan sagt:

      Das war ein Ausbildungskurs für Instruktoren!!
      Ansonsten bin ich der Meinung dass das Preisniveau an Peddalo Windsurfbrett etc. angepasst sein sollte.

  • Daniel Degen sagt:

    SUP: Ein „Sport“ den die Welt nicht braucht. Das Ganze ist doch nur eine Masche der Hersteller um auch die Bewegungsspastis mit coolen Surfaccessoires und Brettern zu versorgen. Ich hab in San Diego viele gesehen, die bei besten Wellen mit ihren Brettern dem Strand entlang stehpaddelten. Geht’s noch?

    • Stefan M sagt:

      Braucht die Welt Zumba, Eisklettern, Schach oder irgend eine Sportart wirklich? Wohl kaum. Aber etwas mehr Toleranz würde der Welt gut tun. Jeder soll doch für sich selber entscheiden, was Sinn und Spass macht und was nicht. Ich finde es schon mal sehr positiv, wenn Leute neue Sachen ausprobieren und nicht nur vom Sofa aus ein Urteil fällen.

      • SUPerBartl sagt:

        Curling hast du vergessen…und das ist olympisch..aber ich habs noch nie gemacht, deshalb kann ich nicht mal wirklich drüber schimpfen…SUP ist vielseitig, und als Ausdauersport eine super Ergänzung und das ganze Jahr über möglich.
        Schimpfen ist halt so einfach, noch einfacher als SUP…..
        und man spürt durchs schimpfn , dass man am Leben ist..nur es macht mieses Karma, also Vorsicht..

  • Louis Huwyler sagt:

    SUP’s sind auf Schweizer Seen bereits stark verbreitet. Als aktiver Wassersportler kann ich den Aufschwung der SUP’s verstehen, denn auf dem Wasser ist es einfach schön, egal mit welchem Sportgerät. Dass sich jemand im Umgang mit diesem neuen Sportgerät weiterbildet und unter Umständen sein Wissen weitergibt finde ich lobenswert. Was leider in diesem Blog fehlt ist die Tatsache, dass man sich mit einem SUP nur innerhalb der äusseren Uferzone (max Abstand zum Ufer 300 m) bewegen darf. Uns fällt immer wieder auf, dass sich Wassersportler mit SUP’s auf eine Seeüberquerung einlassen, z. T. ohne Rettungsweste versteht sich. Ich finde das gefährlich, verantwortungslos und es ist klar verboten. Trotzdem, SUP’s ist eine super Sache und ich wünsche allen viel Spass mit den Geräten.

    • John Tobler sagt:

      ich bin zwar kein SUPler, aber das mit dem max 300m abstand zum ufer wusste ich nicht. mich würde aber interessieren wie sich das ganze auf dem fluss verhält. wie sieht es da vom gesetz her aus, den an der limmat zwischen escherwyys und werdinsel (züri), tummeln sich bereits einige solcher gestalten rum.

      • SUPerBartl sagt:

        Ähnliche Regeln wie Kajakfahren, wobei klassische Gesetze gibt es da noch nicht…In Österreich ist es so, dass Flüsse, mittlerweile auch Wasserstrassen wie die Donau für SUPs zugänglich sind.

  • Stefan sagt:

    Als Sicherheitsfreak würde ich mich nicht bezeichnen, aber bei diesem Thema gilt die 80/20-Regel ganz bestimmt: Mit wenigen Grundregeln lassen sich die meisten Gefahren vermeiden und die Sicherheit nimmt enorm zu. Der Spassfaktor wird keineswegs kleiner, aber der Spass lässt sich vielleicht verlängern. Ich möchte ja auch morgen und übermorgen noch meinen Spass geniessen können!

  • F. Moser sagt:

    Schon lustig wie das als neue Sportart angepriesen wird. Mittlerweile lässt sich den Leuten ja so ziemnlich alles andrehen. Wir haben das schon als Buben (vor ca. 25 Jahren) gemacht auf dem See. Surfboard und Paddel.

  • Alfio sagt:

    Pfister, ich nehme mal an Bierbauch, Faul und jaaa nie etwas neues Anfangen :-)

    Es macht Spass und ist wesentlich einfacher als Surfen, Windsurfen oder Kiten. Kann zudem auch auf Flachen Gewässer gemacht werden, was für die Schweiz mehr als Ideal ist.

    Oder wollen Sie mir Sagen dass Windsurfen auf dem Silvplana See Sinn macht??

  • Karl Knapp sagt:

    Schon letzten Sommer kursierten die ersten Stehpaddler zwischen Wollishofen und Thalwil. Bescheuert ist schon das richtige Wort. Meine Irritation kommt eher von der Frage, wo sich Frau Schubert wohl gerade befindet. Also echt, wenn ich zum Fenster rausschaue: es gibt fast keinen unpassenderen Moment für dieses Thema …

  • Lorenz Pfister sagt:

    Sorry, das sieht einfach bescheuert aus. Nach dem Nordic Walking der nächste Hype. Hier will uns doch einfach jemand etwas verkaufen.

    • Heinz sagt:

      sie haben das wasser radfahren, oder wie das spinning unter wasser schon wieder heisst, noch vergessen. vielen leuten kann man einfach alles verkaufen.

    • Heinz sagt:

      bescheuert ist ja nicht die aktivitaet selber, kann ja sicher spass machen. aber dass man jetzt sofort eine neue trend sportart daraus macht und den leuten gleich allerlei kurse verkaufen will ist schon etwas fragwuerdig.

  • Cybot sagt:

    Da hat man einen neuen Sport entdeckt, es macht Spass, und trotzdem fragt sich der Schweizer, ob er es wohl richtig und sicher genug macht. Das würde sonst wohl niemandem auf der Welt in den Sinn kommen.

    • P. Räber sagt:

      Ja hey, safety first! Das ist wichtig! Es gibt auch Kurse, bei denen man den korrekten und sicheren Umgang mit Schachfiguren und Minigolf-Schlägern erlernen kann! Auch nur in der Schweiz möglich! Und als ob das nicht genug wäre: Vermutlich ist das auch noch irgendwo in einem Gesetz verankert…

  • Michu sagt:

    Wozu SUP?

    Macht es Spass? Ist es ein gutes Training? Wenn ja, für welche Muskeln, welche andere Sportart kann davon profitieren?
    Kann man auch „falsch“ paddeln, also dass man den Muskeln/Haltung mehr schadet?

    Falls Wellen da sind nehme ich immer das Surfbrett. Es ist schwer zu lernen und genau das hält meine Motivation hoch.
    Und bin ich dann eine Welle am abreiten, dann stört auch kein Paddel in der Hand.

    Die Sicherheitsschulung finde ich super! Nur welcher Anfänger nimmt einen Kurs?
    Es ist ja so leicht. Und genau diese Anfänger kommen nachher in Teufels Küche, wenn sie mal runterfallen und
    keine Ahnung von den Kräften im Wasser haben.

    Habe die ersten SUPs vor vielen Jahren mal auf Hawaii gesehen. Im Moment sind sie inflationär im Gebrauch.

    • SUPerBartl sagt:

      Hi MIchu

      Fragen über FRagen..
      ich komme vom Windsurfen,nebenbei kajakfahren, dann dem Surfen, vor allem dem Flussurfen verfallen und jetzt hauptsächlich mit dem SUP unterwegs.

      In der surffreien Zeit hältst du dich beim Paddeln fit, und kannst das dann im Lineup auch direkt umsetzen, neben dem Ausdaueraspekt werden auch arm- und Rumpfmuskulatur und auch Beinmuskulatur beansprucht.
      Man kann falsch paddeln..und wie!
      so schwimmen , dass ich nicht untergeh is auch nicht besonders schwer und trotzdem können viele nicht gut schwimmen, dasselbe ists mit dem Paddeln, das ist eben nicht so leicht wie man glaubt..
      Und..es nehmen schon anfänger einen Kurs..immer mehr…
      Und wer mehr erfahren will, kann sich ja bei mir melden oder zu einer meiner Ausbildungen kommen..

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