Sport ist mehr als Kalorien verbrennen

Sport sollte Freude bereiten, nicht Qualen: Gewichtheberin Hripsime Khurshudyan. (Bild: Keystone)

Sport sollte Freude bereiten, nicht Qualen: Gewichtheberin Hripsime Khurshudyan. (Bild: Keystone)

Erstaunlich viele Leute treiben nur Sport, weil sie abnehmen wollen. Gerade jetzt nach den Feiertagen stehen sie auf die Waage. Ihre Hoffnung, die Schlemmerei habe weniger angehängt als befürchtet, bewahrheitet sich nicht. Sie erschrecken, kaufen sich im Übereifer teure Abos im Fitnesscenter, gehen zwei-, dreimal hin, schwitzen, leiden, verlieren bald den Kampf gegen den inneren Schweinehund, geben auf – und schämen sich dann wegen ihres schwachen Durchhaltewillens und dem Übergewicht, das sie sich so sehr wegwünschen. Das muss nicht sein!

Bevor Sport wirklich Freude macht, keine grosse Überwindung mehr kostet und zum ganz gewöhnlichen Alltag gehört wie Zähneputzen oder Einkaufen, braucht es Zeit (mehr als ein, zwei Wochen). Doch eines ist sicher: Wer mit Sport nur Fettverbrennung im Sinn hat, bringt auch Schoggi, Rahmplätzli und Butterrösti nicht aus dem Kopf – und macht sich nur das Leben schwer.

Ein mögliches Rezept dagegen heisst: Einstellung ändern! Nicht in erster Linie an die Figur denken, sondern an die zahlreichen positiven Effekte, welche der Sport bringen kann. Folge: Das Wunschgewicht kommt dann von alleine.

Hier sind 5 Tipps, die motivieren könnten:

1.    Regelmässiger Sport stärkt das Immunsystem und schützt vor Volkskrankheiten wie etwa Diabetes, Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen, Alkoholismus, Rauchen, etc. Lesen Sie dazu auch:

2. Mehr Energie und bessere Laune. Wer sich zu wenig bewegt, fühlt sich chronisch schlapp, müde, gereizt. Sport verhilft dagegen zu mehr Vitalität – auch wenn das manche Leute nicht glauben. Ausserdem machen Aktivitäten an der frischen Luft gute Laune. Etwa ein Lauf durch den Wald erhöht den Endorphinspiegel im Blut – das Glückshormon. Regelmässiger Ausdauerport wie Joggen vertreibt Alltagssorgen, hilft sogar bei Depressionen, und macht deutlich stressresistenter. Ein Sprichwort sagt: «Laufen funktioniert wie ein Beruhigungsmedikament oder ein Antidepressivum. Es ist einfach gesünder.» Lesen Sie dazu auch:

3. Weniger Schlafstörungen, bessere Hirnleistungen. Sport – insbesondere am Morgen – hilft, dass wir tagsüber wacher sind und nachts besser schlafen. Auch die geistige Fitness wird gefördert. Die erhöhte Sauerstoffversorgung verbessert die Leistungsfähigkeit des Gehirns, verlangsamt den natürlichen, altersbedingten Schrumpfungsprozess der Hirnzellen und erhöht logisches Denken und Kreativität. Lesen Sie dazu auch:

4.    Besseres Sexleben. Wer regelmässig Sport treibt, bringt sein «Kraftwerk» in Gang und setzt Hormone frei, die für einen gesunden Kreislauf sorgen. Die sexuelle Lust wird gesteigert. Warum das so ist? Wer regelmässig trainiert, fühlt sich wohler mit seinem Körper, steigert dadurch sein Selbstvertrauen und hat weniger Mühe, sich dem Partner nackt zu zeigen. Lesen Sie dazu auch:

5.    Gezähmter Heisshunger. Wer mal so weit ist und regelmässig und konsequent trainiert, achtet automatisch auf seine Ernährung. Denn  Ausdauersport reguliert den Appetit von selbst. Das belegen Studien. 
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Ich wünsche allen ein gesundes 2013 und viel Spass beim Spörteln!

37 Kommentare zu «Sport ist mehr als Kalorien verbrennen»

  • Sport muss für mich immer auch einen Fun-Faktor haben. Deshalb liebe ich Bergsteigen -> frische Luft, umwerfende Umgebung und gute Erholung, nebst der körperlichen Anstrengung. Eine ideale Mischung.

  • Luca sagt:

    Mit Punkt 5 bin ich nicht ganz einverstanden. Ich treibe regelmässig Sport (3x pro Woche Boxtraining) und habe nicht das Gefühl, dass sich mein Appetit reguliert. Im Gegenteil, ich habe immer einen Mordshunger aber auch einen grösseren Willen, um diesen Hunger auszuhalten.

    • Sanda sagt:

      Geht mir auch so. Ich treibe regelmässig Sport – jeden Tag mindestens 1 Stunde, sei es mal nur spazieren oder joggen – und habe zumindest nach dem Joggen immer einen Mordshunger!
      Muss aber anfügen, dass ich den Sport aus reinem Spass entdeckt habe und beiläufig dabei Gewicht verloren habe (mittlerweile 20kg verloren über die letzten 8 Jahre – langsam aber stetig). Der Spass daran muss sein!

  • Mäsi sagt:

    Welch Ironie. Da versucht die Autorin ständig den Ausdauersport als Spass zu verkaufen, um faulenzende Leser zu motivieren, vernachlässigt aber komplett der stärkste aller Motivatoren: Spiel!

    Versteht mich nicht falsch, auch ich jogge gerne und hab meinen ‚Spass‘ dabei, doch wer wirklich Freude am Sport treiben finden will, sollte sich Spielsportarten aussuchen. Spass am Spiel liegt in der Natur des Menschen und jegliche Anstrengungen dabei rutschen gerne in den Hintergrund. Spielsport ist definitiv der bessere Einstieg als eine Selbstgehirnwäsche, indem man sich diese fünf Punkte einredet.

    Ich habe meine Freude am joggen dadurch gefunden, weil ich mich im Endeffekt durch bessere Physis im Spielsport verbessern wollte, was in diesen wiederum für mehr Spass sorgt.

    Ich wage zu behaupten, dass jeder Neo-Sportler, der 2 x in der Woche Spielsport (Fussball, Unihockey, Squash, Badminton aufgrund des Spiels an sich wohl am besten geeignet) betreibt, wird mit mehr Freude dabei sein und bessere gewünschte Effekte erzielen, als jemand, der sich zu ebenso oft Ausdauersport durchringt.

    • @ mäsi: selbstverständlich gönne ich Ihnen den spass bei spiel-sportarten. und wenn Sie andere leser/innen motivieren : umso besser!!! aber würden Sie meinen blog relegemässig verfolgen, wüssten Sie, dass ich nicht nur jogge. ich bin zwar vernarrt ins laufen, das stimmt, denn er entspannt mich bis in die knochen. trotzdem liegt mein absoluter persönlicher spass bei allen spielarten des alpinisumus: alpinklettern, eisklettern, sportklettern, bouldern, skitouren, freeriden, bergsteigen, etc. und dazu brauche ich IMMER einen partner, es macht mir auch spass in einer gruppe von freunden unterwegs zu sein. darum ist joggen für mich ein sport, den ich in zürich jederzeit und auch alleine treiben kann. dafür bin ich sehr dankbar. wenn ich will, mache ich mit jogging-partner/innen ab. darum verstehe ich Ihre „Ironie der Autorin* nicht. Trotzdem: Viel Spass beim Badmington! das habe ich in meiner jugend auch gespielt. Sportlicher Gruss, Natascha (die Autorin)

  • Marc sagt:

    Martin so ist es, deshalb sind viele füllige Leute auch ehemalige Sportler.

    Hey, bitte nicht falsch verstehen: Ich weiss Sport zu schätzen und kenne die belohnende Wirkung von körperlicher Tätigkeit, und es gibt fast nichts besseres, als ganze Tage schnaufend und schwitzend zu verbringen. Aber was ist ganzheitlichkeit? Auf allen Gebieten gut zu sein? Das ist nicht ganzheitlich, sondern unmöglich. Ich ziehe es vor, eine Domäne auszuwählen und GANZ dort zu verbringen.

    Jetzt lasse ich Ihnen Ihr Thema wieder, mit einem Schuss Wehmut aber noch mehr Überzeugung. :)

  • schnitzelbrot sagt:

    Fakt ist, wer abnehmen will muss ein Kaloriendefizit erzielen. Wer zunehmen will muss einen Kalorienüberschuss erzielen. Um ein Kaloriendefizit zu erzielen, kann man weniger essen, oder mehr Sport machen, um den Kalorienverbrauch zu erhöhen. Das Defizit darf aber nicht zu hoch sein, sonst meint der Körper, es herrsche eine Hungersnot und stellt die Fettverbrennung ein.
    Bei einem 60 minütigen intensiven Ausdauertraining verbrennt man etwa soviel Kalorien wie man bei einem normalen Mittagsmenu zu sich nimmt. Das schafft aber kein Übergewichtiger und ist ausserdem langweilig. Zudem ist der Nachbrenneffekt nicht so hoch. Während des Trainings wird Fett verbrannt und danach noch ca. bis 2 Stunden.
    Macht doch besser ein intensives Krafttraining nur mit Grundübungen. Dauert pro Trainingseinheit ca. 50 Minuten und ist viel weniger langweilig. Und der Nachbrenneffekt ist um einiges höher. Die Fettverbrennung fängt zwar erst nach dem Training an, kann aber bis zu 48 Stunden anhalten.
    Ein Anfänger kann in den ersten 2 bis 3 Monaten sogar bei einem Kaloriendefizit Muskeln aufbauen und Fett verbrennen. Wichtig ist aber, dass die Proteinzufuhr erhöht wird. Danach wird kaum mehr Muskeln aufgebaut, aber immer noch Fett verbrannt. Am Besten dann einfach so weitermachen, bis man beim gewünschten Körperfettanteil angelangt ist.
    Wer jetzt noch mehr Muskeln möchte, muss einfach die Kalorienzufuhr langsam erhöhen. Dabei darauf achten, dass der Körperfettanteil nicht wieder zu hoch geht. Ansonsten die Kalorien wieder etwas drosseln.
    Wichtig ist, dass immer min. 1 Tag Pause eingelegt wird. Die Muskeln wachsen während der Regeneration und nicht während dem Training. Jeden Tag Training ist also kontraproduktiv. Für Profis gibts natürlich entsprechende Trainingspläne. Ein Ganzkörper Training mit Grundübungen 3 mal in der Woche ist für einen Anfänger aber ideal.
    Sehr wichtig ist auch, die Gewichte regelmässig an die neue Kraft anzupassen, damit das Training intensiv bleibt. Nur wenn euer Körper spürt, dass er grössere Muskeln braucht, um das schwere Trainingsgewicht zu bewegen, wird er auch Muskeln aufbauen.
    Zieht das mal bis zum Sommer durch und ich garantiere euch, ihr werdet euch nicht wiedererkennen. Die Männer werden schlanker und muskulöser aussehen und die Frauen schlanker und straffer.

  • martin sagt:

    hallo
    absoluter quatsch betreibe seit Jahren Sport. je mehr man abnehmen will desto mehr muss man machen. weniger essen heisst auch weniger trainieren. würde auch lieber auf dem Sofa fressen und saufen. alles kann du einfach nicht haben.
    Gruss
    Martin

  • hallo natascha

    ich stimme natascha zu, sport ist mehr als kalorien verbrennen. für was haben wir unsere zwei beine… um die welt, die natur zu erwandern… nicht jeden meter ins auto sitzen.
    ich betreibe sport aus reiner freund, genuss und lust. man fühlt sich einfach viel besser, vitaler, beweglicher, ausgeglichen und
    ist zufrieden.
    wie schön sagte doch einmal ein berühmter bergsteiger: „sport draussen in der natur, und insbesondere das bergsteigen ist
    die tiefste verbundenheit mit der erde.“ wie schön und treffend klingen diese worte.

    den uebergewichtigen empfehle ich, einen tag in der woche nichts zu essen. ( habe ich jahrelang gemacht ) und das
    ganz sachte mit sport und bewegung beginnen. zB. keine rolltreppen benützen, das auto stehen lassen, zu fuss zum einkaufen gehen. einfach bewegung in den alltag einbauen.
    in einer zweiten phase, dann mit leichten wanderungen, joggen, velofahren beginnen. die möglichkeiten sind riesig. einfach das, was einem am besten liegt.
    viel spass dabei.

    gruss von
    raphael wellig http://www.raphaelwellig.ch

    • Sutter sagt:

      Das ist ein extrem schlechter Tipp mit dem „einen Tag nichts essen“ man sollte so regelmässig wie möglich essen, bitte keine solchen kontraproduktiven „tipps“ posten, im dümmsten Fall machts noch einer nach!

      • Frei sagt:

        Das Problem mit weniger essen ist, das der Körper zu wenig Energie bekommt und dann statt das Fett und die Energie die durch das Essen in den Körper gelangte, die Muskeln abbaut.
        Weniger Muskeln ergibt einen geringeren Kalorienverbrauch und ist somit nur kontraproduktiv.

      • Martin Müller sagt:

        @Sutter: Welche Belege haben Sie für Ihre Ansicht über „einen Tag nichts essen“? Intermittierendes Fasten kann durchaus positive Effekte zeigen. Dazu gibt es nicht nur Laborstudien, sondern auch Beobachtungsstudien an Menschen. (Siehe z.B. die Übersicht im Wikipedia-Artikel zum Thema). Dagegen findet man keine Studien, die direkt eine negative Auswirkung von periodischem Nicht-Essen nachweisen. Intermittierendes Fasten macht eigentlich auch Sinn mit Hinblick auf unsere evolutionäre Geschichte, wo zur Jäger/Sammler-Zeit die Kalorienaufnahme durch Essen von Tag zu Tag sehr stark variierte.

  • Joachim Adamek sagt:

    Na, die Woche wird wohl defintiv besser als die letzte, nachdem Frau Knecht wieder bloggt. … Apropos Übergewicht: Also, ich habe festgestellt, man nimmt nicht zwischen den Feiertagen zu, sondern in der übrigen Zeit. Aber vielleicht esse ich auch über die Feiertage lediglich das Falsche.
    Sicherlich gibt es viele Gründe, Sport zu machen. Ich persönlich lasse nur einen gelten: Er muss Spass machen, dann powert er auf. Wer täglich ein paar Minuten in Sport investiert, egal zu welcher Tageszeit, findet noch mitten im grössten Stress eine Gelegenheit zur Entschleunigung. Und mit der Zufriedenheit, die sich dabei einstellt, wachsen auch die (Abwehr-)Kräfte. Das sehe ich ähnlich wie Frau Knecht. Obschon ich ein bisschen neidisch auf die Temperaturen im Tessin bin, geh’ ich jetzt erst mal eine Runde Biken. Die Arbeit kann warten!

  • Ramon Paxus sagt:

    Die Mehrheit der erwähnten Punkte wird immer und immer wieder vorgebetet, entbehrt aber in meiner Erfahrung jeglicher Bestätigung. Sich bewegen, gar Sport treiben macht mich überhaupt nicht glücklich oder wach, sondern müde, schlapp und hungrig. Überwinde ich mich, mich Morgens mehr zu bewegen (Spaziergang, Radfahren, Fitnesscenter, Schwimmen, was auch immer) bin ich nachher den ganzen Tag schlecht gelaunt, unproduktiv, unkonzentriert und anfällig für ‚Ess-Sünden‘.

    Ohne zusätzliche sportliche Aktivität schlafe ich hervorragend und fühle mich Morgens fit und voller Energie.

  • Steve sagt:

    Mal eine Frage in die Runde: Sport hat mir noch nie Spass gemacht oder Befriedigung verschafft, egal in welcher Form. Es war immer anstrengend, unheimlich ermüdend und frustrierend, und eine Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens konnte ich auch nicht feststellen. Auch eine nennenswerte Gewichtsabnahme konnte ich damit nicht erzielen. Irgendwann habe ich es dann sein lassen, und es ging mir auch nicht schlechter als vorher. Klar, man liest, dass es gesund sein soll, aber wenn es einem das Leben so vergrätzt (vom Zeiteinsatz mal ganz abgesehen), ist es dann wirklich so gesund? Ich würde schon gerne etwas abnehmen, aber diese Ackerei ist nichts für mich.

    • Paul Mircher sagt:

      Hallo! Was haben sie dann für Sport ausprobiert? Wenn sie jetzt z.B. 20 Kilo Übergewicht haben, dann werden sie beim Laufen oder Wandern nicht viel Freude haben. Ich kenne auch jemand der am Anfang sein Gewicht mit Schwimmen, Spazieren und Ernährungsumstellung gesenkt hat und danach mit Laufen begonnen hat.

    • Roland K. Moser sagt:

      Vielleicht gehst Du die Sache falsch an? Wenn Du nach dem Training oder z.B. dem Rennvelo-Ausfährtchen körperlich und geistig verspannt bist, machst Du es falsch. Ausdauersportarten sind meditativ. Wenn sich die Entspannung nicht einstellt, machst Du es falsch.
      Wenn Du die Sache locker und sowohl in Qualität als auch Quantität richtig angehst, verspreche ich Dir Erfolge. Vorausgesetzt der Alkohol- und Zigaretten-Konsum ist sehr nahe 0.

    • milsom sagt:

      Mir geht das ähnlich. Gibt kaum Sport, der mir Spass macht, bis jetzt ist das nur Inline-skaten und Skifahren, beides schwierig *einfach mal schnell zu gehen“ (von hier, wo ich wohne), aber doch immerhin etwas, das mich zum Schwitzen – und Strahlen bringt ;o)

      Ich gehe jetzt halt ins Fitness-training – mit drei Kolleginnen. Das Fitten selber macht mir nach wie vor keinen Spass, aber wir wärmen gemeinsam auf den Bikes oder Steppern auf, machen dann individuellen Kraft-aufbau und dann wieder gemeinsam Cardio auf dem Bike oder Stepper. So geht das recht gut mit der Motivation – und nachher fühle ich mich jeweils echt gut!
      Ich hoffe, du findest auch was, was dir Spass macht!

    • Ramon Paxus sagt:

      Kann ich bestätigen. Wenn überhaupt, dann tritt die Gegenteilige Wirkung ein: Nach morgentlicher Bewegung fühle ich mich den ganzen Tag schlapp, müde, hungrig, unkonzentriert. Es tönt vielleicht blöd, aber ich erwische mich häufig beim „Nachtrauern“ der Zeit welche ich beim Sport „verloren“ habe. Frust darüber, dass ich nichts gegen die negative Stimmung machen kann als warten, bis es vorbeigeht ist ebenfalls häufig.

    • Teamsportler sagt:

      Machen Sie einen Teamsport auf Plauschniveau, das macht am meisten Spass. Zum Beispiel Curling, Eishockey, Unihockey, Rudern… (Plauschfussball ist den meisten zu gefährlich).
      Ansonsten kann man auch einfach weniger essen um abzunehmen.

  • Philipp Rittermann sagt:

    stimmt. sport soll spass machen. ist er bloss mittel zum zweck, läuft man gefahr, dass mittelfristig die disziplin abnimmt. meines erachtens ist aber auch hier ein gesundes mass gefragt. allzu verbissenes sport treiben ist auch einseitig und einer ausgewogenen balance nicht förderlich. ä guets neus allerseits!

  • Stephan sagt:

    Kleiner Tipp: Krafttraining ist mind. so nützlich fürs Abnehmen wie Ausdauertraining (am besten beides), da durch die grössere Muskelmasse dauerhaft deutlich mehr Kalorien verbrennt werden (also nicht nur während dem Training).

  • Ausdauersportarten haben sehr positive Auswirkungen auf alles. Allerdings muss zwingend darauf geachtet werden, dass 50 bis 70 % der trainierten Zeit im Grundlagenausdauerbereich trainiert wird.
    Guten Montag Frau Knecht. Wie geht es ihrem Füsschen?

    • Thomas (II) sagt:

      Es wäre schön wenn das wirklich so wäre, leider schafft Ausdauersport eine katabolische Umgebung, d.h. Muskelmasse wird abgebaut, was meiner Ansicht nach sicherlich keine positive Auswirkung ist, nimmt doch die Muskelmasse altersmässig sowieso schon ab. Mit weniger Muskelmasse wird auch weniger Energie (bestenfalls Fett) verbrannt…
      Eine gute Balance zwischen Krafttraining und Ausdauersport hat meiner Meinung nach sehr positive Auswirkungen auf alles.

      • Roland K. Moser sagt:

        Ich weiss nicht, dass es so ist. Keine Ahnung. Und ganz ehrlich: Ich kann es mir nur vorstellen, wenn ein Bodybuilder beginnt, für einen Marathon zu trainieren. Wenn die Muskelmasse abnimmt, kann dies auch auf falsche und ungenügende Ernährung hindeuten. Ich würde die Ursache mal dort suchen, und nicht bei der Sportart selbst.
        Desweiteren halte ich es für notwendig, die ganze Muskulatur im Fitness-Center zu trainieren, vorwiegend im Winter. Und die Beine bei einem MTBler oder Läufer das ganze Jahr.

        • Petr Sterch sagt:

          Ein Ausdauersportler darf nicht „viel“ Muskelmasse haben, dies kann gar nicht funktionieren. Warum hat wohl der Gepard einen dünnen schlanken körper und dr Löwe dicke Muskeln? Dies ist wie bei 100 Meter Sprinter und 5000 Meter Läufer.

          • Roland K. Moser sagt:

            Natürlich. Deswegen wird der Bodybuilder massiv an Gewicht und Muskeln verlieren, wenn er zum Marathon wechselt. Dass Muskelmasse abgebaut wird ist in diesem Fall normal und nicht schlimm.
            Das Problem taucht dann auf, wenn man Ausdauersportarten betreibt und sich auch noch falsch und in ungenügender Menge ernährt, z.B. zuwenig tierische Eiweisse.
            Ich jogge (bis zu 2 h), Rennvelo und MTB bis zu 6 Stunden. 170 cm und aktuell 70 kg und 45 jahre alt. So dürr bin ich nicht, und der Körperfettanteil ist höher als auch schon, schätze 13 bis 15 %. Allerdings gehe ich im Winter ins Fitness-Center, mache ich aber erst das 2. Jahr, und vorher habe ich nicht viel anders ausgesehen.
            Zudem: Wer Ausdauersportarten betreibt, muss zwangsläufig ins Fitness-Center, um eine gut trainierte Rumpfmuskulatur zu haben. Und die entsprechenden Muskeln zu trainieren, bei mir z.B. die Beine.
            Dass ein Marathon-Läufer eine ander Figur hat, als ein MTBler ist normal und nicht schlimm. Bedingung ist immer gesunde und genügende Ernährung.

          • lieber herr moser, was für ein unsinn! kein mensch muss „zwangsläufig ins fitness-center gehen“. als alternative bleibt – sommer und winter – zum beispiel vitaparcours, kletterhalle, klettergarten und vieles vieles vieles vieles vieles mehr, sportliche grüsse, natascha knecht

          • Paul Bimmer sagt:

            Ich muss Frau Knecht absolut zustimmen, NIEMAND muss ins Fitnesscenter, alle Muskeln lassen sich auch zuhause ohne Hilfsmittel trainieren. Ich trainiere meine Muskulatur nur zuhause und dazu benötige ich nur eine Klimmzugstange und Hanteln (5KG – 22KG), aber es würde auch ohne gehen. Warum müssen sie im Fitnesscenter die Beine Trainieren, reicht Radfahren und Laufen nicht aus?

          • Nein Frau Knecht. Jetzt schreiben Sie blanksten Wahnsinn. Wenn Sie ambitioniert Sport treiben, kommen Sie ums Fitness-Center nicht herum. Vor allem nicht beim Klettern.

          • Paul Bimmer: Okay stimmt. Aber sinngemäss, machen Sie doch, was ich schreibe?

  • lionell sagt:

    Und was, wenn man zunehmen möchte? Und die oben genannten Vorteile nicht missen möchte?

    • Billchen sagt:

      Gezielter Muskelaufbau, von einem guten Trainer überwacht, und allenfalls eine entsprechend erhöhte Proteinaufnahme um das Wachstum der Muskeln zu fördern. Das dauert, aber bei regelmässigem Training ist eine Gewichtszunahme innert 6 bis 12 Monate gewiss.

    • Ernährungsexpert sagt:

      Essen, essen, essen und nochmals essen. Und zwar viel mehr und viel häufiger als Ihnen wohl dabei ist.

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