Sixpack-Experiment: Die gemeinen Saboteure

Heute der 5. Teil unserer Serie «Sixpack-Experiment – von und mit Marc Jäggi». Marc Jäggi ist Chef Moderation und Morgenmoderator bei Radio 1, 36 Jahre alt, 171 Zentimeter gross. Er startete im Juni 2012 mit 74,3 Kilogramm Körpergewicht, inzwischen hat er es auf 66 Kilogramm gebracht. Erklärtes Ziel: Bis Ende November 2012 seinen Waschbärbauch durch einen Waschbrettbauch zu ersetzen. (Hier anklicken: Teil 1, Teil 2, Teil 3, und Teil 4)

Marc Jäggi

Anfang Juli 2012, kurz nach Beginn des Sixpack-Experiments: Der Bauch von Marc Jäggi.

Anfang August 2012, minime Veränderung sichtbar nach genauem und längerem Vergleich zu den Bildern oben: Der Bauch von Marc Jäggi.

Anfang August 2012, minime Veränderung sichtbar nach genauem und längerem Vergleich zu den Bildern oben: Der Bauch von Marc Jäggi.

Marc Jäggi

Anfang September 2012: Eine Veränderung ist jetzt ohne längeren und akribischen Vergleich zu den Bildern oben sichtbar: Der Bauch von Marc Jäggi jetzt.

Und jetzt, Anfang November? Marc Jäggi machts spannend. Er zeigt seinen Bauch erst wieder in einem Monat – wenn er sein Sixpack-Experiment zu Ende geführt hat. Warum? Das lesen Sie in seinem Text:

Im US-Präsidentschaftswahlkampf haben wir gelernt: Das Erreichte grosszügig hervorheben, Niederlagen und Unzulänglichkeiten elegant übergehen und/oder im Notfall die Schuld in fremde Schuhe schieben. Wir wollen das Gelernte in dieser zweitletzten Sixpack-Kolumne anwenden, wenn auch nicht in jener vollendeten Perfektion, die uns amerikanische Wahlkampfteams die letzten Wochen und Monate vorgelebt haben.  Der typisch schweizerische Schuss Selbstkritik darf und soll in den folgenden Zeilen durchaus mitschwingen.

Doch zuerst die Propaganda. Drei Wochen vor Abschluss unseres Experimentes dürfen mein Personal-Coach Urs Metzger vom Fitnessshop Zürich und ich folgende Erfolge vermelden:

  • Wir halten mein längst erreichtes Idealgewicht problemlos.
  • Der Körperfettanteil konnte relevant reduziert werden.
  • Bei der Muskelmasse konnten wir deutlich zulegen.
  • Die Ernährung ist immer noch (meistens) ausgewogen und gesund.

Und für die Fraktion «fishing for compliments»: Ja. Man wird mit Lob und Anerkennung nur so überschüttet. (Sätze wie ein neidgeschwängertes: «Du siehst aber krank aus!», oder auch oft gehört, «Jetzt musst Du aufhören, man sieht Dich fast nicht mehr», sind definitiv als Komplimente zu werten).

Kurz, ich fühle mich besser, gesünder, energiegeladener und – mit Verlaub – attraktiver als noch vor einem halben Jahr. Von Herzen empfehle ich allen: Lancieren Sie Ihr eigenes Sixpack-Experiment. Es lohnt sich wirklich. (Ende der offiziellen Kolumne).

Wo ist das Sixpack?

Nun, wo läuft nicht alles wie geträumt? Richtig. Das Sixpack ist (noch) nicht da. Tippt man mit dem Zeigefinger auf den mittlerweile flachen Bauch, spürt man zwar deutlich ein eisenhartes Waschbrett – die eifrig trainierte Bauchmuskulatur macht sich also bemerkbar – nur leider ist es mir bis jetzt nicht gelungen die restliche viszerale Fettschicht ganz zu eliminieren. An was kann dies liegt? Leider nicht am Trainings- und Ernährungsprogramm und leider auch nicht an meinem Personal-Coach. Es liegt an den gemeinen Oktoberfesten landauf, landab, den hinterhältigen Raclette- und Fondueabenden, den verführerischen Wild-Beilagen und an all den anderen herbstlichen Köstlichkeiten, die den labilen Geist eines hilflosen Genussmenschen an jeder Ecke wie Sirenengesänge in ihren Bann ziehen und erbarmungslos vollstopfen.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Saboteur ist der permanente Schlafmangel. Mehr als sechs Stunden gibt es leider selten, ich bräuchte jedoch definitiv mehr. Und eventuell habe ich auch den zeitlichen Horizont bis zum Sixpack einen Tick zu sportlich gesetzt. Doch das ist alles ein Jammern über verpasste Chancen und vor allem ein Jammern auf hohem Niveau. Hinter die meisten gesetzten Ziele auf unserer Liste können wir schon heute ein grünes Häkchen malen.

Die Liebe leidet unter dem Sixpack

Spannend und hoch interessant sind auch die Erfahrungsberichte jener, die sich – inspiriert von unserem Sixpack-Experiment – selber auf den Weg zur Traumfigur begeben haben. Auffallend häufig kommt dabei der Einfluss auf die Liebesbeziehung zur Sprache. Wer glaubt jeder Schatz breche bei der Aussicht auf gestählte Oberarme oder ein straffes «Fudi» am Herzblatt in Begeisterungsstürme aus, täuscht sich gewaltig. Nicht wenige berichten von vorwurfvoll vorgetragenem Unverständnis seitens des Partners. Ein Schelm, wer denkt, dass Eifersüchteleien hierfür der Grund sein könnten. Tatsache ist: Wer motiviert und intensiv an seinem Körper arbeitet und die bewusste Ernährung ernst nimmt, braucht nicht nur eine grosse Portion Zeit, die dann logischerweise in der Partnerschaft fehlt, sondern er entwickelt nicht selten auch einen missionarischen Eifer. Verständlich also, dass ER oder SIE nicht applaudieren mag, wenn der Neo-Sportler nach langem Training spät nach Hause kommt und vor dem Kühlschrank einen Vortrag über die schädlichen Zusatzstoffe im Erdbeerjoghurt hält.

Marc Jäggi

Marc Jäggi, Morgenmoderator bei Radio 1: Waschbrettbauch bis Ende November?

Psychologin und Sexualberaterin Dania Schiftan vom Zentrum für interdisziplinäre Sexologie und Medizin empfiehlt Kompromissbereitschaft von beiden Seiten. Ihr Vorschlag: Zusammen kochen. Gemüse und Eiweiss für den Sportler und für den Partner zusätzlich einen sündigen Leckerbissen. Für den Trainingsaufwand gilt: Planung ist alles. Genau kommunizieren, wann und wie lange man vor hat, auf der Hantelbank zu stöhnen oder im Wald zu laufen. Selbstverständlich, so Schiftan, müsse man der weniger sportlichen Hälfte dieselbe Zeit ebenfalls zugestehen. Für was auch immer. Und, liebe Bewegungsfanatiker und Ernährungspäpste, halten Sie den Mund. Tun Sie was sie tun wollen und müssen, aber lassen Sie allen anderen die E-Nummern, die Kalorien und die Lust an der Sünde.

Viele Wege führen ja bekanntlich nach Rom. Wir lesen uns hoffentlich Anfang Dezember wieder. Dann serviere ich Ihnen meinen Abschlussbericht und vielleicht sogar einen Hauch Sixpack.

––––––––––

Wir haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser gebeten, mit Marc Jäggi zu trainieren und uns Ihr Bauchbild zu schicken. Hier sind die neuesten Leserbilder:

Mecky

Leserin Meck schreibt: «Ich bin 172 gross und wiege knapp 60 kg. Wenn es nicht zum Sixpack reicht, dann vielleicht zumindest zur Champagner-Rinne ;-)»

Leser Thomas

Leser Thomas schreibt: «Ich bin 52. Ich glaube, dass Ernährung und ein bisschen regelmässiges Training am meisten wirkt. Toi toi toi für das Experiment!»

Leser Zürcher

Leser Zürcher schreibt: «Ich habe eine private Sixpackwette gewonnen gegen einen Freund. Januar 12 gestartet mit 170 cm und 75 kg. May 12 die Wette dann gewonnen (15 kg abgenommen und Körperfett 9.6 %). Wetteinsatz war ein Sixpack Bier!»

Leser «Teig» August

Und last but not least: So sah Leser «Teig» Ende Juli 2012 aus ...

Leser «Teig» Ende September

... und so sah Leser «Teig» Ende September aus ...

Leser Teig

... und Leser «Teig» heute! Er schreibt: «Ich habe von den letzten Fotos (Halbzeit) bis vor einer Woche versucht, Muskeln aufzubauen, damit das ‹Gegackers› von meiner Brust verschwindet (deshalb auch ein Oberkörperfoto). So halbwegs war mir dies gelungen, aber dafür war ich dem Hauptziel (Sixpack) nicht wirklich nähergekommen. Werde mich deshalb die verbleibenden fast 4 Wochen ausschliesslich um diesen Bauchspeck kümmern müssen. Aktuell (und gegenüber meinen ersten Fotos) Gewicht: 83.4 kg (minus 8.3 kg) Bauchumfang: 89,0 cm (minus 11,0 cm).»

Wie ernst ist Ihnen das Sixpack-Experiment? Schicken Sie uns bis zum grossen Experiment-Finale von Marc Jäggi (Anfang Dezember) Ihr Bauchbild. Per Mail an outdoorblog@newsnet.ch (Bild-Grösse maximal 1 MB).

55 Kommentare zu «Sixpack-Experiment: Die gemeinen Saboteure»

  • Innovativ – strategisch konstruktiv in die ZUKUNFT! Sich NEU entdecken – BASIS des LEBENS – flexibles GLEICHGEWICHT – auf die BALANCE kommt es an! Die höchste Priorität – das größte Geschenk für den Menschen ist die WAHRHAFTIGKEIT seines LEBENS!
    Seit eh u. je ist des Menschen intuitives Bestreben fit, flexibel, energetisch dynamisch – ein transzendentales ENERGIEZENTRUM zu sein – prädestiniert – multi effizienter FITNESS-BALL-BALANCE-SPORT – aktiviert extensiv Physis (wichtige Funktionen BECKNREGION), Psychomotorik (propriozeptive Fähigkeiten), Spiritualität! Immer mehr werden hierzu kostenaufwendige Hilfen genutzt wie Bodyflying, Parabelflüge – 6000,- E – Bungee Jumping etc.
    Mit innovativer Strategie in die ZUKUNFT! Auf einem Fitnessball völlig frei, vielseitig balancieren – darauf hopsen, wippen – spielerisch gekonnt, wie tänzerisch beschwingt agieren – in dynamischer Mitte pendeln, vibrieren – expansive Aktivierung der Sensomotorik – veränderte, höhere Dimension harmonischer WOHLBEFINDLICHKEIT von Körper, Geist, Seele – wahrhaftig SELBST sein!FITNESS-BALL-BALANCE-SPORT hat viel gemeinsam mit fernöstlichen Aktivitäten wie Meditation, Yoga etc.
    EXPEREN: Balance-Übungen sind für Kinder besonders wichtig – die neuronalen Verschaltungen werden aktiviert – die kognitiven Fähigkeiten gesteigert, die schulischen Leistungen beachtlich verbessert! Auf einem Fitnessball völlig frei balancieren – inspirierend faszinierend – nur durch eigene INTENSITÄT bewirken als auf einer WOLKE schweben – FLOWEFFEKT – KEIN Sekundenakt – beliebig lang – NULLTARIF.
    Sagenhaft beschwingt, am empfindsamsten nach einer rhythmisch melodischen Musik – immens bereichernde Befindlichkeit des SELBSTGEWAHRSEINS – der Ausführende wird zu einem transzendentalen ENERGIEZENTRUM – ERLEBNISPÄDAGOGIK – für mich – ich 82 – täglich aufs NEUE – nach Lust und Laune auch 1 Std. balancierend effizienter Spaß – eben wie schweben – auf WOLKE 7 – kostenfrei – phänomenal!
    Hans Tschamler

  • Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, ein Sixpack dauert… :(

    Beschleunigen kann man das Ganz natürlich mit der richtigen Ernährung, gepaart mit konsequentem Durchführen entsprechender Bauchübungen. Bei der Ernährung können Eiweißshakes beim Muskelaufbau eine hilfreiche Rolle spielen. In der Regel nimmt der Freizeitsportler genügend Eiweiß über die Nahrung zu. Allerdings kann der richtige Eiweißshake nach dem Training den Muskeln schnell Protein bereitstellen.

    Probiert es doch mal aus. Und nicht vergessen: Nicht nur Bauchübungen machen. Ein Sixpack schaut nur in Verbindung mit trainierten Arm- und Rückenmuskelgruppen schick aus ;)

  • iSixpack sagt:

    Sixpack ist eigentlich kein großes Ding, man muss nur fleißig dran arbeiten. Ich habe selten jemanden gehört, der das nicht geschafft hätte. Nur mit der richtigen Einstellung kriegt jeder seinen Sixpack.

  • Ne ein Geheimnis gibt es da wirklich nicht. Einen Sixpack hat jeder mehr oder weniger. Ein paar gute Bauchmuskelübungen wie Beinheben, Situps und Crunches am Kabel mache ich selbst schon seit einiger Zeit. Der Sixpack wird aber erst jetzt durch den gezielten Fettabbau in Angriff genommen. Also mit gezielt meine ich nicht gezielt am Bauch sondern einfach nur mehr Cardioeinheiten mit einem Puls nicht mehr als 130 um auf möglichst viel Fettverbrennung zu setzen.

    Viele Grüße

  • Also ein Sixpack an sich hat eigntlich jeder Mensch, man muss es nur „freilegen“.

    Also mit Ausdauertraining und Muskeltraining den Fettabbau in Gang setzen.

    Ein großes Geheimniss gibts da echt einfach wirklich nicht :-P.

  • Matze sagt:

    Netter Artikel aber zusammenfassend kann man es so sagen:

    1. Sixpack-Training wie immer mit Crunches, Situps und Beinheben hängend
    2. Körperfettanteil niedrig halten, dass man dasWunder auch sieht

    :-)

  • Ich hatte mich früher für finessmeisterschaften in form gebracht und hatte immer ein super bauch. Versucht doch mal, abends, jetzt im winter, wenn es kalt ist, nur zum abendessen käse zu essen und wein zu drinken:) sind doch herrliche aussichten für ein six pac, oder?:)
    Tipp: falls ihr trotzdem viele kohlenhydrate am abend gegessen habt, versucht dann mindestens am nächsten tag bis mittag keine zu essen:) somit wird der fettstoffwechsel noch mehr angeregt. Er muss ja, wenn ihr eurem körper keinen zucker zufügt. Wasser, kaffee und green tea erlaubt:)

  • Roland K. Moser sagt:

    Der Bauch von Meck gefällt mir so, wie er ist. Und ihr Gurt gefällt mir auch.

  • Nina sagt:

    Hab noch einen Zusatztipp, der auch gleich gegen den Beziehungsstress hilft: zu zweit experimentieren! Gemeinsam spörteln, kochen und essen – mehrere Fliegen auf einen Schlag: man motiviert (und manchmal auch kontrolliert) sich gegenseitig, es macht mehr Spass, fällt leichter, man verbringt wieder mehr Zeit in gemeinsamen Aktivitäten, beide werden fitter und schlanker und ausgeglichener/zufriedener, was die Beziehung neu aufleben lässt, der Teamgeist (das überhaupt Wichtigste in einer Beziehung meines Erachtens) wird gestärkt. Kann das wirklich aus Erfahrung nur empfehlen.

  • hallo mitenand

    unglaublich die probleme die manche haben…
    in andern ländern verdursten und verhungern die menschen…

    guter tag.

    gruss von
    raphael wellig http://www.raphaelwellig.ch

    • Roland K. Moser sagt:

      Das hat mir meine Grossmutter als Kind auch immer gesagt. Anschliessend wurde ich geohrfeigt und in kalten schwarzen Keller gesteckt für ein paar Stunden. Mittagessen gab es natürlich nicht, ich war ja im Keller unten. Eben weil andernorts die Leute verhungern. Sie können sich nicht vorstellen, wie egal es mir ist, ob „…in andern ländern verdursten und verhungern die menschen…“!
      Meine Grossmutter war Sozialistin.

    • captain kirk sagt:

      @ Raphael

      Ich bin fast immer Deiner Meinung bei dem was Du hier schreibst. Aber mal von Alpinist zu Alpinist, unsere Hobby ist doch mindestes so dekadent wie einem Schönheitsideal nachzustreben. Oder etwa nicht?

      • hallo captain kirk

        danke für deine interessante antwort.
        nicht einverstanden… weil unser hobby mehr als ein hobby ist… es ist eine passion, eine lebenstil.

        ich lese deine texte auch immer sehr gerne, und bin auch fast immer deiner meinung.
        gute touren.

        gruss von
        raphael wellig http://www.raphaelwellig.ch

        • Pro Stunde im Gebirge verbrauchen Sie 200 kCal. zusätzlich, welche Sie in die nichtexistenten Hungergebiete schicken können. Zudem könnten Sie pro Jahr mehrere 10’000.– Fanken World Vision spenden, wenn Sie nicht mehr Alpinist sind. Und am Besten gegen Sie selbst in ein nichtexistentes Hungergebiet und lehren die Menschen dort Toleranz, Multi-Kulti und wie man Essen anbaut.

  • Philipp Rittermann sagt:

    nun gut. es gibt aber auch ganz nützliche dinge, die man(n) mit einer wampe anstellen kann

    -> http://www.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/23388738/0_big.jpg

    na, herr moser, na!? :)

  • Giorgio Perez sagt:

    Das darf man nicht so eng sehen. Denn jeder Mensch hat ein Six-Pack, nur sind manche scheu und müssen sich verstecken – wir mir meine Tochter mitteilte. (So wie dass jeder Mensch eine Glatze hat – auf manchen wachsen Haare, auf anderen nicht.)
    Und ausserdem. Wer will sich schon mit einem Six-Pack begnügen, wenn er ein Fässchen haben kann. :-)

  • Christoph Bögli sagt:

    Das Ganze muss nicht einmal an „Saboteuren“ liegen, sondern ist relativ natürlich. Je nach genetischer Disposition und früherem Lebenswandel lagert sich Fett primär im Bauchbereich an. Unter den Umständen ein deutlich sichtbares Sixpack zu erzeugen ist darum schwierig, da dafür der Körperfettanteil quasi gegen null gehen müsste. Das ist aber natürlich nicht sinnvoll, und darum ist das Ziel „Sixpack“ eigentlich auch Quatsch, ausser man verstehts symbolisch.
    Auch eher fragwürdig ist die gängige Mär, dass eine sportliche Figur eine grosse „Portion Zeit“ benötigt. Das mag vielleicht bei so einem Startpunkt und einer Radikalkur sein, aber als langfristige Umstellung geht es auch mit wesentlich weniger. Und welche Partnerschaft mag ein paar Stunden pro Woche nicht verkraften?

    • Nina sagt:

      Pflichte bei. Habe vor meiner Zeit als Mami jeweils 3x pro Woche trainiert (30 bis 90 Minuten, je nach verfügbarer Zeit), meistens über Mittag, d.h. mein Mann musste kaum auf mich verzichten und ich war topfit und schön schlank. Habe mir das einfach irgendwann angewöhnt und über Jahre praktiziert – nach den ersten paar Monaten hatte ich einige Kilos weniger drauf und einen wesentlich schöner strukturierten Körper, und das ist dann bis zur Schwangerschaft auch so geblieben. Jetzt bin ich grad dabei rauszufinden, wo ich meine Trainingseinheiten auch mit Kids wieder einbauen kann…

      • Teig sagt:

        @Nina
        Die meisten Fitnesstudios haben heute betreute Spielzimmer. Gibt also keinen Grund nichts zu tun, ausser man wohnt irgenwo im Outback wo es kein Studio hat.
        Gruss
        Teig

  • R. Gerber sagt:

    Also ich bin ein wenig über das 1. Foto von Hr. Jäggi zum „Experimentstart“ erstaunt. Mit 74,3 Kg bei 171cm Körpergrösse hat er ja bloss knapp über 1 Kg übergewicht – und trotzdem hatte er ein recht grosses Bäuchlein. Hat man da richtig gewogen/gemessen? Ich habe aktuell ca. 2,5 Kg übergewicht (bin auch am abnehmen) – aber so ein Bauch habe ich nicht.
    Aber dennoch, wünsche natürlich viel Glück bei den Zielen!!

    • Martin Gr. sagt:

      Es kommt nicht auf den reinen Wert des Gewichtes an – das ist viel zu kurzsichtig gedacht! Muskelmasse ist massiv schwerer (höhere Dichte) als Fettgewebe…

  • HansHuber sagt:

    Die Bilder von Leser Teig lassen mich vermuten, dass auf den Einsatz von anabolen Steroide für den Muskelaufbau zurückgegriffen wurde. Aus Fett lassen sich keine Muskeln machen und die Brustmuskulatur in zwei Monaten so aufzubauen ist schon sehr, sehr erfolgreich…

    • Markus Med sagt:

      Stimme zu. Oder er hat nur Protein-Shakes gefuttert und damit seine Leber und Nieren riskiert.

      • Teig sagt:

        @MarkusMed
        Dies bring maich auf eine gute Idee. Ich weder meine Leberwerte kontrollieren lassen und hier am Ende auch noch posten (mal schauen, ev. kann meine Frau mir morgen gleich das Blut dazu in der Praxis abnehmen)!
        Gruss
        Teig

    • Teig sagt:

      @HansHuber
      Eine Behautung ohne zu wissen wie ich vorher (abgesehen vom Bauch und unterem Rücken) ausgesegeb hatte. Cool!
      1.) Ich hatte früher sehr viel trainiert und hatte deutlich mehr Muskalmasse als heute (immer ohne Steroide!)
      2.) Das einzige was ich nehme ist Eiweiss (Aminosäuren) und an den Trainingstagen ein Eiweissshake mit 2g Creatin
      Gruss
      Teig

      • HansHuber sagt:

        Naja, schwierig ein „böse“ Behauptung nett zu formulieren ist halt schwierig. „Cool“ sollte sie nicht sein…
        Das Ganze kann man oft aus einem Fragment ableiten… Beispiel: Der Huber macht, 5*5*120 BankD.

        Ohne Roids! Super, dann ist das ein grosser Erfolg. Als mesomorpher Körpertyp haben Sie es auch leicht Muskelmasse aufzubauen nachdem Fett verbrannt wurde.

        Gruss
        HansH.

        • HansHuber sagt:

          Aber an der Brustmuskulatur sollten Sie nicht mehr zu viel arbeiten… Und es war eine Vermutung nicht eine Behauptung…

          • Teig sagt:

            @HansHuber
            Habe auch keine Probleme mit diesen „Vermutungen“, denn dies bestätigt mir, dass ich es richtig mache.
            Das Ziel ist ja ein 6P, weshalb jetzt auch vorwiegend lange Ausdauertrainings anstehen und die Brust etc. nur noch ein Training pro Woche zur Muskelerhaltung bekommt.
            Gruss
            Teig

          • Maria sagt:

            Zuerst Gratulation. Das Resultat sieht jetzt schon gut aus. Was weg muss ist die Fettschicht ueber den Muskeln. Daher Essen aendern (nicht nur Proteinshakes): Low carb (oder very low), medium protein, low fat. Anders ausgedrueckt, Koerper in Ketose bringen.

  • urs mee sagt:

    Was ist an dieser Quälerei für ein Sixpack denn so toll ?
    Ich habe lieber ein Sex-Pack und mehr Freude und Spass !

    • Nina sagt:

      Na ja, man hat eben auch am Sex mehr Freude, wenn man fitter ist… Aber einverstanden, ein 6-Pack ist schon ein extremes Ziel – Idealgewicht finde ich völlig ausreichend. Das Pendant für die Frau wäre dann wohl Size-0 – auch hier halte ich mich lieber ans Idealgewicht. Sportlich schlank und rank finde ich völlig ausreichend.

    • Petra Strimer sagt:

      Wenn man das Sixpack ohne anspannen sehen sollte, dann ist es wirklich eine „Quälerei“. Viele haben ein Sixpack unter dem Fett am Bauch, aber nur wenige erreichen ein Körperfettanteil von ~10%, damit man den Muskel (ja, ist nur ein Muskel) auch sieht. Es gibt auch Menschen die keine „Unterteilungen“ im Muskel haben und somit auch keine Sixpack haben können, egal wieviel sie trainieren.

  • trix abdelmejid sagt:

    @teig-möchte ihnen herzlich zum super erfolg gratulieren! der rest ist nur noch peanuts bei ihnen, würd ich sagen. BRAVO

    • Teig sagt:

      @trix
      Danke! :-)
      Das Ziel ist aber ein 6P, wehalb ich jetzt noch gut 2 Wochen leiden werde (Kalorienverbrennen bis zum …..
      Gruss
      Teig

      • Matthias sagt:

        Teig – tolles Resultat. Gratuliere. Wie sieht Deine Routine (Essen und Sport) aus? Sorry wenn dies an einer Stelle schon gefragt wurde.
        Gruss
        Matthias

        • Teig sagt:

          @Matthias
          Die 4 Monate waren nicht immer gleich (Essen und Training).
          Im Moment versuche ich wie am Anfang mit viel Ausdauerdtraning (1 bis 1 1/2h mindestens 3x pro Woche) das Fett los zu werden. Krafttraining gibt es jetzt keines mehr für die Beine, denn die müssen ja fast täglich fit sein um Energie zu verbrennen.
          Versuche die Kolenhydrate und das Fett relativ tief zu halten und ergänze meine Nahrung mit Eiweisspulver.
          Gelingt mir nicht immer (habe so eben unötige 5 Salzbrezeln gegesen –> das gibt extra 10 Minuten Ausdauer :-) .
          Gruss
          Teig

          • Matthias sagt:

            Hallo Teig

            Vielen Dank für Deinen Input. Wie sieht normalerweise dein frühstück aus. Habe mal gelesen, dass dort schon oft fehler gemacht werden. Was sind Deiner Meinung nach die Fehler, welche oft gemacht werden – bzw, was hat Dir geholfen?

            Gruss
            Matthias

          • Rico sagt:

            @Teig
            Hoi Teig
            Super Ergebnis. Ich würde dir aber anraten nicht auf das Krafttraining zu verzichten, um Fett abzubauen. Muskeln sind für den Körper ein Luxusartikel und wenn du jetzt nur noch Ausdauertraining machst, kann es gut sein, dass dein Körper anfängt die ja jetzt nicht mehr belasteten Muskeln abzubauen, anstatt vom Fett zu zehren. Ausserdem helfen Muskeln auch Fett zu verbrennen. Ich würde dir anraten 2 x in der Woche Krafttraining zu machen und 1 x Ausdauertraining. Und als Wichtigstes, unbedingt ein Kaloriendefizit einhalten.

  • Teig sagt:

    @Marc
    Das ist ja schon fast wie bei Romney, denn nicht einmal mehr die Oktoberfotos von dir sind drauf (der 0-Fortschritt vom letzten Blog). :-)
    Und falls wir es wieder erwatern bis Ende Monat nicht schaffen, denn können wir unser 6P spätestens an der nächsten Streetparade präsentieren. ;-)
    Gruss
    Teig

    • Hans sagt:

      Hallo Teig
      Nun geht es also doch weiter! Gratuliere zu deinen Erfolgen. Gruss
      Hans

      • Teig sagt:

        @Hans
        Danke, aber jetzt kommt der Harte und wohl etwas zu kurze Teil um den restlichen Speck los zu werden.
        Morgen gibt es wieder einen langen Arbeitstag (ca. 11 bis 12h). Mal schauen ob ich am Abend noch 1 1/2h Ausdauer machen kann.
        Gruss
        Teig

  • Roland K. Moser sagt:

    Hoi Marc
    Ich gratuliere Dir. Und habe eine Frage: Hast Du Dich schon auf verschiedenen Waage gewogen? Ich komme je nach Waage auf ein Gewicht zwischen 68 und 75 kg.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.