Sixpack-Experiment: Die Ernährungs-Tipps

Heute der 3. Teil unserer Serie «Sixpack-Experiment – von und mit Marc Jäggi». Marc Jäggi ist Chef Moderation und Morgenmoderator bei Radio 1, 36 Jahre alt, 171 Zentimeter gross. Er startete im Juni 2012 mit 74,3 Kilogramm Körpergewicht. Erklärtes Ziel: Bis Ende November 2012 seinen Waschbärbauch durch einen Waschbrettbauch zu ersetzen. (Hier anklicken: Teil 1 und Teil 2)

_____________

Marc Jäggi

Anfang Juli 2012, kurz nach Beginn des Sixpack-Experiments: Der Bauch von Marc Jäggi.

Anfang August 2012, minime Veränderung sichtbar nach genauem und längerem Vergleich zu den Bildern oben: Der Bauch von Marc Jäggi.

Marc Jäggi

Aber hoppla, da definiert sich langsam was! Eine Veränderung ist inzwischen ohne längeren und akribischen Vergleich zu den Bildern oben sichtbar: Der Bauch von Marc Jäggi jetzt, Anfang September 2012.

Für alle, die noch an Gewichtsverlust-Angaben hangen: Zwischen 8 und 9 Kilogramm Körpergewicht sind seit Beginn unseres Sixpack-Experimentes im Juni verschwunden. Dies entspricht in etwa den Erwartungen meiner Betreuer vom Fitnessshop Zürich. Wir sind jetzt bei meinem Wunsch- und Wohlfühlgewicht von ungefähr 66 Kilogramm angekommen. Ein Etappenziel ist erreicht, nicht mehr und nicht weniger.

Leserinnen und Leser mit der Gabe auch die ungeschriebenen Texte zwischen den Zeilen zu interpretieren, haben es gemerkt: Die Augenblicke, wo jedes verlorene Kilo mit La-Ola-Welle, Pyro und einem sündigen Glas Prosecco gefeiert wird, sind selten geworden. Längst kommt die Waage im Badezimmer nicht mehr täglich zum Einsatz und dies sei auch gut so, meint mein Personal-Coach Urs Metzger. Im Gegenteil. Dank konsequenter Einhaltung sämtlicher Krafttrainingseinheiten wird sich mein Gewicht in den kommenden Wochen wieder nach oben verschieben. Muskeln sind schwerer als Fett, und diese machen sich langsam bemerkbar.

Eine homöopathische Dosis Ernährungs-Theorie

Heute wollen wir uns wie versprochen dem schwierigen, vieldiskutieren Kapitel Ernährung widmen. Schwierig, weil es für jede Erkenntnis garantiert mindestens eine Studie gibt, die das Gegenteil behauptet. Machen Sie es am besten wie ich: Lassen Sie sich von Fachpersonen, Büchern und Studien inspirieren und nehmen Sie für sich, was stimmt und wirkt. Ums Ausprobieren, Fehler machen und Korrigieren werden Sie kaum herum kommen. Sind Sie bereit für eine homöopathische Dosis Theorie? Wunderbar. Wir streifen wirklich nur das Allernötigste.

Kohlenhydrate: Sie bestehen aus Zucker, Stärke und Ballaststoffen und werden in unterschiedlicher Weise vom Körper aufgenommen und verarbeitet. Nicht alle Kohlenhydrate wirken gleich. Zudem gibt es verschiedene Arten von Zucker, Stärke und Ballaststoffen. Kohlenhydrate sind ein unglaublicher Beeinflusser. Stimmung, Gewicht bis hin zur Leistungsfähigkeit. Sie brauchen Kohlenhydrate. Aber eben nur wenige und die «Guten». Auch Zucker in jeder Form gehört zu den Kohlenhydraten. Aber eben zu den «Bösen». Darauf reagiert unser Körper mit einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Dieser sinkt in kürzester Zeit wieder ab. Die Folge ist eine kurzfristige Leistungssteigerung, gefolgt von einem heftigen Leistungsabfall. Ein Teufelskreis.  Halten sie sich an Energielieferanten aus Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Gemüse.

Eiweisse:
Kohlenhydrate liefern dem Körper also Kraftstoff, Eiweisse sind die elementaren Bausteine. Mit den Aminosäuren, aus welchen ein Eiweiss zusammengesetzt ist, bastelt sich der Körper Muskelgewebe oder er repariert Muskelgewebe. Salopp ausgedrückt: Eiweiss ist Muskelfutter und deshalb für unser Experiment so unglaublich wichtig. Während eines Trainings erschöpfen sich die Muskeln und werden leicht beschädigt. Deswegen braucht der Körper besonders nach dem Trainieren zusätzliches Eiweiss. Je nach Quelle gilt folgende Faustregel: Ein Kraftsportler braucht pro Kilogramm Körpergewicht mindestens 1,5 Gramm Eiweiss pro Tag. Wiegen Sie also 80 Kilo, braucht Ihr Körper mindestens: 80 x 1,5 = 120 Gramm Eiweiss. Da wir aber auf Wachstum aus sind und hart trainieren sind sogar 2 Gramm Eiweiss zu empfehlen. Eiweiss finden Sie in Milchprodukten, Eiern, Fleisch, Huhn, Fisch, Soja, etc.

Fette:
Zwar wollen wir Fett reduzieren, dies bedeutet aber nicht, dass unser Körper keine braucht! Fette sind lebensnotwendig. Suchen Sie sich einfach ungesättigte Fette wie sie in Olivenöl, Rapsöl, Avocados, Nüssen, Körnern und Fischen zu finden sind.

Die drei weissen Lebensmittel gestrichen

Als kleines inspirierendes Beispiel lasse ich Sie gerne einen Blick in meinen Speiseplan werfen. Dieser ist in Zusammenarbeit mit meinem nimmermüden Coach Urs Metzger und der Lektüre zweier fantastischer amerikanischer Autoren entstanden. Dean Karnazes und Timothy Ferriss. Es funktioniert und meistens macht es sogar Spass. (Es muss nicht immer Spass machen. Die Komfortzone verlassen heisst manchmal auch leiden.)

  • Die drei «weissen Lebensmittel» Zucker, weisses Mehl und weisses Fett habe ich komplett von meinem Speiseplan gestrichen.
  • Direkt nach dem Aufstehen (bei mir als Morgenmoderator um 03.00 Uhr) gibt es einen Eiweiss-Shake oder zwei bis drei hartgekochte Eier.
  • Am Vormittag esse ich ungesüsste Vollkornhaferflocken mit Milch.
  • Zum Mittagessen häufig Linsen oder Salat mit Huhn und Avocado
.
  • Am Nachmittag gibt es hin und wieder eine Frucht. Aber nur selten. Früchte enthalten einen grossen Anteil an Zucker. Fruchtzucker zwar, aber doch Zucker.
  • Gegen Abend steht häufig Spinat und Spiegel- oder Rührei auf dem Plan.

Weiter ergänze ich meinen Speiseplan mit Fisch, Gemüse aller Art (gedämpft, spärlich gewürzt), Hülsenfrüchten und hin und wieder einem Stück Rindfleisch. Jedoch eher selten. Bei den Fetten gehören Olivenöl und Mandeln zu meinen Lieblingsquellen. Und natürlich: Jede Menge Wasser.

Wer bei diesen Ernährungsaussichten am liebsten sofort Schutz am nächsten Fastfood-Stand suchen möchte, ich kann Sie beruhigen. Genauso wie sich der Körper an all die ungesunden Köstlichkeiten gewöhnt hat, gewöhnt er sich auch an eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Vor unserem Experiment hat mich das Personal eines bekannten Fastfood-Riesen mit Namen angesprochen und sich auch nach meinen Töchtern erkundigt. Heute staune ich über meine frühere Gier nach Burger & Co. Das Training macht 40 Prozent aus. Die Ernährung 60 Prozent.

Marc Jäggi

Marc Jäggi, Morgenmoderator bei Radio 1: Waschbrettbauch bis Ende November?

Wollen Sie mit Marc Jäggi auf einen Waschbrettbauch hintrainieren? Wir unterstützen Sie! Schreiben Sie uns Ihre Beweggründe, Erfahrungen etc. (unten als Kommentar). Fragen wird er – soweit er das kann – hier im Forum oder in einem nächsten Blogeintrag beantworten.

–––––––––––––––––


Seit Marc Jäggi über sein Sixpack-Experiment bloggt, ermuntern wir Sie, liebe Leserin, lieber Leser, mitzumachen und uns Ihren Bauch zu zeigen. Letztes Mal waren zwei Frauen und zwei Männer mutig genug, um ihr Bild zu schicken (hier nachschauen). Heute sind es bereits etwas mehr, aber die Frauen sind dieses Mal in der Anzahl etwas in den Rückstand geraten. Schade. Aber schauen Sie selber:

Lea

Leserin Lea schreibt: «Mein Bauch ist okay für mein Alter (40) und die Tatsache, dass ich seit Geburt der zwei Kinder keinen Sport mehr betrieben habe (die Jungs sind jetzt 5 und 2). Trotzdem habe ich eine Frage: Hat jemand einen Tipp, wie man die Haut wieder straffer hinbekommt? Solange ich aufrecht stehe, ist mein Bauch flach, aber wenn ich mich vornüber beuge, schrumpelt die von den Schwangerschaften ausgedehnte Haut und mein Bauch sieht aus wie bei einer uralten Frau. Würde mich freuen über eine Rückmeldung.»

sixpackrush

Leser Sixpackrusch antwortet auf die Bilder im 2. Teil unseres Sixpack-Experiments: «Also so geht das überhaupt nicht: schlanke Damen und bauchige Mannen. Ich muss da das Mannsbild in ein besseres Licht rücken. Etwas mehr Ausgewogenheit bitte.»

Jonathan

Leser Jonathan schreibt: «Ich bin jetzt seit Mai daran an meinem Körper zu arbeiten. Mein Plan: Etwa 10 Einheiten Sport pro Woche. 3-4 x pro Woche 30 Min. HIIT, mit Crossstepper oder draussen Joggen, direkt nach dem Aufstehen. 3-4 x pro Woche Muskelaufbau ohne Fitnessstudio. 3 x pro Woche golfen (2 x 1.5 h Practice und 1x 4 h 18-Loch). Dazu kohlenhydratearm essen. Jedoch nicht an Tagen, wo ich Muskelaufbau betreibe, schliesslich braucht der Körper ja Energie. Eier zum Frühstück, Abends Proteinshake. Unter der Woche keine Süssgetränke, Kaffee ohne Zucker, Banane oder Apfel statt Gipfeli. That's it.»

Rooobert

Leser Roobert schreibt: «Gern werfe ich meinen Bauch für das Sixpack-Experiment in die Waagschale. Ich bin der Ansicht, dass auch nicht so schmalbrüstige Menschen einen tageslichtauglichen Bauch haben können, auch wenn ‹Sixpack› schon ein ziemlich hoher Anspruch ist – denn bei einem Sixpack müsste man zwei ‹Querlinien› sehen und das ist schwer zu erreichen. Sie sehen hier also ein Exemplar der 95-kg-Klasse ohne Luftanhalten ☺(Sixpack stage I mit sichtbaren ‹Längsgruben›). Mal sehen, ob ich in den nächsten Monaten diesbezüglich noch etwas für Sie tun kann. Sixpack stage II wäre dann vielleicht EINE sichtbare ‹Querlinie› - sozusagen ein 4+2-Pack? So ganz tierisch ernst wirds aber wohl damit nicht werden ...»

Mat

Leser Mat schreibt: «Ich bin 25 Jahre alt, 98 Kg Schwer und 193 cm gross. Ich trainiere nur auf Kraft und mache 3 x pro Woche ein klassisches 3-Satz-Training mit wenig Wiederholungen und hohen Gewichten. Ich splitte das Training auf Unterkörper und Oberkörper, wechsle immer ab. Den Bauch trainiere ich mit der Übung von Arnold Schwarzenegger, kein üblicher Crunch sondern eher ein ‹Einrollen›. Es ist erstaunlich, wie gezielt man damit den Bauch trainiert. Mittlerweile habe ich ein Paar Kilos abgenommen, bin bei 94.5 kg und werde diese Woche auf Low-Carb umsteigen, nicht extrem, einfach etwas mehr auf das Essen achten, das habe ich bis jetzt nicht gemacht.»

Mecky

Leserin Mecky schreibt: «Ich finde das Sixpack-Vorhaben ganz fantastisch und werde spätestens am Wochenende ein Bauchfoto von mir schicken. (Meine Canon ist gerade ohne mich in den Ferien.) Vorab schicke ich ein Foto mit einem von mir entworfenen, hergestellten und gemodelten T-Shirt zum Thema Sixpack, allerdings auf Spanisch. Tabletas de chocolate ist die spanische Variante.» Amerkung der Redaktion: Mecky hat das versprochene Bild bis heute nicht geschickt. Dieses hier gefällt uns aber auch gut. Und Ihnen?

Wie ernst ist Ihnen das Sixpackexperiment? Können Sie diese Bilder toppen? Vergleichen Sie sich mit Marc Jäggi und anderen Leserinnen/Lesern – das motiviert. Wir möchten Ihren Ist-Zustand sehen – und im Verlauf der nächsten Monate auch Ihre Fortschritte. Per Mail an outdoorblog@newsnet.ch (Bild-Grösse maximal 1 MB).

69 Kommentare zu «Sixpack-Experiment: Die Ernährungs-Tipps»

  • zum frühstück esse ich eiweiss-omelette. das sind omeletten ohne eigelb. das eiweiss kaufe ich in pulverform auf http://www.eiklar.ch

  • Daniel B. sagt:

    Hallo Marc, hallo Abnehm-Community

    Gratulation zum bisherigen Fortschritt!

    Ich finde, es wird hier ein bisschen viel gebesserwissert. Jeder soll doch für sich selbst herausfinden, welches die richtige Methode fürs Abnehmen darstellt. Mir wäre jetzt die Ernährung von Marc auch etwas zu langweilig aber eben: wenns für ihr passt super!

    Ich persönlich habe nach dem Rauchen aufhören ca. 25 kg zugenommen (20 % sind ca. auf die Veränderung beim Stoffwechsel zurückzuführen, beim Rest selber schuld ich weiss aber beim Rauchstopp hat man andere Probleme, als auf die Ernährung zu achten). Item, mittlerweile rauche ich bald 8 Jahre nicht mehr und jetzt habe ich mir geschworen, dass die Kilos nun endlich wieder runter müssen.

    Meine simplifizierte Ansicht: der Körper braucht am Tag eine gewisse Menge Energie in Form von Kalorien. Ergo: wenn ich weniger Kalorien esse, als der Körper im Stand-by Modus braucht, verliere ich Gewicht. Verbote habe ich mir keine gesetzt, schaue einfach, wieviel ich noch wovon essen darf (das Verbot / sie Beschränkung besteht also in der Menge). Habe so in knapp 2.5 Monaten 7.5 kg verloren (wobei mich die Ferien zwischendurch noch etwas zurückgeworfen haben). Ich trainiere ca. 1 Mal täglich, wobei die Freude am Sport im Vordergrund steht (Tennis, Unihockey, Eishockey oder auf dem Hometrainer).

    So, nun wünsche ich euch allen weiterhin viel Erfolg beim Abnehmen, Gewicht halten oder was auch immer euch vorschwebt!

    Gruss Daniel

  • keller peter sagt:

    Am Morgen 2-3 Eier, am Abend regelmässig Spiegel- oder Rührei? Sorry, aber das ist ernährungstechnisch ein Blödsinn!

  • Robert sagt:

    Eiweißhaltige Ernährung ist top. Klasse Beitrag und interessante Aktion – bitte weiter so. Bin gespannt, wie es weitergeht.

  • Roland K. Moser sagt:

    Marc
    Das ist mir noch in den Sinn gekommen zu den Eiweiss-Shakes. Die kann man auch im Mixer machen und noch Früchte dazutun. Meiner sieht heute so aus: 0,5 l Vollmilch, ca. 30 – 50 g Sojamehl, ca. 30 g Whey-Protein, ca. 100 g Magerquark und dann 1/2 Apfel und ca. 4 Datteln. Evt. gebe ich noch etwas Apfelsaft dazu, wenn er zu dick wird. Dann gibt es dann halt mehr als nur 0,5 l.

  • Konrad Lanz sagt:

    Ich hätte da noch eine Frage: Wenn dann jemand mehr Eiweiss als sein Tagesbedarf zu sich nimmt, was passiert mit den zuviel zusichgenommen tierischen Eiweissen im Körper? Ich freue mich auf eine Fachkundige Antwort.

    • Hunkeler Roland sagt:

      Ganz einfach:
      – Der Körper verstoffwechselt das Protein, sprich, er gewinnt Energie daraus
      – Gewinnt er mehr Energie daraus als benötigt wird, wird das in Form von Hüftgold eingelagert
      – Spaltprodukte daraus (Abfall) wird ausgeschieden (grösstenteils via Urin)

      • Roland K. Moser sagt:

        Meines Wissens wird das nicht benötigte Eiweiss nicht in Fett sondern in Wärme umgewandelt.

        • Jutta Maier sagt:

          Zuviel Protein wird, wenn es nicht verstoffwerchselt werden kann, über die Nieren ausgeschieden, und wenn diese überbelastet sind (was schneller geschieht als man denken könnte), in Gelenken abgelagert. Das Phänomen heisst Gicht.
          Also: an all die Proteinshakefanatiker: Freut Euch auf schmerzhaft verkrüppelte Finger und Zehen auf Eure alten Tage!

  • Christoph Bögli sagt:

    Zum Thema Protein: Eine ausreichende Proteinaufnahme ist beim Aufbautraining sicher empfehlenswert. Aber auch das ist wie immer eine Frage des Masses. Wie hier der Protein-Mythos einmal mehr aufgeblasen wird ist darum eher fragwürdig. Die Literatur spricht da im Schnitt zwar effektiv von einem Bedarf von 1.5g/Kg für Kraftsportler, aber eben, Kraftsportler! Ich weiss ja nicht wie und mit welchen Intensitäten Marc genau trainiert bzw. wie sein Trainingsstand ist, aber – sorry – angesichts des bildlich ersichtlichen Zustandes kann es ja so extrem nicht sein. Bei den erwähnten Kraftsportlern wiederum reden wir über substantielle Mengen an Muskelgewebe, das mit heftigen Belastungen auf zusätzliches Wachstum gepusht wird. Sich da als durchschnittlicher Abspeck-Hobbysportler drüber zu stellen und für sich einen höheren Bedarf anzumelden wirkt nicht wirklich vernünftig. Sogar Leistungssportler liegen da „nur“ bei empfohlenen 1.2g/Kg.

    Kurzum: Die Ernährung zu optimieren macht bei dem Ziel ja sicher Sinn, aber genau so wichtig scheint mir: Locker bleiben. Solcher Protein-Fetischismus ist genau so wenig sinnvoll wie strikte „Verbote“ u.ä. Anstatt sich sinnlos Proteinshakes reinzupfeifen (übrigens, die beinhalten meist auch reichlich an „bösen“ Kohlehydraten..) lieber ein Stück gute Berner Züpfe gönnen. Weniger verbissen kommt nämlich meist nachhaltig weiter..;)

  • diaz sagt:

    Hallo Marc
    Gratuliere, Du machst sehr gute Fortschritte und ich kann nur sagen weiter so!
    Zum Thema Ernährung werde ich mich nicht äussern, den jeder soll selber wissen ob er sich mit „Schrott voll müllen“ will, oder sich eben gesund ernähren… Essen wir teilweise sowieso überwertet und ganz gefährlich sind die veralteten Kalorien-Bedarfs-Angaben. (Wieso braucht ein „Bürogummi“ Heute über 2000 Kalorien am Tag ??)
    Da ich mich momentan auf eine harte Sportschule vorbereite, kann ich voll nach vollziehen, wie es bei Dir tagtäglich aussieht. Meine Kalorien sind limitiert auf 800 – 1000 pro Tag, mind 2-3 Liter Wasser pro Tag, Ausdauertraining, Kraftraining, uswusf….
    Jedoch am Weekend gönne ich mir dann jeweils etwas mehr, ein Glas Wein oder so :-)
    Ich wünsche Dir weiterhin gutes gelingen! – diaz-

  • hallo mitenand

    was soll das allles mit der ernähruns wissenschaft. viel theorie und nichts dahinter.
    schaut ich habe onkels die sind ueber 90 jahre, schlank und gesund. das ist ganz einfach, das zu erreichen.

    alles regelmössig, aber mässig. die haben früher jeden tag, von roggenbrot, käse, hauswurst und milch produkten gelebt.
    und wichtig, jeden tag ein glas rotwein. mein tipp: jeder mensch sollte täglich soviel wie möglich zu fuss gehen. ich gehe
    täglich immer eine halbe stunde. tut einfach gut,

    guter tag.

    gruss von
    raphael wellig / http://www.raphaelwellig.ch

  • Marcel Zufferey sagt:

    Bei mir reichen mountainbiken (>1’500 Höhenmeter / Woche) und

    – drei anstatt 6 Kaffee pro Tag,
    – keine zwei Liter Öpfelsaft mehr täglich, sondern nur noch Mineralwasser,
    – kein Znüni und auch kein Zvieri mehr,
    – sowie kein Dessert mehr zum z’Mittag,

    …sondern nur noch abends, wenn überhaupt, und danach öppedie noch ein paar Gummibärchen oder Schoggi- und aus einem Hängebauchschweinchen wurde doch tatsächlich so etwas Ähnliches wie ein kerngesunder, zufriedener Flachbauchkeiler!

  • Roland K. Moser sagt:

    Hoi Marc
    In ein paar Wochen kannst Du als Chippendale auftreten :-) Es sieht schon einiges besser aus jetzt.
    Zu den drei weissen Lebensmitteln: Ich behaupte mal an allen Experten vorbei, dass die Menge entscheidet, ob sie ein Problem sind oder nicht.
    Weissmehl: Guetsli und süsses Gebäck sind kein Problem, wenn man nicht übertreibt. behaupte ich. Mit dem Weissmehl halte ich es so: Teigwaren werden gemischt, ca. 50 % vollkorn-Teigwaren von Aldi (sind bezahlbar) und ca. 50 % Gala-Teigwaren (sind aus Weissmehl) in derselben Pfanne und danach auch in denselbem Teller (die unterschiedlichen Kochzeiten sind zu beachten).
    Brot mache ich meistens selbst, ausser ich will Abwechslung, dann kaufe ich mir eines. Meine ca. 20 Jahre alte Trisa-Brotbackmaschine ist Gold wert. Rezept: 1/3 Weissmehl, 1/3 Ruchmehl und 1/3 Vollkornmehl. Das gibt eine gute Sache!
    Was auch interessant ist: 50 % Weissmehl und 50 % Vollkornmehl. Das gibt ein leichtes Vollkornbrot :-) Meistens gebe ich noch Vollkorn-Roggen dazu. Das Gewicht des Roggen sollte aber 10 % des totalen Mehlgewichts nicht überschreiten.
    Zucker: Es ist die Menge, die es macht. Wer auf Konfi und Honig verzichtet und sich zwischendurch kein Süssgebäck gönnt, wird vermutlich griesgrämig.
    Fett und Öl: Es ist auch die Menge, die es macht. Der Körper braucht Fette und Öle via Nahrung. Ich verzichte nicht darauf.
    Die Sache mit dem Eiweiss-Shake mache ich auch, wobei ich ihn mit Vollmilch anmache und häufig noch Sojamehl und/oder Magerquark hinzugebe. Milch und Magerquark sind äusserst gesund und eiweissreich. Sojamehl hat auch 40 % Eiweissgehalt und ist äusserst hochwertig. Probiers mal mit 1 l Vollmilch pro Tag.
    Dein Körper baut um!
    Gratuliere zum bisherigen Fortschritt!

    • No Muuuuh sagt:

      Milch ist für Kälber, nicht für Menschen….vor allem nicht für Erwachsene. Trinkt die Werbekuh „Lovely“ Milch? Nein…weit gefehlt, die trinkt Wasser. Milch fördert zudem Kalziummangel…und damit Osteoporose (was vor allem ältere Damen interessiere könnte).

  • Urban Zaki sagt:

    Ein totaler Unsinn das Ganze! Für die Mitwelt wäre es viel besser, Herr Jäggi würde nicht so einen Riesenaufwand wegen seines Egos betreiben. Denn die Ökobilanz dieser sehr eiweisslastigen Ernährung ist katastrophal: Eiweiss in Form von Fleisch, Fisch, Eiern ist energetisch viel teurer und umweltbelastender in der Herstellung als die entsprechende Energie an Kohlenhydraten. Was meinen Sie, weshalb die Ernährung in Indien, Afrika, Asien kohlenhydratreich ist (Reis, Teigwaren, Brot, Getreide)? Würden alle ihren Eitelkeitsegos wie Jäggi nachgeben, müssten wir etwa 9 Erden haben! Es ist nicht ohne Grund, dass der Körper eben Kohlenhydrate und Fette bevorzugt und effizienter zu speichern weiss als er Eiweiss speichert (Muskelmasse geht schneller wieder verloren als Fett).
    Zu allem Unsinn steigt nun auch noch die Lebenserwartung von Jäggi und er wird die Welt energetisch noch länger belasten.
    Also: Nicht nachahmen, wer einen Sinn für Mitmenschen und -tiere und die Umwelt als Ganze hat!

    • Teig sagt:

      @Urban Zaki

      Ist für mich auch ein sehr schrecklicher Gedanke , dass Marc jetzt durch seine Fitness ev. noch älter werden könnte und ich ihn deshalb ev. noch sehr sehr lange jeden morgen im Radio hören muss. :-)

      Nebenbei: Eiweiss kann/könnte man problemlos auch aus Soja und anderen Getreiden gewinnen (mir ist aber schon klar, dass das Meiste heute tierischen Ursprung ist).
      Aber vieleicht wäre es für die Umwelt auch schon viel einfacher/besser, wenn weniger Leute auf dieser Kugel leben würden. Ich denke sie vermehren sich am besten nicht, dann haben sie ihren Beitrag schon fast erfüllt.

      Gruss
      Teig

  • Markus Hübscher sagt:

    Von einem guten Menschen kann es nie genug davon haben!

  • Martin Peter sagt:

    Im Menuplan sind die Getränke weitgehend ausgeklammert. Wie steht es mit dem Konsum von alkoholischen Getränken, Bier und Wein?

  • Janos Kreis sagt:

    20 kg in 11 Wochen und nur mit am abends nichts mehr essen. Sport est ab Woche 7, zweimal pro Woche ca. 45 minuten biken. hat geklappt. Bin und bleibe seit 2 Monaten auf meinen Gewicht (79-81 kg). Cheers

  • mia sagt:

    Lieber Marc
    Liebe Leo

    Eure Bäuche sind ja ganz schön kleiner geworden. Chapot! Schade, dass Ihr viele oberhässliche Leberflecken habt, die Ihr mal von einem Dermatologen untersuchen lassen solltet.

  • Bruno Bänninger sagt:

    Zum Frühstück 2 – 3 Eier, zum Abendessen 1 Spiegelei….. Ei ei ei, was sagt denn da der Cholesterinspiegel dazu?

    • Ronnie König sagt:

      Der Cholesterinspiegel ist individuell und hat mehr mit genetischer Disposition zu tun als mit dem Cholesterin im Ei, wobei noch zwischen Bio und Legebatterie zu unterscheiden wäre. Eier aus dem Freiland sind grundsätzlich wertvoll wegen dem Vitamin D3. Aber gewisse Eiweisse des Eis sind ein Problem ab gewisser Menge, zwar weniger schlimm als gar kein Essen.

  • Sara sagt:

    Das ist mir ein Früchtchen, wenn er keine Früchtchen mehr essen will. Weil sie zuviel Zucker!! enthalten. Man(n) kanns auch übertreiben. Ich esse jeden Tag einen Apfel, eine Banane und momentan noch ne Orange obendrauf! Das sind meine z’nünis, z’vieris und z’mümpfelis. UND ich bin schlank!! Ha!

    • trix abdelmejid sagt:

      genau! ich zwar nicht wirklich schlank (aber auch nicht dick) und zur zeit bei einer ernährungsberaterin. und die sagt nämlich auch, 3 früchte pro tag seien ok!

  • Maurice sagt:

    Erstmal: Gratulation zum Erfolg, der sich wirklich sehen lassen kann!

    Zu jeder Ernährungs- oder Trainingsform gibt es völlig konträre, angeblich wissenschaftlich hinterlegte Theorien, die dafür oder dagegen sprechen.

    Ein wichtiger Nachteil der kohlenhydratreduzierten Ernährung ist für mich aber aus eigener Erfahrung der Mundgeruch, der wohl durch den veränderten Stoffwechsel entsteht und sich auch mit Kaugummis und dergleichen nicht vollständig überdecken lässt.

    Man muss hier wohl einfach wählen, ob einem das optische oder geruchliche Äussere wichtiger ist…

    • captain kirk sagt:

      Dieses Problem mit dem Mundgeruch hatte ich nicht. Bei mir machte aber die Erholung nicht mehr mit. Will heissen mein Körper regenerierte nach Traingings deutlich langsamer. Wenn ich noch etwas Pasta dazu esse bin ich am nächsten Morgen deutlich erhohlter.

      • Ronnie König sagt:

        Das wussten schon unsere Pedaleure wie Kübler. Pasta ist aber nicht gleich wie Brot. Alles sehr komplex. Die Fermentation spielt auch eine Rolle bei Nahrungsmittel. Brot kann dick machen, Bier ebenso, aber was passiert, wenn Nudeln vermentiert werden (Natto in Japan zB)? Auch ältere Leute haben vermehrt Mundgeruch wegen veränderten Stoffwechsel.

        • pierre bourdon sagt:

          Was im Atem stinkt sind die Ketone (in diesem Fall Aceton) wenn der Stoffwechsel aufgrund des Kohlenhydratdefizit ins ‚ketogene‘ kippt. Mahlzeit!

  • Ronnie König sagt:

    Also, erstens Gratulation zur geglückten Wampenbekämpfung und zweitens wünsche ich viel Durchhaltevermögen. Aber was die Ernährung angeht, ich bin dem Novizen nachsichtig, da muss noch gefeilt werden und besser verstanden! Die Eier am Morgen, regelmässig, sind ungesund wie die Shakes auch. Er wirds in Jahren merken. Hülsenfrüchte und alte Vollkornsorten (Gerste) sind hervorragende Eiweisslieferanten. Speck ist fett, aber auch gut und wenig gefährlich, isst man den doch nicht kiloweise täglich. Jetzt halt einfach seltener. Fruchtzucker ist weiss, aber ungefährlich. Warum erwähnt er nicht Bananen und Äpfel oder Rosinen? Wo bleibt der Sesam? Wir sehen es ist alles viel komplexer. Wenn ich den Körper mit Übungen belaste, dann sollte ich ihn mit Milchprodukten schonen, aber darf Reis und Kartoffel gut zu mir nehmen, wenn die Hülsenfrüchte dabei sind. In Indien hält man zB so als Diabetiker(leicht, nicht TypI) ein natürliches Zuckergleichgewicht auf Vollkornbasis. Die Diät der römischen Gladiatoren war ähnlich oder der griechischen Athleten, ausser der Ringer. Wer nur Fleisch, aber mit allem auch das Fett!, isst, der bleibt schlank wie ein Mongole oder Eskimo. Manchmal ist beim Sixpack einfach die Bewegung wichtig und weniger die gestemmten Kilos und Weisheiten der Gesundheitsindustrie. Auch das gilts zu beachten. So und nun wieder etwas Bewegung und ein Joghurt mit Gurke und etwas Apfel.

    • dorian sagt:

      Warum sollten Eier am Morgen ungesund sein? Fruchtzucker hat die blöde Eigenschaft, sich bei vollem Leberglykogen sofort in die Fettzellen einzulagern, also ist er beschränkt zu geniessen! Und mit Hülsenfrüchten und Co. kannst du lange versuchen, einen athletischen Körper aufzubauen. Fleisch for the win!

  • peter bühler sagt:

    Auch von mir Gratulation zum Erfolg. Was ich aber Schade finde: Auch dieser Blog ist gespickt mit Halbwahrheiten und Glaubenssätzen („guter Zucker – böser Zucker“, „gute Fette – Schlechte Fette“). Keine dieser Aussagen ist wissenschaftlich fundiert und muss daher äusserst kritisch beurteilt werden. Kombiniert mit öko-Halbwahrheiten einiger Leser (Daniel Küttel, „keine Chemie, sondern natürliche Produkte“ – Als ob die Natur nicht aus Chemie bestehen würde) ergibt sich für mich eine durchzogene Mischung aus (guten) praktischen Vorgehensweisen (Trainieren, diszipliniert essen) und (unguten) theoretischen Rechtfertigungen, siehe oben. Nichts für ungut…

    • marco muster sagt:

      so ist es halt leider; solche urban myths halten sich lange, insbesondere in der fitness welt, in der jeder sein geheimrezept hat… ähnlich wie beim börselen. die fitness trainer scheinen sich sowieso jeweils auf dem vor 20 jahren in der migros clubschule angeeigneten wissen auszuruhen… oder mit der veralteten schwarzenegger bibel.

      habe ein six pack, bin über 30 und gehe regelmässig in den burger king, esse brot und trinke proteinshakes. war nie fitter in meinem leben!

  • Anna sagt:

    Haare abrasieren: auch eine unnötige Mode.

  • Amanda B. sagt:

    Jetzt noch die Haare auf auch WÄHREND der Transformation abrasieren, dann passt’s auch vor dem Endresultat für’s Auge ;)

  • J.-Th. Weber sagt:

    Was ich immer noch nicht verstehe: Wieso ein „Waschbrettbauch“; die Waschmaschine ist doch längst erfunden. Und ein bisschen Bauch kann ganz schön kuschelig sein. Die menschlichen Grundbedürfnisse sind nach wie vor die selben: Essen, Trinken und sich Vermehren. Zugegeben, dahin gibt es verschiedene Wege Trotzdem, irgendwie kommt in dieser ach so trendigen Schweiz die Lust in jeder Hinsicht abhanden. Wenn unbedingt ein Sixpack, erreicht man dies ganz normal bei körperlichen Arbeit, ohne die halbe Freizeit zu vergeuden.

  • trix abdelmejid sagt:

    wenn ich den menüplan von herr jäggi studiere, frage ich mich, wo denn das lebenswerte bleibt? ich denke kaum, dass linsen eier und fisch auf die dauer glücklich machen. abnehmen ist gut und recht, aber nicht so, dass ich alles was ich vorher gerne gegessen habe radikal auf die verbotsliste füge. irgendwann kommt die gier nach den „bösen“ sachen wieder. herr jäggis grosse prüfung beginnt erst dann, wenn er ohne coach seinen alltag meistern muss.

  • Paulo Ludici sagt:

    „Muskeln sind schwerer als Fett“ ist zwar richtig, sagt aber nichts aus – es wird schliesslich nicht zwingend Fettgewebe-Volumen durch Muskeln ersetzt. Mit mehr Muskeln nimmt das Gewicht einfach zu, unabhängig vom Fettanteil (auch wenn natürlich gilt: Mehr Muskelmasse = höherer Grundumsatz).

  • Hanna sagt:

    Gratulation zum bisherigen Erfolg und zum Durchhaltewillen!

    Zum Thema Vollkornprodukte möchte ich eine Ergänzung anbringen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Vollkornprodukte den Blutzuckerspiegel mehr erhöhen als weisser Zucker (Foster-Powell, Holt SHA, Brand-Miller JC. International table of glycemic index and glycemic load values: 2002. Am J Clin Nutr. 2002;76(1):5–56. / Jenkins DJH, Wolever TM, Taylor RH, et al. Glycemic index of foods: a physiological basis for carbohydrate exchange. Am J Clin Nutr. 1981 Mar;34(3):362–6.). Der Kardiologe William Davis bringt dies in seinem Buch „Wheat Belly“ sehr schön auf den Punkt. „People are usually shocked when I tell them that whole wheat bread increases blood sugar to a higher level than sucrose. Aside from some extra fiber, eating two slices of whole wheat bread is really little different, and often worse, than drinking a can of sugar-sweetened soda or eating a sugary candy bar.“ Ein Ausschnitt des Buchs ist hier zu lesen: http://www.lef.org/magazine/mag2011/oct2011_Wheat-The-Unhealthy-Whole-Grain_01.htm.
    Seine Patienten verlieren viel Gewicht durch eine einzige Änderung in ihrer Ernährung: sie verzichten komplett auf Weizen.

    • Marc Jäggi sagt:

      Herzlichen Dank Hanna. Ja, diese These hab ich auch schon gehört. Scheint was dran zu sein.

      • Ronnie König sagt:

        Das mag für Weizen zutreffen, ich bin hier zu wenig informiert. Aber ein Diabetiker wird wohl etwas anderes dazu sagen iB auf Vollkorn. Nicht jeder Bauch entstand wegen dem Weizen in Form von Volkorn, im Mittelalter sah man Müllerbäuche. Müller waren nicht reich, aber einseitig ernährt. Gegenteil im Tibet, aber es ist Gerste: Tzampa. 5000 Jahre lang half dort Vollkorngetreide das Überleben und die Gesundheit zu erhalten. Gerste ist mehr als nur Korn. Von Roggen habe ich dies auch gehört, aber ich weis zu wenig davon.

  • Philipp Rittermann sagt:

    hätte ich nicht gedacht, gratuliere, herr jäggi!

    • Roland K. Moser sagt:

      Ho ho ho! Selber sich auch mal bewegen wäre doch auch was? Oder doch nur das einarmige Stemmen in der Halbliter-Klasse?

      • Philipp Rittermann sagt:

        *seufz* herr moser: ich bin 1.8m gross und 76 kg schwer. breite schultern und glatter bauch. die oberarm-muskulatur ist nicht nur vom hülsen stemmen. hin und wieder gönne ich mir gerne ein gläschen oder fläschchen – na und – ich werde nicht ungesünder sterben als sie als renitenter anhänger des blauen kreuzes. es kommt immer auf’s mass an, herr moser, in allem was man tut. wieso reagieren sie auf alkoholkonsum im weitesten sinne eigentlich so heftig?
        übrigens – ich stemme die liter-klasse! :)

        • Roland K. Moser sagt:

          Das blaue Kreuz ist christlich motiviert – Mit denen habe ich nichts zu tun.
          Sie haben mit ihrem Bierbauchund ihrem Bierkonsum irgendwo in einem Blog geprahlt! Sie armer!

  • Abnehmen gut und recht, aber so viele Eier im Tag sind eine Katastrophe für das Cholesterin und führt auf kurz oder lang zur Atherosklerose. Also lieber etwas Bauch als einen Herzinfarkt.

    • Teig sagt:

      @Marianne

      Das mit dem Cholesterin und den Eier ist ein alter Hut, denn das meiste Cholesterin produziert der Körper selber!
      Wobei Fette Personen im normalfall klar mehr produzieren als schlanke. D.h., dass ein schlanker Marc der viel Eier ist wohl den besseren Cholesterinwert hat, als ein dicker Marc der keine Eier ist.

      Gruss
      Teig

      • keine Ahnung von Ernährung, geschweige dann von Medizin, zuerst recherchieren und dann drauf los schreiben. Körpergewicht hat Null und nichts mit Cholesterin zu tun, aber na ja……

        • Franz Weber sagt:

          tschöss nicht so eingebildet antworten Frau Fluri.. Das Cholesterin in den Eiern ist schon längst nicht mehr als schädlich angesehen. Schon mal was von HDL und LDL gehört?
          Bitte googeln dann weiterreden!
          DANKE!!
          http://suite101.de/article/eier-und-cholesterin-a43891

          • Ronnie König sagt:

            @Weber: Frau Fluri äusserte sich vielleicht etwas ungeschickt, aber die Anzahl Eier ist nicht unwichtig und deren Herkunft und welcher Vogel. Eine komplexe Sache die nicht einfach aufs Cholesterin runter gebrochen werden kann und soll. HDL und LDL ist alleine als Info wenig wert, da mit anderen Faktoren zusammen eine neue Situation entsteht. Rauchen verschiebt das Gleichgewicht, aber auch gewisse Pflanzen die wir mampfen. Selbst die Teile des Tieres an sich können beeinflussen. Innereien und Knorpel seien da erwähnt. Ohne Cholesterin gehts ja nicht, daher produzieren wir es selber, aber dazu muss die entsprechende Eduktzufuhr stimmen. Und Arteriosklerose hat nur zuwm Teil mit Cholesterin zu tun, das weiss jeder Chnoblifan. Alpkäse kann trotz des Fetts positiv im Körper reagieren. Alles sehr komplex und individuell. Der Früchtemangel gibt mir auch zu denken. Früchte und Fett machen nicht dick, aber so überlebten unsere Vorfahren. Auch getrocknet.

    • captain kirk sagt:

      Neuste Studien belegen aber, dass Eier bei weitem nicht so schädlich sind wie immer angenommen wurde.
      Der Körper produziert im übrigen selber weniger Cholesterin wenn es von aussen zugeführt wird.

    • Marc Jäggi sagt:

      Der schlechte Ruf der Eier ist unbegründet. Zwar enthalten sie tatsächlich viel Cholesterin. Heute weiss man aber, dass Cholesterin in der Nahrung nur einen kleinen Einfluss auf den Cholesterinspiegel im Blut hat.

      • Hans Rauch sagt:

        Doch der schlechte Rufe der Eier ist begründet. Schliesslich handelt es sich um die Periode des Huhns. Und gewisse Menschen essen so was…Widerlich!

  • luna sagt:

    muskeln sind schwerer als fett – dass ich nicht lache: 1kg muskeln sind nicht schwerer als 1kg fett!!! 1kg fett schwabbelt sicher mehr als 1kg muskeln, aber wiegen tut beides gleich viel…

    • Teig sagt:

      @Luna

      Schon einmal etwas vom spezifischen Gewicht gehört? :-)

      Gruss
      Teig

    • Dan sagt:

      Es geht hier um die Dichte. 1 Liter Muskeln sind schwerer als 1 Liter Fett.

    • captain kirk sagt:

      Klar ist ein 1kg Muskeln nicht schwerer als 1kg Fett. Wenn man nun aber zwei Körper nehmen würde welche sich nur in der Muskelmasse unterscheiden ist jener mit mehr Muskeln schwerer. Der Grund dafür ist, dass Muskeln eine höhere Dichte haben als Fett.

    • Marc Jäggi sagt:

      Muskelgewebe ist je Volumeneinheit ca.12 Prozent schwerer als Fettgewebe.

      • luna sagt:

        … das ist aber eine andere aussage als jene, die im artikel steht. volumeneinheit oder gewicht pro liter etc. sorry der spitzfindigkeiten, aber es gehen eh‘ zuviele halbwahrheiten um in der fitnesswelt.

  • Teig sagt:

    Hallo Marc

    Gratuliere dir zu deinem bisherigen Erfolg. 8 bis 9 Kliogramm in dieser Zeit „abzuarbeiten“ ist wirklich gut, vor allem wenn man schon nicht stark übergewichtig war wie du.
    Und die Haare sind auch weg. :-)
    Ich bin im Moment bei ca. 87kg (gestartet bei ca. 93,3kg –> andere Waage)
    Nächstes mal gibt es ein Foto von meinem Fortschritt.

    Gruss
    Teig

  • Daniel Küttel sagt:

    Guten Morgen

    Herzlichen Glückwunsch zum Erfolg, und ich finde es war eine gute Wahl den Pelz auf dem Bauch zu entfernen :o) Auch wenn das mit dem Sixpack nicht zwingend etwas wird, so haben Sie dennoch sehr viele Dinge gelernt, somit bleibt Ihnen auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis, viel Erfahrung und das Wissen, dass Abnehmen gar nicht so schwer ist wie alle sagen. Es gibt zwar keine Wundermittel, dafür ist der Weg dazu einfach – aber mit Aufwand verbunden.

    Nur ein Hinweis: Wenn Sie schon so sehr von bösen und guten Stoffen reden, dann machen Sie auch den richtigen Schritt und lassen die Finger von allen Zusatzmitteln, die nicht von der Natur stammen. Shakes etc braucht es nicht. Führ Ihr Ziel braucht es keine Chemische Substanzen. Ausserdem ist es unmöglich dass die Zusatzstoffe gleich „Gesund“ für den Körper sind, wie die von der Natur bereitgestellten Nahrungsmittel. Haben Sie den Mut und sehen sie, dass es keine Unterstützung der Ernährungsmittelindustrie braucht.

    • Sixpackrush sagt:

      Auch von meiner Seite: Gratulation an Marc Jäggi. Mit etwas Farbe macht sich das schon recht gut am Strand :-) Was meint die Familie zur Verhaltensänderung und den neuen Essensgewohnheiten?

      Wichtiger Punkt auch im Artikel zur Ernährung: ein Sixpack besteht zu >60% aus der richtigen Ernährung. Wichtig finde ich in diesem Zusammenhang auch der Hinweis der Konsumreduktion von Süssgetränken (auch light Produkte).

      Das mit dem Proteinshake sehe ich etwas anders. 160g Protein in die tägl Nahrung gleichmässig verteilt (sprich auch zwischen die Hauptmahlzeiten) unterzubringen ohne zu viele Kohlenhydrate und Fett ist gar nicht so einfach. Da ist eine gezielte Nahrungsergänzung sinnvoll. Übrigens handelt es sich bei Whey z. B. um ein Isolat aus Molke in Pulver aufgearbeitet also nicht eine chemische Substanz. Sonstigen Schabernack kann man gerne bleiben lassen.

      @Jonathan: Super Einsatz 10 Einheiten pro Woche! Ich wäre da etwas vorsichtiger, wenn du intensiv trainierst, braucht es auch Ruhezeit. Sonst steigt die Verletzungsgefahr.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.