Das Sixpack-Experiment – machen Sie mit!

So soll er aussehen, der Bauch: Frau und Mann mit Sixpack.

So soll er aussehen, der Bauch: Frau und Mann mit Sixpack.

Heute starten wir das Sixpack-Experiment – von und mit Marc Jäggi. Marc Jäggi ist Chef Moderation und Morgenmoderator bei Radio 1, 171 Zentimeter gross, aktuell 72 Kilo schwer und 36 Jahre alt. Sein Ziel: Seinen Waschbärbauch durch einen Waschbrettbauch zu ersetzen. Dass das nicht von heute auf morgen geht und kein Zuckerschlecken wird, hat er bereits am eigenen Leib erfahren. Im Outdoorblog berichtet er in den nächsten Monaten regelmässig, wie er trainiert, was er isst und was er von seinen Coaches lernt. Die Sache ist ihm so ernst, dass er auch nicht davor zurückschreckt, sich bis auf die nackte Haut auszuziehen und seine Fortschritte (allenfalls auch Rückschläge) hier bildlich zu dokumentieren.

Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, sind herzlich eingeladen, beim Sixpack-Experiment von und mit Marc Jäggi mitzumachen. Ziel: Bis Ende November hier so viele Waschbrettbäuche (oder annähernde) wie möglich zeigen zu können. Lesen Sie Teil 1:

––––––––––––––––––––

Marc Jäggi

Noch Bewegungsbedarf bis zum Sixpack: Der aktuelle Bauch von Marc Jäggi.

Das Ziel ist ehrgeizig. Aus einem Durchschnittstypen mit Hang zur Gemütlichkeit und Tendenz zur Wampe, soll bis Ende November ein dynamischer Bewegungsjunkie mit eingebautem Sixpack werden. Diese Suppe habe ich mir in einem grossmauligen Moment selber eingebrockt und deshalb werde ich sie ohne zu murren auslöffeln. Sie dürfen mir dabei gerne über die Schultern schauen – solange diese noch hängen und eine freie Sicht ermöglichen. Damit dieses Experiment sinnvoll und seriös durchgeführt wird und hoffentlich am Ende auch gelingt, stehen mir Personal Coach Urs Metzger und Ernährungsexperte Beat Schneiter vom Fitnessshop Zürich zur Seite. Sie waren es auch, die mir zu einer sogenannten Body Composition Analyse geraten haben. Diese hat ergeben, dass es gesundheitlich gar nicht so schlecht um mich steht. Bei einer Grösse von 171 cm brachte ich am Testtag vor gut zwei Wochen 74,3 Kilogramm auf die Waage. Der Körperfettanteil betrug 17,3 Prozent und der BodyMassIndex stand bei 25,4. Wie vermutet und kaum zu übersehen: Meine Problemzone heisst Bauch. Der muss weg.

Wir starten die erste Trainingseinheit an einem Freitagnachmittag. Coach Urs Metzger beordert mich an den Schluefweg in Kloten. Als ob der lokale Eishockeyverein nicht schon genug Problemzonen hätte, parkiert mit mir eine weitere direkt neben der Kolping-Arena. Ein leichter Waldlauf ist angesagt. Hier zeigt sich ein erstes Mal, wie wertvoll so ein Personal Coach ist. Ständig korrigiert Urs meinen Laufstil, die Haltung und die Atemtechnik. Niemals darf der Fuss voll auf der Ferse aufsetzen. Ideal ist eine Mischung aus Mittel- und Vorderfuss, lerne ich. Ansonsten gebe es früher oder später massive Knieprobleme, meint Metzger.

Den Spass nicht verlieren – und nicht übertreiben!

Wir haben unser Lauftempo so gewählt, dass ein Gespräch problemlos möglich ist. Eine gute Gelegenheit, die gemeinsame Zeit bis November zu besprechen, Erwartungen und Wünsche in realistische Ziele zu fassen und einander kennenzulernen. Rasch bemerke ich: Sixpack, dieses Wort hört mein Coach nicht gerne. Meinen ganzen Körper wolle er trainieren. Meine Lebens- und Essgewohnheiten radikal ändern. Nur so sei ein nachhaltiger Erfolg möglich. Wenn sich dabei irgendwann ein Waschbrettbauch zeige, so Metzger, sei dies ein angenehmer Nebeneffekt, der mich zwar freue, ihn aber nicht erstaune.

Er schlägt eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining vor. Falls Sie ähnliche Pläne hegen: Lassen Sie sich beim Krafttraining im Fitnesscenter Ihrer Vertrauens unbedingt eine, besser zwei oder gar drei Einführungslektionen geben. Sie verlieren sonst nicht nur rasch den Spass, sondern auch die Gesundheit. Und übertreiben Sie es nicht! Die Erholungsphasen sind gerade beim Krafttraining von zentraler Bedeutung. 48 bis 72 Stunden Erholung sind Pflicht, um ausreichend regenerieren zu können. Ein Muskelaufbau findet nämlich nur in der Ruhephase statt. Lockeres Joggen indes, ist jederzeit möglich und sinnvoll. Vorausgesetzt, Sie haben noch die Kraft dazu. Auch die ist ein angenehmer Nebeneffekt eines gezielten, intensiven Trainings: Man lernt auf seinen Körper zu hören. Aber Achtung! Der innere Schweinehund hat eine ganz ähnliche Stimme. Bitte nicht verwechseln.

Die Tipps der Personal Coaches

Zwei harte Wochen sind inzwischen geschafft. Knapp zwei Kilogramm Körpergewicht haben sich verabschiedet. Dafür ist ein gehöriger Muskelkater hinzugekommen. Aber auch ein recht beachtlicher Erfahrungsschatz. Nicht zuletzt dank der intensiven Betreuung durch meinen Personal Coach. Diese Jungs sind übrigens nicht ganz günstig. Falls Sie sich einen persönlichen Trainer nicht leisten können oder wollen, teile ich gerne ein paar gewonnene Inspirationen und Erkenntnisse mit Ihnen.

  • Führen Sie Tagebuch. Notieren Sie sich alles rund um Ihr Training. Schreiben Sie auf, wie sie sich während der Aktivität gefühlt haben und – so verlangt es mein Coach von mir – halten Sie fest, was Sie wann essen und wie viel. Vielleicht erkennen Sie ja plötzlich einen Zusammenhang zwischen Ihrem Befinden und der jeweiligen Ernährung und können entsprechend reagieren.
  • Nehmen Sie genügend Proteine (Eiweiss) zu sich. Studien haben gezeigt, dass eine Proteinzufuhr von 30 Gramm nach dem Training den Muskelaufbau um 50 Prozent beschleunigt. Verteilen Sie die Proteine über die Mahlzeiten. Gute Eiweissquellen sind mageres Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte, Soja oder Eier. Hinzu kommen selbstredend Proteinshakes.
  • Essen Sie zwei Stunden vor Trainingsbeginn Kohlenhydrate. Ideal sind Vollkornteigwaren oder Reis. Für ein intensives Krafttraining brauchen Sie Energie. Ansonsten gilt: ab fünfzehn Uhr keine Kohlenhydrate mehr.
  • Gönnen Sie sich einmal pro Woche einen Schummeltag. An diesem Tag liegt auch mal eine Pizza, ein Stück Kuchen oder sonst eine Sünde drin. Schummeltage wirken Wunder und schaden nicht.
  • Schlafen Sie genug. Wegen meiner Tätigkeit als Morgenmoderator bei Radio 1, komme ich auf knapp sechs Stunden pro Nacht (21 Uhr bis 3 Uhr). Dies ist definitiv zu wenig. Machen Sie es besser. Sieben, acht Stunden Schlaf sind ideal.
  • Quälen Sie sich nicht nur für den Traumbody. Regelmässiges Training und eine gesunde ausgewogene Ernährung machen auch den Kopf frei.
Marc Jäggi, Morgenmoderator bei Radio 1: Waschbrettbauch bis Ende November?

Marc Jäggi, Morgenmoderator bei Radio 1: Waschbrettbauch bis Ende November.

Der Anfang ist geglückt! Drücken Sie mir die Daumen für die kommenden Wochen und Monate. Oder noch besser, machen Sie doch einfach mit. Wir lesen uns.

Liebe Leserin, lieber Leser, wollen Sie mit Marc Jäggi auf einen Waschbrettbauch hintrainieren? Wir unterstützen Sie! Schreiben Sie uns Ihre Beweggründe, Erfahrungen etc. (unten als Kommentar). Fragen wird er – soweit er das kann – hier im Forum oder in einem nächsten Blogeintrag beantworten. Und falls es Ihnen so ernst ist wie ihm, dann machen Sie es wie er: Zeigen Sie uns Ihren Bauch! Vergleichen Sie sich mit ihm und anderen Lesern – das motiviert. Wir möchten Ihren Ist-Zustand sehen – und im Verlauf der nächsten Monate auch Ihre Fortschritte.

Also, schicken Sie uns ein aktuelles Bauch-Bild mit der Erlaubnis zur Veröffentlichung – per Mail an outdoorblog@newsnet.ch (Grösse maximal 1 MB). Sie dürfen einen Pseudonym-Namen angeben, aber bitte mit einer E-Mail-Adresse, die Sie regelmässig prüfen und unter der wir Sie erreichen können. Schreiben Sie etwas dazu, aber bitte nicht mehr als drei Sätze. Zum Beispiel: «Ich trainiere ab sofort wie Marc Jäggi.» Oder: «Ich habe jetzt meine Ernährung umgestellt, verzichte auf Alkohol, mache dafür viel Sport und Rock ’n‘ Roll.» Vielen Dank!

108 Kommentare zu «Das Sixpack-Experiment – machen Sie mit!»

  • Dennis sagt:

    Vielen Dank für die vielen nützlichen Anregungen.

    Dennis
    http://www.sixpack-ernaehrung.de

  • doenerboy sagt:

    Bin jetzt seit fast einem Monat dabei zu versuchen, ein Sixpack zu bekommen. Bin schon fast etwas enttäuscht, denn irgendwie sieht man noch garnichts. Aber ich bleib bei der Sache! Durchhalten und weiter machen und irgendwann klappt es bestimmt auch mit dem Waschbrettbauch :D

  • Hans sagt:

    Wär mal interessant zu lesen wies den verschiedenen Protagonisten aus diesem Blogg, insbesondere auch Marc Jäggi, geht und wie sich die Punfen und Körperformen entwickelt haben.

  • Sven sagt:

    Ich rede mich immer raus mit „keine Zeit“, „zuviel um die Ohren“, „geht nicht wegen gemeinsamen Mittagessen mit Arbeitskollegen“. Mein Bauch hätte es auch dringend nötig und alleine krieg ich ihn nicht weg. Aber ob ich wirklich einen (ansatzweisen) Waschbrettbauch hinbekomme?

    Ein Bild von meinem Bauchansatz könnte ich ja mal einschicken, würde mich aber doch schämen, wenns dann nichts wird. Mhmm… schwere Entscheidung.

  • Markus sagt:

    Dachte schon das Marc Jäggi aufgegeben hat, weil
    – keiner mehr postet
    – man auch sonst michts mehr liest (weder vom „Tagi“ noch von Marc Jäggi)
    Heute morgen habe ich aber gehört, dass es im Radio schienbar noch läuft (obwohl ich nur die Werbung dazu gehört hatte).

    Wollte schon von meinem dicken Bauch als Fopto zustellen, weil ich sicher bin dass meinen bis Ende November weg bringe. Ganz so cool wie auf dem Titalbild wird er aber wohl nicht werden.

    Macht da überhaupt jemend mit oder ist/wäre das nur Marc und dann ev. noch ich?

    Gruss
    Teig

    • Lieber Markus

      Das Sixpack-Experiment geht natürlich weiter. Der nächste Teil kommt bald. Und ja, das Bauch-Bild von Ihnen nehmen wir gerne! Wir werden alle zeigen.

      Lieber Gruss, Natascha

      • Teig sagt:

        Hallo Natascha

        Habe das Bild gesendet und jetzt gilt eiserne Disziplin, wenn man am Ende den Erfolg sehen will. Denn die Fotos von heute morgen haben mir nicht gefallen. :-(

        Lieber Gruss
        Teig

  • Ruth Strässler sagt:

    Hallo
    ich hatte im Februar 2011 noch 77 Kilos auf die Waage gebracht. Bei einer Grösse von 161 cm, das ergab einen BMI von 29,5. Heute bin ich 52 Kilo und habe einen BMI von 19,5 im letzten Herbst habe ich ganz langsam mit Joggen angefangen immer etwas mehr trainiert den Silvesterlauf gemacht und die Freude am Laufen entdeckt. Um mich zu überwinden meldete ich mich durch den Winter an mehrere 10 bis 16 km Läufe an. Mit drei Trainingseinheitenpro Woche konnte ich am 20.6. meinen ersten Halbmarathon bestreiten den Forchlauf. Nun bereite ich mich auf den Greifenseelauf vor. Neben Rennen geniesse ich meine neu gewonnene Kondition und schwimme regelmässig 2-3 Kilometer im Freibad. Nicht die Schnelligkeit ist das Ziel sondern die Freude dass ich etwas geschafft habe das ich mir vor einem Jahr nie zugetraut hätte.Dazu kommt dass mir meine Gewichtreduktion geholfen hat, mich an mir wieder zu freuen. Ich renne nicht schnell aber ich bin glücklich und zufrieden dabei. Und das zählt.

  • Daniel Müller sagt:

    Vielen Dank für den Tipp mit dem Mittelfuss, meinen Knien gehts schon viel besser nach dem Laufen. Jetzt brauch ich nur noch einen Tipp, wie ich diese Schmerzen in den Hüftgelenken loswerde…

    • Stefan sagt:

      hmmm. Schmerzen in den Hüftgelenken kann viele Ursachen haben. versuche einfach beim Laufen das Becken nach vorne zu drücken – sehe viele Läufer die wie ein „Koma“ laufen und durch diesen Winkel entstehen Belastungen die die Hüfte eine Weile mitmacht und irgendwann anfängt zu blockieren.
      Versuch; beim Starten die Augen zumachen und sich langsam nach vorne fallen zu lassen, die Beine reagieren automatisch mit den richtigen Schritten, damit man mit dem Gesicht nicht aufschlägt :-)
      dies jeweils auch in das Lauf ABC einbauen – apropos – Lauf ABC, das gehört meiner Meinung nach in jeder Woche dazu damit durch die Abwechslung auch die Sehnen, Muskulaturen beansprucht werden.
      Wenn dies und alles andere nicht hilft, dann ab zum Osteopathen oder gleich zum Sportarzt – und nicht zu lange damit warten.
      weiterhin viel Spass und Erfolg

  • Wird das Experiment auch im Sommer 2013 nochmals durchgeführt? Bis dann wäre ich unter Umständen annähernd in Form, um mitmachen zu können *seufz*

  • Daniel sagt:

    Habe mich wirklich auf diesen Blog gefreut, aber muss zugeben etwas enttäuscht zu sein. Zwei Wochen Training mit einem personal Coach und trotzdem nur Oberflächlichkeiten bisher. Keine Reaktion auf all die Kommentare bzw. eine Richtigstellung. Ich würde mir wünschen, dass hier klares Bild entsteht wie der Autor seine Ziele erreichen kann. Ernährungstipps, Integration in den Alltag, Trainingsdetails. Am besten tägliche Updates. Ich weiss, dass ist viele verlangt,aber genau so wäre der Blog bereichernd.

    Viel Erfolg wünsche ich!

  • Stefan sagt:

    ja hoppla – 84 Kommentare und über 84 verschiedene Meinungen – e voila – einfach herrlich :-)

    @Marc Jäggi – grandios – grosses Kompliment – der Grundsatzentscheid ist gefällt – das Training hat begonnen und Zürich wurde auch nicht in einer Nacht erschaffen – mach einfach weiter so und geniesse das neue Lebensgefühl……

    @alle Mitschreiber – lasst doch Marc Jäggi das alles selber erfahren, was Ihm gut tun sollte und was nicht – jeder Körper reagiert anders und ist individuell….. wichtig ist – man tut etwas !!!
    und bitte recherchiert vorher ein bisschen bevor man schreibt – dass z.B. Proteine chemisch sind und viele Kohlenhydrate haben…….. das ist so nicht korrekt.

  • Hotel Papa sagt:

    Ich halte soche Artikel, und dann noch mit so einem Bild garniert, für verantwortungslos. Gibt es nicht schon genug Menschen mit einer Essstörung? Oder mit völlig verkorkstem Selbstbild?

    So ein Bauch ist für den Durchschnittsmenschen nicht erreichbar. Jedenfalls nicht mit einer Lebensführung, die man nach allgemeinem Verständnis als gesund bezeichnen kann.

    Wenigstens ist das Erscheinungsbild des Hauptakteurs etwas realistischer. Es ist zu hoffen, dass er das abgebildete Ziel nicht erreicht und trotzdem zu seinem Körper stehen kann.

    Freude an der Bewegung gut und recht. Aber was hier zelebriert wird, ist ien Fetisch.

  • Joachim Adamek sagt:

    Wenn man bedenkt, wie viel Energie hier beim Schreiben aller Kommentare verbraten wurde, neige ich immer mehr zu der Ansicht, dass das Schreiben eine optimale Ergänzung zum täglich Fitness-Training ist. … — Vielleicht mag es verwundern, aber ich möchte aus Wohlfühl-Gründen keinen Six-Pack-Bauch haben. Täglich eine Stunde Sport haben den Bauchumfang bei mir seit Jahren stabil gehalten. Ok, ein solches Training führt nicht zu einer Traum-Figur. Aber zum Träumen sind ohnehin die Nächte da. …

  • Karl Küttel sagt:

    Tipps von Mensch zu Mensch zum Abnehmen sind zwar gut gemeint. Aber letztlich sind es die Umstände jeder einzelnen Person (Verbrennungsfähigkeit, Freizeit, Umfeld, Gene, Wille, Geld Famlie) die es schwierig machen. Wichtig ist der gute Wille und die Fähigkeit, das ganze fix in den Tages- bzw. Wochenablauf zu integrieren.

    • Kurt Kiesner sagt:

      Gene haben mit Abnehmen/Körpergewicht rein gar nichts zu tun. Und die „Verbrennungsfähigkeit“ ergibt sich nur aus Geschlecht und Körperbewegung.

  • Stefan B. sagt:

    Ich lese hier immer von Ernährungsumstellung, ich gehe seit 3 Jahren 3x / Woche regelmässig ins Fitness und dazu noch 2x / Woche Schwimmen (jeweils 1.5-2.0km). Einzige Umstellung ist nicht viele Süssgetränke trinken. Ich trinke noch 0.5dl Süssgetränk beim Mittagessen, sonst nur noch Wasser oder Tee ohne Zucker. Am Wochenende selten Alkohol (im Schnitt sage ich ca. 1 Liter Bier in der Woche) das liegt auch drin. Ich trinke am Tag ca. 3.0-3.5L total, irgendwie verlangt das mein Körper. Beim Essen sollte man nicht fettige Sachen Essen, das liegt schwer auf und man wird träge und hat eher nicht mehr Lust Sport zu machen, ich setze voll auf Pasta und Rindfleisch ohne Saucen nur Fleisch welches mit Salz und Pfeffer gewürzt ist (das ist zum Glück auch mein Lieblingsessen). Pommes Frites und sonst Fritiertes, sowie Saucen oder Kräuterbutter etc. esse ich an einem Fest oder an einem Open Air, sonst nie. Vor dem Fitness nehme ich eine Banane und einen Farmer, während dem Fitness viel Wasser (1.5L). Danach gönne ich mir eine richtige Mahlzeit (Pasta und Fleisch und wenns passt auch mit Gemüse oder Salat). Ich esse erst spät Abends ca. 21h30 und gehe um 24h00 ins Bett. Von wegen „so nimmst Du nicht ab“ oder „das kannst Du nie verbrennen so spät Abends“ keine Spur, ich wiege 68kg und bin 178cm gross (34 Jahre). Ich möchte damit nur sagen, dass man nicht sagen kann für jedermann / jederfrau, gilt ab 15h00 keine Kohlenhydrate mehr zu sich nehmen. Ich denke jeder Mensch tikt ein bisschen anders. Jeder / Jede soll seinen Rhythmus selber bestimmen / fühlen. Ein Dessert nach dem Essen? Kein Problem, nimm das, ich Esse in der Woche ca. 2x 100g Schokolade und 2 Packungen Chrömli (ca. 100g/ Packung) nach dem Abendessen. Wenn man soviel Bewegung macht, dann muss man Essen. Ich esse definitiv mehr als bevor ich mit dem Sport angefangen habe, ich bin nie schwerer geworden als 70 kg.
    Das wichtigste meiner Meinung:
    – immer dranbleiben, nie eine Ausrede finden, Trainingszeit immer in den Tagesablauf reinnehmen und ums Training sich verabreden und nicht sich verabreden und denken, man kann dann nachher ins Training oder am nächsten Tag !
    – nicht fettiges Essen (wenig Wurst usw.), das liegt zu schwer auf, nicht viele Süssgetränke
    – alleine oder mit Personal Trianer ins Fitness, wenn man zu zweit geht redet man zuviel man ist abgelenkt
    – 10-12 Min einwärmen
    – Pro Kraftübung 8-12 Wiederholungen, dann 2 Min. Pause und das gleich noch einmal, wenn zu locker, dann Gewicht erhöhen, man muss alles geben ! sonst wird das nichts mit dem Sixpack :-)
    – Training spätestens nach 3 Monaten umstellen
    – alles Trainieren von Fuss bis oben, die Bauch- und Rückenmuskeln braucht man unbewusst bei vielen Übungen, daher erst als letztes Rücken und Bauch trainieren, damit die nicht schon geschwächt sind und Du eine falsche Körperhaltung einnimmst beim trainieren
    – immer eine Gegenmuskelübung machen, z. bsp. wenn man Rücken trainiert danach gleich Bauch trainieren oder Biceps und dann gleich Triceps usw., nie einseitig trainieren

    phuu, viel geschrieben….ich wünsche Dir Marc und allen die es auch probieren viel Spass und Durchhaltewillen.
    Einen schönen Sommer wünsche ich Euch allen.

    Gruss
    Stefan

    • Roland K. Moser sagt:

      Mach doch mal einen Selbstversuch ohne Bier bzw. mit alkoholfreiem Bier und schreibe anschliessend Deine Erfahrungen hier. Die Umstellung des Köpers kommt langsam.

  • dorian sagt:

    Marc, pfeiff aufs übertriebene Joggen, fang schweres Gewichtstraining an, kein Frühstück (eliminierte die Fettverbrennung auf der Stelle), bis zum Training keine Kohlenhydrate (eliminiert Fettverbrennung auch auf der Stelle), nach dem Training am Abend nach dem Feierabend Kohlenhydrate zur Regeneration und Wiederauffüllung der Glycogenspeicher. Mit Ausdauersport alleine bekommst du nur ein klägliches Hungersixpack und siehst nachher aus wie ein Schwächling!

  • D. Muttenzer sagt:

    Lieber Waschbärbauch als Waschbrettbauch. Im Ernst, dieser ganze Sixpack-Wahnsinn ist nur eins: Krank. Ein normal gesunder Mensch sieht nicht so verhungert aus.

    • Daniel Küttel sagt:

      Verhungert? Ist das jetzt die neueste Ausrede um seinen Ranzen ins richtige Licht zu rücken? :o)

  • Werner Rüdisühli sagt:

    Hoi Marc! Falls es Dich beruhigt: Typen, bei denen das Sixpack abzeichnet, haben einen zu niedrigen Körperfettanteil. Sprich: Sixpack sehen ist ungesund. Besser kein Sixpack, dafür überall etwas breiter ;) – BBler sagen es so: „Razor abs on a skinny guy are like really nice clothes on a fat girl.“ Trotzdem: viel Erfolg und schönen Massezuwachs! Gruss, Werner

  • Hermann Klöti sagt:

    Sixpack & Co.: Der Homo sapiens ist mit einer Menge Muskeln, aber nur einem Gehirn ausgestattet. Letzteres etwas zu trainieren brächte – so über die ganze Lebensdauer gesehen – unendlich viel mehr als das bescheidene, auf eine Sommersaison beschränkte Hoch, das ein strandpromenadentauglicher Waschbrettbauch bestenfalls auf den Weg bringt.

    • Marc Sulser sagt:

      Schön gesagt :-)

    • Daniel Küttel sagt:

      Aber genau hier liegt ja das Problem: Die Leute denken wenn sie was in der Birne haben, sei der Körper scheiss egal. Und das mit dem Hirn trainieren ist aus meiner Sicht nicht weit genug her geholt, weil anders kann ich mir das Unverständnis zur Fettleibigkeit vieler Leute nicht erklären, so leid es mir tut. Vielleicht sollte die kommende Generation wieder mehr auf harte Körperarbeit achten anstatt nur Manager, Professoren, Banker und andere Schreibtischgummis auszubilden. Was uns fehlt sind richtige Kerle und Mädels die noch nicht zu faul sind, ihren Arsch hoch zu kriegen und da anzupacken wo es in der Gesellschaft überall fehlt (und dafür auch noch einen anständigen Zapfen Lohn erhalten und nicht nur die Chefetage alles für sich einsackt). Just my 2 cents.

  • Mike Sommer sagt:

    Falsch. Jeder, der Fett abbauen und ein Six-Pack will, soll genau VOR dem Training KEINE Kohlenhydrate zu sich nehmen! Ich empfehle, zum Frühstück einen Proteinshake, mit Wasser zubereiten, mit Beeren, z. B. Heidelbeeren (im Mixer) Wasser. Danach Cardio-Training 3/4 Stunden intensiv, 5 Minuten Pause, dann hartes Bauchtraining (denkt an das Six-Pack, das ihr gerne haben möchtet und denkt daran, genau dann, wenn man Aufgeben möchte im Uebungs-Satz entscheidet es sich: No Pain, non Gain! Man muss schon an seine Schmerzgrenzen gehen, aber dann wird man belohnt. Nach dem Training: Erneut einen Proteinshake mit Wasser. Danach auf weisses Fleisch (Pouletbrust, Fisch) mit gedämpften Gemüse. Zwischendurch mal zur Belohnung einen Reiscracker mit Schokoladenschicht. Praktisch nur Wasser trinken (kein Cola, auch nicht kalorienfreie), Kaffee oder Tee ohne Zucker immer gestattet. Vor allem: Den Essensvorrat mit Dingen bestücken, die man im Heisshunger auch verputzen darf und nicht Dingen, die alles wieder zunichte machen. So klappst!

  • Mike Sommer sagt:

    1m 17 cm ist er also gross. Cool, ich wäre auch gerne so gross.

    • Gabriela Meister sagt:

      Jetzt sind’s sogar schon 1.17cm, wie man sich da wohl 72kg reinkriegt?

      @Autor(en): Nicht böse gemeint, wenn Sie die Fehler-Meldefunktion auch im Blog aktivieren würden, könnte man solche Hinweise auch diskreter lösen.

  • Christoph sagt:

    Ich habe in rund 7 Monaten 17kg Fett verloren, dafür aber rund 7kg aktive Masse aufgebaut (hab vorher / nachher messen lassen bei der Firma Exersciences (ETH Spinn-Off), die mich anfänglich auch beraten haben was zu tun ist…musste natürlich auch heftig dahinter, prich weniger Kohlenhydrate, mehr Proteine, aufgehört Cola etc. zu trinken und auf Wasser umgestellt – und der Schlüssel zum Ganzen war eigentlich folgendes:

    1. HIT – Interval Training, jeweils 3-4x pro Woche rund 30 Minuten auf Crosstrainer
    2. dazu anfänglich 2x im Studio alle Muskelgruppen beanspruchen (jetzt 3x die Woche)

    und die Kilos sind rasch gepurzelt….auch wenn das HIT sich als „einfach“ und „kurz“ anhört, so sei jeder gewarnt, es ist nicht Jedermanns Sache da man ziemlich ans Limit geht…anbei ein guter Artikel zum Thema HIT und warum es bei mir funktioniert hat….

    Viel Spass beim SIX-Pack suchen, natürlich, wer weniger Fett am Körper hat, hat auch schneller ein „sichtbares“ Pack, aber ohne Training und Disziplin gehts leider nicht und die Kunst ist es, mehr als 6 Monate zu halten was man vorher abtrainiert hat….

    http://portal.asvz.ethz.ch/Documents/fatburner.pdf

    Viel Spass

  • Meinrad Frei sagt:

    am besten werden Sie Ihren „Ranzen/Waschbärbauch“ los mit der milden Ableitungsdiät nach F.X. Mayr (MAD I,II,III). den flachen Bauch gibt es inner halb weniger Wochen, weil alle gasbildenden Stoffe abgeführt, der Darm komplett gereinigt und die Darmflora wieder richtig aufgebaut wird. Zusammen mit einem Mix aus Kraft- und Ausdauertraining, kombiniert mit einer proteinreichen, kohlenhydratarmen Ernährung kann fast jeder innert 90-180 Tagen eine Waschbrettbauch bekommen. Hat bei mir funktioniert, ich bin über 50, früher Spitzensport, die letzten 10 Jahre aus beruflichen Gründen fast kein Sport mehr. Also, wenn ich aus mir -ehemals schlaffem, übergewichtigem Sack – einen Sport-Body machen konnte (innerhalb von 9 Monaten) , dann kann das jeder auch. …wenn er/sie DISZIPLIN hat. Es scheitert immer nur daran.

  • Roland K. Moser sagt:

    Hoi Marc
    Wie sieht es aktuell mit Deinem Alkohol-Konsum aus?

    • Philipp Rittermann sagt:

      herr moser……es ist, glauben sie mir, auch durchaus möglich einen einigermassen straffen bauch zu haben, wenn man sich hin und wieder mal ein gläschen alkohol gönnt!! das ist ja schon eine richtige manie bei ihnen….!! sind sie der vorsteher des blauen kreuzes oder was??

      • Roland K. Moser sagt:

        Ohne Alkohol funktioniert der Stoffwechsel – Mit Alkohol funktioniert er nicht (Schwarz-Weiss gesagt). Je nachdem, wieviel Alkohol Marc jetzt pro Tag trinkt, vernichtet er damit seinen Trainingsaufwand bzw. trainiert ins Leere. So einfach. Das Themal Alkohol ist Thema im Sport – Weil er nicht zum Sport gehört.

        • Philipp Rittermann sagt:

          natürlich nicht zum sport, herr moser, aber vor- und -nachher!

          • Roland K. Moser sagt:

            Jetzt bist Du nicht mehr lustig. Weder vorher noch nachher liegt Alkohol drin. Wie bereits geschrieben: Alkohol bringt den Stoffwechsel ziemlich heftig durcheinander. Deshalb nimmt man auch zu. Und nicht weil Alkohol viele Kalorien hat – Das ist ein Märchen der Alkohollobby.
            Im Zustand von Marc rate ich mal vom Alkoholkonsum ab, bis im November der Versuch zu Ende ist. Je nachdem, wie viel Alkohol er aktuell trinkt, wird es einen grösseren Trainingsfortschritt geben. Der Körper braucht Zeit für die Umstellung. Wenn er jetzt ca. 1 Liter Bier (5 %) oder mehr pro Tag trinkt, dauert es schon bis mindestens November, bis sich der Körper umgestellt hat.
            Gibt es Radioaktivität, auch wenn man sie nicht sieht und ist Rauchen gesund?

          • Philipp Rittermann sagt:

            alkohol ist gut für’s gemüt, herr moser!

          • Roland K. Moser sagt:

            Ho! Misten Sie ihr Leben aus. Dann brauchen Sie den Alk noch 1 mal Jahr, wenn Sie bei den Verwandten Wein trinken müssen, weil Sie sonst gemobbt werden.

          • Philipp Rittermann sagt:

            herr moser. ich mag alles, was spass macht was da wäre:
            essen, cigarillos, (20 am tag), frauen, (aber nicht für diskussionen), auto’s, motorräder, horrorfilme, billiard, gun’s, und-und -> jetzt kommt’s -> guten wein, spezial-biere und schottischen single-malt. daneben arbeite ich und trainiere noch ein wenig, (früher war ich hübsch, heute bin ich immer noch schön!). sie sehen, zu einem äh-ausgeglichenen leben braucht’s gar nicht so viel. :)

          • Roland K. Moser sagt:

            Alles gut ausser den Drogen Tabak und Alkohol. Das ist für Kinder.

  • Daniel sagt:

    Ich habe für 10 Kilo ein Jahr gebraucht. Lieber langsam aber dafür nachher das Gewicht behalten können. Das ist wichtiger, als so schnell schnell in ein paar Wochen!

    • Roland K. Moser sagt:

      gut gemacht. Habe so vor ca. 12 Jahren mit dem Rauchen und vor 2,5 Jahren mit dem Saufen aufgehört! Schön langsam. Vor 2,5 Jahren konnte ich keine 10 km Velo fahren ohne beinahe zu sterben. Heute fahre ich problemlos 120 km Rennvelo, coupiertes Gelände, Schnitt um 24 km/h.

  • Marc Sulser sagt:

    Als heisse(ste)n Tip für die Eiweisszufuhr vermisse ich hier den Magerquark (jawohl, richtig gehört). Quark enthält viel Eiweiss und Casein zur Muskelregeneration.

    Während Trainingsphasen konsumiere ich jeden Abend (speziell an den trainingsFREIEN Tagen) 250gr Magerquark kurz vor dem Zubettgehen. Da Quark vom Körper relativ langsam verdaut wird, versorgt er den Körper über Nacht (de facto eine nährstoffarme Zeit) mit Proteinen/Casein und unterstützt den nächtlichen Regenerationsprozess. Spart viel Geld gegenüber Casein-Pülverchen und wirkt genau so gut!

    Da Quark nicht gerade ein purer Gaumenkitzler ist, kann er mit einem Schluck Milch, ein paar Beeren oder etwas Fruchtsaft angereichert werden. Ich mag ihn jedoch am liebsten pur.

    Hau rein, Herr Jäggi.. Viel Glück und Spass fürs Training und Dein Projekt! :-)

    • marco muster sagt:

      das mit casein ist übrigens auch ein mythos aus falsch interpretierten studien. ob eine gewisse proteinart schneller oder langsamer verarbeitet wird kommt über 24h hinweg gesehen nicht drauf an. der körper ist smart genug das protein dann zu nutzen wenn er es braucht (kurzfristig innertages über eine gewisse dauer hinweg, gespeichert wirds ja nicht.)

      in die gleiche kerbe geht die mär von „der körper kann nicht mehr als 30g protein pro mahlzeit“ verbrauchen oder „du musst alle 3h essen damit der stoffwechsel nicht runterfährt / der körper alles verarbeiten kann“. beides schon längstens wiederlegt.

    • Gabriela Meister sagt:

      Genau! Und preislich schlägt der jeden Proteinshake um Längen, ganz abgesehen von der ganzen Chemie, die man sich spart.
      Für die, die es eher rezent mögen, kann der Quark auch mit etwas Kräutersalz aufgepeppt werden – gerade wenn man ein schweisstreibendes Training hinter sich hat, ist der Körper dankbar, wenn der Salzhaushalt wieder ausgeglichen wird.
      Und hat erst noch keine Kohlenhydrate ;-).

      • Manuel sagt:

        Magerquark ist in der Hinsicht sicher besser als EIer. Ich weiss nicht, warum letztere immer wieder als gute Eiweissquelle empfohlen werden? Enthalten Eiter doch ebensoviel Fett wie Eiweiss. Also anstelle von einem Ei besser 70-80g Magerquark.

    • Roland K. Moser sagt:

      Danke für den Tipp mit dem Magerquark. Das mache ich jetzt auch. (Habe noch ein wenig im Internet gelesen). Nach langen Ausfahrten mit dem Rennvelo und MTB hatte ich nämlich immer massiv Lust auf Fleisch. Ich mache jetzt den Versuch vor dem Schlafengehen mit 250 bis 300 g Magerquark :-) Evt. kaufe ich dann doch noch zusätzliches Eiweiss (Whey-Protein).

  • Michael sagt:

    An alle Waschbrechbauch-ich-will-jetzt. Nur bestimmte Menschen (genetisch veranlagt) bekommen einen Waschbrettbauch.

    Für den Rest gilt: Schade.

    Aber: trainieren sollte man(n) so oder so! :-)

  • Hans Heiser sagt:

    Keine nervenaufreizenden Stoffe wie Kaffee, Schwarz-/Grüntee, Alkohol, Tabak, ja sogar Kakao. Keine Sprudelwasser. Nur Vollkorn und wenig bis gar keinen Zucker. Keine Konservierungsstoffe und sonstige Chemie. Nur gute, frische Qualität. Wenn Milch, dann Rohmilch, wenn Fruchsaft, dann frisch gepresst, sonst einfach Wasser und Kräutertee. Wenn man dies einhält und sich auch ausreichend bewegt, kann man essen wann immer man Hunger hat, auf was man Lust hat, und hat keine Sorgen mehr. Das ist meine persönliche Erfahrung, keine Theorie. Die nervenaufreizenden Stoffe verwöhnen den Körper, machen ihn schwach und verändern den Gaumen. Ein solcherart verwöhnter Körper wird willensschwach und verlangt ständig nach ungesundem Junkfood(z.B. Kaffee = will Kuchen. Bier = will Hot Dog. Tee = will Guetzli. Cola = will Chips etc. etc.)

    • Luise sagt:

      „Nervenaufreizende Stoffe“??? All Ihre anderen Regeln kann ich unterschreiben. Aber am Morgen 1, 2 Tassen Kaffee und abends mal ein Bier oder 1, 2 Gläser Wein und ab und zu etwas Süsses gehören doch einfach zu den Annehmlichkeiten des Lebens!

      • enver sagt:

        Wenn mich der Teufel in der Hölle quälen will, liest er mir immer und immer wieder die ersten drei Sätze vor :)

  • slowy sagt:

    Meine neue Diät: „Eat Less, ‚Bitch‘ „! ;D … Seit April 12 Kilo (90 -> 78; 1.75m) abgenommen. Was habe ich geändert? Kein Z’nacht und wenn, dann nur Salat und/oder Brot. An Wochenenden wie gehabt (Ist ja Grillsaison ;). Ich habe keinen Sport gemacht. Weitere Vorteile: Man mag nicht mehr so viel essen und man spart den einen oder anderen Franken.

    Das reicht natürlich für einen Sixpack längstens nicht, da wird man um Ausdauersport und Situps bis zum geht nicht mehr nicht drum rum kommen…

    • Marc Sulser sagt:

      Hallo Slowy

      Deine Erfolge in allen Ehren.. Aber frage Dich, wie lange Du diese Diät unter Berücksichtigung des zuweilen lauten Grunz-Bellen des inneren Schweinehundes durchhalten wirst (wenn dann mal die erste Euphorie über den grossen Gewichtsverlust abgeklungen ist)?

      Kurzfristige Erfolge sind toll, dafür ist der Frust, wenns langsam wieder in Richtung früherer Zustand geht, und die Erkenntnis, dass der Mensch schwach ist, um so niederschmetternder.

      Nicht der kürzeste Weg der Diäten, sondern der langfristige, mühsame Weg über die Ernährungsumstellung bringt das Wohlbefinden, darum gehts doch, und dazu gehört der Sport.

      BTW: Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist das Weglassen des Znacht schlicht Unsinn und auf lange Sicht hochgradig ungesund. Dein Körper wird langfristig nicht wie gewünscht darauf reagieren und Dir ein dickes Ei legen.

      Ein Verlust von 12 kg purem KörperFETT in 3 Monaten ohne körperliche Bewegung ist nicht möglich. Du solltest Dich also fragen, WOVON du 12 kg in 3 Monaten verloren hast..

      Grüsse und eisernen Durchaltewillen!

      • Peter Müller sagt:

        „Du solltest Dich also fragen, WOVON du 12 kg in 3 Monaten verloren hast.. *

        Wasser, Muskeln und ein bisschen Fett

      • slowy sagt:

        Mit dem Schweinehund bin ich einverstanden, dass ist aber bei allen, ich nenn sie mal Vorsätze, genau gleich. Wieviel gibt es wohl, die ein Jahresabi im Fitnesscenter lösen und dann übers Jahr gerechnet einmal im Monat hingingen? Hier fällt auch die Thematik „Kurzfristigkeit“ – wer zwei Monate fastet und auf drei Kilo weniger stolz ist und dann wieder zum „Status Quo“ zurückkehrt, hat nichts gewonnen, oder halt eben schon, nur sind es wieder die alten Pfunde. Das ist aber auch nicht mein Ziel. Sondern der von dir geratene „langfristige Weg“.

        Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist auch Milch gesund. Äh, ungesund. Genau sowie eine harte Matratze ungesund ist. Äh, gesund. ;-) Oder wie war das nochmal?
        Jedenfalls bin ich der Meinung, nichts oder wenig zum Z’Nacht zu essen ist besser als sich von Ofen-Pizza/Lasagne/Wurschtweggli oder Riesenportionen Teigwaren (ich habe keine Waage und habe eigentlich immer das Gefühl, dass diese Hämpfeli ja nirgends hinreicht) zu ernähren.

        Ein Verlust von 12 kg Körperfett in drei Monaten macht 4 Kilo pro Monat, macht einen pro Woche. Glaube schon, dass das möglich ist – ohne Nachforschung wage ich zu behaupten, dass sogar vieeel krässere Fälle dokumentiert sind. Ob es ungesund ist? Fühle mich jedenfalls gesund und ein Stück weit auch „fitter“, obwohl dies vielleicht auch nur eine Kopfsache ist (hui, hab abgenommen, jetzt muss ich ja fitter sein)
        Und körperliche Bewegung habe ich schon, jedenfalls ein bisschen, aber als „ÖV-ler“ und „Mittagsspaziergängler“ laufe ich pro Tag auch immer mehr als eine Stunde.

        so far…
        slowy

  • Hobbyläuferin sagt:

    Sixpack ist doch überbewertet…
    Schlank und gesund ist schöner und mit normalem Trainingsaufwand und gesunder Ernährung locker hinzukriegen.
    Wieso muss es immer gleich ein super Sixpack sein?

  • Gion sagt:

    Ein Sixpack hinzukriegen, das ist die einfache Sache; das Sixpack zu halten, das wird dann schwieriger…Viel Erfolg jedenfalls.
    Zum Schlafen: Dass man 8h Schlaf braucht, ist ein Märchen. Meine ideale Menge sind 7.5h Schlaf. Am erholsamsten ist der Schlaf im Normalfall, wenn er in 90′-Zyklen erfolgt, d.h. man schläft ein Vielfaches der 90 Minuten (also 6h, 7.5h, 9h, und eben eher nicht 8h).

  • Urs Wille sagt:

    Viel nachhaltigen Erfolg bei ihrem Vorhaben.
    Apropos nachhaltig: Da lese ich doch das Wort „parkiert“. Ich nehme darum an, dass sie mit dem Auto unterwegs sind. Mit etwas Fantasie und Intelligenz lassen sich die meisten Wege aus eigener Kraft zurücklegen. Allerdings wäre dann der Coach rasch arbeitslos.

    • Luise sagt:

      Das ist meiner Meinung nach ein nicht zu unterschätzender Faktor: Möglichst viel zu Fuss, weder Lift noch Rolltreppen, Velo statt Auto – das bringt schon einiges ohne grossen zusätzlichen Zeitaufwand.

  • Philipp Rittermann sagt:

    uuhh – ehrgeizig – bin ja mal auf das resultat gespannt. fakt ist, dass es ziemlichen anstrengungen bedarf, einen schmerbauch in ein sixpack zu verwandeln. bis 37 hatte ich dieses sixpack; heute schaffe ich es nur noch, (mit vertretbarem trainingsaufwand), ne grade linie hinzukriegen…..herr jäggi – viel erfolg und disziplin bei ihrem vorhaben!

  • Karin Gut sagt:

    Wenn ein Mann bis Alter 25 Jahre einen Bauch hätte wie auf den Fotos oben, dann würde ich sagen, es bestehen realistische Chancen, dass der Mann in 2 Jahren eine sportlich muskulöse Figur aufweist.

    Im Alter von 36 Jahren ist es schon sehr ambitiös, das Ziel in wenigen Monaten erreichen zu wollen. Dank an Marc Jäggi sich so offen einem Experiment zu stellen, bei welchem die Wahrscheinlichkeit des Gelingens wohl weit unter 50% liegt, da hätte wohl sonst nicht mancher den Mut dazu.

    • Heinzharald sagt:

      Ich tippe ebenfalls auf 2 Jahre. Es sagt sich so leicht „Low Carb“ und „Ausdauer“ trainieren… Das es darum geht Leidensfähigkeit und Disziplin zu trainieren, vergisst man leicht.

      November, dass klappt nicht. Und warum eigentlich November? Dazu, dass im Winter wieder mehr hinzukommt? Ein Ziel April 2013 scheint mir realistischer, wobei „SixPack“ auch sehr vage ist. Wie lautet Plan „B“, bzw. das Sekundärziel?

  • Daniel Meier sagt:

    Wie trainieren Sie denn? Wie viel Ausdauertraining und wie viel Krafttraining (wie lange pro Session/wie oft pro Woche) sind erforderlich? Welche Kraftübungen?

  • Francesca Di Fuego sagt:

    Keine Kohlenhydrate mehr ab 15h? Pfft, finden Sie mal was, das diese Bedingung erfüllt… Früchte? Bis zum Bersten voll mir Fructose. Gemüse? Wenn Sie nicht nur Peperoni und Spinat essen wollen die nächsten fünf Monate siehts auch schitter aus. Salat? Aber nur ohne Sauce, es sei denn, sie wollen mit purem Fett (=Öl) überkompensieren…
    Vielleicht sollten sie sich eine Ernährungsberatung suchen, die ihren Titel nicht im Internet ersteigert hat. Keine Kohlenhydrate, also bitte…

    • Sherlock Holmes sagt:

      +1

      Gehen Sie ans USZ. Auf der Endokrinologie gibt ein paar sehr erfahrene und superfreundliche Ernährungsberaterinnen, die Ihnen da weiterhelfen können.

    • Stephan Wiesner sagt:

      ? Einfach mal googlen, Francesca, einfach mal googlen. Oder noch besser ausprobieren. Ist wissenschaftlich einwandfrei belegt, das Low Carb die effektivste Methode zum Abnehmen ist (nicht unbedingt die einfachste oder leckerste). Ideal: Mit Low Carb runter und dann mit Logi gesund und schlank bleiben .-)

    • Peter Müller sagt:

      Einverstanden.

      Ausbildung zum Fitnesstrainer dauert 5 Tage. Die zum PErsonal Trainer oder Master nochmals 5 Tage. Kann man da etwas anderes erwarten?

  • Giorgio Perez sagt:

    Ich habe ein Sixpack. Nur leider ist es auch so scheu wie das von Marc Jäggi. ;-)

    Oder mit anderen, tröstenden Worten: Warum sich mit einem Sixpack begnügen, wenn man auch ein Fässchen haben kann.

    Kommt halt wenn man älter wird, und den Langstreckenlauf (Marathon) wegen Knieproblemen aufgeben muss.

  • marco muster sagt:

    fängt ja schon gut an mit allgemeinen fitness-irrtümern, welche die personal trainer scheinbar immer noch verbreiten, als wäre die wissenschaft in den 90ern stehen geblieben.

    dem körper ist relativ wurst, wann welche makros zugeführt werden. einfluss haben lediglich gesamtmenge und etwas weniger stark ununterbrochene fastenzeiten. ebenso die facts aus dem kommentar über mir; von welcher quelle das protein stammt ist dem körper ebenfalls wurst.

    sixpack ist ganz einfach: weniger kalorien einnehmen als verbrauchen; ca 500 defizit pro tag. ab und zu einen „cheat day“. viel krafttraining; cardio als optionale ergänzung. und das wichtigste: viel disziplin und sich selber nicht belügen. alles andere ist nebensache.

    • Michael sagt:

      *unterschreib* & nochmals ab 15 Uhr keine carbs mehr ist völliger Quatsch.

    • Roland K. Moser sagt:

      Bei Ausdauerbelastungen ist es nicht wurscht, wann du die Kohlenhydrate (Stärke) zuführst. Das musst du während der Belastung machen, idealerweise in der richtigen Dosierung. Bei mir auf dem Rennvelo und MTB ca. 150 bis 200 kcal. pro Stunde. Mache ich das nicht, sind nach ca. 1 bis 2 Stunden (Je nachdem was und wieviel ich vorher gegessen habe) die Glykogken-Speicher leer und der Hungerast beginnt.

      • peter muster sagt:

        hier gehts allerdings um ein sixpack und nicht um marathon / ausdauervelofahren. und für das sixpack ist es nur eines: nämlich wurst

        • Roland K. Moser sagt:

          Marc joggt.
          Zudem gibt es Eiweisse, Kohlenhydrate (Stärke) und Mischungen davon, welche exakt dafür gemacht sind, vor dem Kraft-Training eingenommen zu werden.
          Natürlich ist die Wurst gut :-) und genau deshalb gibt es sie.

  • Peter Frei sagt:

    Viel Erfolg bei der Qualerei aber es lohnt sich. Kleiner Tipp, den Sie von Fitness coaches nicht kriegen, denn sie wollen Sie ja möglichst lange trainieren. Fünf Wochen kompletter Verzicht auf Kohlehydrahte bis die KGs heftig fallen, kein Krafttraining und nur Ausdauer trainieren. Wenn man weniger isst,gleichzeitig aber Kohlenhydrate zu sich nimmt, werden Sie sofort schwerer und die Masse dann wieder abzutrainieren dauert. Deshalb ist man ja meistens sehr lange bei Personalcoaches. Aufbauen kommt erst, wenn man runtergehungert ist, nicht wie ein Magermodel aber auf jeden Fall ohne Krafttraining. Und einen Waschbretbauch kann auch nicht jeder bekommen, egal wie hart er trainiert.

    • Stephan Wiesner sagt:

      Guter Ansatz mit Low Carb. Aber warum dabei auf Krafttraining verzichten? Locker damit anfangen, Gelenke, Sehnen, Bewegungsabläufe dran gewöhnen, dann klappts auch mit dem gesund bleiben .-)
      Krafttraining bringt übrigens viel mehr als Ausdauer, vor allem viel besseres Kosten/Nutzen. Höheres Nachbrennen, höherer Grundumsatz, etc.

      Interessantes Vorbild:
      http://eatingacademy.com/my-personal-nutrition-journey

    • Thomas sagt:

      So einen Stuss habe ich selten gelesen. Wer an langfristigen Lösungen interessiert ist, wird die Finger von solchen „Crash-Diäten“ lassen. Wer sich runterhungert verlangsamt seinen Stoffwechsel und kriegt so erst recht seine hartnäckigen Fettpolster runter…

      • Michael Hüntwanger sagt:

        Die Auswirkungen vom Kompletten Verzicht auf Kohlenhydratehabe ich bei einem Mitarbeiter gesehen.

        Nach ein paar Wochen konnte er kaum noch klar denken, war ständig müde und gereizt.

        Das ist eine absolut schädliche Diät.

        • Heulsuse sagt:

          Man stelle sich vor, z.B. ein Langstreckenläufer würde beinahe komplett auf Kohlenhydrate verzichten. Natürlich schaltet der Körper bei sehr langen Laufzeiten sowieso irgendwann auf Fettverbrennung um, aber ohne Kohlenhydrate geht längerfristig gar nichts.

          • Luise sagt:

            Kommt draufan. Bin nach Unfall in der Reha und verzichte fast vollständig auf Kohlehydrate. Dank dem hab ich nicht zugenommen und der Muskelaufbau funktioniert.

        • Stephan Wiesner sagt:

          aha, so wie Ultra Läufer? Die laufen überwiegend mit Fat. Sie beim Wandern übrigens auch (wenn Sie die Finger von Zuckerbomben lassen und ihr Insulin nicht peaken).
          Aber um das klar zu stellen: Sage nicht, dass Low Carb gut ist oder ein Muss. Aber halt sehr effektiv. Man muss es halt beherrschen können und den Gripps nicht ausschalten.
          Etwas wie Logi macht für den Normalsterblichen sicher mehr Sinn und dann darf man sich auch mal ein Eis verdienen .-)

  • Ich leide mit Marc Jaeggi und weiss nur zu gut, was für Schmerzen ein Training für den Muskelaufbau bedeutet!! Go ahead Marc and right on ;-))

    Herzlich und toi, toi, toi
    Blanca

  • Daniel Küttel sagt:

    Ich wünsche Ihnen bei Ihrem Selbstversuch viel Spass und Durchhaltevermögen.

    Der Personalcoach hat Ihnen viele gute Dinge ans Herzen gelegt, die ich Ihnen auch nur raten könnte. Die Mischung zwischen Ausdauer und Kraft ist sicherlich immens wichtig. Je mehr Muskeln desto mehr Kalorien werden sie verbrennen und je mehr Ausdauer sie betreiben, desto schneller wird das Fett schmelzen. Nur leider spielt der Körper nicht genau so mit, wie wir das immer gerne hätten. Egal wieviel Sie trainieren werden – der Körper bestimmt selber wo und wieviel Sie abnehmen werden. Bei mir war es zuerst Hals und Nacken, Gesicht, Finger, Oberschenkel, Rücken und erst nach ca 2 Jahren kam endlich mal der Bauch und Brust dran. Abwechslung spielt auch eine grosse Rolle. Wer zulange im gleichen Trainingstrott, gleiche Geschwindigkeit und gleiche Stärke bleibt, dem wird der Körper rasch mal eine Stagnation offerieren.

    Ach ja, und egal was der Coash sagt: Verzichten Sie um Himmelswillen auf die Ernährungsergänzungsmittel. So etwas benötigen Sie nicht, schon gar nicht Creatin oder andere Anabolica. (auch wenn der Reiz gross ist) Versuchen Sie auf möglichst nur natürliche Eiweisse (Pflanzlich und Tierisch) zu achten. Es benötigt keine chemischen Produkte wie Whey oder Casein Proteine. (beides Eiweissquellen, nur verwertet der Körper diese in einer anderen Dauer.)

    Machen Sie sich einen Spass daraus und erweitern Sie neben dem Training Ihre Ernährung. Kochen Sie und schöpfen Sie unsere reichhaltigen Gemüse, Früchte Angebote ruhig aus. Lassen Sie sich zum Salat ein schmackhaftes Steak schmecken oder überbacken Sie ihre Pute auch ruhig mal mit etwas Käse. Sie werden sehen dass ein gutes Essen nicht nur schmackhaft ist, sondern auch Ihr Training optimal unterstützt. Zwar kostet die ordentliche Ernährung MEHR als die chemischen Produkte, aber auf lange Dauer hin wird es Ihnen der Körper danken.

    Ich wünsche Ihnen viel Glück. Ich bin ebenfalls dabei meinen Körper etwas mehr zu gestalten, dazu gehört natürlich auch der Bauch. Aber da ich mich nicht gerne öffentlich zur Schau stelle, mache ich dies lieber klammheimlich :o)

    • Thomas sagt:

      „Creatin oder andere Anabolica“ :-D
      Bitte vorher recherchieren bevor man hier so einen Käse schreibt.
      Creatin(monohydrat) dient zur Auffüllung der Energiespeicher in den Muskeln und hilft lediglich dabei länger oder härter zu trainieren und hat nichts anaboles an sich und ist nebenbei eines der am besten erforschten, legalen Ergänzungsmittel (www.antidoping.ch). In der Anwendung aber eher etwas für erfahrene Kraftsportler und fortgeschrittene Bodybuilder, ja.

      • Stephan Wiesner sagt:

        :-)

      • Daniel Küttel sagt:

        Das war aus dem Kontext gerissen, stimmt schon dass Creatin selber keine Anabolewirkung aufweisst, dennoch wird das Creatin bei Muskeldystrophie in der Medizin benutzt. Es hat gemäss MEINER Meinung sehr wohl eine „Pump“ Wirkung, die so nicht natürlich ist. Danke dennoch für die Korrektur. Es ändert aber nichts an der Tatsache dass der Herr bei seinem Training auf das Creatin verzichten kann. Mit der Nahrung nimmt er genügend zu sich auf (Fleisch und Fisch). Es ändert sich allgemein nichts daran dass alles was nicht natürlich zu sich genommen werden kann, gänzlich aus dem Leistungssport verschwinden sollte. (auch nur meine Meinung *g*)

        • Waldemar Noellmer sagt:

          Leistungssport ist ungesund.

          Kein Mensch, der eingermaßen gesund ist braucht irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel, diese nützen ausschließlich den Herstellern, die diese verkaufen. Wenn Leistungssportler glauben, sie kommen nicht ohne diese industriell hergestellten Mittelchen aus, dann soll man diese Leute ruhig bei ihrer Meinung lassen, Leistungsport ist eh nichts für die Gesundheit. Der Gesundheit nützt nur der ganz normale Ausdauersport, möglichst regelmäßig durchgeführt. Auch die Meinung, dass man durch Muskelaufbau abnimmt, ist Unsinn, es sei denn es gäbe Muskelmasse, die nichts wiegt.

          • F. R. sagt:

            „Auch die Meinung, dass man durch Muskelaufbau abnimmt, ist Unsinn“

            Gemeint ist wohl eher, dass der Vorgang, der für den Muskelaufbau sorgt, kalorieen verbraucht. Soll heißen: Mehr Training = Mehr Muskeln = Mehr Energieverbauch. Natürlich wiegen die neuen Muskeln was, sogar mehr als Fett. Aber wenn sich mein Bauchumfang von vor ein paar Monaten einfach in Muskeln verwandelt hätte, wäre ich jetzt wohl Arnold ;) Also: Viel Trainieren hilft beim Fett abnehmen. Man bekommt für viele verbrauchte Kalorien und damit – bei richtigem Training und ernährung – auch viel verbrauchten Fettreserven, ein paar neue Muckies hinzu. Ja, die haben auch gewicht, verbrauchen aber – im Gegensatz zu Fettgewebe – zusätzliche Kalorien durch ihre schlichte existenz. Mehr Training = noch mehr energieverbrauch = noch besser Abnehmen :)

    • Joseph Bucheli sagt:

      Stimme ich vollkommen zu. Es soll ja Spass machen und nicht eine Quälerei sein.
      Und ein Six Pack muss es nicht ubedingt sein – ist langfristig wohl auch nicht so gesund, da sich unser Körper in jedem Fall verändert.

      • Luise sagt:

        Eine junge Freundin von mir drückt es so aus: Ab einem gewissen Alter hilft Sport nur noch der Psyche:-D)))

    • Michael Hüntwanger sagt:

      Kein Wunder dauerte es 2 Jahre, bis sie mal am Bauch abgenommen haben, wenn sie auf L-Carnitin, Proteinshakes etc. verzichten.

      Mit Hilfe von L-Carnitin (hilft bei der Fettverbrennung) und Proteinshakes (hilft beim Muskelaufbau) und viel Velofahren, Krafttraining und schwimmen habe ich in 2 Monaten 9 kg abgenommen und zwar am ganzen Körper, gleichzeitig aber viel Muskeln aufgebaut.

      Es ist aber sehr schwierig jeden Abend ohne Kohlenhydrate auszukommen, besonders wenn man Pasta so liebt wie ich :(

      • Heulsuse sagt:

        Interessant. 9 kg (netto) abgenommen bei gleichzeitigem deutlichem Muskelzuwachs. Macht wohl am Ende rein rechnerisch über 10 kg Gewichts-(Fett?-)Verlust. Bei gerundet 9 kcal pro Gramm Fett wären das deutlich über 90’000 Kcal zusätzlich verbrannt, in 2 Monaten, wie Sie schreiben. Also entweder haben sie jeden Tag stundenlang trainiert oder kaum mehr etwas gegessen, wenn man bedenkt, dass z.B. der Hobbymarathonläufer (selbst bei guten Laufzeiten) um die 800 kcal pro Stunde verbrennt.

        • patrick andrey sagt:

          10 kilo fett wuerde insgesamt 70000 Kcal ausmachen (nicht 90’000 wie oben erwaehnt). Trotzdem ist Heulsuse auf der richtigen Spur. Von den 9kg muss der Haupteil Wasser sein, welches der Koerper ausscheidet um die uebermaessige Proteinzufuhr auszugleichen. Ansonsten waeren hier mehr als 1100 Kcal pro Tag Fett verbrannt worden…

      • Peter Müller sagt:

        1. L-Carnitin hilft praktisch überhaupt nichts beim Fett verbrennen, resp. abnehmen. Das ist eine Mär der Anbieter um das zu verkaufen.

        2. Proteinshakes sind in der Regel sehr kalorienhaltig. Wer sich bei seiner Diät noch halbwegs „normal“ ernährt mit Poulet, Fisch etc. braucht nie Proteinshakes. Die Nahrung gibtdem Körper bei weitem ausreichend Protein. Die Aufnahme von Protein durch den Körper ist nämlich begrenzt. Bei normaler Ernährung nimmt man schon viel meh zu sich als der Körper einbauen kann.

        3. Wenn sie 9kg abgenommen haben in 2 Monaten (ich bin im Moment bei 5 kg in 3 Wochen) dann haben sie dieses Gewicht aufgrund Ihrer negativen Energiebilanz verloren (der Sport hilft dabei in diesm Moment auf jeden Fal, auch wenn mit Sport abnehmen ach eine Mär ist), und nicht wegen L-Carnitin und Proteinshakes.

        4. Viele Muskeln haben Sie ebenfalls nicht aufgebaut, sondern die vorhandenen besser definiert, durch den Sport besser durchblutet, was dann schnell den Eindruck erweckt man hätte aufgebaut. Vielleicht ein bisschen, ja. Aber viele nicht. Das sagt Ihnen jemand der 8 Jahre lang Bodybuilding mit entsprechendem Augenmerk auf Ernährung (ohne jegliche Chemie) gemacht hat.

        • Stefan sagt:

          ist also sehr interessant, was hier alles so geschrieben wird und ist.
          ist ebenfalls herrlich zu sehen, dass man mit einer einzigen Aussage solch eine kontroverse Diskussion auslöst.
          also;
          @peter müller – reine Proteine sind kohlenhydratearm – sprich <als 1g
          L-Carnitin regt den Stoffwechsel und dadurch die Fettverbrennung an – wenn es bei Ihnen nicht geholfen hat, dann wurde vielleicht zu schwach dosiert?
          bei sportlicher Betätigung benötigt der Körper bis 2g Protein pro kg Körpergewicht – also z.B. bei 70kg (im Ausdauersport in etwas Normal) sind dies 140g reines Protein. Mit Poulet wären dies 700g pro Tag – mit Fisch z.B. Forelle sind wir bei über 800g pro Tag. ein Bild für die Götter bei diesen Mengen.
          ich mache seit über 15 Ausdauersport und in den 9-10 Monaten Wettkampfsaison geht mein Körperfettanteil immer schön regelmässig runter, dies dank Sport UND den ganzen Nahrungsergänzungen.
          soll doch jeder für sich entscheiden können, was hilft, was er einnehmen und wie er es umsetzen kann.
          ich wünsche Marc Jäggi auf alle Fälle weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen – der Grundgedanke alleine ist der wichtigste Schritt

  • Thomas Schmid sagt:

    „ab fünfzehn Uhr keine Kohlenhydrate mehr“ …oje! Einfache Frage: Warum? Und wie absolut und radikal (abgesehen vom Schummeltag)? Heisst z.B. auch, noch nicht mal ein Stück Brot zum Salat am Abend? Aber Früchte (die ja je nach Art auch nicht wenig KH haben, z.B. Banane) sind noch erlaubt, oder? Und wenn man einen anderen Tagesrhythmus hat (z.B. Nachtschicht), heisst das dann angepasst ca. „8 Stunden vor dem Schlafengehen (fast) keine KH mehr“?

    • Daniel Küttel sagt:

      Ich habe davon schön öfters gehört. Ich glaube es hat damit zu tun, dass Kohlenhydrate für das bilden von Insulin zuständig sind und den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen. Man möchte dies vor allem am Abend weitgehend reduzieren. Ich finde das auch nicht optimal, denn schliesslich benötigt unser Denkapparat (der auf dem Hals, nicht der weiter unten) Kohlenhydrate. Ich würde von der 15 Uhr Regel absehen. Im Endeffekt spielt nur die Gesamtenergiebilanz des Tages eine entscheidende Rolle. Der Herr muss mehr Verbrennen als zu sich nehmen, dann ist alles kein Problem.

      • Hobbyläuferin sagt:

        Dieser Meinung bin ich auch.
        Ich esse immer viel KH so zwischen 18 und 20:30 Uhr.
        Da ich viel Sport mache, denke ich brauche ich diese Energie auch.

        • snjders sagt:

          Auch ich schliesse mich der Meinung von Daniel Küttel vollumfänglich an. Es gibt tausende Regeln, wann man was wie und wann nicht essen darf und soll usw., die allesamt vernachlässigt werden können, wenn man nur am Ende des Tages weniger gegessen hat als vom Körper verbrennt wurde (eben die Gesamtenergiebilanz des Tages). Das ist die einzige Regel, die wirklich entscheidend ist. Es gibt genau zwei Wege, sie einzuhalten. Weniger essen (also weniger Kalorienaufnahme) oder mehr bewegen (also mehr Kalorienverbrennung). Oder im Idealfall sogar beides, so hat man gleich den doppelten Effekt.

        • Johnny Boy sagt:

          Rohes Schweinehirn ist in dem Fall gut, mit dem Stabmixer pürieren und mit ebenfalls püriertem Hering mischen. Dann noch mit Buttermilch abschmecken und mit einem rohen Ei abrunden. Ist super! Man kann es auch als Eis schlecken während dem Joggen.

          • Caro sagt:

            Find ich super, den Tipp, hab mich gekugelt (auf meinem One-Pack…).. Danke Johnny Boy, hatte einen schlechten Tag, hab aber schon lange nicht mehr so gelacht!

      • Maria sagt:

        Die Meinung, dass Kalorien rein vs Kalorien verbraucht das Hauptkriterium beim Gewichtsabbau ist, ist falsch. Es kommt sehr auf die Eigenschaft der Nahrungsmittel an und wie diese den Hormonhaushalt beeinflussen. Insulin ist dabei ein gutes Beispiel. Nur Kalorien reduzieren ist sogar gefaehrlich, weil sich der Koerper an das Aushungern anpasst und der Grundumsatz dann entsprechend runterfaehrt. Man muss unbedingt Muskeln aufbauen, damit der Metabolismus raufgeht. Diaet ohne Sport bringt nicht viel.

      • Urs Stuber sagt:

        Klar braucht der Körper Kohlenhydrate, bzw. Glukose für’s Gehirn, so zirka 100 g pro Tag. Die kann man sich aber locker zum Frühstück und beim Mittagessen reinholen. Am Abend sollte man es vermeiden, weil das Insulin, welches durch die Aufnahme von Kohlehydraten automatisch ausgeschüttet wird, die Ausschüttung des Hormons Melatonin verhindert, welches den Nachtstoffwechsel einleitet. Im Nachtstoffwechsel wird in erster Linie der Körper regeneriert, und dazu braucht der Körper vor allem Proteine, und keine Kohlenhydrate. In der Nacht brauchen die Zellen nur wenig Energie und da der Körper ungern Energie verschwendet, landet alles, was das Insulin nicht in die Zellen verschieben kann, im Fettgewebe.

    • Dan sagt:

      Die 15 Uhr könnten der Zeitpunkt für einen 9-17 (nine to five) Arbeiter sein. Trifft also auf den Radio-Moderator sicher nicht zu.
      Denke auch, dass am Ende nur die Gesamtenergiebilanz eine Rolle spielt.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.