Welche Krankheiten riskieren Sportmuffel?

Lässt sich bewegen: Angestellte der Moskauer U-Bahn auf der Rolltreppe. (Keystone)

Lässt sich bewegen: Eine Angestellte der Moskauer U-Bahn fährt mit der Rolltreppe. (Keystone)

Die Motivation für regelmässiges Sporttreiben variiert von Mensch zu Mensch. Der eine joggt, um sich fit zu fühlen, der andere, um sein Gewicht in Schach zu halten. Andere haben Ziele, wollen über sich hinauswachsen, ihre physischen Grenzen testen. Manche sagen, Sport sei ein wichtiger Faktor, um psychisch ausgeglichener zu leben.

Aber was geschieht eigentlich, wenn wir uns zu wenig oder gar nicht bewegen? Bisher war bekannt, dass Bewegungsmuffel ein erhöhtes Risiko aufweisen, Herzerkrankungen und Diabetes Typ 2 zu entwickeln. Weshalb das so ist, wusste die Wissenschaft allerdings nicht. Denn es gibt keinen typischen Couch-Potato. Der eine ist vielleicht übergewichtig, der andere dagegen ein fanatischer Körnlipicker und schlank, treibt aber trotzdem keinen Sport.

Im Rahmen einer Studie baten nun Forscher der University of Missouri eine Gruppe junge, gesunde und sportliche Erwachsene, sich markant weniger zu bewegen, einigen wurde gar absolute Bettruhe verordnet. Das Resultat publizierten sie soeben im Magazin Medicine & Science in Sports & Exercise.

Auch schlanke Menschen sind betroffen

Im Zentrum der Studie stand insbesondere die Frage, wie sich körperliche Inaktivität auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Denn besonders nach Mahlzeiten schnellen die Werte in die Höhe. Diese massiven Schwankungen gelten als Hauptursache für Diabetes Typ 2 und Herzprobleme – Körpergewicht und Körperfettanteil spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

Die Missouri-Probanden wurden mit Überwachungsgeräten ausgerüstet, welche den Blutzuckerlevel rund um die Uhr massen. Zudem erhielten sie einen Pedometer, der zählt, wie viele Schritte sie in ihrem Alltag gehen. Und sie mussten ein Tagebuch führen, was und wie viel davon sie gegessen haben.

In den ersten drei Tagen durften die Volontäre ihren gewohnten Lebensstil nicht verändern, sie mussten sich so viel bewegen wie normal und ihr Sportprogramm wie üblich absolvieren. Im Schnitt machten die jungen Probanden 13’000 Schritte pro Tag (der Bevölkerungsdurchschnitt liegt bei ca. 5’000 Schritten, empfohlen sind mind. 10’000). In diesen drei Tagen zeigten die Messgeräte an, dass ihre Blutzuckerwerte nach den Mahlzeiten nur wenig anstiegen.

Ganz andere Resultate dann aber während des zweiten Teils des Experiments, als die Probanden ihr Sporttraining ausliessen, sich im Alltag weniger als 5000 Schritte pro Tag bewegten, mit dem Lift fuhren, statt die Treppe zu nehmen, sich das Mittagessen liefern liessen, statt es draussen beim Take-away selber zu holen. Gegessen haben sie exakt die selben Mahlzeiten und Snacks wie während der ersten drei Tage, um die Resultate nicht aufgrund fettreicherer oder zuckerhaltigerer Nahrung zu beeinflussen. Folge: Die Blutzuckerwerte nach den Mahlzeiten waren im Durchschnitt 26 Prozent höher als in den Tagen, in denen sie sich normal bewegten und Sport trieben. Mit jedem inaktiven Tag stiegen die Werte mehr an.

Die Wissenschaftler waren überrascht, wie unmittelbar sich körperliche Inaktivität auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Veränderungen des Fitnesszustandes treten dagegen erst mit der Zeit auf, ebenso die Zunahme von Körperfett (aufgrund der verminderten Aktivität).

Treppenlaufen für die Gesundheit

Die gute Nachricht: Nachdem die Volontäre wieder normal aktiv waren, pendelte sich ihr Blutzuckerspiegel rasch wieder ein, er schnellte nach den Mahlzeiten nicht mehr rapide in die Höhe.

Die bedenkliche Nachricht: Wer sich über lange Zeit hinweg kaum bewegt, mutet seinem Körper starke Schwankungen des Blutzuckerhaushalts zu und entwickelt damit ein ernsthaftes Risiko, chronisch an Diabetes Typ 2 oder Herzproblemen zu erkranken. Ob eine Person übergewichtig ist oder nicht, und ob sie auf die Ernährung achtet, hat offenbar nur einen geringen Einfluss darauf.

Darum empfehlen die Forscher der University of Missouri, sich regelmässig zu bewegen – bereits kleine Einheiten würden sich positiv auswirken. Im Büro immer wieder aufstehen und umhergehen, mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder eine Tramhaltestelle früher aussteigen, Treppen steigen statt Lift fahren etc. Es sei nicht nötig, ein Marathon-Training zu absolvieren, um sich vor den erwähnten Volkskrankheiten zu schützen. Aber das Forschungsresultat zeige klar: Bewegung ist das A und O.

Als leidenschaftliche Sportler nehmen wir solche Ergebnisse natürlich gerne zur Kenntnis, oder?

59 Kommentare zu «Welche Krankheiten riskieren Sportmuffel?»

  • Steffi S. sagt:

    Es passiert ja nun auch immer häufiger, daß sogar Sportler oder Topathleten einfach umkippen und am plötzlichen Herzversagen sterben. Natürlich sollte man sich aber zumindest etwas fit halten. Ich denke, da helfen schon regelmäßige ausgiebige Spaziergänge. Immernoch besser als auf dem Sofe rumzulungern. Wichtiger finde ich aber noch die richtige Ernährung

  • roland r. sagt:

    @ roland: Die Kosten die entstehen aufgtrund von Nikotin und Alkohol über steigen das mehrfache die der Sportunfälle. Ich finde es eingtlich bedenklich das wir als Gesellschaft immer wieder am gleichen Punkt stehen. Das sportliche Menschen nun mal gesünder sind, ist bei unzähligen Studien bewiesen worden und ich glaube man sieht das ja auch im Alltag. Ich denke im Zeitalter von hohen KK-Prämien bin ich umso länger umso mehr der Meinung, dass jeder für sein Handeln die Konsequenzen tragen sollte. Wer kein Sport betreiben möchte und sich auch nicht um seine Gesundheit kümmert, der sollte aber dann auch keine neue Leber oder Lunge bekommen… auch keine Chemotherapie aufbrund des Lugenkrebses oder seine Beine sollten man amputieren aufgrund der PAVK und nicht immer wieder 14 Tage teurer Spitalaufhenthalt mit vielen Untersuchungen und teuren Medikamenten….Ich habe nähmlich keine Lust immer mehr zu zahlen weil sich Menschen, aus welchen Gründen auch immer, selber kaputt mache…. ja eh sie haben das Recht dazu, sollten dann aber auch dafür gerade stehen…..

  • Hans Schmocker sagt:

    Sie empfehlen jeden Tag mindestens 10000 Schritte zu gehen.
    Bei einer Schrittlänge von 80 cm. müsste man also jeden Tag
    8000 m. zurücklegen oder z.B. eine 400 m. lange Tartanbahn in
    einem Leichtathletikstadion 20 mal umrunden.
    Um 8 km- zurückzulegen muss ein Mensch bekanntlich etwa
    2 Stunden marschieren. Ich glaube nicht dass viele Leute
    zwei Stunden Zeit investieren (können) um die empfohlene
    Schrittmenge zu absolvieren.

  • phil sagt:

    Lustig, wie die Sportmuffel ihre Faulheit und die Fanatiker ihre Besessenheit schönreden :)

  • Roland sagt:

    Welche Krankheiten riskieren Sportmuffel? Ja, ja… ich weiss. Herz-Kreislauf, Übergewicht und somit auch Zuckerkrankheiten usw.
    Und welche Krankheiten riskieren Sportfanatiker? Paraplegie, Schleuder- oder Hirn-Trauma, div. Brüche, nach dem sie entweder bei Risikosportarten oder beim Missachten der Verkehrsregeln den Verstand abgeschaltet haben, gestürzt oder überfahren worden sind.
    Nur so am Rande erwähnt, kosten Sportunfälle der Wirtschaft 9.4 Mia SFr. im Jahr.
    Für solche Fanatiker wäre eine Therapie beim Psychoanalytiker gut investiertes Geld, was div. Studien schon aufgezeigt haben.

  • Bojan Antonovic sagt:

    Alle 5-10 Jahre eine neue Wahrheit! Jetzt heisst es, dass der BMI nichts ausmacht. Vorher galt das Gegenteil. Und jetzt soll sogar ein bisschen Treppensteigen Wunder bringen. Das glaubt ihr ja selbst nicht! Mein Tipp für Essen und Sport: 1) Verschiedenes probieren und 2) erst dann machen, was man will. 3) Stressabbau zusätzlich betreiben. Und nie vergessen: 4) Vertreter der dominanten Spezies eines Planeten sterben nicht einfach so!

  • Philipp Rittermann sagt:

    rauchen verengt die arterien – alkohol dehnt sie wieder etwas – deshalb gönne ich mir ja auch beides!

    • urs sagt, sagt:

      herr rittermann – sie machen mir angst und sollten unbedingt einen arzt ihres vertrauens aufsuchen. gleichzeitiger konsum von alkohl (der ja eh schädlich ist) und dann noch nikotinkonsum – das bringt sie irgendwann um !

      • Philipp Rittermann sagt:

        herr urs – hab‘ ich schon – bin fit wie ein hase im schnee. -:) heben sie sich sorg, herr urs; und – heben sie noch einen!

  • urs sagt, sagt:

    dass er eigentlich erstaunt ist, noch am leben zu sein. seit kindestagen kein gemüse gegessen, niemals regelmässige sportaktivitäten und in frühen jahren noch wein, weib und gesang zelebriert bis zum abwinken. jetzt hab ich den zenith überschritten, esse immer noch kein gemüse, trinke täglich bier, rauche mind. 20 zigis und bin verheiratet. also alk, frau und andere laster sind noch da und ich fühle mich blendend; tolle jeden tag mindestens 1 stunde mit den 4 hunden rum, ohne nahende bewusstlosigkeit. hab mich zeitlebens moderat auf eigenen füssen bewegt, auch wenn’s rolltreppen und lifte gab (zugegeben: abhängig vom stockwerk :) vielleicht wache ich ja morgen tot auf – wichtig jedoch für mich ist, dass ich jeden tag so lebe, wie ich ihn leben will. und das geht auch ohne gemüse und sport und und und….

  • Als Kind durfte ich einmal mit meinem Papa selig (Sportmuffel) zum Hausarzt gehen. Der sagte ihm er müsse unbedingt abnehmen ansonsten er nicht mehr lange leben würde. 180 / 100 /. Auf dem Heimweg sagte ich zu meinem Papa dass er doch bitte keine Guetzli mehr essen solle – weil er sonst sterben müsse. Mein Vater erklärte mir dass Ärzte das so sagen müssten. Dass er bestimmt noch lange leben würde, länger noch als der Herr Doktor. Unsere Guetzli sind so gut weil sie Mamma extra gut für uns machen würde. Das war lange unser Geheimnis. Unsere Giuetzli waren einfach zu lecker. Der Doktor mit 70 Jahren gestorben. Mein Vater wurde 96 Jahre / Mamma 94. (Beide innerhalb 3 Wochen zu Hause gestorben) 2 Tage vor Papas Tod gab es noch „allerdings gekaufte“ Guetzli und ein leises Schmunzeln. Keine Studie wertvoller – glaube an das was du bist und isst.

  • BCo sagt:

    Und in China ist übrigens ein Sack Reis umgefallen… ;-)

  • Soistdas sagt:

    Ernährungslehre ist keine Wissenschaft, sondern eine Religion. Wahr ist nichts und alles. Jeder kann nach seiner Fasson selig werden. So ist das.

  • F.Liegenpiltz sagt:

    ein orgasmus ist so gut wie eine halbe stunde waldlaufen. (warum gerade wald und eine halbe stunde, weiss ich auch nicht, aber es stand irgendwo im web und darum muss es wahr sein. ansonsten soll mir jemand das gegenteil beweisen. PS heute schon eine stunde waldgelaufen LOL )

    • braxx sagt:

      Also, wenn ich denke was für einen Puls ich danach habe, oder all das Stretching und Gelenkeübungen, Durchblutung usw, usf….ich würde nie Sport anstatt Sex machen :)))

  • Peter Post sagt:

    Wer Sport treibt um abzunehmen ist meiner Ansicht schon per se auf der Verliererstrasse. Sport und Bewegung soll Spass machen und wirkt nebenbei positive auf das Wohlbefinden aus. Gewichtsverlust kommt automatisch. Ich bin mir nicht sicher ob man deshalb älter wird, aber die Lebensqualität ist sicher höher als einer der gar nix macht und bei der kleinesten Beqwegung ausser Puste kommt.
    Natürlich ist auch hier, wie bei fast allem, Augenmass gefragt. Ich spreche vor allem meine männlichen Mittelaltersgenossen an die oft dazu neigen den Bogen zu überspannen und sich am nächsten Tag kaum mehr bewegen können.

  • Otto Liebschitz sagt:

    Es kommt eben nicht auf die Quanität an, sondern auf die Qualität.

  • Hellish sagt:

    Ich hasse dieses ganze „Du musst sportlich sein“ Getue (von wegen Modediktat und so). Als müsste man unbedingt ein schlechtes Gewissen haben wenn man nicht 2x die Woche ins irgendein bescheuertes Fitness Center rennt. Ich bin 37, mache seit über 15 Jahren gar nichts sportliches mehr, bin weder fett noch krank und fühle mich pudelwohl.

    • Mephisto sagt:

      Danke! Einer der wenigen Kommentare die sinnvoll sind. Mir gehts genau gleich. Bin 38 und habe etwas Uebergewicht. Fühle mich pudelwohl. Ich bewege mich im Alltag normal wie viele Durchschnittsmenschen. Mach hie und da etwas Sport (nach Lust und Laune). Esse was mir schmeckt und habe kaum gesundheitliche Probleme. Sport ist reine Freizeitaktivität und soll Spass machen. Ich wage zu behaupten dass diese Mentalität „Du musst Sport treiben“ daher rührt dass der Körper und unser Aussehen in dieser Gesellschaft überbewertet wird. Viele Menschen definieren sich über den Körper. Dann müssen sie sich nicht mit ihren inneren Defiziten befassen. Geniesst das Leben. Vergesst den ganzen Gesundheits- und Körper-Wahn. Ab einem BMI von 30 oder wenn man unzufrieden ist kann man immer mal etwas mehr Sport machen.

      • Höllchen sagt:

        Hellish und Mephisto – Danke, gebe Ihnen recht. Allerdings bezeichne ich zu Fuss Posten gehen oder einen Spaziergang machen nicht als „Sport“. Genau um das scheint es aber bei obigen Empfehlungen zu gehen – regelmässige Bewegung. Die ist bei uns im Alltag allerdings viel eher möglich als in vielen Gebieten der USA, wo Sport in „geschützter Umgebung“ tatsächlich der einfachste Weg ist, um zu regelmässiger Bewegung zu kommen.

  • Markus Weilenmann sagt:

    Ich finde den Artikel einfältig.
    1. Verstehe ich nicht, warum die Wissenschaftler nicht „chronische Bewegungsmuffel“ mit „chronischen Sportlern“ vergleichen, sondern Sportler zu einem kurzfristig anderen Lebenswandel zwingen. Das macht überhaupt keinen Sinn, weil sie die relevanten Faktoren des jeweiligen Lebenswandels, der sich über Jahre entwickelt, gar nicht mitberücksichtigen können. 2. Wäre auch daran zu denken, dass Sport für viele ein Kompensat ist, um psychischen Problemen so Herr zu werden. Das funktioniert aber oft nicht (oder schlecht). Zu denken ist zB an jemanden, der im Alltag vor schweren inneren Problemen steht + diese damit zu „lösen“ versucht, indem er/sie sich in der Freizeit auf die Begehung von lebensgefährlichen Bergwänden einlässt, um die anstehenden Probleme so stellvertretend zu lösen. 3.) Interessant wäre sodann auch ein Kostenvergleich bei den Krankenkassen (zB 1000 Sportler gegen 1000 „Bewegungsmuffel“). Ich wage die Hypothese, dass das Resultat entweder kostenneutral oder sogar zu Lasten der Sportler geht, zumal Sportverletzungen zu den Teuersten gehören. Die schlimmsten Verletzungen (Schultern, Beinbruch etc.) holte ich mir jeweils beim Sport, nicht auf der Couch. Viele Sportlehrer sind ab 45 sodann körperlich angeschlagen (Gelenke, Rücken etc), teils müssen sie sogar den Beruf wechseln! Alles in allem ist der Artikel darum nicht sehr erhellend.

    • Momo sagt:

      Naja, ihre Vergleiche „hinken“ (was für ein passender Ausdruck) auch etwas.
      Es geht hier nicht um Profi-Sportler, die und da gebe ich ihnen teilweise recht, ihrem Körper nicht immer was gutes tun. Es geht hier darum, dass jeder im Alltag etwas mehr Bewegung einbauen kann (sofern er will).
      Des weiteren sind längst nicht alle Hobby-Sportler psychisch angeknackst und brauchen Ihren Sport um schwere innere Probleme zu lösen.
      Ich wage die Hypothese und behaupte, sie gehören eher der „Bewegungsmuffel“-Seite an ;-) (nicht wertend gemeint, jeder so wie er will).

      • Markus Weilenmann sagt:

        Tja, darüber lässt sich treefflich (und endlos) debattieren, wichtig ist mir, dass diese Debatte eröffnet wird + nicht alles so „klar“ ist, wie die obigen Wissenschaftler uns glauben machen wollen. Bewegung, mehr Bewegung ist sicher ok, aber der Artikel insinuiert etwas ganz anderes, nämlich wie gesund die zu Bewegungsmuffeln umfunktionierten Probanden als Sportler sonst eigentlich leben. Ob das so ist, weiss ich nicht, sicher ist aber, dass sich diese Frage nicht allein am Blutzuckerspiegel misst. Der Mensch ist ja auch keine Maschine. Sodann gibt es auch einen (ideo-)logischer Zusammenhang zwischen den Werten, die uns via Spitzensport vermittelt werden, der Werbung und der Art wie bei uns Volkssport betrieben wird. Die Übergänge zwischen dem Hobby-Sportler, der mit bis zu 100 km/h auf seinen Brettern den Berg runter saust (teils ohne Helm!) und dem Spitzensportler sind fliessend. Rücksichtslosigkeit und Sport scheinen sich oft gut zu vertragen. Weiter ist auch bekannt dass sich v.a. Diktaturen gerne des Sports bedienen + das kommt nicht von ungefähr. All diese Sachern gehören hier auch genannt und man muss nicht ein Bewegungsmuffel sein, um das zu sehen (aber vielleicht ein Sport-Ideologie Kritiker), dem die Ökonomisierung des Alltags nach Kriterien der Sportsideologie auf den Kicker gehen.

        • Momo sagt:

          Naja, glauben tue ich das, was ich nicht weiss und Wissen ist relativ, vor allem im Bereich der Wissenschaft ;-)
          Da ich nicht Ski-Fahre, kann ich nicht beurteilen ob und wieviele Deppen ohne Helm mit 100 Sachen den Hang runter brettern und sich und andere gefährden. Ich jogge und fahre Inline-Skates (ja, mit Helm). Und die Menschen, die mir beim Sport jeweils begegnen, sind keineswegs hirnlose Exzessiv-Verausgaber, die sich bis zum umfallen quälen und eventuell noch andere Personen gefährden. Aber vielleicht lebe ich einen „Hobby-Sportler Luftschloss“.
          Ich beobachte einfach die Menschen. Und die Menschheit wird immer fauler und leider auch immer fülliger. Also warum nicht ab und an den Hiweis anbringen, dass Bewegung (muss nich zwangsweise Sport bedeuten) sich einfach in den Alltag integrieren lässt und schon kleine Schritte einen Erfolg bringen können? Es muss sich ja keiner Bewegen.

          • R. Quindega sagt:

            Kürzlich von einer Studie im Radio gehört, die besagt, dass, wenn man täglich eine Viertel Stunde spazieren geht, man eine um drei Jahre längere Lebenserwartung hat, bei einer halben Stunde das Doppelte. Es ist ja erwiesen, dass Diabetiker oder Alterszuckerkranke bei Bewegung weniger Medikamente benötigen, oder sogar das Spritzen absetzen können.
            Bewegung an frischer Luft, und sei es nur ein abendlicher Spaziergang um den Block, reicht aus, um gesünder zu leben. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung verbessert alles weiter. Aber eben, jedem das Seine. Der Bewegungsdrang sollte vermehrt in der Schule propagiert und praktiziert werden.

      • Paul Mircher sagt:

        Ich denke der Kostenvergleich 1000 „Sportler“ gegen 1000 „nicht Sportler“ gewinnen mit Vorsprung die Sportler. Wenn sie bei den Sportlern, wie Momo sagt, Profisportler meinen, dann müssen sie bei den „nicht Sportlern“ auch Personen mit minimum 20KG Übergewicht nehmen. Ich hatte auch schon Verletzungen und war desswegen auch schon 10 Tage im Spital und hatte 3 Operationen, aber dieser Unfall erreigenete sich im Strassenverkehr und hatte nichts mit Sport zutun. Klar kann sich ein Sportler verletzten, aber „nicht Sportler“ sind viel mehr krank und rennen auch viel schneller zum Arzt (das sind meine Erfahrungen, ich arbeitete in einer Firma mit über 300 Angestellten und konnte dies gut „beobachten“). Viele in der Schweiz sind aber Weicheier und schlucken Ergänzungsnahrung und Medikamente obwohl dies gar nicht nötig wäre.

        Auch wenn es vielleicht vielen nicht gefällt, bin ich dafür, das alle die sich zu fest „gehen lassen“ mehr bei der Gesundheitsversorgung bezahlen sollen. Der BMI sollte hier aber nicht als Massstab gelten, weil dieser zeigt nur das Verhältnis Körpergrösse zu Gewicht und nicht ob man Übergewicht hat oder nicht.

        • braxx sagt:

          Ich bin dafür, dass sich alle „die sich zu fest gehen lassen“ beim Sport (Skitouren, Klettern, Downhill Biken, Marathon, you name it) mehr an ihre Unfallkosten, Bergungskosten, Spätfolgekosten etc. beteiligen. Alles klar?

          • captain kirk sagt:

            Downhill ist ja eine Risikosportart und wird auch so gehandhabt. Skitouren, Klettern sind es nicht. Es gibt auch keinen Grund dafür. Denn das Risiko sich zu verletzen ist nicht höher als beim Fussball, Tennis oder sonst einer Sportart.

          • braxx sagt:

            @Captain Kirk…Skitouren sind (je nach dem) recht Risikoträchtig. Marathon ist ein gutes Beispiel, nicht nur wegen der imensem Beanspruchung vom Bewegungsapparat und Kreislauf, sonder wegen Doping (Deutsche Urologen schätzen, dass in DE mehr als eine Million Freizeitsportler dopt…wer zahlt die Spätfolgen?). Ich gehe auch einig mit der Aussage, dass z. B. Fussball (Grümpelturniere) sehr viele Verletzungen produzieren. Die reine Statistik sagt: in CH (2007) wurden 7.4% der Bevölkerung über 15 Jahre wegen Sportunfällen medizinische behandelt (ambulant/Spital). Gleichzeitig wurden 1.4% wegen Verkehrsunfällen behandelt und 5.4% wegen Arbeitsunfällen. Das ist eigentlich krank…
            Commander Spock

          • Paul Mircher sagt:

            @braxx: Möchtest sie einen Keks? Jeder das massiv übergewicht hat sollte mehr Krankenkassenprämien bezahlen. Jeder weiss das solche Personen das Gesundheitssystem mehr belasten als andere. Dazu kommt noch das jeder (bis auf ganz wenige Ausnahmen) selber schuld ist. Niemand hat diese Leute gezwungen dick zu werden. Dies tönt vielleicht gemein, aber es ist eine Tatsache.

            Nicht vom einem Problem direkt zum anderen schliessen. Ich bin mitglied bei der Rega und habe eine Versicherung die auch Bergrettung, … abdeckt. Ich bin über 10 Jahre aktiv Skirennen gefahren und hatte nie eine Unfall. Ich fahre auch schon Jahrelang Mountainbikerennen, teilweise auch Freeride und Downhill und bin sicher weniger in meinem leben beim Doktor gewesen als der unsportliche Durchschnitt(2 mal wegen Sportverletzungen). Wieviel mal sind sie in 28 Jahren beim Doktor gewesen?

            Weiter unten schreiben sie noch von Statistiken… 7.4% der Bevölkerung wurden wegen Sportverletzungen behandelt … aber das die Sportler meistens nicht rauchen und saufen, von dem schreibt niemand etwas. Sie schreiben auch noch von Doping … ein Sportler der sich dopt ist wie eine Raucher, er weiss das es schlecht ist, macht es aber trozdem, also auch ein dummer Vergleich. Marathon, auch wider irgend ein Vergleich, was ist gesünder, jeden Tag sich mit Junkfood vollstopfen mit 20 Kilo zuviel den ganzen Körper zerstören oder ein paar Marathons zu laufen?

            Sie können alles kritisieren, aber ohne Bewegung gehts nicht.

          • braxx sagt:

            Aufgeregt? Weil sich jemand traut die „Heilige Kirche der Fitness“ zu hinterfragen? Ich schrieb von Fakten, sie beleideigen und vergreifen sich im Ton. Ist meistens so, wenn man sonst nicht viel zu sagen hat. Sie können machen so viel Sport, wie sie möchten, aber wähnen sie sich nicht, dass sie darum ein besserer oder effizienterer Mensch sind. Oder haben Einstein und Beethoven wegen ihren sportlichen Lebensstil der Menschheit so viel vermacht? Stephen Hawking (googeln…) ist einer der grössten Denker überhaupt, kann kaum ein Paar Finger bewegen. Die Tatsache, dass sie so wenig beim Arzt waren relativiert sich im Bezug aufs Alter. Man geht (im Durschnitt) weniger zum Arzt mit 30, als mit 50, oder 70. Das ist nun mal so. Der Götti von unserem Sohn hat bisher regelmässig Ironman gemacht, hat Velotouren auf allen Kontinenten gefahren und hat trotzdem vor 2 Jahren einen Herzinfarkt erwischt. Sie wissen nicht ob sie morgen mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden, oder im Alter Arthritis entwickeln. Und zuletzt: ich bin 180cm Gross und 85 Kg schwer, rauche nicht, trinke mässig. Was mich „angurkt“, ist das überhebliche Getue der Körper-Gläubigen. Möchte nicht nachfragen, wie fit ist der Geist drinnen…

        • Markus Weilenmann sagt:

          Ja, Herr Mircher, Sie könnten sich irren! Neuere Studien zum Einfluss von BMI (Körpergewicht) auf Gesundheit belegen zB Folgendes:
          Unfitte UNTERGEWICHTIGE Männer haben ein 4-5x höheres Risiko, früh zu sterben. Bei fitten ÜBERGEWICHTIGEN, ist das Risiko halb so gross.
          Bei Patienten mit Herzschwäche ist die Sterblichkeit mit 55% am höchsten mit einem BMI UNTER 20, sie nimmt dann kontinuierlich ab mit einem Bestwert von 17% bei BMI 36-40. Erst danach nimmt sie wieder zu.
          Gemessen am BMI ÜBERGEWICHTIGE Patienten überleben Operationen um 25% BESSER als sog. normal- oder untergewichtige
          Das geringste Risiko für Alzheimer und andere Formen von Demenz haben ältere Personen mit einem BMI über 30.

          Vielleicht sollten all jene, die etwas länger leben wollen, sich hin und wieder „Gehen lassen“, gut essen, ein gutes Glas Wein trinken, guten Sex haben und überhaupt das Leben geniessen. Persönlich finde ich das auf jeden Fall überzeugender. Der oben kritisierte Artikel jedenfalls ist äusserst schmalbrüstig und erlaubt niemals die Konklusionen, die gezogen werden. Dafür bräuchte es eine viel breitere Diskussion, die auch die hier erwähnten Fakten miteinbezieht. Und die Koppelung der Krankenkassenprämie an den BMI ist sowieso Unsinn solange man so wenig über den Zusammenhang weiss, auch wenn Bewegung selbstverständlich gesund ist.

    • Barbara sagt:

      Ich finde es auch nicht sonderlich aussagekräftig, wenn man Leute die sich überdurchschnitlich viel bewegen, einige Tage dazu bringt, sich weniger zu bewegen.

  • Philipp sagt:

    Durch regelmässige Bewegung ergibt sich eine hormonelle Veränderung in Richtung erhöhter Grundumsatz und höhere Sensitivität für Zuckeraufnahme in die Zellen. Die weitgreifenden Hintergründe dazu wie auch die Stoffwechselvorgänge bei Stärke- und problematischem Zuckerkonsum werden von Robert Lustig ( http://chc.ucsf.edu/coast/faculty_lustig.htm ) und Gary Taubes ( http://garytaubes.com/ ) beschrieben und sind wirklich spannend: http://www.youtube.com/watch?v=_wSu6U8OzPk und http://www.youtube.com/watch?v=bTUspjZG-wc .

  • Fischer sagt sagt:

    Japan zeigt es uns seit Jahren, denn in diesem Lande werden Pausen in Firmen täglich eingehalten, die sogar mit Turnübungen einhegehen. Dies hilft doch der sozialen Übung wie auch der körperlichen erdücktigung. Doch leider sind, begingt durch dieses wisssen in Europa solche einheitlichen Mechanismen einfach verpöhnt, was aus Egoismus und der Eigenprödeleien nicht, dies besonders in der Schweiz nie eingeführt werden könnte.

  • Alain Burky sagt:

    Das Gefuehl habe ich auch.
    (Religioes = sich unter „Qualen“ etwas verdienen muessen).
    Dabei gibt es, à la Churchill, auch Bewegungen, die Spass machen …

  • Reto Markofer sagt:

    …tönt alles ganz plausibel. Aber warum habe ich bei solchen Artikeln immer das Gefühl, dass da jemand seine Religion zu derjenigen aller machen will…?

  • R. Quindega sagt:

    Rolltreppen sind ok, so lange sich die Leute rechts anstellen und die linke Seite zum Gehen offen halten. In Wien und München beste Erfahrungen gemacht, da stellt sich jeder automatisch rechts ein und man kann auch die höchsten Rolltreppen gehend bewältigen. In der CH, vor allem schlimm ist es an den Bahnhöfen Basel und Bern, da ist ein Überholen selten möglich,und bittet man höflich, zur Seite zu treten, wird man ungläubig angestarrt. Bin älteren Semesters, aber Lift- und Rolltreppenfahren lasse ich, seit jung an, weg und habe mein Idealgewicht stets halten können. Bewegung ist das A und O im Leben.

    • D. Schmuki sagt:

      Ich gebe Ihnen zu 100% recht. Auch mich nerven immer diese Links-Steher auf der Rolltreppe (noch schlimmer sind die In-der-Mitte-Steher, da kommt man dann gar nicht mehr vorbei…). Konsequenz: Als absoluter Bewegungsmensch nehme ich meistens die normale Treppe, so werde ich nicht zum Stehen vergewaltigt (ich frage mich immer, was so spannend daran ist, auf der Rolltreppe zu stehen und (dort) in der Gegend rumzuschauen… leider ist meine restliche Lebenszeit begrenzt und da überlegt man sich ja schon, wofür man diese einsetzen will… Ganz klar ausgenommen von meiner Kritik sind ältere/alte/gebrechliche Menschen, die vielleicht auch nicht mehr gut sehen und die links-/rechts-Regel nicht kennen – ebenso sind Kinder IMMER entschuldigt. Letztlich soll jeder tun und lassen, wie er will, solange er niemanden stört (Gegenbeispiel: Kürzlich hat mir am Bhf Bern ein Typ in Skiausrüstung mit seinen Stöcken fast die Augen ausgestochen (stand vor mir, 2 Stufen erhöht mit den Stöcken nach hinten). Als ich ihn darauf aufmerksam machte (ich hätte ja ein Kind sein können, das nicht genau aufpasst), meinte dieses A****L**H doch tatsächlich, ich solle meine Tonalität (sic!) anpassen. Diesem Typen hätte ich am liebsten seinen Skistock genommen und von hinten in seinen Verdauungstrakt befört.

  • Markus sagt:

    Danke Natascha! Dies widerlegt alle Forderungen für KK-Prämien nach BMI. Nicht der BMI ist massgebend sondern die Bewegungseinheiten. Nach Meinung diverser Gesundheitsapostel, sollte ich (BMI 28) Cholesterin und einen hohen Blutdruck haben. Das Gegenteil ist der Fall, mein Blutdruck ist manchmal zu tief um Blut zu spenden, Cholesterin ist unter dem Durchschnitt für meine Altersgruppe, mein Ruhepuls bei 50 und darunter. Ich bewege mich regelmässig, betreibe 3 – 4 Stunden pro Woche aktiv Sport, rauche nicht und konsumiere fast keinen Alkohol. Was nützt mir ein BMI von 20 wenn ich rauche und nur mit Sauerstoffmaske den Gurten hochkriechen kann.

    • Celine sagt:

      Hallo Markus! Die Kombination von hohem Körpergewicht, tiefem Blutdruck und langsamen Herzschlag kenne ich auch. Waren in meinem Fall Symptom einer nicht diagnostizierten Schilddrüsenunterfunktion. Seit ich die behandeln lasse, konnte ich mittels FDH-Diät über 20 kg dauerhaft abnehmen. Kann nur jedem mit hartnäckigem Übergewicht empfehlen, die Schilddrüse genau überprüfen zu lassen (inklusive Antikörper und Ultraschall), insbesondere wenn noch andere Symptome da sind (Müdigkeit, frieren, trockene Haut, Verstopfungen, Blähungen). Der Energiehaushalt läuft dann permanent auf Sparflamme und man nimmt schnell zu, wenn man gleich weiter isst, wie zuvor. Ist übrigens erstaunlich weit verbreitet und wird vom Hausarzt häufig übersehen, da die Laborbandbreite der Normalwerte breiter ist, als die „individuellen Normalwerte“.

      • Gerda Schuurman sagt:

        an Celine: Hoch interessante Antwort. Ich habe sofort eine Kopie davon gemacht. Danke schön!

  • Luise sagt:

    Ja!!!! Nur seltsam, dass solche Resultate im Interesse der Volksgesundheit nicht breit publiziert werden. Es gibt Länder wie z. B. Chile, wo der Staat in den Medien Gesundheits- und Bewegungskampagnen lanciert.

    • Andreas sagt:

      Oh nein, bitte nicht noch mehr staaatliche Kampagnen. Dass etwas Bewegung gesund ist, wissen unterdessen alle, die es wissen wollen (die anderen werden auch in Zukunft selektiv hörgeschädigt bleiben). Und meist sind es Kampagnen, die wenige Jahre später mit noch mehr Kampagnen-Geld wieder korrigiert werden müssen, weil falsch oder weil falsche Reaktionen die Folge waren („Du sollst kein Salz essen..“; „Du sollt Wasser trinken wie ein Pferd…:“; „Man soll vor dem Sport nicht wippen, aber dehnen, oder nun doch nicht dehnen und etwas wippen…“; „Fett ist ungesund, tierisches Fett ist ungesund, tierisches Fett ist besser als pflanzliches Fett, Fett ist gar nicht soo schlimm, dafür sind Kohlenhydrate schlimm,..:“; die Liste der propagierten „wissenschaftlich erwiesener Weisheite“ bzw. eben Stand des letzten Irrtums liesse sich beliebig verlängern – also bitte dafür kein Geld ausgeben, denn so Weisheiten wie „Bewegung ist Gesund“ wissen alle.

      • Gerda Schuurman sagt:

        Sehr gut Andreas! Sehr wohltuend!. Man kann in der Tat die verschiedene Kampagnen nicht trauen.

  • Sabrina sagt:

    Eigentlich ein guter Artikel, wenn nicht immer die gleichen öden Tipps kämen, wie sonst. Treppenlaufen und mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren sind keine gute Vorschläge, zumindest für viele nicht. Zuerst muss man ein Fahrrad haben, Abstellplätze am Arbeitsort, Duschen und auch Föhnen können (welche Frau will am Morgen zweimal Föhnen?). Treppensteigen ist sowohl für Übergewichtige am Anfang alles andere als sinnvoll oder auch wenn man hohe Heels trägt nicht empfehlenswert.

    • Sandokhan sagt:

      …und warum hat der Teufel am Ende seine Frau erschlagen? Genau, weil sie keine Ausrede mehr hatte.

    • Lina More sagt:

      Weshalb denn duschen? Es verlangt ja keiner, dass sie einen Streckenrekord aufstellen. Gemütliches Radeln ist auch Bewegung. Und High-Heels ist wohl auch nicht das richtige Schuhzeug um einen ganzen Tag drin rumzustiefeln. Da richten sie in ihrem Körper und Bewegungsapparat noch ganz andere Schäden als „nur“ mangelnde Bewegung an. Ihrem Kommentar ist klar zu entnehmen, dass sie mehr Gewicht auf modisches Erscheinen als auf gesundheitliche Aspekte legen. Es lebe die selbstauferlegte „Diktatur“ der Modewelt.

      • star sagt:

        Naja Lina ,weshalb denn duschen ? Affen duschen auch nicht ! ( Das riecht wie im Affenkäfig ) .

        • Lina More sagt:

          Ich stelle ja nicht das Duschen per se in Frage, sondern lediglich die Notwendigkeit nach dem Radeln ins Büro unbedingt Duschen zu müssen. Es soll ja nicht schweisstreibender Sport sein, sondern moderate Bewegung sein.

    • Momo sagt:

      …ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit (moderates Tempo, so schwitze ich nicht), trage Schuhe mit Absatz (o.k. keine high-heels, in denen kann ich eh nicht laufen) und nehme die Treppe anstatt des Aufzuges. Wenn man will, findet man immer eine Ausrede.
      Ansonsten…zum Arbeitskollegen laufen statt ne e-mail zu schreiben, den Drucker im Nachbarbüro benutzen, statt den nebem dem eigenen PC, am Mittag einen kleinen Spaziergang einlegen, statt in der Kantine zu sitzen… es gibt so viele Möglichkeiten auch nur ein wenig Bewegung im Alltag einzubauen, ohne das man dabei eine Sport-Einheit ablegen muss.

    • Sandro Hartmann sagt:

      Selten so einen Stuss gelesen

      • Milena sagt:

        Sandro, dan höre auf zu lesen, so simpel. Und an all die anderen: Ich amüsiere mich jeweils köstlich, wie sich Mensch, wie ihr, ab anderen Menschen fragen können, die auf ihr äusseres Erscheinungsbild, oder von mir aus Mode, Wert legen. Gott sei Dank, laufen die Menschen nicht so herum, wie Gott sie geschaffen hat, stellt euch dieses gruselige Bild vor. Nein, ich bin kein Opfer der Modewelt, aber das Thema ist hier die Bewegung und folgen daraus, befolgt man die Tips oben.

        Sabrina teilt nur mit, was das für Folgen für sie hat, so what? Dann kommt ihr, die keine Ahnung von Stil und Eleganz habt und plätscht einfach mal so eine Mitläuferfloskel hin, die sie darauf hinweisen will, was für ein armes Modeopfer sie ist.

        DAS IST NICHT DAS THEMA.

        Und wenn wir bei Mitläufer oder Fashion Victims sind, seid ihr, die all diese Omasporttips befolgt, genau so victims.

        Ich lasse mir jetzt einen Burger liefern, und schlaf danach gleich ein….. mmmmmmmm aber dabei immer schön aussehen :-)

  • Bea sagt:

    Guten Tag
    Könnten Sie noch den englischen Namen der Studie veröffentlichen, auf die Sie sich beziehen? Würde gerne nachlesen…
    VG, Bea

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