Ist Outdoor besser als Indoor?

Outdoor oder Indoor? Im Fitnesscenter braucht es starke Nerven, draussen starke Abwehrkräfte: Frau trainiert Liegestütze.

Outdoor oder Indoor? Im Fitnesscenter braucht es starke Nerven, draussen starke Abwehrkräfte: Frau trainiert Liegestütze.

Rein trainingsmässig spielt es wahrscheinlich keine Rolle, ob man eine Stunde auf dem Laufband rennt, oder eine Stunde draussen durch den Wald wetzt. Training bleibt Training. Nun fanden britische Forscher heraus: Wer sich draussen in der grünen Natur bewegt, der steigere sein Wohlbefinden und seine gute Laune deutlich mehr als Indoor-Sportler. Stress, psychische Anspannung, Ängste und gar Depressionen würden draussen schneller verfliegen. Aber nicht nur das: Je ausgeglichener der Geist sei, desto mehr mache auch das Training Spass – und folglich halte auch die Motivation länger an.

Im Fitnesscenter braucht es starke Nerven

Wie bei so vielen Studien überrascht mich auch dieses Resultat wenig. Klar, ich bin bekennende Outdoorsportlerin. Warum? Ein Training im Fitnesscenter macht mich fertig. Nicht physisch, sondern nervlich. Wenn ich am Mittag oder nach Feierabend hingehe, herrscht dort Hochbetrieb. Um an eine Maschine zu kommen, muss ich mich anstellen oder auf ein anderes Gerät ausweichen, das zwar nicht in den Trainingsablauf passt, aber immerhin frei ist. Widerlich finde ich, wenn ein muskelbepackter Typ im hässlichen Träger-Shirt die Handtuchregel missachtet und einen verschwitzten Sitz hinterlässt. Vom verbissenen Gestöhne aus der Hantelecke gar nicht erst zu reden, oder vom Schweissmief in der Luft. Und bei den Ausdauergeräten: Null Verständnis habe ich für Leute, die gemütlich auf dem Laufband spazieren und dazu TV schauen, obschon alle Laufbänder besetzt sind und hinten bereits eine ganze Meute ansteht und ellbögelt («Ich warte schon länger als du, gell!»). In meinem Fitnesscenter gibt es eine Frau, die spaziert jeden Abend drei (!) Stunden lang auf dem Laufband. Weshalb schlendert sie nicht draussen durch die Gegend und lässt sich vom Geschehen inspirieren?

Natürlich bin ich mir bewusst, dass auch gewisse Faktoren gegen Outdoorsport sprechen. Das Argument, Sport draussen sei allein wegen der frischen Luft gesünder, ist sicher gewagt. Denn das hängt immer vom «Ort des Geschehens» ab. Hier eine Liste von

OUTDOOR-KONTRAS:

Hitze. Sport bei ungewohnt hohen Temperaturen kann selbst für gut Trainierte ein gesundheitliches Risiko bedeuten, bis hin zu Überhitzung oder Kollaps führen. Aber zum Glück haben wir ja jetzt Herbst, also wieder perfekte Bedingungen, um sich draussen auszutoben.

Ozonbelastung. Auch als «Lungengift» bezeichnet, gelangt Ozon über Mund und Nase in die Atemwege und kann in den kleinen Lungenbläschen Reizungen und Entzündungen hervorrufen. Husten und Atemnot sind hierfür typische Beschwerden. Unter massiven Ozon-Problemen leiden allerdings nur ein Bruchteil der Sportler und nur dann, wenn die Werte sehr hoch sind. Intensiver Sport empfiehlt sich in solchen Zeiten möglichst früh morgens oder nach 19 Uhr. Gegen einen ruhigen Spaziergang im Schatten spricht jedoch auch tagsüber nichts.

Kälte. Adäquate Ausrüstung ist Voraussetzung. Kalte Temperaturen können aber die Atemwegsschleimhäute reizen und zu einer Überreaktion der Bronchien führen. Allerdings erst bei unter minus 18 Grad Celsius. (Lesen Sie auch: «Ist Laufen bei Minustemperaturen gesund?»)

Feinstaub. Die winzig kleinen Teilchen können ungehindert in die Lunge wandern und Entzündungen, Wucherungen, Asthma, Bronchitis oder sogar Krebs verursachen. Wer in der Stadt entlang viel befahrener Strassen läuft, atmet mehr davon ein als jemand, der ins Grüne ausweicht. In der Schweiz sind wir privilegiert: Die Städte sind klein, darum sind wir überall schnell draussen im Wald.

Aber eben, Indoor-Sport ist nicht besser. Hier eine Liste von

INDOOR- KONTRAS:

Oft sind sie besetzt oder verschwitzt: Frau trainiert an Fitnessgerät.

Oft sind sie besetzt oder verschwitzt: Frau trainiert an Fitnessgerät.

Feinstaub. Dagegen hilft kein Fitnesscenter. Sie befinden sich meistens mitten in der Stadt und selbst wenn es eine Klimaanlage gibt, zirkuliert da keine andere Luft als die von draussen.

Klimaanlage. Statt im Sommer durch die Hitze zu joggen, ist es selbstverständlich angenehmer, in klimatisierten Räumen zu trainieren. Aber die künstliche Luftzirkulation führt leicht zu Erkältungen. Weil wir beim Sport schwitzen und die Luft verhältnismässig kalt ist, kühlt der Körper leichter aus. Reduzierte Luftfeuchtigkeit lässt unsere Schleimhäute schneller austrocknen. Auch Krankheitserreger fliegen da mehr durch die Luft als im Grünen.

Durchzug. In meinem Fitnesscenter gibts keine Klimaanlage, dafür stehen immer die Fenster offen – Sommer und Winter. Wegen der Zugluft hatte ich am nächsten Tag schon Nackenschmerzen. Und weil es unten auf der vielbefahrenen Strasse eine grosse Kreuzung hat, atme ich oben die Abgase ungefiltert in meine Lunge.

Künstliches Licht. Wegen des fehlenden Tageslichts kann man drinnen nicht von der wichtigen Vitamin-D-Produktion für die Knochen profitieren. Das Sonnenhormon gibts draussen.

Monotonie. Drinnen sieht es zu jeder Jahres- und Tageszeit gleich aus. Zudem tummeln sich meistens die gleichen Leute rum. Auf die Dauer langweilig.

Was sind Ihre Für und Wider Out- und Indoor?

59 Kommentare zu «Ist Outdoor besser als Indoor?»

  • Ich, 38, weiblich, halte mich nun seit 4 Monaten an diese Fettabbau-Grundregeln auf http://bit.ly/uClyoW aber leider ohne sichtbare Erfolge. Ist es denn nicht so einfach wie es da steht, also weniger Kalorien rein als raus? Es ist zum verzweifeln…

  • Jürg Inniger sagt:

    Ich trainiere gerne im Fitnesscenter da kann ich nach dem Training noch in die Sauna. Dies ist sehr gut für die Muskultur und stärkt das Imunsystem. Joggen durch den Wald mache ich wenn ich gestresst bin und herunterfahren will

  • Grampus sagt:

    meiner meinung nach, finde ich den kommentar wo die redatkeurin sagt, dass sie das „gestöhne“ und den schweiss des hantelbereiches nicht ausstehen könne lächerlich…vorallem schweizer fitnesscenter sind so richtig bünzlig, völlig nur auf cardio geräte ausgerichtet und bei vielen gym’s ist der hantelbereich viel zu klein! wenn, dann sollte es umgekehrt sein, geht doch draussen trainieren, organisiert lauftrainings und dann habt ihr viel mehr spass, auch im winter!so, ich habe fertig…

  • Franz Melliger sagt:

    Also wenn es wirklich nur ums Joggen oder ums Biken geht, ist outdoor sicher schöner, keine Frage. Aber wenn man halt auch noch etwas Krafttraining machen will, finde ich ein Fitnesscenter super. Zudem kann ich da auch direkt von der Uni/Arbeit gehen und dann noch in den Whirlpool oder in die Sauna und zum Schluss duschen. Zudem finde ich es manchmal ganz schön, einfach Rudern oder Laufen zu können, ohne mich auf die Umgebung/Verkehr usw. konzentrieren zu müssen.

    Sicher hat Sport in der Natur einige Vorteile, aber häufig ist das Fitnesscenter halt einfach praktischer.

  • Heinz Zipsin sagt:

    also zum spass geht wohl keiner ins fitnessstudio, und so wie es hier beschrieben wird (schweiss, geruch, warten etc) sowieso nicht. aber wenn man wie ich den ganzen tag am schreibtisch sitzt und sehr oft bei dunkelheit aus dem buero kommt, dann ist eben das fitnessstudio keine schlechte loesung. es bietet vieles von muskelmaschinen, cardiogeraeten, yogaklassen bis zu dampfbad, sauna und swimmingpool. unter der woche gehe ich jeweils nach der arbeit hin und komme dann ganz entspannt und locker nach hause. natuerlich waere ich auch lieber taeglich draussen, aber leider kann man’s nicht immer so haben wie man moechte. am wochenende bin ich natuerlich in der natur.

  • Kim Dällenbach sagt:

    Ich bevorzuge das Training draussen, da es herausfordernder ist. Man muss sich dort an die Bodengegebenheiten, an die Temperaturen, an Wind und Wetter sowie an Lichtverhältnisse anpassen. So traininert man sich rund um und muss erst richtig mit dem inneren Schweinehunde kämpfen. Indoor wird lediglich der Bewegungsapparat trainiert – allenfalls sorgen sogar noch Fernseher, Ohrstöpsel oder andere Besucher dafür, dass man ja nicht an seine müden Muskeln denken muss. Daher absolut PRO Outdoor.

  • Chestbrah sagt:

    Ich persönlich bevorzuge es vorallem in den anstehenden Wintermonaten, mich INDOOR, also im Fitnessstudio, auszutoben.
    Da fällt das schlechte Wetter als Ausrede schon mal weg. Hingegen hat man in den Studios meistens seltsame Gestalten um sich, die sich noch seltsamer aufführen (etwa so: http://www.goo.gl/hmblV). Mit derartigen Exemplaren hat man es im Wald natürlich nicht zu tun – wenn auch je nach Wald auch dort mal der eine oder andere Gorilla – wie man ihn aus dem Fitnesscenter kennt – auftauchen und herumbrüllen kann.

  • maia sagt:

    Seit ich beim Rennen draussen überfallen wurde und mir niemand geholfen hat, trainiere ich nun lieber drinnen.

  • Pille sagt:

    Ich hasse anspringende Hunde, Gegenwind und Kälte, Dunkelheit und Misstritte, sowie Hitze und Bikers…und darum liebe Leute gehe ich in ein Fitnesscenter und stelle mich FLEXIBEL auf. Weil es ist immer ein Gerät frei, welches auf meiner Liste steht. Ansonsten wechsle ich Fitnesscenter oder….. meine Sporttasche….

  • Philippe sagt:

    Ich habe – selbstverständlich – ein Abo eines Fitnesscenters. Und jedes Jahr vergütet meine Krankenkasse 50%. Das ist das Beste an der Sache, Der Rest? Na ja; meine vom Outdoorsport verwöhnten Zellen bilden je länger je mehr unüberwindbare Barrieren wenn ich denn wieder einmal ins „Center“ sollte oder müsste. Mittlerweile habe ich aber eine gute Alternative: Ich gehe, neben den obligaten Kilometern auf 2Rädern und 2Beinen (wieder) regelmässig auf den seit Jahrzehnten bewährten Vita-Parcours; oder heute Helsana-Pfad? Jedenfalls macht es Spass und das beste Krafttraining ist immer noch das mit dem eigenen Gewicht. Auch wenn man eher ein „Spränzel“ ist, mindestens bei den Klimmzügen merkt man eh jedes Kilo! Und draussen sehe ich keine lernenden, lesenden, TV watchenden, Äi-Pät und Emmpeeh irgendwas hörenden Audio-Junkies die nebenbei noch a bisserl fitten! Und auf dem Laufband bin ich schon mehrmals abgeflogen….das passiert mir in der Natur draussen nicht; jedenfalls bisher nicht. Aber das Abo werde ich wieder erneuern, schon wegen der 50%…!

  • Heinrich sagt:

    Allein die Pracht die uns die Natur beschert ist es mehr wert nach draussen zu gehen als Indoor zu trainieren. Leider kann ich dort aber kein Muskelaufbau trainieren, deshalb mach ich einfach beides. 2x die Woche 50 Minuten draussen und 1-2x die Woche Indoor Kraft.

  • Nina sagt:

    Mit ein paar Hanteln und dem eigenen Körper kann man auch zu Hause gut trainieren. Und ein Cross-trainer oder bike ist auch nicht so teuer für zu Hause (wenn man Platz hat). Rennen kann ich mir allerdings nicht auf einem Band vorstellen, da gehört draussen sein für mich dazu.

  • Marc Steiner sagt:

    Kotzt euch im Büro aus und gebt dort power, dann ist alles Bestens!

  • Bruno sagt:

    Wenn du Outdoor arbeitest ist Indoor im Winter sooo angenehm. Aber eben: wer arbeitet den noch Outdoor.

  • regina filange sagt:

    ich mache dreimal die woche body pump in einer motivierten gruppe im fitness center. das macht fit und eine menge spass. mir passt das wesentlich besser als allein im wald rumrennen.

  • Steph Müller sagt:

    Im Fitness-Centre (Maschinen) lassen sich bestimmte Muskelgruppen sehr effizient trainieren. Bauch und Rücken und zusätzlich zB. die Beine für Skifahren,oder der Oberkörper/Arme fürs Klettern (und die Badi). Die Kombination Fitnesszentrum und Outdoor ist ideal d.h. Kraft und Ausdauer.

    Nur Jogging und/oder MTB/Velofahren ist sehr eintönig und einseitig für die Fitness resp. Muskulatur, etc.

  • Walter Peier sagt:

    Nicht begreifen kann ich Leute, die mit dem Auto in der Stadt rumfahren und am Abend dann ich Fitnesscenter anzutreffen sind. Nehmt einfach das Fahrrad und ihr braucht das Fitnesscenter nicht mehr! Zusätzlich spart ihr Benzin, Nerven und ein Auto

    • Steph Müller sagt:

      Super Vorschlag – 20 km im Anzug auf dem Fahrrad… Oder alternativ mit Sporttasche am Rücken und Anzug darin plus das Bügeleisen? Im Büro zuerst abkühlen, duschen?, nachschwitzen, mit hochrotem Kopf an Meeting…

      • Hans-Peter Steinemann sagt:

        Wieso soll das nicht gehen? Duschen, einen Satz Kleider im Büro und das mit dem Velo geht problemlos. Ich schieb noch 30 Minuten Training im Fitnesscenter beim Büro ein. Zeitsparender und einfacher gehts nicht mehr…

        • Steph Müller sagt:

          Ein Satz Kleider im Büro? Und wie kommt der ins Büro? Im Rucksack? Oder mache ich anfangs und ende Woche einen Mo-Fr Kleidertransport mit dem Auto (5 Anzüge, 5 Hemden, 5 Unterhosen, etc.)?

          Arbeite meistens im Anzug mit täglich frischem Hemd, etc. Tragen Sie gerne zerknitterte Hemden und Hosen? Ideen/Vorschläge gibts!

          • Steve Loch sagt:

            Nicht jeder fährt 20 Km, sehr viele fahren auch nur durch die Stadt. Ich kenn sehr viele Leute die nur max. 5 Km mit dem Auto Fahren. Klar, man muss füher aufstehen, tausende Anzugträger machen es, also keine Ausreden bringen.

  • Roman Rebitz sagt:

    Ich würde eher den Unterschied machen, im Fitnesscenter bei langweiligen Übungen verblöden oder einen Sport machen der zugleich das Hirn trainiert.

  • Daniel sagt:

    Ich mag beides! Durch das ich praktisch direkt am Greifensee Wohne gehe ich viel Joggen und kürzlich habe ich mir einen Hometrainer gekauft, sokann ich auch zu Hause mein Training absolvieren! Je nach Lust und Laune!

  • Niklas sagt:

    „Rein trainingsmässig spielt es wahrscheinlich keine Rolle, ob man eine Stunde auf dem Laufband rennt, oder eine Stunde draussen durch den Wald wetzt. Training bleibt Training.“ – Für mich ist es ein himmelweiter Unterschied ob der Boden unter deinen Füssen gezogen wird – du folglich nur rhythmisch die Beine hebst oder tatsächlich für dein „fortkommen“ arbeiten musst. Das ist meine persönliche Meinung.

  • Berta Müller sagt:

    Definitiv Indoor. Zugegbenen Beinmuskulatur und Kreislauf kann man auch outdoor trainieren, aber den Rest der Muskulatur trainiert man nur an der Maschine bzw. im Schwimmbecken.

    Ausserdem wird man Indoor auch nicht von einem Auto/Motorrad angefahren (soll ja vorkommen).

    Und die Ergometer (Laufband/Rad/Stepper usw.) sind nat. nicht dazu da, 3 Stunden lang darauf zu „spazieren“. Da sollten die Betreuer im Fitnesszenter aber handeln.

    • Virgil sagt:

      schon mal was von vitaparcours gehört? wasser solls draussen auch geben… aber gut ich bin froh wenn sich die mehrheit im fitnesscenter amüsiert, dann bin ich draussen ungestörter.

  • Otto Liebschitz sagt:

    ein zusätzliches Indoor-Kontra: der grosse Energiebedarf dieser Etablissements

    • Steph Müller sagt:

      So ein hohles Argument! Die high-tech Alu- und Carbonfahrräder zu produzieren kostet wohl nichts und benötigt keine Energie… Da sind die ca. 10 Fahrräder im Fitness, die von vielen Trainierenden gebraucht werden wohl „energie-effizienter“ genutzt, oder?

      • Andi sagt:

        Wer fährt schon diese hohlen high-tech Alu- und Carbonräder? Ein paar Banker vielleicht.

      • Steve Loch sagt:

        Die meisten haben kein Hightech Carbonrennrad für 10 000.-, dieses Argument stimmt noch viel weniger. Die überwiegende Mehrheit hält sich mit Laufen fit und dazu bracht man genau gleichvielt Material wie im Studio. Das Fitnesstudio verbraucht garantiert mehr energie als Outdoortrainig! Vergessen darf man auch nicht das sehr viele mit dem Auto zum Studio fahren.

  • Anders Denken sagt:

    Ich halte mich an das Prinzip: „Treibe Sport oder bleibe gesund“. Es gibt nichts entspannenderes als abends nach einem harten Tag zu Hause im bequemen Sofa zu sitzen, dazu einen Krimi zu lesen, eine Zigarre zu rauchen und einen Cognac zu trinken.

    • Tri sagt:

      Vielleicht wird Ihr harter Tag ein wenig leichter wenn Sie auch ihrem Körper und nicht nur ihre Sinne ein wenig verwöhnen anstatt ihn zu vergiften. nn kommt er dann zwischendurch auch zum entspannen.

  • Lara sagt:

    Das Beste ist, sich zu Hause eine kleine Fitnessecke einzurichten, von der aus man einen spannenden Krimi gucken kann. Bei jedem Wetter kann man schön ohne jeglichen Stress trainieren.

  • Gustave sagt:

    Als Frau abends alleine im „Wald“ ausserhalb der Stadt joggen? Nein Danke.

    • Thomas sagt:

      Wegen dem bösen Wolf? Ich bin bis jetzt nur in der Stadt blöd angemacht worden, im Wald ist mir das „willsgott“ noch nie passiert!

      • Stefan sagt:

        Sie sind aber auch ein Mann…?!

        • Thomas sagt:

          Da haben sie recht, ich bin aber nicht desswegen nicht angemacht worden. Da war niemand der mich hätte anmachen können. Ein unausrottbares Hirngespinst, dass Nachts im Walde die Bösewichte warten sollen.

  • Sascha sagt:

    Outdoor-Laufen ist bestimmt spannender als Indoor, das wir wohl keiner bezweifeln. Ich denke jedoch, dass die Laufbänder in den Studios nicht zum Zweck mehrstündiger Dauerläufe aufgestellt wurden sondern um den Kreislauf für das anschliessende Kraftraining an den Geräten in Gang zu setzen. Wenn natürlich ein Läufer sein Training „Indoor“ durchführt und die Kraftsportler und Fitnessbegeisterten in der Warteschlange stehen bleiben wundert’s mich nicht dass das die Nerven strapaziert!

  • Cybot sagt:

    Ziemlich einseitiger Artikel, „indoor“ ist doch nicht synonym mit Fitness-Center. Es gibt jede Menge Sportarten, die man drinnen ausüben kann, die mit Training an irgendwelchen Maschinen überhaupt nichts zu tun haben. Aber wahrscheinlich ist in diesem Blog „Sport“ auch synonym mit „Laufen“.

  • Walti sagt:

    Vielleicht haben Sie den Preis bewusst ausgeklammert, aber der ist für mich definitiv ein Kontra. In Städten wie Zürich oder Genf kostet ein Fitnessabo locker 1000 CHF pro Jahr.

    Warum zahlt man das, und nimmt obendrein die erwähnten Nachteile in Kauf? Mir fallen zwei Gründe ein:
    -Weil man im Fitness gezielter trainieren kann (für einen schöneren Körper)
    -Weil man den Sport gar nicht anders in den Arbeitstag einplanen kann

    • In- und Outdoorsportlerin sagt:

      1000 Franken?

      Da kenne ich einige Alternativen:
      – Activ Fitness ca 750.-
      – Sihlouette um die 800.-
      – …
      -…

      -> Plus Krankenkasse übernimmt oft noch einen Teil.

  • Daniel sagt:

    definitiv outdoor! wenn es heiss ist früher am morgen, wenn es dunkler wird am mittag. nur das schwimmen ist leider zu 2/3 des jahres indoor und leider etwas verchlort.

  • Thomas Maurer sagt:

    Outdoor ist eine andere „Sportart“ als Indoor. Das ist wie wenn man eine Bergwanderung mit einem Spaziergang in einem Gefängnishof vergleichen würde. Kalorien „verbratet“ man bei beiden Aktivitäten, aber mit Verlaub, die Seele baumelt besser im Grünen. Wohnt man bei den Kühen stellt sich diese Frage zum Glück schon gar nicht, man wohnt ja eben wegen der Nähe zur Natur und der Möglichkeit nach draussen gehen zu können auf dem Lande. Für uns Landbumeranzen ist der Weg zum nächsten Fitnesstempel zudem weiter als der Weg ins Grüne. Warum auch in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah!

  • Stefan sagt:

    Etwas habt ihr vergessen: Gerade in der Winterzeit ist es draussen nicht nur kalt, sondern auch schnell dunkel! Wenn ich aufstehe, ist es noch dunkel, wenn ich vom Büro wieder nach Hause gehe, ist es dunkel. Also in den Randzeiten, in welchen ich draussen Sport treiben könnte, jogge ich dann einfach in ein schwarzes Loch rein. Das ist auch nicht lustig und macht auf die Länge auch depressiv. Deswegen ist im Winter das Fitness-Center eine valable Alternative.

    • Sven sagt:

      @Stefan: Wo ist das Problem mit der Dunkelheit beim Joggen? Ich habe hier das Gefühl, dass ich bei Dunkelheit meine Umgebung viel intensiver wahrnehme, wenn z.B. etwas raschelt oder ein Vogel in den Ästen auf sich aufmerksam macht. Ausser man hat natürlich zuviel schlechte Filme gesehen und fürchtet sich vor dem „grossen, dunklen Wald“ ;)

    • Asterix sagt:

      Naja – eigentlich ist es draussen nie dunkel – auch im Wald nicht. Ich treffe jeweils Füchse, Hasen, Rehe, Eulen und auch Dachse. Da ist immer ziemlich viel los – bin noch nie in ein schwarzes Loch geraten. Und einen Fuchs mit einer Stirnlampe hab ich auch noch nie gesehen. :)

    • Josef meier sagt:

      Fuer was gibt es heute gute Kleidung und Stirnlampen? Natuerlich ist es bei tageslicht angenehmer, aber wenn man zur arbeitenden Bevölkerungsschicht gehoert?
      Es braucht einfach die Ueberwindung des inneren Schweinehund, und dann macht es vielfach sehr Spaß und gibt ein gefuehl der Zufriedenheit.

      • Eni sagt:

        Joggen mit Stirnlampe? Da würde ich seekrank werden.

        • Otto Liebschitz sagt:

          nur wenn Sie versuchen, übers Wasser zu laufen :-)

          • Eni sagt:

            Nein, ich bin mal fast vom Pferd gefallen. Ich habe die Stiefellampe zu weit vorne angeklettet und habe wie hypnotisiert auf das Licht geschaut das vor mir auf und ab wackelte. Da wurde mir so trümmlig, dass ich plötzlich seitwärts gekippt bin. Seither achtete ich immer darauf, dass die Stiefellampe so montiert war, dass der Lichtkegel seitlich nach hinten schien.

  • Johann sagt:

    Keine Vor- und keine Nachteile, ausser, dass es im Fitnesscenter einfacher ist, neue Leute kennen zu lernen.

    • Roli sagt:

      naja, ich mache ja keinen Sport um neue Leute kennen zu lernen. Das ist ja sowas von ineffizient.
      Die Zeit die ich für den Sport zur Verfügung habe will ich auch dafür nutzen. Für ich gibt es nur 1 Antwort: OUTDOOR.
      Wetter, Temperatur und Location spielen überhaupt keine Rolle. Im Gegenteil. Je abwechslungsreicher das Wetter (Sonne, Nebel, Regen, Schnee, Wärme, Kälte), desto abwechslungsreicher und motivierender das Training.

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.