Wenn Bilder mehr sagen als Worte

Die Euro-Länder bekunden immer mehr Mühe, sich auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Mit welchem Geld sollen die Banken rekapitalisiert werden? Darf man Griechenland bankrott gehen lassen? Oder müsste man den Griechen nicht mit einem weiteren Kredit unter die Arme greifen?

Die Uneinigkeit ist alles andere als erstaunlich. Es sind insgesamt 17 Euro-Länder, ausserdem wollen die anderen zehn EU-Mitglieder und die EU-Kommission auch mitreden, wenn es um institutionelle Veränderungen geht. Und vor allem gibt es grosse kulturelle Unterschiede, die sich in der Weltsicht der Akteure niederschlagen.

Anstatt mühsam nach Worten zu ringen, um die unterschiedlichen Temperamente und Vorurteile zu fassen, hat das Mapping Stereotypes Project zum Malstift gegriffen. Vieles wird sofort klarer. Kontrastiert man zum Beispiel die deutsche mit der italienischen Sicht der Dinge, muss man sich nicht mehr weiter fragen, warum die gemeinsame politische Basis schmal geworden ist:

Et cetera – weitere Worte erübrigen sich. Mehr dazu auf dieser Webseite.