Die Warnung der alten Römer

Schon bei den Römern kam es in Notzeiten zu einer Machtkonzentration. Heute wird der Wettbewerb jedoch dafür sorgen, dass der Staat seinen Einfluss wieder abgibt.

Verwandelte die Republik in einen zentralistischen Polizeistaat: Gaius Julius Cäsar. Foto: iStock

Welche Bedeutung soll der Staat haben und welche freie Märkte? Diese alte Frage hat aktuell wieder eine grosse Bedeutung. Zum einen zeigt die Corona-Krise, wie wichtig staatliches Handeln ist: Ohne Eingriffe in die Freiheit der Bürger und in die Märkte wäre es kaum möglich gewesen, das notwendige Verhalten durchzusetzen, um die Ausbreitung des Virus einzugrenzen.

Es gäbe für viele keinen Anreiz, sich an die notwendigen Vorgaben zu halten. Schon die alten Römer haben in Notzeiten wie Kriegen eine temporäre Diktatur vorgesehen.

Das bedeutet aber nicht, dass in dieser Phase jede staatliche Massnahme unkritisch bejubelt zu werden braucht. Ganz im Gegenteil dazu erfordert das Zugestehen einer solchen Macht sogar noch mehr Transparenz und kritische Begutachtung als schon in gewöhnlichen Zeiten.

Eliten, Politiker oder Bürokraten geben einen neu gewonnenen Einfluss ungern wieder ab.

Den Römern ist es letztlich nicht gelungen, die für Notzeiten vorgesehene Machtkonzentration wie beabsichtigt wieder zu beenden. Besser bekannt als das republikanische alte Rom sind uns ihre Kaiser. Das muss uns eine Warnung sein.

Der Lockdown der Wirtschaft hat anfänglich trotz der grossen Opfer breiten Zuspruch gefunden. Jetzt aber sind der Zweck und das Ausmass der angeordneten Massnahmen nicht immer klar. Weltweit werden selbst Massnahmen zur Überwachung der Virusausbreitung debattiert, die letztlich auf eine Detailkontrolle menschlicher Tätigkeiten hinauslaufen, wie sie den Horrorvorstellungen des «Big Brother» in George Orwells Meisterwerk «1984» entspricht.

Eliten, Behörden, Politiker oder Bürokraten geben einen neu gewonnenen Einfluss ungern wieder ab. Mit dem höheren Interesse des Volkes haben Diktatoren meist ihre Macht begründet. Auch die Bekämpfung des Virus als Rechtfertigung von Macht muss Grenzen haben.

Entscheidend sind letztlich «Checks and Balances»: Institutionen zur Kontrolle und Beschränkung der Macht. Zu diesen Institutionen gehört der Wettbewerb, nicht nur auf Märkten um Produkte und Dienste, sondern auch jener um Ideen und Konzepte in einer lebendigen Demokratie.

Die aktuell extrem weitgehenden Eingriffe des Staates in unsere Freiheit rufen den Wert der in der Schweiz besonders ausgebauten demokratischen und liberalen Institutionen eindrücklich in Erinnerung. Die aktuelle Krise ist kein Lehrstück für einen Gegensatz zwischen Staat und Markt, sondern für die Bedeutung ihrer tragenden Institutionen.

43 Kommentare zu «Die Warnung der alten Römer»

  • Boris Laplace sagt:

    PS: Die abgebildete Statue ist nicht diejenige Caesars, sondern seines Adoptivsohns Augustus. Er hat Caesars „zentralistischen Polizeistaat“ bloss geerbt und konsolidiert.

  • Rolf Zach sagt:

    Ein Überwachungsstaat ist auch immer ein Staat, wo die Faulheit und die Bequemlichkeit der Behörden die grassierende Krankheit ist. Das Duckmäusertum und die Verlogenheit ist in einer solchen Gesellschaft am
    meisten von allen verbreitet. Unbequeme Tatsachen werden unterdrückt oder verharmlost. Ganz sicher sind sie keine Säulen des Humanismus, im Gegenteil. Wer meint China habe den Covid-19 Virus erfolgreich eingedämmt, wird sich noch wundern. Jede Gesellschaft, die staatlich organisiert ist, braucht Hierarchien. Echte Demokratie ist nicht die Herrschaft des Volkes, sondern die Herrschaft der Verantwortung der Machteliten, die zusammen mit einer ethisch verantwortlichen Funktionselite regiert. China wird nicht ein Bannerträger des zivilisatorischen Fortschritts sein.

    • Rolf Zach sagt:

      Wir leben hier in West-Europa, trotz noch viel vorhandenem Elend, in einem der humansten Orte der Welt. Eine Seuche ist auch immer ein Lackmus-Test der Werte einer Gesellschaft. Was zählt, der Erhalt des Vermögens der Reichen oder die christliche Barmherzigkeit? Wenn die christliche Barmherzigkeit zählt, müssen die, die haben, diejenigen durchfüttern, die nichts haben.
      Der Heilige Martin hat seinen Mantel mit dem Bettler geteilt, aber es ist kein zusätzlicher Mantel produziert worden. Also müssen die staatlichen Verordnungen bei dieser Seuche wegen dieser zwingenden Logik wieder aufgehoben werden. Kapitalismus ist nicht unbedingt Barmherzigkeit, aber in dieser Zwangslage einen politischen Kompromiss zu finden, ist notwendig.

  • Linus Huber sagt:

    Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis das FED ebenfalls Aktien aufzukaufen beginnt um die weitere Geldentwertung und die daraus resultierende Blasenbewirtschaftung erfolgreich zu betreiben.

    Die SNB ist bereits gut geübt darin und erfreut sich eines Verlustes von chf 38,2 Mia im ersten Quartal 2020, was ihr Eigenkapital um über 22% schrumpfen lässt. Alles natürlich vollständig bedeutungslos, da die Zentralbanken ja drucken können soviel sie wollen oder glauben zu müssen.

  • Linus Huber sagt:

    „… Wettbewerb … um Ideen und Konzepte in einer lebendigen Demokratie.“

    Vielleicht in der Schweiz aber schwerlich in Deutschland:

    Kanzlerin Angela Merkel kritisiert die „Öffnungsdiskussionsorgien“

    • J. Kuehni sagt:

      „Kanzlerin Angela Merkel kritisiert die „Öffnungsdiskussionsorgien““

      Ja vielleicht deswegen, weil sich da ein Haufen Exponenten gezwungenermassen von ihrer Darmflora leiten lassen?

      Da nach gegenwärtigem, immer noch bescheidenem Wissensstand nach wie vor die Überlastung der Gesundheitsversorgung der Flaschenhals zu sein scheint, wäre es doch einfach, für die Advokaten einer schnellen Öffnung, ihr „Money“ da zu platzieren, wo ihr Maul sich befindet, um eine Redensart der Amis zu übernehmen:

      Patientenverfügung unterzeichnen, dass bei persönlicher Betroffenheit durch schweren Krankheitsverlauf wg. Covid19 auf ICU-Behandlung und Beatmung zugunsten der Allgemeinheit freiwillig verzichtet wird. Der eminente Dr. Blocher könnte als Erstunterzeichner mit gutem Beispiel vorangehen.

      • Linus Huber sagt:

        Dr. Blocher hat wie wohl viele der stark gefährdeten Bevölkerungsgruppen sich das Regime einer quasi 100% sicheren Quarantäne auferlegt und wird während diesen Zeiten definitiv keine ICU-Behandlung als Folge von Covid19 beanspruchen. Ihr intensiver Fokus auf die Person Blocher ist interessant. Die Kapazitäten sind übrigens nicht ausgelastet geschweige denn überlastet.

        Es geht hierbei nicht um die Entscheidung, ob und inwieweit eine Öffnung vollzogen wird, sondern darum, dass die Diskussion darüber von dieser Kanzlerin als Orgie in diffamierender qualifiziert wird. Offensichtlich sind die in der Jugend gemachten Erfahrungen nicht spurlos an ihr vorbeigegangen.

        • Claire sagt:

          Der Blocher hat sich in seinem Adlerhorst hoch oben zu Herrliberg vermutlich schon mal eine ICU Station zugetan. Kostet ja nicht alle Welt – so um die 80’000 €.
          Im übrigen habe ich ihn noch nie so demütig gesehen wie bei seinem Auftritt bei Schawinski hinter der Plexiglasscheibe. Als Risikogruppenzugehöriger mit fast 80, Asthma und sonst noch ein paar Vorerkrankungen weiss er vermutlich schon wieso er vor dem Virus so einen grossen Respekt hat, der könnte sein Volchstribunengehabe innert Tagen zu einem jähen Ende bringen.
          Wenn die Oeffentlichkeit also in Zukunft von Blocher weitgehend verschont bleibt ist das auch gut. Er kann ja von Tele Blocher noch etwas quäken dieser ewige Besserwisser ohne Verantwortung!

          • Linus Huber sagt:

            Danke für die Schawinski-Referenz.

            Eine erhöhte Demut kann ich trotz fortgeschrittenem Alter nicht erkennen, sondern er vertritt wie bisher seine klaren Standpunkte voller Überzeugung und Authentizität. Über diffamierende Worte wie „Volchstribunengehabe“ „ewiger Besserwisser“ beim wohl bedeutendsten schweizerischen Politiker der letzten 50 Jahre kann ich nur lachen.

    • J. Kuehni sagt:

      Ja mei, würde sich da die Spreu vom Weizen trennen, da könnten all die Wirtschaftsführer ob gross oder klein ihre persönliche Integrität und Glaubwürdigkeit bedeutend stärken und schlag(anfall)artig den fiesen Verdacht loswerden, dass bloss „kleine Leute“ Gesundheit und Leben zugunsten der wirtschaftlichen Gesundung riskieren sollen, gell.

      • Linus Huber sagt:

        Sind Sie wirklich der Überzeugung, dass Wirtschaftsführern das Wohl ihrer Mitarbeiter gleichgültig ist?

        • Anh Toàn sagt:

          Wenn es genügend gibt, die arbeiten wollen, ja:

          Ist nicht anders wie mit Sklaven: Sind Sklaven teuer, weil es nicht viele gibt, werden die gut behandelt, die Investition, muss erhalten werden, gibt es Überfluss, sind die billig, und werden entsprechend behandelt, egal ob Arbeitnehmer oder Sklaven.

          So muss doch ein verantwortlicher Wirtschafsführer denken: Die unsichtbare Hand sorgt dafür, dass es von allein gut wird, wenn die Wirtschaftsführer so denken. Sind die Mitarbeiter austauschbar und gibt es Massen die gerne arbeiten wollten, interessiert sich ein verantwortlicher Wirtschaftsführer nicht für das Wohl siener Mitarbeiter, genau so wenig, wie sich ein Tierzüchter um das Wohl seiner Tiere interessiert, shareholder value ist seine Verantwortung.

        • Anh Toàn sagt:

          Sind Mitarbeiter schwierig zu finden, werden die gut behandelt, muss ein Unternehmen attraktiv sein als Arbeitgeber, gibt es Überfluss, werden die verbraucht.

          Wirtschaftsführer scheren sich um das Wohl ihrer Mitarbeiter nur solange dies der Rendite dient, und das tut es nur, wenn Mitarbeiter knapp sind, was die wenigstens sind: Die meisten von uns können nichts, was nicht viele andere auch können, sind einfach zu ersetzen.

        • Linus Huber sagt:

          Ein wirklicher Unternehmer betrachtet seine Mitarbeiter schwerlich als Sklaven, wobei die heutigen CEOs aufgrund des bestehenden Anreizsystems, welches Aktienrückkäufe begünstigt, immer weniger mit Unternehmern am Hut haben.

        • J. Kuehni sagt:

          „Sind Sie wirklich der Überzeugung, dass Wirtschaftsführern das Wohl ihrer Mitarbeiter gleichgültig ist?“

          Ja. Aber sowas von.

          • Linus Huber sagt:

            Es scheint, dass Sie mit Ihren Vorgesetzten nicht gross Glück hatten.

          • J. Kuehni sagt:

            Ja in der Tat, die Hochblüte der sozialen Marktwirtschaft (wie bei Anh Toan beschrieben) habe ich verpasst, was die vorherrschende „bürgerliche“ Wirtschaftsideologie anbelangt, beschränkt sich meine persönliche direkte oder indirekte Erfahrung auf die Ära des deregulierten Shareholder-Kapitalismus. Da haben die Prätentionen des vergötterten „Unternehmertums“ mit der Realität halt etwa soviel zu tun wie die Ideale des französichen „Ritterstandes“ im Jahre 1789, Ausnahmen bestätigen die Regel.

  • Rolf Zach sagt:

    Man kann schon als Beispiel die alten Römer erwähnen und dies mit den heutigen Zuständen vergleichen. Als erstes sollte man aber zur Kenntnis nehmen, dass die Republik Rom nie eine Demokratie war und ihre Eliten mehr autoritär und verknöchert waren als die Eliten des Kaiserreiches, die durchaus Flexibilität an den Tag legten. Ohne Augustus hätte wahrscheinlich das Imperium Romanum nicht so lange überlebt.
    Sicher sind „Checks and Balances“ eine gute Sache. Sie verhindern, dass sich Eliten gegenseitig in Sachen Machtverteilung umbringen, wie es in den autoritären Staaten wie China und Russland noch heute teilweise vorkommt. „Checks and Balances“ sind keine Demokratie, aber gut für das Prinzip der „offenen Gesellschaft“, d.h. die Funktionselite ist so wichtig wie die Machtelite.

    • Rolf Zach sagt:

      Interessant ist der Vergleich der Covid-19 Seuche mit der Grippe Pandemie von 1918/19.
      Damals war den Regierenden vielfach völlig gleichgültig was die Grippe an Todesopfer anrichtete. Nur England und im geringeren Ausmass später die USA reagierte wirksam dagegen. In der Schweiz war die Einstellung unserer Machtelite ziemlich gleichgültig. Diese Grippe von 1919 war glücklicherweise im besten Jahr der Konjunktur seit 1914.
      Die offene Gesellschaft von heute zwingt die Regierungen gegen den Covid-19 Virus vorzugehen, um so mehr dieser Virus weder durch Impfung noch Medikamente vollständig eliminiert werden kann. Autoritären Staaten ist das Sterben ihrer Armen gleichgültig, aber nicht den Eliten dieser Staaten, Indien ist ein Beispiel dafür, den Indien ist eine Demokratie der Eliten.

      • Claire sagt:

        Zach: Ist fast schon ein natürlicher Prozess, dass viele Regierungen nach 4 Jahren Krieg der hässlichsten Sorte inkl. Senfgas und anderen Gräulichkeiten den Grippetoten nicht mehr soviel Beachtung abgewinnen konnten. In der CH starben übrigens „nur“ 25’000 bei knapp 4 Mio EW, die Letalität der Infizierten betrug 1.25%.
        Und was wollte man auch machen, Antibiotika waren noch nicht erfunden und die Leute starben schnell: „Am Morgen krank, am Abend tot, am Abend krank am Morgen tot“ war das geflügelte Wort.
        Die span. Grippe hatte im Herbst 1918 ihren Höhepunkt. Vermutlich in etwa zum Zeitpunkt des Landesstreikes. Sie sehen auch das Volk liess die Grippe eher gleichgültig, die Not damals war einfach zu gross.
        Dass 1919 das „beste Jahr seit 1914“ verwundert nicht, 1918 war miserabel

  • Anh Toàn sagt:

    Wenn das US Parlament dem Präsidenten betätigt, über dem Gesetz, der Verfassung, eben zuoberst zu stehen, schreibt kaum jemand über den Untergang der Demokratie. Aber wehe, es werden Handies getrackt, also vom Staat, solange das Private machen, dürfen die Alphabets und Facebooks und Co, das alle gerne, weil das sind gute Private nicht der böse Staat.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Sie haben weder die US-Verfassung, noch das US-Politsystem verstanden. Wenn Sie mit Ihren europäischen Gedanken andere Länder schlecht reden, bedeutet das bloss einen schlechten Stil.
      Beim Impeachment geht es einzig darum, festzustellen, ob ein Präsident ZU VIELE VERSTÖSSE begangen hat. Auch Barack Obama hat mieses Zeug zu Hauf getan. Nur machten die Medien kein Aufhebens davon und dem Republikanern war’s egal.

      • Anh Toàn sagt:

        Beim Impeachment haben die Republikaner gesagt, sie wollen nicht wissen, was Trump gemacht hat, sie brauchen keine Zeugen zu hören, es ist egal, was auch immer die zu sagen haben.

        Das haben Sie nicht verstanden, Sie sind nicht allein damit.

        • Anh Toàn sagt:

          Sie verstehen auch nicht, dass wenn Gelder zurück behalten werden, also nicht bestimmungsgemäss verwendet werden, diese Gelder veruntreut werden: Während die zurück gehalten wurden, hat sie Donnie in seinem Interesse, wieder gewählt zu werden, nicht dem vom Parlament definierten US Interesse verwendet: Er hat sich die Kohle geklaut vom Bürger, die Sau die!

          • Anh Toàn sagt:

            Als nächstes wird er seine Hotels und Golfclubs sanieren, der Donnie ist mit Corona sowas von pleite, dem geht der Arsch auf Grundeis jetzt:

            Wer glaubt, im Herbst gebe es Wahlen in den USA, ist ein Träumer, im Herbst ist Bürgerkrieg!

          • Anh Toàn sagt:

            Aber dafür schwafelt man souverän und frei, auch von jeglichem Verstand, von Merkel welche Europa diktiere:

            Das Volk ist viel zu doof für Demokratie!

      • Linus Huber sagt:

        Ja, Rolf, manch einer ist unfähig klar zu denken, wenn es Trump betrifft.

        Die unterstellten Beschuldigungen waren von untergeordneter Bedeutung (selbst ein sogenanntes „quid pro quo“ ist normales Verhalten bei Regierungen). Angesichts des Umstandes, dass die Aussenpolitik massgebend vom Präsidenten bestimmt wird, handelte es sich um eine an den Haaren herangezogene weitere Hexenjagd, sodass der Entscheid des Senats leicht nachvollziehbar war. Das Resultat ihres Verhaltens konnten sich die Demokraten schon vor Beginn ausrechnen, aber eben, sie lieben das politische Theater, da sie sonst wenig zu bieten haben.

        • Anh Toàn sagt:

          „selbst ein sogenanntes „quid pro quo“ ist normales Verhalten bei Regierungen“

          Also die Merkel Diktatorin hätte nicht einfach von Öffnunsdiskussionsorgien reden sollen, sondern damit drohen, Bundesmittel für Länder und Kommunen zurück zu halten, wenn die zu schnell öffnen. Dann wäre es ein normales, also für Regierungen, quid pro quo gewesen.

        • Anh Toàn sagt:

          Du bestätigst es: das Volk ist zu doof für Demokratie.

        • Anh Toàn sagt:

          Der Donnie, das ist so ein kleiner Rabauke, nicht ganz fair, nicht ganz fein, aber im Kern ist der ganz lieb.

        • Anh Toàn sagt:

          Korruption gehört zum normalen Verhalten von Regierungen, Bürokratien etc.: Darum muss man die verfolgen, aber nicht beim Donnie, der darf das, der kleine Rabauke mit dem Herz am richtigen Fleck.

        • J. Kuehni sagt:

          „Ja, Rolf, manch einer ist unfähig klar zu denken, wenn es Trump betrifft.“

          Unzweifelhaft: Seine Anhänger und Apologeten.

        • J. Kuehni sagt:

          Der republikanische Senatsführer Mitch McConnell, unter dessen „Schirmherrschaft“ der Hanswurst im Oval Office wurstelt, hat den Gliedstaaten empfohlen, doch den Staatsbankrott zu erklären, weil eine Bundeshilfe wegen Covid19 einem „Bailout“ der Blue States gleichkäme. Wer braucht denn schon Schulen, Feuerwehr und Polizei, geschweige denn Medicaid oder andere Sozialprogramme? Soziale Probleme löst man doch am besten durch den Aufmarsch von fahnenschwingenden Fettbäuchen und blondierten Betonfrisuren, bewaffnet mit AR-15-Sturmgewehren vor demokratisch gewählten Exekutiven, ganz wie Weiland die Braunhemden in der Weimarer-Republik.

          • Linus Huber sagt:

            Die Wirtschaft mit seinen Angestellten, welche die Regierung und seine Angestellten finanziert, ist arg am Anschlag. Bis anhin habe ich noch keine Bemühungen der Regierungen und seiner Angestellten erkannt, anhand von z.B. Einkommensreduktionen sich bei der Lösung der Krise zu beteiligen.

            Ich nehme nicht an, dass einzig die Red States in den Genuss eines „Bailout“ kämen, sondern keine Staates ob Red oder Blue. McConnells Position weist auf den Umstand hin, dass Demokraten offensichtlich weniger gut wirtschaften und er der Ansicht ist, dieses Verhalten nicht zu belohnen um schlechte Anreize zu verhindern, was in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit eine akzeptable politische Positionierung sein darf.

          • Anh Toàn sagt:

            Doch keine Teilstaaten retten, die Fracking Industrie wird gerettet vom Donnie , er sendet denen fette Checks!

          • J. Kuehni sagt:

            Der Hinweis auf die Blue States bezog sich auf die höheren Corona-Infektionsraten (aufgrund grösserer Populationsdichte) in Staaten mit grossen Metropolen, die in der Regel von Dems regiert werden. Üblicherweise die Staaten, die durch ihre konzentrierte Wirtschaftleistung via Bundesbudget die Red States quersuventionieren. Ihr Strohmann des angeblich besseren „wirtschaftens“ von Con-regierten Staaten ist keine akzeptable politischen Position schlicht deswegen, weil sie falsch ist, Meinungsfreiheit hin oder her.

            Apropos, haben Sie ihr Desinfektionsmittel oder ein bisschen Bleiche gemäss „Meinung“ ihres Idols schon geschluckt?

          • J. Kuehni sagt:

            „Cool Aid“, indeed …

          • Linus Huber sagt:

            Jeder vertritt seinen Standpunkt und das ist nicht nur in Ordnung sondern notwendig in einer Demokratie, ob mit oder ohne „Cool Aid“.

          • Anh Toàn sagt:

            „Er weist auf den Umstand hin“ Umstände sind Tatsachen, er weist auf alternative Fakten hin, kurz, er lügt, Sie hören das gerne, Sie glauben das, er bestätigt Ihre, von der Realität abweichende Vorstellung.

            Ideal:

            „Alle mögen mich gut leiden
            Alle fliegen sie auf den Trick
            Ich rede was du gerne hörst
            Und du fällst gern drauf rein
            Dann wart ich bis du auf mich schwörst
            Dann lass ich dich allein“

          • Linus Huber sagt:

            Trumps Standpunkt:

            „Why should the people and taxpayers of America be bailing out poorly run states (like Illinois, as example) and cities, in all cases Democrat run and managed, when most of the other states are not looking for bailout help? I am open to discussing anything, but just asking?“

          • Anh Toàn sagt:

            “ in all cases Democrat run “

            ist kein Standpunkt, sondern eine Lüge, aber du wirst gerne angelogen, solange die Lügen mit Deinen falschen Wahrheiten übereinstimmen:
            „Tell me lies, tell me sweet little lies“ und dann darfst Du mich effen!

          • Anh Toàn sagt:

            Man manch eine falsche Behauptung (in all cases democrat run“ und sagt dann, ich frage ja nur?

            Warum sind Politiker solche Lügner: Weil die Bevölkerung Lügen hören will! Das Volk ist zu doof für Demokratie, Du beweist es mit jedem Deiner Kommentare: Du kannst nicht zwischen Meinung und Tatsachen unterscheiden, darum glaubst Du, es gäbe alternative Fakten: Jeder hat das Recht auf eigene Fakten in der Demokratie, wir lassen uns doch nicht von Fakten diktieren, wir sind frei und souverän.

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