Schweizer Arbeitsmarkt im Ausnahmezustand

NMTM

Die Beschäftigung in der Metallindustrie konnte stabilisiert werden: Giesserei von Roll in Emmenbrücke. Foto: Sigi Tischler (Keystone)

Die schweizerische Wirtschaft hat sich seit der Finanzkrise je nach Sektor sehr unterschiedlich entwickelt. Die Exportindustrie ist kaum vom Fleck gekommen, während der Binnenmarkt auf Hochtouren läuft – dank tiefen Zinsen und hohen Einwanderungsraten.

Die jüngsten Prognosen weisen darauf hin, dass sich das Ungleichgewicht zwischen Aussen- und Binnenwirtschaft langsam abzubauen beginnt. Der Beschäftigungsindikator der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich steigt für erste Quartal 2017 steil nach oben (siehe Grafik unten). Der Beschäftigungsindikator der Industrie liege zwar immer noch im negativen Bereich, schreibt die KOF, doch er habe immerhin wieder das Niveau der Zeit vor dem Frankenschock erreicht.

Der jüngste Konjunkturbericht des Seco verdeutlicht, wie schwierig die letzten Jahre für die Industrie gewesen sind. Die nächste Grafik illustriert die Veränderung der Umsätze in der Industrie (Grün ist positiv, Rot negativ). In den letzten drei Jahren dominierten Stagnation und Schrumpfung. Es wird einige Zeit brauchen, bis dieser Rückgang wieder wettgemacht ist.

Die zweite Grafik zeigt die Beschäftigungsentwicklung im zweiten Sektor seit 2012. Im Jahr 2016 überwogen die Verluste eindeutig. Nur das Gewicht zwischen den Branchen hat sich verschoben. Die Maschinen- und Metallindustrie hat im dritten und vierten Quartal die Beschäftigung stabilisieren können – nach sieben Verlustquartalen. Dafür hat die Uhrenindustrie vermehrt Arbeitsplätze abgebaut, was weniger mit dem Frankenschock als mit der sinkenden Nachfrage im Fernen Osten zu tun hat.

Im neusten Quartalsbericht der SNB sieht man das Verhältnis zu den übrigen Sektoren. Die Dienstleistungen haben sich prächtig entwickelt, die Industrie verliert an Terrain.

Die Grafik erinnert an ein geöffnetes Krokodilsmaul. Irgendwann wird es zuschnappen.

215 Kommentare zu «Schweizer Arbeitsmarkt im Ausnahmezustand»

  • Roland Heinzer Kreuzlingen sagt:

    Leider fehlt im Kommentar ein Hinweis auf die Staatsquote, die immer noch zunimmt. Die geschaffenen Stellen im Diensleistungssektor sind zu grössten Teil vom Staat geschaffen worden.
    Baron von Münchhausen lässt grüssen. (Für diejenigen die seine Geschichten nicht kennen: er hatte sich einmal selbst an senen Haaren aus dem Sumpf gezogen).

    • Jan Svoboda sagt:

      na ja, man würde besser sagen in der Sozialindustrie.

      • Rolf Zach sagt:

        Man kann es auch bösartig so sagen. Wo gehen die Staatsstellen hin? In den Bildungssektor für die Kinder unseres Mittelstandes, damit sie kleinere Klassen haben und sorgfältigere Lehrer, die auch nach Abschluss ihres Diploms sich ständig weiterbilden. Zusätzlich erhöhen wir das medizinische Personal, damit unsere Eltern in ihren sehr alten Tagen die beste Pflege haben, um sehr alt zu werden.
        Die andere Variante ist, wir fördern die Kinder aus der Emigration mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, damit sie vollständig assimilierte Aufsteiger in den Schweizer Mittelstand werden und bei der hochstehenden Technologie unserer Exporte mithelfen (vielleicht?) können.
        Ebenso sorgen wir dafür, dass Emigranten, die seit 1980 da sind, den besseren Zustand in der Gesundheit haben als wir selbst.

        • Rolf Zach sagt:

          Unsere Milliardäre und ihre akademischen Hohepriester in St. Gallen haben überhaupt keine Freude an der zweiten Variante für die Kinder der Emigration. Selbst für die Kinder aus dem Schweizer Mittelstand ist die Begeisterung nicht sehr gross. Aber es in der politischen Propaganda inopportun es zu sagen. Man muss aber wissen die Balkanesen und Anatolier mit sehr geringer Bildung haben diese Kreise für ihre Fabriken geholt, Digitalisierung war damals noch unbekannt. Unser aller Retter B. hat dies speziell für seine Fabrik in Graubünden getan. Um Gottes Willen nicht die Variante 2, die Variante 1 ist schon kostspielig, aber die Variante 2 wird aus der Schweiz eine Steuer-Hölle machen. Der Fall Carlo ist ein Beispiel dafür. Wie sich die vor 1980 niedergelassenen Schweizer verhalten, ist klar.

          • Rolf Zach sagt:

            Diese Schweizer Eingeborenen sind dann in der Sicht der Linken üble Rassisten, die kein Herz für Fremde haben. Oder kann man es einen typischen marxistischen Klassenkampf nennen? Die Linken haben für alles und jedes dafür die Wörter Faschismus und Rassismus der Nazi. Wie wäre es, die Sache rassistischer Klassenkampf zu nennen. Ist man so blöd und fängt an gründlich zu analysieren wie Sarrazin, da wird man von allen Seiten beschimpft. Ja, sogar Schubladen-Denken wird einem unterstellt. Es lebt sich doch gut zwischen Stuhl und Bank, ist sehr gemütlich, aber man kann dann auch rotzfrech sein.

    • Josef Marti sagt:

      Die Staatsquote hat sich seit 2015 überhaupt nicht verändert, in der Finanzkrise gab es vor 10 Jahren einen Anstieg und seither tut sich gar nichts. Sie sprechen va. die steigenden Anstellungen im Gesundheitswesen an, damit bringt man aber logischerweise die Staatsquote kaum zum Ansteigen da steigende Gesundheitskosten nichts anderes als BIP Wachstum darstellen.

      • Reto Schmid sagt:

        Prozentrechnen ist Ihre Stärke nicht 🙂 Und als Familie macht der Anstieg der Gesundheitskosten am meisten Bauchschmerzen. Die Wohnung könnten wir im Notfall wechseln, auch mit dem täglichen Konsum, Auto usw. könnten wir uns einschränken, da ist überall Luft nach unten, bei den KK-Prämien geht dies nicht. Dieses Ausgeliefert-sein ist schwer erträglich; und nein ich will einfach keine IPV (hätte sie auch – noch – nicht zugute), auch wenn das für Links die Lösung aller Probleme sein soll, mindestens im Kt. Bern.

        • Josef Marti sagt:

          Ändert gar nichts an der Aussage. Wenn Sie mehr ausgeben, egal ob für auswärts Essen, Möbel oder KK Prämien erhöht sich das BIP. Dasselbe gilt wenn Firmen oder der Staat mehr ausgibt oder investiert, so einfach ist das.

        • Reto Stadelman sagt:

          Das ändert auch nichts an der Aussage, dass die Staatsquote nicht wächst. Das ist ein altes Märchen. Die Schweiz hat eine relativ tiefe Staatsquote bei etwa 35% (ist schon ein Weilchen her, seit ich die Statistik bemüht habe).

    • J. Kuehni sagt:

      „er hatte sich einmal selbst an senen (sic) Haaren aus dem Sumpf gezogen“

      So funktioniert Wirtschaft/Zivilisation nun mal: Irgendein Pharao entscheidet, dass irgendwelche Pyramiden gebaut werden sollen und schafft durch diesem Willensakt aus dünner Luft die dazu benötigten Märkte, Industrie- und Dienstleistungssektoren, Institutionen mitsamt Rechtsprechung und Gerichtsbarkeiten, mit denen „deins“ und „meins“ im Zweifelsfall unterschieden werden können. Wie hoch war die *teuflische* Staatsquote da im Vergleich zu den umliegenden Bronzezeit-Barbaren?

      Es ist kein Zufall, dass auf diesem Planeten jede hochentwickelte Wirtschaft auf einem ebenso hochentwickelten Staatswesen basiert (oder zeigen Sie mir bitte ein Gegenbeispiel).

      • J. Kuehni sagt:

        Ich vergass: Die Ironie dabei ist, dass diese Pyramiden – objektiv gesehen – völlig nutzlose Steinhaufen sind.

        • Anh Toàn sagt:

          Und diese Steinhaufen bringen noch heute Cash Flow: Touristen welche Sishas kaufen und auf Kamelen reiten.

  • Jan Svoboda sagt:

    das Einzige was sich prächtig entwickelt ist die Migration, die braucht natürlich Dienstleistungen und Wohnraum (siehe Chart) für die lokale Bevölkerung wachsen nur die Kosten. Sonst wachsen weltweit nur die Schulden und das Tempo in Richtung Rezession hat sich beschleunigt. Die Muppetshow der Statistiker wird immer lustiger.

    • Hermann sagt:

      Mit Migration scheinen Sie sich ja auszukennen …

      • Jan Svoboda sagt:

        Klar, falls es für Sie zu kompliziert wäre, kann ich nachhelfen.

        • Carlo sagt:

          @Jan Svoboda
          „Svoboda“ ist ja auch ein Ur-Schweizergeschlecht – genau so wie „Blocher“. Die Urururururururururgrossväter waren sicher beim Rütlischwur dabei und regen sich nun zu Recht über die vielen „fremden Fötzel“ auf, die ihnen Wohnraum wegnehmen und Dienstleistungen in Anspruch nehmen – die eigentlich nur ihnen zustehen würden.

          • Jan Svoboda sagt:

            Sie sollten Dichter werden Carlo, Sie haben ein Talent Dinge in den Text reizudichten die gar nicht drin sind. Als Demagoge machen Sie aber auch prima Figur. Meine Fesstellung oben ist ein Fakt und es hat nichts damit zu tun ob ich es mag oder nicht. Grundsätzlich habe ich nichts gegen Migranten, solange sie sich selber ernähren und die lokalen Sitten respektieren. Ich habe aber sehr wohl was dagegen wirtschaftliche Parasiten jahrelang durchzufüttern. Zu den Parasiten zähle ich aber auch die Sozialindustrie für die die Migration ein Geschäft ist, auf Kosten der Steuerzahler. Übrigens, an meinem Nick müssen Sie sich nicht so sehr ergötzen, es ist nicht mein Name.

          • Carlo sagt:

            @Jan Svoboda
            Ich find`s immer besonders tragisch wenn ehemalige Einwanderer, die nun den schweizer Pass besitzen, anscheinend meinen plötzlich ein „natürliches Recht“ zu besitzen diejenigen auszugrenzen, die nach ihnen ins Land kamen. Psychologisch will man das schon fast nicht mehr deuten – da zu trivial.

          • Carlo sagt:

            @Jan Svoboda
            Egal ob das nun ihr richtiger Name ist oder nicht – Stammtisch bleibt Stammtisch.

          • Jan Svoboda sagt:

            wissen Sie Carlo, was Sie tragisch finden ist mir so was egal, deuten Sie ruhig weiter, es bringt Ihnen bestimmt mentale Befriedigung und vielleicht hören Sie sogar auf an Ihren Nägeln zu kauen.

          • Carlo sagt:

            @Jan Svoboda
            Desweiteren sind solche Begriffe wie „Sozialindustrie“ / „Parasiten“ schon ideoligische Kampfbegriffe, die eine „objektive Sicht“ der Dinge überhaupt nicht mehr ermöglichen. Das Weltbild ist schon gemacht, der „Feind“ schon „lokalisiert“, die „Schlussfolgerung“ benötigt keine Analyse mehr.

          • Carlo sagt:

            @Jan Svoboda
            Das Schöne an unseren „rechten Freunden“ ist doch, dass man sie nur aufs Glatteis locken muss und schon geben Sie die Antworten, die sie als rationale Gesprächspartner von a-z diskreditieren.
            Falls ihnen die oben genannte Tragik nicht bewusst ist – ist dies doch nur ein weiterer Beweis für die eigene ideolgische Verblendung und Doppelmoral.

          • Jan Svoboda sagt:

            na ja Carlo,ich warte schon jahrelang dass ein möchtegern Intellektueller mir erklärt was das richtige Weltbild sein sollte und welche Begriffe ich benutzen darf damit es dem politisch korrektem Schwachsinn entspricht, Sie sollten sich als Kampfhund der Antifa engagieren, die würden es bestimmt schätzen.

          • Linus Huber sagt:

            Dass Sie in Ihrer Argumentation auf die persönliche Ebene abgleiten, Carlo, entfremdet mich ein wenig.

          • Carlo sagt:

            @Jan Svoboda
            Nun, ich muss Ihnen kein neues Weltbild mehr „beibringen“ – da Sie es offensichtlich schon besitzen. Trotzdem will ich Sie darauf hinweisen, dass Ideologie und Logik nicht dasselbe sind und auch Kampfbegriffe Sie nicht davor bewahren eine schlüssige Analyse aufzustellen, sodass sich jeder von Ihren Argumenten überzeugen kann.
            Übrigens: Auch ich bin per se kein Freund von „politischer Korrektheit“ – aber halte es für sinnvoll nicht alle Konventionen fahren zu lassen, da ich nämlich nicht eines Tages in einem Staat aufwachen will, indem die Sitten so verludert sind, dass man öffentlich über „Pro“ und „Kontra“ von Massenmord oder Vergewaltigung „diskutieren“ kann ohne als verrückt zu gelten.

          • Carlo sagt:

            @Linus Huber
            Wo wurde ich persönlich Herr Huber?

          • Linus Huber sagt:

            Keine Sorge, Sie dürften mich trotz meinem Bestreben dies zu vermeiden ebenfalls leicht dabei ertappen. Z.B. „Svoboda“ ist ja auch ein Ur Schweizergeschlecht.

          • Carlo sagt:

            @Huber
            Nun, „Svoboda“ ist tatsächlich kein Ur-Schweizergeschlecht. Und es ist mir, wie ich oben auch aufgezeigt habe, herzlich egal ob nun Herr „Svoboda“ ehemaliger Ausländer ist oder nicht – oder gar als reale Person existiert oder eben nicht.

          • Carlo sagt:

            @Linus Huber
            Dass Herr „Svoboda“ mich aber als „Möchtegernintellektuellen“ und als „Kampfhund der Antifa“ bezeichnet – scheint Ihnen nicht der Rede wert. So viel zu Ihrer „Objektivität“…

          • Josef Marti sagt:

            Typisch und immer wieder auffällig bei linken Gutmenschen ist das Austeilen im Grossen Stil, aber Einstecken können Fehlanzeige.

          • Linus Huber sagt:

            🙂

            Es handelt sich hierbei um Überreaktionen. Sicherlich wäre eine angemessenere Art auf Ihre Provokation zu reagieren vorteilhaft gewesen. Trotzdem dürften Sie in diesem Falle die ursprüngliche Quelle des abfallenden Niveaus sein. Ich teile Ihre Meinung, dass das Verwenden von Schlagwörtern der Diskussionskultur schadet, wobei diese oft auch einzig der Verdichtung dienen.

          • Carlo sagt:

            @Linus Huber
            Nachdem schon Ihre erste Behauptung sich als unhaltbar herausgestellt hat (Argumentation auf persönlicher Ebene) – bringen Sie einfach eine zweite (nun bin ich plötzlich „Quelle des abfallenden Niveaus“).
            Es wäre interessanter auf spezifische Punkte einzugehen – statt um den heissen Brei zu reden.

          • Carlo sagt:

            @Josef Marti
            Wo habe ich „eingesteckt“ Herr Marti? In Ihrer Phantasie?

          • Jan Svoboda sagt:

            ich habe es verstanden Carlo, wenn jemand Migration in die Sozialsysteme ablehnt, ist es Ideologie, wenn man sie befürwortet ist es Logik. Wollen Sie sich nicht beim Zirkus Knie bewerben? Es ist bestimmt noch eine Stelle als Clown frei.

          • Linus Huber sagt:

            Was heisst hier unhaltbar? Sie haben seinen Namen als Diskussionspunkt verwendet. Das ist persönlich.

          • Linus Huber sagt:

            @ Jan

            Viele können offensichtlich die Zustände, welche in Schweden herrschen, kaum erwarten.

            Welcome to Sweden. This is the number one rape capital of Europe.

            https://www.youtube.com/watch?v=3KSJY0c8QWw

          • Carlo sagt:

            @Svoboda
            Also gut Herr Svoboda – bauen wir eine Mauer um die Schweiz und gut ist.

          • Linus Huber sagt:

            Schwarz-Weiss, wirklich?

            Entweder eine Mauer und totaler Isolationismus oder keine Grenzen und komplette Selbstaufgabe?

          • Jan Svoboda sagt:

            kleine Frage Carlo, welche Mauer hatte die Schweiz vor der Einführung der PFZ? Und ist etwa Australien oder Kanada isoliert? Was ist mit Japan? Ihre Argumentation gleicht völlig der bescheuerten neomarxistischen Ideologie der Open Society Stiftung vom Soros. Und Sie wollen etwas von ideologischen Kampfbegriffen und schlüssiger Analyse erzählen, Sie amüsieren mich köstlich Carlo, weitermachen.

          • Carlo sagt:

            @Huber
            Manchmal hilft nur noch blanke Ironie Herr Huber. Können Sie sich noch daran erinnern wie kläglich die MEI-Initiative schliesslich endete? Sie müssen langsam einsehen, dass man nicht das Füfferli und das Weggli haben kann – da die Realität ein bisschen komplizierter ist.

          • Jan Svoboda sagt:

            ich weiss Linus, Schweden ist längst unter der Maske der politischen Korrektheit zum Polizeistaat und Pudel der NATO und US Oligarchie geworden, das sind die Folgen, ditto Norwegen.

          • Carlo sagt:

            @Jan Svoboda
            Geht klar – der reichste hedge-fund manager der Welt ist ein verkappter „Marxist“ und Bill Gates ist ein Ausserirdischer.

          • Jan Svoboda sagt:

            tja Carlo, obwohl Sie laufend Dinge nachplappern die klar aus der marxistischen Küche stammen, würden Sie einem Marxisten nicht erkennen,selbst wenn er auf Ihrem Teller liegt, weil Sie keine Ahnung von ihren Methoden und Denkweise haben.Ihr Glaube,dass ein Fondsmanager kein Marxist sein kann ist an Naivität kaum zu überbieten. Soros gehört klar zu der Neocons Truppe, deren Ideologen meist ehemalige Marxisten sind und welch ein Wunder, häufig aus dem Gebiet der UdSSR stammen. (Kristol, der ganze Kagan Clan samt Victoria Nuland,geb. Kagan, Richard Perle usw.)

          • Carlo sagt:

            @Jan Svoboda
            Ich kann solche Typen wie Sie nicht ernst nehmen. Unfassbar was Sie alles für einen Stuss innerhalb weniger Sekunden absondern. Willkommen in der bizarren Welt der rechten Rattenfänger, die neokonservative Kriegstreiber mit „Marxisten“ verwechseln u.s.w.

  • Hans Knecht sagt:

    Das Krokodil ist meines Erachtens viel gefährlicher als von Tobias Straumann dargestellt. Meiner Erfahrung nach sind viele zentrale Manager und Arbeitnehmer in Maschinenindustrie EU-Bürger. Mit diesen kann ein Investor oder CEO über Nacht die Standorte in der Schweiz schliessen und in den EU-Raum verlagern ohne grosse Produktivitätsverluste.
    Das Ganze was in der Schweizer Wirtschaft abgeht wirkt auf mich seit längerem wie eine subversive Kriegsführung seitens „Friedensprojekt“ EU gegen die neutrale Schweiz. Und unsere Politiker helfen da mMn auf Grund der Art wie die PFZ und MEI umgesetzt wird und weggeschauen mit.

    Man kann von dieser Entwicklung auch etwas positives abgewinnen; lieber arm, ehrlich, aufrichtig, gerecht und folglich auch ein gutes Gewissen, als „reich“ und verlogen.

    • Rolf Zach sagt:

      Ich bin ein Kirchturm-Bürger wie es im Buch steht, dass hindert mich aber nicht daran, um die Ecken zu denken. Ich kann es nur immer wiederholen, die EU ist nicht gegen die Schweiz, sondern die Schweiz ist aus niedrigen Gründen gegen die EU. Sollen die EU-Länder fröhlich einverstanden sein, wenn die Schweizer Banken aktiv den Steuerbetrug ihrer Bürger fördern, denn es sind Demokratien wie wir. Wenn die Schweizer Elite meint, sie müsse die Bauern und die Gewerbler zusätzlich aufhetzen, nur um die Europäische Sozialcharta abzulehnen, die irgendwie versucht, dass die EU nicht nur ein Länder-Verbund der Reichen wird, hat dies mehr mit der Schweizer Innenpolitik zu tun als mit der EU.

      • Rolf Zach sagt:

        Es ist kein Schleck für die Schweizer Wirtschaft eine Schatzkästli-Währung zu haben, die nicht nur gegenüber dem €, sondern auch gegenüber dem $ und sogar dem Yen ständig aufwertet. Seit 1971 ist der Schweizer Franken diejenige Währung, die gegenüber allen anderen die Parität erhöht hat. Toll, sind wir hervorragend ausgestattet. Hat aber unser Wirtschaftswachstum gegenüber den anderen OECD verlangsamt und was schlimmer ist, die Gewinn-Rate unser Industrie zurückgebildet und beim Gewerbe noch stärker. Langfristig vermindert es die Investitionen, verursacht geringere Steuer-Erträge und führt in 5 Jahren zu negativen Resultaten, die bereits jetzt spürbar sind. Provokativ gesagt, wir verehren das goldene Kalb Schweizerfranken, aber essen können wir es nicht.

  • Zufferey Marcel sagt:

    Teil 2

    Wer genau aus dem Arbeitsmarkt ausgeschlossen wird, hat Liliane Mohr für den Tages Anzeiger festgehalten: „Unsere Wirtschaft schliesst zehn bis fünfzehn Prozent der arbeitsfähigen Personen a priori aus dem Erwerbs¬leben aus. Wer über 55 ist, wer Kinder allein erzieht, wer eine bescheidene Bildung hat oder nicht voll leistungs¬fähig ist, der hat kaum Chancen.“ Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Wir-muessen-uns-Sozialhilfe-leisten/story/18960323

    • Zufferey Marcel sagt:

      Teil 3

      In der Schweiz steigt die Zahl der Langzeitarbeitslosen seit Jahren kontinuierlich an. Aus ihnen rekrutiert sich auch der grösste Teil der Ausgesteuerten oder derjenigen Personen, die innerhalb der maximal möglichen Bezugsdauer von Arbeitslosengeldern keine Stelle gefunden haben: Durchschnittlich werden 30’000 Personen pro Jahr aus der Arbeitslosenversicherung ausgesteuert. Zwischen 1990 und 2014 sind also über 700’000 Personen ausgesteuert worden. Ein Drittel von ihnen zieht sich entweder ganz aus dem Erwerbsleben zurück oder findet gar keine Stelle mehr.
      Quellen:
      Schweizerische Arbeitskräfteerhebung und abgeleitete Statistiken im 4. Quartal 2014, Medienmitteilung BfS, 11/2014
      Situation der ausgesteuerten Personen, BfS aktuell, 11/2014

  • Maiko Laugun sagt:

    Gibt es eine Statistik, weshalb offensichtlich (?) nur die Männlein, jedoch nicht die Weiblein über die Ü50-Problematik jammern?

    • Monique Schweizer sagt:

      Laugun: Ein Mann definiert sich eben über den Beruf und Arbeit und eine Frau kann einfach sagen sie sei Hausfrau und Mutter!

  • Marcel Senn sagt:

    Die Entwicklung der Vollzeitäquivalenten Stellen seit 1991 ist auch sehr interessant:
    1991 im Q3 hatte die Schweiz 3.451 Mio Vollzeitäquivalentstellen (VZAe). Dann kam die geplatze Immobubble 91/92, die teuflischen Lügen des Dr. Blocher die zum knappen EWR Nein führten & die unselige verknappte Geldpolitik der Nationalbank.
    Resultat bis 1997 sank die Zahl der VZAe von 3.451 Mio auf 3.119 Mio also um fast 10% und erreichte den Wert von 1991 erst wieder im 2.Q 2007 mit 3.473 Mio also sagenhafte 16 Jahre (!) später!
    .
    Vermutlich sind die bilateralen Vertäge eben doch nicht so wertlos wie uns das sie Rechte jetzt wieder vorgaukelt. Das EWR Nein hatte vermutlich den grössten neg. Einfluss auf diese 16jährige Delle!

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home.assetdetail.2060595.html

    • Marcel Senn sagt:

      Anmerkungen: Zwischen 1991 und 2007 ist die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz zudem noch um fast 700’000 gestiegen.
      Einzig der Trend zu vermehrten Teilzeitanstellungen hat diese ungünstige Entwicklung allenfalls noch etwas gemildert, aber in VZAe hatten wir 16 Jahre lang zuerst eine negative Entwicklung und dann eine sehr sehr langsame Erholung!
      Erst als die bilateralen Verträge zu wirken begannen, kam wieder vermehrt positiver Schub in den Arbeitsmarkt!
      .
      Darum sollten wir uns doch sehr gut überlegen, ob wir nochmals auf die falschen Patrioten von AUNS/SVP reinfallen wollen mit einer allfälligen PFZ Kündigung!!

      • Anton Keller sagt:

        Auch wenn ich es nicht beweisen kann. Ich habe den Eindruck, dass vor allem der Staat, und staatlich finanzierte Unternehmungen in den letzten 20 Jahren Stellen geschaffen haben. Ohne Einwanderung hätten wir auch nicht so viele Stellen benötigt. Die Arbeitslosigkeit war früher bedeutend tiefer und ausgesteuerte Ü50er viel seltener.

        • Marcel Senn sagt:

          Keller: Die Zunahme der öffentlichen Stellen finden Sie auch im Link im Excel Sheet seit 1991

          • Marcel Zufferey sagt:

            90% des Stellenwachstums zwischen 2007 und heute (=2014, die genauen Zahlen habe ich gerade nicht griffbereit) gehen auf den Staat zurück: Soziales, Gesundheit, Bildung und Verwaltung. Die Privatwirtschaft hat in dieser ganzen Zeit per Saldo praktisch keine neuen Stellen mehr geschaffen!

          • Marcel Senn sagt:

            Zufferey: Stimmt nicht was Sie hier behaupten: Seit Ende 2007 wurden 323’600 Vollzeitäquivalent-Stellen geschaffen.
            Im Bereich öff. Verwaltung + 20’500, Erziehung & Bildung + 33’700 und Gesundheits- & Sozialwesen 114’300 also total 168’500 – das sind 52%!
            Und wenn Sie jetzt noch alle die Privat-Lehrer, die Mitarbeiter in Privatgesundheitswesen, Botoxstudios, etc etc. abziehen, kommen Sie auf einen Wert so um 42-46%!
            Ich habe Ihnen die Zahlen oben geliefert – wieso überprüfen Sie nicht einfach vorher, bevor Sie was behaupten.

          • Marcel Senn sagt:

            Anmerkung: Die Zahlen beziehen sich von Ende 2007 bis Q3 2016 – sind also ziemlich aktuell!

          • Zufferey Marcel sagt:

            @Senn: Stimmt, nun habe ich meine Zahlen. Auf dem Schweizer Arbeitsmarkt sind von 1991 bis 2008 lediglich 184’000 neue Stellen geschaffen worden. Davon entfielen insgesamt 164’000 Stellen alleine auf das Gesundheitswesen und der Rest auf den Bildungsbereich! “In den anderen Branchen gab es per saldo weniger Jobs. Dies obwohl die Bevölkerung um rund zehn Prozent wuchs.“, wie Werner Vontobel im Sonntagsblick 11. Oktober 2009 geschrieben hat. Dieselbe Entwicklung hat sich auch in den Folgejahren fortgesetzt: Zwischen 2009 und 2012 wurden 171’000 „vollzeitäquivalente“ Stellen im Dienstleistungssektor neu geschaffen. Davon entfiel der Löwenanteil auf den staatlichen und die staatsnahen Bereiche wie öffentliche Verwaltung, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Erziehung und Unterricht.

          • Zufferey Marcel sagt:

            Ich habe nur behauptet, weil ich meine Zahlen nicht gerade griffbereit hatte und im Zug sass. Ich bitte tausend Mal um Entschuldigung, Herr Oberguru!

          • Marcel Senn sagt:

            Zufferey: Will ja nicht der „Oberguru“ sein – aber wenn Sie mich mit 90% Behauptungen dermassen „provozieren“ dann werde ich etwas kleinlich! 😉
            .
            Und wie schon geschrieben – im Bildungs- und auch Gesundheitswesen hat es viele Positionen, die man nicht einfach der öffentlichen Hand im weiteren zuordnen kann – z.B. auch Zahnärzte und all die Beispiele an den Privatschulen für Expats, Schönheitsfarmen, all die Reiki, Yoga etc. Freischaffenden.
            .
            Wäre mal eine Aufgabe fürs BfS die Werte auseinanderzudividieren was wirklich halböffentlich ist und was praktisch nur privatwirtschaftlich.
            Denn mit den Zahlen wird leider auch viel Schindluder betrieben – vor allem von den Anti-Eatisten!

          • Zufferey Marcel sagt:

            Schon klar, Herr Senn, das sehe ich Ihnen auch nicht nach. Oben geht’s weiter- aber meine Kommentare kommen leider nicht mehr durch.

          • Zufferey Marcel sagt:

            Noch etwas zur historischen Entwicklung der Arbeitslosigkeit hierzulande:

            Waren in der Schweiz 1990 noch 18’000 Menschen arbeitslos, waren es 2001 schon 67’000 und 2013 bereits über 120’000. Zum Vergleich: 1981 hatte die Schweiz noch lediglich 6’000 Arbeitslose. Die Arbeitslosigkeit hat sich also innerhalb von wenigen Jahrzehnten praktisch verzwanzigfacht, wie Rudolf Strahm schreibt.* Diese Zahlen für sich genommen sind natürlich so in dieser Form unvollständig, da Bevölkerungswachstum, Wanderunssaldo, etc. in ihnen nicht berücksichtigt werden, item: Die Entwicklungen im Beschäftigungsbereich stimmen einen nicht gerade optimistisch, würde ich sagen.

            *Warum wir so reich sind, Wirtschaftsbuch Schweiz, Rudolf Strahm, hep verlag ag, Bern

          • Monique Schweizer sagt:

            Zufferey: 1973 hat es offiziell sogar mal nur 81 Arbeitslose gegeben haben. Nur gab es damals noch keine obligatorische Arbeitslosenkasse.
            Die offizielle Zahl stieg von 81 (0.0%) im Jahre 1973 auf 20’703 (0.7%) im Jahre 1976 – aber es gingen damals in der gleichen Periode 11% aller Stellen verloren – also wurde ein viel zu tiefe AL ausgewiesen, weil viele sich gar nicht melden konnten.
            Darum finde ich diese Statistik Vollzeitäquivalente nach Wirtschaftsabteilungen sehr aufschlussreich, weil die nicht durch all diese Verzerrungen bei der AL-Quotenerfassung beeinträchtig ist und einen besseren Zustand der Wirtschaft zeigt.
            Wieviele Stellen gibt es im Land!

            http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D13924.php

      • Bernhard Piller sagt:

        Und wie stark ist die Arbeitslosigkeit in den EU Ländern gestiegen? Vor dem Dr. Blocher, der uns die alle diese Lügen aufgetischt hat, gab es in Frankreich, Spanien, Italien etc auch nicht 20 -30% Arbeitslosigkeit. Nach diesen 16 Jahren jedoch sehr wohl. Sie können nicht eine Entwicklung (z.B. die der Schweiz) isoliert betrachten, es braucht immer ein Benchmark.

        • Marcel Senn sagt:

          Piller: Falsch! Spanien ging es erst ab 2008 richtig schlecht mit vielen Arbeitslosen nach dem Platzen der Immobubble.
          .
          Italien hatte schon immer viel Arbeitslose, aber auch schon immer schon sehr viel Schwarzarbeit (rund 20% des BIP) – darum sind die offiziellen AL Zahlen von Italien mit einer gewissen Vorsicht zu geniessen.
          .
          In den 90er Jahren war die CH in etwa europäisches Schlusslicht in Sachen Wirtschaftswachstum – gut bei den AL nicht ganz, aber die VZAe Zahlen zeigen gut auf, dass wir mit 16 Jahren verdammt lange brauchten um uns wieder zu erholen um wieder gleich viele Stellen zu haben wie 1991!

          • Anton Keller sagt:

            Genau. Itaklien hatte früher viel Schwarzarbeit, heute keine Arbeit mehr.

          • Marcel Senn sagt:

            Keller: Und die 52 Mrd Handelsbilanzüberschuss von Italien 2016 haben sich ganz von alleine erarbeitet oder was?
            Von den offiziell 11.1% Arbeitslosen in Italien hat es sicher ein paar Prozent die sich schwarz noch ein Zubrot verdienen. In Spanien dito.

      • Rolf Zach sagt:

        Wenn in der Schweizer Politik so richtig gelogen, sind es die Gegner der EWR Abstimmung von 1992, an diesem negativen Resultat kauen wir noch heute herum.
        1. Die Landwirtschaft hätte dieses Abkommen gar nie betroffen. Alles was darüber gesagt wurde, ist erstunken und erlogen. Unsere Landwirtschaft ist die absolut teuerste weltweit, nicht einmal Norwegen mit seinen steinigen Fjorden und Japan mit seinem unsäglich teuren Reis und seinen mit Bier gefütterten Rindviecher kann es mit unseren Subventionen aufnehmen. Brüssel will nichts zu tun haben mit unserer verfehlten Agrarpolitik, dass würde ihr Agrar-Budget völlig und für immer in die roten Zahlen bringen.
        2. Der Bundesrat hätte viel mehr Kompetenz gehabt, die EU-Einwanderung von sich aus zu stoppen.

        • Rolf Zach sagt:

          2. Es wurde ihm von der Seite der EU eine Alarm-grenze zu gebilligt. Die Limite, wo der Bundesrat eingreifen konnte, war 30,000 Personen pro Jahr, dass erhielten wir in den Bilateralen nicht mehr.
          Auch die flankierenden Maßnahmen hätten wir anders als mit den Bilateralen schärfer formulieren können.
          3. Nein, es wird heute noch über den EWR-Vertrag gelogen, dass sich die Balken biegen. Der Ablehnungsgrund war die angeblich zerstörerische Europäische Sozialcharta, ein Steckenpferd der Ablehnung der NZZ, von Blocher und seiner engstirnigen rechts freisinnigen Gefolgschaft. Die klugen Banker waren dafür (Studer VRP UBS), die anderen hätten heute ein leichteres Leben.
          3. Macron ist der Schweiz nicht gut gesonnen, die ganze EU betrachtet heute die Schweiz als Helfer von EU-Steuer-Betrügern.

    • Rolf Zach sagt:

      Ich bin Marcel Senn überaus dankbar, dass immer auf die richtigen Zahlen hinweist und die entsprechenden Links, die helfen eine gute Diskussion auf realer Grundlage zu ermöglichen und zu fördern.

      • Marcel Senn sagt:

        Zach: Bitte gern geschehen – ich versuch mein bestes.
        Gerade für die wohl bald wieder kommende Bilateralen-Diskussionen finde ich den Aspekt der Vollzeitäquivalenten Stellenentwicklung sehr wichtig, denn die meisten beachten nur die AL Zahlen & meinen ab 1998 sei dann der ganze EWR-Nein Spuk (& auch die Immoblasenfolgen) schon vorbeigewesen, dabei haben wir noch ganze 9 Jahre weiter daran gekaut bis wir den Stellenstand von 1991 wieder erreichten (und dies bei fast 700’000 Einwohnern mehr)!
        .
        Der Schock für die CH Wirtschaft ab 1992 war eben einiges tiefer als er oberflächlich betrachtet oft beschönigend dargestellt wird!
        Ich war 1997/98 auch fast ein Jahr lang arbeitslos & habe gut 300 Bewerbungen verschickt bis ich wieder einen Job hatte (dafür wars dann ein 150k Schoggijob)

        • Bernhard Piller sagt:

          Ach so, jetzt verstehe ich, warum Sie so sauer auf die 1990er Jahre sind!

          • Linus Huber sagt:

            Ja, Bernhard, es ist nicht einfach, den Einfluss persönlicher Erfahrungen von der rigorosen Analyse ökonomischer Zusammenhänge auszuschliessen; ich klammere mich hierbei keinesfalls aus.

          • Marcel Senn sagt:

            Piller: Ich bin nicht „sauer“ auf die 90er Jahre. Habe damals auch viel unkonventionelle Sachen ausprobiert und war bei meiner Arbeitslosigkeit auch zu einem gewissen Teil selberschuld, weil ich mich nicht auf eine 0815 Karriere konzentriert habe, sondern lieber gereist bin und einige Monate auf Kuba und in Mexico gut gelebt habe und dabei anderswertig sehr viel an Lebenserfahrung gewonnen habe.
            Und wie gesagt, nach 11 etwas mühsamen Monaten der Suche hatte ich dafür wieder einen interessanten und gutbezahlten Schoggijob am 1.7. 1998! War dann 2007 infolge der Geschäftsaufgabe des Schoggijobs nochmals ein halbes Jahr arbeitslos – mit Fr. 7500 AL-Geld netto pro Monat aber erträglich bis ich als Derivatespezialist wieder einen interessanten Job fand (ein Schoggijob wars nicht mehr)

          • Marcel Senn sagt:

            Linus: Auf Ihre Unterstellungen kann ich gerne auch verzichten!
            Das eine ist mein Privatleben und das andere ist eine Analyse der Vollzeitäquivalentstellen in der CH 1991 bis 2007, die zeigt, dass der Einbruch der Beschäftigen doch weitaus grösser und längerandauernd war als uns die Realitätsklitterer von Weltwoche, Baz, Extrablatt etc jetzt das vemutlich schon bald wieder vorgaukeln wollen!

          • Linus Huber sagt:

            Marcel, Sie scheinen mich wohl misszuverstehen. Es geht nicht um die Richtigkeit Ihrer Zahlen, sondern um die Bedeutung, welchen man ihnen im Gesamtkontext bemisst, respektive der Fokus sich einzig auf die temporären Nachteile, welche durchaus längerfristige Vorteile in sich tragen dürften, richtet.

  • Linus Huber sagt:

    Warum wird solch eine Statistik nicht im Rahmen der gesamten Bevölkerung betrachtet, respektive die staatlichen und sozialen Komponenten mit einbezogen um ein grösseres Bild der Situation zu erhalten? Dieser Teilbereich offeriert zu wenig an Informationen um aussagekräftige Schlussfolgerungen zu ziehen.

  • Konrad Staudacher sagt:

    Und was bedeutet der ominöse Satz im Fazit von Prof. Straumann?

    Die Grafik erinnert an ein geöffnetes Krokodilsmaul. Irgendwann wird es zuschnappen.

    Für mich bedeutet er nichts Gutes: Per ‚gute Binnennachfrage‘ allein werden wir die Beschäftigung nicht mehr lange halten können.
    – Unter Trump werden die USA versuchen, Kapital + Arbeit nachhause zu holen.
    – Als Reaktion werden die Märkte im Fernen Osten stagnieren + für sich selbst schauen wollen.
    – Und der EU geht langsam das Geld aus für Stützungsinvestitionen.

    Das Resultat:
    – Der Export-Markt für die Schweiz trocknet aus.
    – Die Binnennachfrage wird instabil. Und eine Finanzkrise würde genügen, um die Schweiz reif zu klopfen für einen ‚Retter der Nation‘. 3 x raten, wer die Schweiz dann retten will …

    • Bernhard Piller sagt:

      Das Krokodil-Maul ist eben gerade richtig. Exportwitschaft ist exportierte Arbeitslosigkeit. Die Schweiz muss lernen, ihr Wirtschaftprodukt auch selber zu verbrauchen. Nur so funktioniert das Zusammenleben mit anderen Staaten.

      • Rolf Zach sagt:

        Ich gelte nicht gerade als Freund von Flüchtlingen, besonders von Gebieten außerhalb der eigenen Zivilisation. Ebenfalls kann ich nicht begreifen, wenn Leiter von Schweizer Großbanken jeden Absolventen der University of Mississippi (stockkonservativer Bible Belt mit Biologie gemäß Altem Testament) besser finden als Absolventen der Hochschule St. Gallen. Ich weiß, ich übertreibe, aber auch Brady Dougan war nicht Harvard, sondern Chicago (total Milton Friedman), nachher ein Saftladen wie Bankers Trust. Komisch er kann Japanisch (mit 6000 Schriftzeichen?), aber es langte nicht für Deutsch.
        Es ist aber in unserem ureigensten Interesse, uns nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch in der EU einzubringen. Die EU ist nun einmal unser Binnenmarkt, gibt uns Rückhalt für den Weltmarkt.

      • Linus Huber sagt:

        @ Bernhard

        Die Verantwortung liegt nie einzig bei einer Partei, sondern „it needs two to tangle“. Die Frage dürfte wohl eher darin liegen, welche Institutionen das Bilden von derart hohen und linear zunehmenden Ungleichgewichten fazilitieren.

  • Florian Müller sagt:

    Fast täglich bringen Ökonomen neue Argumente für ein Basis- oder Grundeinkommen. Damit erhalten wir den Binnenkonsum und damit die Arbeitsplätze.

  • Sacha Maier sagt:

    Old Economy is out. Unbelastet von der altmodisch-innovativen Güterproduktion, die ja Asien für die nächsten Jahrhunderte für den Westen macht, steht die junge, dynamische, postindustrielle Generation M. den Ringen. Sie glaubt fest an die Zukunft einer modernen, virtualisierten Dienstleistungs-, Fintech- und Staatswirtschaft. So könnte die Gesellschaft revolutioniert werden. Eine 3x3m Mikrowohnung pro Person würde reichen. Den Rest besorgt ein Tablet mit 3D-Datenbrille, der daraus eine 8-Zimmer-Villa macht. Man richtet diese durch den Kauf virtueller Möbel ein, besucht mit geleasten virtuellen SUV seine Facebook-Freunde und fährt auch zu virtuellen Nachtclubs, wo man Eintritt zahlt. Sein Essen bestellt man virtuell, das eine Drohne anliefert. Sein Geld verdient man als virtueller Händler.

  • Hannes Stoffel sagt:

    Thema über 50 und Arbeitslos, ich rate mal über die Bücher zu gehn, finaziell unabhängig, sich überlegen ob ein umsiedeln ins Ausland (raus aus Europa) nicht eine Alternative ist. Es ist kein Einfacher Schritt, aber es gibt ein ganz anderen Horizont.

  • Nadine Binsberger sagt:

    Das fundamentale Problem besteht darin, dass Einkommen immer noch mit Arbeit gekoppelt ist. D.h. wenn wir mit immer weniger Arbeit trotzdem alles erzeugen und organisieren können, was wir benötigen und wollen, dann ist zwar alles da, was wir uns wünschen, aber ein wachsender Teil der Leute hat keinen Zugang dazu (fehlende Arbeit = fehlender oder zu tiefer Lohn). Das ist absurd, sowohl für die Betroffenen wie auch für die Produzenten bzw. Erbringer des nachgefragten Gutes. Solange dieses Problem nicht gelöst ist, erübrigt sich jegliche Diskussion zum Thema „Arbeitsmarkt“ etc. Das ist wie wenn man über die Tragik eines Flecks auf der Windschutzscheibe diskutiert, während die Räder auf den Felgen laufen.

    • Josef Marti sagt:

      Die die keinen Zugang haben sollen gefälligst froh sein, dass es ihnen massiv viel besser geht als dem Hungernden und Kranken im Schwellenland in der Lehmhütte ohne Wasser, würde jetzt der AT sagen.

      • Rolf Zach sagt:

        Der Schweizer der Mehrheit definiert sich in seiner gesellschaftlichen Stellung über Arbeit, gilt natürlich mehr bei den über Fünfzigjährigen als bei den Jüngeren, die dieser Ausschließlichkeit nicht mehr zu 100 % zugetan sind. Die SVP ist voll Feuer und Flamme für dieses System. Das System will sie erhalten mit einem Neoliberalismus von Feinsten. Nicht abgestützt durch einen Sozialstaat, sondern durch ewige EU-Feindschaft mit gleichzeitiger Freiheit des Arbeitsmarktes für Nicht EU-Bürger. Bei den EU-Bürger gibt es aber nach ihnen nur Zuzug-Kontrollen, die den EU-Zuzügern alle Sozialleistungen kappen wollen, aber sonst gibt großzügige Kontingente.

        • Rolf Zach sagt:

          Wie die SVP in den 80er Jahren jede Menge billigste Balkanesen und Türken in Kontingenten geholt haben, wollen sie nun dieses Prinzip auf deutsche Ärzte und französische Ingenieure anwenden. Vor allem wichtig ist, dass sie nur unwesentlich mehr Lohn kriegen als in ihrem Heimatländern und keine Sozialleistungen beziehen. Etwa so wie die alten Römer zu höheren Preisen griechische Literaten-Sklaven eingekauft haben. Natürlich braucht Frau Nationalrätin M. und zukünftige Bundesrätin in Spe für ihre Chemiefabrik in Graubünden deutsche Wirtschafsprüfer und nicht eidg. dipl. Buchhalter/Controller, deren Lohnforderungen sowie so Schweizer Unverschämtheit ist.
          Wenn bei diesem System halt der Schweizer Sozialstaat auseinander fliegt, ist Brüssel schuld +zu wenig Schweizer gründen eigene Betriebe.

          • Rolf Zach sagt:

            Die Mehrheit der FDP (außer Ständerat Müller, der einzige dort, der mit den welschen Freisinnigen zusammen die Probleme versteht)
            trotteln hinter der SVP hinterher.
            Die Linke schwelgt in Flüchtling-Verherrlichung
            und meint auf der ganzen Welt werde der gleichen Zivilisation nachgelebt. Brauchen unbedingt Neunzigjährige einen Herzschrittmacher, man muss doch die jungen Flüchtlinge wieder gesund machen und das kostet Opfer.

        • Josef Marti sagt:

          Es gibt keinen anderen Grund für eine PFZ als Maximierung und Privatisierung von Gewinnen und allen anderen leistungslosen Besitzeinkünften (Zins, Bodenrente, Profit) bei gleichzeitiger Sozialisierung von Kosten und Verlusten. Ich wüsste nicht welches andere Motiv ausschlaggebend sein sollte.

          • Bernhard Piller sagt:

            PFZ ist für die Linken etwas dogmatisches. Man kann ja nicht gegen den Auswärtigen, oder Fremnden sein. Wir sind doch eine einzige Familie usw. Und wir sind auch keine Rassisten, die einen zufällig in einem anderen Land Geborenen diskriminieren würden.
            Diese Gründe sind mindestens so präsent wie die Profitsucht.

          • Anton Keller sagt:

            Für die Gewerkschaften ist die PFZ Gold wert. Für die Kontrolle der unzählichen neuen GAV’s und der Flankierenden Massnahmen kassieren die Gewerkschaften Millionen. Das macht sie unabhängig von den Gewerkschaftsmitglieder.

          • Linus Huber sagt:

            @ Bernhard

            Genau grenzenlose Welt mit einer Weltregierung strebt ihnen vor und dies dürfte auch der Grund sein, dass z.B. die FDP sich oft auf der gleichen Spur wie die SP findet.

          • J. Kuehni sagt:

            Schlecht gelaunt, die Herren? Wundert mich nicht, ist doch die illiberale egonationalistische Revolution in Europa trotz Trumpolini und Konsorten eben nochmals abgesagt worden.

          • J. Kuehni sagt:

            Manchmal muss ich mich schon wundern ob dem Diskussionsniveau hier. Als Trost kann man noch ein bisschen auf irgendwelchen „Linken“ rumhacken (ganz wie es sich für die rechte Blame-Culture gehört), als wären die und nicht die vom Rechtsbürgertum komplett kontrollierte Wirtschaft für das Immi-und Emigrationsniveau zuständig.

          • J. Kuehni sagt:

            Selbstverständlich geht jeder dieser Schildbürger-Marktabschotter davon aus, dass die eigene Wirtschaft weiterhin vom Zugang zu anderen, offenen Märkten profitieren, oder seine Rente durch Emigration in ein Billigwährungsland aufbessern kann (die nennen sich dann „Expats“, sind selbstredend keine Emigranten): Freier Verkehr für Moneten, Waren und Rentiers, der Rest wird seriell-national eingemauert.

          • J. Kuehni sagt:

            Ist es nicht ein Wunder? All diese Rechten, die noch vor kurzem dem extremen neoliberalen Marktfundamentalismus die Stange gehalten haben, sehnen sich mental in die DDR zurück oder gleich nach Nordkorea, (lieber eine starker Führer, statt Erich Honecker) mit Stacheldraht und Schiessbefehl, weil ohne Grenzen keine wohligwarme Stammeszugeghörigkeit. Warum bloss wundert mich dies nicht.

          • Linus Huber sagt:

            Eben, Herr Kuehni, Sie bestätigen gut das vorherrschende Gedankengut der linkslastigen Parteien, welches keineswegs nicht ausschliesst, dass es sich mit demjenigen der den Grossunternehmen dienenden neoliberalen Agenda im Bereiche einer grenzenlosen Welt, in welcher jegliche Selbstbestimmung auf staatlicher Ebene eliminiert werden soll, decken kann. Was allgemein nicht erkannt wird liegt im Umstand, dass Wohlfahrtsstaat und offene Grenzen sich gegenseitig ausschliessen.

          • Anh Toàn sagt:

            @Huber: Sie wollen geschlossene Grenzen aber keinen Wohlfahrtsstaat, wie Bannon und Co., da schreiben Sie ab.

          • Linus Huber sagt:

            Es ist vollkommen bedeutungslos, was ich will oder nicht will; sondern es geht einzig um die Erläuterung von Zusammenhängen.

          • J. Kuehni sagt:

            Ausgeschlossen ist, was „keineswegs nicht ausgeschlossen ist“. Da sind wir uns ja einig, Herr Huber…

          • J. Kuehni sagt:

            „im Bereiche einer grenzenlosen Welt, in welcher jegliche Selbstbestimmung auf staatlicher Ebene eliminiert werden soll“

            Keineswegs kümmert es irgendeinen anderen Staat, was ein anderer Staat für sich selbst bestimmt, sofern sich diese „Selbstbestimmung“ nicht auf diejenige eines anderen Staates unvorteilhaft auswirkt, was beinahe immer der Fall ist, das ist genauso wie bei der persönlichen „Freiheit“, Herr Huber; entweder delegiert man das Gewaltmonopol an eine übergeordnete Instanz, oder nur die starken sind darin frei, andere zu versklaven.

          • Linus Huber sagt:

            1. Eine indirekte Versklavung findet bereits statt, indem die „Starken“ schon heute die internationalen Regeln festlegen, wonach sich die „Kleinen“ zu richten haben.
            2. Da diese subversive Versklavung zur Zeit in einem geordneten Rahmen, welcher von meisten Regierungen aufgrund des damit verbundenen Arbeitsmarkts fuer abgehalfterte Politiker, abläuft, erkennt die Bevölkerung nicht den wahren Charakter der entsprechenden Institutionen (Werkzeug der Starken).
            3. Selbst im Falle der Versklavung braucht es „two to tangle“. Desweiteren beinhaltet der Umstand „klein“ und „beweglich“ zu sein, auch Vorteile, welche man nutzen kann. Gerade die Schweiz ist ein historisches Beispiel dafuer.

            Daher, fürchte Dich vor der Furcht selbst!

    • Bernhard Piller sagt:

      Das fundamentale Problem ist, dass die Reparatur ihres Autos an die Arbeit anderer gekoppelt ist und dass das Grundeinkommen anderer nicht Ihr Auto reparieren kann. Wenn ich mich umsehe, stelle ich fest, dass massenhaft Leute ins Land geholt werden, weil ihre Arbeitskraft benötigt wird. Es bracht die Arbeit eben doch.

      • Linus Huber sagt:

        @ Bernhard

        Vielleicht sollte die SNB in ihrer Bemühung den chf Kurs zu drücken ein wenig zurückhaltender im Kauf von nicht vom eigenen Souverän kontrollierbaren Wertpapieren sein, und auf einmal fällt weniger Arbeit an. Es ist zumindest fragwürdig, ob ihre Taktik längerfristig dem Wohle der schweizerischen Bevölkerung dient. Aber wer in Entscheidungsfunktion denkt schon heute noch längerfristig, denn jede daraus resultierende Krise stärkt offensichtlich die eigene Macht.

        • Anh Toàn sagt:

          Also die machtgeilen SNB Eliten machen, was kurzfristig gut ist, und dabei ist fragwürdig, ob dies zumindest auch langfristig gut sei.

          Glauben Sie im Ernst, das Volk wolle von der SNB eine Taktik, die kurzfristig schlecht ist und von der genauso zumindest fragwürdig ist, ob sie längerfristig dem Wohle der Bevölkerung diene?

          • Linus Huber sagt:

            Ich muss gar nichts glauben, sondern freute mich, dass diesbezüglich die öffentliche Diskussion stattfände.

          • Anh Toàn sagt:

            Diskussion basiert auf Argumenten.

            Weder Prinzipien noch Tradition sind Argumente.

            Uns sonst kommt von Ihnen nichts, ausser Beschimpfungen und Verleumdungen.

          • Linus Huber sagt:

            Da dürften Sie sich ganz nett vertan haben. Viele Prinzipien beinhalten den Wissensschatz der Menschheit und sind als Warnschilder zu betrachten, was nicht heisst, dass Prinzipien nicht verletzt werden dürfen, sondern dass man sich dessen bewusst ist und daher hohe Vorsicht walten lässt.

            Wenn Sie das Vorhalten des Spiegels als Beschimpfung und Verleumdung empfinden, liegt es an Ihnen und nicht an mir.

          • Anh Toàn sagt:

            Prinzipien braucht, wer keine Argumente hat.

          • Anh Toàn sagt:

            Warum? – Aus Prinzip!

          • Anh Toàn sagt:

            Langsam verstehe ich, dass Sie nicht verstehen, was Sie abschreiben.

          • Anh Toàn sagt:

            Sie verstehen nicht, was Sozialhygiene bedeutet, zum Beispiel.

            Sie verstehen auch nicht, dass „obrigkeitsgläubig“ eine Beschimpfung ist.

            Sie verstehen nicht.

          • Anh Toàn sagt:

            „Erfahrungsschatz“

            Wir können die Zukunft nicht erkennen, wenn wir diese im Rückspiegel der Vergangenheit suchen.

            Versuchen Sie mal, eine Kurve zu fahren, indem sie die vorherige im Rückspiegel betrachten, die war doch ähnlich, das müsste doch gehen.

          • H.Waniz sagt:

            Herr Anh Toan,
            bitte informieren Sie uns wieso Sie die kapitalistischen Gesellschaft in unserem Land (und unserer gesamten Umgebung) so vehement verteidigen. Wünschen Sie etwas die korrupten Verhältnisse in Vietnam in den 60er Jahren zurück ?

          • Anh Toàn sagt:

            Welches Vietnam der 60er?

            Gut korrupt war wohl sowohl der Norden als der Süden.

            Aber wenn ich nach Korea sehe, denke ich, es wäre besser für die Vietnamesen gewesen, der befreiende Held aus dem Norden hätte gegen die US Kolonisatoren und deren Marionetten im Süden verloren.

          • Linus Huber sagt:

            Der Begriff „Obrigkeitsgläubigkeit“ beinhaltet in sich keine Wertung; diese Wertung nehmen Sie selbst vor.

            Die Bedeutung des Begriffs „Sozialhygiene“ kann jeder, ja sogar ich selber, problemlos ergoogeln, wenn er es nicht verstehen sollte.

            Ja, die Zukunft kennt keiner; aber die Idee, dass das Verständnis für die Geschichte der Menschheit bedeutungslos und nicht lehrreich sein soll, kann mich so wenig überzeugen, wie die Idee, dass von morgen an die Gleichung 2+2=5 gelten soll.

          • Anh Toàn sagt:

            Auch der Begriff Vollidiot beinhaltet in sich keine Wertung.

  • R.Maurer sagt:

    @Anh Toan
    So wie es aussieht brauchen sie gar nicht 50 zu werden um alles besser zu wissen.
    Jetzt noch etwas Besserwisserisches von mir Ü50:
    Die offizielle Arbeitslosenstatistik entspricht natürlich nicht der Realität. Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz dürfte bei circa 10% liegen. Aber die Politiker und die Arbeitgeber haben natürlich kein Interesse die realen Zahlen zu ermitteln und zu veröffentlichen.

    • Anh Toàn sagt:

      Ich bin Ü50.

      Ich glaube, viele Kommentarschreiber sind Dittsche

      • Anh Toàn sagt:

        Der weiss auch immer, die alternativen Wahrheiten zu den Statistiken.

        Ich glaube, die Arbeitslosigkeit bei den Schweizern ist 100 Prozent: Entweder, die sind wer und lassen Ausländer arbeiten. Oder sie sind in der Verwaltung „tätig“, malen Statistiken. Der Rest sind frustrierte Langzeitsarbeitslose.

        So wird die Schweiz geschildert von Ü50 Arbeitslosen.

        • Anh Toàn sagt:

          Aber wenn ihr weitermacht mit dieser Politik des staatlichen Sparen, Sparen, Sparen, und dazu noch eine Abschottungspolitik zur EU betreibt, werdet Ihr bekommen, was ihr so sehnsüchtig herbeischreibt: 10% und noch mehr Arbeitslosigkeit.

          • Monique Schweizer sagt:

            Anh: Genau – Schon 1997 hatten wir im Jahresschnitt 5.2 % Arbeitslose und noch ein paar % ausserhalb der Statistik – damals waren es vermutlich alle zusammengezählt bei fast 10%.
            Heute hingegen dürfte die Gesamt-AL Zahl bei max 5.5% liegen, aber unsere Ewiggestrigen hätten gerne bald wieder soviel wie 1997!
            Wenn es vielen schlecht geht, dann kann die SVP die Menschen auch besser gegen die Ausländer aufhetzen und natürlich auch die Arbeitnehmer besser gegeneinaner ausspielen & ausbeuten!
            .
            Solche Schweizschlechtrednersprüche wie von Herrn Maurer finden jeweils bei den monatlichen SECO AL Zahlen ihren Höhepunkt.
            Da überbieten die sich wie auf einer Gant mit den AL-Zahlen – das bisherige Höchstgebot waren satte 15% Arbeitslosigkeit, die ich schon gelesen habe!

          • Monique Schweizer sagt:

            Anh: Langzeitarbeitslose Schweizer gibt es gar nicht soviele – gemäss SECO nur 13’294 März 17 und von denen wiederum ist auch nur ein Teil – schätze 35% – max 50% über 50 jahre alt -also 4500 bis 6500. Leider gibt das SECO hier nicht genaue Auskunft.
            Und kann mir gut vorstellen, dass es unter diesen Ue50 Eidgenossen auch einige schwierige Charaktere darunter sind – Typus Ewigbesserwisser, Alkoholiker und sonstige Suchtkranke, Querulanten, psychisch Kranke, sich selber lohnmässig überbewertende und zudem viele mit Hilfskraftausbildung!
            Welcher Arbeitgeber will schon solches Personal!!
            .
            Diese Ue50 arbeitslose Eidgenossenargument wird meines Erachtens massiv aufgebauscht. Das SECO müsste mal mit detaillierteren Zahlen kommen, wäre spannend!

          • Anh Toàn sagt:

            @Monique Schweizer

            Um noch etwas mehr zu…

            Als ich noch jung war und Muskeln hatte, gab es Arbeit, Heute nehmen die Ausländern die Arbeit weg.

            Nein heute hast Du einen Bierbauch und keine Muskeln mehr.

          • Rolf Zach sagt:

            Ja, ich weiß die über 50 Jährigen, ein Problem der besonderen Art, diese verwöhnten Schweizer. Die waren halt einfach dumm, arbeiten noch im Alter, anstatt so richtig ihre Nachkommen niederzuknüppeln und sie zu drangsalieren was das Zeug hält, wie in der verehrten und vorzüglichen islamischen und ostasiatischen Kultur, wo die Alten Gott gleich angebet werden. Wenn dann diese zornigen Alten wegsterben, können dann endlich ihre Nachkommen sich rächen und das gleiche an ihren Nachkommen vergelten. Ist so was eine Freude! Warum brauchen wir eine fröhliche Jugend und sorgen uns für diese bis ins Alter. Die brauchen keine glückliche Jugend, die brauchen Disziplin und Gehorsam, damit wir Alten sie richtig ausbeuten können. Dies ist wahre Kultur!

          • Anh Toàn sagt:

            @Rolf Zach „Ja, ich weiß die über 50 Jährigen, ein Problem der besonderen Art,..“

            Ich habe negiert, dass die ein Problem besonderer Art in ihrem Alter haben.

            (Ich negiere genauso das das Problem arbeitsloser Jugendlicher in deren Jugend liegt)

  • Stefan Wiesendanger sagt:

    Ein Teil des Beschäftigungsrückgangs in der Industrie ist der zunehmenden Arbeitsteilung geschuldet. IT, Lohnbuchhaltung, Entwicklung, Putzen und Unterhalt, Logistik, Versorgung mit Kleinmaterial, Marktentwicklung, all dies wird zunehmend von Dienstleistern erledigt. Früher hatte man eine Kantine und Lastwagen. Heute SV Group, Helbling, Bossard und DHL. Vielleicht ist das Problem gar keines?

    • Mark Luchsinger sagt:

      Ein Teil der Umschichtung zwischen den Wirtschaftssektoren lässt sich wohl so erklären, dies bedeutete mehr Effizienz und damit Wohlstand. Ein grosses Problem ist allerdings, dass in den letzten Jahren Beschäftigung vor allem in öffentlichen Haushalten und im Gesundheitswesen geschaffen wurde, und die wertschöpfenden Sektoren an Beschäftigung einbüssten.

    • Rolf Zach sagt:

      Die Betriebe sind der Überzeugung auswärtige Dienstleister verringern die Kosten und erhöhen die Effektivität der Produktion eines Betriebes. Diese Litanei hört man von allen Branchen und aus allen Ecken des Landes. Ich sage mal ganz kühn, die Effektivität des Inputs bei der Produktion ist höchstens 30 %, die übrigen 70 % sind reine Lohn-Drückerei gegenüber weniger ausgebildeten Leuten. Die besser ausgebildeten Leuten (Facharbeiter) diszipliniert man, mit Auslagerungen nach Polen, was nicht immer der Qualität der Produkte zugute kommt. Nur vergessen die Schweizer Chefs, dass die Löhne in Polen stark zunehmen.
      Diese System produziert selbstverständlich ein Einbruch des Binnenkonsums und schlussendlich Arbeitslose, sogar gut ausgebildete, aber wenn interessiert dies schon.

  • Achilles De Martin sagt:

    „Der Beschäftigungsindikator der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich steigt für erste Quartal 2017 steil nach oben.“
    Gottseidank! Demnach kommen die nachfolgend aufgeführten Anspruchsgruppen allesamt zeitnah und ADÄQUAT in Arbeit?
    1.) Ausgesteuerte: 320’000 (seit 2005)
    2.) Arbeitslose: 230’000 (90’000 Langzeit)
    3.) IV-Fälle: 250’000
    4.) Prekarisierte: 590’000
    5.) Arbeitnehmer/innen 45+

    • Monique Schweizer sagt:

      De Martin: Ihre masslos übertriebenen und realitätsfremden Schwachsinnszahlen inkl. Doppelzählungen und absoluter Sachunkenntnis sind eine Beleidigung für jedes denkende Hirn!
      .
      Leute wie Sie sollte man wegen Volksaufwiegelung verklagen!

  • Zufferey Marcel sagt:

    Der Begriff „Vollzeitäquivalent“ mag vielleicht für die Statistik von Nutzen sein, die Realität auf dem Arbeitsmarkt gibt er aber nur bedingt wieder. Das Arbeitsvolumen in der Schweiz steigt zwar unablässig, aber bei genauerer Betrachtung stagniert dieses Wachstum bei den Vollzeitstellen. Den grössten Anteil am zumindest in der Schweiz immer noch grösser werdenden Arbeitsvolumen macht seit Jahrzehnten der Teilzeitsektor aus. So betrachtet macht es schon Sinn, von Vollzeitäquivalenten zu sprechen. Allerdings wird dabei die Tatsache verschleiert, dass es um die Vollzeitbeschäftigung nicht gerade zum Besten steht. Mit dem vergleichsweise subtilen Wandel der Begrifflichkeiten geht vor allem ein tiefgreifender Wandel am Arbeitsmarkt einher: Das sollte man bei allem Optimismus nicht vergessen!

    • Rolf Zach sagt:

      Ja, die liebe Statistik, wie heißt es so schön, es gibt Lügen, verdammte Lügen und die Statistik. Unsere Arbeitslosen-Statistik kennt ja nur die Bezüger von Arbeitslosen-Geld und da wird seit Jahren vom Bundesrat und noch mehr vom Parlament (SVP ist sehr eifrig hier) dafür gesorgt, dass die Berechtigung für den Bezug verschärft werden. Die Ausgesteuerten gehen ins Nirvana oder besser gesagt in die Schweizer Kopie davon, die Gletscherspalte. Man sollte doch einmal untersuchen, ob eine einheitliche Statistik dafür unter OECD Staaten möglich ist, aber zum Glück müssen Politiker gewählt werden und deshalb ist ein wenig Laudanum erlaubt. Politiker sind auch Menschen und wollen auch ein wenig Schlaf.

      • Zufferey Marcel sagt:

        „Die Ausgesteuerten gehen ins Nirvana oder besser gesagt in die Schweizer Kopie davon, die Gletscherspalte.“

        Wo genau die Ausgesteuerten hingehen, ist statistisch hinlänglich belegt, selbst im historischen Vergleich. Wobei diese Vergleiche immer ein bisschen hinken: Schliesslich hat sich die Sozialgesetzgebung im Laufe der letzten Jahrzehnte- oder genauer: seit 1970- stark gewandelt.

  • Mark Luchsinger sagt:

    „Positive Lohnentwicklung“ ist aus Wettbewerbssicht etwas von letzten was wir momentan brauchen. Es ist schön, gut zu verdienen, aber wir müssen am Markt konkurrenzfähig sein. Es hilft auch den Ü50ern nicht, dass sie per se ein mehrfaches teurer sind als die Kollegen im nahen Ausland, dabei sprechen wir noch nichtmal von China & Co. Die Politik muss endlich aufwachen und unsere Lebenshaltungskosten senken, so dass wir auch Lohnmässig wieder einigermassen mithalten können.

    • Mark Luchsinger sagt:

      Diese Antwort gehört zu Josef Marti, 8. Mai 2017 um 09:38, sorry.

    • Josef Marti sagt:

      Quatsch. Hoher Kapitalstock und hohe Produktivität ergibt immer ein hohes Preis- und Lohnniveau, wieso sind Schweden und Norwegen noch teurer als die CH?
      Das Lohnniveau in Landeswährung entspricht stets dem Produktivitätsniveau, niemand kann dauerhaft real mehr verbrauchen als er real produziert. Das allgemeine normale Preisniveau folgt sodann automatisch.
      Man kann natürlich die Miet- und Bodenpreise dann zusätzlich noch weiter unsinnig erhöhen indem man eine PFZ einführt, das steigert zusätzlich die Gewinnquote zulasten der Lohnquote.

      • Mark Luchsinger sagt:

        Ich bezweifle eben, dass die schweizerische Wirtschaft durchgehend so produktiv ist. Dies mag für Industrien wie Banken, Pharma, und innovative Nichen wie Spezialmaschinen und Sensorik gelten. Ich behaupte aber, dass wir mit unseren Personalkosten in etlichen anderen Bereichen bald in massive Beschäftigungsprobleme laufen werden, siehe z.B. Tourismus. Ein Hotelier ist nicht „produktiver“ als sein Kollege in AT oder IT, nur teurer. Es sei denn, wir sind bereit, für die Beschäftigten in diesen Zweigen Löhne dem Markt anzupassen und aber auch die Lebenshaltungskosten massiv zu senken, um diese Leuten nicht ins Prekariat abgleiten zu lassen.

      • Mark Luchsinger sagt:

        Und wegen Miet- und Bodenpreisen: Es wäre mehr als nur wünschenswert, würden die Zonengesetze angepasst, so dass endlich höher gebaut und damit der Boden effizienter genutzt werden dürfte. Die hässlichen Bünzli-EF-Siedlungen, welche sich überall breit machen, werden vor allem von Einheimischen bewohnt.

      • Josef Marti sagt:

        Man kann natürlich auch alles durcheinanderwerfen. Es gibt keine produktivere Wirtschaft auf dem Globus als die CH und die japanische, deutsche und skandinavische. Jedes Land hat daneben schwach produktive Sektoren wie Gastronomie Bau und Hotellerie. Durch Personalkonkurrenz überträgt sich das Lohnniveau stets auch auf schwache Sektoren. Jetzt kann man das kaputt machen indem man durch kontinuierliches Herabnivellieren maximale Ausnutzung von Wirtschaftsgefällen zugunsten der Gewinnquote betreibt, dazu macht man zB eine PFZ.
        Ich halte Ihnen zugute dass Sie Lobbyist sind.

  • Josef Marti sagt:

    Es ist ja wohl klar dass bei sinkender Beschäftigung im industriellen Sektor und gleichzeitig höherer Beschäftigung im Bau und Dienstleistungsbereich der Lohndruck und Entlassungsdruck auf Inländer >50 mit der andauernden Massenzuwanderung ansteigen wird. Positive Lohnentwicklung ist nur möglich wenn der hochwertschöpfende Industrielle Sektor funktioniert und sich dessen traditionell hohes Lohnniveau über die Personalkonkurrenz auf andere Sektoren überträgt.

    • Anh Toàn sagt:

      Immer wenn ich etwas von über 50 jährigen Arbeitslosen höre, denke ich an Dittsche, (53, Arbeitslos), „das wirklich wahre Leben.“

      https://www.youtube.com/watch?v=mbb773C-cIQ

      • Anh Toàn sagt:

        Gemäss Bundesamt für Sozialversicherung betrug die Arbeitslosenquote 2016 nach Alter

        15-24 Jahre 3.4
        25-39 Jahre 4.0
        40- 54 Jahgre 3.0
        55+ 2.7

        Je älter desto weniger Arbeitslose!!!!

        • Anh Toàn sagt:

          Ü50 jährige Arbeitslose sind solche, die glauben, alles besser zu wissen: Besser als die Jungen mit denen sie arbeiten sollten, besser als der Chef für den sie arbeiten sollten.

          Deren Problem ist die Dummheit der anderen, welche die nicht erkennen lässt, wie weise und gut und toll sie sind.

          • Anh Toàn sagt:

            Und so stehen die dann in Badeschlappen in der Trinkhalle und erklären die Welt.

          • Josef Marti sagt:

            Man müsste also wohl Massnahmen ergreifen die verhindern dass künftig zu viele Renditesklaven über 50 werden.

          • michael sagt:

            @Toàn
            Es gibt auch sehr gut ausgebildete Ü50 Arbeitskräfte. Allerdings haben es auch diese schwerer einen Job zu finden. Dies liegt nicht daran, dass sie alles besser wissen. Sondern schlichtweg daran, dass junge Arbeitnehmer ebenfalls sehr gut ausgebildet sind, aber halt einfach günstiger.

          • Anh Toàn sagt:

            “ halt einfach günstiger.“

            Also die Ü50 wollen mehr verdienen als ihre jüngeren Kollegen?

        • Haldner Priska sagt:

          Die 50plus Arbeitslosen fallen oft als Langzeitarbeitslose aus der Statistik- auch Bundesrat Schneider Amman beschönigt jeweils die Situation auf dem Arbeitsmarkt und die Arbeitslosenquote weil die Ausgesteuerten und nicht mehr beim RAV Gemeldeten nicht dazu gezählt werden.

          Würden Sie über Menschen aus dem Asylbereich, die mit teuren Arbeitsintegrationsprogrammen, als Zugewanderte ohne Qualifikation, für den hiesigen Arbeitsmarkt fit gemacht werden müssen, (während jeder Weiterbildungskurs für eigene ältere Arbeitnehmer aus Kostengründen abgelehnt wird)- die hier nie Steuern bezahlt haben und meist mehr Geld bekommen von diesem Staat- so abschätzig schreiben, hätte sich sicher schon ein- vom Staat finanzierter- Anwalt bei Ihnen gemeldet…

        • Monique Schweizer sagt:

          Und die 55+ er dürfen sogar 520 Tage AL-Geld beziehen (die anderen max 400 Tage)!
          Da müsste es eigentlich nur so wimmeln von denen – tut es aber nicht…
          .
          Sie haben allerdings einen Fehler in Ihren Zahlen per März 2017 waren es
          50+ total 3%
          50-54 3.1%
          55-59 3.1%
          60+ 2.6%
          .
          Aber die gesamte Berechnungsbasis ist eh falsch, da die einen gemittelten Poolwert 2012 bis 2014 nehmen und das sind nur 4’493’294 Arbeitstätige im Nenner. Effektiv haben wir aber 2017 schon rund 5.1 Mio Erwerbstätige — also sind die AL Werte vom RAV rund 10-13% zu hoch ausgewiesen — anstatt offiziellen 3.4% haben wir eigentlich nur 3% RAV Arbeitslose – aber da reklamiert keiner drüber – die schnorren die Zahlen lieber auf 10% und mehr hoch unsere Schweizschlechtredner!!!

          • Haldner Priska sagt:

            Diese Zahlen spiegeln sowieso nicht die Realität wieder, da Teilzeitarbeitende schon bei einem Kleinstpensum als „erwerbstätig“ gelten -und es stimmt, man soll die Schweiz nicht schlecht reden – für gewisse Leute, beispielsweise vorläufig Aufgenommene, scheint es sicher das Paradies zu sein, wenn sie -nach einer gratis Ausbildung und allen anderen „Geschenken“- eine durch staatliche Förderungsmassnahmen vermittelte Stelle erhalten, müssen sie die 10% vom Lohn nicht mehr an die Sozialhilfe zurückzahlen ( sie seien sonst demotiviert ) – aber die hiesigen Arbeitnehmer hingegen müssen bei Zwischenverdienst zwei Drittel und bei einem späteren hohen Lohn den ganzen Betrag zurückerstatten.

      • Josef Marti sagt:

        Es ist ja wohl sonnenklar dass das Establishment die Arbeitslosigkeit schon aus purem Selbstschutz schönreden muss. Berücksichtigt man all die Sozialhilfeempfänger, Ausgesteuerten, solche die sich von einer befristeten 3 Monatsstelle zur nächsten angeln, von Änderungskündigungen herabgestufte, Notteilzeitbeschäftigte (darunter viele Frauen), solche in speziellen RAV Umerziehungsprogrammen, Ewigstudenten etc. dann beträgt die Arbeitslosigkeit mindestens 15%

        • Anh Toàn sagt:

          Sie haben Ihre alternativen Fakten.

          • Caro sagt:

            Die Arbeitslosenstatistik in der CH stimmt eben nicht, weil die Ausgesteuerten gar nicht mehr erfasst werden, Herr Marti hat vollkommen recht.

          • Monique Schweizer sagt:

            Falsch Carlo: Ein Teil der Ausgesteuerten bleibt beim RAV weiterhin angemeldet und auch in der AL Statistik – je nach Monat zw. 19-27% dazu finden innert 3 Monaten zw. 15-20% der Ausgesteuerten eine neue Stelle – also total 34 bis 45% von den Ausgesteuerten sind entweder in der AL-Statistik oder am arbeiten!!!
            Siehe Tabelle T14 Fussnote
            https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/Arbeitslosenversicherung/arbeitslosenzahlen.html
            .
            Bei den übrigen Ausgesteuerten verliert das SECO leider die Spur, aber auch da ist davon auszugehen, dass die nicht für alle Zeiten AL sind.
            Gewisse erreichen das Pensionsalter, wandern aus, sterben weg oder finden wieder einen Job. (Gemäss einer Studie finden innert 5J 70% einen Job)

          • Monique Schweizer sagt:

            Carlo: Und die Sozialämter schicken auch Klienten denen man einen Job zumuten kann aufs RAV – die tauchen dann auch in der Statistik auf ohne Arbeitslosengeld zu beziehen von der ALK!
            Von den rund 265’000 Sozialhilfeempfängern sind fast 80’000 Kinder und Jugendliche, dann rund 50’000 Working Poor, rund 25’000 sind auch beim RAV angemeldet, dann gibts noch rund 25’000 aus der IV rausgeschmissene, rund 30’000 alleinerziehende Mütter oder Väter und ein paar echte Profi-Sozialschmarotzer dürfte es auch noch geben – schätze so um die 5-7000!
            .
            Aber im grossen ganzen machen die Sozialämter ihren Klienten schon Beine — die Schoggizeiten auf dem Sozialamt der 80/90er Jahre sind wohl definitv vorbei – das hat die SVP mit ihrer damaligen Sozialschmarotzerkampgne wohl erreicht!

        • Anh Toàn sagt:

          Wenn Sie jede verheirate Frau welche 40-80 Prozent arbeitet als „Notteilzeitbeschäftigt“ zählen, kommen Sie auf 15 Prozent, müssten sich dann aber über Benachteiligung von Frauen und nicht von Ü50 beklagen.

        • Anh Toàn sagt:

          Früher war es besser, da hat das Establishment nicht schüöngerechnet.

        • Anh Toàn sagt:

          Da waren die Frauen am Herd und nicht „Notteilzeitbeschäftigt“

          • Anh Toàn sagt:

            Und das Einkommen meines Vaters reichte für eine fünfköpfige Familie (die Wohnung hatte 68m2, Ferien zu fünft im VW Käfer, kochend und essend vor dem Zelt…)

          • Anh Toàn sagt:

            Heute arbeitet einen Notteilzeitbeschäftigt 80 Prozent, der andere Ehepartner 40, ferien gibt es im familienhotel und die Wohnung hat mindestens 110 m2 und Ferien macht man im Familienhotel.

          • Zufferey Marcel sagt:

            Anh Toàn, der Kürze halber mal ein Link zum Deutschen Arbeitsmarkt und die zahlreichen, statistischen Tricklein, die sich hinter den offiziellen Zahlen verbergen:

            https://www.die-linke.de/politik/positionen/arbeitsmarkt-und-mindestlohn/tatsaechliche-arbeitslosigkeit/

          • Anh Toàn sagt:

            Für den Käfer und den Urlaub im Zelt hat es mit einem Lohn aus Schichtarbeit gereicht.

          • Josef Marti sagt:

            Richtig. Da ich ein genügsamer Mensch bin, wäre ich damals wahrscheinlich Schichtarbeiter geworden.

          • Anh Toàn sagt:

            @Zufferey

            Ich wusste nicht, dass wir hier vom deutschen Arbeitsmarkt reden.

            Ich habe Dittsche erwähnt, der ist Deutsch, WDR, weil es für mich die Karikatur für den Schweizer Ü50 Arbeitslosen ist.

            Der deutsche Arbeitsmarkt und der CH Arbeitsmarkt unterscheiden Welten.

            (Und Grund dafür ist meines Erachtens die Wiedervereinigung, verbessert sich)

          • Anh Toàn sagt:

            Der typische Schweizer Ü50 Arbeitslose, macht die Ausländer (ob Chefs oder Konkurrenten), die Globalisierung, das Kapital verantwortlich. Könnte er darüber nachdenken, wo sein Teil an der Verantwortung liegt, wäre er nicht (lange) arbeitslos.

          • Zufferey Marcel sagt:

            Bitte lesen, Anh: Mir ging es um die statistischen Tricklein, nicht explizit um Deutschland. Aber wir können uns sehr gerne über die Schweizer Erwerbs- und Arbeitslosenstatistiken, also all die Ausgesteuerten, jene mit Zwischenverdienst, Abwanderung aus dem Schweizer Arbeitsmarkt infolge Arbeitslosigkeit oder dem Rückzug vieler Menschen aus demselben Grund (v. a. Frauen, die ohnehin nur Teilzeit beschäftigt waren) usw. unterhalten… Mir ist es egal, auf welcher statistischen Basis diese Unterhaltung stattfinden soll, ob BfS, Seco, ILO, OECD, Eurostat, Destatis oder den diversen Erhebungen der Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften- ich bin da ganz flexibel!

            P.S. Nicht immer gleich die Blocher-Kanone auffahren, sobald es jemand wagt, eine andere Meinung zu haben: Das ist so uncool..!

          • Josef Marti sagt:

            Gemäss AT sind Arbeitslose zu denkschwach sonst wären sie ja nicht arbeitslos, das müsste dann logischerweise für alle Arbeitslosen auch in der EU und anderswo so gelten. Europäer und Amis sind eben offenbar alle viel zu dumm um nicht durch polnische und chinesische Sklavenarbeiter ersetzt zu werden.

          • Anh Toàn sagt:

            Die meisten Ü50 haben Arbeit.

            Warum ist das so?

            Ach nein, die alternativen Fakten sagen, das stimmt nicht, es gibt kaum jemanden, der Arbeit hat über 50 in der Schweiz.

          • Anh Toàn sagt:

            Auch in anderen Altersgruppen gibt es Invalide und Sozialhilfeempfänger und Teilzeitbeschäftige.

            Es ist schlicht nicht wahr, dass Ü50 in der Schweiz BESONDERDS betroffen sind.

          • Zufferey Marcel sagt:

            Stehen Sie unter Missions-Strom, Anh? Die Ü50-Arbeitslosigkeit ist gar nicht das Thema meiner Kommentare!

          • Linus Huber sagt:

            @ Marcel

            Obrigkeitsgläubigkeit erlaubt nicht, etwelche von der Obrigkeit gelieferte „Fakten“ in Frage zu stellen.

          • Monique Schweizer sagt:

            Zufferey: Sie behaupten einfach Unsinn mit den „statistischen Tricklein“, denn im monatlichen Bericht werden auch Unterbeschäftigung etc detailliert aufgezeigt
            https://www3.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mja1/~edisp/egov-content511700.pdf?_ba.sid=EGOV-CONTENT511721

            Ihr Link von der Linken basiert ja auch auf diesen Zahlen! Aber es gibt nun mal nur eine Definition von AL.
            .
            In den USA gibt es auch U1 bis U6 – aber offiziell rapportiert wird U3! Und da AL eine dynamische Statistik ist, wo auch der AL-Dauer eine grosse Aussagekraft hat, sind rein stochastisch schon 80%+ der Menschen schlichtweg intellektuell überfordert – sieht man jeden Monat bei den Kommentaren zu den AL Zahlen – da wird phantasiert und übertrieben bis zum geht nicht mehr…

          • Monique Schweizer sagt:

            Huber: Sie fallen in letzter Zeit nur noch durch absolut substanzlose Kommentare auf! Haben Sie eigentlich einen Sprung in der Platte, dass Sie immer den gleichen Hafenchäs bringen oder ist das einfach ihr intellektuelles Potentialmaximum??

          • Linus Huber sagt:

            Sicher doch Monique, ich sehne mich danach, dass gut konditionierte Obrigkeitsgläubige, welche sich der ihnen verpassten Indoktrination nicht einmal bewusst sind, meine Kommentare gut finden.

      • Nadine J. sagt:

        Bei allem Respekt für Ihre Darlegungen: wenn Sie Einsicht in Situationen vieler 50+ Arbeitslosen hätten, wäre für Sie die Verallgemeinerung dieser Art geschmacklos. Es trifft zu, dass es ‚Arbeitsuchende‘ in dieser Lebensphase gibt, die Arbeit nach ‚Spass-Faktor‘ werten und suchen, dennoch: die arbeitsuchende Mehrheit 50+ hat keinen einfachen Stand – tlw. gerade wegen Vorurteilen, wie Sie sie hier aufführen.

        • Anh Toàn sagt:

          Wenn er als Qualifikation hat, Ü50 zu sein, und Schweizer, hat er einen schweren Stand.

          • Anh Toàn sagt:

            Da wo Ü50 tatsächlich kaum mehr arbeiten (£Bau, Kehrichtabführ etc.), sind ohnehin keine Schweizer

      • Marcel Schmid sagt:

        @marti… Sie erwarten als Konsument von Andern eine extrem hohe Wettbewerbsfähigkeit, vergleichen ständig Angebote sowie Preise und kaufen nur das für Sie beste Angebot… glauben aber ernsthaft, Sie seien als Arbeitnehmer nicht auch demselben Wettbewerbsdruck ausgesetzt denn Sie auf Andere ausüben? Vergessen Sie ihre Theorie… entweder Sie persönlich sind ebenso wettbewerbsfähig wie Sie es von Andern erwarten oder eben nicht! Zu glauben, man könne in einem globalen, digitalen sowie hochtransparenten Marktumfeld fehlende Wettbewerbsfähigkeit mit Protektionismus korrigieren ist eine absolute Illusion! Zumal die Wirtschaft mindestens ebenso kostensensibel ist wie Sie, aber im Gegensatz zu Ihnen deutlich flexibler und zudem nicht Standort gebunden ist!

        • Josef Marti sagt:

          Wieso haben wir dann keine PFZ mit China? Und wieso hat die USA keine PFZ mit der EU und oder mit China?
          Und wieso sind die Japaner unter den grössten Exportweltmeistern trotz maximalem Protektionismus?
          Ihr Märli von der Wettbewerbsfähigkeit können Sie im Kindergarten erzählen.

          • Mark Luchsinger sagt:

            Japan ist dank einiger Hightech-Anwendungen hochkompetitiv, aber der jap. Binnenmarkt schwächelt seit Jahren und ist hochgradig ineffizient. Die chinesische Konkurrenz treibt die etablierten Japanischen Firmenkolosse vor sich her, in vielen Fällen lebt man von der Substanz. Die soziale Misere mit Millionen-Prekariat wird durch die typische jap. Fassade (à la „stiff uppper lip“) und in Statistiken versteckt.

          • Hansli sagt:

            @Marti Ich empfehle Ihnen einen Blick auf die Karte. Dann sehen sie warum wir die PFZ mit der EU und nicht mit China oder der USA brauchen.

          • Marcel Schmid sagt:

            @marti.. Natürlich haben wir eine PFZ mit China und fast allen Staaten dieser Welt.. nämlich die fast grenzenlose Produktefreizügigkeit, welche Sie als Konsument uneingeschränkt bejubeln! Und in diesen Herstellungsländern sitzt auch ihre Arbeitsplatz mässige Konkurrenz, welche vieles mindestens gleich gut aber vor allem deutlich günstiger kann als Sie.. das gleiche gilt für ihren PFZ Arbeitskollegen, auch der arbeitet nicht für CHF 500 oder deutlich weniger pro Monat. Und noch was zum Märli Wettbewerbsfähigkeit.. auch Sie kaufen kein einziges Produkt dass Sie anderswo oder im Ausland deutlich günstiger finden.. aus welchem Grund sollte die Wirtschaft Ihnen einen hohen Lohn bezahlen, wenn sie die für den Job nötige Qualifikation / Leistung anderswo deutlich günstiger findet? Es gibt keinen!

          • Linus Huber sagt:

            @ Marcel Schmid

            Ich kann Ihre Argumente gut nachvollziehen, aber die Lebenskosten in der ch sind nicht derart hoch, weil der von Ihnen angepriesene Wettbewerb wirklich funktioniert, sondern er u.a. auch in diesem Bereiche einiges zu wünschen übrig laesst und damit alle Arbeitnehmern inkl. Ü50 unter Druck setzt, entsprechend viel zu verdienen um keinen sozialen Abstieg in Kauf nehmen zu muessen. Sie unterliegen wohl der Schnapsidee, dass wir, da so genannt, unter einem Systems des „Freien Handels“ leben. In Tat und Wahrheit handelt es sich um extrem stark und zugunsten der Grossfirmen regulierten Handel, welche dadurch immer mehr an Macht gewinnen und die Politik inkl. Demokratie unter Druck zu setzen versucht.

          • Mark Luchsinger sagt:

            @Linus Huber

            Man darf gerne konkret werden, dass z.B. die Regulierungsdichte in manchen Branchen derart (und bewusst!) zugenommen hat, dass sich nur noch oder spezialisierte (lies: mit Politik und Verwaltung vernetzte) Firmen behaupten können. Compliance (und deren Umgehung) kostet die Konsumenten Unsummen, ohne dass diese direkt etwas davon spüren. Sehr clever von den Advokaten, Steuerprüfern, ISO-Experten, Gleichstellungsbeauftragten und Bauinspektoren.
            Der Politiker und seine Lobbyisten meint immer, seine Wähler mit noch mehr Gesetzen ruhigstellen zu müssen, dass Lebenskosten dadurch steigen ist hingegen nur indirekt spürbar.

          • Josef Marti sagt:

            PFZ ist nicht dasselbe wie freier Waren- und Kapitalverkehr. Diese nützen der CH da sie hochkompetitiv ist, wir sind ja angeblich Globalisierungsgewinner. Mit PFZ kann man aber jeden kaputtmachen, das werden auch bald die Chinesen spüren wenn dann mal die Inder und andere an der Reihe sind. Deshalb werden weder China USA noch andere Machtblöcke so einen Unsinn mit sich machen lassen.
            Man spart sich auf lange Sicht das Bildungssystem indem man vom Ausland generiertes ausgebildetes und bezahltes Humankapital importiert, das nennt sich Gewinne privatisieren und Kosten sozialisieren.

          • Linus Huber sagt:

            @ Mark

            Sie sehen dies wohl ähnlich wie ich – 🙂

            Es dürfte kein Zufall sein, dass derart viele Juristen in Parlamenten und Regierungen sitzen, als ob die subalterne Aufgabe des Gesetze Schreibens deren Präsenz benötigte. In vielen Bereichen wird die Regulierung derart komplex und zugleich zugunsten der Grossfirmen aufbereitet, um den Stellenwert der Sachverständigen (der Arbeitsmarkt der zuständigen Bürokraten) zu steigern. Dies verbunden mit dem „revolving door syndrom“ bildet heute wohl nicht mehr die Ausnahme, sondern stellt eingefleischte legalisierte Vetternwirtschaft erster Güte dar.

          • Anh Toàn sagt:

            „Es dürfte kein Zufall sein, dass derart viele Juristen in Parlamenten und Regierungen sitzen, als ob die subalterne Aufgabe des Gesetze Schreibens deren Präsenz benötigte.“

            Wer kommt eigentlich auf die Idee, einen Juristen zu fragen, wenn er ein Gesetz schreiben will? Was wissen die schon von Gesetzen?

          • Anh Toàn sagt:

            Wir fragen ja auch nicht Ärzte, ob wir unsere Kinder im impfen sollen, die stecken ja mit der Impfmafia unter einer Decke.

            Und wir fragen doch nicht die Wissenschaftler zur Klimaerwärmung, die wollen ohnehin nur Fördergelder.

            Wir machen uns selber schlau, verstehen alles viel besser als die persönliche Interessen verfolgenden angerblöichen Fachleute, wir haben nur keine Zeit, alles selber zu machen, also brauchen wir die halt als subalterne Erfüllungsgehilfen.

          • Anh Toàn sagt:

            Bundesräte sind auch nur subalterne Erfüllungsgehilfen, unfähig oder unwillig, die intuitiv weisen Entscheide des schwarmintelligenten Volkes umzusetzen:

          • Anh Toàn sagt:

            Juristen (und Ärzte) sind wie Zuhälter: Dienstleister, manche davon gut, auf dem Gebiet oder in den Absichten, andere nicht.

          • Anh Toàn sagt:

            Die meisten, ob Zuhälter oder Juristen, sind sowohl gut wie schlecht. Und man findet in ihnen, was man sucht.

          • Linus Huber sagt:

            Brauchen Sie immer derart viele verzettelte Argumentationslinien, um einen offensichtlich störend auf Ihr Gedankengut wirkenden Kommentar zu entwerten?

      • Anh Toàn sagt:

        Weder die Armee, noch der Arbeitsmarkt kann jeden gebrauchen. Das hat weder etwas mit Alter, noch mit Vorwerfbarkaeit zu tun. Die 55 jährigen Alkoholiker kann der Arbeitsmarkt genauso wenig gebrauchen, wie 22 jährige Chrystal Konsumenten.

        Der Dittsche kann nichts dazu, dass er so ist, der ist auch ganz witzig, nervt manchmal seine Umwelt, aber nur ein wenig, hat durchaus seinen Wert in der Gesellschaft: Aber als Arbeitnehmer ist der nicht zu gebrauchen, nirgendwo.

        • Monique Schweizer sagt:

          Anh: Nur der 55jährige Alki gibt dann dem Ausländer die Schuld, dass er keine Stelle mehr bekommt und wählt die Sünnelis, weil die ihm das blaue vom Himmel runterlügen!!
          .
          In F haben glaub 69% der Sozialhilfeempfänger Le Pen gewählt…. in der Schweiz geht der Trend in eine ähnliche Richtung!
          Loser kann man scheinbar einfacher um den Finger wickeln mit ein paar Agitationen!!!
          Brexit dito!!
          Ich hasse diese ochlokratische Entwicklung – verfluchter bildungsferner Pöbel!

          • Linus Huber sagt:

            Genau, wir müssen uns alle systemkonform, stromlinienförmig und gut konditioniert das Gedankengut der pseudointellektuellen IYIs aneignen und im Chor mitsingen und wer sich weigert soll als psychisch kranker Mensch diagnostiziert werden.

          • Monique Schweizer sagt:

            Huber: Sie können sich von mir aus gerne mit den bildungsfernen solidarisieren, die passen auch weitaus am besten zu ihnen und denen mögen Sie vielleicht noch imponieren mit Ihren verschachtelten Wichtigtuersätzen vollgepfropft mit huberschem Moralin und Sozialhygienevorstellung der übleren Sorte!
            .
            Wenn Sie mich als IYI umschreiben empfinde ich das aus Ihrem Munde mittlerweile als ein Kompliment. Sie können sich gerne mit den Ochlokraten abgeben – darum haben Sie auf Ihren Philippinen auch so einen tollen Präsidenten bekommen, denjenigen den Sie verdienen Huber! Hoffentlich werden Sie von seinen Schergen nie abgeführt….sonst wäre dann fertig mit moralinbloggen für Sie…

          • Monique Schweizer sagt:

            Huber: Wieso schreiben Sie eigentlich nicht in einem Philosophie-, Ethik oder allenfalls Politblog – dort würden Ihre immergleichen Sprüche doch viel besser hinpassen!
            .
            Was sind Ihre substanziellen Beiträge zu konkreten ökonomischen Fragen je nach Thema hier im Blog? Da kommt praktisch nichts von Ihnen ausser den üblichen faulen Sprüchen und „Huber hat den Durchblick-Phantasien“, ist Ihnen das selber noch nie aufgefallen?? Aber Selbstkritik ist glaub sowieso nicht so Ihre Stärke!

            Hier noch ein paar Links von Philsophie Blogs – vielleicht können Sie sich dort besser entfalten.
            Die stehen vermutlich eher auf Ihre geschwurbelten Elfenbeinturmweisheiten.
            http://www.information-philosophie.de/?a=1&t=8387&n=2&y=1&c=59

          • Linus Huber sagt:

            Philosophie und Methodologie haben tatsächlich mit eine nicht zu unterschätzende Funktion im Bereiche der Ökonomie. Aber überanstrengen Sie bitte nicht ihre gut auf Erbsen zählen konditionierten Hirnzellen, den dieser Zug ist bei Ihnen längst abgefahren. Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass jeder wirkliche Ökonom (die Sprache ist hier nicht von den heutigen Econometricians) zugleich Philosoph ist.

          • Linus Huber sagt:

            Aber eben, die von Ihnen herablassende und überhebliche Haltung gegenüber Andersdenkenden, welche in Ihren Kommentaren gut zum Ausdruck kommt, bekundet Ihr „reifes“ Gedankengut genügend.

          • Josef Marti sagt:

            @Huber: Ich glaub die Alte hat wieder mal einen ihrer hysterischen Klimakterium Anfälle.

          • Linus Huber sagt:

            🙂

            Manchmal ist es angebracht, in einem Blog selbst schmerzend wirkende Zurückhaltung zu üben. Anders geartet dürfte meine Reaktion in einer 1:1 Situation ausfallen.

          • Monique Schweizer sagt:

            Marti: Kommen nach Ihren (zensurierten) primitiven Pimperklischees jetzt die Klimakteriumklischees zum Zuge? Sie scheinen mir doch ein etwas armseliges Würstchen zu sein!
            .
            Huber Sie sind definitv kein Oekonome, sondern primär ein arroganter Dummschwätzer

          • Linus Huber sagt:

            Sicher doch Mdm. Schweizer; ich verbeuge mich in Ehrfurcht vor Ihrer weisen Erleuchtung mich als Dummschwätzer entlarvt zu haben, wenn dies Ihrem Ego schmeichelt und es Ihnen dadurch besser geht.

          • Priska Haldner sagt:

            Die grösste Gruppe der Sozialhilfeempfänger, die als Profischmarotzer das System ausbeuten, haben Sie vergessen: Es sind jene, die nie einbezahlt haben in die Sozialwerke oder mit Steuern in den Topf einbezahlt haben, von dem sie ein Luxusleben geschenkt bekommen – die Pseudoflüchtlinge – aber wenn sich diese Sozialschmarotzer, die ihr Herkunftsland zu Hunderttausenden verlassen-um vom Wohlstand, den die Arbeiterschaft in der Schweiz aufgebaut hat, zu profitieren, empfängt sie der scheinheilige Pseudolinke Pöbel mit Fanfaren. Wenn sich die bildungsarmen Fahnenflüchtigen einbürgern können, wählen sie ja sicher SP.

    • Ludwig R. sagt:

      So ein Quatsch. Der Lohn- und Entlassungsdruck auf Inländer >50 begründet sich in der egoistischen und inkompetenden Denkweise der Arbeitgeber. Andere Länder machen es vor, wie wichtig Arbeitnehmer >50 sind und in Zukunft noch mehr sein werden. Deine sogenannte andauernde Masseneinwanderung gibt es nicht, denn sie ist massiv rückläufig. Der Lohn- und Entlasungsdruck ist auf Ausländer viel grösser und die Jobs mit Lohneinbussen will ein Inländer gar nicht machen, da ist er sich zu fein dazu. Aber es ist ja einfacher, den SVP-Unsinn nachzuplappern als zukunftsorientiert zu denken.

    • Kristina sagt:

      Ach, wer weiss ob sie dereinst die benötigten Stahlträger für die neuen Hochhäuser vor Ort produzieren.

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