The Walking Dead in China

Inmitten riesiger Überkapazitäten: Ein Arbeiter schläft in einer Zement-Pipeline in Hefei, Anhui. Foto: Reuters

Inmitten riesiger Überkapazitäten: Ein Arbeiter schläft in einer Zement-Pipeline in Hefei, Anhui. Foto: Reuters

In China leben bis zu 30’000 Zombies.

Nein, es geht hier nicht etwa um eine neue Version von «The Walking Dead»; unter dem Begriff Zombies in diesem Blogbeitrag verstehen wir Untote aus der Wirtschaftswelt: Unternehmen, die eigentlich insolvent sind, überschuldet, Verluste schreiben und Konkurs anmelden müssten.

Doch sie funktionieren und produzieren weiter, weil sie dem Staat gehören und von staatlichen Banken am Leben erhalten werden.

Und das ist ein riesiges Problem für China und die gesamte Weltwirtschaft.

Die Zahl der 30’000 Zombies stammt nicht von einem lauten amerikanischen Hedgefonds-Manager, der auf einen Absturz der Börsen in China wettet. Nein, sie stammt von Jörg Wuttke, dem besonnenen Präsidenten der EU-chinesischen Handelskammer in Peking.

Wuttke kennt China seit 1982 und ist in meinen Augen einer der klarsichtigsten westlichen Beobachter der Polit- und Wirtschaftswelt des Landes. Ich hatte vor wenigen Wochen die Gelegenheit, ihn in China zu treffen: In diesem Interview legt er im Detail dar, wie krank die Unternehmenslandschaft im Reich der Mitte ist.

Im Zeitraffer erzählt, stellt sich das Problem ungefähr so dar:

  1. Um den Abschwung der Weltwirtschaft während der grossen Finanzkrise von 2008 abzufedern, beschloss Chinas Zentralregierung Ende 2008 ein fast 600 Milliarden US-Dollar schweres Konjunkturprogramm.
  2. Dieses Konjunkturprogramm fokussierte primär auf Infrastruktur-Investitionen; in den Jahren ab 2009 baute China Dutzende neue Flughäfen, Tausende Kilometer Hochgeschwindigkeits-Bahnlinien, Autobahnen, Häfen, neue Städte, U-Bahn-Linien, Opernhäuser und so weiter.
  3. Diese Infrastrukturbauten verschlangen Unmengen an Zement, Stahl, Kupfer, Glas und andere Rohstoffe.
  4. Um diese Nachfrage zu befriedigen, baute die staatlich kontrollierte Schwerindustrie im Land ihre Produktionskapazitäten massiv aus.
  5. Die Investitionen in diesen Kapazitätsausbau wurden vor allem über Bankkredite finanziert.

Das Wachstumspotenzial schien unbegrenzt zu sein. Allein in den Jahren 2011 und 2012 wurde in China mehr Zement produziert als in den USA im ganzen 20. Jahrhundert, schreibt die von Wuttke präsidierte Handelskammer in einer Studie.

Doch dieser Infrastruktur-Bauboom konnte nicht ewig anhalten. Und mit der Wirtschaftsabkühlung, die wir aus China in den vergangenen drei Jahren gesehen haben, wurde immer offensichtlicher: Das Land sitzt nun auf riesigen Überkapazitäten. Allein die brachliegende Kapazität in den chinesischen Stahlwerken ist grösser als der gesamte Stahlausstoss aller Hersteller in den USA, Japan und Europa zusammen.

Die Unternehmen werden ihre Produktion nicht los. Niemand, weder in China noch im Rest der Welt, kann all den Stahl, das Zement, das Aluminium, das Flachglas oder all die Containerschiffe absorbieren, die China herstellt.

Das Resultat: Die Unternehmen erleiden Verluste, sie geraten in Schieflage.

Und jetzt kommt der wichtigste Punkt: Die Unternehmen sind hoch verschuldet. Ihre Einnahmen brechen ein, was zur Folge hat, dass sie ihre Schulden nicht mehr oder nur noch mit Mühe bedienen können.

Der Internationale Währungsfonds hat der Verschuldung im chinesischen Unternehmenssektor in seinem aktuellen Global Financial Stability Report gleich ein ganzes Kapitel gewidmet.

Die chinesischen Unternehmen zählen punkto Verschuldung aktuell sogar zur Weltspitze. Die folgende Grafik aus dem IMF-Report veranschaulicht dies:

Die Kurven zeigen das Verhältnis von Bruttoverschuldung zum Cashflow (hier einfach definiert als Ebitda, also dem Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen) des Unternehmenssektors. Die rote Kurve zeigt China: Dort hat sich die Verschuldung der Unternehmen seit 2010 beinahe verdreifacht und steht aktuell auf fast dem Vierfachen des Ebitda.

Eine andere Darstellung des gleichen Problems zeigt diese Grafik:

Die Kurven zeigen die Kapitalrenditen des Unternehmenssektors in den abgebildeten Weltregionen. Auch hier die rote Kurve zu China: Die Kapitalrendite des gesamten chinesischen Unternehmenssektors ist von rund 4,5 Prozent im Jahr 2009 auf unter 2 Prozent gefallen. Auch hier: Chinas Unternehmen sind Weltspitze – im negativen Sinn.

Der Grund dafür sind die durch Schuldenaufnahme und Kapazitätsaufbau aufgeblähten Bilanzen (der Nenner in der Kalkulation der Kapitalrendite) und die Erosion der Gewinnmargen wegen der Überkapazitäten (der Zähler in der Rechnung).

Was nun?

In jeder freien Marktwirtschaft würde jetzt eine Konkurswelle einsetzen. Die schwächsten Unternehmen sterben. Ihre Aktionäre verlieren ihre Anteile, die Gläubiger müssen Guthaben abschreiben, Fabriken werden geschlossen, Produktionskapazität wird aus dem Markt genommen.

Die Banken erleiden Ausfallverluste auf ihren gewährten Krediten. Was dazu führt, dass die schwächsten Banken ebenfalls eingehen.

Dieses Sterben der Schwachen erlaubt es den Überlebenden, Marktanteile zu gewinnen, ihre Kapazitäten besser auszulasten, wieder Gewinne zu schreiben und zu prosperieren.

So funktioniert es in einer freien Marktwirtschaft.

Nicht aber in China.

In China werden die überschuldeten Unternehmen, um die es hier geht, vom Staat kontrolliert. Die Banken, die ihnen Kredite gewährt haben, werden ebenfalls vom Staat kontrolliert. Da ist es einfach für einen lokalen Parteiboss, der Bank seiner Region den Befehl zu geben, den Zombie-Unternehmen weitere Kredite zu geben. Und so weiter.

Genau das geschieht in China: Faule Kredite werden mit immer noch mehr neuen Krediten zugedeckt. Die Verschuldung der Unternehmen wächst. Und wächst. Und wächst.

Diese Grafik zeigt den Schuldenaufbau (Quelle: CLSA):

Die blaue Fläche zeigt den kumulierten Schuldenstand in China ausserhalb des Finanzsektors. Darin enthalten sind alle Unternehmen (ausser Finanzinstitute), der Staat und die privaten Haushalte.

Es ist eindrücklich, zu sehen, wie die kumulierten Schulden seit Ende 2008 von rund 5000 Milliarden US-Dollar auf aktuell 25’000 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Das ist eine Verfünffachung in sieben Jahren.

Die Kurve zeigt die kumulierten Schulden in Prozenten des Bruttoinlandproduktes (BIP). Sie sind von 150 auf 250 Prozent des BIP gewachsen.

Ein Grossteil dieses Schuldenaufbaus entfiel auf den Unternehmenssektor. Und wie wir oben gesehen haben, geht er ungebremst weiter.

Bleibt die grosse, bislang ungelöste Frage:

Werden auch in China früher oder später die brutalen Gesetze der Marktschwerkraft einsetzen? Werden überschuldete, nicht mehr lebensfähige Unternehmen zusammenbrechen und den Bankensektor in die Tiefe reissen?

Oder gehorcht China eigenen Gesetzen und kann die staatliche Kommandostruktur der Kommunistischen Partei die Gesetze der Schwerkraft aushebeln?

Wir wissen es noch nicht. Doch wir werden das Experiment live miterleben können. Und die Antwort auf diese Fragen werden wir wahrscheinlich innerhalb der nächsten 24 Monate erhalten.

Hier noch ein Link zu einem Thema in eigener Sache:

Am Mittwoch konnte die Eidgenossenschaft eine Anleihe mit 42 Jahren Laufzeit zu einer Rendite von weniger als 0,25 Prozent platzieren. Wahnsinn, nicht wahr? Hier der Bericht und die Analyse meines Kollegen Peter Rohner.

65 Kommentare zu «The Walking Dead in China»

  • Maiko Laugun sagt:

    Etwas off topic: Für China interessierte sei noch der folgende Link (CaixinOnline) mit Finanz- und Business news empfohlen, dies als Ergänzung zur westlichen Presse:

    http://english.caixin.com

  • TJF sagt:

    Sehr geehrter Herr Dittli

    „Allein in den Jahren 2011 und 2012 wurde in China mehr Zement produziert als in den USA im ganzen 20. Jahrhundert, schreibt die von Wuttke präsidierte Handelskammer in einer Studie.“

    Wo steht das in dem Bericht?

    • Werner Haag sagt:

      Dass China in 2 Jahren mehr Zement produziert hat als die USA in 100 Jahren
      ist nicht plausibel. Das wären 50 mal mehr bei einer sagen wir 5 mal höheren Bevölkerung, bzw. 10 mal mehr bei gleicher Bevölkerung. Tatsächlich hat die
      USA im 20. Jahrhundert auch viel investiert, man denke nur an den Autobahn-
      bau nach dem 2. Weltkrieg.

    • Mark Dittli sagt:

      Auf Seite 1, Executive Summary, zweiter Abschnitt. Freundliche Grüsse, MD

  • Maciej Pietrzak sagt:

    Die haben eine andere Religion als unsere Kapitalistische Demokratie. Eine Volks-Demokratie, so wie die frühe in Osteuropa war, ist es auch nicht. Nicht der Gewinn von den Firmen und der herrschenden kapitalistischen Klasse ist dort für die Menschen das wichtigste, sie leben in einer Konfuzianischen Religion. Die ihnen wegzunehmen und durch die Kapitalistische Demokratie zu ersetzen gelingt es unseren kapitalistischen Priestern in China nicht.

  • Sacha Maier sagt:

    Der ganze Planet rotiert in einer Schuldenwirtschaft. Das ist eine unabänderliche Tatsache, weil seit 1992 (Houston G-7 Gipfel) und 1995 (WTO-Globalismusbeschlüsse) der Systemgeldadel die Nase von den Errungenschaften der Franz. Revolution voll hatte und beschloss, diese rückabzuwickeln. So ist es kein Wunder, dass überall die Feudalsysteme spriessen. Angefangen vom westlichen Neofeudalismus, wo Heerscharen von Lobbyisten auf Geheiss des Systemgeldadels unsere gewählten Politiker fernsteueren, über den Neozarismus, den Neosultanismus – bis hin zur den Neomonarchien der Kaiser Orban/Hofer und Kaczinski. Das neomaoistische China macht da eben auch mit. Das Land wird das überleben. Wir nicht.

  • Martin F. sagt:

    Das Problem ist, dass auch CH-Firmen davon betroffen sind. Saurer (gehört der chinesischen Jinsheng) beispielsweise musste die Produktion in CN einstellen, da die Muttergesellschaft alles Geld abzieht. Dieses Geschäftsgebahren gefärdet hiesige Arbeitsplätze!

    • Rolf Zach sagt:

      Im ersten Artikel werden die Überkapazitäten erwähnt, im zweiten eine relative Besserung die stattfindet. Vergleichen wir mal die Stahlproduktion von China mit derjenigen von Japan. Erstens fällt das enorme Wachstum derjenigen von China auf, die heute die Hälfte der Weltproduktion erreicht. China ist gleichfalls der größte Eisenerz- und Kohleproduzent der Welt. Es ist wohl der größte Netto-Exporteur von Stahl, aber knapp vor Japan. Es ist erstaunlich wie Japan sich ohne Steinkohle und Eisenerz sich als zweitgrößter Netto-Exporteur mit etwas geringerer Tonnage als China gehalten hat. Dies war nur möglich mit der hohen Qualität seiner Stahlsorten.Ich bin skeptisch, ob China das gleiche gelingt

      • Maiko Laugun sagt:

        Vielleicht ist zum Thema Japan – Nippon Steel sheet-price hike could forge trend – noch folgender Artikel interessant: http://asia.nikkei.com/Business/Companies/Nippon-Steel-sheet-price-hike-could-forge-trend

      • Maiko Laugun sagt:

        Und zu China: Iron ore market in downswing amid speculation-fueled volatility: http://asia.nikkei.com/Markets/Commodities/Iron-ore-market-in-downswing-amid-speculation-fueled-volatility

        Und Ja – ohne es in Bezug auf Stahl selber zu wissen – glaube ich auch, dass die Qualität in China nicht den gleichen Level wie Japan erreicht. Deshalb weiter unten mein Kommentar wegen der Zementqualität. In beiden Ländern herrscht das hierarchische Denken, wenn auch in unterschiedlicher Form, so führt dies eben zu weniger Eigenverantwortung. Diese liegt beim Vorgesetzten. Deshalb wird in jeder Hinsicht gepfuscht (Arbeit u. Dienstleist.). In China selbst sind die Kunden sich das gewöhnt, im Westen nicht.

        • Maiko Laugun sagt:

          Oder in anderen Worten: Ich sehe das Problem weniger im technischen know-how. In diesem Punkt geht es in jeder Hinsicht in rasantem Tempo nach oben. Aber ich sehe vor Ort, dass dabei die gesellschaftliche Kultur sich nicht verändert. Daran wird sich so schnell nichts ändern. Was in China mal eingeführt wurde, bleibt für Tausende von Jahren bestehen. Das sind weitgehend die Menschen selbst, die das so wollen – und weniger ein Diktat von oben. Chinesen halten nichts von Politik, Gesetzen und Vorschriften. Diese sind einzig dazu da, umgangen zu werden. Umgekehrt sind sie im Business so schnell wie niemand sonst, aber eben, dabei wird gepfuscht. Ich kann ein Lied davon singen hier!

  • Anh Toàn sagt:

    Super Beitrag und Kommentare (LH ist noch nicht da…)

    Meine Frau berichtet gerade, aus einem vietnamesischen Blog.

    Irgendwo im Mekong Delta, wurde eine neue Strasse gebaut, dass sie notwendig war, ist offensichtlich, sie muss bereits nach einem Jahr wieder neu gebaut werden. Die verantwortliche Firma hat sich entschuldigt damit, dass es zu viele schwere Fahrzeuge auf der Strasse hätte und zu viel Sonnenschein. Ein Kommentar hat vorgeschlagen, die Firma sollte für die neue Strasse auch noch gleich Sonnenschirme anbieten.

    • Anh Toàn sagt:

      Ich habe geantwortet:

      Was hat es gekostet? Arbeit und Sand und Wasser, wenig Energie, weil die Arbeit ist ja billig, und „Papierli“ von der Regierung. Nicht Papierli, sondern geladene Elektronen, auf VND an von der Regierung kontrollierte Banken als Kredit gebucht und von dort an die Baufirma . Ein paar haben jetzt neue Häuser und ein Q7. Viele waren beschäftigt, haben gegessen und waren ruhig.

      .

      • Anh Toàn sagt:

        Aber ist es wichtig? Wichtig ist, dass die Leute etwas zu tun haben, eine Tagesstruktur, sonst randalieren sie. Dann können die, welche tatsächlich etwas machen, nicht mehr arbeiten. Etwas macht, wer USD ins Land bringt, oder EUR//JPY/SGD, etwas was sich gegen USD tuschen lässt, weil damit kann man Öl kaufen. Ohne Öl, kein Strom, und die Vietnamesen wissen alle, dann kann man eigentlich nur schlafen. (Für Sex ist es ohne zumindest einen Ventilator zu heiss)

    • Anh Toàn sagt:

      Was mir nicht gefällt am Beitrag

      „Gesetze der Schwerkraft“ gelten nicht wörtlich für Forderungen, und ich erkenne keine Erklärung, warum der Zusammenbruch in den nächsten 24 Monaten kommen muss, man kann die Graphiken auch auf 24 Jahre extrapolieren, dann hat es halt ein paar mehr Nullen an den Zahlen. Und die Verschuldungen betragen 6’000% des BIP. Alles ist relativ.

      Habe davon gehört, dass in Vietnam Wohnungen an die Mitarbeiter verkauft werden, die Banken geben den Privaten Kredit, die zahlen dann die Unternehmensschulden. Ach ja, und Ausländer dürfen jetzt auch kaufen, vielleicht gäbe es einen Kredit dafür einer vietnamesischen Bank?

    • Marcel Senn sagt:

      Anh: Vermutlich beschäftigt sich Linus aktuell mit den Doktrinen des neuen phillipinischen Präsidenten…scheint ja ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse zu sein

      http://web.de/magazine/politik/praesident-philippinen-rodrigo-duterte-31551194

      Da wird sich wohl der Staat wieder vermehrt in Linus Leben einmischen — mehr als ihm vermutlich lieb ist….

      • Linus Huber sagt:

        🙂 wie überall geht es darum, dass die Bevölkerung langsam jeden wählt, welcher nicht Teil des korrupten Establishments zu sein scheint; wie schon oft erwähnt, handelt es sich tatsächlich um einen globalen Trend. Dies haben sich die der Oligarchie dienenden Politiker selber eingebrockt. Ein interessanter Aspekt in diesem Land ist der Umstand, dass der Vize unabhängig vom Präsidenten ebenfalls direkt gewählt wird.

        • Marcel Senn sagt:

          Tja Linus ob es dann die neuen „rechten Wilden“ wie Duterte oder auch ev. Trump dann wirklich viel besser machen als der alte Geldadel- und Oligarchenfilz ist doch sehr fraglich. Kenne das Wirtschaftsprogramm von Duterte nicht, aber kann mir vorstellen, dass unter dem Strich auch viel nicht nach Ihrem Gusto Linus laufen wird und auch die neue Regierung resp. deren Mitglieder sich auch an den Pfründen bedienen werden…

          • J. Kuehni sagt:

            „ob es dann die neuen “rechten Wilden” wie Duterte oder auch ev. Trump dann wirklich viel besser machen als der alte Geldadel-„… Alle 2-3 Generationen wieder erhoffen sich die Schafe ein „reinigendes Gewitter“ und denken der Hagelschlag treffe bloss „die Anderen“. Hinterher (im Angesicht des Resultats) fragen sich die übriggebliebenen, wie „man* bloss so dumm sein konnte und keiner will es gewesen sein.

          • J. Kuehni sagt:

            „Dies haben sich die der Oligarchie dienenden Politiker selber eingebrockt. “

            Die Mehrheit des wählenden Teils der Bevölkerung hat aber die der Oligarchie dienenden Politiker gewählt und wiedergewählt. Der am lautesten schreiende Teil der wählenden Bevölkerung verhilft danach einem schreienden Populisten zum Durchbruch, mit der wohlfeilen Hilfe von wohlmeinenden (angeblich neutralen) Kommentatoren, die immer viel Verständnis für Geschrei, Beschuldigungen und irrationale Wuthandlungen, aber wenig Geduld für Selbstkritik haben. … Und nachher will es wieder keiner gewesen sein.

          • J. Kuehni sagt:

            In einem demokratisch verfassten, pluralistischen Rechtsstaat trägt die Bevölkerung die Verantwortung für das Ergebnis Ihrer Wahl, und zwar sowohl derjenige Teil, der stets dem Mainstream folgt, wie auch „die schweigende Mehrheit“, die gar nicht wählt. Wer in einer Demokratie immer nur schreit „Die da oben sind schuld!“ denkt und handelt undemokratisch, weil er/sie die eigene Verantwortung weder anerkennt, noch sich als aktiver Teil in die Politik einbringt. Wie immer: Schuld sind immer die anderen … und hinterher will es wieder keiner gewesen sein.

          • Linus Huber sagt:

            Eben, die Bevölkerung hat reagiert und denjenigen gewählt, welcher mindestens dem Anschein nach nicht der korrupten Elite angehört und dieses Resultat hat sich die korrupte Elite eben selber eingebrockt. In einer indirekten Demokratie (Scheindemokratien) ist die Einflussnahme der Bevölkerung stark eingeschränkt, wodurch Entgleisungen der Regierung umso schwieriger zu korrigieren sind. Natürlich ist Skepsis gegenüber der neuen Regierung angezeigt, aber dieses Risiko einzugehen dürfte mindestens aus der Sicht der Bevölkerung wohl besser sein, als im Status Quo der eingeschlagenen Entwicklung zu verharren.

  • Sherlock Holmes sagt:

    Bin ich blind oder taucht Nordamerika gar nie auf in diesen Charts?

  • Frank Zuffnik sagt:

    Aha, wenns von etwas zuviel hat und kein Mangel herrscht, dann ist das eine Wirtschaftskrise. Ueberfluss, das grosse Problem, wir habens ja lieber knapp, fuer die anderen. Schon irgendwie ein bisschen anperverst, diese Schlussfolgerung, oder?

    • Marcel Senn sagt:

      Schulden im Ueberfluss meinen Sie?? Die hat es glaub langsam aber sicher in China….

      • Frank Zuffnik sagt:

        „glaub“, da liegt der Hase im Pfeffer Herr Senn. Da koennen sie ja nur hoffen, dass nicht irgendeiner eines tages daherkommt und „Äetsch“ sagt.

        • Marcel Senn sagt:

          Zuffnik: Aufgrund zuvieler Fakten müssen wir leider mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit rechnen, dass es eines Tages dann doch noch zu einem „Aetsch“ kommen wird…war ja schon 2008/09 in Amiland ähnlich….und so wie sich die Oberbanker damals wie kleine Schulbuben aus der Affäre redeten, wird vermutlich auch das ZK in Peking derweil irgendwelche fadenscheinigen Ausreden suchen und ein paar Schauprozesse durchziehen (vermutlich mit massiv härteren Strafmassen als bei der US-Kuscheljustiz (zumindest für die Wall-Street)), damit das Volk wieder ruhiggestellt wird…

          • Frank Zuffnik sagt:

            Natuerlich kommts eines Tages wieder soweit. Aber wovor haben wir denn da ueberhaupt Angst? Was ist denn weg, wenn keiner mehr an die ganzen gedruckten Guthaben und Schulden glaubt? Ein Haufen Papier, aber alles andere ist noch da. Kein Sofa verschwindet, der Zement nicht, der Stahl nicht, kein Auto, nix. Apfelbaeume und Weizenfelder, alles noch da. Und jene die was gescheites erarbeiten werden noch immer ihre Produkte gegen das eintauschen was sie von anderen zum Leben brauchen. Einfach ohne Schaumschlaeger dazwischen.Und jene die immer dem falschen Glauben nachgehangen haben, erfahren dann was Unsolidarisch genau heisst. Und manche Rentner gleich mit ihnen. Lernen selbst gemacht quasi.

          • Marcel Senn sagt:

            Zuffnik: Nur die Schulden werden dann auch noch da bleiben und gewisse Leute werden dann viele andere bis an ihr Lebensende damit plagen….
            Mal abgesehen vom immer noch fortschreitenden Weltbevölkerungswachstum (zumindest in Afrika, Asien, Amerika) bräuchten wir eigentlich kein grosses Wirtschaftswachstum mehr — wären da nicht diese immensen Schuldenhaufen und der Zinseszins weltweit.
            Und falls alles hoppsgeht, dann wird die Welt wieder ähnlich aussehen wie während der grossen Depression der 30er Jahre – mit allen hässlichen Folgen….etwas beängstigend sind solche Szenarien schon – es wird eben nicht easy, peacy weitergehen darnach…das sind nur Ihre Wunschvorstellungen…

    • Stadelman Reto sagt:

      Wie effizient eine Wirtschaft ist oder wie viel sie produzieren kann, hat noch nie darüber entschieden, wer die Vorteile davon einsacken kann. Das ist ja auch der Grund, warum z.B. die Globalisierung immer öfters auf Widerstand stöst. Was bringt dem kleinen Mann ein Wirtschaftswachstum, wenn er davon nicht profitiert?
      Die Wirtschaft, wenn sie nicht gerade in einer Boom Phase ist, hat mehr mit Politik zu tun, als mit Logik. Über Geld wird bestimmt wer die Macht hat, wer die Kontrolle ausübt. Das ist natürlich pervers, aber nichts Neues. Game of Thrones mal anderst. Und vor allem: Jeder muss mitspielen…

  • Roli sagt:

    Es geht doch gar nicht um China, es geht um die Weltwirtschaft!
    Und wo bitte steht die Verschuldung von Japan?
    Und die von gewissen europäischen Staaten?
    Und all die versprochenen Renten, die sogenannten unfunded liabilities?
    Wo ist der gescheite Politiker, mit Hirn und einem IQ >140 der den Durchblick hat, dem Volk die Wahrheit sagt und die Zauberlehrlinge der Monetaristen entmachtet.

  • Marcel Senn sagt:

    Und die Schulden im Financial Sector dürften auch nochmals 7 bis 10 Bio zusätzlich ausmachen. Da werden kaschierte Finanzkredite an staatsnahe Betriebe gegeben, viele Provinzen finanzieren sich dubios — Den wirklichen Ueberblick hat glaub kaum noch jemand. Bad Loans sollen schon um die 5 Bio ausmachen

    Gemäss einem Rabobankanalysten soll die Gesamtverschuldung schon bei 346% liegen (inkl. Financial Sector) – ich komme auf ähnliche Werte.

    http://www.zerohedge.com/news/2016-01-28/could-be-problem-chinas-debt-gdp-rises-gargantuan-346
    .
    Irgendwann werden die Zombies Ueberhand nehmen und China und den Rest der Welt an den Abgrund führen — alles nur noch eine Frage der Zeit….

    • Ronnie König sagt:

      Jahrelang haben die Sinoenthusiasten mir erklärt, dass meine Kritik falsch sei und ich mich noch ganz warm anziehen müsste! Ja, die haben wahrscheinlich doch recht, aber in einem ganz anderen Sinn.

    • Marcel Zufferey sagt:

      Oder die vorherrschende Lehrmeinung muss revidiert werden und es entsteht ein ganz neues Finanzsystem, dass allerdings von umgekehrten Annahmen als das Bisherige ausgeht, sprich: Was z. B. früher Positivzinsen waren, werden zukünftig Negativzinsen sein und Schulden machen ist das Beste, was man machen kann…

      Halte ich angesichts aller Bemühungen, die seit Ausbruch der Finanzkrise (und noch viel früher) getätigt wurden, für gar nicht so unwahrscheinlich.

      • Rolf Zach sagt:

        Ist diese horrende Verschuldung eine Zeitbombe für die Weltwirtschaft, ähnlich wie diese von 2008 in den USA, deren extreme Gefährlichkeit nur mit Mühe eingedämmt werden konnte (eine der größten Leistungen der Obama Administration, die seine unbedarften Kritikaster überhaupt nicht verstehen wollen)? Der $ erholte sich, aber er hätte beinahe den Euro als zweitwichtigste Reservewährung in den Abgrund gerissen. Daran laboriert der Euroraum noch heute, obwohl die Sachlage viel positiver ist als Kritiker meinen, abgesehen von der Jugend-Arbeitslosigkeit. Man kann es nicht genug betonen, der Yuan ist keine Reservewährung und er spielt in der internationalen Verschuldung nur eine marginale Rolle.

      • Fred Mazinaux sagt:

        @Marcel Zufferey,

        Massnahmen die Sie andeuten, würden massive Fehlentwicklungen der Politik&Wirtschaft seit expo. Anstieg der Weltbevölkerung,&der menschl. Intelligenz in der Gebrauchs-Anwendung des naturwissenschaftlichen Wissens der Quantenmechanik mit den daraus resultierenden Industrien & Verfahren, die aber auch gleichzeitig eine riesige Gefahr&Versuchung zu unserer Selbstvernichtung mit dadurch möglich gewordenen Waffen und Methoden darstellt.
        Aber die nötigen Massnahmen retten uns nur, wenn wir zwei Grundänderungen durchführen können:1.Politische Demokratisierung wo die Bürger entscheiden&nicht Repräsentanten.
        2.Verbot jeglichen Privatbesitzes der Naturgüter(Raum, Land,…

        • Fred Mazinaux sagt:

          Marcel, sorry
          …..Rohstoffe, Wasser,Luft,Licht,Energie) die naturgesetzlich nur der Gemeinschaft der Menschen gehören können.

  • Kristina sagt:

    Bank für Wirtschaft und Infrastruktur heisst das Gebilde, in welches unser Bundesrat in vorausschauender Weise mit einer halbe Milliarde investiert ist? Na dann, viel Glück. Obwohl, wenn ich mir das letzte Blogthema vor Augen führe, dann denke ich nicht mehr an Regionalisieren sondern an we are family. Ich könnte auch von geteiltem Leid ist halbes Leid schreiben. Das freut einige unendlich.

    • Marcel Senn sagt:

      Kristina: Würde sogar sagen: Outgesourctes Leid ist doppelte Freude für eine kleine Elite — die haben ja ihre Schäfchen schon meist im trockenen resp. in Panama & Co…

  • Peter Colberg sagt:

    „Oder gehorcht China eigenen Gesetzen und kann die staatliche Kommandostruktur der Kommunistischen Partei die Gesetze der Schwerkraft aushebeln?“ Die ehemalige UDSSR ist letztlich wegen „brutale(r) Gesetze der Marktschwerkraft“ in die Brüche gegangen, und bei China wird es irgendwann auch ähnlich verlaufen: wann ist bei unglaubwürdigen Zahlen schwer abschätzbar. Bersorgniserregend ist vor allem die Tatsache dass China gewissermassen der letzte globale wirtschaftliche „Antrieb“ war und noch ist (?), da die restlichen Industriestaaten kein reales, nachhaltiges Wachstum vorweisen können, und auch die besten Wirtschaftsexperten keine plausiblen Lösungen bieten können: QE ist am Ende, ja,…

  • Josef Marti sagt:

    Diese Situation hat Varoufakis bereits 2011 antizipierend beschrieben:
    Some think that China only needs to wait, certain that, in the fullness of time, it will prevail. The Chinese leadership is less sure. It understands intimately the scarcity of total demand in the post-Minotaur (=USA nach 1971) world. It knows that Germany, Japan and China are all fully reliant for their very survival on maintaining aggressive, expanding surpluses. But this also requires someone to absorb those surpluses as deficits. That someone used to be the Global Minotaur. Now it is gone, and nothing seems likely to replace it.

    • Josef Marti sagt:

      …..To buy time, the Chinese government is stimulating its growing economy and keeps it shielded from currency revaluations, in the hope that vibrant growth can continue. But it sees the omens, and they are not good. On the one hand, China’s consumption-to-GDP ratio is falling – a sure sign that the domestic market cannot generate enough demand for China’s gigantic factories. On the other hand, its fiscal injections are causing real estate bubbles. If these go unchecked, they may burst and thus cause a catastrophic domestic unravelling. But how do you deflate a bubble without choking off growth?

  • Maiko Laugun sagt:

    Hier in China beginnt die nächste Phase des 5-Jahresplans, gemäss welchem die Kapitalmärkte für ausländische Investitionen weiter geöffnet werden sollen. Zum gleichen Plan gehört ebenfalls die Ankurbelung den Binnenwirtschaft, im Wissen (und geplant), dass die Billigproduktion bereits in billigere Länder abwandert.
    Die genannten Infrastrukturmassnahmen sind für die Bevölkerung sehr gut und waren auch dringend notwendig. Auch in diesem Punkt liegt das Problem in der Verknüpfung zwischen dem Staat, den Staatsbetrieben, den Provinzen/ und vor allem auch der Privatbereich (inkl. dessen Verschuldung), da vieles einem Pyramidensystem entspricht, was man – ohne China zu kennen – nicht sieht

    • Maiko Laugun sagt:

      Beim Bauboom – und demzufolge auch bei den zitierten Rohstoffzulieferern wie Zement etc. – besteht genau das gleiche Problem mit der Verknüpfung. Der Staat baut für Umsiedlungen neue Wohnblöcke, entschädigt die meist älteren Bewohner für die abzureissenden alten Häuser und stellt ihnen eine neue Eigentumswohnung gratis zur Verfügung, damit das gewonnene Land wieder für Bau- und Infrastrukturprojekte gebraucht werden kann. Die Finanzierung – egal ob der Bauherr der Staat oder eine private Firma ist – erfolgt weitgehend mit einem Pyramidensystem. Zuerst braucht es Kredite für Neubauten, um überhaupt den finanziellen Verpflichtungen der vorher gebauten nachkommen zu können.

      • Paulsen sagt:

        Erstaunlich wie verzweifelt Sie versuchen einen einfachen Blogbeitrag zu korrigieren und sich aus chinesischer Sicht zu rechtfertigen. Die Umsiedlungen die Sie nennen, die nennt man Zwangsumsiedlungen. Die Nachrichten und Bilder haben wir alle schon gesehen. Entweder man hat dort Bodenschätze gefunden oder es entstehen gigantische Staudämme um das Wasser abzuleiten. Es erstaunt mich deshalb nicht, dass genau dort in letzter Zeit vermehrt die Erde bebt. In der Wirtschaft versucht China auch schon seit Jahren herumzuschrauben was das Zeug hält. Aber auch da wird es rütteln, was aber mit allen Mitteln versucht wird zu vertuschen. Von der Politik müssen wir erst gar nicht reden.

        • Marcel Senn sagt:

          Paulsen: Wo sehen Sie denn „Verzweiflung“ in Maikos Beitrag? Mit dem Hinweis auf das „Pyramidensystem“ drückt er ja schon genug aus, dass die Lage in China alles andere als gesund und nachhaltig ist und als „unser“ NMTM-Mann in China finde ich es immer wieder spannend Maikos Kommentare zu lesen.
          .
          PS Auch die Fracking Industrie in den USA verursacht zunehmend Erdbeben durch die Dauerperforierung und das Absaugen des Oels — wo der Mensch zu stark wütet, da kann die Erde beginnen zu beben….egal ob im Westen oder im Osten…

        • Maiko Laugun sagt:

          @Paulsen: Ich kenne China von Innen. Sie auch?

          Meine Frau hat – wie alle anderen Familienmitlglieder ebenfalls – vom Staat nur schon Gelder erhalten für nicht mehr gebrauchtes Ackerland hinter dem elterlichen Hause, obwohl sie selbst seit über 20 Jahren nicht mehr dort lebt. Es gibt Härtefälle, keine Frage. Es gibt auch Korruption, keine Frage. Der Staat kann auch sehr unzimperlich sein, auch das steht ausser Frage. Trotzdem, es enthält ein jeder gratis eine neue Eigentumswohnung. Schade bin ich kein Chinese. Ich musste meine Eigentumswohnung nämlich selber bezahlen.

    • Maiko Laugun sagt:

      Zement ist übrigens – zumindest im privaten Baubereiche – von schlechter Qualität. Das gilt auch für die Neubauten und Wohnungen als ganzes. In Wohnungen wird der Zement für den Innenbau (innenwände z.B.) direkt in der Wohnung aus Kies/Sand und Wasser mit einer einfachen Betonmaschine (nicht grösser als ein elektr. Bohrhammer) angerührt. Das – und der Umstand, dass in China Wohnungen auch permanent umgebaut werden – führt dazu, dass auch ständig nicht sehr alte Gebäude wieder abgerissen und neu gebaut werden (müssen). Wohnungen werde für die Söhne gekauft, da diese später für die Altersvorsorge zuständig sind. Für die Heirat eines jungen Mannes ist eine Eigentumswohnung für die Braut Pflich

      • Marcel Senn sagt:

        Maiko: China hat alleine in 3 Jahren 6.6 Gigatonnen Zement verbaut – das ist mehr als die USA im GESAMTEN 20. Jh (4.5 GT)

        https://www.washingtonpost.com/news/wonk/wp/2015/03/24/how-china-used-more-cement-in-3-years-than-the-u-s-did-in-the-entire-20th-century/

        Ist doch nur noch der pure Wahnsinn….das sind über 1.6 Tonnen Zement für jeden Chinesen vom Baby bis zum Greis pro Jahr!

        • Marcel Senn sagt:

          PS: Steht ja auch im Artikel — habe ich wieder mal überlesen…..“Betongold“ — Asche zu Asche, Staub zu Staub…viel länger als ein Menschenleben halten die meisten dieser Bauten ja eh nicht…und wie Maiko ja geschrieben hat, haben viele dieser Bauten sogar noch eine viel kürzere Lebensdauer…
          .
          Zum Glück wurde die chinesische Mauer nicht auch aus Zement gebaut….die mischten damals nämlich noch klebrigen Reis in den Mörtel

          http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/ungewoehnlicher-baustoff-chinesen-bauten-grosse-mauer-mit-reis-a-697802.html

          • Ronnie König sagt:

            Reisstroh und den lehmgen Staub/Erde und der wurde gestampft! Den Reis musste man damals auch schon essen um diese Arbeit durchführen zu können.

        • Maiko Laugun sagt:

          Erstaunt mich nicht. War 1994 das erste und für lange Zeit das letzte mal in China Damals gab es nur wenige Autobahnen/Strassen und vor allem alte Häuser. In den letzten paar Jahren – seit ich hier lebe – steht bald kein alter Stein mehr auf dem anderen. Täglich verschwinden ältere Häuser und werden durch neue ersetzt. Im Vergleich zu damals erkennt man die Städte (gilt auch für das Land) kaum mehr. Alles neu. Strassen werden zukunftsorientiert mehrspurig gebaut, selbst wenn das aktuelle Verkehrsaufkommen in kleineren Gegenden noch nicht so gross ist.

          Auf unserer Insel gäbe es eigentlich sehr gute Luft, da keine Industrie, wegen der unsäglichen Bauerei aber trotzdem viel Feinstaub.

        • Maiko Laugun sagt:

          Abgesehen von den Finanz- u. Bau-Pyramidensystemen gibt es in China aber auch nachhaltige Pyramiden 🙂 https://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_pyramids

        • Ursina sagt:

          China exportiert ja in saemtliche asiatischen Laender viel , da entstehn fast ueber Nacht neue Hotels riesige Gebaeude , die dann ebenso schnell wieder verschwinden, und wieder ersetzt werden, das braucht Nachschub

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