China blutet Geld

Hundert Yuan-Noten. (Foto: Keystone)

Wie liquide ist China? Im Bild: Hundert-Yuan-Noten. (Foto: Keystone)

Es lohnt sich, grosse volkswirtschaftliche Themen ab und zu aus der Sicht eines Buchhalters zu betrachten. Währungskrisen beispielsweise folgen einer brutalen buchhalterischen Mechanik, wie sie in Europa gegenwärtig besonders eindrücklich am Beispiel Spaniens zu beobachten ist. Vereinfacht gesagt: In der Summe fliesst seit Monaten deutlich mehr Kapital von Spanien ins Ausland, als dass Kapital vom Ausland nach Spanien fliesst. Die Zahlungsbilanz ist rot, das Land blutet aus – respektive benötigt laufend Transfusionen von der Europäischen Zentralbank.

Auch die Asienkrise von 1997 und 1998, die unter anderen Thailand, Indonesien, Korea und Malaysia heimsuchte, war im Kern eine Zahlungsbilanzkrise.

Eine der eindrücklichsten Verwerfungen in der Zahlungsbilanz eines Landes findet derzeit jedoch in China statt.

Letzte Woche haben wir in diesem Blogbeitrag festgestellt, dass Chinas Zentralbank, die People’s Bank of China (PBoC), seit 2007 für die weitaus grösste Geldmengenausweitung weltweit verantwortlich war. Damals haben wir Ihnen versprochen, darzulegen, wie es dazu kam und was das für den Rest der Welt bedeutet.

Schauen wir’s uns also an.

Zunächst jedoch eine kurze, stark vereinfachte Übersicht über die wichtigsten Bilanzen eines Landes:

Die Leistungsbilanz (engl. current account) misst den Handel von Waren und Dienstleistungen mit dem Ausland. Exportiert ein Land mehr Waren und Dienstleistungen, als es importiert, ist der Saldo seiner Leistungsbilanz positiv.

Die Kapitalbilanz (engl. capital account) misst die grenzüberschreitenden Kapitalflüsse eines Landes. Darin enthalten sind alle möglichen Arten von Investitionen, die Inländer des fraglichen Landes im Ausland tätigen, beziehungsweise die Ausländer im Inland tätigen. Das kann beispielsweise eine Firma sein, die im Ausland einen Konkurrenten übernimmt, oder es können private Sparer sein, die ihr Geld in ausländischen Vermögenswerten anlegen.

Die Saldi der Leistungsbilanz und der Kapitalbilanz zusammen ergeben die Zahlungsbilanz (engl. balance of payments).

In einer normalen Welt mit freien Wechselkursen sollten sich die Saldi der Leistungs- und der Kapitalbilanz auf null addieren – die Zahlungsbilanz ist ausgeglichen. Deutschland beispielsweise erwirtschaftet einen Leistungsbilanzüberschuss und ein Defizit in der Kapitalbilanz. Das heisst: Die Exporte Deutschlands sind höher als die Importe, und mehr Kapital fliesst von Deutschland ins Ausland als vom Ausland nach Deutschland.

(Hier ein kleiner Exkurs: Es wird gemeinhin als erstrebenswert erachtet, dass ein Land einen Leistungsbilanzüberschuss erzielt. Damit einher geht aber auch ein Kapitalabfluss ins Ausland – und gerade die deutschen Banken beispielsweise haben sich in den vergangenen Jahren als phänomenale Kapitalvernichtungsmaschinen mit ihren Investments im Ausland erwiesen. Mehr zu diesem Thema in diesem Blogbeitrag von Kollege Markus Diem Meier.)

Nun kommt dieser reine Fall, dass sich Leistungs- und Kapitalbilanz die Waage halten, in der realen Welt nicht oft vor. In der Praxis ist die Zahlungbilanz selten ausgeglichen, und der Saldo wird über die Veränderung der Devisenreserven der Notenbank des betreffenden Landes ausgewiesen.

Schönes Beispiel hierfür: Die Schweiz erwirtschaftet einen Überschuss in der Leistungsbilanz. Und weil gleichzeitig viele Ausländer ihr Geld in die Schweiz bringen und die Schweizer ihrerseits die Lust an Investitionen im Ausland verloren haben, vermag die Kapitalbilanz den Leistungsbilanzüberschuss nicht zu kompensieren: Abzulesen in den steigenden Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank. Mein Redaktionskollege Philippe Béguelin hat im Momentum-Blog der FuW (hier der Link) über diese in der Schweiz bislang weitgehend unbeachtete Mechanik geschrieben.

Aber wir wollten ja über China sprechen.

China hat seit 1998 auf Quartalsbasis ohne Unterbruch einen Überschuss in seiner Leistungsbilanz erwirtschaftet. Gleichzeitig schloss in den meisten Quartalen aber auch die Kapitalbilanz mit einem positiven Saldo: Es strömte mehr Investitionskapital nach China als von China ins Ausland. Als Folge dieser beiden Entwicklungen hat auch die Zahlungsbilanz Chinas während 14 Jahren ohne Unterbruch einen positiven Saldo ausgewiesen. Die Kollegen des auf China spezialisierten Blogs Also sprach Analyst haben dazu diese Grafik erstellt:

Die blauen Balken zeigen den Überschuss in Chinas Leistungsbilanz (current account balance), auf Quartalsbasis seit 1998. Die roten Balken zeigen den Saldo der Kapitalbilanz (capital & financial account balance). Mit ganz wenigen Ausnahmen liegen sie beide stets im positiven Bereich. Die grünen Balken schliesslich zeigen den Zahlungsbilanzsaldo respektive die Veränderung der Reserven der People’s Bank of China (reserve assets). Wichtig: Die grünen Balken im Minusbereich der Grafik bedeuten, dass die Reserven der Zentralbank gestiegen sind.

Hätte China während dieser Zeit seine Währung, den Renminbi, frei «floaten» lassen, hätte er sich durch den Kapitalzufluss kräftig aufgewertet. Diese Währungsaufwertung wiederum hätte die chinesischen Waren auf dem Weltmarkt verteuert, die Exporte des Landes wären dadurch gesunken und der Überschuss in der Leistungsbilanz hätte sich verringert. Die Währungsaufwertung hätte also das Zahlungsbilanz-Ungleichgewicht korrigiert.

Diesen Prozess hat die People’s Bank of China jedoch bewusst unterbunden und den Wechselkurs des Renminbi (hauptsächlich zum Dollar) künstlich tief gehalten. Sie tat dies, indem sie Renminbi auf den Markt warf und damit Fremdwährungsreserven aufbaute.

So sieht die Zusammensetzung der Bilanz der People’s Bank of China aus (Quelle: Also sprach Analyst):

Die Grafik zeigt die enorme Ausweitung der Bilanz, von rund 5000 Milliarden Renminbi im Jahr 2004 auf aktuell rund 28’600 Milliarden Renminbi. Die weitaus wichtigste Bilanzkomponente wird durch die dunkelblaue Fläche dargestellt: Ausländische Wertschriften (Foreign Assets). Zu einem grossen Teil handelt es sich dabei um US-Schatzanleihen.

Mit dieser Ausweitung ihrer Bilanz – als Folge der Zahlungsbilanzüberschüsse – flutete die People’s Bank of China den Markt mit Renminbi.

Möglicherweise geht diese grosse Bewegung aber nun zu Ende. Die schwarze Kurve in der Grafik zeigt die Wachstumsrate der Bilanz der PBoC. Sie ist auf nahezu null gefallen.

Im zweiten Quartal dieses Jahres ist zudem etwas geradezu Historisches geschehen: Erstmals seit 1998 schloss Chinas Zahlungsbilanz im Minus, die Devisenreserven der PBoC bildeten sich leicht zurück.

Hier nochmals die Grafik der Bilanzsaldi:

Ganz rechts in der Grafik ist zu sehen, wie im zweiten Quartal 2012 die Kapitalbilanz (roter Balken) deutlich ins Minus rutschte. Der negative Saldo der Kapitalbilanz war sogar grösser als der positive Saldo der Leistungsbilanz (blau), wodurch die Zahlungsbilanz (grün) erstmals seit 14 Jahren ins Minus rutschte.

Derzeit verlässt also mehr Kapital China, als dass ausländisches Kapital nach China strömt. Leider lässt es sich aus den Statistiken nicht ermitteln, um welche Art von Kapitalfluss es sich handelt. Vielleicht investieren chinesische Unternehmen besonders viel Kapital im Ausland, vielleicht ziehen aber auch ausländische Investoren ihr Kapital ab oder – wie seit Wochen gerüchteweise zu hören ist – reiche Chinesen verschieben ihr Vermögen ins Ausland.

Eines ist jedoch sicher: Wenn die Zahlungsbilanz Chinas ins Defizit rutscht, muss die People’s Bank of China ihre Devisenreserven verkaufen und dem Markt Renminbi entziehen. Die Zeit, als die PBoC die fleissigste Gelddruckerin der Welt war, dürfte vorbei sein.

Bereits zeigen sich erste Signale von Liquiditätsnot im chinesischen Bankensystem (mehr dazu hier).

Bleiben wir dran.

33 Kommentare zu «China blutet Geld»

  • Elisabeth Krail sagt:

    Habe viel gelernt mit diesem Artikel. Danke!

  • Macht es nicht zu kompliziert. Betriebs/Volkswirtschaftslehre sind keine exakten Wissenschaften wie Bsp. Mathematik u.a. Die Problematik des Grosskonzerne-Grössenwahnes, der Neoliberalen Gewinnmaximierung scheint sich in der nicht umunstrittenen Darwinistischen Theorie und in die Oekonomie übernommene Floskel: Survival of the fittest, in der Realität aufzulösen, im Sinne, Dinosaurier sind ausgestorben, überlebt haben „die kleinen überschaubaren Gebilde“. Tatsache ist doch, dass US/EU-Konzerne Produktionen in die sogenannt Billiglohnländer zwecks Gewinnoptimierung im ausser Rand und Band geratenen Globalistenkonkurrenzkampf verlagerten. Jetzt wo sich die Krise immer weiter ausbreitet, sich die gezwungenen Hamsterrädler auch nicht mehr jeden billig produzierten Gugus leisten können/wollen, ist ja klar, dass dann auch Asien auf Halde produziert. Zudem stellen die dortigen Billiglöhner auch je länger je mehr Ansprüche auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen/Entlöhnung. Ein System. das vor Grössenordnung 25 Jahren von Verrückten entwickelt/umgesetzt worden ist, ist grandios gescheitert. Jetzt heisst es kleinere Brötchen Backen, Scherben zusammenwischen, in der Hoffnung, in friedlicher Art und Weise. Da sind noch Zweifel angebracht, wenn man sich vorstellt wie sich die Besitzstandswahrer ihren Status Quo mit Zähnen und Klauen verteigen werden wollen. Radikal umdenken ist angesagt!

  • Simone sagt:

    Dass gerade nach 1999 der Anstieg so stark ist, kann auch auf einen anderen Aspekt zurückgeführt werden. Die Verfolgung von Falun Gong begann. China sperrte Hunderttausende Chinesen ins Arbeitslager um mit Gratisarbeitskräften Geld zu machen, zudem wird seitdem der Organraub an Falun Gong praktiziert. Sprich Alle Gefangenen werden medizinisch untersucht, und eine Datanbank ihrer Medizinischen Angaben angelet. Dann wird auf Verlangen dem Gefangenen das entsprechende Organ geraubt und für viel Geld verkauft. Man schätzt dass in den 13 Jahren Verfolgung 40.000 bis 60.000 Falun Gong Prakizierende (eine Meditationspraxis) iherer Organe wegen umgebracht wurden. Wers nicht glaubt bitte mal nach Organraub auf englisch Organ harvesting googlen. Verlässliche Quellen sind New Tang Dynasty Television oder The Epoch Times. Da bei einer Verfolgung in China der Verfolgte absolut keine Rechte hat, ist es ausserdem üblich Falun Gong Prakizierende zu enteignen, Löhne zu beschlagnahmen, Wertgegenstände und Besitztümer etc wechseln ohne weiteres schnell mal den Besitzer… Wen Jiabao und Hu Jintao sind beide daran interessiert diese Verfolgung an Falun Gong zu stoppen. Nun da Bo Xilai gestürzt ist, steht die gegenerische Fraktion auf wackeligeren Beinen. Es lohnt sich zur Zeit dem Machtkampf in China ein wenig mehr Beachtung zu schenken.

  • China sagt:

    Guten Tag, hier ist China.

    Ihr wart mir ein großes Vorbild.
    Ihr zeigtet mir, dass man durch eigene Anstrengung in eurer Gesellschaft Geld verdient.
    Dieses Geld lege ich an oder ich investiere es und lasse es für mich arbeiten.
    Meine eigene anstrengende Arbeit brauch ich nun nicht weiter aufrecht zu erhalten.
    Sie diente nur als Mittel zum Zweck.
    Ich lebe nun von Zinsen und habe ein bischen Macht.
    Und mein Körper wird einen Weg finden, wieder genügsam zu leben.
    Denn hat er das schon immer schon gekonnt.
    Mein Geist jedoch ist reicher geworden.
    Und zwar nicht nur um Erfahrung.

    Schönen Tag noch.

    Euer China.

    (Dieser Brief ist die sinnbildliche Aussprache eines fiktives Gedankenmodells und der Verfasser ohne Wissen versucht anhand dieses Kommentars einen Dialog zu provozieren, aus welcher er an dieser Stelle ernsthaft etwas lernen kann)

  • Linus Huber sagt:

    Dies ist eine gute Darstellung der chinesischen Geldpolitik. Es wird in erster Linie die Bilanz der chinesischen Zentralbank angesprochen. Was hingegen nicht erwaehnt wird, sind die Zahlen des M3 (Basisgeldmenge plus Kreditmenge) sowie dessen Wachstum. Ich bin ueberzeugt, dass sich die gesamte Geldmenge massiv ueber dem Wirtschaftswachstum ausweitete.

    Es handelt sich auch hier um manipulative Geldpolitik, welche jeder Nachhaltigkeit mangelt. Die daduch entstandenen Fehlinvestitionen duerften fuer einige Jahre ein groesseres Problem fuer China darstellen und die Notwendigkeit von Abschreibungen in verschiedenen Investitionsbereichen wird auch dort negative Folgen nach sich ziehen.

    Die Reihenfolge duerfte sich schrittweise beweisen:
    1. Boom durch massive Kreditausweitung (als Folge der fragwuerdigen und nicht nachhaltigen Geldpolitik der Zentralbanken)
    2. Crash im Wert des Kollaterals und damit Notwendigkeit von Abschreibungen
    3. Bekaempfung dieses Problems mit Bankenrettungen zulasten der Staaten
    4. Blase in staatlichen Schulden
    5. Waehrungskrieg (zur Zeit)
    6. Langsame Einsicht, dass die staatlichen Kredite nicht mehr beglichen werden koennen, womit versucht wird, Waehrungen zu entwerten um die notwendigen Abschreibungen zu vermeiden.
    7. Erkenntnis, dass die Strategie unter 6 nicht erfolgreich ist, und man schlussendlich ohne Abschreibungen die Wirtschaft schrittweise staerker laehmt.
    8. Handelskriege (im Moment im Aufbau des Potentials solcher Regierungsmassnahmen)
    9. Bewaffneter Krieg (hoffentlich nicht, jedoch werden Politiker in solchen Stresssituationen selber auch von negativer Energie erfuellt)

    Die Entscheidungstraeger werden jegliche Massnahme treffen, welche ihnen ihren Machterhalt noch ein wenig laenger erhaelt.

  • Michael Schwarz sagt:

    Hr. Dittli

    Ihre Analyse ist ausführlich und erkenntnisgenerierend.

    • Elisabeth Krail sagt:

      Thomas Ernst
      Je länger ich die Handlungsweisen der USA-Regierung und ihre Berichterstattungen studiere, sie vergleiche miteinander und auch die darauf folgenden Reaktionen der Medien verfolge, komme ich auf Ihre Erkenntnisse. Traurige Bilanz einer Weltmacht. Es gibt sicher Amerikaner, die die wahren Verhältnisse in ihrem Land schon längst erkannt haben. Nur, sie haben keinen Einfluss, und wenn, müssen sie um ihr Leben bangen. Auch das gehört zum „demokratischsten“ Land der Erde. Wen wundert’s, dass sich zunehmend ein Antiamerikanismus ausbreitet. Auch kein gutes Resultat, aber offensichtlich unvermeidlich. Man kann die Menschen nicht ständig blind halten.

  • Baseline sagt:

    Michael Pettis am 27. August 2012 in seinem Blog „China Financial Markets“:

    „… China itself is seeing noticeable capital outflows as business owners and other wealthy people begin disinvesting and withdrawing deposits. Capital flight from China began surging in early 2010, and it seems to be getting worse, with some monthly withdrawal estimates as high as $40-50 billion, and this can’t help but put increasing pressure on China’s ability to finance the infrastructure, manufacturing and real estate bubbles that have driven the economy.

    Over the long term, and in the name of rebalancing, this is probably a good thing for China. The sooner liquidity-driven overinvestment stops, the less debt will pile up and the less painful the deleveraging process will be. But in the short term it will aggravate the slowing down of the economy.“

    http://www.mpettis.com/2012/08/27/how-do-we-measure-debt/

  • Michael Schwarz sagt:

    Wer hat gesagt, dass die Chinese vernüftig sind. Allein die gigantische Währungsreserve aufzubauen, ohne Rücksichtig auf die zukünftige Entwicklung und das Gleichgewicht im Weltwirtschaftssystem, zeigen, dass die Chinesen unvernünftig sind. Die Krise in EU und USA hat direkt mit der Geldpolitik der Chinese zu tun. Die Wettbewerbsungleichheit zwischen China und Industrieländern wird durch der Geldpolitik der chinesischen Zentralbank vergrössert, destabilisiert das Wirtschaft- und Bankensystem in westlichen Ländern.

    Seit dem wirtschaftlichen Ausstieg China, ist die Zentralbanken in westlichen Ländern gezwungen mit gleicher Geldpolitik wie chinesische Zentralbank auf den wirtschaftlichen Druck darauf zu antworten. Ein gutes Beispiel ist Fed, man versucht mit Chinesen zu konkurrieren, mit demokratische Mittel. Solche Strategie ist von Anfangen an gescheitert, bevor die umsetzt wurde. In China herrscht weiterhin Sklaverei und Ausbeutung, was in westlichen Ländern vor 200 Jahren abgeschafft wurde.

    Wer noch die Illustion hat, dass ohne Demokratie ein Wirtschaftssystem, welches frei und liberal ist, aufbauen kann, ist auf Holzweg. Friedman behauptet, dass die Wirtschaft auch ohne Demokratie oder Freiheit funktionieren kann, ist der grösste Irrtum des 20 Jhs.

    • Thomas ernst sagt:

      @ Michael

      Ihre Behauptung, im Westen (EU, USA) sei die Sklaverei und Ausbeutung abgeschafft ist eine klare Lüge!

      Was sind Hartz4, 1Euro-Jobs oder die privaten amerikanischen Gefängnisse anderes als Sklaverei und Ausbeutung?

      • Michael Schwarz sagt:

        @Thomas ernst:

        Sind Sie ein Kommunist oder ein Sozialist?

        • Thomas ernst sagt:

          Sicher nicht. Ich bin der urliberale Eidgenoss! Mich interessiert die Wahrheit. Für mich sind die linken und die faschistischen Lügen gleichermassen verabscheuungswürdig.

          Wer gegen die US-Faschisten ist muss nicht ein Fan der linksgrünen Stalinisten sein.

          • Guldine Sabel sagt:

            Herr Ernst, Ihr eidgenössisches Temperament in Ehren. Die USA sind kein faschistisches Land! Und dank den USA sind wir sehr komfortabel gebettet in unserem schönen Land. Der liebe Gott möge es auch in Zukunft beschützen.

          • Thomas ernst sagt:

            @ Guldine

            Ihre Blauaeugigkeit in Ehren, und ja, die US und Europäischen Mainstream-Medien zeigen die USA gerne als weltoffenes, demokratisches Land.

            Das war einmal. Die wahre Macht in den USA haben der militärisch-industrielle Komplex, nicht die Politiker. Selbst Präsidenten (Kennedy) werden erschossen, wenn sie nicht spuren, und die Geheimdienste vertuschen alles. Wer zu tief gräbt, hat bald einen Autounfall. Mit gigantischen Lügen wie z.B. Der Kaida-9/11-Story werden Vorwände geschaffen, um die Freiheiten einzuschränken, Orwellsche Ueberwachungsmechanismen zu installieren und ein Ermächtigungsgesetz zu installieren, das den Rechtsstaat aushobelt. Unter dem blossen Vorwurf ( keine Beweise nötig) der Unterstuetzung des „Terrorismus“ kann sie jeder der 11 Sicherheitsdienste (FBI, CIA, Homeland Security, Polizei, Natinalgarde, Gefängnispersonal, Staatsanwälte, Zoll, Grenzschutz, NSA etc…) oder das Militär JEDERZEIT festnehmen und ohne jede Information an Angehörige, ohne richterliche Kontrolle auf unbestimmte Zeit verschwinden lassen, foltern und/oder töten. Das alles gilt in den USA legal.

            Wenn der Staatsapparat mit den grossen Firmen zusammen die Macht übernimmt, ist das nach der Originaldefinition von Mussolini Reiner Faschismus.

            Dank den USA wird – mit gütiger Hilfe von EWS – in der Schweiz der Rechtsstaat ausgehebelt, werden Milliardensummen unter dem Vorwand der „Busse“ in die USA transferiert und Menschenrechte mit den Füssen getreten.

            Der liebe Gott möge die ehrlichen Amerikaner und den Rest der Welt vor der machtgeilen, kriminellen US-Regierung und ihren Geheimorganisationen beschützen. Die Organisation „Amerika“ verdient keinen Schutz, sondern gnadenlose Entlarvung ihrer täglichen Verbrechen. Hitler war ein übler Schlächter vor dem Herrn, die Amis toppen ihn!

          • Linus Huber sagt:

            @ Thomas ernst

            Und die Mainmedien (da auch kontrolliert) liefert Missinformation und verschleiert Tatsachen um den Durchschnittsbuerger von dieser Entwicklung abzulenken und womit eine Verdummung der Bevoelkerung erreicht wird; eine Bevoelkerung, welche eh immer abhaengiger wird vom Staat (ueber 50% der US Buerger erhalten vom Staat finanzielle Unterstuetzung in dieser oder jener Form) und dadurch immer unfreier werden entsprechende Kritik zu aeussern, ansonsten sie ihre persoenliche Lebensgrundlage riskieren.

          • Martin Lienert sagt:

            Die Wahrheit wird so verdreht das man gar nicht mehr weiss was Sache ist. Ich empfhele hier George Orwell zu lesen.
            (Ich habe in einem der groessen CHer Grosskonzern gearbeitet, jung und dumm war ich damals – wer die Wahrheit sagt wird eliminiert also lassen sie es besser bleiben).

          • Guldine Sabel sagt:

            In den USA kann und will es sich keine Regierung leisten, dass man Ihr Versagen nach einem Terroranschlag nachsagen kann. Dadurch können sich unproduktive Organisationen wie die NSH leider viel Geld beschaffen, das an anderen Orten fehlt. Nur ist die Schweiz besser? Hätten wir nicht von unversteuertem oder gestohlenem Geld profitiert, hätte es auch keine von Ihnen erwähnten Milliardenbussen gegeben. Ich hoffe nur, dass allfällige. Weltenbrenner nicht aus Ihrem Verschwörungsmisthaufen gekrochen kommen. Etwas wird kommen. Es fragt sich nur was, und wann….

          • Thomas Ernst sagt:

            @ Guldine

            Sie verwechseln Actio und Re-Actio. Es hat in den USA bisher nachweislich noch keinen „islamistischen“ Terroranschlag oder Anschlagsversuch gegeben, an dem NICHT einer der US Geheimdienste beteiligt gewesen wäre. Für 9/11 steht der Nachweis noch aus, doch kann man aus der massiven Behinderung, welche die US-Staatsorganisationen jeder Untersuchung angedeihen lassen, seine Schlüsse ziehen. Der Ausbau der Geheimdienste ist nicht ungeplante Folge eines zufälligen Ereignisses, sondern geplanter Effekt eines veranstalteten Ereignisses.

          • Thomas Ernst sagt:

            @l Guldine

            Zum Thema Geldwäscherei und so: Die USA sind nachweislich die weltgrösste Geldwäschereianlage, unterstützen Steuerhinterzieher ebenso wie mafiose und andere kriminelle Vereinigungen weltweit – solange sie nicht in den USA steuerpflichtig sind.

            Was die CH Banken in den übelsten Zeiten getan haben, ist Kindergarten verglichen mit dem, was in den USA heute noch täglich durchgezogen wird.

          • Guldine Sabel sagt:

            @Ernst: Die Leute, die Sie meinen, sitzen teilweise in staatlichen Institutionen der USA, oder auch, leider, an wirtschaftlich bedeutenden Positionen. Es gibt da einen Milliardär, der möchte den amerikanischen Staat so lange Schwächen, bis man Ihn in der Badewanne ersäufen kann. Und das, Herr Ernst, will kein echter Amerikaner. Auch nicht diejenigen, die aus meiner Sicht berechtigt, den Umfang der staatlichen Einmischung und Fürsorge nicht überborden lassen wollen. Denn, je mehr Staatsangestellte, desto mehr Macht in Leuten Händen, die sich hinter einer Organisation verstecken können. Orwellsche Käfermenschen. Mistkäfer eben, siehe oben…

      • Martin Lienert sagt:

        Es ist der einzige Weg, um mit China konkurrenzfaehig zu sein.

  • Rene Wetter sagt:

    Das ist, weil die Chinesen mit ihren $ Rohstoffe kaufen und diese bunkern

  • Havenstein sagt:

    erkennen alle die Parellelen zur Schweizer Geldpolitik?

    • Tom sagt:

      Ja, mit ein paar Unterschieden: Die Schweiz hat viel später angefangen damit, und – noch viel wichtiger – der Schweizer Franken wäre ohne die Intervention der SNB massiv überbewertet, was der Renminbi in der ganzen Zeit nie war. Mit anderen Worten, China hat proaktiv und bewusst die Landeswährung tief gehalten (eine Art nationales Dumping), während die Schweiz auf eine stürmische Aufwertung reagiert hat und sich in Schadensbegrenzung übt. Der CHF ist auch heute noch sicher nicht unterbewertet.

  • Stephan sagt:

    Kann es sein, dass China den Euro stützt, um dem wichtigen Handelspartner Europa unter die Arme zu greifen? Bzw. in Europa auf Einkaufstour gegangen ist?

  • Der Laie sagt:

    Ist dies der Anfang von einem makro-ökonomischen „Endgame“ oder „Melt down“, in dem die Zinskosten in den USA stark steigen werden, da China (viel) weniger US-Anleihen kaufen wird?

  • Urs Bauer sagt:

    Einfach mal auf Youtube „Fabian – Gib mir die Welt plus 5 Prozent “ ansehen. Und jeder weiter Kommentar erübrigt sich.

  • Dan sagt:

    Es ist wohl ein bisschen von allem: ausländische Investoren ziehen ihr Kapital ab, chinesische Unternehmen investieren im Ausland und reiche Chinesen verschieben ihr Vermögen ins Ausland.

  • René sagt:

    Kann es sein, dass diese monetären Effekte der Geldmengenschrumpfung in China die Effekte der Gelmengenausdehnungen von FED und EZB sterilisiert oder sogar noch bedeutender ist und damit weltweit die Geldmenge sinkt?

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