Streifenhörnchen im Altweibersommer

Ein paar Stunden an der frischen Luft lassen die Haut mehr strahlen als eine dicke Schicht Make-up. Foto: pixabay.com

1970. Mit 15 entdecke ich das Schminken und damit eine neue Welt: dicker schwarzer Lidstrich, getuschte Wimpern, türkisfarbene Augendeckel und weisse Lippen sind in den Siebzigerjahren der letzte Schrei. Dazu Maxikleider und lange glatte Haare mit einem Pony – leider ist meine Mähne kraus und widerspenstig. Aber mit Schminke finde ich mich richtig toll. Meine Oma ist da anderer Meinung. Sie, die sich nie geschminkt, ja, nicht einmal eingecremt hat, macht ein säuerliches Gesicht, als sie mich sieht. Auch die gleichaltrigen Buben, die noch kurze Hosen tragen, finden die Farben in meinem Gesicht lächerlich und spotten blöde. Aber meine Klassenkameraden interessieren mich kein bisschen. Und die Oma ist uralt und hat sowieso keine Ahnung.

2018. Was für ein goldener Altweibersommer. Ich spaziere durch Bern und schaue den Menschen zu. Weniger den Männern, die wie damals kurze Hosen tragen, sondern den Frauen, die sich für den Stadtspaziergang fein gemacht haben. Die türkisfarbenen Augendeckel von Anno dazumal sind zwar verschwunden. Aber ich staune und weiss endlich, wer diese unendlich zahlreichen Schminkfarben kauft, die in den Läden liegen. Auf vielen Frauengesichtern liegen dicke Schichten von Make-up. Es glitzert, die Augenbrauen sind kunstvoll aufgemalt und dazu dieser Streifenhörnchenlook auf dem Kopf, mit eingefärbten Haarsträhnen in Blond-, Rot- und Brauntönen.

Falten wie Gletscherspalten

Warum tun sich Frauen das bloss an? Was machen wir doch nicht alles, weil wir hübsch aussehen möchten. Aber erstens verstehen alle etwas anderes unter hübsch sein. Und zweitens sind die wenigsten Frauen zufrieden mit ihrem Aussehen. Fast jede sieht für sich noch ein Verschönerungspotenzial. Dabei könnten wir im Altweibersommer richtig gut aussehen. Die kühlen Nächte straffen die von der Hitze aufgequollene Haut und die Sonne verleiht Farbe, ohne zu verbrennen.

Ich gebe es ja zu: auch ich bin im Streifenhörnchen. Allerdings unfreiwillig. Mein dunkles Haar ergraute schon in meinen Dreissigern und ist heute von weissen Haarsträhnen durchzogen, Gratis-Mèches von Mutter Natur. Das dunkle Make-up stammt von der Sonne, die meine Haut leider ganz schön schrumpeln lässt. Zum Schminken im höheren Alter: Ausser Lippenstift geht Make-up gar nicht, wenn man über 60 ist. Nach der Behandlung mit Foundation und Puder wirken meine Falten nach dem ersten Lächeln wie Gletscherspalten. Mit Schminke sehen Alte nicht nur alt aus, sondern wie Mumien. Am besten lassen mich ein paar Stunden an der frischen Luft aussehen, eine Fahrt mit dem Rennrad oder ein Schwumm im kalten Aarewasser. Aktivitäten, bei denen sich erst noch Gelegenheit für einen Flirt bietet.

«Natur ist immer am Schönsten»

Fachleute werden mir widersprechen, aber meine Erfahrung ist: Gefärbte Haare und Schminke lassen Alte wie mich kein bisschen jünger aussehen. Das gilt übrigens auch für Männer. Mit ihnen bin ich sogar noch strenger: Ein Mann mit gefärbten Haaren wirkt wie eine Karikatur seines früheren Ichs.

Heute bin ich selber Grossmutter und muss meiner Oma – sie wäre heuer 126 Jahre alt geworden – recht geben. «Natur ist immer am schönsten», pflegte sie 1970 zu sagen, als ich mit schwarzem Lidstrich, Türkis-Lidschatten und dem weissen Lippenstift experimentierte. Natürlich weiss ich: Nicht alles, was die Natur erschafft, ist schön. Aber verhelfen viel Farbe im Gesicht und in den Haaren wirklich zu mehr Schönheit? Mir jedenfalls nicht.

35 Kommentare zu «Streifenhörnchen im Altweibersommer»

  • tina sagt:

    hätte ich solche grauen haare, hätte ich ja auch kein bedarf zu färben :). meine sind von der schweizerisch-stieren sorte. nein, die sehen natürlich grau (noch ist es nicht so weit, aber ich sehe es kommen) überhaupt nicht schön aus. und ich will auch keinen „frechen zöttel“ (bewahre). und auch keine praktische kurzhaarfrisur. es ist auch völlig wurscht wenn man sieht, dass haare gefärbt sind, ich sehe nicht wo das problem ist

    • Marusca sagt:

      @tina: „PFIFFIG“ haben Sie noch zu erwähnen vergessen. Ein pfiffiger Haarschnitt ist nämlich der Wischmobb, den Frisöre ihren alten (und manchmal auch jungen) Kundinnen aufschwatzen. Aber jetzt mal ehrlich: Welche Frau, die nicht schon mit komplett allem abgeschlossen hat, will denn schon pfiffig aussehen??

      • Marianne Wright sagt:

        Was meinen sie mit “ komplett alles abgeschlossen”? Bin 74 und habe weiße/blonde Haare, alles Natur, aber schminke meine Augen und habe auch einen frechen “pfiffigen” Kurzhaarschnitt.
        Modisch sportlich – einfach

        • tina sagt:

          marianne, ich wollte niemanden beleidigen, manchen frauen stehen ja kurze haare wirklich gut. manchen frauen stehen auch graue haare gut. mir wohl eher nicht, aber bin ja auch nicht betüpft, dass im blogtext steht, graue haare seien schöner weil natürlicher, und ich denke auch nicht „oh mein gott ich bin so unnatürlich“. die geschmäcker sind verschieden, die typen auch. ich gehöre auch nicht zu jenen, die herumposaunen, schweizer frauen hätten keinen stil oder im süden seien ältere frauen weiblicher (was kompletter blödsinn ist. wohl noch nie im süden gewesen ;-))

      • tina sagt:

        aaaaaaaaaaaah 😀 hilfe! genau. so ein bisschen frech :S

      • Asta Amman sagt:

        Quadratisch, praktisch, gut: Warum sieht man in Paris oder Mailand kaum Frauen „d‘un certaine âge“ mit der hierzulande beliebten „pfiffigen“ Normfrisur*? Denen würde man ja wohl kaum Stil und Chic absprechen. Und das hier propagierte „Weniger ist mehr“ überzeugt mich auch nicht. Die meisten Frauen sehen mit etwas Schminke besser und frischer aus. Natürlich nicht mit fettem Bühnen-Make-up – aber wer trägt sowas schon?

        *Ich habe mir soeben sagen lassen, den Kurzhaarschnitt „mit Pfiff“ hätten nur Landsalons drauf. Wieder was gelernt.

  • Claude Fontana sagt:

    Sie haben es verstanden. gratuliere. Das leben ist so viel mehr, als fassadenspachtel.

  • Ralf Schrader sagt:

    Die deutsche Sprache hat eine bemerkenswerte Eigenschaft. Alle Wörter, welche auf -heit enden und keine Mehrzahl kennen, ob Gesundheit, Schönheit, oder Freiheit, sind ausgedachte Kategorien, welche man nicht erfahren kann, weil es die in der Realität nicht gibt.

    Kategorien gehören nicht zur Wirklichkeit, sondern sind Werkzeuge des menschlichen Denkens. Deshalb kann es ganz grundsätzlich nie objektive Kriterien für Schönheit oder Gesundheit geben.

    Ein zweites Gemeinsames ist, dass man Gesundheit und Schönheit meist erst so recht bemerkt, wenn die vergehen. Schön oder gesund sein nichts Auffälliges, es zu bleiben ist unmöglich. Es ist aber ein Leichtes, sich einzureden, schön und gesund bleiben zu können, weil schön und gesund nur etwas Ausgedachtes ist.

    • Jo Mooth sagt:

      Freiheiten und Schönheiten gibt es allerdings. Gesundheit nur eine.

      • Ralf Schrader sagt:

        Auch Gesundheit gibt es nur in den Köpfen von Menschen. Die Realität, das was ausserhalb des Bewusstseins existiert, kennt weder Gesundheit, noch Schönheit, noch Freiheit, …

        • Christoph Bögli sagt:

          Konsequent betrachtet kennt diese Realität ausserhalb unseres Bewusstseins dann allerdings nicht nur diese Kategorien nicht, sondern nicht einmal ein physisches Aussehen, Farben, Töne, Gerüche, etc. Das ist alles nur elekromagnetische Strahlung, Schallwellen, Moleküle, die in abenteuerlicher Weise in unserem Kopf so transformiert werden, dass daraus ein Bild entsteht, das wir als „Realität“ betrachten, aber letztlich eine ziemlich beliebige Interpretation physikalischer Information ist.

          Oder einfacher gesagt: Wenn man anfängt, unsere „Realität“ zu dekonstruieren, dann bleibt davon leider so gut wie nichts übrig..

  • Therese sagt:

    Ich bin jetzt 67 Jahre alt und meine (Gesichts)Haut ist glatt und einigermassen straff. Ich habe höchstens mal Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor im Gesicht und auf den Armen eingerieben! Auch keinen Lippenstift. Ansonsten spürt meine Haut nur Wasser und Seife! Ich hab (soweit ich mich erinnere) noch nie Make-up gekauft.

  • Jo Mooth sagt:

    Als 53-Jähriger sage ich dazu, dass Frauen nach der Menopause (optisch) männlicher werden. Kann man akzeptieren, oder auch nicht. Wenn nicht, helfen gefärbte Haare, die, wenn es denn noch geht, auch gerne länger sein dürfen. Frische Luft, kaltes Wasser und Herbstsonne können dann immer noch Grundlage für zurückhaltende Schminke sein. So wird das tendenziell in südlichen Ländern gehandhabt, wo man den Gegensatz von männlich und weiblich auch im Alter oft noch zelebriert. Nördlich der Alpen geht der Trend mehr zur „männlichen“ Alten, mit kurzen, grauen Haaren und „Künstlerinnenmakeup“ (Brille mit dickem, schwarzem Rahmen, blutrote Lippen zur ebensolchen Bluse oder Jacke). Dazu Rucksack. (Männer kämpfen im Alter ja eher mit „Verweiblichung“: Brustansatz, beige Sandalen, rote Wangen).

    • Katharina I sagt:

      Ganz meine Meinung. Und auch ich ziehe „gepflegt“ der absoluten Natürlichkeit vor. Ach ja, und Puder ist ab einem gewissen Alter absolut tabu. Ein bisschen glänzen ist gar nicht so schlecht. Alle reden doch jetzt von diesem „Glow“ auf der Haut, das ist voll in. 🙂

    • Asta Amman sagt:

      Was für eine gnadenlose Beschreibung der Spezies „nördlich der Alpen“. Aber hat natürlich was – und ist witzig.

  • Zufferey Marcel sagt:

    Frauen, die sich (zu stark) aufpeppen, kompensieren etwas. Ein Kollege von mir geht noch einen Schritt weiter: Aufgetakelte Frauen lügen..! Nun ja, die Natur ist tatsächlich am schönsten, auch wenn nicht alles schön ist, was sie erschaffen hat. Aber es muss ja auch nicht immer alles schön sein! Schönheit ist eh‘ nicht alles. Und liegt in den Augen des Betrachters. Ich persönlich stelle da die höchsten Ansprüche, wo kein Lidschatten hilft: Beim Charakter und der Wesensart. A propos: Augendeckel klingt so furchtbar- fast wie Klodeckel! Gibt es keine Augenlieder mehr?

    • Carolina sagt:

      Was sollen die Augen denn singen, MZ? :-))

    • Marusca sagt:

      @ZM: Doch, doch, AUGENLIDER gibt es immer noch…

    • tina sagt:

      ach 🙂 und männer, die den achsonatürlichen bartwuchs im zaum halten, so beispielsweise, die lügen natürlich nicht ;-).
      in dieser gesellschaft gilt als weiblich, was unpraktisch ist. darum heisst es ja auch sofort, frauen seien „wie männer“, wenn sie funktionstkleidung tragen und das ist ja dann auch wieder nicht recht.
      man will ein bisschen belogen werden, das ist ganz hübsch 🙂

    • Zufferey Marcel sagt:

      …was bin ich froh, dass ich nicht auch noch Liedschatten geschrieben habe 😉

      Im Schatten eines Liedes ist es, ja: angenehm kühl, nehme ich an :o)

      @Tina: Männer lügen nie, Ehrenwort!

  • Carolina sagt:

    Ich finde übrigens auch bei diesem Thema wieder: Vielfalt macht das Leben interessanter! Es ist mir so etwas von wurscht, ob irgendjemand Über-60jährigen das Make-up verbietet oder nicht: ich interessiere mich immer nur für das, was hinter der Fassade ist – und habe im Laufe meines Lebens oft festgestellt, dass es sich oft lohnt, diese abzukratzen und ganz Neues und Interessantes dahinter zu entdecken. Menschen, die andere danach beurteilen, ob sie geschminkt/gefärbt/whatever sind, interessieren mich nicht, Punkt!

    • tina sagt:

      schöne haltung, finde ich, carolina

    • Martin Rohner sagt:

      Die Frage ist nach was sie dann beurteilen wenn nicht nach/whatever. Schminke ist ein Teil einer Aussage über sich selbst, den man genausowenig ignorieren sollte wie alle anderen Wesenszüge eines Menschen.

      Ich halte es für falsch sich von jedem nur das rauszusuchen was einem gerade in den Kram passt. Da ich der Person dann nicht gerecht werden würde.

  • ri kauf sagt:

    Zu viel Schminke ist immer zu viel. Ob jung oder alt. Ich habe mich immer dezent geschminkt und tue es heute mit 67 noch. Ich kann aber auch mal ohne unter die Leute gehen. Die müssen mich halt nehmen wie ich bin. Übrigens habe ich als junge Frau immer dann Männer kennen gelenrn, wenn meine Haare grad nicht frisch gewaschen und ich mich nicht geschminkt habe…..

  • Sina sagt:

    Mir gefällt auch natürlich am Besten. Eigentlich. Aber: als Teenie musste ich meine heftige Akne mit dicken Schichten abdecken. Und heute ist es die Rosazea, die Pickel wirft wie damals. Da ist Natur nicht schön, ganz und gar nicht, sondern brutal und gemein. Und man fällt mit dickem Make-up tatsächlich weniger negativ auf als ohne. Immerhin dazwischen waren ein paar sorgenfreie Jahre ohne Make-up, nur mit Wasser und Luft. Aber Natur kann eben auch brutal sein.

    • Jo Mooth sagt:

      Kann nur zustimmen, obschon ich diesbezüglich nicht geprüft wurde. Aber diese Verherrlichung von „Natur“ legt sich spätestens ab einem gewissen Alter. Nach dem x-ten Zeckenstich bin ich als ehemaliger Urwaldgärtner nun tatsächlich dran, meinen Garten zu zivilisieren. Bloss ganz hinten lass ich noch eine wilde Ecke, in der sich die Natur frei austoben kann. So auch auf meinem Körper: wo man es nicht sieht, lass ich der Natur freien Lauf, der Rest ist gepflegt, da nötig.

  • Marusca sagt:

    Ja, Frau Fehlmann, Sie haben recht. Ältere sehen mit Make-Up wirklich nicht nur noch älter,sondern oft erst noch abgetakelt aus. Über tätowierte Augenbrauen kann ich sodann nur noch bemerken, dass ich bisher noch selten ein Resultat erblicken konnte, welches nicht nach Clown aussah. Über die grauen/weissen Haare bei Frauen teile ich Ihre Ansicht allerdings nicht, denn – egal ob eine Frau erst 30 oder schon 60 Jahre alt ist und egal wie gut ihr diese auch immer stehen mögen – sie werden IMMER mit dem Betriff „alt“ assoziiert.Mit gefärbtem Männerhaar- einem der grössten No-Gos auf der weiten Welt nämlich, verhält es sich genau umgekehrt, womit ich wieder ganz auf Ihrer Seite bin. Es gibt wohl kaum etwas Lächerlicheres, was Mann sich antun kann, ausser die Haartracht von DT zu kopieren.

  • Henriette sagt:

    Ich habe mit 15 angefangen, mich zu schminken, schreckte auch bei Gelegenheit nicht vor falschen Wimpern zurück. Inzwischen bin ich im AHV- Alter ! und schminke mich immer noch. Ich gefalle mir so einfach besser; ja, auch meine Haare lasse ich färben und trage sie halblang. Die falschen Wimpern immerhin sind für mich kein Thema mehr…

  • Annina Seger sagt:

    Warum müssen solche Äußerlichkeiten überhaupt diskutiert werden? Wäre es nicht schön, wenn jeder Mensch sich einfach so präsentieren kann, wie er möchte, ohne sich dabei mit der Meinung anderer auseinandersetzen zu müssen? Ich schminke mich (oder eben nicht), weil ich mich dabei gut fühle. Es ist doch völlig egal, ob das für irgendwelche anderen dann auch so stimmt oder eben nicht! Gerade bei diesem Thema sollte doch wohl allergrößte Freiheit und Toleranz möglich sein, weil es eben niemand anderes betrifft!

  • Miriam Widmer sagt:

    Wunderbar haben Sie das geschrieben, und Sie sehen mit 63 wirklich noch super aus, graue Strähnen hin oder her.
    Ich selber leiste mir dank einer kompetenten und günstigen Frisörin alle fünf Wochen einen Nachschnitt und eine Tönung mit einem dicken Streifen Naturgrau. Die Tönung verblasst mit der Zeit etwas, so dass beim Nachwachsen der Haare kein weißer Streifen entsteht. Für den Schnitt erhalte ich immer wieder Komplimente, der Rest entgeht den meisten.
    So oder so: Schönheit kommt von innen; zufriedene Menschen sind schön, ob alt oder jung. Und Zufriedenheit nimmt oft mit dem Alter zu. Das nenne ich „ausgleichende Gerechtigkeit“.

  • Sina sagt:

    Ich finde übrigens graue oder weisse Haare auch sehr schön, aber die Übergangsphase mit nur einzelnen grauen Haaren sieht leider bei den allermeisten sehr ungepflegt aus, in dieser Übergangsphase finde ich Färben besser.

  • Luisa sagt:

    Jessesnei, sind wir Schweizer(innen) wirklich so ….. langweilig?
    Natur, Natur, Natur.
    Gut geschminkt kann so toll aussehen, auch bei Alten, wie ich eine bin.
    Die Betonung liegt auf ‚gut‘.
    Und ansonsten: soll jede so rumlaufen, wie sie sich wohlfühlt.
    Ältere Frauen, die sich schminken derart negativ zu bewerten wie es Frau Fehlmann tut, das finde ich befremdlich.
    Mumien – also wirklich!

  • Esther Villa sagt:

    Man hat nicht zu beurteilen. Meine Mutter war bis sie 80 war, immer blond, sie hat die Haare so gefärbt und es stand ihr gut. Ich finde dass ein wenig hellen und glänzenden Lippenstift schön aussieht. Es wirkt gepflegt und man merkt dieser Frau ist es nicht „wurscht“ und sie will nicht männlich wirken sondern ist froh eine Frau zu sein. Also, ein wenig der Natur nachhelfen, aber nur wenig, finde ich gut.

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