Darf die Mutter mit dem Bub aufs Männerklo?

Der Fünfjährige braucht Hilfe beim Stehpinkeln – das bringt Probleme mit sich. Unser Papablogger beantwortet eine Leserinnenfrage.
Mamablog

Für kleine Jungs eine Nummer zu gross: Pissoirs in einer öffentlichen Toilette. Foto: iStock

Lieber Herr Pickert

Mein Sohn (5) hat entschieden, dass er auf öffentlichen Toiletten zwingend das Männerklo aufsuchen möchte, da es hier ein Pissoir hat. Da er aber noch nicht zum Pissoir «hochkommt», muss ihn jemand hochheben. Jemand ist eben meist Mami, sprich eine Frau, die aufs Männerklo nicht hingehört.

Wie reagiert ein Mann, wenn er nun (mit Hochdruck) ans Pissoir eilt und dort eine Mutter mit einer Handvoll Kind, Hosen und zielsuchendem Penis antrifft – womöglich aus betreuerischen Gründen auch noch mit Kleintochter im Schlepptau? Mir persönlich ist ein Anschnauzer oder was auch immer egal, ich möchte aber nicht, dass mein Junge ein schlechtes Gefühl bekommt, wenn er sein Geschäft erledigt und sich aufgrund der noch nötigen Hilfe unerwünscht vorkommt. Dann lassen wir es und pinkeln draussen vor dem Restaurant in die menschenbevölkerte Allee und kassieren eine Busse wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses oder Sachbeschädigung.

Rahel Matter, Mamablog-Leserin

Liebe Frau Matter

Vielen Dank für Ihre Frage, die lebensnaher nun wirklich nicht ausfallen könnte. Klären wir zunächst das Grundlegende: Rein rechtlich spricht nichts dagegen, dass Sie mit Ihrem Sohn das Männerklo aufsuchen. Das gilt auch im umgekehrten Fall, wenn Väter ihre Töchter auf die Damentoilette begleiten.

Aber damit ist die Situation längst nicht entschärft. Sie stehen ja immer noch vor dem Problem, dass Sie sich mit Ihren Kindern in einem ausgewiesenen Ort für Männer aufhalten, in dem jeden Augenblick jemand hereinstürmen könnte, der vorhatte, seine körpereigene Sprinkleranlage freizulegen und sich dabei empfindlich gestört fühlt. Beim Betreten der Herrentoilette ist die Sache noch ziemlich einfach: Sie kündigen sich vorher vernehmlich an und fragen, ob sich jemand daran stört. Wenn niemand etwas dagegen hat, betreten Sie den Raum.

Etwas kniffliger ist das Szenario, das Sie beschreiben: Sie befinden sich bereits dort und assistieren Ihrem Jungen mit dem Pissoir. Sind mit anderen Worten also so beschäftigt, dass Sie nicht auch noch die Tür im Auge behalten können, um Männer gegebenenfalls vorzuwarnen. Aber auch wenn man auf öffentlichen Toiletten natürlich mit Arschlöchern rechnen muss, können Sie davon ausgehen, dass die meisten Männer aus drei Gründen Verständnis für Sie haben werden.

  1. Es ist für jeden sofort ersichtlich, aus welchem Grund Sie sich auf dem Männerklo aufhalten. Schliesslich lehnen Sie nicht irgendwo in einer Ecke und zählen die Fliesen oder rütteln pfeifend an Türklinken.
  2. Es gibt verschliessbare Alternativen. Sich zum Pinkeln hinzusetzen, ist weder unmännlich noch eine Zumutung. Im Gegenteil: Zwischen der Tatsache, dass Männer im Stehen pinkeln, und den mannigfachen hygienischen Zumutungen in Herrentoiletten besteht ein direkter Zusammenhang.
  3. Und selbst wenn die Kabinen besetzt sein sollten: Die meisten werden in der Lage sein, es sich noch eine Minute zu verkneifen, bis Sie mit Ihren Kleinen wieder draussen sind.

Falls Sie jemanden hinter sich hören sollten, ist eine zusätzliche Klarstellung, dass Sie nur kurz Ihrem Jungen helfen und gleich wieder weg sind, sicher hilfreich. Ansonsten gilt, dass als Mutter dem Sohn am Urinal zu helfen nicht zu den zehn Dingen zählt, die man in einer Herrentoilette nicht tun sollte.

Auf eine Sache möchte ich Sie allerdings noch hinweisen. Bei allem Verständnis für den Wunsch Ihres Sohnes, ein Pissoir zu benutzen, ist mir nicht ganz klar, warum er in dieser Sache unbedingt das letzte Wort haben sollte. Mag sein, dass er das so entschieden hat, aber er ist dabei auf Ihre Hilfe angewiesen und es bereitet Ihnen Unannehmlichkeiten. Die Frage ist also: Was entscheiden Sie?

206 Kommentare zu «Darf die Mutter mit dem Bub aufs Männerklo?»

  • Maru sagt:

    Sie sollten Ihren (fünfjährigen?!) Sohn einfach aber bestimmt auf eine ganz „normale“ Toilette begleiten, ohne ihn gross danach zu fragen, ob ihm das nun beliebt oder nicht. Da soll er nämlich genau das lernen, was jeder zivilisierte Mann schon von klein auf gelernt haben sollte, nämlich, dass nur im Sitzen gepinkelt wird, anstatt vor dem überflüssigsten aller Sanitärapparate zu stehen und in Gesellschaft weiterer Sinnesbrüder in Reih und (mit) GLIED – wie so oft- den Boden zu versauen. Des weiteren würde ich den Prinzen lehren, wie er auf einem Klosettsitz richtig Platz zu nehmen und den Zipfel zu positionieren hat, damit sein Rosenwasser explizit die Schüssel trifft.

  • Kath anna sagt:

    Wenn man, wie in Schweden keine geschlechtergetrennten Toiletten hätte, müsste man auch nicht so doofe Fragen stellen.

  • Robert Hasler sagt:

    Was ist richtig, was ist falsch? Meine Meinung: Das muss jeder selber wissen. Ein Indiz dafür ist, dass es zu diesem Thema für ein Mal keinen entsprechenden Artikel in der Bundesverfassung gibt. Genießen wir doch die Freiheit, hin und wieder noch etwas selber entscheiden zu können!

  • Mimmo sagt:

    Mir passiert vor einigen Jahren als alleinerziehender Vater im Hallenbad von Zürcher Vorortgemeinde. Meine 4jährige Tochter musste mal. Ich begleitete sie zum Frauen-WC und wartete an Eingangstüre. Fragte sie ob alles klappe oder helfen müsse. Plötzlich wurde ich von 2 Frauen lautstark angekeifft und als Pädophiler bezeichnet. Alle schauten mich vorwurfsvoll an. Meine Beteuerung ich sei der Vater nützte nichts. Sie schrien nach Bademeister. Erst als meine Tochter rauskam und fragte „Was isch passiert Papi“ deeskallierte die Situation. Die beiden Damen entfernten sich ohne eine Entschuldigung. Minuten später war ich auf Pissoir. Eine Mutter mit Sohn kam rein, stellte ihn ohne Fragen aufs Nebenpissoir. Immer noch geschockt sagte ich nichts. Mütter dürfen sich mehr erlauben, als Väter.

    • Bela Summermatten sagt:

      Wieso pädophil? Sie hätten ja auch einfach ein Spanner sein können. Ich gehe mit meiner Kleinen aufs Damenklo und ernte nur Verständnis.

  • Hans Minder sagt:

    Wenn einer Mutter mit Sohn bereits im Herrenklo etwas mulmig wird, dann kommt bitte nach Oregon (USA), wo in öffentlichen Schwimmbädern mit Gemeinschaftsduschen/-umkleideräumen vor den (nach wie vor mit „Women“ oder „Men“ beschrifteten) Garderoben steht: „Gemäss Artikel XY kann jeder Besucher die Garderobe seiner Wahl benützen!“
    Wenn Sie als Mann also ihre Tochter zum Umziehen und Duschen in die Frauengarderobe schicken, dann wissen Sie nicht, ob dort nicht welche nackten Männer auf den Holzbänken sitzen und sich ein gratis Schauspiel zu Gemüte führen. Wenn Sie selbst als Vater in die Frauengarderobe gehen, dann kann dies auch Tumulte auslösen, vor allem wenn Ihnen bekannte Frauen sich dort duschen….alles dank des Gendering-Wahnsinns, der sich bald auch nach Europa ausweiten wird

    • Hotel Papa sagt:

      Der Kommentar meiner Mutter (JG 1932) zu solchen Themen:
      „‚S het no nie öpper öpperem öppis ewägg gluegt!“
      Ein bisschen mehr Gelassenheit wäre angebracht.

      Der „Gendering Wahnsinn“ soll Trans- Menschen ermöglichen, sich ihrer Natur gerecht zu verhalten. Aber die verklemmten Ultrakonservativen malen natürlich gleich den Perversling an die Wand.

      • Sportpapi sagt:

        Diese Gelassenheit ist heute aber nicht mehr verbreitet. Sonst würden wir nicht so ein Theater um Nackheit machen.

      • Hans Minder sagt:

        @Hotel Papa
        Wie unterscheiden Sie zwischen Transmenschen und Paedofilen/Voyeuristen/Filmern (die geheim gefilmte Nacktvideos ins Netz stellen) etc? Mir ist nicht bekannt, dass es eine Transmenschendiagnose gibt, die wie ein „Arztzeugnis“ ausgestellt werden kann. Hier in Eugene (Oregon) kann im oeffentlichen Schwimmbad JEDER in JEDE Umkleidekabine gehen, egal ob er Transmensch ist oder halt nicht. Und genau dies ist moeglich, weil die Gesellschaft einer marginalen Minderheit behilflich sein will. Dies hat nichts mit verklemmtem Konsrevatismus zu tun, sonder schlichtweg mit Ignoranz gegenueber der Mehrheit der Bevoelkerung.

      • Sportpapi sagt:

        @Hans Minder: Die Lösung wäre eigentlich, gar keine getrennten Garderoben mehr anzubieten. Die meisten Menschen würden sich wohl schnell daran gewöhnen.
        Ansonsten Einzelkabinen.

      • 13 sagt:

        @ H. Minder
        „Mir ist nicht bekannt, dass es eine Transmenschendiagnose gibt, die wie ein „Arztzeugnis“ ausgestellt werden kann.“
        Doch, solche Zeugnisse werden durchaus ausgestellt, z. Bsp. für Personenstandsänderungen oder als Grundlage für OP’s. Sie eignen sich vielleicht aber nicht als Eintrittskarte für eine Garderobe.
        Die Lösung der gemeinsamen Garderoben hätte einfach zu Folge, dass eine grosse Anzahl von Menschen, insbesondere Frauen und Mädchen, aber nicht nur, gar nicht mehr in Schwimmbad etc. gehen würden. Die Hilfe einer marginaler Minderheit würde dann zulasten anderer gehen.

    • Hans Minder sagt:

      @ Sportpappi
      Mein Lieblings-Freibad in Burgdorf BE aus dem Jahre 1929 hat Einzelkabinen. Dieses historische Bad zeigt, wie aufwändig so ein Unterfangen ist. Die Kosten zur Umgestaltung aller Freibäder auf Einzelkabinen-Standard müsste somit auf den Eintrittspreis oder den Steuerzahler abgewälzt werden. Zudem fehlt beim Freibad in Burdorf die private Dusche, da Duschen als Körper-Hygiene und -Pflege nach dem Besuch im Schwimmbad noch nicht die Norm war. Private Duschen würden die Kosten nochmals explodieren lassen.
      Und nein: Ich glaube nicht daran, dass sich ALLE Menschen an FKK im öffentlichen Schwimmbad gewöhnen. Obwohl wir in unserer Familie als Eltern es mit der Nacktheit nicht so genau nehmen, würden einige unserer Kinder NIE mehr nackt vor den andern Familienmitgliedern rumlaufen.

  • Daniel Ruffi sagt:

    Frauen haben auf Männerklos einfach nichts verloren, auch nicht mit einem 5 Jährigen, der nicht mal bis zum Pissoir hochkommt. Hat sehr viel mit Respekt zu tun, aber den verlieren hier offenbar einige. Auch pinkelt man in keine Vorgärten.

  • Bettina Pirscher sagt:

    “Zwischen der Tatsache, dass Männer im Stehen pinkeln, und denn mannigfachen hygienischen Zumutungen in Herrentoiletten besteht ein direkter Zusammenhang”…

    …so ein Quatsch. Herr Pickert, begeben Sie sich doch mal in eine öffentliche Damentoilette. Weil sich die meisten Damen nicht hinsetzen ist es grauenhaft. Meine Freundinnen bestätigen das. Wenn wir können, benutzen wir oft lieber öffentliche Herrentoiletten. Auch nicht grad ein Sonnenschein aber wenigstens sauberer und auch ohne Tampons oder Binden am Boden.

    • Jonas sagt:

      Liebe Frau Pirscher, bitte bleiben Sie auf den Damentoiletten. Wenn wir Männer etwas nicht brauchen, dann sind das Damen, die auch noch die Herrentoiletten mit ihren offenbar nicht so sauberen Verhaltensweisen beglücken. Danke!

    • Astrid Meier sagt:

      Nanu? Das habe ich auf Frauentoiletten noch nie angetroffen. Sehr unsauber, aber ohne Binden und Tampons am Boden, sind allenfalls die Toiletten in der Bahn. Dort scheint das ruckeln im Zusammenhang mit der Verweigerung sich zu setzen zu versprenkelten Sitzen zu führen.

      • Hotel Papa sagt:

        Wer Sitze versprenkelt, egal ob Männlein oder Weiblein: Solche Etablissements verfügen normalerweise über ausreichend Papier, dass man seine Hinterlassenschaft beseitigen kann

  • Mike sagt:

    Gähn. In Stockholm gibt’s überall Unisex-Klos, da interessiert sowas niemanden. Mal ganz abgesehen davon, dass in den Ausgangslokalen in Zürich auch ständig Frauen ins Männerklo reinlaufen, weil sie keine Lust haben, Schlange zu stehen. Wer sich daran stören soll, ist mir schleierhaft. Aber man kann auch zu jedem Brunz (hihi) 160 Kommentare lang diskutieren.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Die Frage könnte man auch umgekehrt stellen. Darf ein Mann in der Damentoilette in die Kabine spienzeln und fremden Frauen beim Toilettengang zuschauen?

    Wenn nein, erübrigt sich auch die Frage von der Mutter am Pissoir.

    • Hotel Papa sagt:

      Quark. Macht doch nicht so ein Bohei wegen einer normalen körperlichen Funktion. Wir verlieren so langsam wiklich alles Augenmass.

      • Sportpapi sagt:

        Nicht Quark. Tatsächlich müsste man schon bei beiden Geschlechtern genauso locker sein.
        Ist man sicher nicht.

  • Koller sagt:

    Also ich würde neben ihr Pissen. Aber als Mann suche ich eher die Frauen WCs auf mit den Kindern, weil die einfach sauberer sind. Klar gibt es Frauen die auf den Rand machen, aber die WCs sind allemal sauberer.

  • Hans Hasler sagt:

    Ich glaube ich wäre nur unwesentlich irriterter eine Frau beim Pinkeln neben mir zu haben, die ihren Sohn hochhält, damit er sein Geschäft „im Stehen“ (sic. ) erledigen kann, als ein Mann.
    Das irritierende für mich wäre wirklich das hochhalten des Kindes zum pinkeln selber. Wieso macht man das?

    • Markus sagt:

      Herr Hasler, in vielen öffentlichen Toiletten ist das Pissoir die weitaus sauberste Variante. Häufig ist die WC-Brille zu gross und daher unbequem, und sich auf dem verpinkelten WC abzustützen ist nicht sehr angenehm. Beim Pissoir muss das Kind nichts anfassen. Mache ich auch in Toi Toi Kabinen so.

  • Enrico sagt:

    Einfach mal eine Feststellung.
    Der Vater, der ins Frauen WC geht, geht ja nicht in eine Kabine zu einer Frau, wo diese die Hosen runter lässt.
    Ganz anders am Pissoir, wo das Geschlechtsteil des Nebenpinkler einsehbar ist.
    Ist ein riesiger Unterschied. Also der Vergleich hinkt wieder mal gewaltig.
    Wäre vor fünf Jahren wohl jedem Mann egal gewesen. Ob jetzt ein Mann oder eine Frau daneben steht.
    Nur muss heute gesagt werden, dass KEINE Frau auch nur etwas in einem Männer WC zu suchen hat. Dies ist ein Sexistischer Übergriff und gehört unter Strafe. Ein absolutes minimum konsequenten Anstandes sollten Frauen schon haben.

  • Barbara Grohé sagt:

    Das ist wohl das grösste Problem unserer Zeit, die Frage wer hier wen erzieht. Der 5jährige will, und Mami spurt. Also nein, Probleme haben wir heute. Mein Sohn hatte kein Problem auf der Damen-Toilette in der Kabine im Sitzen zu pinkeln. Und in der Badi kommen ja auch häufig Mütter mit ihren kleinen Söhnen ohne Weiteres in die Frauen-Umkleide. So what!

    • Kurt Hotz sagt:

      Richtig! Der 5-jährige soll gefälligst im Sitzen pinkeln, von mir aus auch mit Mama in der Herrentoilette. Da sagt überhaupt niemand etwas. Aber den Bub hochhalten? Und wer „zielt“ dann ganz genau? Möchte da nicht daneben stehen ;o)

  • tststs sagt:

    Leute, ich bin langsam entsetzt über die allgemeine Meinung hier drin.
    Könnt Ihr Euch wirklich nicht vorstellen, dass es so empathische Menschen gibt, die sich solche Fragen stellen?
    Auch ich war schon an diesem Punkt. Einer meiner Göttibub hatte ca zwischen 4 und 6 so eine Phase, wo er unbedingt aus Männer-WC wollte, aber – er ist ein wenig ängstlich – sicher nicht ohne Begleitung.
    Weder hat er gequengelt noch führten wir Diskussionen; er wollte es einfach richtig machen. So wie es sich gehört.
    Niemandem, wirklich niemandem fällt ein Zacken aus der Krone, wenn ich ihn jetzt aufs Männer-WC begleite.
    (Und ja, so wie ich ihn hochhebe, damit er den Bagger über die Bauabsperrung besser sieht, würde ich ihm auch beim Pinkeln Hilfestellung leisten).

    • tststs sagt:

      Und ein Gotti mit meinem Ego klopft halt kurz an und geht dann rein.
      Manch eine hätte aber gerne einen Tipp, wie man da vorgehen könnte.

      Ich mein, ist ja auch viel verlangt, sich gegenseitig mit Tipps zu unterstützen… so in einem Mama-Blog

  • Hotel Papa sagt:

    Warnung, was jetzt kommt enspringt sexistischen Vorurteilen. Bloss beruhen Vorurteile eben oft auf ausgedehneten Feldbeobachtungen.

    Ich behaupte mal dreist: Ausser einer kurzen Überrachungsreaktion werden 999.9 %o Aller Männer kein echtes Problem mit der Situation haben. Weil sie sich nicht überall und immer vom anderen Geschlecht bedroht fühlen.

    Angesichts der ständigen Kriminalisierung des Männlichen Geschlechts könnten sich allerdings manche zu einer Trotzreaktion („Wie du mir, so ich dir“) bemüssigt fühlen.

    • tststs sagt:

      Schade, dass Sie den Frauen nicht die gleiche Gelassenheit zugestehen.
      Weil sie sich nicht überall und immer vom anderen Geschlecht bedroht fühlen. 😉

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Erfahrung?
        Freut mich ja immer, wenn mir Frauen sagen, wir Männer sollen nicht kompliziert tun – aber vergisst, es auch den anderen Frauen mitzuteilen… 🙂

      • Hotel Papa sagt:

        Och, grundsätzlich sehe ich 98% der Frauen durchaus gleich gelassen. Bloss sind die übrigen 2% sehr laut.

        Komme übrigens gerade aus Kanada und USA zurück. Der letzte Schrei zum Thema jetzt dort: Wickeltisch in der Männertoilette…

    • 13 sagt:

      „Weil sie sich nicht überall und immer vom anderen Geschlecht bedroht fühlen.“

      Ist ja auch nicht nötig. Gewalt gegen Frauen und Gewalt gegen Männer haben ja bekanntlich eine grosse Gemeinsamkeit: Sie wird in über 90% der Fälle von Männern ausgeübt. Und nein, das ist keine Kriminalisierung, sondern Fakt.
      Das begründet jedoch keine Massenpanik, wenn ein Mann sich in ein Frauen-WC verirren sollte, ich persönlich wäre ohnehin für unisex, aber der Vergleich der Safe Spaces geht eben auch nicht ganz auf.

  • Martin Baumgartner sagt:

    Also mich würde das nicht stören, wenn ich eine Mutter in dieser Lage auf der Herrentoilette antreffen würde. Ich wäre eher dezent belustigt (im positiven Sinne) zu sehen, wie mal eine Frau dieses typische Männerproblem (Pissoirbenutzung mit mehreren jüngeren Kindern) meistert. Soll sie von mir aus ruhig machen. Aber wäre ich eine Frau, wäre meine Lösung wohl eher, mit dem Sohn den Kompromiss auszuhandeln, die Damentoilette im Stehen zu benutzen. Ist sowieso einfacher, da niedriger und abgeschotteter. Ggf mit nachputzen.

  • Ray Hugentobler sagt:

    Pissoir erst benutzen wenn er gross ist und keine Hilfe braucht.
    Viel einfacher ist:

    a) Sie gehen aufs Frauen WC und setzen den Jungen auf die Schüssel
    b) wenns dort eine grosse Schlange hat gehen sie, im Sinne einer Ausnahme, und mit dem wohlwollenden Goodwill von uns Männern eben aufs Männer WC und dann dort in eine Kabine.
    Danke.

  • tom schott sagt:

    zeigen sie dem sohn, wer der chef ist, und sagen sie ihm, er dürfe genau dann aufs männer-wc, wenn er das ohne oder mit papas hilfe könne. und schlagen sie sich die absurde idee aus dem kopf, wenn sich männer auf der männertoilette von ihnen gestört fühlen, gäbe das ihnen das recht, auf die strasse zu pinkeln. ich brünzle auch nicht in ihren vorgarten, nur weil ich in frauen-wcs nicht willkommen bin.

  • Felix Frei sagt:

    First World Problems… Ja, ich habe auch Kinder, sogar drei…

  • Sophie sagt:

    Das ist wieder so eine Extrawurst. Andere Menschen warten lassen und in unangenehme Situationen bringen, weil der Kleine sich was in den Kopf gesetzt hat. Pinkeln im Sitzen auf der Frauentoilette geht prima. Auch zu Hause ist Sitzpinkeln ja wünschenswert. Kinder können lernen Rücksicht auf andere zu nehmen.

    • Miguel de Antoni y Maura sagt:

      Liebe Sophie

      Man kann den Stehpinkler erziehen, jegliche Hinterlassenschaft bestens zu entfernen (gilt auch für auf dem Klo sitzende Menschen, egal, welches Geschäft erledigt wird). Dadurch lernt er, dass Sauberkeit auch etwas mit Respekt zu tun hat. Ich habe meinen Sohn immer auf das Herrenklo in die Kabine begleitet oder bin mit meiner Tochter auf die Damentoilette (nur wenige Frauen fühlten sich dabei gestört, aber das war ihr Problem, nicht unseres). PS: v.a. bei vorliegenden Störungen und Erkrankungen des Urogenitalsystems (Phimosen, Prostatahypertrophie, Blasenkarzinome etc.) raten Urologen zum Stehpinkeln, auch um mögliches Pressen zu vermeiden, den Restharn durchaus hervorrufen kann.

  • Hansjürg sagt:

    Also ich freue mich schon riesig auf eine völlige Umsetzung bzw. den Abschluss des Genderings.
    Ich werde dann nämlich die Frauentoiletten benützen… (und auch alle Duschen)

    • tststs sagt:

      Dann, werter Hansjürg, dann werden Sie eben nur noch EINE Toilette benutzen 😉

    • Hans Hasler sagt:

      Nee danke. Gemäss diversen Beschreibungen aus meinem Bekanntenkreis sind sanitäre Anlagen bei Männern eher besser im Schuss und sauberer als die der Frauen.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Ich hatte mit meinen Söhnen das Thema. Sie wollten wie Papa zuhause im Stehen pinkeln. Selbstverständlich durften sie das, sofern sie die Toilette nach Gebrauch innen und aussen sauber hinterlassen und Urintröpfchen von Wänden putzen und den Boden aufnehmen.

    Wer bin ich, um anderen vorzuschreiben, ob sie ihr grosses und kleines Geschäft im Sitzen, stehend oder im Handstand erledigen? Ich verlange einfach JEDERZEIT eine saubere Toilette.

    • 13 sagt:

      Grundsätzlich mit Ihnen einverstanden. Ist hier auch die Regel, dass man ein sauberes Klo hinterlässt. Nur: Wie bitte schön pinkeln Ihre Söhne, dass Wände + Boden + das WC von aussen nass werden? Also den Boden aufnehmen muss ich nur, wenn das weibliche 😉 Kleinkind zu spät geht.

      • Hotel Papa sagt:

        Nach dem Auftreffen des Strahls auf Porzellan gibt es keine Kontrolle mehr. Was dann mit den Tröpfchen geschieht ist chaotische, unbeherrschbare Physik.
        Deswegen ist Stehpinkeln eigentlich auf einer Privattoilette ein No-go. Ausser eben: man wischt hinterher auf, was allenfalls versprüht worden war.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Wir haben auch ausserhalb vom Haus eine Toilette. Das ist praktisch, weil man so nicht jedesmal die Schuhe ausziehen muss, um zu pinkeln. Auch die Chauffeure und Hausierer schätzen eine Gelegenheit einer sauberen Toilette. Sie glauben aber nicht, wie weit teilweise Urin verspritzt war, bis ich mittels Anschlag an der Tür damit gedroht habe, die Toilette in Zukunft verschlossen zu halten. Seither ist es besser.

      • Dieter sagt:

        Dann legen Sie sich mal auf den Boden und betrachten aus nächster Nähe, was da alles an getrockneten Urinspritzer zu finden ist. Einfach mal die Augen aufmachen. Wenn mann barfuss im Stehen pinkelt, sollte man das bei ausreichender Sensibilität auch auf der Haut spüren… Baaaahhhh. Aber es findet sich immer jemand, dessen Männlichkeit sich angegriffen fühlt.

      • 13 sagt:

        @ HP
        Physik ist nicht unberechenbares. Und von wie weit oben muss man reinpinkeln, dass es bis an die Wände spritzt?

        @ Dieter
        Also meine Männlichkeit ist davon nicht betroffen. 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Dieter: Sie sind ziemlich schräg drauf. Rutschen Sie wirklich auf dem Boden herum?
        Das andere Experiment mit den nackten Füssen würde ich Ihnen hingegen wirklich mal empfehlen umzusetzen.

  • Niklas Meier sagt:

    Es gibt doch diesen Spruch „Keine Arme, keine Kekse“
    Ist im Grunde das Selbe..

  • Max Blatter sagt:

    Am meisten wundere ich mich, wie verklemmt manche 50 Jahre nach Woodstock/Bethel noch immer (oder wieder?) sind. Dort hat sich ganz bestimmt niemand über solchen (im wahrsten Sinn des Wortes) „Seich“ Gedanken gemacht!

    • Lisa. sagt:

      Also verklemmt waren vor 50 Jahren eigentlich alle – ausser dem geringen Prozentsatz der Woodstockers und deren Nachfolger. Sooo viele Hippies gab es in unseren Breiten dann doch nicht wirklich 😉 Aber ich beobachte auch, dass in den Jahrzehnten danach, nachdem nach und nach alles etwas freier wurde (sogar meine über 90jährigen Eltern finden heute z. B. einen FKK-Strand nicht mehr anrüchig, das klang bei ihnen in den 80ern noch anders…), jetzt wieder eine grössere Prüderie Einzug hält, vor allem bei der Generation unter 30. Hab aber keine Belege, nur mein persönlicher Eindruck.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Das Verlangen nach Intimspäre hat nichts mit Prüderie zu tun. Ich will nicht, dass mir Männer zusehen (Frauen auch nicht) wenn ich auf der Toilette bin und diesen Anspruch gewähre ich auch Männern. Hat mit Anstand zu tun.

      • Sportpapi sagt:

        @Lisa: Sehe ich auch so. Leider.
        @Tamar: Ist doch nicht schlimm, wenn man etwas prüde ist. Man kann dem aber auch Beharren auf Intimsphäre sagen, wenn man unbedingt willt. Bleibt aber etwa das Gleiche.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sportpapi

        Es soll ja Leute geben, welche gleichzeitig die Zähne putzen, während die Partnerin/der Partner auf der Toilette gross und klein macht. Selbstverständlich geht da jegliche Erotik flöten und im Bett (mindestens in der Beziehung) ist tote Hose.

        Da bin ich lieber „prüde“ und habe dafür weiterhin Sex, als meinem Mann beim sch… zusehen.

      • Sportpapi sagt:

        @Tamar – ich sehe den Zusammenhang gerade nicht. Und schon gar nicht in diese Richtung.

  • Ruedi Meier sagt:

    Probleme haben die Leute. Entweder nimmt man einen (fahrbaren) Schemmel mit, dann kann der Kleine getrost alleine da hin, wenn er das schon so wünscht, oder Mama geht mit ihm auf die Damentoilette. So war das seinerzeit bei mir. Aufs Herren WC kann er ja immer noch, wenn der Papa dabei ist. Dass er aber mit der Mutter in die Herrentoilette geht wäre mir nie in den Sinn gekommen. 5-jährige sollten ohnehin besser sitzen bei urinieren.

    • Joech sagt:

      Sehe ich genauso.
      Wenn ich mit meiner tochter auf die Toilette muss, nehme benutze eine Kabine auf der Herrentoilette. und wenn meine Frau mal mit einem meiner Söhne auf die Toilette muss, dann benutzt sie eine Kabine auf der Damentoilette.
      Dabei gab’s noch nie ein Problem, weder im einen noch im anderen Fall.
      Das Problem ist eher, dass es oftmals nur Wickeltische in den Damenklos gibt. Aber auch da haben wir noch immer eine Lösung gefunden…..

    • Hans sagt:

      Einen Schemmel mitnehmen, dass der Kleine bis ins Pissoir mag? Haha , wie absurd ist denn das !

      • Sportpapi sagt:

        @Hans: Ist in unserer Turnhalle vor Ort vorhanden. Seit da auch Kindergärtner und jüngere turnen. In der neuen Turnhalle hingegen gibt es ein tieferes Pissoir.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sportler

        Ja schon, aber nehmen Sie einen solchen Pinkelschemel mit, wenn Sie mit Ihren Kindern in den Zoo gehen, oder einkaufen müssen, damit Ihre Söhne das Pissoir benutzen können?

  • Larin McKay sagt:

    Meine vom ersten Satz an im Raum hängende Frage wurde endlich beim letzten Absatz bestätigt: Bestimmt hier ein 5-jähriges Kind oder die Mutter? Wenn noch zu klein fürs Pissoir, dann muss es eben noch etwas wachsen…

  • Lefri sagt:

    Immer, wenn man denkt, man hätte schon zu allem und jedem seinen Kommentar-Senf abgegeben, kommt noch ein neues Thema angerannt, das auch auf einem Podest ausgestellt werden möchte. Was mich ernsthaft auch mal als Blogthema interessieren würde: Die neuen wasserlosen Pissoirs werden nicht gespült. Beim Reinpinkeln spritz somit auch der Urin vom Vorbenutzer zurück. Werden dadurch Krankheiten übertragen? Weiteres Thema: Die Handwaschbecken in öffentlichen Klos sind so konstruiert, dass man entweder am Hahn oder am Becken anstösst. Weiter: Die Dyson kann man kaum kontaktfrei benutzen – Ansteckungsgefahr?? Und: Hat man sich schliesslich die Hände erfolgreich an den eigenen Kleidern abgetrocknet – muss man einen komplett verdreckten Türgriff ziehen, um wieder aus dem Ö-Klo herauszukommen.

    • Niklas Meier sagt:

      1. Wenn man pinkeln kann, spritzt nichts zurück.
      2. Es gibt die Waschbecken mit Sensor, da stösst man nicht an, wenn man keine extremen Pranken hat.
      3. Ja, die Dyson sind Keimschleudern, die alten Gebläse sind viel besser.
      4. Es gibt WCs, die kann man mit dem Fuss öffnen um eben diesen Handgriff zu vermeiden. Wäre schön, hätten das alle.

      • Alber sagt:

        „Wenn man pinkeln kann, spritzt nichts zurück.“
        Wer so etwas behauptet muss wohl entweder blind oder komplett ignorant sein. Sowohl beim Aufprall auf eine Wand als auch beim Einschlag auf eine Wasseroberfläche bilden sich teils feinste Tropfen die praktisch das komplette Winkelspektrum abdecken. Einfach mal Löschpapier (gibt es das noch?) auf den Boden legen und ganz überrascht schauen.

    • Martin Frey sagt:

      @Lefri
      Die Antwort ist denkbar einfach: menschlicher Urin ist iaR zu 100% steril und somit keimfrei, aller verständlicher Vorbehalte zum Trotz.
      Die Türklinken wiederum sind eine andere Geschichte….. unter dem Strich aber trotzdem nicht unproblematischer als Haltegriffe, Einkaufswägeli oder die Tastatur ihres PCs.

    • Hans sagt:

      Bis jetzt scheinen Sie es jedenfalls überlebt zu haben. Unter „ernsthaften“ Themen verstehe ich jedenfalls etwas anderes.

    • tststs sagt:

      Gelled Sie, eine Windel wäre da schon praktisch…

  • Patrick Blau sagt:

    Zitat:
    „Hauptsache der Bub wurde mit Samthandschuhen angefasst und hat gelernt, dass er auch dumme Entscheidungen durchsetzen kann wenn er lang genug quengelt.“
    Sagt doch schon alles. Komm wieder, wenn du es allein kannst.

  • Lisa sagt:

    Vor Jahren war mein Bruder mit seiner damals etwa 5jährigen Tochter im Restaurant. Letztere musste aufs WC, was sie sonst eigentlich schon selbstständig machte. Aber sie hatte an diesem Tag einen Overall an, denn sie noch nicht alleine aufbekam. Das Mädchen lief voraus direkt ins Frauen-WC. Er also hintendrein. Die anwesenden Frauen haben seine Anwesenheit überhaupt nicht goutiert und ihn dumm angemacht, obwohl der Grund offensichtlich war. Er hat vor der Kabine seiner Tochter mit den Knöpfen geholfen und dann draussen vor der Tür gewartet. Es muss recht nervig gewesen sein. Was ihn – als Vater von 5 Töchtern – jedoch nie abhielt, je nach Situation mit ihnen mal aufs Frauen-, mal aufs Männer-WC zu gehen. Und ausser diesem Fall gab es nie Probleme mit anwesenden Männern/Frauen.

  • Altermatt Ursula sagt:

    Also ich gehe mit meinem 5jährigen Enkel zum Damenklo. Die Buben sind noch lange nicht lang genug fürs Urinal. Die Mutter wird noch eine längere Zeit Mühe haben mit dem Problem.

    • Ruedi Meier sagt:

      Es gibt Pissoirs die tiefer montiert sind. Extra für Kinder. z.B. am Flughafen Zürich. Aber es gibt auch keine Norm für die Höhe. Manchmal sind sie so hoch montiert, dass ich auch als Erwachsener Mühe habe.

    • Muttis Liebling sagt:

      5- Jährige gehen allein auf die Toilette.

  • Lorenz Trachsel sagt:

    Hinsetzen zum Pinkeln auf öffentlichen Toiletten, so ein Quatsch! Kenne keinen Mann, der das macht, und auch Frauen versuchen, es zu vermeiden.. Deshalb würde ich es von meinem Söhnchen auch nicht verlangen. Lösung ist doch einfach: aufs Frauenklo mit Mami, Sitz hochklappen, pinkeln im Stehen oder auf dem Rand stehend, Sitz nachher wieder runter nicht vergessen (aber das muss man einer Frau nicht sagen).

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Schön, sofern Sie hinterher die Toilette putzen inkl aussen und Wände und den Boden nass aufnehmen. Wer auf vollgesaute Toiletten steht, soll das zuhause tun.

    • tststs sagt:

      Dankedankedanke! Endlich ein Mann, der sich dazu äussert!
      Noch einmal: den Mädchen bringen wir Tricks bei, damit sie sich auf öffentlichen Klos nicht hinsetzen müssen, aber der Junge soll es gefälligst tun!

      • tststs sagt:

        Das Allergeilste ist ja, dass demselben Jungen, den man nicht ans Pissoir hochheben soll (hey, dieser Quengelgof soll gefälligst warten, bis er genug gross ist), helfen muss, auf die erwachsene Frauenschüssel zu klettern und dort das Gleichgewicht zu halten!

        Nei ehrlich, heute lohnt sich mein Spitzname doppelt und dreifach!!!
        TSTSTS

      • Lisa. sagt:

        @tststs
        Warum sollte man einem 5jährigen helfen müssen, auf eine Kloschüssel zu kommen? In dem Alter können die das schon alleine. Da braucht es höchstens noch eine Assistenz beim öffnen von komplizierten Kleidungsstücken. Und was die Tricks betrifft – solange die Klobrille nicht vollgeschissen ist – kein Problem. Klopapier nass machen und Klobrille abwischen. Sauber auf Sicht reicht. Alles übrige ist unnötiges Hygienegetue (Urin ist höchstens eklig, aber immer steril).

      • tststs sagt:

        Jaaaa, Lisa, you know me… natürlich muss ich ein wenig übertreiben. 😉
        Aber eben, Sie relativieren es ja dann auch; ein 5jähriger braucht Assistenz beim WC-Gang ausser Haus.
        Ich wundere mich einfach, wie oft die Lesarten auseinander gehen:
        Ich lese eine Mutter, die ihrem Sohn assistiert, damit er eine gewisse Zugehörigkeit ausleben kann und dabei die Intimssphäre anderer Menschen beachten möchte.
        Andere sehen einen helikopterhaften Männerschreck mit Quengelgof im Schlepptau.

    • Hans Hasler sagt:

      Natürlich setze ich mich hin beim Pinkeln auf öffentlichen Toiletten wenn das Pissoir gerade besetzt ist oder es keins hat.
      Bin auch nicht der einzige Mann, der das so macht. Wo soll das grosse Problem sein?
      (Evuentell müssen Sie sich an weniger versifften Orten aufhalten wenn die WC dermassen unerträglich sind).

  • Andrea sagt:

    Mein Sohn ist sieben und findet es auch toll, wenn er aufs Pissoir kann. Wenn mein Mann dabei ist, kann er ihn von mir aus hoch heben und schauen, dass nichts daneben geht. Wenn ich dabei bin, muss er halt aufs normale Klo und sich hinsetzen. So einfach ist das.

    • Muttis Liebling sagt:

      Er geht mit sieben Jahren nicht allein auf die Toilette?

      • Lisa sagt:

        Ich lese da raus, dass der Sohn von Andrea dann alleine aufs normale Klo geht (sprich Männerkabine). Wo ist jetzt das Problem?

      • Andrea sagt:

        Doch, natürlich. Meistens aufs Männer-WC, aber da muss er sich dann eben auf die Schüssel setzen, weil ich bestimmt nicht mitgehe um am Pissoir zu assistieren.

  • Sportpapi sagt:

    „Dann lassen wir es und pinkeln draussen vor dem Restaurant in die menschenbevölkerte Allee.“
    Wir?

  • 13 sagt:

    Und was mir einfach nicht aus dem Kopf geht, aber vielleicht kann jemand helfen: Wie geht das überhaupt praktisch?
    Dass Pissoir dient doch dem Pinkeln im Stehen. Wird ein Kind hochgehoben, steht es doch gar nicht. Und wo wird es gehalten? Unter den Achseln. Dann kann es ja die Arme zum zielen nicht brauchen. Unter dem Füdli? Dann sitzt es ja mehr und pinkelt sich voll. Räuberleiter inkl. wackeligem Festhalten an der Wand? …

    • Martin Baumgartner sagt:

      Mit dem einen Arm hebt man das Kind von hinten unter beiden Achseln auf die richtige Höhe. Mit dem anderen Arm greift man um die herabhängenden Beine und zieht sie zu sich hin, damit sie nicht den unteren Rand vom Pissoir berühren. Je nach Alter und Statur vom Kind kann es evtl dann noch die Hände ein wenig zum zielen brauchen. Aber das ist nicht zwingend notwendig, man kann das Kind auch einfach so heben, dass es passt. Setzt natürlich ein vernünftiges Verhältnis zwischen dem Gewicht vom Kind und der Muskelkraft vom Elternteil voraus. Bei älteren Kindern, die „fast“ rankommen, langt es, wenn man sie unter den Achseln anhebt, so dass sie auf den Zehenspitzen stehen und das Gleichgewicht nicht verlieren – eventuell geht es hier um das.

  • 13 sagt:

    Sehr komischer Beitrag. Mein Sohn war, wie wohl alle Jungs, die mit präsenten Vätern (oder anderen Männer) aufwachsen, vom Stehpinkeln fasziniert und wollte nicht sitzen. Na und? Jungs können lernen, wie man das in eine Toilette macht und diese danach sauber hinterlässt. Nie wäre es mir als Mutter in den Sinn gekommen, ein Pisoir aufzusuchen und zwar aus Respekt vor dem Männern dort. Meine Begeisterung für Männer (oder Schuljunge) in Frauenumkleidekabinen, mit Ausnahme von Personal, hält sich auch in Grenzen. Die Achtung der Privatsphäre gilt nicht nur für ein Geschlecht.
    Und leider sind es genau solche Mütter, die dann einige, v.a. kinderlose Personen glauben lassen, dass ein normales Zusammenleben mit Eltern unmöglich ist. Darunter leiden dann die normalen Eltern.

    • Martin Frey sagt:

      @13
      „Nie wäre es mir als Mutter in den Sinn gekommen, ein Pisoir aufzusuchen und zwar aus Respekt vor dem Männern dort. Meine Begeisterung für Männer (oder Schuljunge) in Frauenumkleidekabinen, mit Ausnahme von Personal, hält sich auch in Grenzen. Die Achtung der Privatsphäre gilt nicht nur für ein Geschlecht.“
      Danke für das sehr klare Statement, 13.
      🙂 dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Genau. Bis die Buben gross genug sind um das Pissoir zu nutzen, pinkeln sie halt im Sitzen. Und: wer daneben pinkelt, der putzt.

    • Albert sagt:

      Sehr komischer Beitrag auch von Ihnen. Warum denken Sie, dass alle Männer zu Hause im Stehen pinkeln? Ich bin präsent und von mir lernt mein Kind, dass Sitzen der Normalfall ist. Und die meisten Toiletten sind sauber genug, es sei denn, es verirren sich „Damen“ auf die Herrentoilette, die unbedingt der Meinung sind, dass man/frau mit Schuhen auf der Brillen balancieren muss.

      • 13 sagt:

        @ Albert
        „Warum denken Sie, dass alle Männer zu Hause im Stehen pinkeln?“
        Und wo schreibe ich das? Kinder mit präsenten Vätern gehen vielleicht auch mal mit diesen auswärts in ein Männerklo oder gar in den Wald und sehen diese auch mal im Stehen pinkeln. Das passiert Kindern alleinerziehender Mütter mit wenig Kontakt zu Männern eher später. Das war alles.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Albert

        In den meisten Fällen hat man privat kein Pissoir und damit nicht nach jedem Pinkeln das Bad geputzt werden muss, werden Männer zuhause wohl meist sitzen. Warum aber nicht Pissoirs in Anspruch nehmen, wenn vorhanden?

  • Leila Taleb sagt:

    Mich persönlich stören Männer im Damenklo. Ich würde daher nie das Männerklo mit meinem Sohn aufsuchen. Okay, das mit dem Wickeltisch ist ein Dilemma. Ich denke aber, dies wird sich in den nächsten Jahren ändern. Am besten platziert wäre der Wickeltisch sowieso in der Behindertentoilette. Da könnte man auch mit dem Kinderwagen rein fahren und selber die Toilette benutzen (praktisch, wenn man mit Baby alleine unterwegs ist).

    • seidenspinner sagt:

      Und bis es sich in den nächsten Jahren geändert hat, mache ich als Vater mit meinem Baby was wenn es nur einen Wickeltisch im FrauenWC hat?!

      • Grossmutter sagt:

        Natürlich ins Frauen-WC gehen ohne irgendwelche Bedenken, jene Damen die das störend finden denen ist nicht zu helfen. Als ich mal einen jungen Vater mit Baby in der Damentoilette ansprach, ob das für ihn unangenehm sei, antwortete er, überhaupt nicht. Er sei schon öfters in Schweden gewesen, dort gebe es meistens WCs zur gemeinsamen Benutzung von Herren und Damen. Ich nehme mal an, dass in diesen Lokalitäten dann keine Pissoirs mehr stehen. Damit ist dann die Frage wohin wickeln gehen sowieso überflüssig. Aber soweit muss es bei uns ja nicht unbedingt kommen, am besten finde ich den Wickeltisch im WC für Menschen mit Behinderung. Falls nicht vorhanden in einer Nische im Damen-WC, der von Müttern und Vätern benützt werden kann.

    • Lisa. sagt:

      Mich stören die nicht. Ich gehe voll angezogen in die Kabine und komme voll angezogen wieder raus, wasche mir die Hände und das wars. Ich würde nur komisch gucken, wenn ein Mann alleine da wäre. Und wenn er sich – in sexistischer Hinsicht – auffällig verhalten würde, dann würde ich ihn auch darauf ansprechen bzw. ihn rauswerfen. Aber ein Mann, der offensichtlich sein Kind begleitet oder wickelt – was soll mich da stören? Der hat genug mit seinem Kind zu tun 😉

  • Hans sagt:

    Wenn Männer das also nicht so toll finden, dass neben ihnen beim Pinkeln eine Frau steht, handelt es sich gemäss Herrn Pickert dabei um „Arschlöcher“.
    Da gehöre ich unzweifelhaft dazu, danke für die Ansage.

  • tststs sagt:

    Läck, ich wundere mich schon gerade über gewisse Kommentare… Als ob es nur einen richtigen Weg gibt, wie diese Herausforderung gemeistert werden kann!

    Die Dame wollte übrigens auch keine Antwort darauf, welche Technik sie anwenden soll oder welche WCs sauberer sind. Sie wollte von einem neutralen Herrn/Papi wissen, wie das männliche Befinden hinlänglich dem Eindringen einer Frau in männliche Gefilde ist.
    So wie vllt auch ein Papi ganz froh wäre, wenn er wüsste, wie er eine Damentoilette zwecks Wickeln am besten betreten sollte.

    (Und ja, Herr Pickert ist nicht das Sprachrohr aller männlicher Klobenutzer, aber wer etwas gegen dieses Prinzip hat, sollte sich nicht in Blogs und Foren rumtümmeln 😉 )

    • Lisa sagt:

      Egal was die Frau wissen wollte – wer etwas fragt, darf die Antwort nicht scheuen. Und in einer funktionierenden Gesellschaft geht es nun mal nicht immer nur um schwarz oder weiss (reine Beantwortung der Frage), sondern auch um den Gesamtkontext. Und dazu gehört eben auch der letzte Hinweis von Nils Pickert und die entsprechenden Kommentare dazu. Ich halte es für einen guten, interessanten Beitrag. Die eigentliche Frage wurde ja auch beantwortet.

    • Martin Frey sagt:

      @tststs
      Von Ihnen ist ja bekannt, dass sie, entgegen der landesüblichen Volksmeinung notabene, am liebsten gleich alle geschlechtergetrennten Klos abschaffen möchten. Beim Autor wundert mich wieder mal seine etwas verkrampft wirkenden Versuche, Gründe zu konstruieren, um der Hierarchieumkehr der Fragestellerin gerecht zu werden, nicht. Dass NP für männliche Klobenutzer mit seinen Antworten repräsentativ ist, glaube ich jedenfalls nicht.
      Was das männliche Befinden angeht, wenn Frauen die Herrenklos (wie übrigens auch Herrengarderoben) ungefragt stürmen, dann können Sie gestrost von einer Gefühlslage irgendwo zwischen Irritation, Unverständnis, Machtlosigkeit bis Gleichgültigkeit ausgehen, angesichts der Tatsache, dass Mann im umgekehrten Fall wohl geteert und gefedert würde. 😉

      • tststs sagt:

        „…liebsten gleich alle geschlechtergetrennten Klos abschaffen möchten“
        Sie etwa nicht?
        Bringt nur Nachteile, keinen einzigen Vorteil. Oder kennen Sie irgendjemanden, der davon profitiert? (Abgesehen von Türschilder-Industrie?)

    • Nils Pickert sagt:

      Dabei würde sich „Sprachrohr aller männlicher Klobenutzer“ auf einer Visitenkarte bestimmt gut machen.

      🙂
      LG Nils Pickert

    • Heidi Herrmann sagt:

      Es gibt da schon einen Unterschied, ob ein Mann im Frauenklo zum Wickeltisch geht oder eine Frau im Männerklo zum Pissoir. Im Frauenklo stehen selten Frauen mit ausgepackten Geschlechtsteilen herum. Wenn Mann also in ein Frauenklo zum Wickeln geht wird er kaum eine Frau in intimer Situation überraschen.
      Ich frage mich in diesem Zusamenhang einfach, warum man in Badis ein riesiges Geschrei macht bezüglich Kindern, sexuellen Uebergriffen und sich entblössenden Exhibitionisten und dann eine kleine Tochter in ein Pissoir zerrt. Und das nur, weil die Mutter offensichtlich ihre Erziehungsarbeit an ein Kleinkind delegiert hat.

      • Anh Toàn sagt:

        Vielleicht machen die Einen ein Geschrei in der Badi und die Anderen nehmen ihre Töchter mit aufs Pissoir.

      • tststs sagt:

        Nope, Frauen packen ihre Geschlechtsteile mitten im Park aus und füttern die Kinder damit!

        Ich gehe einfach davon aus, dass wenn ein Mann Mühe mit neugierigen Blicken hat, dann spielt es keine Rolle, ob ein pinkelnder Junge, ein pinkelnder Mann oder eine hilfestellungleistende Frau gafft, so eine Person würde so oder so die Kabine aufsuchen!

    • Meier sagt:

      Zudem kann es aufgrund der Umstände durchaus sinnvoll sein, dem Kleinen beim Gang aufs Pissoir zu helfen.

      Ich denke da bspw ans Skifahren. Keine Ahnung wie das heute gehandhabt wird, aber als ich noch auf die Bretter stand, war es alles andere als selten dass einem eigentlich zu kleinen Jungen beim Gang aufs Pissoir geholfen wurde. Meist durch einen Mann/Vater, aber keineswegs immer. Dabei habe ich nie erlebt dass jemand ein Problem damit hatte. Und das ist immerhin mehr als 20 Jahre her.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ tststs

        Stillen ist also dasselbe wie seine Geschlechtsteile herzeigen? Seien Sie in Zukunft kosequent und essen und trinken Sie in Zukunft nur noch zuhause.

      • tststs sagt:

        ???
        Ich weiss jetzt zwar nicht, wie Sie darauf kommen….
        Aber ja, sowohl das Pinkeln als auch das Stillen sind natürliche und zwingende Vorgänge und für diese muss ein Geschlechtsteil ausgepackt werden. Und hüben wie drüben gibt es Menschen die das lieber dezent machen und solche, die die ganze Welt daran teilhaben lassen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Wenn Frau in der Öffentlichkeit stillt, verdeckt sie ihre Brust normalerweise mit einem Tuch, so dass man nichts sieht, wohingegen es eher schwierig ist, das Geschlechtsteil während dem pinkeln in ein Tuch zu hüllen, aber naja: vielleicht stehen gewisse Typen drauf?

        Übrigens: Brüste sind keine Geschlechtsteile.

  • Marga sagt:

    Erstens darf diese Dame in die Männertoilette, wenn Not am Mann ist und braucht niemanden zu fragen, denn es ist ja Not am Mann und ihre Anwesenheit schadet niemandem, zweitens hat sie ihrem Goof beizubringen, dass er in das hohe Pissoir brünzlet, wenn er gross genug ist – wie es auch viele andere Dinge gibt, die (noch) nicht für ihn geeignet sind -, drittens hat sie ihm zu erklären, dass es nicht unmännlich oder werweisswas ist, wenn man sich zum Urinieren setzt. Solche „Mamis“ verursachen mir körperliche Beschwerden. Sie sind verantwortlich für eine Generation verzogener Blagen mit unangemessenen Ansprüchen.

    • Sportpapi sagt:

      @Marga: Erstens darf die Dame nur in die Männertoilette, wenn die Frauentoilette gesperrt ist. Ansonsten ist keine Not.
      Zweitens richtig.
      Drittens: Im Stehen urinieren ist allerdings urmännlich…

    • Marusca sagt:

      @Marga: Bingo! genau das! Chapeau für Ihren Kommentar!

  • H. Mueller sagt:

    1. Im Stehen pinkeln darf, wer danach aufputzen kann, wenn was daneben geht. Gilt auch für zu Hause.
    2. Was war nochmal der Sinn separater Damen- und Herrentoiletten (und Duschen im Schwimmbad)? Also entweder bleiben die zwecks Privatsphäre getrennt und alle ab Schulalter (inkl. Eltern) haben im jeweils anderen Bereich nichts zu suchen, oder wir vergessen segregierte Toiletten.

    • Muttis Liebling sagt:

      Aus hygienischen Gründen sollten Männer (auch im Kindesalter) ausschliesslich im Stehen pinkeln, da sitzend der Blasenboden unterhalb des Ureterausgangs der Blase liegt, sich diese also nicht vollständig leeren kann.

      Und warum muss eine Toilette immer sauber sein? Dann hat das Becken eben einen gelben Ring. Urin ist steril, da stört ein Restbelag auf dem Boden überhaupt nicht. Wer es sauber haben will, muss eben putzen. Ich mache das nicht.

      Sie argumentieren wie eine 80- jährigen Hausfrau aus dem 20. Jahrhundert.

      • Hans Hasler sagt:

        Das ist zum einen anatomisch nicht korrekt, zum anderen völlig irrelevant für eine gesunde Person, diese kann nämlich problemlos im Sitzen pinkeln und eine Blase muss ja nicht „vollständig entleert werden“ . Urin ist bekanntlich steril (was Sie ja selber auch sagen, auch wenn Sie offensichtlich nicht verstehen, dass frischer Urin steril ist aber abegestandener Urin auf dem Boden eher nicht).
        Mann kann Hygiene auch als Ausrede verwenden.
        Pinkeln Sie wie Sie wollen – aber Ihr Argument ist das einer 80-Jährigen Seniors ohne Wissen.

      • tststs sagt:

        Auch Sie, ML, verwechseln Harn und Urin. In dem Moment, da sich das Bisi dem Ausgang nähert, ist fertig mit steril.

      • Martin Frey sagt:

        Ohne Ihnen, tststs, die Tüpflisch… Rolle streitig machen zu wollen, aber das stimmt so nicht ganz.
        Urin ist unter normalen Umständen steril, bis er aufs Email (oder wo auch immer sonst hin) trifft. 😉
        Was danach kommt/entsteht, ist eine andere Geschichte…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Martin Frey

        hoffentlich auf Emaille und nichts aufs Email, bez steril, warum muss Mittelstrahlurin denn unbedingt Mittelstrahl sein? Die Kontamination nimmt doch schon vor Auftreffen auf was auch immer für ein Material ihren Lauf?

      • Martin Frey sagt:

        @Steiner
        Das war ein wohl sauberer Freud‘scher…. obwohl man auch Email schreiben kann, wenn ich richtig orientiert bin. 🙂
        „Die Kontamination nimmt doch schon vor Auftreffen auf was auch immer für ein Material ihren Lauf?“
        Natürlich ist nicht jeder Urinstrahl ein sauberer Mittelstrahlurin (bei Männern aber eigentlich iaR schon), da haben Sie recht. Das Problem ist ausserhalb des Körpers, besser gesagt nach der Harnröhre (sprich ab Ausgang) dort passiert wenn schon die Kontamination.
        Urin per se wäre aber eigentlich steril, wie gesagt.

    • Sportpapi sagt:

      Die getrennten Toiletten machen ja eigentlich auch wenig Sinn, werden aber gesetztlich verlangt.
      Aber angesichts der zunehmenden Geschlechtervielfalt wird das ja auch immer mehr diskutiert…

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Muttis Liebling

        Falsch: putzen tut jener, der es schmutzig macht. Ansonsten wird halt das Bad abgeschlossen und die Männer können ihr Geschäft im Stall verrichten.

      • Muttis Liebling sagt:

        Urin ist steril und zählt deshalb nicht zum Schmutz. Urinspuren stören nur Sauberkeitsfetischisten. Ansonsten putzt bei mir/ früher bei uns die Putzfrau. Das macht man grundsätzlich niemals selbst, so wie man nicht selber die Wohnung renoviert oder sich selbst kuriert.

        Der Mann hat allerdings den Vorzug an jedem Ort zu pinkeln. Meine Kindheit in einem brandenburgischen Dorf kannte noch keine Innentoiletten und da hat man als Mann oder Knabe immer direkt in die Jauchegrube gepinkelt und hat sich nicht die Mühe gemacht, ins daneben stehende Plumsklo zu gehen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Doch, ich putze selber, wie die meisten normalen Menschen. Bei jemanden mit Ihrem Standesdünkel könnte man meinen, einen Minimalstandard an Anstand und Hygiene erwarten zu dürfen. Händewaschen auch überflüssig, oder was.

        Die Toilette sauber zu halten unterscheidet den Menschen vom Tier.

  • Peter Vogel sagt:

    Liebe Mütter. Wenn Söhnchen zu klein fürs Pissoir ist dann soll er mit Ihrer (oder Papas) Begleitung lernen wie man eine Toilette benutzt, ob auf der Männer- oder Frauentoilette ist im Prinzip egal. Ein solches Thema derart kompliziert zu gestalten ist nur im 2019 möglich, hauptsache der Bub wurde mit Samthandschuhen angefasst und hat gelernt, dass er auch dumme Entscheidungen durchsetzen kann wenn er lang genug quengelt.
    Liebe Frauen, findet euch damit ab dass wir Männer im stehen pinkeln. Das ist schon seit hunderttausenden Jahren so.

    • peter sagt:

      Und auch nach so vielen Jahren trefft ihr nicht…

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Also, mein Mann definiert seine Männlichkeit nicht übers im Stehen zu pinkeln.

        Aber grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, solange die Toilette inkl Boden und Wand vollkommen sauber hinterlassen wird.

  • Konrad sagt:

    Ein dekadentes Problem unserer Überflussgesellschaft. Was für eine Helikopter-Mutti! Unreif und unsicher bis in die Zehenspitzen. Das sind tatsächlich Probleme! Und wenn ein Mann gleichzeitig die Örtlichkeit nutzt, wird er von der Tussi wegen sexueller Belästigung, wegen Exhibitionismus und als Pädophiler verklagt.

  • Jane Doe sagt:

    Dem Sohn klarmachen, dass er ein Pissoir benutzen kann, wenn er gross genug dazu ist. Solange er Mamis Hilfe braucht, wird die Damentoilette benutzt. Im Sitzen. Ist die Frage echt ernst gemeint?
    Irgendwie beängstigend, dass der Dame diese naheliegenste Möglichkeit nicht in den Sinn kommt und sie den Sohn lieber draussen hinpissen lässt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      😀

    • tststs sagt:

      Und den Mädchen bringen wir zeitgleich die ausgefallensten Techniken bei, damit sie ja nicht mit der Klobrille in Berührung kommen…

      Jeises… wieder mal Zeit für einen Kopfschüttler: tststs

      • Roxy sagt:

        Klobrillen sind hygienischer als Smartphones. Phobiker enden dann als Howard Hughes…. tststs

      • Eddie Brienz sagt:

        @Roxy „klobrillen sind hygienischer als handys“. Aha, was man hier nicht alles lernt. Und Veganerblut heilt Krebs.

      • Martin Frey sagt:

        @Brienz
        Im Gegensatz zu Veganerblut gibt es beim Handy eine Evidenz:
        https://cals.arizona.edu/news/why-your-cellphone-has-more-germs-toilet

      • tststs sagt:

        Das stimmt tatsächlich, Roxy! Nichtsdestotrotz tun „wir“ so, als ob ein WC-Ring der 3. Vorkreis zur Hölle ist.
        Und eben, ich bin mir ziemlich sicher, dass einige, die jetzt so tun, als soll man diesen verzogenen Gof gefälligst einfach auf die Schüssel setzen, niemals ihre Kinder (Mädchen oder Junge) einfach so auf einem öffentlichen WC den Thron besteigen lassen.

        (Ich persönlich gehöre nicht zu denen, nur bei den Toitois vermeide ich jeglichen Kontakt)

    • Peter Vogel sagt:

      Ist im 2019 leider normal. Hauptsache die Kinder bekommen was sie wollen und quengeln nicht. So hat es jedenfalls den Anschein.

    • Marga sagt:

      Bedauerlicherweise wird die Frage ernst gemeint gewesen sein. Es scheint, als gebe es immer mehr solcher unfähiger „Mamis“.

      • Nils Pickert sagt:

        Ich fänd es ja super, wenn wir das Mami-Bashing lassen und niemandem „Unfähigkeit“ unterstellen, weil er oder sie eine Frage hat.

        LG Nils Pickert

      • 13 sagt:

        @ Nils
        Wenn man das Mami-Bashing verhindern will, sollte man vielleicht nicht unbedingt Beiträge solcher Mütter bringen und ihr empfehlen, ohne auf Bedürfnisse anderer zu schauen, durchs Leben zu gehen. Damit ist den Mamis gerade nicht geholfen, weil wegen einzelner weniger immer mehr Menschen die Augen verdrehen, wenn man mit einem Kind einen öffentlichen Raum betritt. Schauen Sie den Beitrag von Marga. Dafür sollte keine Plattform geschaffen werden.

      • Jane Doe sagt:

        @Nils Pickert: Solange ich mich wegen des Benehmens solcher Mütter quasi schon profilaktisch entschuldigen muss, wenn ich mit meinen Kindern in der Öffentlichkeit unterwegs bin, finde ich etwas Mami-Bashing durchaus angebracht.

      • Röschu sagt:

        @Nils Pickert
        Ganze Gruppen von Männern pauschal als „Arschlöcher“ zu beschimpfen ist aber ok, oder?

      • tststs sagt:

        Dann hätte ich jetzt gerne Ihre Antwort gehört, Marga.
        Sie – und alle anderen fähigen Mütter und Väter hierdrin – könnten ja die Antwort einfach so aus dem Ärmel schütteln!

  • Michèle Pine sagt:

    Der Sohn verlangt aufs Pissoir, obwohl er noch nicht hochkommt und noch nicht trifft?
    Mama erfüllt alle, auch die schrägsten Wünsche ihres Sohnes?
    Hält womöglich ihrem 5jährigen auch noch s Schnäbi, damit nichts daneben geht?
    Lernt sie ihn auf diese Weise Respekt vor Frauen?
    Indem sie sich von ihm derart gängeln lässt?
    Oder ist der Brief dieser Mutter ein Witz?

  • maike sagt:

    Boh eijh ! Ist das echt ein Problem als Frau auf ein MännerWC zu gehen ? Zum einen habe ich – als Frau – feststellen müssen, das MännerWCs deutlich sauberer sind als DamenWCs. Und zwar immer dann, wenn ich nicht gewillt bin, mich in die lange Schlange vor dem FrauenWC anzustellen, wenn alles auf dem MännerWC frei ist.
    Als Mutter zweier Töchter würde ich der Mutter empfehlen, egal auf welches WC sie geht, die Kabine zu nutzen und dem Nachwuchs beizubringen, wie man sein kleines Geschäft gut im Sitzen verrichten kann.

    • Eddie Brienz sagt:

      Ja, wir Männer finden es wunderbar, wenn auch im wohl letzten Refugium plötzlich Frauen auftauchen und uns beim Pinkeln sehen. Umgekehrt kommt es sicher auch gut an…

    • 13 sagt:

      @ maike
      Lassen Sie wenigstens beim pinkeln im Männerklo die Kabinentür offen? Der Fairness halber?

    • Roli sagt:

      @maike
      Genau mit dieser selbstverständlichen Aroganz in die männliche Privatsphäre einzudringen macht sie ziemlich unsympatisch. Für das Urteil muss ich sie nicht mal persönlich kennen da reicht der Kommentar.

  • Susan sagt:

    Mich stört auch der umgekehrte Fall: wenn Mütter ihre bereits präpubertären Söhne in der Badi in die Frauendusche mitbringen, wo sie mich dann verschämt, aber nicht ganz diskret ausmustern, weil ich nackt unter der Dusche stehe…

    • tststs sagt:

      Wenn Sie die musternden Blicke stören (ich gehe jetzt mal davon aus, dass weder Alter noch Geschlecht eine Rolle spielen), dann wählen Sie bitte eine Kabine mit Sichtschutz.
      Ich gehe deshalb prinzipiell – wenn vorhanden – in Familiengarderoben. Da wird das Kind gleich mit der Normalität des Fleisches konfrontiert, dass Busen und Schnäbi bald einmal an Faszination verlieren… weil, hey, hät ja eh jede…

      • Sportpapi sagt:

        Ich frage mich gerade, wie es wohl ankommen würde, wenn ich prinzipiell in die Familiengarderoben gehen würde, so ohne Familie…

      • Susan sagt:

        Nein, es sind nicht die musternden Blicke an sich (dann würde ich natürlich nicht nackt duschen), sondern eben GERADE die Kombi von Alter (wie gesagt präpubertär, also höheres Primarschulalter) und Geschlecht. Hat in einer FRAUENdusche nichts verloren. Spaziert da aber regelmässig rum.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Nicht gerade toll. Aus nachvollziehbaren Gründen. Wobei ich auch nicht glaube, dass kinderlose Frauen da so geschätzt werden. Ist jetzt nur eine Vermutung. Wir haben hier so etwas nicht. Lehrpersonen sollte aber eh keine Garderobe betreten während sich Kinder umziehen. Bis und mit Kindergarten ausgenommen. Unabhängig vom Geschlecht.

    • Sportpapi sagt:

      @Susan: Kann ich verstehen. Oder wenn die Lehrerin mal kurz in der Männergarderobe nachschaut, was ihre Schutzbefohlenen so tun…

    • Lisa. sagt:

      Auch wenn es unangenehm ist: die Mutter darauf ansprechen (aber unter vier Augen!). Vielleicht reagiert sie ärgerlich, vielleicht braucht sie aber auch einen äusseren Anstoss um zu merken, dass man Söhne in diesem Alter auch mal alleine was machen lassen kann (sprich Männerdusche verwenden).

      • Susan sagt:

        Lisa, es ist eben nicht die eine Mutter, sondern das kommt regelmässig immer wieder mit wechselnder Besetzung vor. Was ich erst recht nicht nachvollziehen kann. Ausserdem hab ich mal eine drauf angesprochen, die hat dann gemeint, sie kann doch den Jungen nicht unter Männern alleine lassen – so Sicherheitsrisiko wegen Glüschtler und so. Da war ich dann doch sprachlos. Auch wenn ich den Gedanken nachvollziehen kann, kann ich der Mutter dann ja nicht ans Herz legen, sich psychologisch begleiten zu lassen. Die seifen dann übrigens ihren grossen Jungs dann auch meist noch die Haare ein…

  • Karl-Heinz sagt:

    „Mein Sohn (5) hat entschieden“
    Da liegt das Problem.

    • tststs sagt:

      Wieso?
      Ich finde dies durchaus eine altersgerechte Entscheidungsfrage.

      • Hans Hasler sagt:

        Die Entscheidung, etwas zu machen, zu dem das Kind physisch gar noch nicht in der Lage ist, scheint mir jetzt nicht besonders altersgerecht zu sein. Eher die Definition von nicht altersgerecht.

      • Sportpapi sagt:

        @Hans Hasler: Das ist Unsinn. Das Kind kann selbstverständlich in ein Pissoir pinkeln. Nur sind diese falsch gebaut, da nichts kindsgerecht zu hoch.

    • Lisa. sagt:

      Jo. Ein Kind mit 5 entscheidet viel wenn der Tag lang ist. Dass es jetzt vegetarisch isst (kann man machen lassen, nach ein paar Tagen ist es meist wieder Geschichte). Dass es Pilot wird (dann geht der nächste Ausflug zum Sportflugplatz). Dass es alleine auf Reisen geht (da kann man auch ein paar nette Szenarien durchspielen). Dass es Stehpinkler ist (da merkt das Kind, dass das alleine eben noch nicht geht). Ich bin absolut dafür, dass man auf ein Kind eingeht und es ernst nimmt. Aber es ist und bleibt immer noch ein Kind, das die Tragweite seiner Entscheidungen noch nicht absehen kann. Das ist der Job der Eltern – die sich nicht jeder Entscheidung des kleinen Individuums beugen müssen.

  • tststs sagt:

    Und jetzt machen wir noch einen Schritt weiter zurück, betrachten das ganze Bild und fragen uns dann: Was war/ist eigentlich der Sinn geschlechtergetrennter Toiletten?
    😉
    Ich finde übrigens alle drei Variante völlig i.O.: Wildpinklen, Herrenklo, Damenklo.

    • Maria sagt:

      Ich warne Sie freundlich: Sollte ich Sie dabei erwischen, wie Sie an meine Hauswand „i.-O.-Wildpinkeln“, werden Sie den Vorfall nicht so rasch vergessen.

  • Dani sagt:

    Ich sehe das so wie andere: Der Junge setzt sich hin, und basta. Wenn er gross genug ist kann er im stehen pinkeln. Ich kann verstehen dass die Mutter mit dem Jungen aufs Klo gehen muss, dabei würd ich mich noch nicht mal beim Stehpinklen stören. Wenn der Junge daneben pinkelt, wird natürlich gewischt. Musste erst letzten Monat einen Herrn mit Sohn laut daran erinnern, dass sein Spross gerade neben das Stehpissoir gepisst hat. Nachdem ich sehr laut wurde und immer mehr Leute sich dazu gestellt haben hat er dann wiederwillig aufgewischt, obwohl er es den Putzdamen zumuten wollte.

  • sara sagt:

    Danke Herr Pickert für die letzte Frage, die mir mich sehr wichtig dünkt.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Es fällt mir ziemlich schwer diese Frage als echt zu sehen, falls ja, dann wundere ich mich sehr- ist dieser Haushalt mit einem Pissoir ausgestattet? Oder der Vater ein überzeugter Stehpinkler? Der seinem Sohn dann aber nicht nur Vorbild beim stehen ist, sondern auch beim allfälligen „Sprüher wegputzen“?

    Wie wird bei anderem „das will ich entschieden und zwingend“ vorgegangen?

    Ich hoffe nicht dass der mb sich allmählich in eine Art „Mama-anabelle&wir suchen die abstrusten Fragen“ entwickelt, wäre wirklich schade!

    • Martin Frey sagt:

      @Steiner
      „Ich hoffe nicht dass der mb sich allmählich in eine Art „Mama-anabelle&wir suchen die abstrusten Fragen“ entwickelt, wäre wirklich schade!“
      Das hoffe ich auch nicht. Aber die ersten Wochen geben noch nicht wirklich Anlass dazu. Denn falls überhaupt Beiträge geschaltet wurden, waren sie entweder Annabelle-like oder sonstwie schwach.

    • Roxy sagt:

      Brunhild – das dacht ich mir auch. Die Behandlung dieser „Frage“ ist der absolute Tiefpunkt. Da kann sich dann der Peter Schneider in der Presseschau zurecht wieder lustig machen über den MB.

  • Theobald Fankhauser sagt:

    Der letzte Pasus ist entscheidend. Ja, weil unsere Kinder akzeptieren, dass sie noch nicht gross genug sind. Erst wenn sie selbständig ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen können, sollen sie das Pissoir nutzen.
    Eine eher rethorische Frage der Mutter nimmt mich dennoch Wunder: Bis zu welchem Alter wird öffentliches Wildpinkeln von Kindern toleriert? Ich meine, sie müssen das Zurückhaulten ja auch erst erlernen.

    • Thomas Weger sagt:

      Das hängt doch davon ab wo man sich befindet. Wenn es sich vermeiden lässt solle man es besser lassen.
      Was mich eher Wunder nimmt: Auf eine rethorische Frage erwartet man keine Antwort, warum fordern Sie dann diese mit der Floskel „nimmt mich dennoch Wunder“?

  • Roxy sagt:

    Liebe Mutter meine Antwort ist etwas direkter. Sie machen sich zum Affen, wenn sie für ihren Sohn den Handlanger auf dem Männerklo spielen.
    Ich habe meine Söhne nie zum Pissoir hochgehoben und auch noch nie jemand gesehen der so etwas im öffentlichen Klo gemacht hat. Bist du zu klein, setzt du dich auf die Schüssel. Punkt.
    Man kann und soll den Kindern auch klar zeigen, dass man ihnen nicht jede völlig sinnlose Idee erfüllt.

    • Leo Schmidli sagt:

      1. Ich habe meinen Sohn regelmässig hoch.
      2. Warum ist die Idee sinnlos?
      3. Punkt.

    • Eric sagt:

      Absolut richtig, nur sehe ich in meinem Bekanntenkreis, dass man den Kinder alle Wünsche sofort erfüllt. Nein sagen gibts fast nciht mehr.

    • Gerhard Engler sagt:

      Roxa hat 100% recht. Und zu Hause pinkelt der Kleine ja auch in ein normales WC.

    • Sportpapi sagt:

      Selbstverständlich habe ich meine Söhne zum Pissoir hochgehoben. Aber verlangt wurde es eigentlich nicht. Und entscheiden tut immer noch der Vater (die Mutter hat dabei nichts verloren!).

  • Martin Frey sagt:

    Die Frage an sich ist schon so seltsam, weshalb man sich wundert ob sie überhaupt echt ist. Denn eines ist an sich klar: Frauen haben auf Männertoiletten sowenig zu suchen wie Männer auf Frauentoiletten. Auch wenn viele Frauen, wenn es ihnen gerade passt, auf diese ungeschriebene Sittenregel pfeifen.
    In unseren Breitengraden gibt es, anders als in anderen Ländern, keine altersgerechten Urinals, weshalb ein Dreikäsehoch der stehend pinkeln möchte, sowieso naheliegenderweise eine Kabine aufsuchen muss. Und solange er das nicht selber kann, definiert das Geschlecht der Begleitung den Ort.
    Einzig der letzte Abschnitt weist auf das offensichtliche, nämlich die einzig richtige Antwort auf ein solches Anliegen, hin.
    Nebenbei, Herr Pickert, Damentoiletten sind nicht sauberer. Nur so.

    • tststs sagt:

      „auf diese ungeschriebene Sittenregel pfeifen.“
      und
      „definiert das Geschlecht der Begleitung den Ort.“
      Supi, also viel einfacher können man einem Kind dieses Pfeifen auf Sittenregeln nicht beibringen…
      😉

      • Martin Frey sagt:

        Sie sprechen in Rätseln, liebe tststs. Oder habe ich mich unklar ausgedrückt?

      • tststs sagt:

        Sie haben sich sehr klar ausgedrückt, nur IMHO etwas widersprüchlich.
        Sie finden es eine Unsitte, wenn man nicht auf das vorgesehene WC geht (und ich stimme Ihnen da durchaus zu).
        Gleichzeitig zwingen Sie gegengeschlechtliche Eltern-Kind-Paarungen auf das WC des Erwachsenen, das Kind führt also genau die Unsitte aus, die es später lassen soll. (Und ja, es macht auf die kindliche Prägung/Psychologie einen Unterschied, ob es sich selbst unkonform verhält oder jemand anderes .)

    • Theobald Fankhauser sagt:

      „Frauen haben auf Männertoiletten sowenig zu suchen wie Männer auf Frauentoiletten.“
      Nein, denn Wickeltische sind oftmals nur bei Frau3n installiert, da muss der Mann dann auch hin. Ich denke aber allgemein sollte es bis zum 6. Lebensjahr keine Frage sein, dass die Kinder mit egal welchem Elternteil mitgehen.

    • 13 sagt:

      @ MF
      „Einzig der letzte Abschnitt weist auf das offensichtliche, nämlich die einzig richtige Antwort auf ein solches Anliegen, hin“
      Eigentlich ja nicht einmal das, weil es nicht darum geht, wie sich die Mutter auf dem Männerklo fühlt, sondern andere Klo- resp. Pisoirbenutzer, die über das entsprechende Equipement verfügen und darum rechtmässig dort sind…

      Im umgekehrten Fall würde ich beim Wickeltisch eine Ausnahme machen.

    • Meieriesli sagt:

      „Frauen haben auf Männertoiletten sowenig zu suchen wie Männer auf Frauentoiletten.“
      Ist mir schlicht schnuppe. Von mir aus können geschlechtergetrennte Toiletten eh abgeschafft werden.

    • Martin Frey sagt:

      @tststs
      Das ist kein Widerspruch, sondern Motivation für Entwicklung von Selbständigkeit.
      @13
      Ich meinte nur den sachten, überfälligen Hinweis (nach längerem Geschwurbel) auf die offensichtliche Hierarchieumkehr im Mutter-Kind Verhältnis. Ich bin sehr dafür, auch bei Kindergärtnern diese bei ihrer Meinung abzuholen. Aber Eltern sollten sowohl eine Meinung haben wie auch eine Haltung zu vertreten wissen, ohne die unmöglichsten Dinge unter der Prämisse „das Kind will….“ zu befürworten.
      Ich teile deine klaren Ansichten bezüglich der Respektierung der entsprechenden WC-Privatsphären. Leider aber wird das von einem Teil der (ausschliesslich weiblichen) Bevölkerung weder geteilt noch respektiert (Zitat „Ist mir schlicht schnuppe„)
      Das Problem der Wickeltische ist anders zu lösen.

      • 13 sagt:

        Wir sind da ja völlig einer Meinung. Mir ging es aber darum, dass der Umstand, dass das der Mutter unangenehm sein könnte, hier eigentlich eine untergeordnete Rolle spielen sollte. Denn sie hat die freie Wahl, ob sie sich dem Willen des Kindes beugt oder nicht. Andere Klobesucher haben diese nicht. Meinen Kindern ist das Wort „nein“ gut bekannt. Ich habe jedoch durchaus den Anspruch dieses jeweils kurz zu begründen (ist auch für mich selber nicht so schlecht zu reflektieren, ob es wirklich nachvollziehbar ist, etwas nicht zu erlauben). Und in der vorliegenden Situation wäre ein „Ich will nicht ins Männerklo“ m.E. nicht die vorwiegende Erklärung, sondern der Respekt gegenüber der Privatsphäre anderer.

      • 13 sagt:

        Das Problem der Wickeltische kann anders gelöst werden, nur nicht unbedingt vom Gast, eher vom Gastgeber. Und irgendwo auf den Boden kauern, obwohl ein Wickeltisch besteht, nur weil er am falschen Ort ist, scheint mir persönlich zu übertrieben. Ich zumindest habe in einem solchen Fall vollstes Verständnis für den Vater. Und wenn er zuvor noch kurz ein „Ist es ok?“ in die Runde wirft erst recht.

  • Andreas M Müller sagt:

    Oder aber frau geht mit Söhnchen aufs Frauenklo, hilft dort Söhnchen mit Pipi in die Schüssel oder noch besser, bringt ihm gleich in jungen Jahren den weisen Spruch bei: „Sich zum Pinkeln hinzusetzen, ist weder unmännlich noch eine Zumutung.“ Zum Pissoir gehts denn, wenn gross genug.

    • Otto Huser sagt:

      Junge Damen und junge Mütter, die kleine Männer auf öffentlichen Toiletten über dem Pissoir halten … eine lebensnahe Konstellation für den Pappablogger. Wenn dann die kleine Schwester oder Tochter auch noch daneben steht, dann wird es Zeit, dass mann als richtiger Mann für diesen Notfall gewappnet, das Haus nur noch mit Windeln verlässt …

    • Bärbel Goll sagt:

      Als gebe es keine größeren Probleme auf der Welt! Einfach lächerlich, so ein Problem öffentlich zu machen! Mein Enkelsohn und ich gehen auf die Damentoilette und es wird sich beim „Pinkeln“ hingesetzt! Das kann man den Jungen „Herren“nicht früh genug beibringen. Dieses Verhalten habe ich früher bereits erfolgreich mit meinem Sohn geübt und er hat keinen Schaden genommen…….

    • Sportpapi sagt:

      Die Forderung, dass Männer sich hinzusetzen haben, scheint ja in der Geschlechterfrage ganz zentral zu sein. Hat man den Mann erst richtig domestiziert, ist er wohl auch sonst gefügig.
      Die Frauen wiederum machen dann die grössten Eiertänze, um selber ja nicht abzusitzen.
      Aber das ist ja natürlich ganz etwas anderes!

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Mir ist es egal, ob jeman beim Geschäft, ob gross oder klein, sitzt, steht, oder Handstand macht. Ich ERWARTE lediglich IMMER eine saubere Toilette.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Wir sind ja in letzter Zeit selten einer Meinung, aber da musste herzhaft lachen. Wie sehr habe ich die Anweisungen meiner Mutter gehasst, ja nicht abzusitzen. Und heute die grosse Empörung, dass ich das meinen Kindern anders beibringe. Was solls. Wir sitzen, also der weibliche Teil der Familie, und leben noch. Ich werde nie verstehen, warum manche Frauen das Gefühl haben, as den Männern vorschreiben zu lassen. Ich lasse mir ja auch nicht vorschreiben ob ich ein Tampon oder eine Menstasse benutze.
        Von domestizierten Menschen erwarte ich, dass sie ein sauberes Klo hinterlassen, was auch immer sie da taten und welches Geschlecht sie auch immer haben mögen. So schwierig ist das aber nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Freut mich, dass wir mal gemeinsam lachen… Ernsthaft – diese „Absitzen“-Kleber überall gehen mir langsam richtig auf den Geist.
        „Von domestizierten Menschen erwarte ich, dass sie ein sauberes Klo hinterlassen, was auch immer sie da taten und welches Geschlecht sie auch immer haben mögen. So schwierig ist das aber nicht.“
        So ist es.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Noch eine Geschichte am Rande. In den Ferien in Italien gibt es immer noch Restaurants, die nur die guten alten Steh-Klos kennen.
        Da lernten die Kinder plötzlich warten, denn auf diese wollten sie dann doch lieber nicht, sondern erst später wieder zu Hause…

      • 13 sagt:

        Brrr, von wegen „die guten alten“. Ich hasse diese wie die Pest! Wie ich jederzeit dafür zu haben bin, das Recht der Männer auf das Pinkeln im Stehen zu verteidigen, fordere ich als Frau vehement die Möglichkeit ein, absitzen zu können!
        Warten tun meine Kinder deshalb nicht. Sie kommen jedoch immer mit feuchten Schuhen und Hosen vom WC weil alles vollspritzt. Sehr appetitlich.

  • Seeländer sagt:

    Mein Tipp:
    Wenn es wie auf vielen neueren Pissoirs eine tieferliegende Schüssel hat, dann helfen Sie dort beim Hosen öffnen und schliessen (zielen und schiessen will er schliesslich selber!)
    Wenns nur hohe Erwachsenen-Schüsseln hat, dann gehen Sie in eine Kabine, dort tut es zu meinem Ârgernis noch manch anderer Seuniggel im stehen.
    Gruss aus dem Seeland

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Warum kann man einem 5 Jährigen nicht einfach erklären, dass er das Pissoir erst dann benutzen darf, wenn er es alleine kann? Bis dahin darf er zuhause das ganze Bad vollpinkeln, anstatt in der Öffentlichkeit an einen Baum zu pinkeln.

      • Andreas sagt:

        Also als Mann würde mich das nicht stören, aber ich würde mich wundern, dass der Kleine schon dirigiert. Ausserdem, beim Ausgehen in Clubs ist es an vielen Orten schon fast normal, dass Frauen bei Überfüllung der Damentoilette ins Herrenklo gehen. Da die Männer meist aufs Pissoir gehen, sagen denn auch viele Frauen die Toiletten wären sauberer, was mich persönlich immer gewundert hat. Ich habe nie erlebt, dass sich jemand deswegen gestört hat oder sich beschwerte. Mir war das auch immer völlig egal. Andersrum gäbe es wohl Probleme.

      • Maru sagt:

        TvS: Ganz einfach, weil nach der ersten Geburt gaaaanz vielen Muttis mit der Plazenta gleich auch noch das Hirn rausflutscht.

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