Best of: Dumm, dümmer, Kita-Kind?

Während der Ferienzeit publizieren wir Texte, die besonders zu reden gaben. Dieser Beitrag erschien erstmals am 23. Januar 2019.

Krippen-Verteufelung statt Unterstützung: Arbeitende Mütter werden stets kritisiert. (Foto: iStock)

Noch bevor ich mein Kind geboren hatte, fühlte ich mich schuldig. Just in der Zeit, als ich ein paar Monate schwanger war, machte der Zürcher Psychologe Guy Bodenmann Schlagzeilen, die mein schlechtes Gewissen aufkeimen liessen. Ich informierte mich über verschiedene Kinderbetreuungsstätten, weil ich vorhatte, nach der Geburt wieder arbeiten zu gehen. Doch verdammte ich mein Kind damit dazu, womöglich ein bindungsgestörtes und emotional verstümmeltes Wesen zu werden? Das zumindest könnte man meinen, glaubt man dem zitierten Psychologen und entsprechenden Kommentaren.

Ja, ich war verunsichert! Als mein Kind in die Krippe kam, versuchte ich mich an den beiden Tagen so zu organisieren, dass mein Sohn so früh wie möglich abgeholt wurde. Immerhin war er damals erst sieben Monate alt! So brauchte er sich an diesem vermeintlich schädlichen Ort nicht zu lange aufzuhalten. Doch mein Sohn machte in der Krippe wahnsinnige Entwicklungssprünge. Ich bemerkte, wie sehr er von diesem Ort profitierte. Wie er offen, sozial und für sein Alter sehr selbstständig wurde.

Kitas vermindern den IQ?

Dann aber lässt dieser konservative Opa und Ex-SVPler Bortoluzzi Flyer in Haushalte verteilen, die vor den Folgen früher Fremdbetreuung warnen: Der IQ von Kindern würde sich aufgrund der Kita reduzieren, steht da. Denn: Mit jedem zusätzlichen Monat, den Kinder in der Kita verbringen, reduziere sich ihr später gemessener IQ um durchschnittlich 0,5 Prozent. Laut Bortoluzzi hat sich der IQ meines Kindes also bereits um fünf Prozent gemindert – und das nach nicht einmal einem Jahr in der Kita.

Weshalb mich diese Aussage dennoch nicht verunsichert? Nun, ich habe gesehen, wie gut es meinem Sohn in der Kita geht und wie er die Kita vermisste, als wir im Urlaub waren. Mein schlechtes Gewissen bleibt aus. Stattdessen werde ich wütend. Ich frage mich: Wieso wird die Mutterschaft noch immer derart idealisiert, dass eine gute Mutter zu Hause sein und ihre Glückseligkeit beim Babywickeln, Liedersingen und Breiverfüttern finden muss? Und weshalb müssen sich Frauen, die sich gegen Kinder entscheiden, dafür rechtfertigen – und werden als abnorm und egoistisch verurteilt?

Zeit, unsere Familienpolitik zu optimieren!

Immer wieder wird Müttern signalisiert, dass sie sich entscheiden müssten: Kind oder Beruf. Sogar im Bundeshaus wurde vergangenes Jahr die Basler Grossrätin Lea Steinle des Saales verwiesen, weil sie mit ihrem Baby im Tragetuch zur Abstimmung kam. Und auf der Aargauer Nationalrätin Irène Kälin wurde herumgehackt, weil sie ihr Kind im Bundeshaus stillte. Gerade im Bundeshaus ist ein solcher Umgang mit Müttern fatal und hat Signalwirkung. Männliche Politiker implizieren, dass gute Mamas zu Hause bleiben, anstatt dass sie etwas an der kinderfeindlichen Situation ändern, die mitunter daran schuld ist, dass man Kinder sehr früh in die Kita abgibt. Ein irrwitzig kurzer Mutterschaftsurlaub verunmöglicht es vielen Frauen, länger beim Kind zu Hause zu sein. Unterstützung vom Vater ist nur begrenzt da, dank eines nicht existierenden Vaterschaftsurlaubs. Und auf eine Elternzeit zu hoffen, ist in diesem Land derzeit utopisch oder naiv.

Es ist an der Zeit, die Debattenhoheit über Krippen nicht mehr Männern zu überlassen, die aus der Theorie kommen oder sich Frauen wieder an den Herd wünschen. Vielleicht wäre es Zeit – mit jedem Flyer, den man in den Briefkasten geworfen kriegt, mit jeder Studie, die Müttern ihr Depot des schlechten Gewissens wieder neu auffüllt, und mit jeder Politikerin, der es erschwert wird, als Mama ihrer Arbeit nachzukommen –, eine gescheitere Familienpolitik zu fordern. Denn nur hier kann man wirklich etwas von Grund auf für Mütter tun, die ihre Kinder gerne länger zu Hause betreuen. Ein schlechtes Gewissen zu machen, reicht nicht.

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59 Kommentare zu «Best of: Dumm, dümmer, Kita-Kind?»

  • Müller sagt:

    In Sachen Kinderbetreuung, Elternzeit, KITA-Subventionierung ist die Schweiz ein Entwicklungsland. Stimmungsmacher begründen das mit „es ist zu teuer“… Was wirklich teuer wird, ist ein Mangel an Kindern (wirtschaftlich gesehen „Arbeiter“), da man den Mangel kompensieren muss: entweder wir arbeiten alle bis 80 (wollen wir das?), fördern die Immigration aus Ländern mit Geburtenüberschuss (Mehrkosten, diese zu integrieren), investieren in die Technologie (und ersetzen mangelnde Menschen durch Maschinen). Aber nichts tun geht nicht mehr lange… Ausser es ist ok für uns, wenn die Bevölkerung und die Wirtschaft schrumpfen. Wollen wir ja aber auch nicht. Am besten scheint mir immernoch, mehr Teilzeitpensen zu schaffen, die Frauen zu mobilisieren und KITA-Plätze zu subventionieren.

  • Chris Fogg sagt:

    Es geht doch nicht um IQ oder Sozialkompetenz beim Kind. Für mich als Eltern stellt sich die Frage: Bin ich für mein Kind da, übernehme ich die Verantwortung und passe mich an. Oder lebe ich mein Ego Leben aus. Da bin ich halt sehr altmodisch gestrickt und unsere Kinder danken es uns.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Und Verantwortung zu übernehmen heisst arbeitslos zu sein, um die Kinder selber betreuen zu können?

    • Poison Ivy sagt:

      Geht uns ähnlich. Weil wir Verantwortung für unsere Familie übernehmen und Wohlfahrt sowie wirtschaftliche Sicherheit ein Teil davon sind, arbeiten wir beide zusammen 140%. Die beiden Kita-/Tagesstruktur-Tage pro Woche waren/sind easy für die Kids. Es ergaben sich zum Teil auch langjährige Freundschaften daraus.

      So konnten wir uns ein Eigenheim in einem sehr netten Quartier mit vielen Familien in einem tollen Städtchen leisten. Und alle zusammen (Eltern und Kinder) können wir uns unser Leben gestalten wie es für uns als Familie und insbesondere für den Nachwuchs stimmt. Unsere Kinder danken es uns ebenfalls sehr.

  • Hans Meier sagt:

    „Immer wieder wird Müttern signalisiert, dass sie sich entscheiden müssten: Kind oder Beruf. Sogar im Bundeshaus wurde vergangenes Jahr die Basler Grossrätin Lea Steinle des Saales verwiesen, weil sie mit ihrem Baby im Tragetuch zur Abstimmung kam. Und auf der Aargauer Nationalrätin Irène Kälin wurde herumgehackt, weil sie ihr Kind im Bundeshaus stillte. “
    Also, erstens: wo genau wird immer wieder signalisiert, dass sich Mütter entscheiden müssten zwischen Beruf und Kind? Ebensogut kann ich hier behaupten, dass gerade Gegeiliges der Fall ist… Es genügt ja eine beliebige Zeitung aufzuschlagen und man findet zuhauf Texte wie diesen Artikel.
    Zweitens: Es kann natürlich nicht sein, dass jemand sein Kind zur Arbeit mitnimmt, um nach Belieben Mami zu spielen. Dafür gibts ja die Kita!

  • Karin Keller sagt:

    Es geht doch nicht nur um die Frage, ob Kita oder nicht, sondern darum, wieviel Kita in welchem Alter sinnvoll ist! Ein paar Monate alte Kinder 5 Tage pro Woche in die Kita zu schicken, entspricht nicht den Bedürfnissen von Kleinkindern…

  • Regula sagt:

    El Greco ist ein Provokateur und kein Kinderpsychiater. Ein Provokateur, der sich
    amüsiert, wenn es anderen bitterernst ist. Ich habe keinen statistisch-wissenschaftlichen Befund, nur eine persönliche Erfahrung zu teilen. Meine zwei Teenager waren in der Kita und sind normal, nicht zu unterscheiden von Kindern, die nie ausser Haus betreut wurden. Sie sind nicht besser, aber auch nicht schlechter. Sie sind wie sie sind und wären kaum anders, wären sie nur mit mir zu Hause gewesen. Wir machen viel zu viel Aufhebens über die Betreuungsformen. Ein entspannterer Umgang würde allen helfen.

  • Markus Moreno sagt:

    Unser Grosskind ging ab 14 Monaten täglich in die KITA. Diese hat ihm bestens geholfen. Es ist wesentlich früher sozialisiert worden, es weiss wie mit Fremden umgehen, es ist unendlich gefördert worden, wie die Eltern es nie+nimmer hätten tun können. Die Kritik an den KITAs ist völlig, aber auch völlig daneben.

    • Sela sagt:

      @Nochlieberpapi: nein, diesen Schluss müssen Sie daraus nicht ziehen. Wohl eher, dass man als Eltern einfach darum bemüht sein sollte, Säuglingen & Kleinkindern nebst qualitativ guter Betreuung auch möglichst konstante Betreuung zu geben. Das lässt sich durchaus mit ausserfamiliärer Betreuung anstreben…
      Aber einfach unkritisch Kitas hochzujubeln dient zwar der Beruhigung der Eltern, sicher aber nicht den Kindern…
      Meine besuchen by the way auch eine Kita…

      Spannend finde ich ja, das viele Betreuerinnen ihre eigenen Kinder nicht in eine Kita geben würden.

      Und ja, auch in der Sippe bzw bei den eigenen Eltern läuft nicht alles optimal! So ist das Leben eben! 😉

  • GernePapi sagt:

    Der Artikel ist extrem dünn, und bemüht doch recht unsinnige Primärliteratur in Form eines Flyers der SVP im Briefkasten.
    Etwas mehr Qualität in der Recherche wäre heute doch durchaus möglich.

    Meine private Meinung: Nach einer ersten Phase von einigen Monaten wo das Kind wenig interagiert und vor allem die Mutter und den Vater braucht (wobei wir armen Kerle leider nicht stillen können), danach braucht das Kind den Kontakt mit einer möglichst grossen Gruppe fröhlicher Menschen, wovon die meisten Kinder sein sollten.
    Wer die eigene Grossfamilie hat, wunderbar. Ansonsten gehört das Kind zwingend in eine Kita, gerne auch mit dem Mami oder Papi als Helfer.
    Aber nichts schlimmer als Frauen welche alleine mit einem Kind zu Hause im eigenen Saft einkochen.

    • Poison Ivy sagt:

      Gut gesagt.

      • Sela sagt:

        Eine Kita mit einer Sippe zu vergleichen hinkt einfach…
        eine Sippe besteht aus festen Bezugspersonen, welche das Kind idR über Jahre begleiten & noch da sind, wenn das Kind längst kein hilfloses Wesen mehr ist… Die Betreuer einer Kita sieht das Kind später nie mehr… Konstante Bezugspersonen ist (nebst der Qualität der Betreuung) DER entscheidende Faktor für das Wohl der Kindes…

        Ein Kind ab ca 2 Jahren, unter vier Jahren benötigt in Anwesenheit enger Bezugspersonen den Kontakt zu anderen…. Auch Vollzeit-Eltern schliessen sich in der Regel nicht in der Wohnung ein…

      • NochLieberPapi sagt:

        @Sela: Dann muss ich aus Ihren Ausführungen schliessen, dass man keine Kinder haben darf, ausser die beiden Eltern, die vier Grosseltern, und mindestens fünf eigene gleichaltrige Geschwister sind jederzeit als feste Bezugspersonen zu Hause und maximal in Sichtweite vorrätig?

      • Poison Ivy sagt:

        Da es keine Sippen mehr gibt bei uns, scheint mir die Kita aber eine sinnvolle Alternative zu sein. Und je nach Konstellation der Bezugspersonen war das Leben in der Sippe wahrscheinlich auch nicht immer ein Traum…..

  • Eduard Weber sagt:

    Ich verstehe nicht sehr gut, was als gesellschaftliche Ideal herangezogen wird: 1. Die während Jahrtausenden geltende Gesellschaftsordnung der Sippe, in dem Kinder beim meist frühen Tod des Vaters durch die erweiterte Familie betreut wurden? 2. Die bäuerliche Gesellschaft, in der die Frau neben ihrer Arbeit auf dem Hof zwölf Kinder aufgezogen hat (auch während Jahrtausenden so) 3. Das gesellschaftliche Umfeld der Gebildeten / Adligen, wo Ammen die Kinder (der Ehefrau und der Konkubinen) erzogen haben (immerhin einige Jahrhunderte so) 4. das Bild der bürgerlichen Hausfrau, welche kaum Bildung genoss und daheim ihre vielen Kinder grosszog (seit vielleicht 300 Jahren so) 5. Die glückliche Familie aus der Waschmittelwerbung (seit ca. 1950)?

  • Lisa2 sagt:

    Die Verteufelung der Krippen ist genauso ideologisch wie die Überhöhung der Krippe als sozial perfektionierendes Umfeld für kleine Kinder. Wie die Familie, die nie perfekt sein kann, und die vielen Erziehenden, die nie perfekt sind, und auch das Kind selbst, das seine Eigenheiten hat, ist auch eine Krippe nie das perfekte Umfeld um unsere Kinder unseren hochgestochenen Idealen gemäss sich entwickeln zu lassen. Oder einfacher: wir können Kinder nicht davor behüten, schlechte Erfahrungen zu machen. Wir können nur nach bestem Wissen und Gewissen und unter Beachtung des Möglichen entscheiden. Und die einzigen Sicherheiten sind, dass wir a) garantiert es nachher besser wissen und b) es so schlecht auch nicht sei kann, wenn wir mit Liebe und Respekt dem Kind und uns selber gegenüber handeln.

  • Mumof2 sagt:

    Meine Kids gehen zur Kita & ich muss sagen, dass ich heute viel kritischer bin, als zu Beginn. Ich denke nicht, dass Kinder in einer Kita per se Schaden nehmen, es bestehen aber tatsächlich Risiken… ständige Betreuerwechsel…!! Und das ist in vielen Kitas an der Tagesordnung. Und dann steht man da, musst zur Arbeit & musst es einfach hinnehmen! über die Jahre summiert sich das & hätte ich das vorweg gewusst, hätte ich mich nicht darauf eingelassen.

    Spannend finde ich auch, dass es neuerdings Debatten gibt, die verlangen, dass zur besseren Vereinbarkeit von Familie & Beruf die Kinder auch krank zur Kita gebracht werden sollen dürfen. Wie bitte?! Wem würde dies dienen ausser der Wirtschaft?!
    Das Wohl des Kindes wird tatsächlich langsam aus den Augen verloren…

  • 13 sagt:

    Das Paradoxe ist ja: während man sich als KITA-Mutter oftmals anhören muss, man sei egoistisch, weil man sein Kind weggibt, wird man sofort zu einer überbehütenden Glugge, wenn man sein Kind nicht oder verspätet in die Schule schickt. In der Schweiz, wo Familie angeblich Privatsache ist, gibt es immer wieder viele Meinungen ausserhalb des eigenen Familien- und Freundeskreis, die ganz genau wissen, was man das Kind loszulassen hat…

  • Sleeve sagt:

    Interessant, wie die Stimmen immer laut werden bei diesem Thema. Ist ja auch klar, denn fast ein jeder lässt mittlerweile fremdbetreuen, und da gilt natürlich gleich Offensive. Das ist aber Blödsinn. Natürlich ist es besser für die Kinder zuhause bei den Eltern (also Mutter ODER Vater, oder abwechselnd) zu sein. Die Bindung zu den Eltern ist während JAHREN die wichtigste, sie brauchen nicht mit ein paar Monaten (auch nicht mit ein paar Jahren) in die Kita, weil sie sich dort so schön sozialisieren lernen. Das sind alles Schlagwörter, die eben wegen diesem schlechten Gewissen immer wiederholt werden. Die Kinder lernen dort nicht soziales Verhalten, sie lernen lediglich Gehorsam. Sie gewinnen nicht an ihrer Identität, sie lassen sich eine aufzwingen. Und die Eltern lassen es zu.

    • Leila Taleb sagt:

      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es für das Kind am Besten sein soll bei der Mutter zuhause ohne gleichartige Kinder. Wäre ich nicht berufstätig würde ich mein Kind wenigstens 2-3 Halbtage pro Woche in eine Kita schicken, damit das Kind mit anderen Kindern spielen kann und etwas Abwechslung hat. Spätestens im Kindergarten müssen sich die Kinder ja auch in eine Gruppe integrieren können.

      • Nala sagt:

        Ich staune immer wieder, dass andere denken, Mütter die ihre Kinder zuhause betreuen, würden 7/24 zuhause hocken. Man geht mit dem Kind doch raus, trifft sich mit anderen Müttern und Kindern und dort kann das Kind ja dann mit anderen Kindern spielen und sich in Gruppen integrieren.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        @ Nala: ja genau: mit von Eltern orchestrierten Zwangsverpaarungen bei „Playdates“ und Zufallsbekanntschaften im Sandkasten, oder?

        Da empfand ich den regelmäßigen Kontakt und die Dynamik in der Kita-Gruppe inkl. freier Wahl der Spielkameraden innerhalb der Gruppe hundertmal wertvoller für die Entwicklung meines Kindes.

      • Nala sagt:

        @Aquila Chrysaetos: Jemmers nein. Sicher keine Zwangsverpaarung mit Playdates. Ist es heute echt so out, dass man raus geht, auf den Spielplatz und dort ganz viele andere Kinder (und Mütter) sind? Ist doch noch gar nicht sooo lange her, dass ich meine Kinder grosszog. Bei uns waren doch letzendlich immer dieselben Kinder auf dem Spielplatz. Also eine Kita ohne Betreuer, sondern mit Mütter (ev. mal Väter). Allerdings hatte man damals (klingt nach vor 50 Jahren, ist aber erst 20 Jahre her) auch nicht telefonisch ausmachn müssen, dass man sich trifft. Es waren sowieso immer andere draussen.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        @ Nala: dann sehe ich keinen Unterschied zur Kita mehr und die Diskussion ist recht überflüssig, nicht?

    • Alam sagt:

      Wo bitte sehen Sie in den paar Kommentaren eine riesige Offensive? Und woher haben Sie ihr Wissen darüber, welches Verhalten in Kitas gefördert wird? Natürlich braucht es Vertrauen, seine Kinder in die Kita zu geben. Wenn es dort so wäre, wie Sie schreiben, würde es niemand machen.

      • Sleeve sagt:

        Ich beschäftige mich intensiv mit dem Thema, als Autor, Pädagoge und Elternteil einer Freilerner-Familie.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        @Sleeve: Kinder brauchen andere Kinder. Früher gabs Grossfamilien, heute Kita‘s. Glaube nicht, das die von Ihnen propagierte jahrelange Einzelhaltung kindgerecht ist.

    • 13 sagt:

      „Die Kinder lernen dort nicht soziales Verhalten, sie lernen lediglich Gehorsam. Sie gewinnen nicht an ihrer Identität, sie lassen sich eine aufzwingen.“

      Waren Sie schon einmal in einer Schweizer Kita?

      • Poison Ivy sagt:

        @ Sleeve: Das ist „Freilerner“-Propaganda. Sie haben ein intrinsisches Interesse Kita‘s und Kitakinder schlecht zu reden, weil Sie so Ihr Lebensmodell rechtfertigen/schönreden können.
        Ausser Klischees und Schlagwörter finde ich nichts evidenzbasiertes in Ihren Statements.
        Zudem sind hier eher die Kita-Gegner laut, teilweise leicht bizarr (El Greco).

  • Elena P. sagt:

    Die Schlussfolgerungen von der Betreuungssituation auf die künftige kindliche Entwicklung (des IQ, der Bindungsfähigket, etc.) sind für mich gleich fundiert wie die Aussage, dass du vom Bus überfahren wirst, wenn du keinen Broccoli isst. Ob ein Elternteil oder eine sogenannte Fremdperson das Kind betreut an x Tagen die Woche ist nur eine von vielen Variablen, die einen Einfluss haben. Anscheinend eine besonders beliebte, um auf individuell gefällten Entscheidungen rumzureiten.

  • Mike sagt:

    Jede Mutter sollte die Möglichkeit haben mindestens ein Jahr der Arbeit fernzubleiben, eher zwei und sogar drei wenn sie es wünscht. Die biologische Entwicklung eines Kindes und was natürlich wäre spricht eine klare Sprache wenn sie denn erkannt wird. Das Nervensystem eines Säuglings ist extrem empfänglich. Die ersten 3 Lebensjahre sind die wichtigsten und unser Fundament. Augenkontakt, Tragen an der Brust und Stillen im ersten Lebensjahr sind essenziell. Wenn schon sollte das Kind frühestens in eine Krippe gegeben werden wenn es selber aufstehen und gehen kann (selbständiges von der Mutter weggehen). Ebenso sollte es gestillt werden bis die ersten Mahlzähne kommen weil erst dann das Verdauungssystem die Fähigkeit hat anderes Essen richtig zu verarbeiten (kauen) und zu absorbieren.

    • Mamavon4 sagt:

      Genau das denke ich auch! Die Schweizer Politiker, Arbeitgeber und leider auch Frauen in Führungspositionen sind einfach nicht mehr Zeitgemäss.
      In Deutschland hat man das vor 18 Jahren verstanden, dass es besser ist, Kinder im ersten Lebensjahr zu Hause zu lassen ein ganzes Jahr komplett zu stillen, den Müttern die Zeit zu lassen ihre Kinder kennenzulernen und individuell auf Bedürfnisse einzugehen. Wir brauchen keine Mama Blogs, die uns vorschreiben was wir mit unseren Kindern tun müssen, sondern solche die sich für jedes Individuum im speziellen Einsetzen. Jedes Kindist anders und jedes Kind ist speziell und jedes Kind hat seinen Individualismus verdient.

    • tststs sagt:

      Sie haben recht, dies sind zum Teil essentielle Dinge; aber diese müssen nicht zwingend von der biologischen Mutter kommen.

      • Mike sagt:

        Nicht zwingend aber im Idealfall. Stabilität und Kontinuität sind eben auch eminent wichtige Faktoren und es ist der Herzschlag der Mutterbrust der vertrauter ist als irgendetwas anderes und eine Geborgenheit und Sicherheit gibt wie nichts anderes. In Vietnam zum Beispiel ist es üblich, dass nach der Geburt die beiden Grossmütter für 3 Monate ins Haus kommen und sich um Mutter und Neugeborenes kümmern. In der Vergangenheit waren oft ein grösserer Kreis von vertrauten Menschen für die Unterstützung da (Stamm, Lebensgemeinschaft, Grossfamilie), bei uns ist es mehr und mehr der Staat und egal wie gut die Kita sein mag, es sind im Prinzip wildfremde Menschen – das ist die Realität. Und wenn ein Kind (so) früh weggegeben wird, wird es traumatisch sein und eine seelische Narbe hinterlassen.

  • Claudia Schmid sagt:

    Als Anthropologin und berufstätige Mutter kann ich Ihnen versichern, dass das schlechte Gewissen der Mütter nicht gesellschaftlich, sondern evolutionsbiologisch getriggert ist. Wir gehören (im Gegensatz zu den Menschenaffen) zwar zu den Cooperative Breeding Arten (Betreuung des Nachwuchses durch verschiedene Familienmitglieder), aber es entspricht nicht unserem angestammten Verhalten, unsere Babies 10 Stunden am Tag aus den Augen zu lassen. Unsere abhängigsten und schwächsten Mitglieder der Gesellschaft in die Hände wie auch immer qualifizierter (?) (am Mobile hangenden) KITa-Angestellten zu geben, kann nicht de Preis für gleiche Rechte von Mann und Frau sein. Klartext: Kinder unter 3 sollten daheim betreut werden.

    • Alam sagt:

      Ui, das ist eine Ohrfeige für alle guten Kitas und reichlich überheblich! Die daheim betreuenden Mütter sind natürlich viel besser qualifiziert und hängen nie am Mobile. Kleinkinder sehen die Betreuungspersonen guter Kitas eben genau als Familienmitglied. Ihr Klartext greift zu kurz, sorry. Er sagt lediglich aus, dass die Bezahlung und Qualität in einigen Kitas verbesserungswürdig ist. Dann kann auch endlich das evolutionsbedingte schlechte Gewissen schwinden.

      • Mike sagt:

        Ihr Kommentar ignoriert einige grundlegende biologische Tatsachen. Der Herzschlag der Mutter ist das erste was jeder von uns gehört hat. 9 Monate in der Gebärmutter sind wie 90 Jahre. Es gibt keine andere Bindung die auch nur annährend vergleichbar wäre. An die ersten 3 Lebensjahre erinnern wir uns kaum obwohl es die wichtigsten überhaupt sind. Eigentlich sollten junge Mütter zusammen sein können, gemeinsam stillen, sich austauschen etc. aber sie sollten in unmittelbarer Nähe des Kleinkindes sein. Es geht hier darum was das beste für ein Lebewesen ist, dass komplett hilflos und abhängig ist in den ersten paar Lebensjahren. Wenn man Kinder will, dann sollte man alles daran setzen in diesen ersten paar Jahren für dieses da zu sein. Viele Kinder heutzutage werden komplett überstimuliert.

  • Alam sagt:

    Im Moment wird ja vor allem die „Freiheit“ der Familien hochgelobt, zu entscheiden welches „Modell“ sie wählen möchten, als hätten wir gut funktionierende „Modelle“. Dabei haben die Mütter in der Realität doch einfach nur die Wahl zwischen zwei Übeln:
    – Ich bleibe zu Hause, mein IQ sinkt und und finde danach nur sehr schwer wieder ins Arbeitsleben zurück, oft in schlechter bezahlte Berufe und habe eine massiv schlechtere Altersvorsorge. Niemand sagt danke und ich werde als Tratsch- und Kafitante belächelt.
    – Ich arbeite im niedrigstmöglichen Pensum auf meinem Beruf weiter, oft geht nicht weniger als 70-80%, hetze hin und her und muss ständig beweisen, dass ich trotz Kindern 120% gebe. Bei jeglichen Problemen mit meinen Kindern ist meine Berufstätigkeit schuld.

    • Nala sagt:

      Der IQ sinkt, wenn man zuhause bleibt? Ernsthaft? Man kann sich zuhause nicht selber intellektuell weiterbilden? Und das in der heutigen Zeit, mit Internet und allem? Wie hab ich bloss die Zeit zuhause überlebt, als es nicht mal Internet gab. Aber vermutlich ist einfach mein IQ unter null gesunken. Fragt sich dann, wie ich dieses Jahr den Fachausweis geschafft habe, kann aber natürlich Zufall sein 😉

      • Franka sagt:

        Nala, der Kommentar von Alam ist ironisch gemeint. Beide Aussagen sind entsprechend völlig überspitzt und stellen Klischees dar.

  • Anh Toàn sagt:

    Ich denke, es ist wie mit allem, die Menge macht es: Ich bin kein Freund von 5 vollen Tagen Kita die Woche ab 6 Monaten, aber rund die Hälfte davon halte ich für nützlich. Und zwar einerseits der Einfluss von geschulten Erziehern und noch mehr der Einfluss anderer Kinder, Gruppendynamik und so Zeugs kann man nutzen. Und nicht alle Kitas sind gleich gut. Ich jendfalls sage, ich schicke unserer Kind nicht in die Kita, damit wir mehr arbeiten können, sondern wir arbeiten mehr, damit er in die Kita kann.

    • Anh Toàn sagt:

      Unserer geht zwei halbe Tage und das ist zu wenig um wirklich dazu zu gehören, zumal ja immer mal wieder Tage ausfallen wegen Krankheit z.B. Ideal wären wohl 4-5 halbe Tage pro Woche. (Oder von morgens bis Anfang Nachmittag). Einen ganzen Tag ist meines Erachtens etwas lange für ein kleines Kind, vor allem für einen Säugling.

  • Maren Houska sagt:

    In der Beziehung Eltern/ Kind geht es nicht darum, ob Mutter/ Vater zuhause „ am Herd“ glücklich werden. Sie sind als Erwachsene unabhängig ihrer Situation verantwortlich für ihr Glück. Vielmehr soll alles vermieden werden, was dem Baby/ Kleinkind ein Entwicklungstrauma verursachen könnte. Mit all den nachhaltigen Folgen wie unbewusste Ängste, falsche Glaubenssätze, falsches Leistungsdenken, mangelnde Fähigkeit der Selbstregulierung usw. Das alles kann (nicht muss) sehr wohl durch Trennung von der Bezugsperson verursacht werden. Intellektuelle/ soziale Fortschritte in der Krippe stehen dem nicht entgegen und sind kein Zeichen für nicht vorhandene Traumata. Förderlich wäre sicher ein mindestens 12/14 monatiger Mutterschafts-/ Vaterschaftsurlaub.

  • maike sagt:

    Es geht doch schon damit los – immer wieder wird den Müttern signalisiert das…. Von wem gehen diese Signale aus ? Und was steckt dahinter ? Könnte man darin auch eine perfide Absicht erkennen, das MANN lieber die Mütter zuhause und bei der Kinderbetreuung sehen möchte ? Vielleicht auch, weil es nicht ausreichend Kita Plätze gibt – und MANN, weil es sind ja nachweislich immer noch mehr Männer als Frauen in der Politik – seinen Hintern nicht hochbekommt, mehr Kita Plätze zu schaffen ?
    Meine beiden Mädels waren in der Kita, und geschadet hat es ihnen mit Sicherheit nicht: die eine ist Gymnasiallehrerin für Mathe und Informatik, die andere ist gerade Ärztin geworden.

    • Colisa sagt:

      Also es kommt nur darauf an was man geworden ist, also der Beruf. Arzt geworden, Erziehung geglückt.

    • Aquila Chrysaetos sagt:

      Das mit Ihren beiden Töchtern wird dem vermeintlichen Kinderpsychiater „El Greco“ aber nicht passen……

      Ok, das er Debilität mit Kita-Aufenthalt verlinkt zeigt eigentlich, dass er gar nicht vom Fach sein kann.

    • Lisa sagt:

      Als Antwort auf den „Kinderpsychiater“ passt der letzte Satz 😉 Ansonsten zum Kommentar von Colisa : Woran messen wir eine gelungene Erziehung? Arzt trotz Kita oder ungelernter Lagerarbeiter trotz Vollzeitmutter (-vater)? Wir machen es immer an der beruflichen Karriere fest, ob aus dem Kind „was wird“. Und das seit einigen Generationen. Und meist ohne drüber nachzudenken. Eltern von Freunden, alle drei hatten Abitur mit sehr gutem Notendurchschnitt: „Der Älteste ist Jurist (Richter), der zweite ist Mediziner (Professor an einem Unispital), der dritte ist NUR Landschaftsgärtner.“ Ratet mal, wer von den dreien zerbrochene Ehen und Stress im Beruf haben, und bei wem das Privatleben glücklich und der Beruf erfüllend ist. (Gut, das ging jetzt am Thema Kita etwas vorbei..)

      • Maike sagt:

        @Lisa – aber in der Tat ein interessanter Nebenaspekt. Was heisst es, wenn man was ‚geworden‘ ist ? Ein Parameter finde ich, wenn man mit seinem Beruf etwas für das Wohlbefinden der Menschheit tut. Und da ich finde einen Strassenfeger ebenso wichtig wie ein Chirurg.
        Natürlich freue ich mich, das meine Töchter einen Beruf mit einer langfristigen Arbeitsplatzssicherheit erwählt haben. Aber bei der Kleinen, die jetzt Ärztin geworden ist, hätte es auch genauso gut Janis Joplin 2.0 – rein musikalisch betrachtet – werden können. Hätte mich auch erfreut, schliesslich muss sie mit ihrem Leben klar kommen und ihr Leben nicht für andere leben.

    • Lisa2 sagt:

      Liebe Maike – und wenn die eine arbeitslose Weltenbummlerin und die andere Wahrsagerin geworden wäre – an ihrem frühkindlichen Krippenaufenthalt würde es wohl auch nicht liegen!

  • Heiri sagt:

    Sehr guter Artikel – wir haben unseren Sohn mit 6 Monaten für jeweils 5 Tage in die Kita gegeben. Happy Mother und auch Father.
    Die Blicke, die ich erhalten habe jeweils wenn ich das erzählt habe… es braucht die ganze Gesellschaft um diese Stigmatisierung aus dem kollektiven Gedächtnis zu löschen.
    Jeder soll das tun was ihm am meisten zusagt. Für einige ist es erfüllend zu Arbeiten neben der Familie – und damit meine ich nicht nur Männer!

    • Lisa sagt:

      Ich hab früher auch komisch geguckt und sowas gedacht wie „für was hat man Kinder, wenn diese sowieso fremdbetreut werden“. Mittlerweile gibt es in meinem Umfeld doch einige, die das so ähnlich handhaben und es funktioniert (meistens). Dafür habe ich letzthin im Tram eine klassische Vollzeit-Helikopter-Mutter erlebt, bei der ich dachte: Mensch, dein Kind wäre in der Kita auch besser aufgehoben als bei dir…

  • Maura Hanley sagt:

    Mütter waren schon immer ‚Rabenmütter‘, wenn sie mit ihren Entscheidungen nicht ins gesellschaftliche Erwartungsschema passten. Ich habe in all den Jahrzehnten herausgefunden, dass es mit meinen eigenen Denkmustern zu tun hat: Warum lasse ich mich überhaupt ein, diese so genannt psychologischen Äusserungen und SVP-Flyers zu lesen? Brauche ich diese, um mich zu rechtfertigen? Ich will/muss arbeiten, so be it! Das Kind wird es gut haben in der Kita. Ich will zu Hause bleiben? Auch gut. Es ist oft meine eigene Entscheidung-ohne ‚wenn und aber‘. In der CH hinken wir Frauen mit gesundem Selbstwert hinten nach, ob Mutter oder auch nicht. Es ist an uns Frauen, uns aus diesem Muster der ‚perfekten Frau/Mutter‘ auszurichten. Selbstbewusstsein ist Arbeit an sich selber!

  • El Greco sagt:

    Tut mir leid das als Kinderpsychiater so direkt sagen zu müssen, aber Kita-Kinder sind nun mal halt etwas debiler und retardierter in ihrer Entwicklung als die in einer intakten Familie gross gezogenen, auch wenn man dies teilweise erst in der Adoleszenz vollständig erkennen kann. Hat mit Amygdala und so zu tun…kann man alles nachlesen und recherchieren, so man/frau/divers denn noch Zeit und Energie hat nebst der eigenen Selbstvermarktung auf Insta und co.. Nun freue ich mich auf all die „rio de caca“-Kommentare all derer, die sich persönlich angesprochen fühlen 😉

    • Hans Ulmer sagt:

      Nun, ihre Wortwahl und ihre indifferente Betrachtung zeugt eher vom Verwenden nicht erlangter Titel, denn von hoher fachlicher Kompetenz. Die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie – und das betrifft nun bei einigermassen aufgeschlossenen Menschen sowohl die Mütter als auch die Väter – muss wohldiskutiert und sorgfältig entschieden werden. Polemische und diffamierende Aussagen tragen hier nichts positives dazu bei.

      • Elmar Scherrer sagt:

        Sehr freundlich ausgedrückt. Meine etwas dezidiertere Wortwahl („Lügner“) war den Moderatoren offenbar zu harsch…
        Ein Psychiater würde sich niemals so plump und unintelligent ausdrücken.

      • Arabelle Küng sagt:

        Ich würde gerne zuhause bei meinem kind bleiben. Aber in der schweiz haben wir keine 2 jahre mutterschaftsurlaub sondern nur ein paa lächerliche wochen!
        An die politiker und fachleute die so wünderschöne sprüche ablassen: bezahlt mir 3200fr/mt und ich bleibe mit freude zuhause bei meinem goldschatz!

    • 13 sagt:

      @ El Greco
      Ja, mir tut es auch leid, dass Menschen wie Sie auf Kinder losgelassen werden.
      Aber das ist gerade der Punkt: Die Erwartung, dass KITA-Kinder nicht aus einer intakten Familie stammen wie auch die Erwartung, dass alle Kinder, die keine KITA besuchen, zu Hause eine liebevolle, intakte Familie haben, ist natürlich beides Humbug. Und wenn man dann alle Faktoren einberechnet, kommt man schnell zu Schluss, dass andere viel ausschlaggebender sind.
      PS: Es mag ja ein hübscher psychologischer Trick gelten, bereits von vornerein allen, die etwas antworten, nur persönliche Betroffenheit vorzuwerfen, zeugt aber gleichzeitig selbstverständlich von sehr schlechter Rhetorik, denn wer Argumente hat, hat das nicht nötig. Waren Sie ein Krippenkind?

    • Hans Hasler sagt:

      Soll man da wirklich glauben, dass Sie eine Ausbildung zum Kinderpsychiater haben?
      Wenn Sie offensichtlich nicht einmal die Worte Debil und Retardiert verstehen?

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