Einer kommt immer zu kurz

Wie soll man sich bloss um zwei Kinder gleich gut kümmern? Foto: iStock

Als ich meinem Vater Anfang Jahr erzählte, dass ich mit unserem zweiten Kind schwanger sei, reagierte er wenig euphorisch. «Nun wollt ihr es aber genau wissen», sagte er. «Ihr habt doch so einen glücklichen Sohn. Man weiss ja nie, wer da als Nächstes kommt.» Diese Reaktion machte mich damals unglaublich wütend. Nur muss ich ihm heute leider ein wenig recht geben. Was sich jedoch nicht negativ auf meine eigene Euphorie für unseren kerngesunden Zweitgeborenen auswirkt. Nur bin ich seit seiner Geburt mit einem Gefühl konfrontiert, mit dem ich in dieser Intensität nicht gerechnet habe – mit meinem inneren Konflikt, beiden Kindern und ihren individuellen Bedürfnissen nicht gerecht werden zu können.

Mein älterer Sohn ist zweieinhalb Jahre alt. Sein Naturell ist sehr aufgeweckt, offen, kommunikativ, unterhaltend, einnehmend, sensibel … Die Liste ist lang. Und natürlich ist er gerade in der berüchtigten Trotzphase. Nein zum Rausgehen, Nein zum Reingehen, wenn wir draussen sind, und so weiter. Auch diese Liste ist lang.

Wir zwei haben unsere festen Rituale. Vor allem wenn es ums Schlafengehen geht. Da singe ich ihm Gutenachtlieder und er hält mein Ohr. Eine angeborene Vorliebe die ihn beruhigt und ihm ein Gefühl der Geborgenheit gibt. In den zwei Monaten, seit unser zweiter Sohn da ist, konnte ich den Grossen erst dreimal ins Bett bringen. Ich verbringe den ganzen Tag mit ihm und vermisse ihn trotzdem. Vor allem die körperliche Nähe zwischen uns.

Kleine Übermüdungsdepressionen

Unser Kleiner weint öfter, als es der Grosse als Baby damals getan hat. Meistens abends und in der Nacht. Am wohlsten war ihm bisher immer ganz nah bei mir. Im Tragetuch oder auf meinem Bauch liegend. Stimmt also, mein Vater hatte recht, ich wusste nicht, wer da kommt. Aber dieser kleine Mensch, der so anders ist, hat mit seinen Bedürfnissen genau die gleiche Berechtigung nach Aufmerksamkeit, Fürsorge und Liebe wie ein «einfacheres» Baby. Und ich liebe es, ihm diese Nähe zu geben.

Aber dann gibt es jetzt manchmal diese schwierigen Momente: Wir kommen gerade vom Spielplatz nach Hause, im Treppenhaus fordern beide Kinder schreiend meine Nähe, während mir die Einkaufstasche beim Herausnehmen aus dem Kinderwagen reisst, mit dem Abendessen-Kochen bin ich schon lange in Verzug – und dann kommt uns noch die Nachbarin, die Kinder hasst, entgegen.

In diesen Momenten würde ich auch am liebsten weinen. Und manchmal tue ich das dann auch. Abends, wenn ich im Bett liege. Vor Erschöpfung, Übermüdung und dem Gefühl, den beiden kleinen Seelen nicht gleich gerecht werden zu können – von der To-do-Liste im Hinterkopf, die sich wohl bis Weihnachten nicht erledigen lässt, ganz zu schweigen.

Von 100 Prozent Aufmerksamkeit auf ein Drittel

Meine Mutter, selbst eine Zweitgeborene, sagt, die Zweitgeborenen seien stets die Leidenden, Vernachlässigten, im Schatten der Erstgeborenen Stehenden. Doch ich finde, Vernachlässigung trifft, wenn überhaupt, eher die Erstgeborenen. Die müssen schliesslich von 100 Prozent Aufmerksamkeit auf vielleicht ein Drittel runterschrauben, selbst wenn man das als Eltern nicht will.

Wichtig für mich selbst war, zu definieren, dass meine Söhne in einem Alltag voller Liebe gross werden. Auch wenn nicht immer alles perfekt und mit maximaler Aufmerksamkeit für den Einzelnen abläuft. Das Erlernen eines gesunden Masses an Kompromissbereitschaft und Flexibilität hat all den Geschwistern auf diesem Planeten bestimmt nicht geschadet.

Und urplötzlich, dann, wenn alle ein wenig im neuen Alltag angekommen sind, klappt es, dass ich den Kleinen problemlos in sein Bettchen schlafen legen, anschliessend den Grossen ins Bett bringen kann, und am Schluss sogar noch etwas Zeit und Energie übrig bleibt, um diesen Artikel zu schreiben.

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96 Kommentare zu «Einer kommt immer zu kurz»

  • Anna sagt:

    Meeega schöner und ehrlicher Artikel! Merci!
    Ich kenne das alles, das Gefühl, die Problematik…Alles kommt gut:-)

  • Annalena Moser sagt:

    Meine Güte, wie schrecklich, wenn die Aufmerksamkeit der Mutter immer auf ihr Kind gerichtet ist. Wenn ich zurück denke, war ich um jeden Augenblick froh, den meine Mutter den Geschwistern, dem Haushalt oder dem grossen Garten widmete. Dann sind wir Kinder, so ganz unter uns, in den Wald spielen gegangen, haben Pilze und Beeren gesammelt, Versteckis oder Räuber und Poli gespielt und sind erst zum Essen wieder zu Hause aufgetaucht. Wir hatten eine wunderbare Kindheit.

  • Jessas Neiau sagt:

    Mehr als zwei Kinder können sich die armen Mamis von heute offenbar gar nicht vorstellen. Da kommt dann antrüplcih immer EINER zu kurz. Und das grösste Leid wie stets erleidet natürlich das arme arme Mami, das sich sogar mit angeblich kinderfeindlichen Nachbarinnen herumschlagen muss.

  • Jessas Neiau sagt:

    „…die Zweitgeborenen seien stets die Leidenden, Vernachlässigten, im Schatten der Erstgeborenen Stehenden.“ Die Armen, sie tun mir so leid. Nur, was soll ich da als Drittgeborener erst sagen? Und ausserdem habe ich noch zwei Geschwister, die nach mir kamen. Was für ein wehleidiges Gewäsch von angeblicher Überforderung, bloss weil man zwei Kinder hat. Und noch mein Grossvater war eins von 17 Kindern, notabene alle von derselben Mutter.

  • Claudia sagt:

    Liebe Mama
    1. Frage: Gibt es auch einen Papa? Und wenn ja, wo ist denn er?
    2. Frage: Warum hatte dein Erstgeborener deine 100% Aufmerksamkeit? Hast du kein eigenes Leben?
    Liebe Grüsse

  • Nicole sagt:

    Ich finde halt, dass Quantität nicht gleich Qualität ist – und von daher muss sich niemand vernachlässigt fühlen. Ich war eine stolze grosse Schwester – und mein Erstgeborener war ein stolzer grosser Bruder. Wir haben zusammen immer viel Spass gehabt – und ich bin sicher, dass niemand das Gefühl hatte/hat, vernachlässigt zu werden.
    Wichtig ist es mir einfach, immer mal wieder Zeit nur mit 1 Kind zu verbringen. Mal mit dem Grossen, mal mit der Kleinen. Das lieben die Kinder als Ergänzung zum „vollen Familienprogramm“.

  • Othmar Riesen sagt:

    Unser Sohn fing an zu stottern, als die jüngere Schwester 2 1/2 Jahre später geboren wurde. Wir taten alles, um die Geburt zu mildern, z.B. mit vielerlei „Geschenken“ seitens der neu geborenen Schwester. Zunächst half nichts. Mit unzähligen Logopädie-Kursen zwischen 10-20 konnten wir das Stottern eingermassen beseitigen. Fast. Auch heute noch, wenn er (38) sehr aufgeregt ist, verfällt der Sohn in alte Rollen. Er akzeptiert klar: wir taten alles für ihn. Soweit so gut bzw. schlecht. Er tut mir so was von leid.
    PS das Verhältnis mit seiner Schwester ist heute 35 Jahre später weiterhin durchwachsen.
    Dies ein persönlicher Beitrag an die Öffentlichkeit.
    Beste Grüsse
    O.R.

  • Beat Stark sagt:

    Ich hatte mit meinem Erstgeborenen eine fantastische Zeit, als die Mama mit der Zweitgeborenen zu 100% ausgelastet war. Deswegen ist man ja zu zweit…

  • AnnaSophia sagt:

    Problem ist gelöst, wenn man ein Einzelkind hat….. unsere Tochter ist jetzt 7jàhrig und sie vermisst nichts da sie nichts anderes kennt. Dafür können wir sehr auf sie eingehen und sie fördern (Schwimmkurs, Tanzkurs, Theater). Dabei ist sie immer mit Gleichaltrigen die ihre Interessen teilen. Sie ist ein glückliches und zufriedenes Mädchen und wir alle als Kleinfamilie da keiner zu kurz kommt. Was will man mehr?

    • Christian Suter sagt:

      Damit beginnt das Problem erst recht – nur merken Sie das erst später, weil das Kind immer alles und sofort haben konnte. Frustrationstoleranz muss man auch lernen.

      • Trice sagt:

        Nur weil ein Kind keine Geschwister hat, kriegt es nicht einfach sofort alles, was es will. Es gibt auch ohne Geschwister genügend Gelegenheiten, Frustrationstoleranz zu lernen.

  • Christine K . sagt:

    Ich verstehe nicht, warum sich viele Menschen Sorgen machen, dass das ältere Geschwisterchen zu kurz kommen und weniger Aufmerksamkeit bekommen könnte. Ich meinerseits habe eher das Gefühl, dass mein zweiter Sohn deutlich weniger Aufmerksamkeit bekommt als sein grosser Bruder. Viel kommt er einfach überall mit und passt sich unserem Programm an. Der grosse Sohn hingegen gewinnt einen Spielkameraden, der ihm auch Aufmerksamkeit und Liebe schenkt und zu einer ebenso wichtigen Bezugsperson wird wie Papa und Mama. Von Anfang an haben wir immer alles gemeinsam gemacht. Beiden nebeneinander Windeln wechsel, beide zusammen ins Bett bringen im gleichen Raum, erst später Baby ins Elternbett, gemeinsam baden, etc. Schön zu sehen, wie die beiden einander lieben. Ich war Einzelkind, kenne das nicht.

  • Markus Baumann sagt:

    Ich war mit 4 Kindern zum grossen Teil als Alleinerziehender unterwegs. Es kommt niemand zu kurz – wenn die Kinder Warten lernen und der Erwachsene die Geduld hat, für jedes dazu sein, wenn er gebraucht wird.

  • Sina sagt:

    Ich mach‘s jetzt noch ein bisschen komplizierter: was ist mit Ihren Bedürfnissen? Wenn Sie nur zwischen den zweien hin- und herwuseln, dann wird die Energie nicht lange hinreichen. Denken Sie an sich selbst – wie im Flugzeug: zuerst selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen, erst danach den Kindern helfen.

  • Christian Suter sagt:

    Verzicht, ist eine der wichtigsten Erfahrungen, die Kinder im Leben machen müssen – je früher desto besser – sonst werden sie als Erwachsene zu Egozentrikern. Seien Sie für Ihre Kinder da, so gut es geht und soviel sie dazu Zeit und Freude haben – aber schauen Sie auch zu sich und zu Ihrem Partner – dann kommt es schon gut. Wer mit sich selbst nicht zufrieden ist, kann auch keine gute Mutter sein!

    • Sonusfaber sagt:

      „Sonst werden sie als Erwachsene zu Egozentrikern“ – Frage: Kennen Sie Erwachsene, die NICHT egozentrisch sind? Ich nicht. Freilich: Der/die eine etwas mehr, der/die andere etwas weniger, egozentrisch ist aber jeder von uns auf seine/ihre Art. Und Ihre Meinung, wonach Kindern das Verzichten gut tut, ist so was von verkehrt und obsolet und von gestern: Von all meinen Bekannten und Freunden, sind jene, die in wohlhabenden und liberalen Verhältnissen aufgewachsen sind, definitiv und in jeder Hinsicht besser geraten als die, die sich mit dem Verzichten geübt haben, sieht man von ganz wenigen Ausnahmen ab …

  • Carla sagt:

    Es wird besser…Zwei Monate ist zu wenig Zeit um Bilanz zu ziehen. Durchhalten, nicht zweifeln. Was meiner Grosser (gleicher Abstand) geholfen hat; sie mit einbeziehen in der Betreuung des kleinen so gut es geht. Windelkleber öffnen, dies und das holen helfen schöpoele oder Schlaflied singen etc. ich hab den Eindruck so fühlt sich das Erstgeborene nicht vernachlässigt. Bei uns hat es tipptopp funktioniert. Und für die, die den Partner warum auch immer bis anhin nicht gross einbezogen haben, ist dies die Chance dazu.
    PS: das zweite kennt nur das, was geboten wird. Es kann und wird nicht vergleichen…das kommt später. Viel Glück!

  • Dahlia Meier sagt:

    Ich bezeichne mich und fühle mich nie als „Supermutter“ aber so abstruse Dinge kann man auch nur fühlen wenn man unsicher ist.
    Ich hatte nie den geringsten Zweifel einem meiner Kinder nicht gerecht werden zu können. Sie wuchsen und wachsen in einem gesunden, normalen Umfeld auf. Da muss man vielleicht einemal zurückstecken, was aber bisher keinem geschadet hat. Schade dass sich die heutige Generation selber das Leben so schwer macht. Einmal mehr, vermisse ich den gesunden Menschenverstand!

  • Anh Toàn sagt:

    Gibt es Geschwister, fühlt sich immer mal einer benachteiligt. Ich fühlte mich benachteiligt, als mein kleiner Bruder nicht von meinem Weihnachtsgeschenk lassen wollte und ich damit leben musste. Gibt es aber keine, fühlt sich das Einzelkind permanent benachteiligt im Vergleich zu anderen Kindern mit Geschwistern. Vielleicht zu unrecht, vielleicht ist das Leben als Einzelkind (und Alleinerbe) viel besser. Aber es malt sich (zu) schön aus, wie es wäre, wenn es Geschwister hätte. Ohne solche, kann es nun mal nicht wissen, wie es mit Geschwister(n) wäre.

    • Anh Toàn sagt:

      Als ich als Kind eine Woche bei meinem Cousin, einem Einzelkind verbrachte, habe ich etwas gedacht wie: „Jetzt ist es ja ganz gut hier, wir sind ja auch zu zweit, aber den ganzen Rest des Jahres ist er alleine hier, das muss schon ziemlich fad sein. Da sind selbst oft nervige Geschwister doch besser.“

  • Carl sagt:

    Man kann ja auch jede kleinste Gefühlsregung zu einem diskussionswürdigen wichtigen Thema aufbauschen.
    Mein Gott nochmal, die Ängste die hier wegen des zweiten Kindes heraufbeschworen werden… man könnte meinen die Menschheit ist dem Untergang geweiht wenn ein Kind nicht 100% Mamaaufmerksamkeit hat.
    Ich weiss nur nichr, wer mir mehr leid tun soll: Mama oder Kind?

    • Lichtblau sagt:

      Und wird dieser Abstand von ca. zwei Jahren nicht seit jeher als geradezu perfekt betrachtet? Wo genau ist das Problem?

  • CoffeeToffee sagt:

    Es war für mich glasklar, dass der Altersabstand unserer Kinder gering sein sollte. Nur +/- einmal die Windelphase durchmachen und nicht immer wieder von vorne anfangen, Spielkameraden von Klein auf (immer gemeinsam auf dem Fussballplatz, der Kindergärtner hat so auch immer jemanden, wenns mal nicht so rund läuft oder wenn er die Zeit wissen müsste zum Heimkommen). Bis jetzt nur Vorteile.

  • Barbara sagt:

    Sie sprechen mir aus dem Herzen. Man kann sich einfach nicht teilen wenn es auf jeder Seite schreit. Es hat mich manchmal innerlich fast zerrissen, dass ich meiner Grossen auf einmal so viel Wartezeit und Zurückstehen zumuten musste. Sie hatte eine ganze Mama für sich und nun musste sie eine halbe Mama teilen… Mittlerweile nach einem Jahr sehe ich auch den Gewinn, den sie durch ihre Schwester hat. Und es ist müssig, darüber nachzudenken, wie sich die Beziehung zum älteren Kind anders entwickelt hätte, wenn nicht das jüngere wäre. Es ist ihr Leben und die Geschwisterkonstellation prägt massgeblich aber es ist wie es ist und als Eltern sind wir immer wieder herausgefordert die verschiedenen Bedürfnisse (und ja, mit zunehmendem Alter der Kinder auch wieder die eigenen) zu würdigen.

  • Hans Jung sagt:

    Da kommt mir in den Sinn, wie mein Erstgeborener, damals 2 Jahre alt, im Spital auf seine Schwester, 2 Tage alt, gezeigt und mit Verve gemeint hat: „nöd heih neh das“. Heute, 30 Jahre später sind die beiden innig verbunden.

    • Angie sagt:

      Mein “ Grosser “ meinte mit 2,5 Jahren, wir sollen die Kleine (6Mte) wieder ins Spital bringen , zur Frau vom Doktor 😉
      Aber idR sind sie jetzt, ein halbes Jahr später , ein Herz und eine Seele.

  • Priska sagt:

    Kann ich gut nachfühlen. Die letzten Zeilen finde ich ermutigend und kann das auch bestätigen. Es wurde ziemlich schnell viel einfacher. In der strengen Anfangszeit half mir Zeit mit Familien zu verbringen, die etwas grössere Kinder hatten. So war der grosse Kleine glücklich beschäftigt, ich hatte Zeit für den Kleinsten und erst noch ein erwachsenes Gegenüber fürs Soziale.

  • Lia sagt:

    früher hatte man 10 Kinder und keine Zeit, darüber nachzudenken, ob der Grosse jetzt das Ohr halten kann oder nicht. Kinder werden älter, sie lernen, sich anzupassen, Veränderungen zu akzeptieren. Mütter sollten endlich aufhören, alles und jeden zu hinterfragen.

  • Angela Landolt sagt:

    Schön und treffend verfasst!Die letzten Zeilen bringen es auf den Punkt und entsprechen meinen eigenen Erfahrungen: die Situation spielt sich ein. Ich erinnere mich lebhaft an die eben geschilderten Augenblicke,wo man vor lauter Zwiespältigkeit, Selbstzweifel und Erschöpfung beinahe zugrunde geht.Bei uns war der ältere Sohn das weit aufwändigere Kind als der zweitgeborene Bub. Die Bemerkung des Grossvaters über die Zweitschwangershaft seiner Tochter ist nicht nachvollziehbar und in höchstem Grad verletzend. Man weiss nie, was mit der Geburt eines Kindes auf einen zukommt oder welche Eigenschaften das neugeborene Wesen haben wird-auch bei Erstgeborenen nicht. Kein Grund, der eigenen Tochter missbilligend zu begegnen! Geschwisterdasein ist zudem von unschätzbarem Wert-für Kinder und Eltern

  • Christine sagt:

    Eine Familie ist eben nicht nur die Summe der Einzelteile sondern je nach Situation mehr oder weniger. Es ist in einer Familie nie möglich, dass jede einzelne Person sich zu 100% ausleben und verwirklichen kann. Wenn am Wochenende Wandern angesagt ist, dann muss halt das Shopping-Kind über seinen Schatten springen und beim Quartierfest muss eben die Autisten-Mutter die Zähne zusammenbeissen; ebenso kann nicht immer auf die Vegi-Tochter oder auf den Frühaufsteher-Vater Rücksicht genommen werden.
    Auf der anderen Seite ist eine Familie aber auch: gemeinsame Momente, das Wir-gegen-die-anderen-Gefühl, sich ohne Worte versehen, Unterstützung, Verständnis, Sich-selber-sein-Dürfen. Für all das nimmt man in Kauf, dass man als Individuum manchmal etwas zurückstecken muss.

    • k. miller sagt:

      Genau so, Christine. Und damit stehen die Kinder nicht immer im Mittelpunkt, sondern die Familie als Gesamtes.

  • 13 sagt:

    Auch wenn ich damit vermutlich in ein Wespennest steche, frage ich mich bei diesem, wie auch bei den unzähligen anderen ähnlichen Berichten, warum sich Menschen nicht einfach etwas mehr Zeit lassen zwischen den Kindern. Ohne jemanden etwas vorschreiben zu wollen, fällt mir einfach immer wieder auf, dass Eltern, resp. meistens Mütter, die nun mal den grössten Teil der Betreuungsaufgaben leisten, das Gefühl haben, beiden nicht gerecht zu werden, wenn beide Kinder so klein sind, sich unter 2,5 Jahre. Hier sind es 3 resp. 4 Jahre Abstand und ich kannte das Problem so nie. Meine Grossen waren immer schon recht selbständig, dass sie sich beim stillen/tragen beschäftigen konnten. Zurückgesetzt fühlte sich keines, Eifersucht gibt es auch nicht.

    • Reincarnation of XY sagt:

      Ich kann eher weniger verstehen, warum man sich soviel Zeit lässt.
      Unsere Zeit war knapp bemessen und eigentlich sehen wir nur Vorteile. Das erste Kind war nicht so lange allein, dass es schon komplett „alle-sind-nur-für-mich-da-Status“ verinnerlicht hat. Und zweitens sind die Beiden auf derselben Wellenlänge, haben gleiche Interessen, können miteinander spielen und wachsen gemeinsam auf.
      Und zu guter Letzt: die anstrengende Babyphase war zwar intensiver aber dafür dann auch mal schneller vorbei.
      Einzig für die, die eine solche Babyphase brauchen, lohnt es sich das über die Jahre hinauszuziehen. Auch ok. Aber definitiv nicht unser Ding.

      • 13 sagt:

        @ roxy
        Natürlich ist es für jeden anders, es ist nur mein Eindruck, den ich immer wieder erhalte:
        „Unsere Zeit war knapp bemessen“ Ok, das war bei uns nicht der Fall, wir waren erst Mitte 20.
        „dass es schon komplett „alle-sind-nur-für-mich-da-Status“ verinnerlicht hat.“ Das ist doch eher Sache des Umgangs mit dem Kind. Ein Prinzesschen hatten wir nie.
        „Und zweitens sind die Beiden auf derselben Wellenlänge, haben gleiche Interessen, können miteinander spielen und wachsen gemeinsam auf.“
        Ist hier auch so, alle 3.
        „die anstrengende Babyphase war zwar intensiver aber dafür dann auch mal schneller vorbei.“
        Und da bin ich völlig Ihrer Meinung und sehe das als einzigen Nachteil grösserer Abstände an. Insgesamt 9 Jahre wickeln waren eindeutig genug resp. zuviel 😉

      • Reincarnation of XY sagt:

        wie gesagt 13 „auch ok“ –
        klar, wenn man selbst gut gefahren ist, denkt man sich: „so ist es einfach am besten“.

        Auch wenn niemand alles im Griff hat, denke ich, dass die Einstellung und Haltung der Eltern Match-entscheidend ist. Es kann auf diesem oder auf jenem Weg gut kommen, oder eben nicht.
        Ich glaube, dass Eifersuchtsdramen oder „ich komm zu kurz“- Gefühle wesentlich an den Eltern liegen, die es nicht verstehen, auf die wahren Bedürfnisse einzugehen.

      • 13 sagt:

        @ roxy
        Es ging mir weniger um meine Erfahrung. Wir haben im Vorfeld nie gross darüber nachgedacht, sondern uns eher treiben lassen. Der weitere Kinderwunsch kam „erst“ dann auf.
        Ich sage nur, dass ich häufig über solche Berichte stolpere (auch im Freundeskreis, nicht nur online) und das mir das auffällt.

      • Sportpapi sagt:

        @13: In der Regel „stolpert“ man im Umfeld ja vor allem um Berichte, die dem eigenen Erleben ähnlich sind. Man lebt ja in einer gewissen Blase.
        Ausserdem glaube ich, dass solche Themen vermutlich vor allem Mütter umtreiben, kaum die Väter. Die sehen das pragmatischer.

      • 13 sagt:

        „Die sehen das pragmatischer.“
        Oder verbringen in der Regel viel weniger Zeit mit beiden Kindern alleine….(und machen dazu noch den Haushalt)

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Oder verbringen in der Regel viel weniger Zeit mit beiden Kindern alleine…“ Huhn oder Ei?
        Das mit dem Haushalt war eine völlig unpassende oder zumindest in diesem Zusammenhang sinnlose Spitze.

      • 13 sagt:

        Sie verbringen weniger Zeit mit dem Kind, weil sie es pragmatischer sehen? Hmmm, kann man so interpretieren, muss man aber nicht. Tatsache ist eher, dass es für die meisten Väter stimmt, nicht primär zuständig zu sein. Und sie können sich das leisten, weil die Mutter diese Aufgabe übernimmt.
        Wer den Haushalt macht, kann die Aufmerksamkeit halt nicht voll dem Kind widmen. Oder auch zwei. Was daran sinnlos sein sollte, verstehe ich nicht. Auch da ist es eine Tatsache, dass viele Männer nur „helfen“.

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Tatsache ist eher, dass es für die meisten Väter stimmt, nicht primär zuständig zu sein.“ Stimmt. Nennt sich Aufgabenteilung. Wie es für die meisten Mütter stimmt, nicht primär für das Familieneinkommen zuständig zu sein. Ist ja auch ein Thema, wenn über viele Jahre Kinder intensiv betreut werden müssen.
        Aber zurück zum „pragmatisch“. Ich habe noch nie von einem Vater gehört, dass er sich einem Kind zu wenig widmen kann, weil ein zweites da ist. Man ist zufrieden, wenn man die Betreuung auf die Reihe bringt, und noch den nötigen Haushalt erledigt hat.

      • 13 sagt:

        „Ich habe noch nie von einem Vater gehört, dass er sich einem Kind zu wenig widmen kann, weil ein zweites da ist.“
        Dass nenne ich selektives hinhören. Wie oft geschieht es, dass eine Mutter an einem freien Abend, Treffen mit Freunden etc. das jüngste Kind mitnimmt, weil der Vater mit dem älteren oder den älteren zwei schon genug zu tun hat? Oder dass er dann alternativ mit den Kindern zu seiner Mutter geht, damit sie ihm hilft?

      • Sportpapi sagt:

        @13: Jetzt musste für einmal ich lachen, so absurd tönt das für mich. „Wie oft geschieht es, dass eine Mutter an einem freien Abend, Treffen mit Freunden etc. das jüngste Kind mitnimmt, weil der Vater mit dem älteren oder den älteren zwei schon genug zu tun hat? Oder dass er dann alternativ mit den Kindern zu seiner Mutter geht, damit sie ihm hilft?“
        Hm. Nie? Mir wäre jedenfalls kein einziger solcher Fall bekannt. Ausser du meinst mit „das jüngste Kind“ eines, das noch sehr regelmässig gestillt wird.
        Schon erstaunlich, wie du offenbar von lauter tollen, emanzipierten Frauen umgeben bist, die Beziehungen haben mit irgendwelchen rückständigen, faulen, sich nicht zu helfen wissende Männern.
        Zum Glück ist meine Blase grundsätzlich anders!

      • 13 sagt:

        @ SP
        „Schon erstaunlich, wie du offenbar von lauter tollen, emanzipierten Frauen umgeben bist, die Beziehungen haben mit irgendwelchen rückständigen, faulen, sich nicht zu helfen wissende Männern.“
        Nein, das gehört nicht zusammen. Mein engstes Umfeld ist voller toller, emanzipierter Frauen mit ebenso tollen Männern, die jedoch eine enge Beziehung zu ihren Kindern haben und sich dieser genügend sicher sind, um nicht beleidigt zu sein, wenn das Kind mal seine Mama will oder die Mutter es gerne ins Bett bringen würde.
        Aber ich lebe ja (manchmal leider) nicht ausschliesslich in meiner Blase, sondern schaue auch darüber hinaus, unterhalte mich mit anderen Menschen und höre daher solche Geschichten, wo ich genauso staune wie Du. Meins wäre es nicht, weder als Frau noch als Mann.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ja, vermutlich gibt es alles. Jede Pfanne findet ihren passenden Deckel, wie man so schön sagt.

    • k. miller sagt:

      Eine Rolle für kurze Abstände könnte spielen, dass die Eltern oft bereits Mitte 30 sind, wenn das erste Kind kommt. Und dann kann und möchte man nicht mehr so lange warten bis zum nächsten – denn es könnte vielleicht nicht mehr klappen.
      Ach, es gibt verschiedene Gründe für und gegen grössere und kleinere Abstände. Und es kommt auch auf die individuelle Entwicklung der Kinder an – aber das kann vorher niemand voraussehen.

      • 13 sagt:

        „Eine Rolle für kurze Abstände könnte spielen, dass die Eltern oft bereits Mitte 30 sind, wenn das erste Kind kommt. Und dann kann und möchte man nicht mehr so lange warten bis zum nächsten – denn es könnte vielleicht nicht mehr klappen.“
        Das stimmt. Ein weiteres Thema, welches durchaus Raum für Diskussion öffnet, aber ein Wespennest reicht mir.

    • Sportpapi sagt:

      @13: Vielleicht weil sie im Leben auch noch andere Pläne haben als Kleinkinder betreuen? Weil sie es zudem auch noch klug finden, wenn die Kinder eine gewisse altersmässige Nähe zueinander haben, so dass sie auch mal miteinander spielen können?
      Unsere Kinder, wie geplant in einem Abstand von zwei Jahren zueinander, haben sich auch nie zurückgesetzt gefühlt. Sondern sich über das neue Brüderchen gefreut. Aber das hiess schon 8 Jahre Windeln wechseln und 9 Jahre ein Kleinkind den ganzen Tag zu Hause. So schön die Zeit war, so schön ist es auch, dass alle jetzt eine gewisse Selbstständigkeit erreicht haben.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Auch mit Kleinkind zu Hause kann man andere Pläne verfolgen, v.a. wenn zwei Elternteile da sind. Also, wenn ich mir die Bilanz der letzten 10 Jahre anschaue, dann bin ich nicht der Meinung, dieser Umstand hätte uns irgendwie gross aufgehalten oder wir wären anderswo, wenn die Jüngste nun 6 anstatt 3 wäre. Inwiefern sie nicht miteinander spielen können, wenn sie 3-4 Jahre Abstand haben, erschliesst sich mir auch nicht. Ich erlebe es täglich anders. Ich behaupte ja, das sind Vorurteile der Anhänger des doch sehr typischen 2-Jahres-Abstandes.

      • L.T. sagt:

        8 Jahre? Mit 2 Jahren Abstand gibt das ja 6 Jahre pro Kind….Das ist eher lang,oder?

      • 13 sagt:

        @ L.T.
        Nicht bei drei Kindern. 😉 Dann bedeutet 8 Jahre nach meiner Rechnung, dass das Jüngste mit 4 trocken wurde.

      • L.T. sagt:

        Stimmt! Nichts für ungut. Die Frage gilt aber SP. Ist auch nicht wertend gemeint, aber dünkt mich schon lang? Meine musste ab 4 in den obligatorischen Kindergarten….ging nicht mit Windeln.

      • 13 sagt:

        @ LT
        Schon klar, ich habe geantwortet, im Wissen, dass er drei Kinder hat. Mich betrifft es nicht, wir hatten 3x3Jahre und nie zwei gleichzeitig, daher 9 😉
        4 Jahre sind eher spät, aber nicht ungewöhnlich. Die Entwicklung des Kindes hält sich nicht an Lehrpläne.

      • Sportpapi sagt:

        @L.T: Obwohl es damals ein grosses Thema war, weiss ich ehrlich gesagt nicht mehr, ob der Jüngste nun drei- oder vierjährig war. Auf jeden Fall deutlich vor Kindergarteneintritt.
        Aber auf das halbe Jahr mehr oder weniger kommt es eigentlich ja nicht an, oder? Jedenfalls war es total schon lange genug.

  • Jänu sagt:

    Und wo ist der Vater? Wir haben auch zwei und Ähnliches erlebt. Es sind aber auch zwei Eltern, also hat jedes Kind genügend Zuwendung.

    • Helen Ötterli sagt:

      Der Vater hat offensichtlich keine Vaterschaftszeit und auch wenn er den älteren ins Bett bringt, ist es trotzdem eine Umstellung, wenn das Ritual anders ist und er nicht mehr Mamas Ohr halten kann

      • Sportpapi sagt:

        Eine Umstellung und „zu kurz kommen“ ist allerdings nicht das gleiche.
        Könnte ja sein, dass der Vater auch Freude hat, dass er nun mal zum Zug kommt. Zumal ja offenbar weiterhin die Mutter den ganzen Tag um die Kinder ist.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Dass dieser Status der jederzeitigen sekundenschnellen Verfügbarkeit NICHT nötig für eine gesunde Entwicklung ist, zeigt nur schon die Tatsache, dass er spätestens ab dem 2. Kind gar nicht möglich ist.
    Also muss man schon beim 1. Kind der Versuchung widerstehen, es zu diesem Sonnenkönig zu machen. Als nächstes muss man sich vor so negativen Sprüchen wappnen, wie die ihres Vaters.
    Dann weiht man das 1. Baby in die Advents-Freude ein, dass es bald ein geliebtes Geschwister bekommt. Unseres war 1,5 als es die Ankunft seines Bruders erlebte. Es bebte vor Glück.
    Das ist dann mal die halbe Miete. Die andere Hälfte ist nun mal auf dem Zahnfleisch laufen, an Grenzen stossen, tiefste Glücksmomente und immer wieder froh sein, wenn alles so ruhig ist, dass man endlich Feierabend hat.

    • Mama von zweien sagt:

      Ich kann die Trauer nachvollziehen, dass mit der Geburt des zweiten Kindes das erste zur Seite gedrängt wird. Mein Grosser war 3.5, und ich fragte mich, wo ist mein Baby hin – im Vergleich zum Neugeborenen schien er schon gross. In die Freude über das gesunde Neugeborene mischte sich Trauer und Loslassen.

      Auch wenn’s weh tut- das ist eben genau der Lauf der Dinge. Und das mit dem Sonnenkönig ist genau so wahr: Unsere Aufgabe als Eltern ist, die Kinder auf ein selbständiges, von uns unabhängiges Leben vorzubereiten, und nicht, sie an so viel Aufmerksamkeit zu gewöhnen, dass sie später ganz natürlich davon ausgehen, die Welt drehe sich nur um sie. Da ist Loslassen der erste Schritt.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Na ich wollte eben klar machen, dass dies überhaupt nicht der Fall sein muss. (Siehe mein erster Beitrag)
        Unser erstes Kind wurde nie vom zweiten zur Seite gedrängt.
        Deshalb ist uns diese Trauer fremd, sowohl uns, wie auch den Kindern.

    • Lichtblau sagt:

      Ausgesprochen schön beschrieben. Haben wir ähnlich erlebt – inkl. „es bebte vor Glück“.

  • Sportpapi sagt:

    Wenn sich die Aufmerksamkeit der Mutter (wieder mal – wo ist der Vater?) auf mehrere Kinder und vielleicht noch viele weitere Aufgaben verteilt, kann das durchaus auch eine Entwicklungschance sein.

    • 13 sagt:

      Ich gehe mal davon aus, dass der Vater das ältere Kind die anderen rund 57 Mal ins Bett gebracht hat und vermutlich hatten auch sie ihren Spass dabei. Was hat das damit zu tun, dass die Mutter und das Kind das Ritual zwischen ihnen vermissen? Ich gehe mal davon aus, dass für dich die geliebten Menschen nicht einfach austauschbar sind?

      • Sportpapi sagt:

        @13: Davon gehe ich auch aus. Also bisher hatte das die Mutter gemacht, und nun darf endlich mal der Vater ran. Und das wird als Problem bewertet… „Einer kommt immer zu kurz“ passt hier irgendwie.
        Ich weiss schon, dass solche kurzen Berichte immer nur einen Ausschnitt, eine Perspektive zeigen, und vieles Spekulativ ist. Aber es fällt nun mal auf, dass in der Regel von „ich“ und „ich als Mutter“ und selten von „wir Eltern“ die Rede ist. Und es enspricht meiner Erfahrung, dass die Mütter in diesen fürsorglich-emotionalen Bereichen im Vordergrund stehen bzw. sich stellen, dann aber darüber klagen, dass die ganze emotionale Last nur bei ihnen liege…
        Man könnte durchaus Einschlafrituale unter den Eltern aufteilen.

      • 13 sagt:

        „Man könnte durchaus Einschlafrituale unter den Eltern aufteilen.“
        Könnte man. Oder man teilt es so auf, dass der Vater etwas anderes macht. Vielleicht ist das Pyjama anziehen, Zähne putzen und noch etwas toben vor dem ins Bett gehen, ein Paparitual? Vielleicht ist das Baden in dieser Familie reine Männerdomäne? Vielleicht macht der Vater jeweils morgens eine exklusive Papa-Stunde, während die Mutter noch im Bett bleibt? Das weisst Du alles nicht, daher ist jetzt dies:
        „Also bisher hatte das die Mutter gemacht, und nun darf endlich mal der Vater ran. Und das wird als Problem bewertet…“ reine Spekulation. Die Mutter schreibt ihre Gefühle auf. Diese empfindet eben sie als Mutter. Der Vater hat vielleicht ganz andere. Soll Sie ihm die nun vorschreiben, für ihn schreiben?

      • Sportpapi sagt:

        @13: Wenn ich darüber schreiben würde, wie ein zweites Kind die Familienkonstellation verändert, und vor allem, wie das erste Kind „immer zu kurz“ kommt, dann würde ich sehr schnell auch mal die Mutter und ihre Rolle erwähnen, wenn nicht sogar ihre Sichtweise und Gefühlswelt.
        Es ist schon sehr seltsam, wie die Mütter hier immer wieder nur über ihre eigenen Gefühle und ihre Beziehung zum Kind schreiben, und gar davon ausgehen, dass das Kind zu kurz kommt, wenn die Mutter mal weniger Zeit hat.
        Es bleibt nun mal, nicht zum ersten Mal, der Eindruck, dass die Väter hier aus Sicht der schreibenden Mütter keine wichtige Rolle spielen, und letztlich auch nicht viel zu sagen haben.
        Noch einmal: Vielleicht ist es auch eine Chance, wenn zwangsläufig mehr der Vater übernimmt.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ich könnte jetzt nur meine Bemerkung von oben wiederholen. Wer weniger Erziehungsarbeit leistet, sollte sich beim Spott über diejenigen die es leisten und darum auch mehr darüber nachdenken, etwas zurückhalten. Und was der Vater mit der Beziehung Mutter-Kind zu tun haben sollte, verstehe ich immer noch nicht. Der hat ja hoffentlich eine eigenen Vater-Kind-Beziehung.
        Im Übrigen habe ich hier schon mehrfach, auch von Dir gelesen, dass Frauen aufhören sollten, über die Gefühls- und Gedankenwelt der Männer zu schreiben, da sie darüber keine Ahnung haben und wenn sie es lässt und von sich schreibt, kommt die gegenteilige Kritik. Was bleibt, ist der Eindruck, dass eine AutorIN (auch mit „Mutter“ oder „Frau“ ersetzbar) eh nichts richtig machen kann.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Wo siehst du da Spott? Meine Stimmung ist eigentlich eher ungläubiges Kopfschütteln. Ausserdem bin ich keineswegs einverstanden, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen „mehr Erziehungsarbeit leisten“ (was immer das heisst – reine Betreuungszeit kann ja nicht gemeint sein) und „mehr darüber nachdenken“.
        Und natürlich gibt es einen Zusammenhang zwischen der Mutter-Kind und der Vater-Kind-Beziehung. Wenn die Mutter ohne Unterbruch um das Kind herum ist, dann wird der Vater nun mal ferngehalten. Wenn die Mutter jeden Abend das Kind ins Bett bringt, macht es der Vater offensichtlich nicht.
        Was jetzt daran schlimm sein sollte, dass nun der Vater das Kind ins Bett bringt, nachdem die Mutter schon den ganzen Tag mit dem Kind war, entgeht mir völlig.

      • Sportpapi sagt:

        Der Punkt ist aber vor allem, dass der Anschein erweckt wird, als ob nun das Kind zu kurz komme. Obwohl die Mutter nach wie vor die ganze Zeit da ist, wenn auch nicht mehr in ungeteilter Aufmerksamkeit. Und obwohl nun eben der Vater deswegen mehr Raum einnehmen kann/könnte, und seine Rituale sicherlich durchaus ein gleichwertiger Ersatz sein können.
        Es bleibt der Eindruck, dass es mehr um die Mutter als um das Kind geht, und dass die Mutter offenbar glaubt, dass dem Kind etwas fehlt, wenn sie etwas weniger um das Kind ist, und eben vielleicht dafür der Vater etwas mehr. Es bleibt der Eindruck, dass dies aus Sicht der Mutter, die vorgibt, sich nur um das Kind zu sorgen, gar keine Bedeutung hat.
        Ich bin übrigens keineswegs der einzige, dem dieser Eindruck bleibt.

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Im Übrigen habe ich hier schon mehrfach, auch von Dir gelesen, dass Frauen aufhören sollten, über die Gefühls- und Gedankenwelt der Männer zu schreiben.“ Das glaube ich in dieser pauschalen Art nicht. Aber um die Gefühls- und Gedankenwelt des Vaters ging es hier ja auch nicht in erster Linie. Sondern um die Bedürfnisse des Kindes. Die offenbar nur Mama erfüllen kann.
        Richtig macht man es in meinen Augen, wenn man konsistent argumentiert. Man kann doch nicht Mutterkult betreiben und glauben, ohne Mama geht gar nichts (selbst wenn der Vater hauptsächlich „betreut“), sich dann aber über mental Load beschweren und sich über fehlende Vereinbarkeit aufregen.
        Pragmatisch heisst in diesem Zusammenhang, zu schauen und dafür zu sorgen, dass es dem Kind gut geht.

      • 13 sagt:

        Oh Gott, schon wieder die lächerliche Maternal Gatekeeping-Theorie? Echt jetzt? Ich frage mich, wo in der Wirklichkeit die Mütter sind, die Schlösser an den Schlafzimmertüren und am Wickeltisch anbringen, um den Vater fernzuhalten. Wo sind die Mütter, die dem Vater gewaltsam die Kinder entreissen. Also, ich weiss echt nicht, in welchem Matriarchat Du lebst, aber ich persönlich wäre gar nicht in der Lage, meinem Mann zu verbieten/verunmöglichen, die Kinder ins Bett zu bringen, wenn er das wirklich will. Oder es zu wickeln. Mit ihm auf den Spielplatz zu gehen. Oder was auch immer.
        Das eigene Desinteresse damit zu begründen, dass „sie ihn nicht lässt“ ist schlicht armseelig. Väter, die sich kümmern wollen, tun dies auch (getrennte Väter ausgenommen). Die anderen eben nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Hm ja, so viel zum Spott.
        Aber gut, wenn nur zählt, was quasi mit Waffengewalt durchgesetzt wird, dann können wir die Diskussion über Ungerechtigkeiten im Haushalt ja ganz lassen. Nicht mehr darüber sprechen, was „immer nur an den Frauen „hängen bleibt“, nicht mehr über einseitige Verteilung der „mental Load“ klagen, usw. Ist mir sehr recht.
        Aber ich erinnere daran, dass ich keineswegs klage, sondern nur erwähnt habe, dass es a) eine Chance sein kann, wenn der Vater etwas mehr eingebunden ist, und es b) für das Kind sicherlich kein Nachteil ist, wenn es mal vom Vater ins Bett gebracht wird. Auch wenn tatsächlich viele Mütter glauben, sie seien unersetzbar. Der Mamakult nimmt ja keineswegs ab, sondern treibt immer wildere Blüten.

      • 13 sagt:

        Ja, über solche Ausreden spotte ich, da kann ich auch dazu stehen. Mit dem, was an der Frau hängen bleibt, hat das wenig zu tun. Wenn sich nämlich der freie Vater, der nicht von seiner Frau unterdrückt wird, einfach nicht auf dem Weg zum frei zugänglichen Wickeltisch macht, sondern sitzen bliebt mit der Idee, dass sich das Problem von alleine erledigt, dann bliebt es an ihr hängen. Was wäre denn die Alternative? Das Kind in schmutzigen Windeln lassen?
        Es hat nie jemand gesagt, dass es schadet, wenn der Vater das Kind ins Bett bringt. Selbstverständlich nicht. Aber dieses eifersüchtige Töibeln, wenn die Mutter wehmütig ist, wenn sie es nicht tun kann oder auch, dass das Kind die Mutter vermisst, ist damit dass es nicht schadet nicht zu erklären.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Die Alternative wäre selbstverständlich ein „würdest du bitte“ oder im äussersten Notfall ein „Jetzt bist du an der Reihe“.
        Du findest in meinen Aussagen weder Eifersucht noch Toibeln. Diese Art der Abwertung von (Gegen-)Argumenten ist nicht in Ordnung.
        Natürlich gibt es viele Mütter und Väter, die glauben, zumindest bei Säuglingen sei die Mutter besser geeignet, das Kind zu versorgen. Insofern gibt es Mütter, die Gatekeeping betreiben, und Väter, die sich das gefallen lassen. Ganz nüchtern. Dass es eine Chance für alle Beteiligten ist, wenn Mama nicht mehr uneingeschränkt für das Kind da sein kann (aber immer noch den ganzen Tag mit dem Kind verbringt…), und deshalb der Vater mal in die Bresche springt, ist wohl nicht so falsch und meine Überzeugung.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Hmm, ich bin weder die Mutter meines Mannes, die ihm sagen muss, was er zu tun hat, noch muss ich ihn eigentlich nicht bitten, sich um sein eigenes Kind zu kümmern. Wenn das sein muss, dann sind ja die Verhältnisse eh schon gegeben und da kommt man auch nicht raus, indem sie ihm sagt, dass er doch das Kind bitte ins Bett bringen soll. Weiss er denn nicht, dass Kinder schlafen müssen?
        „Insofern gibt es Mütter, die Gatekeeping betreiben, und Väter, die sich das gefallen lassen.“
        Dem widerspreche ich nicht, wobei es auch mit „denen das ganz recht ist“ ersetzt werden kann. Aber das eine geht ohne das andere schlicht nicht. Das ist meine Aussage. Ich wüsste z. Bsp. bei meinem Mann schlicht nicht, wie ich das tun sollte. Nie würde das klappen, selbst wenn ich wollte.

      • 13 sagt:

        Auch würde ich selbstverständlich nie sagen, dass es ein Fehler ist, wenn der Vater mal ran muss. Was mich stört, ist dass hier ein Text publiziert wurde, der die Gefühle einer Mutter aufzeigt und Du gleich daraus schliesst, dass a) sie Gatekeeping betreibt, weil sie das Kind bisher ins Bett brachte, b) er nur deshalb nicht konnte, weil sie es ihm verunmöglicht hat und c) aus der Bettsituation gleich folgst, dass das in allen anderen Bereichen auch so ist, dass nur sie sich ausschliesslich um das Kind kümmerte und er nicht durfte.
        All das, steht nirgends im Text, das ist nur deine Interpretation, die einmal mehr, von der bösen, kindvereinnahmenden Frau und dem Mann als Opfer dieser Frau ausgeht.

      • 13 sagt:

        PS: Du sprichst mehrfach den mental load an. Das eindrückliche Comic dazu von Emma, du erinnerst Dich bestimmt an meinen Link, heisst „You should’ve asked“. Deine Alternative dazu ist:
        „Die Alternative wäre selbstverständlich ein „würdest du bitte“ oder im äussersten Notfall ein „Jetzt bist du an der Reihe“.“
        Fällt dir etwas auf?

      • Sportpapi sagt:

        @13: „All das, steht nirgends im Text, das ist nur deine Interpretation, die einmal mehr, von der bösen, kindvereinnahmenden Frau und dem Mann als Opfer dieser Frau ausgeht.“
        All das steht auch nirgends in meinen Kommentaren.
        Bei mir steht: Es kann eine Chance für Vater und Kind sein, wenn der Vater, ob er will oder nicht, von der Mutter die eine oder andere Aufgabe übernimmt. Wie etwa das Einschlafritual.
        Und es steht, dass ich es seltsam finde, wenn eine Mutter in einem solchen Text kein Wort über den Vater und seine Rolle in der Familie verliert. Etwas, das übrigens ja einigen aufgefallen ist.
        Gerade wenn es eben nicht nur um die Gefühle der Mutter geht, sondern auch um das Kind, das anscheinend zu kurz kommt.

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Das eindrückliche Comic dazu von Emma, du erinnerst Dich bestimmt an meinen Link, heisst „You should’ve asked““
        Nun ja, so eindrücklich habe ich den Comic nicht gefunden. Und dieser Punkt war unter anderem einer, der mir am meisten negativ aufgefallen ist (der andere war die Geschichte mit der Frau, die keine Prioriäten setzen kann und vom Tischaufräumen zu ganz vielen weiteren Aufgaben kommt).
        Ich weiss schon, dass es vielen erwachsenen Frauen schwer fällt, ihre Anliegen klar zu äussern oder gar einzufordern. Dafür wird dann bei der Freundin geklagt und/oder „die Gesellschaft“ verantwortlich gemacht. Ja, in einer idealen Welt sieht der Partner die Arbeit immer selber (und empfindet sie als gleich wichtig), und er liest jeden Wunsch von den Augen ab. Aber so läuft es nicht!

    • Vreni Heimer sagt:

      @Sportpapi : der Vater geht um 6 Uhr früh, und komm heim gegen 19 Uhr. Wie sollte er dann „Vati“ spielen ? Die allerwenigsten haben einen Beruf den man teilzeit finden kann.

      • maia sagt:

        er soll nicht „Vati“ spielen, er IST Vater! Oder „spielen“ sie ihr Mutter sein auch einfach nur? Er wäre auch Vater, wenn er keine Minute mit den Kinder verbringt. Aber es gibt viele Väter, die am Abend und an den Wochenenden viel Zeit mit den Kindern verbringen (sofern die Mutter das zulässt).

      • Sportpapi sagt:

        @Vreni Helmer: Nun ja, die Väter, die ich kenne, können das. Und spielen es nicht nur.
        Aber die Mütter die ich kenne sind auch nicht den ganzen Tag mit den Kindern zu Hause, und bedauern es dann, wenn die paar Minuten beim Einschlafen jemand anderer übernimmt…

  • Reincarnation of XY sagt:

    Die Zeit mit 2 kleinen Hosensch. ist sehr anstrengend. Wenn jemand dabei definitiv zu kurz kommt, dann sind es die Eltern. Aber ich wehre mich gegen den Gedanken, dass eines der Kinder zu kurz kommt.
    Wir glaubten von Anfang an, dass ein zweites Kind dem ersten gut tut. Nur durften wir nicht die Fehler machen, die wir bei anderen Familien beobachtet haben. 1. Kind ist da – ALLES dreht sich um dieses Kind, es ist der Mittelpunkt des Universums, besitzt 100% Beachtung von Mutter und Vater, es ist uneingeschränkter König und verliert diesen Status mit dem Tag, an dem Kind 2 da ist, weil nun dieses Baby der neue König ist. OMG

    • tina sagt:

      ich glaube nicht, dass man künstlich präventiv das erste kind so behandeln kann, als ob es nicht das erste wäre. ich spreche häufig mit meinen söhnen darüber, was die familienkonstellation ausmacht.

    • tina sagt:

      es ist nicht zwangsläufig so, dass die älteren nach der geburt eines geschwisters weniger zuwendung bekommen – ich hatte immer das gefühl, mir kommt der kleine permanent zu kurz. er war immer pflegeleicht, genügsam, eher introvertiert, extrem kooperativ, aufmerksam. ein selbstläufer. der spot war hauptsächlich auf seinem bruder, nicht weil er ihn aktiv forderte, mehr durch sein forderndes wesen. ich selber bin aber genau so aufgewachsen und war froh, nicht im rampenlicht zu stehen, darum kann ich mir sagen, das hat ja auch vorteile.

  • Esther Villa sagt:

    2 Kinder sind kein Problem, 3 schon weil sich da 2 zusammentun und das dritte stets alleine ist oder unrecht hat.

    • k. miller sagt:

      Das hört sich für mich sehr nach Verallgemeinerung an. Ich kenne das so nicht!

    • Stefan W. sagt:

      Bei uns waren 3 Kinder ein kleineres Problem als zwei, weil es bei 3 Kindern immer mindestens 2 gibt, die gerade keinen Streit miteinander haben. Und vor allem brauchte das Dritte viel weniger Unterhaltung, weil häufig das komplette Entertainment von den zwei Älteren geliefert wurde.

  • Gantner Giulia sagt:

    Gibt es auch einen Papablog?

  • Brunhild Steiner sagt:

    ???
    Wir haben drei Kinder in kurzen Abständen und in der anstrengenden Phase kein verwandtschaftliches Unterstützungsnetz-
    wir haben uns aber auch keine Idealvorstellungen ausgemalt sondern mit Müdigkeit/Erschöpfung etc gerechnet.
    Im schlimmsten Fall auf externe Hilfe zurückgegriffen.
    Und dass sich alle „zurücknehmen“ müssen, niemand mehr auf ganze Kosten kommen kann (wobei, was soll das schon heissen? Immer eine Frage der Definition!), aber dennoch kein schwarzmalerisches „immer kommt einer zu kurz!“.
    Leute, mehrere Kinder kann enorm bereichernd sein, klar ist es anstrengend, aber wie so vieles entscheidet die eigene Einstellung&Haltung wie man mit der Anstrengung klarkommen kann und mit ihr umgeht.

  • Paul Meier sagt:

    Der Kern liegt im zweiletzten Paragraph. Zuviele Eltern wollen alles perfekt machen – das geht nicht. Kompromisse sind notwendig und Patentlösungen gibt es sowieso nicht. Jedes Kind ist anders… Was uns geholfen hat bei der Geburt des Sohnes (zuerst hatten wir eine Tochter): die Tochter wurde miteingebunden. Als ich mit ihr (sie war 2 1/2 jährig) in den Spital ging um ihr Brüderchen das erste Mal zu treffen, erhielt sie im Spital ihren Dany (ein „Baby Born“, das damals in war) und das war dann ihr „Baby“. Wenn meine Frau stillte, lag sie neben Mama und „stillte“ ihren Dany, bei der Mütterberatung erhielt Dany auf ein Formular, beim spazieren hatte Dany auch einen Wagen etc. Das funktionnierte tip-top, niemand kam zu kurz und es klappt auch heute noch, nach bald 30 Jahren!

    • k. miller sagt:

      Sehe ich auch so (zumindest den ersten Teil). Während in meiner Kinderzeit unseren individuellen Bedürfnissen zu wenig Beachtung geschenkt hat, bekommen Kinder heute davon oftmals zu viel. Mit dem Effekt, dass Eltern sich irgendwann eingestehen müssen, dass sie nicht perfekt sind – und die Kinder Schwierigkeiten haben, sich selbst zu beschäftigen und nicht immer im Mittelpunkt zu stehen. Manchmal fehlt das ausgewogene Mass.

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