Mutter sucht Mann

Als Mutter mit Kind im Supermarkt angesprochen werden? Undenkbar. Foto: iStock

Letzte Woche fragte mich in der Migros ein netter Typ, ob ich ihm nicht helfen könne: Auf der Fondue-Packung stehe «für 2 Personen», und er schaffe es unmöglich, ganz alleine so viel Käse zu essen. Und kürzlich entschuldigte sich ein Mann für seinen Hund, der mir beim Joggen allzu nahe kam: «Entschuldigen Sie, er steht eben auf hübsche Frauen.»

Wissen Sie, was diese flirtfreudigen Männer gemeinsam haben? Beide haben mich ohne meine Kinder gesehen. Wenn ich mit meiner Brut unterwegs bin, flirtet garantiert kein einziger Typ mit mir. Nicht, dass das für mich ein Problem wäre: Ich bin verheiratet mit dem besten Fondue-Partner der Welt.

Das Kind als Minuspunkt

Single-Müttern bereitet das Phänomen aber offenbar ziemliche Schwierigkeiten. Kürzlich besprachen wir das Thema abends in einer Bar. Vier Mütter, zwei von uns sind in einer Beziehung, die anderen auf der Suche nach Bett- und Lebensabschnittspartnern.

«Schreib mal über mich!», sagte A., «Also eher allgemein: Über getrennte Kleinkindmütter, die keinen Mann finden.» «Jaaa!», pflichtete B. ihr bei, «das ist imfall total ein Thema. Wir Single-Mamas sind für Männer einfach nicht attraktiv. Auf den ersten Blick natürlich schon. Aber sobald einer merkt, dass du Kinder hast, siehst du ihn nur noch von hinten.»

Die Ausnahme

Ein Mann, erklärte sie, wolle von einer Frau die volle Aufmerksamkeit. Das gehe aber bei einer Mutter nicht, weil die Kinder auf ihrer Prioritätenliste immer zuoberst stünden. Ein neuer Partner müsse bereit sein, sich ins bestehende Gefüge einzuordnen oder sogar unterzuordnen. Aber das gehe den meisten Männern gegen den Strich.

«Eine Ausnahme sind natürlich Männer mit Kinderwunsch.», erklärte B. weiter. «Die setzen sich schon zu einer Mama mit Kindern ins gemachte Nest. Aber erstens gibt es etwa so viele ungebundene Männer über 35 mit Kinderwunsch wie rosarote Elefanten. Und zweitens will ich ja selbst gar keine weiteren Kinder.»

Sucht sie einen Ersatzvater?

A., die minutenlang genickt hatte, fügte hinzu: «Eigentlich ist es ganz einfach: Männer ohne Kinder wollen allermeistens keine Frau mit Kindern. Jüngere Männer finden eine ältere Frau mit Kindern vielleicht sexuell interessant, aber auch nicht auf Dauer. Also muss man als Single-Mama versuchen, sich einen Single-Vater zu angeln. Und so einen zu finden, ist sehr schwierig. Weil die eben an jüngeren Frau ohne Kinder interessiert sind.»

B. stellte energisch ihr leeres Bierglas auf den Tisch: «Sogar dann, wenn ich nur an Casual Sex interessiert bin, ist es schwierig. Die meisten Männer denken sofort, dass ich einen Ersatzvater suche. Dabei will ich vielleicht nur mein kinderfreies Wochenende mit einem Mann in Bett geniessen.»

Dann ging sie an die Bar und blieb dort ungewöhnlich lange. Zwanzig Minuten später kam sie grinsend zurück und sagte, sie hätte soeben einen Single-Vater kennen gelernt. «Ich habe ihn gefragt, ob er auch Tinder hat», erzählte sie lachend. Und er habe auf Baseldeutsch geantwortet: «Kinder? Jo.» Er habe eine fünfjährige Tochter.

Was sind Ihre Erfahrungen beim Daten?

Lesen Sie zum Thema neue Beziehungen mit Kindern auch die Postings «Mein Sohn hat eine neue Mutter», «Getrennt oder allein erziehen?» und «Mami braucht dringend einen Mann».

208 Kommentare zu «Mutter sucht Mann»

  • Samuel Müller sagt:

    Also, fassen wir zusammen: Mann sieht Frau mit Kleinkind in der Migros. Daraus schliesst er messerscharf, dass diese Frau a) single b) auf der Suche c) an ihm interessiert und d) für das Wochenende nicht verplant ist. Liegt doch völlig auf der Hand, oder?

    • Hans Müller sagt:

      Und vor allem: Die meisten Frauen, die mit Kleinkindern beim Einkauf sind, liiieeeben es ja so sehr, von fremden Männern angeflirtet zu werden. Gerade Schweizerinnen, die das ja generell das Flirten im Blut haben und es über alles lieben, angeflirtet zu werden…

    • Hansjürg sagt:

      Richtig, das Symbolbild stellt nun wirklich die ungünstigste Flirtperspektive dar. Ziel ist das Einkaufen, in einer vermutlich optimierten Zeiteinheit. Wer käme da auf die Idee mit einer Mami zu flirten?
      Mein Tipp für die Frau: Ein schönes Wochenende, allein mit dem Kind z.B. am Strand oder sonstwo frau normalerweise mit Familie hingeht, die entsprechende Kleidung (erotisch, nicht vulgär) und dann klappt das ganz sicher. Haftungsausschluss: Sämtliche Ansprüche hinsichtlich Herzschmerz für alle Beteiligten werden hiermit strikte abgelehnt.

  • Fragezeichen sagt:

    das gute und harmonische Zusammenleben einer „neuen Familie“ kann nur funktionieren wenn Frau ganz genau weiss was sie will; für sich, für ihre Kinder und was sie dem neuen Partner zugestehen will und kann.
    und daran scheitert es meist. Frau will einen neuen Partner; die Kinder haben aber ,meist, schon einen Vater wenn die Frau den biologischen Vater noch Vater sein lässt, und der neue Partner hat eine Frau; hat ihre Kinder die sein Leben stark beeinflussen. Das fordert unbedingte Ehrlichkeit von allen Seiten in der neuen Beziehung über alles, Vergangenheit, Zusammenleben und Zukunft.
    Daran scheitert es meist weil der eine Partner nicht ehrlich ist

  • Claude Fontana sagt:

    Ohne schriftliches einverständnis zum beischlaf komme ich nicht für einen“ one night stand“ aus dem #metoo-store. (Partylocation) „Ernsthafte“ Partnersuche, wäre nicht nötig, hätte man den ersten Partner schon so ausgesucht. Die Ansprüche sind demzufolge auch nicht ganz so ernst zu nehmen. sie werden von Gefühlen/Hormonen“Überschrieben“ wann immer es gerade passt, natürlich Ihr, nicht ihm. Er hat Immer gleich drauf, Süss und Zärtlich, aufmerksam und einfühlsam zu sein, und trotzdem wissen wos lang geht. Unfehlbar, Göttlich.

  • Jessas Neiau sagt:

    Kein vernünftiger Mann will Kuckuckskinder. Und was kann das für eine Frau sein, welche Kleinkinder hat und trotzdem vom Vater dieser Kinder getrennt lebt? Offenbar eine Frau, die sich sehr schnell und auch sehr falsch entscheiden kann, für den Rest ihres Lebens. Nein danke. Und falls es anders ist, so muss sich eben die Frau zur Abwechslung mal etwas mehr anstrengen.

    • Sandra vdl sagt:

      Genau! Der Mann hat sicherlich alles richtig gemacht und sich sehr angestrengt… Alleine die Frau ist schuld, dass sie sich mit kleinem Kind trennt und soll für immer büssen!

      • Claude Fontana sagt:

        Es geht nicht darum richtig oder Falsch zu beurteilen. Büssen tut sie ja entweder für die Rosa Brille, oder Die berechnende Absicht.Die meisten Frauen legen die Rosa brille aber schnell ab, wenn sie Sitzen gelassen werden. Der nächst kriegt dann die berechnende Absicht zu spüren. Danke, aber Nein danke.

  • Thomas Merz sagt:

    Na gut … Also ganz grundsätzlich geh ich natürlich bei einer Frau mit kleinen Kindern davon aus, dass sie in Beziehung ist – da ist für mich jeglicher Dating-Versuch ein NoGo … Da würde ich das jetzt nicht der Attraktivität zuschreiben (ich finde Frauen mit Kind sehr attraktiv), sondern schlicht dem, dass ich bestehende Beziehungen respektiere …

  • Enrico sagt:

    Erste Frage : wieviel Allimente bekommst Du?
    Zweite Frage: wieoft darf der Vater sein Kind sehen.
    MEISTENS kann Mann dann geistig den einten Finger zücken und gehen.
    Wie dumm und blöd haltet ihr eigentlich Männer ? Nein, ihr seid auch noch beleidigt !

  • Paula sagt:

    „Unterordnen“?! Lese ich da wirklich „unterordnen“?! Nun, liebe Damen, dann suchen Sie sich eben ein Männchen, das sich Ihren Sprösslingen unterordnet. Viel Spass mit dem! Ich gehe jetzt lachen. Ganz lange.

    • Fragezeichen sagt:

      Ich weiss nicht recht, was es da zu lachen gibt!
      Solchene Frauen, mit solchenen Wünschen und Einstellungen soll es nämlich wirklich geben – und zwar garnicht sooo selten!

      • Hansjürg sagt:

        Ich schon! Umgangssprachlich nennt man das die Suche nach der „Eierlegendenwollmilchsau“!
        Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass Sie eben nicht lachen, weil es zum Heulen ist, in Anbetracht dieser Vielzahl von Frauen auf einer solchen Suche.

  • Hans Minder sagt:

    Ein verantwortunsvoller Mann flirtet nicht mit einer Frau mit Kind, da er volle Verantwortung für seine Handlungen übernimmt und kein Risiko (sie könnte liiert sein) eingehen will. So ein Mann sucht auch keinen Casual-Sex, da er eine Lebensgefährtin sucht und nicht eine Frau, die lediglich bei einer Vielzahl von Männern ihr Lustbedürfnis stillen will. Somit findet eine Frau mit Kind bei der Suche nach Casual-Sex jene Männer, die weder Verantwortung suchen noch die Frau als mehr als ein Lustobjekt zur Erfüllung der eigenen Bedürfnisse betrachten. Ist so eine „Entwürdingung“ für die Frau zu viel, dann bleibt sie alleine, bis sie ihr Leben neu orientiert hat und in respektierter Umgebung (sozial und kulturell wertvolle Tätigkeiten) ihren neuen Partner dank selbstlosem Einsatz findet.

  • Gérald sagt:

    Warum wohl wollen einigermassen clevere Männer grundsätzlich (nur mal grundsätzlich) keine Frauen mit Kindern (elenderweise „Mamis“ selbstgenannt)? Weil viele intelligente, tatkräftige, geistvolle etc. usw. usf. Frauen den Eindruck machen, als hätten sie bei der Geburt zusammen mit dem Fruchtwasser alle ihre Vernunft weggeschüttet. Dann gibt es nur noch das „Kid“ (wenn ich diesen Begriff nur schon höre), dem man alles hinterherträgt, das man verzärtelt, dem man die Hausaufgaben schreibt, das man zur Schule fährt, dem man alles unterordnet. Entsprechend kommen die Blagen raus, aber das ist eine andere Sache. Nun denn: Weshalb ist eine Frau überrascht, dass sie mit diesem Verhalten keinen Mann findet?! Soll sie sich eben anders verhalten. Täte ihr und dem Kind/Kid/Gör sehr, sehr gut.

    • Paula sagt:

      Ganz meine Wahrnehmung. Ich wünschte, es wäre anders.

      • Corine sagt:

        Also Sie meinen, das Kind zu Hause lassen und selbst in den Ausgang gehen? Hm, alleinerziehende Mutter sein ist ein harter Job, selber schlafe ich meistens einfach nach wenn mein Kind mal nicht bei mir ist….

    • tina sagt:

      ach. wenn die ansprüche tief genug sind, „klappt“ es immer. aber warum soll man das müssen? wieso werden die leute dermassen aggressiv selbstgerecht, wenn andere nicht um jeden preis symbiotische zweisamkeit benötigen?

  • Ella sagt:

    Wurde in der schwangerschaft verlassen mit den worten, dass kind ist nicht von mir.
    Waren bis zu dem zeitpunkt 6 jahre zusammen.
    Ich bin jetzt 4 jahre singlemama… immer noch mit ihm beschäftigt, da er trotz nichtkümmern das gemeinsame sorgerecht bekam. Alimente das minimum sind und ich so ca alle 4monate mal 1 abend ohne kind bin.bin singlemama, weil er uns das leben schwer macht. Kontrolliert und alles hinauszögert.
    Ich denke aber nicht, dass es schwieriger ist männer kennenzulernen wenn man kinder hat und alleinerziehend ist.
    Jedenfalls hatte ich früher nie ein problem damit. damals hatte ich kinderfreie wochenenden. Ein privatleben nebenher und war noch jung.
    Ich liebe es mama zu sein. Vermisse aber auch sehr… frau und partnerin zu sein.

    • Gérald sagt:

      Interessant ist eine Lücke an Ihrer Schilderung. Der Mann hat gesagt, das Kind sei nicht von ihm. Nun: Ist es von ihm oder nicht?

      • tina sagt:

        was haben Sie denn für ein selbstbild, dass Sie denken, das geht Sie irgendwas an? woher nehmen leute wie Sie die unverfrorenheit andere einfach mal so termassen zu beleidigen? und warum zum geier haben Sie das so nötig? ich möchte nicht in Ihrer haut stecken

      • Lala sagt:

        Bei der „Geschichte“ ist diese Information nun mal wichtig?

    • Hans Müller sagt:

      Und, ist das Kind von ihm oder nicht?

  • Simone Dettwiler sagt:

    Und wenn man keine Kinder will, will man keine. Basta. Egal ib eigene oder nicht. Ist ein no go für mich.

  • julia müller sagt:

    Dieses Interview -> Patchworkfamilien kam mal im „Tagi“ – finde es interessant:
    https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Ueber-die-Haelfte-trennt-sich-wieder/story/11796850?track

    Bin aber froh, dass ich seit 30 Jahren glücklich verheiratet bin. Ich persönlich habe – bis jetzt – leider keine Patchworkfamilie kennen gelernt, die zusammengeblieben ist, alle fanden die „Logistik“ höchst anstrengend/ermüdend, vor allem aber litten sie darunter, dass sie nach einiger Zeit einfach nicht mehr so fair und gerecht sein konnten allen Involvierten gegenüber, wie sie sich das anfangs vorgenommen hatten … Stell mir das alles irgendwie schon noch recht schwierig vor.

  • Mike sagt:

    Mir kommen hier bald die Tränen, aber nicht vor Mitleid. Scheidungsrecht sei „Dank“ ist es heutzutage so, dass Frauen den Samenspender nach Belieben abservieren und sich weiter von ihm finanzieren lassen können (Verzeihung, die Frauen sind jetzt „unabhängig“, heisst das politisch korrekt), und jetzt ist es natürlich eine Gemeinheit, dass die übrigen Männer keine Lust haben, den Nachwuchs anderer grosszuziehen.

    Ich mag eigentlich nicht daherreden wie einer dieser sogenannten „Antifeministen“, da ich die auch samt und sonders für Deppen halte, aber hier bleibt mir echt nichts anderes übrig. Nein, die meisten von uns wollen keine alleinerziehenden Mütter. Macht halt keine Kinder mit Männern, mit denen ihr nicht zusammenbleiben wollt. Punkt.

    • tina sagt:

      ja, die meisten von euch vielleicht. aber es gibt zum glück viele männer, die gar nicht abgeneigt sind. vielleicht liegt meine perspektive daran, dass ich keine frauen kenne, die nicht mindestens 70% erwerbstätig sind

    • MO sagt:

      Bevor sie hier über Single-Mütter wettern, sollten sie nicht vergessen, dass zu jedem Kind auch ein biologischer Vater gehört. Dieser ist ebenso darauf angewiesen, dass eine neue Partnerin akzeptiert, dass er bereits ein Kind hat. Wenn ihm wegen diesen Umständen die „besten“ Frauen entgehen, hätte er es sich auch besser überlegen sollen, ob er mit einer Frau ein Kind machen musste, mit der er nicht zusammenbleiben wollte, nicht wahr?

      • Fragezeichen sagt:

        wow, wow; ob e r ein Kind haben will mit seiner Partnerin!!!
        Wenn sie eines W I L L kann er sich noch lange dagegen aussprechen – sie sagt ob sie darauf hören will. Die einzige Möglichkeit die er hat, sich zu trennen wenn sie ehrlich kommuniziert das sie auch gegen seinen Willen ein Kind bekommen will. Sonst wird er eines (un)schönen Tages mit der Tatsache konfrontier das halt doch eines auf dem Weg ist!

    • Corine sagt:

      Da werfen Sie jetzt aber krass alle Single-Mütter in einen Topf. Schon mal überlegt, dass es auch solche gibt deren Ex-Partner sich verabschiedet hat und nicht umgekehrt? Oder die massive psychische Probleme bekamen weshalb ein Zusammenleben nicht zumutbar war? Dem Kind nicht zumutbar.

  • Mimmo sagt:

    Ich war 17 Jahre alleinerziehender Vater von 2 Kindern. Frauen sind in dieser Angelegenheit keinen deute Besser. Sobald sich herausstellt, dass man Alleinerziehender ist, ziehen sich mit mehr oder weniger den gleichen Begründungen wie im Artikel erwähnt zurück. Sie haben Angst, weil bereits „Arbeit“ mit Fremdkindern auf sie zukommen könnte oder kein Ersatzmami sein wollten. Dies mag keine Frau, ausser sie bringt selbst eigenen Anhang mit. Aber darauf hatte ich keinen Bock. Hab mich über die Jahre mit Gelegenheits-Sex begnügt, dafür meine Freiheit behalten, und musste nicht auch noch für eine Frau mit Kindern sorgen.

    • Fragezeichen sagt:

      ich kenne genau die andere Seite; als alleinerziehende Mutter hatte ich über Jahre Gelegenheitssex, weil ich meinem Kind einen „Vater“ ersparen wollte der zwar mein Partner sein wollte/sollte, aber keine Interesse an meinem Kind hatte.
      Vor 50 Jahren war das noch ungleich schwieriger und irgendwann habe ich mich damit abgefunden!
      eine Bekannte von mir, in der gleichen Situation, hat ihren Kindern immer wieder neue Partner/“Onkels“ an ihrer Seite zugemutet – sehr zum Leidwesen der Kinder die ihr das nie verzeihen konnten.
      Es ist für Frauen/Mütter, genau wie für Männer/Väter eine unglaublich schwierige Situation und will mit Bedacht und Ehrlichkeit angegangen werden.

  • François Gibel sagt:

    Ursprünglich war ich als Single-Mann auf der Suche nach einer Frau ohne Kinder. Kind hatte ich bereits und dieses reichte mir. Ich wollte auch nicht noch mal mit den Kindern einer neuen Partnerin die Pubertät ihrer Kinder erleben.
    Ich hatte mich mit Single-Frauen getroffen und irgendwie fehlte diesen Frauen irgend etwas, was ich offenbar vermisste und nicht beschreiben konnte.
    Also suchte ich nach einer Single-Frau mit Kindern, fand sie und ihre Kinder und habe diesen Schritt nicht bereut! Es ist familiärer, unterhaltsamer, herausfordernder und formt die Beziehung zwischen Mann und Frau in einer sehr angenehmen Art und Weise.
    Was mir meine heutige Frau zu verstehen gab war, dass sie einen Mann für sich selbst sucht und nicht für ihre Kinder. Dies erlebt und erlebe ich noch heute!

  • Hansli sagt:

    Ich kann mir ich da nur vielen anderen anschliessen.
    Klar spricht kein Mann eine Frau mit Kind im Arm an. Ist in etwa wie ein Schild mit ich bin vergeben. Ein Ring ähnlich einem Ehering hat in etwa die gleiche Wirkung. Und wie eine Frau keinen für Sex finden kann, das ist mir ziemlich unverständlich.

  • Hotel Papa sagt:

    Jedenfalls ist die Frage, wie Du sie oben Stellst: (Wieso…?) definitiv ein Grund, warum sich Singlemütter mit so einer Einstellung nicht wundern sollten, wenn potenzielle Partner einen weiten Bogen um sie machen.
    So stellt Mann sich Partnerschaft nicht vor.

  • beatrice sagt:

    ich kann das nicht bestätigen. ich habe meinen partner kennen gelernt als die kinder noch recht klein waren. aber das gute war eben, dass er auch einen sohn hat. im gleichen alter wie meine. dass mal entweder ich oder er sich unterordnen musste, war voellig klar. wir haben glueck, dass die jeweiligen ex-partner gemeinsam erziehend sind und wir immer viel kinderlose zeit hatten. wenn ein mann selber auch kinder hat und sich auch oft um diese kuemmert, dann weiss er, dass die kinder manchmal vorrang haben. aber man muss aufpassen, dass die kinder dies nicht ausnutzen 🙂 hilfreich war, dass wir nicht im gleichen haushalt gewohnt haben (selber wohnort). so hatten die kinder jeweils mami/papi ganz fuer sich und mussten nicht mit dem neuen partner ‚teilen‘

  • Tobias sagt:

    Mich würde es nicht stören wenn Frau Kinder hat, ich bin aber schon etwas älter. Jedenfalls, was mich stört bei Dates auf Plattformen vereinbart war immer die Frage nach Stellung, Einkommen, Unterhaltszahlungen und Eigentum. Hätte ich nicht für möglich gehalten aber 9 von 10 haben mich genau das gefragt.

  • Martin sagt:

    Warum flirten Männer nicht mit Frauen, die Kinder haben? Weil sie denken, die Frau ist in einer festen Partnerschaft/ Ehe. Deswegen. Wer eine Freundin sucht, als Mann, der hat es sehr schwer! Ich habe schon so viele Frauen getroffen, aber meistens sind sie so verschlossen oder so etwas, dass man anfängt, vorher zu schauen, wo es sich wohl lohnt und wo nicht. Ring am Finger? Kinder an der Hand? Das sind nicht die besten Voraussetzungen. Frauen sollten lernen, klare Signale auszusenden, das würde viele Missverständnisse aus dem Weg räumen.

    • Michelle sagt:

      Also, ich habe immer klare Botschaften beim Flirten ausgesendet, allerdings nicht bei einem Mann, der alleine mit Kindern unterwegs war. Auch wenn er mich noch so freundlich angelächelt hat, war ich mir nie sicher, ob er einfach nur ein netter, verheirateter Kerl ist, oder ob er an einem Flirt interessiert wäre. Ich hatte zudem immer zu grossen Respekt, mich vor den Kindern unangemessen zu benehmen. Also umgekehrt ist die Situation auch nicht einfacher. Dabei wären Single-Dads sehr beliebt – auch bei Frauen ohne Kinder.

  • Herr Meier sagt:

    Es ist wahrscheinlicher, dass eine Frau mit Kindern in einer Beziehung ist als eine Frau ohne. Das darf man glaub als Fakt annehmen. (Es geht um die Wahrscheinlichkeit, nicht um den persönlichen Einzelfall. Logisch gibts Frauen mit Kindern ohne Beziehung und solche ohne Kinder in einer Beziehung…)
    Wenn man den alten Ehrenkodex noch halbwegs hochhält, dass man Frauen mit Partner nicht anbaggert, es es einfach nur logisch, dass Mann beim Erstkontakt zurückhaltender ist, wenn eine Frau mit Kindern unterwegs ist.

  • Joe sagt:

    Ja, liebe single Mütter, was würdet ihr denn von der Aussicht halten, sich um ein fremdes Kind kümmern zu müssen?
    Als Scheidungskind durfte ich das Schema mehrfach erleben: Böse Stiefmütter, ok Stiefväter. Denn die Stiefmütter, besser genannt „Partnerinnen des Vaters“, gaben ihren eigenen Kindern immer massive Bevorzugung auf Kosten von mir und meiner Geschwistern – insbesondere wenn es darum ging, unseren Vater finanziell oder temporal einzuspannen. Bei unseren „Stiefvätern“ gab es das nicht.
    Frauen können keine Kuckuckskinder akzeptieren, weil sie nicht müssen. Männer haben eine angeborene, natürliche Unsicherheit über die Legitimität ihres Nachwuchses und dadurch eine höhere Toleranz für fremde Kinder. Das verpflichtet uns aber noch lange nicht, single Mütter zu daten.

  • 13 sagt:

    Ich glaube, das Wort „unterordnen“ ist hier bewusst oder unbewusst falsch gewählt. Aber Tatsache ist, dass da ein Gefüge besteht, wo der neue Partner reinkommt. „Normalerweise“ ist es ja umgekehrt. Da besteht ein Gefüge zwischen zwei Erwachsenen und es wird ein Baby rein geboren. Dieses muss sich auch in dieses einfügen und es ist ja nicht, als wäre es einfach in ein Vakuum geboren worden. Hier ist es nun umgekehrt. Das Gefüge Mutter-Kind ist schon da, es besteht und funktioniert. Kommt da ein neuer Partner rein, kann er nicht gleich verlangen, dass sich dieses völlig auf den Kopf stellt, weil er jetzt da ist. Er ist derjenige, der sich einfügt, in etwas, das schon besteht. Und diesem muss aufgebaut werden und nicht von vorne.

    • Sportpapi sagt:

      @13: Das Problem ist ja, dass vielfach Kinder dann ein Partnerersatz sind, bis dahin, dass sie in Mutters Bett schlafen.
      Insofern ist es eben eine Veränderung, wenn die Mutter wieder einen „richtigen“ Partner hat. Und das hat Konsequenzen für das Gefüge.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Das meinen Sie doch nicht wirklich ernst, oder? Bitte sagen Sie mir, dass das ein Scherz ist…

      • Sportpapi sagt:

        @13: Das meine ich sehr ernst. Aus persönlicher, wenn auch nicht repäsentativer Beobachtung.

      • 13 sagt:

        Sie meinen eher, aus persönlicher, nicht fundierter Interpretation….
        Dass sich nur als Beispiel die Kinder durch die Trennung verunsichert fühlen, darum die Nähe suchen und eher zu Mami unter die Bettdecke schlüpfen, während diese den Kindern diese Sicherheit gerne geben, ist natürlich völlig ausgeschlossen.

      • Christoph Bögli sagt:

        @13: Wie die Situation entsteht, ob das mehr vom Kind oder der Mutter ausgeht, ist eigentlich sekundär, schussendlich kommt es ja aufs Gleiche heraus: eine zu starke gegenseitige Fixierung zwischen Mutter und Kind, die sich teilweise zu einer ungesunden Dynamik auswächst. Und sich effektiv negativ auf eine neue Beziehung auswirken kann. Wie verbreitet das ist, sei dahingestellt, aber es existiert sicherlich. Mir wurden da jedenfalls auch schon Erlebnisse zugetragen, die mein vorheriges Vorstellungsvermögen ziemlich strapazierten..

      • 13 sagt:

        @ cb
        Das gibt, gleich wie es sogar Eltern gibt, die ihre Kinder eher töten, als sie zum anderen Elternteil zu lassen. Das Problem hier ist eher, dass persönliche Überzeugungen zum Familienbett oder auch Zuneigungsbekenntnisse mit einer Beziehungsstörung, die aus kinderpsychologischer Sicht als kindeswohlgefährdend gilt vermischt werden und dabei Zusammenhänge gesehen werden, für die es keine Belege gibt und so nicht zutreffen. Ja, es gibt Eltern, die eine übertrieben symbiotische Beziehung zu ihren Kindern haben, was ungesund ist, übrigens auch solche, die in Beziehungen leben und auch Väter, aber mit dem Familienbett hat das genau gar nichts zu tun.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ja, richtig. Und wenn dann ein neuer Partner ins Leben der Mutter tritt, und das Kind anzeigt, dass ihm dies nicht so gefällt, wird der Partner wieder entsorgt. Schliesslich hat es das Kind sonst schon schwer.
        Ernsthaft jetzt: Auch wenn ich vielfach geschrieben habe, meine ich damit nicht, dass es die Regel ist. Nur kommt das vor, und wohl nicht zu selten.
        Dass Sie solche Geschichten immer gleich reflexartig von sich weisen und so tun, als gäbe es das gar nicht oder nur gerade eine sinnvolle Begründung dafür, spricht für sich. Und nicht für eine ausgewogene Betrachtungsweise.
        Wie Christoph Bögli schreibt: Letztlich ist es ja egal, was zu dieser engen Beziehung führte. Das Resultat ist aber häufig zu sehen, und nicht immer gesund. Weder für das Kind, und auch nicht für die Mutter.

      • tina sagt:

        es ist ernsthaft nicht so leicht, dass die bindung nicht zu eng ist, wenn man alleine kinder grosszieht. es wäre für alle leichter, wenn anerkannt würde, dass die selben kinder vielleicht aber in einer intakten elterlichen partnerschaft auch im elternbett schlafen möchten und würden, und es elternteilen nicht negativ angekreidet wird, wenn es für sie das wichtigste ist, gut für ihre kinder zu sorgen

      • Sportpapi sagt:

        @13. Ich möchte die Mutter sehen, die ihren neuen Partner ins Familienbett aufnimmt.
        Ansonsten übertreiben Sie auch hier wieder. Es ging um das Thema Partnerersatz. Und um Mütter, die zwar angeben, eigentlich einen Partner zu wollen, aber dafür eigentlich gar keinen Platz freihalten.
        Unterordnen kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Falsch. Ich weise nicht „solche Geschichten“ von mir, sondern nur das, was Sie als Anzeichen für „solche Geschichten“ sehen. Auch eine Frau, bei der das Kind mit im Bett schläft, kann dieses mal abgeben und mit dem neuen Partner ausgehen. Im Idealfall dann, wenn das Kind friedlich beim Vater im Bett schläft. Der Rest entwickelt sich mit der Zeit. Auch so ein Familienbett ist nicht für die Ewigkeit und es gibt x Kompromissmöglichkeiten.
        Und ja, ich freue mich für jedes Kind, welches Vorrang vor dem neuen Partner (oder auch Partnerin des Vaters) bekommt. Leider gibt es mehr als genug andere Beispiele.

    • Karl-Heinz sagt:

      @13: was Sportpapi beschreibt, habe ich selbst mehrfach im Schwimmbad sowohl bei Mutter/Sohn und Vater/Tochter beobachtet. Die Kinder waren ca. 10 Jahre alt. Da wurde herumgeschmust, dass mir ganz anders wurde.

  • Martin Vischer sagt:

    «Sogar dann, wenn ich nur an Casual Sex interessiert bin, ist es schwierig. Die meisten Männer denken sofort, dass ich einen Ersatzvater suche. Dabei will ich vielleicht nur mein kinderfreies Wochenende mit einem Mann in Bett geniessen.»
    Dieser Casual-Sex soll dann aber bitte mit einem unverheirateten, kinderliebenden, adretten Mann, der auf Frauen steht, die offenbar einen Mann aus irgendeinem Grund nicht halten können, stattfinden!
    Dream on – es gibt einen Grund weshalb B so einen Mann nicht trifft. Solche Männer sind verheiratet und haben am kinderlosen Wochenende von B keine Möglichkeit für ein Treffen.

  • Urs M. sagt:

    Wenn Frau das Kindswohl an erster Stelle preist, versteckt sich hinter dem Kindswohl ja sehr oft bloss egoistisch das Wohl der Frau. Also dem solle sich der Mann unterordnen.
    Kein Wunder, steigen Männer nicht auf diesen Deal ein.

  • Hans Knecht sagt:

    Der Text trifft m.E. gut ein paar Punkte bei dem Thema.
    Mit einer Frau flirten die Kinder hat wirkt respektlos gegenüber ihrem Ehemann bzw. dem Kindsvater. Zumal die Frauen kein Banner tragen mit der Aufschrift „ich bin single und hätte gerne einen Partner“. Des weiteren ist ein Partner jemand der gleichberechtigt ist. Und sich dann aber einem bestehenden Gefüge unterzuordnen, mal abgesehen von den Bedürfnissen von Kleinkindern, wirkt nicht wie eine gute Basis für eine Partnerschaft.

    Es gibt rosarote Elefanten. Nur was will im Extremfall ein Mann, der sich 12 eigene Kinder vorstellen kann, mit einer Single-Mutter, die keine weiteren Kinder haben möchte? Mehr als eine gute Freundschaft wirkt dabei unrealistisch.

  • Sisifee sagt:

    „Ein neuer Partner müsse bereit sein, sich ins bestehende Gefüge einzuordnen oder sogar unterzuordnen. Aber das gehe den meisten Männern gegen den Strich.“
    Aeh ja. Da müsste eine Frau aber schon über die Bücher, was ihre Ansprüche betrifft. Auch mein Ehemann und Vater unserer Kinder hat überhaupt keine Lust, sich immer ein- oder unterzuordnen. Und ich selbst übrigens auch nicht! Man muss alles in vernünftigem Masse aneinander vorbei bringen und auf jeden Fall immer einer Zweierbeziehung den nötigen Raum lassen. Leidenschaft, egal ob eine neue oder eine seit längerem bestehende, braucht es auch mal, an erster Stelle zu stehen. Es ist auch ein Irrtum, zu meinen, das Liebesleben hätte sich immer dem Familienbetrieb unterzuordnen… Es ist eher umgekehrt.

  • Reiner Zufall sagt:

    Single-Mama müsse sich einen Single-Papa suchen und das sei schwierig, heisst es oben.
    Das stimmt nicht!
    Ich bin Single-Papa und erziehe alleine. Aus meiner Optik ist es Fakt, dass Single-Mamas kaum je die Initiative ergreifen, sondern warten bis es eine göttliche Fügung schon richtet. Dann können sie halt lange warten.
    In meinem Fall hat sich eine Single-Mama getraut und die Initiative ergriffen. Und sie ist dabei keineswegs auf einen Single-Papa getroffen, der nur an Jüngere ohne Kinder interessiert ist. Ihre Initiative wurde (sozusagen) belohnt. Es hat innert kürzester Zeit gefunkt, alle Kinder sind happy und der gemeinsame Weg liegt vor uns.
    Ohne echte Eigeninitiative geht es eben nicht. Auch nicht für Single-Mamas.

  • Andreas Demeter sagt:

    Nun, als Single Mann stellt sich mir bei alleinerziehenden Müttern immer die Frage, warum die vorherige Beziehung gescheitert ist. Meine Erfahrung als Scheidungskind ist, dass es schon einiges braucht, damit ein (verheiratetes) Paar mit Kind sich trennt. Dann muss Frau halt ehrlich mit dem zukünftigen Partner und vor allem auch mit sich selbst sein, wenn es um eine Beziehung geht. Was Bettgeschichten angeht kann ich nur sagen, dass sich die Verhältnisse ab Mitte 30 wohl ändern. Wie wärs, wenn ihr mal einen Mann ansprecht? Ich wurde in meinem Leben genau ein einziges mal von einer Frau angesprochen – und die war sturzbetrunken. Und ich möchte anmerken, dass ich nicht unattraktiv bin.

    • Michelle sagt:

      Witzig, ich wäre mit keinem einzigen Mann zusammen gewesen, hätte nicht immer ich die Initiative ergriffen. Und ich bin (naja, war) auch nicht unattraktiv. Das ist vielleicht das Schicksal der „Nicht-Unattraktiven“, dass sich die anderen nicht trauen, sie anzusprechen, weil diese sich nur geringe Chancen einräumen und sich nicht blamieren wollen. Das hat mir wenigstens mein Mann so erklärt – welchen ich auch nur durch meine eigene Initiative kennengelernt habe (nüchtern!).

      • Christoph Bögli sagt:

        @Michelle: Das kann natürlich in manchen Fällen eine Rolle spielen. Fakt ist aber auch, dass immer noch ein grosser Teil der Frauen (ich würde mal behaupten, die Mehrheit) sich grundlegend weigern, den ersten Schritt zu machen, oder dies zumindest selten bis nie machen. Etwas mehr Eigeninitiative könnte da darum manchmal Wunder wirken, schon nur weil wohl gerade Männer, die zu anständig oder wohlerzogen sind, um jedes weibliche Wesen blöd von der Seite anzuquatschen, tendenziell ja eher die wären, die von Frauen gewünschte Attribute hätten..

      • Lichtblau sagt:

        Das habe ich genau so erlebt, Michelle. Wenn Frau von sich aus ehrliches Interesse zeigt, ist die Freude bei dem, der sich nicht getraut hat, manchmal geradezu rührend gross. Und eigentlich ist es gar nicht so schwierig, über den eigenen Schatten zu springen. Es geht ja um den ersten Schritt und nicht um wochenlanges Umwerben .

      • Michelle sagt:

        @Christoph: Da haben sie vielleicht recht. Ich persönlich hatte einfach keine Lust darauf, zu warten, bis ein Mann mich endlich angesprochen hat, nachdem wir offensichtlich geflirtet haben. Wenn geflirtet wird, muss einer den ersten Schritt wagen. Soviel Mut muss man haben, sonst wird man nie erfahren, ob einem der Jackpot entgangen ist. Mit diesem Risiko wollte ich nicht leben. Da bin ich lieber das Risiko eingegangen, abgewiesen zu werden.

      • Claude Fontana sagt:

        Sehen sie? geht doch. Aber wer halt alle über den #metoo-Kamm schert, soll sich nicht wundern wenn sie plötzlich im Selbstbedienungsladen steht, und nicht mehr bedient wird. Erster schritt Frau, dann kommt auch keine metoo-klage? selber schuld.

  • Kaya sagt:

    Ein Hoch auf die Männer, die nicht wahllos Frauen anbaggern! Eine Frau mit Kindern wird wohl mit höherer Wahrscheinlichkeit den Eindruck vermitteln, in festen Händen zu sein (und sein zu wollen). Da interpretiere ich (als KinderMami) es lieber als Zeichen von Rücksicht und Respekt, wenn ein „Interessent“ sich zurückhält. Mein Marktwert wird durch Seitensprungangebote nicht vergrössert.

    • Victor sagt:

      Genau aus diesem Grund sind die Männer wohl zurückhaltend und nicht aus einem kindischen Konkurrenzdenken man könnte nicht die Nr. 1 sein. Das ist völlig realitätsfremd. Eine Beziehung zu einem Kind ist den auch eine ganz andere als zu einem Partner folglich gibt es keine Konkurrenz. Und wer mal ein paar Jahre eine Beziehung geführt hat ist froh wenn er auch mal nicht die Nr. 1 sein muss 😉

  • Max Bader sagt:

    Ich habe mir diese Frage zwar noch nie stellen müssen, aber ich kann die Männer sehr gut verstehen, die keine Frau mit Kind wollen.
    Wer selber Kinder will, der will eine neue Familie mit eigenen Kindern gründen. Wer keine Kinder will, der will sowieso keine Mutter.
    Nebst dem natürlichen Bedürfnis, seine eigenen Gene weiter zu geben, gibt es auch bei Erziehungsfragen oder mit dem Vater Probleme. Zudem hängt alleinerziehenden Müttern ein Verlierer-Image an.
    Am besten passt dann schon die Patchwork-Familie, wo beide Partner schon Kinder aus vergangener Ehe mitbringen.

  • Meinrad Wiederkehr sagt:

    Ich würde mich auch schämen, aber das ist gerade das Problem: wir schämen uns zu viel.

    Der Spruch ist doch witzig, kreativ und nicht anzüglich. Finde ihn besser als „Hallo, mein Name ist XY, ich würde Sie gerne zum Kaffee einladen.“

  • Anne sagt:

    Meine Erfahrung deckt sich überhaupt nicht mit denen der Blogschreiberin. Es gibt sicher solche Männer, für die eine Frau mit Kind nicht in Frage kommt, dann ist es konsequent, wenn man einander ganz fernbleibt. Wenn man als Frau aber offen kommuniziert – von Anfang an! – ist es kein Problem interessante Männer kennen zu lernen. Im besten Fall hat man noch ein gutes Einvernehmen mit dem Expartner, man teilt sich die Obhut grosszügig (genügend freie Zeit für die neue Beziehung) und die Finanzen sind geklärt, dann kann das wunderbar funktionieren. Sicher sind die Themen vielschichtiger und manchmal herausfordernder in einer Patchworksituation, das mag sich halt nicht jeder antun. Uns gefällts.

    • KvD sagt:

      „Die Finanzen sind geklärt“ heisst oftmals aber nichts anderes, als das der Ex zahlen darf, aber nichts entscheiden kann.
      Wer das allerdings als Mann mitmacht ist selbst schuld, gibt genügend Wege drum rum zu kommen. Bei geteiltem Sorgerecht oder Wechselmodell ist es was Anderes, aber so lange der Vater nicht mit entscheiden kann, so lange soll er auch nichts zahlen.

  • hausmannus sagt:

    Und an die Herren, die keine fremde Brut aufziehen, finanzieren wollen: Die Diskussionen rund um den Gentest laufen ja gerade… Sicher, dass „deine“ Kinder deine Kinder sind?

    Ich denke, jedes Kind einer Frau, die ich liebe, mit der ich zusammen bin, ist es ebenso wert, auch von mir geliebt zu werden. Die Vorstellung, eine Frau zu wollen, nicht aber deren Kinder, ist etwas seltsam. Die „rote Linie“ ziehe ich beim Kindsvater: Nein, den muss ich nicht kennen, mit dem muss ich mich nicht auseinandersetzen (aber ich darf, wenn es passt).

    Die Kinder, das noch zum Schluss, sind nicht Schuld an dem Patchwork, das wir Erwachsene veranstalten. Wir sollten sie daher auch nicht mit Nicht-Beachtung oder Liebesentzug bestrafen.

  • Peter Mayer sagt:

    Ist das wieder so ein erfundener Text, um etwas zu provozieren? Und wie kann man als Hobby „Twitter“ haben und das auch noch erwähnen?

    • Herr Meier sagt:

      Wenn man beruflich „Konzepterin“ ist, kann man ja auch hobbytwittern…

      • Lichtblau sagt:

        Herr Meier: TexterIn/KonzepterIn ist in der Werbebranche eine offizielle Berufsbezeichnung, wie etwa Grafik-Designer. Das mag sich zwar komisch anhören – aber von uns gibt’s einige.

  • hausmannus sagt:

    Diese Debatte aus meiner Sicht müssig. Eine Frau mit Kindern am Arm muss ihrerseits schon deutlich signalisieren, dass sie offen ist für einen Flirt oder mehr. Ich finde Frauen mit Kindern sehr attraktiv, halte es aber für äusserst unangebracht, ihnen mehr als Freundlichkeit entgegen zu bringen, insbesondere in Anwesenheit der Kinder. Und reine Bettgeschichten interessieren mich nicht. Aber selbst da halte ich es gar für noch wichtiger, dass die Frau signalisiert, wer, wann, wo. Kann ich mit einer Singelfrau spontan „in die Büsche“, ist Vergleichbares mit anwesenden Kindern schlicht nicht möglich.

  • Dennis sagt:

    Zweimal Erfahrungen mit alleinerziehende Frau mit einem Kind gemacht. Fazit : Nie wieder. Wenn die Kinder in die Pubertät kommen , fängt die Hölle an sich zu öffnen. Da man nicht der genetische Vater ist, fangen die Kleine oft mit Psycho/Machtspiele an. Beim Menschen ist es nicht anders wie bei den Tieren. Ein sehr attraktiver Mann hat sowas nicht nötig, er kann sich genügend Frauen ohne Kinder aussuchen. Männer mit der es die Natur nicht so gut gemeint hat, sind alleinerziehende Frauen vielleicht die letzte Option. Nochmals, ich selber würde nie wieder Frau mit Kind nehmen. Man(n) erspart sich sehr viel Ärger.

    • hausmannus sagt:

      Ich glaube, du willst gar keine Kinder, egal mit wem. Die Psycho-/Machtspiele, wie du es nennst, haben auch „normale“ Eltern, rsp. Väter/Mütter, einmal im Trotzalter, dann in der Pubertät – und zu allen anderen Zeiten sind sie auch möglich.

    • fabian sagt:

      wahrscheinlich sollte man solche mamis meiden, die sowas von sich geben:
      „Ein neuer Partner müsse bereit sein, sich ins bestehende Gefüge einzuordnen oder sogar unterzuordnen. “

      da muss man ja als mann ziemlich unvermittelbar sein, dass man eine beziehung eingeht, in der man sich unterordnen solle. als frau die prinzessin raushängen, und sich wundern, dass frau alleine bleibt.

    • Sabine Schäfer sagt:

      Dann gibt es übrigens auch die Männer, die wissen, dass sie keine eigenen Kinder haben können und sich bewusst für eine Frau mit Kind entscheiden – mein Stiefvater ist von dieser Sorte – war ein Glücksfall für alle Beteiligten.
      Die pubertäre Hölle kommt sowieso – die Kinder wissen halt, wo sie den hebel ansetzen müssen und bei einem Stiefvater ist es eben das Stiefvatersein – nach ein paar Jahren ist auch wieder gut

  • Martin Thalmann sagt:

    Einen wichtigen Vorteil hat eine Mutter: Sie ist viel unkomplizierter als langjährige Single-Frauen. Wer einmal mit einer Single-Frau das Nachtessen bestellt hat, weiss wovon ich spreche. Wenn eine Frau Kinder hat, denke ich erstmal sie sei versorgt. Zudem sorge ich nicht gerne für Nachwuchs, der nicht von mir ist. Es ist schon als leibliche Eltern eine schwere Aufgabe das Elternsein.

  • Lala sagt:

    Uhm, der ganze Abschnitt „Die Ausnahme“ ist hoffentlich auf irgendeine verquere Art sarkastisch gemeint?

    Warum bitte sollte ein Mann eine Frau wollen wenn er sich gefälligst unterzuordnen habe? Geht’s noch? Dass er die Nummer 2 nach den Kindern ist, dürfte hingegen nicht das Problem sein.

    Und das ein Mann immer volle Aufmerksamkeit braucht/will ist wohl auch eher etwas, dass sich die holde Damenwelt gerne einredet.

    • hausmannus sagt:

      Ich dachte auch, ich läse falsch. Es ist umgekehrt: Ich bin froh, wenn die ganze Aufmerksamkeit nicht immer bei mir liegt, denn ich pflege ja noch so etwas wie ein „Privatleben“.

  • Maria Bröser sagt:

    Ist doch kein Problem. Wer nur Sex will tut sich das ja meist mit einem One Night Stand nach dem Ausgang an, da sind die Kinder ja hoffentlich nicht dabei und die Frage erübrigt sich. Frau muss halt nicht erwarten, dass sie im Supermarkt mit schreienden Kindern und Schweissperlen auf der Stirn irgendwie attraktiv wirkt und sich ein Date für den Abend angeln kann. Das ist ja auch nicht weiter schlimm. Wer Kinder hat weiss wo die Prioritäten liegen oder muss sich diese so setzen, dass es zu einem passt. Man darf nicht erwarten mit dem „favorisieren“ von Kindern rasch eine Beziehung aufbauen zu können. Sie nehmen das ganze Leben ein, das wusste man von Anfang an. Deshalb will ich keine Kinder, hab solches genügend bei meiner alleinerziehenden Mutter gesehen.

    • Safster sagt:

      Und einen Mann mit Kindern? Ich glaub, es kommt eben gar nicht mehr so drauf an, ob Mann oder Frau die Kinder hat. Ein Single muss sich einfach gut überlegen, ob eine Mutter/ein Vater genügend interessant sein kann für eine Beziehung, weil diese tendenziell gebundener sind, sowohl zeitlich als auch räumlich. Es ist also mehr ein Eltern-Single Thema. Und wie Figura auch immer wieder in solchen Blogs zeigt, beschweren sich Mütter halt auch noch gerne [oh, Mann, jetzt hatte ich alles tip top geschrieben – und jetzt dieser Schlusssatz].

  • Nils sagt:

    Für mich als 38 jähriger Mann (in kinderloser Beziehung) wäre das Thema „Frau mit Kind“ vermutlich keine Option mehr gewesen (schon „probiert“). Es sind damit einfach zu viele Konzessionen verbunden, die „Mann“ eingehen muss (und die Waage somit nicht mehr im Gleichgewicht steht wie bei einer „fremdkinderlosen“ Beziehung…) Eine Beziehung auf Augenhöhe war und ist für mich immer das einzig funktionierende Modell gewesen. Das funktioniert mit „mitgebrachten“ Kindern tendenziell schwierig, da „fremde“ Kinder dieses Modell stören oder zumindest gefährden. Das kann man nicht ausgleichen durch zusätzliche Konzessionen der „kindermitbringenden“ Partei, weil dafür diese sich verstellen und das Kind somit als „Makel“ ausgleichen muss – Augenhöhe dahin.

  • Michael, Neuchâtel sagt:

    Finde ich eine eher dumme Stellungnahme. Eine attraktive Frau ist/bleibt mit oder ohne Kinder attraktiv. Ihr Verhalten in Gegenwart der Kinder gibt viel Infos und macht Wahl einfacher.
    Ich spreche Menschen mit oder ohne Kinder an. Ist doch überhaupt kein Hinderniss; im Gegenteil.
    Ich denke die Autorin hat ein pers. Problem.

  • Röschu sagt:

    „Wenn ich mit meiner Brut unterwegs bin, flirtet garantiert kein einziger Typ mit mir.“
    Sie senden dann ja auch das Signal aus, dass Sie bereits vergeben sind…
    .
    Zumindest gehe ich zunächst mal davon aus, dass eine Frau/ein Mann, die/der mit einem Kind unterwegs ist, bereits in einer Beziehung lebt. Vielleicht bin ich aber auch bloss naiv?

  • Benjamin Zibble sagt:

    Warum soll ich als Mann Kinder eines anderen Mannes versorgen????

  • Reincarnation of XY sagt:

    Letztlich ist das doch individuell.
    Wir ziehen die Menschen an, die einerseits unserem Range entsprechen (Herr Mittelmass kommt nicht in den Radar von Frau Traumfrau und Frau Mittelmass kommt nicht in den Radar von Herrn Traummann) und andererseits für die wir bereit sind.
    Diese zweite Tatsache ist mindestens ebenso wichtig, wie die erste. Wir selbst senden Signale aus. Manchmal fantasieren wir über die Ungerechtigkeit des Lebens, aber meistens liegt es an uns selbst, wen wir kennenlernen oder eben nicht.

  • Dave Beck sagt:

    Das Problem ist doch wie so offt die direkte Kommunikation. Wenn eine Singel Mama nur einen Mann für das Bett sucht müsste die Frau auch dies so Kommunizieren. Und ich meine nicht durch die Blume sondern die Fakten auf den Tisch legen. Ich bin überzeugt dass viele Singel Mütter sehr überrascht wären wie gross die „Auswahl“ ist wen diese auch konkret Kommunizieren was sie wollen. Wen es um eine Beziehung geht ist das dann schon ein wenig anders. Viele Männer wollen keine Frauen die schon Kinder mit einem anderen Mann haben.

    • Reiner Zufall sagt:

      Da stimme ich nicht ganz zu. Wenn Frauen mit Kind eine Beziehung wollen, können sie das auch konkret kommunizieren. Immerhin sind die Fakten dann auf dem Tisch und man(n) weiss, wovon die Rede ist. Ich als Mann erziehe meine Jugendlichen selbst und möchte nur eine Partnerschaft zu einer Frau mit eigenen Kindern. Ein eigener Kinderwunsch besteht altersbedingt nicht mehr. In der Partnerschaft wissen aber beide um die Probleme mit dem Kinderalltag. Schwierig wird es meines Erachtens immer dann, wenn z.B. die Frau Kinder hat und der neue Partner keine und damit alle Zeit der Welt. Die Frau ist dann diejenige, die den Spagat hinbekommen muss. Das fällt weg, wenn beide Kinder haben, die auch bei ihnen wohnen.

  • marie sagt:

    Ich kann diesen Erfahrungen überhaupt nicht beipflichten. Zum Glück!

  • Koni sagt:

    Eine Frau mit Kindern ist doch kein Problem. Im Gegenteil es gibt nichts schöneres als eine Frau mit fremdfinanzierten Kindern.

  • Hans Kurz sagt:

    Fondue würde ich nicht im Migros kaufen. Sondern im Käseladen. Schmeckt dann zu zweit oder auch alleine einfach besser

  • Aurel Nötzli sagt:

    Wenn eine Frau schon Single ist, während die Kinder noch klein sind, schrillen bei mir alle Alarmglocken. Entweder sie steht auf unvzuverlässige Männer, also Drama, oder ist selber nicht beziehungsfähig. Im letzteren Fall hat sie vermutlich zu viele Ansprüche und selber wenig zu bieten. Einige Frauen sind unglaublich arrogant, denken aber sie seien lieb und begehrenswert, weil sie ihre Arroganz hinter einem netten Lächeln verstecken. Selbst Frauen mit Kindern fordern völlig selbstverständlich, dass der neue Mann einem riesigen Kriterienkatalog zu genügen hat – d.h. er ist eigentlich nur dazu da, ihre Bedürfnisse zu erfüllen und sich seine eigenen gefälligst zu verkneifen. Dass eine Beziehung ein Geben und Nehmen ist, scheint vielen Frauen heutzutage ein völlig ferner Gedanke zu sein.

    • sottosopra sagt:

      Meine Güte welch ein Frauenhass, hat Ihnen eine Frau mal die Frau ausgespannt? Das sage ich als Mann 🙂

      • Aurel Nötzli sagt:

        Nö, gar nicht. Bin glücklich verheiratet und habe zwei kleine Kinder. Ich laufe einfach mit offenen Augen durchs Leben und sehe, was in meinem Bekanntenkreis so abläuft. Frauen wollen übrigens auch keinen Mann, der schon Kinder hat. Mich stört einfach die immer öfter und immer unverfrorener vorgetragene Anspruchshaltung gewisser Frauen, dass Männer etwas bieten sollen, das sie selber nie bieten würden. Das ist unreifes Verhalten.

      • The Truth sagt:

        Das hat nichts mit „Frauenhass“ zu tun, das ist schlichtweg die Realität. Wie verpudelt muss man gerade als Mann sein, dies in der heutigen Zeit so peinlich zu verkennen. Achja: Ausnahmen bestätigen hier klar die Regel.

      • Reiner Zufall sagt:

        Frauen wollen keinen Mann, der selbst Kinder hat?
        Das kann ich nicht bestätigen, zumal ich seit Jahren meine Kinder selbst erziehe und diese rund um die Uhr bei mir wohnen.
        Das Gegenteil ist der Fall. Frauen mit Kindern schätzen es sehr, wenn der Mann auch Kinder hat und diese bei ihm wohnen. Frau kann sich dann sehr sicher sein, dass keine falschen Vorstellungen bestehen, was Partnerzeit angeht und dass dieser Mann genau weiss, dass Kinder oft nun mal vorgehen. Frauen können sich dann sicher sein, dass solche ein Mann ein kinderbedingtes „Nein“ nicht sofort gegen sich gerichtet sieht, weil er die Alltagsbelange nur zu gut kennt und Verständnis hat.
        Auf meine Partnerin trifft genau dies zu.

      • sottosopra sagt:

        Arrogant sind hauptsächlich diejenigen, die vorurteilbehaftet durch das Leben gehen wie Sie und diese Vorurteile mit eigenen (i.d.R. selektiven) Erfahrungen begründen. Scheint jedenfalls einige Ausnahmen zu geben, sei dies bei Ihrer, bei meiner, oder auch bei der Partnerin des Schreibers „Reiner Zufall“

      • sottosopra sagt:

        Interessant auch wie ihre Alarmglocken schrillen obwohl Sie glücklich verheiratet sind. Muss man sich das dann so vorstellen, dass Sie durch die Stadt gehen und bei jeder Singlefrau mit Kindern nervös werden?

  • Ulrich Gassner sagt:

    Immer wieder amüsant zu lesen, welche Geschichten in diesem Blog erfunden werden, um irgendwelche „Themen“ auszubreiten.

  • Fragezeichen sagt:

    Das Kind als Minuspunkt. . . . und jetzt stellen sie sich mal vor, wie das vor 50 Jahren war!
    Frau allein mit einem Kind – unvorstellbar einen Mann zu finden. Besonders dann wenn man von Anfang an klarstellte das es nur ein Zweierpack gibt – und das ohne Wenn und Aber!

  • sepp z. sagt:

    Während die Frau in der ersten Lebenshälfte wählerisch sein kann, kommt der Mann ab 40 zum Zuge. Und jetzt ist er halt genauso wählerisch wie die Frauen in den jungen Jahren. Die Wahl muss sich lohnen. Das Leben ist manchmal erstaunlich gerecht.

    • The Truth sagt:

      Völlig richtig erkannt.

    • Reinhard Plier sagt:

      Oder die aktuell noch nicht ganz so verbreitete Variante: Mann wird schon mit 30 erleuchtet – durch die Fehler anderer. Und solche sind heute nicht nur in direktem sozialem Umfeld häufiger zu finden, sondern man stößt auch ganz nebenbei immer wieder im Internet auf sehr lehrreiche Beispiele. Mich persönlich hat letzteres sehr zeitnah von gerade im Entstehen begriffenen Unterhaltsansprüchen bewahrt. Um ein Haar hätte ich zahlen müssen, wenn ich nicht gerade einen gut geschriebenen Blog-Artikel vom Vortag noch im Kopf gehabt hätte. Gepriesen sei der Herr!

  • Sportpapi sagt:

    „Ein neuer Partner müsse bereit sein, sich ins bestehende Gefüge einzuordnen oder sogar unterzuordnen. Aber das gehe den meisten Männern gegen den Strich.“
    Es geht ihnen nicht nur gegen den Strich, es ist schlicht keine Basis für eine Beziehung auf Augenhöhe.

    • Reiner Zufall sagt:

      Ins bestehende Gefüge einordnen? Einverstanden.
      Unterordnen? Nicht einverstanden.
      Ich ordne mich in das bestehende Gefüge meiner Partnerin ein. Sie ordnet sich in mein Gefüge als alleinerziehender Vater ein.
      Allerdings ist es bei uns in einem gewissen Masse so, dass sich mit zunehmendem Alter eher die Kinder bzw. Jugendlichen unterordnen müssen, weil wir als Eltern das Recht haben, unser Partnerschaft und Zweisamkeit zu leben. Und dieses Recht nehmen wir uns auch heraus. Natürlich immer mit Blick für das ganze, damit niemand wirklich auf der Strecke bleibt.

      • tina sagt:

        unterordnen im sinne davon, dass die eltern für die kinder sorgen, nicht umgekehrt. solange man kinder grosszieht, sind sie das wichtigste. ich habe kein problem mit männern, denen die kinder das wichtigste sind, im gegenteil.
        aber gerade als alleinerziehender elternteil weiss man doch, dass alle bedürfnisse haben, diese alle wichtig sind, und man möglichst allen gerecht werden will und muss.

      • tina sagt:

        ich meine damit dass die bedürfnisse aller wichtig sind. nicht über- oder untergeordnet wichtig

  • Sportpapi sagt:

    Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass eine junge Frau, die nur Sex will und das auch so kommuniziert, keinen Sex bekommt.
    Beziehung ist etwas anderes. Als interessierter Mann hätte ich eine Frau mit Kind nicht gerade ausgeschlossen, aber sicher nicht zu oberst auf der Liste gehabt. Und wenn sie die Familienplanung bereits ganz abgeschlossen gehabt hätte, wäre sie sicherlich nicht mehr in Frage gekommen.
    Meine Erfahrung ist, dass alleinstehende Frauen mit Kind halt teilweise auch, mehr oder weniger verständlicherweise, relativ kompliziert sind und in vielen Fragen nicht kompromissbereit. Auf der anderen Seite sehe ich doch viele Fälle, in denen es recht schnell mit einer neuen Beziehung wieder geklappt hat.

    • Amerigo sagt:

      Haben Sie je eine Frau gesehen, die „nur Sex“ will? Das ist ein Mythos. Spätestens nach dem 2. entsteht Bindung, ein „Abonnement“ entsteht. Und das ist ganz normal, geht uns allen so. Die „nur Sex“ Beziehung ist eine Phantasie, und keine besonders gute …

  • Jo Mooth sagt:

    Es gibt ja auch Frauen, die wollen nur Kinder, aber keinen Mann. Irgendwann möchten sie dann doch einen. Andere Frauen wollen unbedingt Kinder und angeln sich dazu einen Mann, von dem sie sich bei den ersten Beziehungsproblemen gleich wieder trennen und sich natürlich dagegen wehren, die Kinder ihm zur Sorge zu überlassen. Wer dann als Single-Mutter plötzlich das Bedürfnis hat, sein kinderfreies Wochenende mit einem Mann im Bett zu geniessen, ist in etwa in der Lage wie der nicht so hübsche Mann, der sich eine Escort ordern oder schlicht zu einer Prostituierten gehen „muss“.

  • barbara sagt:

    „ziehen wir mal zuerst die kinder gross..“ sagte mal eine single-mutter. ich halte es auch grad so.
    meine erfahrung: irgendeinen (verheirateten) mann kriegt frau in jeder lebenslage ins bett.
    für eine beziehung müssen wir die liga wechseln: ich bin je länger desto weniger interessiert, einen mann mit kleinen kindern kennenzulernen. meine kinder sind teenager.
    ich möchte keinem mann gegenüber meine erziehungsmethoden erklären und jede erwachsene person würde auf dauer unser dreier-alltags-ferien-freizeit-gefüge stören.
    bleibt nur noch der mann für mich, den ich treffe, wenn die kinder nicht da sind- es ist mir noch kein passender über den weg gelaufen und ein profil zu erstellen… hmm.. ich habe die idee, dass ich einen mann im richtigen leben treffen will.

    • Sportpapi sagt:

      „Ich möchte keinem mann gegenüber meine erziehungsmethoden erklären und jede erwachsene person würde auf dauer unser dreier-alltags-ferien-freizeit-gefüge stören.“
      Diese Einstellung sieht man ja häufig. Und wenn dann doch ein Partner in die Familie eintritt, hat er letztlich in vielen Fragen tatsächlich nichts zu sagen. Als Mann würde ich mir das auch nicht antun wollen.
      Hat denn auch der Vater der Kinder nichts zu sagen? Vielfach ist das ja auch ein Trennungsgrund, dass frau nicht mehr über Erziehungsfragen diskutieren will…

      • mila sagt:

        Umgekehrt formuliert, würde es dann heissen: die Frau hat(te) keine Lust mehr, Hotel Mama für ein weiteres ‚Kind‘ zu spielen, das sich weder in der Erziehung, noch im Haushalt einbringt.

        Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen, genauer gesagt zwischen Müttern, die den Vätern nicht genug Freiraum für ihre Vorstellungen von Erziehung und Haushalt lassen, und Vätern, die sich dann lieber bequem aufs Sofa verziehen, anstatt ihre Anliegen konsequent einzufordern. Bis es sich irgendwann aus-bequemt hat. Zum Glück nicht meine Welt. Zum Glück nicht der Regelfall, wenigstens nicht in meinem Umfeld.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Das ist nicht umgekehrt formuliert, sondern eine ganz andere Geschichte.
        Meine Aussage war, dass dieses konsequente Einfordern von Mitverantwortung und Mitsprache vielfach ein Trennungsgrund ist. Weil unbequem.
        Und noch problematischer wird es, wenn der Partner dann nicht einmal der Vater der im Haushalt lebenden Kinder ist. Dann darf er zwar gerne mithelfen, betreuen, Kinder versorgen. Aber im Zweifelsfall nicht (mit-)entscheiden, denn es sind ja nicht seine Kinder.

      • mila sagt:

        Meine Erfahrung mag sich womöglich nicht mit Ihrer decken. Aber ich kenne keine Frau, die sich getrennt hat, weil der Mann zuviel in die Erziehung reingeredet hat. Doch einige, die sagen: wenn er mitreden will, muss er sich sich entsprechend engagieren zuhause. Daran hapert es, wenn man die Frauen fragt (‚liefere, nöd lafere‘). Und ja, das ist nur die eine Seite der Medaille. Der Mann wird vermutlich sagen: ich will ja, aber sie lässt mich nicht, kritisiert und nörgelt dauernd an mir herum, da lass ich es lieber gleich bleiben, etc. pp. Ergo ergänzen sich diese beiden Seiten der Medaille meiner Erfahrung nach oft.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: In Zusammenhang mit der Diskussion um gemeinsames Sorgerecht wurde immer wieder so argumentiert. Jetzt habe ich mich getrennt, weil ich die ständigen Diskussionen leid bin, und nun darf er doch wieder mitreden…
        Ansonsten sehe ich das auch mit den zwei Seiten der Medaille.
        Zudem kommt dazu, dass viele Väter ja auch insofern mitsprechen wollen, dass sie die Mütter schützen und entlasten wollen, weil diese aufgrund ihres Erziehungsstils überlastet sind.
        Zuletzt: Über die Familienausgaben diskutieren doch auch beide gleich mit, obwohl sie sich häufig nicht so sehr engagiert beim Geld verdienen…

      • mila sagt:

        Oder anders formuliert: ich habe noch nie eine Aussage gehört à la: „Mein Ex-Mann ist ja sooo ein engagierter Vater. Aber wir haben einfach zu verschiedene Erziehungsvorstellungen…“

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Das glaube ich Ihnen. Irgendwie muss eine Frau ja vor sich und anderen rechtfertigen, warum sie glaubt, ihre Vorstellungen seien irgendwie wichtiger und richtiger.
        Was liegt da näher, als das Engagement des Partners abzuwerten.

      • mila sagt:

        SP, ich bin wirklich die Letzte, die sagen würde, Väter hätten nicht das gleiche Erziehungs-Mitspracherecht…. unabhängig von der Arbeitsaufteilung. Es geht lediglich um gemachte Beobachtungen. Die nicht immer mit dem übereinstimmen, was gesagt wird.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Aber es ist doch so: Ständig wird über die Väter geklagt, die sich zu Hause zu wenig engagieren.
        Und nie über die Mütter, welche sich nicht um die Finanzen kümmern. Im Gegenteil, da wird einfach mal angenommen, dass sie eigentlich gerne mehr (erwerbs-)arbeiten würden, aber man lässt sie ja nicht.
        Meine Wahrnehmung ist, dass die männlichen Erziehungsinputs für die Kinder sehr wertvoll sind. Und dass es auch den Müttern guttut, nicht alles allein entscheiden zu müssen, sondern sich absprechen zu können.
        Aber irgendwie laden sich einige halt die volle Verantwortung auf, und klagen dann darüber (und ja, da sind die Partner sicherlich mitschuldig).

      • mila sagt:

        Eben. Es gehören zwei zu einer solchen Situation, und die (ganze) Wahrheit wird sich nie nur auf einer Seite finden.

        Es mag sein, dass diese Klagen gegenüber zu wenig engagierten Vätern da sind (obwohl ich sie pauschal selten höre), teils sehr unberechtigt, teils (mE in Einzelfällen) berechtigt. Ich höre allerdings auch immer mal wieder den Satz: „die soll doch froh, dass er das Geld heimschafft, so dass sie bei den Kindern sein kann (und ggf.: sich ein schönes Leben machen)“. Da sehe ich umgekehrt auch keine sonderliche Wertschätzung der Familienarbeit. Den Paaren, die beides wertschätzen – die Arbeit auswärts und zuhause – geht es in aller Regel gut. Wo diese Wertschätzung fehlt, ist der Blickwinkel oft verzerrt. In beide Richtungen.

      • tina sagt:

        der witz ist doch, dass auch 180grad entgegengesetzte geschichten wahr sind, beide, für den jeweiligen, der es erzählt. der hat das so erlebt oder erinnert sich so daran. nur muss man sich vor augen halten, dass erlebtes in der erinnerung anders gespeichert wird und das geht ja nun nicht nur getrenntlebenden so.
        ich finde einfach ein bisschen gar ätzend, dass leute, die in einer bestehenden liebesbeziehung und partnerschaft leben (das beinhaltet eine ehe), sich rausnehmen die getrennten als gescheitert zu beurteilen

    • Sabine Schäfer sagt:

      „ich möchte keinem mann gegenüber meine erziehungsmethoden erklären und jede erwachsene person würde auf dauer unser dreier-alltags-ferien-freizeit-gefüge stören“.
      Dann fehlt auch die Bereitschaft, jemanden ganz in das Gemeinschaftsleben zu integrieren, das nennt sich Beziehungsunfähigkeit – denn ein neuer Partner hat sehr wohl etwas zu den Erziehungsmethoden zu sagen – sie finden unter seinen Augen, und falls man zusammenzieht auch in seiner Wohnung statt (und sobald der Partner die Kinder auch mal hütet oder wohin bringt, ist er sowieso Teilhaber an den Kindern).
      Das Dreier-Gefüge ist nichts als eine Gewohnheit – da kann schnell auch ein Vierer-Gefüge draus werden – wenn man dies zulässt.

  • Daniel Day Lewis sagt:

    Wie siehts bei alleinerziehenden Männern aus? Wären Single-Mütter interessiert? Oder auch Frauen ohne Kinder…?

    • marie sagt:

      singlemitkind.ch

      • Lucia sagt:

        Meiner war so einer. Ich – kinderlos.
        Nie liess ich mich auf Männer ein, die verheiratet/geschieden oder Väter. Selbst nicht für Affären, weil für mich solche Männer einfach sehr uninteressant waren und automatisch unattraktiv. Auch gehörte ich zu den Frauen, welche nie Kinder wollte.
        Bis ich den Mann meines Lebens kennenlernte – mit Kleinkind damals. Seine verantwortungsbewusste und zuverlässige Art zu leben, lieben und erziehen haute mich u.a. vom Hocker. Heute sind wir verheiratet und erwarten in 4 Wochen Nachwuchs. Sein Kind habe ich fest ins Herz geschlossen (gegenseitig) und das Kind freut sich sehr über das Geschwisterchen. Ich bin froh, dass ich meine Ansicht damals geändert habe. Schöner könnte es nicht sein. Für uns stimmts wie es ist.

      • Reiner Zufall sagt:

        singlemitkind.ch?
        Klasse! Habe gerade dort eine Single-Mama kennengelernt, mit der ich auch zusammengekommen bin.
        Und auf die Frage von Daniel: als alleinerziehender Vater möchte ich nur eine Partnerin mit Kindern. Das erspart etliche Diskussionen, weil beide die Lage als Alleinerziehende bestens kennen.

    • Daniel Day Lewis sagt:

      Danke marie. Lucia wünsche ich alles Gute. Sehr schön beschrieben. Die Hürden sind sicher höher, dafür kriegt man durch die speziellen Anforderungen mehr Tiefgang. Es ist zu lesen, der neue Partner stehe im zweiten Rang. Das mag im Ernstfall stimmen, va wenn es die neue Partnerin darauf anlegt, die Grenzen zu testen. Doch bin ich der Meinung, ein Alleinerziehender muss sich auch gegenüber seinen Kindern abgrenzen u. für sich selber Sorge tragen. Da gehört zu einem erfüllten Leben auch eine Partnerin. Liebe ist bekanntlich das einzige Gut, das sich durch Teilung vermehrt und gegenüber jedem Menschen seine einzigartigen Qualitäten entwickelt. Eine Rangordnung sehe ich bei dieser Anschauung nicht.

  • Karl-Heinz sagt:

    Bei meiner Tätigkeit in einem Badi begegne ich zahlreichen Müttern mit Kleinkind. Es gibt ganz tolle Mütter mit ganz tollen Kindern. Und es gibt auch die Anderen. Ich würde sagen, es hängt vom Einzelfall ab. Pauschal ablehnen würde ich bestimmt nicht.

    • Synn sagt:

      Danke, der erste vernünftige und v.a. differenzierte Kommentar hier. Ich hatte selber bereits ein Kind, als ich meinen jetzigen Mann kennenlernte, es gab nie grössere/andere Probleme als man es in einer Kernfamilie auch hat. Mittlerweile haben wir noch ein gemeinsames Kind und sind seit 13 Jahren glücklich zusammen.

  • Meinrad Wiederkehr sagt:

    Als Mann kann ich das nachvollziehen. Wenn ich nicht schon das Glück gehabt hätte, die Frau fürs Leben zu finden, würden mich Mütter als Partnerinnen auch abschrecken.

    Im Hintergrund wäre immer etwas die Angst, dass die Frau nicht fähig zu dauerhaften Bindungen ist und mich bald wieder verlässt. (Was natürlich sachlich in mindestens 50% der Fälle unbegründet ist.) Oder dass es Probleme mit dem Vater der Kinder gibt, Streitigkeiten ums Sorgerecht etc.

    Zudem soll es Konflikte mit fremden Kindern geben: die akzeptierten den neuen Partner der Mutter spätestens in der Pubertät nicht mehr, da er nicht ihr „richtiger“ Vater ist.

    Wenn man sich verliebt und dann von den Kindern erfährt, nimmt man sicher nicht gleich Reissaus, aber suchen tut man alleinstehende Mütter eher nicht.

  • Sepp Maier sagt:

    Nach meiner Erfahrung gleicht sich mit zunehmendem Alter die Attraktivität der Frauen an denjenige der Männer an. Nicht generell, aber im Schnitt. Junge Frauen können praktisch jeden Mann haben, den sie wollen. Jung, alt, egal. Das ist eine Ausnahmesituation. Junge Männer haben dieses Privileg nicht. Sie müssen sich immer bemühen um ihre Ziele zu erreichen. Im „Mittelalter“ gleicht sich das aus. Frauen müssen sich plötzlich auch dem Gegenüber „verkaufen“. Einfach nur hübsch und jung sein reicht nicht mehr. Das ist offenbar ungewohnt.

  • Benni Aschwanden sagt:

    Also spätestens wenn die Mama die Bettgeschichte toll findet und über eine dauerhafte Beziehung nachdenkt kommen die Kinder immer ins Spiel. Ausserdem ist es umgekehrt ja auch so, Singlefrauen ohne Kinder gehen Singlevätern eher aus dem Weg. Eine Beziehung wird auch komplizierter, man muss sich organisieren, kann kaum mal spontan abmachen, der/die Ex wird mit hineingezogen da die Kinder beim Date gehütet werden müssen usw. Und mal ehrlich – wer würde eine Frau wie auf dem Foto mit einem Kleinkind im Arm ernsthaft zu einem Date einladen? Üblicherweise wirkt das Kind als Erweiterung des Eherings – bin offensichtlich vergeben, lass mich in Ruhe.

  • peter frisch sagt:

    Die Autorin beantwortet die Frage ja gleich selbst: Der potentielle Partner ist die Nummer 2, soll sich unterordnen und hat keine Chance, seine Gene weiterzugeben. Wieso in aller Welt sollte ein Mann einen solchen „Deal“ eingehen? Ein einigermassen attraktiver Mann kann jederzeit etwas besseres haben, ein unattraktiver Mann wird wohl auch in diesen Fällen nicht erwünscht sein.

    • Jänu sagt:

      Sie haben es genau auf den Punkt gebracht, Peter Frisch.

    • tina sagt:

      manchen leuten ist eine person wichtig und sehen kinder nicht als konkurenz sondern für sie ist klar, dass zuerst die kinder kommen. manche männer brauchen nicht unbedingt ihre gene weiterzugeben, manche haben das auch schon.

      • Reiner Zufall sagt:

        Richtig tina.
        Manche Männer haben ihre Gene bereits weiter gegeben und suchen einfach eine Partnerin für sich, wobei sie bereit sind, das Gesamtpaket zu übernehmen.

      • tina sagt:

        das klingt ein bisschen gönnerhaft 🙂
        ich würde sagen, man will halt das gesamtpaket. oder eher: wenn man nicht das gesamtpaket will, sollte man es sein lassen. und das betrifft beide geschlechter.
        aber ich bin froh hier zu lesen, dass du zum beispiel sogar eher eine liebesbeziehung mit einer mutter suchen und das hat auch gute gründe. hey ich wünsche euch viel glück!! 🙂

  • Chris Stoffer sagt:

    Und wenn überrascht das? Eine Beziehung ist kein Thema, weil früher oder später erwartet wird, dass man auch für die fremde Brut bezahlt mit Geld und Zeit. Wenn ich dies in Kinder investiere, dann die eigenen.
    Nur für Sex gibt es genügend andere Alternativen wo das Abmachen sehr viel unkomplizierter und spontaner geht. Und keine Schwangerschaftsfolgen sichtbar…Single-moms haben somit einfach weniger Wert auf dem Beziehungsmarkt.
    Und dann kommt noch der riesige Elefant im Raum. Wieso stellt man ein Kind auf, wenn man nicht in einer stabilen Beziehung war? Trifft sie schlechte und impulsive Entscheidungen? Oder zickt und nörgelt sie bis Mann geht?

  • Brunhild Steiner sagt:

    Keine Erfahrung beim daten, aber ich könnte mir vorstellen dass mein Interesse an erkennbaren Vätern mit Kleinkind/ern, besonders wenn ich ihre Mehrzeitbetreuung hätte vermuten müssen, nun auch nicht grad überwältigend gewesen wäre… .
    Von Beginn weg auf eine Art immer in der zweiten Reihe stehen zu müssen und nie Priorität eins zu sein, auch wenn ich vollständig verstanden hätte weshalb&es sogar auch richtig gefunden hätte, ist schon nicht das super Angebot… .
    Für partnersuchende „Einzelelternteile“ gibt es doch inzwischen darauf spezialisierte Angebote? Ich würde vermutlich dort mal anfangen. Und für das „nur-Bett“ existieren ja auch entsprechende Plattformen.

    • 13 sagt:

      @ BS
      Spannend.
      Ich habe auch weder Erfahrung noch Bedarf, da in intakter Ehe, aber ich muss zugeben, ich würde es wohl gleich sehen, wie die Freundinnen der Autorin. Kinderlose Männer sind entweder a) bewusst kinderlos, da wäre die Vereinbarkeit mit meinen Kindern schwierig oder b) haben einen Kinderwunsch und da meine Familienplanung definitiv abgeschlossen ist, wird es eben schwierig. Single-Väter wären da eher die erste Wahl und da bei einer Mutter umgekehrt der neue Partner auch nie alleine die Nummer 1 sein sollte, fände ich es komisch, das umgekehrt zu fordern.

      • 13 sagt:

        Nachtrag nach dem lesen der Kommentare: Die wichtigste Voraussetzung wäre aber, dass er die Trennung gut überwunden hätte. So leid es mir tut, hätte ich als allein- oder miterziehende Mutter mit Beruf, Haushalt etc. weder Ressourcen noch grossen Lust einem Mann den Kopf zu tätscheln, weil er sich als Opfer der Scheidung oder böser Frauen sieht oder bei dem seine Kinder nur eine mühsame Rechnung sind, die es zu bezahlen gibt.

      • Sportpapi sagt:

        @13: So gesehen haben vermutlich auch die wenigsten Männer Lust, mit ihren Kindern geforderte bis überforderte Mütter zu unterstützen.
        Dennoch kommt es häufig vor. Weil eine Beziehung geben und nehmen ist, und man an der anderen Person interessiert bis verliebt ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        mir gings eher um die fast vorwurfsvolle Haltung den Männern gegenüber- und das wohl grosszügige übersehen, dass, wäre man als ungebundene Frau (also auch Sie, nicht mit Ist-Zustand, sondern ungebunden/kinderlos vergleichen) auf Partnersuche, man wohl selbst auch nicht grad auf junge Väter lossteuern würde.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Auch wenn man verliebt ist, nimmt man nicht einfach alles so hin. Aber ein Dauerjammermodus, den hier immer mal wieder einige einnehmen, würde auf mich ohnehin nicht sehr attraktiv wirken, daher hätte sich das bereits erledigt. Ich bin mit dem Nehmen und dem Geben einverstanden. Auf freiwilliger Basis. Aber das schliesst an die Diskussion von gestern an. Ich wünsche mir heute (was ich habe) wie in Zukunft einen Mann, der mit mir zusammen ist, weil er mit mir zusammen sein will, nicht weil er mich braucht, um Wunden zu lecken oder weil ich ohne ihn überfordert bin. Eine gewisse Abhängigkeit kommt mit der Zeit automatisch, aber sollte nicht schon am Anfang stehen.

        @ BS
        Entschuldigung, ich verstand, wenn Sie sich heute trennen würden (als Frau mit Kindern).

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ich sehe den Dauerjammermodus bei alleinerziehenden Müttern ja mindestens so häufig. Und ja, das ist nicht attraktiv, zumal man als neuer Partner sicher sein kann, dass man bald schon einige dieser Lasten mitträgt.
        Aber es gibt viele Männer, die das mitmachen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        😉 also ich befürchte potentielle Kandidaten wären nicht so erfreut über ein zusätzliches Grossmami in der Kernfamilie, zwar im unteren Alterssegment, für ihre Kinder; ich glaube der Zug ist für mich abgefahren 😀

  • Silvio Bernasconi sagt:

    Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, warum man Ihnen keine Angebote macht, statt dumm auf Ihre Mutterschaft zu peilen? Nein, eine Frau, welche einen Ausdruck von ausgelichener Partnerschaft hat, zieht niemanden an, das ist wie wenn die Ampel auf rot ist, da geht kein Normaldenkender durch!

  • Roger sagt:

    Ich finde es immer ein wenig amüsant,wenn eine Frau vorgibt zu glauben, sie kenne die Männer und ihre Beweggründe:
    „Ein Mann,erklärte sie,wolle von einer Frau die volle (?!) Aufmerksamkeit.“ Also wenn ein Mann (exklusiv) die volle Aufmerksamkeit der Frau will,dann ist er noch ein Bubi (ungereifter Mann) und sowieso ungeeignet als Partner oder Vater.
    Viel eher wird er wohl intuitiv ahnen,dass es wohl in vielen Erziehungsfragen schwierig werden wird, weil die Mutter ihn in dieser Beziehung wahrscheinlich nie als gleichberechtigt akzeptieren wird (er soll sich „unterordnen“). Ich habe es schon öfters im Bekanntenkreis gesehen,dass sich die Mütter dann auf die Seite des Kindes gestellt haben, wenn der Mann pädagogisch sinnvoll gehandelt hat. Dies führte oft dann zu Beziehungsproblemen.

    • 13 sagt:

      Warum sollte der potentielle Stiefvater dem leiblichen Elternteil in Erziehungsfragen gleichberechtigt sein?

      • Sportpapi sagt:

        Gleichberechtigt ist wohl etwas zu viel gesagt. Aber man kann als Mann nicht in einem Haushalt mit Kleinkindern leben, und zu deren Erziehung nichts zu sagen haben und entsprechend auch nichts beitragen. Das funktioniert definitiv nicht.

      • hausmannus sagt:

        Erwachsene, die Umgang mit Kindern haben, üben automatisch mehr oder weniger Erziehungsfunktionen aus – sei es nur durch das gelebte Vorbild. Je mehr der (potentielle) Stiefvater mit dem Kind zu tun hat, desto mehr Kompetenzen muss er mitbringen und von der Mutter zugestanden erhalten. Das bedeutet nicht, dass Mutter und Stiefvater a) völlig gleichberechtigt und b) identisch erziehen müssen. Aber wenn sie sich deswegen in die Haare geraten, ist der Konflikt vorprogrammiert und wird sich auf das Kind ausdehnen.

        Noch verheiratet hatte ich einen doch recht anderen Erziehungsstil als die Kindsmutter. Wir haben das so stehen gelassen, die Kinder wussten es ebenfalls: Papi ist Papi und Mutti ist Mutti und da gibt es Unterschiede und das ist gut so. Jetzt, geschieden, sowieso.

      • Hotel Papa sagt:

        Weil er (nehme ich jetzt mal an) im gleichen Haushalt lebt.
        Ist ja nun nicht generell so, dass Singlemütter dem Erzeuger spezielle Priorität bei Erziehungsfragen einräumen.

      • Janine sagt:

        Weil man eine Familie ist und damit auch für die im eigenen Haushalt lebenden (Voraussetzung!) Kinder (beim Stiefkind bei mir 50% der Zeit) gemeinsam einen „Auftrag“ hat sich um sie zu kümmern und in dem Sinne auch zu erziehen. Dies setzt natürlich voraus, dass der leibliche Elternteil dies auch als einen Zugewinn sieht und man als Steifelternteil diese Aufgaben auch annehmen möchte. Natürlich ist dies alles gar nicht so simpel in der Praxis, aber es kann gelingen wenn man als Paar zusammenarbeitet und in stetigem Austausch zu diesen Themen bleibt.

      • Roger sagt:

        Man lebt immerhin auf engstem Raum zusammen. Da darf auch der Mann sagen, wie er sich ein Zusammenleben vorstellt. Er muss ja nachher auch damit leben, wenn dich die Kinder sich dann z.B. an keine Regeln mehr halten. Man lebt ja in einer Gemeinschaft und nicht jeder für sich.

      • tina sagt:

        sportpapi: zwischen beziehung haben und zusammenleben gibt es ja spielraum

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Ich würde nie eine Beziehung führen wollen mit jemandem, der mich aus wesentlichen Bereichen seines Lebens fernhält. Für mich gehört Zusammenziehen früher oder später dazu, oder zumindest viel Zeit miteinander verbringen, was ja auch kaum ohne die Kinder möglich ist.
        Freunde, die man gelegentlich trifft, habe ich genug, und eine gelegentliche Sex-Beziehung würde ich eher als Affäre bezeichnen.

      • tina sagt:

        viel zeit miteinander verbringen kann man auch wenn man nciht zusammen lebt. es spart konfliktpotential.

      • Reiner Zufall sagt:

        Richtig Sportpapi. Herausgehalten werden aus wesentlichen Lebensbereichen geht gar nicht. Schliesslich ist die Partnerschaft genau dafür da, die wesentlichen Lebensbereiche miteinander zu teilen und zu (er)leben.
        Und ein gemeinsames Dach muss nicht Hals über Kopf eingerichtet werden, muss aber für mich unabdingbar eine langfristige Option sein.

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Inwiefern spart das Konfliktpotential? Weil man bei der Auswahl der Möbel frei ist? Weil man weiterhin ein eigenes Budget führt (aber dafür zwei Haushalte finanzieren muss)?
        Oder verstehen wir unter „viel Zeit“ möglicherweise etwas unterschiedliches?

      • 13 sagt:

        Ich bin nicht der Meinung, dass Erziehungsfragen und Regeln des Zusammenlebens, sofern ein solches überhaupt stattfindet und gewünscht ist, gleichgesetzt werden sollen. Natürlich hat eine weitere Person im Haushalt auch das Recht, ihre Wünsche und Bedürfnisse einzubringen und natürlich verschiebt sich alles ein bisschen, wenn eine weitere Person dazukommt, aber mit der direkten Erziehung hat das wenig zu tun. Natürlich tauscht man in einer gefestigten Beziehung Meinungen aus und fragt den Partner um Rat, aber den Entscheid fällt letztlich der Erziehungsberechtigte (hoffentlich in Absprache mit dem anderen Erziehungsberechtigten!). Wie kann man da von Gleichberechtigung sprechen?

      • Sportpapi sagt:

        @13: Erziehung findet im Alltag statt, und damit im gemeinsamen Haushalt.
        Nie könnte ich beispielsweise mit einer Frau zusammeleben, die sich von ihrem Kind auf der Nase herumtanzen lässt, daran fast zerbricht, und trotzdem nichts ändert.
        Und wenn ich selbstverständlich meinen Anteil an Pflegearbeit leisten würde – kochen, waschen, auch mal allein das Kind betreuen, usw. – dann würde ich mir sicherlich weder von der Mutter, und schon gar nicht vom Kind sagen lassen, ich hätte nichts zu sagen.
        Noch spannender wird es ja dann, wenn noch ein gemeinsames Kind dazukommt. Und dieses ja möglichst gleich behandelt werden sollte wie das erste…

      • 13 sagt:

        Und genau das meinte ich oben: Ich habe einige alleinerziehende Frauen im Umkreis, aber keine von denen würde sich einen Mann wünschen, der daherkommt, alles an sich reisst, sagen will, wo es nun durchgeht und dabei auch noch die Erziehungsfähigkeit der Mütter mit seinen Vorurteilen in Frage stellt. Bereits die Aussage, dass Kind „auf der Nase herumtanzt“ wäre eigentlich ein Trennungsgrund. Sieht aus ihrer Sicht so gleichberechtigte Beziehung aus? Indem man der Partnerin nichts zutraut und davon ausgeht, dass sie das hilfsbedürftige Weibchen ist, dass dringend eine männliche Hand zur Führung braucht, damit sie nicht zerbricht?

      • tina sagt:

        sagmal sportpapi, wieso bist du so ekelhaft und dann noch bei dem thema? man könnte meinen ich sei deine ex 😉
        woher soll ich wissen, ob wir etwas anderes unter viel zeit verstehen?
        ja, gerade wenn man schon kinder hat und die nicht mehr ganz ganz klein sind, finde ich, macht es sinn, nicht auch gleich sofort noch das budget gemeinsam zu haben sondern es langsam wachsen zu lassen.
        aber die leute sind verschieden, und ich gehöre ansicht auch zu den leuten, die sich in etwas komplett reinschmeissen, darum verstehe ich die haltung.
        wenn aber halt kinder im spiel sind, überlegt man sich nach einer trennung vom vater der kinder eher, was man ihnen zumuten mag.
        es gibt auch menschen, die brauchen das zusammenwohnen nunmal nicht so. und ja, vielleicht auch nicht so viel gemeinsame zeit

      • tina sagt:

        und auch nicht auch noch gemeinsame hobbies. auch solche leute können prima liebesbeziehungen haben, die viel tragen, die viel geben. und ich habe tatsächlich den eindruck, das sind die, die nicht so eine strenge buchhaltung mit geben und nehmen machen, was mir persönlich eben auch eher entspricht. und nun wirf mir ja nicht vor ich würde eher geben als nehmen oder sonst irgendeine degradierende bemerkung, das mache ich nämlich auch nicht.

      • Sabine Schäfer sagt:

        Weil dieser Stiefvater ein Teil der Familie ist und er den Kindern auch danke und bitte bei bringt, sie vor den bösen Nachbarskindern schützt, sie am Krankenbett hütet, sie irgendwo abholt oder mitentscheidet, ob sie ins Kino dürfen.
        Eine Partnerschaft funktioniert nur, wenn er die Rolle des Vaters nicht nur spielt, sondern auch einnimmt. Das geschieht – wenn es zugelassen wird – nach und nach und über Jahre.
        Die Mutter muss durchaus lernen, dass sie einen Teil der Verantwortung abgeben kann und muss. Falls die Frau jedoch sagt „das sind ja nicht deine Kinder, du hast da nichts zu sagen“ hat sie nicht verstanden, wie Familie funktioniert und sollte weiterhin single bleiben.

      • 13 sagt:

        @ s.s.
        Er ist aber nicht der Vater, wird es auch nicht und dasKind hat ja im Normalfall einen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Probleme dann entstehen, wenn die Mutter versucht, den Vater durch ihren neuen Partner zu ersetzen, denn damit verliert das Kind oft den eigentlichen Vater. Natürlich lebt der Neue im Haushalt und natürlich ist er berechtigt, etwas zu sagen, wenn die Musik zu laut ist etc., aber dort wo ich getrennte Paare wirklich als erfolgreich bezeichnen würde, gehen trotzdem die Eltern zu Elternabend, entscheiden über Therapien oder ob das Kind mit 12 ein Handy braucht. Und es überrascht mich sehr, dass die gleichen Männer, die sich immer darüber ärgern, wenn Männer im Scheidungsrecht benachteiligt werden, plötzlich den Vater aussen vor lassen resp ersetzen wollen.

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Wieso ekelhaft? Du bestätigst ja in deinen Ausführungen, was ich vermutet habe. Dass du es durchaus sinnvoll findest, wenn eine Beziehung auch mal auf Distanz, in verschiedenen Wohnungen stattfindet. Dass man sich nicht zu häufig sieht, dass man den Alltag nicht teilt und damit Konflikten aus dem Weg geht.
        Für mich wäre das nichts, aber jedem das Seine.

      • Sportpapi sagt:

        @13: „keine von denen würde sich einen Mann wünschen, der daherkommt, alles an sich reisst, sagen will, wo es nun durchgeht und dabei auch noch die Erziehungsfähigkeit der Mütter mit seinen Vorurteilen in Frage stellt.“
        Meinst du nicht, du würdest hier etwas (massiv!) übers Ziel hinwegschiessen?
        Es kommt doch (kaum) ein Mann daher und reisst alles an sich. Aber hoffentlich mischt er sich auch mal ein (=übernimmt Verantwortung, wie das sprichwörtliche „Dorf“ oder die Sippe), gibt der Mutter ein Feedback und unterstützt sie vor allem, wenn sie mal überlastet ist oder sich überfordert fühlt.
        Und dass das häufig mal vorkommt, ist nun mal so.
        Dass Mütter häufiger als Väter/Männer einen Erziehungsstil pflegen, der sie selber an den Anschlag bringt, ist vielleicht nur eine Hypothese…

      • Sportpapi sagt:

        Aber vermutlich ist da doch was dran, oder?
        Ansonsten bin ich ganz bei Sabine Schäfer, die auch oben sich klug geäussert hat. Es geht darum, welche Priorität auch die Partnerschaft hat, und wer welche Rolle einnimmt.
        Es ist nicht in erster Linie ein Ersetzen des Vaters, wenn die anwesenden Erwachsenen Verantwortung übernehmen. Zumal ich ja sehr dafür bin, dass der Vater sehr viel mehr Umgang mit den Kindern hat als heute üblich ist, und damit direkt auch in die Erziehung eingebunden ist. Und ja, die leiblichen Eltern entscheiden gehen an das Elterngespräch/dem Elternabend (der Stiefvater vielleicht auch), entscheiden über Therapien. Beim Handy bin ich schon nicht mehr einverstanden. Und bei Alltagsfragen schon gar nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Ausserdem glaube ich, dass mancher Vater auch froh ist, wenn ein Mann im Haus ist, der vielleicht den Kindern auch gut tut. Auch das ist eine Form von Reife und Souveränität.
        Und um die erwarteten Vorwürfe gleich vorwegzunehmen: Nein, das ist keine Geringschätzung der mütterlichen Kompetenzen. Aber es macht für mich Sinn, wenn da auch ein oder mehrere (Stief-)Väter als Bezugspersonen dabei sind.

      • tina sagt:

        lies einfach deinen letzten beitrag, den muss ich dir nicht zitieren sportpapi. und du bisch schon wieder ehelhaft. nein, ich schrieb nichts von konflikten aus dem weg gehen oder alltag nicht teilen! das wäre ja kein leben. da unterstellst du mir extremes und ich finde das total daneben

      • tina sagt:

        du hast eine extrem enge vorstellung was „richtiges leben“ ist und ich hoffe sehr, dass du darüber nicht eines tages furchtbar stolpern wirst

      • Sportpapi sagt:

        tina, du sprichst in Rätseln. Du hast angeführt, das spart Konfliktpotential. Also bitte führe doch aus, was du damit meinst.
        Ich kann ja nur spekulieren, und das passt dir offenbar nicht.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Wir sind beim Du? Auch gut.
        Ich habe die Formulierung, dass ich mir nichts sagen lassen würde, nicht gebraucht, das warst Du. Gepaart mit etwas Mütterbashing, dass diese angeblich Erziehungsstile pflegen, die ihnen schaden. Da ist die Interpretation, dass der Mann sie davor retten muss, indem er die Sache in die Hand nimmt, klein. Also wer schiesst übers Ziel hinaus?
        Das Problem ist nicht das Dorf, auch da gibt es primäre und sekundäre Bezugs-/Erziehungspersonen, das Problem ist, dass viele Köche den Brei verderben. Es ist manchmal zu zweit nicht einfach eine Lösung zu finden, getrennt erst recht nicht und Sie wollen nun noch zwei gleichberechtigte Partner? Das ist schlicht nicht mehr praktikabel. Die Erwartung ist zu gross.

      • 13 sagt:

        Und das ist auch bei den Halbgeschwistern nun mal der Fall, dass eine Gleichbehandlung nicht immer ganz möglich ist. Würdest Du aller Ernstes Deine Erziehungsmethoden mit der neuen Partnerin des Ex deiner Frau absprechen, nur weil dein Kind und ihr Kind vielleicht einen gemeinsamen Halbbruder/Halbschwester haben, damit alle gleichbehandelt werden? Oder würdest du die Erziehung deiner Kinder wirklich mit dem neuen Partner deiner Ex besprechen wollen?
        Und doch bleibe ich irritiert, dass ich bei der Diskussion eine der wenigen bin, die den leiblichen Vater überhaupt erwähnen. In jeder Beziehung gibt es gewisse Rollenverteilungen, kaum je macht jeder alles und warum nicht auch hier sagen, dass das Sache der Mutter ist?

      • tina sagt:

        sportpapi: für dich gelten nur 100% als richtige beziehung. für mich auch 50%, es ist nicht eine frage der quantität, ich bin auch selbständig und ich habe mehr von einem partner, der das auch ist. du degradierst meine 50% als beziehungsunfähig. ich sage „weniger konfliktpotential“, du nennst es „konflikten aus dem weg gehen“. kurz: du unterstellst mir permanent das schlechteste. ich finds grauenhaft. ich finds auch grauenhaft wie die liierten sich hier als erfolgreiche sehen, die über die loser richten. ich sehe viele beziehungen, da wäre ich lieber allein und der umstand dass die zusammen bleiben, ist für mich nicht eben ein erfolg sondern völlig unverständlich. aber wenn die leute sich gerne täglich wegen nichtigkeiten anhässele möchten: sollen sie doch

      • Sportpapi sagt:

        @13: Es sind ganz simple Hausregeln. Wenn ich beispielsweise möchte, dass zwischen den Mahlzeiten nicht gegessen wird, und dass man am Tisch bleibt, bis der letzte aufsteht, dann gilt das, in Absprache mit der Partnerin, für alle, die im Haus wohnen.
        Ebenso, wenn ich möchte, dass zuerst Hausaufgaben gemacht werden, bevor man spielt, usw.
        Alles Alltagsfragen. Aber Erziehung beginnt im Alltag, nicht nur bei den grossen Fragen.
        Aber auch im Grossen: Kann ich meinen Kindern ein Instrument ermöglichen, dem Stiefsohn aber nicht, weil dort zu wenig Geld vorhanden ist? Usw.

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Hast du mir jetzt gerade erklärt, dass Leute wie ich oder meine Frau nicht selbstständig sind?
        Könnte bei mir so ankommen, wenn ich ähnlich dünnhäutig reagieren würde wie du.
        Ich sehe nicht, wo die Liierten sich als erfolgreich beschrieben haben. Aber klar, wer gerne in einer Beziehung lebt, und tatsächlich in einer Beziehung lebt, wird damit wohl zufriedener sein als wenn er keine Beziehung hat. Liegt ja auf der Hand. Und die Frauen hier klagen ja darüber, dass sie keine Männer mehr kennenlernen.
        Zuletzt: Es ist mein Recht zu definieren, wie ich mir eine ideale Beziehung vorstelle. Eine Partnerin, die ich dann treffe, wenn die Kinder beim Vater sind, wäre für mich zu wenig.
        Und: Lieber so, gibt weniger Konflikte ist synonym zu Konflikten aus dem Weg gehen. Ist einfach so.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Das Du war ein Versehen, aber gerne. Interessanterweise bin ich ja ausserhalb des MB mit praktisch niemandem per Sie.
        Schon gar nicht mit Leuten, über die ich mich zwar permanent ärgere, mit denen ich mich aber gleichzeitig ganz gerne unterhalte.

      • tina sagt:

        ich schrieb aber, ich sei selbständig. du aber hast mir unterstellt, ich würde konflikten aus dem weg gehen. das ist weit entfernt davon, einfach zu beschreiben, was dir persönlich wichtig ist.
        aber du schreibst nun garantiert wieder irgendwas völlig verdrehtes. du beginnst dich wie ein troll aufzuführen, echt peinlich für einen erwachsenen mann

      • tina sagt:

        weniger ist kein synonym für gar nicht!
        ausserdem finde ich gewisse konflikte einfach nicht wert, dass man sie ausdiskutiert. ich habe lang genug in verschiedenen wohnformen mit anderen zusammengelebt, es gibt dinge, die will ich einfach nicht mehr. zu bubig. wie die diskussion mit dir hier, wie ich nun bemerke.

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