Tschüss, Pille!

Mamablog

Ohne künstliche Hormone wird der Umgang mit dem eigenen Körper entspannter und lustvoller. Foto: iStock

Ich kann mich noch ganz genau an das Entsetzen jeder einzelnen Person erinnern, wenn ich von meiner Verhütungsmethode erzählte: «Waaaaas? Willst du etwa schwanger werden?!» Nein, wollte ich nicht. Ich wollte einfach nur ohne Pille und Spirale verhüten, und zwar mithilfe der symptothermalen Methode. Nach neun Jahren hatte ich Hormone im wahrsten Sinne des Wortes satt. Ein Fremdkörper wie die Spirale kam aber auch nicht infrage.

Also ergoogelte ich mir meine Alternative. Denn ein Rat von meiner Gynäkologin? Fehlanzeige. Sie drückte mir stattdessen ein Rezept für den Verhütungsring in die Hand, das ich nie einlöste. Im Internet stiess ich dann auf die Natürliche Familienplanung (NFP) und die damit verbundene symptothermale Methode, also die Kombination aus Temperaturmessung und Zervixschleimbeobachtung. Ich war skeptisch. Funktioniert das wirklich? Die Zahlen sprachen für sich: Richtig angewendet, ist die Methode zu 99,7 Prozent sicher. Ich beschloss, es damit zu versuchen. Mein heutiger Mann war wenig begeistert und gab sein Okay letztendlich nur, weil wir uns einen Verhütungscomputer anschafften.

Frau braucht nur die richtigen Tools

Mit einem Verhütungscomputer lässt sich die Fruchtbarkeit überwachen. Foto: PD

Natürliche, hormonfreie Verhütung ist nämlich mittlerweile im 21. Jahrhundert angekommen. Keine Frau muss mehr akribische Temperaturkurven auf einen Zettel kritzeln und über der Auswertung brüten. Längst gibt es kleine Zykluscomputer und geeignete Apps, die uns Frauen tatkräftig dabei unterstützen. Sich die Regeln der Methode anzueignen, bleibt aber trotz Technik unerlässlich!

Die symptothermale Methode beruht dabei auf einem ganz einfachen Fakt: Die Eizelle ist pro Zyklus nur 12 bis 18 Stunden befruchtungsfähig. Hinzu kommen maximal fünf Tage, die Spermien unter optimalen Voraussetzungen im weiblichen Körper überleben können. Daraus ergeben sich sechs fruchtbare Tage pro Zyklus, an denen überhaupt nur verhütet werden muss, an allen anderen Tagen ist eine Befruchtung ausgeschlossen. Mithilfe der symptothermalen Methode lassen sich diese sechs Tage jeden Monat zuverlässig aufs Neue bestimmen, dafür braucht Frau noch nicht mal einen regelmässigen Zyklus.

Sichere Verhütung, erfolgreiche Kinderwunsch-Planung

Über drei Jahre haben mein Mann und ich erfolgreich mit der symptothermalen Methode verhütet. Bis wir uns ein Kind gewünscht haben. Dann haben wir die Methode einfach «umgedreht», und ich bin direkt im ersten Kinderwunsch-Zyklus schwanger geworden! Auch jetzt, fast 18 Monate nach der Geburt, verhüten wir wieder natürlich. Ich nutze dafür moderne Tools, die ich auf meiner Website vorstelle und weiterempfehle.

Die Entscheidung, natürlich zu verhüten, hat mein komplettes Leben verändert. Anstatt mich mit Hormonen vollzupumpen, beschäftige ich mich nun jeden Tag intensiv mit meinem Körper und Zyklus. Ich bin immer wieder erstaunt, zu welchen kleinen Wundern unser Körper fähig ist, und kann die Zeichen, die er mir sendet, eigenständig deuten. Ich habe gelernt, meinem Körper zu vertrauen, was mir zudem ein neues Selbstbewusstsein gegeben hat. Nie wieder würde ich meinen Zyklus – so wie damals unter der Pille – ausschalten. Im Gegenteil: Ich erlebe meinen Zyklus als etwas völlig Natürliches und bin dankbar, meine Fruchtbarkeit jeden Monat aufs Neue so intensiv beobachten und spüren zu dürfen.

Lesen Sie dazu auch: Verhütung, die krank macht?

155 Kommentare zu «Tschüss, Pille!»

  • Zora sagt:

    … diese Methode hat bei mir zu 100% geklappt – schon vor vielen Jahren – Temperatur und gute Körperwahrnehmung/beobachtung. 3 Wunschkinder „auf Bestellung“ im je ersten Wunsch-Zyklus.
    Man kann, wenn man möchte, sogar das Geschlecht des Kindes etwas mitbestimmen: Männlichmachende Spermien sind schneller, sterben aber früher.
    D.h. 3-4 Tage vor Eisprung Sex, dann wirds eher ein Mädchen, am Eisprung selbst eher ein Junge.
    Ja, und jetzt können alle mal so richtig losschimpfen – aber nach einem Jungen sehnt sich ein Paar vielleicht nach einem Mädchen. Und natürlich ist ein 2. Junge auch willkommen :-), aus ganzem Herzen. So eng muss man das ja nicht sehen.

  • Matti sagt:

    Für mich ist Verhütung Männersache, ich will nicht plötzlich für ein Kind bezahlen müssen. Habe mich schon lange unterbinden lassen, damit ich das nicht sagen muss benutze ich auch nimmer noch ein Kondom. Sicher ist sicher.

    • the man sagt:

      Diverse Vorschreiberinnen haben darauf hingewiesen, dass Verhütung auch Männersache sei.
      Lustig nur: Bei mir haben sich immer die Damen gegen ein Kondom ausgesprochen (unromantisch), und jetzt hat mein Partnerin das Veto gegen eine Vasektomie eingelegt (man weiss ja nie…).

  • Sportpapi sagt:

    Es ist erstaunlich, wie in Diskussionen um Verhütung die Risiken offenbar kaum eine Rolle spielen, oder dann aber locker weggewischt werden. Es entsteht der Eindruck, als ob immer alle alles im Griff hätten.
    Tatsache ist, dass jede zehnte Schwangerschaft abgebrochen wird, und vermutlich noch viel mehr nicht geplant sind.
    Und dass es nicht wie erwartet Teenager trifft, die nicht aufpassen, sondern tendenziell eher reifere Frauen, die offenbar sorgloser werden.
    Wäre es also nicht klüger zu diskutieren, wie man verhüten sollte, wenn man wirklich nicht schwanger werden möchte?
    Geht denn der Wunsch nach „natürlicher Verhütung“ auch wirklich einher mit der Risikobereitschaft, wenn es daneben geht, der Natur ihren Lauf zu lassen?

    • Hans Minder sagt:

      @Sportpappi. Natürliche Familienplanung NFP ist genauso sicher, wie jedes andere Verhütungsmittel, welches auch keine 100%-tige Sicherheit verspricht. Einen einzigen Unterschied gibt es jedoch: Der Körper der Frau inklusive seinem natürlichen Zyklus wird respektiert anstelle der „Vergewaltigung“ durch künstliche Hormone oder ähnliches. Solche Gleichberechtigung der Körper sollten im 21. Jahrhundert der Standard sein. Es braucht lediglich eines: Die Selbstkontrolle beider Partner. Und was ist der Gewinn: Sex ohne Verhütung ist viel prikelnder, als jener mit Verhütung! Wer es nicht glaubt, der soll es ausprobieren. Wir haben nie Verhütungsmittel benutzt und immer NFP angewandt. Mit 100%-tigem Erfolg während der Perioden, wo wir keine Kinder wollten.

      • Sportpapi sagt:

        @Hans Minder: „Natürliche Familienplanung NFP ist genauso sicher, wie jedes andere Verhütungsmittel, welches auch keine 100%-tige Sicherheit verspricht.“
        Definitiv nicht.
        Und wie Sie anfügen, braucht es Selbstkontrolle. Auch in unerwarteten Situationen, z.B. alkoholisiert nach dem Ausgang, etc.
        „Beide Partner“ kommt noch dazu. Was, wenn die Partner auch mal wechseln?

      • tina sagt:

        ui sportpapi. also bei wechselnden partner kann man auf kondome eh nicht verzichten, wie du theoretisch ja wissen solltest. findest du es nicht langsam ein bisschen ähm unnötig, was du hier machst?

      • Sportpapi sagt:

        tina, was mach ich denn hier?
        Im Grundsatz widerspreche ich nur dem „genauso sicher“, das definitiv nicht stimmt.
        Und ich wiederhole mich: Angesichts der vielen „Unfälle“ ist es vielleicht eher angesagt, über mehr Sicherheit zu diskutieren, als über „wird schon funktionieren“.

    • tina sagt:

      es ist erstaunlich, wie einer darauf beharrt, dass er nur dann sex hat, wenn er auch intravaginal abspritzt und zwar während den fruchtbaren tagen. klar, in solchen fällen kann man natürlich so eine methode wie die vorgestellte vergessen.
      es macht einen unterschied, ob du nur mechanisch verhütest aber dir jederzeit genau bewusst bist, wann die fruchtbaren tage sind, oder du dir dessen nicht bewusst bist.
      aber du kannst nicht den pearl-index der einen methode anzweifeln und die der anderen nicht. der pearl-index der pille hat ja schliesslich der hersteller schwarz auf weiss publiziert, nichtwahr

      • tina sagt:

        ja gut, ich gebe zu, sich nur bewusst zu sein reicht natürlich nicht. man muss sich auch entsprechend verhalten wollen

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Ich zweifle keinen Pearl-Index an. Ich sehe nur, dass sich die Realität nicht an die Statistik hält.

      • 13 sagt:

        @ SP
        Es geht dabei nicht darum, ein Risiko einzugehen, sondern darum, es zu minimieren und nicht ein Risiko gegen ein anderes einzutauschen.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Offenbar gehen reifere Frauen aber einfach mehr Risiken ein.
        Dafür wüsste ich schon gerne eine logische Erklärung, die nicht in Zusammenhang mit einer Abkehr von hormoneller Verhütung steht.

      • tina sagt:

        jetzt hör mal auf! verhütung ist nicht nur frauensache. wie erwähnt: dass der schutz durch hormonpräparate versagt ist nunmal halt auch so.
        und disziplin braucht es auch bei der pille.

      • tina sagt:

        manchmal versagt, wollte ich schreiben. verhütungsmittelversagerquote. pearlindex.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Wir haben das schon mal diskutiert: Dass da ein Zusammenhang besteht, ist genauso Ihre Erfindung, wie dass NFP extrem unsicher ist oder dass die Nebenwirkungen von hormonellen Verhütungsmitteln nicht real sind, sondern nur eine Verschwörung der Öko-Frauen. Gerade diejenigen, die sich die Zeit und Mühe machen, sich derart mit ihrem Körper auseinanderzusetzen, sind weder diejenigen, die einfach darauf los **** noch diejenigen, die danach gleich zur Abtreibung rennen. Ich behaupte, dass viele „reifere“ Frauen allgemein mehr Sex haben und dank längeren Beziehungen eher denken „für einmal wird nichts passieren“ als jüngere, wo halt die Angst eher da ist. Mit NFP hat das nichts zu tun.

      • 13 sagt:

        Aber nochmals: es gibt mehr als das Risiko „Schwangerschaft“ und dass Teenager, die ihren Körper noch in der Entwicklung mit Hormonen belasten, damit kein Risiko eingehen, würde ich klar verneinen.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Von extrem unsicher war bei mir nicht die Rede. Sondern von so sicher wie Verhütung nur mit Kondom. Und das wäre mir zu unsicher, wenn ich wirklich keine Schwangerschaft will.
        Nebenwirkungen habe ich nie bestritten. Aber die einseitige Darstellung von Nebenwirkungen, unter Auslassung von Hauptwirkung und positiven Nebenwirkungen.
        „Ich behaupte, dass viele „reifere“ Frauen allgemein mehr Sex haben“. Eher nicht. Dass sie nicht mehr so konsequent verhüten, weil sie sowieso nur noch selten Sex haben, scheint mir realistischer.
        „Mit NFP hat das nichts zu tun“. Aber vielleicht mit der Grundhaltung, die dahinter steckt.
        Und: NFP ist sicherlich nicht die Alternative für Jugendliche, oder?

      • tina sagt:

        würdest du nun endlich endlich bitte mal einen gedanken daran verschwenden, dass es viel sicherer ist, mit kondomen zu verhüten wenn man sich bewusst ist, wann die fruchtbaren tage sind? selbst unter alkoholeinfluss und bei welchselnden partnern.

      • tina sagt:

        förderlicher sind bei einer gelungenen empfängnisverhütung jedenfalls bestimmt männer, die nicht ein ganz so eindimensionales verständnis von sex haben, und in einer woche monatlich auf andere techniken auszuweichen sogar lust haben, FALLS sie das handling mit kondomen irgendwie überlastet

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Sicher wäre hormonelle Verhütung in Kombination mit Kondom.
        Aber war diskutiere ich überhaupt. Du bist ja wieder mal im Modus, in dem alle Argumente einfach beiseite geschoben werden nichts zählt ausser deiner Meinung. Die ich hier nicht wirklich als fundiert wahrnehme.
        Wenn du meinst, dass alle Verhütungsmittel völlig gleich sicher sind, und es bei natürlichen Methoden keinerlei Probleme gibt, bitte.
        „Förderlicher sind bei einer gelungenen empfängnisverhütung jedenfalls bestimmt männer, die nicht ein ganz so eindimensionales verständnis von sex haben.“ Ach ja?
        Warum diskutieren wir denn überhaupt über Verhütung, wenn es doch so viele gleichwertige Alternativen gibt, von denen frau nicht schwanger wird?

      • tina sagt:

        das ist lustig, ich finde eigentlich dass ich argumente bringe, während du einfach einen sturen meinungs-modus vertrittst. allzufundiert braucht da gar nichts zu sein, so kompliziert ist es ja nicht.
        „achja?“. ja.

      • tina sagt:

        von wegen fundiert:
        deine herablassende bemerkung wegen den gleichwertigen verhütungemethoden: du musst gar nichts diskutieren. die methoden unterscheiden sich in der wirksamkeit nicht so grossartig, nicht? aber eben im handling und in hauptsächlich in den nebenwirkungen. 100% empfängnisverhütung hast du mit enthaltsamkeit.
        wir diskutieren aber vorallem scheint mir, weil viel blödsinn erzählt wird. warum zum beispiel hast du es dermassen nötig, so zu tun, als ob die vorgestellte methode das sexleben massiv beeinträchtigen würde? du schiebst gründe vor. warum denn? es sagt dir doch keiner wie du es handhaben musst.

      • Sportpapi sagt:

        @tina: „die methoden unterscheiden sich in der wirksamkeit nicht so grossartig, nicht?“
        Doch, das tun sie.
        „warum zum beispiel hast du es dermassen nötig, so zu tun, als ob die vorgestellte methode das sexleben massiv beeinträchtigen würde?“ Habe ich das? Dann aus Erfahrung.
        Mir geht es aber im Wesentlichen gerade darum, für maximalen Schutz zu plädieren, wenn man wirklich nicht schwanger werden möchte. Und damit zu widersprechen, wenn in solchen Berichten immer wieder von gleichwertigem Schutz gesprochen wird.

  • Sabrina Winter sagt:

    Um mal noch eine Gegenstimme zur Pille und dem „mit Hormonen vollpumpen“ anzubringen: Ohne Pille wäre ich mindestens vier Tage alle 2-3 Wochen unbrauchbar. Die Jahre ohne Pille waren von Schmerzen, ständigen Überraschungen und Eisenmangel geprägt. Ich für meinen Teil bin froh, kann ich die Pille nehmen, sie ist für mich Medikament gegen PMS und extreme Menstruationsbeschwerden. Dass viele Frauen Nebenwirkungen haben ist schade und für sie bieten sich sicher andere Verhütungsmittel an, aber die Pille grundsätzlich zu verteufeln, halte ich für falsch. Das Wichtige ist, dass den Frauen die Wahl gelassen wird und dass sie über Nebenwirkungen gut aufgeklärt sind, sie auf ihren Köper hören und Hormone absetzen, wenn sie diese nicht gut vertragen.

    • Michael sagt:

      Habe ich so schon von vielen Frauen gehört – mit der Pille ging es ihnen etwas geschmeidiger. Da frage ich mich aber, wird dieser positive Effekt durch die Pillenwirkstoffe an sich bewirkt, oder sind es eventuell Beimengungen ? Wenn es nachweisbar wäre, das es an den Beimengungen liegen würde, ware das ein ganz fieser Trick der Pharmaindustrie die Frauen zu der Pille zu überreden. Der Pharmaindustrie traue ich alles zu..

  • Helene sagt:

    Was allerdings sehr schade ist, ist, dass die Forschungen zu Barrieremethoden im Körper (reversibles Versprerren von Samenleiter/Eileiter) immer noch nicht weit genug sind… Das wären hormonfreie _und_ sichere Methoden.

  • Helene sagt:

    Diese Methode mit 99,7% Sicherheit zu vermarkten, ist einfach unverantwortlich (sogar die Hersteller von diesen Computern geben niedrigere Werte an). Tatsächlich sind es 70-80%, dh. es ergeben sich 60-100 Mal (! – 30 statt 0,3) so viele unerwünschte Schwangerschaften, wie mit hormonellen Methoden.

    Spermien können eine Eizelle auch 5-6 Tage nach dem Sex befruchten, Temperatur und Schleimhaut ändern sich erst kurz vor dem Eisprung, man kann ihn also nur ausrechnen (14 Tage vor der nächsten Periode). Nutzen kann man diese Methode höchstens, um (relativ) sicher zu sein, dass der Eisprung vorbei ist und man sich ein paar Kondome sparen kann, dafür braucht man aber keinen Computer, es reicht, sich die Schleimhaut anzuschauen.

    • Maggie sagt:

      Liebe Helene,

      bitte informieren Sie sich – die symptothermale Methode ist korrekt durchgeführt sehr wohl zu 99,7 Prozent sicher. Und die 5-6 Tage werden natürlich berücksichtigt. Den ES kann man anhand von Körpersymptomen sehr genau bestimmen, wer rechnet wendet nur die unsichere Kalendermethode an.

      Viele Grüße
      Maggie

      • mira sagt:

        Und für wen gelten diese 99,7% ? Meine Erfahrung ist, dass es einen ganz bestimmten Typus Frau und Lebensführung braucht, damit es funktioniert. Bei mir passte damals weder mein Körper noch meine Lebensführung zu der Methode.

      • Maggie sagt:

        Liebe Mira,

        die 99.7 Prozent sind die Methodensicherheit, uneingeschränkt der Lebensführung. Dass die Methode nicht etwas für alle Frauen ist, ist klar – nur welche ist das schon?!

        Viele Grüße
        Maggie

      • mira sagt:

        Maggie, das stimmt so einfach nicht. Ich habe es ja am einenen Körper erlebt. Ich finde es fatal, solche Dinge rumzuposaunen und eine Sicherheit vorzugaukeln, die so einfach nicht da ist! Für einige Frauen mag es passen. Das ist schön! Ich kenne auch so eine Frau (die damals aber auch Kinderwunsch hatte – dh sie ging das Risiko ein). Für andere passt es nicht (warum auch immer).

      • tina sagt:

        ich kenne auch genügend frauen, die belegen, dass die versagerquote von hormonellen empfängnisverhütungsmitteln nicht so stimmt wie deklariert.
        nur weil die methode einem nicht passt, progagieren sie sei nicht sicher oder gar es sei für frauen die „selten sex haben“, ist unfair. ich glaube, du hast die methode nicht richtig verstanden

  • Synn sagt:

    Naja… unsere natürliche Verhütung ist mittlerweile 16 Jahre alt 😉 War trotzdem hochwillkommen aber wenn man auf gar keinen Fall ein Kind will, würde ich das nicht empfehlen 😉 Was nicht heissen soll, dass die Pille das Mass aller Dinge ist.

    • Maggie sagt:

      Liebe Synn,

      sehe ich anders. Keine Methode ist zu 100 Prozent sicher, wer die symptothermale aber zuverlässig durchführt ist schon sehr sicher geschützt – an den unfruchtbaren Tagen. An den fruchtbaren gilt natürlich der jeweilige Pearl Index der gewählten Barrieremethode und so entstehen eben oft die überraschenden Wunschkinder 😉

      Liebe Grüße
      Maggie

  • IceKing sagt:

    Die sicherste aller Methoden fehlt. Warum nur?
    Mit einer Vasektomie kann der Mann eine ungeplante Schwangerschaft zu 100% verhindern.
    Etwas Sperma auf die Samenbank, falls Mann doch mal den Kinderwunsch hegt.

    • fabian sagt:

      Sperma in die Samenbank ist bei gesunden Männern von Gesetzes wegen nicht erlaubt in der Schweiz.

    • Jacques sagt:

      Hatte ich auch schon erwähnt. Aber dabei glatt die Samenbank vergessen. Damit könnte man natürlich das statistische, soziologische Ideal von Faktor 2.1 noch übertrumpfen. (2.1 ist schon genug schwierig).

    • KuLE sagt:

      Sorry, aber ihre Empfehlung in Ehren, aber ich würde es nicht mehr durchführen lassen.
      Ich war nach dem 2. Kind 26 Jahre heute 72.
      Grund:
      1. Die Ärtze sagen die Spermien würden vom Körper abgebaut, super sie werden in den Nebenhoden abgebaut, immer geschwollene Nebenhoden.
      Auch Diese wollten sie entfernen, aber wohin gehen dann die produzierten Spermien?
      2. Durch Vasektomie Anfälligkeit für Lipome an den Sammensträngen, diese können auf die Nerven drücken, erniedrigende langanhaltende Schmerzen, holte mir 3xje4 Spritzen gegen Schmerzen, kämpfte 8 Jahre bis ein Chirurg erkannte dass auf den Ultraschallbildern die Nerven eingeklemmt werden.
      Also Ihre Empfehlung ist nicht Problemlos.

  • mira sagt:

    Diese Methode habe ich auch ein Jahr lang ausprobiert: Basaltemperaturmessung und Zervix-Schleim. Als Folge davon konnten wir in dieser Zeit kaum ohne Gummi verkehren, da ich ständig potentiel schwanger werden konnte:
    a) Mein Zyklus war nicht regelmässig und b) die Temperaturmessung sehr ungenau (zuerst aufgrund Stillen, später haben Reisen, Alkoholgenuss, Sport, Krankheit, Vergesslichkeit/Faulheit etc) immer wieder dazwischengefunkt und die ganze Monats-Kurve vermasselt..)
    Ich habe mich dann damals für eine Kupferspirale entschieden. Das hat mein Leben deutlich entspannt.
    Als die Familienplanung dann abgeschlossen war, führte mein Mann eine Vasektomie durch. Seitdem sind wir bezüglich Verhütung tiefenentspannt 🙂

    • mira sagt:

      Aufgrund meiner Erfahrungen würde ich dieser Methode nur Frauen empfehlen, die einen sehr regelmässigen Zyklus haben und ein ruhiges, regelmäßiges Leben führen.

      • mira sagt:

        Oder, um es noch hinzuzufügen: wer nur sehr selten Sex hat und dies auch gerne nach Kalender macht. Das ist natürlich ok, jedem das seine!!!

      • tina sagt:

        wie oft ist selten für dich und einfach so aus interesse: wieviele fruchtbare tage monatlich hast du denn? an diesen mal noch mechanisch zu verhüten ist verboten? gilt es auch für dich nur dann als sex, wenn man ungeschützt intravaginal ejakuliert? und was mich brennend interessiert: wenn es nur so als sex zählt, wird das nicht ein bisschen langweilig auf dauer?

  • Martin sagt:

    Ich bin ein ungeplantes Resultat dieser Methode…

    • Jacques sagt:

      Wurde das früher nicht ‚Knaus-Ogino‘ Methode genannt? Oesterreichisch-japanische Zyklenberechnungen. Da kann schon einiges dazwischen kommen.

      • Alberto La Rocca sagt:

        Zu Ogino-Knaus Zeiten konnten „man und frau“ aber noch Kopfrechnen – heute gibt es für alles eine App oder etwas altmodischer einen Standalone-Computer. 😉

      • Maggie sagt:

        Nein, hier geht es nicht um die Kalendermethode, sondern um die hochsichere symptothermale.

  • Lina sagt:

    Eigentlich ein spannender Beitrag. Dann der prominente Link zum Blog der Autorin. An sich ist auch der spannend. Mich interessiert aber vor allem eine Frage: Wer finanziert das alles? Welche Hersteller von „Tools“ bezahlten hier für einen positiven Artikel? Leider finde ich dazu überhaupt keine Infos, auch nicht in den FAQs.

    • Maggie sagt:

      Liebe Linn,

      den Artikel hat mir kein Hersteller finanziert, auch sonst keinen einzelnen Artikel auf meinem Blog.

      Ich finanziere mich durch den Verkauf meiner eBooks sowie durch Partnerlinks, die auf meiner Website gekennzeichnet sind. Ich stelle allerdings nur Produkte vor, die ich selbst getestet habe und von denen ich überzeugt bin.

      Viele Grüße
      Maggie

    • Maggie sagt:

      Entschuldigung, nicht Linn sondern Lina (die Autokorrektur hat zugeschlagen)

  • Annika sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel!

  • Angie sagt:

    Wir verhüten seit 2009 so, aber brauchen weder Apps noch Computer. Pharma verdient nichts mehr ab uns. Einzig die Gynakologinnen rollen jeweils leicht mit den Augen. Ok, weshalb sie die symptothermale Methode nicht empfehlen ist mir schon klar, da die Sicherheit stark von der Anwenderin abhängt.

  • Larissa sagt:

    Symptothermale Methode nach Prof. dr. rötzer, auch heute noch voll aktuell und bestens erforscht:
    http://www.iner.org

    –> infos über kurse, beratungen und selbststudiumbuch

  • Erika sagt:

    Unverzichtbare Adresse zu dieser Themati:
    http://www.iner. org

  • Rea sagt:

    Keine Verhütungsmethode ist 100% sicher – ausser die Enthaltsamkeit! Ich kenne „Tropikinder“ (Trotz Pille), Geschichten von geplatzten oder abgerutschten Kondomen, entzündete oder schmerzhafte Spiralengeschichten kennen wir auch alle, etc… Ich finde es einfach toll, dass sich die Natur so eingerichtet hat, dass man nur an wenigen Tage empfängnisbereit ist. Ab und zu auf Penetration zu verzichten kann auch geil sein und die Lust steigern. Und im Übrigen hat nicht jede Frau um den Eisprung herum Lust auf Sex! Ich bin froh, habe ich einen regelmässigen Zyklus und kann deshalb natürlich verhüten. Auch mein Partner findet das gut und wenn’s grad nicht passt, sind wir erfinderisch!

    • Sportpapi sagt:

      Ich finde es spannend, wie in Zusammenhang mit Einschränkungen immer wieder von erfinderisch oder abwechslungsreich etc. geschrieben wird.
      Ansonsten heisst es ja eher, dass ein einschlafendes Sexualleben bei langjährigen Paaren völlig normal sei.
      Vermutlich müssen ausgerechnet die Paare, die auf natürliche Verhütung setzen, das beste Sexleben geniessen…

      • tina sagt:

        wenn das sexleben eingeschlafen ist, hat man ja eher nicht mehr so das problem dass man es sich wahnsinnig verkneiden müsste ausgerechnet an den fruchtbaren tagen, nicht?
        stand da etwas von erfinderisch und abwechslungsreich? ich jedenfalls meinte die standardpalette an möglichkeiten, nichts spektakuläres. hände und mund sind doch sowieso im spiel

      • tina sagt:

        verkneiFen

  • Lisa sagt:

    Grundsätzlich soll die Verhütungsmethode für die Beteiligten stimmen – die einen machens per App, die andern per Pille, die dritten per Kondom – und was man genau macht und wie ist je nach Alter und Situation auch unterschiedlich. Es ist schön, dass für Frau Fricke die Methode funktioniert. Aber deshalb in einem Blog, der sich an eine Allgemeinheit richtet, darüber schreiben? Selbst wenn das nicht die Absicht ist – so wird aus dem Persönlichen eine Predigt an alle Leserinnen: seht mal, wie toll ich bin, ich weiss, wie es geht!

    • Maggie sagt:

      Liebe Lisa,

      ja, ich finde es wichtig darüber zu schreiben – denn viele Frauen kennen nur Pille & Spirale und freuen sich über Alternativen. Ich bekomme sehr sehr viel positive Rückmeldung und habe in meinem Blog meine Berufung gefunden. Predigen will ich sicher nichts, nur zeigen wie ich es gemacht habe und dass es andere auch schaffen. Schade, dass Sie die Intention meiner Website nicht verstanden haben.

      Viele Grüße
      Maggie

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Das wäre mir zu kompliziert. Hätte ich mich mir aus gesundheitlichen Gründen nicht die Eileiter durchtrennen lassen, müsste mein Mann halt Kondome benutzen oder eine Vasektomie lassen machen.

    • tina sagt:

      zähneputzen und kämmen ist auch so kompliziert jeden tag. gäbe es eine hormonpille stattdessen, ich würde sie sofort nehmen 😉

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Nöö, Zähne putzen und kämmen ist nicht so kompliziert, weil das nicht genau auf Zeit gemacht werden muss. Ich habe gerade 6 Monate hinter mir, in denen ich keinen einzigen Tag frei hatte und auch nie ausschlafen konnte. Da würde ich dann ganz bestimmt NICHT den Wecker stellen, wenn ich dann wieder einmal liegen bleiben kann

        Aber ist ja nur rethorisch….

      • tina sagt:

        obwohl du 6 monate lang kein einziges mal ausschlafen konntest, kommt die methode nicht infrage, falls du mal ausschlafen kannst :). dass du keine lust auf diese methode hast ist offensichtlich, aber mit kompliziert oder nicht ausschlafen können hat es nichts zutun

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ich möchte nicht zeitgebunden sein für die Verhütung, das ist mir zu stressig und zu unsicher, da ich auch mal mitten in der Nacht raus muss, oder morgens um 4. Da verpasst man ja dann ev den richtigen Zeitpunkt.

        Wie gesagt: für mich ist das nichts, aber die Verhütungsfrage stellt sich bei uns nicht.

      • tina sagt:

        weisch, mir ist es wirklich völlig egal, ob du das nun eine gute methode findest oder nicht, aber ich bin allergisch auf vorgeschobene gründe. inzwischen ist es also weder zu kompliziert noch hat es mit ausschlafen zutun. dann ists halt das exakte timing. bloss ist das gar nicht mehr nötig, offenbar taugen die compis immerhin dafür.
        aber ansich reicht es doch, wenn man einfach nicht möchte. darf man. abgesehen davon dass ihr eine bessere lösung habt.

  • Karl von Bruck sagt:

    Nachdem das finanzielle Risiko dieser Russischroulettperversion ganz auf den (Zahl)vater abgescheufelt ist, kann sie die Frau unbesorgt praktizieren….

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Es steht jedem Mann frei, Kondome zu benutzen, oder eine Vasektomie machen zu lassen.

    • tststs sagt:

      Genau, diese Methode verbietet (jawohl, VERBIETET unter Androhung einer mehrjähriger Gefängnisstrafe) den Gebrauch von Kondomen für den Mann…

    • Michelle sagt:

      Noch nie etwas von Kondomen gehört? Aber natürlich; Verhütung ist Sache der Frau. Wenn sie eine Frau geschwängert haben, ist sie die Schuldige. In welchem Jahrhundert leben sie??

  • Jacques sagt:

    Eine einfache und sehr sichere Methode heisst Vasektomie – beim Mann …

  • Nina sagt:

    Viel Lob im Artikel, fiinde ich gut. Schade nur, dass Aspekte, wie regelmässiges Arbeiten (was für diese Methoden ein Muss ist) ausgelassen werden.

    • Maggie sagt:

      Liebe Nina,

      auch Frauen im Schichtdienst können mit dieser Methode verhüten. Ich kenne sehr viele, die dafür z.B. die daysy nutzen (kein Messzeitfenster).

      Viele Grüße
      Maggie

    • Alexis sagt:

      Gemäss der neuen Generation Ladycomp / daysy sollte das Problem für Schichtarbeitende / Mütter mit Babies gelöst sein (solange 2h am Stück geschlafen werden kann).

  • 13 sagt:

    „Mein heutiger Mann war wenig begeistert und gab sein Okay letztendlich nur, weil wir uns einen Verhütungscomputer anschafften.“
    Da musste ich laut lachen und kann einfach nicht widerstehen, ein „typisch Mann“ hinzuschreiben. Eigentlich traue ich dem nicht so ganz, aber wenn ein technisches Spielzeug dabei rausschaut, dann bin ich dabei…
    Ich habe mich mal reingelesen, es nie umgesetzt, kenne aber viele, die so verhüten, und die Meinung ist einstimmig: „Computer sind unnötig und reine Geldmacherei, App reicht vollkommen“. Maggie, was sehen Sie für Vorteile?

    • Maggie sagt:

      Liebe 13,

      jaja, die Männer und Technik 😉 Mittlerweile nutze ich auch „nur“ eine App.

      Computer wie daysy oder myWay sind einfach in der Anwendung, schnell und komfortabel, weil sie automatisch auswerten. Ich finde sie erleichtern Anfängerinnen den Einstieg. Ein Muss sind sie jedoch nicht, es kommt ganz auf die Bedürfnisse jeder einzelnen Frau an – die Methode sollte immer vorab erlernt werden!

      Liebe Grüße
      Maggie

      • tina sagt:

        genau. der compi macht nichts wahnsinniges, er ist nur komfortabler. natürlich spricht nichts dagegen, es sich bequemer zu machen. danke für die präzisierung hier

  • tststs sagt:

    OMG… ich kann diese Verklärung der natürlichen Methode nicht mehr hören… obwohl ich sie selber anwende (also die Methode für Oberfaule: App, die die Tage zählt, dazu noch die „Beobachtung“ – come on, ich BEOBACHTE meinen Schleim doch nicht, ich nehme schlicht und einfach wahr, wie er sich verändert)

    Aber ich sehne mich nach den Tagen hormoneller Verhütung zurück. Am liebsten hatte ich das Implanon… 3x pro Jahr eine leichte Periode, keine Krämpfe, kein PMS, garantiert nicht schwanger…

    • Maggie sagt:

      Liebe tststs,

      die Methode, die Sie verwenden ist nicht nur etwas für Oberfaule sondern auch noch völlig unsicher. Da würde ich Ihnen auch eher zu Hormonen raten.

      Viele Grüße
      Maggie

      • tststs sagt:

        Ähm, nope… Verhüte seit bald 7 Jahre so… „unfallfrei“ 🙂

        Ich verzichte lediglich aufs Messen der Temperatur.
        (Uuuund ich bin ziemlich grosszügig beim Berechnen der fruchtbaren Tage).

  • Maria Bröser sagt:

    Es gibt Frauen, die spüren ihren Körper ohne bei jedem Zehntel Grad Temperaturschwankung von einem Weltwunder zu sprechen, sehr gut. Dass der Artikel nur die Computer/Kalendermethode predigt, wirkt nicht sehr differenziert. Die wenigsten Frauen haben Lust sich jeden Morgen von einem Thermometer beim Klingeln des Weckers befühlern zu lassen, geschweige denn, jeden Tag irgendwelche Sekrete zu analysieren. Es gibt auch andere hormonfreie Methoden. Ich habe zwei Jahre lang erfolgreich mit Körpergefühl verhütet bis ich auf die Kupferkette umgestiegen bin. Ich bin nicht erfreut darüber das ich immer für die Verhütung verantwortlich sein soll, egal ob Hormone oder nicht, alles greift in den weibl. Körper und Alltag ein. Die Kupfermethode scheint mir da noch am genehmsten.

    • Maggie sagt:

      Liebe Maria,

      ich habe in keinster Weise die Kalendermethode gemeint, diese ist nämlich völlig unsicher. Auch die Computer arbeiten mit der Basaltemperatur und einige zuästzlich mit dem Zervixschleim.

      Das Messen am Morgen kann auch oral erfolgen und ist irgendwann so selbstverständlich wie Zähne putzen, finde ich. Und analysieren muss ich meinen Zervixschleim mittlerweile auch nicht mehr, man entwickelt schnell ein Gefühl für die Einordnung der Qualitäten. Nichtsdestotrotz ist die Methode nicht etwas für jede Frau.

      Viele Grüße
      Maggie

    • Chris Bamert sagt:

      Ein guter Freund hat dies mitgemacht.
      Resultat: 2 Unfallkinder, eines davon wohl vom Kuckuk, Zwangehe, er kommt kaum mehr jemals aus dem heucheln raus. Arme Grosseltern, müssen das spiel mitspielen!

      • Michelle sagt:

        Warum jammern Männer, wenn sie eine Frau ungewollt schwängern? Für die Verhütung sind beide gleichermassen zuständig. Wenn ein Mann der Frau und ihrer Verhütung nicht traut, dann benutzt er ein Kondom, lässt sich vasektomieren oder penetriert sie nicht. Schon mal was von Selbstverantwortung gehört?

      • Sportpapi sagt:

        @Michelle: Ich hoffe, Sie sagen das den Frauen auch so klar, die ungewollt schwanger werden.

    • Lisa sagt:

      Weshalb sollen Sie allein für die Verhütung verantwortlich sein? Ich bin für Kondome – da braucht es beide, und die beidseitige Verantwortung ist für alle klar. Und jungen Frauen, die noch wenig selbstsicher sind und tendenziell mit ebenso unerfahrenen Partnern unterwegs sind, rate ich: Pille, aber dem Partner nicht sagen, dass man sie nimmt – auf Kondom bestehen. Junge Männer haben i.d.R. mehr Schiss vor ungewollter Schwangerschaft als vor sexuell übertragbaren Krankheiten… (und falls Sie sich jetzt über meine Wortmeldung aufregen: ja, ich bin über 50, ziemlich lebenserfahren und irgendwo zwischen pragmatisch und zynisch).

  • Ursula Meier sagt:

    Habe nie die Pille genommen und schon als sehr junge Frau mit der gleichen Methode wie Maggie verhütet. Diese Methode erfordert mehr Disziplin als die Pille und v.a. muss der Mann mit eingespannt werden und seinen Beitrag dazu „leisten“, dass es nicht zu einer ungewollten Schwangerschaft kommt. Sprich Kondom benützen oder auf Penetration verzichten. Kann diese Methode allen Frauen nur empfehlen, denn sie zwingt einen dazu, sich sehr genau mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen, was nie schaden kann. Und die heutigen Hilfsmittel erleichtern die Anwendung erheblich.

    • tststs sagt:

      Kann dem überhaupt nicht zustimmen…
      1. Am meisten Disziplin hat mir sicher die Einnahme der Pille abgefordert.
      2. Genau mit dem Körper auseinandersetzen? Sorry, ich könnte gerne darauf verzichten, mich mit dem in der zweiten Zyklushälfte abgesonderten Geschleime „auseinanderzusetzen“ (und bevor hier Missverständnisse aufkommen: Nein, ich finde das nicht gruusig oder schäme mich meines Körpers, aber ich fände es bedeutend lääässiger, wenn mich nicht immer wieder ein feuchtes Unterhösli daran erinnern würde, dass ich eine Frau bin… )

      Wie gesagt, man solle verhüten, wie man will… aber Punkte wie „sich mit sich selber auseiandersetzen“ und „Disziplin“ hängen sicher von anderen Faktoren ab/zusammen als der gewählten Verhütungsmethode…

  • Laura Fehlmann sagt:

    Natürliche Verhütung hab ich über Jahrzehnte erfolgreich praktiziert – ohne Apparat – ausschliesslich mit Körperbeobachtung.

  • Isabel Baumberger sagt:

    Die Informationen in diesem Artikel sind ka voll okay. Aber ginge es vielleicht auch ohne diese relgiöse Verzückung über Wunder des weiblichen Körpers?

    • Maggie sagt:

      Liebe Isabel,

      ich bin zufällig gar nicht religiös 😉 Sondern einfach ein Fan des weiblichen Körpers.

      Viele Grüße
      Maggie

    • sepp z. sagt:

      Haha, Sie Frevlerin, Isabel.

    • Widerspenstige sagt:

      Nur eine Frau kann neues Leben schenken, Isabel. Da braucht es kaum den Hinweis auf religiöse Ambitionen oder Verniedlichung dieser Tatsache. Es stünde besser um Frauenrechte ua in der Geburtshilfe, wenn Frauen wie Sie dies einsehen würden.

      • mira sagt:

        Für neues Leben reicht eine Frau alleine nicht aus. Da braucht es noch immer einen Mann dazu. Ausser man ist per Zufall ein Pantoffeltierchen. Da kann man sich auch alleine fortpflanzen. Hat durchaus seine Vorteile 😉

      • Widerspenstige sagt:

        Also mir ist noch nicht zu Ohren gekommen, dass ein Mann eine Schwangerschaft und eine Geburt und eine Stillzeit durchmachen muss. Das schafft bis dato nur eine Frau. Das kurze sexuelle Vergnügen des Mannes rechne ich nicht als Leistung im Vergleich an. Keinesfalls ist aber damit der Spermaspender infrage gestellt, mira. 😉

    • tststs sagt:

      Sorry, aber ich finde dies wirklich ein Wunderwerk der Natur…
      Alleine das Zusammenspiel von aufrechter Gang, Hüftbreite, Grösse des Kinderkopfes, nicht verwachsene Schädeldecke bei Neugeborenen ist so ausgewogen und genau passend… ehrlich wer darob nicht in Erstaunen gerät (ohne religiöse Verklärung) , mit dem möcht‘ ich nicht tauschen…

  • marsel sagt:

    Das ist weder revolutionär noch neu. Derartige Apparate gibt es schon seit Jahrzehnten.

    • Maggie sagt:

      Liebe Marsel,

      es tut sich aber ganz viel neues am Femtech-Markt und die Computer werden immer besser und moderner.

      Viele Grüße
      Maggie

      • marsel sagt:

        Das alte Gerät konnte zuverlässig sagen, ob fruchtbar oder nicht, und das hat jahrelang geklappt. Was soll ein modernes Gerät denn sonst noch können?

      • Maike sagt:

        FemTech – wieder was gelernt ! Mit den neuen Geräten kann man aber seinen Freundinnen imponieren oder es auch den sozialen Medien veröffentlichen.

    • Jänu sagt:

      Ja, das ist ein alter Hut. Funktioniert es auch? Eine Bekannte von mir wurde damit prompt ungewollt schwanger, einen Monat vor der geplanten einjährigen Reise (die dann viel kürzer wurde). Aber es hat keinen Sinn, Einzelfälle als Beleg heranzuziehen. Frau Fricke hätte sich wenigstens die Mühe geben können, die Quote dieser Verhütungsmethode mit den anderen etablierten zu vergleichen. Geht wohl schon um Verzückung (Danke Isabel B.).

      • Maggie sagt:

        Liebe Jänu,

        keine Methode ist zu 100 Prozent sicher und gerade die symptothermale sollte vorab gewissenhaft erlernt und immer korrekt ausgeführt werden.

        Klar, ich bin verzückt, dass der Körper es uns so einfach macht, unsere fruchtbaren Tage zu erkennen und sehe darin überhaupt nichts Negatives. Im Gegenteil.

        Viele Grüße
        Maggie

      • Widerspenstige sagt:

        Auch hier wieder die Verniedlichung ‚Verzückung‘ mit der Absicht, der natürlichen Begabung jeder Frau ihren Körper zu beobachten ins Lächerliche zu ziehen. Jänu, als Mann können Sie das nicht nachvollziehen, wie sich das anfühlt. Die natürliche Verhütungsmethode war schon immer das Feld der Frau und nicht des Mannes. Er darf aber gerne seinen Beitrag leisten, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.

      • Jänu sagt:

        @WS: Das war sicher nicht die Absicht. Ihre Methode ist es sehr häufig, Kritisierende mundtot zu machen, indem sie ihnen unlautere Absichten unterstellen. Finde ich nicht gut.
        Einen gewissen Drang zur Missio hat die Autorin schon. Schauen Sie mal auf ihre Homepage. Wer so schreibt und dabei mit keinem Wort die Nachteile (die jede Methode hat) erwähnt, die verkündet mehr, als das sie aufklärt.
        @Maggie: Hat ja auch niemand gesagt, dass die Verzückung negativ ist. Es ist halt nur einigen aufgefallen, dass Sie so begeistert davon sind, dass Sie dem Thema sehr viel Energie widmen. Werden Sie etwa gesponsort?

      • sepp z. sagt:

        „Die natürliche Verhütungsmethode war schon immer das Feld der Frau und nicht des Mannes.“

        Widerspenstige, noch nie was coitus interruptus gehört? Wenn der Mann seinen Samen nicht hergeben will, gibts keine Gofen 😀

      • Maggie sagt:

        Liebe Jänu,

        ich habe einen Artikel zum Thema Nachteile der Methode im Blog und außerdem schreibe ich eingangs auch was die Methode so mit sich bringt (tägliches Beobachten des Körpers, Barrieremethoden etc.)

        Mein Blog finanziert sich aus dem Verkauf meiner eBooks und Provisionen durch Partnerlinks, die gekennzeichnet sind. Gesponsert werde ich nicht. Ich suche mir alle meine Kooperationspartner genau aus, teste die Geräte und nehme nur jene auf, die mir gefallen.

        Viele Grüße
        Maggie

  • Bob sagt:

    Während der fruchtbaren Tage kann man doch denn anderen Eingang (bzw. Ausgang) benutzen.

    • Cybot sagt:

      Oder einfach Gummis benutzen.

      • Ruedi sagt:

        Sie schreibt ja nicht, was sie an den fruchtbaren Tagen gemacht hat. Vermutlich nicht nichts……
        @ Bob Es gibt noch mehr Möglichkeiten 😉

      • Maria Zürcher sagt:

        @Cybot: Gummis sind für mich russisches Roulette, da ich bei jedem Geschlechtsakt Angst hätte, dass das Kondom platzen würde, sobald der Sex heftiger wird…! Daher verhüte ich trotz Allem lieber mit der Pille, so kann ich es einfach geniessen…!

      • tststs sagt:

        Sorry, Maria, aber: Ernsthaft? Was für einen unkontrollierbaren Superhengst mit 30cm Gehänge haben Sie sich denn da angelacht?
        🙂

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Russisches Roulette ist sicherlich übertrieben. Aber dass viele Sexpartner bei einer Verhütung mit Kondomen Angst haben, und diese Angst auch hemmt, ist nun keine Neuigkeit.
        Und dass diese Angst begründet ist, auch nicht.

      • tststs sagt:

        Angst? Angst vor dem Kondom? Angst vor einem halben Gramm Latex? Come on…
        Sie meinen wohl eher Versagensängste… Die kann ich sogar nachvollziehen. Dieser ist aber mit ein wenig Übung ganz einfach Abhilfe verschafft. Am besten – und ich meine das tatsächlich ernst – schenke man dem Sohnemann mit Beginn der Pubertät ein 100er-Pack Gummis und fordert ihn auf, jedes Mal bei der Selbstbefriedigung einen Gummi überzuziehen. Ich wette mit Ihnen, wenn es dann zum ersten GV kommt, hat er solche Übung darin, dass dies in 2 Sekunden erledigt ist.
        Aber ja, wer es erst zum 3. Mal in seinem Leben macht, wird gehemmt sein und „versagen“…

      • tststs sagt:

        Ich vergleiche den Gummi-anzieh-Moment gerne mit dem Socken-auszieh-Moment: Beides ist ein kurzer, absolut unsexy Unterbruch des Liebesspieles.
        Und trotzdem ist beides mit ein wenig Übung schnell hintersich gebracht und IMHO unverzichtbar 😉

      • Markus sagt:

        @tststs
        Schenken Sie auch der Tochter ein 100er-Pack und ein paar Gurken. Wenn sie das Überziehen des Gummis übernimmt, muss es weder ein Unterbruch noch unsexy sein.

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Ich meine weder Angst vor dem Kondom, noch Versagensängste.
        Sondern schlicht und einfach Angst vor Schwangerschaft, weil halt doch etwas schief geht.

  • Brunhild Steiner sagt:

    „… und ich bin direkt im ersten Kinderwunsch-Zyklus schwanger geworden!“

    Da wünschte ich mir einen bescheideneren Tonfall, so klingt es beinah nach „Gelinggarantie fürs Kinderempfangen“, für Betroffen welche ebenfalls diese Methode anwenden wird das einen sehr bitteren Nachgeschmack haben.

    Ansonsten tiptoppe Sache 😀

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/ mit einer kleinen Ergänzung, für Frauen mit sehr unregelmässigen Zyklen ist es also schon nicht ganz ohne, da hab ich am Ende dankbar zur Pille gewechselt, mitsamt Nebenerscheinung dass es nach Absetzen ein Jahr bis zur ersten Schwangerschaft dauerte.

      Auf jeden Fall erfoderte diese Methode eine sehr tiefe Auseinandersetzung mit sich selbst, seinem Lebensstil, Zielvorstellungen, Werten usw als es ein Termin zur Pillenrezeptausstellung verlangt.
      Unsrer Tochter wünsche ich mir jedenfalls sehr, dass sie dereinst für sich/ihren Partner eine möglichst nebenwirkungsarme Methode finden wird.

  • Lucia sagt:

    Es gibt auch die Kupferspirale. Ich verhütete über 15 Jahren damit. Nie nahm ich Hormone zu mir. Klar, das Einsetzen wie das Entfernen der Kuperspirale ist/war schmerzhaft – dieser Schmer wars mir aber jeweils (3x) wert.
    Als ich die Kupferspirale letztes Jahr entfernte (zwecks Kinderwunsch), schlug es gleich beim nächsten Zyklus ein.
    Ich befürchte, hätte ich mit Hormonen verhütet, hätte es mit der Schwangerschaft nicht so einfach & sofort geklappt.
    Nach der Schwangerschaft gibts für mich wieder die Kupferspirale.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Für Frauen,
      welche nicht in Kauf nehmen wollen dass die Spirale einem befruchteten Ei,- nicht wenige Befruchtungen passieren ja im Eileiter- in die Quere kommt, ist die Spirale keine Option.

    • 13 sagt:

      @ Lucia
      Ja, dass die Kupferspirale eine gute Alternative ist, wenn man keine Hormone nehmen will, dachte ich auch mal….bis zu dem Zeitpunkt (gerade mal 9 Monate nach dem Einsetzen) als ich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hielt, weil diese trotz Überprüfung einige Wochen nach dem Einsetzen irgendwo im Nirvana verschwunden ist…
      Im Nachhinein finde ich aber die Vorstellung der Dauerentzündung wenig prickelnd.

      @ BS
      Ob ein befruchtetes Ei vor der Einnistung bereits Leben ist, muss jede Frau (und Mann) für sich entscheiden. Bevor aber das immer wieder vorgebracht wird, sollte vielleicht auch noch erwähnt werden, dass das Kupfer den grössten Teil der Spermien bereits abtötet. Das ist ihre primäre Wirkung, die Verhinderung der Einnistung die sekundäre.

      • Lucia sagt:

        13….
        dumm gelaufen für Sie. Dennoch hat man mit der Spirale 99% Sicherheit (die Schwangerschaftsrate liegt bei 0,3 – 0.8%). Wenn man aber 100% Sicherheit möchte, dann verzichtet man auf GV oder man hat GV während der Menz.
        Eine andere 100% sichere Verhütungsmethode wäre auch die Sandale mit Socken 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        @13
        um sich damit auseinandersetzen zu können, was eben auch wieder das reflektieren der eigenen Werte etc wie schon erwähnt miteinschliesst; muss man zuerst mal wissen was überhaupt Sache ist. Und dass es das eben gibt.

        Das ist meiner Erfahrung nach vielen Spiralträgerinnen nicht wirklich bekannt, gründlich drüber aufgeklärt sind sie gegen jedes „sollte aber so sein“ nicht worden, und die Infos selber holen macht längst nicht jede wenns vorallem „unkompliziert“ sein soll.

      • 13 sagt:

        @ Lucia
        Ich kenne den PI, Sie haben ja recht, lustigerweise ist es aber genau die Methode, bei der ich im Umfeld von einigen ungeplanten Schwangerschaften weiss. Ich würde ihr nicht mehr trauen. Der Kette, die fixiert wird, eher.

        @ BS
        Grundsätzlich einverstanden, dass Infos wichtig sind. Ich denke aber nicht, dass das die meisten nicht wissen, meine FÄ hat es genau so erklärt. Eher bin ich davon überzeugt, dass gerade SpiralengegnerInnen der primäre Schutz unbekannt ist, da sie sich auf die Einnistung versteifen.
        Aber unabhängig davon, finde ich es schockierender wie wenige Wissen, dass damit eine Dauerentzündung hervorgerufen wird. Dass das so gesund sein soll, bezweifle ich etwas.

  • Maike sagt:

    Jede Art der Verhütung die auf einen medizinischen Zusatz verzichtet ist gut. Nur diese hier propagierte Methode mit der Körpertemperatur, die im übrigen von Knaus-Ogino um 1928 publiziert wurde, als sicher zu bezeichnen, ist absoluter Humbug. Klar kann man den Mädels von heute weissmachen, mit einer App hätten sie alles im Griff – das ist aber bei weitem nicht so. Um gesicherte Aussagen über fruchtbare und unfruchtbare Tage zu treffen, muss die Messmethode genauestens eingehalten und identisch sein. Sprich jeden Tag zur gleichen Zeit, die gleiche Dauer, an der gleichen Stelle und vor allem – im gleichen körperlichen Zustand. auch wenn das eingehalten werden könnte, der Körper ist keine Maschine, die sich so leicht ausrechnen lässt.

    • Lina sagt:

      Erfahrungen damit? Artikel überhaupt gelesen? Hier ist nicht die Rede von der (einfacheren, älteren) Temperaturmethode Knaus-Ogino, sondern von der SYMPTOthermalen Methode, die eben NICHT NUR auf der Temperatur beruht, sondern diese mit andern Symptomen abgleicht/validiert. Funktioniert bei etwas Disziplin bestens und ist sehr sicher. Ganz sicher sind auch alle andern Methoden nicht.
      Klappt übrigens auch ohne Computer gut. Nachdem ich mich etwas eingelesen hatte, musste ich weder lange aufzeichnen oder „über Berechnungen brüten“. 😀 Aber klar, mit Apps und extra Computer ists sicher nochmals etwas komfortabler.

    • Maggie sagt:

      Liebe Maike,

      es handelt sich bei „meiner“ Verhütungsmethode um die symptothermale Methode, nicht nur Temperaturmessung. Und man muss auch nicht jeden tag zur exakt gleichen Uhrzeit messen, das sind alles Vorurteile, die einfach nicht stimmen.

      Klar, ein bisschen Disziplin erfordert die Methode schon, aber es gibt tolle Apps, die unterstützen (KEINE Menstruationsapp, es muss schon eine geeignete wie myNFP sein).
      Lg
      Maggie

    • Franziska sagt:

      Von den beiden Ärzten Knaus und Ogino stammt die sogenannte Kalendermethode (Tage zählen). Nicht zu verwechseln mit der sympto-thermalen Methode. Sie basiert auf drei Symptomen: Körpertemperatur, Zervixschleim, Gebärmutterhals/Muttermund.
      Hier noch ein empfehlenswertes Buch:
      Josef Rötzer, Elisabeth Rötzer
      Natürliche Empfängnisregelung
      Die sympto-thermale Methode – Der partnerschaftliche Weg
      Und ja, die Kalendermethode ist äusserst unsicher.

      • Martina M. sagt:

        Ja, dieses Buch habe ich in den Achtziger-Jahren gelesen und befolgt, 8 Jahre lang erfolgreich und natürlich noch ohne App. Ich befürchtete schon, zu den unfruchtbaren Frauen zu gehören, weil es so gut klappte. Als ich dann endlich schwanger werden wollte, gelang auch das sofort. Aber man muss schon genau und vorsichtig sein und der Mann muss mitmachen.

    • Frauke sagt:

      Also ich habe früher erfolgreich mit der „alten“ Temperaturmethode ohne App jahrelang verhütet. Ein bisschen Disziplin beim Messen und gut war‘s . Dadurch habe ich den Körper so gut kennengelernt, dass ich nicht mehr täglich messen musste, sondern nur noch kurz vor der „gefährlichen“ Zeit. Die Methode kann ich nur empfehlen. Die Methode ist also sicher KEIN Humbug .

      • Sila sagt:

        Bei mir hat diese Methode bisher auch wunschgemäss geklappt – sowohl zur Verhütung wie beim Kinderwunsch. Nach dem Einlesen finde ich es mit völlig überschaubarem Aufwand gut umsetzbar. Zu Beginn hatte ich auch einen Computer, aber wenn man das Prinzip verstanden hat, ist er eigentlich nicht nötig.
        Jede Person muss für sich entscheiden – ich möchte nichts anderes.

      • Lisa sagt:

        Liebe Frauke – wiederum: Ihre Empfehlung (bzw. allgemein: die Empfehlung aus persönlicher Erfahrung) KANN nicht funktionieren. Ich, z.B. (eben: auch hier. Einzelerfahrung) hatte einen sehr kurzen Zyklus (22 Tage). Mit Pille hat sich das auf 24 Tage eingependelt, als ich sie nach drei Jahren nicht mehr wollte, schwupps, wieder auf 22. Resultat: am besten funktionierte das Kondom. Ich wurde bei allen drei (gewollten) Schwangerschaften in Momenten schwanger, bei denen ich theoretisch meine „unfruchtbaren“ Tage gehabt hätte. Soll ich jetzt allen Kondom empfehlen, weil das bei mir am besten geklappt hat?

      • tina sagt:

        nach welcher theorie? kalendermethode, also indem man rechnet? ja eben, so geht das auch nicht.
        man muss anhand von aufzeichnungen errechnen, wann es heikel wird und dann etwas grosszügiger rechnen. man kann nur feststellen wann die temperatur ansteigt, dann ist er eisprung. aber man soll ja auch mindestens x tage vorher verhüten.
        darum erwecken die compis auch einen falschen eindruck. die können nur die selbe rechnung machen, man muss es einfach nicht „von hand“ machen

  • tina sagt:

    man sollte aber schon deutlich erwähnen, dass es hauptsächlich die zyklushälfte nach den fruchtbaren tagen ist, die sicher ist, wenn man empfängnis verhüten will. wenn man sicher weiss, dass man eisprung hatte, ist man schon 2-3 tage lang fruchtbar. natürlich lernt man seinen zyklus mit der beobachtung besser kennen nach und nach und kann sich sicherer werden bei den einschätzungen der symptome und damit wird auch die methode sicherer. man kann diese tage je länger je besser eingrenzen, aber auch ein computer kann das nicht berechnen. wie denn

    • Maggie sagt:

      Liebe Tina,

      es gibt auch für den Zyklusanfang Regeln, zum Beispiel die 5-Tage und Minus-8-Regel. Die längste unfruchtbare Zeit ist nach dem Eisprung, richtig.

      Doch, die Computer können das heutzutage super! Einfach mal daysy oder myWay googeln.

      Liebe Grüße
      Maggie

  • Sportpapi sagt:

    Gute Sache, wenn man mit dem erhöhten Risiko leben kann. Und wenn man genau auf die lustvollsten Tage verzichten mag.

    • tina sagt:

      verhüten. nicht verzichten

      • tina sagt:

        ausserdem gibt es ja zum glück variationen, und man braucht nur auf penetration zu verzichten während diesen paar tagen pro monat, alles andere darf man bedenkenlos. abgesehen davon haben die meisten leute ja sowieso nicht täglich sex

      • Brunhild Steiner sagt:

        @tina

        😀

      • Sportpapi sagt:

        Nein, die meisten Leute haben nicht täglich Sex. Sie haben vor allem dann Sex, wenn die Frau Lust hat.
        Eben dann.

      • tina sagt:

        schon komisch wie du immer darauf beharrst. ihr habt garantiert nicht nur an fruchtbaren tagen sex und dann nur immer das gute alte reinraus ding. dir werden doch wohl auch andere sachen spass machen. also ist der einsatz von kondomen recht beschränkt nötig

      • tina sagt:

        ich will ja auch niemandem ausreden, der findet, das sei nichts für ihn. aber man muss nicht mit falschen argumenten kommen

      • Sportpapi sagt:

        @tina: „ihr habt garantiert nicht nur an fruchtbaren tagen sex“ . Nein. Aber gehäuft.
        „Und dann nur immer das gute alte reinraus ding.“ Ach, ich dachte, es ginge um Sex.
        „dir werden doch wohl auch andere sachen spass machen. also ist der einsatz von kondomen recht beschränkt nötig.“
        Ja, insofern – wofür überhaupt über Verhütung nachdenken? Geht doch auch anders…

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Da besteht aber ein Widerspruch:
        Die fruchtbaren Tage und damit verstärkte Libido werden durch den Eisprung ausgelöst. Wenn die Pille diesen verhindert, gibt es keine „besonders lustvolle Tage“.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Das ist kein Widerspruch, aber richtig.
        Nach meiner Erfahrung wird dies teilweise ausgeglichen durch mehr Freiheit und das Gefühl von Sicherheit.

      • 13 sagt:

        Diese Freiheit und Gefühl von Sicherheit ist ja auch da, wenn man weiss, dass an dem Tag eh nichts passieren kann. Es ist erneut Ihre Behauptung, dass diese Tage weniger lustvoll wären, als die Zeit, wo der Eisprung eigentlich wäre, aber eben dank Pille nicht stattfindet.
        Aber wenn eine Frau Zweifel an ihrer eigenen Verhütungsmethode hat und durch die Angst vor einer Schwangerschaft gehemmt ist, dann ist es ohnehin die falsche Methode.

      • Sportpapi sagt:

        „Aber wenn eine Frau Zweifel an ihrer eigenen Verhütungsmethode hat und durch die Angst vor einer Schwangerschaft gehemmt ist, dann ist es ohnehin die falsche Methode.“
        Richtig.
        Allerdings ist es auch falsch, eine falsche Sicherheit vorzugaukeln. Vielmehr sollten die Risiken benannt werden, und entsprechend entschieden werden.

    • Alexis sagt:

      Wieso Verzicht? Ein Kondom kann schliesslich in diesen Tagen Abhilfe schaffen.

      M.E. wird die natürliche Verhütung (wie vieles) jedoch übermässig zelebriert. Ich stimme zu, dass diese Methode zu einem besseren Körpergefühl verhilft. Doch bspw. sind meine Beschwerden (PMS) wesentlich stärker als mit hormonellen Verhütungsmitteln, was auch belastend sein kann.

      • Ruedi sagt:

        „abgesehen davon haben die meisten leute ja sowieso nicht täglich sex“ Ja leider, sonst kämen sie weniger auf dumme Ideen:“ make love not war“ .

      • Sportpapi sagt:

        @Alexis: Wobei wir dann bei der Sicherheit eines Kondoms wären.
        Zumal auch nicht alle Paare so begeistert sind, Kondome zu verwenden. Meine Frau jedenfalls war es nicht, und war drauf und dran, wieder die Pille zu nehmen.

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