Die grosse Müdigkeit

Plötzlich wird selbst der Tisch himmlisch weich: Müder Vater beim Füttern seines Kleinkindes. Foto: iStock

Eigentlich schreibe ich nicht gerne Texte über den Schlafmangel von Eltern. Dabei läuft man zu sehr Gefahr, in einen Überbietungswettkampf zu geraten. Sowohl mit anderen Eltern als auch insbesondere mit Menschen, die keine Kinder haben.

«Wie, du hast wenig Schlaf?! Als ich heute Morgen meinen Sohn geweckt habe, dachte ich kurz, dass ich Kafka heisse und Käfer züchte.»

«Was heisst hier kurze Nacht? Ich wurde neulich gefragt, ob ich Kiefersperre habe, weil ich praktisch dauergähne.»

Ein bisschen ist es so wie diese Messerszene aus den alten «Crocodile Dundee»-Filmen:

Quelle: Youtube

«Das ist doch kein Schlafmangel. DAS hier ist Schlafmangel!»

Schwieriges Thema also. Aber ein sehr wichtiges. Denn gefühlt geht es alle an, und es macht etwas mit uns. Es verändert unser Verhalten, es beschneidet unsere Geduldsfäden und Aufmerksamkeitsspannen und bestimmt nachhaltig unseren Umgang mit anderen. Für Eltern gilt das insofern noch etwas mehr, weil sie die Störungsquelle ihres Nachtschlafes zumeist genau identifizieren können und diese dann am Morgen danach noch zu versorgen und zu bespielen haben. Das ist ein ziemlich bizarres Gefühl.

Wie macht das die Kleine bloss?

Die von Backenzahndurchbrüchen geplagte Einjährige, die die halbe Nacht im Dämmerzustand gegreint hat, wirkt morgens um 6.30 Uhr erstaunlich fit, möchte etwas essen und gefälligst unterhalten werden. Wie macht die das nur? Und überhaupt: Wie machen andere Eltern das? Wie soll man diese Phasen durchstehen, in denen ein oder mehrere Kinder die Nacht zum Tag machen und im Fünfminutentakt irgendetwas anliegt, obwohl man doch noch dringend etwas für das Büro morgen vorbereiten müsste? Ich will hier also keine Augenring-Olympiade veranstalten, sondern brauche ein paar Antworten. Mein Methodenrepertoire erschöpft sich regelmässig und wird auch nicht gerade dadurch aufgefrischt, dass sich das Gehirn im Laufe dieser Nächte immer breiiger anfühlt.

Wenn ich also während der Nachrichten kurz wegnicke und mich danach erfrischter fühle als nach dem, was sich nur mit sehr viel Sarkasmus als Nachtschlaf bezeichnen liesse.

Fünf, vier, drei …

Wenn sich die Lebenskomplizin nach der Arbeit aufs Sofa wirft und ich ihr halb im Scherz, halb im Ernst sage, sie sehe so müde aus, dass ich wahrscheinlich nur von fünf runterzählen müsste, bis sie schläft. Um dann nur mal so zum Spass tatsächlich zu zählen und bei zwei zu merken, dass sie bereits schläft.

Und wenn ich Sachen denke wie: «Meine Güte, sieht dieser Teppich bequem aus. Ich werde mich nur mal kurz um all die Bauklötze, Bücher, halben Helikopter und Puppenwagen drapieren, meine Augen ausruhen und …»

Dann ist es zu spät. Von Stressreduzierung, Achtsamkeits-Yoga und Arbeitsreduzierung zeigen sich Dauerbrenner wie «Das Kind ist krank», «Das Kind nölt dich voll, weil du wegen der Schule nervst, und kommt den ganzen Abend aus dem Zimmer gestürmt, weil irgendetwas mit der Schule ist» und natürlich «Der Dank dafür, dass du mir mein Lieblingsbuch mit den Krokodilen ca. 6 Millionen Mal vorgelesen hast, ist, dass ich die nächsten Monate schreiend wegen Nachtkrokodilen aufwache» vollkommen unbeeindruckt. Auch Aufteilen funktioniert schliesslich nicht mehr. Aus dem grosszügigen «Komm Schatz, ich mach das» wird ganz schnell ein verzweifeltes «Bitte lass heute nicht mich dran sein». Hat man eine gewisse Schwelle erst einmal überschritten, ist man gefühlt immer dran. Hinter dieser Schwelle liegt ein Niemandsland. In meinem Fall werden durch die fortschreitende Müdigkeit meine Nerven erst immer mehr strapaziert, bis sie zum Zerreissen gespannt sind. Und dann bin ich auf einmal derart fertig und so umfassend erschöpft, dass mir die meisten Dinge sehr egal werden. Das ist auch ganz nett so weit. Da das aber kein Dauerzustand sein kann, brauche ich dringend ein paar Tipps zum Überleben.

Lesen Sie zum Thema auch die Postings «Wie mein Baby ein Superschläfer wurde», «Was Schlaf mit Beziehungsglück zu tun hat» und «Endlich glücklich im Bett».

29 Kommentare zu «Die grosse Müdigkeit»

  • Sonja sagt:

    Meine Rettung waren die Grosseltern. Wieder einmal eine Nacht ungestört durchschlafen. Und trotzdem kam ich im letzten Jahr immer wieder an meine Grenzen mit zwei Kleinkindern. Ohne Schlaf habe ich mich verändert. Dadurch litt mein Denken und meine Geduld. Wie oft habe ich meine Kinder angeschrien… war am Ende der psychischen Kräfte. Ebenfalls half der ehrliche Austausch mit Freundinnen und der Elternnotruf. Und bei Anzeigen von Zahnungsschmerzen / unruhiger Nacht -> Algifor Sirup. (Hat der erste nie erhalten). Das Familienbett hilft und auch nicht. Denn wenn der eine weint, wacht der andere auch auf und kann nicht einschlafen…

  • Charlotte sagt:

    Grüezi Herr Pickert
    Könnte es ev. auch wegen dem Elektrosmog sein? Immer wieder etwas los in der Nacht? Bei Coufal-electronic gibt es Schutzgeräte. Wer weiss…

  • Petra sagt:

    Unterstützung, so viel wie möglich!, annehmen, unsere Kleine hat in schwierigen Phasen mit hohem Schlafdefizit von uns Eltern manchmal 2x wöchentlich bei den Grosseltern übernachtet.
    Während der Zeit des Wochenbetts kamen nachmittags abwechselnd die Grosseltern, Schwester so wie Kollegin vorbei, sodas ich mich regelmässig nachmittags für 3 Stunden mal ausruhen können.
    Ebenso lohnt sich, sofern möglich, die Unterstützung durch eine Haushalthilfe.

    Wir benötigen Schlaf für unser psychisches Wohlbefinden, weshalb es vernünftigerweise bei einem Kind bleibt!

  • bcn sagt:

    wir haben jede nacht besuch (seit bald 6 jahren). langsam wäre an der zeit, ein breiteres bett zu kaufen! vielleicht ein kleiner tipp: schauen, das ALLE ein kissen haben ansonsten nackenstarre.

  • tststs sagt:

    Sich einfach immer wieder vor Augen halten: „Es geht vorbei“!

  • Samichlous sagt:

    Wem Familienbett und Stillen nicht entspricht, kann ev wie Freunde von uns den Schlaf nachholen versuchen. Sie geben das Kleinkind öfters übers Wochenende zu den Grosseltern, damit die Eltern aus- und nachschlafen können.
    In müden Phasen tagsüber nach den Motto „weniger ist mehr“ leben. Pareto-Prinzip bei Haushalt, Kochen, Freizeitaktivitäten etc. Wenn möglich Putzfrau einstellen, oder mal Takeaway holen.

  • Samichlous sagt:

    Bei uns geholfen hat Folgendes: Wenn immer möglich selbst auch schlafen gehen,wenn das Kind schläft. Solange das Baby Mittagsschlaf macht- sich dann auch hinlegen (nicht haushalten). So hat man vor-geschlafen für den Fall, dass man nachts geweckt wird.
    Das Familienbett: So muss man nachts nicht aufstehen, Kind beruhigen, welches allenfalls wieder aufwacht, sobald man aus dem Kinderzimmer schleicht. Kind und Mutter hatten Synchronschlaf- sie wurde (fast) nie im Tiefschlaf geweckt.
    Hilfreich war auch Langzeitstillen. Dank Stillhormonen schlief die Mutter mit dem Kind ein und hielt wenn möglich auch grad Siesta am Nachmittag. Beim Zahnen beruhigte sich das Kind sofort an der Brust und ohne Schmerzmittel (Zäpfli wollte es um keinen Preis, da waren alle froh um das schmerzlinderne Stillen).

  • Leo Schmidli sagt:

    Die wirksamste Methode gegen Schlafmangel: Familienbett! Die Kinder schlafen ruhiger und wenn eines mal weint, reicht es in der Regel den Arm auszustrecken. Dafür muss man nicht einmal richtig wach sein. Und auch die Morgen beginnen viel ruhiger.

    • Samichlous sagt:

      Genauso erlebt: Sogar Stillen geht ohne dass man (richtig) wach ist 🙂 Und der Vater schläft im Familienbett meistens ruhig durch, weil das Kind selten weint – es wird vorher gestillt, oder stillt sich selbst im Halbschlaf. Und so kann der Papa am Morgen völlig ausgeschlafen auch mit anpacken.

  • Melody sagt:

    Ja das kenn ich auch mit unseren zwei Kids, und noch ist keine gute Lösung in Sicht. Ich hoffe einfach, dass diese anstrengende Baby-Kleinkind-Zeit schnell vorbei geht und bald wieder durchschlafen möglich ist. Ich weiss, wie strapazierend das ganze sein kann und auch mein Mann und ich kommen oft an unsere Grenzen und lassen das (als einzige Möglichkeit) an uns gegenseitig aus, aber immer mit einem zwinkernden Auge. Mal Dampf ablassen beim Partner, wenn beide das verstehen, kann auch gut tun. Je mehr Kinder man hat, desto schwieriger wird es natürlich mit dem Schlaf, der Freizeit, den Jobs… ich bin mit 2 völlig ausgelastet und habe grossen Respekt vor Eltern, die mehr Kids managen!

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Sie müssen sich nicht selber klein machen. Nicht jeder empfindet die Belastung gleich und wenn 2 Kinder nicht schlafen ist das anstrengender als 4 Kinder die schlafen.

  • Franka Ebi sagt:

    Am Wochenende beim Ausschlafen abwechseln. Morgens hat einer die Kinder an der Backe, der andere darf liegen bleiben. Am nächsten Morgen dann umgekehrt. Wenn man mit der Bagage aus dem Haus gehen kann, umso besser (in den Zoo oder zum Zopf holen zum Beispiel).
    .
    Und natürlich unter der Woche abwechseln, wenn nachts was ist, sodass nicht immer der- bzw. dieselbe aufstehen muss. Ansonsten bin ich ganz bei Evee: wenn das Kind weh hat, dann geben wir ein Zäpfchen. Wenn das Kind nur etwas unruhig ist, kann man es erst mit Viburcol probieren. Wenn das nicht reicht, dann geben wir ein Schmerzmittel. Wobei ich mitten in der Nacht dazu neige, gleich das Schmerzzäpfchen zu geben. Tagsüber ist das nochmal was anderes.

  • Evee sagt:

    Hilfe annehmen. Wo. immer. möglich. Damit man nebst der Arbeit und der gerade sehr anstrengenden Kinderbetreuung möglichst wenig Zeit für andere Aufgaben aufwenden muss: Putzfrau anstellen, Nachbarn, Grosis, Tanten und Onkel einspannen, LeShop, Pizzalieferdienst, etc. Und noch was: Akzeptanz. Ist schwierig, aber effektiv. Nichts verbraucht so viel unnötig Energie, wie seinen Kopf gegen die Wand zu hämmern und sich zu fragen, warum bloss schläft (gerade) mein Kind nicht? Nimmt mal erst mal hin, dass es eben ist, wie’s ist, entspannt sich das Kind oft auch selbst. Und betreffend Zahnweh ist meine Meinung: Wenn das Kind bloss noch schreit vor lauter Schmerzen, nicht lange fackeln, Zäpfchen geben.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Sehr treffender Kommentar danke.

      Schön, wenn Ihren Rufen nach Hilfe nachgekommen wurde und das Ihnen etwas gebracht hat. Meine Rufe blieben leider meist ungehört, oder man bekam Antworten wie „so schlimm kanns nicht sein“, oder „dann lass das Kind halt schreien“

  • Sisifee sagt:

    Es kann helfen, sich den Schlaf so gut wie möglich tagsüber zurückzuholen. Und zwar jeden Tag, möglichst. Zum Beispiel:
    – Sich hinlegen sobald die Kinder einen Tagesschlaf machen. (Habe ich erst beim 3. konsequent geschafft). Mail, Wäsche und dreckige Fussböden können warten.
    – Mit grösseren Kindern Zimmerzeit vereinbaren mit der Begründung, dass man sich ausruhen muss.
    – Im Notfall setzt man die Kinder (>2 Jahre) mal 30 Minuten vor einen Bildschirm.
    Der psychologische Effekt ist dabei fast am wichtigsten: Gibt es im familiären Tagesablauf irgendwo ein Zeitfensterchen, in dem das Erholungsbedürfnis der Eltern Priorität hat, so klappt es auch mit den Nerven besser. Man fühlt sich weniger terrorisiert. Nicht umsonst ist Schlafentzug eine Foltermethode.

  • lara sagt:

    Wir haben jegliche Vorstellung wer/wie/wo schlafen über Bord geworfen und in jeder möglichen Konstellation (alle im Elternbett, je ein Kind bei einem Elternteil und im Gästezimmer, ich im Kinderzimmer etc.) geschlafen. Das oberste Gebot ist – Hauptsache Schlaf. Sowie unser Wunsch nach einem kinderfreien Abend, wenn wir müde sind gehen wir halt mit den Kids schlafen also 19.30/20.00 Uhr. Das heisst, ich habe seit Monaten keinen Film, kein längeres Telefon etc. mehr genossen. Mir ist es lieber wir alle kommen zu genügend Schlaf und mein Mann und ich müssen uns unsere Paarzeit mit Babysitter/Grosseltern den Tag durch organisieren. Nichts ist schlimmer als ständig die Kids und den Mann anzugifteln und uns gegenseitig weil wir alle müde sind.
    Sonst hat nix geholfen, ausser warten…

  • Esthėe sagt:

    Diese Situation mit aktiven Kindern kann ich gut nachvollziehen. Gähn………..
    Meine Energie reichte tagsüber bis Punkt 17: 30 Uhr. Dann wurde es schwierig.
    Uns Grossen und auch den Kindern hat es geholfen mit der Energie zu haushalten indem wir nach dem Motto handelten:
    20 :00 Uhr KINDER AB INS BETT. MORGENISTAUCHNOCHEINTAG

  • Claudia sagt:

    Unsere Kinder sind heute im Teenageralter, aber wir geniessen den Schlaf immer noch so extrem, wie damals, als wir nach vier Jahren wieder durchschlafen konnten. In einer Woche können Sie in ein Wochenendcamp und wir freuen uns schon riesig auf das ruhige Wochenende. Man schätzt den Schlaf wie nie zuvor, wir hatten allerdings keine Eltern, die aushelfen konnten. Allerdings haben uns die zwölf Jahre extrem zusammengeschweisst.

  • Katharina sagt:

    Ich empfehle Ihnen, hin und wieder eine Babysitterin für den Vormittag einzuplanen.
    Oder im Notfall(!) eine DVD „Biene Maya“ oder „Jonalu“- aber dann bitte ohne schlechtes Gewissen das Schläfchen geniessen.
    Viel Glück!

  • Tasch sagt:

    Als die Schwester meines Mannes so eine Phase hatte, haben wir Ihr die Kinder ein Wochenende abgenommen.

    Im Nachhinein erzählte sie, dass Sie und Ihr Mann uns die Kinder um 7 Uhr Abends gebracht hätten, danach hätten Sie ein gemeinsames Schaumbad genommen und dann bis Sonntag durchgeschlafen…

    Es ist keine Lösung, kann aber in so Phasen helfen. Und wer keine Familie hat, für den wäre ev. eine Nacht-Nanny etwas. Leider hat der Mami-Blog keine Suchfunktion, ich bin mir aber relativ sicher, dass das Konzept der Nacht-Nanny hier bereits vorgestellt wurde….

  • Daniel Fässler sagt:

    Was soll das Gejammer? Ist ja nicht so, dass das Kind einfach aus heiterem Himmel kommt. Nebenbei sind Kinder ja bekanntlich nur noch Ego-Projekte.

    • Kurt Luchsinger sagt:

      Da merkt man das Sie offenbar keine Kinder haben, oder Ihnen diese am Allerwertesten vorbei gegangen sind. Es geht um Lösungsvorschläge nicht um Egozentriker beiträge Ihrerseits mit Hassnachrichtencharakter. Sowas brauchen wir hier nicht.

    • Helen sagt:

      Sie haben entweder keine Kinder und waren noch nie in einer solchen Situation. Nur weil man die Kinder wollte, heisst das noch lange nicht, dass man körperlich deswegen nicht auch mal an Grenzen kommt.

      Ich würde auch versuchen, die Kids mal ein Wochenende abzugeben. Ein, zwei Mal richtig durchschlafen kann Wunder vollbringen. Und ein Powernap tagsüber lässt sich auch meistens einrichten.

    • 13 sagt:

      Sie haben recht, die Kinder kommen meistens aus einem Wunsch heraus und ich bin sicher, die meisten würden sie trotz Schlafmangel nicht eintauschen. Aus heiterem Himmel kommen einzig diejenigen, die Dauernörger und Elternbasher. Auf diese könnte jedes Elternteil der Welt sehr gerne verzichten. Aber das kann man ja leider nicht wünschen und man ist nicht einmal in einem Elternblog von denen sicher….

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Wenn Mann von nichts eine Ahnung hat wäre es angebracht zu schweigen…….

      Wenn man über viele Jahre an chronischem Schlafmangel leidet mit den einhergehenden Konsequenzen wie Burnout bis zu Suizidgedanken, ist Ihr Gelabber einfach nur Hohn.

    • Patrizia Maurer sagt:

      Mit dem Ego-Projekt gebe ich ihnen recht, wer auch nur eine Sekunde an den Menschen hinter dem Kind denken würde, würde niemals geplant Kinder haben – alle Gründe für Kinder fangen mit „ich“ an – niemand denkt an den Menschen, der ins Leben gezwungen wird. Gar nicht erst gezeugt werden ist die beste aller Optionen. Es muss evolutionäre Gründe haben, diesen grenzenlosen Egoismus eigener Kinder auszuleben – ein Armutszeugnis für unsere angeblich ach so vernunftbegabte und empathische Spezies.
      Aber was das Jammern betrifft: Das tut man auch über andere selbst gewählte Dinge: Schmerzen nach dem Sport, Stress in Weiterbildungen, Sprung in die Selbständigkeit etc. etc. – ein einziges Jammertal.

      • Carolina sagt:

        Wer jammert eigentlich hier, PM? Und in punkto Ego-Projekt: wer zwingt Sie, Kinder zu haben? Vielleicht mal überlegt, dass Kinderhaben eben nicht grenzenloser Egoismus ist, sondern das Gegenteil sein kann? Für einen anderen Menschen, für Kinder da sein, sie zu lieben und grosszuziehen halte ich immer noch für sinnstiftender als sich nörgelnd auf Blogs herumzutreiben und dann auch noch das Thema zu verfehlen.

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