Tierisch langweilig!

Der Spass scheint hier nicht mit der grossen Kelle verteilt. Foto: David Goehring/Flickr

Darf man seinem Kind wilde Tiere in Gefangenschaft vorführen? Ich finde, eigentlich nicht. Aber man kann es sich ja schönreden: Der Zoo hat einen Bildungsauftrag. Ausserdem schützen Zoos mit ihren globalen Zuchtprogrammen bedrohte Tierarten wie den Gelbbrustkapuziner. Grossartig. Ab in den Zoo!

10:45 – Was interessieren mich Tiere

Der Brecht stiess gleich hinter der Kasse auf die erste Attraktion – den Spielplatz. Ein tolles Exemplar, aber an der prallen Sonne. Erwähnte ich, dass wir den heissesten Tag aller Zeiten erwischt hatten? Es folgten die in einer solchen Situation üblichen Dialoge:

Ich: «Komm jetzt!»
Kind: «Nur noch einmal rutschen!»
Ich: «Das hast du vor 5 Minuten schon gesagt.»
Kind: «…»
Ich: «Wir haben für Tiere bezahlt.»
Kind: *rutsch*
Ich: «Du verbrennst dich!»

11:10 – Jeder mag Affen

Irgendwann schafften wir es, den Brecht ins Affenhaus zu locken. Dort kletterte eine Horde Gorillas wild herum und ass etwas, das aussah wie Nüsse in Gelee. Interessiert beschäftigte sich unser Kind endlich mit den Tieren.

«Papa, ich will auch ein Eis!»
«Später»

Nach einem tauchenden Fischotter ging es stimmungsmässig bereits bergab. Auch topografisch ging es zum Glück bergab, das hielt den Brecht vorläufig in Bewegung. Die fünfhundert Alpakasorten konnten ihn nicht begeistern. Er hatte ja jetzt Tiere gesehen und wollte «endlich» nach Hause.

11:55 – Die Viecher machen nicht mit

Ähnlich gelangweilt wie der Wolf trottete der Brecht immer langsamer hinter uns her und musste schliesslich dringend auf den Arm. Alle Signale standen auf Übungsabbruch, aber wir hatten maximal Tiere im Wert von 6 Franken gesehen. Also weiter. Immerhin: Diverse Snackpausen, ein weiterer Spielplatz, eine Anakonda und die Pinguine konnten des Kindes Stimmung jeweils kurz anheben. Ein Aquarium voller Nemos und Dorys bewahrten den Brecht davor, sich resigniert ins gegenüberliegende Becken des Zitteraals zu werfen.

Natürlich sind alle Tiere im Zoo interessant, aber viele können es nicht so zeigen. Die Scheuen verstecken sich hinter einem Ballen Heu, und restlos alle Raubkatzen liegen so faul rum, dass man sich irgendwann in der Teppichabteilung von Möbel Pfister wähnt. Am schlimmsten aber sind die Reptilien. Sie sitzen direkt hinter der Scheibe, sind aber so gut getarnt, dass unser schwachsichtiges Kind sie nicht sieht.

«Nein, da ist kein Tier.»
«Doch, schau mal! Ein riesiges Krokodil, direkt vor dir.»
«Wo?»

Wir fliegen mit dem Brecht besser nicht nach Florida.

12:20 – Glace in der Steppensonne

Beim Mittagessen gabs dann endlich die gewünschte Glace und entsprechend gute Laune. Die verflog aber schon auf dem Weg zu den Elefanten wieder. Auch bei mir, denn ich musste den Brecht in der Gluthitze durch die Serengeti tragen. Wofür? Das Kind befand, dass die Elefanten in seinem Bilderbuch schöner sind, weil man die ja von nahem anschauen könne.

Den letzten Spielplatz hatten wir als Stimmungsbooster fest eingeplant. Leider konnten wir mangels Schatten nur kurz bleiben – der Brecht war nicht eingeschmiert. Sonnencreme ist nämlich sein Kryptonit. Natürlich kann man sich als Eltern auch einmal durchsetzen, an dem Tag hätten wir ihn damit aber endgültig ans Tal der Tränen verloren.

Wir mussten also wieder eine halbe Stunde die Häuser entlangschleichen. Der Streichelzoo bot sich dafür an, doch die Tiere zeigten sich wenig nähebedürftig.

14:50 – Oben ist die Sauna heisser

Arg verschwitzt, erreichten wir schliesslich die Masoalahalle – oder besser die Sado-Masoalahalle. Ich versuchte, das Kind noch auf einen der Aussichtstürme zu tragen, aber der Schweiss schwemmte es mir beinahe aus den Armen.

So hetzten wir missmutig durch den Regenwald und kühlten uns im Souvenirshop ab. Dort erkauften wir Brechts Gunst mit einer neuen Trinkflasche (lustiges Hai-Motiv). Sie hielt ihn auf der Rückreise stimmungsmässig über Wasser, bis er schliesslich einschlief.

Top-Zoo, gerne wieder

Trotz allem war es irgendwie ein schöner Tag. Anstrengend, aber nach dem Motto «gemeinsam stärker geworden». Trotz schlechter Kindsstimmung sind wir Eltern einigermassen gelassen geblieben. Dennoch: In den nächsten Monaten beehren wir lieber ein paar schattige Spielplätze und verschieben die Zoobesuche auf später.

Am nächsten Morgen begrüsste mich der Brecht nach dem Aufwachen übrigens mit diesen Worten: «Papa, ich hab von der Schlange geträumt. Ich will wieder in den Zoo. Ganz oft. Das war soooo schön.»

Kinder. Sie geben einem so viel!

109 Kommentare zu «Tierisch langweilig!»

  • David Kamer sagt:

    Herrlich! Danke Brecht, Deine Anarchie made my day. Ganz bei sich. Man könnte den Brecht in einen Kurs ‚kommandieren, kontrollieren und korrigieren‘ schicken, dann sind ALLE Kommentatoren zufrieden (damit er sich später einen BMW leisten kann).

  • Peter Schmucki sagt:

    Gehen sie am 21. Dezember gegen Abend in die Masoala-Halle, dann ist es kühler und in der Dunkelheit fühlt man sich in der Masoala-Halle wirklich wie im Dschungel. Die Geräuschkulisse ist beeindruckend. Sonst gibt es noch im Sommer einen Samstag an welchem der Zoo bis 22 Uhr geöffnet hat.

  • Dominic Mosimann sagt:

    Ein Zoo ist kein Fernseher und auch kein Themenpark. Diese Dinge können ein Kind unterhalten, ohne dass die Eltern einen Finger krumm machen müssen. Bei einem Zoobesuch wäre es wünschenswert, dass die Eltern dem Kind etwas über die Tiere erzählen, – wo sie herkommen, was sie fressen, wie sie leben, wie sie in diesen Zoo gekommen und warum sie (zum Teil) bedroht sind, etc. Aber offenbar ist es Herrr Tschannen’s Ziel, dass der kleiner Brecht die Welt ohne sein Zutun entdeckt. Mit einer solchen Haltung ist es klar, dass man nur noch versuchen kann, durch einem pseudo-witzigen Text vom eigenen Versagen abzulenken.

    • Danke, Herr Mosimann und schön, waren Sie dabei.

    • Philipp M. Rittermann sagt:

      ah. sie sind auch ein „grumpy old man“ wie ich, herr mosimann. aber in dem fall und anl. mehrer kolumnen von herrn tschannen kann ich doch ehrlich sagen – der brecht hat glück mit seinem papa.

    • Susi sagt:

      Mosimann: „Bei einem Zoobesuch wäre es wünschenswert, dass die Eltern dem Kind etwas über die Tiere erzählen, – wo sie herkommen, was sie fressen, wie sie leben, wie sie in diesen Zoo gekommen und warum sie (zum Teil) bedroht sind, etc“

      Ouja, das war jeweils spassig, wenn wir uns über Klugscheissereltern wie Mosimann lustig gemacht haben und dem Kind dann ganz laut irgend eine fantastische Geschichte zum jeweiligen Tier erzählt haben!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    geil geschrieben. 🙂 ich habe eine idee. da ich nun auch aus der fortsetzung gelernt habe, dass kinder action brauchen. immer und überall. herr tschannen. setzen sie doch den brecht mal in die gehege? ich bin sicher. der adrenalin-spiegel wird bei allen beteiligten steigen.

  • Nada sagt:

    Brecht hat ein Eis bekommen? Und sogar ein gewöhnliches Zoo-Glace, also nicht zuckerfrei, vegan, bio u.ä.? Entweder war Ihr damaliger Beitrag, dass die Kleine frei von Süssigkeiten aufwachsen sollte, Satire oder man darf Brecht zu ihrem Erziehungserfolg gratulieren.

    • Scharf aufgepasst, aber ein wichtiges Detail macht’s aus: Die Zuckerregel galt bis zum zweiten Geburtstag. Der Brecht ist jetzt über drei Jahre Alt und darf ab und zu ein Eis. Es war sogar so eine schreckliche Globi-Glacé mit Kaugummigeschmack.

  • Linus sagt:

    Ich würde die Schweizerzoos unter eine Holding stellen, alles abreissen und pro Standort 3 schöne Gehege, einen Spielplatz und ein Selbstbedienungsrestaurant mit flotten Weinen hinstellen.
    Monatlich würden dann die Tiere mit Hirten rotierend zum nächsten Zoo pilgern.
    (Kleintiere dürften auch ÖV nutzen)

  • Zufferey Marcel sagt:

    Übrigens: Tiger können imfall brünzeln, und zwar ca. 2 – 3 Meter weit! 1973 war’s, der Tiger schlich missmutig durch seinen Käfig und sah in mir offenbar die ideale Pissoirwand. Die Tigerli waren damals hinter Gittern, so wie heute, aber erheblich nahbarer. Die Kleider stanken noch Monate- oder sogar Jahre später nach Tigerbrunz!

    • Carolina sagt:

      Haha! Und Lamas im Fall spucken (oder sind das Dromedare?) – so mit mir geschehen im Zoo von London. Davon habe ich mich bis heute nicht erholt! Ich glaube, hätte mich ein Tiger angebrünzlet, hätte man mich einweisen müssen….. 😉

      • Marcel Zufferey sagt:

        Lamas sind das. Sah ich einmal als Unbeteiligter: Die können ganz schön weit spucken- und zwar präzise wie ein Scharfschütze!

        Damals waren sogar Warschilder angebracht am Tigerkäfig. Hat mich nicht im Mindesten beeindruckt. Der sah mich ganz genau kommen, wirkte aber völlig unbeteiligt. Und dann ganz plötzlich- ZACK! Gut, war eh‘ nur der verhasste Cord-Anzug von der ersten Kommunion, olivgrün natürlich. Insofern war ich dem Tiger sogar noch irgendwie dankbar 😉

      • Marcel Zufferey sagt:

        @susi: Hast du schon mal Flughunde in freier Wildlaufbahn erlebt? Das hat etwas urzeitliches, wirklich, wenn sich die schwarmweise in der Abenddämmerung hoch oben am Himmel aufmachen…

        Was die Tiere in der Masoalahalle wohl denken mögen, wenn sie gegen die Wand ihrer Welt laufen..?

      • Susi sagt:

        @Marcel: Nein, leider noch nie in freier Wildbahn…

        Wenn die an die Masoala-Hallenwand kommen, geht es ihnen sicher wie Truman Burbank

      • Carolina sagt:

        Haha Susi, also Lama, ganz klar! Wieder was gelernt…… 🙂

  • Marek sagt:

    Ich kenne den Basler Zolli seit meiner frühsten Kindheit und ich bin immer gerne dorthin gegangen, auch mit meiner Tochter gehen wir regelmässig in den Zolli. Meine Tochter liebte Ihn und es war jedes mal ein Erlebniss. Mein Tipp, versuchen sie nicht den ganzen Zoo auf einmal zu erkunden, sondern immer nur einen Teil, so wurde es mit mir gemacht und so habe ich es mit unserer Tochter gehandhabt und es war eigentlich jedes mal ein Erlebniss, informieren Sie sich vorher über die Tiere, fragen sie das Kind welche Tiere sie sehen will und es wird ein Erlebniss… oder es liegt einfach en der Einzigartigkeit des Basler Zollis, dass Kinder gerne dort sind…

  • Cybot sagt:

    Da kommen mir die „Geile Zukunft“-Inserate in den Sinn. Wer braucht schon echte Tiere, wenn man sie auch virtuell anschauen kann – von allen Seiten und so oft und nah wie man will. Der Brecht ist vielleicht einfach seiner Zeit voraus.

  • Franziska sagt:

    Selten so gelacht. Mein Gottenkind interessierte sich als etwa 2-Jährige vor allem für das Rütteln an Gittern, herumliegende Kiesel und natürlich den Spielplatz mit den anderen Kinderchen und der Rutsche. Zoobesuch mit Kleinkindern ist also ein teures, unnützes „Vergnügen“. Da ist ein Vorbeischauen bei den Häsli, Geissli und Hühnern in der unmittelbaren Nachbarschaft (falls Stadt: Kleinpark besuchen) mit Spielplatzbesuch entspannender und günstiger. Made my day! Ich war damals sehr enttäuscht, weil ich meinte, dem Kind was zu bieten. Aber man wird klüger. Nun, einige Jahre später, ist der Tierpark Arth-Goldau (man kann füttern!) der grosse Knüller.

  • tststs sagt:

    Für Eltern von Kleinstkindern empfehle ich eine Jahreskarte (für Erwachsene, oder wenn schon zahlpflichtige Kinder involviert sind: die Familienkarte).
    Dann hat man auch kein „schlechtes Gewissen“, wenn man nach 1h schon wieder geht.
    (Wir sind auch schon nur für die Pinguinparade in den Zoo gegangen… okeee, natürlich auch noch für einen Teller SchniPo 😉 )

  • Claudia sagt:

    hahaha… made my day! sobald die kids etwas älter sind, wird der zoobesuch auch für alle spannender…

  • Fludi sagt:

    Hihi… das habe ich fast identisch erlebt mit unseren Kids (2 und 3 Jahre) im Zürizoo.
    Gehe jetzt nur noch in den Plättlizoo in Frauenfeld.
    Fast schon ein Bisschen „Provinz-Zoo“, dafür kostets auch nur die Hälfte.
    Ist schön übersichtlich und die Kids haben die Möglichkeit, jedes einzelne Tierli zu füttern.
    Da bleibt die Motivation schon einiges länger .
    Viell Spass für die nächsten Zoobesuche 😉

  • Hans Müller sagt:

    Lustig geschrieben. Eine Frage, die mir niemand beantworten kann: Warum stehen Spielplätze und Badestrandwiesen immer an der prallen Sonne, es sei denn es befindet sich gerade ein Baum dort – meist eher zufällig, weil Stadt Grün den Baum zu fällen versäumt hat?

  • Thomas Schmitt sagt:

    Fast noch besser als den Artikel finde ich die Antworten von MT auf die humorlosen Kommentare von Gödl/Eugster!

    Betreffend heisser Tag und kein Schatten: Warum den Brecht nicht schon vor der Abfahrt in den Zoo mit Sonnencreme einschmieren?

    • Wir warten mit der Sonnencreme, bis wir sicher wissen, dass es sein muss. Der Brecht kann Sonnencreme nicht ausstehen und ich verstehe ihn, denn mir geht es genau gleich.

      Aber natürlich schmieren wir uns ein, wenn es nötig ist. Im Zoo ging es zum Glück ohne.

      • Colisa sagt:

        uuuhhh… gewöhnen Sie den Brecht lieber schon jetzt daran, ohne gehts leider nicht im Sommer. (Ausser er trägt einer Burka)

      • tststs sagt:

        Kleiner Tipp: Es gibt doch so „Spray-Sonnencremes“… Die meisten Kids lassen sich für was begeistern, wenn sie selber darauf rumdrücken/ziehen/spielen können…

      • Alles schon ausprobiert, sogar eine Spray-Burka.

      • 13 sagt:

        Neben den Sprays gibt es auch noch so ein roll on, das finden meine Kinder noch lustiger und ich versuche zumindest mir dabei nicht vorzustellen, was sie nun alles auf ihre Haut schmieren. Darum noch eine Stimme für MTs Vorgehen, Sonnencreme ja, aber nur, wenn wirklich nötig und sicher nicht, um sie bereits jetzt daran zu gewöhnen, dass sie dann evtl. in 9 Monaten sein muss….

      • tststs sagt:

        Dann bleibt wohl nichts anderes übrig als textiler Sonnenschutz. Aber hey, das ist gar nicht die schlechteste Lösung…

        (Und alle anderen Cremes – ich nehme an, Brecht mag generell nicht eingeschmiert werden – sind IMHO bei Kleinkindern sowieso überflüssig… ausser vllt eine Fettschicht bei ganz kalten Temperaturen)

      • 13 sagt:

        @ tststs
        „Dann bleibt wohl nichts anderes übrig als textiler Sonnenschutz.“
        Richtig und dazu ein vernünftiger Umgang mit der Sonne, also nicht gerade mittags in die Badi/Strand und im Frühling häppchenweise Angewöhnung machen, so wie es in Ländern mit mehr Sonne als hier auch üblich ist. Allerdings muss ich auch sagen, dass wir (herkunftsbedingt) nicht besonders empfindlich sind, je nach Hauttyp gibt es da natürlich Unterschiede, auf die man achten sollte. Mein Motto ist: Lieber Sonnencreme als Sonnenbrand, aber noch lieber keines davon.

      • Franz Gödl sagt:

        Hier weiss wohl noch niemand, dass Sonnencreme schädlich ist und Sonne Vitamine in den Körper bringt, die man nicht über Zusätze zu sich nehmen kann.

  • Andrea sagt:

    Merci Herr Tschannen für diesen Text! Mein Sohn interessierte sich in Zoos jeweils für: 1. die Bagger bei den Gehegen, welche sich gerade im Umbau befanden, 2. Zäune, Steine, Bänkli, 3. die Autos auf dem Parkplatz, 4. die anderen Kinder. Die Tiere waren da doch eher etwas im Weg…
    Tiere beobachtete er lieber im Garten oder im Wald.

  • Michael sagt:

    Was lernen wir daraus – nicht jede Unternehmung, von der man meint, sie wäre toll für den Nachwuchs, sieht selbiger auch so. Dem Brecht hätte vermutlich ein einfacher Besuch auf einem Spielplatz ausgreicht. Da hätte der Vater dann auch ein ganz anders Kind vorgefunden, weder von Fussfaulheit noch von Langeweile geprägt. Er hätte mit Gleichaltrigen spielen können, anstatt von Vattern Tier hinter Gittern gezeigt bekommen. Aber da es weder ein Zertifikat noch Masterabschluss im Elternsein gibt, sondern ausschliesslich die eigenen gemachten Erfahrungen als Kind, kann man dem Herrn Tschannen wenig vorwerfen. Ausser vielleicht bei der Namensgebung seines Sprösslings. Aber zum Glück hat er ja nicht gerade Pumuckel gelesen, als die Namenswahl anstand.

    • Andrea sagt:

      Es war ja toll für den Nachwuchs, hat er doch gesagt am folgenden Morgen. Man muss sich einfach vom Anspruch befreien, alle Tiere besucht zu haben und sich damit abfinden, dass für die Kinder die Spielplätze mindestens genau so sehr zum Gesamterlebnis beitragen wie die Tiere.

    • Petra Maurer sagt:

      Mal wieder ein Gelegenheitsleser, der keine Ahnung und tatsächlich glaubt, ein halbwegs vernünftiger Blogger würde den wahren Namen seiner Tochter im Internet veröffentlichen.

  • Susi sagt:

    Die Masoala-Halle ist einer meiner Lieblingsorte im Zoo! Da waren mein Mann und ich zum ersten Mal nur zu zweit unterwegs, so richtig Date-mässig. Und dann haben wir heimlich einen der verbotenen Pfade genommen und sind bis ans Glaswand-Ende des Dschungels gewandelt unter den erstaunten Augen der Flughunde. Wir fühlten uns wie Adam und Eva.

  • Lisa sagt:

    Lieber Herr Tschannen – als erfahrene Zoobesucherin kann ich folgende, schwer erarbeitete und erlittene Tipps weitergeben: für kleinere Kinder kleinere Zoos / Tierpärke – aber wenn sie noch ganz klein sind, passen Sie in Goldau auf, dass das Kind nicht ab dem Reh erschrickt, das plötzlich an seinem Haar knabbert. Keine zu lange Anfahrtszeit. Hüte, die man unten zusammenbinden kann, damit sie nicht im Gehege landen. Natürlich die übliche Jod-Pflästerli-Mückensalbe-usw. Ausrüstung. Nicht bei schönem Wetter gehen. Gezielt das gerade aktuelle Lieblingstier ansteuern – es dauert dann nur noch etwa gefühlte 2 Stunden, bis man da ist. Vorher festhalten, dass es KEINE Souvenirs gibt. Auch keine Plastikschlangen oder Pfauenfedern. Hätte noch mehr Tipps, aber keinen Platz mehr.

  • Susi sagt:

    „Alle Signale standen auf Übungsabbruch, aber wir hatten maximal Tiere im Wert von 6 Franken gesehen.“

    😀

    • Sportpapi sagt:

      Deshalb müssen meine Kinder im Restaurant auch immer brav aufessen…

    • Jasi sagt:

      Dieser Satz hat es mir auch angetan. Erinnert mich an meine Kindheit, wenn wir eine Tageskarte (für was auch immer) „herausschlagen“ mussten.

    • Sama sagt:

      Seitdem ich mal meinen Ex in BLW-Vokabeln abgehört habe, nenne ich das „Sunk-Cost“ – versunkenes Geld: Das Geld ist eh ausgegeben, egal ob man jetzt abbricht oder weitermacht. Also kann man auch abbrechen, wenn man keine Lust mehr hat – damit kann man sich das Leben gewaltig erleichtern.

      • 13 sagt:

        @ Sama
        Jetzt haben Sie mich zum Lachen gebracht.
        Ich nehme mal an, Sie meinten BWL-Vokabeln (Betriebswirtschaftslehre)? BLW hingegen ist die Abkürzung für Baby Led Weaning, also das Kind nicht füttern, sondern alleine essen lassen. Aber ja, da gibt es vermutlich auch einiges an Sunk-Cost, wenn man bedenkt, wieviel im Kind und wieviel auf dem Boden landet 😉

  • Emil Eugster sagt:

    Ich finde Herrn Tschannens Sarkasmus arg gesucht. Es fehlt ihm die überraschende Wendung und somit der Witz.
    Sollten auch nur wenige Prozent von dem, was er über seinen „Brecht“ der Realität entsprechen, ist dieses der Archetyp des A…lochkindes. auch diese muss es geben aber hoffen wir, dass dieses Bild mehr in der Qualität seiner Texte als in der Wirklichkeit begründet ist.

    • Jo Mooth sagt:

      Ihre Kritik ist auch arg gesucht. Wenn sie sich an so einem wunderbaren Text nicht amüsieren können, bleibt nicht mehr viel Hoffnung…

      • Jasi sagt:

        Echt, Sie haben Herrn Tschannens Sarkasmus nicht gefunden? Ich musste auf jeden Fall sehr schmunzeln und stellte mir die Szenen bildlich vor.

    • Ok, Herr Eugster, für Sie hier die überraschende Wendung: In der Masoalahalle – wir standen kurz vor dem Nervenzusammenbruch – reisst der Brecht plötzlich seine Maske vom Gesicht und sagt: „Überraschung, ich bin’s, Hape Kerkeling.“ Wir natürlich geschockt – „aber wo ist dann der Brecht?“ Stellt sich raus, den gab es gar nie. Ein Alien hatte uns einen Chip ins Hirn gepflanzt und wir dachten die ganze Zeit nur, wir hätten ein Kind. Dann sind wir aufgewacht und haben gemerkt, dass alles nur ein Traum war. Dachten wir zumindest, aber da waren diese komischen Narben an unseren Hinterköpfen.

      • Susi sagt:

        Ou, Mann. Ich LIEBE Geschichten mit überraschenden Wendungen, die mit „alles nur ein Traum“ aufhören!

        (Hab mich jetzt bei der Vorstellung der Mission-Impossible-Brecht-Maske grad kurz weggeschmissen. Danke!)

      • Emil Eugster sagt:

        Nein! Tut mir leid. Auch das hilft kein bisschen.

      • Emil Eugster sagt:

        Um in der Nähe zu bleiben, lesen sie die Kolumne von Constantin Seibt „«Operation Christoph» – der SVP-Geheimplan“ oder texte von Peter Stamm.
        Von weiter weg können sie sich die Diskussionen, Interviews und Texte von Christopher Hitchens gönnen um in den Genuss von wahrhaftigen Sarkasmus zu kommen. Für Anfänger empfehle ich das Video auf youtube „Best of Christopher Hitchens Jokes“

      • tststs sagt:

        ähm Hr. Eugster, liegt es im Bereich des Mögliches, dass ein Text über ein politisches und wirtschafltiches Schwergewicht eine leicht andere Version von Sarkasmus verlangt als ein Text über den Zoobesuch mit Kindern?

      • Tja, Herr Eugster, dann müssen jetzt entweder Sie oder ich gehen. Dieser Mamablog ist nicht gross genug für uns beide. *schaut strohhalmkauend unter der Krempe seines Hutes hervor*

      • Emil Eugster sagt:

        So dick sehen sie auf dem Bild gar nicht aus Herr Tschannen, als dass es nicht genügend Platz im Mammablog für uns beide haben sollte.
        Falls sie aber unter virtuellem Dichtestress leiden und sie, wie sie selber sagen, sich in einem Streichelzoo wohler fühlen, als in einem mit Raubtieren, tue ich ihnen den gefallen.

      • Ich wollte Sie keineswegs verjagen, Herr Eugster. Ich dachte nur, Sie sind hier vielleicht unglücklich, weil ich nicht Ihren Wünschen entsprechend blogge. Wenn Sie mit der Enttäuschung umgehen können, dürfen wir auch beide bleiben.

  • Jo Mooth sagt:

    Würden nur alle Journalisten so gut und amüsant schreiben!

  • Sportpapi sagt:

    Hm. Ich gehe ja selber auch nicht gerne. Aber ich habe ehrlich gesagt noch kein Kind gesehen, das nicht begeistert durch den Zoo gezogen ist. Aber natürlich nicht den ganzen Tag, sondern in kindsgerechter Länge. Dafür immer wieder mal. Und ja, natürlich braucht es auch ganz dringend ein Eis oder Getränke. Dafür nicht unbedingt Schatten, wenn es schon mal einen tollen Spielplatz hat.

  • mila sagt:

    Herr Tschannen, ich habe relativ entspannte Erfahrungen mit kleineren, ‚einheimischen‘ Wildtieranlagen gemacht. Die Gehege sind zwar so gross, dass man einige Tiere ziemlich sicher nicht zu Gesicht bekommt (also nichts spezifisch versprechen!). Und um irgendwann doch noch weiterzukommen, muss man das Kind erst mal wieder von den Murmeltieren loseisen. Aber mir scheinen solche Anlagen grundsätzlich kleinkindgerechter zu sein. Und tiergerechter, wenn man das überhaupt so sagen kann.

    • Vielen Dank. Darauf wird es nächstes Mal bestimmt herauslaufen. Wir hatten auch schon ganz erfolgreiche Zoo-Erfahrungen. Der Brecht ist einfach grad in einer Phase, die von Fussfaulheit und rascher Langeweile geprägt ist.

  • Carolina sagt:

    Ich verkneife mir jetzt mal jeden K*mm*ntar zu FG und danke für den Lacher am frühen Morgen. (Habe übrigens beim Lesen und Lachen einen jungen Mann neben mir kennengelernt, der den Blog auch las und ihn genauso witzig fand wie ich – unser Lieblingswort ist Sado-Masoalahalle ;-).
    Meine Erfahrung deckt sich exakt mit der hier geschilderten: unsere beiden älteren Kinder waren – dachten wir jedenfalls – völlig desinteressiert am Zoo, der jüngste würde am liebsten dort wohnen. Ich hasse Zoos, mein Mann liebt sie.
    Ich finde einfach, dass MT einen ganz normalen Tag mit einem kleinen Kind geschildert hat – so ähnlich läuft es doch meistens ab. Und eben nicht so, dass das Kind Notizen macht und wissbegierig von einem Tier zum anderen läuft – gell, Herr Dödl?

    • Sportpapi sagt:

      Wenn es jeweils einen Hinweis braucht, dass es im Fall witzig sein sollte, dann ist schon etwas schief.
      Aber ich wundere mich ja jedes Mal bei Tschannen, dass andere das ganz toll finden. In dem Sinne – Auftrag erfüllt.

    • Vielen Dank Carolina. Ich bin – lieber Sportpapi – immer sehr froh wenn jemand meine Blogbeiträge witzig findet, sich im Text wiedererkennt und das auch sagt. Sonst stehen hier am Abend einfach 60 Kommentare, die mir erklären, was ich alles falsch mache. Die sind natürlich auch willkommen, aber die Mischung macht’s.

      • Sportpapi sagt:

        @Markus Tschannen: Ich mag Ihnen den Erfolg gönnen. Ich sagte ja – ich wundere mich nur.

      • Hotel Papa sagt:

        MT schafft es in jedem Text, sich selbst nicht tierisch ernst zu nehmen. Das macht seine Qualität aus.

      • Carolina sagt:

        SP: Und schon wieder ein Gingg, haha (Rechtschreibung verbessert!)….. Bin ja versucht zu sagen: qed!

        HP: Sehr schön!

      • Sportpapi sagt:

        @Caro: Wie würdest du denn eigentlich dein „Dödl“ bezeichnen?

      • Carolina sagt:

        Wie meinen?

      • Sportpapi sagt:

        Dass bei dir aus Gödl flugs ein Dödl wird…

      • Carolina sagt:

        Na, was gibt es da noch zu bezeichnen? Ist doch völlig klar, oder? Oder habe ich einen Hinweis an Dich vergessen, dass das witzig sein sollte? (Meine Art von Humor, ist ja offensichtlich nicht Deine und das ist ja auch völlig ok, oder?)……..

      • Sportpapi sagt:

        Auf der einen Seite störst du dich an meiner leisen Kritik, die bei dir zu einem „Gingg ans Schienbein“ wird. Auf der anderen Seite bezeichnest du andere Leute hier als Dödl, und das ist dann Humor. Ok.

      • Carolina sagt:

        SP: Habe ich irgendwo gesagt, dass ich mich an Deiner Kritik störe? Tue ich nicht. Habe nur darauf hingewiesen, dass nach diesem typischen Satz immer etwas folgt, das ich einen Gingg genannt habe. Das ist alles. Du machst Dein Ding und ich bezeichne den plötzlich aufgetauchten Herrn Gödl als das, was er ist – ist im Fall keine Kritik, sondern auf den Mann spielen, dazu stehe ich.

    • Franz Gödl sagt:

      Sie haben einen Mann? Der tut mir leid, wenn Sie es nicht schaffen, Gegenargumente zu formulieren und dafür auf den Mann spielen. Wenigstens haben Sie uns ihre Kreativität vor Augen geführt, indem Sie ein Wortspiel erschaffen haben. Klatsch, klatsch.

  • 13 sagt:

    Wie immer herrlich geschrieben.
    Unsere erste Zooerfahrung war ganz ähnlich. Zwar war meine Tochter von den Tieren durchaus beeindruckt, das bezog sich aber ausschliesslich auf die Spatzen, die rund um den Eingang hüpften. Nach ca. 45 Minuten intensivem Beobachten gesellte sich auch noch eine Taube dazu und meine Tochter meinte einige Minuten später, das sei super gewesen, sie müsse nun noch kurz pinkeln gehen und danach könnten wir heimfahren.

    • Carolina sagt:

      Haha genau! Wollte sie kein Eis? 🙂

      • 13 sagt:

        Doch, als ich sie davon überzeugen konnte, wenigstens bis zum Restaurant mitzukommen, Mami brauchte nach einer Stunde Zugfahrt zum nächsten grösseren Zoo zu sehen und dem Spatzenbeobachten schliesslich etwas Koffein. Allerdings traf mich die Erkenntnis, dass das Dalhölzli mindestens bis zum Schulalter völlig ausreicht.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    es gibt aber schon interessante spezies zu beobachten. z.b. den flunschbäuchigen zickenhäher, im volksmund auch „schnöselspecht“ genannt.
    schwerz beiseite. herr gödl recht. die lieben kinderchen sind ja schon ganz krank vor lauter konsum, action und ablenkung. es würde wohl nichts schaden, wenn man der flora und fauna etwas ruhe und müssiggang abgewinnen könnte? ich stelle in diesem blog immer wieder fest – viele (junge) eltern sind zu „zeitgeist-neurotikern“ und konsum-marionetten geworden. schade.

    • Hotel Papa sagt:

      Und viel alte Knacker sind vor allem noch eines: Grumpy Old Men.

    • Carolina sagt:

      Ich stelle in diesem Blog immer wieder fest, dass es alte Männer gibt, die schon am frühen Morgen hinter dem Alkohol waren – und dann auch noch grantige K*mment*re loslassen müssen. Sie sind nicht der einzige, Rittermann.

  • Franz Gödl sagt:

    Traurig, dass es Kinder gibt, die nur noch auf Konsum ausgerichtet sind und weder die Musse noch die Geduld haben, sich auf die Natur, im Speziellen auf Tiere zu konzentrieren. Ich nehme mal an, dass Pflanzen noch weniger hoch in der Gunst dieser Kinder stehen. Der Konsum (im Beispiel, das Glace) schafft nur kur für Befriedigung und löst kurz darauf erneut das Bedürnis nach einem Kick aus. Hat ma erst einmal den Zugang zur Natur gefunden, eröffnen sich hier ungeahntes Erlebnispotential. Kinder lernen in erster Linie von ihren Eltern in jungen Jahren und wenn ihnen das Vorbild fehlt, können sie auch nicht den Zugang zur Natur bekommen. Sogar der Vater findet, die Tiere sollten mehr „Action“ bieten, also ebenfalls auf Konsum-Verhalten machen. Wie traurig.

    • Leo Schmidli sagt:

      Traurig, dass es Menschen gibt, die Massstäbe von Erwachsenen an Kinder anlegen.
      Nein, kleine Kinder haben keine Geduld. Sie haben auch kein Zeitempfinden. Der Begriff „später“ ist zu abstrakt. Sie leben im hier und jetzt – und das mit allen Sinnen.
      Ich hoffe, Sie haben keine Kinder…

      • Franz Gödl sagt:

        Doch ich habe 8 Kinder und die arbeiten alle für mich, somit haben sie keine Zeit für Konsumverhalten, welches Autobahn-ähnliche Synapsen-Verbindungen schafft und Kreativität verunmöglicht.

    • shekina niko sagt:

      Herr Gödl, das ist eine Satire und somit sicher etwas überspitzt formuliert. Dieses Format erlaubt das. Wie wär’s mit einem Humor-Nachhilfekurs? Abgesehen davon ist Brecht noch klein, ganz bestimmt wird sich bei ihm noch mehr naturkundliches Interesse entwickeln. Sind Sie sicher, Herr Gödl, dass sie in solch jungen Jahren den Ameisen nicht die Beine ausgezupft haben statt sie zu studieren? Ach ja, und ich für meinen Teil finde es traurig, dass es Erwachsene gibt, die einen solch kurzen Kommentar wie den Ihren nicht ohne Tippfehler hinbekommen…

      • Emanuel sagt:

        Der ist toll shekina niko. Bei Ihnen gibt es übrigens auch einen Tippfehler 😉 Oder schreiben Sie das „Sie“ für Herrn Gödl bewusst nicht immer gross… Den Inhalt beider Kommentare lasse ich mal stehen. Aber das es immer wieder Menschen gibt die den anderen Rechtschreibefehler etc vorwerfen finde ich persönlich faszinierend. (Erhebe keinen Anspruch auf Perfektion in meinem Text)

      • Franz Gödl sagt:

        Traurig ist, dass Sie meinen, es sei Satire und gar nicht merken, dass es dem Autor ernst ist. Er versucht höchstens sich lustig zu machen, dass sein Kleiner so gar keinen Hang zu Tieren hat. Meine Kinder sind mit Tieren gross geworden und erst nachdem sie sich laaaaange mit ihnen beschäftigt haben, erschlossen sich neue Welten, die einem ein Konsumrausch nicht geben kann. Trotzdem viel Spass mit ihren Konsum-Nachkommen – die Wirtschaft freuts und mich auch – schliesslich möchte ich ja noch AHV beziehen, welche die konsumgeile Gesellschaft bezahlt 🙂

      • Susi sagt:

        Gödl: „Traurig ist, dass Sie meinen, es sei Satire und gar nicht merken, dass es dem Autor ernst ist. Er versucht höchstens sich lustig zu machen, dass sein Kleiner so gar keinen Hang zu Tieren hat.“

        Hahahaaaaaa!
        Von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, aber ganz grosse Reden schwingen… killing combination!

    • Ich finde das Konsumverhalten meines Kindes auch ganz schlimm, Herr Gödl. Grad seit der Brecht eine Kreditkarte hat, ufert es aus. „Was kaufst du dir mit 3 Jahren einen BMW M6?“, habe ich ihn kürzlich gefragt. Es war ihm egal, er hat nur kurz von seinem neuen 65″ 4K OLED-TV aufgeschaut. Die Playstation war wohl spannender als meine moralischen Bedenken.

      • Franz Gödl sagt:

        Sie machen sich jetzt lustig, aber ihr Kleiner wird Ihnen Ihre Kreditkarte schneller räumen als junger Studi als Sie einen sarkastischen Blog-Eintrag schreiben können. Viel Spass dabei.

      • Franz Gödl sagt:

        Da sieht man wieder mal, wie wenig Sie in die Zukunft denken. Einen BMW M6 (btw: können Sie sich kein richtig gutes Auto kaufen als „erfolgreicher“ Blogger?) wird es in 2040 nicht mehr geben. Nur noch Tesla & Co.

    • Malin sagt:

      Als hätte der Zoo etwas mit Natur zu tun. Kinder, welche sich im Gegensatz zu den Erwachsenen nicht für eingesperrte Tiere interessieren, geben mir Hoffnung, dass es vielleicht doch noch gut kommt mit unserer Zivilisation.

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