Best of: Warum ist treu sein so schwer?

Es sind Sommerferien, auch für unsere Autorinnen und Autoren. Deshalb publizieren wir während zweier Wochen einige Beiträge, die besonders viel zu reden gaben. Dieses Posting erschien erstmals am 1. Juli 2016.

Foto: Raisa Durandi

Beziehungskiller Untreue: Wenn die Lust am Fremdgehen das Familienglück zerstört. Foto: Raisa Durandi

Liebe Frau Burri
Als Ehemann und Vater will ich meine Familie nur mit meiner Ehefrau führen. Dieser Verbund ist mir sehr wichtig, auch als konstanter Rückhalt für und zum Wohl der Kinder, und ich bemühe mich intensiv darum, dass er bis an mein Lebensende bestehen bleibt. Ins Bett will ich aber mit anderen Frauen. Das geht vielen so, ich weiss. Doch warum hat die Natur diese Diskrepanz kreiert?

Statistiken belegen, dass prozentual gesehen der Seitensprung Normalität ist. Trotzdem hegen wir in der heutigen Gesellschaft die Tendenz, Fremdgeher zu stigmatisieren. So muss Ihre Frage wohl eher lauten: Wieso hat die Gesellschaft diese Diskrepanz kreiert? Denn eine Mehrheit bewertet das Fremdgehen als eine negative Handlung, die in einer Partnerschaft keinen Platz hat. Warum nun halten wir das Dogma der sexuellen Monogamie für tauglicher und akzeptabler als das Ausleben des natürlichen sexuellen Triebs? Klar ist in der Sexualwissenschaft nur: Die Lust an der Untreue ist ein omnipräsentes Thema, das nicht verschwindet. Mehrere Forschergruppen beschäftigen sich seit längerem damit. Vor allem evolutionsbiologische Erklärungsansätze liefern Argumente: Ganz grob gesehen, geht es um Nutzenoptimierung; bei der Frau bezüglich ökonomischer und erziehungstechnischer Ressourcen. Und beim Mann geht es um die erweiterte Verbreitung des genetischen Materials. Wir Forscher verfolgen zudem heute einen Ansatz, bei welchem wir Untreue in sexuelle Untreue, romantische Untreue und sexuell-romantische Verwicklung unterteilen.

Nun zu Ihrer Frage: Als Erstes sollten Sie für sich klären, welche Motivation oder welche Ursache Ihrem Wunsch nach Fremdgehen zugrunde liegt. Empfinden Sie ihr Sexualleben als unbefriedigend? Bestehen Probleme oder Mängel in ihrer Partnerschaft? Befinden Sie sich als Paar in einem anderen Lebenszyklus? Gibt es ungeäusserte Bedürfnisse und Erwartungen? Die Gründe können sehr vielfältig sein und deswegen ist es wichtig, dass Sie sich in erster Linie bewusst machen, wieso Sie das Bedürfnis nach einem Seitensprung hegen.

Aber: Der Wunsch nach einem Seitensprung heisst nicht notwendigerweise, dass in der Beziehung etwas nicht stimmt. Studienergebnisse zeigen, dass nur rund die Hälfte aller Fremdgeher «Beziehungsunzufriedenheit» als Grund für ihre Handlung angeben. Dennoch sollten Sie in Erwägung ziehen, etwaige Mängel in der Beziehung zu eruieren und bestimmte Probleme und Wünsche anzusprechen. So können Sie vielleicht den Wunsch nach Fremdgehen schmälern. In einer Beziehung stellt sich aus meiner Sicht zudem die Frage: Was beinhaltet Fremdgehen alles? Die Grenzen sind fliessend und müssen in jeder Partnerschaft individuell gesteckt werden. Ist ein Kuss zu verzeihen? Wichtig ist, dass sich beide Partner in ihrer Definition darüber einig sind, wie viel Treue vorausgesetzt wird und wo ein Betrug beginnt. In meinen Beratungen habe ich gelernt: Viele Beziehungen zerbrechen aufgrund des Fremdgehens – oder vielleicht viel eher aufgrund falscher Treueerwartungen. Aber Fakt bleibt, dass Fremdgehen in den meisten Fällen das gegenseitige Vertrauen in einer Partnerschaft erschüttert und zu erheblichen emotionalen Verletzungen und Narben führt.

32 Kommentare zu «Best of: Warum ist treu sein so schwer?»

  • nowhere sagt:

    Irgendwie geht das mathematisch nicht.
    Soviele Männer haben soviele Nebenbeziehungen und Frauen nicht?
    Mit wem haben die Männer denn diese Nebenbeziehungen, wenn es ja nicht Professionelle sein sollen?

  • Eduardo sagt:

    Ich finde es faszinierend, wie unglaublich einfach einige Männer an Sex zu kommen scheinen (und ich meine jetzt nicht mit „Professionellen“). Wie machen die das bloß? Das ist für mich ein absolutes Rätsel. So viele Brad Pitts gibt es doch gar nicht, und ganz besonders nicht in der alemannischen Schweiz 😉

    Hey, all Ihr Superböckchen hier, verratet mir doch mal Eure überaus raffinierten Psychotricks, mit denen Ihr die Frauen herumbekommt 😉 Seit der knallharten feministischen Indoktrination ab ca. Mitte der Siebzigerjahre gehen ja viele Frauen und ganz speziell Akademikerinnen doch offenbar lieber lächelnd ins Alter und in den Tod, als sich sexuell „ausbeuten“ zu lassen.

    Also nur Mut, Geschlechtsgenossen. Verratet mir Eure Geheimnisse als Verführer!

    • Adam Riese sagt:

      Lieber Eduardo

      Es ist ganz einfach: Die überwiegende Mehrheit der Frauen steht auf ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein gepaart mit der nötigen Intelligenz, Interessensvielfalt und Eigenständigkeit. Zudem möchte die Frau selber auch mal jagen müssen und nicht immer nur gejagt werden. Denn es gibt für eine Frau nichts Langweiligeres und Abtörnenderes, als nur mit dem Finger schnippen zu müssen. Zeigst du der Frau, was du zu bieten hast, ohne dich dabei anzubiedern oder aufzudrängen, wirst du Erfolg haben. Vielleicht nicht gerade bei jeder, aber doch bei jeder zweiten oder dritten. Und noch was: Sei schonungslos ehrlich! Du wirst erstaunt sein, wie tolerant und nachsichtig die Frauen sein können, da sie die Schnazue voll haben von verlogenen Kerlen.

      Und nun viel Erfolg!

  • Parfum sagt:

    Ein schwieriges Thema
    Appetit holen und auch Degustieren ausserhalb der Ehe?
    Nach vielen Ehejahren kann der Sex einschlafen, dafür ist die Liebe grösser und stärker?
    Hat man tatsächlich und biologisch bedingt den Wunsch nach einer anderen Frau/Mann , dann sollte man sich auf ONS konzentrieren…
    Eine Nebenfrau leidet langfristig.

  • john bauer sagt:

    weil untreue mehr spass macht. deshalb verbietet dies ja schon die 10 gebote.

  • Beryll sagt:

    In meinen letzten mehrjährigen Beziehungen war Sex eigentlich die Hauptangelegenheit.
    Leidenschaftlich, immer und überall, wild aber auch sehr innig und sinnlich.
    Anfangs immer treu und dann mit der Zeit weniger. Auf den Rest konnte frau verzichten. Ich verstehe Frauen nur zu gut die lieber Single bleiben als in einer zwar sexuell interessanten aber ansonsten öden und oberflächlichen Beziehung
    seelisch zu verarmen. Irgendwann bringt es für Frauen nur allein guter Sex einfach nicht mehr. Das können die meisten Männer nicht nachvollziehen. Aber in dieser Hinsicht werden Männer und Frauen nie einig sein. Frau und Mann sind wie Sonne und Mond, sie sehen sich zwar aber sie treffen sich nie….

  • Robert sagt:

    Treue ist eher eine soziale Kompetenz, während Fremdgehen eher ein biologisches Programm ist, das abläuft. Man ist aber in der Lage zu lernen, was man damit anrichtet.

  • Heinrich Zimmermann sagt:

    Bitte bitte, komische Vorstellung haben da einige. Die visuelle Erfassung einer Frau, die sich ja echt Muehe geben, erst heute wieder an der Bahnhofstrasse gesehen, ist eine wunderbare Sache. Also die Wirkung bleibt nicht aus…soll ja angeblich wirken….und das ‚ohne‘, das habe ich doch zu Hause schon zur Genuege.

  • Gabriela sagt:

    Möglicherweise sind diese „Kurzzeit-Hechte“ nur nicht im Stande, dass Frau sie liebt wegen ihren spannenden und sinnvollen Leben, darum haben sie eben diese Bestätigung nötig ….

    • Eduardo sagt:

      Das ist bloss ein sozial erwünschtes Klischee. Georg, ein deutscher Bekannter, wurde auf seinen zahlreichen Reisen meist selbst von Frauen – auch Schweizerinnen, man glaubt es kaum 😉 – angesprochen und trieb es dann mit ca. 20 von denen überaus intensiv (plus mit weiteren in seiner Heimat).

      Okay, das war noch in der glücklichen Hippiezeit Sechziger- bis Anfang der Achtzigerjahre, bevor die vernichtende Bleiwalze des männerfeindlichen Feminismus so richtig über die Lande ging.

      Was war Georgs Geheimnis? Unter anderem sicherlich die Notizen, die er sich unterwegs machte, und die ihm den Nimbus als Schriftsteller und Journalist verliehen.

  • Kurt Seiler sagt:

    Ja, das steckt tief im Mann.
    Und mir tut jeder Mann leid der ein Leben lang treu ist aber jede Nacht davon träumt wie es wäre…

  • Joseph sagt:

    Wenn wir von den obenerwähnten Forschungsergebnisse ausgehen, wird es doch ganz einfach: Männer sind polygam (für die Frauen rede ich nicht, bin keine)! Frauen, Pfaffen und Therapeuten werden das aber nie akzeptieren, weil sie alle vom Treue-Dogma profitieren, vor allem natürlich die Frauen als Gate-Keeper der Sexualität und die Therapeuten direkt monetär. Wir Männer sollten dazu stehen und unseren Trieb geniessen, möglichst ohne Kollateral-Schaden für die Beziehung. No risk no fun!

    • Josephine sagt:

      Warum wollen sie denn überhaupt eine Beziehung? Sie können ihre Gene so weit verbreiten wie sie möchten, aber warum dann eine Beziehung führen?

      • Muttis Liebling sagt:

        Es gibt auch Frauen, welche polygam leben wollen, mt und ohne Beziehung.

  • Peter Glotz sagt:

    Fremdgehen ist ein Konstrukt unserer soziokulturellen Strukturen von Staat und Kirche, die uns über Jahrtausende eingebläut wurden. Dieses Stigma werden wir nun nicht mehr los. Lösen wir uns von Kirche und Staat (die uns immer wieder mit der Komfortzone locken) und die Welt sieht plötzlich ganz anders aus.
    Liebe und berührende Austausche zwischen Menschen(nicht nur Geschlechtern) geben so viel und da sind unsere selbst auferlegten Beschränkungen leider hinderlich. Lasst uns vom Universum treiben und die Decke, die uns das Leben so schwer macht, nach oben drücken. Holen wir uns die Freiheit zurück, die wir als Kinder einmal hatten. Sarah Lesch singt uns ein Lied davon.

  • Wilma Serena sagt:

    Treu sein ist Charaktersache und ganz sicher nicht schwer, für diejenigen, die eben treu sind.
    Für mich ist das kein Thema. Wenn ich jemanden liebe, dann ausschliesslich – und ich erwarte die Treue im Gegenzug.
    Eine Drittperson hat in einer intimen Beziehung, in der man alles gibt, nichts verloren.
    Ich bin seit 7 Jahren Single und hatte in der Zeit eine 3 monatige Beziehung, und sonst nichts ( Es hat nicht gepasst, leider).
    Ansonsten bin ich sicher lieber alleine, als mich irgendwelchen Dahergelaufenen, unpassenden Männern hinzugeben. An Gelegenheiten fehlt es nicht.
    Wenn ich Sex brauche, mache ich es mir selber. Und ich kann warten, bis wieder jemand kommt, der passt. Und das ohne jegliche Probleme.

    • Frank sagt:

      7 Jahre ohne Sex.
      Da können Sie noch so über die ‚dargelaufenen unpassenden Männer‘ ablästern: Kein Sex und keine Beziehung sind kein Sex und keine Beziehung.
      Mein Beileid.
      Und frohes Warten.

      • Kurt Seiler sagt:

        Sieben Jahre nur Onanieren ist aber wirklich nicht schön.
        Sex ist das Glück im Kleinformat.
        Da kann darf der Partner auch mal unpassend und dahergelaufen sein.

      • Petra Wechsler sagt:

        Komische Antwort. Aber es soll ja Menschen geben, die einfach irgendwelche „Beziehungen“ mit irgendwelchen Menschen eingehen, egal wer wie wo was.
        Das hat doch nichts damit zu tun, dass man über Männer ablästert oder ähnlich. Sondern dass man sich nur auf jemanden einlassen will, der zu einem passt. Der einem gefällt, in den man sich verliebt, und der einem wertschätzt und einem Respekt entgegenbringt.
        Es gibt nun mal Menschen, die Sex und Liebe nicht trennen können. Ich gehöre übrigens auch dazu. Bin zwar nicht 7, sondern erst seit 3 Jahren Single.
        Aber ich verzichte auch lieber, als dass ich mich auf einen x-beliebigen, austauschbaren Sexpartner einlassen würde.
        Froher Zeitvertreib wünsch ich dem Frank. Irgendwann hockste im Alter alleine in einer Hütte, und keine will mehr.

    • Heinrich Zimmermann sagt:

      Kann nur ein Frau sagen. Die wollen einfach nicht schnallen, dass wir (ich auch) keinen bünzlige ja sager sein wollen. Dafür haben sie die katholischen Geistlichen, den sie als Ersatz im Beichtstuhl… das soll auch ein Genuss sein, der verbale Verrat.

      • Markus Gnädig sagt:

        7 Jahre ohne Sex. Das riecht nach verbissener Unzufriedenheit. Jede Prostituierte freut sich über Frauen wie Sie.

    • Brigitte sagt:

      Interessant, dass nur Männer antworten.
      „Da kann darf der Partner auch mal unpassend und dahergelaufen sein“. Nein, darauf verzichte ich gerne. Zwar bin ich noch nicht 7 Jahre Single, aber eine verbissene Unzufriedenheit konnte ich bei mir bisher nicht feststellen.

    • Eduardo sagt:

      „Wenn ich Sex brauche, mache ich es mir selber. Und ich kann warten, bis wieder jemand kommt, der passt. Und das ohne jegliche Probleme.“

      Das klingt nach Hollywood und Liebesroman: „Warum soll ich mich mit Unvollkommenem begnügen, wenn ich doch das Vollkommene haben kann?“

      In der Realität besteht jedoch weit, weit überwiegend bloss die Wahl zwischen Unvollkommenem und gar nichts, und wenn man zu lange wartet, stellt man irgendwann entsetzt fest, dass man alt geworden ist und bis zum Friedhof erotisch-sexuell überhaupt nichts mehr laufen wird.

      Dies einerseits, weil man selbst körperlich unattraktiv geworden ist, und andererseits, weil man Gleichaltrige nicht mehr als attraktiv empfindet.

      Wer es fassen kann und will, der fasse es.

      • Annalena sagt:

        Ihr Votum bedeutet, dass Liebe, die hinter der Fassade den wirklichen Menschen erkennt, nicht existiert. „Liebe“ ist nur sexuelle Anziehung zweier oder mehrerer sich attraktiv empfindender Individuen, die mal kurz kopulieren und dann wieder auseinander gehen, um anderweitig wieder zu kopulieren. Wie erbärmlich ist das? Und wie endet es, wenn im Alter jegliche äussere Schönheit verwelkt? Kollektiv unter dem Messer eines Chirurgen? Oder einsam im Altenheim? Ich bedanke mich und bleibe bei dem geliebten Wesen, das mich erkannt hat und bleibe treu, im Grossen wie im Kleinen. Und ich verstehe meine Geschlechtsgenossinnen, die lieber verzichten als sich mit halben Portionen zufrieden zu geben.
        Drum: Ich fasse es nicht.

    • Wilma Serena sagt:

      Ich bin sehr glücklich alleine.
      Ich bin, wie ich bin.
      Muss mir ja keinen „Spass“ aufdrängen, der für mich keiner ist.
      Ich sagte, wenn ich verliebt bin, gebe ich alles.
      Bei einem One Night Stand / Affäre oder unpassende Beziehungsunfähige etc.,
      wozu da Gefühle investieren?
      Die würden nur verletzt, man findet sich wie ein benutztes Ding am nächsten Morgen im Bett, und das wars? Die 3 Mt. Beziehung begannen sehr hoffnungsvoll. Traummann. Sofern er verliebt gewesen wäre in mich. Hat mir aber nur was vorgemacht, wollte nur Sex. Als es ihm zu „lästig“ wurde, hat er die „Beziehung“ mit einem kurzen sms beendet:
      Danke, war wunderschön, hab aber keine Zeit mehr, alles Gute und Tschüss!
      Und da sass ich nun, und brauchte viele Monate, um das zu verarbeiten. Nö danke!

      • Mody Bühler sagt:

        Absolut nachvollziehbar! Wenn man sich vor Augen hält, die plump und einfallslos die überwiegende Mehrheit der Männer mit Frauen umgeht, so tun mir die Frauen echt Leid..

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Beim Fremdgehen geht es in erster Linie um den Ego-Boost resp. um die Beschwichtigung des menschtypischen chronisch im Hintergrund lauernden Minderwertigkeitsgefühls.. Eine „Eroberung“ erhöht den Selbstwert resp. die Selbstakzptanz.

    • Martin sagt:

      @Niederer: Sehe ich nicht so. Beim Fremdgehen geht es mehr darum: Mann sieht attraktive sie und findet es toll, wenn die attraktive Frau Mann auch toll findet. Das hat nichts mit Minderwertigkeitsgefühlen zu tun, sondern mit Genuss. Auch für Männer ist es mal gut, eine „Aufmunterung“ zu bekommen, statt dem ständigen herumgegiftele der meist sehr unzufriedenen Frauen.

    • Muttis Liebling sagt:

      So ist es ganz bestimmt nicht.

      Monogamie bedeutet einen Konflikt zwischen Biologie und Sozialisierung. Man muss in Betracht ziehen, dass die Evolution eine Lebensdauer > 35 Jahre nie vorsah und dafür keine Vorkehrungen hatten treffen können.

      Es ist sinnvoll, zwischen der Geburt des ersten und dem Ende der Pubertät des letzten Kindes monogam zu leben, vorausgesetzt die Pubertät dauert nicht länger als 1- 2 Jahre. Danach gibt es keinen Grund für Monogamie. Nur waren da 99.99% aller bisher lebenden Menschen tot. So kam es zum Ideal der lebenslangen Liebe.

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