Die beste Integration der Welt

Auf Augenhöhe: Für echte Integration braucht es viele ausgestreckte Hände, keinen Vertrag. (Bild: iStock)

Vor einer Woche hat der «Blick» seinen «Integrationsvertrag» für Flüchtlinge präsentiert, weil «die in Bern oben ja nichts tun». Darin steht in klischeehaften Phrasen, dass sich Flüchtlinge in der Schweiz anzupassen haben.

Natürlich müssen sie das – bis zu einem gewissen Grad. Und natürlich ist es für die Integration wichtig, einen gewissen lokalen Wertesatz zu akzeptieren. Nur ist der Vertrag dazu ein schrecklich untaugliches Mittel. Das ist etwa, wie wenn «Blick»-Chefredaktor Christian Dorer sein Büsi per Vertrag zwingt, ihn ganz doll lieb zu haben.

Als begnadeter Besserwisser sage ich Ihnen gerne, was stattdessen funktioniert: Freundschaft. Ich meine nicht Freiwilligenarbeit, die es natürlich auch braucht. Nein, ich meine aufrichtige Freundschaft zwischen Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen. Sie wissen schon: dieses Ding, bei dem man auch mal über seine Sorgen redet, sich miteinander freut und sich in allen Lebenslagen gegenseitig unterstützt.

Da haben wir die Lösung

Wenn nur jede dreissigste Schweizerin, jeder dreissigste Schweizer und jede dreissigste Familie heute loszieht und sich mit einer geflüchteten Person oder Familie befreundet, haben wir morgen das beste Integrationssystem der Welt.

Da wir hier zufällig im Mamablog sind, spiele ich das gerne am Beispiel einer Familie durch. Familien sind dankbar, weil Kinder den Kontakt erleichtern. Das kennen wir ja alle vom Spielplatz her. Sie suchen jetzt also idealerweise in Ihrer nächsten Nachbarschaft eine Flüchtlingsfamilie mit Kindern im Alter Ihrer eigenen Kinder. Machen Sie es sich dabei ruhig einfach: Ihre Tochter soll doch den neuen Klassenkameraden mitsamt Familie zum Essen einladen.

Des Schweizers schwere erste Schritte

Natürlich lässt sich eine Freundschaft nicht erzwingen, und der Anfang fällt uns Schweizern sowieso schwer. Aber keine Sorge: Ihr Zielobjekt kommt aus einem anderen Kulturkreis, und die sind meist aufgeschlossener. Und so schwer ist es ja auch wieder nicht: Sprechen Sie die neuen Gesichter in der Nachbarschaft doch einfach mal an. Zum Beispiel beim Warten auf den Bus oder am Elterntag im Kindergarten. Beginnen Sie ruhig mit belanglosem Small Talk, notfalls mit Handy und Füssen. Sie müssen am ersten Tag ja nicht gleich ganz Nahost aufräumen. Bieten Sie stattdessen Snacks an. Jeder mag Snacks.

Zwei Tage später steht typischerweise jemand der angesprochenen Familie vor Ihrer Tür und bittet Sie verlegen, einen Behördenbrief zu erklären. Sie wissen auch nicht recht, was die Behörde da für Unterlagen einfordert, bieten aber an, rasch anzurufen, um die Sache zu regeln. Zum Dank werden Sie in den folgenden Tagen mit exotischen Speisen und Getränken überschüttet, und schon eine Woche später sitzen Sie mit der anderen Familie im Wohnzimmer, lachen und erzählen sich Geschichten aus Ihren jeweiligen Heimatländern.

Et voilà: Beste Freunde

So schnell kann es gehen, glauben Sie mir. Ich rede aus Erfahrung. Bald schon besprechen Sie mit dem Schulzahnarzt den Behandlungsplan für den kleinen Eyad und begleiten seinen Vater zur Gemeindeverwaltung. Oder Sie üben mit der Mutter Deutschvokabeln, damit sie bald eine Stelle in ihrem alten Beruf findet. Sie werden weiterhin regelmässig bekocht und bald sogar an Familientreffen eingeladen. Ihre neuen Freunde bringen Ihnen Einkäufe aus der Migros mit und passen auch einmal auf Ihr Kind auf.

Die Werte, die in unserer Kultur wichtig sind, vermitteln Sie dabei ganz nebenbei. Viel nachhaltiger als mit einem Integrationsvertrag. Als Eltern haben wir ja mühsam gelernt, dass man Werte nicht einfach durch Befehle, sondern durch steten Austausch etabliert. Dass man dabei selber ein paar neue Weltansichten kennen lernt, lässt sich natürlich kaum vermeiden.

Was ist eigentlich Integration?

Vielleicht hört sich das alles an wie Gutmenschen-Geschwätz. Dabei ist es eigentlich Gut-Menschenverstand. Blicken wir der Realität doch ins Auge: Wer zu uns geflüchtet ist, wird eine Weile hier bleiben. Der Weltfrieden dürfte noch ein paar Jahre länger auf sich warten lassen als die nächste Miss Schweiz.

Was wollen wir also tun? Die neuen Menschen in unserem Land gesellschaftlich auf Distanz halten? Sollen uns die fremden Fötzel doch bloss nicht behelligen? Eine solche Einstellung wird mittelfristig mehr Konflikte verursachen als die fünf Handschlagverweigerer und Burkaträgerinnen.

Was wir unabhängig jeder politischen Meinung anstreben sollten, ist, dass sich die neuen Mitbürger in der Mitte unserer Gesellschaft wohlfühlen. Dass sie selbstbestimmt agieren können und sich hoffentlich genauso wie wir «patriotischen Schweizer» konstruktiv für unsere Gemeinschaft einsetzen.

Dazu braucht es unser aller Engagement. Wir können von Menschen aus fernen Ländern nicht erwarten, sich entsprechend unserer Kultur zu verhalten, ohne ihnen einen echten Zugang zu dieser Kultur anzubieten. Es braucht viele ausgestreckte Hände, keinen Vertrag.

Und jetzt machen Sie, was Sie für richtig halten. Ich geniesse gerade ein köstliches syrisches Dessert, von dem ich noch nicht einmal den Namen kenne. Wer sagt eigentlich, Integration dürfe keinen Spass machen?

387 Kommentare zu «Die beste Integration der Welt»

  • Blog-Redaktion sagt:

    Liebe Leserinnen und Leser, die Diskussion zu diesem Posting ist abgeschlossen, danke für das Verständnis. Die Redaktion.

  • Bea sagt:

    Offene Grenzen = hohe Kriminalität = stärkere Kontrollen = Kennzeichnungspflicht und Überwachung = Ausnahmezustand für immer = Bürgerkrieg.

    Ist das die Welt, die wir uns wünschen?

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Hören Sie einfach auf Ahn, mit Ihrem Schweizerbasching im Allgemeinen und gegen Bauern im Besonderen.

    Einen F in einem LW anzustellen kostet 3200.- Lohn plus Kost und Logis. 2015 liessen sich übrigens keine 20 F finden, welche zu diesen Bedingungen in der LW arbeiten wollten.

    Im Übrigen würden Sie sich besser nützlich machen in dem Sie dafür sorgen, dass viet Schwiegermütter ihre Schwiegertöchter nicht mehr wie Dreck behandeln, aber vielleicht ist es ja gerade das, was Sie an V so lieben.

    • Anh Toàn sagt:

      Ach jetzt wollen Sie den vietnamesischen Frauen ihre einzige Aufstiegschance nehmen: Einen Sohn zu gebären, der erfolgreich ist, damit sie endlich jemand befehlen können und nicht mehr nur dienen müssen?

    • Anh Toàn sagt:

      Ich sollte also den Vietnamesen erklären, dass meine Kultur der Ihren überlegen ist? Wie rückständig deren Kultur sei, verglichen mit meiner hochentwickelten?

    • Anh Toàn sagt:

      Ja ich weiss, hier sollte man nur Ausländer bashen.

    • Anh Toàn sagt:

      Merken Sie eigentlich, das was Sie mir raten zu tun, in Vietnam, Sie sich von Migranten hier in der Schweiz verbitten? Dem ich sogar zustimmen würde: Man behauptet nirgendwo, die eigene Kultur sei der des Gastlandes überlegen.

    • Anh Toàn sagt:

      Ich bin doch kein Kulturimperialist.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Anh Toan

        Eben, aber genau das tun Sie! Sie bashen die Schweizer in der Schweiz.

        Offenbar behagt Ihnen die vietnamesische Kultur mit all ihren „Facetten“ besser als jene der Schweiz. Was hält Sie denn hier, wo Sie doch sogar ein Haus dort besitzen?

        Nein, ich habe explizit weiter unten geschrieben, dass jede Kultur sich aus eigener Kraft „zivilisieren“ muss (oder auch nicht) und dies nicht unter Zwang möglich ist. Ergo müssen wir uns hier in unserem eigenem Land nicht verbiegen, um ja einen Tritt ins Fettnäpfchen zu vermeiden und keinen F zu düpieren.

        Mein Einwand bez Ihrer Aufgabe, die Kultur in Viet zu verändern war ironisch.

        Wie weiter unten geschrieben: wenn sie denn schon auswandern, bitte an Orte deren Kultur ihnen genehm ist.

      • Anh Toàn sagt:

        dass jede Kultur sich aus eigener Kraft „zivilisieren“ muss

        also halten Sie die Vietnamesen für unzivilisiert.

      • Anh Toàn sagt:

        Ich basche als Schweizer Schweizer in der Schweiz.

        Ich bin ein Nestbeschmutzer, das sind die, welche auf den Schmutz aufmerksam machen. So Genannt werden sie von denen, die den Schmutz machen.

        (Hat Frisch in einer Laudatio für Bichsel gesagt)

    • Anh Toàn sagt:

      Ich lebe meine Werte, halte an diesen fest, verstecke sie nicht, ob in Kairo oder SaiGon, aber ich erzähle keinem, meine Werte seien höherwertig als seine. Sind sie es, sprechen meine Werte besser für sich, als ich es könnte.

      • Anh Toàn sagt:

        Und weder in Kairo, noch in SaiGon wurde je von mir verlangt, meine Werte zu leugnen, deren Wert unter die lokalen Werte zu stellen. Ich bin einzig Überheblichkeit begegnet („Gott wird Dir den Weg zeigen“ hat mir der Iman gesagt, und ich habe gedacht, wenn er ihn gibt kann er das bestimmt und dann wärs ja auch gut, wenn er es tut. Die Vietnamesen halten die „westlichen“ Ausländer für leicht verrückt, halten Rucksäcke für typischen Ausdruck dieser Verrücktheit, oder das rumschleppen von 2Liter Wasserflaschen durch Orte, wo man an jeder Ecke Wasser kaufen kann, oder oder, aber die sind halt so, wenn die meinen, sollen sie halt) Nirgendwo bin ich als kulturfremder auf Feindseligkeit oder Ablehnung gestossen.

      • Anh Toàn sagt:

        Und damit sage ich nicht, dass das bessere Menschen wären. Der Reiche fragt den Fremden, was willst Du mir wegnehmen, der Arme fragt, was hast Du mir mitgebracht.

        Menschen sind gleich gut oder schlecht, die allermeisten haben beides in sich, und man findet meistens, was man sucht davon.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Integration von anderen Kulturen hat noch nie irgendwo auf dieser Welt funktioniert. Multikulti ist ein Traum von Regenbogenreitern.

    Man muss dafür sorgen, dass die Menschen dort bleiben können wo sie herkommen.

    Auch können wir keine anderen Kulturen dazu zwingen zB Frauen und Kinderrechte zu achten. Eine Kultur muss sich aus eigenem Antrieb zivilisieren.

    Und: es sind die Frauen, welche die Machokultur durchbrechen müssen in der sie leben, weil es die Frauen sind, welche diese Gewaltkultur mit ihrem Verhalten stützen und fördern.

    • Anh Toàn sagt:

      Wir haben es mit den Appenzellern geschafft!

      • Anh Toàn sagt:

        ich mein, dass die Frauenrechte akzeptieren.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Stimmt: Appenzeller sind ja mit Kulturen zu vergleichen, in denen Frauen dem Mann gehören und beliebig gesteinigt, ausgepeitscht, genital beschnitten, verbrüht und mit Säure übergossen werden dürfen.

  • Enttäuscht sagt:

    Und wie ist es mit Belehrungen von Ausländern an Schweizer Kindern à la “ wenn Du Würstchen ist, bin ich nicht mehr Dein Freund, weil die haben Schweinefleisch drin“ und da in vielen Kindergärten Schweizer nicht mehr in der Mehrheit sind funktioniert dieser Ausschluss ganz toll – Toleranz funktioniert leider nicht als Einbahnstrasse, Diskriminierung gegen Schweizer hingegen schon. Vielleicht sollten nicht immer nur die Einheimischen entgegenkommen zeigen sondern auch von der anderen Seite eine gewisse Toleranz und Intergrationsbereitschaft verlangt werden.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Von Mensch zu Mensch kann so wirklich eine Freundschaft entstehen, denn alle haben qua Mensch-Sein ähnliche Bedürfnisse.Ich habe auch eine wertvolle Freundschaften mit einer tamilischen Familie,deren Kinder (auch Dank meiner Nachhilfe heute ins Gymnasium gehen).Ich staune immer wieder, wie grosszügig/herzlich diese Leute sind,obwohl sie selber wenig haben. Familiensinn können wir Schweizer sicherlich von diesen Leuten wieder mehr lernen.Auch sind sie oft zufrieden,obwohl sie „bes c hi sse ne“ Jobs haben.Oft kommen sie auch sehr spät um nach Unterstützung zu fragen,weil sie zu bescheiden sind,sich irgendwie durchwursteln wollen.

    Ich würde mir aber gerade von gemässigten Moslemen eine deutlichere Abgrenzung gegenüber dem fanatis chen Islam wünschen.Das wäre ein wichtiges Zeichen.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Ja, es wäre ein sehr wichtiges Zeichen, dass sich unsere integrierten Muslime klar von Extremismus abgrenzen. Nur tun das viele nicht. Was sagt das uns? Entweder dass sie sich das nicht getrauen, oder dass sie im Stillen eben doch die radikale Seite unterstützen?

  • Eduardo sagt:

    Dumm nur, Herr Tschannen, dass die überwiegend moslemischen Einwanderer (Flüchtlinge wären es nämlich nur, wenn in einem Nachbarland der Schweiz Krieg herrschen würde) aus Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten zu sicherlich mindestens 90 Prozent aus jungen Männern bestehen. Ihr überaus sentimentaler Bericht hat deshalb mit der Realität sehr wenig zu tun.

    • Kurt Schwob sagt:

      „Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ – und das Gegenteil natürlich genau so. Und so kommt es, dass ich den Eindruck habe: Sie und ich, sowie etliche andere in dieser Spalte und ich, leben in komplett unterschiedlichen Ländern. Ich habe einiges an Erfahrung im Umgang mit Menschen aus anderen Ländern, vor allem mit Flüchtlingen, und Ihr Post hat mit der Realität, die ich da erlebe, sehr wenig zu tun. Wir haben ja auch unterschiedliche Augen, und Ohren, und sonstige Sinne …

      • Ursula sagt:

        Ich habe sehr viel Erfahrung mit Asylanten.Leider verschlimmmern gerade solche Blauäugigen das Problem.Nach über 10 Jahren hier sind sie nicht fähig eine Wohnung oder Gemeinschaftsräume anstendig in Ordnung zu halten.Eine CH-Zeitung oder Tele interessiert sie nicht.Das Einzige ist das Unterstützungsgeld mit dem eine gewisse Steuerung vorgenommmen werden könnte,aber das widerspricht ja der hochgelobten EMRK.Als lebenslang gearbeitete bekommme ich ca.50% von dem was die erhalten.Ich werde mich bald von der CH verabschieden,denn das ist nicht mehr mein Land.

      • Karl von Bruck sagt:

        @Ursula

        Die ebenso reine wie missliebige Wahrheit. Ein Wunder, dass Ihr Kommentar durch die Zensur geflutscht ist.

        Migranten, die es geschafft haben, an die Sozialkassen anzudocken, bekommen die Minirentli mit happigen Ergaenzungsleistungen steuerfrei. Schweizer mit vollen Beitragsjahren muessen bei einem genau gleichen Gesamteinkommen mit „viel“ Rente und wenig EL horrende Steuern auf dem „hohen“ Rentenanteil blechen….

      • Vielleicht bin ich ja wirklich etwas bläuäugig, wenn ich persönliche Beziehungen als bei allen funktionierendes Mittel betrachte. Aber an Ihre negativen Generalisierungen komme ich damit noch längstens nicht heran. Ich habe mit Verlaub auch entsprechende Erfahrungen und sie unterscheiden sich von Ihren: Ich habe sogar eine Wohnung an Asylbewerber vermietet und kann mich in keinster Weise darüber beklagen, wie die instand gehalten wird.

        Und dieses Märchen, Asylbewerber würden in der Schweiz stärker vom Staat unterstützt als Einheimische, ist ganz einfach falsch. Sie können das mit keiner einzigen korrekten Zahl belegen.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Tschannen
        „dieses Märchen, ……. Sie können das mit keiner einzigen korrekten Zahl belegen.“
        Doch kann ich. Laut BFS sind 45%(!) aller Sozialhilfebezüger Immigranten, das sind doppelt soviele wie in der Gesamtbevölkerung.
        „Ich habe sogar eine Wohnung an Asylbewerber vermietet “
        Anekdotische Evidenz ist kein Beweis sondern eine logical fallacy.
        Es geht auch nicht darum ob diese Menschen besser oder schlechter sind als wir, sie gehören einfach nicht hierher. Die Probleme mit denen sie sich hier konfrontiert sehen werden nicht durch „gute Taten“ gelöst (siehe Eriträer von welchen 90% von Sozialhilfe leben) sondern eher verstärkt. Sie projezieren Ihre Bedürfnisse auf diese Menschen und ignorieren deren wirklichen Bedürfnisse, so ändert sich nie etwas bei ihnen Zuhause.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sigi Neukomm

        In etwa so.

      • Anh Toàn sagt:

        „Laut BFS sind 45%(!) aller Sozialhilfebezüger Immigranten, das sind doppelt soviele wie in der Gesamtbevölkerung.“

        Bei den Schweizern Sozialhilfebezügern nennt man es einfach anders: Direktzahlungen erhalten nur Schweizer, gelegentlich lassen die damit einen Flüchtenden den Subaru waschen. (Bezahlen den aber kaum, dann bekommt er noch Sozialhilfe)

        25% der Schweizer sind Rentner, aber nur rund 20% der Ausländer. Denken Sie mal darüber nach: Prozentual bezahlen viel mehr Ausländer Beiträge an die Sozialversicherungen.

    • Barbara Beeler sagt:

      Wir haben nun bald die dritte Familienpraktikantin aus Eritrea. Das kostet den Staat keinen Rappen, uns auch nicht viel. Die Praktikantinnen sind sehr motiviert und lernen nebenbei deutsch und die hiesige Kultur. Auch dürfen sie ihr Kind zur Arbeit mitbringen, wodurch die Kinder auch grad deutsch lernen. So entstehen zwischen Kindern und Erwachsenen Freundschaften. Eine win-win Situation. Ich weiss echt nicht, warum nicht mehr Gemeinden und Kantone solche Familienpraktika anbieten.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Beeler
        „Das kostet den Staat keinen Rappen“
        Bezahlen Sie die Wohnungen dieser Praktikantinnen? Die Krankenkasse, Unfall- und Vorsorgeversicherungen? Das Trambillet? Was passiert nachdem das Praktikum endet, finden diese Frauen dann einen Job und bestreiten ihren Lebensunterhalt selbstständig? Haben sie irgend welche Fähigkeiten erworben die ihnen auf dem Arbeitsmarkt helfen werden? Aber vielleicht haben Sie ja tatsächlich nur mit den 10% der Eritreern zu tun die keine Sozialhilfe beziehen. Welchen Teil unserer Kultur lernen sie denn? Gehen Sie in einen Schützen- oder Turnverein, essen sie dann Fondue und bröteln Cervelats auf der Rigi-Wanderung?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Anh

        Und wieder einfach nur Arroganz und Lüge: wenn ein Landwirt einen Flüchtling einstellen will, muss der einen Lohn von 3200.- PLUS Kost und Logis.

        Hören Sie einfach auf mit Ihrem Schweizerbashing im Allgemeinen und Bauern im Besonderen!

        Zur Abwechslung könnten Sie sich mal nützlich machen und dafür sorgen, dass vietnamesische Schwiegermütter aufhören ihre Schwiegertöchter zu tyrannisieren, oder gehört das auch zu dem, was Sie an deren Kultur so lieben?

  • Moor sagt:

    Wow.
    WutbürgerKommentare vom Feinsten, inkl. stetem leichtinfantilem Applaus der ReginaGroupie.
    Bin ich hier am Stammtisch gelandet?
    Hey, Leute, versucht es doch mal mit Yoga.

    (Irgendwie war das Niveau höher bei der Fensterrahmen-Diskussion.)

    • Sigi Neukomm sagt:

      Was ist denn so schlimm am Stammtisch?
      Ok, ich verstehe, Sie treffen sich mit Ihren level-headed-genderfluid-friends (Pronouns ze/zir) zum Bio-Fairtrade-Latte-Chai-Caramel-Macchiato im HipCoffeeJoint im K5 und philosophieren bei locker-leichtem Free-Jazz Klängen während dem Sie auf dem neuen iPad Air4 Ihren neuen Blogpost zum neuen Bio-Fairtrade-Latte-Chai-Caramel-Macchiato+ verfassen. Sie überlegen sich noch welches Gender Sie sich diesen Monat auswählen und ob es dieses bei Facebook bereits im Drop-down available ist. Danach gehen Sie nach Hause, allein, und weinen sich in den Schlaf weil die Hormonersatztherapie noch nicht die gewünschten Fortschritte gezeigt hat, wissen aber, dass die Kundalini Yoga Session am nächsten Morgen Ihre Chakras wieder zurechtrücken wird. Brave new world!

      • Alo sagt:

        Tolle Gesellschaft
        Es lebe der Darwinismus
        Wir sind alle einfach zu Satt
        geht einfach nach Mosul in
        Den Urlaub

      • Moor sagt:

        Haha, Sigi Neukomm, ich wusste, dass Sie diesen Köder prompt schlucken würden!
        Da haben Sie sich ja selbst übertroffen, sowohl mit Ihrer originellen Antwort als auch in Ihrer Berechenbarkeit.

        Sie haben es mir aber wirklich so richtig gegeben, hat Ihnen sicher gut getan, aber ich muss mich jetzt glaub in den Schlaf weinen, jaja…
        *Träne-aus-dem-Auge-wisch*

        (Vielleicht kommt ja auch noch ReginaGroupie und ruft „BRAVO!“, dann geht es Ihnen NOCH besser!)
        🙂

      • andere Tina sagt:

        @Sigi: Wie war das mit hier gäbe es keine „menschenverachtenden“ Kommentare? Sie wissen schon noch, dass das von Ihnen stammt? Und jetzt das: Moor kritisiert die Kommentare hier und Sie schiessen hochrot zurück. Klar, ich verstehe natürlich, dass Sie beleidigt sind. Aber in der Tat, sehr viele Kommentare hier sind unsachlich, hochemotional, zum Teil hysterisch. Und menschenverachtend. Im Artikel bringt Tschannen eine mögliche Lösung und zeigt, wie man mit Menschen umgehen kann. Vielleicht ist das nicht jedermanns Sache, und sicher gibt es auch andere Wege. Aber immerhin ist das, was er schreibt, gut. Im Gegensatz zum Ganztagsgezeter mancher Kommentarschreiber.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Moor
        Welcher Köder denn? Machen Sie jetzt auf -I only pretended to be retarded DUHHHHH- oder wie? ich kann’s Ihnen nicht geben, das macht bereits Ihr Bae……aber gut. Macht aber Spass, sonst wäre das hier Zeitverschwendung. Schön dass Sie das Spiel auch mitspielen, ist doch viel lustiger zu zweit. Haben Sie noch eine schlagfertige Antwort oder lassen das die Betablocker nicht mehr zu?

      • Hannes Müller sagt:

        Sigi triffts. Satire gegen Arroganz.

      • Jule sagt:

        @Sigi: Wie Sie sich hier aufspielen…
        Glauben Sie echt, dass jemand, der auf diese Art um sich speit, auch nur ansatzweise in der Position ist, Flüchtlinge (bzw. deren Verhalten oder noch besser deren Wesen) zu kritisieren?

        Vielleicht merken irgendwann auch Sie, dass Ihr zwanghaftes Diffamieren anderer Ihren Selbstwert nur sehr kurzfristig regulieren kann.

      • Moor sagt:

        @Sigi
        Müller liegt mit dem Ausdruck „Satire“ genau richtig, Ihre Argumentationstechnik wird hier überspitzt aufgezeigt: Ein wahres Feuerwerk persönlicher und unsachlicher Angriffe. (Was hat das Flüchtlingswesen denn mit dem Genderthema, mit Bio, Fairtrade, Kreis 5 oder Hormonspritzen zu tun?)
        Replik ad hominem par excellence – danke für diese Demonstration.

        Die grosse Frage ist natürlich, warum Ihnen die sachlichen Argumente fehlen…

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Moor
        ich sehe, Sie nehmen alles ein wenig zu persönlich, aber gut.
        „Die grosse Frage ist natürlich, warum Ihnen die sachlichen Argumente fehlen…“
        Haha, ja genau, weil ja HURRRR Stammtisch und HURRRR Wutbürger sachliche Argumente oder überhaupt Argumente und nicht blosse Versuche einer character assassination sind, niemals unsachliche und persönliche Angriffe, ja? Darauf muss man nicht mit Argumenten reagieren, da kann man nur noch unironisch trollen.
        Und das Genderthema hat auf den ersten Blick nichts mit dem Flüchtlingsthema zu tun. Aber weil es auch ein heissgeliebtes Steckenpferd der selbsternannten PC-Brigaden und Gutmenschen ist, lässt es vorzüglich als kleiner Nadelstich gegen sie einsetzen. Offensichtlich wurden Sie ja getriggert, oder etwa nicht? Mission accomplished.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Jule
        „Wie Sie sich hier aufspielen…
        Ja das sind Sie sich von den testosterondefizitären Nu-Male Beta-Orbitern mit denen Sie sich IRL umgeben natürlich nicht gewohnt.
        Ausserdem habe ich nirgends Immigranten oder deren Verhalten kritisiert. Ich mache mich über Leute wie Sie lustig, die ihre autoritäre PC-Kultur zur Leitkultur erklärt haben. Und der küchentischpsychologische Zusammenhang von Diffamierung (wie Sie es nennen) und meinem angeblich nicht vorhandenen Selbstwertgefühl ist zwar einigermassen amüsant aber deswegen nicht wahr.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @andere Tina
        Nennen Sie mir bitte einen, nur einen „menschenverachtenden“ Kommentar.
        Im Artikel wird keine Lösung präsentiert, lediglich eine utopische feelgood Fantasie geträumt. Und diese ist nicht mal „gut“ wie Sie sie bezeichnen sondern fern der Realität. Kann man zwar machen, führt aber zu nichts weil sich nichts ändert. Ich weiss schon, dass die Genossen gerne grosse Reden schwingen uns sich dann als ganz gute Menschen sehen, aber dabei bleibt’s dann auch. Fakt ist, die Immigrationsfrage wird nicht durch Lippenbekenntnisse einiger in einer Luxusblase, fern der Realität (und fern von Immigranten) lebenden links-grünen veganen Weltverbesserer gelöst.

      • Moor sagt:

        @S.N. Vielleicht schlagen Sie den Begriff „ad hominem“ mal nach…
        Sage ich irgendwo etwas über Ihre Person? Ich kommentiere lediglich das, was ich hier von Ihnen lese, ohne dabei irgendein Fantasiegebilde von Ihnen als Mensch hinzustellen und Sie dann persönlich aufgrund dessen anzugreifen und zu kritisieren.
        Kleiner, feiner, aber wesentlicher Unterschied. Sehen Sie Ihn? Sind Sie in der Lage, nun eine Replik zu schreiben und dabei die (von Ihnen angenommenen) Gefühle/Lebensstile anderer auszuklammern?

      • Jule sagt:

        @Sigi:
        Ihre „Mission“ ist es also, andere via unsachlicher „Nadelstiche“ zu „triggern“.
        Und wenn diese Abwertungen nichts mit Ihrem Selbstwert zu tun haben, warum dann genau? Denken Sie denn, dass sich so die Welt verbessern lässt? Dass Sie andere auf diese Art bekehren oder irgendeine Änderung bewirken können, die in Ihrem Sinne ist? Was ist die Motivation für Ihre Rundumschläge, welchen Gewinn ziehen Sie daraus?
        Bin gespannt.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Moor
        „Sage ich irgendwo etwas über Ihre Person?“
        lolwut? Aber klar machen Sie das, Sie bezeichnen all jene die nicht Ihr bevorzugtes Narrativ zur Immigrationsfrage unterstützen als Wutbürger und Stammtisch-Dweller. Das impliziert schon Persönliches und stellt einen Angriff dar, sehen Sie das nicht oder verschieben Sie jetzt einfach die Torpfosten? Ausserdem haben Sie eine/n andere/n Kommentarschreiber/in als infantil bezeichnet, tönt für mich jetzt schon so als wäre das ein persönlicher Angriff und nicht lediglich eine Beobachtung. Ich habe übrigens kein Problem mit persönlichen Angriffen denn ich habe jahrelange shitposting Erfahrung und finde das sehr amüsant, je deftiger desto besser.

      • Regina Bischof sagt:

        Extra für Moor: —> BRAVO !

      • Moor sagt:

        @Sigi
        Da steht:
        „WutbürgerKommentare vom Feinsten, inkl. stetem leichtinfantilem Applaus der ReginaGroupie.“

        Bezieht sich auf die Kommentare und auf den Applaus, nicht auf die Personen.
        Kleiner, feiner Unterschied. Sehen Sie ihn immer noch nicht? Jänu.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Jule
        Genau das ist meine Mission. Diese „Abwertungen“ wie Sie das nennen finde ich spassig, Sie haben einfach ein sehr dünnes Fell und fühlen sich gleich auf’s Ärgste persönlich angegriffen, bleiben Sie locker-flockig.
        „..dass sich so die Welt verbessern lässt“
        Sicher nicht, aber mit Ihren pseudo-sachlichen „Argumenten“, Maulheldentum und ideologischer Selbstbeweihräucherung wird die Welt auch nicht besser. Menschen lassen sich nicht mit Kommentaren im Internet zu irgendetwas bekehren. Nur Taten IRL bewegen etwas.Vielleicht glauben Sie ja, dass wenn Sie nur gaaaaanz sachlich und vernünftig argumentieren sich dann jemand bekehren lässt. Protip: Bekehrung funktioniert nur mit Gewalt, physisch oder psychologisch. Motivation und Gewinn sind für mich nur Spass, ich finde das lustig.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Moor
        AAAAAnd the goalposts have wheels now…..
        Natürlich, Sie gehen offensichtlich davon aus, dass die Wutbürgerkommentare von ganz rationalen Menschen kommen, Sie stellen keine Verbindung zwischen der Qualität/Art der Kommentare zu der Persönlichkeit des Verfassers her….nie im Leben……
        Eines muss ich Ihnen lassen, für’s trollen bekommen Sie eine 6/10 von mir.

      • Moor sagt:

        S.N.: Schlagen Sie doch vielleicht auch noch den Begriff „Projektion“ nach.
        🙂

      • Jule sagt:

        @Sigi:
        Wenn man Ihre Kommentare kritisiert, gehen Sie also davon aus, dass man sich persönlich angegriffen fühlt. Nun ja, eigentlich geben Sie ja einige andere Gründe zur Kritik.
        Wie dem auch sei, danke für die ausführliche Antwort.

    • Eduardo sagt:

      Nun, was tun denn Sie persönlich für die sogenannten Flüchtlinge? Wenn Sie konsequent wären, müssten Sie Ihr Vermögen, einen Teil Ihres üppigen Lohnes und Ihre vermutlich zu grosse Wohnung an die „Gäste“ abtreten. Aber ich weiss, ich weiss, „der Staat muss, die Gesellschaft muss …“

      • Sportpapi sagt:

        Hm, Eduardo. Sie sind sicher einer von denen, die lieber vor Ort helfen würden. Machen Sie mal…

    • Roman Meier sagt:

      @ Moor: Wenn Sie statt „Wutbürger-“ lieber nur zustimmende Nettbürgerkommentare lesen wollen, dann müssen Sie sich halt in ein geschütztes Nettbürgerbiotop zurückziehen, wo Sie unter sich bleiben und gutmenschlich kuscheln können und sich nicht der freien Meinungswildbahn aussetzen!

    • Barbara Beeler sagt:

      @Sigi Neukomm
      Ja, die erste Praktikantin hat anschließend an das Praktikum eine Ausbildung absolviert und hat eine Stelle. Die zweite Praktikantin hat ebenfalls eine Anschlusslösung und beginnt die Ausbildung voraussichtlich im Herbst, in einem Bereich, wo sehr viele Lehrstellen offen sind.

      • Sigi Neukomm sagt:

        Ok, point taken. Ich bin trotzdem der Meinung, dass das die Ausnahme und nicht die regel ist und dass diese Menschen hier nicht hingehören und es ihnen in ihrem Kulturkreis besser gehen würde. Fakt ist doch, dass man nie ganz ankommt, es bleibt ein unüberwindbarer kultureller Graben. In nachfolgenden Generatioen vergrössert sich dieser sogar noch. In DE haben sich zb 2001 35% aller Türken (die Enkel der damaligen Gastarbeiter) als eher der Türkei verbunden gefühlt. In 2016 waren es dann 48% (gestern bei Maybrit Illner). Wie kann das sein? Die Integrationsbemühungen haben sich doch eindeutig verstärkt und trotzdem funktioniert es nicht. Ich denke wir sollten diese Erkentnisse langsam aber sicher als Realität akzeptieren.

      • Anh Toàn sagt:

        „Ich bin trotzdem der Meinung, dass das die Ausnahme und nicht die regel ist“

        Genau, in der Regel sprengen Muslime Ungläubige in die Luft.

        Fakt ist doch, dass man lieber auf der Flucht ist (nirgendwo ankommt), als tot. Dass man lieber seine Kinder in der Fremde zur Schule schickt, als gar nicht.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Toàn
        Sie machen es einem immer sehr einfach. In der Regel sprengen Musllime andere Muslime in die Luft, keine Ungläubigen.
        Fakt: Die überwiegende Mehrheit der Immigranten ist nicht an Leib und Leben gefährdet, bitte bleiben Sie bei den Tatsachen.
        Ausserdem, speziel für Eritrea stellen die Geldsendungen der Expats eine erhebliche Einnahmequelle dar. „helfen“ Sie also den Eritreern hier, unterstützen sie die Diktatur dort damit sie alle verbliebene Leute weiter unterdrücken können. ist manchmal nicht so einfach wenn man es in der Realität betrachtet.
        Ausserdem behaupte ich jetzt mal, dass Sie Flucht nur vom Hörensagen her kennen. Und ja. ich kenne das, meine Familie und meine Frau mit Familie sind alle geflüchtet, alle vor Linken übrigens.

    • Susi sagt:

      Auf die Gefahr hin, auch noch runtergeputzt zu werden: Ich finde das ziemlich besorgniserregend, was hier gerade abgeht, eigentlich fehlen mir da fast die Worte.

      #schlimmschlimm

      • Sigi Neukomm sagt:

        Naja Frau Susi, es wird doch niemand herutergeputzt, ist alles fun and games. Was finden Sie denn besorgniserregend? Dass Menschen eine andere Meinung haben und diese kundtun, nota bene an einem Ort der ja schliesslich dafür da ist sich zu äussern? Denken Sie weil man eine andere Meinung vertritt, man auch gleich die Heugabeln und Fakeln parat hat um all die armen unschuldigen „geflüchteten“ aus dem Land zu jagen? Geht da nicht doch ein wenig die Fantasie mit Ihnen durch?

      • Susi sagt:

        Sigi, ich habe eine andere Vorstellung von „fun“.
        Besorgniserregend finde ich, wie emotional geladen einige hier daherkommen, mir ist diese Art von grundlegender Feindseligkeit irgendwie fremd. Ich diskutiere sehr gerne, auch online, sonst wäre ich nicht seit Jahren regelmässig hier. Und wenn jemand anderer Meinung ist, kann ein interessanter Austausch stattfinden. Wenn ich aber unter dem Eindruck stehe, dass hier Frust abgelassen wird, der eigentlich gar nichts mit der Materie selbst zu tun hat, sondern diese lediglich als Verschiebungsplattform dient, und ich mir auch noch vorstelle, dass viele Leute so ticken, dann finde ich das besorgniserregend, ja.
        Mein Eindruck, meine Meinung.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Susi
        Klar, ich finde Basjumpen auch nicht Fun, habe aber kein Problem wenn das andere tun.
        „dass hier Frust abgelassen wird, der eigentlich gar nichts mit der Materie selbst zu tun hat“
        Wie muss man das verstehen? Unterstellen Sie denen die Sie Meinen, dass sie irgendwelche Probleme haben (oder sogar einen Kleinen Sch***z) und das hier ablassen müssen? Verstehe ich wirklich nicht.
        Als besorgniserrengen finden Sie also dass:
        – Leute emotional geladen daherkommen
        – einige unberechtigterweise Frust ablassen
        – Leute „so“ (NAZIS, RACE WAR NOW- oder?) ticken
        Helfen Sie mir hier….

  • Roman Meier sagt:

    Wie absurd, schwach und im Grunde einfach nur hilflos das ganze Gerede über Integration ist, zeigt allein schon der Umstand, dass man mit dieser Haltung letztlich sogar die schlimmsten Verbrecher integrieren muss, weil man sie aus sogenannt humanitären Gründen nicht in ein Land zurückschicken kann, in dem ihnen Folter oder die Todesstrafe drohen könnte. Selbst in die Schweiz geflüchtete IS-Schergen könnte man zwar – beim Nachweis von Verbrechen – eine Zeitlang einsperren, aber danach müsste man sie hier integrieren (!). Aber vom Autor dann zu einen feinen Fondue eingeladen würden sie sich ihre Wahnvorstellung eines weltumspannenden und alles beherrschenden totalitären Islam, für den sie sich jederzeit als Selbstmordattentäter in die Luft sprengen würden, sicher nochmals überlegen.

    • Franz Müller sagt:

      Stimme Ihnen voll zu, nur in der CH und in einigen Teilen D kann man solchen Stuss, wie derjenige von Hr. M. Tschannen lesen! In jungen Jahren lebte ich den USA (New York/San Francisco) dann noch ein Jahr in Hong-Kong. Ich war mir bewusst, dass ich Englisch in Wort und Schrift beherrschen musste, eine fundierte Ausbildung vorweisen konnte und mich anpassen wollte. Das heisst im Klartext, dass ich zu Beginn meiner Karriere in den USA keinerlei Unterstützung woher auch immer erhielt. Die Arbeitsstellen suchte ich mir immer selber vor Ort aus. Wurde zuerst argwöhnisch betrachtet, niemand gab sich mit mir ab. Gerade in den USA musste ich von Pontius zu Pilatus weibeln, bis ich endlich die green Card bekam, und auf Jobsuche gehen durfte.

    • Sportpapi sagt:

      Eigentlich sind die Flüchtlinge ja eher Menschen, die vor den Verbrechern fliehen…

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Und teilweise fliehen sie vor Strafe für ihre Verbrechen und kommen hierher um weitere Verbrechen zu begehen.

  • Reincarnation of XY sagt:

    @MF hier – weil ich das scrollen satt habe
    Danke für die Antwort. Stimme voll überein bis auf die „win-win“ Situation. Wenn es win-win wäre, dann wäre ja alles ok. Aber am Ende ist es eben lose-lose.
    Ich habe das sehr oft gesehen. Privat, in der Familie, oder eben als ich beruflich in einem Krisengebiet gelebt habe.
    Es ist brutal: aber die meiste Hilfe verhindert eine positive Wendung, zementiert das Elend und am Ende ist oft viel Groll da, auf beiden Seiten da. Es braucht extrem viel Fingerspitzengefühl und manchmal auch Härte gegen sich selbst, dass man NICHT materiell eingreift. Ich könnte ihnen endlos Geschichten darüber erzählen.
    Aber niemand will das hören. Denn dann merkt man erst, wie vertrackt die Situation wirklich ist.

    • Martin Frey sagt:

      @RoXy:Win-win nur aus dem ganz subjektiven Empfinden der involvierten Personen. Hätte das wohl besser in Gänsefüsschen gestellt…
      Im Gesamtkontext gesehen, über längeren Zeitraum und kritisch bei Tageslicht betrachtet sind derartige Verhältnisse wenig zielführend, manchmal sogar desaströs. Da pflichte ich völlig bei.
      Mir ging es etwas darum, aufzuzeigen, dass selten etwas ohne Eigennutz passiert. Auf der von Ihnen geschilderten Ebene mit Transferleistungen sowieso nicht.

    • Sportpapi sagt:

      Also weil Hilfe auch eine Kehrseite hat, schauen wir künftig lieber hilflos zu?
      Auch, weil es uns beim Helfen besser geht – was wir keineswegs wollen?
      Etwas zynisch, oder?

      • Martin Frey sagt:

        Nein, Sportpapi, sicher nicht. Da haben Sie etwas falsch verstanden.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Nein SP hören Sie bitte genau zu.
        Ich wurde auch in unserer christlichen Nikolausromantik sozialisiert. Ich verstehe, dass es zynisch erscheint, den Realitäten von nicht- nachhaltiger bis sehr schädlicher Hilfe ins Auge zu sehen.

        Ich kann helfen. Praktische Freundschaftsdienste, da-sein, ernst nehmen, offenes Ohr haben, lieben (das Wichtigste!), oder ich vermittle einen Job etc. –
        All das erfordert meistens mehr, als ein Almosen geben und es nützt auch nur bei dem, der tatsächlich Energie aufwenden will, um etwas zu verändern.
        Monetäre Hilfe ist am sinnvollsten in Form von Mikrokrediten, nach unternehmerischen Richtlinien.
        Alles andere geht zu 90% in Korruption oder Pflasterung der Strasse in noch tieferes Elend/Abhängigkeit.

      • Martin Frey sagt:

        Auch da, 100% einverstanden Roxy.
        SP, Sie können sich wohl nicht vorstellen, wie oft, wie lange ich mich schon auf individueller Ebene für Menschen jeglicher Art (nicht nur Flüchtlinge) auf eben dieser individuellen Ebene eingebracht habe, wieviele Formulare ich übersetzt, wieviele Telefonate und Gespräche geführt habe. Mit wievielen Ämtern, auch übrigens mit Schulen. Oft aus Gefälligkeit, nennen Sie es Freundschaftsdienst, meinetwegen Liebe, egal wie.
        Auf dieser individuellen Ebene kann und soll man sehr viel tun, können wir alle vielleicht noch mehr tun.
        Roxy und ich haben uns nur ein paar allgemeine Gedanken über (vermeintliche) Freundschaften und deren Verständnis gemacht. Und über die grösseren Zusammenhänge. Weil wir uns vielleicht etwas weniger vormachen als andere.

      • Sportpapi sagt:

        Mir ging es eigentlich um etwas anderes. Da ist einerseits eine rationale Überlegung/Überzeugung, vielleicht auf gegen das Bauchgefühl und das Herz eine Handlung zu unterlassen. Kann man so machen, ist vielleicht vernünftig.
        Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die können einfach nicht zusehen, wie andere Menschen in der Not allein gelassen werden. Und sie helfen, mit allem was sie haben. Oder sie unterstützen zumindest, dass geholfen wird. Das mag zwar vielleicht unklug sein, vielleicht sogar kontraproduktiv. Aber nicht verwerflich und verdient dennoch Respekt.
        Wenn Flüchtlinge übers Meer kommen kann man sie ertrinken lassen, wie einige durch die Blume empfehlen, zur Abschreckung. Oder man rettet sie und nimmt in Kauf, dass vielleicht weitere kommen. Kann man anders?

      • Reincarnation of XY sagt:

        SP – ja, man muss dann hart sein gegen sich selbst. Wir kennen das Problem von der „schädlichen Mutterliebe“.
        Süchtige, kommen an den Rand des Ruins, würde Mami nicht helfen, wären sie obdachlos, müssten auf den Strich, wären an Leib und Leben in Gefahr. Mami hilft, hilft, hilft bis der Süchtige so verbraucht ist, dass es er es nie mehr aus dem Sumpf schafft.
        Hier muss man eben diesem „barmherzigkeitsreflex“ widerstehen lernen. Wahre Hilfe kann manchmal sehr hart aussehen und sie ist immer mit ungewissem Ausgang. Der einfache Weg ist stets, dass man diese knallharten Tatsachen ignoriert. Wenns die eigenen Kinder betrifft: kann Liebe manchmal sehr hart sein.
        Ich habe solche Dramen schon hautnah miterlebt.

      • Reincarnation of XY sagt:

        2. nein, es ist nicht verwerflich anderen zu helfen. Es ist schön gibt es diesen menschlichen Reflex.
        Allerdings ist es verwerflich, wenn wir uns weigern aus den Fehlern zu lernen und dann noch diejenigen moralisch diskreditieren, die nicht bei jedem Spendenhype mitmachen oder sich sogar wagen, das kritisch zu hinterfragen. Obwohl wir heute nachweisen können dass x-Mia Hilfsgelder, ob in Haiti, Afrika oder sonst wo – eben nicht den Effekt haben, der uns stets weisgemacht wird.
        Es ist verwerflich, wenn wir nicht einmal laut über unsere oftmals nicht nur unnütze, sondern gar schädliche „Hilfs-Kultur“ nachdenken können.

        Wenn wir Veränderungen wollen, dürfen wir nicht ständig ins gleiche unnütze Horn blasen.

        @MF – wohltuend nicht ganz alleine zu sein

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        RoXy

        Wie immer auf einer Wellelänge. Leider bin ich zuwenig gebildet, um es derart gut ausdrücken zu können wie Sie.

  • Raquel sagt:

    Ich finde den Artikel super und bin froh, dass jemand darüber schreibt!
    Ja wenn wir uns alle bemühen funktioniert die Integration bestimmt.
    Liebe Schweizer, fremd ist nicht schlecht und wir haben selber viel über andere Kulturen und Lebensweisen zu lernen.
    Es ist nun einmal schwierig sich in einem anderen Land zurecht zu finden und wahrscheinlich noch mehr wenn man gezwungen ist sein Land aus Sicherheitsgründen zu verlassen!

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Und deswegen benehmen sich einige so daneben?

    • Sigi Neukomm sagt:

      Niemand behauptet im Ernst, dass Fremd schlecht ist. Über andere Kulturen lerne ich aber vorzugsweise dort wo diese Kulturen beheimatet sind. Ich bezweifle, dass zb türkische Kultur in Form von viertklassigen Kebabs an der Langstrasse in irgend einer Weise authetisch ist. Und machen Sie sich keine Hoffnungen, die Integration wird nie funktionieren, das weiss jeder der in der Realität lebt. Eine Kultur wird immer die andere auslöschen, das ist geschichtlich belegt, die Frage ist ob es unsere oder die anderen Kulturen sein werden. Und bitte hören Sie auf zu behaupten, dass auch nur annähernd die meisten Menschen „aus Sicherheitsgründen“ ihr Land verlassen, auch das ist wiederlegt.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Herr Neukomm ich weiss ja, dass es sinnlos ist, aber ich sag es ihnen trotzdem: im allgemeinen ENTWICKELN sich Kulturen. Das ist der Lauf der Dinge. Einige fallen in sich zusammen, weil sie nicht überlebensfähig sind.
        Die Römer haben z.B. die griechische Kultur übernommen und vieles dieser Kultur fand seinen Platz wieder im christlichen Abendland. Sie wurde also nicht ausgelöscht.
        Ein kluger Mann schrieb mal, dass es Fortschritt gibt, wenn „Ideen miteinander Sex haben“. Fremde Kulturen sind kein Problem, sie können durchaus wie frische Gene eine Bereicherung sein. Was uns fehlt, ist eine Bewusstwerdung unserer Stärken und die WEITERENTWICKLUNG derselben.
        Ihr konservatives Gedankengut hingegen, passt doch super zu den Leuten, von denen sie unseren Untergang erwarten.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @RoXY
        Ich geben Ihnen sogar recht, Kulturen die nicht überlebensfähig, zu weit degeneriert und zu einer Farce geworden sind haben tatsächlich keine Daseinsberechtigung. Unsere sowie die römische Zivilsation wird/wurde von innen heraus zerstört. Aber sehen Sie, ich gebe mich noch nicht geschlagen und habe mich entschlossen für unsere Werte und Kultur zu kämpfen, schwierig aber nicht unmöglich. Man wächst an der Grösse der Aufgabe. Aber eines ist sicher, verlieren wir, fallen nicht nur wir sondern die gesamte zivilisierte Welt in’s sprichwörtliche Mittelalter zurück. Zivilisatorisch haben uns andere Kulturen nichts zu bieten, alle unsere zivilisatorischen Errungenschaften würden ausgelöscht werden. Das kann niemand ernsthaft wollen, viele verkennen die Gefahr in der wir uns befinden.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Sie sehen das viel zu einseitig Sigi. Dieses Schemata des Niedegangs etc. – Im Grunde beurteilen Sie unsere Kultur gleich, wie eben diejenigen die sie tatsächlich stürzen wollen (ja, die gibt es, darin stimme ich mit ihnen überein!).
        Aber Sie und ihre Gesinnungsgenossen, sie denken gleich über unsere Kultur und Gesellschaft. Sie hassen unsere liberalen Werte, sind latent homophob und anti-pluralistisch und darin ähneln Sie Ihrem Intim-Feind. (Der auch tatsächlich unser Feind ist.)
        Wir brauchen nicht Niedergangsbeschwörer, sondern solche, die unsere Werte verinnerlicht haben und an ihre Kraft glauben (das tun Sie nicht, Sie sehen nur Niedergang) und dafür einstehen. –
        Die Reden aus ihrer Ecke halte ich grossenteils für kontraproduktiv.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @RoXY
        Ich bin weder anti-liberal noch homophob, ganz im Gegenteil. Linke vertreten keine klassisch liberalen Werte, sie vertreten neo-liberale und relativistische Werte, das hat nichts mit Liberalismus im eigentlichen Sinne zu tun. Ausserdem ist „homophob“ nur ein weiterer Diffamierungsbegriff, genau wie „rassistisch“. Natürlich gibt es homphobe Menschen, das will ich nicht abstreiten.
        Ich beschwöre nicht den Niedergang, das würde bedeuten ich wünsche diesen herbei, das ist falsch. Ich sehe die Warnungen und handle um den Niedergang zu verhindern, so wie ich es für richtig halte. Machen wir das nicht wird es zwangsläufig zum Niedergang kommen. Gefährlich sind jene die ständig verharmlosen und das Scheitern der Politik mit mehr derselben kitten wollen.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn wir unsere Werte über Bord werfen, uns unmenschlich verhalten, dann können wir nicht gleichzeitig unsere Werte verteidigen.
        Dann geht es letztlich nur noch um uns selber und unseren Wohlstand.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Sportpapi
        Welche Werte werfe ich denn über Bord wenn ich keine Wirtschaftsmigranten in unserem Land will? Erzwungene equality of outcome lehne ich ab, etwas Zentrales in der marxistischen Religion. Es hat nie zu unseren Werten gehört, fremden Menschen aus anderen Kulturen ein von der Allgemeinheit finanziertes Leben zu ermöglichen, das wurde erst in den letzten Jahren von den Linken erfunden. Integration fremder Kulturen funktioniert nicht, dazu haben wir eindeutige Beweise aus ganz Europa, nirgends hat das funktioniert, überall ist es gescheitert (siehe dazu Maybrit Illner von gestern Abend). Wir sollten das langsam akzeptieren.

    • Roman Meier sagt:

      @ Raquel: Sie glauben doch wohl nicht ernsthaft, dass jemand allein aus Sicherheitsgründen etwa aus dem Kongo oder aus Afghanistan bis in die ferne Schweiz flüchtet! Gäb’s bei uns keine – für afrikanischen Verhältnisse – geradezu paradiesischen Sozialgelder zu beziehen und bestünde keine vage Aussicht auf einen späteren Job, käme garantiert niemand von dort auf die Idee hierherzukommen, genauso wie die letzten paar tausend Jahre, als es dieses verlockende Wohlstandsleben bei uns noch nicht gab und das Leben hier ziemlich hart war. Und um etwas über andere Kulturen zu lernen, kann ich etwas über sie lesen oder sie in ihrer Heimat besuchen und muss sie sicher nicht in der Schweiz ansiedeln!

      • Sportpapi sagt:

        Wenn es keine Sicherheitsbedenken gibt, kann man sie ja zurückschicken. Aber das geht ja vielfach nicht – weil es Sicherheitsbedenken gibt.

      • Hannes Müller sagt:

        Noch häufiger schickt man sie zurück, und sie bleiben trotzdem.

  • Caroline sagt:

    Ich bin sprachlos und traurig und bereue es zutiefst, diese Kommentare überhaupt gelesen zu haben.

    • Sigi Neukomm sagt:

      Ja, man sollte unbedingt Trigger-Warnings oder so was wie *spoiler* Tags einführen. Es kann nicht angehen, dass andere Meinungen so ungefiltert, und unzensiert den den Gemütszustand der Snowflakes trüben.

    • 13 sagt:

      @ Caroline
      Es geht mir ähnlich. Andererseits sind es Themen wie diese, die einem zeigen, mit wem man es hier im anonymen Web zu tun hat. Zudem ist es einfach wichtig, sich gegen menschenverachtende Äusserungen zu wehren, auch wenn es einem vorkommt, als würde man gegen eine Mauer ankämpfen. Erst wenn solche Äusserungen (wieder) salonfähig werden, ist wirklich alles verloren. Solange es noch Leute gibt, die widersprechen, bleibe ich optimistisch.

      • Sigi Neukomm sagt:

        Sehen Sie 13, genau das ist das Problem. Sie werfen mit Ausdrücken wie „menschenverachtend“ um sich, obwohl kein einziger Kommentar das wirklich ist. Damit verwässern Sie „menschenverachtend“ weil Sie andere Meinungen so bezeichnen, nur andere Meinungen. Ich bin ziemlich sicher, dass kein einziger Kommentarschreiber Immigranten verachtet, auch ich übrigens nicht, ich weiss Sie glauben das nicht aber ist mir egal. Sie hingegen verachten alle die nicht Ihrer Meinung sind und bezeichnen sie als Unmenschen, das ist was wirklich gefährlich ist weil es Verleumdung ist. Und solche Äusserungen sind längst salonfähig weil die PC Brigaden die Sprache (und damit die Gedanken) zensieren wollen und die Leute lassen sich das einfach nicht mehr gefallen. Taten, nicht Worte, 13, Taten zählen.

      • Regina Bischof sagt:

        @Sigi Neukomm. – BRAVO !!!

      • Karl von Bruck sagt:

        @Neukomm – Bingo!

      • Sportpapi sagt:

        @Sigi: Natürlich sind die Aussagen hier menschenverachtend.
        Und es ist interessant, wie heftig sich gerade die Leute gegen gewisse Bezeichnungen wehren, die selber gar nicht zimperlich sind in ihrer Wortwahl.
        Taten, nicht Worte zählen?
        Aber die Leute, die sich engagieren, werden als Gutmenschen beschimpft, die gegen das „Volkswohl“ arbeiten.
        Während andere nur mit Parolen um sich werfen und glauben, mit hohlen Parolen könne man Probleme lösen.

      • 13 sagt:

        @ s.N.
        Da bin ich anderer Meinung und da sie andere Meinungen ja so gut akzeptieren…..wer seine sogenannte „Kultur“ über Menschenleben stellt verachtet Menschen (mir kämen da sogar 1-2 andere Wörter in den Sinn. Wer andere als Velastung und sich selber als Bereicherung empfindet auch. Oder wer allgemein nur denjenigen Menschen eine Existenzberechtigung zuspricht, die eine „Bereicherung“ darstellen. Doch auch das in ihrer nun neusten Satire oben das Wort „fairtrade“ so direkt steht, zeigt die Weltordnung, die Sie sich vorstellen.
        Aber zuletzt: ein Stammtisch ist kein Salon.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Und unendliches Gutmenschentum ist unser Untergang. Es verhält sich gleich wie mit den Frauenrechten: es muss genügen, dass Frauen gleichberechtigt sind. Dass die Männer die nächsten 10 Mio Jahre sühnen müssen, indem sie entrechtet werden um die letzten 10 Mio Jahre der Frauenausbeutung gut zu machen liegt nicht drin.

        Dasselbe mit den die letzten 500 Jahre ausgebeuteten Ländern: es muss genügen, die Ausbeutung zz beenden, die Kriegstätigkeiten dort einzustellen, Waffenexporte dorthin zu zu unterbinden und wirtschaftliche Hilfe zu leisten. Diese Länder haben das Recht zu verweigern, uns ihre seltenen Erden, landwirtschaftliche Produkte usw zu verkaufen, auch wenn das für uns einen Rückschritt bedeutet.

      • tina sagt:

        was genau ist verkehrt daran ein guter mensch zu sein?
        ja, wenn dann mal keine waffen mehr exportiert werden und länder nicht mehr ausgebeutet werden, dann bin ich recht sicher, dass flüchtlingsströme kein problem mehr sind

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Teil 2

        Was aber nicht sein kann, nicht sein DARF ist, dass wir uns die nächsten 500 Jahre ausbeuten, unterdrücken und ermorden lassen um für die letzten 500 Jahre Busse zu tun.

        Was jetzt gegenwärtig abläuft ist nichts Anderes, als unserem Untergang entgegen zu laufen und mit ausgebreiteten Armen unsere Schlächter willkommen zu heissen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ tina

        Ich höre genau dann auf ein guter Mensch zu sein, wenn die Menschen zu denen ich gut bin, mir gegenüber schlecht sind.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    @ Regina Bischof

    Und wer beschert uns denn diese Flüchtlinge? Wohl die Ausbeuter und Kriegstreiber, welche von unserer Volkspartei gehätschelt werden.

    Es ist ja genau diese Partei, welche eine gerechte Besteuerung dieser Ausbeuterfirmen verhindern. Da ist ein Milliardenpotenzial, welches nicht ausgeschöpft wird. Eine SVP welche sich für Familien, Alte und Behinderte stark macht? Träumen Sie weiter. Wenn es nach denen ginge wäre man wieder dabei „unwertes“ Leben zu eliminieren. C.B. wird übrigens von seinen Anhängern als Führer bezeichnet. Passt.

    Ich bin übrigens stolze Eidgenossin (ansässig vor 1291) und werde von dieser Partei gehindert, diese Partei zu wählen, die mir eigentlich am Nächsten stehen sollte.

    • Regina Bischof sagt:

      @Tamar von Siebenthal. – Kennen Sie Godwin’s law ? – Sie haben es nun geschafft und sind die erste in diesem Blog. – Bravo, darauf können Sie stolz sein.

      • Jan Holler sagt:

        Nicht nur in diesem Blog. Ist es nahe dem Thema Ausländer, ist schnell klar, welche Haltung sie hat.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Sie haben es nicht verstanden Frau Bischof: SVP liegt bei manchen Grundideen auf meiner Linie, aber sie verdrehen diese derart, dass ich nicht dahinterstehen kann.

        Kriminelle Ausländer gehören ausgeschafft, aber nicht wegen einem Kaugummidiebstahl oder Parkbusse.

        Warum fordert die SVP nicht, dass dee katarische Sklavenhalter und IS Sponsor, welcher auf dem Bürgenstock sein Unwesen treibt, ein Einreiseverbot in die Schweiz bekommt. Oder Veskelberg, oder die Besitzer von Ölfirmen, welche Eingeborene mit Waffengewalt von ihrem Land vertreibt. Warum wird Nestle nicht dafür kritisiert, dass diese Firma der Bevölkerung Zugang zu Wasser verwehrt, auch jetzt, wo sie am verdursten sind?

        Das ist doch keine Volkspartei, sorry.

      • Regina Bischof sagt:

        @Tamara von Siebenthal. – „…aber nicht wegen einem Kaugummidiebstahl oder Parkbusse.“ – Das ist doch völlig absurd, dass Sie so etwas der grössten Partei der Schweiz vorwerfen. Wenn Sie so etwas schreiben, nimmt Sie doch niemand mehr ernst, weil es nichts mit der Realität zu tun hat. – Sie wissen genau, dass wir in der Schweiz kein Problem mit der Toleranz und der Grosszügigkeit gegenüber verurteilten Straftätern haben. Sondern genau das Gegenteil ist der Fall, dass nämlich ganz schlimme Straftaten von unserer (Kuschel-) Justiz so abgeurteilt werden, dass es die Mehrheit der Bevölkerung nicht verstehen kann. Zum Beispiel Reittherapie und Messerkauf im Freigang bei einem Schwerst- und Intensivtäter, respektive Mehrfachvergewaltiger.

      • Regina Bischof sagt:

        @Tamara von Siebenthal. – Und zu Ihrem zweiten Vorwurf: Die Schweizerische Volkspartei ist also noch nicht für die Weltordung zuständig. – Aber wenn es nach Ihnen geht, dann ist die SVP auch daran Schuld, dass es heute geschneit hat, obwohl am Montag der Böög erfolgreich verbrannt wurde.

      • Karl von Bruck sagt:

        @vS – Bingo

        Die S“V“P auf den Punkt gebracht wie sonst selten. Traurig, dass es fuer die Schaffer und treuen Verwalter der gemeinsamen Wohlfahrt der Eidgenossen, des Volkes und des Vaterlandes nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera gibt Mehr als die Haelfte schlaeft heute an Wahltagen nach dem Motto aus: „Nur die allerduemmsten Kelber waehlen ihre Metzger selber!“…..

    • Max Bader sagt:

      @Tamar von Siebenthal: Über 90% der Flüchtlinge in der Schweiz sind vor Sozialisten geflüchtet. Angefangen bei den Osteuropäern zu Zeiten des Kalten Krieges, über die Tibeter, Vietnamesen, den Türken in den 80er Jahren, hinzu den Jugoslawen (Bosnien, Kosovo), bis hin zu den Nordafrikanern, Syrern, Eritreern. Man könnte noch andere aufzählen.
      Die Behauptung nun, dass die SVP, welche das Gegenteil des Sozialismus vertritt, für die Flüchtlingswellen verantwortlich ist, ist wirklich völlig absurd. Es waren vielmehr die Linken, welche mit diesen Leuten ideell oder praktisch verbunden waren.

      • Sportpapi sagt:

        Die SVP vertritt das Gegenteil von Sozialismus? Aber sucht dennoch immer wieder die Nähe zu Putin und Konsorten?

    • Regina Bischof sagt:

      @Tamara von Siebenthal. – „…aber nicht wegen einem Kaugummidiebstahl oder Parkbusse.“ – Das ist doch völlig absurd, dass Sie so etwas der grössten Partei der Schweiz vorwerfen. Wenn Sie so etwas schreiben, nimmt Sie doch niemand mehr ernst, weil es nichts mit der Realität zu tun hat. – Sie wissen genau, dass wir in der Schweiz kein Problem mit der Toleranz und der Grosszügigkeit gegenüber verurteilten Straftätern haben. Sondern genau das Gegenteil ist der Fall, dass nämlich ganz schlimme Straftaten von unserer (Kuschel-) Justiz so abgeurteilt werden, dass es die Mehrheit der Bevölkerung nicht verstehen kann. Zum Beispiel Reittherapie und Messerkauf im Freigang bei einem Schwerst- und Intensivtäter, respektive Mehrfachvergewaltiger.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Dann haben Sie die Konsequenz, welche eine Durchsetzungsinitiative zur Folge gehabt hätte nicht verstanden.

        Ich hätte ja gestimmt, aber nicht zu solchen Bedingungen.

        Nein, die SVP ist nicht an Allem schuld, aber sie begünstigt mit ihrer Politik den Geldadel, ganz egal welchen Verbrechens diese schuldig sind.

      • Regina Bischof sagt:

        @Tamara von Siebenthal. – „Nein, die SVP ist nicht an Allem schuld, aber sie begünstigt mit ihrer Politik den Geldadel, ganz egal welchen Verbrechens diese schuldig sind.“ – Sie verwechseln das mit der FDP. Diese Partei ist dem „Geldadel“ verpflichtet und hörig. Und lassen Sie sich nicht von niederen Gefühlen wie Neid steuern. – Fahren Sie mal von Winti ins Restaurant Blüemlisalp: http://www.bluemlisalp-herrliberg.ch Wenn Sie Glück haben, dann treffen Sie dort Christoph und Silvia beim Wurst/Käse-Salat. Dann werden Sie Ihre Meinung über diese Leute ändern. Ich kenne wenige Menschen, welche noch bodenständiger und authentischer sind, wie die beiden. Ihre Aversion würden Sie sogleich über Bord werfen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Hmmm….. Christöphli leitet im Auftrag der EMS Besitzer diese Firma, fährt diese an die Wand, kauft die Firma für ein Butterbrot und oh Wunder! Die EMS wird eine Goldgrube!!! Ein Schelm, wer Böses denkt…

        Christöphli wettert gegen Subventionen, aber hält selber die Hand auf, wenn er in Genuss derselben kommt!!! Ja, das ist SVP. Sie predigt Wasser und trinkt Wein…

        Sorry nein: wenn ich derart verschlagen sein und über Leichen gehen muss, um reich zu werden, dann bleibe ich lieber mein Leben lang arm.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Was braucht jede Familie 4 Autos und 3 Mal jährlich Flugreisen?

        Unseren Lebensstandard können wir im Westen nicht halten und müssen auch nicht.

        Was ich sehe ist die Tatsache, dass man gerade Männern in Afrika beizubringen hat, dass sie kein Recht auf Nahrung haben, wenn sie nicht arbeiten wollen. Auch ich kenne Entwicklungshelfer persönlich und ohne Ausnahme sind sie frustriert über die fehlende Kooperation der Männer.

        Helfen soll man 1 Mal und wenn sie es dann nicht schnallen, lässt man es eben. Man kann keine Menschen dazu zwingen zu überleben.

    • Roman Meier sagt:

      @ von Siebenthal: Diese Wohstandssuchenden bescheren uns nicht nur Ausbeuter und Kriegstreiber, sondern haben uns auch sogenannte Entwicklungshelfer beschert, die mit ihrem gutmeinenden Wirken in diesen Ländern Krankheiten bekämpfen und die Sterblichkeit reduzieren und so eine unvorstellbare Bevölkerungsexplosion ausgelöst haben, der keine eigene wirtschaftliche und wissenschaftliche Entwicklung dort zugrunde liegt und somit auch keine wirkliche langfristige Lebensperspektive. Wenn diesen Menschen dann auch noch unser Lebensstandard als anzustrebendes Ziel suggeriert wird, dann führt das nicht nur zu den heutigen riesigen Migrationsströmen zu uns, sondern die ganze Welt auf eine beispiellose ökologische und humanitäre Katastrophe zu, gegen die der 2. Weltkrieg ein Kindergeburtstag war.

      • Sportpapi sagt:

        Was anderes als unseren Lebensstandard sollen denn ärmere Menschen in anderen Ländern als Ziel haben? Ist ja nicht so, dass wir Ihnen entgegenkommen würden, indem wir selber etwas verzichten, oder?
        Sind das nicht ganz grundsätzlich die Regeln des freien Marktes, dass eine Angleichung stattfindet, wenn man nicht künstliche Grenzen schafft?

      • Karl von Bruck sagt:

        @SP – Bingo!

        Die zuegellose Globalisierung bringt eine globale chinesierung der Loehne und eine japanisierung der Preise. Da sind saftige Strafzoelle ala Trump insbesondere gegen Lohndoemping viel besser, als ein Lohnabbruch auf chinesisches Nivo, samt einer teuren Schlafkoje im „Kosthaus“ des Lohnsklavenhalters, weil das Restbarloehnchen kaum noch fuer eine Bahnfahrt pro Jahr ins Heimatdorf reicht

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Roxi hat es weiter unten schön beschrieben: wir müssen den Migranten mit klaren Forderungen gegenüber treten, welche sie zu erfüllen haben. Zuviel Nettigkeit schmälert den Erfolg bei der Integration. Rückflugtickets sind eine Option, welche ein Uneinsichtiger gerne in Betracht ziehen darf, schliesslich kann man sich im Vorfeld erkundigen, welches Land sich für seine Lebensgewohnheiten am besten eignet.

    Warum nehmen die arabischen Länder eigentlich keine Flüchtlinge auf? Für Muslime, welche sich mit der westlichen Gesetzgebung schwertun, wäre das doch die ideale Lösung unter ihresgleichen zu weilen. Keine Bikinis, keine Schwulen, keine Religiinsfreiheit… passt doch..

    • Sigi Neukomm sagt:

      Saudi Arabien meinte dazu, dass die Flüchtlinge „eine Gefahr für die innere Sicherheit darstellen“. Kein Witz, habe die tatsächlich gesagt. Hätte jetzt auch nicht gedacht, dass ich mit denen mal einer Meinung bin.

    • Arabische Länder wie Jordanien?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Aah, ist Jordanien das einzige muslimische Land auf Erden. In dem Fall sind alle muslimischen Flüchtlinge Jordanier?

        Wo ist die Bereitschaft der restlichen islamischen Länder ihre Brüder wohlwollend aufzunehmen, wie der Koran es gebietet?

    • Muttis Liebling sagt:

      In Jordanien gibt es mehr Flüchtlinge als in ganz Europa.

    • Sportpapi sagt:

      „Warum nehmen die arabischen Länder eigentlich keine Flüchtlinge auf?“
      Warum müssen wir uns gerade mit denen vergleichen, die wir sonst nicht wirklich als Vorbild haben? Im Gegenteil! Oder sind das die Werte, die wir angeblich hochhalten?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sportpapi

        Nein, wir müssen uns nicht mit deren Werten vergleichen, aber deren Werte entsprechen den Werten von Millionen von Menschen, welche diese bri uns einzuführen gedenken. Warum sich die Mühe machen hierher zu kommen, wenn sie dort die Werte haben, welche sie leben und anstreben?

        Sorry, für diese Werte, welche für die Güllegrube sind, hat es bei uns keinen Platz. Also sollen die dort hingehen, wo die Werte den ihren entsprechen. Ich will keine Leute mit solchen Werten hierhaben und Sie wollen das auch nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Es kommen Leute zu uns, die vielfach mit dem, was in ihren Herkunftsländern läuft, nicht einverstanden sind.
        Ist jetzt nicht so, dass wir lauter IS-Soldaten in die Schweiz gelassen haben, oder?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Nicht? Soviel ich weiss, können IS Kämpfer nicht einmal daran gehindert werden in die Schweiz zurückzukehren weil sie Doppelbürger sind. Doppelbürgerschaft ist ja noch so ein Unsinn, der schnellstens abgeschafft gehört. Man kann nicht 2 Herren gleichzeitig dienen. Schweizer welche pro Diktator stimmen haben kein Anrecht darauf, in einer Demokratie zu leben.

  • Ralph Suter sagt:

    Wozu sollte ich mich einer Asylantenfamilie (In meiner Gegend sind es ja hauptsächlich Gruppen von Eriträern, aber gehen wir mal davon aus, es seien Brüder) aufdrängen? Vielleicht sind diese dunkelhäutigen Menschen schon bestens integriert oder wie einer meiner Freunde einfach schon in der Schweiz aufgewachsen. Jemandem aus einem anderen Kulturkreis zu unterstellen, er sei unfähig sich in unserer Gesellschaft ohne Hilfe der edlen Eidgenossen zurechtzufinden oder keine Formulare ausfüllen zu können, ist etwas vom rassistischsten, was ich in letzter Zeit gehört habe. Integration ist eine aktive Tätigkeit vom einzelnen sich an die Gruppe anzpassen. Inklusion ist das gegenteil, aber das, was der Autor komplett mit Integration gleichstellt, weil er den Asylanten Integration nicht zutraut.

    • Sie müssen ja nicht gerade den erstbesten Dunkelhäutigen in einfachen lauten Sätzen ansprechen, Herr Suter. Aufdrängen müssen Sie sich schon gar nicht und Freundschaften kann man auch pflegen, ohne dem anderen gleich Unfähigkeit zu unterstellen.

      • Ralph Suter sagt:

        Sie haben aber eben leider dieses Schema beschrieben.

        „loszieht und sich mit einer geflüchteten Person oder Familie befreundet,“

        Ich gewinne Freunde mehr so per Zufall, als dass ich mir vornehme, heute suche ich mir einen neuen besten Kumpel.

        „Bieten Sie stattdessen Snacks an. Jeder mag Snacks.“

        Okay, so mach ich das vielleicht, wenn ich ein Tier anlocken möchte, aber Menschen trete ich meist auf Augenhöhe gegenüber

        „steht typischerweise jemand der angesprochenen Familie vor Ihrer Tür und bittet Sie verlegen, einen Behördenbrief zu erklären“

        Okay, ja. Jeder Asylant ist hiflsbedürftig und will was von uns – kein bisschen rassistisch

        „Zum Dank werden Sie … exotischen Speisen und Getränken überschüttet“

        Q.E.D…

      • Erkennen Sie wirklich in jeder zwischenmenschlichen Handlung ein imperialistisches Herabschauen?

        Sie gewinnen Freunde per Zufall? Schön. Ich meist auch, aber man kann dem Zufall ja auf die Sprünge helfen, indem man mal jemand neues anspricht.

        Snacks: Es gibt Kulturen, da läuft viel über das gegenseitige Anbieten von Essen. Ist doch schön.

        Behördenbriefe: Aus meiner Erfahrung eine der grössten Schwierigkeiten für Menschen, die noch nicht sehr lange in der Schweiz sind.

        Exotische Speisen: Ja, mit dem Begriff bin ich haarscharf an der Antirassismus-Strafnorm entlanggeschlittert.

      • Ralph Suter sagt:

        @Tschannen. Nein, nicht jede zwischenmenschliche Interaktion ist imperialistisches Herabschauen, aber ich glaube, Sie beginnen zu verstehen, was ich meine.

        Wenn Sie dazu auffordern, sich speziell mit einer speziellen Gruppe von Menschen zu befassen, anstatt sie einfach wie jeden anderen (gleichwertig) zu behandeln, ist das zwar gut gemeint, hilft diesen Menschen aber nicht so richtig auf ihrem Weg zur Integration.

        Der Vertrag tut etwas, was meiner Meinung nach zu wenig getan wird. Er setzt verbindliche Ziele und Forderungen. Ob man alle anstreben muss, ist eine andere Frage. Aber wenn jemand zunächst einmal gezwungen wird, die Sprache zu lernen, scheitert er nicht an Sprachbarrieren. Dann sind Formulare, Freunde, Arbeitsplatz und Selbstwert keine Probleme mehr.

  • Eric Schal sagt:

    So toll was Herr Tschannen da geschrieben hat. Endlich hat uns jemand eine grossartige Lösung für das Problem geliefert. Danke.

  • loulou55 sagt:

    Mein lieber Markus Tschannen
    Da haben sie ja dem „Mamablog“ was Schönes eingebrockt.
    Wenn sich selbst ein Sigi Neukomm hier die Finger wund tippt, ist der Mamablog definitiv auf dem Radar der rechts-national-konservativen Kampfschreibergilde geortet worden.
    Kein Wunder, explodiert die Kommentarspalte diesmal. Lesen mag man all das Zeugs ja gar nicht, weil eh schon 1000x gesehen.
    Ich werde bei anderer Gelegenheit wieder mal vorbei schauen.

    • Regina Bischof sagt:

      @loulou55. – Ja, Sie können vor den echten Problemen auch gerne die Augen verschliessen. Darin sind die meisten Politiker auch spitzenmässig. Man könnte sich an der heissen Kartoffel ja die Finger verbrennen.

    • Sigi Neukomm sagt:

      @loulou55
      Jetzt schmeicheln Sie mir aber, danke 🙂
      Und ja, normale Menschen lesen auch Dinge die nicht unbedingt ihren ideologischen Vorstellungen entsprechen, darum haben sie im Gegensatz zu den Linken ja auch ein realistischeres Weltbild. Liest man nämlich immer nur die ideologischen Echo-Kammern wie das die linken Internationalisten und Kulturrelativisten tun verliert man schnell den Bezug zur Realität. Verlassen Sie doch mal Ihren Safe-Space, Sie würden sich vielleicht wundern. Ausserdem sind die Blog-Posts von Herrn Tschannen, seines Zeichens Aushängeschild und Gradmesser der postmodernen Degeneration unserer Gesellschaft, natürlich ein gefundenes Fressen.

      • „Aushängeschild und Gradmesser der postmodernen Degeneration“ – Grossartig, ich drucke mir das auf ein Visitenkärtli.

      • Regina Bischof sagt:

        @Sigi Neukomm. – Sehr gute und souveräne Replik von Ihnen.

      • Regina Bischof sagt:

        @Markus Tschannen. – Bravo! Auch souverän. – Kann ich dann die neue Visitenkarte von Ihnen erhalten ?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Die Postmoderne ist vorbei. Sie ist bestenfalls noch von kulturhistorische Bedeutung, wenn überhaupt. Die Frage ist einfach, was nun kommt. Mir schwant da nix Gutes. Oder noch Schlimmeres, je nach dem.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Tschannen
        Langsam langsam, hold your horses, der Disclaimer hier sagt nicht, dass die Kommentare (anders als bei Facebook) dem Tagi gehören, darum bestehe ich auf das Copyright an meinem Kommentar. Ich erlaube es Ihnen aber wenn Sie mir versprechen, Ihre Tochter keiner Hormontherapie zu unterziehen um ihre geschlechtliche Identität nicht noch weiter relativieren. Deal?

      • Sie wissen so viel über mich, Herr Neukomm, es ist beängstigend. *legt die Hormonspritze zur Seite“

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Zufferey
        Die postmoderne Ideologie ist fest verankert und wesentlicher Bestandteil der neuen Linken. Als Framework brauchen sie zwar immer noch den Marxismus aber sonst hat die Frankfurter Schule ganze Arbeit geleistet, der Marsch durch die Institutionen ist bereits vollendet. PC, Genderblödsinn, Kulturrelativismus im Allgemeinen, alles direkt aus dem Handbuch des kleinen Postmodernisten, auch bekannt unter dem Titel „Mein Kampf“ von Adorno, Horkheimer und Habermas. Foucault führt derzeit 24/7 Freudentänze auf in seiner Ecke der Hölle.

      • Marcel Zufferey sagt:

        @Sigi Neukomm: Stimmt, die Postmodernisten haben sich überall in unseren Institutionen eingenistet und führen sich zunehmend so auf, wie die Nomenklatura in der ehemaligen Sowjetunion. Man möchte ihnen manchmal nahelegen, doch wieder einmal Solschenizyn zu lesen, der übrigens in seinem Zürcher Exil damals nur eine Strasse weiter oben gelebt hat, als meine Eltern, item: Wie die Wahlen alleine in Frankreich zeigen, scheint ein immer grösserer Teil der Bevölkerung den gegenwärtigen, auch stark postmodern geprägten Kurs unserer saturierten Eliten nicht mehr weiter zu goutieren. Und genau hier liegt der springende Punkt, der mir persönlich Angst macht: Was folgt auf die postmoderne Sause?

  • Jan Holler sagt:

    Das ist Inklusion und nicht Integration, was hier beschrieben wird. Wenn man das miteinander verwechselt oder gleichsetzt, dann redet man am Thema Integration vorbei.

    • Zu gelungener Integration gehört auch eine Portion Inklusion.

      • Jan Holler sagt:

        Nein, das ist falsch. Die Beziehung Integration Inklusion ist nicht transitiv. Ihr Beitrag dreht sich um Inklusion. Inklusion ist noch viel komplexer als Integration. Wenn man schon mit solchen Begriffen wie Integration operiert, sollte man sie auch richtig anwenden.

    • Jan Holler sagt:

      Man kann völlig integriert sein, aber zugleich überhaupt nicht inkludiert. Man kann aber nicht inkludiert sein, ohne integriert zu sein. Integration ist relativ einfach, Inklusion relativ schwer.

  • Vierauge sagt:

    es gibt übrigens einen sehr guten (allerdings etwas martialischen) Film zu dem Thema „Freundschaft mit Migranten fremder Kulturen“:
    „Gran Torino“ von und mit Clint Eastwood.
    Zum Glück gehen die meisten dieser Freundschaften nicht so aus wie in diesem Film 😉

    • Frank sagt:

      Finde den Film eine pathetische Selbstdarstellung von Eastwood (als Schauspieler und Regisseur) und seinen konservativen Moralvorstellungen. Moral, die einem klischiert mit dem Holzhammer eingetrichtert wird. Nö, danke.

  • Roman Meier sagt:

    Diese ganze Diskussion um Integration wird spätestens dann aufhören, wenn sich unsere Wohlstandsblase (auch die der Journalisten!), in der wir momentan noch leben, aufzulösen beginnt, sei es durch eine allgemeine wirtschaftliche (oder womöglich ökologische) Entwicklung oder durch den unaufhörlichen Zustrom von Wohlstandssuchenden. Die Frage wird dann nur noch sein, wie wir unseren Wohlstand gegen den Zugriff anderer Völker (und illegale Einwandererströme sind so ein nichtmilitärischer Zugriff!) verteidigen und zu halten versuchen. Realistischerweise wird man zugeben müssen, dass eine gewisse weltweite Umverteilung stattfinden muss. Die Frage ist nur in welchem Ausmass. Eine Umverteilung durch die Integration Mio. armer Menschen kann aber sicher nicht die Lösung sein!

    • Muttis Liebling sagt:

      375 begannen die Hunnen Rom zu überrennen und sie haben es überrannt. Die Römer konnten das nicht aufhalten.

      Nun überrennen Nordafrikaner und Araber Europa. Die Zahlenverhältnisse sind eindeutig. Die Europäer werden das ebenso wenig aufhalten können, wie die Römer.

      Politisch zu denken ist die Fähigkeit, mindestens 100 Jahre zurück und 50 voraus zu verarbeiten. Der Sündenfall Europa begann mit der Dampfmaschine und dem British Empire. Nun folgt die Rache. Dass kann niemand aufhalten.

      Heute 500 Mio. Bio- Europäer mit 1.5 kumulativer Fertilität, sprich 30% Bevölkerungsrückgang je Generation. Dagegen eine Totale Fertilität von ca. 5. Das fegt alles weg. Die Einwanderer können es sich leisten, zur Hälfte an der Grenze erschossen zu werden, die bleiben dennoch in der Überzahl.

      • Muttis Liebling sagt:

        Wenn sie politisch klug wären, müssten sie gar nichts machen. Bei 1.5 kumulativer Fertilität gibt es in 200 Jahren keine nennenswerte Menge an Eingeborenen mehr. Dann können die Araber und Nordafrikaner Europa ohne Widerstand besiedeln.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Sehr gute Zusammenfassung, ML, Kompliment! By the way: Schon Ende der Neunzigerjahre ging man davon aus, dass jährlich zwischen 500’000 und 1’000’000 Menschen versuchen, die EU-Aussengrenzen illegal zu übertreten…

      • Sisifee sagt:

        Ach herrje, ML, die Hunnen müssen jetzt auch noch herhalten. Wüssten Sie’s etwas besser, so wäre Ihnen klar, dass die Völkerwanderung / territorialen Verschiebungen dieser Reitervölker nicht immer friedlich, aber durchaus auch mit produktiver, Kulturvermischung und toleranter Assimilation einherging. Migration also als anthropologische Konstante. Ausserdem gab es ganz viele verschiedene Hunnenstämme, nicht einfach „die Hunnen“. Besser mal ein paar Geschichtsbücher lesen als Attila schauen…

    • Zufferey Marcel sagt:

      ‚Wohlstandssuchende‘

      Bemerkenswerte Wortkreation, wirklich! Wir sollten vielleicht (wieder einmal) damit beginnen, die WTO und deren Wirken genauer unter die Lupe zu nehmen, Stichwort Agrarexporte oder etwas konkreter: Die stark subventionierten Agrarüberschüsse aus der EU, die in Schwellenländer exportiert werden und dort die Existenz der ansässigen Bauern vernichten…

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Dann müssen wir halt ALLE erschiessen…..

      • 13 sagt:

        @ Tamar
        Wie ist das zu verstehen?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Ironisch

        Sorry, ich mag mir nicht ständig die braune Plakette anhängen lassen. Ich wähle keine rechten Parteien, was aber nicht heisst, dass ich vor den Problemen, die manche Migranten hier verursachen die Augen verschliessen. Ich bin Realistin und keine RASsistin oder NAzI Braut.

      • Regina Bischof sagt:

        @Tamar & Levi. – Ja, hier im Mamablog die SVP zu erwähnen ist natürlich selbstmörderisch. Da kann man sich gleich ins Knie schiessen, das tut weniger weh. – Tatsache ist, dass diese Partei (welche ich jetzt hier explizit nicht mehr nenne, um dem Beissreflex von euch vorzubeugen), die einzige ist, welche sich dem „schmuddeligen“ Migrationsthema annimmt. Alle anderen wollen sich die Finger an dieser heissen Kartoffel nicht verbrennen. Fakt ist aber auch, dass uns in der Schweiz bereits heute die „Flüchtlinge“ über 5 Milliarden im Jahr kosten. Und die Kosten werden noch viel mehr explodieren ! Dieses Geld fehlt uns in der Familienpoilitik und in der Unterstützung alleinerziehender Mütter, im Bildungswesen, etc. – Wo soll das hinführen ? Welche CH wollen wir unseren Kindern hinterlassen ?

      • Marcel Zufferey sagt:

        Auch eine Ursache der globalen Völkerwanderung im unten stehenden Link. Ich möchte jetzt nicht die ganze globalisierungskritische Leier bringen, weil man mich dann einfach ins Trump-Lager abschiebt (früher wär’s Attac gewesen, aber das ist lange her, die Grenzen sind heute nicht mehr so klar…):

        http://slaveryfootprint.org/ipad.html

      • 13 sagt:

        @ Tamar
        Danke, für die Antwort. Ich konnte es nicht einordnen und habe darum nachgefragt, das ist meine Art. Sie tun aber nun das Gleiche mir gegenüber, was Sie für sich nicht wollen. Sie wollen nicht als R. oder N. bezeichnet werden, das kann ich nachvollziehen? Warum aber stecken Sie mich in die Schublade der weltfremden „Linken“, die Leuten wahllos die braune Plakette anhängt? Das habe ich nämlich gar nicht getan, sondern eben nachgefragt, gerade um mich nicht von Vorurteilen leiten zu lassen.

      • Sportpapi sagt:

        @Regina Bischof: Die SVP ist die einzige Partei, die die Ausländerfrage bewirtschaftet. Lösungen hat sie dazu aber noch nie geboten. Nicht einmal bei der Masseneinwanderungsinitiative war sie in der Lage anzugeben, wie viele Zuwanderer denn zulässig seien. Kein Wunder, denn billige Mitarbeiter in ihren Betrieben braucht es dann schon.
        Und wenn Sie schon von fehlendem Geld für Familienpolitik und Bildung sprechen: Welche Partei möchte ständig Firmen und Reiche entlasten. Und welche Partei möchte sogar den Schutz von Steuerhinterziehern in die Verfassung schreiben?
        Der Ha ss auf Ausländer vernebelt manchmal die Sinne, offenbar!

    • Regina Bischof sagt:

      @Roman Meier. – Sehr guter Post ! – Leider wird es so kommen und keiner der heute verantwortlichen linken Politiker ist mehr im Amt und muss die Suppe auslöffeln. Die geniessen dann in ihrer heilen Welt ihre Superrente von uns Steuerzahlern.

      • Sportpapi sagt:

        Weder das Parlament, noch der Bundesrat, noch die verschiedenen Kantonsleitungen sind links. Entsprechend liegt die Verantwortung für das „Asylchaos“ auch nicht auf linker Seite… Richtig ist aber, dass zahlreiche bürgerliche Politiker hier schnelle und simple Lösungen gefordert haben, und dann aber immer wieder an der Realität gescheitert sind (wofür dann wieder die anderen schuld sind).

      • Paul Levi sagt:

        Die verantwortlichen linken Politiker? Wie können die linken Politiker mit nur 30% die gesamte Verantwortung tragen? Und wie soll das in der Schweiz gehen, wo alle wichtigen Entscheidungen vom Volk absegnet werden müssen?
        Scheinbar wollen Sie sich aus der Verantwortung stehlen und Sie suchen einen Sündenbock.
        Ziemlich weltfremde Einstellung.

      • Regina Bischof sagt:

        @Sportpapi. – Sie sollten Ihren politischen Kompass neu justieren. – FDP und CVP waren einmal bürgerliche Parteien. Heute stimmen die Exponenten der FDP und CVP mit der linken SP im Gleichschritt ab. Die einzige bürgerlich Partei, welche die Werte, die Freiheit, Unabhängigkeit und Demokratie der Schweiz bewahren und verteidigen will, ist die SVP. – FDP und CVP sind eine Mogelpackung und haben jede Glaubwürdigkeit verloren.

      • Regina Bischof sagt:

        @Papi & Levi. – Es ist eine Tatsache und ein Faktum, dass im Bundesrat, ausser den beiden Mitgliedern der SVP, links abgestimmt wird. Wie denken Sie, dass ansonsten beispielsweise die Frauenquote durchgekommen wäre ? Ohne die beiden SP Vertreter inklusive dem Euro-Turbo Burkhalter (FDP) und die Billag/Vignetten Leuthard (CVP) wären solche Anliegen chancenlos. Ergo stimmen die FDP und CVP für linke Anliegen und zwar auch in anderen Bereichen. Das ist eine Binsenweisheit, die auch Ihnen bekannt sein sollte.

      • Sportpapi sagt:

        @Regina Bischof: Wie war das schon wieder mit dem bürgerlichen Schulterschluss?
        Viel mehr stellt sich ja die Frage, ob die SVP eigentlich noch „staatstragend“ bürgerlich ist. Auf jeden Fall ist sie aber eine Mogelpackung. Ausländerfeindlich, ausser wenn es um billige Arbeiter für die eigene Firmen geht. Ansonsten vor allem interessiert daran, Steuerflüchtlinge zu schützen…

      • Muttis Liebling sagt:

        Sozialdemokraten waren noch nie links, sieht man mal von den ersten 2-3 Jahren im 19. Jahrhundert ab. Grüne analog. Ganz kurz mal links, dann aber nimmermehr.

        Das kritische Kriterium ist das Verhältnis zu Besitz. Wer Grundbesitz, ein kleines Eigenheim für zulässig hält, ist Mitte- Rechts, nie Links. Wer Privatwirtschaft akzeptiert, ist definitiv rechts. Wer mehr will, ist rechtsradikal.

        Links kann man nur sein, wenn man den Aktualstatus komplett ablehnt. Kein Grundstück, keine Eigentumswohnung, keine Privatfirma, nichts ausser Wechselwäsche.

        Das gibt es derzeit nirgends in der Welt und damit gibt es Links derzeit nicht. Links ist die Negierung von Besitz aller Art.

      • Paul Levi sagt:

        @Regina Bischof: Sie haben absolut Recht. Wer so weit rechts steht, für den/die ist alles links von ihm/ihr ein linker Haufen. Dann werden sogar FDP-Politiker zu Genossen.
        Scheinbar ist ja sogar Volk total Links, dann jede wichtige Entscheidung wurde vom „linken“ Volk abgesegnet.
        Ich empfehle Auswandern, als einzige echte Rechte in der Schweiz, werden Sie sonst noch verzweifeln in der ultralinken Schweiz.
        Die SVP will gar nicht bewahren, die schauen nur für ihr eigenes Klientel unter dem Deckmantel der Fremden- und EU-Feindlichkeit. Zum Glück fallen 70% der Schweizer nicht auf diese Brunnenvergifter rein.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Regina Bischof

        SVP? Echt jetzt? Welche Werte vertritt denn diese? Jene der Geldsäcke?

        Sorry, ich finde nicht, dass eine Partei irgendwelche demokratische oder freiheitliche Werte vertritt, wenn sie einen Albaner wegen einer Parkbusse oder Ladendiebstahl ausweisen lässt und irgendwelchen reichen IS Sponsoren, Sklavenhaltern und Mördern den roten Teppich ausrollt und das Nachtflugverbot aufhebt. Welche gegen Ausländer wettern und Schwarzarbeiter einstellen. Welche gegen Ausländer wettern und die Zuwanderung von ausländischen Grossfirmen gutheissen, welche ihre Arbeitskräfte gleich mitimportieren. Wenn es eine Partei gibt, welche das Volk am meisten verrät, dann die SVP

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Marcel Zufferey

        Und jetzt soll man dieser Entwicklung Beifall klatschen und tatenlos zusehen?

      • Marcel Zufferey sagt:

        @Tamar: Wohl falsch gelandet hier, Ihre Frage, item: Meine Antwort ist eine Gegenfrage. Ist zwar nicht die feine Art, aber macht nix: Was genau wollen Sie denn gegen die neue, globale Völkerwanderung tun? Und mit welchem konkreten Ziel?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Hmmm…. Stop der Ausbeutung eben dieser Länder. Wirtschaftliche Starthilfen. Stop der Einmischung in interne Krisen dieser Länder.

        Ich bin nicht blöd: die Einmischung der USA in Krisenherde erfolgt nicht aus humanitären Gründen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Es kann ja nicht die Lösung sein, ganz Nahost und halb Afrika in Westeuropa einzuquartieren.

      • Marcel Zufferey sagt:

        @Tamar: Ich bin da etwas fatalistisch und teile die Meinung von ML weitest gehend. Das Problem ist eigentlich unlösbar (geworden). Wir hier im Westen sind sozusagen the promised land für schätzungsweise 90% der Weltbevölkerung. Mehr Mauern, Gesetze oder Polizei helfen da herzlich wenig.

      • Muttis Liebling sagt:

        Hätte man etwas gegen die 2. Völkerwanderung vor Ort tun wollen, wäre das bis 1919 möglich gewesen. Danach nicht mehr.

        Jetzt ist nicht mehr. Die Menschen sind im Süden, der Reichtum im Norden. Der Reichtum wird nicht mehr, er geht nicht zu den Menschen, also müssen die Menschen zum Reichtum.

        Die Erde hat ihre wirtschaftliche Grenzkapazität erreicht. 90% von dem, was im Süden erwirtschaftet wurde, ist nach dem Norden verschifft worden. Jetzt folgen die Südländer ihrem Reichtum, der ist ja schon im Norden, nur sie noch nicht.

        Und sie Südländer gewinnen den Krieg, weil sie viel mehr sind und nichts zu verlieren haben.

      • Regina Bischof sagt:

        @Tamar & Levi. – Ja, hier im Mamablog die SVP zu erwähnen ist natürlich selbstmörderisch. Da kann man sich gleich ins Knie schiessen, das tut weniger weh. – Tatsache ist, dass diese Partei (welche ich jetzt hier explizit nicht mehr nenne, um dem Beissreflex von euch vorzubeugen), die einzige ist, welche sich dem „schmuddeligen“ Migrationsthema annimmt. Alle anderen wollen sich die Finger an dieser heissen Kartoffel nicht verbrennen. Fakt ist aber auch, dass uns in der Schweiz bereits heute die „Flüchtlinge“ über 5 Milliarden im Jahr kosten. Und die Kosten werden noch viel mehr explodieren ! Dieses Geld fehlt uns in der Familienpoilitik und in der Unterstützung alleinerziehender Mütter, im Bildungswesen, etc. – Wo soll das hinführen ? Welche CH wollen wir unseren Kindern hinterlassen ?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        Weil es immer darauf hinausläuft. Sobald ich Kritik übe an unserer Migrationspolitik werde ich in die braune Ecke gestellt.

        Lesen Sie doch einmal die Kommentare von Muttis Liebling und Marcel Zufferey: wir werden in Europa überrant und heissen diese willkommen, obwohl es europas Untergang sein wird, während die Verursacher der meisten Konflikte für Flüchtlingsboote unerreichbar ännet dem grossen Teich sind.

        Und jetzt: sollen wir alle den Bettel hinschmeissen und den Arabern Europa verschenken?

        Im Übrigen bin ich immer freundlich zu allen Menschen, aber manchmal frage ich mich, ob ich (wir) damit nicht einen grossen Fehler machen…

      • Anh Toàn sagt:

        @Zufferey: So wie es uns „dem Westen“ heute geht, ging es der Aristokratie/Klerus/privilegiertes Bürgertum bei der französischen Revolution.

        Bauern wir Mauern, werden diese gestürmt wie die Bastille, Bauen wir Brücken, können wir den Zustrom kanalisieren, kontrollieren und gleichzeitig für Ausgleich, Verbesserung dort sorgen.

        Es ist nun mal „die westliche Welt“, welche den Lauf der Welt bestimmt. Sogar die Chinesen reagieren nur auf die westliche Welt. Wir haben das Problem gemacht, ein winziges Puzzleteil ist, dass die Grenzen Syriens von Franzosen und Engländern gezogen wurden, es gibt keine Syrer.

        Grosse Probleme löst man, wie man grosse Berge besteigt, mit kleinen Schritten. Viele kleine Schritte in die richtige Richtung bringen uns nach oben.

      • 13 sagt:

        @ Tamar
        Nicht von mir, soweit ich weiss. Andererseits….wenn mir das immer wieder passieren würde, würde ich mir mal die Frage stellen, ob es nicht doch an meiner Ausdrucksweise liegt…

      • Marcel Zufferey sagt:

        @Anh Toàn: Der Westen ist sozusagen die gated community, in der alle leben wollen, Stichwort Frontex usw. Im Grossen wie im Kleinen dasselbe Muster. Eines haben Sie allerdings vergessen: In den Herkunftsländern der meisten Migranten finden sich ebenfalls Aristokraten und bourgeoise Elemente- zuhauf sogar: Diese häufig korrupten Eliten verstehen es ebenfalls blendend, ihr Volk auszubeuten. Das wissen wir ja bestens aus den Heimatländern unserer Frauen. Transparency International gibt da alljährlich einen bemerkenswerten Index heraus…

      • Anh Toàn sagt:

        @Marcel Zufferey „Diese häufig korrupten Eliten verstehen es ebenfalls blendend, ihr Volk auszubeuten. “

        Ja klar, aber wer besticht diese korrupten Eliten? Nicht das Volk dort, die bestechen kleine Beamte, aber um die Eliten zu bestechen, reicht deren Geld nicht, aber das der westlichen Wirtschaft schon. Warum haben die alle Krieg? Um einen Grund zu haben, Waffen zu kaufen. Warum wollen die Waffen kaufen. Weil es Kick-Backs gibt. Kraftwerke sind auch gut. Vielleicht eine Anleihe ausgeben am internationalen Kapitalmarkt: Unsere Pensionskassen haben da auch einen Teil von.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Sie sprechen Menschen in Schwellenländern also jede Form von (wirtschaftlicher) Selbstbestimmung ab und glauben ernsthaft, ohne den Westen würden die Völker in diesen Ländern in absoluter Gerechtigkeit leben? Sie machen es sich schon ein bisschen einfach. Das der Westen seine Interessen global rücksichtslos wahrnimmt, ist unbestritten. Aber vor der Kolonialzeit ging es in vielen (von den Kolonialmächten künstlich erschaffenen) Ländern überhaupt nicht besser zu und her, ganz im Gegenteil.

  • Bea sagt:

    Bitte den Koran lesen – dann platzt die Illusion vom Integrationswillen seitens der islamistischen Zuwanderer wie die berühmte Seifenblase.

    Jeder so bereicherte Europäer darf sich natürlich weiter um Integration bemühen, bemühen, bemühen ….

    • Sisifee sagt:

      Nun ja, da bin ich aber froh, werden wir nicht an der Bibel gemessen. Ist ja auch grauslich, widersprüchlich und zudem veraltet, was da steht.

    • Paul Levi sagt:

      Haben Sie denn wirklich den Koran gelesen? Und haben Sie das auch wirklich verstanden, wie das genau gemeint war? Dann müssen Sie ja eine Islamwissenschaftlerin sein. Oder Sie haben einfach nur davon gehört, was dort angeblich schlimmes darin stehen soll.
      Wieso verhalten Sie aber weitgehend die meisten Muslime in der Schweiz friedlich und sind gut integriert (sind sogar in der Nati)? Haben die denn den Koran nicht gelesen?
      Es spielt eben absolut keine Rolle, was in diesem Buch steht, sondern wie die Leute handeln. Die guten Erfahrungen in der Schweiz zeigen, dass die Muslime weitgehend ganz normal handeln und nicht die Räubergeschichten im Koran befolgen.

      • Muttis Liebling sagt:

        Er hat doch den Koran nicht gelesen. Der Koran ist viel friedlicher als das Alte Testament, weil der Koran 4000 Jahre später geschrieben wurde.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Levi
        Was? Den Koran versteht man also nur wenn man Islamwissenschaftler ist? Genau, alle Moslems sind ja bekanntlich Islamwissenschaftler. Oder wollen Sie behaupten, die verstehen den Koran auch nicht?

      • Paul Levi sagt:

        @Sigi Neukomm: Das ist ein guter Punkt. Tatsache ist, dass das es nicht einfach ist, solche alten Bücher genau zu verstehen. Deshalb gibt es ja Leute die einem dabei helfen, meistens Imane genannt. Dabei kommt es sehr stark darauf an, wie man den Text interpretiert.
        Ich denke, dass Frau Bea den Koran nicht gelesen hat, wie auch ich nicht.
        Wie gesagt, wichtig ist nicht was im Buch steht, sondern was die Leute daraus machen. In der Schweiz wird der Koran weitgehend moderat verstanden.

    • Vierauge sagt:

      den Koran brauche ich nicht lesen, um mich mit anderen Leuten anzufreunden (egal ob mit Moslems, Atheisten oder Ihnen). Das geht wirklich so, zumindest manchmal, wie es unser Blogger beschreibt.
      Immerhin schreiben Sie freundlicherweise „islamistische Zuwanderer“; die allermeisten sind aber gar keine Islamisten, sondern mehr oder weniger ernsthafte Moslems, die genauso Frieden wollen wie wir.

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Tatsache ist, dass die europäische Flüchtlingspolitik keinem Land, deren Flüchtlinge wir aufnehmen etwas bringen, im Gegenteil: die bestausgebildetsten (und die Verbrecher) schaffen es bis hierher, während die ungebildete Bevölkerungsschicht in diesen Ländern verbleibt.

    Das einzige was nützt, ist nachhaltige Hilfe zu Selbsthilfe in diesen Ländern, so dass die Leute in ihren Heimatländern bleiben.

    Massenmigration ist eine naive Vorstellung, die nicht funktioniert und nie funktioniert hat.

    • Alain Surlemur sagt:

      Andersrum, Herr von SIebenthal. Die gut ausgebildeten haben keine Anlass ihre Heimat in Richtung Europa zu verlassen. Aber den Kriminellen, Kranken, Geistesschwachen und Ungebildeten wird der Versuch nahe gelegt…

      Öffnen Sie die Augen…

    • Anh Toàn sagt:

      Sie meinen also, die Flüchtenden können gar nicht beurteilen, ob zu flüchten ihnen hilft?

      Sie meinen zu wissen, es wäre für die besser zu bleiben?

      Kennen Sie deren Realitäten so gut, viel besser als die selber?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Anh

        Richtig lesen hilft. Ich schrieb: es nützt diesen Ländern nichts znd nicht, es nützt dem Flüchtling nichts.

      • Anh Toàn sagt:

        Aus den wenigsten armen Ländern laufen die Menschen in Massen weg. Sie laufen aus den Ländern weg, wo es keine Chancen gibt, irgendetwas aufzubauen.

        Würden Sie in Syrien bleiben mit Ihren Kindern, wo es keine Schulen gibt, keine Medikamente und das Land aufbauen. Was würden Sie in Syrien, in Eritrea, in Somalia konkret tun für ihr Land?

        Nicht Armut treibt Menschen weg, Hoffnungslosigkeit treibt Menschen weg.

      • Anh Toàn sagt:

        Ach so, wie der Geflüchtete Dawit Isaak, der obwohl er in Schweden die Staatsbürgerschaft bekam, nach Eritrea zurückging um eine freie Presse aufzubauen. Und jetzt seit bald 20 Jahren im Knast sitzt, oder schon lange tot ist, einen Prozess gab es nie, der Cheffe Eritreas sagte, als Warnung an Leute mit ähnlichen Absichten zum Aufbau seines Landes, er werde nicht freigelassen und er bekäme keinen Prozess, sie wüssten, wie sie mit solchen umzugehen haben.

        Würden Sie da auch Ihr Land aufbauen?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Anh

        Irgendwie legen Sie es immer darauf an, mir die Worte im Mund umzudrehen.

        Viele Länder wurden nicht ohne „Hilfe“ der westlichen Länder arm, also haben diese für wirtschaftlichen Aufschwung zu sorgen in jenen Ländern, die sie ausgebeutet haben.

        Und wenn in Kriegsgebieten doch auch Frauen und Kinder gefährdet sind, warum kommen denn so viele junge Männer alleine her?

        Der Syrienkonflikt wird künstlich in die Länge gezogen aus wirtschaftlichen Gründen. Das Assadregime geht den USA am Hintern vorbei, es ist die verweigerte Ölpipeline, welche ursächlich für die Einmischung ist.

        Das Volk hat es nicht geschafft, Assad zu stürzen, sie hätten Erholungszeit gebraucht, um sich neu zu formieren und nicht 1000000 Tote und Massenflucht.

    • 13 sagt:

      Es geht hier nicht um Migration, sondern um Integration derjenigen Flüchtlinge, die schon hier sind. Und für diese wäre etwas Freundlichkeit sinnvoll, da ihnen Selbsthilfe im Land, in dem sie nicht mehr sind und auch nicht so rasch zurückkönnen wenig bringt.
      Aber ansonsten: Welche Massen? Haben Sie da Zahlen dazu?

      • 13 sagt:

        Ups, zu früh…

        Zahlen auch insbesondere zum Anteil der Verbrecher unter den Flüchtlingen? Und wie verhält sich Ihre Aussage mit der immer wieder gehörten Aussage, dass die Flüchtlinge uns auf der Tasche liegen, weil sie angeblich so bildungsfremd sind?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Klar muss man den Menschen welche hier sind Schutz und Obdach bieten, aber langfristig müssen die Konflikte in den Ländern beigelegt werden, aus denen diese Leute fliehen. Und die Probleme, welche einige dieser Leute hier in Europa bereiten sollten auch nicht länger unter den Teppich gekehrt werden.

      • 13 sagt:

        „Und die Probleme, welche einige dieser Leute hier in Europa bereiten sollten auch nicht länger unter den Teppich gekehrt werden.“

        Richtig. Solche Leute sollte geahndet und wenn notwendig bestraft werden. Gleich wie europäische Straftäter auch. Ich sehe da keinen Unterschied. Sie?

    • Sportpapi sagt:

      Nie funktioniert hat???

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Die einen sind bildungsfremd und erhalten Sozialhilfe und Andere wollen studieren und kosten ebenfalls Geld.

        Mir muss auch niemand mehr mit dem Arbeitswillen von Flüchtlingen kommen. 2015 liessen sich für ein Projekt in der Landwirtschaft nicht einmal 20 Freiwillige finden.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Und: 87% der Straftaten in der Schweiz werden von Ausländern verübt….. ouups

      • Christoph Bögli sagt:

        Ja man denke nur an die europäische Massenmigration in die USA oder noch etwas früher, jene Heerscharen von Germanen, die nach Grossbritannien zogen. Wenn man bedenkt, was aus den Ländern geworden ist, überkommt einem ja in der Tat das kalte Grausen..;)

      • Charlotte sagt:

        Bögli, warum? Die Migranten bakamen kein Rundumwohlfühlpaket, mit Bediensteten und Sklaven die alles leisten und bezahlen. Heute müssen die „armen Flüchtlinge“ nichts leisten. Und die Aussage von Herr Tschannen: „…auch von geflüchteten. Deutschkurse, Akzeptieren von Gesetzen, Rückzahlung von Asylleistungen … alles ok. “ sind alternative Fakten, ohne Beleg. In den Deutschkursen werden keine Anwesenheitskontrollen gemacht, geschweige denn Prüfungen die sie zu bestehen haben. Gesetze akzeptieren, ha, ha, er soll mal auf den Klaraplatz oder vor die Reitschule. Sozialhilfe zurückzahlen ? http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/sozialhilfe-bleibt-oft-ein-geschenk/story/23727056 Für sie gilt dumm bleiben, Kinder in die Welt stellen, und es sich gut gehen lassen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Stimmt, die USA funktioniert wunderbar, nachdem die eingewanderten Europäer (übrigens hauptsächlich internierte Verbrecher) die native Bevölkerung ausgerottet haben und nun die Abkömmlinge der von ihnen importierten Sklaven diskriminieren. Ja, die USA ist ein gutes Beispiel….

      • Roman Meier sagt:

        @ Bögli: Sie bringen da etwas durcheinander! Frühere Heerscharen von Völkerwanderern und Eroberern konnten sich nicht darauf verlassen, dass sie in dem Land, in das sie einwanderten, erst mal gut von der Sozialhilfe der Einheimischen leben konnten. Aus diesem Grund waren es garantiert die Stärksten und Besten, die damals kamen. Bei der heutigen Völkerwanderung kommen zwar nicht die Allerschwächsten, aber doch lauter Gescheiterte und Verlierer, die ohne unsere Sozialhilfe NULL Chancen hätten, sich hier zu etablieren.

      • tina sagt:

        tamar, ja das stimmt vielleicht, aber schau dir das genauer an:
        – von ausländern, die extra in die schweiz kommen, um verbrechen auszuüben und dann wieder gehen. das ist organisiertes verbrechen. mafia. das sind keine flüchtlinge.
        – in den statistiken werden die anzeigen und verdächtigen gezählt, nicht die verurteilten. ausländer werden häufiger angezeigt als schweizer. ist so.
        – den meisten wir illegaler aufenthalt angekreidet oder was damit zutun hat. kunststück, nicht? wenn man doch weiss, dass man abgewiesern werden wird, dann versucht man es eben etwas versteckter
        – die meisten delikte werden von jungen männern ausgeübt, egal welche nationalität (das hat nachvollziehbare gründe wie grössere risikobereitschaft). flüchtlinge sind grösstenteils junge männer.

      • Vierauge sagt:

        in meinem Herkunftsland hat sie funktioniert, 1945-47 und 1990-95. Und glauben Sie nicht, die Vertriebenen oder die Russlanddeutschen wären damals willkommener gewesen wie die Flüchtlinge heute. Und ja, sie waren genauso aus einem anderen Kulturkreis! Und Deutschland ist trotzdem nicht untergegangen, sondern hat langfristig (!) sehr profitiert.

      • tina sagt:

        wer am rande steht und finanziell schlecht dran ist, egal welche nationalität, der begeht eher verbrechen. flüchtlinge gehören natürlich in die kategorie.
        so relativiert sich die verbrecherstatistik enorm.
        siehe wikipedia dazu. man braucht nicht mal tief zu recherchieren bei der frage, warum etwas so ist wie es ist. aber fragen muss man sich schon und antworten suchen

      • Charlotte sagt:

        Tamar, nun ja, freuen wir uns auf’s Ausgerottet werden, dann können ja die Muslime und Afrikaner übernehmen. Oder noch besser, leben sie mal ohne die Errungenschaften der Amerikaner.

        Vierauge, doch, doch, die Russland-Deutschen sind wesentlich anders, als das was jetzt hineinströmt.

        Keine Integration, 99 % Rückschaffung aller, und Abschaffung vom Asylrecht. Oder aber wie die anderen Länder, 1 Jahr staatliche Unerstützung. In Kanada z.B. werden viele in Familien aufgenommen, auf deren Kosten. Sollen die Sozis mal beweisen wie lieb sie sind wenn sie nicht dafür vom Steuerzahler bezahlt werden.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ tina

        Das weiss ich! Doch was tut unsere Politik dagegen? Nichts! Wir beherbergen Verbrecher, weil sie sus humanitären Gründen nicht ausgewiesen werden dürfen, obwohl diese die humatnitären Rechte unserer Bevölkerung gefährden…

        Das ist ein Witz!

        Die zunehmende Gefahr von radikalen Islamisten in Europa wird ignoriert, anstatt bekämpft. Und da wundert man sich über den Zulauf bei den Rechten?

        Ich versuche so fair wie möglich zu leben, kaufe möglichst faire Produkte, spende regelmässig usw und trotzdem soll ich sühnen für die Verbrechen von Grossfirmen, welche diese Länder ausbeuten und die USA und China, welche einen Grossteil dieser Flüchtlinge produzieren bleiben verschont, weil sie per Gummiboot so schlecht erreichbar sind.

      • Sportpapi sagt:

        @tamar: Helfen Sie uns doch, den Witz zu verstehen. Was sollen denn „die Politiker“ tun? Alle einsperren? Das Militär an die Grenze und dicht machen?

      • tina sagt:

        du hast mich offensichtlich nicht richtig verstanden. es verhält sich nicht so mit der verbrecherstatistik wie du denkst. wenn die mafia hier verbrechen ausübt, dann hat das nichts mit flüchtlingen zu tun. sondern organisierte verbrechen werden ausgeübt indem man ins land kommt und dann sowieso wieder geht. das erscheint dann in der ausländerkriminalität und die leute kreiden es im kopf den asylbewerbern an

        all die von mir aufgeführten gründe relativieren deine zahl. einwanderer sind nicht krimineller.

      • tina sagt:

        wo ich dir zustimme: die leute kommen, weil sie ausgebeutet werden von „uns“. auch die wollen nicht zahlen für diese ungerechtigkeit, so wenig wie du.

        meine vorfahren waren wirtschaftsflüchtlinge. kann ichs ihnen verübeln? man kann die leute nicht abhalten, ihr glück woanders zu suchen, die leute gehen sowieso dahin, wo sie bessere chancen sehen.

        unter leuten, die sich in ihrem wohlstand bedroht sehen, haben extremisten leichteres spiel. das ist ein grund zur sorge und ich finde auch, man muss das diskutieren

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Kriminelle zurückschaffen lieber Sportler. Und zwar nicht nur den eritreeischen Vergewaltiger, sondern auch den kriminellen amerikanischen Rohstoffhändler.

      • Sportpapi sagt:

        Gute Idee, tamar. Und warum schon wieder macht man das nicht?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Hmmm… weil das Leben krimineller, ihres Lebens gefährdeten Gesocks mehr Wert hat, als diese der schweizer Bevölkerung (inkl Ausländer)

      • Sportpapi sagt:

        @Tamar: Es gibt Länder, die noch die Todesstrafe kennen. Die Schweiz gehört nicht dazu. Ausserdem müsste so eine Strafe dann auch angemessen sein. Und vor den Leuten, die bei uns im Gefängnis sitzen, müssen Sie ja gerade keine Angst haben.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ tina

        Genau, die Problematik nicht verschweigen.

        @Sportler

        Wir haben hier genug Mörder, Vergewaltiger und Strassenräuber, da braucht man nicht noch welche zu importieren. Unsere lächerliche Justiz lädt die Verbrecher der ganzen Welt ja geradezu zu uns ein. Ausschaffen fertig. Der Deliquient hat die Konsequenzen für sein Tun zu tragen und nicht ich, oder Sie. Es ist nicht unsere Aufgabe, das Justizsystem anderer Länder zu befehligen. Ausserdem hat die USA auch die Todesstrafe.

        Nein, vor jenen die im Gefängnis sitzen habe ich keine Angst, aber davor wenn sie rauskommen. Vergewaltigung: 6 Monate Mord, nach 12 Jahren. Tolle Aussichten.

      • Sportpapi sagt:

        „Unsere lächerliche Justiz lädt die Verbrecher der ganzen Welt ja geradezu zu uns ein. “
        Aha, Willkommenskultur, einmal mehr. Nun ja, genau genommen ist es der Gesetzgeber, der die Gesetze schreibt und die Strafen festlegt. Also im wesentlichen die bürgerlichen Parteien, die ständig an diesen Schrauben weiterdrehen.
        Aber man kann nun mal nur ausweisen, wenn das auch umsetzbar ist.
        Letztlich ist es aber schon seltsam, wieso wir in Zusammenhang mit Flüchtlingen immer wieder auf die paar Schwerverbrecher kommen, die auch aus diesem Kreis stammen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sportpapi

        Es sind nicht ein paar, sondern ein paar Hundert und wenn wir dem nicht Einhalt gebieten, werden es bald ein paar Tausend sein…

  • Carla sagt:

    Ja- so geht In etwa Integration. Und wenn der/die neue-„fremde“ NachbarIn keine Kinder hat, kannst du ihn trotzdem zum Znacht einladen, nach dem du ihm/ihr schon smal-Talk geführt hast.
    Und wenn du keine Neue Nachbarn hast, aber trotzdem auf aussergewöhnliche Begegnungen mit folgender Möglichkeit von Freundschaftsaufbau hast, geh auf http://www.gemeinsamznacht.ch coole Sache und funktioniert tipptopp. Einmal etwas Mut braucht es-der Rest geht von allein. Viel Spass!

  • Y. Steinemann sagt:

    Das Schweizersche Rote Kreuz tut genau dies seit über 20 Jahren in verschiedenen Kantonen mit dem Projekt „Mitten unter uns“, das allein im Kanton Zürich jährlich etwa 450 Kinder und Jugendliche mit Schweizer Familien in Kontakt bringt. Freiwillige, ob Familien oder Alleinstehende, sind herzlich eingeladen zur Mitarbeit.

  • Lexi sagt:

    Vielen Dank Herr Tschannen für die inspirierenden Worte. Klar, auch wenn es in der Realität nicht immer so einfach ist wie im Beispiel beschrieben, man soll wenigstens offen sein und einen Versuch wagen sich fremden Kulturen zu öffnen. Die Caritas bietet mit dem Projekt „mit mir“ Patenschaften an um mit Kindern aus schwierigen Verhältnissen ein bis zwei Nachmittage im Monat zu verbringen. Ich habe mich sogleich heute angemeldet und bin gespannt was ich damit bewirken kann! N

  • Sportpapi sagt:

    Integration funktioniert in erster Linie über die Schulen, weil die Politik da nicht verhindern können, dass die Flüchtlinge teilnehmen.
    Ansonsten ist es doch schräg, dass man Flüchtlingen vorwirft, sich nicht selber versorgen zu können, nicht zu arbeiten – während man gleichzeitig schon gemeinnützige Arbeiten in der Regel verbietet. Flüchtlinge sollen sich integrieren, sie werden aber möglichst separiert gehalten, damit sie sich ja nicht integrieren…
    Auf der anderen Seite ist es auch nicht so einfach, wie beschrieben. Mag sein, dass man ein paar tolle Stunden miteinander erlebt. Aber wenn man dann einen neuen Termin vereinbart, kann es auch sein, dass niemand kommt.
    Zuletzt: Erstaunlich, was viele hier wissen, die vermutlich noch nie mit Flüchtlingen wirklich zu tun hatten!

    • Anh Toàn sagt:

      „Integration funktioniert in erster Linie über die Schulen, weil…..“

      weil sich nur integriert, wer hier aufwächst. Menschen ändern sich nicht mehr, die meisten spätestens ab 30 Jahren, aber die Menschheit ändert sich über neue Generationen.

      Die Italiener oder Spanier die Einwanderten, waren auch nie integriert, aber deren Nachkommen waren es.

      Darum ist es so wichtig, mt z.B. städtebaulichen Massnahmen für Durchmischung zu sorgen. Wenn man „Ghettos“ entstehen lässt, entstehen Parallelgesellschaften, das tauglichste Mittel dagegen ist weder Verschleierungsverbot noch Handschlagszwang noch Integrationsvereinbarungen oder noch schlimmer Islamgesetze, sondern Raumplanung, sozialer Wohnungsbau.

      • Sportpapi sagt:

        Weil öffentliche Schulen eine Pflichtveranstaltung für alle sind. Oder zumindest fast, wie wir gestern gesehen haben… Und weil dort Sprache und Kultur vermittelt wird.

      • Anh Toàn sagt:

        Ja, aber wenn in gewissen öffentlichen Schulen und Kindergärten und öffentlichen Spielplätzen und und und.., nur Migrantenkinder sind, in anderen aber nur Schweizer Kinder, wird die Schule eben zu einer nutzlosen „Pflichtveranstaltung“ im Sinne von Integration.

  • Hans Müller sagt:

    Integration heisst nicht nur nett sein (v.a. wenn man was will) und die Sprache lernen. Es heisst auch für sich selbst sorgen, Steuern zahlen, dem Staat nicht zur Last fallen und nicht religiöse Fanatiker und Nationalisten noch in der Dritten Generation zu produzieren. Wenn das alles klappen würde (was es ja offensichtlich nicht tut, wie man jeder beliebigen Statistik entnehmen kann), müsste man diese Diskussion ja gar nicht führen. Romantisch-verklärtes „Aufeinander-zu-gehen“ ist da nicht sehr zielführend, es geht auch gar nicht mehr, bei dieser Zuwanderungsmenge. Und was soll das bitteschön für eine Freundschaft sein, bei der die eine Seite einseitig fordert und profitiert, während die andere Seite die Pflichten auferlegt bekommt?

    • M. Künzli sagt:

      Mit viel Bürokratieaufwand werden sehr viele Willige daran gehindert zu arbeiten, das ist leider auch traurige Wahrheit. Zudem wir einem auf dem Sozialamt erzählt, dass nicht arbeiten mehr Geld gibt und davon lassen sich Unmotivierte schnell leiten. Was die Freundschaft betrifft, kann ich hingegen nur sagen, dass da definitiv nicht nur eine Seite profitiert. Man wird üppig bekocht, die Kinder werden zum spielen eingeladen, es wird geholfen, mit angepackt. Bei uns habe ich eher dass Gefühl, dass wir mehr profitieren als andersherum.

    • Paul Levi sagt:

      Dann stelle ich mal eine ganz einfache Frage: Würden Sie denn so einen, der religiöse Fanatiker in der dritten Generation produziert, anstellen?
      Nein? Ein bisschen verständlich, wer würde so einen „Schmarotzer“ schon anstellen wollen. Doch wie soll denn so einer für sich selbst sorgen, Steuern zahlen und dem Staat nicht zur Last fallen?
      Wenn man vor lauter Vorurteilen die Leute ausgrenzt, dann wird die Integration nie klappen.

      • Hans Müller sagt:

        Was für Vorurteile? Die Sozialausgaben in der Schweiz steigen parallel mit der Migration massiv an. Jemand, der aus Afghanistan kommt, kaum je zur Schule gegangen ist und ausser dem Koran wenig anderes kennt, wird in den meisten Fällen das Leben lang vom Staat abhängig bleiben und sicher nie viel Steuern zahlen. Und dass Sozialhilfeabhängigkeit vererbt wird, ist längst Realität, sieht man in Frankreich und Deutschland schon lange und auch in der Schweiz sieht man das vermehrt. Die gleiche Entwicklung sieht man beim religiösen Fanatismus (UK, DE, FR, BE…). Man kann natürlich auch den Kopf in den Sand stecken und so tun, als gäbe es diese importierten Probleme nicht und als würden sie sich mit der Zeit in Luft auflösen. Aber das ist nicht der Fall. Das ist nur naiv.

  • Anh Toàn sagt:

    Ich beuge mich regelmässig über unsere neun Monate alte scheizerisch-vietnamesische Koproduktion und mache: „Sag‘ mal Integrationsvereinbarung“.

    Wer die „richtigen“ Schweizer Eltern hat, muss sich nicht integrieren, ein Rolli K., ein Roman Meier sind nicht integrationsfähig: Die verlangen, dass sich die Welt un sie ihnen anpasse, also sich nicht verändere, statt sich fähig zu machen, sich der sich verändernden Welt anzupassen. Die Flüchtenden müssen weg, weil sie sich sonst fremd fühlen, in ihrer Welt, die nicht mehr so ist, wie die, in welche sie vor langer Zeit geboren wurden. Und die EU soll auch wieder weggehen. Alles Neue soll weggehen, damit die Welt stur und starr wird wie sie selbst: Die sind nicht integrationsfähig.

    • Anh Toàn sagt:

      Wie heisst es bei Gotthelf, „Geld und Geist“:

      Aus den Fenstern sieht man die Berge, die so kühn und ehrenfest Trotz beten, dem Wandel der Zeiten, dem Wandel der Menschen“:

      Der Wandel kommt von aussen und ist negativ, immer!

      Das Gegenteil, die Moderne, findet sich dann bei Dylan, The times they are a changing:

      „You’re old road is rapedly aging
      Get out of the new one
      If you can’t lend your hand
      for the times they are changing“

    • Sigi Neukomm sagt:

      Nicht jede Veränderung ist eine zum Besseren, nicht alles Neue ist gut oder besser als das Alte. Manchmal muss man einen Schritt (oder zwei) zurück um vorwärts zu kommen. Ich muss mich nicht damit abfinden, dass meine Kultur zerstört wird.

      • Anh Toàn sagt:

        „Ihre Kultur“ herr Neukomm, haben Sie, wenn sie damit eine Schweizerische Kultur meinen, von Ausländern: Zuerst von den Griechen und den Römern, dann von Arabern, welche uns brauchbare Zahlensysteme und damit Wissenschaft ermöglichten, manches davon ursprünglich von den Chinesen, von Erasmus von Rotterdam, von Luther, von Decartes und Kant, von Schiller und Goethe, Mozart und Beethoven.

        Was ist originär schweizerische Kultur? Die Kuckucksuhr kommt aus dem Schwarzwald, das Alphorn wurde vermutlich von den Didgeridoos angekuckt (etwas Ironie muss sein), vielleicht das Edelweisshemd?

      • maia sagt:

        Nein, das müssen Sie nicht – deshalb ist Integration ja so wichtig!

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Toàn
        Ich meine die europäische Kultur. Und hören Sie bitte mit dem „die Araber, Chinesen usw haben…..“ auf. Technologietransfer hat nichts mit Kulturzerstörung zu tun. Ausserdem sind speziell Araber und Chinesen sehr auf ihre Kultur bedacht und lehnen äussere Einflüsse strikte ab wenn diese keinen offensichtlichen Nutzen bringen. Zum Teil auch wenn sie einen offensichtlichen Nutzen haben, ist ihr gutes Recht.
        Natürlich können Sie jetzt Edelweisshemden lächrlich machen, es zeugt allerdings eher davon wie wenig Respekt Sie vor einer anderen Kultur haben. Ich bin sicher solch minderwertige kulturellen Dinge wie Edelweisshemden sind weit unter Ihrem Standard und Ihrer ach so überlegenen Kultur, darum sind Sie ja auch hier und nicht in Vietnam, oder?

      • Anh Toàn sagt:

        Meine Frau ist Vietnamesin ich bin Schweizer, mit langer Nase, mein Vater hat auch eine lange Nase, meine Grossväter hatten lange Nasen. Aber ich habe Respekt vor der „vietnamesischen Kultur“, aber keine Ahnung, was das sein soll, die sind nämlich alle anders, aber irgendwie gleich wie hier: Vom Migrationsamt angesprochen, warum denn die Vietnamesin mir nicht fremd sei, habe ich gesagt, ich erkenne in der Reisbäuerin die Gemeinsamkeiten zur kleinbäuerlichen Herkunft meines Vaters und der asiatischen Arbeits- und Sparsamkeitsethik, dem asiatischen Wertekanon der die Pflichten und nicht die Rechte betont, den Protestantismus meiner Mutter.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @maia
        Intergration hat von den zu Intergrierenden auszugehen, nicht von uns. Sie müssen sich unserer Kultur anpassen. Aber genau hier liegt das Problem, Menschen aus änlichen Kulturen können sich integrieren, die anderen nicht wenn sie das nicht unbedingt wollen. Integration bedeutet die Kutur und die Bräuche des Gastes zu übernehmen, nicht umgekehrt. Ganz nach dem alten Spruch: When in Rome, do as the Romans do. Wenn ich muslimische, afrikanische usw Kultur erleben will gehe ich dorthin, hier hat diese Kultur nichts zu suchen und ist fehl am Platz, ausser im Museum natürlich.

      • 13 sagt:

        @ S.N.
        Ich finde die Frage von Anh nicht ganz falsch. Wenn ich Ihre Beiträge lese, muss ich sagen, dass Ihre Kultur ganz klar nicht die Meine ist und ich bin Europäerin wie Sie. Ich kann mich mit ihrem Gedankengut oder Ihren Bräuchen, nur zu sich zu schauen und alles andere als „fremd“ zu empfinden, nicht identifizieren. Hingegen mit einer guten muslimischen, weltoffenen Freundin sehr gut, denn wir sind auf einer Wellenlänge., gleich wie mit der afrikanischen Kommilitonin an der Uni. Kultur ist wichtig, aber man sollte sich nicht dahinter verstecken, sondern den Individualismus der Menschen sehen. Dann ist das Fremde nicht ganz so bedrohlich.

  • Sigi Neukomm sagt:

    Ein typischer Artikel der subjektive Gefühle und realitätsfremde Träumerei über Tatsachen stellt.
    Ein norwegisches Forschungsprojekt (Nordic Economic Policy Review) des Nordischen Ministerrates das vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde zeigt das genaue Gegenteil: Integration funktioniert eben nicht. Eine Erkenntnis der Studie ist, dass nach 5-10 Jahren nach Ankommen der Migranten, trotz grössten Anstrengungen von Seite des Staates und der Bevölkerung, dass sich deren Abhängigkeit vom Staat massiv erhöht. Die Studie wurde auch in den anderen Skand. Ländern durchgeführt und wird Ende Monat an einer Konferenz vorgestellt. In allen Ländern sind die Ergebnisse gleich. Skandinavien gilt übrigens als vorbildlich was Integrationsbemühungen anbelangt. Wir sollten endlich aufwachen.

    • Sportpapi sagt:

      „Wir sollten endlich aufwachen.“
      Und was tun? Unsere Integrationsbemühungen verstärken? Oder was?

      • Sigi Neukomm sagt:

        „Integrationsbemühungen verstärken?“
        Ja genau, more of the same…….hat schon immer gut funktioniert. Vielleicht sollten wir ehrlich analysieren warum das geschieht und dann Massnahmen ergreifen. Die Linken wollen das aber nicht, die Wahrheit schmerzt sie zu sehr.

      • Sportpapi sagt:

        „Vielleicht sollten wir ehrlich analysieren warum das geschieht und dann Massnahmen ergreifen. Die Linken wollen das aber nicht, die Wahrheit schmerzt sie zu sehr.“
        Ich frage ja konkret, was denn zu tun wäre. Klartext, ich bitte darum (bin offenbar kein Linker…)

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Sportpapi
        Die Globalisierung müsste eingedämmt werden.
        – Sofortiger Stopp des Neo-Kolonialismus via „Demokratisierung“, Nationbuilding und andererm Unsinn
        – Freier Handel, alle „Freihandels“-Abkommen, Zölle usw abschaffen, unsere Märkte für Produkte und Dienstleistung aus allen Ländern öffnen (ich bin zb überzeugt, dass afrikanische Bauern hervorragende Bio-Nahrungsmittel anbauen könnten weil Böden unverseucht usw)
        – militärische und humanitäre Interventionen in anderen Ländern verbieten (wenn nicht gewünscht von den Betroffenen), mittels wirtschaftlichen Sanktionen bestrafen
        – Sozialstaat komplett abschaffen
        – „day of the rope“ für Banker ausrufen, nicht ganz erst gemeint aber eigentlich schon 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Gute Idee. Äusserst liberal!
        Aber alle Grenzen öffnen, aber keine Zuwanderung zulassen ist etwas widersprüchlich, oder?

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Sportpapi
        Die Grenzen für Waren und Dienstleistungen sowie für benötigte Arbeitskräfte öffnen, alle anderen bleiben draussen. Ausserdem glaube ich, dass wenn der finanzielle Anreiz von Sozialhilfe und anderen Geschenken fehlt, das bereits die meisten davon abhält einzuwandern. Schliesslich gibt es einen Grund warum die meisten nach DE und Schweden wollen.

      • Sportpapi sagt:

        „Die Grenzen für Waren und Dienstleistungen sowie für benötigte Arbeitskräfte öffnen, alle anderen bleiben draussen. “
        Aha. Tolle Idee.
        Fehlt noch, dass die, die an den Grenzen ferngehalten werden, dort auch noch eine Mauer bauen sollen…

    • 13 sagt:

      „trotz grössten Anstrengungen von Seite des Staates und der Bevölkerung“
      Beim Staat glaube ich das sogar. Die Bevölkerung hingegen zweifle ich eher. Es gibt auch in den skandinavischen Ländern eine grosse Anzahl von so „netten“ Menschen, wie hier in der Schweiz resp. hier im Forum. Die Bereitschaft der Bevölkerung wird genauso klein sein wie hier. Was die Frage, woher das Phänomen kommt, schnell beantwortet.

      • Sigi Neukomm sagt:

        „schnell beantwortet“
        Ja genau, wissenschftliche Studien bedeuten natürlich nichts wenn sie nicht Ihr bevorzugtes Narrativ unterstützen, die Realität schon gar nicht. Sie wissen es besser, Ihr Bauchgefühl ist alles was zählt. Lesen Sie doch die Studie anstatt unqualifizierte Kommenatre abzugeben und non-arguments aufzufahren.

      • 13 sagt:

        @ S.N.
        Man findet für alles eine Studie. Aber warum helfen Sie nicht, anstatt nur zu poltern? Wie wurde denn in dieser Studie die Bereitschaft der Bevölkerung gemessen. Schauen Sie sich doch nur die Wahlergebnisse an. Die konservativen Parteien gewinnen, die Linken verlieren Sitze, es findet ein Rechtsrutsch statt. Dies sowohl in Norwegen wie auch in Schweden oder Dänemark. Das ist für mich ein wichtiger Indikator für die angebliche Bereitschaft der Bevölkerung.

      • Sigi Neukomm sagt:

        @13
        Das zu erläutern hat her keinen Platz, lesen Sie die Studie.
        Sie vertauschen Ursache und Wirkung. Der Rechtsrutsch findet nicht einfach so statt und deswegen nimmt die Bereitschaft ab. Es ist umgekehrt, die Bereitschaft war da, die Ergebnisse aber mehr als enttäuschend (Schweden hat zb die höchste Vergewaltugungsrate der zivilisierten Welt, wobei Imigranten 90% der Täter ausmachen, Statisken finden Sie via Google bein Swed. Statistikbüro SCB) Darum wird jetzt wieder Rechts gewählt. Die Integration fremder Kulturen funktioniert nicht, die Beweise dafür sind langsam aber sicher nicht mehr zu ignorieren.

      • Anh Toàn sagt:

        „Schweden hat zb die höchste Vergewaltugungsrate der zivilisierten Welt, …“

        Schweden hat die höchste Rate an Verurteilungen wegen Vergewaltigung, würde mich nicht überraschen. Jetzt kann es sein, dass es in Schweden mehr Vergewaltigungen gibt, oder dass es gleich viele gibt, aber häufiger verurteilt wird. Dies wiederum kann daran liegen, dass zu unrecht verurteilt wird, oder dass mehr Vergewaltigungen angezeigt werden.

        Ich nehme an, Sie zählen die Schweiz seit 1992 zur „zivilisierten Welt“: Zuvor war die Vergewaltigung der Ehefrau keine Vergewaltigung.

      • 13 sagt:

        Na ja, die Antwort, welche Indikatoren für „die Bereitschaft der Bevölkerung“ zu messen, gebraucht wurden, hätte hier schon Platz. Ich lese sie vielleicht mal, wenn ich Zeit habe. Allerdings wächst mein to-read-Stappel seit Monaten ohne Aussicht auf Besserung….

      • Sigi Neukomm sagt:

        @Toàn
        The goal posts have wheels now…..
        Die Statistiken sind klar, sogar wenn sie nach juristischer Definition bereinigt sind. Wenn Sie bahaupten, Schweden neigen eher dazu eine Vergewaltigung anzuzeigen als Deutsche oder Franzosen, naja. Fakt bleibt Fakt, aber dass Fakten heute keine Rolle mehr spielen erleben wir ja tagtäglich. Da die Zahl der Vergewaltigungen seit ’92 nicht markant zugenommen hat sollte beweisen, dass es auch vorher kein soooo grosses Problem war, offensichtlich. Aber hei, immer noch besser als in einem islamischen Land, dort wird dann einfach die Frau gesteinigt oder ausgepeitscht.

  • Frank sagt:

    Was ich feststelle, sobald befreundete Paare -bevorzugt Akademiker mit guten Jobs – Kinder haben: Sie ziehen aus Gebieten mit Schulen mit hoher Ausländerzahl in Gebiete mit ‚guten‘ Schulen. Die Kinder der Mehrbesseren unter sich. Stadtkreiswechsel, Quartierwechsel. Gar Privatschule. Das ist natürlich das Gegenteil von Integration: Segregation.

    • Hans Müller sagt:

      Und gleichzeitig wählen diese beim Staat oder in der Sozial- und Therapieindustrie angestellten Akademiker links und schwafeln etwas von „man muss diesen armen Flüchtlingen“ helfen.

      • Sportpapi sagt:

        Der Vorwurf, dass „Linke“ sich nicht engagieren, aus Multikulti-Gegenden wegziehen, also das eine propagieren, das andere tun, lässt sich kaum belegen. Wenn ich in meinem Dorf schaue, wer sich freiwillig in einem Projekt zur Integration von Flüchtlingen engagiert, sind es erstaunlich viele, und vorwiegend links und sozial eingestellt Menschen. Die auch etwas tun.
        Auf der anderen Seite die rechten Realitätsverweigerer, die ständig fordern, man solle das Problem besser vor Ort lösen – nur um dann die bestehenden Mittel dafür im nächsten Schritt auch noch zu kürzen. Oder man solle endlich mehr ausweisen – obwohl doch unsere bürgerlichen Regierungen genau das doch schon lange versuchen, ohne Erfolg.

      • Frank sagt:

        Sportpapi, natürlich gibts keine Zahlen darüber, das sind ja private Themen. Ich könnte jetzt recht viele Namen nennen, einige auch öffentlich bekannte darunter. Meist aus dem akademischen Milieu. Es sind nicht nur linke, sondern auch bürgerliche ‚Unternehmer‘ darunter. Aber interessant finde ich, sobald das Wohl des Kindes auf dem Spiel steht, der Egoismus der Eltern zuvorderst steht. Und Integration anderer dabei nur stört.
        Die Ausrede für den Schul-/Ortswechsel ist übrigens oft dieselbe: Wir haben halt eine grössere Wohnung gebraucht…

      • Sigi Neukomm sagt:

        @ Sportpapi
        „dass „Linke“ sich nicht engagieren, aus Multikulti-Gegenden wegziehen“
        Genau das passiert.
        Ich empfehle Ihnen die Channel4 Doku des ehemaligen Intergrationsbeauftragten von London, Trevor Philips. Finden Sie auf YT. Nicht erschrecken wenn das Ihre Sicht der Dinge völlig in Frage stellt. Und oh Wunder, der Herr Philips ist schwarz, stammt aus einer Einwandererfamilie, war hardcore linker Integrationsbefürworter und musste erkennen, dass alles nichts nützt und es ein riesen Fehler war.

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe zwei Punkte aufgeführt:
        1) Freiwilligenarbeit in Flüchtlingsbereich wird vor allem von „Linken“ ausgeführt.
        2) Die Rechten fordern Hilfe vor Ort, kürzen aber gleichzeitig diese Mittel.
        Lustig, oder bezeichnend, dass sie auf beide Punkte nicht eingehen können.

      • Max Bader sagt:

        @Sportpapi: Der Autor hat aber von Freundschaften und nicht von Arbeit gesprochen. Zudem ging es ihm ja um die private bzw. persönliche Ebene und eben nicht um staatliche Integration von oben.
        Und Freiwilligenarbeit bei Flüchtlingen ist nur ein minim kleiner Teil. Der grösste Teil ist bezahlte Arbeit. Das ist aber nicht das Zusammenleben mit Flüchtlingen.

      • Sportpapi sagt:

        „Und Freiwilligenarbeit bei Flüchtlingen ist nur ein minim kleiner Teil. Der grösste Teil ist bezahlte Arbeit.“
        Ach ja? Bei uns im Dorf ist die verantwortliche Betreuerin maximal einen Tag in der Woche da. Leider keine Zeit, sich wirklich um Integration zu kümmern. Dafür gibt es jetzt eine private Initiative mit rund 20-30 freiwilligen Helfern, die versuchen, die Flüchtlinge zu bestehenden Angeboten zu führen. Zum Beispiel in die Sportvereine. Oder die sie eben mal bei Behördengängen begleiten. Oder mal ein gemeinsames Essen oder Nähen, usw. organisieren.

    • 13 sagt:

      Es geht doch gar nicht so sehr um Multikulti-Gegende, sondern um „Ghettoisierungen“ an manchen Orten. Und ich denke kaum, dass irgendjemandem vorgeworfen werden kann, seine Möglichkeiten zu nutzen, um für seine Familie das Beste zu wollen. Nicht dem Akademikerpaar, das in einen anderen Stadtkreis zieht, nicht dem afrikanischen Bauer, der mit seinen Kindern aus Hunger nach Europa flüchtet, auch wenn Hunger paradoxerweise nicht als „Gefahr für Leib und Leben“ gilt. Das hält einen aber doch nicht davon ab, sich trotzdem politisch und aktiv gegen solche „Ghettosierungen“ zu stellen und dagegen anzukämpfen. Ich bin sicher, dass etliche, die aus einer Gegend mit einem Ausländeranteil von 90% wegziehen bei 40-50% bleiben würden. Also wäre das ein Ansatzpunkt.

  • Muttis Liebling sagt:

    Gestern das Thema Schule und Allgemeinbildung und heute ein Lehrbuch- Beispiel für das völlige Fehlen politischen Bildung.

    Die Flüchtlingsthematik ist eine, bei der meine private und meine politische Meinung unvereinbar divergieren. Der Privatmann ist davon überzeugt, dass jeder Mensch das gleiche Recht hat, an jedem beliebigen Ort der Welt zu leben. Der politische Mensch weiss, dass dies, solange es Staaten und riesige Potentialgefälle zwischen denen gibt, nicht im Ansatz durchsetzbar ist.

    Ausserdem ist klar, dass man politische Probleme nur mit politischen, niemals mit privaten Mitteln, begegnet. Die Regel lautet, in der Politik schadet jede private Initiative und muss, wenn nötig, auch mit Druck unterbunden werden.

    Der oben geschilderte Ansatz ist im besten Fall naiv zu nennen.

    • Mark Schradet sagt:

      Lieber Liebling von Mutti
      Das Private ist politisch.
      Verstecken Sie sich ruhig weiter hinter der Politik, wundern Sie sich aber nicht, wenn Sie auch einmal im Regen stehen und Ihnen jemand Ihre Aussage zu Ihren Ungunsten vorhält.

      • Muttis Liebling sagt:

        So herum stimmt Ihre Aussage. Das Private ist auch politisch. Aber umgekehrt gilt es nicht. Das Politische ist nie privat.

  • Susi sagt:

    Lieber Markus, danke für diesen Ansatz. So, wie Sie es beschreiben, kann es sehr gut funktionieren. Eine Tante von mir pflegt seit mehreren Jahrzehnten Freundschaften mit Flüchtlingen ihrer Gemeinde; die Tamilen bekochen sie zum Dank und helfen auch bei der Organisation von Festen.
    Freunde von uns haben ein Haus, das gross genug ist, einen jungen Flüchtling (und Familienmitglieder, wenn nötig) bei sich wohnen zu lassen. Sie unterstützen ihn und er hilft dafür im Haushalt viel mit.

    Ich selber muss zugeben, dass ich aus Bequemlichkeit zu wenig Kontakt zu Flüchtlingen suche, ich habe bereits zu wenig Zeit für die bestehenden Freundschaften, da wird es etwas schwierig.
    Aber Ihr Text motiviert einen, daran etwas zu ändern und vielleicht wirklich mal aktiver auch Flüchtlinge zuzugehen.

    • Lichtblau sagt:

      Susi mal wieder, die Stimme der Vernunft, danke. Geht mir ähnlich – aber ein Anstoss ist Papablogger Tschannens Text allemal.

  • Roman Meier sagt:

    Es ist wirklich das übliche Gutmenschen-Geschwätz immer von Flüchtlingen und angeblich notwendiger Integration zu sprechen, wenn sich Leute aus einem materiell armen Land auf der Welt auf den weiten Weg in die Schweiz machen, um dort vom Wohlstand zu profitieren, den andere erarbeitet haben. Aber diese Selbstbelügung ist wohl notwendig, damit schon mal die Grundvoraussetzung stimmt, um diesen Leuten mit Respekt gegenüberzutreten, Respekt notabene, den sie gar nicht verdienen. Ausserdem werden Menschen, die nicht für eine offene Stelle hierher geholt werden, entweder auf unsere Kosten hier leben oder dann in Konkurrenz zu sozial schwächeren Einheimischen (oder hier lebenden Ausländern) um eine Arbeitsstelle treten. Die sogenannte Integration erfolgt also vor allem auf Kosten letzterer!

    • Susi sagt:

      “ Aber diese Selbstbelügung ist wohl notwendig, damit schon mal die Grundvoraussetzung stimmt, um diesen Leuten mit Respekt gegenüberzutreten, Respekt notabene, den sie gar nicht verdienen.“

      Ich bin echt schockiert ab solchen Aussagen.

      • Roman Meier sagt:

        @ Frey:
        Alles tun, damit es meiner Familie besser geht, hiesse für mich: mich unendlich anstrengen und NICHT mich in ein reiches Land aufmachen, um mich dort auf Kosten eines anderen Volkes wirtschaftlich zu verbessern. So tief zu sinken, könnte ich mir nie vorstellen! Dann lieber arm, aber dafür mit erhobenem Kopf das Leben zu meistern versuchen!

      • Martin Frey sagt:

        „So tief zu sinken, könnte ich mir nie vorstellen! Dann lieber arm, aber dafür mit erhobenem Kopf das Leben zu meistern versuchen!“

        Tönt gut! Ist aber auch leicht gesagt… 😉

    • Martin Frey sagt:

      Wenn Sie in einem wirklich materiell armen Land aufgewachsen wären, würden Sie, Herr Meier, wohl auch alles dafür tun, dass es Ihnen und Ihrer Familie besser geht.

    • Charlotte sagt:

      Ich gebe ihnen vollkommen Recht, Herr Meier. Dazu kommt, dass sie x beliebige Kinder in die Welt stellen können, ohne, dass sie zur Verantwortung, resp. zur eignen Finanzierung verpflichtet werden. Es werden x 100 Mio. verbraten, damit sie auf ein Sozi verträgliches Niveau leben können. Pro Person x 10 resp. 100’000 ausgegeben damit sie dann in Hilfsarbeiterjobs trotzdem der Allgemeinheit auf der Tasche liegen. Von der AHV beginne ich gar nicht. Wie kann es z.B. so weit kommt, dass ein weissrussischer 12-Jähriger 85’000 im Monat kostet weil er ausrastet? Die Leistungen der Sozialämter, LeherInnen, Psychofritzen etc. werden nie hinterfragt. Jetzt noch die masslose Forerungen für UMAs. In anderen Ländern werden Flüchtlinge max. 1 Jahr staatlich unterstützt, z.B. auch in Kanada.

      • Sportpapi sagt:

        „Die Leistungen der Sozialämter, LeherInnen, Psychofritzen etc. werden nie hinterfragt.“
        Nein. Nie. Nie! So etwas darf man hier ja nicht mehr sagen!
        Aber gell, der Carlos, der hatte einen Schweizer Vater. Und der Partner der Weissrussin?

      • Charlotte sagt:

        @Sportpapi, ja ein Schweizer Vater der mit dem Kleinkind von der afrikanischen Mutter alleingelassen wurde, als sie nach Paris abhaute. Hat er je Hilfe von den super Sozis erhalten? Nein, 100% arbeiten, und alleinegelassen, resp. fallengelassen. So machen sie das mit Schweizer.

      • Sportpapi sagt:

        @Charlotte: Ernsthaft jetzt?

      • Charlotte sagt:

        http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/ein-junger-mann-namens-carlos/story/14728617

        Kinder sind für viele nur Mittel zum Zweck, um in Europa und am Soztropf hängen zu können.

      • Regina Bischof sagt:

        Charlotte hat mit Ihrer Schilderung recht, es ist die Wahrheit, was sie schreibt. – Und es ist eine Tatsache, dass bedürftige Schweizer vom Sozialamt als Bittsteller zweiter Klasse behandelt und somit im eigenen Land diskriminiert werden. – Das schürt verständlicherweise die Ressentiments gegen Ausländer.

      • Sportpapi sagt:

        @Charlotte: Das ist eine sehr spezielle Interpretation. Unabhängig davon, wovon die Mutter lebt, und was deren Verantwortung ist, sollte man doch von einem Schweizer Architekten erwarten können, für sein Kind zu sorgen. Und/oder sich entsprechende Hilfe zu organisieren. Und die gibt es, in der Schweiz.

      • Sportpapi sagt:

        @Regina Bischof: Sie glauben also, Ausländer fahren besser als Einheimische bezüglich Sozialhilfe?
        Sie glauben also, Flüchtlinge leben in der Schweiz besser als Sozialhilfeempfänger?

    • azazu sagt:

      Den hiesigen Wohlstand haben auch Sie sich nicht selbst erarbeitet, sondern die Generationen vor Ihnen. Sie verdienen nicht mehr Respekt, nur weil Sie in einem reichen Land geboren wurden, ebenso wie auch niemand aufgrund seines Geburtsortes weniger Respekt verdient.

      • Roman Meier sagt:

        Meinen persönlichen Wohlstand habe ich mir selber erarbeitet und den allgemeinen Wohlstand der Schweiz haben meine Vorfahren, Eltern, Grosseltern, etc. über Generationen hinweg für mich und ihre anderen Nachkommen mit harter Arbeit geschaffen! Niemandem wurde etwas geschenkt so wie den heute ankommenden Wohlstandssuchenden aus der ganzen Welt!

      • Nora sagt:

        Absolut korrekt!

      • 13 sagt:

        „Meinen persönlichen Wohlstand habe ich mir selber erarbeitet“
        „Niemandem wurde etwas geschenkt“
        Wie war das nochmals mit der Selbstbelügung?

    • Sportpapi sagt:

      @Roman Meier: Würde mich wunder nehmen, was Sie denn geleistet haben für unsere Gesellschaft, für unseren Wohlstand.
      Da fällt mir gerade nur eins ein: Tubel Trophy!

    • Balz Meier sagt:

      Ihr Kommentar zeigt keine Lösungen auf, sondern beschränkt sich auf Polemik. Inwiefern dies für die Integration von Nutzen sein soll, ist mir schleierhaft. Tatsache ist, dass „diese Leute“, wie Sie sie bezeichnen, nun mal hier sind und es niemandem nützt, wenn diese in der Schweiz in Parallelgesellschaften abdriften. Integration zielt auf Eingliederung in die hiesige Gesellschaft ab, welche wohl kaum durch die Behörden allein erreicht werden kann. Integration findet am ehesten statt, wenn „diese Leute“ im Wohnblock bzw. im Quartier eingebunden werden, wo die soziale Kontrolle der Gesellschaft unmittelbar zu spüren ist und sich ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln kann.

  • Andrea sagt:

    Ein schöner Text (klar, ein bisschen idealistisch, aber mit schönem Gedankengut). Wenn ich aber diese vielen gehässigen Kommentare hier lese wird mir schlecht und ich bange um die Zukunft der Schweiz.

  • 13 sagt:

    Wenn auch vielleicht etwas überspitzt, möchte ich Ihnen für den Ansatz danken, Herr Tschannen. Als ich den Blog heute früh noch ohne Kommentare gelesen habe, hätte ich es bei dem belassen sollen, aber das konnte ich leider nicht. Und nun kommt einmal mehr die Ernüchterung, dass die Schweiz viel schwerwiegende Probleme hat als ein paar Flüchtlinge. In erster Linie dasjenige, dass Menschen, die derart arrogant davon ausgehen, von Geburt wegen (nicht etwa aufgrund ihrer tollen Taten!) das Butterbrot zu verdienen, während sie anderen nicht mal einen Krümmel gönnen, für unsere Kinder als Vorbilder für unsere Kinder fungieren. Kinder, die von sich aus keine Grenzen kennen würden, bekommen sie aufgedrückt. Leider selber erlebt und wirklich gehofft, wir seien 20 Jahre später etwas weiter.

    • Vielen Dank, 13, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ich habe mir für mich vorgenommen, einfach positiv zu bleiben und mir meine Überzeugung nicht schlecht machen zu lassen. Das funktioniert soweit ganz gut.

      • Martin Frey sagt:

        Die Kunst ist, positiv zu denken und realistisch zu bleiben.
        Nur das hat eine Chance zu funktionieren.

      • Carlita sagt:

        Ich sehe dies genau so und versuche, diese missgünstigen armen Seelen, welche so unzufrieden und undankber sind, obschon ihr Babypopo durch reinen Zufall in unserer Wohlstands- und Leistungsgesellschaft gepudert wurde, zu ignorieren. Mögen sie nie in die Lage kommen, Ihre Familie, ihre Wurzeln, ihre Kultur und ihr Hab und Gut verlassen zu müssen oder zerstört zu sehen.

    • Susi sagt:

      Danke,13. Bei einigen Kommentaren hier läuft es einem echt kalt den Rücken runter.

      • Nora sagt:

        Danke 13!

      • ronja_vs sagt:

        Danke!! Ich bin froh, dass es doch noch ein paar „naive“ „Gutmenschen“ so wie mich gibt. Markus Tschannen, danke für diesen Beitrag, er spricht mir aus dem Herzen! Wir alle sind Menschen und verdienen den selben Respekt, egal welche Hautfarbe, Herkunft, Religion oder Portemonnaie-dicke!! Wenn wir das nicht vorleben, wie sollen unsere Kinder und die Zugewanderten das erkennen und ebenso halten?? Integration funktioniert nur auf 2 Seiten, wir Schweizer müssen dazu den Kontakt zu den Zugewanderten aufnehmen!

  • Kasi sagt:

    Danke für den tollen Artikel! Auch ich habe das in meiner Schulzeit so erlebt – und das Mädchen welches in der ersten Klasse aus Sri Lanka zu uns kam ist auch heute, 30 Jahre später noch eine sehr gute Freundin! Sehr schade allerdings die vielen negativen Kommentare hier….

  • ruf sagt:

    Schreck lass nach! Leider haben wir auch Schweizer, die den Staat ganz ordentlich belasten. Nun kommen noch die Flüchtlinge dazu, was das Fass demnächst zum Ueberlaufen bringen könnte. Erfahrungen mit Ausländern lassen hoffen, dass die Grenzen doch einmal geschlossen werden. Wir sind doch keine Zahlmaschinen.

    • Christoph Bögli sagt:

      Achja, das liebe Geld. Solange die Milliardenprofite sprudeln und kaum versteuert werden, mach ich mir da eigentlich keine Sorgen. Aber ja, dem knausrigen Bünzli ist es natürlich am Wohlsten, wenn er gegen oben buckeln und gegen unten treten kann..

    • Ich möchte auch keine Zahlmaschine sein. Deshalb wünsche ich mir eine bessere Integration.

      • Roman Meier sagt:

        Viele sogenannt gut integrierte Flüchtlinge, die nicht für eine offene Stelle hierher geholt wurden, haben – da Jobs bei uns bekanntlich nicht an den Bäumen wachsen – bei ihrer „erfolgreichen Integration“ andere, bereits hier lebende (vor allem sozial schwächere) Menschen aus dem Arbeitsmarkt verdrängt oder sind ihnen bei der Stellensuche zuvorgekommen. So sieht die Wirklichkeit doch aus!

      • Anh Toàn sagt:

        Also die dummen ungebildeten faulen Immigranten, die von unserem Wohlstand profitieren werden eher angestellt als Sie, Herr Meier?

        haben Sie in der Schule ach gesagt, wenn die Streber nicht so gut wären, wäre ich Klassenbester?

      • Anh Toàn sagt:

        Meine Frau, mit vier Jahren Schulbildung, ohne Deutschkenntnisse, hat einem hier Lebenden den Job „weggenommen“. Wenn mir so jemand den Job wegnehmen könnte, würde ich mich hinterfragen, was ich aus den mir gebotenen Chancen gemacht habe.

      • Roman Meier sagt:

        @ Toan:
        Ich spreche nicht von mir, sondern von vielen Menschen in der Schweiz, vor allem auch als billige Arbeitskräfte ins Land geholten Ausländern, von sozial Schwächeren, Menschen mit einer Behinderung und Aelteren, die durch die Konkurrenz von Wohlstandssuchenden aus der ganzen Welt, die zu praktisch jedem Lohn arbeiten, keine Stelle mehr finden. Und dieses Problem wird sich immer mehr verschärfen, da die weltweite Ueberbevölkerung immer weitere Mio. von sogenannten Flüchtlingen Richtung Wohlstand treiben wird. Wir müssten ja schon froh sein, wenn wir unsere eigenen Menschen bei der sich anbahnenden Automatisierung der Arbeitswelt in Zukunft weiter beschäftigen könnten! Verrückt bei so einer Entwicklung dann auch noch immer mehr schlecht Qualifizierte ins Land zu lassen!

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        An Arroganz nicht zu überbieten Ahn: auch in der Schweiz haben wir Leute, welche von Geburt an, durch Unfall oder Krankheit nicht die Möglichkeiten haben, eine Chance zu nutzen. Ja, ich hätte dann schon gerne, dass mein hirnverletzter Sohn eine Arbeitsstelle antreten kann, deren er gewachsen ist. Die Chance, welche er dereinst hatte, wurde von einem Arsch…. in einer Sekunde zunichte gemacht, indem er meinen Sohn über den Haufen gefahren hat.

        Ihr Kommentar ist nur dumm, frech und arrogant!

      • Anh Toàn sagt:

        Leute aus der Schweiz welche besonders physisch oder psychisch gefordert sind, erhalten Unterstützung bei der Integration ins Berufsleben. An der Schweizer IV ist, wenn auch anderes bestimmt verbesserungsfähig, schlimm einzig die Bezeichnung: Wertlosenversicherung heisst IV auf Deutsch. Als Soldaten waren die eben „wertlos“, daher kommt das, aber dass dies heute nur die wenigstens stört, stört mich sehr. Zumindest aber verkünden diese Institutionen, dass Integration (Bezeichnend, dass das gleiche Wort verwendet wird) deren erstes Ziel sei: Im Betrieb, in welchem meine Frau arbeitet, arbeitet auch jemand, der im Rollstuhl sitzt.

        Der wichtigste Punkt zur Integration ist eine Erwerbsarbeit, diese wird ja den Immigranten verweigert, bis zum Abschluss des Asylverfahrens.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ja, tolle Unterstützung erhält man von der IV. Erstmal wird man jahrelang schickaniert um zu sehen, ob man vielleicht zuwenig Kraft hat um zu kämpfen und aufgibt. Unterstützung bekommen jene, welche durch ihren Kampf die Gesundheit gänzlich ruinieren, jene die in ihrem Kampf von Familie und/oder Anwalt unterstützt werden und aber jene welche stark genug sind um zu kämpfen, weil sie gesund sind und genug Kraft haben um Leistungen zu erkämpfen.

        10 Jahre schon und ich bin es so müde….

  • Max Bader sagt:

    Herr Tschannen, Sie haben insofern recht, dass Integration nicht von oben verordnet werden kann und dass diese im Alltag geschieht und nicht in Integrationskursen.
    Aber, der Staat kann dafür sorgen, dass die Integrationsverweigerer wieder gehen müssen.
    Was aber das Hauptproblem ist, dass es an vielen Orten/Schulen mittlerweile keine oder praktisch keine Schweizer Kinder mehr hat. Es gibt also eine kritische Menge und die ist in der Schweiz längst überschritten. Integration kann in vielen Fällen nicht mehr gelingen. Das kann in Bern anders sein, wo es eher weniger Ausländer und wenn dann kaum Muslime gibt und andere Ausländer aus schwierigen Kulturen.

    • Ich glaube einfach, dass die sogenannten „Integrationsverweigerer“ medial übergewichtet sind. Es ist natürlich spannender, wenn jemand der Lehrerin die Hand nicht geben will, als wenn jemand der betagten Nachbarin die Einkäufe ins Haus trägt. Die allermeisten Personen, die ich kenne, würden sich lieber stärker integrieren als es ihnen aufgrund verschiedener Hürden überhaupt möglich ist.
      Das mit den Schulklassen wiederum halte ich für ein Verteilungsproblem, kein grundsätzliches Mengenproblem. Es gibt auch viele Schulklassen mit fast nur Schweizer Kindern. Wie kommen sie übrigens drauf, dass es in Bern kaum Muslime gibt?

      • Reto sagt:

        Sobald der schulische Ernst beginnt, zügeln Schweizer Familien aus den ach so trendigen Multikultiquartieren. Im Kindergarten mögen Hasan, Ada und Eyad noch lustig sein. Wenn diese Kinder aber spätestens ab der Mittelstufe die Gymnasiumschancen des eigenen Nachwuchses schmälern, ist fertig lustig. Dann wird eben umgezogen oder eine Privatschule genutzt.

      • Max Bader sagt:

        Es müssen nicht immer die Extrembeispiele sein. Es gibt genug andere Beispiele im Alltag.
        Bei mir in Basel sind rund 50% der Kinder mit einer anderen Erstsprache als Deutsch. Um ein grösseres Beispiel wie den Kanton Zürich zu nehmen: Dort sind rund 44% der Kinder mit einer anderen Erstsprache. Dazu kommen noch deutschsprachige Ausländer bzw. mit nicht-schweizerischer Abstammung. Das ist schon zu viel zum Integrieren und dann gibt es schnell Schulen, wo dieser Anteil auf 60, 70 oder 80 Prozent hochschnellt. Dort müssen Schweizer Kinder dann gleich 2-4 Migrantenkinder integrieren, um auf das Beispiel im Text einzugehen. In solchen Schulen ist dann auch die Schweizer Kultur und ihre Sitten nicht mehr dominant.

      • Max Bader sagt:

        „Kaum“ ist vielleicht übertrieben. Aber in Bern hat es nach der Volkszählung 2015 rund 5.5% Muslime bei der Bevölkerung ab 15 Jahren. Das ist genau der Schnitt der gesamten Deutschschweiz. Da es logischerweise Orte gibt mit einem niedrigeren Schnitt, gibt es genug Gemeinden, welche einen viel höheren Schnitt haben. Und dort kommt man noch viel schneller an einen kritischen Punkt, wenn jetzt zusätzlich noch Flüchtlingskinder kommen.
        Es ging mir vor allem um den kritischen Punkt, wo Integration nicht mehr gelingen kann und ich behaupte, dass dieser in Basel überschritten wurde, während es vielleicht bei Ihnen in Bern noch anders sein mag, aber möglicherweise auch nicht mehr lang.

      • Max Bader sagt:

        @Reto: Man muss nur einmal die Demografie der Stadt Basel anschauen. In dem Alter, wo die Leute Eltern werden, gibt es eine massive Abwanderungsbewegung. Der interkantonale Wanderungssaldo ist immer noch stark negativ, gerade in Richtung Baselland.
        Wir haben in Basel-Stadt mittlerweile niedrigere Steuern als in BL, einen guten staatlichen Service und gut ausgebaute Möglichkeiten der Fremdbetreuung für Kinder. Der Kanton investiert viel Geld in Bildung. Und trotzdem wandern massenweise Leute ab aus Basel. Mir kann niemand erzählen, dass es nicht damit zu tun hat, dass man sein eigenes Kind nicht für die Integration hergeben will. Abstimmen an der Urne für Integration und Einwanderung ist das eine. Aber man muss dann auch etwas machen, wie Herr Tschannen richtig schreibt.

    • Sportpapi sagt:

      Könnte man „Integrationsverweigerer“ einfach wieder schicken, würde man das tun. Aber offenbar ist das nicht so einfach.
      Und von wegen überschrittener kritischer Menge: Wie viele Flüchtlingskinder haben wir denn so an unseren Schulen? Und wie viele erträgt es?

      • Max Bader sagt:

        Bei Flüchtlingen ist dies schwieriger als bei anderen Ausländern. Nun wenn man endlich die nicht-asylberechtigten Leute wegschicken würde und die anderen nach Ende des Asylgrundes, so wären deutlich weiter.
        Es sind ja nicht nur die Flüchtlingskinder. Wir müssen viele andere Ausländer noch integrieren. Die Flüchtlingskinder sind einfach der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt. Es ist ja nicht so, dass nun plötzlich in manchen Klassen alles Schweizer und vielleicht neu ein Kind aus Syrien sitzt.

      • Sportpapi sagt:

        @Max Bader: Es ist aber auch nicht so, dass in unseren Schulen nicht mehr deutsch gesprochen wird. Und dass unlösbare Probleme herrschen. Mag es mal geben, die Regel ist es aber nicht.

  • Flo, die echte! sagt:

    Ihre Ansichten lieber Herr Tschannen, erschein mir doch ein bisschen blauäugig und gutgläubig.
    Es tönt sehr gut, menschenfreundlich und mag in einzelnen Fällen perfekt funktionieren – das mit auf Augenhöhe.
    Integration ist keine Einbahnstrasse wo wir zu geben haben und die anderen nehmen dürfen.
    Und meine Freunde such ich mir selbst aus und will mir kein schlechtes Gewissen machen lassen durch Druck.

    • Sisifee sagt:

      Aeh….. Haben Sie genau gelesen?

      „Bald schon besprechen Sie mit dem Schulzahnarzt den Behandlungsplan für den kleinen Eyad und (….) werden weiterhin regelmässig bekocht und bald sogar an Familientreffen eingeladen. Ihre neuen Freunde bringen Ihnen Einkäufe aus der Migros mit und passen auch einmal auf Ihr Kind auf.“

      Da beschreibt M. T. ja gerade Geben und Nehmen. Wie es in allen Freundschaften üblich ist. Unabhängig von der Herkunft.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Absolut richtig, MF. Schön gesagt.
    So ein Statement wie das ihre Herr Tsch, ist leider auch mit einer grossen Portion Ignoration und Selbstgefälligkeit verbunden. Wer auf Leute hören würden, die tatsächlich langjährige Erfahrung haben, wüsste längst, dass die Einstelluntg: „Man muss nur nett sein und dann kommt alles gut.“ mehr schädlich als nützlich ist.
    Ich war selbst mehrere Jahre in der humanitären Szene aktiv und habe x Beispiele gesehen. Falls es irgendwo überhaupt Erfolg gab, dann nur dort, wo man mit diesem „bedingungslose Liebe-Mist“ aufgehört hat. Es gibt fast nichts, was die Leute mehr verdirbt.
    Ist ja in der Kindererziehung gleich: ein Gegenüber will ernst genommen werden. Fordern und fördern.

    • Martin Frey sagt:

      „So ein Statement wie das ihre Herr Tsch, ist leider auch mit einer grossen Portion Ignoration und Selbstgefälligkeit verbunden. Wer auf Leute hören würden, die tatsächlich langjährige Erfahrung haben, wüsste längst, dass die Einstelluntg: „Man muss nur nett sein und dann kommt alles gut.“ mehr schädlich als nützlich ist.“

      So brutal wollte ich es nicht formulieren, roxy. Denn einerseits ist dieser Enthusiasmus etwas schönes, ohne ihn lässt sich auch nichts bewegen. Andererseits ist Integration, wie auch die von Ihnen erwähnte humanitäre Tätigkeit, Knochenarbeit. Oft ernüchternd, langfristig fast immer desillusionierend. Sie geht weit über gemeinsames Essen von mezzeh hinaus. Die meisten Vertreter der „Wolkenkuckucksheimfraktion“ (sorry Herr T.) kommen nie dahin.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ja, ich weiss, es ist brutal. Aber ich rede aus Erfahrung. Und hey – meine Frau ist Migrantin, ich war selbst Ausländer in einer fremden Kultur, kürzlich feierte ich Sylvester mit einer Sippe aus dem mittleren Osten – und ich nerve mich über jeden „Eidgenossen“ – aber hey, wann hören wir endlich mit unserer wohlmeinenden Ignoranz auf? (Und eigentlich ist das noch eine milde Analyse, unserer Haltung!) Diese schadet tatsächlich mehr, als „wahre Augenhöhe“!
        Lesen Sie mal das Interview mit Allan Guggenbühl. http://bazonline.ch/das-beste-aus-der-zeitung/wir-sollten-auswaehlen-wer-kommen-darf/story/28088846

        Tsch. behauptet hingegen. Wir dürften nicht „fordern“ sondern es liege an uns. Nicht zu fordern bedeutet jedoch, den Menschen seiner Würde zu berauben.

      • Natürlich darf man fordern, RoXY. Der Staat fordert von uns allen jeden Tag, auch von geflüchteten. Deutschkurse, Akzeptieren von Gesetzen, Rückzahlung von Asylleistungen … alles ok.

        Ich sage auch nicht „es liegt alles an uns“, aber ich bin überzeugt, dass wir alle unseren Beitrag leisten können. Übrigens kann man auch in einer Freundschaft fordern. Meistens viel wirksamer als mit einem Vertrag der Blick-Redaktion.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Tsch – Blick ist Boulvard, dass die Sprache und Argumentation stets hemdsärmlig ist, darüber brauchen wir zwei uns nicht zu unterhalten. Das ist nicht unser Stil, nicht unsere Art.
        Unser Staat fordert von den Willigen, die anderen können machen, was sie wollen. In etwa so funktioniert das in der Realität. Und die anderen, sind – auch wenn eine Minderheit, an dem Schaden den sie anrichten, gewichtet – viel zu viele.
        Ich kenne persönlich hervorragend integrierte Migranten und Flüchtlinge. Stets fanden diese auch helfende und unterstützende Einheimische, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
        Aber unser „christlicher Komplex“ muss endlich mal aufhören, dass wir stets meinen, es liege an uns: „Vielleicht noch die zweite Meile und dann wird es schon…“

      • Hans sagt:

        @Tschannen: „Rückzahlung von Asylleistungen“ ist der Witz des Tages. Gehören dazu auch die im Artikel gennanten Zahnarztrechnungen, die im Moment (bis auf sehr weite Zukunft) der Steuerzahler berappt? Ich gönne Ihnen ja als Gegenleistung mal ein syrisches Essen, der Gesamtsteuerzahler hat davon aber nichts.

      • Versuchen Sie mich mit solch uninformierten und hämischen Kommentaren aus der Reserve zu locken, Hans?

        Menschen im Asylprozess erhalten beim Zahnarzt eine reine Schmerzbehandlung. Sprich ein schlechter Schneidezahn wird gezogen … ersatzlos. Wenn ich will, dass mein Nachbar eine anständige Zahnbehandlung erhält, dann muss ich die aus meiner Tasche bezahlen. (Was ich übrigens auch mache.)

      • Sportpapi sagt:

        „Andererseits ist Integration, wie auch die von Ihnen erwähnte humanitäre Tätigkeit, Knochenarbeit. Oft ernüchternd, langfristig fast immer desillusionierend. Sie geht weit über gemeinsames Essen von mezzeh hinaus. Die meisten Vertreter der „Wolkenkuckucks-heimfraktion“ (sorry Herr T.) kommen nie dahin.“
        Wer macht denn diese zermürbende Tätigkeit? Vielfach ehrenamtlich und freiwillig?
        Egal ob nun sinnvoll oder nicht, so muss man doch anerkennen, dass es ganz viele Menschen gibt, die sich hier engagieren. Und das sind nicht die, die gerne von Wirtschaftsflüchtlingen sprechen und von Ausweisungen träumen, aber sich meist gar nicht engagieren.

      • Muttis Liebling sagt:

        Herr T.

        ‚Wenn ich will, dass mein Nachbar eine anständige Zahnbehandlung erhält, dann muss ich die aus meiner Tasche bezahlen. (Was ich übrigens auch mache.)‘

        Wenn Sie das machen, nehmen Sie den Druck aus dem Kessel, was Einem nutzt und den Tausenden anderen schadet. Ihr Kollege, der Stadtblogger Reda hat vor ein paar Tagen den besten aller seiner Sätze geschrieben:

        ‘Zuerst muss es schlimmer werden, bevor es besser wird.’

        Das verhindern Sie mit privaten Engagement. So wird es nie besser. Sie verhindern Fortschritt in der Flüchtlingsfrage, weil Sie kleinteiliges Leid nicht zulassen wollen. Aber das braucht man für gesellschaftlichen Fortschritt, an welchem Privatpersonen keine Anteil haben oder auch nur haben könnten.

      • Hans sagt:

        @Tschannen, 26. April 2017 um 11:38: Irgendwann wird aber der „Mensch im Asylprozess“ zum abgelehnten „Flüchtling“, kann aber nicht zurückgeschickt werden, also wird er geduldet, niederlassungsfähig und schliesslich eingebürgert. Und dann ist er ganz normaler Fürsorgebezüger mit Recht auf Zahnartleistungen.

      • Muttis Liebling, ich verstehe Ihre Argumentation und teile sie sogar ein Stück weit. Aber da macht mir dann eben die Freundschaft einen Strich durch die Rechnung. Man unterstützt die Menschen, die man mag, auch wenn man damit nicht immer das richtige Zeichen setzt.

      • Reincarnation of XY sagt:

        T – das gleiche wie ML schreibe ich weiter unten. Wird aber nicht freigeschaltet. (Warum?)
        Also nochmals: sobald materielle Unterstützung fliesst, kann man nicht mehr von Freundschaft sprechen bei diesem Gefälle. Dieser Fehler wird nun schon seit Jahrhunderten von Missionaren und Entwicklungshelfern gemacht. Man unterstützt den Bedürftigen und schafft ein völlig ungesundes Abhängigkeitsverhältnis. Die Freundschaft kann gar nicht echt sein, so sehr wir Geber das auch nicht wahrhaben wollen.

      • Martin Frey sagt:

        „Menschen im Asylprozess erhalten beim Zahnarzt eine reine Schmerzbehandlung. Sprich ein schlechter Schneidezahn wird gezogen … ersatzlos.“

        Sachlich gesehen muss man das etwas differenzierter schildern, Herr Tschannen.
        http://www.kantonszahnaerzte.ch/downloads/asylwesen_2011.pdf
        Sie geben zudem im Text ja an, ein Kind begleitet zu haben.

    • Sisifee sagt:

      Ich habe hier nirgends etwas von bedingungsloser Liebe gelesen (was ich ohnehin für esoterischen Mist halte), sondern höchstens davon, immer wieder den ersten Schritt zu wagen.
      Und nein, Freundschaft funktioniert nun mal nicht als Einbahnstrasse und nur auf Augenhöhe. Will heissen, nur mit Menschen, welche gewillt sind, sich zu integrieren. Ich lese im Artikel nichts anderes.
      Im Sommer laden wir oft die Freunde unserer Kinder und ihre Eltern zum Grillieren ein, übers Jahr hinweg gibt das einen guten Querschnitt durch die Bevölkerung unserer Stadt. Daraus ergeben sich manchmal Freundschaften, manchmal nicht, was ja auch nicht sein muss. Einen freundlichen, offenen Umgang miteinander zu pflegen ist ja auch schon die halbe Miete.

      • Reincarnation of XY sagt:

        er beginnt seinen Aufsatz indem er sich als erstes über einen Integrationsvertrag lustig macht, also „dass wir eine klare Erwartungshaltung demonstrieren“ und sagt, was stattdessen funktionieren würde: mehr Bemühungen unsererseits.
        Das ist der Sinn seiner Worte, und diesen kann ich nur widersprechen. Es hilft Menschen weitaus mehr, wenn sie von Anfang an gefordert werden.
        Hätte er gesagt: Richtig, wir müssen klare Anforderungen stellen, aber auch auf sie zugehen, im kleinen zwischenmenschlichen Bereich, hätte er meinen vollen Applaus gehabt.
        By the way: nirgendwo funktioniert Integration besser, obwohl die Schweizer – ich kenne das aus persönlichem Kulturschock – sehr kühl und distanziert sind. Aber vielleicht klappt es gerade darum so gut?

      • Sisifee sagt:

        Ich lese das anders – nämlich nicht, dass nicht gefordert werden darf, sondern dass ein Vertrag dazu ein untaugliches Mittel ist.
        Ich gehe mit Ihnen absolut einig, dass wir einiges erwarten dürfen von Menschen, die hier bleiben wollen. Ein erster Schritt unsererseits kann sein, unsere Erwartungshaltungen offen zu kommunizieren. Ich finde den Inhalt des von Blick vorgeschlagenen Vertrages nicht mal schlecht. Ich denke aber, dass man dem Prozess auch Zeit lassen muss. Gerade kriegstraumatisierte Familien müssten erst einmal zur Ruhe kommen, bevor sie sich auf eine neue Umgebung einlassen. Ein gestresstes Hirn lernt schlecht, ist auch meine Erfahrung aus dem D-Unterricht für Migrantinnen.
        Das von MT propagierte „Freundschaftsangebot“ ist ein gutes Mittel zum Zweck.

      • Sportpapi sagt:

        @RoXY: Ein Integrationsvertrag ist ok. Aber diese Version ist nicht viel mehr als ein Witz.
        Kann man eigentlich auch Schweizer ausschaffen/ausbürgern, die sich nicht an diese Gepflogenheiten halten?

      • Reincarnation of XY sagt:

        Seine Message ist ziemlich eindeutig.
        Wer sich wirklich mit der Thematik: erfolgreiche Integration bzw. erfolgreiche Entwicklungshilfe befasst hat, der weiss, dass dies eben der falsche, nicht-nachhaltige, relativ erfolglose Ansatz ist.
        Was nun die Freundschaften anbelangt: Sobald materielle Hilfe dabei miteinfliesst, ist das keine „Freundschaft“ mehr, schon gar nicht auf Augenhöhe. Der reiche Westler ist einfach viel zu ignorant, er will es nicht einsehen. Er macht dabei den Fehler, der schon 1000fach begangen wurde und sehr viel Schaden angerichtet hat.
        Aber das will man einfach nicht hören, obwohl es die Geschichte uns so eindeutig lehrt. Und wer es sagt – so wie ich – ist einfach ein herzloser Böser.

      • Martin Frey sagt:

        @roxy:
        „Sobald materielle Hilfe dabei miteinfliesst, ist das keine „Freundschaft“ mehr, schon gar nicht auf Augenhöhe. Der reiche Westler ist einfach viel zu ignorant, er will es nicht einsehen.“
        Nicht nur ignorant. Er will sich gut fühlen dabei. Es ist ein sehr gutes, u. U. beglückendes Gefühl, Menschen an der Hand zu nehmen, sie zu unterstützen und so durchs Leben begleiten zu können. Auch da, wieder meine Analogie zur Kindererziehung. Über paternalistische Mechanismen und einseitige Verteilung der Gefälligkeiten schaut man dann grosszügig hinweg. Wir können es uns ja leisten und hey, wer hat schon solche Leute als echte Freunde? 😉
        Das Kalkül besteht auf beiden Seiten, denn beim „Helfersyndrom“ geht es ein Stück weit um einen selber. Eine klassische win-win Situation.

    • Max Bader sagt:

      Bei den italienischen Gastarbeiterfamilien war man hart im Fordern und gleichzeitig kühl zu ihnen. Wäre bei der Integration das Problem, dass wir zu wenig nett wären und zu viel fordern würden, so müssten die Kinder dieser Italiener die am schlechtesten integrierte Gruppe sein. Sind sie aber nicht.
      Es ist doch auffällig, dass wir eine immer grösser werdende Integrationsindustrie haben, aber die Erfolge immer kleiner werden. Und niemand hinterfragt das ganze.

  • Rolf Rothacher sagt:

    Ziemlich dümmlicher Ansatz, wenn man berücksichtigt, dass 80% der Flüchtlinge alleine reisende, junge Männer sind. Weiterhin sind weniger als 10% aller Asylbewerber tatsächlich Flüchtlinge im eigentlichen Sinne (vor Verfolgung). 90% sind weiterhin Menschen, die in Europa eine bessere Zukunft suchen, auch wenn sie in ihrem Heimatstaat nicht explizit verfolgt werden. 80% der Asylbewerber, die Flüchtlingsstatus erhalten, werden aus humanitären Gründen oder weil man sie nicht zurückschaffen kann VORLÄUFIG aufgenommen. Mit einer Willkommens-Kultur jedoch, wie sie der Autor vorschlägt, würde sich bloss ein noch breiterer Strom an Flüchtlingen aufmachen.
    Weltweit sind 60 Mio. Menschen vor Kriegen auf der Flucht. Weitere 300 Mio. würden gerne im Westen ihre Chance wahrnehmen. Ein Fass ohne Boden.

    • Ruedi Meyer sagt:

      „90% sind weiterhin Menschen, die in Europa eine bessere Zukunt suchen, auch wenn sie in ihrem Heimatstaat nicht explizit verfolgt werden.“

      Auf dem Markt in Dakar, Hauptstadt von Senegal, war Jean Ziegler als UNO-Botschafter für Ernährung schockiert. Gemüse und Obst aus der EU und den USA waren billiger als einheimische Produkte. Das sind Agrarüberschüsse, die exportsubventioniert werden. Dermassen, dass der afrikanische Bauer mit seinem Hungerlöhnchen nicht mehr mithalten kann. So wird die einheimische Landwirtschaft kaputt gemacht. Dafür gibt es dann Entwicklungshilfe.
      (Quelle: Helmut Hubacher)

      • Roman Meier sagt:

        Gut, dass Sie schreiben, dass die EU mit exportsubventionierten Agrarüberschüsse die Landwirtschaft in Afrika kaputt macht und nicht etwa die Schweiz. Aber wahrscheinlich wollen Sie ja in die EU, damit sie diese Politik dann als kleines Mitglied Schweiz dort ändern können!

      • Heinz H. sagt:

        Das selbe passiert mit unseren Altkleidern.

      • Max Bader sagt:

        Herr Meyer, den grössten Strom an Migranten auf dem Asylweg haben wir aus Eritrea. Jenem Land, welches wirtschaftlich am meisten von Europa abgeschottet ist und wo die Sozialisten nach Gusto von Leuten wie Jean Ziegler regieren.
        Es ist einfach eine billige Ausrede, dass wir mit irgendwelchen Agrarsubventionen den Flüchtlingsstrom generieren würden. Eine Flucht aus Afrika kostet mehrere Tausend Franken und diese ist mit einem Hungerlohn eines afrikanischen Bauern nicht zu bezahlen.

      • Ruedi Meyer sagt:

        @Roman Meier. Woraus schliessen sie, dass ich in die EU will? Wenn wir weiterhin alles „autonom“ nachvollziehen, ohne ein Mitspracherecht zu haben, manchmal sogar bevor es von allen EU-Mitgliedern umgesetzt wird, sage ich nicht für alle Ewigkeit nein. Auf den EURO verzichte ich hingegen gerne.

        @ Max Bader
        Bis 2010 hat die Schweiz Waffen nach Eritrea geliefert, erst dann wurde, dank des Uno-Sicherheitsrates, die Lieferungen eingestellt.
        Am längste blockierte Russland die Sanktionen. Es lässt sich halt gut mit dem Waffenhandel verdienen, besonders wenn sich zwei Nationen bekriegen -> 2 Kunden. Israel verdiente z.B. nicht schlecht an den Lieferungen an Äthiopien.
        Die Lösung des Problems hat NR Glarner vorgeschlagen: «Vielleicht müssen wir die Granaten künftig ohne Logo liefern»

    • Iain Campbell sagt:

      Natürlich, Herr Rothacher, sind Ihre „Statistiken“ frei erfunden, und somit zeigt Ihr Beitrag lediglich Wahrheitsverweigerung.

    • Sportpapi sagt:

      Tatsache ist, dass diese Menschen da sind und vermutlich so schnell nicht wieder gehen.
      Wir können sie internieren und uns dann ärgern, dass sie sich nicht integrieren. Oder wir können ihnen ein faires Angebot machen.

      • Regina Bischof sagt:

        @Sportpapi. – „Wir können sie internieren“ – Das ist ein guter Ansatz von Ihnen. – Es würde sich im Nahen Osten und in Afrika herumsprechen, worauf sich die Wohlstandsoptimierer eine andere Wunschdestination aussuchen würden.

  • Roland K. Moser sagt:

    Nein Danke.
    Das Problem ist vor Ort zu lösen, von den Leuten, die vom Problem betroffen sind. Zusätzlich können wir Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
    Damit meine ich auch, dass alle welche nach dem 1.1.1990 als Flüchtling in die Schweiz gekommen sind, repatriiert werden, inkl. den eingebürgerten Flüchtlingen und deren Nachfahren.
    Alles andere löst die Problem nicht, sondern säät sie nur auf dem ganzen Planeten.

  • P Glotz sagt:

    Endlich mal ein Artikel der realitätsnah erläutert, wie Integration funktionieren könnte. Eine Wohltat diese erheiternde Schilderung.
    Mal was anderes als diese rechte und extreme Mainstream Polterei und Gehetze gegen Ausländer.

    • Rolf Rothacher sagt:

      Ja, der Ansatz stimmt. Nur die Flüchtlingszahlen stimmen nicht, weil sich JEDER, der es sich leisten kann, nach Europa aufmacht und nicht diejenigen, die tatsächlich verfolgt werden.
      Die 10% Flüchtlinge, die tatsächlich verfolgt werden, sollen bei uns langfristig bleiben können und mittels Freundschaft integriert. Die übrigen 90% müssten nach Gesetz wieder in ihre Heimat zurückkehren, sobald dort der Krieg/die Krise vorbei ist.
      2050 wird Afrika 2,5 Milliarden Menschen beherbergen. Der Strom an Flüchtlingen nach Europa wird nie mehr abreissen, wenn wir ihn nicht endlich abschneiden.

    • Flo, die echte! sagt:

      ja wenn es das Wort k ön n t e nicht gäbe!
      Realitätsnah ist dieser Beitrag in keinster Weise. Es mag in einzelnen fällen funktionieren; das mit der Freunschaft auf augenhöhe – aber generell nie. Zu gross und elementar sind die Unterschiede zwischen den vielen Menschen die zu uns kommen und unseren Sitten/Gebräuchen/Glauben und Gepflogenheiten.

    • Muttis Liebling sagt:

      @Rolf Rothacher

      Wie wollen Sie den Flüchtlingsstrom abschneiden? Die kommen so oder so und sie sind viel mehr als wir.

  • Sokrates sagt:

    Eine Freundschaft auf Augenhöhe ist nicht möglich, wenn deren Religion uns als „Ungläubige“ und somit minderwertiger bezeichnet. Wir haben es hier mit Einwanderern zu tun, die von oben auf uns herabschauen, aber gerne von unserem Wohlstand profitieren. Der Autor kann weiterhin diese Leute zum Essen einladen und für sie kochen, aber ich werde das sicher nicht machen.

    • Sie scheinen mir selbst etwas in Religionsideologie gefangen zu sein. Mich haben auch durchaus religiöse Muslime nie als ungläubig oder minderwertig bezeichnet oder behandelt.

      • Christoph Bögli sagt:

        Ach Herr Tschannen, das ist doch alles nur perfide Täuschung und Teil des grossen islamischen Masterplans zur Welteroberung. Die wiegen Sie in falscher Sicherheit während sie heimlich Gift in Ihr Brunnenwasser träufeln. Sie wissen schon, so wie damals eine andere Religionsgruppe. Aber da muss man schon ein ganz cleverer Rechtsnationaler sein, der bloss noch nie mit einem Muslim gesprochen hat, um sowas zu merken..;)

      • DAS GUTE BRUNNENWASSER!!!

    • Muttis Liebling sagt:

      Der Islam bezeichnet die Christen als Andersgläubige und es gibt im Koran eine ganze Sure, welche der Würdigung Jesus und seiner Mutter Maria gewidmet ist.

    • Kurt Schwob sagt:

      @“Sokrates“: Sie werden das sicher nicht machen – und Sie setzen sich damit auch mit Sicherheit nie der Gefahr aus, in dieser Hinsicht etwas Neues zu lernen. Mich hat noch nie ein Moslem als minderwertig bezeichnet – ich allerdings auch umgekehrt keinen, vielleicht liegt es ja daran. Im Übrigen erscheint mir angesichts dieses Posts Ihr Pseudonym „Sokrates“ reichlich anmassend. Könnten Sie nicht stattdessen so etwas wie „Scheuklappe“ wählen?

  • Hans Rudolf Wyss sagt:

    Gemäss unseren Gesetzen, UNO-Flüchtlingskonvention und Dublin/Schengen, sind die meisten Migranten illegal bei uns. Da gibt es keine Augenhöhe sondern nur ein konsequentes durchsetzen dieser Gesetze. Ein Illegaler kostet den Steuerzahler mindestens Franken 35’000 pro Jahr. Da 80% weder Arbeiten können weil sie nicht über marktfähige Kompetenzen verfügen oder schlicht zu faul sind müssen wir diese Menschen ca. 50 Jahre unterhalten. Dies gibt ein runder Betrag von 1,75 Millionen/“Flüchtling“. Es gibt ca. 60’000! Diese bildungsfernen Menschen sind keine Bereicherung für die Schweiz sondern eine immense Belastung. Sie leisten einen massiven Beitrag zur Verarmung unseres Landes und führen uns weg von der Spitze der wirtschaftlichen Länder hin zum Niveau von Brasilien.

    • Flo, die echte! sagt:

      das Verbleiben an der Spitze der wirtschaftlichen Länder soll in diesem Zusammenhang nicht an erster Stelle stehen. Da gibt es unzähige, andere Kriterien die schwerwiegender und wichtiger sind für uns und die anderen.
      Freunschaften auf Augenhöhe sind schon unter uns oft sehr schwer zu finden, umso schwieriger ist es mit Menschen aus völlig anderen Kulturen und anderen Glaubens.

      • Ich weigere mich schlicht, die Mär vom „faulen Migranten“ zu glauben, der unsere Wirtschaft schwächt. Oder die von der ach so fremden Kultur, die mit unserer einfach nicht kompatibel ist. Echt … gehen Sie raus, lernen Sie ein paar Flüchtlinge kennen und sie werden schnell von Ihrem Weltbild abkommen.

      • Flo, die echte! sagt:

        ja Herr Tschannen ich kenne Flüchtlinge und zwar solche die echt Interesse an unserer Lebensart haben und sich sehr bemühen sich bis zu einem gewissen Grad anzupassen – völlige Anpassung finde ich auch nicht gut. Diese Menschen sollen ihre Sitten und Bräuche behalten – aber unsere respektieren. Ich habe aber leider, als freiwillige Helferin mir guten Sprachkenntnissen, nur zu oft erleben müssen wie wenig interesiert sie sind. Ich will jetzt keine Nationalität nennen die sich da besonders schwer tut. Die ansprüche die sie aber an unsere Gesellschaft stellen sind oft sehr hoch und sie werden sehr ungehalten wenn die nicht alle erfüllt werden.
        Übrigens das Wort Freundschaft hat für mich eine besondere Bedeutung

    • Regina Bischof sagt:

      @Hans Rudolf Wyss. – Ich finde es positiv und respektabel, dass Sie hier auf diesem Blog und anschliessend an den „etwas“ verklärten Beitrag des Autors, die nüchternen und realen Fakten aufzeigen können. – Ihre Zahlen sind sogar untertrieben und zu optimistisch. Wenn man gleichwohl die von Ihnen erwähnten 1.75 Millionen mit den aktuell 60’000 „Flüchtlingen“ multipliziert, ergeben sich astronomische 105 Milliarden Franken ! Notabene ohne die Teuerung und die sehr hohe Geburtenrate der „Gäste“ zu berücksichtigen. – Die aktuelle Migrationspolitik wird die Schweiz ruinieren. – Weshalb warnt fast niemand davor ?

  • Martin Frey sagt:

    Ohje, Herr Tschannen, wenn das alles nur so einfach wäre! Obwohl ich Ihnen in vielen Dingen recht gebe. Ja, Integration findet im Alltag statt, und richtig, Kinder sind (respektive wären) die ideale Brücke um sich zu begegnen. Eine ausgestreckte Hand, Hilfsbereitschaft und Offenheit können im Einzelfall genau die Berge versetzen die es braucht. Im Einzelfall, Herr Tschannen. Und auch dann ist das keine Einbahnstrasse, Sie brauchen immer ein entsprechendes Gegenüber mit demselben Willen, einer vergleichbaren Offenheit. Von Ihner früheren Wahlheimat Deutschland sollten Sie sich erinnern, dass dies schon bei „regulären“ Ausländern, die teils ein ganzes Leben hier leben, nicht zwingend gegeben ist. Dass es ganze Gemeinschaften gibt die sich wie auch ihre Kinder gezielt abschotten.

    • Martin Frey sagt:

      Aber selbst dann, solche persönlichen Kontakte sind nie und nimmer ein Ersatz für staatliche und gesellschaftliche Integrationsmassbahmen. Und hier sind Integrationsvereinbarungen wahrscheinlich eines der geeigneteren Tools der letzten Jahre.
      Ich gebe Ihnen zwar recht, dass vom Blick selten was gescheites kommt. Nur werden vergleichbare Integrationsvereinbarungen auch von ganz progressiven Städten und Regionen propagiert. Zudem, die Dinge die da drauf stehen, mögen für Sie und mich ein Running Gag, eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn Sie tatsächlich viel mit Flüchtlingen zu tun haben sollten, dann wissen Sie, dass dem nicht so ist.
      Integration braucht immer zwei, und basiert auf Fördern und Fordern. Analogien zum Umgang mit Kindern und Jugendlichen sind da kein Zufall.

      • Freundschaften sollen ja nicht andere Massnahmen ersetzen. Und Integrationsvereinbarungen, sofern nicht so dümmlich wie vom Blick vorgeschlagen, … naja meinetwegen.

        Ich habe einfach nicht den Eindruck, dass sie nötig sind, weil ich sehr viel Integrationswillen erlebe, der von manchen (nicht allen) Behörden und Teilen der Bevölkerung eher gebremst als gefördert wird.

      • Martin Frey sagt:

        „…weil ich sehr viel Integrationswillen erlebe, der von manchen (nicht allen) Behörden und Teilen der Bevölkerung eher gebremst als gefördert wird.“

        Das stimmt leider auch, Herr Tschannen., das erlebe ich teils auch so. Traurigerweise trifft die „kalte Schulter“ der hiesigen Bevölkerung dann zumeist die Migranten, die sich ehrlich und ernsthaft bemühen.
        Mit den anderen hat Herr und Frau Schweizer oft gar keine gemeinsamen Berührungspunkte. Falls man sich dann überhaupt getrauen würde…

    • Sportpapi sagt:

      “ Von Ihner früheren Wahlheimat Deutschland sollten Sie sich erinnern, dass dies schon bei „regulären“ Ausländern, die teils ein ganzes Leben hier leben, nicht zwingend gegeben ist. Dass es ganze Gemeinschaften gibt die sich wie auch ihre Kinder gezielt abschotten.“
      Ich kenne ja vor allem „reguläre“ Ausländer in der Schweiz, die trotz aller Sprachprobleme mehr „Schweizer“ sind als die meisten, die ich kenne.
      Auf staatliche Integrationsmassnahmen würde ich zudem eher nicht setzen. Dafür fehlen die Budgets eher. Zudem geht der politische Wille in einer andere Richtung – Integration soll eher nicht stattfinden.

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