Wer hat Angst vor dem bösen Mann?

Melissa et Andreas accompagnes de leur fille au pair devant une ecole a Echallens, ce mardi 16 aout 2011. La rentre scolaire aura lieu le lundi 22 aout dans le canton de Vaud. (KEYSTONE/Dominic Favre)

Wer sein Kind auf dem Schulweg begleitet, nimmt ihm auch ein Stück Freiheit. Foto: Dominic Favre (Keystone)

Meine Tochter fürchtet sich seit Monaten vor blauen Autos. Der Kinderdieb, von dem auf dem Pausenplatz erzählt wurde, sei nämlich mit einem solchen unterwegs. Tatsächlich ist letztes Jahr ein Junge aus ihrem Schulhaus von einem Mann in einem blauen Auto angesprochen worden. Wir bekamen diesbezüglich ein Schreiben von der Schulleitung. Dann vergassen wir es wieder, bis es ein paar Strassen weiter zu einem ähnlichen Vorfall kam. Und letzte Woche bot angeblich ein Mann einem Schulkind 1000 Franken, damit es in seinen weissen Transporter stieg. Das ist nun die dritte merkwürdige Begebenheit innerhalb eines Jahres, alles ganz in unserer Nähe.

Als Mutter kann man da leicht in Panik geraten. Sollte man aber nicht. Die meisten Kinder werden nicht von einem fremden Mann in einem weissen Transporter entführt, sondern von ihren eigenen Eltern. Auch die meisten sexuellen Übergriffe passieren im vertrauten Umfeld – die Gefahr geht eher vom Stiefvater, dem Geigenlehrer oder dem netten Nachbarn aus als von einem fremden Unhold im blauen Auto. Das Risiko, dass mein Kind von einem bösen Mann entführt wird, ist verschwindend klein. Und trotzdem.

Würden meine Kinder richtig reagieren?

Für Natascha Kampusch wurde die statistische Unwahrscheinlichkeit traurige Realität. Soweit ich weiss, hat Kampusch nichts falsch gemacht, ausser dass sie entgegen ihrem Bauchgefühl nicht die Strassenseite wechselte. Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort. Natürlich bespreche ich mit meinen Kindern regelmässig, wie sie möglichst sicher selbstständig unterwegs sein können: Zusammen mit den Nachbarskindern zur Schule laufen, nicht mit Fremden sprechen, im Zweifelsfall wegrennen. Aber absolute Sicherheit, das gibt es nicht.

Kennen Sie dieses Video, in dem Kinder sorglos mit einem fremden Mann und seinem Hündchen mitgehen? Auch wenn die Szenen gestellt sind: Ich kann nachvollziehen, wie es passieren kann, dass Kinder die Ermahnungen der Eltern vergessen. Vielleicht, wenn der Fremde sie mit einem unwiderstehlichen Geschenk ködert. Star-Wars-Lego oder ein Pony oder was weiss ich. Oder wenn der böse Mann eine nette Frau ist, die das Kind anspricht.

Nicht jeder Fremde ist böse

Vielleicht ist es Zufall, dass solche Vorfälle in unserem Quartier in den letzten Monaten gehäuft vorkamen. Vielleicht sind die Geschichten auch nicht alle wahr. Gut möglich, dass ein Kind etwas erzählt, dass gar nicht oder zumindest nicht genau so passiert ist. Dennoch beschleicht mich eine Angst, der ich auf keinen Fall nachgeben will. Ich möchte nicht, dass meine Kinder das Gefühl bekommen, alle Fremden seien böse. Sie sollen nicht in jedem blauen Auto oder weissen Transporter einen Kinderdieb vermuten.

Deshalb lasse ich sie weiterhin alleine zur Schule gehen. Auch wenn da draussen vielleicht irgendwo ein kranker Mann ist, der ein Kind in sein Auto locken will. Der Schulweg ist ein kleines Stück Freiheit, das ich meinen Kindern gönne. Sie zu begleiten würde bedeuten, dass die Welt da draussen zu gefährlich ist. Dass ich Ihnen nicht zutraue, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Gestern machten sie sich mutig auf den Schulweg, Hand in Hand. Ich blieb am Fenster stehen und schaute ihnen nach, viel länger als sonst.
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354 Kommentare zu «Wer hat Angst vor dem bösen Mann?»

  • Reincarnation of XY sagt:

    11:36 Danke.
    Sie sind mir zwar auch schon durch (aus meiner Sicht) sehr einseitige Kommentare aufgefallen, aber glaub ich noch nie, dass sie ausfällig wurden oder persönlich. Das weckt mir immer Sympathiepunkte. Ich finde Leute immer müssig, die – wenn sie keine Argumente mehr haben – einfach mit persönlichen Beleidigungen um sich werfen.

    Meine „Ausgewogenheit“ hat Biographische Gründe. Ich habe sowohl persönliche Erfahrungen mit von Ideologie verzerrter Wahrnehmung und habe mich oft solchen unter Menschen aufgehalten (u.a. jahrelang gelebt in einem Kriegsversehrten Land mit 3 verfeindeten Ethnien).

    • Hans Hintermeier sagt:

      Roxy: ich lese nur die baz, ich tummle mich eigentlich praktisch nie auf feministischen oder maskulinistischen Seiten herum, eben gerade aus den von Ihnen genannten Gründen und weil es für mich im Leben noch viel Wichtigeres gibt und mein Hauptinteresse eigentlich in einem ganz anderen Feld liegt. Meine Wahrnehmung entstand also durch das Lesen „normaler Zeitungen“, das ist es ja gerade. Sicherlich lese ich mittlerweile etwas genauer, aber das Thema ist eben auch oft präsent in den normale Medien. Sicherlich konstruieren wir unsere Welt auch z.T. selber, abet es ist eben auch nicht alles nur Konstruktion. Ich sehe übrigens nicht nur Diskriminierungen von Männern, ich finde aber, dass es auch zum Dialog gehört diese zu benennen, ohne dass nan gleich indie lächerliche Ecke gestellt wird.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Danke – ich verstehe ihre Argumente und halte sie, so ausgedrückt, auch für legitim, genauso wie ich auch vereinzelte feministische Anliegen für legitim halte, bzw. wenigstens einer Diskussion für würdig.
    Ich denke einfach, dass die Extrempositionierungen uns nicht weiterbringen, sondern nur die Kluft vergrössern. Ich finde es erschreckend, dass in allen Bereichen immer mehr eine Rhetorik herrscht, die nur noch Extrempositionen zulässt. Egal welches Thema, es wird eine Rottenbildung betrieben: „stimmst du uns nicht 100% zu, gehörst du zu den anderen.“
    Aktuell zu beobachten im US-Wahlkampf. Aber auch hier in Europa betreiben Hardliner aller Ränder Spaltung der Gesellschaft und verhindern einen konsensorientierten Dialog.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Ja, Roxy, insgeheim bewundere ich Sie ja auch für Ihre Ausgeglichenheit. Ich bin da halt manchmal auch einfach nur kongruent und ich finde es auch wichtig, dass man mal deutlich sagen kann, wenn es genug ist, damit das der andere auch wahrnehmen kann.
      Ich habe auch Verständnis für gewisse feministische Positionen und wünsche mir auch einen differenzierteren Dialog (mit Ideologie ist jedoch Differenziertheit nicht möglich), wenn der Gleichstellungsdialog vorankommen soll (auf beiden Seiten), dann muss man sich eben von Ideologien verabschieden und den Blick auf die Realität werfen. Ideologien verzerren den Blick.

    • Reincarnation of XY sagt:

      Damit bezog ich mich auf die Posts bis 10:51…
      das andere habe ich erst jetzt gelesen.

      Nun, wissen Sie, es ist alles auch immer eine Frage der Wahrnehmung.
      Der Linke wird auf Schritt und Tritt wahrnehmen, wie alles von Neo-liberalen Bürgerlichen beherrscht wird.
      Der SVP-Wähler hingegen, nimmt auf Schritt und Tritt die Schiere Übermacht der Linken wahr.
      Die Feministin nimmt an allen Ecken und Enden die Diskriminierung der Frauen wahr. Und Sie nun, die der Männer.

      Wenn sie nun natürlich ständig Artikel von Hardcore-Feministinnen lesen und solche von Gleichgesinnten, dann werden sie ihr Weltbild überall bestätigt finden. (Gerade wie ihre Gegenseite auch.)

  • Hans Hintermeier sagt:

    Ja, Roxy, ich gebe Ihnen z.T. Recht, dass wir unsere Heuristik z.T. zu fein eingestellt haben, aber ich glaube auch, dass es einfach einigen Männern bei aller Geduld langsam den „Deckel gelupft hat, wie der Diskurs heute von feministischer Seite geführt wird. vgl. z.B. den Artikel „Vaginaneid“ von vorgestern“ http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/standard/Das-ist-Vaginaneid/story/14764096 .
    Z.T. habe ich auch bewusst feministische Methoden nachgeahmt, um ihnen einen Spiegel vorzuhalten um sie von der ständigen Angriffshaltung auch zur Selbstkritik aufzufordern (Selbstkritik scheint bis jetzt bei den Feministinnen nicht existiert zu haben, weil es bis jetzt gar nie Widerspruch zu ihren einseitigen Thesen gegeben hat). Auf der anderen Seite gibt es eben auch einige männerdiskriminierende

    • Hans Hintermeier sagt:

      Auf der anderen Seite gibt es eben auch einige männerdiskriminierende Aussagen, die so sehr Teil unserer Kultur geworden sind, dass wir sie als Gesellschaft gar nicht mehr als sexistisch wahrnehmen (blinde Flecken). Doris Lessing (Literaturpreisträgerin und früher führende Feministin) kritisierte z.B., dass „sich im Feminismus eine Kultur der Abwertung von Männern breitgemacht habe, die so sehr Teil unserer Kultur geworden sei, dass sie kaum noch wahrgenommen werde“.
      Bezüglich Symbiose: mMn ist eben heute ein ungleiches Machtverhältnis entstanden, was die Vertretung in den Medien und Bildungsinstitutionen anbelangt. Der Diskurs wird also öffentlich sehr einseitig geführt, um diese Einseitigkeit aufzuweichen, bleibt uns nichts anderes übrig, als Leserkommentare zu schreiben

      • Hans Hintermeier sagt:

        und darauf aufmerksam zu machen (selten darf mal ja ein Walter Hollstein schreiben). Insofern nehme ich tatsächlich eine Interpunktion vor. Ich sehe meine Kommentar als Beiträge zu sagen: hey, öffnet endlich den Diskurs, sonst ist es gar kein richtiger Diskurs, so einfach wie ihr euch die Welt macht ist es bei weitem nicht.
        Weshalb ich zum Antifeministen geworden bin, beschreibt folgender Artikel ziemlich gut (auch dass es anderen Männern anscheinend gleich geht). Wie gesagt, ich sehe mich nicht in einem Geschlechterkampf,sondern einfach als jemand, der feministische Thesen wagt in Frage zu stellen und für einen wirklichen Diskurs ist.Nicht zuletzt, habe ich grosse Bedenken,was diese feministische Weltanschauung für die Entwicklung von gesunden Selbstbildes unserer Knaben bedeutet

      • Hans Hintermeier sagt:

        Hier noch der Link zum Artikel:

        http://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2016-09/emanzipation-mann-frau-feminismus-der-neue-mann
        „Wo immer Feministinnen die Diskussion beherrschen, ist Häme gegenüber Männern nicht weit….Warum widerspricht keiner? Weil Männer sich nicht zu widersprechen trauen, aus Angst, dass ihnen das sofort wieder als Schwäche ausgelegt wird? ….Anstatt die neuen Rollen gemeinsam zu hinterfragen und die Aufgaben tatsächlich neu zu verteilen, wird aus nachvollziehbarer Kritik ein billiger Frontalangriff. Das mag befriedigend sein, an den Fakten hat es allerdings nichts geändert. Einziger Effekt: Dass viele Männer keine Lust mehr auf die Auseinandersetzung haben. Auch dann nicht, wenn sie eigentlich notwendig wäre.“

        und vieles mehr, wirklich lesenswert.

  • Reincarnation of XY sagt:

    Das ist 1:1 dasselbe Verhalten wie das der „Kampf-Emanzen“, die auch in jedem noch so harmlosen Satz irgendeine Diskriminierung, Mikro-Aggression und dergleichen sieht und die, in gleich welchem Thema, stets ein episches Kampffeld ihres heroischen Krieges für die total unterdrückten Rechte der Frau sieht. „Ihre Fraktion“ hat dieses Verhalten 1:1 adaptiert.
    „Ihre Fraktion“ befeuert die „Kampf-Emanzen“, so wie Trump, die Sanders-Fans befeuert und umgekehrt. Was würde der SVP Wähler ohne seine „Linken“ machen, die es zu bekämpfen gilt und was der SP Wähler ohne seine „SVP/Neo-Liberalen-Bösewichte“. Sie bilden in Wahrheit eine Symbiose, die sich gegenseitig Steilpässe geben und sich gegenseitig immer wieder bestärken, wie wichtig der Kampf für ihre Sache sei.

  • Reincarnation of XY sagt:

    @HH
    1. Besten Dank für ihr Aufmerksames Feedback
    2. In einer Sache habe ich mich tatsächlich verrannt, danke dass sie mich darauf hingewiesen haben.
    Und zwar, das mit den Schulabbrechern. Sie haben recht, es nützt denen, die zu kurz kommen rein gar nichts, dass sich einige trotzdem durchsetzen.

    3. Nein, meine Replik an Zufferey offenbart nicht meinen „wahren Geist“. Ich bin kein Chauvinist. Aber ja, man könnte es eventuell meinen, wenn man nur diese Replik liest. Deshalb haben sie insofern recht, dass ich mich darin tatsächlich etwas verrannt habe.
    Das ist das schwierige bei solcherart Diskussionen, wenn einfach stets die Hälfte unterschlagen wird, von dem, was man sagt, nur damit man den Gegner in eine Extrem-Ecke stellen kann…

    • Reincarnation of XY sagt:

      … und so sein differenziertes Statement unterschlägt, bzw. ins Gegenteil verkehrt.
      Schauen sie nur den Ausgangstext von NM an. Der Schwerpunkt lag eindeutig darin, dass man sich von solchen Geschichten nicht zu sehr verängstigen lassen und Kinder weiter ihre Freiheit auf dem Schulweg lassen soll. Und alle stimmten damit überein. – Es gab kein Männer-Bashing. Das hat „ihre Seite“ einfach hineininterpretiert, indem sie einzelne Worte und Sätze in ihr ganz eigenes Weltbild stellte und so eine erneute Diskussion zu ihrem Steckenpferd-Thema erzwang.

      • Sportpapi sagt:

        „Schauen sie nur den Ausgangstext von NM an. Der Schwerpunkt lag eindeutig darin, dass man sich von solchen Geschichten nicht zu sehr verängstigen lassen und Kinder weiter ihre Freiheit auf dem Schulweg lassen soll. Und alle stimmten damit überein. – Es gab kein Männer-Bashing. Das hat „ihre Seite“ einfach hineininterpretiert.“
        Ich für meinen Teil habe das Thema Angst im Verhältnis zum tatsächlichen Risiko vor allem aufgegriffen. Und was es auslöst, wenn wegen sonderbarer Begebenheiten von der Schule offizielle Briefe an die Eltern gehen. Damit hat die Schule dann ihre Pflicht getan, für die Folgen kann sie ja nichts…

  • Claudi sagt:

    Ich habe Angst vor dem bösen Mann.
    Sehe ich genauso wie die Autorin: Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger, Alimentenbetrüger und Gewalttäter.

  • Alpöhi sagt:

    Übergriff ohne „sichtbare/beschreibbare/unmittelbar wahrnehmbare Gewalt, sondern mit geschickter Manipulation zu stande kam?
    BS, Ihnen ist schon klar, dass hier die Frauen die Meisterinnen des Fachs sind?

    • Alpöhi sagt:

      Hätte woanders hin sollen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Ach Alpöhi, und Ihnen ist offenbar nicht klar dass es in meiner Antwort einfach um die Wahl der Begriffe gegangen ist?
        Und meinen Punkt, dass man es wohl nie schaffen wird einen exakt-passenden, alle Anforderungen erfüllenden, für umgangs-und juristische Sprache gleichermassen passenden Begriff zu finden?

        Ich schreibe hier schon seit Jahren mit, dass Sie andeuten ich wäre bezüglich Täterzuschreibung ungleich männerlästig ist lachhaft, wühlen Sie sich doch mal in den einschlägigen Artikeln durchs Archiv.

      • Alpöhi sagt:

        Dann sollten Sie das entsprechend ausdrücken. Ich weiss nicht (und habe auch keine Lust dazu, das zu wissen), was Sie schon alles von sich gegeben haben.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Alpöhi

        warum sollte ich das entsprechend ausdrücken wenn es gar nicht darum, sondern einfach um eine Antwort auf einen vorgeschlagenen Begriff gegangen ist?
        Wenigstens die Lust, genauer zu lesen und den Punkt erfassen, wär schon nett, als dann so hintenrum Unterstellungen zu liefern.

      • Alpöhi sagt:

        Sehen Sie, das ist auch übergriffig: Zeugs nicht sagen, sondern voraussetzen, und dann blöd tun, wenn die Message nicht angekommen ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        ???

        also nochmal,
        erstens ging die „Message“ welche Ihre Antwort ausgelöst hat, gar nicht an Sie, sondern jemand anders-
        dieser jemand anders hat die Begriffe beleuchtet,
        worauf ich den Lichtkegel ein bisschen erweitert habe-
        und Sie drehen daraus dann nochmal was anderes, „Blöd tun“ wenn man das nicht einfach so hinnimmt? Naja…

  • Tamar von Siebenthal sagt:

    Wir können unsere Kinder nicht 100% schützen, aber wir können ihnen Selbstbewussein mitgeben und das Recht, über den eigenen Körper zu bestimmen. Selbstbestimmte Kinder werden seltener Opfer. Selbstbestimmung fängt aber halt schon beim Gutenachtkuss für Eltern, Gotti, Omi usw an.

  • Georg sagt:

    „Tatsächlich ist letztes Jahr ein Junge aus ihrem Schulhaus von einem Mann in einem blauen Auto angesprochen worden. “ – Ja, und was hat der Mann im blauen Auto gesagt? „Du, sag, bitte, wo ist die Bergstrasse?“? oder „Du, komm mal her, ich habe zuhause Schoggi und junge Häschen!“? – Sind eigentlich die Kinder blöder geworden? Oder die Eltern? Oder die Behörden? Oder gibt es mehr Kindsentführer? Oder redet man erst heute über Kindsentführer?! Nie, aber auch gar nie habe ich es als Schüler auch nur erwähnenswert gefunden, wenn ein „Mann im blauen Auto“ mich angesprochen hat, und nie, aber auch gar nie, wäre ich auf die Idee gekommen, zu einem „Mann im blauen Auto“ zu steigen. Das wird wohl auch heute noch so sein. Es sei denn, siehe oben, die Kinder seien blöder geworden…

    • Susi sagt:

      Ja, ja. Haben Sie sich das Filmli oben mal angeschaut? Kinder sind nicht blöd, sondern vertrauensselig und leben im Moment. Das war früher auch nicht anders. Ein Glück nur, dass das relativ selten ausgenutzt wird.

      • Alpöhi sagt:

        Nein. Es ist normal, dass das relativ selten ausgenützt wird. Nämlich zu 100-0.034 = 99.966% wird es nicht ausgenützt.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Wenn Sie Opfer sind, dann sind Sie es 100% und nicht 0,0003%. Statistiken sind nutzlos, sobald man sekber betroffen ist. Man ist nicht ein bischen tot, oder ein bischen schwanger, oder ein bischen Opfer, man ist es, oder man ist es nicht und das immer 100%

      • Alpöhi sagt:

        TvS: Ja. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man zu 100% Oper wird, liegt bei 0.034%.
        Wenn man sich deswegen in Angst und Hysterie steigert, wird man Opfer seiner selbst.

  • Susi sagt:

    Wieso wird hier eigentlich ständig auf diesem genialen Titel herumgehackt? Der ist doch eine Anlehnung an das Kinderspiel „Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?“ und zeigt auf, dass „der böse Mann“ eben auch einfach eine Kinderschreckfigur sein kann, die uns allen in unserer Kindheit sozusagen „implantiert“ wurde. Somit werden alle Möglichkeiten offen gelassen, der „Generalverdacht“ gegenüber Männern wird kritisiert, die Kindersicht wird miteinbezogen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Susi

      weil gerne über Titel und/oder wahlweise Bild debattiert wird, obwohl die/der Schreibende das meist gar nicht selber formuliert/ausgesucht hat…

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe gerade gelesen, dass heute vielfach nur noch der Titel gelesen wird, nicht aber der Text. Als Journalist würde ich mich aber schon wehren, wenn die Titel regelmässig nicht dem Text entsprechen würden, oder zu reisserisch daherkommen. Denn unter dem Text steht ein Name, unter dem Titel kein anderer…

      • Widerspenstige sagt:

        Ich würde mich auch vehement wehren, aber das letzte Wort haben Männer in der Redi. Das sind keine Titel, die von Frauen gesetzt werden. Das meine persönliche Meinung dazu.

      • Martin Frey sagt:

        „Das sind keine Titel, die von Frauen gesetzt werden.“
        Wenn das so klar ist, wie hätten dann Frauen den Titel gesetzt?
        By the way, ich finde die Titeldiskussion völlig absurd. Sehe das wie Susi.

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Klar. Wenn etwas schief läuft, müssen es immer Männer sein. Auch wenn es hier dafür keinerlei Hinweis gibt. Oder erkennst du das an der Handschrift?

    • Katharina sagt:

      Der Title ist eine rhetorische Frage. Angesichst der sich ausserordentlich betupft fühlenden MRA-Trollen auch klar, wer das Ziel der rhetorischen Frage war.

  • Patrick Bieri sagt:

    Wow, 252 Kommentare! Ist das neuer Rekord für die neuerdings so häufig erscheinenden „Nichtsthemen“? Aber um noch die Frage des Titels zu beantworten: Nur Feministinnen haben Angst vor Männern :-). Scheiont als wären sie da irgendwie irrgeleitet worden in ihrer Entwicklung. Hier schreibt einer drüber, der es wissen muss:

    http://pfui.ch/downloads/peter-kneubuehl-34-seiten-schwarz-weiss_geschw.pdf

  • Widerspenstige sagt:

    @Redaktion: Die Funktion mit dem RSS-Feed für den PC geht nicht mehr. Bis letzte Woche konnte ich die letzten 15 Kommentare aller Beiträge aus diversen Artikeln des MB via selber installierte App an meinem PC bequem anklicken. Seit letzter Woche werden nur noch Blogtitel mit Eingangstext von allen 12 Blogs angezeigt, wobei letzte 3 Kommentare pro Blog fehlen.

    Wieso wurde das geändert oder hängt dies mit der neuen App auf das Smartphone zusammen bzw. wurde evtl. versehentlich etwas am RSS-Feed für den PC gelöscht?

    • Brunhild Steiner sagt:

      ah, wenn Sie schon beim Thema sind, könnte man grundsätzlich die „letzten Kommentare“ ein bisschen aufstocken? Immerhin sind sie zwar seit längerem wieder da, aber fetter in der Auswahl würd nicht schaden… .

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, es ist wirklich mühsam so mit nur 3 letzten Kommentaren und das ständige Suchen löst in mir Unwillen aus. Es ist immer noch zu wenig kundenfreundlich aufgebaut und ja, wir Stammbloggenden bringen die Klickquote. Darf langsam aber sicher honoriert werden 😉
      Katharina, ich komme bei Deinem Link nicht weiter als bis zur Übersicht sämtlicher Blogs mit Bild, Titel und Eingangstexten. Ich warte mal ab, was sich die Redi einfallen lässt.

      • Katharina sagt:

        Was ich verlinkte ist der rohe RSS Feed. KEINE Bilder, sondern nur der kommentartext (volltext) und der link zom blogeintrag -> Kommentar.

        Da muss etwas falsch sein in deinem Client. Sowohl Firefox als auch IExplore lösen das sauber auf (PC mit Win10). Keine ‚App‘.

      • Widerspenstige sagt:

        Danke Kath! Ich suche noch die Lösung, denn so wie jetzt werde ich hier zu viel kostbare Zeit verlieren.

  • Johannes Holder sagt:

    Und wieso gibt es Männer (und auch Frauen!), die sich Kindern bemächtigen, um sich sexuell an ihnen zu befriedigen? Fallen diese Männer (und Frauen) einfach irgendwann vom Himmel, mit dem Auftrag, sich an Kindern zu vergehen? Oder hatten diese nicht auch eine Kindheit? Und was erlebten sie während derer? Ihr späteres Verhalten bzw. ihre späteren Taten verraten es uns! Ihr seht: die eigentliche Verantwortung liegt immer bei den Eltern! Sie „produzieren“ die Männer und Frauen von morgen!
    Und noch etwas: Kann man ein Kind brauchen oder gebrauchen? Wer von „missbrauchen“ schreibt oder redet, meint offenbar ja und hat leider zu wenig nachgedacht. Besser ist es, bei Übergriffen von sexualisierter Gewalt zu schreiben.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Johannes Holder

      damit haben Sie aber ein nächstes Problem, was wenn der Übergriff ohne „sichtbare/beschreibbare/unmittelbar wahrnehmbare Gewalt, sondern mit geschickter Manipulation zu stande kam?
      Auch ohne körperlich feststellbare Folgen von erfolgter „Gewalt“?

      Beim anderen stimme ich zu, vieles hat Wurzeln für deren Entstehung andere gesorgt haben- und doch bin ich zu 100% dennoch selber für den Umgang damit verantwortlich.

      • Alpöhi sagt:

        Übergriff ohne „sichtbare/beschreibbare/unmittelbar wahrnehmbare Gewalt, sondern mit geschickter Manipulation zu stande kam?
        BS, Ihnen ist schon klar, dass hier die Frauen die Meisterinnen des Fachs sind?

      • Brunhild Steiner sagt:

        Ach Alpöhi, und Ihnen ist offenbar nicht klar dass es in meiner Antwort einfach um die Wahl der Begriffe gegangen ist?
        Und meinen Punkt, dass man es wohl nie schaffen wird einen exakt-passenden, alle Anforderungen erfüllenden, für umgangs-und juristische Sprache gleichermassen passenden Begriff zu finden?

        Ich schreibe hier schon seit Jahren mit, dass Sie andeuten ich wäre bezüglich Täterzuschreibung ungleich männerlästig ist lachhaft, wühlen Sie sich doch mal in den einschlägigen Artikeln durchs Archiv.

    • Sportpapi sagt:

      Gewalt trifft es nicht besser. Schon gar nicht, wenn es sogar um einvernehmliche Handlungen geht.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Der Titel sollte wohl provozieren. Schade. Traurig, wer es nötig hat zu hetzen.

  • tststs sagt:

    Nach so viel Geplänkel um Statistik und Wortwahl, wären ein paar handfeste Tipps à la 13s Kartenbeispiel (eine wirklich guter Tipp, den werde ich meinen Mama-Freundinnen weitergeben) doch wirklich nett und hilfreich.
    Ich erlaube mir jetzt auch einmal, ein paar Tipps zu geben:
    1) Wenn Sie dieses Thema ansprechen, reden Sie in konkreten Fällen, aber bleiben Sie so abstrakt wie möglich. „Jemand (!) hat versucht, ein Kind auf dem Heimweg mit 1000 CHF in das Auto zu locken.“ Und erwähnen Sie unbedingt, dass das Kind richtig reagiert und Nein gesagt hat und weggelaufen ist (Nachahmungseffekt und so)

    • tststs sagt:

      2) Vertrauen Sie Ihrem Kind, versuchen Sie es zumindest. Als Aussenstehende versichere ich Ihnen, Ihre Kinder sind robust und meist zu mehr fähig, als die Eltern zutrauen (kein Vorwurf, liegt in der Natur der Sache). Nicht ständig nachfragen, ob der Heimweg problemlos verlaufen sei… Ich glaube, Vertrauen und das darauf resultierende Selbstvertrauen wird eher passiv vermittelt (machen lassen).
      Gleichzeitig ist das Kind, sollte es tatsächlich in eine Gefahrensituation kommen, besser gewappnet.
      3) Und dies ist wirklich meine persönliche Ansicht: Man muss Kinder nicht ständig und mit allen Übeln dieser Welt konfrontieren; ein bisschen Abschottung, ein bisschen heile Welt gehört IMHO auch ein wenig zu den Aufgaben der Eltern…

      • Carolina sagt:

        Sehr schön, ts! Da stimme ich Ihnen total zu – gestehe aber auch ein, dass ich manchmal von nicht politisch korrekten Emorionen überwältigt werde, wenn es um meine Kinder geht! Es hilft mir persönlich sehr, immer mal wieder von wohlwollenden (!) ‚Aussenstehenden‘ auf den Boden der Tatsachen gebracht zu werden.

      • tststs sagt:

        Ja, hoffentlich!!! Wie anders sollen Kinder lernen, dass man sich mal „irrt“, weil man sich emotional in was verrannt hat! Es ist nur wichtig, dass die Kinder dieses „auf den Boden holen“ auch miterleben!

      • tststs sagt:

        Aus der Schule kann ich Ihnen sagen: Der Lerneffekt (und das Erfolgserlebnis; nicht Schadenfreude, sondern Freude über den eigenen Erfolg) wenn mich die Schüler bei einem Fehler „ertappen“ ist nicht zu unterschätzen!

      • tststs sagt:

        Ah ja 4) „Üben“ Sie mit Ihrem Kind, wenn Sie dabei sind. Lassen Sie es mit Fremden in Berührung kommen und zeigen Sie was geht und was nicht (z.B. Esswaren dürfen nur zusammen mit dem Eltern angenommen werden). Wenn das Bauchgefühl Alarm schlägt, brechen Sie ab. Es muss ja nicht gerade ein Triebtäter sein, aber manche Leute mag man einfach nicht. Das ist völlig ok. Und es ist auch völlig ok, dass Menschen völlig unterschiedliche Grenzen ziehen. Einige sehen in jeder Person eine Kindesentführung, andere lehnen sich bequem im Zug zurück, wenn das Kind sich anderweitig unterhält…völlig ok. (Die allerallerallermeisten Kinder beginnen mehr und mehr selber zu denken und werden nicht zwangsläufig Klone ihrer hysterischen Eltern.)

  • Zufferey Marcel sagt:

    Etwas Statistik vonnöten? Gut, Kriminal- und Bevölkerungsstatistik aus dem Kanton Zürich, schlage ich vor. Natürlich so aktuell wie möglich, also 2014:

    Bevölkerung Kanton Zürich: 1’446’354 Personen, davon 717’702 männlichen Geschlechts.

    Anzahl erfasste Straftaten im Bereich der sexuellen Integrität (inkl. Versuche), Total 1’971 Fälle, davon 245 sexuelle Handlungen gegen ein Kind.

    Die Aufklärungsrate im gesamten Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Integrität liegt bei 84%. Sexuelle Handlungen gegen Kinder werden zu 69% aufgeklärt. Zum Vergleich: Die tiefste Aufklärungsrate findet sich im Bereich Fahrzeugdiebstahl, inkl. SVG-Entwendungen (3%).

    „Der böse Mann“ entpuppt sich also als Konstrukt, das einer genaueren Überprüfung keine einzige Sekunde lang stand hält.

    • Franz Vontobel sagt:

      „Der böse Mann“ entpuppt sich also als Konstrukt, das einer genaueren Überprüfung keine einzige Sekunde lang stand hält.

      Es wurden also alle „245 sexuelle Handlungen gegen ein Kind“ von Frauen verübt?

      • tststs sagt:

        Und wieder haben beide Recht
        1) Nicht alle Männer/kaum ein Mann ist ein Pädosexueller.
        2) Pädosexuelle Taten werden meist von Männern ausgeführt.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ja es haben beide Recht.
        Aber die Argumentation ist trotzdem nicht richtig. Sie ist sozusagen unlauter.

        Nur ihre Darstellung ist richtig tsts

        Aber wie gesagt. Es geht hier ja um einen Sturm im Wasserglas. Der aus welchen Motiven auch immer angerührt wurde.

    • Zufferey Marcel sagt:

      Tststs hat recht, so war’s auch gemeint- bis auf einen Punkt: Es gibt nicht nur Päderasten. Aber ich will ja nicht kleinlich sein 😉

      Ja, Franz: Nur 0,0341% aller Männer sind pädophil. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Kind einem Pädophilen über den Weg läuft, nun, darüber lässt sich leider nicht einmal richtig streiten! Henusode 😉

      • 13 sagt:

        Wobei nicht vergessen werden darf, dass Pädophilie (als Veranlagung) nur ein Motiv für sexuelle Übergriffe gegen Kinder ist. Viel häufiger sind andere im Spiel.

      • Franz Vontobel sagt:

        Nur 0,0341% aller Männer sind pädophil.

        Das ist aber ganz sicher keine korrekte Schlussfolgerung aus dieser Statistik.

      • Martin Frey sagt:

        Es sind sicher mehr als 0,0341% der Männer pädophil, Hr. Zufferey, auch wenn es dazu selbstredend nur Schätzungen gibt. Normalerweise geht man bei diesen Schätzungen eher von rund einem Prozent der Gesamtbevölkerung aus.
        Ebenso selbstredend wird noch lange nicht jeder Pädophile strafffällig.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Sie haben recht, das müsste man natürlich noch ausdifferenzieren. Nur reicht Kriminalstatistik dafür alleine nicht aus. Hier haben wir es zur Abwechslung einmal mit absoluten Zahlen zu tun. Und die lassen keinen Interpretationsspielraum zu. Auch wenn’s Ihnen spürbar in den Fingern juckt: Hier hat das ewige Relativieren ein Ende!

        Nicht heulen, Franz: So böse, wie die Männer immer gerne dargestellt werden, sind sie einfach nicht!

        P.S. Ich hätte noch Zahlen zur häuslichen Gewalt…

      • Zufferey Marcel sagt:

        Welche Schätzungen, Herr Frei?

        Unlauter, RoXY? Warum? Weil damit ein Weltbild wankt, nämlich das vom bösen Mann..?!

      • Franz Vontobel sagt:

        Sie könnten höchstens sagen:
        Nur 0,0341% aller Männer sind pädophil, lassen sich dabei erwischen und werden angezeigt.

      • Martin Frey sagt:

        Es gibt mehrere Studien (in Deutschland zb. die MIKADO-Studie) zu dem Thema, Hr. Zufferey, wobei auch diese oft mängelbehaftet sind. Die Schätzungen gehen je nach Arbeit auch weit höher, ein Prozent ist wahrscheinlich eher konservativ geschätzt.
        Die Probleme beginnen ja schon bei der Definition Pädosexualität.

      • Alpöhi sagt:

        Einspruch. Eine Schätzung ist immer eine willkürliche Annahme. Sie unterscheidet sich grundlegend von einer Statistik.

        Es mag eine Dunkelziffer geben, aber wie gross die ist – wer kann das wissen? Dann wär’s ja keine Dunkelziffer mehr.

      • Zufferey Marcel sagt:

        @Frei / Franz: Ja gut, das mit diesen Schätzungen, das ist so eine Sache. Da wird meistens allerhand hinein gerechnet (u. a. Dunkelfeldstudien und ähnlicher Kram). Nicht selten auch politisch motiviert. Das zeigt sich z. B. sehr gut bei den Schätzungen zu Falschbeschuldigungen im Zusammenhang mit Vergewaltigungen: Da haben wir mittlerweile eine Bandbreite von einem bis über dreissig Prozent!

      • Sportpapi sagt:

        Die nackte Zahl ist vermutlich noch untertrieben, weil es Mehrfachtäter gibt?
        Jedenfalls ist es das, was angezeigt bzw. verurteilt wird.
        Und wie viel davon passieren nun auf offener Strasse von Fremden?

      • Reincarnation of XY sagt:

        Zufferey – sie wissen ja, dass sie mir sympathisch sind und ich jederzeit mit ihnen ein Bier trinken würde. Aber die Argumentationsweise ist eben unlauter. Das gleiche wird auch mit dem Ter ror is mus gemacht.
        Man sagt nur xy% aller …. sind Roristen. Folglich hat der Rorismus nichts mit … zu tun, verschweigt aber dass fast alle derzeitigen Attentate von …. verübt werden. Das ist eine nicht lautere Argumentationsweise.
        Richtig ist, das Pauschalverdacht unangebracht ist. Die Frage ist aber, ob denn das überhaupt jemand hier im Forum behauptet hat. Falls es jemand behauptet, dann kann man natürlich ihr Argument bringen.
        Bezüglich Gefährlichkeit von Männern habe ich mich weiter oben geäussert. Ich hänge das absolute und absolut beweisbare Argument unten nochmals an.

      • Sportpapi sagt:

        Was ist daran unlauter, RoXY? Nehmen wir den Vergleich auf: Sollen wir wirklich Angst haben vor Terrorismus, wenn wir uns im öffentlichen Raum bewegen? Sollen wir uns gar schützen, in dem wir besser zu Hause bleiben? Oder einfach Angst haben, wann immer wir Menschen aus dem entsprechenden Kulturkreis sehen, mit dem wir Terrorismus in Verbindung bringen? Was bringts?

      • Reincarnation of XY sagt:

        Frauen mögen Männern in nichts nachstehen, was Boshaftigkeit, Intrigen und Gemeinheiten betrifft. Aber Punkto Gewalttaten sind Männer eindeutig, in allen Kontinenten, allen Gesellschaften und Zeiten, das gefährlichere Geschlecht, sowohl für Männer, Frauen, wie auch Kinder.

        Sagte ich und niemand wollte dazu Stellung nehmen.
        Brachte dann noch das Beispiel, dass jeder von uns – auch der hartgesottenste Maskulinist – morgens um 3 vor dem Club ganz sicher seine Gefahrenantennen eher vor einer Männern ausfährt, als von einer Ladys-Night Gruppe.
        Nicht wegen grundlosen Vorurteilen! Sondern wegen der Tatsache, dass es weitaus mehr Schlägertypen als Schlägertypinnen gibt. (Wenigstens bis zum heutigen Tag existiert dieses Gefälle noch.)

      • Reincarnation of XY sagt:

        Sportpapi heute scheinen sie andauernd nur die Hälfte von dem was ich sage herauszufiltern.
        Ich sagte ja gerade „Richtig ist, das Pauschalverdacht unangebracht ist … dann kann man natürlich ihr Argument bringen.“

        Bezüglich Angstgefühl habe ich mich heute mehrfach klar ausgedrückt. Ich sagte ja, dass dies ein Problem von panischen Eltern ist, oder von täglichem Blick und Krimi Konsum. Also meine Haltung ist hier eindeutig.
        Haben sie all das überlesen? Falls ja. Ok jetzt habe ich es nochmals gesagt.

        Ich kann nicht verstehen, wie sie das alles überlesen.

      • Widerspenstige sagt:

        Dazu gibt es klare Aussagen von Fachpersonen, welche sich in Sternstunde Philosophie geäussert haben bei SRF1, dass Gewalt zu 90% weltweit vom Mann ausgeht:
        ‚…Ob Krieg, Mord oder sexueller Missbrauch: Gewalt geht überwiegend von Männern aus. Warum? Wie werden Menschen zu Mördern? Gastmoderator Wolfram Eilenberger spricht mit dem Gewaltforscher Jörg Baberowski und dem Gefängnisarzt Joe Bausch über den Ursprung und das Geschlecht des Bösen…‘
        http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/ist-das-boese-maennlich

      • Zufferey Marcel sagt:

        Gewalt ist männlich. Ok. Und sonst haben Männer keine Eigenschaften mehr? Das ist ja wie beim Kauf eines Gebrauchtwagens: Egal, wie gut er ist, wenn der Aschenbecher voll ist, dann ist gleich das ganze Auto scheisse..?! Diesen Sexismus bin ich wirklich leid! Deshalb habe ich hier einmal aufgelistet, was Männer alles noch so tun- ich meine, wenn sie nicht gerade Kriege anzetteln, Frauen vergewaltigen oder Kinder missbrauchen:

        https://www.freitag.de/autoren/thx1138/was-niemand-ueber-maenner-zu-sagen-wagt

        Und nein, ich versuche hier NICHT zu sagen, dass Frauen das alles nicht auch können! Aber Männer leisten einen ganz entscheidenden Beitrag an den zvilisatorischen Fortschritt und den Fortbestand unserer Kultur- nicht dass wir das vergessen!

      • Reincarnation of XY sagt:

        Zufferey – ich hoffe ihre Antwort gilt WS und nicht mir. (Auch wenn ich verstehe, dass sie lieber ihr antworten.)
        Ich diskutiere eigentlich lieber mit Menschen, die einen differenzierten Standpunkt haben. Meiner Erfahrung gemäss, gehen die auch auf Argumente ein und man erlebt es, wie man sich gegenseitig austariert.

        Wie dem auch so, ich hoffe sie verstehen, meine Antwort an Sie.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Aber offenbar befriedigt es in der Tendenz eher defizitäre Gemüter, ein Geschlecht auf seinen kleinst möglichen, negativen Nenner zu reduzieren- und gleichzeitig Sexismus in aller Schärfe zu kritisieren. Nun denn: Solche Gestalten werden wohl ihre Gründe haben, so zu denken. Meistens sind es solche aus der rot-grünen Ecke.

        Unsere immer komplexer werdende Welt weckt bei diesen Individuen offenbar die Sehnsucht nach möglichst einfachen Lösungen, denen ein ausgesprochen einfach gestricktes Weltbild zugrunde liegt. Ja, die gibt es eben auch: Dumm-dreiste Linke!

      • Zufferey Marcel sagt:

        @RoXY: Aber Punkto Gewalttaten sind Männer eindeutig, in allen Kontinenten, allen Gesellschaften und Zeiten, das gefährlichere Geschlecht, sowohl für Männer, Frauen, wie auch Kinder.

        Das nenne ich Reduktionismus. Von positiven Seiten lese ich hier nichts. Männer = Gewalt. Ja und dann? Nichts mehr Erwähnenswertes?

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ach Zufferey – das antwortete ich im Kontext auf eine konkrete Aussage hin (können sie ja nachlesen, wenn sie wollen). … Nur schon der ersten Teil des Zitates den Sie weggeschnitten haben, zeigt ja schon ein anderes Bild.
        Aber sie machen es heute wie der (linke !) SP, einfach die Hälfte überlesen.

        Dass die Männer die stärksten, schnellsten und grössten sind, gebe ich unverhohlen zu. Auch die genialsten Künstler und Erfinder sind Männer. (Gerade neulich mit meiner Frau diskutiert, punkto Rockmusik)
        Männer sind die Pioniere. (Was mich als männliche Einzelperson nicht im geringsten besser macht. Ich weiss, dass mir zahlreiche Frauen in all den aufgelisteten Punkten dennoch überlegen sind.)

      • Zufferey Marcel sagt:

        Und dann dieses selten dämliche Feindbild des weissen, heterosexuellen Mannes (Angry White Men), ein Konzept, dass zwar ursprünglich aus den USA stammt (und aufgrund der sozialen Strukturen m. E. auch nur dort angewendet werden kann, wie selbst Dr. Michael Kimmel einräumt)- aber hier von unserer linken ‚Intelligenzia‘ völlig kritiklos übernommen wird. Wahrscheinlich vor allem deshalb, weil z. B. Homosexualität in keinem afrikanischen Land strafrechtlich verfolgt wird- genau so, wie im Westen auch nicht!

        http://www.pewglobal.org/2013/06/04/the-global-divide-on-homosexuality/

        Und weil Rassismus natürlich nur und ausschliesslich ein rein weisses Problem ist:

        http://www.nzz.ch/international/asien-und-pazifik/thailand-schickt-bootsfluechtlinge-aufs-meer-zurueck-1.18543508

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ich finde es einfach zutiefst unmännlich, wenn man anfängt auf dem Niveau der Hardcore-Feministinnen Propaganda zu betreiben und hinter jedem Wort und Satz eine Verschwörung zu wittern und jede Gelegenheit ergreift, um im Geschlechterkampf zu betreiben.
        Wenn ich das Kampfemanzen und ihre verquere Logik nicht ausstehen kann, ist es doch kaum die richtige Reaktion, so zu werden wie sie.

        Stärke ist, wenn man zu Schwächen stehen kann. Wenn man dann und wann einsieht, dass auch die Gegenseite legitime Argumente hat und wenn man begreift, dass wir nur gemeinsam glücklich werden.
        Hough Häuptling Weiser Falke – der ewige easy rider – hat gesprochen!

      • Zufferey Marcel sagt:

        Egal, wie Sie es empfinden, RoXY. Das Niveau der primitiven Kampfemanzen beherrscht neuerdings wieder den Geschlechterdiskurs. Hier kann man wirklich von einem Backlash sprechen. Und darüber kann man weder mit Vernunft noch mit Argumenten hinweg sehen.

        Sie argumentieren mir gerade etwas janusköpfig. Aber zugegeben: Auch ich möchte manchmal Frauen gefallen. Da ist Paternalismus (gegenüber anderen Männern) natürlich naheliegend: Frauen stehen schliesslich auf Männer, die andere Männer beherrschen- oder zumindest über ihnen stehen, Sie alter Schlaumeier Sie.

        Männer sollen die grössten, stärksten und schnellsten sein..?! Sorry, aber solche Buebetrickli bitte nicht mit mir.

        P.S. Dass Sportpapi und ich sie offenbar missverstehen, könnte ja auch an ihnen liegen, n’est pas?

      • Reincarnation of XY sagt:

        Neeeein Zufferey – kein Buebätrickli, sondern Tatsache, dich ich in früheren Tagen selbst gesagt habe und mancher Frau widersprochen habe, die meinte Frauen seien nur schwächer, weil sie dazu erzogen worden seien.
        Und Überzeugung – die Schulabbrecher haben die Welt revolutioniert (falls sie von einer weiblichen Schule benachteiligt wurden – hat sie das nicht gehindert, die Welt zu verändern. Das ist wahre Stärke). Und auch um ihnen zu antworten – weil sie mir Einseitigkeit vorwarfen (aber es ging ja nur um eine Seite in diesem Punkt).
        Und ich sagte, SP und sie überlesen stets (die differenzierende) Hälfte, von dem was ich wirklich sage.
        Es gibt auch noch eine Welt zwischen WS und den Maskulinisten!

      • Widerspenstige sagt:

        Ich mische mich nicht in diese hinlänglich bekannte Diskussion ein, weil ich Besseres zu tun habe. Mein Link diente nur der Faktenlage, weil man im Begriff ist, diese Gewaltspirale zu verharmlosen. Es geht beim heutigen Thema weniger um das Gute im Mann, sondern um die Verhältnismässigkeit im Umgang mit möglichen Übergriffen an Kindern auf ihrem Weg ausser Haus. Dieses Szenario ist doch nicht klein zureden mit lapidaren Sätzen wie ‚Frauen können auch dies oder das‘. Das nennt sich Faktenresistenz statt lösungsorientierte Deeskalationsstrategien ausdiskutieren wie es vernünftige Menschen normalerweise tun würden. Statt sich schützend vor diese Kinder zu werfen, wird Täterschutz betrieben sprich auf dem heutigen Männerbild herum geritten. Der Fokus darauf war längst fällig.

      • Zufferey Marcel sagt:

        Vernunft, WS? Nicht gerade Ihre Stärke. Aber natürlich wären Ihnen und den Ihren 25’000 Fälle im Kanton Zürich lieber. Denn damit würde sich Ihr bemitleidenswertes Männerbild bestätigen.

        Es sind aber nur 250 Verurteilungen da. Auch wenn’s nicht in ihr links-feministisches Pseudo-Gutmenschen-Weltbild passt.

        Frauen wir Ihnen wird in Zukunft ein eiskalter Winde entgegen blasen. Feminismus-Kritik ist schliesslich en vogue! Und der Zeitgeist dreht nach rechts. Paradigmenwechsel nannte Ihre Fraktion das doch einmal. Dem Eidgenössischen Büro für Gleichstellungsfragen in Bern wurden dieses Jahr gerade die Mittel halbiert. Gut so: Damit kommen wir pragmatischen Lösungen endlich näher! Mit Dogmatismus lassen sich schliesslich keine Probleme lösen!

      • Zufferey Marcel sagt:

        Doch, Buebetrickli, RoXY: Über Erfolg oder Misserfolg entscheidet heute immer mehr die Herkunft! Und die Weltwirtschaft besteht nicht nur aus Computer- und Software-Konzerngründern!

        Das männliche Wesen ist von wesentlich stärkeren Extremen geprägt, als das Weibliche! Das erklärt auch die Übervertretung des männlichen Geschlechts an beiden Enden der sozialen Skala!

        Die Zukunft wird darin bestehen, die positiven Seiten beider Geschlechter zusammen zu führen- und die jeweiligen Eigenschaften miteinander zu verbinden, statt sie einander kompetitiv gegenüber zu stellen, um daraus eine neue hierarchische Rangordnung (unter umgekehrten Vorzeichen) abzuleiten, wie es den Feministinnen vorschwebt.

      • Widerspenstige sagt:

        Bei Ihnen lese ich selten auf Vernunft basierte Einsichten. Faktenresistenz habe ich es genannt und Sie bestätigen genau das, Marcel Z. Oder wollen Sie Fakten anzweifeln und ein besseres Männerbild kreieren als es weltweit spürbar ist? Fakten bleiben Fakten und es wäre an der Zeit, diese zu akzeptieren oder besser gegen diese Männergewalt vorzugehen. Zum Beispiel auf demokratischem Weg, wenn es um Initiativen geht, welche unsere hart erkämpften Freiheiten via Überwachung beschneiden will! Das wäre der weit wichtigere Ansatz sich wund zu schreiben. Das geht nämlich Frau wie Mann wie Kinder etwas an!

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Roxy: Ich glaube jetzt haben Sie sich in etwas verrannt. Normalerweise denken Sie doch eher ausgewogen: „Und Überzeugung – die Schulabbrecher haben die Welt revolutioniert (falls sie von einer weiblichen Schule benachteiligt wurden– hat sie das nicht gehindert, die Welt zu verändern. Das ist wahre Stärke).“ Sehen Sie ich denke nicht (wie Sie), dass ein Geschlecht besser/stärker oder schwächer ist. Deshalb finde ich nicht wie Sie reverse discrimination in Ordnung und stimme ein Hohelied auf die Ideologie der „wahren Stärke“ an.
        All die Jungs, die in einer weiblichen Schule benachteiligt wurden und es dann nicht geschafft haben (Mehrzahl), haben kein Mitgefühl von Ihnen verdient? Sind Schwächlinge? Jungs müssen überdurchschnittliche Leistungen bringen, um würdig zu sein?

      • Hans Hintermeier sagt:

        Ich glaube Sie sind der wahre Chauvi. Denken Sie mal darüber nach, welche Ideologie Sie hier bewusst oder unbewusst vertreten: Männer sind ihrer Meinung nach den Frauen so stark überlegen, dass es die Würdigen auch trotz Diskriminierung schaffen, das sind dann Ihrer Meinung nach wahre Männer.
        ML haben sie ja als Aristokraten identifiziert und sich gewundert, dass dies vor Ihnen niemand anders erkannt hat. Bin gespannt, ob Sie den Geist/Vater Ihrer Ideologie der „wahren Stärke/Männer“ [Würdigen] erkennen.

      • Zufferey Marcel sagt:

        WS, Frauen wie Sie finde ich erbärmlich: Alt, verbittert, unbefriedigt.

        Kommen Sie mit sich ins Reine!

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Und ich dachte noch, bei dieser Überwachung gehe es um Gewaltprävention. Aber bei dir lehre ich immer etwas dazu.

      • Alpöhi sagt:

        Wer hat Angst vor der bösen Feministin?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Alpöhi: Es geht nicht um individuelle Angst (Mikrobereich). Es geht um den gesellschaftlichen Zusammenhalt (Makroebene) und um politisch korrekte Hetze von Feministinnen, die erstaunlich viel Platz in den Medien für ihre Ideologie/ Männerbashing bekommen. exempli gratia (gestern im Tagi): «Das ist Vaginaneid» http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/das-ist-vaginaneid/story/14764096
        Was hat die ständige Männerabwertung in den Medien für einen Einfluss auf die Knaben und ihr Selbstbild?

      • Zufferey Marcel sagt:

        Es ist langsam wie im Kindergarten: Meins ist grösser als deins oder: Die Aufwertung von allem Weiblichen gelingt offenbar nur dann, wenn gleichzeitig alles Männliche abgewertet wird- und das häufig auch noch mit ‚wissenschaftlichem‘ Segen. Wenn es sich hier um Pubertierende handeln würde, à la bonheure- aber nein: Darunter finden sich erstaunlich viele Akademiker!

      • Alpöhi sagt:

        HH: Es ging mir darum, einen Kontrapunkt zum Blog-Titel zu setzen. Mein Titelversuch wär doch auch mal ein Blog-Thema: Was tun eigentlich die bösen Feministinnen unseren Kindern für ein Weltbild an? (Sie sagen es ja selber.)

      • Widerspenstige sagt:

        @Zufferey
        Faktenresistenz hoch zehn und kommt selber immer wieder mit Statistiken, die gefälligst geglaubt werden müssen. Sie sind dabei, sich lächerlich zu machen und das ist schon wieder belustigend. Mir geht es gut, keine Bange, aber über Männer wie Sie mache ich mir Sorgen, denn Sie sind nicht nur faktenresistent, sondern auch noch leseschwach. Gute Besserung!

      • Widerspenstige sagt:

        @Sportpapi
        ‚..@WS: Und ich dachte noch, bei dieser Überwachung gehe es um Gewaltprävention. Aber bei dir lehre ich immer etwas dazu…‘
        Gell, das überfordert natürlich Dein Denkmuster und ich nehme an, Du bist in bester Gesellschaft damit. Mit diesem Nachrichtengesetz sind Tür und Tor geöffnet für das ungezügelte Herumschnüffeln in Privatsphären, welche NIEMAND überprüfen kann. Wer überwacht diese Schnüffler selber?! Es gibt Anschläge in Ländern mit viel strengerer Überwachung als in CH, aber wenig Prävention dazu. Was sagt das aus? Es nützt so wenig wie bisher, aber eine Verschärfung wird schwerwiegende Folgen auf unser Privatleben haben! Eine gekaufte vorgegaukelte Sicherheit ist unlauter und solche Initiativen dürften überhaupt nicht vors Volk zu kommen!

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Man kann zur Abstimmung durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Aber den Gedankensprung vom Thema hier zu jenem muss man auch erst mal schaffen. Aber ich weiss, du bringst immer wieder die überraschendsten Wendungen hing.
        Und zu den Statistiken: Die sind jeweils überprüfbar und natürlich kritisierbar, wenn man etwas davon versteht. Aber es gibt Leute, die schieben gerne alle Fakten zur Seite und sich überzeugt, dass ihre Freundinnen und ihr Bauch das sehr viel besser verstehen. Jedem das Seine.

  • Susi sagt:

    In einigen Kommentaren wird gesagt, das Thema werde heute anders gehandhabt als früher. Ist das tatsächlich so, wurden wir als Kinder weniger sensibilisiert? Mir kommt einfach in den Sinn, dass Dürrenmatt das Drehbuch zu „Es geschah am helllichten Tag“ (1958) als Auftrag für einen „erzieherischen“ Film bekam. Dort werden kleine Mädchen von einem grossen, bösen, dunklen Mann, der mit einer Kasperli-Figur den Zauberer mimt, ermordet, weil sie ihm vertrauen. Auch mir wurde der Film im Primarschulalter gezeigt.
    Als uns dann mal ein (durchschnittlich aussehender) fremder Mann beim Vorbeigehen half, Nüsse vom Strauch zu holen, warfen wir die anschliessend weg, weil wir der Überzeugung waren, dass er Gift an den Händen hatte und böse war. Eine paranoide Generation wurde herangezüchtet.

    • Reincarnation of XY sagt:

      Susi – ich denke man geht heute vernünftiger mit dem Thema um als damals, (so wie mit den meisten Themen).
      Ausser die panischen Eltern und diejenigen die panisch vor panischen Eltern waren.

      Das einzig ungewisse ist: wieviele panische Eltern es gibt. Glaubt man denjenigen die panisch, vor panischen Eltern warnen, muss die Gefahr dieser panischen Eltern sehr gross sein.
      Mir kommen allerdings die Gspänli meiner Kinder nicht sonderlich verängstigt vor. Deshalb halte ich das ganze eher für Getöse im Wasserglas.

      Was uns alle wohl mehr verängstigt, ist tägliches Blicklesen, Krimischauen und Thriller von Psychopathen.

      • Susi sagt:

        „Was uns alle wohl mehr verängstigt, ist tägliches Blicklesen, Krimischauen und Thriller von Psychopathen.“

        Ja, das hat was…

      • Carolina sagt:

        Ja, RoXY, das glaube ich auch. Es ist heute kein Tabuthema mehr, mit Kindern über mögliche Formen des Missbrauchs zu sprechen, sie für Gefahren zu sensibilisieren. Und ich stimme Ihnen, das wissen Sie ja eh, sowieso zu, dass Gefahren heutzutage durch die medialen Wiederholungen und dem ständigen Ausgesetztsein von angeblichen ‚News‘ mMn oft aufgebauscht und, sozusagen, medial multipliziert, auch grössere Aengste auslösen, die wir, wenn wir nicht aufpassen, an unsere Kinder weitergeben.
        Aber ich denke auch, dass man einen Generalverdacht, dem Männer heute unterliegen, nicht einfach wegdiskutieren kann. Und hat sich das Gehirn mal eine ‚Meinung‘ gebildet, nutzt es in der Regel nicht mehr viel, Fakten nachzuschieben. Insofern halte ich es schon für wichtig, dass jede/r sich

      • Carolina sagt:

        /2 ab und zu hinterfragt und vor allem seine/ihre Stereotypen mit der Realität abgleicht.

    • Jan Holler sagt:

      Ja, Susi, das denke ich auch. Wir alle kennen den Film wohl. Dass man aber als aufgeklärte Autorin auch noch 2016 genau in die selbe Kerbe haut und dann auch noch in einem Mutterblog, in dem man sich sonst mit Vehemenz gegen die gesellschaftliche und pauschale Diskriminierung von Frauen wehrt (zu Recht, wohlgemerkt!), ist doch unglaublich. Es ist eben doch alles nur oberflächlich. Die Medien heutzutage sind bevölkert von Menschen, die mit Journalismus und dem Ethos des Journalismus offensichtlich kaum mehr etwas am Hut haben.

      • Susi sagt:

        Eigentlich finde ich nicht, dass sie in die gleiche Kerbe haut, sie lässt die Kinder ja allein in die Schule gehen! Kriegt man so eine Warnung, fährt das schon noch ein. Ich habe aber meine Tochter auch nicht in den Kindergarten begleitet, weil ich das alles übertrieben fand. (Zudem fanden mein Mann und ich, dass sie irgendwie nicht der Typ Mädchen ist, auf das ein Bilderbuchentführer, von dem da die Rede war, anspricht… Ok, man möge mich jetzt hauen.) Und habe aber erlebt, wie andere Mütter reagiert haben; dagegen ist die Autorin also sehr entspannt.

      • Susi sagt:

        Wir sprachen einfach mit ihr und legten ihr ans Herz, von Autos Distanz zu halten.
        Die Kindergärtnerin sprach ebenfalls mit den Kindern.

      • Jan Holler sagt:

        Ja, die Autorin ist entspannt. Sie hat diesbezüglich eine gelassene Haltung. Aber sie transportiert ansonsten alle einschlägigen Stereotypen weiter ohne sie auch nur einmal richtig einzuordnen. Schauen Sie einmal, wie oft der Begriff Mann im Text vorkommt und wie oft er negativ konnotiert ist.

      • tststs sagt:

        Herr Holler, ich erlaube mir, Sie auf etwas aufmerksam zu machen. Vorab möchte ich aber klarstellen, dass Ihr Grundgefühl (Männer stehen momentan generell in einem negativen Fokus) durchaus nachvollziehen kann. Aber es ist diese persönliche Gefühlslage, die Sie diesen Text, ja sogar gewisse Sätze in einer ganz bestimmten Lesart lesen lässt.
        Beispiel der Titel: So wie ich Sie lese, verstehen Sie das in der Art, dass DER Mann generell ein böser ist und von ihm gewarnt werden muss.
        Ein Kind würde es aber doch eher so verstehen: DER (= genau dieser –> Demonstrativpronomen, nicht -verallgemeinender- bestimmter Artikel) Mann ist böse und vor dem warne ich dich. (Und mit „genau dieser Mann“ ist eben der konkrete Mann gemeint, der ins Auto locken will).

      • Jan Holler sagt:

        Danke tsts. „der böse Mann“ ist nicht ein bestimmter böser Mann, sondern es kann jeder Mann sein. Es ist eben nicht so, dass der bestimmte Artikel hier einen bestimmten Menschen bezeichnet. Darum fällt dann der Verdacht auf jeden, der sich verdächtig verhält. Und was verdächtig ist, das definiert der (oder eben mehrheitlich die) Beobachter(in) selber.
        Beispiele dazu gibt es leider genügende in der Geschichte (Progrome: Er sieht aus wie ein Jude, also ist er einer).
        Ihr Beispiel des Kindes ist ein gutes: Das Kind wird anhand von Kriterien, die es selber gar nicht versteht, darüber spekulieren, ob es dieser oder jener Mann war, auf den die Gerüchte passen und schon ist es nicht mehr „der“ Mann, sondern „einer“ von den(!) Männern.

      • tststs sagt:

        Sorry, nein, eben nicht. Nicht jeder Mann ist böse. Böse ist derjenige Mann, der dich (das Kind) ins Auto locken will.
        Wenn das Kind dann zu Generalisierungen neigt, dann hat das wohl eher damit zu tun, dass das Kind in einem Umfeld aufwächst, das gerne generalisiert (alle Jugos sind scheisse, Männer wollen nur das eine, Frauen nur das andere, Juden sind schuld).

        (Und nur damits nochmals erwähnt ist, besser ist schon einfach von „jemandem“ zu sprechen)

      • Jan Holler sagt:

        Eben doch tsts. Zitat der Autorin: „Meine Tochter fürchtet sich seit Monaten vor blauen Autos. Der Kinderdieb, von dem auf dem Pausenplatz erzählt wurde, sei nämlich mit einem solchen unterwegs.“

        Und damit wird jeder in einem blauen Auto verdächtig. Es ist nicht mehr DER, sondern EINER (aus einem blauen Auto).

        „…von einem Mann in einem blauen Auto angesprochen worden“

        Einem Mann!

      • Zufferey Marcel sagt:

        Jan Holler, ich würde mal auf Deeskalation setzen: Jede Rasterfahndung läuft nach diesem Schema: Wird ein blaues Auto gesucht, sind alle blauen Autos grundsätzlich verdächtig! Auch Eltern sollten ihre Kinder so informieren. Einfach ohne dabei ihre eigene Angst auf ihre Kinder zu projizieren. Also so gelassen (aber bestimmt), als möglich.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Blaues Auto, fremdländisch aussehender Mann? Bringt es denn wirklich etwas, wenn so grob gesucht wird?

      • tststs sagt:

        Ähm, was schreibt die Autorin? Angst vor dem BLAUEN AUTO.
        Also ich verstehe das so, dass das Kind einen Bogen um jedes blaue Auto macht, (evtl. sogar unabhängig davon, was für eine Person – Geschlecht, Aussehen, Alter – am Steuer sitzt).

        Und bitte deutlich unterscheiden. Geht es
        a) um eine konkrete Warnung: dann müssen die Fakten genannt werden, und wenn es ein Mann ist, dann ist es nun mal ein Mann.
        oder
        b) um ein generelles „Aufklärungsgespräch“: dann plädiere ich stark dafür, möglichst abstrakt zu bleiben (jemand, weglocken, Geschenke)

      • tststs sagt:

        Und um dieses Beispiel gleich nochmals aufzugreifen:
        Wenn Sie Ihrem Kind sagen, dass alle Menschen in blauen Autos gefährlich sind, dann sagen Sie doch NICHT automatisch auch, dass alle Menschen in roten oder weissen Autos gefährlich sind. Sie warnen Ihr Kind vor einer spezifischen Subgruppe, die sich durch ein gewisses Handeln definiert. (Ausser eben, man ist vom Schlag einer Margaret White, dann ist bereits das männliche Geschlecht die Subgruppe 🙂 )

      • Sportpapi sagt:

        Das wesentliche ist eigentlich: Das Kind fürchtet sich jetzt. Zwar nur vor einem Mann in blauem Auto. Aber wer weiss, vielleicht ist er ja auch mal ohne Auto unterwegs oder hat ein anderes gekauft. Ausserdem könnte so ein blaues Auto überall stehen.
        Die Frage ist nach wie vor: Ist es das wert? Ist die Gefahr real genug, um diese Angst auszulösen, die sich durchaus auch ausweiten kann?

  • Dani sagt:

    Wobei ich hier auch gerne hinzufügen will, dass ich vor 2 Jahren von der Türkei zurück in die Schweiz geflogen bin, und da sass eine Mutter mit ihrem 4 jährigen Sohn. Die spielten zusammen ein Kartenspiel, wo es darum ging Schweinchen schmutzig zu machen. Ich fand das lustig und der bekam auch nie genug, während der Mutter ständig die Augen zu geklappt sind. Ich fragte dann, ob ich mitspielen darf. Wir haben dann volle 90 Minuten schweinchen schmutzig gemacht, und die Frau konnte schlafen. Am Flughafen rannte mir beim Gepäck der Junge immer hinterher, ich rief dann ein Taxi und verabschiedete mich. Ende gut alles gut, vollkommen unkompliziert. Also es geht auch anders. Aber Moment: Die Mutter war eine Deutsche….. Uuuuups. Verkorkste Schweiz ;o))

    • Carolina sagt:

      Dani, ist ja sehr interessant, aber was genau hat die Nationalität damit zu tun? Wollen Sie ernsthaft behaupten, in Deutschland gäbe es diese Sauerbier-Eltern nicht? Ich versichere Ihnen: da gibt es keinen Unterschied.
      Es ist natürlich ein wenig off-topic, aber ich rege mich schon seit längerem über Frauen auf, die reagieren, als wenn ich ihr Kind entführen wollte, bloss weil ich mit denen ein wenig herumschäkere, wenn ich z.B. im Supermarkt hinter ihnen stehe…. Bin das nur ich oder ist es so, dass Menschen generell weniger lächeln, sich weniger darüber freuen, wenn man sich mit ihren Kindern beschäftigt? ‚Leider‘ versuche ich es immer wieder, weil mich Kinder eigentlich immer überwältigen – aber es kommt zunehmend schlecht an. Hat das etwas mit diesem Generalverdacht zu tun oder

      • Carolina sagt:

        /2 bilde ich mir etwas ein? Würde mich mal interessieren, wie andere das sehen? Und junge Mütter, die vielleicht die Frau, die mit ihren Kindern schäkert (nein, nein, würde nie anfassen!), schier mit Blicken töten: warum genau?

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe diese Erfahrung noch nicht gemacht. Meistens freuen sich die Leute, dass man sich mit ihren Kindern beschäftigt.

      • Carolina sagt:

        Natürlich nicht……

      • Sportpapi sagt:

        Caro, du hast die Frage gestellt, ich habe geantwortet.
        Aber ich hätte ja auch sagen können ja, es muss an dir liegen.

  • Anh Toàn sagt:

    „…die Gefahr geht eher vom Stiefvater, dem Geigenlehrer oder dem netten Nachbarn aus.“

    Gibt es eine statistische Evidenz, dass Stiefväter ein grösser Risiko für Kinder sind als leibliche Väter? Oder werden jetzt einfach neue Märchen geschrieben, bei denen nicht mehr die Stiefmutter sondern der Stiefvater böse ist?

    • tststs sagt:

      Es handelt sich hier wohl um sagen wir mal „sprachliche Freiheit“… So sollen wohl auch kaum die Geigenlehrer gefährlicher als die Klavierlehrer hingestellt werden…

      • Anh Toàn sagt:

        Geigenlehrer umfassen auch Gitarrenlehrer, Stiefväter schliessen Väter aus. (Väter würde auch Stiefväter meinen)

        Ist so eine Sache, Sprache zu verstehen.

      • Anh Toàn sagt:

        Ich will damit nicht sagen, es sei so gemeint, aber darauf hinweisen, dass es so gesagt wird.

      • Anh Toàn sagt:

        betreffend Musikunterricht und Pädophilie fällt mir Udo Lindenbergs Klavierlehrerin ein: Ganz breit der Arsch ganz kurz der Rock, da nahm sie meine Finger und führt sie hier und da so hin. Zu Hause kam ich mit feuchter Hose an, da geht’s mir nicht mehr hin, zu der Klavierlehrerin: Man weiss den ganzen Song lang nicht, ob da mehr war als die Phantasie des Teenagers.

      • lola sagt:

        Ich wusste tatsächlich auch nicht, dass Geigenlehrer der Oberbegriff für Geigen- und Gitarrenlehrer ist oder ist es gar der Oberbegriff alle für Saiteninstrument-Lehrer? Würde dann der Klavierlehrer nicht auch dazu gehören?

      • Anh Toàn sagt:

        In einem Klavier sind Saiten, auch auf einem Tennisracket hat es Saiten….

      • Alpöhi sagt:

        Sicher. Und -Lehrerinnen auch.

  • Dani sagt:

    Ein wichtiger fakt ist aber doch heutzutage, dass man eigentlich Eltern und Kindern zwingend auf eine eigene Insel verfrachten müsste, oder umgekehrt eben die restlichen Leute. Mittlerweile wird so sehr über Pädophile und Entführungen geredet, dass ich mich nicht mal mehr getraue einem Schulkind über den Fussgängerstreifen zu helfen und ihm dabei die Hand zu geben, weil das ja jemand sehen könnte. Ich lass es besser überfahren, dann ist zwar das Kind tot, aber ich werde nicht schon im Voraus von den Leuten blöd angegafft. Auch in der Badi ein Ball zuwerfen wird gar nicht gern gesehen. Eine Trennung der Gesellschaft wäre das Beste.

    • Alpöhi sagt:

      Das erinnert mich an das runde blaue Verkehrsschild, das einen Mann mit Hut und Mädchen an der Hand zeigt.
      Es bedeutet: „Pädophile müssen hier gehen“

      • Dani sagt:

        Haha, ich war letzthin im Zug unterwegs von Deutschland nach Zürich. Da spielte ein kleines Mädchen und kam immer wieder zu mir, weil es das Ipad so toll fand. Ich bin ja nicht so, und habe ein kindgerechtes Spiel aufgelegt und es durfte mit dem Ipad spielen. Als es so neben mir sass, dauerte es keine 15min und die Mutter wollte, dass es sich zu ihr an den Platz setzte, aber es wollte nicht. Das ging so weit dass es laut schreiend mitgezogen wurde, als ich sagte, dass es auch gerne bleiben darf. Die Mutter schaute mich nur an und meinte: „Ich mag es wenn die Kinder neben mir sind, man weiss ja nie.“ Ich fragte mich dann nur, ob der Schaden des Ipads bezahlt wird, wenn ich ihr das jetzt über den Schädel ziehe.

      • Franz Vontobel sagt:

        Ich fragte mich dann nur, ob der Schaden des Ipads bezahlt wird, wenn ich ihr das jetzt über den Schädel ziehe.

        Was doch ziemlich klar aufzeigt, dass die Mutter sie und ihren Hang zu Gewalt richtig eingeschätzt hat, oder?

      • Jan Holler sagt:

        „Man weiss ja nie“. DAS ist der Generalverdacht, der uns Männern stets entgegen gebracht wird. Und diese Person sagt das auch noch? Wie respektlos! So lernen die kleinen Kinder schon, dass man Männern nicht trauen kann.

      • Alpöhi sagt:

        Und das Schlimme ist: Wenn meine Tochter zu ihrem Gspänli geht, beginnt es in meinem Kopf zu drehen, ob sie ächt dort „sicher“ ist – kein „böser Mann“ im Haushalt, Sie wissen schon.

        Unser Denken ist vergiftet.

      • Dani sagt:

        @Vontubel: Wenn ich das Gefühl habe, dass man mich versucht in eine Schublade zustecken, und quasi davon ausgeht, dass jeder Mann ein Psycho ist, dann werde ich in der Tat wütend. Vor allem auch dann, weil die Mutter ja keine 2m von uns entfernt gesessen ist, und wegen ihrem Angstbisi gleich den ganzen Zug durch die Heulerei genervt hat. Ich kann auch verstehen dass immer mehr Kinder ein Problem mit Erwachsenen haben, weil die ersten Berührungen passieren dann, wenn es sich nicht anders verhindern lässt: In der Schule. Ist leider aber schon ein bissel spät, der soziale Kontakt sollte eher beginnen, schliesslich leben wir alle auf der gleichen Welt. Wobei, wenn sie so denken, dann wohl doch nicht. Ich brauch es nicht zu dulden, dass die Eltern rumspinnen.

      • Franz Vontobel sagt:

        …und quasi davon ausgeht, dass jeder Mann ein Psycho ist,

        Wobei die Mutter aber offenbar davon ausgegangen ist, dass sie „ein Psycho“ sind – und den Schilderungen ihrer Gewaltfantasien gemäss damit vermutlich nicht ganz unrecht hat…

      • Franz Vontobel sagt:

        Oder anders ausgedrückt: wenn jemand versucht sie in die Schublade „wird beim kleinsten Anlass gewalttätig“ zu stecken, dann werden sie (mit Recht natürlich!) wütend und würden gerne dreinschlagen…

        Ja, ich sehe ihr Problem… 😀

      • Jan Holler sagt:

        Franz, jetzt wird es aber saublöd. Das Gegenteil ist der Fall. Dani hat sein Gewaltpotential im Griff, er darf denken, was er will. Und seine Bemerkung war ironisch gemeint. Sie trollen, get lost!

      • Carolina sagt:

        Alpöhi – danke dafür! Sie sind wenigstens so ehrlich aufzuzeigen, dass das Thema eigentlich mit Geschlechterkrieg sehr wenig zu tun hat. Ich wage mal zu behaupten, dass viele Väter von Töchtern die selben Stereotypen im Kopf haben wie Mütter auch. Angst kann sowohl nützlich als auch hemmend sein, das erfahren wir alle dann, wenn wir Kinder haben. Die Gradwanderung, Kinder zu warnen vor den realen Gefahren und sie gleichzeitig selbstbewusst und ohne Angst in die Welt zu entlassen, ist sehr schwierig, für alle. Was es nicht auch noch braucht, sind völlig sinnlose Diskussionsbeiträge von solchen Leuten, die sich jedes Mal betupft fühlen, wenn sie von weitem eine Beleidigung wittern.
        Dass seit einiger Zeit ein Generalverdacht gegen Männer besteht, unterschreibe ich. Das muss und darf

      • Carolina sagt:

        /2 benannt werden und wird sicherlich von den meisten Frauen unterstützt. Letztlich geht es aber darum, dass wir einen Austausch haben darüber, wie wir das Liebste, das wir haben, schützen wollen – bei dieser Frage kann man emotionalen Uebereifer nicht einfach wegdiskutieren, es bewegt jede Mutter, jeden Vater.

      • Sportpapi sagt:

        Carolina: Es geht doch nicht darum, ob nun die Mütter oder die Väter (irrationale) Ängste haben. Das kann ich auch nicht beurteilen. Sondern darum, dass Männer einem Generalverdacht unterstellt werden, obwohl der statistisch kaum zu rechtfertigen ist angesichts der wenigen Fälle.

      • Carolina sagt:

        Hast Du meinen Post überhaupt gelesen, SP? Darin steht die Antwort: wenn sogar Väter diese Stereotypen vom schwarzen Mann im Kopf haben – warum dann die Frauen einseitig dafür verantwortlich machen?

      • Sportpapi sagt:

        @Caro: Eben, beide Eltern reagieren gleich irrational. Die Kinder fürchten sich dann aber vor Männern, was uns Männer, die eigentlich auch gerne mit Kindern zusammen sind (ohne sexuelle Gedanken), nicht wirklich glücklich macht.

      • Carolina sagt:

        Ich weiss echt nicht, was ich Dir noch sagen soll, SP. Das habe ich doch alles gesagt, oder? Oder ist mir ein semantisches Detail entgangen? Ich rede doch von Stereotypen – natürlich würde es mich als Mann auch ärgern. Es ärgert mich auch als Frau, als Blondine à priori erst mal für dümmlich gehalten zu werden – aber darauf baue ich doch nicht mein Wertegerüst auf……..

      • tststs sagt:

        Sorry, muss mich kurz einmischen.
        Beide Seiten haben in dieser Sache recht.
        1) Statistisch gesehen ist es tatsächlich nicht möglich, die Männer unter Generalverdacht zu stellen. (Dafür müssten min. 51% der Männer Entführer sein; dies führte dazu, dass „statistisch gesehen“ irgendein Mann dann eher ein Entführer als keiner ist (gibt ja nur zwei Kategorien).
        2) Die Statistik belegt aber auch, dass Entführungen meist von Männern durchgeführt werden. Ehrlich, da gibts nichts dran zu rütteln. Ich halte es deshalb für übertrieben, Warnungen à la „Achtung vor dem bösen Mann“ als generellen Männerhass abzutun. Es ist eher ein statistischer Fehlschluss (wie wenn ich beim Roulett auf rot setze, WEIL die letzten zehn Mal rot kam).

      • tststs sagt:

        „Die Kinder fürchten sich dann aber vor Männern, was uns Männer…“
        Ähm nope, die meisten warnen ja von den BÖSEN Männern, diejenigen, die einen ins Auto ziehen wollen. Okeee, es mag ein paar ultrahardcore Singlemamis geben, die ihre Töchter vor ALLEN Männern warnen… Carrie lässt grüssen….
        Aber im Normalfall warnt man eher davor, dass es auch böse Männer gibt, denen man nicht folgen darf.
        Und wissen Sie was, ich gehe sogar davon aus, dass bei „ausgewogener“ Erziehung/Bildung das Kind automatisch den Schluss zieht, dass dies dann auch für Frauen gilt (was tun, wenn eine fremde Frau ins Auto locken will)

      • tststs sagt:

        Man stelle sich den armen Vater vor, wenn Kinder sich automatisch vor allen Männern fürchten würden…

      • Carolina sagt:

        Aber Ts, das ist genau der Punkt: die grosse Mehrheit dieser Delikte werden von Männern begangen, aber die Gesamtanzahl der Delikte (zumindest der, von denen wir hier sprechen, also (versuchte) Entführungen auf dem Schulweg) ist sehr gering – wie bringt man Kindern bei, vorsichtig zu sein, ohne – wie hier vorgeworfen – das Bild vom schwarzen Mann zu kolportieren bzw völlig überrissene Aengste vor und Vorurteile über Männer zu kolportieren?

      • Carolina sagt:

        Sorry, das hat sich überschnitten! Ich glaube schon, dass – obwohl sich die Schulen und Polizei etc sehr bemühen – das Bild vom ’schwarzen Mann‘ noch sehr in den Köpfen herumspukt. Aber vielleicht haben Sie recht: die meisten Kinder haben ja Väter, vor denen sie sich alles andere als fürchten, also ist vielleicht der ’schwarze Mann‘ als Ausnahme gar nicht so schlecht?

      • tststs sagt:

        @Carolina
        Nur kurz zum Verständnis: Meinen Sie mit „schwarzer Mann“ dunkelhäutige Männer (und das Problem des Rassismus)? Dies mag es sicherlich immer noch geben, sehe ich aber hier in der CH nicht…
        Und zum Problem, wie warnt man ohne zu generalisieren… Das passiert doch gar nicht (wir diskutieren hier eigentlich um nichts). Dem Kind geben wir die Definition, welcher Mann böse ist, doch automatisch mit: Es ist derjenige, der die Kinder mit Geschenken ins Auto locken will. Alle anderen Männer sind ok, und vor denen muss man sich nicht fürchten.

        Ehrlich, ich weiss nicht, ob ich amüsiert oder schockiert sein soll, dass Kinder diese logische Schlussfolgerung automatisch machen und sie hier drin den Erwachsenen erklärt werden muss 🙂

      • tststs sagt:

        Aber nur damit ichs mal erwähnt habe, natürlich ist es bedeutend sinnvoller von bösen MENSCHEN zu sprechen (auch wenn ich, wie bereits erwähnt, den Kindern die Generalisierung auf beide Geschlechter, und btw alle Ethnien, Altersklasse, etc. zutraue)

      • 13 sagt:

        @ Dani
        Hat denn die Mutter ausdrücklich gesagt, dass Sie nur ihr Kind bei sich will, weil Sie ein Mann sind und bei einer Frau anders reagiert hätte, oder ist das nur Ihre Interpretation? Und falls zweites, wovon ich ausgehe, frage ich mich eher, wessen Denken denn hier schubladisiert ist?

        Und werden wir hier in 1-2 Tagen wieder lesen, wie mühsam, Eltern sind, die davon ausgehen, dass sie sich in einem Zug einfach zurücklehnen müssen, weil sich ja die anderen um ihre Kinder kümmern werden? Und erst recht wie schlimm die Rabeneltern sind, die ihre Kinder mit IPads ruhig stellen?

      • Sportpapi sagt:

        @Caro: Du hast eingangs erklärt, das Thema habe mit Geschlechterkrieg nichts zu tun, weil die Stereotypen von Mann und Frau gleichermassen transportiert werden. Ich habe widersprochen, weil dabei nur eine Seite der Medaille aufgezeigt wird. Die andere ist, dass es nur um Männer geht, die sich daneben benehmen, und die sich wirklich pauschalen Verdächtigungen ausgesetzt sehen – auch von Männern, da pflichte ich bei.

  • 13 sagt:

    Inzwischen sollte sowieso bekannt sein, dass man Kindern das Einsteigen in fremde Autos verbieten kann, wie man will, am Schluss sagen die wenigsten tatsächlich einfach so nein. Darum ist es sinnvoller, andere Wege zu suchen. Meine Kinder haben immer eine Karte in der Tasche, wo unsere Telefonnummern drauf sind. Passiert etwas oder sind sie unsicher, sollen sie jemanden ansprechen und diesen auffordern, uns anzurufen. Ich kann dann im direkten Kontakt mit dem Kind sagen, was zu tun ist. Die Hemmschwelle, einen Fremden zu bitten, die Mami anzurufen, ist viel kleiner als wirklich nein zu sagen, wenn da ein süsses Hundelein im Auto sitzt. Bisher hat es zweimal gut geklappt.

    • 13 sagt:

      Einmal traf eine Nachbarin, die ich nur vom Sehen her kenne, meine Tochter im Dorf, es regnete in Strömen und sie fragte sie, ob sie sie mitnehmen soll. Meine Tochter bat sie, mich kurz anzurufen, da ich wusste, wer sie war, erlaubte ich es und sie kam sicher heim. Ein anderes Mal stürzte sie und tat sich weh. Sie bat einen Passanten, mich kurz anzurufen. Auch er bot an, sie heimzufahren, da ich ihn nicht kannte, bat ich ihn, lieber bei ihr zu bleiben, ich sei in 5 Min da. Auch das klappte problemlos.

    • Sportpapi sagt:

      Das ist aber nicht unbedingt eine Lösung für das Problem, oder?
      Und wenn ich helfen würde, und anbieten würde, das Kind heimzufahren, wäre ich schon eher irritiert, wenn man das ablehnen würde, weil man mich ja nicht kennt. Immerhin rufe ich ja an.

      • 13 sagt:

        Es ist die Lösung des Problems, dass man das Kind in der Situation selber instruieren kann und ihm nicht die Verantwortung überlässt, es selber einschätzen zu müssen. Ob Sie irritiert wären, wäre mir in dem Moment eher egal. Im Gegensatz würde ich es seltsam finden, dass jemand kein Verständnis darum hat, dass man nicht will, dass das Kind von irgendjemanden, den das Kind nicht kennt (vermutlich sogar ohne Kindersitz) heimgefahren wird. In dem von mir beschriebenen Fall war das kein Problem. Er meinte, das sei ok, er werde beim Kind warten und fand es, als ich dann kam, eine gute Lösung.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Sie glauben also, wenn Ihr Kind mit einem Mann mitgehen will, der herzige Hunde dabeihat, dass es Sie nun zuerst anruft und fragt, ob das ok ist?

      • 13 sagt:

        Nicht garantiert, aber es wird mich eher anrufen, als dass es einfach so die Stärke hat, nein zu sagen. Mein Kind liebt Hunde, wie viele andere Kinder auch, Die oben erwähnte Nachbarin hatte einen dabei und doch schaffte sie es, zuerst anrufen zu lassen. Das stimmt mich optimistisch. Eine Garantie habe ich natürlich nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Vermutlich wird das ja daran scheitern, dass der Mann gerade kein Telefon dabei hat…
        Aber gut, man soll nicht so pessimistisch sein.

      • 13 sagt:

        Dann wird vermutlich eines der anderen Passanten in der Nähe eins haben. So schwierig sollte es 2016 ja nicht sein, eins aufzutreiben.

  • Cybot sagt:

    Natürlich bekommt das Kind von solchen Geschichten Angst vor Fremden oder vor dem Schulweg, das ist doch der Sinn der Sache. Angst ist ja nichts schlechtes, sondern ein natürlicher Schutzmechanismus, der uns dazu bringt, Gefahren aus dem Weg zu gehen. Kinder müssen lernen, mit Angst umzugehen und dann sie zu überwinden. Die Mutter soll natürlich nicht einen auf Panik machen, dass das Kind gar nicht mehr aus dem Haus will. Aber wer sein Kind vor der Angst schützen will und ihm suggeriert, die Welt sei völlig sicher und es könne überhaupt nichts passieren, bringt es letztlich erst recht in Gefahr.

    • Jan Holler sagt:

      Angst ist schlecht! Furcht ist hilfreich!

      • Alpöhi sagt:

        Respekt wär mir lieber.

      • Jan Holler sagt:

        Respekt wäre gut, da haben Sie recht. Der Unterschied zwischen Angst und Furcht besteht darin, dass Angst stets vor Unbekannten ist, Furcht hingegen vor Bekanntem. Aus Ängsten entstehen Ressentiments (das Resultat des Artikels), aus Furcht kann durchaus Respekt werden.

      • Franz Vontobel sagt:

        Der Unterschied zwischen Angst und Furcht besteht darin, dass Angst stets vor Unbekannten ist, Furcht hingegen vor Bekanntem.

        Quatsch.

      • Jan Holler sagt:

        Quatsch? Nein richtig, denn:
        Furcht fokussiert auf eine konkrete Gefahrensituation, bei der Angst hingegen ist der Fokus unklar. So ist auch die köperliche Reaktion verschieden: Furcht löst Fluchtreflexe aus, Angst lähmt. Das ist natürlich nur eine grobe Unterscheidung. Sie dürfen gerne selber recherchieren.
        Umgangssprachlich wird es oft gleich gesetzt.

        Franz, hören Sie doch auf zu trollen. Sie sind doch intelligent, also tragen Sie auch etwas bei, als nur den strafenden Kommentierer anderer Kommentierer zu spielen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Das ist ihre ganz eigene Theorie, Holler. Der Duden (immer noch oberste Referenz in deutschen Sprachfragen) führt Angst und Furcht als Synonym.

      • Franz Vontobel sagt:

        …als nur den strafenden Kommentierer anderer Kommentierer zu spielen.

        Es ist ein Scheissjob, aber jemand muss ihn machen.

      • Jan Holler sagt:

        Franz. Auch noch ein Rechthaber? Das ist auch eine Trolleigenschaft.
        Das ist nicht meine Definition. Der Duden ist keine Quelle für semantische Erklärungen, sondern für die Rechtschreibung. Quellen gibt es genug, fangen Sie bei Wikipedia an, wenn es schnell gehen soll:
        „Furcht (< althochdeutsch for(a)hta < gotisch faurhtei) ist das Gefühl einer konkret fassbaren Bedrohung. … Sie muss unterschieden werden von dem umgangssprachlich weitgehend synonym verwendeten Begriff der diffusen Ängste…"

        Hängen Sie Ihren Forenaufpasserjob an den Nagel. Sie werden ja nicht dafür bezahlt.

      • Franz Vontobel sagt:

        Der Duden ist keine Quelle für semantische Erklärungen, sondern für die Rechtschreibung.

        Da sind sie aber ganz schlecht informiert – der Duden besteht unterdessen aus 12 Bänden, Rechtschreibung ist gerade mal ein Band davon.

      • Jan Holler sagt:

        Ich war doch richtig informiert. Franz: Eine weitere Trolleigenschaft ist es, das Thema dann zu verlagern, wenn man nicht mehr weiter argumentieren kann. Wenn Sie Grösse hätten, würden Sie Ihr „Quatsch“ zurück nehmen. Haben Sie aber nicht, Sie setzen noch einen drauf und dann auch noch falsch. Der Duden ist kein Lexikon, Schau, Franzl, die 12 Bände:
        1. Die deutsche Rechtschreibung
        2. Das Stilwörterbuch
        3. Das Bildwörterbuch
        4. Grammatik
        5. Fremdwörterbuch
        6. Aussprachewörterbuch
        7. Herkunftswörterbuch
        8. Synonymwörterbuch
        9. Richtiges und gutes Deutsch
        10. Bedeutungswörterbuch
        11. Redewendungen
        12. Zitate und Aussprüche

        Franz, Sie trollen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Wo habe ich etwas von Lexikon geschrieben..?
        Aber Band 8 und 10 passen hier hervorragend. Und ihnen würde ich mal Band 9 ans Herz legen. Oder beginnen sie langsam, mit Band 3.

        Ihnen ist schon aufgefallen, dass sie alles, was sie mir vorwerfen, auch auf sie zutrifft: Rechthaberei, Themen verlagern, etc…

        Es bleibt mir nur ein Schluss:

        Holler, sie Troller

      • Jan Holler sagt:

        Was für ein Fatzke!

    • Alpöhi sagt:

      Angst ist ein schlechter Ratgeber.

      • Franz Vontobel sagt:

        Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht.

        Sie sind dran.

      • Jan Holler sagt:

        Franz, Sie verhalten sich wie ein Forentroll. Schade!

      • Franz Vontobel sagt:

        Takes one to know one.

      • Alpöhi sagt:

        Trau, schau, wem.

      • Sisifee sagt:

        Das kommt auf den Kontext an, Alpöhi, und auf den Grad der Bewusstheit. Übernehmen unbewusste Ängste das Steuer, schränkt man sich sehr ein, statt sich zu entfalten. Mit den Jahrzehnten wird das ungesund. Schaut ein Schulkind aber aus Angst vor den Autos dreimal vor dem Überqueren der Strasse oder rennt es einmal zu viel weg, wenn es von einer Fremden Person angesprochen wird, ist Angst noch kein Problem.

      • Alpöhi sagt:

        Sisifee, das Sprichwort ist nicht einfach aus Spass zum Sprichwort geworden. Angst verleitet zu irrationalen Reaktionen.

      • Sisifee sagt:

        Alpöhi: Übermut verleitet auch zu irrationalen Reaktionen.

      • Alpöhi sagt:

        Ja. Übermut tut selten gut.

      • Anh Toàn sagt:

        „Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht“

        Ist einer der am häufigsten falsch verstanden Sätze:

        Er bedeutet, dass uns der Krug vergraben an der sichersten Stelle des Hauses keinen Nutzen bringt. Um sein Dasein zu rechtfertigen, muss der Krug zum Brunnen gehen, bis er bricht.

      • Franz Vontobel sagt:

        Echt? Und ich dachte immer, hier gehe es um den Schauspieler Manfred Krug, der wieder mal die ganze Nacht durchgesoffen hatte, und es dann noch knapp bis zum Brunnen schafft…

      • Alpöhi sagt:

        AT: auch gut. Passt auch zum Thema. Wir sollten unsere Kinder nicht vergraben oder einsperren. Es hilft nichts.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Angst/Furcht ist etwas Natürliches. Sie ist in unserem Gehirn (Amydala) bereits vorinstalliert (firmware). Die Unvorsichtigen sind beteits ausgestorben, wir sind also die Nachfahren der Schisshasen. 🙂

      • tststs sagt:

        Kleine Tüpflischiiserei: Wir sind die Nachfahren derjenigen, die in den richtigen Momenten Schisshasen waren 🙂

      • Hans Hintermeier sagt:

        So schnell gebe ich mich nicht geschlagen. Es ist auch wichtig Gefahren antizipieren zu können, also nicht nur konkrete Gefahren zu erkennen. Man muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn man Ängste verspürt. In einem zweiten Schritt, soll man sie dann einer Kritik/Prüfung unterziehen, d.h. das Nützliche mitnehmen und sich so wieder von ihr lösen. Nur modern sein zu wollen und sagen: „hey alles easy, cool“ ist mMn auch nicht intelligent.

      • tststs sagt:

        Das einzige, was hier geschlagen wird, sind unsere Schultern gegenseitig: Genau dies meinte ich mit „in den richtigen Momenten“
        😉

      • Hans Hintermeier sagt:

        Das stimme ich Ihnen zu. Schönen Tag noch, muss wieder in den Stollen.

      • Anh Toàn sagt:

        Dem Mutigen gehört die Welt

      • Sportpapi sagt:

        Klar. Schon immer liessen sich Frauen bevorzugt von den Schisshasen schwängern…

      • tststs sagt:

        Betrachten Sie es so, SP: Der Schisshase kam abends in die Höhle rechtzeitig zur Begattung zurück… der (zu) mutige Hase ist jetzt, eben, Hasenbraten 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Pfff – wir stammen alle von Witwentröstern ab? 🙂

      • tststs sagt:

        Hihi… aber nope, die Schisshasen heiraten. Und die anderen enden eben als Hasenbraten an einer Bärenhochzeit 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Die Schisshasen getrauen sich ja gar nicht zu fragen. Und schon ist der nächste 15jährige da, der sich vordrängt und die Frau beglückt…

      • Alpöhi sagt:

        Es ist wie beim Autorennen (oder Velorennen oder…) :
        Wer zuwenig Gas gibt, kommt zu spät und gewinnt nix.
        Wer zuviel Gas gibt, fliegt raus.
        Die Kunst ist es, bis ans Limit zu gehen – aber nicht weiter.

      • Sportpapi sagt:

        Viele längst im Rennen verstorbene Autorennfahrer haben es geschafft, zuvor ihre Gene weiterzugeben…

  • Sisifee sagt:

    Ich wurde vor ca. 35 Jahren aus einem parkenden Auto heraus von einem Mann gefragt, ob ich wisse, was ein Exhibitionist sei. Und ob ich nicht einsteigen möchte, damit er „DAS“ neben mir machen könne.
    Und nein, ich habe nicht komplett das Vertrauen verloren, weder in Männer noch in Frauen. Kinder müssen aber zwingen wissen, dass es Menschen gibt, die nicht nur Gutes wollen, man kann sie ja nicht einfach in der Welt herumwandern lassen in allumfassendem Vertrauen, das nichts passieren kann. Sie müssen lernen, dass ihr Gegenüber nicht immer berechenbar ist, weder im Chat, noch auf der Strasse, nicht an der Grossfamilienfeier und nicht am Steuer eines Autos. Das ist heute nicht anders als früher.
    Die Schulwegsituation lässt sich entschärfen, in dem sie nicht alleine unterwegs sind.

    • KA sagt:

      da bin ich ganz bei Ihnen. Am besten helfen wir unseren Kindern, wenn wir ihnen zu einem aufrechten selbstbewussten Auftreten verhelfen. Ängstliches, verschüchtertes Verhalten zieht übergriffiges Verhalten an. Ist dann auch in der Pubertät sehr wichtig.

      • Sisifee sagt:

        Eingeschüchtert und überängstlich ist sicher nicht gut, nein. Aber eine normale Portion Vorsicht und, ja, auch ein bisschen Angst, finde ich normal ab dem Moment, wo ein Kind ohne Begleitung unterwegs ist. Ich weiss nicht, ob der Anspruch, dass keine Angst sein darf, realistisch und gesund ist. Angst hilft ja auch dabei, die eigenen Grenzen zu regulieren. Will man die Kinder immer angstfrei und vertrauensseelig halten, müssen die Eltern das übernehmen. Die schrittweise Ablösung ist gesund, finde ich. Ich kann meinen Sohn ja auch erst mit dem Rad auf die Strasse lassen, wenn er den nötigen Respekt vor den Gefahren hat und nicht mehr fährt wie der Henker.

    • Susi sagt:

      @Sisifee: Als ich mit 5 Jahren allein auf dem Heimweg von einer Geburtstagsparty war, zeigte mir ein Mann sein Ding und sagte: „Weisch, was das isch?“ Meine Reaktion: „Wääääh!“, worauf der Mann davonrannte. Immerhin hatte ich keine Panik und dadurch auch kein Trauma, was wohl gerade meiner Erziehung zu verdanken war – bei uns wurde vor Gefahren gewarnt, aber nicht die Gäule wild gemacht.

  • Reincarnation of XY sagt:

    1. Ich glaube nicht, dass Kinder geschädigt werden, wenn man sie sensibilisiert. Das werden sie nur von panischen Eltern und die werden panisch sein, ob sie nun über dies oder etwas anderes reden.
    Ich sensibilisiere sie auch für die Gefahren im Verkehr oder bringe ihnen bei, das Velo abzuschliessen (Diebstahl), nicht jede Räubergeschichte zu glauben, oder dass keiner das Recht hat, sie im Intimbereich anzufassen.
    Davon wird ein Kind nicht verängstigt, wenn man das auf eine sachliche und ruhige Art macht.

    2. Ich denke solange Kinder mindestens zu zweit oder besser noch zu dritt unterwegs sind, ist der Sicherheit genüge getan. Dann können die Kinder „allein“ den Schulweg geniessen und sind doch nicht allein.

    • Martin Frey sagt:

      100% einverstanden, Roxy. Auf unaufgeregte Art alles gesagt.

    • Sportpapi sagt:

      RoXY, es ist alles eine Frage des Masses. Man kann über die Gefahren des Verkehrs aufklären, oder man kann die Kinder nicht ins Freie lassen. Beides passiert. Ich erachte aktuell bei gewissen Thema allerdings die Gefahr als grösser, dass die Kinder wegen Ängsten der Eltern massiv eingeschränkt und belastet werden, als es den realen Risiken entsprechen würde. Jedes Kind, das im Schulalter nicht allein aus dem Haus darf, ist eines zu viel. Jedes Kind, das nicht Fahrrad fahren darf, das nicht auf Bäume klettern darf, usw. ist eines zu viel. Und das kann ich euch versichern: solche Kinder gibt es in jedem Dorf Dutzende!

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ich glaube, ich habe mich klar ausgedrückt.
        Sie bestätigten ja nur, was ich sage. Panische Eltern werden auch in anderen Belangen panisch sein.
        Falsch ist es, jede Sensibilisierung mit Panikmacherei gleich zu setzen. Das ist genau gleich tendenziös Verhalten, wie es eben diese Eltern an den Tag legen, von denen sie berichten.

      • Alpöhi sagt:

        Ist es eigentlich psychischer Missbrauch, wenn man den Kindern ein Weltbild vermittelt, das sie derart in Angst versetzt, dass sie sich kaum vor die Tür trauen?

      • Sportpapi sagt:

        „Ist es eigentlich psychischer Missbrauch, wenn man den Kindern ein Weltbild vermittelt, das sie derart in Angst versetzt, dass sie sich kaum vor die Tür trauen?“
        Ja. ebenso wenn man es so behütet, dass es wichtige Entwicklungsschritte zur Selbstständigkeit nicht gehen kann.

      • Alpöhi sagt:

        Hmmm, dann gibt es hoffentlich morgen (oder nächste Woche) einen Blog mit dem Titel: „Wer hat Angst vor der überbehütenden Mutter?“

  • Rut sagt:

    Also ich wurde tatsaechlich in den 80igern von einem Mann (ja es war ein Mann, muss ich mich jetzt entschuldigen?) mit deutschem Nummernschild gefragt ob er mich nach Hause fahren soll.

  • Chris sagt:

    Der Bericht könnte von meiner Tochter handeln, von unserem Blick aus dem Fenster. Wir wohnen im gleichen Quartier.

  • Alpöhi sagt:

    Ich habe gern Kinder.
    Bin ich ein Pädophiler?

    • tststs sagt:

      Im eigentliche Wortsinne: Jup. (Ich übrigens auch.)

      Im Zusammenhang mit Übergriffen sollte deshalb von Pädosexuellen gesprochen werden. (Aber eine vertiefte, offene Diskussion ist leider noch sehr schwer, da ein stark tabuisiertes und emotionbeladenes Thema.)

      • Brunhild Steiner sagt:

        … besonders wenn damit extra provoziert werden will-

        @Alpöhi
        weiter oben implizieren Sie dass der Humanismus wohl in der Entwicklung nicht so durch ist wie er sollte, aber das da zeugt nun auch nicht grad von einer alternativ-überzeugenden-Weltanschauung…

      • Alpöhi sagt:

        @BS
        ts hat mich schon verstanden: Die Gesellschaft ist erschreckend unpräzise in der Wortwahl. Das Thema verträgt das eigentlich nicht.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Alpöhi

        dann gehen Sie mit gutem Beispiel voran und weisen gleich selber auf den Unterschied von Pädophilie und Pädosexualität, resp-kriminialität hin, und dass nicht zwingend A gleich B und umgekehrt ist.
        Zumal Sie es ja bewusst, fast schon bisschen maliziös? hingeworfen haben.

  • Urs M. sagt:

    In den USA sollte man als Mann auf keinen Fall mit einem fremden Kind interagieren. Und seis nur zum helfen, im Verkehr. Never ever. Sonst droht ein lebenslanges Rayonverbot um Schulen, Spielplätze etc.
    In der Schweiz gibts dieselbe Entwicklung, dieselben Mythen bsp vom bösen fremden Mann werden gepflegt. Immer wieder, auch heute im Titel (!) des MamabIog. Deshalb gilt auch hier dasselbe. Kinder ignorieren, Mütter mit Kinder meiden. Nicht helfen beim Kinderwagen ins Tram einladen. Irgendwie pervers, aber jede Gesellschaft bekommt wohl den Umgang miteinander, den sie verdient.

  • Jan Holler sagt:

    Der böse Mann, ja Mann, schaut her: ein Mann, ein Mann, ein Monster!

    Wenn es Schlechtes auf der Welt gibt dann wird die Sprache der Frauen eindeutig: Schuld ist der Mann, nur der Mann. Wenn es sexuellen Missbrauch gibt, ja richtig, meist innerhalb der Familie, Verwandtschaft, dann ist es natürlich, richtig, ein Mann.

    Frauen tun so etwas nie. Dass es auch Frauen gibt, die sexuell missbrauchen, lassen wir einfach weg. Es gibt nur einen Schuldigen: den Mann!

    Mann ist auch Schuld, wenn es nur Gerüchte und Gerede gibt. Es mus sein Mann sein, wer sonst. Dass meist nichts an den Gerüchten ist, ist egal. Denn es gibt immer einen – Mann – der potentiell ein Missbraucher ist.

    Darum: Kinder, fürchtet Euch vor den Männern!

    • Franz Vontobel sagt:

      Heul doch!

      • Alberto sagt:

        Traurige Antwort, Herr Vontobel, traurig und respektlos.

      • Franz Vontobel sagt:

        Sie dürfen gerne mit einstimmen in den Chor der ewig jammernden „angry white men“, Alberto.

      • Dreifachpapi sagt:

        @Franz: Können Sie auch sachlich dikutieren?

      • Sportpapi sagt:

        Franz hat doch noch gar nie diskutiert. Weder sachlich noch anders.

      • Rut sagt:

        Der Franz hat schon recht, den sachlich ist dieses gejammere ja sicher auch nicht. 13 erklaert den Unterschied fuer jene die es nicht wahrhaben wollen jedoch sachlich und rational wie immer weiter unten.

      • Sportpapi sagt:

        @Rut: Fangen wir mal mit dem Zwischentitel oben an: „Nicht jeder Fremde ist böse.“ Was für eine Erkenntnis. Und jetzt würden wir in anderem Zusammenhang schreiben: „Nicht jede Mutter bringt ihre Kinder um.“
        Mag sein, dass Holler etwas übertreibt. Aber im Grundsatz hat er natürlich recht. Bis hin dazu, dass offenbar auch bei der Bestrafung, bei Gerichtsentscheiden, mit unterschiedlichen Ellen gemessen wird.

      • Felix Stern sagt:

        Vontobel, infantil sonst nichts.

      • Franz Vontobel sagt:

        Ich find’s einfach ziemlich lächerlich, dass exakt dieselben Nasen, die sich in jedem anderen Fall über (angebliche) PC echauffieren und die Trumps dieser Welt dafür bewundern, dass sie „es sagen wie es ist“, in Fällen wie hier sofort zu Supermimosen mutieren, die auf unbedingter Differenziertheit beharren und jegliche Verallgemeinerung ganz, ganz gemein finden.
        Kindisch, ignorant und unehrlich.

        Jaja, SP, ihr Verkünden von apodiktischen SP-Wahrheiten, gerne auch verknüpft mit etwas SP-Bullying, ist natürlich ein viel wertvollerer Beitrag…

      • Sportpapi sagt:

        „SP, ihr Verkünden von apodiktischen SP-Wahrheiten, gerne auch verknüpft mit etwas SP-Bullying,“ Hä? Und Trump-Anhänger bin ich jetzt auch noch, oder?

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Sehe ich nicht so: in vielen Missbrauchsfällen sind Frauen Mitwisser.

    • Alpöhi sagt:

      Sie haben völlig recht – leider.

      Anderseits: Wenn die Bloggerin schreiben würde: „Der böse Mann (der besseren Lesbarkeit halber wird die männliche Form verwendet, Frauen sind mitgemeint)“ wäre das zwar politisch korrekt, aber trotzdem absurd. Nicht weil Frauen keine Übergriffe zustande bringen, sondern weil man darüber nicht redet 🙁

    • Urs M. sagt:

      Kinder müssen Männer fürchten, Männer die Gesellschaft und Mütter. Furcht wird allenthalben gepflegt, mit Furcht wird politisiert.

      • Stefan Moser sagt:

        Ach herrjeh, Ihr seid nun wirklich Heulsusen. Kaum diskutiert man über das Thema Kindsmissbrauch, fühlt Ihr Euch gleich als Männer angegriffen. 1. Es geht hier um das Kind, und nicht um den Mann. 2. Ja, es gibt auch Frauen, die Kinder missbrauchen. 3. Es sind überwiegend Männer, die Kinder missbrauchen.

      • Jan Holler sagt:

        Stefan Moser, ich bin selber Vater von zwei Töchtern und deren Kindergartenzeit ist erst seit Kurzem vorbei. Das Thema „böser Mann“ kam und kommt jedes Jahr aufs Neue hoch. Irgendwo sieht irgend jemand etwas Verdächtiges und schon gehen die Gerüchte herum. Genau nach dem Schema wie im Artikel beschrieben. Es wurde auch die Schulleitung und die Polizei involviert, Briefe geschrieben, die Kinder gewarnt. Heraus gekommen ist nie etwas. Aber übrig geblieben ist der Generalverdacht gegen jeden Mann, der zufällig dreimal am Kindergarten vorbeiläuft („Ist es der?“).

      • Sportpapi sagt:

        @Stefan Moser: Vielleicht müssten wir mal darüber sprechen, was wir unter Missbrauch verstehen. Klar ist auf jeden Fall, dass ein und die selber Handlung – z.B. Kind in den Arm nehmen – bei Frauen und Männern ganz unterschiedlich bewertet wird. Warum?

      • Jan Holler sagt:

        Nachtrag an Stefan Moser: Das Thema ist eben NICHT Kindsmissbrauch, sondern „die Angst vor dem bösen Mann“. Sehen Sie es? Sie sind selber in die Falle geraten. Ihre Assoziationen sind genau die, die entstehen, wenn man solchermassen mit dem Thema umgeht.

        Man stelle sich vor, ein Mann schriebe über die Mütter, die ihre Kinder schlagen in dieser Form: „Wer hat Angst vor schlagenden Müttern?“ und dann mit einem solchen Text, der den Titel nicht relativiert. Es gäbe einen Aufschrei. Aber Männer, die sich gegen solche Pauschalisierungen wenden, versucht man mit Sprücheklopfereinen mundtot zu machen.

      • Stefan Moser sagt:

        @SP: Ich mag bei diesem Thema nicht Wortklauberei betreiben. Ich denke, Sie und ich haben vielleicht sogar einen Konsens, was Missbrauch ist (und wenn wir weiter wortklauben könnten wir auch darüber diskutieren, dass das Wort Missbrauch einen Gebrauch impliziert undsoweiterundsofort). Das lenkt für mich aber zu stark vom Thema ab.
        @JH Sie haben recht, der Blog geht um den Umgang mit der Angst. Ich wehrte mich lediglich gegen all die, die sich beim Thema Missbrauch gleich als Mann angegriffen fühlten und auch damit vom Thema ablenken. „Der Mann“ als solches ist weder böse noch lieb, aber leider halt häufiger der Täter als „Die Frau“. Ich bin auch gegen Pauschalisierungen, aber ein Blick in die Polizeistatistik zeigt klare Fakten.

      • Sportpapi sagt:

        @Stefan Moser: Es ist keine Wortklauberei, wenn Ihre Aussagen mit dem Definition des Begriffs stehen und fallen.

      • Jan Holler sagt:

        @Stefan: Natürlich ist Mann weder böse noch lieb. Und ja, sein Gewaltpotential ist höher, die Gewalt geht mehr von Männern aus. Welche Gewalt? Nur die physische ist damit gemeint. Ansonsten unterscheiden sich Männer und Frauen nicht gross. Frauen sind weder friedfertiger noch lieber als Männer.
        In unserer Gesellschaft wird aber sozusagen NUR über männliche Gewalt geredet. Es gibt sehr viele Männer, die Opfer von köperlicher Gewalt ihrer Partnerinnen sind, nur nimmt sie fast niemand ernst.

    • 13 sagt:

      Bei allem Verständnis und Befürworten der politisch korrekten Sprache: Es geht hier darum, inwiefern man ein Kind auf den „bösen Mann, der Kinder entführt“ vorbereiten soll/muss. Der grösste Teil der sexuellen (!) Übergriffe (nicht zu verwechseln mit der sonstigen Gewalt!) werden nun mal von Männern verübt. Und wenn Frauen Täterinnen sind, dann sind das, noch mehr als bei den Männern, praktisch zu 100% Fälle, wo die Täterin aus dem Umfeld des Kindes kommt. Wo habt ihr je einen Fall gehört, dass ein Kind von einer fremden Frau entführt und missbraucht wurde? Klar kann man sich das dahinreden, wahrer wird es deshalb nicht. Fakt ist, dass solche Fälle, wo Fremde Täter sind, in der Schweiz eh sehr sehr selten sind, aber wo es sie gibt, dort sind die Täter männlich.

      • 13 sagt:

        Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass alle Männer oder grundsätzlich alle Fremde unter Generalverdacht stehen sollen, keinesfalls, aber nun mit der Argumentation zu kommen, dass auch Frauen Sexualstraftäterinnen sein können, ist in diesem Zusammenhang, nicht zielführend. Wichtiger wäre es, sich einzugestehen, dass die allermeisten Fremden nichts böses im Sinne haben.

      • Jan Holler sagt:

        Wenn Sie schon vom grössten Teil der Missbräuche reden, hätten Sie auch gleich erwähnen können, dass es nicht der „böse Mann“ von ausserhalb ist, sondern der Missbrauch zum allergrössten Teil innerhalb der Familienstrukturen statt findet.

        Die Relationen stimmen überhaupt nicht: Kinder müssen Angst vor dem Verkehr haben, nicht vor dem „bösen Mann“. An solchen Vergleichen sieht man, dass die Angst vor dem „bösen Mann“ irrationale Züge trägt.

        Und wer das dann auch noch so in die Welt setzt, der trägt zur Diffamierung der Männer bei: Sie sind das Böse.

      • 13 sagt:

        Ich dachte, das hätte ich mit „noch mehr als bei den Männern“ und mit „eh sehr sehr selten“ getan. Aber ich setze dieses Wissen eigentlich Voraus.

      • Alpöhi sagt:

        @13:
        Die Mehrzahl der Missbräuche und Übergriffe sind nicht sexueller Natur. Und nun kommen die Frauen sehr wohl ins Spiel. Think about.

      • 13 sagt:

        Sehen Sie, ich war vor Kurzem auf einer Schulung zum Thema häusliche Gewalt. Dabei erklärte der Referent, dass der gefährlichste Ort für eine Frau in der Schweiz ihr eigenes zu Hause sei. Nirgends passiert Frauen mehr. Ich finde das noch beeindruckend. Und doch tun selbstverständlich die allermeisten Männer ihren Frauen (oder auch ihren Kindern) nichts an, sondern sind ganz nett und fürsorglich. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass es solche Fälle gibt und diese kann man nicht einfach totschweigen, um die Männer keinem Generalverdacht auszusetzen.
        Beim „fremden bösen Mann“ ist es noch extremer, da die Fälle noch seltener sind. Aber das richtig zu stellen, erreicht man durch Erklärungen, dass sie selten sind, nicht nur Erfinden fiktiver Fälle mit Frauen als Täterinnen.

      • 13 sagt:

        @ Alpöhi
        Ja, da muss ich nicht darüber nachdenken, das weiss ich und habe ich auch geschrieben. Wobei statistisch gesehen, Männer bei allen Formen der körperlichen Gewalt führend sind. Bei psychischer halten sich die Geschlechter die Waage.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Alpöhi hat es angesprochen. Missbrauch findet vor allem zu Hause statt. Und ist nun mal auch ganz schlecht bewertbar. Ist Langzeitstillen Missbrauch? Wie viel Zärtlichkeit ist angemessen, ab wann ist es zu viel? Und gilt das bei Männern und Frauen genau gleich? Werden gleiche Handlungen gleich bewertet? Eher nicht, oder? Und was ist mit den alleinerziehenden Müttern, die keinen Partner mehr brauchen, sie haben ja jetzt Kinder… und mit diesen gar das Bett teilen?
        Zum Thema häusliche Gewalt wurde ja auch schon viel geschrieben. Ich bin auf jeden Fall überzeugt, dass auch das kein Männerthema ist.
        Im Grundsatz ist der böse Mann an der Strasse schlicht und einfach kein Thema, dafür ist die Wahrscheinlichkeit zu gering.

      • Reincarnation of XY sagt:

        Ich lach mich schlapp – wenn die hiesigen Frauen-sind-genauso-gefährlich-Rufer nachts um drei vor einem Club vor einer Personengruppe Gefahr wittern würde, dann wäre das nicht die Ladys Night Truppe.
        Sorry, Frauen mögen Männern in nichts nachstehen, was Boshaftigkeit, Intrigen und Gemeinheiten betrifft. Aber Punkto Gewalttaten sind Männer eindeutig, in allen Kontinenten, allen Gesellschaften und Zeiten, das gefährlichere Geschlecht, sowohl für Männer, Frauen, wie auch Kinder.

      • Alpöhi sagt:

        @13
        der gefährlichste Ort für eine Frau in der Schweiz ihr eigenes zu Hause sei
        Aha. Soso. Interessante Argumentation. Aber wenn paar Tage vorher der Anh Toan vorrechnet, dass die grösste Gefahr, die Kinder zu verlieren, von der KESB ausgehe, kriegt er Haue noch und noch.
        Muss ich das verstehen?

        @SP: Einverstanden. Nur: „Die Frau, die ihren Mann schlägt“ – das ist ein Tabuthema, das darf es gar nicht geben.

        @RoXY: Think about.

        Im Übrigen bin ich nacht um drei nicht draussen vor einem Club 😉

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Entschuldigung, aber jetzt geht Ihre Phantasie völlig mit Ihnen durch oder Sie schreiben über Themen, von denen Sie schlicht keine Ahnung haben. Man tut auch den Opfern wirklichen Missbrauchs keinen Gefallen damit, dass man Lebensformen, die einem selber fremd sind, einfach mal als Missbrauch bezeichnet, denn dadurch wird wirklicher Missbrauch extrem verharmlost.
        Langzeitstillen: Wieviele Langzeitstiller (ab wann ist es Langzeit?) kennen Sie wirklich? Selbstverständlich ist dieses kein Missbrauch, sofern der Wunsch zu stillen, vom Kind aus kommt, was auch bei diesen Frauen, wenige Ausnahmen ausgenommen, der Fall ist. Gleiches gilt für das Familienbett. Ich kenne sehr viele, die es führen (Sie?), aber keine, die dem Kind nicht die Chance lassen, selber zu entscheiden.

      • 13 sagt:

        Ich sehe dabei auch nicht, dass die gleichen Handlungen irgendwie anders behandelt werden. Ob ein Kind zum Vater oder zur Mutter ins Bett schlüpft, spielt doch keine Rolle. Auch nicht, wer es wickelt. Der Missbraucht fängt da an, wo es nicht mehr darum geht, das Bedürfnis des Kindes zu stillen, sondern es um sexuelle Bedürfnisse des Erwachsenen geht und das Kind deshalb zu Handlungsweisen gezwungen wird, das es selbst nicht will. Ein aufgezwungener Kuss der ach so lieben Tante ist damit viel eher ein Missbrauch, als das Stillen eines 4jährigen, der von selber danach fragt.

      • Alpöhi sagt:

        @13
        Der Missbraucht fängt da an, wo es nicht mehr darum geht, das Bedürfnis des Kindes zu stillen, sondern es um sexuelle Bedürfnisse des Erwachsenen geht
        Wenn Sie das Wort „sexuelle“ streichen, stimme ich zu. Gewalt von Frauen ist viel subtiler als einfach nur „sexuell“.

        Ein aufgezwungener Kuss der ach so lieben Tante ist damit viel eher ein Missbrauch
        Sehen Sie? Das IST Missbrauch, und nicht nur „viel eher“!

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ihr Antwort habe ich so erwartet. Ja, Sie haben recht, ich kenne mich da mit den Extremformen genauso wenig aus wie die meisten einen Vergewaltiger und Kinderschänder persönlich kennen. Aber das „es geht nur um die Bedürfnisse der Kinder“ ist schon etwas fragwürdig. „Er/Sie wollte es ja auch, es ist vom Kind ausgegangen“ schützt bei Übergriffen jedenfalls nicht vor Strafe.
        Und doch, ich bleibe dabei: Es wird mit unterschiedlichen Ellen gemessen. Oder haben Sie schon einmal gesehen, dass eine Leiterin im Sportverein schief angeschaut wurde, weil ihr ein Kind auf dem Schoss sass? Eine Frau angezeigt, weil sie mit dem eigenen Kind nackt in der Badewanne sass, usw.?

      • 13 sagt:

        @ Alphöhi
        Ich habe tatsächlich über das Wort lange gegrübelt, ob ich es reinnehmen sollte. Und mich dann dafür entschieden, weil es mir hier wirklich in erster Linie um einen sexuellen Missbrauch und auch um sexuelle Bedürfnisse ging. Ich finde es schwer zu sagen, dass immer, wenn die Bedürfnisse des Erwachsenen im Vordergrund stehen, ein Missbrauch vorliegt. Bei sexuellen Bedürfnissen kann man das pauschalisieren, aber ansonsten?

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Extremformen??? Langzeitstillen und Familienbett sind Extremformen? Das halte ich doch für eine sehr enge Definition von Normalität. Aber ich gehe sogar davon aus, dass Sie durchaus viele Kinder kennen, die länger gestillt werden oder bei den Eltern schlafen, nur kommunizieren das wenige so offen, gerade wegen solcher Vorurteile, die Sie hier zum Besten geben. Bei Übergriffen schützen solche Ausreden natürlich nicht vor Strafen, aber eben, dafür braucht es ein Übergriff. Und es ist ein Unterschied, ob ein Vater zur Tochter ins Bett schlüpft, weil sie Angst vor den Monstern unter dem Bett hat oder ob ihn, ihr Anblick im Nachthemd anmacht. Es ist ein Unterschied, ob ein Kind bei Mami schlafen soll, weil sie so alleine ist, oder weil es gerne mit Körperkontakt schläft.

      • 13 sagt:

        „Alhöhi
        Das ging noch vergessen:
        „Aber wenn paar Tage vorher der Anh Toan vorrechnet, dass die grösste Gefahr, die Kinder zu verlieren, von der KESB ausgehe, kriegt er Haue noch und noch.
        Muss ich das verstehen?“

        Nicht von mir, oder? Ich habe seine Rechnung mit Belustigung gelesen und finde nicht, dass er ganz Unrecht hatte. Er machte nur einen entscheidenden Fehler: Nicht jeder Eingriff der KESB, den er vorgerechnet hat, führt zu einem Obhutsentzug. Im Gegenteil, es sind die wenigsten. Aber ansonsten, nicht ganz falsch. Und trotzdem: Bei Männern würde ich aber eher sagen, die grösste Gefahr, ein Kind zu verlieren, ist durch die Mutter dieses Kindes. Das gleicht meine Aussage betreffend der Gefahren einer Frau etwas auf.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Alpöhi

        „@13
        der gefährlichste Ort für eine Frau in der Schweiz ihr eigenes zu Hause sei
        Aha. Soso. Interessante Argumentation. Aber wenn paar Tage vorher der Anh Toan vorrechnet, dass die grösste Gefahr, die Kinder zu verlieren, von der KESB ausgehe, kriegt er Haue noch und noch.
        Muss ich das verstehen?“
        AT sagte „zu Unrecht verlieren“, und das ist nun echt nicht die grösste, nicht mal zweit oder dritt grösste Gefahr…

      • Sportpapi sagt:

        @13: „Es ist ein Unterschied, ob ein Kind bei Mami schlafen soll, weil sie so alleine ist, oder weil es gerne mit Körperkontakt schläft.“ Genau das ist der Punkt (wenn mit es das Kind gemeint ist…). Ich glaube, ersteres kommt doch häufiger vor.
        Und wie ein Mann irgendwann sich zum Kind körperlich etwas abgrenzen sollte, so wäre das auch bei Müttern angezeigt.

      • 13 sagt:

        Wie gesagt, Sportpapi. Sie mögen glauben, dass es die Mütter sind, die nicht „loslassen“ können. Ahnung haben Sie nicht wirklich, weil Sie ja angeblich keine Leute kennen, die so extreme Lebensformen leben. Ich für meinen Teil kenne viele Eltern, die ihren Kindern ermöglichen, so lange bei ihnen zu schlafen, wie diese es wollen und doch kenne ich keine 16jährigen, die es noch tun. Und da ist eben die Überzeugung diejenige, dass es die Kinder (die handelnde Subjekte und nicht einfach unfähige Marionetten sind), die sich abgrenzen werden, wenn Sie das wollen. Das mag für einige nicht vorstellbar sein, was auch in Ordnung ist. Aber das Thema beim Missbrauch aufzuwerfen, ist schlicht unangebracht. Ich schlage Ihnen einfach mal vor, sich doch zuerst zu informieren.

      • Sportpapi sagt:

        Offenbar bin ich mit meiner keinen Ahnugn aber nicht allein: http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/muetter-als-taeter-falsche-liebe-ld.17216
        Das allerdings habe ich schon mehrfach erlebt: „«Eine Form von Missbrauch durch die Mutter ist die Parentalisierung des Kindes»

      • Sportpapi sagt:

        Und, als hätte ich es gesagt: „Natürlich könne es vorkommen, dass Kinder auch aus Neugier in diesem Alter am Busen der Mutter einmal saugen wollten. «Aber was das Kind will, ist in Situationen mit sexuellem Kontext nicht relevant. Als Eltern muss man Grenzen setzen.» Manche Kinder mögen protestieren, wenn ihnen die Mutterbrust verweigert wird. Dies gehört jedoch zum Erwerb der Impulskontrolle, der im Kleinkindalter beginnen muss.“

      • Sportpapi sagt:

        Und: „Der Straftatbestand «Sexuelle Handlungen mit Kindern» (StGB Art. 187) liegt dann vor, wenn die Handlungen mit oder am unter 16-jährigen Kind vom objektiven Betrachter aus sexuell sind. Ob der Täter sexuelle Absichten hat oder nicht, spielt also keine Rolle für die Beurteilung.“
        Aber das wissen Sie ja vermutlich als Juristin, auch wenn Sie anders argumentierten.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Ja, Sie sollten sich vollumfänglich informieren. Der Fall ist tatsächlich interessant. Und zwar in vieler Hinsicht. Das entscheidende dabei, ist aber nicht einmal, dass eine 7jährige (trocken?) gestillt wird, sondern dass es sich um ein Kind handelt, welches sich bereits abgestillt hatte, wie es die Hebamme am Schluss des Artikels auch gesagt hatte. Das macht stutzig. Wie kommt sie darauf, wieder anzufangen? In einem Alter, wo das Abstillen selbst aus biologischer Sicht (das natürliche Abstillalter ist ja zwischen 2 und 7) normal wäre? Im Übrigen spricht der Artikel selber vom „über das Kleinkindalter hinaus.“ Von Langzeitstillen spricht man aber allgemein je nach Quelle beim Stillen über den ersten oder den zweiten Geburtstag hinaus. Das ist aber noch im Kleinkindalter.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Entscheidend ist doch nicht der Einzelfall, die Spitze des Eisberges. Sondern was zum Thema im Bericht allgemein noch gesagt wurde. Einiges habe ich ja zitiert. Fakt ist, dass es schwierig ist, gerade bei Frauen, Missbrauch von normaler Mutterliebe abzugrenzen – weil man nicht kann und vielfach auch nicht will. Letztlich ist aber immer die Frage, was es denn bei den Kindern auslöst.

      • 13 sagt:

        Ich kenne die Gerichtsakten des genannten Falles nicht, auch wenn sie sehr interessant zu lesen wären. Somit kann ich kein Urteil fällen Aber von dem, was ich aus der Presse gelesen habe, würde ich rein aus dem Bauchgefühl dazu tendieren, da einen Missbrauch zu bejahen. Es sind zu viele komische Elemente, um zu sagen, dass da nichts war. Aber dieser Fall hat mit dem Langzeitstillen herzlich wenig zu tun.
        Auch die „Paternalisierung des Kindes durch die Mutter“ streite ich ja nicht ab, obwohl ich ansonsten alles andere als ein Fan von Herrn Fassbind bin. Aber nicht jedes bedürfnisorientierte Vorgehen, wie das Familienbett, solange das Kind es wünscht, fällt da drunter. Da sind Unterscheidungen sehr wichtig.

      • 13 sagt:

        Das hat sich nun überschnitten….die Abgrenzung ist doch überall schwer, nicht nur bei der Mutterliebe. Ich sehe keinesfalls, dass sie beim Vater einfacher wäre. Es gibt Väter, die ihre Kinder missbrauchen (sexuell, aber auch sonst), aber das trifft nicht auf jeden Vater zu, der das Kind mit in die Badewanne oder unter die Dusche nimmt oder es im Intimbereich reinigt. Einen Unterschied zur Problematik der Abgrenzung bei der Mutter sehe ich nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Ja, Unterscheidungen sind sehr wichtig. Wie ja auch nicht jede körperliche Berührung eines Vaters gleich ein strafbarer Übergriff ist.
        Mir ging es darum zu sagen, wie ich die weibliche Form des Übergriffs sehe, und dass man hier tendenziell grosszügiger ist als gegenüber Männern. Weil es halt weniger eindeutig ist, und vor allem gesellschaftlich akzeptierter.

      • 13 sagt:

        Ja, das habe ich verstanden, auch wenn ich Ihre Meinung diesbezüglich nicht wirklich teile. Aber genau weil diese Abgrenzung (bei beiden Geschlechtern) einerseits wichtig und andererseits schwierig ist, sollten wir uns vor Pauschalisierungen, wie „ist Langzeitstillen ein Missbrauch“ und „die alleinerziehenden Mütter, die ihre Kinder mit ins Bett nehmen“ hüten. Auch wenn es vermutlich nur als Provokation gedacht war.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ 13

        …wo habt Ihr je von einem Fall gehört, dass eine Frau ein Kind entführt hat, um es zu missbrauchen…..

        In Belgien ( Fall Dutrout) war die Ehefrau an den Entführungen und auch bei den Misshandlungen selber aktiv beteiligt. Und das ist nicht der einzige Fall, wo Frauen aktiv mitgeholfen haben, für ihre Männer Opfer zu finden und bei Missbräuchen und Misshandlungen selber Hand anzulegen. Bei den Frauen wirkte dann oft „Hörigkeit“ als strafmildernd, was ich ungeheuerlich finde.

        So einfach ist das Ganze halt nicht.

  • Susi sagt:

    Bei uns gab es letztes Jahr auch so einen Fall, wo ein Mann angeblich versucht hatte, ein Mädchen ins Auto zu ziehen (Zeugen gab es keine). Wir bekamen einen polizeilichen Brief, dass wir die Kinder auf dem Schulweg begleiten sollen, das Quartier war so sicher wie noch nie, alle zehn Meter stand eine besorgte Mutter Wache. Ich fragte die Kindergärtnerin (30 Jahre im Amt), wie oft sie denn mitbekommen habe, dass ein Kind entführt wurde. Sie meinte, ein Mal in den 80ern. Sie meinte auch, dass die Kinder von den Müttern häufig derart hypersensibilisiert werden, dass diese an jeder Ecke einen Kindsmisshandler vermuten. Sie hätten aber einfach auf diese Meldung reagieren müssen, auch wenn die Möglichkeit bestand, dass das Mädchen sich etwas eingebildet hatte.

    • Susi sagt:

      Ich habe von Müttern tatsächlich gehört, dass sie ihrem Kind ein Passwort einbläuen und es jede Woche nach dem Turnunterricht misstrauisch fragen, ob alles in Ordnung sei: „Du darfst mir alles erzählen, gäll.“
      Natürlich sollte man vorsichtig sein, aber den Kindern doch bitte nicht grad das Weltvertrauen zerstören. Denn in der Welt wimmelt es nicht von Gert Fröbes. Und wenn: Eine Sensibilisierung auf den Strassenverkehr ist wohl wichtiger.

      • Alpöhi sagt:

        Das Schlimmste finde ich, dass die Männer unter Generalverdacht geraten sind.

        Ja, einige (wenige) Männer verhalten sich übergriffig. Die Gesellschaft macht daraus „Männer sind übergriffig“. Genau gleich ist es mit Jugos (früher), Muslims (heute), Afrikanern (zwischendrin).

        Und noch etwas: Missbrauch ist nichts, was Männer exklusiv können. Frauen können das auch. Sieht dann aber anders aus, wird aber kaum je thematisiert. 🙁

      • Rage sagt:

        Die Idee mit dem Passwort finde ich gar nicht so schlecht! Sie vermittelt dem Kind das Gefühl der Kontrolle. Es kann eine einfache Frage stellen, um zu überprüfen, ob ihm die fremde Person wohl gesinnt ist. Das kann man aber einmal abmachen, und gut ist.
        Nachher andauernd nachfragen und ständige Gefahr suggerieren geht aber natürlich gar nicht…

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        So wie ich es sage. Es werden in der CH auch nicht täglich 100e von Kindern von Autos angefahre, trotzdem zeigt man seinem Nachwuchs die Verkehrsregeln.

        In meinem vorherigen Wohnort gab es über einen kurzen Zeitraum mehrere komische Vorfälle, da habe ich meine Kinder einfach dazu angehalten, nach dem Weg Fragende an Erwachsene zu verweisen.

      • Felix Stern sagt:

        @Tamara: In der Schweiz werden wohl 100 mal mehr Kinder von einem Auto angefahren (oder auch einem Velo heutzutage) als vom bösen Mann entführt. Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verkehrsunfalles zu werden ist leider reell. Würden Sie es unterlassen, Ihre Kinder in Sachen Verkehrsregeln zu unterrichten, wären die Chancen, dass etas schief geht sogar zeimlich hoch, weil man davon ausgeht, dass sich die Mitmenschen an die Regeln halten. Letztlich stellt sich auch die Frage, was Sie vermitteln: Das Auto oder das Velo als böses Monster oder die Regeln, wie man mit allen sicher klar kommt.

    • Susi sagt:

      Zum Thema „Hypersensibilisierung“ kommt mir der dänischen Film „Jagten“ (Vinterberg) in den Sinn, der sich um eine falsche Anklage wegen Kindsmissbrauch dreht. Die Geschichte ist schwer abzuschütteln, die geht einem lange nicht mehr aus dem Kopf.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Susi

        schwierig finde ich auch, dass sich in der Folge harmlose nach-dem-Weg-Fragende, und umso schlimmer wenn sie das aus einem Auto heraus machen, unweigerlich einem Fast-Verdacht aussetzen-
        und auch die Kinder unsicher werden, was in solchen Fällen zu tun ist. Unseren ist das ab und zu passiert (nach dem Weg gefragt) und sie haben mir genau erklärt wie sie beim antworten auf „genug Abstand“ zur Fahrertür etc geachtet hätten- einerseits bin ich froh um diese Vorsicht, aber andererseits auch ernüchtert dass wir nicht einfach vertrauen können. Immer der Sicherheitsgedanke, das Abwägen im Hinterkopf präsent sein sollte- wobei, vielleicht war das schon immer so, dass es von Vorteil war auf die winzige Ausnahmemöglichkeit vorbereitet gewesen zu sein?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Warum muss in der heutigen Zeit ein Kind nach dem Weg gefragt werden? Ein Erwachsener kann das sicher verständlicher erklären. Ich jedenfalls würde nicht wollen, dass meine Kinder sus dem Auto heraus befragt werden.

      • Sportpapi sagt:

        @Tamar von Siebenthal: Was ist gemeint mit „in der heutigen Zeit“?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Sportler

        Siehe Kommentar oben, wurde leider falsch gesetzt.

      • Sportpapi sagt:

        Ich sehe in der Antwort keinen Hinweis auf die „heutige Zeit“.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        In einer Zeit, wo Kinder spurlos verschwinden. Ja, das hat es früher schon gegeben, aber die Täter/innen sind halt heute mobiler und schneller von dannen, als es zu Zeiten von Ross und Wagen noch der Fall war.

        Zudem ist heute Perversion weiter verbreitet und geradezu In, Internet sei Dank.

      • Sportpapi sagt:

        Heute verschwinden Kinder spurlos? Ach ja? Und warum musste dann hier der Fall Kampusch bemüht werden, wenn das doch in der Schweiz praktisch alltäglich ist?

      • Alpöhi sagt:

        Ich glaube nicht, dass Perversion heute weiter verbreitet ist. Das gab es schon immer.

        Mit dem Humanismus usw. müsste eigentlich die Perversion heute weniger verbreitet sein.

      • Martin Frey sagt:

        „Mit dem Humanismus usw. müsste eigentlich die Perversion heute weniger verbreitet sein.“
        Wie definieren Sie denn die „Perversion“, Alpöhi?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Natürlich verschwinden tagtäglich Kinder (oder was glauben Sie, dass Kinderhändler nach Abschluss ihrer Filmchen die Darsteller am Leben lassen?), wenn auch nicht in der CH, sondern eher Osteuropa, aber wenn es MEIN Kind ist oder IHRES, dann nützt mir es nichts zu wissen, dass die Wahrscheinlichkeit eigentlich gleich Null war.

        Und ja, es ist eine Gratwanderung, sein Kind auf solche Gefahren aufmerksam zu machen, ohne hysterisch zu werden und das Kind als verängstigtes Häschen durch die Kindheit zu bringen.

        Man kann sein Kind nicht in Watte packen, auch wenn ich das gerne würde, nur kostet es mich viel Energie, meinen Kleinen fliegrn zu lassen.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Um meinen Grossen musste ich diesbezüglich nie Angst haben, ihn durfte mit 3 Monaten schon kein Fremder anschauen ohne dass er schrie, aber mein Kleiner ist derart arglos und gutgläubig, dass er sehr lange mit jedem mitgegangen wäre.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Felix Stern

        In der gibt es jährlich etwas über 300 Verkehrstote, dazu noch viele Schwerverletzte (mein jüngerer Sohn) mit mehr oder weniger bleibenden Schäden.

        Dass weniger Kinder entführt als angefahren werden stimmt, was aber leider nicht heisst, dass die Zahl der Missbräuche tiefer sind. Die meisten Missbräuche geschehen im nächsten Umfeld der Kinder, was völlig ohne Entführung vonstatten geht, selten tödlich endet, aber deswegen nicht weniger furchtbar ist.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Gut dass Sie den Fall Kampusch erwähnen, dieses Bauchgefühl hat mich damals sehr beeindruckt (auch dass sich die Mutter eher in Uneinigkeit verabschiedet hat), beides nahm ich mir bewusst zu Herzen- den Kindern ihr Bauchgefühl unterstützen, resp auch dieses zum Thema machen; und dafür sorgen dass wir immer einen guten letzten Abschied hatten- das Risiko dass sie aufgrund eines Verkehrunfalles nicht mehr zurückkehren ist ja wesentlich höher.

  • Martin Frey sagt:

    Ich verstehe Sie sehr gut, Frau Meier. Diese Rest-Ambivalenz haben Sie schön beschrieben, die bleibt einfach ein Stück weit, auch wenn wir versuchen, diese nicht auf die Kinder zu übertragen, ihnen dafür die nötige Sicherheit auf den Weg mitzugeben. Denn auch wenn das Risiko statistisch sehr klein ist, die Gefahr (und nicht nur diese) läuft trotzdem mit. Bei Ihnen im Quartier gab es nun mal solche Fälle, wohingegen ja hier im Blog die meisten keine solchen Fälle kennen und daher gerne davon ausgehen, dass es das nicht gibt.
    Trotzdem sollten wir an unserem Verhalten nichts ändern, auch wenn wir versucht wären. Wie bei anderen Gefahren sollten wir unsere Kinder so gut vorbereiten wie es nur geht. Das garantiert die bestmögliche Sicherheit, nebst gemeinsam unterwegs sein mit anderen Kindern.

    • Sportpapi sagt:

      „Bei Ihnen im Quartier gab es nun mal solche Fälle, wohingegen ja hier im Blog die meisten keine solchen Fälle kennen und daher gerne davon ausgehen, dass es das nicht gibt.“
      Ich weiss, wie Kindergeschichten sich manchmal verselbstständigen, gerade wenn die Kinder speziell sensibilisiert werden. Also gab es wirklich solche Fälle? Und wenn man bedenkt, wie häufig Kinder dann doch mitgehen: Warum gibt es so viele „Fälle“, aber so wenige tatsächlich Ereignisse? Die Frage bleibt: Rechtfertigt das tatsächliche Risiko die Prävention bzw. den Kollateralschaden: ängstliche, eingeschränkte Kinder?

      • Muttis Liebling sagt:

        Jedes Risiko ist eine Zahl, welche eine Wahrscheinlichkeit ausdrückt. Jeder darf sich eine Grenzzahl denken, ab der das Risiko praktisch Null ist. Ich benutze dafür die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz erschlagen zu werden, gängig ist auch die Wahrscheinlichkeit, einen Sechser im Lotto zu haben.

        Die Gefahr eines Terroranschlages oder die des Treffens auf einen pädophilen Kindesentführer unterläuft beide Kriterien. Die reale Gefahr ist also praktisch Null.

        Aber es gibt Menschen, die sind sogar noch stolz darauf, irrational zu handeln und dem Bauchgefühl mehr als Zahlen zu trauen. Die sollen Angst haben, das tut denen gut. Man darf ihnen nur keine Stimme in der Öffentlichkeit geben, oder wenn doch, einfach ignorieren.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ Muttis Liebling

        Ja, Ihnen hat man wirklich mit Erfolg eingebläut, dass ein einzelnes Leben wertlos ist, nur, warum nehmen Sie sich dann selber so wichtig? Haben Sie eigentlich noch Kontakt mit Ihren Kindern? Kann mir nicht vorstellen, dass es diesen gut tut, mit so einem gefühlskalten Elternteil zu verkehren.

      • KA sagt:

        @ tamar: Sie müssen ML nicht zu persönlich nehmen und brauchen ihn nicht zu beleidigen. Er spielt hier im Mammablog eine Rolle als Provokateur und Querdenker, die ich sehr schätze. Gibt mir immer wieder neue Denkansätze.

      • Martin Frey sagt:

        Ich wusste, dass Sie darauf anspringen, SP. Und zwar darum, weil Sie traditionell Mühe damit haben, Dinge zu akzeptieren die Ihnen selber fremd oder gar nicht bekannt sind.
        Ja es gibt solche Fälle. Pädophile gibt es genug, Versuche wie beschrieben auch. Zum Glück haben die selten Erfolg, insbesondere auch gerade WEIL die Kinder gut instruiert sind, selten alleine unterwegs sind usw. Darum verlegen sich die Pädos gerne auf andere, erfolgversprechendere Vorgehensweisen, denke ich.
        Und ja, Prävention ist nie falsch, analog der präventiven Instruktion wegen Ertrinkens, Unfällen im Haushalt, Blitzschlag, Strassenverkehr, Klettern usw. Oder sehen Sie da auch „Kollateralschäden“? Ich für meinen Teil sehe die nicht.
        Das eine gegen das andere auszuspielen hilft denen nicht, die es betrifft.

      • Sportpapi sagt:

        @Martin Frey: Ich bin ja eigentlich nur Ihrer Aufforderung gefolgt, Sie haben die Antwort ja provoziert mit: „wohingegen ja hier im Blog die meisten keine solchen Fälle kennen und daher gerne davon ausgehen, dass es das nicht gibt.“
        Also auf der einen Seite werden aus Kinder-Gerüchten reale Fälle konstruiert, auf der anderen Seite haben Leute, die sich nüchtern mit Risiko beschäftigen keine Ahnung.
        Ihre Spekulation, weshalb es zu wenig realen Vorfällen kommt, ist etwas an den Haaren herbeigezogen. Ich bin überzeugt: Wenn jemand wirklich auf der Strasse ein Kind aufsammeln will, gelingt ihm das ohne Schwierigkeiten.
        Und ja, auch in anderen Gebieten gibt es übertriebene Ängstlichkeit und Kollateralschaden. Mit Fokus auf „übertrieben“.

      • Anh Toàn sagt:

        @sportpapi und ML: Ganz genau, wir übertragen unsere Ängste auf die Kinder:

        Ich wünsche mir mal einen Beitrag über rechtsabbiegende Laster.

      • Martin Frey sagt:

        Und da beginnt es ja schon, ganz wie erwartet 😉
        „Also auf der einen Seite werden aus Kinder-Gerüchten reale Fälle konstruiert..“
        Nein, es sind keine Konstruktionen, keine Gerüchte, zumindest in den Fällen die mir bekannt sind. Und nochmals extra für Sie, nur weil Sie selber keine solche Fälle kennen, heisst das noch lange nicht dass es sie nicht gibt.
        Zumindest das sollten Sie irgendwann einmal zur Kenntnis nehmen, Sportpapi. Wie bei anderen Themen auch. Ich für meinen Teil habe damit keine Mühe.
        Die Pädos, wissen Sie, scheuen Publicity wie der Teufel das Weihwasser, da sie oft bürgerliche Existenzen haben und schliesslich jahrzehntelang ihrer Passion frönen wollen.
        Chats, Foren usw. wie auch das Ausland sind da viel geeignetere Spielwiesen, viel gefahrloser.

      • Alpöhi sagt:

        AT: „rechtsbbiegende Laster“ wird heute in der Schule thematisiert, die ASTAG und die Veloverbände haben zusammen eine Broschüre kreiert, die zwecks Sensibilisierung an der Mittelstufe verteilt wird.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ KA

        Mir geht dieser DDR Liebhaber auf den Senkel, welcher ein Profiteur dieses „wunderbaren“ Systems war (wo man die Menschen mittels Mauer einsperren musste, damit ihr Glück vollkommen ist) und diejenigen, die ob dieser Regierung leiden mussten, bezeichnet er als Kolleteralschäden.

        Für ML ist ein Menschenleben wertlos, nur er selber ist der Mittelpunkt, um den sich die Sonne dreht.

        Da dreht sich mir der Magen um. ML schreibt ab und zu völlig sozial, der Rest ist Menschenverachtend.

      • Sportpapi sagt:

        @Martin Frey: „Nein, es sind keine Konstruktionen, keine Gerüchte, zumindest in den Fällen die mir bekannt sind.“ Also die Kinder wurden ernsthaft entführt und/oder sexuell belästigt? Oder bezieht sich das real darauf, dass sie wirklich angesprochen wurden?
        „Chats, Foren usw. wie auch das Ausland sind da viel geeignetere Spielwiesen, viel gefahrloser.“ Eben.
        Argumentieren Sie mit mir bitte nicht ständig mit irgendwelchen Fällen, die Sie kennen, über die Sie aber nicht sprechen dürfen. Bringen Sie mal die Statistik über Kindsentführungen auf offener Strasse oder Ähnliches. Und hören Sie auf, mich dafür anzugreifen, dass ich nicht jedes Hörensagen gleich für bare Münze nehme. Dass es Pädophile gibt, daran zweifle auch ich nicht.

      • Anh Toàn sagt:

        „Menschenleben wertlos“

        Leben ist tödlich.

      • Anh Toàn sagt:

        Worauf wollen wir unsere Kinder vorbereiten? Auf ein Leben voller Ängste oder eines voller Neugier?

      • Anh Toàn sagt:

        Der Spruch von der Neugier, welche die Katze tötete bedeutet eben nicht, dass die Katze nicht hätte neugierig sein sollen, sondern dass sie nur Katze sein kann, wenn sie neugierig ist.

      • tststs sagt:

        Wir wärs mit ein bisschen von beidem…?

      • Anh Toàn sagt:

        @tststs

        Klar braucht es beides, aber als Eltern haben wir nun mal eher Angst um unsere Kinder, unser Bias ist Beschützen vor allen Gefahren: Da neigen nun mal viel mehr Eltern dazu, Ängste statt Neugier in ihren (wenigen) Kindern zu pflanzen:

        Auf die Anteilnahme des Tischlers, zu welchem meine Oma als Kind geschickt wurde, um einen Sarg für ihre verstorbene Zwillingsschwester zu bestellen, soll sie etwas geantwortet haben, wie: Nicht soooo schlimm, wir haben noch viele zu Hause.

      • Martin Frey sagt:

        „Argumentieren Sie mit mir bitte nicht ständig mit irgendwelchen Fällen, die Sie kennen, über die Sie aber nicht sprechen dürfen.“
        Sie wiederum wollen mich nun damit provozieren, SP, obwohl Sie genau wissen dass ich mich darüber weder auslassen darf noch werde. Dazu nur soviel: Ich hatte und habe teils immer noch beruflich sowohl mit Tätern als auch mit Opfern der besagten Thematik zu tun. Sie können mir das nun glauben oder nicht, da Sie aber sowieso nur glauben was a) in Ihr Weltbild passt oder b) Ihnen persönlich bekannt ist, ist mir das ein Stück weit egal. Glauben Sie also, was Sie glauben wollen.
        Ich für meinen Teil glaube Ihnen, wenn Sie mir von Ihren Erfahrungen am Stufenbarren erzählen. Ganz einfach darum, weil Sie da besser Bescheid wissen, und ich Ihnen gerne glauben möchte.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Mir ist sehr bewusst, dass wenn ein Mensch stirbt, oder zu Schaden kommt die Welt sich weiter dreht, aber für die Betroffenen bleibt sie stehen. Ein einzelner Mensch ist ein NICHTS für die Welt, aber für wenige Menschen bedeutet dieses eine NICHTS die ganze Welt!

        Was nützt mir eine Statistik? Wenn mein Kind davon betroffen ist, dann ist es das 100% und nicht nahezu Null.

        Dieses ständige Zelebrieren absoluter Empathielosigkeit und vollständiges Fehlen von Mitgefühl und Barmherzigkeit ist dermassen wiederlich, dass mir der Atem fehlt. Jedes Tier hat mehr Seele. Ja Katzen sind neugierig, aber auch diese verdient es, dass man die aus einer Gefahr befreit oder beschützt. Wer Tiere nicht mag, oder grausam zu ihnen ist, kann kein guter Mensch sein.

        Zieht doch nach Nordkorea!

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        …..nicht so schlimm, wir haben Zuhause noch viele…..

        Mir fehlen die Worte

      • Anh Toàn sagt:

        Wenn mein Kind in Vietnam angefahren wird, kommt nicht mal ein Krankenwagen um es ins Spital zu bringen. Aber wenn ein Rhino gefährdet ist, kommen westliche Umweltschützer und retten es mit Helikoptern, und fühlen sich als bessere Menschen.

        Sie verurteilen, ohne eine Ahnung zu haben: Glauben Sie, wenn sie kaum Nahrung oder Medikamente für ihr Kind kaufen könnten, würden sie sich ums wohl von Hühnern auf einer Hühnerfarm sorgen?

      • Sportpapi sagt:

        @Tamar von Siebenthal: Ich glaube nicht, dass Sie die Katze zu Hause einsperren, damit sie nicht unter das Auto kommt. Warum nicht?

      • Anh Toàn sagt:

        Sie unternehmen nicht den geringsten Versuch, sich in die Situation anderer zu versetzen, sondern verurteilen aus ihrer Luxuswelt.

      • Anh Toàn sagt:

        @sportpapi: Ich gehe sogar so weit, zu sagen, einer Katze ein Glöckchen um den Hals hängen, damit sie nicht jagen kann, ist Tierquälerei: Entweder man schafft sich keine Katze an, oder man akzeptiert eine Katze als das, was sie ist.

      • Sportpapi sagt:

        @Martin Frey: Wenn ich bezüglich Stufenbarren Sachen behaupten würde wie etwa die besten Turnerinnen der Welt kommen aus der Schweiz, dann dürften Sie widersprechen. Mit Bezug auf Ranglisten, etc. Nichts anderes mache ich hier.
        Mir ständig zu unterstellen, ich hätte keine Ahnung, als ob ich in dem Gebiet keinerlei Erfahrung hätte, als ob ich nicht in der Lage wäre, einfache Statistiken zu lesen und zu verstehen – und das ohne selber wirklich Argumente zu bringen – das ist etwas bemühend. Und unnötig.
        Sinnvoller wäre es vermutlich zu sagen, dass Sie aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit etwas übersensibilisiert sind.

      • Franz Vontobel sagt:

        Ach beruhigen sie sich, AT, das wird nicht mehr passieren: sie haben’s ja geschafft, das Java-Nashorn ist in Vietnam ausgerottet.

      • Anh Toàn sagt:

        @VT: Wen interessiert, dass die Felsengebirgsschrecke ausgestorben ist?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        @ AT

        Seit es Menschen gibt, war Barmherzigkeit NIE eine Sache von reich oder arm, sondern von der Kultur die übermittelt wird. Francesco di Assisi war arm und trotzdem hat er es geschafft, Schutzpatron der Tiere zu werden.

        Lebendiges Häuten, stundenlange Folter und braten und kochen bei lebendigem Leib, hat NICHTS mit Armut zu tun, sondern mit Rohheit. Und wenn Ihre Theorie stimmen würde, dann würden ja die Reichen in diesen „Kulturen“ besser mit Mensch und Tier umgehen…. Tun sie aber nicht, im Gegenteil, je perverser je besser.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Und: meine Grosseltern hatten es in den Kriegsjahren und danach nicht leicht, alle Mäuler zu stopfen und trotzdem hat die Barmherzigkeit dazu gereicht, die Freundin meiner Mutter mit durchzufüttern und ein Waisenkätzchen zu retten. Wie Sie selber sagen: in Vietnam hätte man offensichlich die Schulfreundin verhungern lassen (man rettet ja auch keine überfahrenen Kinder) und der Katze nur so Spass einen möglichst langen und qualvollen Tod beschert. Tja, einige Kulturen haben es aus dem Mittelalter rausgeschafft und viele andere nicht.

        Sportler

        Auf dem Bauernhof leben unsere 3 Katzen relativ ungefährlich und als ich an einer gefährlichen Strasse wohnte, hatte ich genau deswegen keine, weil sie weder einsperren, noch überfahren lassen wollte.

      • Anh Toàn sagt:

        Die Bauern unserer Hochkultur plagen ihre Kühe mit Glocken, weil es Tradition ist, so schön, den ganzen Tag ein dröhnendes Gebimmel in den Ohren zu haben.

      • Anh Toàn sagt:

        Was wissen Sie über gebildete Vietnamesen? Ich kenne sogar Veganer in Vietnam.

        Apropos Veganer, auch die beissen ungern ins Gras.

      • Anh Toàn sagt:

        In Vietnam reicht ein geschlachtetes Huhn als Festessen für die ganze Familie. Eine durchschnittliche Mahlzeit mit Fleisch enthält etwa 80 Gramm Fleisch. Von getöteten Tieren wird alles gegessen, die Knochen in der Suppe ausgekocht, die Augen, die Füsse, wir machen bestenfalls Tierfutter daraus, oder Verbrennen es in der Kehrichtverbrennung.

        Aber wir sind die Krone der Schöpfung, Gott trat uns im Morgenrot entgegen.

      • Anh Toàn sagt:

        Den Wallisern subventionieren wir die Ehringer Kühe, deren Hauptzeck es ist, mittels Alkohol noch aggresiver gemacht, in der Arena zu deren Unterhaltung aufeinander loszugehen:

        Sie hätten genug Tierquälerei da zu kritisieren, wo Sie etwas davon verstehen müssen. Und wer war besser: Franz von Assisi oder Mahatma Ghandi?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        AT

        Es geht nicht darum, Tiere fürs Überleben zu schlachten, sondern um unnötige Quälereien. Wenn Sie den Unterschied nicht erkennen, dann weiss ich auch nicht.

        Auf die nicht existierenden Menschenrechte, haben Sie mir ja noch nicht einmal Antworten, weil Sie keine Argumente haben.

        Wenn Ihr Sohn, Sie und eine Katze in der CH in den reissenden Fluss fallen, dann komme ich und rette zuerst Ihren Sohn, dann Sie ind zuletzt die Katze, Ihrer Schilderung nach aber, würde man in V alle ersaufen lassen.

        Sie sind offensichtlich unfähig, die koexistität von Barmherzigkeit gegenüber Menschen UND Tieren zu erkennen/verstehen, das Eine existiert ohne das Andere nicht. Die Schöpfung ist ganzheitlich.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Und ja, ich weiss, dass es auch in Vietnam Emphatie gibt, es ist niemals nur alles schlecht oder alles gut.

        Mein Bruder bereiste letzten Herbst Vietnam, Kambodscha und Taiwan. Vieles was den Umgang mit Mensch und Tier betrift, war schockierend, aber es gab auch viel Schönes. Mein Bruder hat während der Asienreise auf Fleisch verzichtet.

        Dass gerade gebildete Vietnamesen Veganer sind ist keine Überraschung.

        Thema Kuhglocken: manche Kühe sind stolz, wenn sie eine Glocke tragen und andere mögen sie nicht, oder haben Angst vor dem Gegenstand um den Hals. Ein guter Bauer wird hoffentlich seine Tiere sorgfältig dafür auswählen ☺

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        AT

        Und wenn Sie nicht weiter wissen, verbreiten Sie Lügen.

        Ehringer sind weder agressiv, noch werden sie agressiv gemacht. Sie machen unter sich eine Rangordnung ab und dies weniger agressiv als andere Kuhrassen, nur indem sie Stirn sn Stirn stehen, bis eine Kuh nachgibt und davonläuft. Die Siegerin lässt die Verliererin in Ruhe, doppelt nicht nach oder so. Läuft völlig verletzungsfrei ab. Ehringer sind übrigens sehr zahm, man kann mit ihnen spazieren gehen ohne Leine. Hätte auch gernr solche,

        Alkohol? Nicht Ihr Ernst, oder?

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Wer war beser, Francesco oder Mahatma?

        Jeder barmherzige Mensch ist gut, da gibt es keinen Unterschied.

      • Anh Toàn sagt:

        Die Amis, die sich auf den gleichen Schöpfer wie Sie, haben Vietnam grossflächig mit Dioxin überzogen, auch heute noch sehe ich Missbildungen, als deren Ursache Dioxin wahrscheinlich ist. Das wissen die Vietnamesen. Die meisten sehen in jedem Westler einen Ami, Europa oder Frankreich oder USA ist eines, aber kaum jemand hat Ressentiments gegen Westler, nicht mal Eltern behinderter Kinder, die US Flagge oder die Inschrift USA ist beliebt auf Kleidung.

      • Anh Toàn sagt:

        Bedenken Sie, der grösste christliche Wert nach Liebe ist Vergebung. (Wie auch wir vergeben unseren Schuldigen)

        Ich nenne mich einen Ungläubigen, wenn Gott will, dass ich an ihn Glaube, kann er dies machen, aber ich glaube an der Wert von Liebe und Vergebung.

      • Anh Toàn sagt:

        Kritisch bin ich gegenüber Barmherzigkeit, die Barmherzigkeit riskiert, deren Empfänger abzuwerten. Nur einer der hat, kann geben, aber auch ein Schuldiger, kann vergeben, denen die an ihm schuldig wurden.

      • Anh Toàn sagt:

        Waren Sie mal an einem Ehringer Kuhkampf „combat des reines“? Ich öfters, habe im Wallis gelebt. Wenn die nicht aufeinander losgehen wollen, werden die aufeinander zugeführt, und das mit dem Alkohol (was will man mit Fendant auch sonst machen?) wird so oft abgestritten, dass ich denke:

        Das Dementi ist die Bestätigung des Gerüchts.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Schön, liebster Ahn Toàn, dass wir uns doch einmal einig sind. Ich bashe die USA so gut ich kann und würde ganz bestimmt keine Sachen tragen mit Ami-Flagge. Ich anerkenne kein Land als Rechtsstaat, welches Todesurteile ausführt, Eingeborene in Zoos (Reservaten) hält und wo man legal Abkömmlinge von Sklaven erschiessen darf, welche von den weissen Amis eigenhändig „importiert“ wurden. Auch ist mir bewusst, dass die USA und westliche Kolonislstaaten den grössten Beitrag zum weltweiten Kriegsgeschehen beitragen.

        Ich verachte Ausbeutung in Ländern, zu denen auch Vietnam gehört. Ich meide Billigware so gut es geht, kaufe Fairtrade, wann immer möglich.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Ich unterscheide Glaube und Religion, Religion ist von Menschen geschrieben worden, mit der Absicht andere Menschen zu unterdrücken.

        Liebe und Vergebung ist keine Religion, sondern Glaube.

        Barmherzigkeit ist Mitgefühl, Liebe und Vergebung. Wer hat, der soll geben und wer wenig hat, soll demjenigen geben, der noch weniger hat.

        Tierliebe ist nicht ein grosser Stall, sondern ein Tier mit den besten Möglichkeiten zu versorgen, die man hat. Liebe und Empathie kostet nichts.

        Ich war durch meinen Exfreund eine Zeit lang in der Ehringerszene und solche Beobachtungen wie Sie habe ich nie gemacht, was nicht heisst, dass es in der CH keine Tierquälerei gibt. Dass Ehringerkühe teilweise einander zugeführt werden stimmt, aber eine sture Walisserin zum Kampf zwingen ist ein Ding der

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Unmöglichkeit.

        Übrigens: Ich bin die Vergebung in Person, oder was glauben Sie, wehalb ich Sie aus einem reissendem Fluss retten würde?

      • Anh Toàn sagt:

        Hat Franz von Assisi die, welche nicht so barmherzig waren wie er, als minderwertig betrachtet?

        Dies wäre unchristlich. Stolz / Selbstgerechtigkeit ist eine Todsünde. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, nicht wer weniger sündig ist.

        Das Problem mit den Religiösen ist oft, sie kennen nur eine Religion, die ist wahr und richtig und das gibt Halt. Aber verstehen lernt man nur mit vergleichen.

      • Anh Toàn sagt:

        „Übrigens: Ich bin die Vergebung in Person, oder was glauben Sie, wehalb ich Sie aus einem reissendem Fluss retten würde?“

        Daraus lese ich nicht Vergebung, sondern Selbstgerechtigkeit.

        (Ok, ist eine Sünde von der ich mir nicht die Absolution erteilen würde, aber zumindest nenne ich mich nicht dabei auch noch Christ)

      • Anh Toàn sagt:

        Ich halte mich nicht wirklich für Selbstgerecht, ich werte nicht andere Menschen, ich halte mich für entweder arrogant oder Selbstsicher: Wohl ersteres, weil ich gerne sage: „Selbstsicherheit wird bei Verunsicherten wie Überheblichkeit.“

      • Anh Toàn sagt:

        „Selbstsicherheit wirkt auf Verunsicherte wie Überheblichkeit.“ Sollte es heissen.

        Sie kommen bestimmt in den Himmel, aber nicht weil sie so gut sind, sondern weil Gott vergibt.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Leider kannte ich Franz von Assisi nicht, daher kann ich nicht sagen, ob er auch Verachtung empfunden hat, aber es gibt ein Zitat von Mahatma, welches belegbar ist:

        Die Grösse einer Nation zeigt sich darin, wie sie mit Tieren umgeht.

        Vergebung. Würden Sie dem Mörder einer Ihren Liebsten vergeben? Mir fällt es schwer, dem Unfallfahrer, der meinem Sohn das Leben zerstört hat zu verzeihen, aber ich wünsche ihm nichts Schlechtes, warum ist das nicht genug? Ich bin weder perfekt noch allmächtig, noch heilig. Ich kann nicht die ganze Welt alleine retten, da bräuchte ich noch ein wenig Hilfe.

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Es spielt keine Rolle, ob ich mich als ein guter Mensch ansehe, sondern wie mich die anderen Menschen in Erinnerung behalten und bis jetzt werde ich durchaus sls guten Menschen empfunden.

        Selbstgerecht? Nein, zu gut, um ein Mensch oder Tier ertrinken zu lassen. Wissen Sie, Sie sind einfach ein Mensch, der von anderen erwartet 101% zu geben, ohne irgend etwas beizutragen, wovon Sie selber keinen Nutzen haben.

        Sie müssten einmal in den Spiegel sehen.

        Und tschüss!!

      • Tamar von Siebenthal sagt:

        Nachtrag: (wurde nicht gepostet)

        Ich komme nicht in den Himmel weil Gott mir vergibt, sondern weil ich besser bin als Sie…..

      • Astrid Meier sagt:

        Mir ist ein Fall bekannt, wo ein Kind abends um 18Uhr auf einem belebten Platz von einem Mann angesprochen wurde, der sich als Polizist ausgab, das Kind gegen seinen Willen in ein Auto lud, und effektiv missbrauchte. Zur Zeit der Balkankriege gab es in Zürich eine Pädophilenszene, die sich auf das Grooming von Flüchtlingskindern spezialisierte und Geld anbot. Und mehrere Male habe ich von Kindern gehört, dass sie von Erwachsenen zum Mitkommen aufgefordert wurden. Die Nummer mit dem angeblichen Polizisten ist übrigens kein Einzelfall. Kinder sollten lernen, dass kein Polizist ein Kind mit Druck „zum Mami“ oder auf den Posten bringen will. Mir sind von Berufs wegen viele Kinder untergekommen. Es ist naiv anzunehmen, dass die Gefahr einem Pädophilen zu begegnen gleich Null sei.

      • Anh Toàn sagt:

        @Tamar „Würden Sie dem Mörder einer Ihren Liebsten vergeben? “

        Wenn ich ihm nicht vergeben könnte, könnte ich mir nicht vergeben. (Es gibt immer etwas, was ich hätte anders machen zu können, vorsichtiger sein)

        Um Weiterleben zu können, müsste ich ihm zuerst vergeben können, das ist der einfachere Teil. Nur wenn ich dies kann, kann ich mir selbst vergeben.

        Von mir aus müssen Sie niemandem vergeben, ich störe mich nicht daran, das ist Ihr Problem: Ich störe mich daran, dass Sie deswegen ganze Kulturen zu Schuldigen machen, pauschal Menschen verurteilen von denen Sie nichts wissen, weil sie Angehörige der gleichen Kultur sind wir Ihre Schuldigen.

    • Tamar von Siebenthal sagt:

      Ich zitiere noch eimal Mahatma Ghandi, von dem Sie ja ein grosser Fan sind:

      Die Grösse einer Nation zeigt sich darin, wie man mit Tieren umgeht.

      Will heissen: mein Bschüttilochnhat mehr Niveau als Ihre Kultur.

      Freuen Sie sich weiter an Perversionen Ihrer Leute.

      Ich wünsche keine weitere Kommunikation mit Ihnen.

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