10 Gründe für eine Kinder-Auszeit

Ein Gastbeitrag von Tina Fassbind*

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Mal wieder einfach nur auf dem Sofa sitzen und die Lieblingsserie gucken? Der Alltag mit Kindern ist eine heimtückische Angelegenheit. Foto: Lisa Almond (themotherish.com)

Mal ganz ehrlich: Wie oft haben Sie in der letzten Woche am Abend noch ein paar Spielsachen zusammengeräumt, anstatt einfach nur aufs Sofa zu sacken und Ihre Lieblingsserie zu gucken? Wann haben Sie das letzte Mal ein Buch gelesen, ohne nach einer Seite einzuschlafen? Pedicure? Sauna? Sonst was in der Art? Der Alltag ist eine heimtückische Angelegenheit, weil er einfach so stattfindet. Schwups, ist wieder ein Tag vorüber. Hat man Kinder, potenziert sich dieses Gefühl: Die Wochen fliessen ineinander. Da verliert man sich selbst sehr schnell vor lauter Funktionieren.

Aber aufgepasst: Es gibt ein paar untrügliche Anzeichen dafür, dass Sie wieder einmal Zeit für sich brauchen – ganz ohne die lieben Kinderlein. Wenn Sie mindestens vier der unten beschriebenen Situationen kennen, dann sollten Sie sich dringend mal für ein Wochenende absetzen. Sie wissen, dass es so weit ist, wenn …

1. … Sie Ihren Partner anflehen, am Samstagabend kurz vor Ladenschluss noch im Coop Lebensmittel einkaufen zu dürfen, anstatt die Kids ins Bett zu bringen.
2. … Sie sich dabei ertappen, dass Sie die Gläser und offenen Flaschen Ihrer erwachsenen Gäste etwas mehr in die Tischmitte rücken.
3. … Sie Ihren Partner ständig mit dem Namen Ihrer Kinder ansprechen.
4. … Sie sieben Tage hintereinander nicht neben Ihrem Mann aufwachen, sondern neben einem der Kinder – und das nicht, weil Sie in Scheidung oder getrennt leben.
5. … Sie heimlich die Tage bis zum Schulanfang zählen.
6. … Ihre Handtasche zu einem Seesack angewachsen ist, in dem Spielzeugautos, Ersatzkleider, Pixibücher und Pflaster Dinge wie Lippenstift oder Handspiegel verdrängt haben.
7. … Sie sogar an Ihrem freien Tag in der Kinderabteilung shoppen gehen.
8. … Sie unter der Dusche nicht mehr Songs von Depeche Mode oder den Toten Hosen singen, sondern die Titelmelodie von «Wickie und die starken Männer».
9. … es Sie anfängt zu nerven, dass Sie Ihren Macchiato-Schaum immer teilen müssen.
10. … Ihr Mann Ihnen Mami sagt. Und sei es auch nur ein einziges Mal.

PS: Die oben genannten Punkte gelten selbstverständlich auch für alle Väter da draussen. Vielleicht mit Ausnahme von Punkt 6.

BILD: RETO OESCHGER, ZÜRICH, 10.12.2013 RESSORT: BB Who is Who TINA FASSBIND whoiswho

 

*Tina Fassbind ist Redaktorin beim «Tages-Anzeiger» und lebt mit ihrer Familie in Zürich.

49 Kommentare zu «10 Gründe für eine Kinder-Auszeit»

  • java luna sagt:

    Das Beste an einer Scheidung ist, dass ich alle 2 Wochenende die Kinder zu Papa geben darf! Nein, ich schäme mich nicht dafür…. die Kinder verbringen eine coole Zeit mit Papa (… der ja 12 Tage Auszeit hatte) und ich geniiiiiesse die freien Tage!
    Doch … ich liebe meine Kinder sehr und freu mich jeweils sehr, wenn sie am Sonntagabend wieder zu mir kommen.
    Sehr schade, dass man erst geschieden sein muss, um die Notwenigkeit einer kinderfreien Zeit zu erkennen.

    • geschiedener sagt:

      Findet es der Vater toll seine Kinder nur alle 2 Wochen zusehen weil die Mutter und ex-Ehefrau Ihn rausgeschmissen-outgesourct hat? Glauben sie mir die meisten Väter finden es gar nicht toll ihre Kinder so selten zu sehen. Ist anscheinend der heutige Livestyle die überflüssigen Ehemänner zu entsorgen so scheints. Nein frustiert bin ich nicht nur traurig meine Kinder so selten zu sehen, wobei ich sie quantitativ ein wenig mehr sehen darf (plus ein Nachmittag) und auch bei Elternabenden, Behördengänge ua teilnehmen kann. So kann ich mehr teilnehmen am aufwachsen meiner Kinder. Ueber eine (neue) Partnerschaft mache ich mir keine Gedanken da ich dies nicht mehr brauche. lieber Pflege ich meinen- seitdem wieder grösseren- Freundeskreis.

  • SPOOKY sagt:

    Keep cool, alles geht vorbei! Und wenn alle um Euch rum spießig geworden sind, seid Ihr noch hip, weil Eure Kinder Euch in allen Bereichen auf Trab halten!
    Und wenn Euch Eure Kinder schockierend finden, wenn Ihr mal einen Joint raucht- lacht Euch kugelig!

  • Dieter Neth sagt:

    Wenn ich das so durchlese bin ich doch sehr froh, dass wir unsere Kinder ausserhalb Europas aufgezogen haben. Auszeit von den Kindern? Unvorstellbar. Eine freien Abend um mit den eigenen Freunden rumzuhängen? Da wäre ich besser Single geblieben. Wir haben immer alles gemeinsam gemacht, selbst den Wocheneinkauf. Und in 21 Jahren gab es ausser Familienbesuchen nur einmal ein paar Tage Ferien. Und erstaunlicherweise waren wir doch glücklich dabei, alle 5. Ach ja, und in der ganzen Zeit hatten wir nie ein Kind bei uns im Bett, da wäre auch gar kein Platz gewesen. Ich halte ein klassisches Doppelbett für einen Lustkiller. Ein etwas breiteres normales ist viel reizvoller, nicht nur wenn es im Winter im Schlafzimmer eiskalt ist.

  • Marco sagt:

    Typisch Frau. Zuerst unbedingt Kinder wollen und dann jammern, wie streng es doch ist…. 😉

  • Amerigo sagt:

    Auch die Nummer 6 gilt für Männer. Mein Sohn befüllt meine Freitag-Tasche mit seinen Spielsachen, weil er die dabei haben will.

  • Diana sagt:

    Shit, wir brauchen eine Auszeit! DRINGEND!! 😀
    Bloss… Wer gibt die uns… 🙁

    Das Allerbeste aber: Depeche Mode und Tote Hosen sind genau unsere beiden Bands! Und gestern habe ich mich entschieden, „Wickie und die starken Männer“ als Soundtrack fürs Mukizeugs zu nehmen…! :-)))

  • dres sagt:

    Tägliche Kinderauszeit statt Frust: Nach der Arbeit übernehme ich regelmässig die beiden Kids, damit meine Frau noch etwas für sich alleine machen kann. Und ein Abend pro Woche ist für mich reserviert. Daneben schauen wir ad hoc. So staut sich bei uns gar nie Frust an.

  • Martin sagt:

    Ist das weil ich nur ein Kind habe? Ich kann mir jedenfalls kein Leben mehr ohne meine Kleine vorstellen, ich finde es super. Muss diese Woche alleine alles machen. Kochen geht halt nicht, kaufe daher einfach beim Chinesen oder Italiener etwas und wir essen gemeinsam, nach der Kita. Ich will auf keinen Fall etwas verpassen. Waesche erledigt, Baden erledigt. Freue mich heute wieder mit meiner Tochter herumzubloedeln.

  • Muttis Liebling sagt:

    Ach Brunhildchen, dass hätten meine Worte sein können. Eine Frau, die Serien guckt, käme nie in den Genuss, von mir geschwängert zu werden.
    Warum muss man diese scheusslichen Klischees, von denen man meint die können nur aus einer US- Serie stammen, auch noch so entblössend darstellen?
    Ich war gerade bei meinem Nachwuchs mit Orgelpfeifen 1-3-5 über zwei Familien, durch einen glücklichen Zufall im gleichen 4- Familien- Haus, urban, aber mit Garten und 500m Luftlinie zum Müggelsee und zu einer der schönsten Strassen im Südosten von Berlin. Nellie, 5, geht allein in ihren Kindergarten und wird das auch in die Schule machen. Keiner von den 4 Elternteilen hat sein Leben durch die Kinder mehr als nur marginal verändert.
    Die geräumigen 4- Raum – Wohnungen mit 30qm Küche kosten 720 Euro kalt. Mal nur, um einen Eindruck zu schaffen, was hier alle schief läuft. Wenn ich denen das vorlese, denken die, das hat eine Ausserirdische geschrieben.

    • adlerauge sagt:

      Naja, vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass die Löhne in Berlin – falls man überhaupt einen Job hat – entsprechend auch nicht mit hiesigem (CH) Niveau mithalten können. So von wegen „was hier alles schief läuft“…

      • Melanie sagt:

        Wenn man sein Leben durch die Kinder nur „marginal verändert“, dann läuft irgendwas schief! In meinen Augen sollten Kinder das eigene Leben verändern, im Guten wie auch vielleicht manchmal im „Schlechten“. Wenn Kinder einem sowenig verändern, kann man es aus meiner Sicht genauso gut lassen mit dem Kinderkriegen.

      • Carolina sagt:

        So ist es. Und man bedient sich völlig unterbezahlten Kita-Mitarbeitern, lässt sich den Rasen im Haus am Müggelsee für 2.50/Stunde mähen, zahlt dem polnischen Handwerker ein Viertel von dem eines qualifizierten deutschen, geht für 40 Euro mit der gesamten Familie essen und verdrängt tunlichst den Gedanken daran, dass durch diese Geiz-ist-ge.il-Mentalität, gerade in Berlin sehr beliebt, ein neues Prekariat entstanden ist, das sich manchmal mit 3 oder 4 Jobs über Wasser halten muss.; dass qualifizierte Handwerker dicht machen müssen; dass Schwarzarbeit blüht; dass die Stadt finanziell in einer desolaten Lage ist. Aber Hauptsache, man kann der Schweiz mal wieder – unqualifiziert – an den Karren fahren.

      • Carolina sagt:

        Sorry, das war an Adlerauge gerichtet!

      • Michu sagt:

        „was hier alles schief läuft“…

        Frage mich manchmal, wenn da alles soviel besser war, warum bist Du dann hier?

      • Muttis Liebling sagt:

        @Melanie, Kinder bekommen und aufziehen ist wie Atmen und Essen. Man macht es unbewusst und geniesst bisweilen den Moment. Wenn es dann nach 20 Jahren vorbei ist, bleiben gute Erinnerungen, vor allem wenn man sieht, sich selbst reproduziert zu haben.
        Aber vor und nach dieser Reproduktion gibt es andere Formen dessen, die Arbeit im Beruf und im Privaten, wenn die erfüllt und erfüllenswert ist. Kinder und nun Enkel sind schon etwas Tolles, aber nur eines unter vielen. Wenn man nicht am Leben vorbei gelebt hat.
        Und ganz wichtig, Kinder bekommt man nicht für sich, sondern nur für sie.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Michu, warum ist man als nicht Eingeborener in der Schweiz?

        Man wurde mit viel Geld angelockt. Aktiv wäre mir nie die Idee gekommen. Wie die meisten Menschen der Welt wusste ich nicht mal, wo diese als Bonsai- Staat hochstapelnde Grossgemeinde überhaupt liegt.

        Da bleibt man für ein paar Jahre und dann geht man wieder. Schweizer möge beim Sterben vielleicht gern schneebedeckte Berge sehen, ich lieber Hochhäuser.

      • Melanie sagt:

        @ML: oh ja, diese Kinder kenn ich auch, die „unbewusst“ erzogen wurden 🙂 und ehrlich gesagt gehen die mir ziemlich auf die Nerven. Ich sage nicht, dass Kinderkriegen einzig und allein die Persönlichkeit definieren soll, aber ich bin der Meinung, dass man von dieser Erfahrung stärker geprägt wird, als wenn man bsp. ein neues Hobby lernt.

    • Hausfrau sagt:

      Also das wäre glatt ein Grund für Frauen unbedingt Serien zu gucken. Sie wären dann vor ML in Sicherheit. Ich werde in Kürze ein ernstes Gespräch mit meinen Töchtern führen, in der Hoffnung dass Männer seines Schlages die selbe Einstellung haben. :-D)

    • Katharina sagt:

      Ueber die Kostenexplosion für Immobilien in städtischen Gebieten wird überall geredet. Was hier schief läuft ist somit global.

      Hatte gerade gelesen, dass in Berlin die guten Lagen teuer und ausverkauft sind.

      Das Haus zwei Ecken von mir entfernt wurde neulich verkauft für 4 Mio USD. Schätzwert war etwa die Hälfte.

      Davor steht nun ein pinker Cadillac mit grünen Fenstern. Müssen Marsianer sein. Ups. Letzteres liegt an meiner Sonnenbrille, die ich hier wegen der pinken Strahlung trage.

  • Brunhild Steiner sagt:

    … 10 Gründe hier nicht mehr allzuviel aktiv mitzumachen,
    oh, es braucht deren gar nicht zehn…

    • Martin Frey sagt:

      @Brunhild Steiner: 😀

    • Carolina sagt:

      Als das letzte Mal die ‚letzten Kom.mentare‘ verschwunden waren, hat Frau B eine Einsicht gehabt! Ich kann einfach nicht glauben, dass etwas Gutes (schauen Sie sich doch einfach mal die Diskussionen in den letzten Wochen an, beliebt, informativ, kontrovers und mit vielen, vielen Teilnehmern) einfach so zerstört wird…. Schön wäre es, wenn man als angeblich geschätzter (siehe 5-Jahr-Würdigung an die Leser!) Teilnehmer wenigstens seine Kritik anbringen könnte und ernst genommen würde. Allerdings müsste dazu dieses hier erst einmal durchkommen – was es beim ersten Mal nicht tat.

      • dres sagt:

        Hier gibt es nichts zu meckern. Es ist alles ganz toll, und das neue Layout entspricht endlich modernsten Anforderungen der Kindererziehung und natürlich den Bedürfnissen aller Mamis und ein paar Papis.
        *überleg*
        Ich bin ja kurzsichtig, aber grafisch muss mir dann trotz allem nicht sooo fest geholfen werden…
        Egal, wo waren wir? Ach ja, Auszeit. Die würde ich lieber im Büro nehmen als von den Kindern…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina
        es hat aber das in Tat umgesetzte Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“ dazu gebraucht, auch um das Stichwortverzeichnis zurückzuerhalten, beim Archiv hat es leider nicht so geklappt. Hab mich dazu auch noch in der Tochterklonabteilung geäussert… .

      • Carolina sagt:

        Brunhild, ich verstehe vor allem den Sinn dahinter nicht (es sei denn, S hat recht und es handelt sich um work-in-progress): im Politblog geht es ja auch, auch unter neuem Design!

      • Carolina sagt:

        Danke Brunhild, habe es jetzt gesehen und geantwortet. Ist ja auch irgendwie fast schon lachhaft: da nehmen sie uns die ‚letzten Kommentare‘ weg, was bedeutet, dass man den Kommentar der R.e.d. gar nicht sieht, ohne mühsam hin- und herscrollen zu müssen. Hat das System? Ist das gewollt?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina
        vielleicht gehts ja zunehmend tatsächlich bloss um die Klickraten und Werbeflut, und wir keine zahlenden Gäste…, zu unsren Gunsten könnte man vielleicht noch einwerfen dass die engagierten Abhandlungen ja eventuell auch den einen und andere anlocken, welcher/welche hier vielleicht den letzten Schupf fürs bewerbte Produkt erhält? Der Punkt, dass wir nun ja nicht mal sehen wenn auf unsre Kritik eingegangen wird, tja…, jedenfalls ziehe ich sehr in Zweifel dass „um uns“ gegangen ist, dafür hat dieser Umwandlungsprozess in seiner Projektierungsphase wohl zu viel gekostet, da war doch irgendwas anderes vermutlich ausschlaggebender. Wär schon interessant mal zu wissen wer in den verschiedenen Abteilungen die Befehlsgewalt hat, wer wo die Wichtigkeiten verortet, und wie die verschiedenen „Anbieter“ zu „ihren“ Kommentatoren stehen. Und was mir nun grad auffällt, ist es möglich dass die 600 Zeilen Begrenzung gefallen ist? Jetzt, wo wir doch endlich gelernt haben die Gedanken möglichst hochkonzentriert in die Tasten zu schlagen? Nun solls wieder ins Uferlose gehen?

    • Sportpapi sagt:

      Das gibt ja mal eine Chance für all die vielen, die sich immer darüber beklagen, neben den Stammgästen nicht zu Wort zu kommen. Schauen wir mal…

  • Chris Fogg sagt:

    Wir, Familie mit 3 Kinder, ziehen unsere Kinder ganz ohne Kita, etc. auf. Also das gute alte konservative Familienleben. Aber regelmässige Auszeiten waren uns von Anfang an sehr wichtig. Daher haben wir sie schon regelmässig als baby immer mal wieder ein Wochenende der Oma gebracht, so dass wir als Ehepaar wieder mal 1-2 Tage nur für uns verbringen können. Sei es einfach nur etwas im Haus erledigen, Wellness-Weekend oder eine Städtereise. Ebenso schaffen meine Frau und ich uns gegenseitig genügend Freiraum, damit jeder mit seinen eigenen Freunden alleine etwas unternehmen kann. Wellness für die Seele!

  • Hans Hintermeier sagt:

    Ich denke, es ist wichtig, dass man reagiert bevor diese „Symptome“ auftreten. Meine Frau und ich hatten beide jeden Tag eine kleine Auszeit (30-60 Minuten). Während der Auszeit kümmerte sich der Andere exklusiv um die Kinder. Wir hatten sogar mehrere Bücher gelesen, obwohl wir kleine Kinder hatten in dieser Zeit! Absprache und gegenseitiges Verständnis sind meiner Meinung nach wichtig. Diese täglichen Auszeiten haben jeweils sehr gut getan und dann ging es wieder weiter mit neuer Frische!

  • Rhonda sagt:

    Ganz ehrlich?
    Ich schaue mir im Leben keine Serien an. Mein Sohn räumt (das meiste) selber auf. Bücher lese ich gerne auch tagsüber. Funktionieren kenne ich sonst mehr im Kontext von Katastrophenszenarien.
    Am Samstag ist hierzulande Ladenschluss um 17 Uhr, da geht noch lange keiner ins Bett. Eine gute Freundin hat mich immer hartnäckig Papa genannt. Ich liebe es, neben meinem Kind aufzuwachen. Depeche Mode oder die Toten Hosen sind nicht cooler als «Wickie». Ganz bestimmt nicht. Und Macchiato ist sowas von Nienties. Also alles irrelevant.

    • Reto sagt:

      Du bist die Beste!

    • Michael Senn sagt:

      wow sie sind so gut!!!

    • Cybot sagt:

      Der Punkt mit dem Ladenschluss ist vor allem ein guter Beweis dafür, wie „Blogger“ arbeiten: Hat man nichts zu schreiben, kopiert man halt irgendeine dämliche 10-Punkte-Liste aus dem Internet.

    • Robert Wall sagt:

      Ihre Antwort ist besser als der ganze Artikel!

      • Mel sagt:

        Ich habe früher oft Serien geschaut, jetzt keine mehr. Meine Tochter betrachtet Unordnung als Soll-Zustand unserer Wohnung (1-Jährig). Bücher lesen kann ich weder tags noch abends, da die Kleine sehr fordernd ist. Tja wenn ich die Kleine bei uns im Bett lassen würde, hätten wir es beide unbequem (das Bett ist zu klein für 3). Und ob die toten hosen cooler sind als Wickie, aber 100%. Und Macchiato? Kalter abgestandener Kaffee triffts wohl eher. Also sehen Sie, nicht jede Person hat Ihr Leben. Der Artikel ist gut. Also meine Tochter ist ganz schön anstrengend neben der 60%-Tätigkeit, ist halt nicht immer Schoggi wie bei Ihnen. Deshalb nicht immer alles so schnell verurteilen („irrelevant“) ….

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