Süss-säuerliches Reisen

Ein Papablog von Daniel Böniger*

Saubere Sache – noch: Der erste Familienwagen des Typs Ticki Park bei seiner Präsentation 2010. Foto: Patrick Lüthy (SBB, Keystone)

Saubere Sache – noch: Der erste Familienwagen des Typs Ticki Park bei seiner Präsentation 2010. Foto: Patrick Lüthy (SBB, Keystone)

Zu den Familienwagen der SBB habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Den Nachwuchs freut es, wenn wir in den «fantasievollen Dschungel-Spielplatz» (so nennt die Bahn diese Institution auf ihrer Website) in den Intercity-Zügen einsteigen. Und ja, es ist toll, wenn die Kleinen zusammen den Affen machen, die Rutschbahn runtersausen, mit anderen Kindern rumtollen – sodass man selber Zeit hat, sogar mal ein, zwei ganze Sätze in der Zeitung zu lesen.

In Ausnahmefällen passt es mir sogar, dass ich mit anderen Erziehungsberechtigten ins Gespräch komme («Kennt ihr das auch, dass der Kleine …»). Und schliesslich passiert es dort im Oberdeck des vordersten Wagens wenigstens nicht, dass wildfremde Rentner den Kindern, die von Abteil zu Abteil wandern, einfach Schokolade schenken und durchs Haar streicheln – wie es in der «normalen» zweiten Klasse leider immer wieder vorkommt.

Na dann, gute Nacht: Globi präsentiert seinen Familienwagen, 2001. Foto: Steffen Schmidt (Keystone)

Na dann, gute Nacht: Globi präsentiert seinen Familienwagen, 2001. Foto: Keystone

Am Wochenende, wenn die Familienwagen komplett überfüllt sind – um noch kurz bei den Vorzügen zu bleiben –, kann es sogar geschehen, dass es so richtig amüsant wird im Ticki-Park-Familienwagen. Dann nämlich, wenn alle Mütter und Väter reihum an den Windeln ihrer Kinder riechen, bis sie merken, dass jemand schlicht und einfach Hundekacke am Schuh kleben hat.

Und da beginnt auch schon mein Problem mit dem rollenden Spielplatz: Die Familienabteile sind wahrscheinlich der unsauberste Ort, an dem man Kinder spielen lassen kann. Noch nie den süss-säuerlichen Duft bemerkt, der dort aus den klebrigen Sitzpolstern steigt? Dazu kommen haufenweise Ein- und Zweijährige, die mit ihren feuchten Butterbiskuits rumbröseln; die fälschlicherweise aus dem fremden Schoppen trinken; denen die gerade genuckelte Muttermilch obsi kommt. Und dass bei der letzten Fahrt von St. Gallen nach Genf wohl irgendeine genervte Mutter ihren Latte macchiato ausgeleert hat, ist ja wohl wenig überraschend.

Und das alles nimmt man in Kauf, bloss wegen ein, zwei Spielgeräten. Wegen eines Teppichs, den es übrigens auch in der 1. Klasse gäbe. Mehr ist da nicht. Oder hat jemand schon mal vom Kontrolleur – statt des x-ten Kinderbilletts – Würfel und Spielfiguren bekommen, um das Eile mit Weile auf dem Tischchen am Fenster zu spielen? Ich jedenfalls nicht.

Blumen am Fenster: Familienwagen der Brünigbahn mit frei verschiebbaren Stühlen, 1984. Foto: Keystone

Mit Blumen: Familienwagen der Brünigbahn mit frei verschiebbaren Stühlen, 1984. Foto: Keystone

*Daniel Böniger ist Teilzeit-Hausmann und Redaktor beim «Tages-Anzeiger». Er lebt mit seiner Familie in Zürich.

227 Kommentare zu «Süss-säuerliches Reisen»

  • Patrick sagt:

    „Und schliesslich passiert es dort im Oberdeck des vordersten Wagens wenigstens nicht, dass wildfremde Rentner den Kindern, die von Abteil zu Abteil wandern, einfach Schokolade schenken und durchs Haar streicheln – wie es in der «normalen» zweiten Klasse leider immer wieder vorkommt.“

    Wie dramatisch ist denn das, wenn andere Leute Freude an den eigenen Kindern zeigen?!? Früher wurden die noch anständig angeschrieen, wenn sie da durch die Abteile torkelten, heute kriegen die noch Schoggi. Das macht den Wertezerfall offenbar.

  • Markus sagt:

    Ja, Herr Böniger, ich glaube süss-säuerlich wird sie etwas begleiten, nicht nur im Spili-Wagen.
    Wir lieben den eigentlich, die Zeit vergeht im Flug und es war noch kein Hundekaka dort.
    Wir haben allerdings eine Basis ausserhald, zuweilen auch in der 1. Klasse (mit Teppich). Jedoch verstehe ich auch die dortigen Mitreisenden wenn sie manchmal etwas süsssäuerlich schauen müssen… Jedenfalls ist eine Reise mit Kindern im Zug unendlich angenehmer als im Auto, wo es non-stopp polyphon von hinten nach vorneplärrt… das ist wirklicher Dichtestress!

    • tina sagt:

      ich habe nur einmal eine ferienreise mit dem zug gemacht, nie wieder. gare de lyon, keine gepäckwägeli, 2 kleinkinder die sich stundenlang ruhig verhalten sollen, rushour und glace (das sehr wohl die stimmung meiner kinder gehoben hat, nicht aber die der anzugträger im bahnhof).
      ich habe diese kleinen abfallkübel verflucht (nicht nur ich, vermute ich)

  • zimy sagt:

    Also das Einzige, was ich bisher in den Familienabteilen der SBB als Problem empfunden habe, ist, dass die meisten Plätze von Personen ohne Kinder besetzt waren. Wir mussten dann wieder ins normale Abteil ausweichen, um als Famile zusammen sitzen zu können, und durften dann die genervten Blicke der dortigen Passagiere aushalten…

  • Mara sagt:

    Ach ja, zugegeben die Bahnwagen sind oftmals sehr unappetitlich, aber wir Rentner wissen uns zu benehmen, wir brauchen kein ganzes Abteil für unsere Taschen, legen keine ungewaschenen, dreckigen Füße auf die Bänke, verschmieren keine Sitze mit Kinderschokoladeriegel verschmutzten Fingern und würden niemals einen ganzen Bahnwagen mit diesem unbeschreiblich doofen Geheul aus dem Kopfhörer belästigen…und anfassen oder füttern der lieben, verwöhnten, mit gestressten Eltern reisenden Kleinen ist sowieso Tabu….

  • Martin sagt:

    eigentlich ging es in diesem Blog um den Familien/Kinderzugabteilung der SBB, aber inzwischen wird viel ueber nett gemeinte Geschenke an die Kleinkinider geschrieben. Ich unterbinde solche nett gemeinten Geschenke an meine Kleine immer. Jeder kann dazu seine Meinung haben, meiner Ansicht nach sollten Kleinkinder keine Geschenke von Fremden annehmen. Ich habe ihr auch noch nie Schokolade zu Essen gegeben. Ich schiebe das solange auf wie nur moeglich, so wie das Smartphone und den Fernseher.

    • Susi sagt:

      Martin, wie alt ist denn Ihre Tochter? Ich habe bei unserer auch versucht, den Konsum von Schokolade & Co. so lang wie möglich hinauszuzögern, mit dem Resultat, dass Süsses für sie viel attraktiver wurde. (Allerdings weiss ich nicht, wie es heute wäre, wenn sie bereits mit jährig davon gekriegt hätte).

      • Martin sagt:

        Sie ist 18monatig. Am letzten Kindergeburtsag an dem sie teilgenommen hat, waren die herumgeflogenen Zaeltli und Haribos fuer sie nur sowas wie Spielzeug. Das Risiko, spaeter waere die Verlockung noch groesser, ist mir bewusst. Ich versuche es ihr dosiert beizubringen. Nur ein kleines Dessert nach dem Essen, und nur wenn sie gut gegessen hat.

      • Sportpapi sagt:

        Bereits mit einjährig!?! 🙂

  • tina sagt:

    alle die sich nerven, dass kinder durch züge rennen, lärmen und fremde anquatschen: ihr seid doch geistige plakate-von-betonsäulen-kratzer.
    da friert einem das herz beim lesen ein.
    ich fühle mich persönlich belästigt von diesen durch-reglementierern und anti-andere-leute-belästigern. all diese sich-befremdet-fühler. all die leute die über teenies runterziehen. bleibt mir vom leibe.

    • Susi sagt:

      „da friert einem das herz beim lesen ein.“ Tönt bitz nach Drama-Queen.

      ich nerve mich eigentlich vor allem ab den Eltern solcher Kinder. Aber danke, danke 🙂

      • tina sagt:

        ja, tatsächlich, ich finds objektiv betrachtet völlig übertrieben dass mich das wirklich schmerzt, diese ausdrucksweise. aber sie (diese ausdrucksweise) passt total zur einladung zum schulfest, die tönte, als ob es um eine inhaftierung geht. sich am platz ähm analog beschäftigen und keine leute ansprechen, die das nicht von sich aus schon tun. da läuft doch etwas falsch. das tönt nach etwas, dem man eine batterie rausnehmen kann und nicht nach einem kind

      • Susi sagt:

        Einladung zum Schulfest? Ich steh grad auf dem Schlauch…

        Oben schreibt Bernhard, man soll sagen dürfen, wenn einen etwas stört, und du pflichtest ihm bei. Hier tönst du aber genau gegenteilig.

        Deiner Meinung nach läuft also bei einem Kind, das sich eine Stunde sitzend analog beschäftigen kann, etwas falsch? Wie kommst du denn darauf?

      • Franz Vontobel sagt:

        Susi: “da friert einem das herz beim lesen ein.” Tönt bitz nach Drama-Queen.

        Wer hat da grad „Musenalp-Express“ gesagt?

      • tina sagt:

        neinnein susi, am kind das da sitzt und etwas macht ist nichts zu nörgeln! was ich momentan nicht ertrage ist dieser pädagogenton. diese passiv-formulierungen. ich hatte eine überdosis davon, bitte entschuldige

      • Susi sagt:

        @tina: den Pädagogenton sich abzugewöhnen ist für Pädagogen halt schwierig 🙂

        gings denn da um ein Schulfest deiner Buben?

      • Bernhard sagt:

        @Tina: Regeln werden dann erlassen, wenn ein gewisses Verhalten aus dem Ruder läuft. Es kommt wohl niemand auf die Idee, ohne entsprechende Erfahrungswerte u ohne Notwendigkeit eine Regel aufzustellen! Deshalb sollten wir uns nicht über die Institutionen aufregen, welche die Regeln erlassen, bzw. die Menschen, die sich dafür einsetzen, dass sie eingehalten werden, sondern über die Menschen, die durch ihr (Fehl)verhalten diese Regeln überhaupt erst nötig werden liessen! Da gehören Kinder genauso dazu wie z.B. Lehrer, Rentner, IV-Bezüger, Sportler, Fans, Autofahrer etc.!

      • tina sagt:

        „werden erlassen“ <—- pädagogendeutschalarm!
        galt dein text den von mir kritisierten durchreglementierern? damit meine ich regeln wie "wir sprechen keine fremden an, wenn sie uns nicht ansprechen" zum beispiel. da geht es ja nicht um renitente gruppen, die man im zaum halten muss, weil es sonst überhand nimmt

      • Bernhard sagt:

        @Tina: „galt dein text den von mir kritisierten durchreglementierern?“ Ich bezog meinen Text auf die von Ihnen kritisierte Einladung zum Schulfest, das scheinbar (reine Interpretation von mir!) sehr viele Regeln und Verbote beinhaltete. Ich wollte Ihnen aufzeigen, dass diese Regeln und Verbote nicht aus Spass erlassen (entschuldigung, da kam der Journalist in mir durch, ich meinte natürlich AUFGESTELLT…) wurden, sondern, weil sich entweder einige Kinder ziemlich daneben benommen oder Eltern (berechtigte od unberechtigte) Ängste/Sorgen/Wünsche/Forderungen etc. an die Schule hatten!

      • Bernhard sagt:

        @Tina zum 2.: Auch ich hätte am liebsten ein Leben ohne Regeln und Vorschriften. Die Verpflegungsverordnung in der Schule ist mir schon jetzt ein Graus. Dass ich meine Fassade nicht in der Farbe meiner Wahl streichen lassen darf, ebenfalls. Aber ich respektiere die Regeln, die gelten. Vor allem dann, wenn sie auch andere Menschen betreffen! Selbst innerhalb der Familie braucht es Regeln. Gewisse Regeln scheinen uns unvernünftig, blödsinnig, kontraproduktiv. Dann reden wir miteinander und suchen einen Kompromiss. Oder wir starten eine Initiative oder eine Petition. Das ist doch ok! Oder nicht?

      • tina sagt:

        bernhard, wenn ich mich über alles-durch-reglementierer aufrege, heisst das doch noch lange nicht, dass ich regeln komplett abschaffen will. sowas passiert mir mit dir nicht zum ersten mal. ich finde es nur super tötelig, wenn ein kind offenbar 100% verinnerlicht, dass es ja nicht jemanden ansprechen darf und in einem zug am platz sitzt und sich analog beschäftigt und dinge in der art

      • tina sagt:

        und diese entrüstung, dass es überhaupt eltern gibt, die das nicht so 100% stur sehen. (und nein, natürlich nerve ich mich nicht über brave kinder sondern es geht um diese 100% durchreglementierte erziehung. 100% in bezug auf das einhalten der regel, denn alles andere wäre ja – passend zum textverständnis in diesem beispiel hier – vermutlich 0%. in deren augen)

      • Bernhard sagt:

        @Tina: Das Störende ist einfach, dass Sie ganz selbstherrlich entscheiden, welche Regeln sinnvoll, gut und richtig zu sein haben. Und wer seine Kinder nach anderen Regeln erzieht, wird runtergeputzt. Wenn jemand seinem Kind Rücksichtnahme beibringen will, indem er/sie ihm klarmacht, dass es IM ZUG nicht herumrennen und keine fremden Menschen ANsprechen soll, dann ist das nicht schlimmer, schlechter oder herzloser, als wenn man dem Kind sagt, dass es GENERELL nicht mit fremden Menschen (v.a. Männern…) SPRECHEN soll!! Jeder hat ein anderes Modell. Ihres ist nicht „besser“ als das von anderen!

      • Franz Vontobel sagt:

        Aber Bernhard! Was sie da sagen! Da friert mir ja die Leber ein! Sie Pädagogendeutscher sie!

      • Bernhard sagt:

        @Franz: „Da friert mir ja die Leber ein! Sie Pädagogendeutscher sie!“

        Alte! Tuet mer sorry!! Dä nöchscht Smirnoff gaht uf miini Mueter!!!! Nastrovje!! 😀

      • tina sagt:

        dochdoch, meins ist besser. inzwischen kann ich sogar behaupten, dass es sich bewährt hat. meine kinder sind tolerant, offen, freundlich, rücksichtsvoll, umsichtig. und das obwohl sie als meterkurze zwerge in bewegungsdrang und lautstärke kaum zu zähmen waren. und dabei sind sie jetzt teenager. eine blöde bemerkung über teenies FV und es setzt – du weisst ja

      • Franz Vontobel sagt:

        meine kinder sind tolerant, offen, freundlich, rücksichtsvoll, umsichtig.

        Also genau wie sie! 😀

      • tina sagt:

        genau 🙂
        „meins ist besser“ war übrigens ein witz.
        meine kritik war ja eben die, dass leute ihre eigene erziehung als die absolut und alleinig richtige darstellten, und alles andere als zumutung

      • Bernhard sagt:

        @Tina: „dochdoch, meins ist besser. inzwischen kann ich sogar behaupten, dass es sich bewährt hat. meine kinder sind tolerant, offen, freundlich, rücksichtsvoll, umsichtig. und das obwohl sie als meterkurze zwerge in bewegungsdrang und lautstärke kaum zu zähmen waren.“
        Gratuliere zur perfekten Erziehungsmethode! Sie haben gefunden, wonach viele vergebens suchen!
        Sie wissen aber schon, dass man vom Einzelfall nicht auf die Gesamtheit schliessen sollte? Sonst müsste ich wieder mit dem Rauchen anfangen, weil ein Schüler erzählte, dass sein Vater mit 2 Päckli Marlboro Rot/Tag topfit sei!! 😉

      • tina sagt:

        im gegenteil mein guter. ich plädiere für unperfektheit

      • Bernhard sagt:

        @Tina: „im gegenteil mein guter. ich plädiere für unperfektheit“
        Heisst nicht „Unperfektheit“ eben auch, eigene Erziehungsmethoden anzuwenden, die vielleicht nicht jedermanns/frau Sache sind? Wenn Sie also für Unperfektheit plädieren, dann müssten Sie doch eigentlich genau solche Menschen in ihrem Verhalten bestätigen statt sich darürber aufzuregen! Genauso, wie Menschen unperfekt sind, die über andere (Kinder, Teenies, Sek-C-Schüler etc.) lästern! Aber da hört dann das Verständnis für die Unperfektheit auf!? Das ist mir alles ein bisschen zu Einseitig interpretiert!! 😉

      • mila sagt:

        Wogegen tina sich wendet ist eigentlich klar – gegen Kinder-Erziehungsmethoden (respektive -vorstellungen), die im Grunde auf wohlgeratene kleine Erwachsene abzielen, die man in der Öffentlichkeit idealiter weder hört noch sieht. Solche ‚Prachtexemplare‘ begegnen einem in freier Wildbahn jedoch glücklicherweise eher selten.

      • Susi sagt:

        @tina: Das mit dem „100%-Erziehungsstil“ zieht sich ja natürlich nicht über die ganze Linie. Aber für mich gibt es gewisse Situationen, wo er halt angebracht ist. Und eine davon ist im Zug, da muss sie einfach stillsitzen, weil mich störende Kinder dort auch nerven. Da wäre es heuchlerisch, das eigene rumrennen zu lassen. Zudem einfach unnötig. Es ist übrigens nie ein Kampf, sondern hat etwas Selbstverständliches.

      • Bernhard sagt:

        @mila: „Wogegen tina sich wendet ist eigentlich klar – gegen Kinder-Erziehungsmethoden (respektive -vorstellungen), die im Grunde auf wohlgeratene kleine Erwachsene abzielen.“

        Ist das nicht das Ziel jeder Erziehungsmethode? Dass wir Eltern unsere Kinder erziehen müssen, ist vermutlich allen klar (ausser vielleicht ML, der dies gerne dem Staat delegieren würde). Also wäre ich ein schlechter Vater, wenn ich mit der von mir gewählten Erziehungsmethode nicht eben dieses Ziel verfolgte: Dass meine Tochter dereinst wohlgeraten, höflich, anständig und rücksichtsvoll durch die Welt wandert!

      • tina sagt:

        oh danke mila, ich fühle mich verstanden 🙂
        und ansonsten gebe ichs hiermit auf. menschen. manchmal wäre ich lieber ein wurm. hihi

      • mila sagt:

        Genau, @Bernhard: dereinst. Aber nicht schon als Minizwerg. 😉 (Ich gebs zu, vor solchen Muster-Kindern habe ich echt Angst.)

        @Susi: Bei meinem Kind würde ich das Rumwandern vermutlich ebenfalls unterbinden (wollen). Ich finde es aber auch nicht störend, wenn die Kinder anderer, wie etwa von 13 beschrieben, das tun. Was es sicher nicht braucht, ist ein unkontrolliertes Rumrennen und Rumschreien im Mittelgang – aber das habe ich ehrlich gesagt auch nur einmal erlebt.

      • Susi sagt:

        @mila: Ja, 13s Kinder tönen auch für mich in Ordnung. Rumrennende Kinder erlebe ich aber eben schon regelmässig.

        Meine Tochter ist übrigens nicht so gemässigtes Kind, wie das jetzt tönt, ein paarmal hatte ich sogar schon den Verdacht auf Hyperaktivität, vor allem so im Alter von 18 Monaten bis ca. 3 Jahre. Da hörte ich häufiger von anderen „Hey, wie schaffsch du das nur?“ Dennoch mochte/mag sie klare Regeln und konnte/kann sich auch an diese halten. Ich bin der Meinung, dass Regeln den Kindern Sicherheit geben, sie sind eine Art Leitplanken, an die sie sich halten können.

      • Bernhard sagt:

        @mila: „Genau, @Bernhard: dereinst. Aber nicht schon als Minizwerg. 😉 (Ich gebs zu, vor solchen Muster-Kindern habe ich echt Angst.)“

        1/2 Ich sehe Ihren Punkt (und den von Tina) schon. Ich wehre mich einfach dagegen, bestimmte Verhaltensweisen a priori als „richtig“ oder als „falsch“ zu betiteln. Wir wissen nicht, was effektiv dahinter steckt! Was zu diesen Regeln geführt hat. Ich würde z.B. meine Tochter bzw. meine Partnerin niemals anschreien, zusammenstauchen („Zusammenscheissen“) oder in irgendeiner Form erniedrigen. Das ist meine Philosophie, weil ich der Überzeugung bin, dass alles…

      • Bernhard sagt:

        2/2 …andere gar nichts bringt! Aber soll ich jetzt über jeden und jede herziehen, der/die es doch tatsächlich wagt, anders als ich zu Kind oder Partner/Partnerin zu sein? Nein, weil es nämlich genauso gut sein kann, dass auch eine andere Erziehungsmethode zum Ziel führt. Bzw. noch schlimmer: Dass meine in bester Absicht gewählte Methode total versagt und meine Tochter ein Kotzbrocken wird und mir meine Partnerin auf der Nase herumtanzt!!!! Alles ist möglich! Deshalb kann ich zwar sagen, dass ich ein gewisses Verhalten wie in diesem Zug-Thema nicht verstehe. Aber ich verurteile es nicht!!

      • mila sagt:

        Ich denke nicht, dass wir uns – inklusive tina – uneinig sind, dass es Erziehungsregeln braucht. Und dass es diesbezüglich kein in Marmor gemeisseltes Patentrezept gibt. In die (mir teils schleierhaften) Betupftheiten unter Euch Eltern möchte ich mich jetzt aber wirklich nicht einmischen… 😉

      • tina sagt:

        bernhard, ich zitiere dich: „Ich wehre mich einfach dagegen, bestimmte Verhaltensweisen a priori als “richtig” oder als “falsch” zu betiteln“
        dann sind wir ja exakt gleicher meinung ;-). schön. ausserdem fand ich diesen bernhard von grünigen super knackig, vielleicht sollte ich etwas sympatischer rüberkommen hihi

      • Bernhard sagt:

        @Tina: „ausserdem fand ich diesen bernhard von grünigen super knackig,“

        Perfekt! Dann freue ich mich schon auf den nächsten Dienstag, ab 10 Uhr im Starbucks. Auch Sie sind herzlich eingeladen!! 🙂

      • Susi sagt:

        @tina: „ausserdem fand ich diesen bernhard von grünigen super knackig“

        🙂 🙂 🙂

        da sind wir uns ja zur Abwechslung mal voll einig!

    • mila sagt:

      @tina: Menschen sind nicht perfekt. Ich gebe zu, wenn ich einen schlechten Tag habe, weil ich a) übermüdet, b) überarbeitet oder c) schlicht mies gelaunt bin, dann nervt mich Kindertoben im ÖV ungemein. Da das aber mehr mit mir als mit den Kindern zu tun hat, lasse ich mir mein Genervtsein (hoffentlich) nicht anmerken. Mit Teenies habe ich grundsätzlich keine Mühe (die finde ich putzig), aber wie es halt so ist, habe ich meine liebe Mühe mit mittel-alterlichen Damen (ca. um 45), die sich lautstark über den neuesten Esotrend oder missratene Kinder respektive (Ex-)Ehemänner unterhalten.

      • mila sagt:

        So hat wohl ein jeder sein eigenes persönliches Lieblings-‚Feindbild‘. Andererseits: ich könnte diese nervigen Frauengespräche auch einfach ausblenden, wieder in mein Buch oder mein Smartphone oder mein iPod oder meine Gedanken versinken. Wieso ich es nicht tue? Weil ich mich vielleicht für einen Moment künstlich aufregen will. 😉

        Und ich vermute mal, so geht es vielen Menschen, die sich über etwas vollkommen Normales aufregen: sie agieren damit die eigene Alltagslangeweile ab. Ich nehme es deshalb auch mit Humor, wenn sich zur Abwechslung mal jemand über mein Handgespräch mit Mama aufregt.

      • tina sagt:

        ja klar, du hast völlig recht, was schlechte tage oder minuten angeht. aber das scheint mir eine grundhaltung. gruselig

    • Franz Vontobel sagt:

      ich fühle mich persönlich belästigt von diesen durch-reglementierern und anti-andere-leute-belästigern.

      Also, wie üblich, öffentlich auspeitschen, diese herzlosen Menschen?

      • tina sagt:

        es freut mich übrigens sehr, dass jene bemerkung von mir damals dermassen sitzt! es ging darum, wie du und andere sich despektierlich über jugendliche äusserten, was ich absolut inakzeptabel finde. da fand ich es notwendig, mich so drastisch zu äussern dass es ankommt. und das ist es ja. es war eine einmalige bemerkung in der richtung, und offensichtlich extrem überspitzt.

      • Franz Vontobel sagt:

        es freut mich übrigens sehr, dass jene bemerkung von mir damals dermassen sitzt!

        Jep, die vergesse ich nicht mehr – eine bessere Illustration für Doppelmoral ist kaum möglich.

      • tina sagt:

        doppelmoral: FV darf auf teenagern herumhacken verbal, verträgt aber konsequenterweise nicht, dass man, WEIL er auf teenagern herumtrampelte, verbal auch etwas zertrampelt wird. ja, das nennt sich doppelmoral du held

      • Franz Vontobel sagt:

        Ach, jetzt geht’s plötzlich um mich..? Aber beruhigen sie sich, tina, bevor ich mich von ihnen „verbal zertrampelt“ fühle, da müssten sie dann doch in einer ganz anderen Liga spielen. 😀

        Nö, Doppelmoral, weil man fast weinen möchte ab diesen herzlosen, gefühlskalten Menschen, die auf den armen, sensiblen Teenies rumhacken… so sehr, dass man sich öffentliche Auspeitschungen wünscht für Leute, die es wagen andere Anischten zu äussern.

        Wieder nicht verstanden? Ist egal, hab nichts anderes erwartet! 😉

      • tina sagt:

        natürlich gings um dich. die alten blogs sind noch da, also kann man jederzeit hervorgraben, wie du dich über jugendliche geäussert hast. wenn leute sich über irgendwelche gruppen in so einem fiesen ton äussern und sie lächerlich machen, dann vergesse ich das auch nie. da zeigt sich eben das wahre gesicht. und genau aus dem grund bin ich der meinung, intelligenz wird überbewertet. da protzt du mit mindestens 130 iq punkten und schreibst so dummes zeugs? dann lieber dumm und nett.
        ja, ich verstehe dich nicht, und ich will auch gar nicht

      • Franz Vontobel sagt:

        QED.

      • Franz Vontobel sagt:

        …und gegen dumm UND nett wäre ja gar nichts einzuwenden…

  • Grohe sagt:

    Meine Güte. Interessant den Beitrag sowie die Kommentare zu lesen. Habe selten so gelacht. Bin 60 (und noch kein Rentner, aber nah dran) und staune wie ich es fertig gebracht habe mit 2 Kindern ein Flugzeug oder den Zug zu besteigen, ohne dass es für die lieben Kleinen eine „Extra-Wurst“ gab. Sie haben sich immer gut benommen, gespielt, „ordentlich“ gegessen ohne Mitreisenden auf den Keks zu gehen. Und die „Zuwendungen“ gleich welcher Art gegenüber Kindern sollte man nicht allzu kritisch sehen. Es gibt genug Kinderfeindlichkeit in unserer Zeit.

  • jana sagt:

    Wäre toll wän man so einen Kinderwagen auch im Tessin mal zu Gesicht bekommt (dann könnten wir auch über solche Probleme schreiben) Bis anhin sind nämlich die Zugfahrten zur Familie in die Deutschschweiz mit einem 1 1/2jährigen höchstanstrengend. Mann kann ja schon von Glück sprechen wenn der Kinderwagen irgendwo im letzten Wagon Platz findet und zu geschweigen wenn dann aus lauter Überraschung der Familienwagen anstelle des letzten Wagens plötzlich der erste ist!!! Das ist dann ja unmöglich noch an die Zugspitze zu gelangen innendurch kommt ja schon gar nicht mit dem Wagen.

  • tina sagt:

    da kam kürzlich ein dokumentarfilm über kinder, krankheiten und allergien. heute haben ein drittel aller kinder bei uns allergien. kinder, die unter bedingungen leben, dass alle kinder eines dorfes würmer hatten (sprich: nicht besonders hygienisch), hatten überhaupt keine allergien. als man einen teil der kinder entwurmte, stieg ihre allergieanfälligkeit. lustig, nicht?

    • tina sagt:

      die erklärung ist übrigens, dass die würmer stoffe absondern, die das immunsystem dämpfen, damit die würmer nicht vom immunsystem erledigt werden. dadurch dass das immunsystem gedämpft wird, also nicht jeden eindringling im organismus gleich loswerden will, reagiert es natürlich auch nicht gleich mit allergien auf irgendwelche stoffe.

      • Susi sagt:

        Wäh, tina!!!

      • tina sagt:

        hihi ja, aber faszinierend wääk. wääk ist gesund 😉

      • Susi sagt:

        mich beginnts zu jucken…

      • Christoph Bögli sagt:

        Das ist schon korrekt so. Halt letztlich die Frage, was das kleinere Übel ist: Voller Parasiten zu sein oder voller Allergien. Eine Balance zu finden nach dem Motto „etwas weniger Hygiene, etwas weniger Allergien“, ist in der Praxis jedenfalls schwierig, da jeder das nur nach trial-and-error funktioniert, man aber nur eine Chance hat – und damit meist bei error landet. Bleibt wohl nur die Hoffnung auf den Fortschritt, zumindest wird schon fleissig erforscht, wie man die positiven Effekte von Parasiten nutzen könnte ohne selbige zu beherbergen, quasi eine Parasitenimpfung gegen Allergien..

  • Bernhard sagt:

    Schade, dass man heute einander scheinbar nicht mehr sagen darf, wenn einem etwas stört! Wenn jemand (egal ob Kind, Teenie, Erwachsener od Rentner) etwas macht, das mich stört, so frage ich in anständigem und höflichem Ton, ob er/sie bitte damit aufhören möge (natürlich mit Erklärung). Klappte bislang stets wunderbar! Nichts zu sagen und sich aber hinterher zu echauffieren, ist nicht so meine Welt. Vor allem bringt es ausser „Dampfablassen“ nicht viel. Rücksichtnahme bzw. andere Ansichten zu akzeptieren, könnte so leicht „gelehrt“ werden, wenn wir direkt statt „hintenrum“ kommunizieren würden!

    • tina sagt:

      das ist wahr. allerdings ertragen die leute auch kaum kritik, auch nicht konstruktive, angebrachte

    • mila sagt:

      Bernhard, haben Sie schon mal versucht, (ältere) Menschen darauf hinzuweisen, dass der Ruhewagen der eine Ort im Zug ist, den Menschen aufsuchen, die keine Gespräche, iPod Geräusche u.ä. mitanhören möchten? Es sagt bezeichnend viel aus, dass Ruhewagen in der 2. Klasse abgeschafft wurden – sie waren ein dauernder Quell von Unmut, denn auch mit dem grössten Mass an Höflichkeit zeigten sich die (erwachsenen) Ruhestörenden als unbelehrbar.

      • Bernhard sagt:

        @mila: „Haben Sie schon mal versucht, (ältere) Menschen darauf hinzuweisen, dass der Ruhewagen der eine Ort im Zug ist, den Menschen aufsuchen, die keine Gespräche, iPod Geräusche u.ä. mitanhören möchten?“
        Ich war bislang noch nie in einem solchen Wagen. Daher muss ich Ihre Frage mit Nein beantworten. Dass es unbelehrbare Menschen gibt, ist leider eine Tatsache! Umso bedenklicher, wenn es Bereiche betrifft, die eigentlich klar sind. (Bestehende Regeln, die es zu befolgen gilt). Vielleicht spielt auch das Auftreten mit: Wenn ich als kräftiger Mann etwas sage, hat dies vermutlich mehr „Gewicht“!

      • Susi sagt:

        „Vielleicht spielt auch das Auftreten mit: Wenn ich als kräftiger Mann etwas sage, hat dies vermutlich mehr “Gewicht”!“

        Ja, oder als Frau grimmig schauen und einen strengen Ton anschlagen funktioniert auch. Hab ich als Automatismus drin, muss einfach auf Strengundunerbittlichmodus schalten.
        🙂

      • Bernhard sagt:

        @Susi: „Hab ich als Automatismus drin, muss einfach auf Strengundunerbittlichmodus schalten.“

        Ist es Ihnen noch nie passiert, dass Sie diesen Automatismus aus Versehen angewendet und dadurch einen äusserst ansprechenden Flirt verpasst haben? 😉

      • Susi sagt:

        @Bernhard: „Ist es Ihnen noch nie passiert, dass Sie diesen Automatismus aus Versehen angewendet und dadurch einen äusserst ansprechenden Flirt verpasst haben?“

        Passiert mir andauernd!
        Susi: „Hey Sie, nehmen Sie bitte Ihre Füsse/Ihren stinkignassen Hund vom Sitz / Ihre sperrige Gitarre / Staffelei / Koffersammlung aus dem Weg, Sie sind doch nicht allein auf der Welt… Ou, Mist, Sie sind ja ein toller Typ, sehe ich erst jetzt, elendiglicher Automatismus, ähm, ich gehe jetzt in ein anderes Abteil…“ Mit rotem Kopf davongehend…

      • Susi sagt:

        Und Ihnen?

      • Bernhard sagt:

        @Susi: „Mit rotem Kopf davongehend…“
        Ich kanns mir lebhaft vorstellen!!! 😀

        Mir ist sowas noch nie passiert, weil ich ja eine ganz andere Vorgehensweise habe als Sie: Ich versuchs auf die humorvolle, verbrüdernde Art. („Wow! So luute Sound isch scho de Hammer!!! Isch sicher mega tüür gsi, das Tei!! Meinsch, es wär ächt möglich, es bitzli liisiliger zmache? Weisch, ich muess mich mental uf miis Date vorbereite…“). Braucht etwas Kreativität, aber funktioniert wirklich erstaunlich gut! Und flirten geht so natürlich prima!! 🙂 Meine ernste Mine und mein strenger Tonfall kämen erst beim Fail!

      • Susi sagt:

        Ihre Vorgehensweise ist extrem viel weiser als meine. Mir mangelt oft an Strategie, ich bin der impulsive Typ, zuerst schiessen und dann schauen. (Aber meine Lernenden wissen Bescheid, darum ist’s nie ein Problem 🙂 )

      • Bernhard sagt:

        @Susi: „Mir mangelt oft an Strategie, ich bin der impulsive Typ, zuerst schiessen und dann schauen.“

        Schlussendlich zählt einzig und allein der Erfolg! Gut möglich, dass eine andere Strategie Ihrerseits gar nicht ziehen würde, weil man es Ihnen nicht abkauft… 😉

        Und wer Sie kennt, würde sich sowieso ob einer neuen Vorgehensweise wundern! („Häääääää? Was ist jetzt mit Susi los? Gehts ihr nicht gut? Braucht sie vielleicht Hilfe?“) 😀

      • mila sagt:

        @Bernhard: Mit dem Auftreten hat es etwas zu tun, aber nicht mit dem Äusseren. Und @Susi, weibliche Authentizität entsteht nicht nur durch einen verkniffen strengen Ausdruck (bei mir funktioniert der zugegeben auch nicht). Schon mal was vom Killerlächeln gehört? 😉

        Der Ruhewagen war tatsächlich eine Kampfzone, in der selbst der bärenhafteste Kondukteur versagt hat. Die Renitenz der Leute hat ihn schlicht von der existenziellen Bildfläche vertrieben – leider.

      • Bernhard sagt:

        @mila: „Mit dem Auftreten hat es etwas zu tun, aber nicht mit dem Äusseren.“

        Ich weiss nicht recht. Ich bin der Meinung, ein „Türsteher“ wird im täglichen Leben weniger angepöbelt, weil die Kräfteverhältnisse klar scheinen. Der Renitent überlegt sich zweimal, ob er einen allfälligen Kampf gegen den Kasten gewinnen kann. Denn im Extremfall schmeisst ihn dieser einfach raus. (So hätte ich es gemacht, falls jemand sich wirklich nicht belehren lassen hätte). Aber klar: Wenn jemand austickt, dann ist es ihm völlig egal, wer da vor ihm steht. Dieses Risiko gilt es abzuschätzen!

      • Susi sagt:

        @mila: also, bei mir funktioniert der Strenge Blick in dn allermeisten Fällen im Fall tadellos…

        @Bernhard: Jetzt nimmts mich doch wunder: Sie sind also auch noch gross und breitschultrig? Kriege ja grad weiche Knie.

      • Bernhard sagt:

        @Susi: „Sie sind also auch noch gross und breitschultrig?“

        Gross wäre übertrieben (1.80). Aber auf jeden Fall breitschultrig und sehr kräftig (Brustumfang ca. 115 cm. Da wäre sogar Samantha Fox in den 80ern vor Neid erblasst… 😀 ). Bislang kommt noch kein Schüler kräftemässig an mich ran (Krafttests im Sportunterricht). Aber ich bin mir bewusst, dass sich dies in den nächsten 10 Jahren ziemlich sicher ändern wird…die Uhr tickt gnadenlos…

        Jetzt sind Sie dran!! 😉

      • Susi sagt:

        Wow. Grosse Brustmuskeln find ich seeehr toll! (Sixpacks hingegen finde ich total überbewertet).
        Womit bin ich dran, mit dem Brustumfang verraten? Oder die Haar-/Augenfarbe? 😀

      • Bernhard sagt:

        @Susi: Ich finde Sixpacks auch völlig überbewertet! Vor allem sind sie nicht vereinbar mit hemmungslosem Schlemmen!! Tja, die Prioritäten verändern sich mit zunehmendem Alter… 😉 Aber ich hätte trotzdem nichts dagegen, den Körper von damals wieder zu haben…

        „Womit bin ich dran, mit dem Brustumfang verraten?“

        Mein Anstand verbietet mir das Stellen solcher Fragen an Frauen, die ich weder geküsst noch nicht einmal gesehen habe! 😉 (Was nicht heisst, dass es mich nicht interessieren würde!!)

        Feel free!!! 😀

      • Susi sagt:

        @Bernhard: So eine Frage zu stellen erübrigt sich doch, wenn man jemanden gesehen hat! 🙂

        Da ich gerne angebe, würde ich natürlich am liebsten sagen, ich könne mit Ihrem Brustumfang mithalten, aber ev. liest ja jemand mit, der/die mich kennt und könnte mich entlarven. (Ok, es fehlen ein paar cm.)
        Aber dafür verrate ich, dass ich sozusagen eine Mischung aus Morticia Addams und Pippi Langstrumpf bin. Sehr lange schwarze Haare (ungefärbt), trage gerne schwarz und trieb mich früher an Grufti-Parties (Xtra) rum. (Jetzt eher Windstopper/Faserpelz, tja). Und zudem blauäugig und sommersprossig. 😀

      • Susi sagt:

        Und welcher Filmfigur gleichen Sie?

      • Bernhard sagt:

        @Susi: Besten Dank für die interessanten Einblicke! 🙂 Also diese Kombination (Morticia Addams/Pippi Langstrumpf) klingt wirklich sehr spannend, aufregend und gleichzeitig auch irgendwie beängstigend… 😉 Ich hoffe wirklich sehr, dass wir uns mal im realen Leben begegnen!

        „Und welcher Filmfigur gleichen Sie?“

        Puuuh. Das ist aber schwierig. Als ich noch um die 20 (und in Topform) war, sagte man mir eine gewisse Ähnlichkeit mit Brian Austin Green (Beverly Hills 90210) nach. Aber heute passt das wohl nicht mehr so… 😉

      • Bernhard sagt:

        @Susi.: Ich gehe davon aus, dass Sie mich trotz (oder gerade wegen) den disherigen Eckdaten ganz anders sehen, als ich eigentlich bin. Ich hatte Sie ursprünglich mal schmächtig, blond, mit Brille u Zopf gesehen. Mit der Zeit musste (oder besser: durfte) ich mein Bild revidieren. Ich würde Sie aber trotzdem nicht erkennen, wenn wir uns begegnen würden! Und jede schwarzhaarige Pipp Langstrumpf nach ihrem Namen zu fragen, ist mir eine zu grosse Herausforderung… 😉

        Vielleicht finden Sie mich?

        http://www.srf.ch/play/tv/puls/video/mehr-bewegung-fuer-kinder?id=7684d473-9803-4ca8-8d7f-dffd88a1989

      • mila sagt:

        @Bernhard: Eigentlich wollte ich noch nachtragen, dass Frauen wegen ihrer de-eskalativen ‚Qualitäten‘ beispielsweise im Polizeikorps sehr gern gesehen sind. Natürlich sind sie in der Regel einem männlichen Kontrahenten unterlegen, wenn es tatsächlich zur körperlichen Konfrontation kommt (hoffentlich können sie dann gut mit Waffen respektive dem eigenen Körper umgehen). Sie tragen jedoch mit ihrer Präsenz situativ dazu bei, dass viele Konflikte gar nicht erst auf die Spitze getrieben werden.

        Aber ich will Sie beide keinesfalls bei Ihrem Flirt-a-thon stören… 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Bernhard: Der Link ist zu kurz. Und ich finde beim besten Willen keinen starken, breitschultigen Typen in den drei Beiträgen… 🙂

      • Bernhard sagt:

        @Sportpapi: Ja, den erkenne ich auch nicht!!! 😉 Der Beitrag ist über 7 Jahre alt und stammt aus einer Lebensphase, in der ich null Sport betrieb und sehr ungesund lebte (bei einem Körpergewicht von 75kg…). Sie wissen ja, wie schnell man zulegen kann, wenn man wieder richtig trainiert und dazu gerne isst! 😉 Heute bin ich rund 15-20kg schwerer. Das macht schon etwas aus (Kräfte- und Umfangmässig). Aber das muss ich Ihnen ja nicht erzählen!! 😀

      • Bernhard sagt:

        @mila: „Aber ich will Sie beide keinesfalls bei Ihrem Flirt-a-thon stören…“

        Mila. Sie stören doch nicht! So ein „ménage à trois“ kann doch auch ganz schön prickelnd sein… 😉

        Zum Anderen: Auf jeden Fall hat die weibliche Vorgehensweise ihre Vorteile! Da bin ich ganz Ihrer Meinung! Beide zusammen sind die perfekte Kombination. Das sieht man ja auch in der Kindererziehung!

      • Sportpapi sagt:

        Hm, Bernhard, und da stehen Sie vor eine Klasse und erzählen etwas von gesundem Lebensstil? 🙂

      • mila sagt:

        Ach wissen Sie, Bernhard, ich bin so eine Haut-und-Haar-Frau. Will sagen: ich teile nicht. 😛

      • Bernhard sagt:

        @SP: „Hm, Bernhard, und da stehen Sie vor eine Klasse und erzählen etwas von gesundem Lebensstil? 🙂 “

        Stimmt! Ich hätte sagen sollen, dass nur Rauchen, Völlerei und so wenig Bewegung wie gerade nötig einem weiterbringen im Leben!! Ich bin wirklich ein sehr schlechter Pädagoge!! Asche über mein Haupt!! 😀

        Aber Sportpapi: Jetzt mal zu Ihnen: Ich stelle Sie mir als Modellathlet vor (Typ 10-Kämpfer, ein Hüne) mit kurzen, dunklen Haaren, dunklem Teint und (warum auch immer) einem Schnauz wie zu DDR-Leichtathletik-Zeiten… 😉

        Bitte enttäuschen Sie mich nicht!!!!! 😀

      • Bernhard sagt:

        @mila: „Ach wissen Sie, Bernhard, ich bin so eine Haut-und-Haar-Frau. Will sagen: ich teile nicht. 😛 “

        Alles klar! 😉

        Wie Sie sicher wissen, bin ich überhaupt nicht nachtragend! Will heissen: Sollten Sie Ihre Meinung wider Erwarten mal ändern, stünde Ihnen die Tür jederzeit offen!! 😀

      • Susi sagt:

        @Bernhard: „Ich hatte Sie ursprünglich mal schmächtig, blond, mit Brille u Zopf gesehen.“ Ich schmeiss mich weg. Das Morticia-Bild relativiert sich allerdings im Alltag etwas, da ich aus praktischen gründen die Haare meist zusammenbinde und die Kontaktlinsen tatsächlich gegen eine Brille austausche. Also 08/15-Morticia. Haha, der David aus „Beverly Hills“? 😀 So, und jetzt widme ich mich dann mal dem Link.

        @mila:“ich teile nicht“
        Find ich natürlich voll schade, ich hatte mich schon ab Bernhards Vorschlag gefreut! (Hey, sogar der Jürg Brechbühl teilt, z.B. seine Darwida mit Kindern im Zug!)

      • Susi sagt:

        Ja, Sportpapi, wie sehen Sie denn aus? Ich stelle Sie mir drahtig und sehnig vor, Ehrgeizig, Typ Triathlet. Stimmt’s?

      • mila sagt:

        Hihi, Susi, wahrscheinlich ist es so, dass ich als Kind mit drei Geschwistern einfach einmal zu oft teilen musste. Daher bin ich heute mit gutem Gewissen egoistisch bis aufs Mark. 😉

      • Susi sagt:

        @mila: drei Geschwister?? das find ich echt schön, so grosse Familien!
        Ich habe einen jüngeren Bruder, mit dem ich nicht gerne teilte, aber mit den Chindsgi-Gspönli schon. (Kommt doch drauf an, mit wem!)
        Haben SIe das Filmli gesehen? Vielleicht überlegen Sie sich’s dann ja nochmal! 😀

      • Susi sagt:

        @Bernhard: Woah, you’re a looker, aber das überrascht mich ja nicht! (Und so jung? Ich könnte ja praktisch Ihre Mutter sein 🙂 )

        Und: Wie soll ich Sie denn finden? Haben Sie denn ein FB-Profil?

      • mila sagt:

        Also, ich gehörte anno dazumal zur Luke Perry Fraktion. Und heute habe ich was Grünäugig-Blondes zuhause, das meinen optischen wie anderweitigen Bedarf mehr als hinreichend abdeckt. Daher sorry, aber ich muss wirklich, wirklich passen! 🙂

      • Bernhard sagt:

        @Susi: Sie Flirtkanone!!! 😀 Danke für die Blumen!! Sie verstehen es perfekt auf der Klaviatur männlicher Bedürfnisse zu spielen! Aber dies überrascht mich wiederum nicht!! 😉

        Ich bin leider auf keinen sozialen Netzwerken anzutreffen…dafür in Indoorparks, Hallenbädern, Kindercity, Restaurants mit Kinderecke, an Kinderkonzerten (diesen Sonntag treten z.B. Silberbüx in Andelfingen auf…), Toys’r’us, Glattzentrum (meine Kleine ist jetzt ja in der Spielgruppe, da bin ich am Dientag zwischen 10 und 11 i.d.R im Starbucks/Glattzentrum am Zeitung lesen…) etc. Gelegenheiten gibt’s genug!! 😀

      • Bernhard sagt:

        @mila: „Also, ich gehörte anno dazumal zur Luke Perry Fraktion.“

        😀

        Der war auch mein Idol!! (wenngleich mich seine hohe Stirn immer etwas irritierte…)

        Mein zweites Mega-Vorbild war Morten Harket von A-ha!! Ich habe mich exakt gleich frisiert (mit tonnenweise Haarspray) und gekleidet! Inklusive Läderbändeli am Arm… 😉

        Und wie schon mal erwähnt: Samantha Fox, der ich meinen ersten feuchten Traum zu verdanken hatte!! 😀

      • Susi sagt:

        @mila. Ich hab auch was ganz Tolles zuhause, Bernhard und ich gehen doch eh nur käfele!

        @Bernhard: „Flirtkanone“, haha, ja, das stimmt! Glattzentrum tönt sehr gut, da bin ich auch immer mal wieder. Dienstags arbeite ich allerdings. Seit einer Woche hab ich zwar Ferien, aber die nächste Woche schon verplant. Ich glaube, ich komme in den Frühlingsferien mal vorbeischauen! 😀

      • Susi sagt:

        Zu den Teenie-Idolen: Mir gefiel eigentlich keiner aus der „Beverly Hills“-Serie so wirklich, ich stand damals eher auf Typen wie John Travolta. Bernhard sieht viel besser aus als Brian Austin. 😉

      • Susi sagt:

        Oh, jetzt hab ich grad noch gesehen, Kindercity, da bin ich auch manchmal. Mein Mann ist einfach jeweils dabei dort, weil ich fast nie Auto fahre, aber der hätte sicher auch nichts gegen eine „ménage à trois“ 🙂

      • mila sagt:

        Uj, Morten, jetzt wird’s doch gefährlich für mich, @Bernhard. Wobei ich nicht sagen könnte, ob der Reiz eher im gestylten (An-)Blick lag oder in der Stimme. Vermutlich gab das Gesamtpaket den Ausschlag. Ich hab tatsächlich mal geträumt, der gute Mann sei Aktmodell für meine Zeichenklasse gestanden… *beschämtdieaugenniederschlagundfurchtbarerröt*

        Sie sehen also, @Susi, dass ich mich zwischenzeitlich auch nur schon bei einem Kaffee vor Bernhard fürchten müsste (oder er sich vor mir). 😉

      • Bernhard sagt:

        @Susi „Ich glaube, ich komme in den Frühlingsferien mal vorbeischauen! 😀 “

        Super!! Ich würde mich sehr freuen!! 🙂

        Und @mila: Sie sind auch herzlich eingeladen! Der Latte-Frappuccino-Choco-Chai-Thai-Java-Banana-Chip-Caffe-Grande-mit-Schoko-Topping geht auf mich!! 🙂

        Und selbstverständlich gehts nur ums Käfele und Quatschen (und vielleicht ein bisschen Flirten…)!! Wir haben alle unsere tollen und liebevollen Partner und Kinder, die wir niemals verlieren möchten!

        Und ganz spannend würde es, wenn auch noch Tina reinschneien würde!!!!! Hui, das gäbe ein Fest!!! 😀

      • mila sagt:

        Na gut, ich gebs zu: Patrick Swayze war meine erste grosse Luke-Perry-bei-weitem-in-den-Schatten-stellende Leinwandliebe. Ich habe nicht von ungefähr immer noch eine ausnehmende Schwäche für Männer, die tanzen können (nein, Bernhard – sagen Sie’s bloss nicht!). :8

      • mila sagt:

        Mist, das sollte eigentlich ein Smiley mit Swayze-Sonnenbrille werden…

      • Susi sagt:

        Natürlich auch flirten beim Kafi! Ach, Mila, kommen Sie, das wäre super! Und was ist mit Tina? Wir könnten etwas streiten und Mila/Bernhard wären die schlichtende Instanz!

      • mila sagt:

        Und unseren mysteriösen Schleier der Anonymität lüften, Susi? Aber nicht doch. Zumal mein Alltagsformat ist längst nicht so flamboyant ist wie mein virtuelles. Call me Ms. Vain. 😛

      • Sportpapi sagt:

        Ich könnte euch ja noch einen Tipp geben, wo in der Umgebung Glattzentrum am Sonntag ein toller Sportevent für Kleinkinder läuft…
        Muss immer noch überlegen, ob ich eigentlich nun herausfinden soll, wer dieser Bernhard da ist. Mal meine Kontakte im städtischen Gesundheitsamt spielen lassen? Ach was, ich lass das doch…

      • Sportpapi sagt:

        Und Bernhard, ich stelle mich eigentlich auch gerne als Modellathlet Typ Zehnkämpfer vor (die sind wirklich Vorbild!). Allerdings geniesse ich dafür das Leben viel zu sehr… (womit auch gesagt ist, dass ich definitiv kein sehniger Läufertyp bin. Obwohl ich nach Ryffels Medaille 1984 mit diesem Berufsziel durchaus liebäugelte…)

      • Susi sagt:

        Ms. Vain: „Und unseren mysteriösen Schleier der Anonymität lüften, Susi?“

        Mit meiner Anonymität ist’s eh nicht so weit her, dafür hab ich schon zu viel verraten hier. Mit Sherlock- Gespür kann man einfach meinen Beruf, meine Fächer, meinen Vornamen googlen, dann sieht man meinen vollen Namen. Bilder von mir findet man allerdings nur auf Facebook, über Google Bilder kommt keins, womit ich doch wieder ein wenig anonym wäre…

      • Susi sagt:

        @SP: Solche Tipps sind immer toll. Nur dieses WE oder regelmässig?

      • Bernhard sagt:

        @Sportpapi: „Ich könnte euch ja noch einen Tipp geben, wo in der Umgebung Glattzentrum am Sonntag ein toller Sportevent für Kleinkinder läuft…“

        Na dann schiessen Sie los!! 🙂

        PS. Stimmt wenigstens das mit dem Teint, der Haarfarbe und dem Schnauz??? 😀

  • ina müller sagt:

    Ich finde, Züge sind ein ausgezeichnetes Erziehungsumfeld. Die Kinder können hier lernen, nicht im Wagen rumzurennen, auf dem Platz sitzen, nicht mit den Schuhen aufs Polster, nicht grad ganz so laut rumschreien wie draussen, kurz: sozial sein, ausserdem aus dem Fenster gucken, viele spannende DInge sehen, geeignete Spiele spielen. Immer eine Freude, eine Familie im Zug zu haben, bei der das wunderbar klappt. (Das gibt es!!)
    Ich finde es schade, dass wir immer denken, für Kinder muss was Besonderes her, alles muss immer ganz bunt, fetzig und cool sein, dabei bietet der Alltag so viel!!

    • Laurence sagt:

      Die Familienwagen der SBB sind ja erziehungsrechnisch nichts anderes als ein Velo mit Stützrädli. Eine Übergangslösung. Irgendeinmal ist dann Velofahren ohne die Stützrädli angesagt. Darüber, ob man Velofahren nicht gleich so lernen soll, wie es dann ist, streiten sich die Geister ja dann.

    • Sportpapi sagt:

      @ina: Meine Kinder sollen das auch lernen. Nur sind bzw. waren sie teilweise offenbar eher noch am Anfang ihres Lernprozesses. Zudem glaube ich nicht (mehr, aus eigener Erfahrung), dass man am Verhalten der Kinder zwingend die Erziehung der Eltern ablesen kann.

  • Rémy sagt:

    Glauben Sie denn wirklich, dass die kleinen Probiotischen Joghurt Drinks das Imunsystem Ihres Kindes stärken? Mag wohl sein, aber was das Imunsystem Ihres Kindes am meisten stärkt, ist das was heute uuunbedingt immer und überall beseitigt werden muss: nämlich Dreck! Und dann wundert Ihr euch, dass eure Kinder so viele Allergien haben…

  • Wartson J. sagt:

    Mein Tipp an Sie Herr Böniger: Meiden Sie doch künftig den Familienwagen. Das wäre doch eine klassische Win-Win-Situation für Sie (jedoch wohl weniger für Ihren Nachwuchs).

  • Sandra sagt:

    Nach dem Lesen des Papa-Blogs beschleicht mich immer das Gefühl, dass Mütter härter im Nehmen sind als Väter. Geht das nur mir so?

    • Widerspenstige sagt:

      Sandra, dieser Gedanke hat mich auch beschlichen beim Durchlesen des heutigen Blogs und bin dann wieder davon geschlichen mit einem Lächeln auf den Stockzähnen…

      (ein Schelm, der Böses dabei denkt….hihi)

    • Sportpapi sagt:

      Ich wundere mich da jeweils eher, was da für Väter eingeladen werden. Ich weiss nicht, ob ihr Mütter euch von den schre ibenden Frauen gut repräsentiert fühlt. Als Vater erkenne ich mich in den männli chen Schre ibern und ihren Problemen jedenfalls nicht wieder.

  • Maria Meier sagt:

    Was für Probleme haben Sie denn, wenn jemand Ihr Kind nett findet und ihm in einem Zug eine Schoggi schenkt? Sie sind dann doch wohl in der Nähe, oder lassen Sie Ihre süssen Kleinen ganz allein durch die Wagen wandern und Leute nerven, die in Ruhe lesen und reisen möchten? Dann sind Sie aber nicht besser als die „schrecklichen“ Rentner, die es wagen, Ihrem Nachwuchs mal über den Kopf zu streicheln. Mein Gott, was für spiesige Gedanken haben Sie denn dann? Hinter jeder Ecke GEFAHR. Wie soll Ihr Kind so selbstständig werden? Mir graust es bei solchen Eltern, sorry.

    • Rémy sagt:

      Ich finde das eine absolute Frechheit und ein unerhörter Eingriff in die Privatsphäre! Übrigens auch bei Tieren! Fast schon ein Übergriff!
      Fremde unmündige Wesen werden einfach nicht ernährt! Was wenn der kleine eine Lactoseintoleranz oder Erdnussallergie hat? Was wenn ich als Erziehungsberechtigter einfach nicht will dass es fremdes Zeugs isst? Dann werde ich einfach, der Nettigkeit wegen, übergangen? Sorry das macht man einfach nicht! Eventuell die Eltern fragen: darf ich es ihm geben? Aber direkt geben, das geht einfach nicht!

      • Rémy sagt:

        …und übrigens auch nicht berührt…der Sohn eines Kollegen wäre fast gestorben, weil ihm jemand eine Bakterie beim Gesicht-streicheln übertragen hat!

      • Hans Haslimeir sagt:

        Remy dann müssen sie hatl dafür sorgen, dass sie ihr Kind SELBER betreuen und nicht einfach im Wagon herumlaufenlassen! Dann wird niemand ihren Kndern zu nahe kommen.

      • Susi sagt:

        Was?? Was denn für „eine Bakterie“, MRSA? Beim Streicheln? Tönt ja sehr unwahrscheinlich, diese Geschichte.

      • Stranger sagt:

        Eine einzelne Bakterie ist ja auch absolut harmlos. Die ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit sofort tot. Für eine Infektion braucht es ein paar tausend davon. Ach, das meinten Sie? Na, dann sorry, bitte drücken Sie sich nicht so schlampig aus.

      • Mia sagt:

        Dann lassen sie ihr Kind doch einfach nicht alleine im Zug rumwandern. Schon mal daran gedacht, dass sich andere Reisende belästigt fühlen von den durch den Zug rennenden Kindern? Immer sollen andere tolerant sein, gell Rémy?

      • Susi sagt:

        Rémy macht sich weiter unten für’s Dreck-Essen stark, sein Beitrag ist wohl ironisch gemeint…

      • Flo sagt:

        na sowas!
        das war bestimmt ein Rentner der sich extra eine Bakterie besorgt hat um sie dem armen Kind ins Gesicht zu plazieren. Wo, übrigens könnte man solche Bakterien kaufen – möchte gerne ein paar auf meine nächste Zugfahrt mitnehmen falls ich auf harmlose, allein herumstreifende Kinder stosse die sich nicht streicheln lassen und meine Schoggi verschähen.

      • Rémy sagt:

        @Susi: Es waren beide Beiträge ernst gemeint. Und widersprüchlich. Zugegeben.
        Ich beanspruche für mich das Recht, als Mann widersprüchlich sein zu dürfen, im Sinne der Gleichstellung von Frau und Mann 😉

      • Susi sagt:

        @Rémy: Im Sinne der Gleichstellung dürfen Sie auch zickig sein, trotzdem würde mich die Bakterien-Geschichte detaillierter interessieren…

  • C. Leisser sagt:

    Der Autor hätte Besseres als diesen shitstorm von beleidigten und einsichtsresistenten Rentnerleberwürsten verdient. Dieser liegt möglicherweise daran, dass momentan auch nur diese Klientel Zeit hat, ihr veraltetes und reflektionsfreies Verhalten zu verteidigen, währenddem die aktiven Eltern, seien es nun Männer oder Frauen, damit beschäftigt sind, sich selber mit ihren Kindern abzugeben, anstatt sie in eine KITA zu stecken und dann den ganzen lieben Tag lang am Computer rumhängen (sei dies nun zuhause oder an der Arbeit). Hygiene im ÖV gibt es ja nun nicht wirklich, das trifft doch zu!

    • Schlumpfine sagt:

      Ich glaube nicht, dass die Rentner unter den Kommentierenden im Übermass vertreten sind. Ich bin selber Mutter eines Kleinkindes und finde den Text total daneben.

    • Susi sagt:

      @C.Leisser:
      Es gibt auch diejenigen, die ihre Kinder in einen Skianzug stecken und sie mit dem Schlitten auf dem Rücken und dem Walkie Talkie im Hosensack nach draussen schicken, um dann in der warmen Küche beim Latte Macchiato rumzusurfen und entrüstete Kommentare beim Mamablog zu schreiben.
      (Gruss aus der Küche einer Noch-weit-von-der-Rente-Entfernten)

  • Hattori Hanzo sagt:

    Man fragt sich doch immer wieder, was für eine neue verklemmte Oberbünzli-Generation hier herangewachsen ist, wenn man all die Jammerbeiträge hier liest. Sehen Probleme, wo ich nie welche auch nur ansatzweise empfand. Schlimmer als „Fräulein Rottenmeier“!
    Ein Grosi gibt meinem Kind eine Schoggi? Ist doch herzig, überhaupt kein Problem. Solche spontane zwischenmenschliche Interaktionen sind doch für jeden Menschenfreund ein Grund zur Freude.
    Meine Kinder spielen, wos dreckig ist? 1kg Dreck pro Jahr ist gut fürs Immunsystem – sagt die Kinderärztin.

    • Lichtblau sagt:

      Danke, H.H. – Ihr Kommentar spricht mir aus dem Herzen. Übrigens auch der, den Sie im Blog nebenan geschrieben haben. Rabiate Abstinenzler, Berührungsphobiker, Ernährungspolizisten … Diesen immer öfter propagierten Verzicht auf Genuss und Lebensfreude möchte ich meinem Kind nicht vermitteln.

      • markus sagt:

        Das sind die ausgeprägten Symptome von Dichtestress. Aber wie Alkoholiker auch, können Dichtestresse Erkrankte ihre Krankheit nicht zugeben.

  • Vielen Dank für den sehr blumig geschriebenen Blog Beitrag zu den Familienwagen der SBB. Wir haben unsere Mobilien Reiniger angewiesen, die Wagen noch etwas spezieller zu kontrollieren und würden uns freuen, wenn weiterhin viele Familien in unserem Familienwagen eine kurzweilige Reise zurücklegen. Die Spielfiguren für die Brettspiele sind übrigens bei der SBB Minibar und nicht beim Reisezugbegleiter erhältlich. Freundliche Grüsse, Christian Ginsig, Mediensprecher SBB

    • Paula sagt:

      Wenn Sie dem Jammerpapi schon Danke sagen für seinen Artikel, Herr Pressesprecher, fügen Sie doch noch gleich an, bitte, er sollte bitte IMMER in solchen Kinderwagen reisen. Mir und sicher vielen anderen graust vor der Vorstellung, dieser Mann reise mit seinen Kindern in „unseren“ Wagen. Nicht nur, weil ich die Schokolade möchten, die die Rentner verteilen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Ginsig Christian

      wenn Sie sich bei Gelegenheit gleich noch um dringendere Anliegen, wie grössere Kompositionen,
      wieder-einführen von Zügen, bei stark frequentierten Zügen nicht die Minimalvariante (Flughafen ZH…) einsetzen,
      grundsätzlich überall reinigen und so, kümmern könnten?

      Plus aufhören Personalreduktionsanstrebereien immer als die innovativste Sensation zu verkaufen???
      Oder der Stadt ZH den Gemeindetageskartenverkauf verunmöglichen.

      Aber bestimmt gibts nun, falls überhaupt, ganz blumige Antworten…

    • Susi sagt:

      Herr Ginsing: Und wann kommt jetzt bei der S6 eigentlich endlich der 15-Minuten-Takt, der uns schon auf 2013 versprochen worden war?
      Gruss von einer GA-Kundin!

      (Ja, das passiert halt, wenn man hier mitkommentiert…)

  • Kathy sagt:

    An alle Schokoladen-verteilende-Rentner: Auch erwachsene Frauen freuen sich darbüer, nur keine Hemmungen:)

  • fabian sagt:

    Wenn die Eltern ihre Kinder nicht auf die Sitze machen lassen würden, würde es nicht nach Pisse stinken. Sehr einfach.

    • Susi sagt:

      Es sind nicht nur die Kinder, manchmal machen auch die inkontinenten schokoladeverteilenden Rentner auf die Sitze…

      • fabian sagt:

        stimmt.
        aber nicht im familienwagen, da sind sie nicht geduldet.

      • Stranger sagt:

        In der SBB werden alle Leute mit Billet überall geduldet. Ich reise manchmal auch im Kinderwagen (so nenne ich ihn). Am Morgen vor 10 Uhr reisen da keine Kinder, und der Wagen ist doch schon unterwegs.

  • Hans-Jörg Meister sagt:

    Als Pendler mag ich die Familienabteile, weil die komischen Klappstühle im Unterdeck oftmals die einzigen noch freien Sitze sind…

  • Annabeth sagt:

    Ein undifferenzierter Bericht mit eingeschränkter Sichtweise, weil Rentner als Gesamte auf „über den Kopf der Kinder streichelnd und Schokolade verteilend“ reduziert werden. Das erzeugt den Eindruck von halbvertrottelten, dank der Berufstätigen gnädigerweise Renten beziehende Alte, die sich gefälligst der postmodernen Gesellschaft fernzuhalten haben. Ich frage mich, welche Absicht damit verfolgt wird. Es hat einmal ein Gescheiter gesagt, solche Eltern sollten endlich damit aufhören, ihre (verzogenen) Kinder derart auf den Sockel zu stellen.

  • Marie sagt:

    Was will uns der Artikel sagen…?

    Ich bin froh um die Abteile, wer nicht hin will muss ja nicht. Punkt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      … weil Sie diejenigen, welche ihre Reise in dieser Sperrzone verbringen, nicht im eigenen Abteil ertragen müssen? 😉 (ehrlicherweise finde ich das einen nicht unangenehmen Begleiteffekt)

  • Gögs sagt:

    Als ich diesen Artikel gelesen habe, dachte ich „Aha, da hatte jemand aber einen schlechten Tag“. Ich als Familienvater bin froh um den „Rutschbahnwagen“, die Kinder können spielen und umhertollen ohne dass ich mich fragen muss, stört das nun die anderen Fahrgäste? Die meisten Eltern schauen auch, dass ihre Kinder die Schuhe ausziehen zum spielen. Wie immer gibt es solche über die man sich aufregen könnte – aber da gleich einen Zeitungsartikel schreiben ist dann doch etwas übertrieben 🙂

  • extraterrestre sagt:

    Meine Güte, was für Probleme! Dem Autor täte es gut, sich mal aus seiner Wohlfühloase in ein sogenanntes Drittweltland zu begeben, und dort eine Weile mit seinen Kindern zu LEBEN (nicht Urlaub machen!). Er wäre dann vermutlich zufrieden mit der SBB, der geschenkten Schokolade, und auch sonst mit seinem Luxusleben, das er und seine Kinder führen.

    • Paula sagt:

      Ich bin überhaupt nicht einverstanden mit dem Geklöne dieses Vaters, aber auch nicht mit Ihrer Aussage. Der Vergleich mit Somalia etc. ist nicht zulässig, denn hier sind wir nicht in Somalia. Hier haben wir unsere Massstäbe.

  • Dani sagt:

    „dass wildfremde Rentner den Kindern, die von Abteil zu Abteil wandern, einfach Schokolade schenken und durchs Haar streicheln – wie es in der «normalen» zweiten Klasse leider immer wieder vorkommt.“ Wissen Sie was Herr Blogger? Setzen Sie sich doch meinetwegen mit ihrem Goof auf das WC im Zug und schliessen sie sich ein. Dann müssen Sie keine Angst haben, dass irgend jemand mit ihrem Kind kommuniziert. Selten so ein Scheiss gelesen. Kein wunder lobe ich mir immer mehr Angebote wo ich keinen Eltern mit Kindern über den Weg laufen muss, dabei sind nicht mal die Kinder das Problem!!!!

  • Heidi Merz sagt:

    Natürlich ist es die Mutter, die den Latte Macchiato (sic!) ausleert, nicht etwa ein gestresster Vater, wie Sie, Herr Böniger…

    Wo Kinder sind, ist es naturgemäss unsauber, es sei denn, man hat ein paar Lernende/PraktikantInnen wie in der Kita, und/oder eine/n Hausfrau/Hausmann zuhause, die wickeln und den ganzen Dreck ständig wieder aufwischen. Wenn es schon die Erwachsenen in den „erwachsenen“ Abteilen nicht schaffen, die Plätze (und das WC) sauber zu hinterlassen, was erwarten Sie dann von den Kindern? Die SBB stellt zu Verfügung und hofft (vergeblich) auf gesunden Menschenverstand…

  • Paula sagt:

    Einige hier beschweren sich über die mangelnden Erziehungsfähigkeiten (aka Faulheit) des schreibenden Vaters. Die zeigt sich schon daran, dass er nur im Kinderwagen „ein, zwei ganze Sätze in der Zeitung lesen kann“. Der Mann hat offenbar keine Lust und keine Einsicht, seinen altersgerecht Goofen beizubringen, dass es neben ihnen noch andere Menschen gibt, auf die es Rücksicht zu nehmen gilt. Er ist damit nicht der einzige, aber er trägt zum Missstand bei. Und er bemerkt nicht mal, dass er sich blamiert, indem er sein Unvermögen in die Welt hinausposaunt.

  • Franziska sagt:

    Aber das sind die wohl wertvollen Dinge, die ein Kind im öV lernen kann: Mit anderen Menschen interagieren (wenn es auch nur NEIN sagen ist, wenn ein böser Rentner sich ungebührlich mit Schokolade nähert …), böse Blicke ernten, wenn man quäkend herumwandern und stört, freundliche, wenn die Leute kinderlieb sind (aber Achtung vor den Rentnern, gelll!). Lernen, dass man allzu dreckiges Abteil meidet und selber nicht ein Vermschmutzer wird. Aussenwelt kennen lernen, das ist eine Schule,die der öV gratis bietet. Sollte auch der kritischte Vater einsehen – oder das Auto nehmen.

  • Chris Heyduk sagt:

    Alter Schwede, habt ihr Probleme! Ich würde die Kinder am besten in Körperpariser stecken, damit sie sich ja nicht mit fremdem Gesabber beflecken und so vielleicht die Grippe holen. Ein bisschen Fremdkot schadet nicht, im Gegenteil, es stärkt das Immunsystem.

  • Katharina E. Kälin sagt:

    Ein kleiner Hinweis an den Autor, bevor er das nächste Mal vom Zugbegleiter enttäuscht ist: „Falls Sie Spielfiguren wünschen, erhalten Sie diese im SBB Restaurant und/oder im SBB Bistro des Zuges oder bei der SBB Minibar.“ Kann man übrigens auch auf der erwähnten Website der Bahn lesen…

  • sonic sagt:

    ”…dass wildfremde Rentner den Kindern, die von Abteil zu Abteil wandern, einfach Schokolade schenken und durchs Haar streicheln”
    Ganz, ganz schlimm!!! Und dann ist es auch noch dreckig im Zug! Wegen all den dreckingen anderen Kindern! So eine gefährliche, böse Welt da draussen!
    Ich glaube, Herr Böniger, sie sollten mit ihren Kindern zu Hause bleiben, wo’s schön sauber ist und keine fremden Leute hat, die mit Schokolade um sich werfen..

  • Zitat: “ … dass wildfremde Rentner den Kindern, die von Abteil zu Abteil wandern, einfach Schokolade schenken und durchs Haar streicheln“

    a) Die Kinder sind selber fähig, zu entscheiden, ob sie sich durch das Haar streicheln lassen wollen. Die wehren sich schon, wenn es ihnen nicht passt.
    b) Es ist Sache des Vaters, seine Kinder ordentlich zu erziehen. Da zu gehört auch, dass diese sich auf ihren Platz im Zug setzen und sich dort stillhalten.

    c) Wenn es in den Kinderwagen gruusig ist, dann vor allem, weil Erziehungs-Verweigerer dort ihre Goofen absetzen und einfach machen lassen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      „c) Wenn es in den Kinderwagen gruusig ist, dann vor allem,
      weil Erziehungs-Verweigerer dort ihre Goofen absetzen und einfach machen lassen.“
      🙂
      🙂
      🙂

      und mit ein Grund weshalb wir diese Wagenabteile eher selten genutzt haben

      • @Brunhild Steiner

        „und mit ein Grund weshalb wir diese Wagenabteile eher selten genutzt haben“

        Immerhin dieser Trost. Es gibt also gar nicht so viele Lebensabschnitts-Erziehungsverweigerer, wie ich argwöhne.

  • Papperlapapi sagt:

    Oje, Prizchen bekommt von fremden Rentnern Schokolade und Prinzesschen verschmutzt sich das Röckchen auf der klebrigen Rutschbahn….

  • Ruth Hauser sagt:

    „Und schliesslich passiert es dort im Oberdeck des vordersten Wagens wenigstens nicht, dass wildfremde Rentner den Kindern, die von Abteil zu Abteil wandern, einfach Schokolade schenken und durchs Haar streicheln – wie es in der «normalen» zweiten Klasse leider immer wieder vorkommt.“

    ja wer wandert jetzt? die kinder oder die unseligen alten, die es wagen kindern in zügen schoggi anzubieten…

  • beat lauper sagt:

    Reisen im ÖV, ganz besonders zu dieser Jahreszeit, ist immer mit Emissionen von links und rechts verbunden. Da kann man froh sein, dass der Nachbar, der soeben geniesst hat, nicht mit Ebola infiziert ist. Wenn man nicht klar kommt damit, bitte Auto benützen.

    • @beat lauper
      Ich fahre konsequent Auto. Ich kaufe auch nur an Orten ein, wo ich als Autofahrer erwünscht und als Kunde geschätzt werde.

      Seit 20 Jahren erstmals wieder ein Halbtaxabo gekauft, weil ich ab und zu nach Zürich muss und weil sehr offensichtlich die Zürcher nicht schnallen, wie man sich auf der Autobahn anständig benimmt. Das kommt davon, dass sie 40 Jahre lange auf eine brauchbare Stadtumfahrung warten mussten.

      (Das sind vermutlich auch die gleichen Leute, die zuschauen, wie ihre Goofen die Kinderabteile verdrecken.)

      • Stranger sagt:

        Seltsame Logik. Die Zürcher fahren vor allem in der Stadt, und das müssen sie gut können und tun sie auch. Wie man sich auf der Autobahn anständig benimmt, wissen sie m.E. durchaus. Zuweilen sind sie halt etwas egoistisch unterwegs, aber das sind Luzerner, Lausannais und Luganesi auch.

  • Brunhild Steiner sagt:

    „dass wildfremde Rentner den Kindern, die von Abteil zu Abteil wandern, einfach Schokolade schenken und durchs Haar streicheln – wie es in der «normalen» zweiten Klasse leider immer wieder vorkommt.“

    Entschuldigung, aber wenn ich unsere Kinder (alleine?) von Abteil zu Abteil wandern lasse muss ich damit rechnen dass die Umwelt auf sie reagiert, gehört halt dazu! Und für jene Generation ist die geschenkte Schoggi nun mal verbunden mit „Freude bereiten“, den Kindern beibringen dass sie Geschenktes erst ihnen zeigen ist ja wohl nicht so ein riesen Problem.

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/
      und nicht gerade einladende Sitzpolster finden Sie auch in den normalen 2.Klassabteilen (ja genau, das ist der Ort wo die wildfremden Rentner auf ihre Kinder lauern- eigentlich „nur“ RentnER oder auch RentnerINNEN?).

      • Brunhild Steiner sagt:

        3/
        „Und das alles nimmt man in Kauf, bloss wegen ein, zwei Spielgeräten.“
        Oder auch nicht, G o t tseidank sind kinderbeschenkte nicht verplichtet ihre Zugfahrt im Spielabteil abzusitzen…

      • Ich bin auch Rentner. Ich verteile keine Schokolade. Als ich kürzlich im Intercity ein Päckli Darvida auspackte, schaute der Büebel von seinem Bilderbuch auf und sagte zu seinem Mueti: “ Wenn ich dem zuschaue, bekomme ich auch grad Hunger.“

        In der Situation verhandle ich nicht mit der Mutter, sondern mit dem Buben. Ich frage ihn, ob er auch eines haben wollen.

        Das nennt man dann teilen, aber vermutlich kommen moderne Lebensabschnitts-Erziehungsberechtigte mit solch altmodischen Konzepten nicht klar.

      • adam gretener sagt:

        Absolut richtig gehandelt, Herr Brechbühl. Oft reicht ja ein Blick zur Mutter oder zum Vater, und man kann die Situation bereits einschätzen. Haben Sie dem Elternteil auch ein Guetzli angeboten?

    • Susi sagt:

      @Brunhild: Kann bei allem nur zustimmen. Ein netter Artikel der Elterngattung mit der Haltung: „Ich und meine Kinder sind der Nabel der Welt, die Kinder dürfen alles (mit einer Selbstverständlichkeit von Abteil zu Abteil wandern und die Fahrgäste nerven), die andern (Rentner) haben sich nach unseren Bedürfnissen zu richten und auf uns Rücksicht zu nehmen.“

      Der Gipfel vom Nussgipfel: Der Kontrolleur (!) soll Spielfiguren verteilen. Genau, die SBB soll auch noch (Plastik-)Spielzeug, das nachher rumliegt / weggeworfen wird, unter die Leute bringen. Wie bei McDonald’s.

      Gruss, Bünzli-Susi

      • 13 sagt:

        Und was ist um Gottes Willen so schlimm daran, wenn die Kinder wandern? Bei uns gibt es im Zug folgende Regeln: keine Passagiere ansprechen, die nicht von sich aus ein Gespräch beginnen, nicht mit den Schuhen auf die Sitze, kein herumrennnen und kein herumschreien. Aber herumlaufen dürfen sie. Warum auch nicht, es ist ja gesünder als sitzen und wer sich daran stört, dass Kinder anwesend sind und man sie tatsächlich sieht, der sollte nicht Zugfahren. Übrigens: auf ein Stückchen Schokolade (oder Darvida) von einem Rentner folgt bei uns ein Lächeln und ein „Danke, das ist aber nett von Ihnen.“.

      • Susi sagt:

        @13: Schön, wenn Ihre Kinder Regeln kennen und sich auch daran halten. Als Pendlerin verbringe ich monatlich etwa 40 Stunden im Zug und mache leider andere Erfahrungen, habe mich nach 15 Jahren aber auch daran gewöhnt.

        Zu Ihrem zweitletzten Satz, den finde ich ziemlich anmassend; ich glaube, das Recht, sich an etwas zu stören, darf man niemandem absprechen. Die Frage ist doch mehr, wie jemand auf die Störung reagiert.

      • @13

        Folgen Ihre Kinder? Ich finde Ihre Regeln sehr passend und zeigen einen guten Erziehungsstil.

        Das Aufgabe ist, dass man Kinder nicht erst im Zug oder im Restaurant erziehen kann. Man muss es zuhause tun.

        Man nennt das gute Kinderstube.

      • Ja gut, wenn ich schon fett schreibe, dann wenigstens richtig::

        Die Aufgabe ist, dass man Kinder nicht erst im Zug oder im Restaurant erziehen kann. Man muss es zuhause tun.

        Wer im übrigen meint, er könne seine Kinder an die Krippe und den Kindergarten abtreten, muss sich hinterher nicht wundern, wenn er zum Fussabtreter für ungezogene Goofen wird.

      • Susi sagt:

        Manometer, Herr Brechbühl, bitte jetzt nicht mit Krippen-Bashing beginnen. Sie sind ja echt der noch schlimmere Bünzli als ich.

        Soweit ich weiss, gehen 13s Kinder auch mal in die Krippe und sind trotzdem gut erzogen.

      • Franz Vontobel sagt:

        Als Pendlerin verbringe ich monatlich etwa 40 Stunden im Zug und mache leider andere Erfahrungen, habe mich nach 15 Jahren aber auch daran gewöhnt.

        Wobei sie da allerdings wohl eher nicht kleinen Kindern mit Eltern begegnen, sondern eher Teenies auf dem Schul-/Arbeitsweg. Und die sind natürlich meist a pain in the a**, besonders wenn sie im Rudel auftreten: Grossspurig, laut und doof!

      • ka sagt:

        @Brechbühl: meine Kinder haben in der Krippe gelernt, dass man nicht mit den Schuhen auf die Polster steigt. Und Danke sagen, warten bis man an der Reihe ist und teilen, haben sie auch in der Krippe gelernt 🙂

      • Susi sagt:

        Und P.S. Meine Tochter verbrachte ab dem Alter von 4 Monaten einen Tag in der Krippe und geht jetzt in den Hort. Das heisst nicht, dass ich deshalb die Erziehung auslagere. Ich lasse sie auf jeden Fall niemals im Zug „herumwandern“, sondern habe immer etwas (Analoges, nicht Digitales) dabei, mit dem sie sich am Platz beschäftigen kann. Bewegung kriegt sie wieder, wenn wir aus dem Zug ausgestiegen sind. Das hielt ich auch so, als sie noch ein Kleinkind war.

      • Susi sagt:

        Haha, Franz, ja, die Teenies mit der lauten Musik und den Bierdosen!

        Also, eigentlich sind es schon eher die Kinder, die nerven. Bzw. deren Eltern, die erlauben, dass sie herumrennen, herumklettern, herumschreien… Die Kinder selbst können ja nichts dafür.

      • Franz Vontobel sagt:

        Susi: In den Morgen- und Feierabendzügen..? Ah, ich vergass! Sie sind ja Lehererin, da beginnt der Tag etwas später und hört dafür ein wenig früher auf…

        Naa, just kidding,.. 😉

      • Carolina sagt:

        Du lieber Himmel: für jeden eine eigene Nervensäge! Ich nerve mich nicht über Kinder (im Gegenteil, dürfen auch ruhig herumwandern und laut sein, oft sind Züge ja wie fahrende Särge) oder Teenies (sind wirklich nur die wenigsten, die sich daneben benehmen, die Horden, mit denen ich täglich gegen 14.00 fahre, sind meistens völlig ok), sondern mein pet hate sind Rentner, die irgendwie das Gefühl haben, sie hätten Anrecht auf zwei Plätze (einen für den Rucksack und die Walking-Stöcke, einen für sie selbst), generell eine Missbilligungsaura verteilen (siehe Brechbühl) oder im Rudel auftreten, weil

      • Carolina sagt:

        /2 sie auf dem Weg zum Wandern an den Bodensee sind. Da ist mir jeder Rentner, der mit meinem Kind freundlich und lieb umgeht, eine Freude (sind übrigens auch die meisten, auch wenn ich es ungern zugebe). Kaum sind wir einer Gruppe entwachsen, nerven wir uns ob der – interessant, oder?

        Brunhild: 🙂

      • Susi sagt:

        @Franz: Im Morgenzug um 6h ist es natürlich total friedlich. Und im Feierabendzug manchmal echt die Hölle. Ich geb noch einen drauf: Ich habe mit Kinderwagen den Stossverkehr nach Möglichkeit vermieden, Gutbürgerin, die ich bin.

      • Susi sagt:

        @Franz, zum anderen Thema: Ich glaube, der Grund, warum ich mich ab den lauten Teenies weniger nerve: Die sind ja allein unterwegs und in einer Entwicklungsphase, wo sie halt so ticken. Aber die Kinder haben in aller Regel erwachsene Begleitpersonen dabei.
        Einmal war eine Kindergartenklasse im Zug und die Kinder waren ausser Rand und Band, rannten herum, rempelten die Reisenden dabei an, schwangen sich an den Stangen herum, verprügelten einander auf dem Boden liegend. Ein Reisender reklamierte und die Kindergärtnerin erwiderte: „Äs sind halt Chind!“

      • 13 sagt:

        @ Herr Brechbühl
        Ja, meine (Krippen-) kinder halten sich an die Regeln (das Folgen mag ich als moderne Erziehungsverweigerin nicht so;-)). Warum? V.a. weil sie gelernt haben auf andere Rücksicht zu nehmen, da wir ja umgekehrt auch auf sie (und ihren Bewegungsdrang) Rücksicht nehmen. Aber würden sie es nicht tun, müssten sie sitzen bleiben, weil man eben die Freiheit nur soweit ausüben darf, bis niemand erheblich gestört wird. Wäre dann auch nachvollziehbar.

      • 13 sagt:

        @ Susi
        Ich will niemanden was absprechen. Aber wann liegt es am „Störenden“ und was an demjenigen, der sich gestört fühlt? Ich habe mal einen Winter in einem Skigebiet gearbeitet und bin gependelt. Glauben Sie mir, das allerletzte was ich abends müde gebrauchen konnte, war das laute Skischuh-Gepolter und die Menschenmassen mit dem vielen Gepäck. Aber das ist doch nicht die Schuld der Skifahrer. Sie müssen auch nichts ändern, sondern es ist eben mein Problem. Wäre es mir zuviel geworden, hätte ich halt eben versuchen müssen, den Arbeitsweg anders zu lösen.

      • Susi sagt:

        @13: Mein Punkt ist ein anderer, das sage ich ja auch oben, wo ich über laute Teenies rede. Ich finde störend, was unnötig ist. Trägt man Skischuhe, kann man sich leider nicht geräuschlos vorwärts bewegen. Ist man aber mit Kindern unterwegs, dann ist es durchaus möglich, dass sich diese so verhalten, dass es andere nicht stört. Und das ist der grosse Unterschied. Die Haltung „dann müssen halt die Pendler ihren Arbeitsweg anders gestalten, wenn sie sich ab den lärmenden Kindern stören“ entspricht etwa dem, was ich über die Nabel-der-Welt-Eltern geschrieben haben. Viele Pendler haben keine Wahl.

      • Susi sagt:

        Und P.S.: Ich störe mich nicht ab Kindern, die ein wenig im Zug herumgehen (auch wenn ich das meiner Tochter nicht erlaube). Aber leider bleibt’s dann halt meistens nicht dabei.

      • @13

        Sie verwechseln politische korrekte, schwülstig pädagogomane Redeweise mit Lebenswirklichkeit. Sie erziehen nicht, aber geben ihren Kindern Regeln vor. Ihre Kinder folgen nicht, aber sie befolgen die Regeln.

        Tschuldigung, warten Sie einfach ab, bis die pubertieren und Ihnen dann jedes Wort dreimal im Mund umdrehen. Dann müssen Sie nämlich anfangen mit Klartextreden.

      • Carolina sagt:

        Susi, das würde ja in der Konsequenz bedeuten (etwas überspitzt), dass die öv- und auch z.B. Einkaufszeiten reglementiert werden: dass Mütter mit Kindern gefälligst nicht dann durch den Laden ‚toben‘, wenn abends die Arbeitnehmer noch schnell einkaufen oder mittags die Lehrlinge und Handwerker; dass morgens im Berufsverkehr kein ‚artfremder‘ Lärm ausser Zeitungsrascheln und Handyklingeln (!) gemacht werden darf. Ich bin für Durchmischung, damit wir alle unsere Anspruchshaltung mal ein wenig runterschrauben! Tobende Schulklassen und vandalisierende Teenies ausgenommen!

      • Susi sagt:

        @Carolina: Ja, die Rentner sind manchmal auch ganz früh morgens im Zug und man muss aufpassen, dass sie einem beim Rucksack-Abziehen nicht den Walking-Stock ins Aug stecken.

        Ich mag Züge, die wie fahrende Särge sind, da kann ich nämlich in aller Ruhe meine Horror-Serien streamen und muss nicht Angst haben, dass ein Kind durch einen Blick auf meinen Bildschirm traumatisiert wird.

      • Susi sagt:

        @Carolina: Ehrlich gesagt hielt ich mich schon ein bisschen an das, was Sie sagen. Wenn es nicht unbedingt nötig war, dann blockierte ich keinen Platz mit meinem Kinderwagen, wenn die ÖV eh schon pumpenvoll waren. Oder nahm später das Kind auf den Schoss. Immerhin fahren Kinder(-wagen) gratis, da fand ich, dass ich schon etwas Rücksicht nehmen kann. Aber ja, ich stehe damit offenbar recht auf verlorenem Posten. 🙂

      • Carolina sagt:

        Haha, Sie schauen x-rated Horrorzeugs im Morgenzug? So jemand ist mir noch nie aufgefallen! Ich hasse diese Friedhofsruhe am morgen – so ein wenig Splatter, Splash und gellende Schreie sind immerhin etwas. Lieber wären mir aber Leute, die zwar Kinder’lärm‘ nicht vertragen, aber dafür Handyklingeln und total blöde Gespräche an demselben für absolut normal halten……

      • Carolina sagt:

        Susi, ich bin ganz sicher nicht der Meinung, dass Kinder alles dürfen, dass wir alle rücksichtslos nehmen, was wir kriegen können. Gehört tatsächlich auch dazu, dass wir alle die Bedürfnisse der anderen respektieren lernen – und dazu ist das Biotop öffentlicher Verkehr gut geeignet. Was mir aber immer öfter auffällt (und weil ich halt in der Stadt ZH mit meinen Kindern herumgesprungen bin), ist diese Unleidlichkeit, die viele Menschen schon dem allernormalsten Kleinkinder’lärm‘ entgegenbringen, geräuschvolles Spielen kann man ganz vergessen. Das gehört auf den Spielplatz und auch da gibt es

      • Susi sagt:

        @Carolina: Hui, ich schaue immer mit Kopfhörern und vergewissere mich mehrmals, dass der Ton nicht hörbar ist. Und den Bildschirm drehe ich so, dass ihn möglichst niemand sehen kann. Kürzlich kam der Kontrolleur und ich musste das Bild einfrieren an einer Stelle, wo ein blutverschmierter Zombie mit aufgerissenem Mund und Gewebsfetzen an den Händen durch ein Gitter greift, während ich nach dem Portemonnaie suchte. Kam glaub nicht sooo gut an beim Kontrolleur. (Und ich liess mir nicht anmerken, dass ich peinlich berührt war.)

      • Carolina sagt:

        /2 genau einzuhaltende Zeiten. Oft genug (auch bei uns auf dem Dorf) sind es ältere Leute, die, nachdem ihre Kinder mal aus dem Haus sind, anscheinend meinen, sie hätten das Recht auf vorgezogene Sargruhe. Das ärgert mich kollossal. Es muss doch möglich sein, spielende und Lärm machende Kinder anders zu betrachten als Flugzeug-, Auto- und Verkehrlärm – aber dieselben Leute beschweren sich darüber nicht. Sorry, aber das ist eines meiner Steckenpferde, deswegen flippe ich etwas 😉

      • Carolina sagt:

        Hihi, Susi, ich wette, Sie sind auf Ihrer Strecke als Splatter-Susi bekannt, wissen es aber nicht 😉

      • Susi sagt:

        @Caro: „Was mir aber immer öfter auffällt [].., ist diese Unleidlichkeit, die viele Menschen schon dem allernormalsten Kleinkinder’lärm’ entgegenbringen“
        Ja, das hat was. Ich war auch mal mit meiner Tochter im Zug unterwegs und sie plapperte in normaler Gesprächslautstärke vor sich hin. Da sagte ein aussteigender Hippster beim Vorbeigehen zu mir (zu MIR, der Mit-Kinder-im-ÖV-Streberin!!): „Äs nervt!“ und ging, ohne mir eine Reaktion (Mittelfinger zeigen, oder so) zu erlauben, weiter. Ist mir schon recht eingefahren.

        Splatter-Susi gefällt mir 🙂

      • 13 sagt:

        @ Susi
        Von lärmenden Kindern habe ich nichts geschrieben. Meine spielen zu 99% Kontrolleur. D.h. eines läuft ein paar Sitze weiter, kommt dann zu unserem Abteil, bittet um die Fahrkarten. Das andere zeigt seine vor und dann wird gewechselt. Ich zeige meinen Kindern durchaus, dass man auf andere Rücksicht nehmen muss und doch ist die Frage: wie weit geht das und wo darf ich mich halt „normal“ benehmen auch auf die Gefahr hin, jemanden zu stören. Darf ich im Zug telefonieren? Oder mit jemandem sprechen? Darf ich etwas essen? etc. All das könnte jemanden stören, aber ich bin ja auch noch da.

      • 13 sagt:

        @ Herr Brechbühl
        Genau das ist der Punkt: ich gebe selten bis nie Regeln vor, sondern erarbeite diese mit den Kindern. Zusammen, d.h. klar nicht, dass die Kinder entscheiden. Dann werden sie auch besser eigehalten. Ist manchmal mühsam und führt zu Diskussionen. Nicht erst im Teenageralter. Gerade meine Tochter konnte mir schon mit 3 Jahren einen rhetorisch beeindruckenden Vortrag darüber halten, warum sie nun nicht ins Bett kann. Braucht Nerven, aber ich glaube daran, dass es der richtige Weg ist. Bis heute funktioniert es gut und dass sie unerzogen wären, hätte ich bisher selten gehört.

      • Josef sagt:

        In Deutschland bringt der Schaffner den Fahrgästen der 1. Klasse auch Speisen und Getränke an den Platz. Muss man dann zwar gleich bezahlen, aber diesen Service im ICE habe ich in der Schweiz noch nie erlebt. Hier verhalten sich die Kontrolleure tatsächlich wie Blockwarte in den KZ, welche nur darauf warten, endlich ihre Autorität unter Beweis zu stellen und Fahrgäste (die ihren Lohn zahlen) zusammenzustauchen. Der freundliche „Zugbegleiter“ ist irgendwie verloren gegangen, wie generell der Servicegedanke (Billetkauf/Upgrade im Zug etc.)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Josef:

        „Der freundliche “Zugbegleiter” ist irgendwie verloren gegangen, wie generell der Servicegedanke
        (Billetkauf/Upgrade im Zug etc.)“

        bringen Sie Verständnis dafür auf, irgendwoher muss das Geld ja schliesslich kommen welches für die Gehalts-Upgrade der obersten Etage benötigt ist, da springt dann eben der freundliche Zugbegleiter über die Klinge und wird runtergeschrumpft auf Menschen welche ihren Beruf zwar lieben würden, aber dank der tollen Rahmenbedingungen am Ausleben dieser Hingabe gehindert werden.

      • Stranger sagt:

        Gell, Susi, Carolina ist heute kreativ. „Missbilligungsaura“ werde ich vielleicht sogar in meinen Wortschatz einverleiben.

      • Sportpapi sagt:

        @Josef: Dafür fühlt sich das deutsche Speisewagenpersonal in einem Deutschen Zug auf Schweizer Geleisen nicht in der Lage, Euros als Bezahlung entgegenzunehmen, obwohl sämtliche Produkte in Euros angeschrieben sind. Man müsste dann die Kasse umstellen…
        Ehrlich gesagt kann ich die Klagen über den schlechten Service in der Schweiz langsam nicht mehr hören. Ich erlebe durchaus sehr freundliche Menschen, die ihren nicht immer einfachen Job gern machen.

      • Sportpapi sagt:

        Hm, Susi und 13, wir hatten das ja schon einmal. Aber ich gratuliere einmal mehr zu euren wohlgeratenen Kindern. Ob vielleicht auch etwas Glück dabei ist? Ich hatte jedenfalls durchaus schon die Situation, dass meine Bande (vor allem der mittlere) kaum zu bändigen war, und jedes sie an den Platz zwingen unweigerlich mit grösstem Lärm und Gezappel verbunden war – wir sind deswegen auch schon mal ausgestiegen, irgendwo unterwegs. In Spielwagen stellte sich das Problem nicht.

      • Susi sagt:

        @SP: „Ob vielleicht auch etwas Glück dabei ist?“ Vielleicht, wer weiss. Ich bin aber noch oft mit Kindern im Zug unterwegs, auch mit fremden, auch mit Jungs, und erlebe sowas nie, selbst bei Fahrten, die länger als eine halbe Stunde dauern. Schwierig wurde es mit meiner Tochter ein Mal, als ein anderes Mädchen in ihrem Alter (damals 4jährig) im Zug umherrannte, kletterte, rumturnte. Da wollte sie natürlich auch. Da das Abteil sonst praktisch leer war, machte ich da eine Ausnahme.

      • 13 sagt:

        @ Sp
        Bestimmt, ist auch etwas Glück dabei. Das wird man nie wissen. Und ja, meine haben sich im Zug auch schon unmöglich benommen, wo ich einfach gehofft habe, dass die anderen Leute wenigstens bemerken, dass ich wirklich mein möglichstes tue, um sie zu bändigen, ist allerdings die Ausnahme. Meine Erfahrung, und darauf wollte ich hinaus, ist einfach die: gib ihnen etwas mehr Bewegungsfreiheit mit Auflagen, unter welchen sie diese behalten können und es klappt besser als nur mit Verboten. Ich finde auch herumlaufende Kinder weniger nervig, als wenn sie auf dem Platz sitzen müssen und zappeln.

  • adam gretener sagt:

    Coitus interruptus. Der Artikel liest sich wie ein Vorwort. Und dann kommt nichts.

    • Gerd Fröbe sagt:

      Sehe ich auch so. Der Autor kann gerne das nächste Mal etwas zur Reinigung mitnehmen, den Dreck machen ja die Kunden. Ich bin froh, dass es diese Wagen gibt.

    • Maja Müller sagt:

      Ging mir auch so – dachte nach dem Bild aus den 80ern kommt noch ein bisschen „früher war alles besser“ 😀

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