Ein Loblied auf die Erziehung in der Schweiz

Das erste Sackmesser: «Nur acht Schnitte in einer Woche», schreibt der Fotograf dazu. Foto: Broterham (Flickr)

Das erste Sackmesser: «Nur acht Schnitte in einer Woche» steht im Kommentar zum Bild auf Flickr. Foto: Broterham (Flickr)

Sie beschäftigen sich mit Sägen, richtigen Sägen! Und Taschenmessern! Drei- bis vierjährige Kinder halten sie in ihren Händen, um Holz zu bearbeiten. «Das geben Spielgruppenleiterinnen den Kindern», schreibt die US-Journalistin Suzanne Lucas in einem Artikel auf CBS News. Sie staunt nicht schlecht, denn in ihrer Heimat hätte das – im Minimum – eine Entlassung zur Folge. Die Lehrerin hätte zudem eine Klage am Hals.

Doch das geschieht nicht in den USA, sondern in der Schweiz. «Dort glaubt man, dass Kleinkinder in der Lage sind, mit Sägen umzugehen», schreibt Lucas. «Und dort raten Kindergartenlehrerinnen den Eltern, ihre Kinder alleine zur Schule gehen zu lassen.» Die Kinder seien stolz, wenn sie selbstständig den Schulweg meistern. Das habe die Kindergartenlehrerin von Münchenstein BL an einem Elternabend gesagt. Suzanne Lucas selbst wohnt in Münchenstein und ihr vierjähriges Kind besucht im Ort den Waldkindergarten.

Die Journalistin publizierte den betreffenden Artikel vor zwei Jahren, doch im Netz findet er noch immer grosse Beachtung. Ich wurde diese Woche auf ihn aufmerksam, weil zwei englischsprachige Bekannte den Artikel auf Facebook verlinkten. Die Frauen hatten einige Zeit in der Schweiz gelebt und lobten Lucas‘ Text in den höchsten Tönen. «Unbedingt lesen», empfahl die eine Bekannte. «Wie recht sie hat», schrieb die andere.

Im Artikel erzählt Lucas von ihren Sorgen, die sie als Amerikanerin in der Schweiz beim Eintritt ihres Sohnes in den Waldkindergarten durchlebte. Sie sieht die kleinen Kinder allesamt am Boden sitzen, mit Sägen und Taschenmessern bewaffnet, und malt sich die wildesten Horrorszenarien aus. Doch sie will sich keine Blösse geben und fragt deshalb die Lehrerin betont beiläufig, wie bei einem Unfall denn ein allfälliges Notfallszenario aussehe. Die Lehrerin sagt bloss: «Ich bin Waldkindergartenlehrerin seit 10 Jahren. Kein einziges Mal musste ich wegen einer Verletzung die Eltern kontaktieren.»

Die Journalistin beschreibt die Eigenart eines Waldkindergartens («Die Kinder gehen dort raus bei jedem Wetter») und den Umgang mit einem Schnitt im Finger («Ein Pflaster drauf, das wars. Kein Unfallprotokoll, keine Tetanus-Impfung beim Arzt. Ja, der Vorfall erscheint den Betreuern nicht mal erwähnenswert.») Dann stellt sie die etwas polemische Frage, ob solche Kinder – also Schweizer Kinder, die schon früh mit Messern umgehen können und alleine zur Schule laufen – besser auf das Leben vorbereitet seien als jene Kinder, die konstant in Watte gepackt sind.

Lucas beantwortet die Frage gleich selbst mit einem bestimmten Ja. Mehr noch: Sie ist der Meinung, überbehütete amerikanische Kinder würden im Gegensatz zu Schweizer Kindern den Sprung in die Erwachsenenwelt nicht richtig schaffen. Ihnen fehle die nötige Selbstständigkeit – weil man ihnen als Kind viel zu wenig zugetraut habe. Die Folge? Ihre Mütter müssten für ihre erwachsenen Kinder beim Arbeitgeber anrufen. Und die verhätschelten Bubis erwarteten von der Firma schon fast eine Urkunde, wenn sie pünktlich zur Arbeit auftauchten.

Den eigenständigen Kindern dagegen gehöre die Welt. «Denn sie erfahren am eigenen Leib, was Risk Management bedeutet», schreibt Lucas. «Sie kennen die Konsequenzen ihrer Entscheidungen und ihres Handelns.» Ihr Sohn werde deshalb bei einer Rückkehr in die USA irgendwann besser auf eine Führungsrolle vorbereitet sein als die Kinder dort. Er werde der Boss von ihnen werden – «wenn er sich derweil nicht mit einer Säge die Hand absägt».

Was ist Ihre Meinung? Wie viel Freiraum brauchen Kinder? Und wie sehr sollen Eltern ihre Kinder behüten?

76 Kommentare zu «Ein Loblied auf die Erziehung in der Schweiz»

  • ina müller sagt:

    Hihi…Das erinnert mich an einen Film von Jamie Oliver, den ich letzthin gesehen habe (über Ernährnung an US-Schulen, übrigens sehr empfehlenswert), wo es ein RIESEN Proteststurm gab, als Oliver den Kids (Keine Kindergärtner, sondern so ca. 10Jährigen) beibringen wollte, mit RICHTIGEN Gabeln und Messern zu essen: Wird dort als ungemein gefährlich angesehen! Aber jeder hat ne Knarre im Sack, haha.

    Leider greift die „in-Watte-Packen“-Erziehung aber auch hierzulande immer mehr um sich, v.a. auf dem Schulweg…

  • Sackmesser sagt:

    Danke für den tollen Beitrag! Ich finde es auch ganz wichtig das Kinder schon früh den Umgang mit einem Messer kennenlernen, wie sollen sie sonst jemals wahrnehmen das damit nicht zu spassen ist? Mein Sohn hat zu seinem letzten Geburtstags auch sein erstes Sackmesser von meinem Mann und mir bekommen und es ist seither noch nicht passiert. Natürlich muss man aufpassen und dem Kind die Gefahren erklären, aber letzten Endes sollte das Kind doch einfach aus dem Umgang mit dem Messer lernen.

  • Karin sagt:

    Aaalso erstens zeigt der Artikel nur einen Tei der ‚Amis‘ auf, denn in den grossen Städten kann es sinnvoll sein das Kleinkind zur Schule zu fahren, da die Umgebung viel gefährlicher und die Wege zum Teil lange sind. Und zweitens gibt es auch in der ch sehr viele Frauen, die ihre Kinder überbemuttern. Kinder die welche auf dem Spielplatz nie hochklettern dürfen, da Mami angst hat dass der Kleine runterfällt werden wohl auch nicht ausreichend positiv verstárkt…

  • Jana sagt:

    ich war mit 10 in einem WWF-Indianerlager, und natürlich hatte ich mein Sackmesser dabei. Es war toll. Natürlich habe ich mir auch böse in den Finger geschnitten, die Leiter(innen) waren ausser sich, und wollten mich schon zu einem Arzt bringen, haben gemeint, dass man das nähen müsse. Ich hab gefragt, ob sie nicht einfach Steri-Strips dabei hätten, da das ja auch ginge, wenn man es richtig verbindet. Die waren echt baff, und zum Arzt musste ich auch nicht (auch wenn ich gerne damit angegeben hätte, dass ich mit ein paar Stichen genäht werden musste…).

  • Waser sagt:

    Auch in Schweizer Spielgruppen fahren die Kinder mit Helm auf dem Bobbycar… leider

  • Manni Mann sagt:

    @irgendwer – klar sind wir besser – punkto Lebensstandard belegen wir Spitzenplätze und jeder der im Ausland gelebt hat, weiss dass die Schweiz in vielen Punkten ein Phänomen ist – obwohl es auf viele Jammeri gibt, die das alles nicht zu schätzen wissen

    @alle
    unsere Freunde in D und A sind jedesmal erstaunt, dass unsere Kinder allein in KiGa und Schule gehen. Dort ist das sogar VERBOTEN man muss die Kleinen auf dem Weg begleiten!! (mindestens im KiGa – evt. sogar noch in 1-2 Klasse)

    • Muttis Liebling sagt:

      Lebensstandard ist das einzige, was CH zu bieten hat, aber man hinterfragt es besser nicht. Da kommt viel Schlamm hoch.
      Ihre Freunde in D sind wahrscheinlich süddeutsch angesiedelt, die halten wir Berliner nicht viel von. Meine Enkeltochter, 4 Jahre, fährt inzwischen auch Strassenbahn allein. Die kennt sich in der Grossstadt aus, von Geburt an Die Mutter mit zur Freundin zu nehmen, ist ihr peinlich. Ein Smartphone hat sie nicht dabei, bekommt sie auch nicht in absehbarer Zeit,die findet auch so zurück und passieren wird ihr nichts jenseits der normalen Risikoschwelle. Risiko ist immer.

      • Manni Mann sagt:

        …. obwohl es viele Jammeri gibt“ sagte ich doch

        Etwas peinlich einfach, wenn so ein Jammeri dann aus dem Ausland kommt, wo es viel, viel besser ist, als bei uns.
        Da fragt man sich dann, warum der sich so ein Martyrium überhaupt antut: in der Schweiz leben, in der die Politik, die Menschen, die Gesellschaft, die Eltern, die Kinder alle sooooo schlimm sind
        Ich würde nie in einem Land leben, von dem ich finde, es sei so viel schlechter als das, wo ich herkomme.
        Können Sie uns das mal erkären ML? Warum sie überhaupt hier leben, wenn sie doch so viel besseres kennen?

      • Martin Frey sagt:

        „Ihre Freunde in D sind wahrscheinlich süddeutsch angesiedelt, die halten wir Berliner nicht viel von. “ wahrscheinlich gäbe es Berlin in seiner heutigen Form und Verfassung ohne die Süddeutschen gar nicht mehr. Aber als gewiefter Provokateur wissen Sie das natürlich, ML.

      • Manni Mann sagt:

        Na warten sie nur mal, bis wir Berliner kennenlernen, die sich nicht nach MLs Vorgaben verhalten. Dann wird er uns sagen, dass die aus dem falschen Quartier kommen, von denen die übrigen nicht viel halten. Und so würde das immer weitergehen, bis er letztendlich den einzig intelligenten Menschenschlag bei seiner Person und deren Nachkommen definieren würde.
        Er ist einfach geradezu köstlich unterhaltsam. Vor allem wenn man bedenkt, dass er seine Aussagen ernstnimmt und sie nicht als Satire seiner Selbst versteht.

  • Hermann sagt:

    Suzanne Lucas: Er/sie hat sich mit 4 nicht mit dem Sackmesser geschnitten, er muss CEO Qualitäten haben. Schon eher etwas einfach, nicht? Lesen sie ihren Artikel, er ist echt peinlich.

  • Susi sagt:

    Ich hatte zuerst auch Bedenken, als meine Tochter mit 4 in der Waldspielgruppe ein Messer bekam, sie hat sich aber noch nie geschnitten. Kürzlich durfte sie mit einer Akku-Bohrmaschine Schrauben ins Holz treiben, auch da war ich etwas angespannt, aber solche Dinge machen Kindern Spass.

    Der Artikel gefällt mir recht gut, leider macht der letzte Abschnitt, wo einem Kind bereits eine Boss-Funktion vorausgesagt wird, so ziemlich alles wieder kaputt. (Ausser er ist ironisch gemeint und ich tscheggs wieder mal nicht.)

  • markus müller sagt:

    in der schweiz wars aber auch schon lässiger ein kind zu sein. ich merkte das als ich bemerkte dass kindergärtler heut mit einem bundesordner einrücken müssen. und die eltern würden, wenn sie könnten, sämtliche lehrer verklagen. zum glück können sie nicht, so wie in amerika. es ist aber auch nicht der fall dass ein kind später eine führungsrolle übernehmen könnte nur weil es im waldkindergarten ein sackmesser in der hand hatte. in amerika hat es dafür mit 15 eine automatikwaffe. das angst-thema ist jedoch ein wichtiges weil der angst tatsächlich zuviel raum gelassen wird.

    • Franziska sagt:

      Die Angst ist tatsächlich ein Thema und wird von den Medien eher aufgebauscht. Mein Mann und ich müssen immer wieder feststellen wie schnell wir doch manipulierbar sind. Wenn nur zwei Mütter auf dem Spielplatz ein Spielzeug als Gefährlich einstufen brauchen wir, als Eltern, viel Mut dies nicht auch gleich zu tun und unseren Kindern zu erklären warum sie dürfen und andere nicht. Das heisst jedoch auch, danach die Verantwortung zu übernehmen falls etwas passieren würde und sich als „vermeintliche“ Rabeneltern hinzustellen. Kinder haben bedeutet viel Selbstreflektion und differenziertes Denken.

      • markus müller sagt:

        ich weiss ja nicht welche medien sie konsumieren, aber wenn ihnen medien angst machen, dann sind es wohl die falschen medien. zudem sollten sie so selbstständig denkend bleiben um nicht fremde ängste zu ihren eigenen zu machen.

  • irgendwer sagt:

    ach ja, und enn schon die drei- bis vierjährigen mit dem messer in dr tasche rumlaufen, kriegt man dann auch ab 18 ein sturmgewehr für zu hause mit, wegen der verantwortung und der erfolgserlebnisse.

    • 13 sagt:

      Ja. Und damit es keinen Aufschrei gibt, verpasst man ihnen dazu eine Uniform und nennt es Rekrutenschule anstatt Waldspielgruppe.

      • Martin Frey sagt:

        … und dazwischen gibt’s die Pfadi damit der Uebergang möglichst fliessend ist.

      • 13 sagt:

        @ MF
        😀

        Gilt allerdings nicht für unsere Abteilung und unsere Zeit:
        Da wurde die Pfadi noch von aktiven GSOA-Mitgliedern geleitet und wurde sowieso in erster Linie dazu genutzt, um für die linksalternative (um das Wort radikal zu vermeiden) Reithallen-Fraktion Nachwuchs zu besorgen. Demos waren fats schon Teil der gemeinsamen Aktivitäten. Wer da ein paar Jahre blieb, war zu beeinflusst, um sich für die RS verpflichten zu lassen.
        Das waren noch Zeiten;-)

      • Sportpapi sagt:

        Ja, immer die gleiche klischeehafte Geschichte. Zu meiner Zeit mussten wir einerseits dafür sorgen, dass die einen Leiter nicht in Kampfstiefeln und Vierfruchthosen an die Übungen kamen. Andererseits dass die anderen das Uniformhemd einigermassen anständig trugen. Gut bürgerliche Typen und äusserst alternative, und alle verstanden sich eingermassen. So sollte es doch sein, in einem Verein, oder? Ich habe dafür während der RS eine Woche frei erhalten, weil ich in der Zeit einen J+S-Kurs leitete. War auch toll…

      • 13 sagt:

        Ja, SP. So sollte es sein. Ich kann Ihnen nicht sagen, ob es bei uns wirklich auch einen bürgerlichen Teil gab, ich könnte mich daran nicht erinnern, verhielt sich wohl sehr still und irgendwie reichte die politische Gesinnung der Leiter von Mitte links bis Links aussen. Das Uniformhemd wurde sodann auch abgeschafft, zu enger Zusammenhang mit dem Militär und damit nicht GSOA-verträglich. Ich bin auch über 10 Jahre später gespaltener Ansicht., ob das richtig war.

      • Sportpapi sagt:

        @13: Sehen Sie, und wir kämpften darum, dass das Uniformhemd, wenn schon nicht in der Hose, so doch zumindest geschlossen getragen werden sollte. Und wer kein Hemd anhatte, wurde heimgeschickt, auch als Leiter. Ich erinnere mich aber auch an einige Diskussionen auf Korps-Ebene, wo sehr unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallten.
        Die meisten waren allerdings sowieso eher apolitisch. Es ging mehr um Lebensstil, Kleidung. Und aus unserer Sicht (1. Stufe) um den Effekt gegen aussen, die Darstellung im Dorf, bei den Eltern.

  • irgendwer sagt:

    wieder so ein artikel, in dem scheizer sich per adoptierter aussenmeinung, so verkrüppelt und unfundiert sie auch sei, einreden, was besonderes und bessr zu sein als andere.

  • Heidi K. sagt:

    Wir haben in Manhattan an der Upper West Side gewohnt und da sind wir nicht in den Genuss guter Schulen gekommen. Viele unserer Freunde sind dann nach Scarsdale oder in einen anderen eleganten Suburb gezogen, wo sie für viel Geld ein Eigenheim gekauft haben und von den sehr guten öffentlichen Schulen profitieren konnten.
    Nach unserer Rückkehr in die Schweiz schicken wir jetzt unsere Kids in eine Privatschule (bilingual), das eher unseren Bedürfnissen entspricht als die öffentliche, die nur deutschlastig ist.

    • markus müller sagt:

      mein tipp für eine erfolgreiche jugend: ein bisschen sport, ein bisschen pfadfinder, ein bisschen computer, ein bisschen draussen spielen und kein bisschen handy.

      • elena sagt:

        Eine erfolgreiche Jugend ohne Handy: Ihr Jahrgang würde mich interessieren. Dafür ein bisschen Pfadi und überhaupt von allem ein bisschen – das soll erfolgreich sein? Dann doch lieber eine erfolglose Jugend. Oder wenigstens ein bisschen erfolglos.

      • markus müller sagt:

        ja liebe elena, sie mögen es nicht glauben und es mag unwarscheinlich klingen, aber ich würde meinem kind nie ein handy geben. sagen wir frühestens ab 15/16 jahren. wenn sie das verstehen, dann werden sie wohl dieselbe entscheidung treffen. falls nicht werde ichs ihnen nicht erklären weil sie es sowieso nicht verstehen würden.

      • Muttis Liebling sagt:

        Ist ja rührend @müller. Mein Tipp wäre 1. Lernen, 2. Lernen, 3. Lernen.

  • Heidi K. sagt:

    Zudem lässt sich noch sagen, dass die öffentlichen Spielplätze einfach grandios sind und auch im Alltag sind die Amis enorm hiflsbereit, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Leider ist das Einschulen schwierig, weil nur für Geld wirklich gute Schulen und Betreung zur Verfügung stehen. Das ist in der Schweiz besser. Aber es wäre gut, wenn die Schweizer etwas mehr Herz für die Kinder aufbringen könnten und den Hedonismus ein wenig ablegen könnten.

    • Hermann sagt:

      Stimmt nicht genau. US Schulen werden weitgehend von der sog. property tax bezahlt, also derjenigen Steuer, welche die Hausbesitzer bezahlen. Diese ist ca. 1% des Wertes des Hauses pro Jahr. Das bewirkt nun, dass arme Viertel wenig Geld für Schulen haben, reichere aber genug. Wir wohnen in einem guten Viertel im Silicon Valley, wo die öffentlichen Schule exzellent sind. Es wohnen auch viele Schweizer hier, die sich nicht nach Schweizer Schulen sehnen. Auch Zürich hat den Zueriberg und den Kreis Cheib.

    • Bieler sagt:

      Auch in der CH ist die Kinderbetreuung sehr teuer, sicher teurer als in den US, wenn Die Betreuung inkl. Mittagstisch sein soll. Je weiter man aufs Land fährt, hat es zwar weniger Menschen, dafür mehr SUV. Betreuungsplätze für Kinder sind da eine Fehlanzeige. Wenn es um die Verbesserung der Schulen geht, will keiner dafür etwas zahlen. Die US haben einfach ein Verteilungsproblem und ein jeder-schaut-für-sich Problem. Ist nicht so weit entfernt von der Schweizer Realität.

  • Heidi K. sagt:

    Unser Ältester ist in den USA geboren, wo wir 5 Jahre gelebt haben. Es war eine tolle Zeit und im Gegensatz zur CH sind die Amis sehr kinderliebend. Überbehütung ist nicht ok aber gedankenlos Kids Risiken (weil selbst zu bequem oder auf dem Selbstverwirklichungstripp, was in der CH oft der Fall ist) auszusetzen auch nicht. Wenn der Schulweg kompliziert oder gefährlich ist, ist Begleitung halt nötig. Ich hab den Schulweg alleine bestritten als Kind aber deswegen hab ich mich nicht besser oder erfolgreiecher gefühlt. Es wär mir lieber gewesen, dass meine Eltern mehr Zeit für mich gehabt hätten.

  • mutter81 sagt:

    als mutter einer ex-waldkrippen-kindergarten tochter kann dies nur bestättigen. sie bekam zu ihrem 4. geburtstag einen vollständigen werkzeugkasten. auch kann sie heute noch genau sagen wenn eine feuer machen klappt und wenn nicht. diese kinder sind von ihrer physiologischen körper beherschung ihren gleichaltrigen drinnen kinder bei weitem voraus.

    • tina sagt:

      man kann das dem kind aber auch beibringen (respektive selbständigen umgang erlauben) wenn es nicht in eine waldkrippe (waldkindergarten / pfadi) geht. es braucht nicht für alles eine organisation/fachperson.

      • Franz Vontobel sagt:

        Ebenso kann das Kind Lesen und Schreiben lernen, ohne zur Schule zu gehen. Auch einen Beruf kann es selbstständig erlernen. Es braucht auch keine Freunde und Erfahrungen mit anderen. Es braucht nicht für alles eine Organisation/Fachperson.

        Meine Güte, Tina, was für einen Minderwertigkeitskomplex führen sie da eigentlich spazieren, der sie zwingt sich immer sofort dafür zu rechtfertigen, dass ihre Kinder etwas nicht machen/dürfen/können?

  • Brunhild Steiner sagt:

    „Drei- bis vierjährige Kinder halten sie in ihren Händen, um Holz zu bearbeiten.
    «Das geben Spielgruppenleiterinnen den Kindern», … “
    wie schon oben erwähnt, bis zum letzten durch ist, dass dies wohl menschenverträglicher ist als problemloser Zugang zu Schusswaffen, inklusive noch Instruktion, dauerts wohl noch länger, und:
    „denn in ihrer Heimat hätte das – im Minimum – eine Entlassung zur Folge.“,
    aber alle mit geladener Schusswaffe in Kinder/Jugendlichen-reichweite schlafen in Frieden…

  • 13 sagt:

    Etwas schwarz-weiss das Ganze, nicht? Gleich wie es in den USA Kinder gibt, die den 500 m Schulweg mit Mamis SUV zurücklegen, so gibt es mind. genausoviele, wenn nicht sogar mehr, die aus etwas anderen Verhältnissen kommen und alleine bleiben müssen, bis Mami von ihrem Zweit- oder Drittjob kommt. Und auch in der Schweiz haben wir nicht nur selbständige Waldkinderspielgruppenkinder sondern ebenso viele Helikopter-Eltern, die es fahrlässig finden, ihre Kinder bei Fremden (was die Spielgruppenleiterin einschliesst) alleine zu lassen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @13
      die sind aber nicht alleine weil Mami sich nach reiflicher Überlegung zum Alleinlassen entschieden hat, zwecks Selbstsvertrauen-aufbau oä, sondern aufgrund des katastrophalen Systems, von daher hinkt der Vergleich ein bisschen.
      Ob in ländlichen Gebieten diesbezüglich entspanntere Vorstellungen herrschen wird leider nichts gesagt, vielleicht gibts dazu im Tagesverlauf noch Statements.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @13
      die sind aber nicht alleine weil Mami sich nach reiflicher Überlegung zum Alleinlassen entschieden hat, zwecks Selbstsvertrauen-aufbau oä, sondern aufgrund des katastrophalen Systems, von daher hinkt der Vergleich ein bisschen.
      Ob in ländlichen Gebieten diesbezüglich entspanntere Vorstellungen herrschen wird leider nichts gesagt, vielleicht gibts dazu im Tagesverlauf noch Statements.

      • Brunhild Steiner sagt:

        die zweitausgabe darf gerne gestrichen werden…

      • Hermann sagt:

        interessant, ich lebe seid 30 Jahren in diesem sog. katastrophalen System und habe noch nie solche Zustände angetroffen. Aber ich komme fast ins Armenhaus, wenn ich die Schweiz besuche und für alles drei bis fünf mal mehr bezahle als es hier kostet. Und als Krönung unserer Ferien in der Schweiz bekam ich eben eine Busse aus CH für zu schnelles fahren. Ganz ehrlich, ich mag die USA besser.

      • Martin Frey sagt:

        Kann ich gut verstehen, Hermann. Trotzdem sollten Sie nicht demselben Fehler verfallen wie die Leute, die Sie (zurecht) kritisieren.

      • 13 sagt:

        @ Hermann
        „interessant, ich lebe seid 30 Jahren in diesem sog. katastrophalen System und habe noch nie solche Zustände angetroffen.“

        „Wir wohnen in einem guten Viertel im Silicon Valley, wo die öffentlichen Schule exzellent sind.“

        Ich schätze mal, das zweite Zitat erklärt das erste. Es ändert nichts an der Tatsache, dass die USA sehr gross ist und nicht alles vom Beverly Hills, LA und Hollywood- Schein erleuchtet ist

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/
        von den katastrophalen Zuständen in den inner cities von denen schon Kleinstkinder betroffen sind, haben Sie vermutlich auch noch nie gehört- gut dass wenigstens nicht grad alle Amerikaner dermassen des-infomiert sind, sondern sogar noch was tun dagegen, indem sie ihre Freizeit und Finanzen teilen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        1/
        ich freu mich aufrichtig für Sie wenn Sie noch nie massiv von den Auswirkungen betroffen waren, doch die Aussicht, dass jeder welcher sich nicht zu hor renden Preisen Versorge-und Absicherungsversicherungen leisten kann, und dann auf Freiwilligenärzte welche auf Park oder Schulplätzen ganze Zeltstädte zur Behandlung aufbauen uä angewiesen ist wenn er bspw arbeitslos wird, die ist nicht rosig und sehr existent…,
        das geht an herr mann, der echte sper rt

    • Martin Frey sagt:

      Sehe das ähnlich, 13. Wenn man sich Headline („Loblied“) wie auch den Beitrag von Fr. Mordasini zu Gemüte führt, müsste man sich fragen, wie die US-Kinder überhaupt das Erwachsenenalter erreichen. So ganz ohne CH-Sackmesser und alle im SUV pilotiert (die gibts ja bekanntlich in der CH nicht). Und all das aufgrund von 2-3 Einzelmeinungen. Schon etwas plakativ, all diese vorgefassten Meinungen, sowohl über die USA wie auch über die Schweiz. Aber wir Schweizer sonnen uns halt gerne selber im Glanz des Bewusstseins, dass wir alles anders und v.a. besser machen.

    • 13 sagt:

      Absolut einverstanden. Finde es nur unmöglich, dass alle diese Kinder einfach nicht zählen, weil man hier ein falsches, klischeehaftes Bild von DEM Amerika zeichnen will. Ausserdem glaube ich auch irgendwie nicht, dass die amerikanischen Pfadfindervereine und die wochenlangen Sommercamps viel zimperlicher sind. Und da werden die Kinder auch gehen gelassen. Dagegen haben wir hier immer wieder Kinder, die nicht in ein 5-tägiges Schullager dürfen.

      • Sportpapi sagt:

        Hm, bei den Pfadfindern ist es aber schon eine Schweizer Eigenart, dass die Leiter alle selbst noch im jugendlichen Alter sind. DA gibt es wirklich erhebliche Unterschiede. Wenn ich daran denke, dass ich mit 18 Jahren als Hauptleiter 30 Kinder mit ins Lager genommen habe – erstaunlich, dass das geht/ging.

      • Martin Frey sagt:

        Ich denke dass viele hier staunen würden ob der sehr coolen Sommercamps die in ganz Nordamerika durchgeführt werden. Natürlich gibt es Klischeeamerikaner und spezifische Eigenheiten, aber es gibt auch immer Millionen die anders ticken. Das vergisst man hierzulande noch so gerne.

      • 13 sagt:

        Da haben Sie recht, SP: Heute als Mutter denke ich manchmal schon, wie jemand sein 9-jähriges Kinder drei 16-jährigen Jugendlichen für 2 Wochen überlassen konnte und dass irgendwo in den Bergen, bei einem Fussweg von über 1 Stunde bis zur nächsten Postautostation, natürlich ohne Autos oder Handy. Aber doch fände ich es toll, wenn meine Kinder solche Erlebnisse hätten. Was ich aber mehr meinte: Dürfen die amerikanischen Pfadfinder nur Kekse verkaufen (wenn wir schon bei den Klischees sind;-)) oder erhalten sie auch mal ein Sackmesser oder ein Feuerzeug, egal ob die Leiter 18 oder 35 sind?

      • Hermann sagt:

        an 13: Wir kamen 1984 ohne Geld in die USA. Wir assen Bohnen und tranken Wasser. Wir waren unter den Ärmsten (Medicaid, Foodstamps etc). Glauben sie, wir haben alles gesehen. Dennoch habe ich nie erlebt, was die meisten Schweizer denken, wie es in den USA her und zu gehe. Natürlich gibt es auch hier Schlimmes, aber man muss es schon suchen, wie ja in der Schweiz auch. Mit harter Arbeit (meine Frau ist daran gestorben) schafften wir es nach oben. Weniger vorstellbar in der Schweiz ein solcher Weg aus der Baracke für einen unerwünschten Immigranten.

      • Katharina sagt:

        Herman: Ein Schweizer als unerwünschter Migrant in Kali? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ausser Sie verhielten sich wie viele Schweizer, nämlich hierherzukommen und dann zuerst alle Prozesse neu zu definieren. Kenn ich aus diversen Projekten mit CH Projektmitgliedern.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hermann
        „Mit harter Arbeit (meine Frau ist daran gestorben) schafften wir es “
        Sie haben also doch offenbar so Einiges gesehen, und finden dennoch den Begriff „katastrophal“ komplett irreführend? Wären Sie nicht froh gewesen der Überlebenskampf hätte sich um ein paar Stufen sanfter abgespielt?

    • Katharina sagt:

      13: die meisten amerikanischen Schulne holen und bringen die Kinder via Schulbus. Das betrifft sowohl private als auch öffentliche Schulen.

      Entkräftet das Helikopter SUV Meme.

      Weiter bringen die ganzen Vergleiche nichts. anderes Land, andere Massstäbe. die CH ist im Vergleich ja nur ein county irendwo in Missourri.

      Aber dennoch: die Volksrepublik Kalifornien ist eh das besteste Land. (die Refernz zu Volksrepublik ist ein Texanischer Witz).

      noch zu Kantönligeist: Die Bay Area (also Hermans Zuhause) und Südkalifornien haben ihren eigenen lokalen Chauvinsmen. Die Distanz ist = ZRH zu BLN.

  • Sportpapi sagt:

    Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass im grossen Amerika alle Kinder gleich aufwachsen. Und dass alle einmal „Leader“ werden wollen oder müssen. Das ist jedenfalls nicht der Grund, weshalb meine drei in die Waldspielgruppe gehen/gingen.
    Wir sollten froh sein, erfordern die Verhältnisse bei uns amerikanische Zustände (Klischeehaft) nicht. Und verlangen die Eltern sie (noch) nicht. Wir sollten das bewahren.

  • Markus sagt:

    Unser Kinder sind beide in der Waldspielgruppe gewesen und mit 5 Jahren haben beide von mir ihr erstes perönliches Taschenmesser erhalten (mit eingravierten Namen). Das Taschenmesser ist auch heute noch (10 jahre später) ihr ganzer stolz.

    • tina sagt:

      meine gingen nie in eine waldspielgruppe, und die taschenmesser, die ihre ersten waren, sind schon lange verloren und sie waren auch nicht stolz darauf. dafür haben sie sich auch nie in den finger geschnitten. das geht. und dabei hat noch nicht mal ein mann ihnen den umgang damit beigebracht 😉

    • Fischchen sagt:

      Das Gefühl kenne ich! Habe auch noch das Taschenmesser, das ich vor ca. 40 Jahren bekommen habe. Klar habe ich mich auch mal geschnitten, genauso wie ich auch meine Knie beim Velo- und später Skateboardfahren aufgeschürft habe. Von dem Beinbruch, nachdem ich mich von einem Baumast schwang, ganz zu schweigen. Aber ich lebe, und möchte keine dieser Erinnerungen missen! War perplex, letztens einen 14jährigen zu sehen, der mit einer Schere nicht umgehen konnte. Als ich ihm zeigen wollte, wie man Zeitungsbündeli macht, hat mich seine Mutter zurechtgewiesen, ich soll den Buben nicht überfordern.

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Toller Artikel! Es hat schon was mit den überbehüteten und in Watte gepackten USA-Kids, denn nicht umsonst stammt der Begriff „Helicopter Parenting“ von dort ;). Ja, Kinder müssen auf die Schnauze fallen, um wieder aufstehen zu können. Siege und Niederlagen gehören genau so dazu wie Schürfwunden, aufgeschlagene Knies und blaue Flecken. Kinder müssen Gefahren kennen, um davor Respekt zu haben und den richtigen Umgang und das richtige Verhalten mit ihnen zu kennen. Alles andere ist ein wahrer Bärendienst und bremst die Kinder in der Entwicklung zu starken, mutigen und selbstständigen Mitmenschen

    • Hermann sagt:

      Sind sie schon einmal in den USA gewesen? Ich lebe seid 30 Jahren dort und habe „helicopter parenting“ nur in CH Publikationen gelesen. Offensichtlich so etwas Schweizerisches, zu denken, es sei wahr, nur weil man es leicht plappern kann.

      • Kara sagt:

        USA ist nicht überall USA. Habe auch dort gelebt und alles mögliche gesehen: es gibt Gegeneded wo alle normal sind und die die von helikopter parents bis zu „no shugar -no tv – vegan – 3 stunden jogging pro tag“ parents dominiert sind. Extrem ist grundzatzlich nicht Gesund, ob es eine oder andere Seite ist. In der Schweiz habe ich bis jetzt viel weniger extremismums-parenting gesehen als dort. Kann auch sein dass es ein zufall ist.

  • Kinder brauchen möglichst viele Erfolgserlebnisse. Um diese erfahren zu können, benötigen sie das Vertrauen der nahestehenden Erwachsenen. Dieses Vertrauen schenkt Freiraum für Entdeckungen, Die Kinder erfahren dadurch auch ihre eigenen Grenzen und Möglichkeiten. Mit jedem Erfolgserlebnis wird das Selbstvertrauen gestärkt. Drohungen der Erwachsenen bringen keinen Erfolg.lLearning bei Doing ist das beste Rezept, seine eigenen Fähigkeiten und Grenzen zu entdecken, natürlich immer mit dem wachenden Auge der Erziehungsperson.

  • Muttis Liebling sagt:

    Das verblüfft mich, ich hätte gemeint, CH ist Weltmeister in Zuwendungsverwahrlosung und Schutzmauerbau. Da ich die USA nicht kenne, die Schweiz aber eine Kleinkopie dieser ist, will ich es mal glauben, da bleibt für CH immer Platz 2.

    Das der nette Artikel aber gleich wieder so böse enden muss:

    ‚… besser auf eine Führungsrolle vorbereitet sein als die Kinder dort. Er werde der Boss von ihnen werden‘

    Welch grausames Schicksal für ein begabtes Kind. Boss werden, dabei gibt es so viele anständige und sinnfüllende Berufstätigkeiten.

    • Stevens sagt:

      @ML: „Weltmeister in Zuwendungsverwahrlosung und Schutzmauerbau“?
      Wie kommen sie denn darauf? Hat ihre Mutti sie zu viel verhätschelt, dass sie Muttis Liebling sind :)? Vielleicht, indem sie zu viele Blogs mit Extrembeispielen lesen? Oder leben einem Reichen-Ghettos (Zürichberg, Zug)? Aber sicher nicht, indem sie sich im Umfeld von normalen Mittelstands-Familien aufhalten.
      Die allermeisten davon erziehen nämlich ihre Kinder ganz normal. Gehen nach draussen, geben ihnen Verantwortung.

      Nur scheint es momentan salonfähig zu sein, sich auf Eltern einzuschiessen. Traurig

    • Peter Pfrunger sagt:

      Sie kennen die USA nicht, wie sie selber sagen, möchten aber wissen, dass die Schweiz eine Kleinkopie davon sei.
      das scheint eine wenig fundierte Grundlage für ihre Meinung zu sein.
      Sie kennen zwar weder den Text noch die Folgen der Ecopop noch den der MEI aber sie wissen, dass es bei eine Annahme schon gut kommt für die Schweiz.
      Ja, auf solche trifft man leider gar zu häufig. Aber Mutti, ja Mutti hat sie ganz doll lieb.

    • Muttis Liebling sagt:

      @Stevens, ich kolportiere nur Meinungen und Haltungen, die ich im MB gelesen habe. Das hier, in den USA und in Bayern die meisten Eltern ihre Kinder ganz vernünftig erziehen (würden), setze ich voraus.
      Frau B. thematisiert den kulturellen Wandel zu beobachtbarer Überversorgung und den Druck, der damit auf ’normale‘ Eltern ausgeübt wird. Ich glaube nicht, das es dabei konkret um die USA oder die Schweiz geht.
      Ich selber stamme, wie die meisten wissen, aus dem wilden Osten, wo wir zwar nicht mit Messer und Gabeln gegessen, uns dafür aber frühzeitig in Messerstechen und -werfen geübt haben.

    • Miihii sagt:

      Wussten Sie das etwa noch nicht? Die Schweiz produziert Bosse am laufenden Band. Alles Anführer und eine erstklassige Auslese. Das ist unter anderem auch der frühen Fremdbetreuung zu danken….Mama ist eben nie zur Stelle um zu helfen also lieber in die eigene Hand nehmen. Papa arbeitet auch sehr viel. Aber nur gut dass auch aus den Kindern so anständige Arbeiter werden wie es die Eltern sind. Dann werde ich ein Boss, unter meinem amerikanischen und deutschem Chef!

  • Gerd Fehlbaum sagt:

    Jedem Land seine Eigenheiten. Dafür werden in den USA Kinder ab etwa drei (oder war es vier…) im Umgang mit Maschinengewehren geschult…

    • Alberto La Rocca sagt:

      Was Sie nicht schreiben! … und in der Schweiz kriegen die Babies gleich nach der Geburt von der Hebamme eins auf den Hintern, wenn sie beim rauspoppen nicht gleich jodeln.

    • Joerg Hanspeter sagt:

      @Gerd Fehlbaum: Sie müssen nicht alles glauben, was so geschrieben wird. Es gibt viele Gegenden in den USA („Die USA“ gibt es ohnehin nicht), in denen Sie nicht die geringste Chance haben, jemals in Ihrem Leben eine Knarre zu sehen und schnon gar nicht, den Umgang damit zu lernen.

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