«Ich bin schwanger!»


«Total süss» oder «zu viel Showbiz»? Das Baby-Ankündigungs-Video des Models Coco Conran. Quelle: Instagram

Man denkt als Erstes an eine Werbung, vielleicht für Unterwäsche. Oder an die Ankündigung einer Modeschau. Doch was uns Topmodel Coco Conran mit ihrem ins Web gestellten Video verkünden will, ist etwas ganz anderes: die kommenden Frühling erwartete Geburt ihres ersten Kindes. Während einige Medien die Art und Weise der Baby-Ankündigung total süss fanden, war das Filmchen anderen «etwas zu viel Showbiz».

Doch so aussergewöhnlich ist die Aktion gar nicht, wenn man sich unter werdenden Müttern und Vätern umsieht. Das professionell gemachte Model-Video ist bloss die Steigerung dessen, was normale Mamas in spe machen. Die Hollywood-Version des gerahmten Ultraschallbildes sozusagen. Denn wer bitte überbringt die frohe Botschaft heutzutage noch in einfachen Worten, ganz ohne grosses Brimborium?


Kreischen, Weinen, Lachen: Die Reaktionen der künftigen Väter… Quelle: Youtube

Nun, ich zum Beispiel. Ich habe meinem Mann beide Male einfach nur von der Schwangerschaft erzählt, ohne ihm vorher feierlich Babyfinken oder ein T-Shirt mit dem Aufdruck «Superdad to be» zu überreichen. Wobei «einfach nur erzählt» leicht untertrieben ist, im kleinen Sätzchen «Ich bin schwanger» war von Schockgefühl bis zu den Freudentränen alles mit dabei. Unseren Familien haben wir die Neuigkeit beim ersten Mal telefonisch mitgeteilt, damit alle möglichst gleichzeitig Bescheid wussten. Und meiner Freundin habe ich mein süsses Geheimnis damals spontan in der Kantine ins Ohr geflüstert, als ich es nicht mehr für mich behalten konnte. Unglaublich fantasielos, wenn ich mir da andere Eltern anschaue. Alleine auf Youtube wird man überhäuft mit Filmchen von Männern, denen ihre Vaterschaft mit einem hundertfach eingepackten Schwangerschaftstest, einem Kuchen mit der Aufschrift «Guess what?» oder zumindest einer Glückwunschkarte mitgeteilt wird. Von den Tausenden von Grosseltern, welche die Baby-Botschaft mit einem als Geschenk verpackten Hinweis mitgeteilt bekommen und danach bühnenreif kreischend durch die Wohnung rennen, ganz zu schweigen.


… oder Grosseltern in spe auf Baby-Ankündigungen sind vielfältig. Quelle: Youtube

Auch auf Familienseiten gibt es diverse Tipps, wie man das positive Testresultat verkünden kann. Da wird zum Beispiel geraten, den künftigen Grosseltern kommentarlos Nuggi und Babysöckchen zuzuschicken, «die Reaktionen werden nicht lange auf sich warten lassen». Und dem Partner im Namen des Storchs einen Brief zu schreiben («Vielen Dank für Ihre Bestellung, diese wird am 14. August geliefert.»), oder ihm gleich einen Babybody und eine Windel in die Aktentasche zu schmuggeln. Ausserdem könne man auch die ganze Familie zu einem Apéro einladen und dann nur saure Gurken und Rimuss auftischen. Oder eben ein vielsagendes Video aufnehmen, dieses auf Youtube stellen und den Link verschicken.

Womit wir wieder bei Coco Conran und ihrem Baby-Trailer wären. Ich muss zugeben, nachdem mich das Filmchen wegen seiner Emotionslosigkeit und Kargheit beim ersten Schauen irritiert hat, finde ich es mittlerweile gerade deshalb witzig. Selber würde ich das Resultat eines Schwangerschaftstests zwar niemals mit der Welt teilen und deshalb sicher nie ein solches Filmchen auf Youtube stellen. Auch erst eine tolle Überraschung vorzubereiten, bevor ich die (zumindest beim ersten Kind lebensverändernde) Nachricht meinem Mann überbringe, wäre für mich nie infrage gekommen. Die Neuigkeit musste raus, sofort und ungefiltert.

Dass werdende Eltern sich hingegen etwas Spezielles überlegen, um die Nachricht den Grosseltern zu überbringen, kann ich nachvollziehen. Gerade wenn diese schon lange sehnsüchtig aufs erste Enkelkind warten. Schliesslich ist die Schwangerschaft und damit die Ankündigung eines neuen Familienmitglieds ein Ereignis, das ruhig ein wenig zelebriert werden darf.

Wie haben Sie Ihrem Mann und den werdenden Grosseltern die Baby-Botschaft überbracht? Und sind solche Inszenierungen Ihrer Meinung nach eine hübsche Geste, die das grosse Ereignis würdigt? Oder vielmehr der erste Schritt auf dem Weg zum übertriebenen Hype ums Kind?

Noch mehr Kreischen, Weinen, Lachen: weitere Videos mit Baby-Ankündigungen. Quelle: Youtube

36 Kommentare zu ««Ich bin schwanger!»»

  • Franka sagt:

    War sonst noch jemand von den vielen schreienden Grosseltern irritiert? Ist das echt so? Sind das einfach Amerikaner? Ist das deren Lebensinhalt? Krass.

  • barbara sagt:

    In der Frauenklinik hatte man mir gesagt, dass ich ohne Hormonkur nicht schwanger würde. Darauf wollte ich aber verzichten. Es kam dann der Tag x an dem ich dachte, dass ich schwanger bin. Mein Mann meinte, das wäre pures Wunschdenken. Schwangerschaftstest war negativ. Also ging ich in die Frauenklinik mal schauen, was denn los ist. Und ich war schwanger. Ich habe dann meinen Mann aus der Telefonkabine aus angerufen, dass wir per Ende Mai eine Babywiege o.ä. bräuchten. Er glaubte es erst, als wir beim Ultraschall waren und er das Herz klopfen sah. Das ist nun 22 Jahre her…

  • Mia Lou sagt:

    also mich irritiert diese nüchterne haltung. ganz ehrlich, sogar wenn entfernte arbeitskollegen kinder bekommen freue ich mich von herzen für sie und bin entzückt von der nachricht. es werden gratulationskarten zur schwangerschaft versendet und ich habe mich über jede karte gefreut. der zeitpunkt wenn man es wem verkündet muss jeder selber herausfiltern. ABER ob es jemand filmt, ein spektakel daraus macht oder es einfach so lange für sich behält bis man es sieht. schwanger werden/sein ist mitunter das grösste spektakel im leben. lasst den leuten doch die freude mein gott….

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Man sollte vielleicht berücksichtigen, dass die Wichtigkeit dieses Ereignisses mit zunehmender Entfernung überproportional abnimmt. Ja, ich verstehe, sehr wichtiges Ereignis für die zukünftigen Eltern, besonders beim ersten mal, vielleicht noch für die Grosseltern, aber kein Ereignis für die Welt, also auch kein Grund, das ganze Weltrekord-mässig anzukündigen. Warum muss heute alles inszeniert werden? Angefangen hat es mit diesen peinlichen Heiratsanträgen (bei einem Konzert von der Bühne vor 5000 Zuschauern, im Zirkus, als Feuerwerk beim Seenachtsfest), die einfach nicht originell sind!

  • TheSwissMiss sagt:

    Bin da wohl auch eher altmodisch gewesen. Erst geheiratet, nach ein paar Wochen die Pille abgesetzt und Päng sofort schwanger – meinem Mann hatte ich sofort davon erzählt und in der Familie auch, sonst haben wir etwa bis zum dritten Monat gewartet und es erst dann Freunden und so erzählt. Beim zweiten Kind warteten eh alle schon darauf – und wir hatten auch darüber gesprochen, dass wir noch ein Kind möchten. Also alles eher unspektakulär und ohne viel Inszenierung:)

  • Kay sagt:

    Also: bei uns war’s nichts Besonderes und doch jedesmal besonders: eine Schwangerschaft und damit ein werdender Mensch ist ein riesiges Geschenk und ein Wunder! Deshalb bleiben mir diese speziellen Momente lebenslang in Erinnerung! Umso schöner ist es natürlich, wenn sich der werdende Papa und auch das Umfeld mitfreuen…

  • Franziska sagt:

    Ich bin da von Natur her vorsichtig und auch aus Erfahrung. Bei der ersten Schwangerschaft hat es mein Mann und zwei Freundinnen gewusst und das war eine gute Erfahrung als ich Zwillinge verlor. Die Unterstützung war ganz anders. Für meine Mutter war es schwieriger. Sie wusste nichts und ich war alleine zu Hause als es passierte. Mein Mann nicht erreichbar und so fuhr sie mich ins Spital. Beim zweiten Mal hielten wir es klein (Eltern, Schwiegereltern und beste Freundinnen) irgendwann sieht jeder, dass ich schwanger bin. Auch beim dritten Mal wollen wir das so halten. Doch jedem das seine..

  • 13 sagt:

    Ich schätze, es besteht noch ein Unterscheid zwischen gross teilen und ein Riesenspektakel, am besten öffentlich, veranstalten und halt einfach eine schöne Nachricht, nochmals schön verpacken. Mein Mann war bei beiden Tests nicht zu Hause, darum habe ich ihm jeweils einen kleinen Hinweis nett verpackt und so übergeben. Er hat sich gefreut. Es war weder eine teurere und aufwendige Vorbereitung notwendig, noch ging es Dritte was an. Den anderen habe ich es einfach so gesagt,. Wöchentlich Bauch-Updates auf FB, wie ich es manchmal erlebe, finde ich aber schon merkwürdig.

  • MMM sagt:

    Für mich war der Moment so überwältigend und wohl auch etwas überfordernd.. Da wäre ich nicht in der Lage gewesen, noch einen grossen Mitteilungs-Coup zu planen und solange alles für mich zu behalten, sondern ich bin einfach damit rausgeplatzt. Bei meinem Partner und sehr bald danach auch bei meiner Mutter. Der Rest erfuhr dann davon, wenn es sich gerade ergab..Also alles reichlich unspektakulär.

  • Manni Mann sagt:

    Ich glaube das hat nichts mit einem übertriebenen Hype auf das Kind zu tun, sondern ist Ausdruck der FB-Selbstdarstellungs-Gesellschaft. Es ist ein permanenter Hype um sich selbst.
    Ich finde das ermüdend.
    Warum muss man immer so ein Trara machen. Warum kann man nicht einfach normal etwas sagen, denn es ist sowieso mit soviel Emotionen verbunden. Am Ende artet das nur in einen Darstellungswettberb aus. Ganz nach dem Motto: die Verpackung ist wichtiger als der Inhalt. Posen anstatt leben. Was würde wohl Obelix dazu sagen?

    • plop sagt:

      Ja, haben Sie sich diese Videos angeschaut? Da wird mir ganz anders…

      • Manni Mann sagt:

        nein – mir wird schon anders bevor ich es anschaue … bzw. es interessiert mich nicht die Bohne. Mich befremdet es schon, wenn man über solche Inszenierungen sprechen muss und so tut, als wäre dieses posing for nobody etwas privates.

  • secret sagt:

    Bei mir war anderes der Fall. Ungewollte Schwangerschaft. Die Verkündigung der Nachricht an den Vater des Kindes war von Schock und (nicht Freudes-)Tränen begleitet. In den darauf folgenden Tagen nicht enden wollende Diskussionen über das weitere Vorgehen. Abtreibung ja oder nein? Ich habe mich gegen mein Kind entschieden.

    Wenn ich einmal schwanger bin und mich darüber freuen kann, weiss ich noch nicht, wie ich reagieren werde. Auf keinen Fall werde ich sofort alle informieren. Der Vater ist der erste, der es erfahren soll. Aber ohne grosses „traritrara“.

  • Nala sagt:

    Man informiert Grosseltern und die gesamte Verwandt- und Bekanntschaft darüber, dass man schwanger ist!? Ehrlich?

    Ich hab das damals vor 18 bzw. 19 Jahren gerade mal meinem Ehemann erzählt. Etwa so wie Frau Kuster. Morgens nach dem Test im Bad zum Mann ins Bett „Du, ich bin schwanger“. Wir waren einfach glücklich, dass es geklappt hat. Da noch Hinz und Kunz zu sagen, dass ich schwanger bin, darauf wär ich nie gekommen. Irgendwann im Verlaufe der 9 Monate merken die das ja dann schon.

    • 13 sagt:

      Ich schätze mal, es kommt noch etwas auf die Beziehung der Personen zueinander drauf an. Ein Facebook-Status habe ich nie rausgegeben. Aber wenn mich meine Eltern, mit denen ich ein sehr enges Verhältnis habe, auf die Gewichtszunahme ansprechen würden und ich ganz salopp sagen würde: „Ja, ich bin im 5. Monat.“, wären sie schon etwas irritiert. Was nicht heisst, dass ein öffentliches Spektakel notwendig ist und es muss ja auch nicht 24 Stunden nach dem Test sein. Bei einer Tasse Kaffee oder Abendessen ab 12. Woche reicht es auch. Gleiches bei guten Freunden. Die Nachbarn werden es schon merken.

      • ina müller sagt:

        Ich habe Mama am Telefon kurz vor dem Abschied gesagt, ach übrigens. Da war sie ganz böse: Das sagt man doch nicht *einfach so“…!?

  • Manuela sagt:

    Meine Mutter wusste es beide Male als erste. Schaut mich an und sagt: du bist schwanger. Als Feststellung noch vor dem Test. Der Gatte ging jeweils einen Test kaufen, nachdem ich morgens würgend überm Klo hing. Da gabs nix Überraschendes zu verkünden. Die Schwiegermutter reagierte beide Male am Telefon ganz fassungslos und wird bei weiteren Kindern nicht mehr gesondert informiert.
    Ich mag Cappucino lieber ohne Rahm. Wer’s gern mit mag, bitte warum nicht? Ist doch lustig!

    • Muttis Liebling sagt:

      Das stimmt, man sieht es sehr zeitig, sehr schnell auch das Geschlecht des Embryos. Da die Spontanabortrate aber bei, je nach Alter der Mutter, bis zu 35% in den ersten Wochen liegt, sollte man es erst einmal für sich behalten.

      • Katharina sagt:

        „sehr schnell auch das Geschlecht des Embryos“ – weshalb? – vom Anschauen der Mutter?

      • Muttis Liebling sagt:

        Ja, Katharina, immer natürlich statistisch. Die Hormonhaushalte unterscheiden sich und das sieht man irgendwann im Gesicht und auch der Figur der werdenden Mutter. Ich habe mich aber auch schon oft getäuscht, nur viel seltener, als ich recht hatte.

    • Carlotta sagt:

      Manuela, die Reaktion der Schwiegermutter ist doch zu verständlich. Nun konnte sie nicht mehr verdrängen, dass ihr Sohn Sex mit Ihnen hatte. Das kann Mutti leicht fassungslos machen. 😉
      Hatte selbst eine ähnlich Schwiegermutter.

  • Katharina sagt:

    Solange die angehenden Familien die Youtube Filme nicht öffentlich stellen, können sie es halten wie sie gerne wollen….

    Nebenbei bin ich überzeugt davon, dass im Grunde Katzen hinter der Social Media Verschwörung stehen.

  • Was wenn... sagt:

    Und wie verkuendet man dem nicht werdenden Papa oder den sehnsuechtig wartenden Grosseltern dass es schon wieder nicht geklappt hat?

    • Amy Berger sagt:

      Genau mein Gedanke. Spätestens nach der ersten Fehlgeburt geht man das Ganze nicht mehr so dümmlich-exhibitionistisch an.

    • 13 sagt:

      Ich verstehe gerade den Zusammenhang nicht. Man soll sich nicht freuen, weil es bei einem anderen nicht geklappt hat? Oder weil eine Fehlgeburt möglich ist (und ja, ich habe Erfahrung)? Wer nicht offen über eine (mögliche) Fehlgeburt sprechen will, der muss es ja nicht so früh sagen, sondern wenn die Wahrscheinlichkeit kleiner ist. Aber hier ging es ja auch nicht um das Wann sondern um das Wie.

      • Madeleine sagt:

        Naja, ich glaube eher: wenn man es auf Facebook, Twitter & Co. raus posaunt und mit Leuten teilt, die einem nicht mal richtig kennen und dann klappt’s nicht – DAS ist dann doof! Oder postet man dann einfach wieder den flachen Bauch?

      • Andrea sagt:

        Ich verstehe Was wenn sehr gut. Es ist sehr hart, wenn es Monat für Monat nicht klappt, während rundherum alle problemlos schwanger zu werden scheinen. Wie gerne möchte man den sehnsüchtig darauf wartenden Grosseltern und natürlich dem Partner die gute Nachricht überbringen, und stattdessen ist wieder einmal mehr nichts gewesen. Ich drücke dir die Daumen, Was wenn. Bei uns hat es schliesslich dank IVF geklappt. War eine ziemliche Übung, aber das ist im Nachhinein nicht mehr wichtig.

      • 13 sagt:

        @ Madeleine
        Ja, klar. Darum ist eine Ankündigung gleich nach Test meistens nicht sehr schlau, sofern man nicht eh ein Typ ist, der sehr offen mit dem Thema Fehlgeburt umgeht.

        @ Andrea
        Absolut, ich verstehe dass ein unerfüllter Kinderwunsch schwer sein kann, auch wenn ich nicht persönlich betroffen bin. Aber das kann kein Grund sein, dass sich ein anderer nicht freuen darf. Ansonsten müsste ich mich mit meinen Kindern zu Hause verstecken. Geht ja auch irgendwie nicht. Der Zusammenhang fehlt mir hier, nicht das Verständnis.

      • Was wenn... sagt:

        Ich sage doch nicht dass man sich nicht freuen darf wenns klappt. Aber man muss es ja auch nicht der ganzen Welt unter die Nase reiben. Klar, die Grosseltern freuen sich wohl meistens, aber vielen anderen ist es mehr oder weniger egal und von denen dann riesige emotionale Ausbrueche zu erwarten finde ich etwas egoistisch. Und eben, falls es dann doch nicht klappt – wie sagt mans dann? Sobald diese Videos online sind, sind sie online und nicht mehr wegzubekommen. Ich stelle mir das dann noch schmerzhafter vor bei einer allfaelligen Fehlgeburt…

      • 13 sagt:

        @ Was wenn…
        Wie gesagt: Gross teilen, bevor die Wahrscheinlichkeit, dass alles ok ist, sehr gross wird, ist nicht empfehlenswert. Zum „allen unter die Nase reiben“ muss ich eben trotzdem sagen: Dann dürfte man auch keine Geburtsanzeigen verschicken, denn es könnte jemanden weh tun. Und auch keine Fotos der Kinder an sich etc. Wenn man bei jemandem weiss, dass es ein heikles Thema ist, kann man sensibler vorgehen, aber jeder lebt nun mal sein Leben. Und dass es nicht immer bei allen gleich gut läuft ist eine Realität.

      • Susi sagt:

        @Madeleine:
        „wenn man es auf Facebook, Twitter & Co. raus posaunt und mit Leuten teilt, die einem nicht mal richtig kennen und dann klappt’s nicht – DAS ist dann doof! Oder postet man dann einfach wieder den flachen Bauch?“

        Ist mir so passiert, ich stellte ein Profilbild von mir hochschwanger auf Facebook und dann starb mein Kind in der 40. SSW. Ich musste dann halt auch die Geburts-/Todesanzeige aufschalten. Wahrscheinlich würde ich eine SS nicht mehr Facebook-publik machen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass sowas geschieht, eher klein ist.

      • Madeleine sagt:

        Liebe Susi, das tut mir unendlich Leid! Jetzt hören sich meine Zeilen auf einmal sehr hart an.
        Dieses verflixte Internet!

      • Susi sagt:

        @Madeleine: Neinein, ihre Zeilen waren nicht hart, sondern einfach ehrlich. Finde, dass Sie recht haben, ich bereute das FB-Post im Nachhinein, andererseits wussten dafür dann alle grad Bescheid. Aber social networks machen solche Situazionen unter Umständen wirklich einfach noch schwieriger.

      • Susi sagt:

        Natürlich Situationen, nicht Situazionen, äxgüsi

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