Das nervigste Weihnachtsgeschenk

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«In einen Bubenhaushalt gehört ein solches Gerät»: Vater und Sohn beim Gamen auf einer schon älteren Konsole. (Flickr/spsarge)

Ich stecke in einem Dilemma. Obwohl mein Sohn nur einen einzigen Weihnachtswunsch hat, weiss ich nicht, ob ich ihn ihm erfüllen soll. Denn sein Wunsch geht mir völlig gegen den Strich: Er will eine Playstation. Nicht die neueste Version, ein älteres und gebrauchtes Modell tut es auch. Hauptsache er kann sein liebstes Computerspiel, «Fifa 13», «endlich mal auf einem grossen Bildschirm spielen». Das wäre ja so verschärft, sagt er seit Wochen immer mal wieder.

Weil er weiss, wie delikat eine solche Aussage mir gegenüber ist, äussert er den Wunsch nicht allzu häufig, sondern in wohldosierten Abständen. Fragen ihn die Grosseltern, der Vater oder Freunde nach seinen Weihnachtswünschen, verzieht er erst mal sein Gesicht, kriegt einen ernsten Blick – um nach einer Kunstpause in resignativem Ton zu sagen: «Also… eigentlich wünsche ich mir eine Playstation. Aber Mami sagt, sie wisse nicht, ob das geht.» Worauf sich innert Sekunden alle erbarmen und mir die lieben Verwandten im Nu zu verstehen geben, dass sie sich durchaus und sehr gerne am Geschenk beteiligen würden.

Auf all das bin ich bislang kaum eingegangen. Ich spekulierte darauf, das Thema Playstation würde sich mit der Zeit verflüchtigen, wenn wir nicht gross darüber redeten. Ich hoffte, meine Strategie des Totschweigens würde aufgehen – und mein Sohn käme plötzlich mit einem neuen ultimativen Weihnachtswunsch zu mir: einem Brettspiel vielleicht, einem Puzzle oder Snowboard. Womit ich mich als retro und «old school» zu erkennen gebe, ich weiss. Oder um es weniger hip zu sagen: voll altmodisch.

Doch ich mag einfach nicht noch mehr elektronische Geräte in der Wohnung haben. «Reichen iPod, iPad, Laptops, Handys und ein Fernseher denn nicht aus?» ist derzeit mein Standardsatz, wenn ich mit meinem Mann und den Kindern darüber rede. Es sitzen doch jetzt schon alle so oft vor diesen Geräten! Wobei meinem Sohn davon lediglich ein iPod gehört, den er sich aus dem eigenen Geld zusammengespart hat – und den er nur zu fixen Zeiten brauchen darf. Die anderen Geräte gehören dem Teenager-Sohn meines Mannes und uns Erwachsenen. «Brauchen wir jetzt wirklich auch noch eine Playstation?»

Von meinem Mann kann ich dabei keine moralische Unterstützung erwarten. Ich weiss, er hätte nichts dagegen, mal an einem verregneten Sonntag ein virtuelles Fussballspiel mit den Kindern zu spielen oder Formel-1-Boliden über den Fernsehschirm flitzen zu lassen.

Letzthin kam er gar an und meinte in auffällig beiläufigem Ton, dass ein Arbeitskollege übrigens seine Playstation PS3 verkaufen wolle. Ein anderer Kollege würde seine Konsole gar verschenken. Beide Geräte funktionierten einwandfrei und seien gut erhalten. «Aber hey, du musst es selbst wissen. Ich meine bloss, falls die Playstation noch ein Thema ist.» Ich realisierte vollends, dass meine männlichen Mitbewohner in der Sache zusammenspannen. Es blieb mir also nur die Offensive. Ich beschloss, eine Meinung von aussen einzuholen.

Ich erzählte also meinem Arbeitskollegen beim Mittagessen davon. Ich schilderte ihm meine Befürchtung, dass mit einer Playstation im Haus mein Mann und die zwei Kinder noch häufiger auf einen Bildschirm starren würden. Und dass ein Haushalt doch nicht mit fast jedem erdenklichen technischen Gerät ausgerüstet sein müsse. Oder sähe ich das falsch?

Der Arbeitskollege gab sich darauf jede erdenkliche Mühe, ich merkte es ihm an. Doch seine Antwort war unmissverständlich: Was denn mein Problem sei, fragte er mich auf liebenswürdige Art. «Eine Playstation ist echt gut.» Ein Haushalt mit Buben brauche ein solches Gerät. Es sei im Übrigen vielseitig einsetzbar, man könne damit auch DVDs schauen – also auch ich fände dafür bestimmt eine Verwendung. Zudem denke er nicht, dass die Kinder mehr gamen würden. Im Gegenteil, man könne die Game-Zeiten eher besser kontrollieren, weil das Ganze vor dem grossen Fernseher im Wohnzimmer stattfinde statt auf einem kleinen iPod oder Handy im Kinderzimmer.

Ich murmelte «Sicher?», «Hmmm», «Ach ja…?». Danach schwiegen wir uns an und stocherten mit den Gabeln in den Tellern. Nach einer Weile räusperte er sich und sagte grinsend: Doch falls das mit der Playstation nichts werde, habe er eine tolle Alternative auf Lager: eine Baby-Schlange. Ob wir eine wollten? (Ja, Sie kennen ihn. Er schrieb vor zwei Tagen einen Papablog dazu.) Er hätte welche zu vergeben. Die Schlänglein seien süss und sehr pflegeleicht. Schaue man sie an, gucke man zudem bloss in eine Vitrine – «und auf keinen Bildschirm». Haha!

Bislang zählte ich Schlangen nicht zu meinen Freunden, doch plötzlich fand ich: Hey, wieso nicht? Als ich dann abends beim Essen meine Familie aus heiterem Himmel fragte, was sie von einer absolut herzigen Baby-Schlange als Haustier halten würde, schauten mich drei Augenpaare leicht zweifelnd an. Ich glaube, sie durchschauten mich.

Ich komme wohl nicht umhin, mich ernsthaft mit dem Playstation-Dilemma auseinanderzusetzen. Klar ist jetzt schon: An Weihnachten werde ich entweder als Heldin oder als grosse Spielverderberin dastehen. Oh Mann. Zum Glück sinds noch ein paar Tage bis dahin.

180 Kommentare zu «Das nervigste Weihnachtsgeschenk»

  • Pedro sagt:

    Wofür haben sie sich entschieden Frau Braun? Gab es glänzende Bubenaugen aus Freude oder Enttäuschung?
    (Haben sie es mit fixen Gamezeiten und Regensonntage, sowie Outdooraktivitäten, geregelt? 😉 )

    Es interessiert mich brennend!!!
    Alles Gute im neuen Jahr!

  • W.Grämer sagt:

    Ich 71 betätige mich mit dem Computer.Ob es Zeitung lesen oder irgend etwas suchen muss Wikipedia u s w. Handykosten habe ich im Jahr vielleicht Fr.10 00 wenn überhaupt.Aber viele jugendliche leiden unter digitaler Demenz auf der Strasse oder sonstwo das Handy oder I Phons immer am Ohr oder in der Hand.Komunikation ist mit diesen Leuten nicht mehr möglich.Auch diese Kriegsspiele mit Leuten abschießen finde ich daneben.Weniger wäre mehr.

  • Riko sagt:

    Kudos Frau Braun dass Sie auch teils erhebliche Krititk an Ihrem Blog zulassen, im Gegensatz zu einigen anderen Tagi-Mama bloggerinnen. Finde ich echt cool und modern.

  • Adam Gretener sagt:

    Mutti hat nur schiss, zu Hause nicht mehr der Mittelpunkt zu sein. Das liest man in jeder Zeile. Junior hat einen iPod eine Stunde im Tag oder so, die Eltern gehen dafür mit 5 Devices als gutes Beispiel voran…

    Willkommen im 2013! Da kann man sich auch als angebliche Super-Mutti mal öffentlich und freiwillig bis auf die Knochen blamieren.

  • babs sagt:

    Auch wenn das Kind keinen Schaden nimmt: Man muss nicht alles haben.

  • Nicole Aebi sagt:

    Nur Mut!
    Sie wollen keine PS im Haus? Dann gibts eben keine. So einfach ist das.
    Habe selbst Söhne und die überleben ganz gut mit anderen Freizeitbeschäftigungen, die noch dazu gesünder und sinnvoller sind. Dauergamende Zombies brauche ich nicht. Die Kinder haben auch sonst genug Gelegenheit, sich mit technischen Gadgets auseinanderzusetzen. Sie werden ja überall damit konfrontiert. Schon in der ersten Klasse musste ich ihnen eine Mathe-CD kaufen und in der 4. gabs eine Powerpoint-Präsentation als Hausaufgabe.

    Eine PS kommt mir nicht ins Haus. Ebenso wenig gibts ein Piercing oder ein Tatoo.

  • Markus Schneider sagt:

    Hast doch eh schon lang verloren und willst nun Dein Versagen auch noch als Mamablog-Beitrag versilbern. Pfui.

  • fufi sagt:

    Also ich kenn das nur von Wünschen meiner Frau
    (da kinderlos)
    aber auch sie hatte manchmal Wünsche,
    wo ich dachte: holy handgranate!
    Selbschtverschtändlichschtens hat sie immer
    das gekriegt, wo sie sich gewünscht hat!

    Ich kann’s vielleicht bicht so richtig sagen, aber:
    Ersatzgeschenke sind die Schlimmsten!

  • Barbara Baer sagt:

    Liebe Frau Braun
    Die Westaustralische Regierung empfiehlt nicht länger als zwei Stunden Bildschirmkontakt für Kinder. Das versuche ich einzuhalten. Manchmal auch bewusst nur mal 20 Min. pro Tag.
    Wenn wir beide Zeit für uns wollen, ist es angenehm, wenn die Kinder vor ihren Spielen sitzen.
    Schön finde ich auch, dass sie sich intensiv mit dem gespielten auseinandersetzen. Fachsimplen über Minecraft oder Pokemon mit Freunden… Faszinierend auch, dass sie sich in einem Spiel zusammen treffen können, wenn sie ihre Computer vernetzen.
    Wenn sie zu lange gespielt haben, schick ich sie ins Freie.

  • Sandro sagt:

    Ich habe selbst eine Playstation…und finde, dass es dümmere Geschenke gibt. Eine Playstation ist nichts Schlechtes, zudem will Ihr Sohn FIFA spielen (kaufen Sie Ihm das FIFA 14 – ist das Neueste). Es gibt Jugendliche, welche Ballergames spielen und das finde ich wiederum nicht gut. Aber ich selbst Spiele FIFA seit 12 Jahren (auf Gameboy und nun auf Playstation) und als Sport- und Fussballfan gibts nichts besseres, zudem fördert dies auch etwas das Allgemeinwissen. Kaufen Sie Ihrem Sohn die Playstation mit dem FIFA 14 und er ist Glücklich! Freundliche Grüsse ein 19 jähriger Ausgebildeter 😉

  • Francesca sagt:

    Ich seh’s Problem nicht. Ist doch alles eine Frage des Masses, und am Interessanten sind eh die Dinge, die man nicht hat, vor allem, wenn alle andern sie haben (dürfen) und man in der sozialen Hierarchie der Altersgruppe nicht dazu gehört, wenn man nicht mitreden kann. Also, her mit der Konsole. Der Junge spielt eh – wenn nicht Zuhause, dann bei den Kollegen, und dort können Sie nicht kontrollieren, was abgeht.

  • markus schmied sagt:

    lesen sie doch mal das buch digitale demenz welches von enem anerkannten hirnforscher verfasst wurde. seine forschung zeigt klar: ps im haus – schlechtere noten. und auch das ipad ist nicht fördernd!
    Die Game / Computer / Software industrie kämpft mit den gleichen Waffen mit welcher die Tabakindustrie kämpft. Angepasste Studien, verherrlichung und einer Armee von lobbyisten.
    Beispiel: es giebt keinen zusammenhang das mehr Bildschirme im klassenzimmer zu besseren noten führen – eher das gegenteil. Aber das IT Buged von schulen ist riesig!

    • Digitale Demenz sagt:

      Von Manfred spitzer, zu gleichem Thema findet man eine talkrunde bei Moderator Lanz (?) sowie diverse unterhaltsame Referate.

      • Christoph Bögli sagt:

        Spitzer ist ein Eiferer und sachlich leider nicht ernst zu nehmen. Die aktuelle Forschung widerlegt oder relativiert darum auch seine polemischen Thesen grösstenteils. Selbst wenn einige seiner Hypothesen ein Körnchen Wahrheit haben oder diskussionswürdig sind, letztlich ist das Ganze halt zu undifferenziert und realitätsfremd..

  • Heinz HAGER sagt:

    Liebe Mutter,kaufen Sie endlich ihrem Sohn seinen Wunsch.Wo leben wir denn? Das ist heute ganz normal für unsere Jungen.Gehört zum erwachsen werden.Und dann haben Sie einen glücklichen Jungen statt später einen frustrierten Mann herangezogen.Sind Sie doch nicht blöd!

  • Vater von Teenager sagt:

    Nun kaufen Sie ihrem Sohn und Mann endlich eine Konsole, sie werden besonders die gemeinsamen Games lieben !! Viel besser als wenn sich jeder auf seinem Handy oder iPad in ein Zimmer verzieht und sie die Kontrolle, die sie ja offensichtlich behalten möchten, verlieren. Und noch etwas; gamen fördert das Multitasking bei Männern …. Und macht ganz einfach Spass. Man kann trotzdem noch draussen spielen, in den Schnee, in die Berge fahren, etc., liebe Mütter. Man gibt den Hausschlüssel nicht ab beim Kauf einer Konsole, habt bitte etwas mehr vertrauen in eure Männer.

  • rogi sagt:

    Wir Eltern versuchen immer unsere Kinder vor allem zu schützen, was wir als schlecht empfinden. Das war schon immer so und ist auch vollkommen natürlich. Auf der anderen Seite haben unsere Kinder eine ganz andere Sichtweise und verstehen nicht weshalb Mamma/Papa ihnen den Spass nicht erlauben wollen. Wägen Sie nun einmal objektiv ab welche Seite in Ihrem Fall eher richtig liegt. Weil ein richtig oder falsch gibt es auch hier, wie so oft im Leben nicht. Nur eines möchte ich zu denken geben: niemand lernt mit Verboten mit einer Sucht umzugehen, es macht die Sache nur um so erstrebenswerter!

  • hermann sagt:

    Meist scheint es ja so zu sein, dass Vaeter eher bereit sind, ihre Soehne schlimme Spiele spielen zu lassen. Eben haben mein 6t Klaessler und ich das Spiel „Call of Duty“ gekauft und er spielt das mit seinem Freund on-line. Mamma kontrollierte das Rating. „M‘. sah sie. Das sei M fuer Mild violence, was sie versoehnlich stimmte……

    • Alessandra sagt:

      Da Hermann gehe ich mit dir nicht einig. Call of Duty ist ziemlich „violent“ und hätte mein Sohn in der 6. Klasse nicht gekriegt.

  • Michael sagt:

    Da könnten sie auch sagen „Ich habe etwas gegen Schwule – da bin ich altmodisch“.
    Altmodisch ist nicht das erste Wort das mir in den Sinn kam.

  • Eric Ermonas sagt:

    So viel Antworten es auf das „Problem“dieser Mutter gibt, so viele Lösungen sind es auch. Warum um alles in der Welt, muss man damit auch noch fremde Leute langweilen? Sind das die einzigen Sorgen dieser Frau?

  • Alex sagt:

    „einem Brettspiel vielleicht, einem Puzzle oder Snowboard.“ Warum sind die Sachen jetzt genau besser als eine Playstation? Bzw. was ist so schlecht an der Playstation.

    Sie kommen nicht einfach nur „altmodisch“ rüber sondern sehr engstirnig und bevormundendund. Zum glück war meine Mutter nicht so…

  • alien sagt:

    Ich habe mich durch den Text gekämpft in der Hoffnung, dass ich am Schluss endlich wüsste, was die Autorin gegen eine Spielkonsole hat. Aber ich wurde arg enttäuscht. Wie es aussieht, weiss sie es gar nicht. Sie ist, scheint’s, einfach so aus emotionalen Gründen gegen die Konsole. Sorry, das reicht nicht, auch sonst im Leben reicht das nicht, da braucht’s schon mehr. Come on, Sie schaffen es.

    Dies gesagt: Eine Spielkonsole ist für viele Menschen etwas Cooles. Ess gibt tolle Spiele, die stunden-, tage-, wochenlang faszinieren. Sie müssen nicht einmal kompliziert sein. Ich bin ein Mario-Kart-

  • Roger Möschler sagt:

    Noch so eine Mutter, die das Gefühl hat, dass sich die Welt nur um sie dreht. Diesen Ich-Ich-Ich-Modus der Dame kann nur mit einem sofortigen Kauf der Spielekonsole entgegnet werden. Ich hoffe einfach, dass sich der Sohn nicht zu so einem Warmduscher entwickelt wie ihr Mann.

  • Nounou sagt:

    Wir gut, dass wir keinen fernseher haben.

  • Dr. D sagt:

    Frau Braun, könnte es vielleicht sein, dass Sie nicht viel von der PlayStation halten, weil Sie Angst haben, dass Sie Ihren Liebsten weniger Zuwendung zukommen lassen könnten, weil vielleicht noch mehr Zeit vor elektronischen Geräten verbracht wird? Schlimmstenfalls wäre es sogar so, dass Sie die elektronischen Geräte allgemein als eine Art Konkurrenz empfinden?
    Ein „Ja“ wäre hier nicht mal so schlimm. — Dann aber müsste man zuerst nachhaltig die Konkurrenz-Situation regeln. Anschliessend fällt wahrscheinlich auch ein Entscheid für oder wider die PlayStation leichter.

  • B. Folda sagt:

    In welcher Welt leben Sie, gute Frau? Die armen Kinder!

    • na so einfach sagt:

      in welcher welt leben sie?
      tragisch, wenn das zusammenleben von so vielen familien nur noch über playstation funktioniert und dirigiert wird!
      insbesondere wer playstation als pädagogisch wertvoll verkauft überspielt sein schlechtes gewissen bzw. geniesst das die kids beschäftigt sind und man so seine ruhe hat. oder gehts unter dem aspekt wir machen etwas gemeinsam?
      wie wärs dann mit raus gehen in den schnee oder in die berge?

  • Robert sagt:

    Moment, lese ich richtig? Den selber ersparten iPod darf er nur Zeitlich beschränkt benutzen? Wie sieht’s mit dem Radio aus, ist der auch verboten? Mikrowelle? Herd?

    Und das go-to Argument ist, das es ein weiteres elektronisches Gerät ist? Na dann guät Nacht am foifi (Licht ist dann ja konsequenterweise aus).

    • Sarah sagt:

      Robert, noch nie was von Erziehung und Verantwortung gehört?? Ihr Vergleich mit Radio, Herd und Mikrowelle ist ja völlig idiotisch!

  • Riko sagt:

    Bin sicher, Frau Braun, dass es sogar auch ein game gibt das Ihnen selber gefällt… versuchen Sie es doch einfach mal…

  • 13 sagt:

    Ich verstehe nicht, warum es Eltern heute so schwer fällt, ein Spielverderber zu sein. Gibt es als nächstes Weihnachtsgeschenk ein Tattoo, weil er es sich gewünscht hat? Zwischen Schenken und Verbieten, gibt doch noch Tausende Grauzonen, Sie halten nichts von Playstation, also kaufen sie keine. So einfach ist das. Wenn das Kind dann unbedingt eine will, soll es sich diese selber kaufen und zwar dann, wann es dazu in der Lage ist. Damit haben Sie es nicht verboten, aber sich von eigenem Kind unter Druck setzen zu lassen, Ihre eigenen Überzeugungen wegzuwerfen, geht eindeutig zu weit.

    • 13 sagt:

      \2 Ihr Geld, Ihre Entscheidung. Und das schlechte Gewissen würde ich im Übrigen auch nicht durch den Kauf einer Babyschlange kompensieren. Die Eltern dürfen halt auch mal die Bösen sein. Nein, eigentlich müssen sie auch mal die Bösen sein. Das gehört einfach dazu.

      • Peter meier sagt:

        Habe selber drei jungs und ps3 ist oft an. Das kind wird keinen schaden nehmen. Das gehört heute einfach dazu. Wenn sie es ihm vorenthalten dann wird es einfach zum freund gehen und dort spielen.
        Und zu den geschenken möchte ich noch sagen dass es einfach nur mühsam ist für den boy, wenn er etwas erhält das dem schenkendem gefällt aber ihm nicht.

  • Toni Steimle sagt:

    Sie sollte beginnen, sich selbst intensiv damit auseinanderzusetzen. Ihr Sohn wird es mit oder ohne ihnen tun.

  • Manuela sagt:

    Hilfe, mein Kind spielt zu viel!
    Gamen ist ja nix anderes. Und mal ehrlich, bei UNO-Abenden früher, gings weder sportlich noch intellektuell hoch her.
    Ich seh jetzt echt das Problem nicht, solang der Junge zwischendurch auch mal auf dem Bolzplatz Fussball spielt.

  • Sauter Philippe sagt:

    Die aussage das man die Zeit vor der PS viel besser kontrollieren kann stimmt voll und ganz denn da können sie sehen wie lange sie schon spielen. Das schlimmste solche Gerät ist warscheinlich ein Smartphone. Man hat es immer dabei und das macht es extrem einfach!

    Und noch etwas zweites:
    Wenn sie es ihm jetzt verbieten, wird er sich irgendwann selbst eine kaufen und das können Sie dann nicht kontrolieren und er wird auch mehr spielen, da er bis dann ja nicht konnte

  • Christian Mueller sagt:

    Wir spielen jeden Dienstag seit 3 Jahren bei uns zu Hause Fifa 13. Nicht etwa alleine, sondern wir sind zwischen 4 und 15 Leute. Zum Glück kann man dieses Spiel im Modus 3 gegen 3 spielen. Davor kochen wir zusammen etwas frisches. Gamen soll einsam machen? wir sind alle um die 30…

  • A.A. sagt:

    Meine Güte, Frau Braun, Sie erinnern mich an meine Mutter, die uns jahrelang das Internet verbot. Völlig irrational und nicht bereit für eine konstruktive Diskussion. Das Thema war Tabu. Es geht schliesslich «ums Prinzip». Um welches Prinzip denn genau, war nicht ersichtlich. Als Mutter/Vater kann man seinen Kindern sicher mal etwas verbieten. Aber dann bitte mit logischer Begründung, nicht einfach «weil ich es sage». Somit machen Sie sich selbst und anderen kein Freude, sorry.

  • MuttermitSohn sagt:

    PS: Solange die Jungs Playstation spielen, kann man wenigstens noch kontrollieren, was sie spielen. So bald sie dann im Internet gamen, sieht es dann ganz anders aus.

    • C. Achermann sagt:

      Ich habe bis jetzt immer gesagt, so ein Ding kommt mirnicht ins Haus. Aber das ist ein Argument, worüber ich nachdenken muss.

      • hermann sagt:

        Die Playstation macht erst richtig Spass, wenn man multi player in Internet spielt. Was soll dabei so schecht sein? Unsere Kinder lieben das und spielen mit ihren Freunden, was viel Spass macht (auch wenn das Spiel M ist).

  • MuttermitSohn sagt:

    Liebe Frau Braun Ich habe gerade gesehen, dass Ihr Sohn elf ist. Da haben Sie noch Glück gehabt, dass dieses Thema erst jetzt aufkommt. Bei meinem Junior ging’s schon in der ersten Primarschulklasse los! Und nach ewigen Gestürmt habe ich ihm dann eine gekauft. Hat bisher nicht geschadet, er ist jetzt bald 18, und spielt nur noch selten. Und als er jünger war, hat es sich auch im Rahmen gehalten. Also alles gutgegangen soweit :): Wünsche Ihnen und Ihrer Familien von Herzen schöne Weihnachten und Ihrem Sohn, so er denn die PS bekommt, viel Spass, ebenso seinem Vater, und Ihnen auch!

  • Maja Müller sagt:

    Tun sie’s. Nach ein paar Wochen ist es dann auch nicht mehr so spannend und er sitzt automatisch nicht mehr so viel davor 🙂 Und: Fifa ist ein wirklich gutes Spiel, keine Gewalt oder so, und braucht auch einiges an Geschick. Tönt doch gut, oder?

  • Frau Dings sagt:

    Einfach ruhig bleiben! Ich musste mich damit abfinden, dass die Kinder, je älter sie wurden, desto mehr Dinge tun wollen, die wir als Eltern kaum nachvollziehen konnten. Das hat weh getan, haben die sich doch noch vor ein paar Jahren unter dem Weihnachtsbaum noch über Holzspielzeug und Teddybären gefreut. Und dann wollten sie Unverständliches, Ekliges und Böses zum Spielen haben. Manchmal haben sie es bekommen, manchmal nicht.
    Aber keine Panik, das ist die Vorpubertät. Das geht vorbei – um dann so richtig krass zu werden. Irgendwann werden sie wieder vernünftig. Meistens.

  • Herr Kämpfer aus B. sagt:

    Man muss nicht unbedingt dumm wie Brot sein, um sich am Gamen zu erfreuen, aber es hilft schon ungemein…
    In diesem Sinne: kein Mitleid mit solchen Eltern – oder warum sollte aus den Bälgen etwas anderes werden als aus deren Erzeugern?

  • HomeImprovementQueen sagt:

    Gabriela, deine Bedenken finde ich berechtigt (ich spiele selbst zwar auch gern ab und zu Playstation, aber trotzdem) So sind wir halt Old School, oder noch nicht mal mehr das . Dass Kinder intelligenter werden sollen, wenn sie zocken- also meine Realität zeigt, dass meine schulisch wirklich starken Schüler (im Teenie-Alter) mässiges bis kein Interesse am Gamen haben.Sport und/oder Musik stehen hoch im Kurs in der Freizeit oder aber Computer zum Programmieren oder Herumschrauben. Anders als frühere Generationen sind sie aber informiert, auch wenn sie selbst nicht zocken.

  • Ricco Morales sagt:

    Die Mutter wird also zur Heldin, wenn sie ihren Widerstand gegen den Weihnachtswunsch ihres Sohnes aufgibt, der
    – eh schon Fifa 13 spielen darf, einfach auf dem kleinen Bildschirm
    – einen einzigen Wunsch hat, der von den meisten andern Bezugspersonen als vertretbar angesehen wird
    – sich nur in wohldosierten Abständen äussert weil das Thema bei der Mutter delikat ist
    Die Latte für den Heldenstatus liegt ziemlich tief finde ich. Superheldin wäre wenn sie sich im Nachhinein nicht ständig beschwert dass sie zum Nachgeben gezwungen wurde… 🙂

  • TheSwissMiss sagt:

    Am besten gleich noch das Spiel „Singstar“ mit dazu kaufen – ein Karaoke Singspiel bei dem die ganze Familie mitmachen kann, hoffentlich Spass hat und nicht nur untätig vor dem TV hockt sondern wenigstens zusammen singt – ich würd einfach sagen – machen sie das Beste daraus:)

  • Sabine sagt:

    Liebe Frau Braun!
    Ich verstehe Ihre Bedenken – und offenbar sehen dies die männlichen Mitbewohner dieser Erdkugel komplett anders… Auch ich tendiere dazu, meine Jungs vor der „bösen technisierten“ Welt bewahren zu wollen. Ein typisch mütterliches Vorhaben. Aber vielleicht ist es doch besser, das Ganze in der eigenen Wohnung, und dafür auch etwas Mitbestimmungsrecht zu haben? Wie auch immer: ich wünsche Ihnen viel Weisheit!

  • alam sagt:

    Gerade für 5-8-jährige gibt es noch so viel anderes zu tun, bevor ihnen langweilig wird. Schon mal was von Lego gehört? Dann könnte man auch noch richtig auf der Strasse Velo fahren lernen. Mir fällt einfach auf, dass die Kinder immer jünger mit diesen Gadgets bespasst werden. So schlimm wäre das ja eigentlich nicht, wenn dadurch nicht die wirklich wichtigen Sachen nicht mehr gemacht würden.

  • Bernhard sagt:

    Was mir zu diesem Thema auch noch einfällt: Steckt hinter diesem „Dilemma“ nicht oftmals auch die Angst des Unbekannten? Weil man es früher als Kind nicht selbst gemacht hat, tut man sich schwer damit zu glauben, dass es gut sein könnte für das eigene Kind? Ich habe mir das gerade letzthin mal überlegt am Beispiel der Smartphone-Generation: Sehe ich im Zug eine(n) Jugendliche(r) am Smartphone hängen, kommt unweigerlich ein Blitzgedanke hoch: „Können die denn nicht mehr ohne das Ding sein?“. Würde ich aber die gleiche Person sehen, die gerade ein Buch oder eine Zeitung liest, würde ich…

    • Bernhard sagt:

      …aber sogleich denken: „Ach wie schön! Dieser Mensch liest ein Buch bzw. eine Zeitung!“ Dabei ist es doch genau das Gleiche…

      Oder um beim Thema zu bleiben: Ich möchte nicht wissen, wie viele Kapitalisten durch das nächtelange Monopoly-Spiel herangezüchtet worden sind! 😉 Und ob ich nun mit meinen Kindern am Esstisch stundenlang Trivial Pursuit spiele oder auf der Konsole am Bildschirm ein Buzz!-Quiz, spielt ebenso keine Rolle!

      • tina sagt:

        lesen hat schon eine andere qualität. beim lesen macht man sich die bilder selber im kopf. ich glaube nicht, dass es auch nur ein promille so viel hardcore monopolispieler gibt wie hardcore bildschirmspieler.
        die hauptsächliche gefahr ist der suchtfaktor, die einseitigkeit verbunden mit zu wenig körperlicher bewegung bei übermass und auch nicht ganz wegzureden: keiner weiss, was bildschirmspielen mit sich in der entwicklung befindenden gehirnen macht. ohne den teufel an die wand zu malen. gefährlich muss das nicht für alle sein, aber bei anderen dingen schützt man auch die labilen

      • Bernhard sagt:

        @Tina

        Einverstanden mit dem Argument, dass Gamen kein Ersatz für richtigen Sport und richtige Bewegung ist! Aber mal ganz ehrlich: Würden Sie Ihrem Kind das Tschau-Sepp- oder Memoryspielen verbieten, wenn es die ganze Zeit nur dieses Spiel spielen möchte? Hätten Sie nicht riesige Freude daran, dass Ihr Kind so gerne Gesellschaftsspiele spielt? Würden Sie es ermahnen, nun endlich damit aufzuhören um doch lieber eine Runde joggen zu gehen? Das meine ich damit, dass wir das uns von früher Bekannte idealisieren, obwohl es im Grunde genommen aufs Gleiche herauskommt!

      • tina sagt:

        ja würde ich. auch wenn es sehr einseitig sport treiben würde, würde ich es dazu anhalten seine sozialen kontakte nicht zu vernachlässigen. wenn die schulnoten zu kurz kämen würde ich eingreifen. das selbe bei lesen, stricken, mathematik, zaubern, malen, schreiben. aus den selben gründen. ausser vielleicht es ist ein ausnahmetalent, aber da wären die bedenken trotzdem die gleichen

      • Bernhard sagt:

        Ob ich nun einen Zeitungsartikel auf dem Smartphone oder in der Zeitung lese, macht für mich keinen Unterschied. Ob ich nächtelang Monopoly spiele oder mit Kollegen game, genauso wenig! Übrigens habe ich als Kind sehr, sehr viel Computergames gespielt. Zwar vorwiegend Sportspiele, aber ich war ganze Wochenenden dran. Geschadet hat’s mir nicht, obwohl die damaligen Spiele lerntechnisch irrelevant (weil zu simpel) waren! Wenn ich mir denke, was heute möglich ist, so wäre ich gerne noch einmal Kind! 🙂

      • tina sagt:

        achso, ja klar, es ist egal ob man das buch in papierform oder am handy liest. auch 20minuten ist der selbe news schrott, egal ob auf papier oder elektronisch.
        für mich ist noch wichtig, ob die kinder miteinander lachen und sprechen beim spielen, oder ob sie verbissen in den bildschirm starren. mir fiel auf, dass sie bei minecraft eher verbissen spielen und sich in die haare geraten als bei oberflächlich betrachtet heikleren spielen. wenn ich beobachte, dass sie dort diskutieren wie sie aufgben bewältigen, strategien entwickeln, dann ist die welt für mich in ordnung.

  • Yvonne sagt:

    Toller Beitrag! Die Schlangen sind sicherlich ein aussergewöhnliches Geschenk.
    Wenn Playstation so ein normales Geschenk ist, dann darf es doch auch mal etwas ganz Besonderes sein! Ausserdem gibt es doch sicherlich genügend Freunde, die ein Playstation haben. So was braucht man nicht im Haus. Meine Jungs sind glücklich über einen grossen Stabel Bücher und über die Schlangen darf ich gar nicht reden, die würden sie auch gerade wollen. Natürlich immer eine persönliche Entscheidung aber es geht auch ohne. Ich erspare mir so den Stress mit Gamezeiten etc. Bin neugierig, wofür Sie sich entscheiden

    • MuttermitSohn sagt:

      Also für meinen Sohn war es das absolut Grösste, die Playstation zu bekommen. Und wir hatten auch ewig ein Gestürmt, bis es soweit war. Aber es ist alles kein Problem. Die Zeiten regulieren sich selbst, die Spiele leihen sich die Jungs gegenseitig aus, und ab einem gewissen Alter spielen sie plötzlich nicht mehr soviel, da sich die Interessen verlagern.

  • WorkingMama sagt:

    Mein Dilemma: Meine (4jaehrige!!) Tochter spricht seit Sommer, dass sie sich vom Santa ‚the biggest, biggest Barbie Castle‘ wuenscht. Ich gab mir ja sooo Muehe um eine gender-neutrale Erziehung aber je nach Kita Kinderkonstellation scheint da Hopfen und Malz verlohren!

  • Rémy sagt:

    Ein Haushalt mit Buben braucht eine Spielkonsole. Schlicht und einfach, da kommt man nicht darum herum. Übrigens, schon diese Aussage ist „Old School“, die wäre so 1998 aktuell gewesen. 2013 aktuell ist: ein Haushalt mit Buben UND Mädchen braucht eine Spielkonsole.
    Tut mir aufrichtig Leid dass Sie 100 Jahre zu spät zur Welt gekommen sind. Trösten Sie sich damit dass sie andernfalls noch für Ihr Stimmrecht und etliche andere Rechte die Frauen heute haben kämpfen müssten.
    Nichts für Ungut und ein frohes (oder falls Sie es so entscheiden ein verdorbenes) Weihnachtsfest!

    • Gabriela Braun sagt:

      Hey, da muss ich mich aber wehren. Der Satz, dass ein Haushalt mit Buben eine Playstation braucht, stammt von einem Mann (s. Text). Danke, auch Ihnen recht frohe Weihnachten (-:

      • MuttermitSohn sagt:

        @Gabriela Braun: Also ohne geht’s nicht. Haushalt mit Bub/en braucht das. Gehört heute einfach dazu!

      • Rémy sagt:

        Ja und? Ein Mann weiss auch was ein Bub braucht, oder nicht? Ich schreibe einer Mutter auch nicht vor dass sie ihren Töchter KEINE Puppen schenken darf.
        Man(n) kriegt einfach mehr und mehr den Eindruck die Frauen wissen bei allen und für alles was besser ist. Aber da sind wir wieder einmal beim guten alten gleichstellungs-Gender Thema.
        Und es muss auch nicht sein dass die Weihnachten schlechter wird ohne Konsole (war ein bisschen Frech von mir). Verzicht zu üben ist ja auch wertvoll. Was er jedoch bei Freunden machen wird ist ausser Ihrer Kontrolle, im Gegensatz zu Zuhause.

    • hermann sagt:

      was denken sie ueber Grand Theft Auto5?

      • Rémy sagt:

        GTA5 ist ein affengeiles (das affengeilste) Spiel (wie es schon die Vorgänger waren), das mir erlaubt, alles zu machen was die Gesellschaft und der gute Geschmack mir sonst verbietet und deshalb ein willkommenes Ventil für meine Frustrationen darstellt (insbesondere die -im echten Leben verhassten- Staus zu ignorieren und zu überfahren macht mir viel Spass)
        Darauf ist ein grosses -18 abgedruckt, analog einer Porno-DVD. Und analog meiner Porno-DVD’s ist es sorgfältig versteckt und sein Vorhandensein entzieht sich der Kenntnis deren die in meinem Haus noch nicht 18 sind.
        Sonst noch Fragen?

      • houdini sagt:

        jep, eine: sie glauben tatsächlich, die verstecke, für das eine wie das andere, blieben unentdeckt von denen, die in ihrem haus noch nicht 18 sind..? träumen sie weiter! 😉

      • Rémy sagt:

        Nein sie werden wohl genauso entdeckt wie ich die verstecke meines Vaters entdeckte. Und da kommt dann das 11. Gebot zu Zug: lass Dich nicht erwischen. Sonst gibt es Strafe! Genauso wenig glaube ich dass ich das kontrollieren kann was die Kinder bei Freunden machen. Aber es gehört halt auch zum erwachsen werden, über die Grenzen hinweg zu gehen und Sachen auszuprobieren die einem die Eltern eigentlich verbieten, und dann zu lernen, mit den Konsequenzen umzugehen die das nichteinhalten dieser Regeln mit sich bringen. Anders ausgedrückt: fahren Sie immer 30 in der 30-er Zone?

      • houdini sagt:

        yup, tue ich tatsächlich – bin in sachen autofahren ein sich grundsätzlich an die regeln haltender mensch… was aber nicht heisst, dass ich ihre aussführungen davor nicht ähnlich sehe…

      • houdini sagt:

        mit gta hab‘ ich mich nie so richtig anfreunden können – einerseits fand ich die protagonisten immer unsympathische deppen, andererseits interessierte mich auch das gangsta-milieu als setting nicht wirklich.
        mit „red dead redemption“ hatte mich rockstar viel mehr abgeholt…

      • Marco sagt:

        „fahren Sie immer 30 in der 30-er Zone“

        Wenn Sie wüssten, weshalb in der 30-er-Zone die Limite 30 km/h herrscht, würden Sie dies vielleicht auch tun. Aber es ist ja nicht Ihr Kind, das dabei gefährdet wird.

  • Stephan Aebi sagt:

    Ehrlich gesagt, ihr Sohn tut mir leid. Eine Spielkonsole gehört heute in jeden Haushalt und wirklich so gut wie jeder Haushalt ausser den ewig Selbstgestrickten besitzt eine oder mehrere Spielkonsolen. Das ist so weit verbreitet wie früher ein Fussball. Die Frage ist wie diese Konsole im nachhinein verwendet wird. Solange aus ihrem Sohn kein Hardcore Zocker wird der zu jeder Tages und Nachtzeit vor der Glotze sitzt und solange er seinem Alter entsprechend angepasste Spiele spielt, ist doch alles im grünen Bereich.

  • Stefan W. sagt:

    Nun, dann schenken Sie ihm halt eine Barbie-Puppenstube, wenn Sie denken, dass das für seine Entwicklung zum guten Menschen(tm) förderlicher ist. Rational „vernünftig“ ist weder PS3 noch Barbie noch Tennisracket. Total vernünftig wäre es allenfalls, wenn Sie ihm Unterhosen oder Socken schenken würden. Wollen Sie vernünftig sein?

  • dominik reinhard sagt:

    So ein Dilemma kann nur eine Frau haben und bestätig leider damit die Vorurteile – Frauen und Technik. In diesem Punkt ist nix da mit technischer Gleichberechtigung. Seien Sie froh, das Ihr Kind FIFA spielen will und kein Killergame…Man weiss aber nach zahlreichen Studioen, das Kinder mit Spielkonsolen intelligenter werden. So sagt auch Experte Dietrich Döner im Zusammenhang mit Videogames in der Welt: “ Im Moment findet sie viel Positives heraus. Es ist eher so, dass Menschen mit komplexen Spiele auch sehr viel Lernen können.“ Seien Sie also Supermama!

  • Lian sagt:

    Verstehe ich gut, dass Playstation-Dilemma, die meisten Buben, koennen gar nichts mehr anderes miteinander anfangen, ausser mit der“boesen“ Technik.
    „&&&& jetzt was machen wir?Wenn wir nicht mehr I-POD, Playstation, Compi oder mit dem Handy spielen duerfen?
    So langweilig…..“
    Langeweile macht Kreativ, auch ohne Technik…..

    • Langeweile macht kreativ… oder kriminell.

      • tina sagt:

        oder einsam. natürlich sollte man nicht mitziehen nur weil die anderen kinder dies und jenes auch dürfen. aber als eltern darf man doch auch nicht die augen verschliessen, wenn es eben entgegen dem wünschenswerten in der realität nunmal so ist. nicht wünschenswert ist ja noch nicht katastrophal. man kann über dieses dilemma auch mit kindern sprechen, finde ich auch wichtig

      • Ashiro sagt:

        Hat was….

  • Meiname sagt:

    Tja, wer weiss was ein Emulator ist, steht besser da.

    • alien sagt:

      Man kann nicht alle neuen Games emulieren, nicht mal alle älteren. Wenn man das gut will, artet das zu einer hässlichen Gefriemelei aus. Die Controller müssen ja angeschlossen sein.

  • hermann sagt:

    Die Probleme sind ja nicht bei der Playstation. Die sind bei den Spielen. Unser 6t Klaessler kam sofort mit Assasin, the last of us, Autotheft 5 etc etc daher, welche alle seine Kollegen haetten. Wer diese nicht hat und nur Fifa Loelispiele spielt ist ein Weichei und hat doofe Eltern. Was machen sie dann? Warten bis er 17 ist und die M Altersgrenze erreicht hat? Bis dann hat er sich die Spiele schon laengstens ausgelehnt.

    • tina sagt:

      ….oder bei kollegen gespielt…

    • Sportpapi sagt:

      Kontrolle, was er zu Hause spielt. Und allenfalls was auswärts.

      • hermann sagt:

        Frage ist, wie schaedlich sind gewisse Spiele. Eine englische Untersuchung ergab, dass Videospielkonsum von ueber zwei Stunden pro Tag schaedlich ist. Deutsche Untersuchungen ergaben, das Gewalt mit Videospielen gelernt werden kann, waehrend amerikanische Untersuchungen zeigen, dass keine Korrelation zwischen Videospielgewalt und Gewalttaetigkeit des Spielers besteht. Ein gutes Spiel fuer die Schweiz waere Wilhelm Tell, wo der Spieler auf Aepfel schiessen kann (oh, das kann ins Auge gehen), so etwas wie national akzeptierte Gewalt…..

  • Sportpapi sagt:

    Das sind ja eigentlich zwei Themen. Was gegen die Playstation sprechen soll, verstehe ich nicht ganz. Dass auf der anderen Seite die Gamezeiten eingeschränkt werden können/müssen, ist ja klar. (gleich lange Bildschirmzeit wie die Eltern – oder gilt da ein anderer Massstab?)
    Zum anderen: „Stratege des Todschweigens“? Und: Der Partner/Vater muss herumdrucksen, um seine Meinung zum Thema zu äussern? Das ist doch etwas, worüber die Eltern sich klar einigen sollten. Und dann die Regeln ohne Rücksicht auf aktuellen Beliebtheitsgrad gemeinsam durchsetzen.

    • Rémy sagt:

      Bei mir wird die gleich lange Bildschirmzeit wie die Eltern eingeführt sobald die gleich hohe Mietbeteiligung wie die Eltern eingeführt wird. Wäre ja noch das schönste wenn Kinder die gleichen Rechte wie die Eltern einfordern könnte ohne jemals vom Konzept der „Pflicht“ gehört zu haben! Ist aber sehr Zeitgemäss eine solche Aussage, ob’s den Kids hilft wage ich zu zweifeln…darüber können wir dann mal in 20 Jahre streiten wenn die jetzigen „selbe-bildschirm-nützung-wie-papi-Kids“ die Anarchie eingeführt haben werden.

      • Alma sagt:

        🙂 Stimmt… Finde auch nicht, dass Kinder gleich lang aufbleiben, gleich viel Alkohol trinken oder Auto fahren dürfen. So paradox es klingen mag: Ein Kind erzieht man nicht mit Gleichberechtigung zur Autonomie..

      • tina sagt:

        es geht doch nicht einmal um pflichten, sondern um verantwortung tragen können. ich versuche meinen kindern die freiheiten zu geben, die sie verantworten können. spielen hat nunmal auch den suchtfaktor, und nicht wenigen fällt es schwer, die zeit vernünftig einzuteilen und prioritäten zu setzen. mein älterer sohn kann das inzwischen wirklich gut. vor 2 jahren aber noch nicht. der kleinere konnte das schon früher besser.
        ich setze auf positive bestärkung und lobe meine kinder, weil sie prioritäten vernünftig setzen, dafür bekommen sie auch mehr freiheiten. sind aber schon teenager

      • Sportpapi sagt:

        @Remy + Co: Bleiben wir beim Thema. Ich bin recht streng zu meinen Kindern. Ich verbiete meinen Kindern aber nichts, nur weil es mir gerade Spass macht. Sondern ich habe dazu einen guten Grund. Und ich bin nicht sicher, ob uns die stundenlange Bildschirmzeit weniger schadet als den Kindern. Aber Sie können mich ja überzeugen. Ich habe es mehr mit der Vorbildfunktion. @Alma: Und natürlich gehen die Kinder früher ins Bett. Weil sie mehr Schlaf benötigen, was sich auch immer wieder im Alltag zeigt. Und wenn wir Wein trinken, dürfen sie ausnahmsweise Sirup haben. Ich finde das konsequent und fair.

      • tina sagt:

        ich sitze sicher zuviel am bildschirm. aber meine kinder müssen ja nicht die selben fehler machen wie ich (gilt auch für meine anderen nicht so tollen seiten, von denen wohl jeder welche hat, wenn er ehrlich ist. wer das gegenteil behauptet ist ein schwieriges vorbild). ich arbeite allerdings auch am bildschirm. muss mich immer wieder selber an der nase nehmen, daraus mache ich keinen hehl vor meinen kindern.

      • Bernhard sagt:

        @Sportpapi

        Mir gefällt Ihre Einstellung betreffend Vorbildfunktion sehr! Ich bin vermutlich bei weitem nicht so streng wie Sie, aber ich teile Ihre Meinung zu 100% (sofern ich diese richtig interpretiere), dass Kinder sehr viel leichter regeln akzeptieren, wenn sie erkennen, dass sie nicht nur einseitig gelten! Ich finde es schön, wenn mich meine dreijährige Tochter massregelt, wenn ich tagsüber am Laptop eine Sendung schaue, obwohl ich ihr immer sage, dass es keinen Film gibt, wenn es draussen hell ist. Sie sagt dann: „Papi, du muesch abstelle, es isch nonig dunkel!“. Natürlich…

      • Bernhard sagt:

        …könnte ich dann argumentieren, dass diese Regelung nicht für mich gilt, da ich erwachsen, der Vater, der Ernährer, grösser, stärker etc. bin. Aber ich nehme dann meine Vorbildfunktion wahr und sage ihr, dass sie Recht hat! Und ich schalte den Laptop aus. Auch wenn dies vermutlich viele nicht verstehen können, aber ich fühle mich dadurch viel besser und ich glaube, dass die Akzeptanz beim nächsten Mal, wenn es meine Tochter betrifft, viel grösser ist! Ob der Respekt darunter leidet, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich könnte damit aber gut leben!

      • Eni sagt:

        Gleich lange Bildschirmzeit wie die Mutter würde bei mir 2 Stunden pro Woche heissen.

      • Marco sagt:

        @ Alma, betr. Alkohol: Am glaubwürdigsten sind Eltern, die den Kindern den Drogenkonsum verbieten, halt schon, wenn sie die Drogen auch selbst nicht konsumieren. Das hat nichts mit „Gleichberechtigung“ zu tun, sondern mit Logik: Das meiste, was Kindern schadet, tut auch Erwachsenen nicht gut.

  • Christoph Bögli sagt:

    „Womit ich mich als retro und «old school» zu erkennen gebe, ich weiss.“ Eher als steinzeitlich. Ich habe meine Eltern bereits Ende der 80er-Jahre für die erste Nintendo-Konsole angebettelt, da wusste ich noch nicht einmal, was ein Snowboard ist. Insofern ist der Wunsch nach einer Konsole voll „old-school“, zumindest aus der Perspektive vieler heutiger 30-40jähriger. Ihre Klage wäre darum auch vor 20 Jahren ok gewesen, aber heute? Wo Videospiele und Konsolen längst zur Standardausrüstung bei vielen Erwachsenen gehören? Da ist es doch schlicht grausam, das einem Buben abschlagen zu wollen.

  • Georg sagt:

    Playstation unbedingt! Am besten mit drei oder vier Controllern. Dann können alle Fifa 13 spielen. Dann macht es auch Mami Spass, versprochen.

  • Oli Möri sagt:

    Es gibt für mich einerseits die Komponente Familie und wie wir innerhalb dieser die Zeit gemeinsam bzw. individuell verbringen. Da muss sich jede Familie einen eigenen Plan nach ihren Werten machen.

    Dann gibt’s auch noch eine medizinisch-psychologische Ebene und genau dort haben ja die allermeisten von uns keinen Schimmer, was im Kinder- und Jugendlichenhirn beim Gamen abgeht. Hierfür lohnt sich die Konsultation eines ausgewiesenen Wissenschaftlers. Prof. Dr. Dr. Spitzer hat sich mit eben diesem Thema auseinandergesetzt. Artikel lassen sich unter Spitzer und digitale Demenz leicht finden.

  • Auguste sagt:

    hmm…, vorweihnachtlich: „liebes christkind, ich hätte so gerne eine playstation für das fifa 14 game.“ nachweihnachtlich: „liebes christkind, danke für das ronaldo-puzzle…und das rosa gc-pischi. aber verarschen kann ich mich auch selber.“

    liebe grüsse,
    kuster jun.

  • Christiane sagt:

    Ich bin auch „altmodisch“. Wir waren auch ein Haushalt mit Buben und alle Geräte fanden irgendwie den Weg zu uns. Aber ich hab dann eben auch noch ganz Anderes geschenkt, bei dem mann besondere und eigene Erfahrungen machen konnte, dem jeweiligen Alter entsprechend. Feindschaft ist wenig hilfreich und anstrengend, Alternativen bieten ist auch anstrengend, macht aber Freude und überzeugt langfristig. Unsere Söhne haben heute einen völlig normalisierten Umgang mit IT. (Ich bekam als Kind fast nie Gewünschtes, meine Mutter wählte stets etwas „Besseres“ aus. Besser für wen und was ?)

  • think about sagt:

    Ich wünsche Ihrem Sohn jetzt schon viel Spass beim Spielen – aber auch den Eltern. Ich persönlich würde eine PS/XBox erst ab 6 oder 7 Jahren schenken und mit Auflagen der Spielzeit und Spielewahl. Es ist doch schön, wenn die Kinder sich mit Freunden oder den eigenen Eltern in die Spielewelt versetzen können und so am Wochenende was anderes erleben können. Aber was zu meinen Zeiten schon galt: Hausaufgaben hat Prio 1, erst dann wird gespielt. Und die Anzahl Stunden im Freien und beim Sport sollen immernoch überwiegen:-)

  • Simon sagt:

    Wenns noch Bewegung sein soll, würde ich eher die XBox360 + Kinect empfehlen, denn da muss man sich RICHTIG bewegen und nicht nur rumfuchteln. Mit der PS3 kann man dagegen BluRays schauen.
    Zum Thema an und für sich:
    Was ist so schlimm an einer Konsole? Da kann man im auch zu zweit (bis zu viert) spielen. Vater und Sohn spielen einen Fussbalmatch gegeneinander oder gar zusammen im selben Team. Mit Rayman und seinen Kollegen ein zuckersüsses Jump & run bestreiten, bei den Legospielen (auch für Erwachsene sehr zu empfehlen) zusammen Abenteuer bestehen.
    MITEINANDER nicht gegeneinander.

  • Patrick sagt:

    Überlegen Sie sich stattdessen eine Nintendo WII. Dort kann man sich wenigstens noch etwas körperlich bewegen und auch mit der ganzen Familie spielen.

  • Giulietta sagt:

    Selten hat mich ein Artikel so genervt wie dieser. Was soll denn daran so schlimm sein? Wir haben ja auch den Fernseher aus den 70er überlebt. Mein Mann und ich, wir geben unseren Kids, die Technik, die sie heute brauchen, um up-to-date zu sein. Resultat: Sie sind sehr gute Schüler, machen Ausflüge mit der Familie und ja, sie dürfen spielen, wann immer sie wollen. Nur wenn dann ihre Freunde zu uns kommen, die das zu Hause eben nicht dürfen, dann werden andere Aktivitäten schwierig, weil diese Kinder, denen es verwehrt ist, ihre Spiellust auszutuben, sich dann als totale Junkies outen.

  • tststs sagt:

    Noch eine Anmerkung: ich finde, dass eine grosse Konsole immer als „Familiending“ angeschafft werden sollte, damit nicht eines der Kinder sagen kann „meins!“. Ausserdem finde ich es für ein Einzelgeschenk doch ziemlich kostspielig.
    Also Frau Braun, beschenken Sie Ihre ganze Familie mit der Konsole! Ihre Männer (und bald auch Sie) werden dankbar sein…

    • think about sagt:

      Richtig..und gleich ein Familienspiel dazulegen. Vorallem die Weihnachtstage laden zum spielen ein nach einem Tag auf dem Schlitten oder auf den Schlittschuhen:-)

  • lala sagt:

    Na ist denn heut 1990?

    Was an einer Playstation verkehrt sein soll ist extrem Rätselhaft, das Problem hier scheint eher zu sein, dass die Autorin selber absolut keine Ahnung von der Materie hat.

    Wie viel der Sohn spielt und was können Sie ja auch wenn das Ding im Haus ist sehr einfach kontrollieren. Ausserdem gibt es mehr als genug Spiele für 2 Leute, da kann der Sohn was mit dem Papi machen :).

  • Bernhard sagt:

    Ich würde mir wünschen, meine Mädels hätten mehr Freude an Spielkonsolen! Immer wieder versuche ich ihnen den Spielspass schmackhaft zu machen. Bisher ohne Erfolg. Wenn es hochkommt, spielen sie alle drei Monate mal ein Disneyquiz oder Minigolf mit mir oder schauen mir und meinem Kollegen bei einem Fussball- oder Tennisspielchen zu. Wie oft habe ich mir gewünscht, wir könnten mal an einem Wochenende eine richtig gediegene Game-Session einlegen… 😉

    Sehr Vorteilhaft ist es übrigens, den Fernseher in den Keller/Hobbyraum zu verbannen. So wird das Gamen zu einem speziellen Ereignis…

    • Bernhard sagt:

      …auch für mich als Erwachsener. Man geht dann viel bewusster zum Spiel. Ich weiss nicht, wie es wäre, wenn TV/Spielkonsole im Wohnzimmer stehen würde und somit jederzeit verfügbar wäre. Ich nehme mir gerne hie und da eine Auszeit und wäre froh, wenn sich das meine Liebsten auch ab und zu gönnen würden. Man kann dann so richtig schön abschalten, durchlüften etc. Ist besser als jede Therapie!! 🙂

    • tststs sagt:

      Haha, einer meiner Ex‘ wurde immer ganz stolz, wenn ich ebenfalls zum Gamepad griff und mitspielte…kuckt her…meine Freundin daddelt auch 😉

      Ich glaube, die Produzenten könnten zwei Dinge machen, die vielen Frauen den Zugang erleichtern würden:
      1) Macht simplere Gamepads, zumindest zum einsteigen! Bitte daran denken, die meisten Frauen hatten zuletzt die 2-Knopf-1-Kreuz-NES-Version in der Hand. Da ist man schlicht überfordert; nach wie vor gebrauche ich bei meinen sporadischen Ausflügen in die Gamewelt nicht annähernd alle Knöpfe (sorry, 2 Sticks und 2 Kreuze…für was?!?)
      2) Juhuu, das..

      • tststs sagt:

        neue GTA ist da…zig Neuerungen, aber die einfachste wurde vergessen: es ist nach wie vor nicht möglich, mit einem weiblichen Charakter zu spielen… 🙁

        evtl noch ein 3) Auch Frauen spielen gerne Shooter-Spiele, jedoch bitte nicht allzu realistisch: Aliens wegpusten: Super! Durch den Dschungel kämpfen und Menschen töten: nicht so super!

      • marie sagt:

        ah, das tolle an diesem spiel, man kann so herrlich „falschparken“, so richtig neapolitanisch (bin selber eine!), ohne ein knöllchen zu kriegen.
        aber ja, weibliche charaktere sind bei diesem spiel definitiv gefragt.
        😉

      • tina sagt:

        bei einem meiner seltenen versuche, ob mir gamen vielleicht doch mal noch spass macht, wollte ich fallschirmspringen. ich frage meinen sohn „und wozu ist das x am controller?“. er: „drück das nicht, das ist zum…..“ – ich drücke x – fallschirm fällt ab, ich stürze in den tod „….fallschirmabwerfen“

      • alien sagt:

        Schon gut. Ausprobieren. Hat eh den besten Lerneffekt.

  • markus lindner sagt:

    Am besten einfach den Papa das Geschenk für den Buben kaufen lassen. Macht mehr Sinn und dem Buben wohl mehr Freude.

  • Nina sagt:

    Geben sie ihm die Playstation und kaufen sie ein Game dazu, dass ihnen und ihrem Sohn gefallen könnte und sie zusammen spielen können. Sie werden sehen, vielleicht haben sie ja auch Spass daran.

  • James sagt:

    Ihre Bedenken bezüglich elektronischen Geräten in Ehren, liebe Autorin. Ich glaube kaum, dass Ihr Kind einen Schaden nimmt, wenn es ganze Nachmittage gamend vor dem Fernseher verbringt. Auch nicht, wenn dies ziemlich oft vorkommen sollte. Ich war seinerzeit im Teenageralter auch völlig den ersten Homecomputern verfallen und verbrachte jede freie Minute davor. Bevor ich selbst einen hatte, war ich Dauergast bei meinen Kollegen, die schon früher einen besassen. Wurde ich dadurch zum Nerd, zum assozialen, introvertierten Wunderling oder zum bleichen und übergewichtigen Couch-Potatoe? Nein.

  • Philippe sagt:

    Schade, aber viele Leute vergessen immer wieder die Vorteile beim Gamen. Zum einen ist sicher mal das Sozialising ein wichtiger Punkt. Ob man es jetzt mag oder nicht, dass das Kind mit Freunden Online Abenteuer und Erlebnisse erfährt, ist irrelevant. Entscheindend ist, dass diese stattfinden, mit oder ohne ihrem Kind. Es dabei auszuschliessen ist nur egoistisch, da das Kind am nächsten Tag von vielen Gesprächsthemen ausgeschlossen bleibt. Das gamen kreativität und Lösungsorientiertes Denken erfordert, ist eh schon lange bewiesen. Somit ist gamen sicher besser als Grace Anatomie schauen ;-).

  • Dani sagt:

    Vielleicht eine OUYA? Das hat einen etwas grösseren Lerneffekt

  • Nina sagt:

    Eine Playstation ist doch was Tolles; mit ein paar Regelungen hat daran sogar die ganze Familie Spass. Meine Tochter wünscht sich eine monster high Puppe! Wie doof – excüsé – ist denn dieser Wunsch! Ich bringe es echt nicht über meine moralischen Vorstellungen so eine „halbblutte“ magere sexy Puppe anzuschaffen… zum Glück gibt’s dafür Götti und Gotti 🙂

  • Luise sagt:

    Was ist den so schlimm an einer Playstation? Früher oder später kann er sich doch eine besorgen. Oder er verbringt Stunden bei einem Kumpel, der eine besitzt. Er wird diese „schlimmen“ Computerspiele überleben. Ich kenne etliche Jungs, die mit 12, 13 angefangen haben und heute mit fast 30 immer noch gelegentlich spielen und weder traumatisiert noch zum Amokläufer geworden sind.

  • Tobias Meyer sagt:

    Never. Ever. Bleiben Sie hart und autoritär. Einfach mal so zur Abwechslung……………

  • Reto B. sagt:

    Ach Gottchen… Technik ist bööööseee. Ich kann ihr Kind voll verstehen (bin selber 34 jährig). Playstation macht meines Erachtens auch viel mehr Sinn als IPod, weil besser kontrollierbar, was da für Inhalte draufkommen und wie und wie häufig sie eingesetzt wird. Und wenn sie diese Move-Dinger kaufen, dann ist der Sport auch noch drin (hatte schon mehrere Male einen ausgedehnten Muskelkater von virtuellem Tennis). Selbstverständlich müssen sie immer noch kontrollieren, was denn so gespielt wird – PEGI ahoi!

    • Reto B. sagt:

      Kommt mir in etwa ähnlich vor wie – „Nein du brauchst keinen Laptop“. Oder „Ich werd mir nie ein solches Handy kaufen“. „Auf der ganzen Welt gibt es einen Markt für etwa 5 PCs“. Dieses „Internet – Email“ wird sich nie durchsetzen. Ich mach meine Arbeit auf Papier, nicht Computer, wie sichs gehört. Oder „Ebooks werden nie mehr Verkäufe erzielen als richtige Bücher“. Wieviele dieser Sätze haben sie selber schon gesagt? (Okay einer ist von IBM)

  • Gerd sagt:

    Ein Einwirf, unser Sohn ist süchtig geworden und mittlerweile in Behandlung. Wir waren erstaunt, dass die Zahl dieser Fälle dann doch extrem hoch ist. Das Aufstellen von Zugangsregeln ist möglich, verhindert leider in keinster Weise den Zugang. Um die Zugangskontrolle im Blick zu haben, muss man sich selbst intensiv mit der xbox oder der ps befassen. Welche Eltern wollen das tatsächlich? Wer weiß denn was in der Cloud steckt oder mit welchem Profil sich eingeloggt wird? GTA, npch schlimmer COD, etc. verleiten zum permanenten Spielen und die Kinder werden per email unter Druck gesetzt.

    • Nick Schmid sagt:

      @Gerd: Sorry, aber entweder ist ihr Posting ein Fake oder sie sind doch ziemlich blauäugig gewesen. Geht doch ganz einfach: Game-Zeiten festlegen, ausserhalb dieser Zeiten die Playstation ausstecken und physisch wegschliessen. Problem gelöst.

  • Archibald Solanas sagt:

    Ganz in Weihnachtsstimmung habe auch ich mir überlegt (Vater, 48) ob ich meinem Buben(Sohn, 6) so eine Playstation kaufen soll, nicht die neueste. Offenbar hat es hier im Kommentar ganz viele Experten und bitte sagt mir doch, soll ich? soll ich nicht? Meine Frau ist dagegen. Wegen TschauSepp und EilemitWeile. Und ich glaube, ich schenke sie mehr mir als dem Sohn.

    • tststs sagt:

      Wenn ich so frech sein darf: für einen 6jährigen finde ich eine 500fränkige Spielkonsole etwas zu grosszügig, zumal die Spiele mit rund 90.- auch nicht gerade günstig sind!

      • Michu Tatin sagt:

        Er hat ja geschrieben, dass es nicht die neuste sein muss. Also keine SFr. 500 / 90.

        Für einen 6-jährigen empfiehlt sich mehr eine Wii (nicht Wii U), da es hierfür sehr viele Spiele auch für Kinder gibt.
        Ausserdem kann dem Bewegungsdrang des Sprösslings auch vor der Konsole ausgelebt werden. Genug Platz sollte aber vor dem Fernseher vorhanden sein. Und warum soll sich der Sohn mit Tschau Sepp langweilen, wenn er sich bei einem anderen Spiel mehr amüsiert? Weils pädagogisch „sinnvoller“ ist? Sagt wer?
        Schlussendlich ist die Frage, ob der Sohn diesen Wunsch auch hat.

    • Jan Holler sagt:

      Klar, machen. Aber ist die Playstation wirklich nur für den Sohn oder wollte auch der Vater schon immer eine haben? 🙂
      Umgekehrt könnte man Ihre Frau fragen, ob sie es ist, die TschauSepp spielen will und befürchtet, durch die PS ihre Spielpartner zu verlieren? Man kann auch zusammen PS spielen, wenn es um die soziale Interaktion geht. – Der/die eine „gamed“, der/die andere ist ein Bücherwurm. Kommt, wenns um Interaktion geht, auf das Gleiche heraus. Es gibt dumme Spiele und es gibt dumme Bücher. Schauen sie einfach, was er spielt und dass es nicht überhand nimmt.

    • alam sagt:

      Warte doch noch ein paar Jahre. Muss das unbedingt schon mit 6 sein?

  • Andi sagt:

    Köstlich diese Geschichte. Sobald sich das Kind eine eigene Konsole kaufen kann, soll er eine haben. Aber nur zu gewissen Bedingungen – z.B. Schulnoten i.O., etc. Der Mann in der Familie hat ja wohl gar nichts zu melden. Zum Glück hatte ich beim Einzug in die gemeinsame Wohnung mit meiner Freundin schon eine Konsole und zocke hin und wieder mal ein paar Stunden wenn ein gutes Spiel rauskommt. Oder wie gerade gestern… eine BUZZ-Runde mit Freunden. 🙂

  • tststs sagt:

    Playstation? Buuuuuhhhhh! Das käme mir neverever ins Haus… Wenn schon, denn schon den guten, alten NES aus dem Keller holen 😉

    Im Ernst, es spricht echt nichts dagegen…

    Was mich aber verwundert: begrenzte Ipod-Zeit? Also ich finde, der Zugang zu Musik sollte unlimitiert sein…ich durfte mein Walkman auch ständig gebrauchen… Oder meinen Sie, weil es darauf auch Spiele etc gibt?

  • Christoph sagt:

    Die PS, Xbox oder Wii kann man ganz gut schenken. Wichtig ist, dass man mit den Kindern abmacht, wann und wieviel gespielt werden darf. Es muss auch unmissverständlich klar gemacht werden, dass bei nicht einhalten die Konsole weg ist.. Bei uns funktioniert es prima… zum Teil muss man sogar noch erwähnen, dass wir ja noch eine Konsole haben…
    Die Elektro-Geräte sind heute wohl nicht mehr weg zu denken. Wichtig ist, dass man klare Spielregeln aufstellt und diese mit den Kindern bespricht.. Dann gibt es keine Probleme. Und wenn doch, ist das Gerät weg…

  • Nick Schmid sagt:

    Wieso haben so viele Muttis eine veritable Play Station-Phobie und meinen, alleinige Hüterin über Sinn und Unsinn zu sein? Hey, entkrampft euch… 🙂

    • tststs sagt:

      Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, weshalb Vati niemals der Barbie die Haare zu Zöpfen flechtet… 😉

      • Nick Schmid sagt:

        @tststs: Wobei Vati seinen Töchtern nicht verbietet, sich Barbies zu wünschen… Kleiner, aber feiner Unterschied. 😉

  • Tobe sagt:

    Liebe Frau Braun, mir wurden Computer, Konsolen und Computerspiele zuhause pauschal verboten bis ich 18 Jahre alt war. Heute bastle ich in meiner Freizeit begeistert an Computern und frage mich oft, was wohl beruflich aus mir geworden wäre, wenn ich früher Zugang zu den Objekten meiner Begierde gehabt hätte.

    Mit 18 habe ich übrigens sofort eine Konsole gekauft. Mit bald 40 game ich heute noch immer fast täglich und habe eine Sammlung mit hunderten Computerspielen. Beruflich ist trotzdem was aus mir geworden, aber das Verbot ist mächtig in die Hose. Meine Mutter bedauert ihre Haltung heute…

    • Michi sagt:

      Der Kampf gegen elektronische Geräte im Haushalt in Ehren, aber ich denke, den werden Sie eher früher als später so oder so verlieren. Was mir jedoch wichtiger erscheint, falls denn doch eine Konsole angeschafft wird. Informieren Sie sich als Eltern gut darüber, was ihr doch noch junger Sohnemann für Spiele spielt. Und vor allem wie oft. Wobei es ja nur von Vorteil ist, wenn der liebe Ehemann die Spiele auch gerne spielt, dann kann er sich die Zeit mit dem Sohne verbringen und hat erst noch die Kontrolle über den Konsum des Sohnes, sofern er auch die Kontrolle über den eigenen hat 😉

    • Thomsson sagt:

      Ich kann mich Tobe nur anschliessen: Mir wurde der Besitz von Spielkonsolen verboten. Ab und zu durfte ich einen Gameboy oder ein NES ausleihen, was total zu exzessivem gamen geführt hat. Wenn ich bei Freunden zuhause war, wollte ich oft nur gamen, da ich dies daheim nicht konnte.
      Ich werde meinen Kindern einen kontrollierten Umgang aufzeigen (wie auch mit Alkohol und Zigaretten), lieber als ein totales Verbot aussprechen. Klare Regeln aufstellen, die auch konsequent angewendet werden wie Entzug des Spielgeräts, wenn es sich auf die Schulleistungen oder auf ihr soziales Umfeld auswirkt.

  • jürg. sagt:

    Es ist sicher wichtig sich Gedanken zu machen ob nicht Sozialkontakte und Schulleistungen leiden könnten. Sicher werden durch eine Playstation Familienausflüge oder die Beteiligung am Haushaltsarbeiten nicht unbedingt beliebter werden.
    Aber zum Amokläufer wird ihr Sohn durch die Playstation wohl kaum werden..

  • Bettina sagt:

    Es ist ein Geschenk, und als solches soll es doch möglichst (lange) Freude machen. Eine Playstation kann allgemein viel Freude machen, nicht nur einem Jungen und dem Vater (Daddeln ist schon lange kein Jungs-Ding mehr. Alle tun es, sogar Eltern, aber psst, wenn er das erfährt, ist es nicht mehr so cool). Es gibt viele Spiele für die PS3, einige davon könnten sogar Ihnen gefallen :>

    Wie oft das Kind dann spielt, oder vor der Flimmerkiste hockt, ist dann auch wieder eine andere Entscheidung, bei der Sie mitreden dürfen.

    Ich rate ihnen, kaufen Sie das Ding. Probieren sie es selber mal aus.

  • alam sagt:

    Man kann die Dinger ja auch mal für ne Weile von der Ludothek ausleihen. Also ich möchte so ein Teil auch nicht immer im Haus haben. Bin halt auch so eine Böse, Altmodische. Aber ich wage mal zu behaupten, dass Kinder von bösen, altmodischen Eltern nicht heftiger pubertieren als die anderen. Widerstand und Gegensätze suchen alle, und vielleicht ist der Stress kleiner, wenn sie nicht so lange suchen müssen 😉

  • issey schnyder sagt:

    Persönlich mag ich überhaupt keine Spiele, doch gehört eine Gamestation in etwas so zu einem Haushalt wie ein Fernseher, den ich jedoch auch nicht besitze. Ich finde Sie übertreiben da ein wenig. Computergames ist das heutige Eile mit Weile und ich denke, Mutter sollte froh sein einen Jungen zu haben der überhaupt spielen will. Meine Mutter wollte mich früher auch immer zu Brettspielen überreden, was ich immer ablehnte. Nun mit 63ig ist sie die, die vor dem Bildschirm spielt, da das spielen meinem Vater auch abgeht. Sie sehen; ihr Junge ist toll! Ein entspannter, weil spielender Junge!

  • Lars sagt:

    Der arme Mann hat hier nicht wirklich die Hosen an 🙂

  • Chris Stoffer sagt:

    Also wenn das Gerät dann vorhanden ist, werden die Diskussionen gleich weitergehen. Welche Spiele sind erlaubt? Ist das nicht zu gewalttätig? Dann das durchsetzten der Zeit Limite kann auch ein Problem sein. Sprich die Diskussionen werden nicht vom Tisch sein. Ich behaupte jetzt mal ein solches Gerät müsste verdient werden, sprich Sohnemann sollte es selbst kaufen.

    • DW sagt:

      Die Frage „welche Spiele sollten erlaubt sein“ ist einfach zu beantworten: Nur die, die der Sohn sich selber kaufen dürfte gemäss der PEGI-Alterslimite, für das gibt es die ja… bis auf kleine Ausnahmen (NHL ab 16, weil man beim Eishockey Schlägereien anfangen kann) ist die sehr sinnvoll gesetzt.

  • Jerome sagt:

    Haha ich musste doch ein paar mal lachen. Wie kann man sich nur so sperren? Wir leben in einem Land wo es 6 Monate kalt und dunkel ist, mit 11 Jahren hat man nicht immer Lust den ganzen Winter draussen zu sein. Für ein Brettspiel braucht man immer 2-3 Personen mehr. Die Kollegen spielen dann lieber zu Hause mit der PS als zu ihrem Kind ein bisschen Oldschool Luft zu schnuppern. Sprich sie können ihr Kind auch selbst ins Abseits stellen, es wird es ihnen in der Pubertät sicher gerne zurückzahlen mit Kommentaren wie… Spiel doch dein schei*** Brettspiel selber oder so.

  • Bärbel sagt:

    Als Mutter 2er Jungs kann ich nur den Kopf schütteln: mich nervt dieses Gute-pädagogisch-versierte-Mutter-Getue extrem! Keine Eltern-Kind Seite, wo sich Mütter keine Schlacht liefern, wer die beste „wir-sind-so-eine-tolle-no game-family“ ist!
    Meine Jungs waren jedesmal, kam ein neues Stück in den Haushalt, ganz gierig auf’s Spielen – 4 Wochen später war der Hype vorbei! Es gab und gibt bei uns nur eine Regel: gamen erst ab 17.00 Uhr!
    Da unsere Jungs allerdings auch Hobbies ausser Haus haben, erübrigt sich auch diese Regel! Je mehr Getue um etwas gemacht wird, umso interessanter wird es!

    • Jan Holler sagt:

      Bravo für diesen Kommentar. War längst überfällig, dass das einmal jemand ausgedrückt hat. Viele Mütter verstehen sich in erster Linie als Spassbremsen und Miesmacher. Was sie nicht interessiert, darf auch nicht ihre Kinder (Buben) interessieren. Die böse, böse Elektronik und die guten Brettspiele. Nähme mich einmal Wunder, woher dieser Blödsinn eigentlich kommt.

    • Lisa sagt:

      100 % Zustimmung!

  • Daniela sagt:

    Lustig! Beruhigend das wir nicht die einzige Familie ohne Play Station sind. Unser Sohn (11 Jahre) hat den selben Weihnachtswunsch. Möchte aber das Spiel „grand theft auto FIVE“ welches ab 18 Jahren empfohlen wird. Ich weigere mich strickte, muss mir jedoch täglich anhören das die meisten Jungs der 5. Klasse dieses Spiel besitzen! Kein GTA 5, aber bitte auch keine Babyschlangen 🙂 lg Daniela

  • Nala sagt:

    iPod gegen Playstation eintauschen? TV ins Elternschlafzimmer, damit er nicht mehr benutzt werden kann? Ich wüsste jetzt auch keine sinnvolle Ausrede, warum keine Playstation. Einfach mitspielen! Solche Games sind echt cool. Los Du Heldin! Playstation kaufen – am besten die Neuste, wenn schon denn schon. Und nein, die gehören nicht nur in Bubenhaushalte. Mädels mögen das auch 🙂

    • Baba sagt:

      Sie haben vollkommen recht! Mitspielen und die Spiele selber mal testen, dann ist die Skepsis gleich viel kleiner.
      Die neuste ist leider bis Ende Januar vergriffen… aber zur Überbrückung die Gratiskonsole vom Kollegen ist doch super;-)

      • Ylene sagt:

        PS ist cool! Wir gamen jeweils alle zusammen Ratchet & Clank oder so Partyspiele (Kaufen Sie Ihrem Nachwuchs unbedingt noch 2 Move Motion Controller. Dann bewegt er sich noch etwas und hierzu gibts ebenfalls einen Haufen coole Spiele) Und ja, auch Frauen und Mädchen gamen gerne, z. B. ich und meine Tochter – allerdings nicht ganz so verbissen wie mein Mann und Sohn. Stellen Sie zum PS-Gebrauch ein paar strikte Regeln auf und halten Sie die auch ein (Minimum: zuerst Aufgaben, dann PS). Ihr Sohn wird garantiert nicht mehr gamen als jetzt. Und überwinden Sie sich unbedingt mal zum mitspielen.

      • Ylene sagt:

        Apropos Gewaltspiele: Mein Mann und ich haben früher Castle Wolfenstein, Doom, Resident Evil, Alien vs. Predator, Serious Sam und ähnliches gegamt und zwar nächtelang. Sogar wir haben noch Freunde, andere Hobbies und laut Kindergarten/KITA/Grosseltern liebe, hilfsbereite Kinder. Amok gelaufen ist bis jetzt auch noch keiner. 🙂 Ich würde einfach darauf schauen, dass Ihr Sohn (mehr oder weniger) die Altersfreigaben berücksichtigt.

      • Michu Tatin sagt:

        Game schon, seit der C64 raus war. Ist einer meiner Hobbys geblieben. Wii, PS3 oder XBox360 sind alle empfehlenswert.
        Bei der neusten Generation (XBox One, PS4) würde ich allerdings noch warten. Sie bieten noch kaum einen Mehrwert und es sind schon sehr viele kaputt. Ich würde noch ein Jahr warten, bis sie die Fehler korrigiert haben und es mehr Spiele dafür gibt. Bis dahin sind die „alten“ Konsolen super! Für Kinder gehören natürlich Regeln aufgestellt. Und natürlich haben ALLE Kollegen IMMER die neusten „Killergames“. Es gibt für jede Alterstufe sehr gute Spiele.

      • houdini sagt:

        ach was, altersfreigaben! was spricht dagegen, mit den kindergärtlern nach „avengers“ (fsk 12) noch eine runde „manhunt“ zu zocken? 😀

  • Karin sagt:

    Bei uns war es vor ein paar Jahren dasselbe. Wegen einer Wii Konsole. Ich wehrte mich solange ich konnte, und am Schluss gab es eine Kompromisslösung. Strikte Spielzeiten, niemals unter der Woche, und beim ersten Anzeichen von schlechten Noten kommt das Ding in den Keller. Bisjetzt hat es funktfunktioniert.

  • Thomas Aeschbacher sagt:

    Haha bei dem Beitrag kommt mir meine Mutter in den Sinn, das Thema war schon beim C64 und Amiga ein Thema als ich ein Kind war. Ich rate ihnen, ihrem Sohn die PS3 zu kaufen. Sie machen sich sonst nicht nur sehr unbeliebt sondern auch völlig uncool, was noch viel schlimmer ist für das zukünftige Verhältnis. Er würde sonst ganz einfach mehr auswärts gamen, wollen sie das? Ab einem gewissen Alter haben Sie sowieso keine Kontrolle mehr. Ich habe gut gelernt, mit elektronischen Geräten umzugehen und game auch heute als 37j. sehr gerne, aktuell GT 6 🙂

    • james sagt:

      Ihre Bedenken bezüglich elektronischen Geräten in Ehren, liebe Autorin. Ich glaube kaum, dass Ihr Kind einen Schaden nimmt, wenn es ganze Nachmittage gamend vor dem Fernseher verbringt. Auch nicht, wenn dies ziemlich oft vorkommen sollte. Ich war seinerzeit im Teenageralter auch völlig den ersten Homecomputern verfallen und verbrachte jede freie Minute davor. Bevor ich selbst einen hatte, war ich Dauergast bei meinen Kollegen, die schon früher einen besassen. Wurde ich dadurch zum Nerd, zum assozialen, introvertierten Wunderling oder zum bleichen und übergewichtigen Couch-Potatoe? Nein.

  • Anja Meier sagt:

    Ob Sie eine Playstation wollen oder nicht, ist Ihre Entscheidung. Die Pro und Contra Punkte finde ich alle legitim. Was mir hingegen gar nicht gefaellt: Die wiederholte Erwaehnung, dass eine Playstation etwas fuer Knaben/Maenner sei. Wo bleibt da die Genderneutralitaet?

  • alien sagt:

    Ja, Sie sind eine rabenschwarze Rabenmutter!

    Im Ernst. Sie hatten hier schon ein bisschen ein kulturelles Loch.

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