Was denn jetzt: Freund oder Mann?

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Nennt sie ihn Boyfriend oder Husband? Angelina Jolie und Brad Pitt mit den Kindern Pax, Knox und Shiloh Ende Juli im Flughafen Tokio. (Foto: Keystone/Kimimasa Mayama)

Gestern gings hier um den gemeinsamen Familiennamen von verheirateten und unverheirateten Paaren – und auch heute gehts um Namen: Ich widme mich der passenden Bezeichnung für meinen Mann, der gar nicht mein Mann ist. Klingt verwirrend? Das finden andere Leute auch.

Denn spreche ich gegenüber jemand anderem von meinem Mann, geht dieser Mensch in der Regel davon aus, dass mein Mann auch wirklich mein Mann ist, wir also verheiratet sind. Das sind wir allerdings nicht, und deshalb ist es auch nicht ganz richtig. Das wurde mir erst kürzlich wieder bewusst, als ich gegenüber einer Kollegin von meinem Mann redete, sie erfreut hochsprang und rief: «Oh, jetzt seid ihr also verheiratet! Gratuliere!»

Ich lachte und verneinte, doch die Situation war mir leicht unangenehm. Ich gab offenbar etwas vor, was nicht ist, und das hatte etwas Verzweifeltes. Das bin ich keineswegs, doch als ich das der Kollegin erklären wollte, wurde die Sache erst richtig lächerlich. Ich sah ihren Augen an, dass sie mir nicht glaubte. Es war ein blödes Gefühl.

Doch wie nenne ich meinen Mann, der ja eigentlich «bloss» mein Freund ist? Bezeichne ich ihn anderen gegenüber als meinen langjährigen Konkubinatspartner? Lebensfreund? Meinen Liebsten? Oder rede ich von ihm als meiner besseren Hälfte? Sie sehen: Es ist nicht einfach. Es handelt sich dabei nicht um ein immens grosses Problem von mir, keine Angst. Doch ich stehe mit der Frage immer wieder an.

Bis vor zwei, drei Jahren bezeichnete ich meinen Freund gegenüber anderen immer locker als meinen Freund. Jetzt, mit 40, fühlt es sich plötzlich teeniemässig an, harmlos und etwas unreif. Es klingt nach junger Liebe und ersten Erfahrungen. Als «meinen Freund» bezeichnete ich meine Freunde auch schon mit 20, doch das war was anderes. Meinem jetzigen Freund, mit dem ich seit einem knappen Jahrzehnt zusammen bin, wird diese Bezeichnung nicht gerecht. Zudem schwingt bei dem Begriff was Zweideutiges mit. Man kann den Freund ja noch neben einem Ehemann haben.

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«Honeybunny» ginge auch. Brangelina im Juli an einer Filmpremiere in London (Keystone).

Es ist ja nun nicht so, dass es keine korrekten Begriffe für den Beziehungsstatus zwischen «meinem Mann» und mir gäbe. Die gibt es ausreichend. Konkubinatspartner, Lebenspartner oder Lebensgefährte: All das geht. Diese Bezeichnungen kreuze ich auf Formularen an oder schreibe sie hin und wieder, zum Beispiel in diesem Blog. Ich bringe jedoch keinen dieser Begriffe über meine Lippen. Sie sind mir zu gefühllos und formell, um meinen Liebsten so zu nennen.

Wie löse ich dieses sprachliche Dilemma also? Ich könnte sagen, ich lebe mit meinem Mann in wilder Ehe. Oder ich spreche von meinem langjährigen Liebhaber. Doch ich denke, ich bezeichne ihn einfach weiterhin als meinen Mann. Es fühlt sich so gut an, basta. Mein Mann kann auch damit leben, er findet es sogar ganz schön.

Er übrigens hat überhaupt keine Mühe, mich gegenüber anderen zu benennen. Er redet von seiner Freundin und mag das. Aber das ist ja auch kein Wunder. Spricht ein gestandener Mann von seiner Freundin, umweht ihn sogleich ein Hauch von Sexyness. «Meine Freundin» klingt einfach interessanter als «meine Frau». Oder sehe ich das falsch?

155 Kommentare zu «Was denn jetzt: Freund oder Mann?»

  • Maria sagt:

    Diese Debatte ist so erstaunlich reaktionär! Jeder der nicht heiratet, will nur unverbindlich bleiben? Oder hat Angst vor dem letzten Schritt? Aber hallo? Was ist, wenn ich einfach nicht auf weisse Kleider, Kirchen oder den „schönsten Moment im Leben“ stehe? Oder wenn ich zu egoistisch bin, meinen Eltern diesen Gefallen zu tun (fürs Hochzeitsfoto zum ausfstellen)? Oder wenn mein Partner oder was auch immer bereits mein LEBENS-Partner ist, auch ohne Segnung des Staates oder von ganz oben? Ich kenne auch Leute, die nur heiraten um weniger administrativen Aufwand zu haben… So what?

  • yoyo sagt:

    Der Text spricht mir aus der Seele. Wobei ich auch nach 10 Jahren und 2 Kindern noch immer „Freund“ sage, „Mann“ aber passender finde. Seit kurzem bin ich verlobt. „Mein Verlobter“ klingt sehr schön, aber bei Fremden krieg´ ich das irgendwie nicht über die Lippen. Bald sage ich endlich mein Mann und bin auch keine Freundin mehr ;)!

  • Peter Ringger sagt:

    Zum Glück haben wir das „Fräulein“ abgeschafft. Jetzt geht es darum, durchzusetzen, das mit einer Frau oder einem Mann nicht automatisch eine Ehefrau oder ein Ehemann gemeint ist. „Frau“ oder „Mann“ ist ja im allgemeinen Sprachgebrauch sonst neutral und sagt nichts darüber aus ob verheiratet oder nicht. Die traditionelle Bezeichnung für eine verheiratete Frau wäre eigentlich „Weib“, also wie „wife“ in Englisch. Schade, das dieses Wort veraltet ist und auch sonst einen komischen Beigeschmack hat, sonst hätten wir dieses Problem nicht. Meine Frau ist meine Frau, Punkt. Heirat spielt keine Rolle.

    • aurea sagt:

      Es gäbe ja auch noch Gatte und Gattin, nur auf schweizerdeutsch nicht so verbreitet. Mein Mann ist auch mein Mann, obwohl wir nicht verheiratet sind.

  • hans muster sagt:

    Ich habe mal einen gekannt, der seine Frau nach der Hochzeit immer als ex-Freundin bezeichnet hat. Ich fand das eine ganz schlechte Idee. Aber so scheint es für alle anders zu sein 😉

  • Axel Döll sagt:

    Es ist allerhöchste Zeit, dass einer kommt, der sie sich über seine Schultern schmeißt, ihren Sohn an die Hand und die Verantwortung über die Familie übernimmt. Mit Zweifeln an Freund oder Mann kann man (frau) kein glückliches Leben führen. Ich wünsche ihnen, dass in Kürze einer um die Ecke kommt und zugreift. AD

  • Sabrina Frick sagt:

    Ist doch egal, wie man den Partner, Mann, Lebenspartner etc. nennt. Was kümmert es sie, was das Gegenüber denkt? Hauptsache man ist selber davon überzeugt, was man tut. Und übrigens ja, vielleicht hat es zu tun, dass Leute, die nicht heiraten Angst vor dem letzten Schritt haben. Na und? Das muss doch nichts mit der Liebe zum Partner zu tun haben. Und ich bin halt auch der Meinung, dass es gut ist, wenn man sich trennt, wenns überhaupt nicht mehr passt. Also warum heiraten? Sprechen die Scheidungsraten nicht ihre eigene Sprache? Ich bewerte einen Menschen nicht nach seinem Zivilstand!

  • Stefan Gisler sagt:

    Das Paar soll sich gegen aussen so nennen, wie es Ihnen gefällt. Punkt.

  • Matthias Wenger sagt:

    Benutzen Sie einfach seinen Vornamen – und hoffen Sie darauf, dass Ihre Gesprächspartnerin clever genug ist, zu merken, dass es sich dabei um denjenigen Mann handeln muss, mit dem Sie längere Zeit zu verbringen gewillt sind.

  • Matthias Studer sagt:

    Ich nenne meine Freundin ganz altmodisch meine Frau. Ich habe weder ein Problem damit noch die Gesellschaft. Bei den Behörden oder Elternabenden bin ich der Lebenspartner. Das sind die einzigen Ausnahmen.

  • Schnee sagt:

    Warum heiratet Frau denn Ihren Mann nicht einfach?

    • Nana sagt:

      Weil er dann auch sie heiraten müsste und dann folglich nicht mehr sexy von ’seiner Freundin‘ reden könnte … 😉

  • Peter Christen sagt:

    Die Formel ist folgendermassen am besten: Verheiratet = Ehemann oder Mann; Nicht Verheiratet = Partner oder Mann. So kommt man am einfachsten an allen Klippen vorbei. Frau Braun, ich hätte Ihrer Kollegin einfach gesagt: „Ich habe Mann gesagt und nicht Ehemann“. Die Situation wäre für niemanden unangenehm gewesen. Die Formel gilt übrigens auch für Frauen: Verheirate: Ehefrau oder Frau; Nicht Verheiratet = Partnerin oder Frau. Das Leben ist schon schwer genug …

  • Hotel Papa sagt:

    In Englisch gibt es das Acronym SWMBO für die Frau (Bedeutung googeln…) Kenne allerdings kein Äquivalent für ihn. Vielleicht HWIPW?

    Habs gegoogelt, wurde tatsächlich schon so vorgeschlagen.

    Ganz ernsthaft wieder: Auch üblich ist SO, significant other. Neutral, sagt alles, was gesagt werden muss, passt für alles vom Kurzzeitpartner bis zum Ehegespons zur Steinernen Hochzeit. Wir brauchen etwas vergleichbares auf Deutsch.

    • Markus Kaufmann sagt:

      in schwedisch gibt es sambo für einen partner, mit dem man zusammen lebt und serbo für einen partner, von dem man getrennt lebt. damit könnte man noch mehr aufschlüsseln, wie das nun mit der beziehung aussieht 😉

  • Yves Kueng sagt:

    Als Mann kurz nach Dreissig habe ich mehr Muehe damit von meiner „Freundin“ zu sprechen. Fuer mich toent das zu unverbindlich, so verbissen jugendlich, so bemitleidenswert ,in meinem Alter nicht verheiratet zu sein.. Verheiratet zu sein in meinem Alter finde ich sexyer als eine Freundin zu haben. – Vielleicht aendert sich das in 10 Jahren wieder. 😉

    Spreche gerne von meiner Frau.

  • Stephanie Walz sagt:

    Dieser Blog interessierte mich sehr, weil ich diese Situationen kenne. Die Frage, warum denn die Heirat (nach über zehn Jahren) für die Journalistin kein Thema ist, wurde mir leider in diesem Blog nicht beantwortet. Und ich vermute, was ich seit jeher tue: es geht um den letzten Kick Mut, den letzten Vorbehalt, das letzte Quentchen Ego, doch nicht ganz teilen zu wollen – einfach den Jocker in der Hand zu behalten. Und deshalb habe ich meinem Liebsten/Freund/Partner/Liebhaber – aus Konsequenz – untersagt, mich vor andern als „seine Frau“ vorzustellen! Schmücke dich nicht mit fremden Federn …

    • Hotel Papa sagt:

      Ich habe letztes Mal die Frage gestellt, und ich stelle sie wieder, an beide: Warum macht nicht IHR als Frauen den Antrag, wenn es docfh offenbar Euer Wunsch ist? Soviel Gleichberechtigung muss sein.

      • Daniel Münger sagt:

        @Papa – Tja, in dieser Frage beharren die Emanzipierten, egal welcher Colour, auf uralte, überlieferte Wertvorstellungen. Wenigstens muss der weisse Schimmel nicht mehr unbedingt sein. NB. Schliesslich nehmen sie uns damit die einmalige Gelegenheit vornweg, auch mal Nein sagen zu können.

    • yoyo sagt:

      Weil die Antwort nach der Heiratsfrage immer lautete : „Später Schatz!“ ??!! 😉

  • Alfred Frei sagt:

    Mann ist Mann, Ehemann ist Ehemann. Du hättest deiner Kollegin sagen sollen : ‚Ich habe gesagt „MANN“, nicht „EHEMANN“‚, dann wäre sie eher doof dagestanden. Und dann gibt es ja noch den wundervollen Begriff ‚Lebensabschnittspartner“ (LAP). tönt wenigstens richtig abgedreht.

  • Werner Meier sagt:

    Am besten, wir reden uns nur noch mit unserer AHV-Nummer an. Problem gelöst.

  • Josef Kurath sagt:

    Ehemann / Ehefaru hat doch NICHTS mit Mann / Frau zu tun. Ich spreche immer von meiner Frau obwohl wir nicht verheiratet sind.

    • Ben sagt:

      richting, ich hab 2 jahren vor unsere ehe schon über mein Frau gesprochen, wenn das Gefühl stimmt stimm es einfach

      • Andrej Mauster sagt:

        Falsch. Von deiner Frau kannst du erst sprechen, wenn du verheiratet bist. Dein Gefühl dabei ist völlig irrelevant. Bis dahin ist es deine Freundin. Im italienischen z.b. ist das unmissverständlich. Vor der Heirat spricht man von la mia RAGAZZA. Danach von mia MOGLIE. Du kannst nicht mia Moglie sagen wenn du nicht verheiratet bist. Im Deutschen ist die Bezeichnung halt nicht klar genug.

  • Simone Rothen sagt:

    Dann sagt doch: Das ist der (einzige) Typ, der mich (fast) jeden Abend rammelt. Dann ist die Sache auch klar…

    Jetzt ernsthaft: mein Partner = nicht verheiratet, mein (Ehe-) Mann = verheiratet

    • Markus Kaufmann sagt:

      da bin ich anderer meinung. wenn ich mann von meinem partner rede, wird angenommen, wir seien in einer eingetragenen partnerschaft. das gleiche, wenn ich von meinem mann rede.

  • Roshan sagt:

    korrekt sollte aus dem schweizerdeutschen Vokabular gestrichen werden, damit der Denkfehler, dass dies alles Zeit und Gedanken wert sei, an der Wurzel gepackt wird.

    • Hotel Papa sagt:

      Unseren Chauvinistischen Seitenhieb gib uns heute.

      • Roshan sagt:

        Ist es wirklich wichtig, wie der Lebenspartner benannt wird? Hier schimmert doch nur das alte Eheparadigma durch, wie etwa der Satz „ich lebe mit meinem Mann in wilder Ehe“ belegt. In Tat und Wahrheit leben die zwei ja so etwas wie eine Ehe, ob mit Trauschein oder nicht hat seine Gründe und sie wählten die juristische Form, die beiden passt.

      • Hotel Papa sagt:

        Nein, natürlich ist das nicht wichtig. Gestossen habe ich mich an der Verpackung. „Ihr hinterwäldnerischen Kleingeister hinter dem Kuhstall.“
        Und das auch nur, weil es eben aus der gleichen Ecke immer wieder kommt.

      • Roshan sagt:

        “Ihr hinterwäldnerischen Kleingeister hinter dem Kuhstall.” ist NICHT meine Verpackung.

        Aber die Züricher scheinen wirklich einen fetisch mit ‚korrekt‘ zu haben. Zudem leben sie ja VOR dem Kuhstall, nicht dahinter. Und selbstredend regen sie sich über ZürIcher auf, statt Zürcher, aber mit dem i dawischen lässt es sich weicher sprechen, nicht so gutural chirpschend. chrr chr, Sie verstehen.

        Greets from an assembly of villages falling off into the pacifier..pacific,, emmm whatever.

      • Daniel Münger sagt:

        @Roshan – Von wegen Korrekt. Erstens: Man nennt uns Zürcher und unter gar keinen Umständen, also absolut niemals, Züricher. Züricher ist eine respektlose Beleidigung, grammatikalisch falsch und deshalb auch phonetisch ein Fauxpas sondergleichen. Zürcher muss und darf nicht weich tönen, schliesslich beinhaltet es ein ch wie Choder. Ps. Sie sagen ja sicher auch nicht Luganoer oder Baseler oder Graubündener… Und zweitens: Machen Sie ihm endlich einen Heiratsantrag! Dann erübrigt sich Ihr Problemchen, vielleicht.

      • Roshan sagt:

        Echt? Ihr nehmt das so ernst?

  • Pegi sagt:

    Der einfachste Name ist einfach: Mein Lebenspartner oder mein Partner.
    Das gewisse Frauen immer alles so kompliziert machen müssen.

  • Leo Klaus sagt:

    Also finde ich diese Unterscheidung nicht zeitgemaess und hoffe, dass sie wie der Begriff „Verlobte“ verschwindet. Frueher als es kaum Scheidungen gab, und Mann und Frau nach kurzer Zeit des Zusammenlebens den Trauschein erworben haben gab’s einen Grund dafuer. Nun gibt es so viele Scheidungen und die Paare wohnen Jahre zusammen ohne dass sie heiraten.

    Man sollte locker sagen „Der ist mein Mann/Die ist meine Frau“.

  • Hans Unleashed sagt:

    Ich nenne meine Freundin „junge Geliebte“. Das passt, ist sie doch viel jünger als ich. Eigentlich erstaunlich, dass so ein junges Ding sich mit einem alten Knacker wie mir abgibt. Vielleicht ist es wegen der Klamotten oder dem Urlaub. Wie sie mich nennt, weiss ich nicht. Vielleicht Daddy. Ich bin aber ziemlich sicher, dass sie mich nicht Lebenspartner nennt. Hochzeit steht bei mir nicht hoch im Kurs – zuerst soll meine Freundin mit der Uni (Jus) beginnen und den Führerschein machen. Dann sehen wir weiter.

  • Fahri sagt:

    „Mein Schatz“ kommt immer gut an, ob verheiratet oder nicht…

    • Hotel Papa sagt:

      Wenn meine Verflossene mich „Schatz“ nannte, wusste ich: Au weia, jetzt kommt etwas…

      Muss nicht für alle gelten, aber bei uns waren Kosenamen definitiv nicht angesagt.

  • Joerg Hanspeter sagt:

    Also entweder ist es meine Freundin oder meine Frau (ob wir verheiratet sind oder nicht, geht eigentlich niemanden etwas an, solange es keine rechtlichen Belange sind). Was mir ganz bestimmt nie über die Lippen kommt ist „meine Partnerin“. Was soll das ausdrücken? Ist Partnerin besser als Freundin? Wird meine Freunding zur Partnerin, sobald sie mein Bankkonto kennt (wie Geschäftspartnerin)?

  • Gabi sagt:

    Es gibt gute Gründe, nicht zu heiraten, zum Beispiel als Patchworkfamilie. Es gibt Gründe für eine Heirat und solche dagegen, und jedes Paar kann sich gemeinsam entscheiden, welche Gründe es stärker gewichtet. Man kann auch ohne Heirat ein sehr romantische und verbindliche Beziehung führen. Dazu gehört auch die Art, wie man seinen Liebsten bezeichnet. Mein Konkubinatsparnter ist mein Mann. Nicht mein Ehemann, mein Mann. Nicht mehr, nicht weniger.

    • Joerg Hanspeter sagt:

      Die Gründe nicht zu heiraten wären dann die Aliment des Ex-Mannes?

      • Eni sagt:

        Ja, zum Beispiel, denn wenn der neue Patchworkpartner an seine Exfrau Unterhalt bezahlen muss, während die Unterhaltszahlungen vom Exmann seiner neuen Ehefrau wegfallen, kann es finanziell katastrophal werden.

  • Katharina B. sagt:

    Normalerweise nenne ich ihn bei seinem Namen, und wenn es mehr um die „Funktion“ geht spreche ich von meinem Partner oder von meinem Gefährten, was zwar altmodisch klingt, aber der Wahrheit am Nächsten kommt.

    Zum Thema „Unverbindlichkeit“ im Konkubinat möchte ich nur anmerken, dass eine Langzeitpartnerschaft ohne Trauschein um einiges verbindlicher ist, als eine Ehe, weil man sich jeden Tag neu für den Partner entscheiden muss/kann/darf. Wir haben in den letzten 25 Jahren viele Ehen kommen und gehen sehen….

    • Sportpapi sagt:

      Die höhere Verbindlichkeit sehe ich gar nicht. Erstens werden Sie kaum je am Morgen aufstehen und darüber nachdenken, ob Sie auch diesen Tag mit/neben Ihrem Partner verbringen möchten, oder ob nun genug ist. Und andererseits hat Ihre offenbar gelungene und vertiefte Beziehung nichts mit der Allgemeinheit zu tun. Die meisten Menschen haben einige Freundschaften hinter sich bevor sie heiraten. Diese Beziehungen, mehr oder weniger verbindlich, verbunden mit gemeinsamem Leben und Wohnen oder nicht, sind doch wirklich weniger verbindlich als eine Ehe.

  • Reto Stadelman sagt:

    Bei diesem Thema gehen mir ehrlich gesagt zwei Dinge auf den Wecker die nicht direkt themenbezogen sind:
    1. Der ideologische Kampf gegen die Ehe. Immer wieder wird der Pfarrer, die Kirche etc. als Ausrede nicht zu heiraten angeführt. Dabei hat die Kirche mit der Ehe nichts mehr zu tun wenn man es nicht will. Auch Schwüre müssen keine geleistet werden. Schon lustig wie die Ehegegner die sich so modern geben nicht über die alten Zeiten hinwegkommen.
    2. Diese allgemeine „maybe“ Einstellung meiner Generation die überhaupt erst zu solchen Diskussionen führt. „Don’t be a maybe“ ist das sooo schwer?

    • Reto B. sagt:

      Das hat was. Jeder der eine Party oder einen Anlass organisieren will merkt das. Da legt sich kein Schwein fest, ob er/sie denn kommt oder nicht. Alle warten auf den allerletzten möglichen Termin, um dann situativ entscheiden zu können, ob es nicht doch noch einen besseren Anlass gibt, an dem man teilnehmen könnte.

  • Petra sagt:

    Das ist der kleine aber feine Unterschied zwischen „Mann“ und „Ehemann“, pflegte ich zu sagen solange ich noch nicht verheiratet war. Dass er ein MANN ist, konnte keiner abstreiten und er gehört zu mir, also ist er „mein Mann“, basta 😛

    • Guido sagt:

      Meine Freundin müsste mich niemals als „ihren Mann“ bezeichnen. Denn „Mann“ ist für mich gleichbedeutent wie „Ehemann“.
      Denn er ist erst „dein“ wenn er dir vor seiner ganzen Familie die Treue geschworen hat. (Dann erst hat er wirklich was zu verlieren) Vorher hasst du überhaupt kein Recht ihn Dein zu nennen. Da bin ich so empfindlich, dass es für mich ein Grund wäre die Beziehung sofort aufzulösen.

    • Hotel Papa sagt:

      Und „Ehemann“ ist dann ein ehemaliger Mann?

      SCNR

  • Kohler Dominik sagt:

    Wieso sollten Sie ihn nicht Ihren Mann nennen? Ist er ja doch auch, nur nicht Ihr Ehemann. Wenn man von Männern und Frauen spricht, handelt es sich ja nicht immer um Verheiratete. Oder bin ich als lediger/geschiedener denn kein Mann mehr? Ist man bloss Mann, wen man verheiratet ist? Dachte immer das hat was mit Biologie und nicht mit dem Zivilstatus zu tun.

  • Muttis Liebling sagt:

    Die Lösung, sie nennen ihn meine Mann (ohne Ehe-) und er Sie noch ein paar Jahre Freundin, bis auch ihm das peinlich wird, ist doch passend.
    Meine aktuelle Beziehung hat vor 8 Wo. gesagt, dass sie meine Frau werden möchte und damit nicht die Ehe gemeint. Gemeint ist lediglich eine exklusive Bezehung, in der dritte Partner nicht stattfinden.
    Eine zweite Ehe käme für mich nie in Frage, da ich trotz Scheidung eine Familie habe und keine neue wünsche. Durch die Scheidung ist meine Ehefrau aus dieser ausgetreten, die Kinder und ich sind weiterhin Familie in die eine andere Frau nicht hienein gehört

  • maja sagt:

    sagen sie doch einfach wir lieben uns.

  • mein name sagt:

    Ja, das siehst du falsch. Ich jedenfalls habe keine Mühe meine nichtEhefrau als meine Frau zu bezeichnen, denn genau das ist sie. Nicht mehr, nicht weniger…
    Ich würde dir eher raten, ev. deinen Umgang zu überdenken und dir vielleicht einen „offeneren“ Freundeskreis zuzulegen…

  • Thomas sagt:

    Sponsor, Financier, Geldgeber oder „bessere Hälfte“ ginge auch…

  • Widerspenstige sagt:

    Mein Mann, mein Partner oder einfach den Vornamen (ohne ‚mein‘ davor bitteschön). Diese Bezeichnung betrifft ja den Sachverhalt treffend, mit oder ohne Trauschein. Nur sollte er es bei Ihnen ebenso halten und Sie entweder als meine Frau bezeichnen oder bei Ihrem Vornamen. Darüber würde ich mal eingehend mit ihm reden: wie ist der Wortlaut bei Behörden und wie ist der Wortlaut im Freundeskreis. Das geht doch gar nicht, wenn man gegenseitig das Bett teilt, aber sonst einfach je nach Lust und Laune bezeichnet wird. Was im trauten Heim gesagt wird ohne Mitlauscher bleibt ja wohl Privatsache. 😉

    • gabi sagt:

      Ach?

      Mein Mann okay?
      Mein Partner okay?

      Aber Mein Fritzli nicht okay?

      Sprachsensible würden da anmerken: mächtig unlogisch.

      🙂

    • Widerspenstige sagt:

      Das IST unlogisch, ja klar gabi. Ist ja auch eine sehr intuitive Sache, so eine Bezeichnung. Vielleicht geht da mein koloniales Besitzdenken ein wenig mit meinem feministischen Sprachgefühl auf Kollisionskurs? Was sagen Sie denn zu Ihrer Frau? 🙄

  • Johanna sagt:

    Ich würde jetzt einmal felsenfest behaupten, dass es in 90% der Fälle die Männer sind, welche nicht heiraten möchten und sich die Frau einfach anpasst und genau in solchen Blogs ihre Unzufriedenheit kund tut. Vor allem wenn man gemeinsame Kinder hat, macht es für die Frau einfach mehr Sinn, verheiratet zu sein, gerade WEIL sich 50% wieder scheiden lassen. Lasst euren Frust doch an euren „Lebenspartnern, Freunden u.ä.“ aus und nicht an den Leuten, welche erfreut nachfragen, ob ihr nun geheiratet habt. Welche Frau hier hat einen „Freund“ zu Hause, der unbedingt heiraten möchte, sie aber nicht?!

  • Ralf Kannenberg sagt:

    Wenn Sie Ihren Lebenspartner als Ihren Mann bezeichnen wollen, dann sollten Sie auch heiraten. Wenn Sie nicht heiraten wollen – vielleicht schätzen Sie ja diese Unverbindlichkeit und wollen das so – so sollten Sie einfach und banal ehrlich bleiben und eben nicht von Ihrem „Mann“ sprechen. So einfach ist das und es würde Ihnen auch Unannehmlichkeiten ersparen.

    • Martin Frey sagt:

      Ist halt vielleicht wieder die alte Geschichte vom Föifer und Weggli…

      • Martin Frey sagt:

        Es gibt so etwas wie gesellschaftliche Gepflogenheiten, Anastasia. Und die mögen einem passen oder nicht, sie haben trotzdem für die Mehrheit der Bevölkerung irgendwie Geltung. Sie können ein Schaf auch als Kuh betiteln um ein anderes Bsp. zu nehmen, ist Ihnen völlig unbenommen. Nur müssen sie akzeptieren dass Sie damit für etwas Verwirrung sorgen…

    • Anastasia sagt:

      Wieso? Ist „Mann“ also ein Wort welches nur für eine verheiratete Person verwendet werden darf? „Mann“ ist genauso wie „Frau“ die Bezeichnung eines Geschlechts. Also wenn ich jemanden mit „Mann“ anspreche erkenne ich daraus lediglich das Geschlecht eines Menschen. Somit spielt es doch absolut keine Rolle, dass ich den Menschen an meiner Seite als meinen Mann bezeichne, ob verheiratet oder nicht, es bezeichnet nur, dass ich diesen Menschen als mir zugehörig bezeichne.

      • P. Wyss sagt:

        @ Anastacia: Ja! Die Bezeichnung Mann und Frau ist nun mal Verheirateten vorbehalten. Sie können Ihren Partner natürlich auch als Mann oder von mir aus Portemonnaie, Papi oder Bimbo ausweisen, aber das sorgt nur für Verwirrung…
        Und ich glaube nicht, dass Sie jemanden mit Mann ANSPRECHEN 🙂

      • Kathy sagt:

        He Mann, warum auch nicht!? 😉

      • Anastasia sagt:

        @P. Wyss mit ANSPRECHEN meinte ich natürlich nicht dass ich zu einer männlich Person sage „Hallo Mann“ sondern dass ich die männliche Person (mein Partner) an meiner Seite andern gegenüberanderen als meinen Mann vorstelle. „Mein“ weil es mein Partner ist und „Mann“ da es sich um eine männliche Person handelt. Beides trifft auf diese Person zu, ob verheiratet oder nicht.

      • P. Wyss sagt:

        @ Anastasia: Ihre Herleitung ist unlogisch. „Mein“ und „Mann“ trifft auch auf Ihren Vater, Grossvater, Bruder, Nachbarn, Pöstler, Müllmann oder Arzt zu.

  • Emma sagt:

    ich nenne sie/ihn beim vornamen, den sie/er ist ein individuum und nicht mein eigentum. daher find ich die bezeichnung „mein“ mann oder „meine“ frau als unwürdig. einen menschen als eigentum zu bezeichnen, ist fast wie sklaverei und das finde ich heut zu tage etwas unpassend. ein mensch kann einem nicht gehörten.

    • Juno sagt:

      und wie nennen sie ihren bruder? ihre schwester? ihre eltern?

    • Hotel Papa sagt:

      Aber er kann ZU einem gehören. Und nichts anderes drückt das „mein“ aus.

      • Hotel Papa sagt:

        Da beneide ich wieder einmal die Anglophonen. Irgendwie drückt das „my man/woman“ genau das aus, worum es geht. Eben nicht husband/wife, sonder DER Mann oder DIE Frau, die in meinem Leben wichtig ist, der/die unter all den anderen GeschlechtsgenossInnen für mich heraussticht.

  • Reto B. sagt:

    Sagen sie ihm „mein Partner“, oder denen die ihn kennen, den Namen. Oder weiterhin „mein Mann“, denn wenn es sich für euch so anfühlt, dann ist es eigentlich egal, ob das falsch verstanden werden kann. Sie können es ja erklären und haben nicht mein Ehemann gesagt.

  • marie sagt:

    ganz einfach: nennen sie ihn beim namen, dafür hat man diesen ja.

    • Eric Cerf sagt:

      Stimmt, nur noch Altmodische nennen ihren Partner „mein Mann oder meine Frau“! Genau betrachtet ist keine Person im Besitze des Anderen, stimmts oder habe ich recht? Der Vornamen längt vollkommen, mehr brauchts nicht. Nichts ist mehr wie gestern oder vorgestern.

      • Cedric Gehrer sagt:

        Das geht genau so lange, wie die andere Person den Partner schon kennt… Wie machen sies bei Leuten, die ihren Partner nicht kennen?

      • marie sagt:

        wenn diese nachfragen, antworten. und damit hat es sich. hier wird mmn etwas unnötiges thematisiert. und ich werde gerne bei meinem namen genannt, bin schliesslich kein status/modus 😉

      • Sportpapi sagt:

        Meine Frau. Meine Kinder. Meine (Gross-) Eltern. Soll ich alle beim Namen nennen? Und umständlich beschreiben, in welchem Verhältnis sie zu mir stehen? Nur weil irgendjemand meint, das „mein“ beschreibe ausschliesslich, und in ungebührender Art Besitz?

      • gabi sagt:

        Wenn Sie „mein Hermann“ oder „meine Othillie“ sagen, dann ist der Fall doch wohl klar.

        Ob die ihren Partner kennen oder nicht.

        – Meine Sorgen möchte ich haben!

    • Detlev Küntzel sagt:

      … oder „meine (bessere?) 2. Hälfte“

  • mia sagt:

    Wenn Ihnen dieser Zustand – sehr verehrte Frau Braun – offensichtliches Kopfzerbrechen bereitet, heiraten Sie doch einfach. Oder will Ihr Freund, Lebenspartner, Lebensabschnittspartner, Liebster, Liebhaber, Geliebter etc. sich doch nicht ganz und gar mit Ihnen einlassen?

    • Muttis Liebling sagt:

      In vielen Blogs wurde von vielen Teilnehmern dargelegt, das Heiraten konkret in CH mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken verbunden ist, weil das Familienrecht auf dem Stand spätes Mittelalter stehen geblieben ist.
      Ich würde nie bereit sein, Zahlungen an einen geschiedenen Partner zu leisten und in den allermeisten Staaten muss man das auch nicht, da ist geschieden wirklich geschieden.
      Ich wäre auch nicht bereit, mehr als 150 Franken für ein Scheidungsprocedere zu zahlen. Wie ich hörte, sind die diesbezüglichen Kosten in H exorbitant. Dann heiratet man besser nicht.

      • Reto B. sagt:

        Gehe ich aber richtig in der Annahme, dass sie von ihrem Partner erwarten, seine wirtschaftliche Existenz aufs Spiel zu setzen um ihr Haus zu putzen, ihre Wäsche zu waschen und ihr Essen zu kochen?

      • Reto B. sagt:

        Es ist immer sooo einfach, eine Frau sitzen zu lassen, die dann mit 45ig beruflich eine (veraltete) Lehre mit wenigen Jahren Berufserfahrung (im besten Fall schon ein Weilchen her) vorzuweisen hat. Die kann jetzt mit ihren 4000.- im Monat selber über die Runden kommen, während die 10000, die Mössieur heimbringt, selbstverständlich auch möglich gewesen wären, wenn dieser daneben noch einen Haushalt schmeissen müsste. Sie hat davon nix zu bekommen, sie wollte nie und hätte eh nie Karriere gemacht. Ich weiss nicht ob sie ML, dazu gehören, aber das Frauenbild einiger finde ich zum K****

      • Muttis Liebling sagt:

        Nein, diese Form der Partnerschaft kam und käme für mich nie in Frage. Auch in der Ehe bleibt jeder wirtschaftlich selbstständig, hat seinen Beruf, ein eigenes Einkommen, eigenes Konto, dessen Salden dem Partner nicht bekannt sind.
        Kindererziehung und Hausarbeit werden nach Fähigkeit, Lust und Laune paritätisch geteilt. In meiner fast 30- jährigen Ehe waren Einkauf und Küche mein Revier, dafür habe ich nie geputzt.

    • Muttis Liebling sagt:

      2/ Man sollte sich nichts vormachen, auch die grösste Liebe reicht selten für ein Leben, welches 80 Jahre und länger währt. ‚Bis das der Tod euch scheidet‘ war für eine Zeit konzipiert, als die Lebenserwartung < 40 Jahre, die Müttersterblichkeit ca, 20% betrug und die Hälfte aller Männer wegen dem Kindbetttod der 1. Frau ein zweites Mal heirateten.Die Stiefmutter ist nach der Hexe die häufigste Person in den Grimms Märchen.
      Auf der anderen Seite setzt ein tragfähiges Familienkonzept die Ehe und den gemeinsamen Namen zwingend voraus. Das ist das Dilemma.

    • Muttis Liebling sagt:

      3/ Deswegen muss man sich überlegen, ob das Ziel der Partnerschaft traute Zweisamkeit oder Begründung oder Fortführung einer Familienkultur ist. Für ersteres reicht das Konkubinat.
      Im Falle des an sich wünschenswerten Ehemodells muss man in CH einen nicht unerheblichen juristischen Aufwand für Ehevertrag usw. kalkulieren, der die Freude gewaltig trübt.
      Es sollte reichen, wenn zwei mündige Erwachsene zur Meldestelle gehen und erklären, wir sind ab heute geschieden. Das wird gegen kleine Gebühr notiert und von da ab gehen beide einander nichts mehr an. Da ist tatsächlich mal zuviel Staat.

  • Stefan Meier sagt:

    Es ist doch ganz einfach. In unserem Land gilt:

    Mann = verheiratet
    Freund = nicht verheiratet

    Das hat nichts mit dem Alter zu tun und keiner der beiden Begriffe ist mehr oder weniger Wert. So weiss jeder (jede) was gemeint ist.

    • Mario sagt:

      Keine Ahnung wo ihr Land ist, aber in der Schweiz gilt:

      Ehemann = verheiratet
      Freund = nicht verheiratet
      Mann = erwachsener männlicher Mensch
      mein Mann = mein erwachsener männlicher Mensch

      • Reto B. sagt:

        100 Punkte für Mario.

        Und des weiteren gilt: Solange es nicht verboten oder schädlich für andere ist, tu was du für richtig hältst und pfeif auf die Meinung der anderen. Zu tun, was die anderen von einem wollen/erwarten ist ein super Weg ins Unglück.

      • Hotel Papa sagt:

        Finde ich auch gut. Habe mit „mein Mann“ (resp. „meine Frau“) für Konkubineur/Konkubine auch kein Problem.

        Andererseits: Den passenden Ausdruck gibts, aber er sagt so deutlich, was man an dem Zustand eigentlich nicht breittreten will:

        LAP

        Es macht deutlich, dass man den Schritt, es endgültig zu machen, nicht wagt.

      • Sportpapi sagt:

        Ach ja? Also mein Sprachgefühl sagt etwas anderes. Aber machen Sie doch, wie Sie möchten.

  • Mary1492 sagt:

    Dieser Artikel spricht mir aus dem Herzen.

  • Ashiro sagt:

    Wesshalb heiratet ihr denn nicht, zumindest standesamtlich? Schliesslich habt ihr euch entschieden zusammenzuleben, für länger, wenn nicht für immer. Da macht es doch auch Sinn, dies Vertraglich festzuhalten, einander Rechte zu übergeben und sich gemeinsam abzusichern. Natürlich kann man dies auch alles im Einzelnen regeln. Doch wesshalb soll man das tun, wenn man einfach standesamtlich heiraten kann?

  • think about sagt:

    Frau Braun, fühlen sie sich nicht wohl in der Situation oder gar unter Druck? Lebenspartner ist doch ganz ok.
    Aber ihr Satz mit “ bin über 40 und jetzt noch einen Freund ….(dh. keine Mann)…. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie es Nervt, dass sie bei Ihm im Kreise Freundin genannt werden und entdlich nun doch mal als Frau EHEFRAU gelten wollen. Oder täusche ich mich hier?

    • mia sagt:

      @t.a.: Der Punkt ist eben der, dass mit 20 alles noch so cool ist und junge Frauen jeden zweiten Tag mit einem andern hintern Busch können, wenn sie wollen. Wenn dann aber die Zahl 35, 40 näherrückt, stehen sie auf einmal mit einem langen Gesicht da weil sie einsehen müssen, dass sie keiner mehr für eine feste Beziehung/Ehe will , gerade jetzt, wo sie es doch so gerne hätten!. Die gleichalterigen Herren indessen wenden sich nun aber lieber den Jüngeren zu, damit die ihnen auf die reifen Tage beim Nestbau behilflich sind und noch schnell ein paar Kinderchen gebären. Dumm gelaufen!

  • Sandra sagt:

    Wieso nennen Sie ihn nicht einfach nach seinem Namen? Warum müssen die Menschen immer so besitzergreifend sein, er gehört ja nicht ihnen. Ihre Kollegin wird doch sicher wissen, von wem Sie sprechen.

  • Reto Stadelman sagt:

    „Doch wie nenne ich meinen Mann, der ja eigentlich «bloss» mein Freund ist?“
    Genau so, Freund.
    Für mich ist die Frage eine ganz andere: Warum heiraten Sie nicht wenn es sich so gut anfühlt das sie ihren Freund ihren Mann nennen (wollen)? Steuerliche Gründe? Okey, kann ich verstehen. Aber ich gehe davon aus, dass sie auch dann nicht heiraten würden wenn es keine steuerliche Benachteiligung geben würde. Also wo liegt ihr Problem?
    Ist wohl Zeitgeist einfach nicht zu heiraten weil es uncool ist. Wer nicht heiratet wegen der Kirche oder weil es uncool ist, ist meiner Meinung nach einfach unreif.

    • Francesca sagt:

      Warum nicht heiraten? Beispielsweise, weil man nur Versprechen abgibt, die man halten kann, und weil man genau weiss, dass jede zweite Ehe trotz all den Schwüren von „auf immer und ewig und bis der Tod Euch scheidet“ geschieden wird, jedes zweite Paar also gelogen (und meistens betrogen) hat. Es geben halt nicht alle Leute leichtfertig Schwüre ab, manche möchten eben, dass der andere (nur) aus freien Stücken bei einem bleibt, und nicht zufolge Pfaffensegen. Mit cool hat das nichts zu tun, und vielleicht ist es reifer, als einfach den Zuckergussreigen à la Hollywood durchzuziehen.

      • Reto B. sagt:

        Aha, ich habe also leichtfertig einen Schwur abgegeben. Sie fahren hier gerade allen, die heiraten ziemlich an den Karren. Ich kann ihnen versichern, dass ich nicht leichtfertig einen Schwur abgegeben habe, dass ich ihn einzuhalten gedenke. Würde meine Frau sagen, dass sie mich nicht heiraten will, weil sie mir nicht versprechen kann, treu zu sein und zu mir zu stehen, wenns schwieriger wird, dann müsste ich mich fragen, weshalb ich mit so einem Huhn überhaupt eine Familie gründen will. Sobald Kinder da sind, sollte eine gewisse Ernsthaftigkeit da sein.

      • Reto B. sagt:

        Und lustigerweise haben die alle kein Problem, Leasingverträge oder Hypotheken oder was weiss ich was zu unterschreiben, obwohl da auch keiner mit Sicherheit sagen kann, dass man dann wirklich bezahlen kann, obwohl die viel weniger lange laufen. Vielleicht sollten gewisse Leute anfangen, überhaupt keine Versprechen mehr abzugeben, dann muss man auch nix mehr einhalten und jeder lebt für sich selber und übernimmt genau überhaupt keine Verantwortung.

      • maia sagt:

        Also ich habe geheiratet und dabei nie einen Schwur oder Eid abgegeben. Warum sollte ich? Vielleicht haben sie schon einmal bemerkt, dass man auch Heiraten kann ohne kirchlichen Segen – oder sogar in der Kirche, ohne das Versprechen „… bis das der Tod…“ . Aber solange sie an solche Märchen wie sie beschreiben glauben, ist es wohl auch besser, wenn sie nicht heiraten 😉 . Das tut man nämlich besser, wenn man sich vorher informiert hat und dann auch weiss, was man tut.

      • Reto Stadelman sagt:

        „Don’t be a maybe.“ Dieser Werbeslogan ist echt super. Hätte mich fast zum Rauchen gebracht, aber glücklicherweise nur fast 😉 Wissen Sie warum der Spruch so toll ist? Weil er den Zeitgeist trifft. Leute geben keine Schwüre mehr ab, weil sie kurz gesagt einfach unreif sind und keine Verpflichtungen eingehen wollen. Da können sie noch lange argumentieren sie gäben einfach nicht gerne leichtfertig Schwüre ab (was ich lobenswert finde). Die grosse Mehrheit ist einfach ein „maybe, dont be a maybe“ 😉

      • Sportpapi sagt:

        Sie geben nur Versprechen ab, die Sie auch halten können? Das kann ich kaum glauben. Wenn ich mein Wort gebe, dann werde ich alles daran setzen, es auch zu halten. Wenn ich nicht in der Lage bin, ein Versprechen zu machen, mein Wort zu geben, mich zu verpflichten: Ja dann spricht das halt auch für sich.

  • Chris Heyduk sagt:

    „Freund“ reicht doch völlig, wenn man nicht verheiratet ist. Völlig doof finde ich Bezeichnungen wie „Lebenspartner“. Das ist wieder so eine Zwitterlösung für Stadtneurotiker, die in ihrem unverbindlichen Dasein trotzdem etwas Verbindlichkeit demonstrieren wollen.

  • Stefanie Fischer sagt:

    Liebe Frau Braun, wie sollen dann die italienisch und französisch sprechenden Frauen ihren „Freund“ nennen? „Marito“ – „mari“ geht gar nicht, also müssen sie auf ein anderes Wort, wie z.B. „compagno“ zurückgreifen. Da tönt „Lebenspartner“ doch noch gefühlsvoller. Deshalb schlage ich Ihnen diesen Begriff vor. Sobald er ein paar mal über die Lippen gerutscht ist, hat man sich daran gewöhnt. Oder wenn das wirklich ein Problem ist: Heiraten Sie doch ihren Liebsten!

    • Francesca sagt:

      Nee, „compagno“ geht gar nicht. „Mio ragazzo“, „mio fidanzato“. Aber auf Deutsch „mein Kerl“? Lacht sich ja alles schief. Mein „Verlobter“? Da kann ich mich gleich mit „Fräulein“ anreden lassen.

  • Rolf Eberle sagt:

    Mein Mann! Ganz klar! Ich verstehe nicht, wieso sie die Verwirrungen anderer zu ihren eigenen machen. Eine feste Beziehung nenne ich «meine Frau», andere Frauen sind meine Freundinnen (und keinesfalls Kolleginnen – das sagen nur Teenies). Heiraten ist etwas für Konformistinnen und Menschen, die Sozialdisziplinierung mögen.

    • Maria sagt:

      Vielen Dank!!! Heiraten ist für Leute, die Sicherheit brauchen oder viel Wert auf Symbole und grosse Bekenntnisse legen. Das gönne ich ja jedem, aber meine wichtigsten Werte sind es nicht. Trotzdem freu ich mich jeden Tag über meine wundervolle und langjährige Beziehung zu meinem „Mann“.

  • Martin Frey sagt:

    „Mein Mann“ ist als Begriff gesellschaftlich halt schon für Ehemänner reserviert. Man muss sich eher fragen, ob die Verwendung dieses Begriffes für den Lebenspartner/Freund nicht auch ein wenig tiefenpsychologisch zu deuten ist. Wie auch immer, man kann nicht alles haben, auch wenn das postmoderne Frauen immer wieder versuchen. Und wenn man schon auf Political Correctness Wert legt, dann bleibt eigentlich nur „mein Partner“ als adäquate Formulierung. Ansonsten meine ich, gibt es wichtigere Probleme im Leben.

  • Silvia Bopp sagt:

    Ein guter Kommentar! Uns geht es genau so wie im Artikel beschrieben. Seit nunmehr 33 Jahren sind wir zusammen. Kinder wollten wir nie welche. Wir wollten unser Leben für uns. Weltreisen, Pool, Haus, gutes Essen und vorallem viel gemeinsamen Spass. Man kann es nun glauben oder nicht, Tatsache ist, dass wir uns jeden Abend freuen, wenn wir uns sehen, dann gibts ein Glas Wein im Whirlpool, ein Gespräch wie der Tag war und danach etwas zu Essen. 33 Jahre lang haben wir nur gelacht und ich weiss, dass es genau so weiter geht. Wir sind nicht verheiratet. Wir sind aber Mann und Frau!

    • Francesca sagt:

      Wunderschön. Mehr „Mann“ und „Frau“ kann man doch gar nicht sein.

      • Ashiro sagt:

        Ich hoffe, sie haben genügend Geld auf der Seite, um im Alter meine Kinder zu bezahlen. Das wird richtig teuer, das sage ich ihnen. Und nur damit sie mich richtig verstehen, geniessen sie ihre Zweisamkeit so lange sie können, alleine wirds dann richtig einsam.

      • Monica sagt:

        @Ashiro: über Ihren Kommentar kann ich nur den Kopf schütteln. Spricht da der etwaige Neid aus Ihnen? Nur weil jemand nicht das Lebensmodell Familie mit Kindern gewählt heisst es noch lange nicht das diese Person nicht auch ihren Teil zur Gesellschaft beisteuert. Und das Thema „im Alter allein sein“: es gibt auch Menschen im Alter die trotz Kinder einsam sind weil sich die Kinder und Enkelkinder einen Dreck um die Person scherren.

      • Christoph Bögli sagt:

        @Ashiro: Ich glaube, Sie haben da etwas missverstanden: Ihre Kinder werden wenn schon wohl eher deren AHV und Pension finanzieren dürfen, Erwerbstätigkeit vorausgesetzt. Und zum anderen, sterben muss wohl oder übel eh jeder alleine, Kinder oder nicht. Maximal kann man also auf ein glückliches Leben zurückblicken, dann fällts vielleicht leichter..

    • Chris Heyduk sagt:

      Ashiro, so richtig einsam sind oft die Eltern, die alleine im Altersheim sitzen und warten, bis ihnen die Kinder an Weihnachten und Ostern schnell einen Blumenstrauss vorbeibringen. Und überhaupt, Einsamkeit hat nichts mit der Anzahl Menschen zu tun, die einem umgeben. Es ist eine innere Leere, die man selber überwinden bzw. ausfüllen muss.

      • Beatrice sagt:

        Wow Chris, dein letzter Satz hat total Tiefgang! So habe ich es noch nie gesehen mit der Einsamkeit. Danke für diesen Input.

  • Beatrice sagt:

    Am Allerschlimmsten finde ich den Ausdruck „Lebensabschnittpartner“, kurz LAP…….. Zur Thematik: Weshalb nennen Sie ihn in Erzählungen gegenüber Dritten nicht einfach beim Vornamen. Oder sogar mit dem Zusatz „mein+Vorname“. Ist viel persönlicher und schafft garantiert keine Missverständnisse. Spricht ihn auch nicht nur auf seine Rolle an, sondern zeigt viel mehr die Herzensverbindung zu Ihnen auf. Wäre doch ein möglicher Vorschlag, Ihrem Dilemma zu entgehen.

    • Paul Blurkhart sagt:

      Einfach den Vorname zu nennen ist schön und respektvoll. Bei „Meine“ oder wenn ich „Mein“ höre, friert es mich, eine grössere Unwahrheit gibt es nicht! Wenn ich dir gehöre, kannst du ja gleich die Verantwortung für mich übernehmen. „Mein“ hat definitiv einen infantilen Beigeschmack. Wie alle Kosenamen. Aber ich sehe schon, dass ist ein echtes Problem. Gut haben wir darüber geschrieben!

      • Beatrice sagt:

        @Paul: So wie du das schreibst, würde es mich auch frieren. Man gehört sicherlich niemandem, das würde ja geradezu an Sklaverei grenzen. Aber man kann durchaus ZU jemandem gehören im Sinne von sich jemandem zugehörig und verbunden fühlen. Dieses Zugehörigkeitsgefühl hat nichts Possesives, sondern nur den Sinn des Herausstechens, des Abhebens aus der Masse von allen anderen. Also eher den Hauch des Exklusiven. Finde aber wie du: Wenn das das einzige Problem ist, dann herrschen ja richtiggehend paradiesische Zustände 😉

  • Rebecca sagt:

    Ich sage ganz einfach mein Partner. Ist kurz, einfach, passt und damit wissen alle wer gemeint ist.

  • Monica sagt:

    Wow….ihre Probleme möchte ich gerne haben….lebte mit meinem jetztigen Mann auch 7Jahre im Konkubinat bevor wir heirateten. Ich hab mir nie solche Sorgen gemacht wie ich ihn bezeichnen sollte und ob es albern klingt gegenübern Dritten. Ich habe auch nach der Heirat seinen Nachname angenommen ohne in eine tiefe Identitätskrise zu stürzen. Eventuell sollten Sie das Leben mit ihrem Liebsten mehr geniessen und sich nicht ab solchen „Chickenshit“ gedanken machen (vorallem nicht was ihr Umfeld darüber denkt) =)

  • Müller sagt:

    Ich würde mir da keine grossen Gedanken machen, oder hat schon jemand scheel geschaut, wenn die Rede von Freund, Guy oder Partner war bei nicht Nicht-mehr-Teenies? Ich, als Mann spreche von Freundin oder Partnerin, was kurz und für meinen Geschmack genügend klar ist. Man muss ja nicht meinen, immer alles erklären zu müssen…!

  • Marc Gselli sagt:

    Finde ich eigentlich eine blöde Diskussion: Warum stehen die „unverheirateten“ nicht einfach dazu, unverheiratet zu sein? Die Begriffe „mein Mann“ und „meine Frau“ sind nun halt schon mal seit Jahrzenten Synonyme für Ehepartner.

    Ein guter Kollege von mir hat übrigens als seinen Heiratsgrund angegeben, dass er nicht immer von seiner „Freundin“ sprechen möchte. Fand ich ganz nett und vor allem ehrlich.

    Ihr unverheirateten: überlässt doch uns verheirateten zumindest noch die Namen „Mann“ und „Frau“. Ihr habt ja sonst schon fast alles – und das alles erst noch zu einem günstigeren Preis…

    • Francesca sagt:

      Ich nenne meinen nicht mit mir verheirateten Mann auch „meinen Mann“. Wir haben gemeinsame, erwachsene Kinder und sind seit Jahrzehnten zusammen, alles andere als „mein Mann “ ist schlicht lächerlich. Geht auch keinen was an, ob wir nun verheiratet sind und wenn nicht, warum nicht. Stelle ich ihn Fremden vor, sage ich „dies ist Franz Beckenbauer, mein Mann“. Wenn sie nachfragen wegen dem Namen, dann sage ich, wir seien nicht verheiratet. Und er macht und findet das genau so. „Lebensabschnittspartner“ ist mir zu lang, „Partner“ könnte auch Business sein, „Freund“ trifft es nicht.

  • Andreas Bürgi sagt:

    Der Artikel spricht mir aus dem Herzen. Wir haben diese Frage auch diskutiert und sind beim gleichberechtigten „Frau“ und „Mann“ angekommen und das seit 3 Jahren ohne dabei Verwirrung zu stiften. Auf unseren Status angesprochen, lügen wir natürlich nicht und stossen stets auf Zustimmung. Unsere erwachsenen Kinder aus den zwei vergangenen Ehen finden’s auch gut. In einem Formular lasse ich die Frage „ledig“, „verheitratet“, „geschieden“, „getrennt“ oder „verwittwet“ offen, weil’s niemanden etwas angeht.

  • Lina sagt:

    Genau diese Diskussion führte ich kürzlich mit meinem Freund. Der Begriff „Freund“ ist mir zu unverbindlich. Er meinte, dass er mich schon des öfteren als seine Frau bezeichnet habe, da das in gewissen Situationen klarer sei. Vom Gefühl her ist er klar „mein Mann“, er ist der Mann, der zu mir gehört, auch wenn dies ungewollt besitzergreifend tönt. „Mein Mann“ rutscht mir zwar noch nicht locker über die Lippen, aber „mein Freund“ harzt noch mehr.
    Im Übrigen gibt es für den angetrauten Mann die Bezeichnung „Ehemann“, also können wir Unverheirateten „Mann“ und „Frau“ klar für uns verwenden.

    • Chris Heyduk sagt:

      Heirate den Typen doch endlich, wenn du ihn schon „Mann“ nennen willst.

      • Ashiro sagt:

        Jj, meine Worte Christ, was hält dich davon ab Lina?

      • Babs sagt:

        was Lina abhält, weiß ich nicht. Aber mein Freund verweigert die Ehe (mit mir zumindest :)). Also bleibt er der Vater meiner Kinder und mein „Freund“. Dabei geht es – wie in allen guten Ehen – oft gar nicht freundschaftlich zu. 🙂

    • Johanna sagt:

      Ja, meine Meinung. Heirate ihn doch endlich. Das ist so eine Eigenart der Schweizer Männer, dass sie zwar Kinder mit der Frau „ihres Lebens“ wollen, diese aber nicht heiraten möchten. Dumm einfach, wenn er keine Lust mehr auf Familie hat oder stirbt. Dann hat man ein Leben lang seine Socken gewaschen und das Erbe geht an sein Mami. Interessant, dass so viele Frauen da mitmachen. Wenn jemand ein Kind von mir will, soll er mich erst heiraten.

      • Reto B. sagt:

        Also ich wasche meine Socken selber. Geheiratet hab ich meine Frau trotzdem 🙂

      • Babs sagt:

        ich wasche seine Socken nicht, nein auch seine Hemden bügle ich nicht. Ich bin seine Freundin, nicht seine Putzfrau! Wir sind eine Willensgemeinschaft – wir sind nicht aus finanziellen oder anderen praktischen Gründen zusammen, sondern weil wir lieber zusammen als nicht zusammen sind. Und dass eine Heirat ein Bekenntnis zur „Liebe seines Lebens“ darstellt, finde ich eine interessante Unterstellung.

      • Hotel Papa sagt:

        Dass das Schweizer Ehe-(un-)recht einen Vertrag vorgibt, den kein Mann (Spezifischer: keinE HaupternährerIn) bei Trost und wachem Verstand unterschreiben kann, hat damit selbstverständlich nichts zu tun.

  • Irene feldmann sagt:

    🙂 hat was…..ihr letzter Kommentar…..grundsätzlich ist es Wurscht was die andern denken, Hauptsache für sie fühlts sich richtig an….

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