Ja und Amen: Sieben gute Gründe eine Frau zu heiraten

Ein Papablog von Rinaldo Dieziger.

Hochzeitstänzchen: Rachel McAdams und Eric Bana im Film «The Time Traveller's Wife».

Für Männer hat die Heirat viele Vorteile: Rachel McAdams und Eric Bana im Film «The Time Traveller’s Wife». (Foto: New Line Cinema)

Wenn man den jüngsten Berichten der Soziologen Glauben schenkt, befindet sich die Zahl der heiratswilligen Männer im Sinkflug. Höchste Zeit, Gegensteuer zu geben. Bevor sie abstürzen. In der frisch-fröhlich-freien Einsamkeit. Mal ehrlich: wer will schon jedes Wochenende im gemieteten 911er mit einer heroinsüchtigen Ungarin zwischen den Beinen in einer Sexbox aufwachen, den Kopf verprügelt von Freunden, die allesamt Flaschen sind?

Liebe Männer, es wird Zeit aufzuwachen. Neben einer Frau, die uns Frühstück ans Bett bringt, unsere Hemden bügelt, uns Kinder schenkt, uns zum Abendessen mit einem Kuss empfängt, einem Corden bleu und unserem Lieblingsbier. Nicht weil sie das besonders gerne tut. Sondern weil sie es trotzdem tut. Denn sie liebt uns. Zuerst so, wie wir sind. Und dann so, wie wir sein könnten: ein besserer Mensch. Ist es nicht das, was wir am Ende sein wollen? Besser. Gesünder. Stärker. Schöner. Reicher. Mächtiger. Erfolgreicher.

Es gibt sie noch, diese Frauen, die in herumstreunenden, einsamen Wölfen den kraftstrotzenden Tiger wecken, der pro Tag zwei Antilopen statt nur einer zu Tode jagt. Damit es auch für das Weibchen und die Kleinen reicht. Okay, ich war am Wochenende, bevor ich diesen Blog geschrieben habe, mit der Familie im Zoo statt an der Streetparade. Obwohl wir dort vermutlich mehr exotische Affen gesehen hätten.

Und Tiger-Weibchen. Sie sind überall. Mann muss nur genau hinschauen. Und fragen: «Willst du meine Frau werden?» Die Quote für die richtige Antwort kenne ich nicht. Aber ich wette, sie liegt über 99 Prozent. Die Chancen auf ein besseres Leben stehen gut. Wobei besser nicht subjektiv ist. Ich bringe Fakten. Und davon abgeleitet sieben Gründe, warum Mann eine Frau heiraten sollte:

1. Heiraten macht gesünder

Verheiratete Menschen leben deutlich länger. Und leiden weniger an Depressionen. Das wollen die Ökonomen Andrew Oswald und Chris Wilson herausgefunden haben. Der Gesundheitsbonus des Heiratens lässt sich ihrer Meinung nach sogar mit dem Vorteil vergleichen, den Raucher verzeichnen, wenn sie der Zigarette abschwören. In der Schweiz sieht das so aus: 90 Prozent der verheirateten 30-jährigen Männer werden 65 Jahre und älter. Nur drei von vier Ledigen erreichen diese Altersschwelle.

2. Heiraten macht stärker

Mann muss mehr Gewicht stemmen. Denn nach einem Jahr Ehe wiegt die Ehefrau rund vier Kilo mehr. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie, die kürzlich in der Zeitschrift «Health Psychology» veröffentlicht wurde. Die Studie begleitete und befragte während vier Jahren 169 frisch verheiratete Paare. Laut Studienleiterin Andrea Meltzer nehmen Frauen nach der Ehe eine Gewichtszunahme in Kauf. Der Stress der Partnerjagd fällt weg. Und damit die Motivation, sich in guter Figur zu präsentieren. Schuld sind auch wir Männer. Denn 75 Prozent der Frauen kochen nach der Heirat, was der Tiger mag. Fettiges Essen und viel Fleisch. Diese deftige Kost schlägt den Weibchen auf die Hüfte. Sie benötigen im Schnitt 600 Kalorien weniger als ein Mann.

3. Heiraten macht schöner

Vermutlich gibt es auch dazu eine ganze Reihe von US-Studien. Ich erlaube mir deshalb, eine persönliche Erfahrung ins Feld zu führen, die ich an einer Reihe von Hochzeiten erhärten konnte. Der Schlüsselmoment einer Hochzeit liegt aus meiner Sicht nicht im Austausch der Ringe. Und auch nicht im vielbeklatschten Kuss danach. Sondern im Auftritt der Braut ganz am Anfang. Während sich alle umdrehen, um einen Blick auf die in Weiss gehüllte Frau zu erhaschen, die stolz nach vorne trabt wie ein Schimmel, verharre ich auf dem Bräutigam. Der ganz allein da vorne steht. Taa-taa-ta-taaa. In keinem anderen Gesicht ist an einer Trauung so viel Glück und Schönheit zu sehen.

4. Heiraten macht reicher

Barbara Dafoe und David Popenoe von der amerikanischen Rutgers-Universität haben festgestellt, dass bis zum Lebensende verheiratete amerikanische Paare rund doppelt so viel Vermögen anhäufen wie Heiratsverweigerer. Und das liegt nicht nur daran, dass sie beim Leben unter einem Dach bei der Miete sparen. Vielmehr beeinflusse eine Hochzeit das alltägliche Verhalten, argumentieren sie. Das rechnet sich übrigens auch für die Ehefrau, wie eine andere Studie beweist. Verheiratete Frauen in Führungspositionen in Deutschland verdienten im Jahr 2004 rund 13 Prozent mehr als ihre unverheirateten Kolleginnen. Und das war vor 9 Jahren.

5. Heiraten macht mächtiger

Zum Leidwesen der Kameradschaft ändert sich bei Männern, kaum verhaftet unter der vermeintlichen Knechtschaft des Ringes, die Lebensweise zum Positiven. Sie arbeiten mehr und härter, trinken weniger Alkohol, nehmen weniger Drogen und wechseln nicht so häufig den Job. Das fanden die Ökonomen Avner Ahituv und Robert Lerman heraus. Im Vergleich zu Singles mit einem ähnlichen Ausbildungsstand bringen Ehemänner am Monatsende zwischen zehn und vierzig Prozent mehr Geld nach Hause.

6. Heiraten macht glücklicher

Das fand der Schweizer Ökonom Bruno Frey heraus. Verheiratete Menschen sind «grundsätzlich deutlich glücklicher» als unverheiratete. Die Monate vor der Hochzeit und das erste Ehejahr gehören zu den glücklichsten im Leben eines Menschen. Danach kann die Glückskurve aber auch fallen. Ein grosser Bildungsunterschied und Kinder, die noch im Haushalt leben, können das Glücksgefühl trüben.

Das untermauert auch die Studie von Wissenschaftler Nguyen Vi Cao, der über einen Zeitraum von fünf Jahren 1074 Paare aus der Schweiz beobachtete und seine Ergebnisse im Fachmagazin «European Journal of Operational Research» veröffentlichte. Das Paar mit der mathematisch geringsten Trennungswahrscheinlichkeit sieht nach dieser Studie wie folgt aus: Beide haben keine früheren Scheidungen hinter sich, er ist mindestens fünf Jahre älter als sie, sie ist gebildeter als er – und beide sind Schweizer.

7. Heiraten macht erfolgreicher

Wer persönlichen Erfolg über Gesundheit, Stärke, Schönheit, Reichtum und Macht definiert, ist mit der guten alten Institution der Ehe nicht schlecht beraten. Siehe oben. Quod erat demonstrandum. Aber wir wollen ja nicht alles einseitig hinbiegen. Dem Journalismus zuliebe. Klar gibt es auch genauso zwingende Studien, die den einsamen Wolf zum glücklichen, zufriedenen und von ungarischen Nutten gestreichelten Leitwolf der Gesellschaft erheben.

Aber das ist doch zum Heulen.

rinaldo*Rinaldo Dieziger (38) ist Gründer von Supertext, der ersten Textagentur im Internet. Seine Erfahrung als Unternehmer gibt er im Blog Fragen Sie den Chef vom Ganzen weiter. Er hat eine Tochter (2) und lebt mit seiner Familie in Zürich.

298 Kommentare zu «Ja und Amen: Sieben gute Gründe eine Frau zu heiraten»

  • nico sagt:

    Gesünder, stärker, schöner,…LANGWEILIG!
    Ich weiss, es ist ja bloss ein Blog. Aber das klingt schon alles nach „Selbsttherapierung“. Nur weil sie einem völlig veralteten Gesellschaftsbild erlegen sind, müssen sie uns jetzt nicht mit irgendwelchen zusammengewürfelten Statistiken langweilen. Dass man allgemein in Partnerschaft einen gesünderen Lebensstil pflegt und dadurch im grauen Durchschnittsbüro bessere Karrierechancen hat muss man ja nicht auf 7 punkte aufblähen. Dazu muss man nicht mal heiraten.
    Aber von Tradition kein Wort. Nicht mal vom rauschenden Fest mit allen Freunden.
    Schwach.

  • pablo sagt:

    wirklich ? ist EHE nicht auch eine abkuerzung Errare Humanum Est

  • manuel sagt:

    ich habe grundsätzlich aufgehört auf ökonomen zu hören, will weder mächtiger, noch reicher (ausser an erfahrungen und die sind als single zahlreicher), weder schöner noch älter werden. in diesem sinne, danke für die bestätigung meines lebensweges…;)

  • Alberto La Rocca sagt:

    Die aufgeführten Gründe lassen sich auch ohne Amtsstempel erreichen – die Beweislage ist ziemlich dünn: Wer auch im Alter noch mit dem gleichen Partner zusammen ist, hat einfach den/die richtige/n Partern/in gewählt – sonst wären sie geschieden.

    Die Wissenschafter waren einfach zu faul, um nach langlebigen Partnerschaften Unverheirateter zu suchen, darüber wird – ausser durch den NSA – kein amtliches Register geführt.

  • asdf sagt:

    Gibt es eigentlich nichts zwischen Single und verheiratetem Mann/Frau?? In welchem Jahrhundert leben wir denn??
    Trotzdem ganz amüsant. Wobei das mit den Drogen und dem mehr Verdienen wohl auch mit den in Ehen häufiger vorhandenen Kindern zu tun haben könnte?

  • Hotel Papa sagt:

    „älteren, dümmeren Partner“

    Die Studie redet vom Bildungsstand. Was nicht mit dem Potenzial des Gebildeten gleichzusetzen ist. Vielleicht helfen ja bloss Handwerkliche Fähigkeiten des Mannes beim Hassegen?

  • Aschi sagt:

    Lustiger Artikel. Allerdings, welche 5 Jahre jüngere und gescheitere Frau würde einen, älteren, dümmeren Partner wünschen? Hängt wohl auch von dem Reichtum ab, die jener zu bieten hat. Das stellt allerdings wieder ein Fragezeichen vor die Intelligenz der jüngeren Frau. Folgerung, bei relativ tiefem Niveau der Beteiligten scheint die Studie Recht zu haben.

    • turi meyer sagt:

      Der schizophrene Punkt ist ja der, dass es bei Frauen gesellschaftlich akzeptiert ist, wenn sie gezielt nach oben heiraten. Wenn Männer aber (entsprechend diesem Ziel der Frau) nach unten heiraten, wird ihnen von Feministinnenseite unterstellt, sie wollen bloss ein hübsches Huscheli, das ihnen das Wasser nicht reichen kann.

      • elena sagt:

        Jetzt verwechseln Sie irgendwie ‚gesellschaftlich akzeptiert‘ mit dem ‚Ziel der Frau‘. Ich bin nicht so sicher, wer diese gesellschaftlich akzeptierten Sachverhalte seit Generationen immer wieder zitiert und ob diese Gesellschaft nur ‚die Frau‘ ist oder ihr einfach ein Ziel untergejubelt wird? Und ist ein hübsches Huscheli dann auch wirklich die ‚intelligentere‘ Frau und fünf Jahre jünger? Da reden alle von etwas anderem. Irgendwie verwirrend das Ganze – aber Hauptsache oft gehört. Dann wird es schon stimmen.

  • The Damned sagt:

    Ja, und wenn der Mann / Angebetete / Finanzdienstleister / Lebensrückversicherer / Goldesel / Geliebte nicht heiraten will, dann gibt’s da zum Glück noch positive Schwangerschaftstests zu kaufen, ein Auszug aus einem der zahlreichen Online-Verkaufsinserate in den USA:

    „Sorge dafür, dass ihm das Herz stehen bleibt und ihm der Mund offen steht: Lass ihn einen Ring kaufen, und dann kringele dich vor Lachen, wenn du ihm die Wahrheit erzählst.“

    Mehr dazu hier: http://www.spiegel.de/panorama/positive-schwangerschaftstest-werden-im-internet-verkauft-a-920362.html

    • Sal Andy sagt:

      Kenne Männer denen genau das passiert ist. Aber sie sind meiner Meinung nach selbst schuld. Sie waren so blöd oder besser gesagt emotional aufgewühlt, dass sie den gesunden Verstand abgeschaltet, geheiratet und das Kind doch tatsächlich ohne Vaterschaftstest anerkannt haben. Der erste fängt nun lansam an zu merken in welchen Albtraum er sich reingeritten hat, weil das Kind keine ähnlichkeit mit ihm hat.

  • Ines Zimmermann sagt:

    Wie heisst´s so schön: Wenn frau heiratet, kann sie die Sorgen teilen, die sie vorher nicht hatte. Trotzdem, mein Mann ist das Beste, was mir im Leben je passiert ist.

  • Theo Sprecher sagt:

    Mit den heutigen Gesetzen kann ein Mann bei einer Heirat nur verlieren!

  • TheSwissMiss sagt:

    Ich hab mich beim lesen des Beitrags und der teils sehr witzigen Kommentare jedenfalls köstlich amüsiert:) Danke!

  • estee sagt:

    Und recht hat er! Mehr ist nicht zu sagen zu diesem schönen Blog. Merci.

  • Felix Faure sagt:

    Schlussendlich geht es auch um Logik. Wer sich eine „bescheidene, genügsame, aber reiche Frau“ und eine günstige Wohnung (weil vom Staat bezahlt) nimmt, also als Funktionär arbeitet, kann sich manche Romanze oder Maitresse leisten. Man siehe nur den „DSK“ und seine Compagnons weltweit …
    Parti socialiste (PS) – notabene!

  • Thorsten Juhl sagt:

    dieser Rat ist ein wenig pauschal und einseitig. für Männer und Frauen die auf Frauen stehen mag es ja passen.
    bezogen auf diesen Artikel, was machen eigentlich Frauen und Männer die auf Männer stehen?

  • Stephan sagt:

    Ich habe es nicht ganz kapiert, geht es jetzt ums Heiraten oder um die Zweierkiste? Die meisten Argumente zielen doch auf Beziehungen.
    Fürs Heiraten spricht: Rechtliches (Sorgerecht,…), Versicherungen, Erbrecht.
    Dafür braucht man kein Brautkleid oder einen Altar, da reichen knappe fünf Minuten auf dem Standesamt.
    Oder putzt ihr euch für jeden Kontakt mit einem Amt so heraus?

  • Einzelkind sagt:

    Heiraten? Nur über meine Leiche! Das Single-Klischee hier ist ja total daneben. Ich habe noch nie in einer Beziehung gelebt, habe dennoch zahlreiche gute Freunde und erfreue mich sowohl bester Gesundheit wie auch eines sehr abwechslungsreichen und alles andere als eintönigen Lebens…

  • Jörg H. sagt:

    Bravo an den Author! Es wird wieder über die Ehe philosophiert, spekuliert, sinniert, etc. Und das ist ein Volltreffer…..denn alle haben recht!

  • Stefan Meier sagt:

    Das Leben ist eh schon zu lang. Jetzt noch länger leben müssen mit einer, die nur nimmt, nörgelt oder sonstwie sauer ist, weil ich beim Frühstück einen Kommafehler machte – nein danke.

  • Beat Tutti sagt:

    Nun, ich habe eine Freundin die gebürtige Ungarin ist. Tolle Sache nicht? Bitte keine Verunglimpfungen von Staatsangehörigen. Auch wenns andere lustig finden.

  • Hanspeter Gantenbein sagt:

    ist in etwas so gleich ernst zu nehmen wie der Beitrag, dass jene die viel Sex und eine teure Wohnung haben viel Einkommen haben – und deswegen es ratsam sei viel Sex zu haben und sich eine teure Wohnung zu leisten. : )

  • The Damned sagt:

    Irgendetwas läuft richtig schief zwischen den Geschlechtern, wenn man hier so die Kommentare liest. Ist es ein Generationenproblem (Ü45)? Eine Frage des Gesetzes (Scheidungs- und UnterhaltsUNrecht)? Oder wurde das Private staatlich schon dermassen politisiert, reguliert und zerstört, dass an ein vernünftiges Zusammenleben der Geschlechter gar nicht mehr zu denken ist? Liegt es an der gnadenlosen Ökonomisierung aller Lebensbereiche? Ist das politisch so gewollt? Wer zieht einen Vorteil aus einer Gesellschaft, die nur noch aus lauter verbitterten, einsamen und vereinzelten Individuen besteht?

  • Roshan sagt:

    Abgesehen vom ganzen Materiellen, und da sicher auch, dass diverse Gesetze verbesserungswürdig sind (das betrifft je nach dem sowohl Frauen als auch Männer), so ist mit der Ehe und dem Gelöbnis doch immer noch verbunden, dem Partner, der Partnerin, zu bezeugen, den Lebensweg gemeinsam gehen zu wollen, weil die Liebe so stark gewachsen ist, dieses Wagnis des gemeinsamen Lebensweges zusammen in vertrauen zu gehen und das alleine weitergehen eine schmerzliche zweitklassige Alternative wäre. So jedenfalls sehe ich Ehe. Nennt mich unverbesserlich romantisch.

    • Hotel Papa sagt:

      Jep. Das ist so etwa die grösste Desillusion die ich aus meiner Trennung mitgenommen habe. Dieses Versprechen war für mich im eigentlichen Sinne heilig. Das einseitig zerschlagen zu sehen tat weh.

      • Hans Jung sagt:

        Tja, wem sagst du das, Hotel Papa, und wie die ganze Tragödie dann durch die Scheidungsmaschinerie und – industrie noch nachhaltig verschlimmert wird, ist kaum beschreibbar. Danach, nach geraumer Zeit, wieder normal zu funktionieren bedeutet viel Arbeit, in jeder Hinsicht.

      • Roshan sagt:

        Mag sein, HP. Wir gaben uns das Ja Wort erst Anfangs dieses Jahres, nachdem wir schon über 20 Jahre zusammenleben. Warum erst jetzt hat mehrere Gründe. Einerseits durchaus, dass wir lange unsicher waren und die Beziehungskrisen, die wir zusammen lösen mussten, uns im Nachblick zu diesem Schritt bestärkten. Zum anderen, dass erst jetzt die Ehe zwischen 2 Frauen eine Option geworden ist.

        Zur Absicherung, dass keines von beiden bei einer Trennung materiell im Regen steht, habe ich gestern geschrieben. Dazu nur, dass Güterstand bei uns eben sehr unterschiedlich war.

      • Roshan sagt:

        Dazu noch: Ich glaube nicht, dass das Zerschlagen einseitig ist. Bei uns kam es mehrmals beinahe zum Bruch. Die Gründe waren bei mir wegen meinem Bestehen auf Freiheiten – nennen wir es polygam und mein Appetit. Aber auch bei ihr, weil sie es mir auf eine Art heimzahlen wollte, die mich tief verletzte. Wenn das Feuer aber stark genug ist, kann der Zwist überwunden werden. Jedenfalls bin ich froh, dass wir beide nicht aufgegeben haben. Ich verstehe, wenn es trotz allem besser ist, einen Schlussstrich zu ziehen.

        Ich will damit kein Urteil darüber abgeben, wie Ihre Lebensbeziehung endete.

      • Hotel Papa sagt:

        Och wir haben beide unseren Teil dazu beigetragen, ganz sicher.

        Aber Knall auf Fall, ohne ausgesprochene Vorwarnung „Ich bin im Fall kreuzunglücklich mit Dir!“ den Neuen zu präsentieren WAR einseitig. Ich habs als Wegwerfen einer durchaus noch tauglichen Gemeinschaft erfahren.

        Und wie gesagt: Dieses Versprechen IST mir heilig. The easy way out gibts nicht. Da wird gefälligst dran gearbeitet vorher.

  • 70 jahre zufrieden, immer happy, finanz/stand 100% immer, freiheit totall, in kurz, das perfekte leben und zwar immer!!!
    wo gibts diesen film???? eben im kino…………….!!!

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    c) verheiratet. + „zufriedenheit“, gefüllter kühlschrank, intakte loge, saubere kleider. – erdrückende verpflichtungen, (…..), spärliche gespräche mit freunden im vollsuff. ausgaben. viele. kostenmässig in den meisten fällen ein 0-summen-spiel. interaktionistisch eigentlich auch. irgendwie spielts schlichtweg keine rolle. und die persönlichen freiheiten – na ja, die werden meist eh falsch gelebt. fazit. eine verpflichtende form des zusammenlebens macht eigentlich nur sinn, um den fortbestand der menschheit zu sichern. und auch das, erachte ich persönlich, als nicht unbedingt notwendig.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    nun gut. papi klärt auf über die formen des sozialen zusammenlebens. a) single-dasein. + keine verpflichtungen, ausser den selbst auferlegten, sex wo und mit wem auch immer, gute gespräche mit freunden. – leerer kühlschrank, dreckige wohnung, dreckige kleider. ausgaben viele. b) konkubinat. + mässige verpflichtungen, ausser den moralischen, sex wo und mit wem auch immer, allerdings parallel, ab und zu gute gespräche mit freunden. – es findet sich was zum essen im kühlschrank, einigermassen aufgeräumte wohnung, dreckige kleider. ausgaben viele.

    • manuel sagt:

      nana, jetzt tun sie dem modernen jungesellen aber unrecht. leerer kühlschrank insofern, dass nur eine person damit über die runden gebracht werden muss, sehe da junge ehepaare die weniger drinn haben!? dreckige wohnung? nö, wer soll die den dreckig machen, auch da, sehe in einige halt meist junge familien, ich muss jedesmall auf die schnauze sitzen. dreckige kleider? nichts leichter als waschen, ok bügel ist auch nicht so meins, aber auch da gibts tricks, von der älteren frauengeneration, der nachwuchs hat die meist nicht mehr drauf. ausgabe, naja, man lebt nur einmal, und ich teile gern…;)

  • Michael Sebastian sagt:

    Correlation =\= Causation. Und Singlesex muss nicht Nuttensex sein… Aber ein bisschen lustig wars ja schon.

  • Willi sagt:

    Also Heriate nicht WARUM?!!! 2 Gruende hierfuer
    – Rechte halbieren.
    – Pflichten verdoppeln
    Dank auch an Hans Jung

  • Martin H. sagt:

    Herzig ist, dass viele Singles das Single-Dasein als selbstgewählte Lebensform bezeichnen, obwohl sie in Tat und Wahrheit einfach keinen Partner finden. Richtig cool wird’s dann bei Singles ab 40. Dann kommen die Kompensationsmechanismen erst richtig zum tragen: Frauen werden verbittert und verwittert, kompensieren mit Shopping oder Radikalfeminismus ihr Nichtgeliebtwerden, während Männer sich mit Alkohol, Drogen, Nutten und Pornografie das ach so coole Single-Dasein versüssen. Einen Freundeskreis wie man ihn mit 20/30 hat, hat an nämlich mit 40/50 nicht mehr…

    • weisheiten kommen ERST IM ALTER….:)

    • Chris Heyduk sagt:

      Soso, Drogen, Alk, Nutten und Pornografie? Sie scheinen sich gut auszukennen in der Singles-Szene.

    • Hans Jung sagt:

      Martin, ich habe nach der Scheidung (nach 30 Jahren Ehe, sigh) einige Frauen ab 50 kennen gelernt und bin nachhaltig beeindruckt ob der Lebenstüchtigkeit, Selbstständigkeit, Tiefgründigket und dem Selbstbewusstsein dieser Geschöpfe, OHNE DIE MAN(N) NICHT WIRKLICH SEIN KANN. Natürlich gibt es auch andere Beispiele, Was sie beschreiben sind eher in langjähriger Ehe gefangene Damen und Herren, die irgendwann resignieren und versuchen, die schon lange verlorene Liebe zu kompensieren.

      • Hotel Papa sagt:

        Solchen bin ich auch begegnet. Danke dafür. Jedoch: DOCH, MAN(N) KANN.

      • Hans Jung sagt:

        Ach, ich nicht, habs versucht, 4 Jahre lang, und merke, dass das positive Lebensgefühl und bewusste Hiersein nur dann perfekt ist, wenn man mind. eine Flasche guten Wein intus hat und trotzdem – oder gerade deshalb, je nach Wein – nicht der Vergangenheit nachtrauert oder …. neben einer sehr vertrauten Frau einschläft und auch wieder erwacht. (aber nicht Nacht für Nacht). Ach, aber noch prosaischer werde ich hier nicht.

      • Martin H. sagt:

        Das glaube ich Dir gerne, Hans. Aber Du darfst nicht vergessen, dass Du in 30 Ehejahren gelernt hast mit einer Frau zusammenzuleben, also prinzipiell beziehungsfähig bist. Die von Dir erwähnten Frauen ab 50 haben wahrscheinlich auch längere Beziehungen hinter sich. Mein Post bezog sich eher auf die ewigen Singles, welche gar nicht bindungsfähig sind und denen Playstation und Selbstbefriedigung die Frau ersetzen. Noch nie gab es soviele Asexuelle Menschen wie heute. Und man merkt es denen mit zunehmendem Alter auch an, sie werden irgendwie „seltsam“….

      • turi meyer sagt:

        Martin H, das klingt als würden Sie das Evangelium verkünden 🙂
        Im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass ich als Single ab und zu Beischlaf mit verheirateten Frauen pflege.
        Da scheint auch in der Ehe nicht alles so katholisch, wie es scheinen sollte.

    • Remond Fischer sagt:

      @ Martin H.

      Wie hätten Sie mich denn gerne, damit ich etwas weniger „seltsam“ wirke?

    • Einzelkind sagt:

      Und ich finde es höchst amüsant, wenn alle Schaltjahre wieder irgend ein Bekannter oder Verwandter, frisch gescheitert in einer langjährigen Beziehung, sich bei mir ausheult und beteuert, dass meine Lebensform (= ewiger Junggeselle) die eigentlich wahre sei…

  • Alex sagt:

    Was bringt die Anhäufung von Vermögen, wenn die Frau nach der Scheidung mind. die Hälfte mitnimmt und nachher einen grossen Batzen des Lohns kassiert?

  • Roshan sagt:

    Auch wenn ich Ihren Teil mit den Studien, zu denen es eine Studie gibt, die das Gegenteil ‚belegt‘, lustig fand: Nein ich fand es ansonsten nicht lustig und den Teil mit der Ungarin, naja wurde schon gesagt, dass Ihnen da ein gober passiert ist.

  • Arthur Saville sagt:

    Ich vermute mal die Kolummne ist reine Ironie, wenn nicht – gute Nacht. Wer glaubt denn heute noch irgendwelchen US-Studien die im Minutentakt irgendwo veröffentlicht werden – einfach lächerlich. Da versucht einer krampfhaft Argumente für die Ehe zu finden und untermauert Sie mit pseudowissenschaftlichen Studien. (Welchen Nutzen hat die Menschheit von dieser Art „Wissenschaft“?) Argumente die witzig und frisch daherkommen sollen, in Wirklichkeit aber Abgründe erahnen lassen. Nur schon der Einstieg ist jenseits. Naja, die Klickrate und Kom. auf dem MB steigerts sowas bestimmt – mehr ist da nich

  • Hans Jung sagt:

    5000 Gründe nicht zu heiraten
    – heiraten macht arm, scheiden bringt sie unter die Brücke
    – heiraten verführt zu Unselbstständigkeit (in der Zwischenzeit kann ich wieder bügeln)
    – heiraten zwingt sie, sich nicht mehr zu verlieben
    – heiraten zwingt sie, falls sie sich trotzdem verliebt haben, dies nicht ausleben zu können
    – heiraten zwingt sie, den Hemdkragen zu kontrollieren nach dem Herrenabend
    – heiraten zwingt sie, am morgen in Unterhosen stehend darauf zu warten, dass das Hemd gebügelt wird
    – heiraten zwingt sie, dem Ärger keinen Ausdruck verleihen zu können, da Kinder herumstehen
    ….

  • sam steiner sagt:

    Ich fand den Eintrag 100% lustig und musste geschätzte 36.8x lachen. Anscheinend gibt es geschätzte 70% der Leser die nicht verstehen, dass der Eintrag nur etwa zu 20% ernst gemeint ist. Diese 70% sind leider zu 100% bemitleidenswert :))

    • Simone sagt:

      🙂 so sehe ich das auch – ich fand es auch erfrischend zum Lesen.

      • Bruno sagt:

        Naja, ob ernst gemeint oder nicht, ist schliesslich egal. Es geht im realen Leben um ein durchaus sehr ernsthaftes Thema und es wurde halt die Gelegenheit ergriffen, darüber zu debattieren. Weiss nicht, was daran falsch sein sollte.

  • Hans Hasler sagt:

    Ich denke es wäre an der Zeit, in der Schule den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität zu lehren!
    Es wird niemand gesünder, bloss weil der Eintrag im den Dokumenten von „ledig“ zu „verheiratet“ wechselt.
    Natürlich wird ein Party-Mensch mit Drogenabstürzen jede Woche eher nicht noch die Verantwortung einer Ehe eingehen – und damit sind statistisch die Verheitrateten eben gesünder und weniger Drogenabhängig. Die Idee, dass so eine Person mit einer Heirat einfach seine Probleme los wird, ist absolut lächerlich!

  • Peter Schmid sagt:

    „«Willst du meine Frau werden?» Die Quote für die richtige Antwort kenne ich nicht. Aber ich wette, sie liegt über 99 Prozent. “
    Nun, wenn es sich um Typen handelt, die sich von der drogenabhängigen Ungarin im gemieteten 911er verabschieden wollen, läge die Quote – wäre ich eine Frau – bei gerade mal 0%…

    Und ein vernünftiger Sportwagen ist so eng, dass nicht mal eine drogensüchtige Ungarin noch zwischen die Beine passen würde – ist zumindest bei meinem so, obwohl ich den Beweis noch nicht angetreten habe. Zwar Single, aber auch wenn nicht den beschriebenen Klischees entsprechend, glücklich.

    • gabi sagt:

      Ev. täte sich da für drogensüchtige Prostituierte, die zudem noch kontergangeschädigt wären, eine echte Lücke… äh… also ich meine jetzt Marktlücke… auf?

      Hallo!

      Jetzt können wir glaub wieder mal davon los kommen, oder?!

    • Chris Heyduk sagt:

      Ein schlankes, hübsches Ding findet immer Platz in einem 911. Das haben die bei Porsche genau ausgerechnet. Und zwei Weekender Bags für das gemeinsame Wochenende.

  • Pietro Bartoli sagt:

    Bei manchen Punkten frage ich den Autor, ob es möglich ist, den Satz umzudrehen. Er geht von der Heirat aus und führt zu einer positiven Eigenschaft. Beispiel: Heiraten macht reich. Aber andersrum könnte die Statistik auch funktionieren. Reiche heiraten eher als Armengenössige, Gesunde eher als Kranke, Erfolgreiche eher als Verlierer, Glückliche eher als Depressive. – Ich lebe seit vier Jahren mit meiner Freundin zusammen und mein Leben hat sich tatsächlich verbessert. Ich lebe gesünder und habe viel über Heilkräuter gelernt. Aber wir heiraten nicht. Ich bin katholisch, sie ist heidnisch.

  • sabine sagt:

    klingt irgendwie langweilig und erinnert mich an die aufdringlichen Ratschläge Verheirateter, die jeden Single, dessen sie habhaft werden, in die Ehe treiben wollen. Der Durchschnittsmensch liebt die Konformität. Der Autor hat insofern Recht, als Verheiratete zu Übergewicht neigen, wegen der ständigen Kocherei.

    • plop sagt:

      Jaja, dank dem Artikel weiss ich nun auch, wieso die unverheiratete Familie plop trotz aller Kocherei mager bleibt… Wir werden uns hüten zu heiraten, das würde ja dann Kleideranschaffungskosten nach sich ziehen, ui!

  • Ra Gl sagt:

    mwhahahahahahaha – sensationeller artikel – sollte eingentlich im kult.ch erscheinen

  • Rene Wetter sagt:

    Wenn heiraten ja so was Tolles ist verstehe ich nich warum sich 50% der Paare wieder scheiden. Und finanziell vorteilhaft? Bist Du verheiratet ist der Franken nur noch 50 Rappen wert.

  • beat lauper sagt:

    Also erstens ist Leben mal mit Risiken behaftet, die ewiggestrigen Singles meinen, sie könnten so gewissen Risiken aus dem Weg gehen in dem sie lebzeitlich unverbindlich ein Dasein fristen. Zweitens, und das spricht aber gegen den Artikel, ist mein Bauchumfang gewachsen, es bleibt mit Kinder ganz einfach weniger Zeit für egozentrische Triathlonaktivitäten. Ob das gesünder ist, sei dahin gestellt. Sterben werden wir alle, aber ruhiger im Angesicht von Kindern. Ohne diese macht eine Heirat tatsächlich keinen Sinn.

  • Thomas sagt:

    Das Problem mit den US-Studien ist, dass es kaum je möglich ist, die abhängige Variable zu bestimmen. Ich behaupte darum einfach mal frech, dass die durchschnittliche Frau gesunde, starke, schöne, reiche, mächtige, glückliche und erfolgreiche Männchen vorziehen. Da ist es dann nicht verwunderlich, dass es statistisch so aussieht, als ob heiraten einen Vorteil bringt. Korrekterweise müsste bei einer zufälligen Gruppe Baby bestimmt werden, dass sei sich später verheiraten, während die Kontrollgruppe davon ausgeschlossen wird. Zum Glück sind solche Experimente aber nicht durchführbar.

  • Martina sagt:

    Aus rechtlicher Sicht verschlechtert ein Mann seine Stellung durch eine Heirat dramatisch – ohne irgendeine Gegenleistung. Bei einer Scheidung nach 10 Jahren (oder wenn Kinder da sind) hat die Frau nach der Scheidung Anspruch auf den gleichen Lebensstandard, den man sich während der Ehe leistete oder hätte leisten können. So oder anders wird der Mann u.U. dazu verurteilt, der Expartnerin ein Luxusleben zu finanzieren. Daran lässt sich leider auch durch einen Ehevertrag nichts ändern. Solange der Nacheheliche Unterhalt nicht abgeschafft ist, kann man den Männern nur von einer Heirat abraten.

    • Margot Helmers sagt:

      Na ja… Es mag ein paar spektakuläre Goldküsten Gerichtsurteile geben…aber mehrheitlich verdienen Männer gar nicht soviel das auch während der Ehe schon ein Luxusleben möglich ist. Geschweige nach einer Ternnung, womöglich noch Kinderalimente, ist man gerade oftmals noch am Existenzinimum. Von was soll da ein Mann noch Frauenunterhalt bezahlen? Das schlägt sich auch Statistisch nieder; das grösste Armutsrisiko haben Alleinerziehende.

  • Frank Baum sagt:

    Es gibt sicher viele gute Gründe, eine Frau zu heiraten.Leider bietet unser Eherecht einen schlechten Rahmen für die Männer, wie der gestrige Artikel eindrücklich gezeigt hat. Daher muss man sagen: Für Männer ist es in der Schweiz ein riskantes Unterfangen, das für 50% der Männer mit einer katastrophalen Ausbeutung endet.

    • herr baum, im gestrigen und heutigen artikel schuetten sie sehr ihr herz aus….ich kann sie gut verstehen, doch denke ich mir, professionelle gespraeche wuerden ihnen sicher helfen, mir hats geholfen. alles gute irene ( dies ist nur ein freundlicher ratschlag von mensch zu mensch)

  • eleonore sagt:

    …und die Argumente gegen das Heiraten finden wir im letzten Beitrag, sie sind deckungsgleich mit den Argumenten für das Heiraten auf Seiten der Frau…

  • Martin sagt:

    Man stelle sich mal vor, dass man eine langfristige Beziehung auch ohne Heirat führen kann. Die einzigen Gründe, die für eine Heirat sprechen sind gesetzlicher Natur und gehören abgeschafft.

  • Karlo sagt:

    Ein „Rettungsversuch“ zum gestrigen Blogeintrag? Finde ich sehr witzig, denn der gestrige Blogeintrag hat mir als Mann doch einiges mehr gefallen! Auch der letzte Satz – es gibt viele Gründe zu heiraten, Liebe ist es nicht! – hat alles auf den Punkt gebracht! Muss man(n) denn wirklich Heiraten um Glücklich zu sein? Eine Frau davon zu überzeugen ihm Essen ans Bett zu bringen geht doch auch ohne Kirchliche Zeremonie!

    • Karlo sagt:

      Die Heirat ist ein Geschöpf der heutigen Gesellschaft – und glücklicher wird man nicht! Man sollte zusammen leben, solange man glücklich ist und es passt… wenn es nicht mehr geht, trennt man die Wege und nicht die Bankkonten!

    • Muttis Liebling sagt:

      Liebe ist tatsächlich kein Grund zum Heiraten, da gibt es wichtigere und eine gute Ehe braucht umgekehrt keine Liebe.
      ‚Love Is A Bourgeois Construct‘, heisst es in einem neuen Song der Pet Shop Boys und da ist etwas dran.

  • Karin sagt:

    Es berührt mich regelmässig peinlich, wenn eine verheiratete Person glaubt zu wissen, wie das Single-Leben so ist und noch viel mehr, wenn sie meint, Werbung fürs Heiraten zu machen. Man versucht krampfhaft, Singles zu bekehren und glaubt, Singles können gar nicht anders als unglücklich sein. Und warum „Nutte“? Man darf diese Damen durchaus mit Respekt erwähnen, nicht zuletzt auch, weil sie mehrheitlich mit glücklich verheirateten Männern beschäftigt sind.

    • Raymond sagt:

      „Man darf diese Damen durchaus mit Respekt erwähnen, nicht zuletzt auch, weil sie mehrheitlich mit glücklich verheirateten Männern beschäftigt sind.“

      BURN 😉 Danke Karin!

    • Muttis Liebling sagt:

      Trotzdem ist an dem Begriff ‚Nutte‘ nichts auszusetzen, auch und gerade, wenn man, wie ich den Damen mit grossem Respekt und Zuneigung begegnet. Selber haben sie nichts gegen diese Bezeichnung.
      Fakt ist nun mal, dass auch in Einrichtungen gehobenen Niveaus nur Latinas und Osteuropäerinnen arbeiten und das Spritzbestecke nicht zu den seltenen Utensilien gehören.

  • Martin sagt:

    Ist es wirklich so erstrebenswert, sich das ganze Leben lang an eine einzige Person zu binden? Für mich klingt das einsam und einseitig. Es ist, als ob ich das ganze Leben lang dieselbe Wohnung, Kleider oder Job haben müsste. Ein paar gute Freunde zu haben bietet mir mehr Lebensqualtität und Freiraum. Zum Glück darf in unserer Gesellschaft jeder selber seinen Weg gehen – ob mit Heirat oder ohne – auch die Frauen. Und das ist nicht überall so.

  • markus müller sagt:

    95% aller menschen glauben einer aussage, wenn eine prozentzahl, ein hinweis auf eine studie und etwas schmeichelhaftes über sie selbst darin kommt.

  • Xavier Zurbuchen sagt:

    Übrigens, falls es denn tatsächlich ernst gemein ist, das zweite Argument spricht klar gegen Heirat, nicht dafür. Wer will schon eine Frau, die sich nach der Heirat gehen lässt und übergewichtig wird? Männer sind meist stark optisch orientiert… Und in der Tat passiert das bei vielen Frauen. Sie lassen sich gehen, leider nicht nur körperlich, weil sie ja jetzt einen Partner auf „sicher“ haben. Genau diese „Sicherheit“ ist eine für die Beziehung schädliche Illusion, auf die ich gerne verzichte.

    • Ron Weasley sagt:

      Man trifft aber mindestens genauso oft auf Männer, die sich in der Ehe einen „Ranzen“ an(fr)essen und sich gehen lassen. Da wird nicht mehr rasiert, die Wäsche nicht mehr gewechselt, die Körperpflege vernachlässigt, kein Sport mehr betrieben. Man(n) muss sich ja nicht mehr herausputzen, um Girls im Ausgang aufzureissen… Da kommt mir ein schöner Spruch von Elizabeth Taylor in den Sinn: Damit eine Ehe gut hält ist es von Vorteil, wenn die Frau ein bisschen blind und der Mann ein bisschen taub ist….

  • Petra sagt:

    Ich mag diese nostalgischen Artikel aus alten Zeiten – leider sehe ich das Erscheinungsdatum nirgends. Stammt er aus den 50er oder 60er Jahren? Ich würde mich auch freuen, wenn das SRF wieder mal alte Sendungen von damals austrahlen würde. Gerade gesellschaftliche Themen aus dieser Zeit sind immer spannend zu lesen.

  • Thomas Amrein sagt:

    Alles ok, aber statt Nutte könnte man doch auch Prostituierte sagen oder so, und müssen sie ungarisch sein… ich mag sowas gar nicht lesen.

    • Sebastian Demlgruber sagt:

      Mir geht’s ganz ähnlich. Ich finde diese rassistische und herabwürdigende Ausdrucksweise widerlich. Aber auch die ganze lächerliche Macho-Pose, die Rinaldo Dieziger herausstellt: Frauen sind für ihn wohl nur Mittel zum Zweck der Bedürfnisbefriedigung – sei es als „ungarische Nutte zwischen den Beinen“, oder als persönliche Dienstmagd und Haustier, damit der Herr des Hauses „mächtiger und schöner“ wird. Nein, Herr Dieziger, ein „Supertext“ ist das ganz bestimmt nicht. Warum so etwas unter dem Label einer ansonsten seriösen Zeitung ins Netz gestellt wird, ist mir ein Rätsel.

  • Ron Weasley sagt:

    Zu dieser Entscheidung Single-Leben versus Familienmensch gibt es einen schönen Film mit Nicolas Cage, „The Family Man“ aus dem Jahr 2000. Hollywood-typisch wird dort natürlich Werbung zugunsten des chaotischen aber herzlichen Lebens mit Ehefrau und Familie gemacht. Schliesslich bleibt es aber persönliche Geschmackssache, welcher Lebensstil einem besser zusagt.

  • Xavier Zurbuchen sagt:

    Selbst wenn man allem zustimmt: Das kann man alles auch ohne Heirat haben, in einer Partnerschaft. Nur kann man dann nach der Trennung den 911er behalten. Ich habe kein rationales Argument für die Heirat gesehen, dass nicht auch durch Partnerschaft abgedeckt würde, ausser irgendeiner abstrusen romantischen Vorstellung. Und wenn man die hat kann man ja eine religiöse Zeremonie machen und sich vor Gott alles versprechen was man will. Standesamtlich heiraten muss man trotzdem nicht. Wer es trotzdem tut, geht in der Schweiz sehr hohe Risiken ein.

  • Erich Meier sagt:

    Man(n) kann in der Ehelotterie Glück oder auch Pech haben. Gegen die Ehe spricht die einseitige Rechtsprechung im Scheidungsfall, wenn die Frau unabhängig von der Schuldfrage einfach abkassieren kann. Kein Wunder wird mittlerweile jede zweite Ehe geschieden: Weil Frauen dazu fast animiert werden.

    • alam sagt:

      Ich kenne kein einziges geschiedenes Paar bei dem die Frau reicher als der Mann daraus hervorging.

    • Eva sagt:

      Neinein ihr armen Männer, das könnt ihr ganz einfach umkehren. Wenn ihr 15 Jahre lang zu Hause drei Kinder grosszieht und den Haushalt schmeisst und dabei so faul seit, dass ihr daneben bloss noch 20% oder 40% arbeiten geht, dann können eure Frauen in der Zeit 100% arbeiten und ihre Karrieren vorantreiben, was dazu führt, dass ihr nach der Scheidung so richtig abkassieren und die Exfrau ausnehmen könnt. Toll oder?
      😉

    • kim kim sagt:

      Solange es noch Männer gibt, die das Gefühl haben, dass Frauen an den Herd und zu den Kindern gehören sollen diese Frauen im Fall einer Scheidung auch „abkassieren“ können. Würden beide Parteien gleich viel arbeiten und praktisch gleich viel verdienen wäre es bei einer Scheidung auch kein grosses Problem. Sie, Herr Meier, könnten doch aufhören zu arbeiten und sich um die Kinder kümmern. Dann können Sie Ihre Frau später mal ausnehmen wie eine Weihnachtsgans… oder so…

      • Sportpapi sagt:

        Ob die Frau heute nun 0 oder 100 Prozent erwerbstätig ist, entscheidet in der Regel gerade eine Person – die Frau. Männer, die ihre Frauen an den Herd ketten, ins Haus verbannen. Wie soll denn das gehen?

  • Jacques Zimmer sagt:

    Selten so einen Blödsinn gelesen. Ein wirres Durcheinander von nonsense Studien und geistigen Aussetzern zu heroinsüchtigen(?) ungarischen Nutten, gemieteten(?) Sportwagen und Affen(!) an der Streetparade. Was hat dies alles mit Heiraten zu tun? Ein normaler Mann sollte in der heutigen Zeit ganz sicher nicht heiraten; (glücklich) Zusammenleben und/oder Kinderhaben kann er ja trotzdem. 50% der Ehen werden geschieden und bei einer Scheidung ziehen gefühlte 99% der Männer den Kürzeren. Aber wahrscheinlich habe ich trotz guter Bildung einfach die Ironie in diesem Artikel nicht verstanden.

  • Leo Klaus sagt:

    Vom Socrates:

    Jeder Mann sollte heiraten. Wenn er eine gute Frau findet, dann bleibt er sein ganzes Leben lang glücklich, was eine gute Sache ist. Wenn er eine schlechte findet, dann wird er Philosoph, was nicht so schlecht ist für einen Mann.

    Spass beiseite, das wichtigste Grund eine Frau zu heiraten wäre, dass man einen Partner fürs Leben hat. Angesichts der heutigen Scheidungsrate verpufft allerdings die Wirkung. Ich verstehe es völlig, wenn junge Männer nicht heiraten wollen und lieber das Konkubinatsmodell vorziehen.

  • Pascal Meister sagt:

    Aha, Punkt 4 ist entlarvend. Wer bis ans Lebensende verheiratet ist, ist reicher. Ja schön, und die 50% Geschiedenen? Die werden definitiv ärmer, leben mit Kindern in der Schweiz oft am oder nahe am Existenzminimum. Von daher ist Heiraten für Männer etwa mit einer Lotterie zu vergleichen. Nicht sehr motivierend. Ich bleibe Single – und es ist mir egal, ob erfolgreiche Heirater etwas reicher sind.

  • Karl Knapp sagt:

    Das mit dem reich werden habe ich übrigens mit einem „Money Tree“ an meinem Arbeitsplatz hingekriegt, funktioniert bisher bestens. Aber dass niemand bisher den Titel des Beitrags so gelesen hat wie ich ? es käme mir nämlich gar nie in den Sinn, einen Mann zu heiraten …

  • Josef meier sagt:

    Ich habe den Eindruck dieser Artikel ist ein Witz…stecke gerade in einer Scheidung. Glaubt mir: auch ein paar Jahre Glück lohnen sich bei weitem nicht für das was eine Scheidung an schlimmen Erlebnissen bringt. Nicht nur emotional sondern auch finanziell. Bei manchen funktioniert das Eheleben. Gut so. Aber hier im Artikel wird erwartet, dass jeder Mensch auf dieses hohe Risiko (50%) eingehen sollte? Tja. Einmal war ich tatsächlich so dumm. Ab jetzt: ohne mich.

    • Anh Toan sagt:

      Bei manchen funktioniert auch eine Scheidung ohne (grosse) Probleme: Mit meiner Ex gingen wir zu einem Anwalt, haben gesagt, lassen Sie uns die kürzerste Vereinbarung aus dem Computer, wir regeln alles vorher so, dass wir dann diese unterschreiben können, bis wir soweit sind, bleiben wir halt noch „verheiratet“.

      Der Satz „drum prüfe, wer sich ewig bindet“ ist falsch: Es muss heissen: Binden sollte man sich an jemanden, von dem man überzeugt ist, dass wenn es nicht (mehr) geht, eine Auflösung der Bindung erfolgen kann, ohne gegenseitig zu „dreckeln“.

      • Anh Toan sagt:

        Das mit dem ewig wurde mal besungen von Meat Loaf:

        So now I’m praying for the end of time
        ‚cause if I goota spent another minute with you
        I don’t think, I can really survive
        I never brake my promise or forget my vow
        But God only knows what I can do right now
        Praying for the end of time
        is all that I can do….

    • alam sagt:

      Ich bin auch geschieden und trotzdem bereue ich nicht, geheiratet zu haben. Diese Kinder konnte ich nun mal nur mit diesem Partner haben. Ausserdem kann man sich auch einvernehmlich scheiden lassen, aber die hängen es natürlich nicht an die grosse Glocke.

  • dres sagt:

    Heirate auf jeden Fall! Wenn du eine gute Frau bekommst, wirst du glücklich. Wenn du eine schlechte Frau bekommst, wirst du Philosoph (oder Alkoholiker oder Spitzensportler;-).
    Sokrates (um 450 v.Chr.)

    • marie sagt:

      …wobei zu erwähnen ist, dass sokrates frau, xanthippe, als äusserst klug und intelligent galt. sie wurde offenbar nur zur xanthippe, weil ihr mann wohl diese eigenschaften nicht wertschätzte… was dürfen wir nun aus ihrem post, dres, schliessen 😉 ?

    • Muttis Liebling sagt:

      Sokrates hatte bekanntlich eher eine Vorliebe für Knaben.

  • Stefan B. sagt:

    Bei diesem Thema werden immer wieder Ursache und Wirkung verwechselt. Ich befürchte sogar, diese Verwechslung passiert schon bei den Forschern und nicht erst bei den Journalisten.

    In der Tierwelt kommen bekanntlich die Fitesten bei der Paarung zum Zug. Nicht: Die Tiere, die sich paaren, werden deshalb fiter. Warum soll das beim Menschen umgekehrt sein?

  • Christian Klar sagt:

    Träumt weiter…

  • alam sagt:

    Wann gibt es in diesem Blog mal wieder etwas von und für Frauen?

    • Reto B. sagt:

      Hä? Zum Beispiel die letzten zwei Einträge?

      • Medea sagt:

        Das würde nichts ändern, selbst dann wären mehr frustrierte Macker als erwünscht auf der Matte. Die wissen nämlich über Zysten, Myome und Gebärmutter sogar besser Bescheid als Betroffene ;-). Seit geraumer Zeit steht MB nämlich für Mackerblog und zieht frustrierte Macker magisch an. Sehr Schade!

  • Tobi sagt:

    Apropos Zoo: Vater und Sohn gehen in den Zoo. Auf dem Rundgang sieht der Kleine wie zwei Kamele schmusen. „Du Papi, heiraten Kamele eigentlich auch?“ – „Mein Sohn, nur Kamele heiraten!“ 🙂

  • Ein absolut wunderbarer-positiver und MEGA LUSTIGER Artikel!!! Herr dieziger vielen dank!!! Und für die andern depressiven-lebenszerstörte Kreaturen ein KLEINES Sprichwort von einem Lebensweisen Mann mit Name mahatma Gandhi:: A coward is incapable of exhibiting love; it is the prerogative of the brave!! Das gilt für Männer und Frauen in einem!!!!

  • Sportpapi sagt:

    Ich finde ja, wem es gelingt, Jahrzehntelang eine gute Ehe zu führen, der wird sicher alt werden… 🙂

  • Daniel Tannacker sagt:

    Jetzt müsste nur noch das Scheidungsrecht geschlechtsneutral formuliert und angewandt werden.

  • Barbara Federer sagt:

    Und wir Frauen nun? Sollen wir denn nun auch Frauen heiraten? 🙂

    • Hotel Papa sagt:

      Wäre wahrscheinlich vernünftiger. Sind eh die besseren Menschen. Aber Vorsicht: grosse Wahrscheinlichkeit, dass die Partnerin sich irgendwann langweilt und anderweitig umsieht…

      • Hotel Papa sagt:

        Ach Gottle. Die Zensur hat mich wieder auf dem Kieker. Weil ich Böser eine Altemanze beim Namen genannt habe?

      • Roshan sagt:

        Naja, HP, Sie hatten ja wirklich eine Beleidigung rausgelassen. Dass Sie hier dennoch relativ uneingeschränkt weiter tun dürfen, kann ein Zeichen der Grossmütigkeit sein. So meine wohlwollende Interpretation. Es gibt auch andere Interpretationen.

      • Hotel Papa sagt:

        Es gibt eine Kategorie Frauenrechtlerinnen, für die fällt mit kein anderes kurzes Wort (400 Zeichen, remember?) ein als das dort von mir verwendete. Um es nochmal deutlich zu sagen: Diese Art des Feminismus hat sich überlebt (er war allerdings nie besonders angebracht). Er pflegt ein einseitiges Männerfeindbild und köchelt im eigenen Saft. Nach aussen in die real existierende Welt hat er schon lange nicht mehr geblickt. My 2ct.

      • Hotel Papa sagt:

        Um es nochmal ganz deutlich zu sagen: Mit: „Ich kann fast alles, was du kannst, und vieles besser!“ habe ich überhaupt kein Problem. Bring it on!
        Mit: „Deinesgleichen haben uns für Jahrtausende unterdrückt und Ihr bekommt heute die Quittung, und überhaupt, Männer sind sowieso die schlechteren Menschen!“ habe ich ein Problem. Und zwar ein grosses.

        Ich baue gerne an einer besseren Zukunft. Aber bitte miteinander und nicht gegeneinander.

      • Roshan sagt:

        HP, Ich abonniere das ‚Us versus Them‘ nicht. Was mich störte, war, dass Sie jemanden, der hier als ausgewogen argumentierende auftritt, mit jenem Wort in die braune Ecke stellten. Es gibt in jeder politischen Bewegung extreme. Und richtig, wer nicht zu einem sachbezogenen Dialog bereit ist, sollte nicht in die Politik. Da aber können wir wohl viele Politiker entlassen, nicht?

        Ich jedenfalls versuche, meine begründbare Angst vor Männern hintanzustellen, denn diese ist aus meiner Biografie heraus verständlich und viele hier haben deswegen auch oft ein oder zwei Augen zugedrückt.

      • Roshan sagt:

        Damit: “Deinesgleichen haben uns für Jahrtausende unterdrückt und Ihr bekommt heute die Quittung“ stimme ich mit Ihnen überein. Auch wenn mir deshalb ein bestimmter betreffend Shoa was sagen wird.

      • Hotel Papa sagt:

        Lese das erst jetzt: „Was mich störte, war, dass Sie jemanden, der hier als ausgewogen argumentierende auftritt, mit jenem Wort in die braune Ecke stellten“

        Wo bitte genau? ich habe das F.N. Wort nicht benutzt, und dass, selbst wenn einer das verwendet, das nicht braun gemeint ist, ist jedem klar.

        Altemanze habe ich gesagt, und dazu stehe ich.

        Sachlich argumentiert? Selten eine Person gesehen, die soviele Widersprüche auf sich vereinigt. Männer generell als Bestien verschreien, aber an anderem Ort fordern, dass mann gefälligst die RS zu absorvieren habe. Passt.

    • The Damned sagt:

      Oh je, davon rate ich Ihnen eher ab, Barbara: Wie zahlreiche Studien ergeben haben, sind lesbische Ehen / eingetragene Lebenspartnerschaften äusserst trennungs- bzw. scheidungsanfälliger..! Ob sich daraus etwas für die heterosexuelle Welt ableiten lässt? Schwule Beziehungen halten inder Regel nämlich (viel) länger! Sind Frauen also in Wirklichkeit das polygame Geschlecht..?! Oder sind sie einfach weniger belastbar?

    • Gerda sagt:

      an Barbare Federer: Schwierige Frage.! Wenn Frauen auch Frauen heiraten, hat es auf einmal zu wenig Ehefrauen. Zudem ist hier nur die Rede davon was gut für den Mann ist. Ich denke in diesem Artikel ist viel Wahrheit. Übrigens: ich bin geschieden und kann mich nicht dazu überwinden wieder zu heiraten….

  • Urenkel sagt:

    Das wichtigste Argument sich zu verheiraten, wäre für mich, ein reiferer Mensch zu werden, mit mehr Gespür für einander. Und wer Kinder möchte, eine Familie, ist mit der heutigen Rechtslage immer noch besser beraten als im Konkubinat zu leben.
    Aber verheiratet zu sein, ist zugegebenermassen nicht immer einfach. Der oder die Partnerin fordert einen bewusst oder unbewusst immer wieder heraus an sich zu arbeiten und über sich nachzudenken….Ist es wirklich ein Ziel in dieser Gesellschaft, das Leben lang ein Egoist zu bleiben und nur sich selbst zu genügen, wie verschiedene dieser Beiträge zeigen

    • Hotel Papa sagt:

      „Ist es wirklich ein Ziel in dieser Gesellschaft, das Leben lang ein Egoist zu bleiben und nur sich selbst zu genügen“

      Was, wenn mensch erst nach 20 Jahren oder so erkennt, dass er/sie jetzt doch noch ein par Jahre als hedonistischer Egoist leben möchte? Soll vorkommen…

      Donn doch lieber die jungen wilden Jahre geniessen, solange die Zeit dazu ist.

    • Chris Heyduk sagt:

      Ach, immer dieses dumme „Single = Egoist“-Argument. Es ist viel egoistischer zu heiraten und Kinder auf die Welt zu stellen, nur um dem Image der perfekten Familie gerecht zu werden. In der Realität sieht’s dann meistens anders aus, weil beide Elternteile auf nichts verzichten wollen (Job, Freunde, Ferien etc.) und irgendwann das Ganze an die Wand fahren.

    • Peter Steiner sagt:

      Urenkel: Ehe ist nur ein rechtliches Gefäss, nicht mehr und nicht weniger; eine Pauschallösung, die auf eine Familie zugeschnitten ist (oder sein sollte). Alles andere (Reife, Liebe, Altruismus etc.) finden Sie als Mensch oder eben nicht: Da spielt Single, Konkubinat oder Ehe nur sehr begrenzt eine Rolle.

  • Peter Reinke sagt:

    Hier noch ein Spruch: It is true that married men get older, however, they are much more willing to die !

      • Joli sagt:

        Ob verheiratet oder nicht: Noch jeder hat’s bereut!
        Chines.Sprichwort.

      • ich war 20 jahre verheiratet und geschieden, doch bereue ich KEINEN EINZIGEN TAG davon…es ist ein teil des lebens fuer welchen ich auch dankbar bin, ihn erlebt zu haben!!! joli, es gibt massen zustaende, doch jeder ist individuell!!!

    • Reto B. sagt:

      Oder der der gesagt hat: Verheiratete Männer leben nicht länger, es kommt ihnen nur länger vor… aber offensichtlich ist das widerlegt. Obwohl die kränklich-psychotischen wahrscheinlich aufm Heiratsmarkt nicht so tolle Chancen haben, wie die gesund-fitten.

      • WiseGuy sagt:

        Neulich gelesen: „a man isn’t complete until he is married. Then he is finished!

      • Hotel Papa sagt:

        Warum nur, warum, gibt es zu diesem Thema so viele Aphorismen, bei denen mann nur ergeben mit dem Kopf nicken kann?

        Noch einer: „Was wahres Glück ist, weiss ein Mann erst, wenn er verheiratet ist. Und dann ists zu spät!“

    • Mario Monaro sagt:

      Und noch einer: „Ehemänner leben nicht länger, es kommt ihnen nur so vor…“

      • neni sagt:

        so nach dem MOTTO, tolle zeiten vergehen im flug und wer leided, dem scheint das ewig???? paaaaaaaaaaa………dieses ausgeschwitze selbstmitleid ist echt pupertär………………

  • The Damned sagt:

    Kurz: Zusammen ist man einfach stärker! Doch in einer in jeder Beziehung und sämtlichen Lebensbereichen nur noch auf Kurzfristigkeiten ausgelegten Welt verhallen solche Worte natürlich ungehört…

  • Bernhard Piller sagt:

    Warum gemieteter 911 er? Der unverheiratete Mann kauft sich das Ding…

  • Chris Heyduk sagt:

    Wenn schon 911er in der Sexbox, dann wohl eher einer mit Kindersitzli und einem Typ, der für kurze Zeit reissaus nimmt, weil ihm seine Alte zuhause wieder mal mächtig auf den Sack geht oder seit Wochen über Migräne klagt.

  • Ylene sagt:

    Ich finde den Blog amüsant. Bin selber sehr glücklich in einer langjährigen Beziehung – inzwischen verheiratet aus pragmatischen Gründen. Persönlich bin ich immer wieder überrascht, aus welchen emotional-verkitscht-romantischen Gründen Leute heiraten. Heiraten ist eine reine Lebensversicherung für denjenigen, der weniger verdient (meistens verstärkt, weil sie – selten er – das Arbeitspensum reduziert, um dann zu den Kindern zu schauen). Für den anderen – wenn er ein Mann ist – gibts ein Mü mehr Rechte (statt praktisch gar keine) bezüglich den Kinder, falls es mal knallt.

    • Ylene sagt:

      Wer eine gute Beziehung führen will, sollte a) seinen Partner schätzen und achten (Loyalität, Freundschaft) b) daran denken, dass niemand Gedanken lesen kann (also sagt was euch stört, aber bitte nett und höflich) c) keine idiotischen Kitschfilm-Romantikvorstellungen haben (die meisten Frauen sind keine Prinzessinnen, warum sollte dann der Mann ein Traumprinz sein?), d) auf sich selber auch achten (das Äussere ist nun mal wichtig) und e) habt gefälligst Sex. Asexuell sind die wenigstens. Und Pornos sind geschauspielert, nur so zur Erinnerung. Dann klappts – ob verheiratet oder nicht.

  • Rice V. Schluss sagt:

    Naja, wer heiraten will, der soll.

    Für mich eine reine Floskel. Das Zusammenleben funktioniert nicht immer so schön wie im Theroie- und farbigen Bilderbuch und all die Emotionen mit all den Folgen sind gutes Psychiater-Futter. Steuerliche Vorteile und Lebensversicherungen für den Partner sind auch nur teilweise sinnvoll (Gruss aus Effretikon). Entweder man lebt für den Tag an dem man noch frei ist, oder man will mit 20 möglichst schnell eine Frau suchen/finden und heiraten.

    Kommen dann noch Kinder ins Spiel, gibts noch mehr Psychiater-Futter. Denken und nicht nur den Hormonen vertrauen.

  • Felix F. sagt:

    Heiraten ist schon gut – für alle glücklich Verheirateten.
    Im Zweifelsfalle ziehe ich ein gute Beziehung (privat geregelt) – vor, drum prüfe – wer sich lange bindet.

  • Natali Kuster sagt:

    Mich lässt dieser Trend zur Heiratsunwilligkeit unserer Landesmänner völlig kalt. Es gibt mehr als genug gut aussehende, top ausgebildete, heiratswillige Männer ohne Schweizerpass. In der Regel leiden diese auch seltener an Neurosen. Wer nöd wott, hät gha!

    • Felix F. sagt:

      Ja, und lieber „nüt d’Znacht – als z’Nacht nüt…“.

    • Miranmao sagt:

      Bei einem „Mann ohne Schweizerpass“ haben Sie als Frau dann in der Ehe aber vielleicht auch weniger zu melden als bei einer Ehe mit einem „Mann mit Schweizerpass“…

      • Natali Kuster sagt:

        Ach hören Sie doch auf mit diesen rassistischen Vorurteilen. „Ohne Schweizerpass“ heisst längst nicht rückständiger Patriarch aus einem Entwicklungsland!

      • Miranmao sagt:

        Na ist ja wieder mal typisch… kaum stellt man mal was nicht-schweizerisches hypothetisch in Frage, gilt man gleich wieder als „rassistisch“… Also so eine wie Sie möchte ich ums Verrecken NICHT heiraten, echt!

    • Hotel Papa sagt:

      Ein Mann, der das gleiche Argument bringt, wird IDR angemacht als „kriegst wohl zu Hause keine ab!“ und die Frau als „mail order bride“.

      Aber auf die sorte Altemanze, die N.K. verkörpert, kann mann wirklch verzichten.

      • Natali Kuster sagt:

        Danke für Ihren Kommentar, werter Sportpapi. Er zeigt, die binäre und fehlerhafte Logik vieler Männer auf. Den Herren, die mit Thailänderinnen und Russinnen anbandeln, gehts bloss darum, eine Frau zu haben, die nicht aufmüpfig wird. Sie wollen einen Haushalts- und Sexroboter. Wir Frauen hingegen wollen fordern und gefordert werden. Deswegen die Abwendung von Männern, die eine grundsätzliche Abneigungshaltung und Hang zu Passivität aufweisen (in der Schweiz leider sehr verbreitet). Oder denken Sie etwa, dass die Scheidungsrate so hoch ist, weil Frauen einfach launisch und bösartig sind?

      • Natali Kuster sagt:

        Oh verzeihen Sie, ich habe ihren Namen falsch gelesen! Sorry!

      • Hotel Papa sagt:

        A) ich bin nicht Sportpaps

        B) Ich habe in meinem Umfeld zwei, die mit Philppinas glücklich in zweiter Ehe verheiratet sind. Diese Frauen sind alles, aber ganz sicher keine unterwürfigen Huschelis. Sie wissen viel mehr sehr genau, was sie wollen und kommunizieren das auch. Aber sie bieten eines: Loyalität.

      • Sportpapi sagt:

        @Natalie Kuster: ICH bin Sportpapi. Hotel Papa eher nicht… Aber hier sehe ich das wie er: Wenn zwei das gleiche tun, ist es nicht das gleiche….
        Die Scheidungsrate ist so hoch, weil die (romantischen?) Anspüche an den Partner gestiegen sind, gleichzeitig die ökonomischen Voraussetzungen für eine Trennung vorhanden sind. Und sie geht vorwiegend von Frauen aus, weil sie weniger zu verlieren haben (Kinder-Sorgerecht). Würde man das Sorgerecht auswürfeln, würde sich wohl auch diese Quote angleichen.

      • Anh Toan sagt:

        @Natali Kuster: Auf Ihre Post hier hab ich immer „ja, ja, ja“ gedacht, bis zu: „Den Herren, die mit Thailänderinnen und Russinnen anbandeln, gehts bloss darum, eine Frau zu haben, die nicht aufmüpfig wird. Sie wollen einen Haushalts- und Sexroboter.“ Damit werden Sie genauso unter der Gürtellinie generalisierend wie der miranmao.

        Meine Frau ist Vietnamesin, und vielleicht auch gerade darum mit mir zusammen, weil ich nicht, wie viele Männer aus ihrem Kulturkreis, nicht ihre Unterordnung verlange, sondern ihre „Aufmüpfigkeit“ als selbständige Persönlichkeit schätze!

      • Hotel Papa sagt:

        „Wir Frauen hingegen wollen fordern und gefordert werden“ Du masst Dir hier an, für alle Frauen zu sprechen.

        Bietest Du dann auch Gegenrecht? Anregung auf Lebenszeit? Und nicht bloss Anregung der Form: „Du bist ein Mann, also ein schlechter Mensch (ich kann mich da an ein ander M. Wort aus Deinem Mund erinnern), also streng Dich gefälligst an und beweise mir das Gegenteil!“

        DARAUF kann DIESER Mann hier verzichten.

      • Natali Kuster sagt:

        @ Hotel Papa: Glauben Sie ernsthaft, die von Ihnen gelobte „Loyalität“ wäre auch vorhanden, wenn kein Abhängigkeitsverhältnis bestehen würde?

        @ Sportpapi: Die Scheidungsrate ist gestiegen, weil wir Schweizer Frauen uns nicht mehr alles gefallen müssen oder um unsere Existenz bangen müssen, wenn wir nicht spuren. Sie propagieren hier ein romantisches, aber leider falsches Bild von den armen Schweizer Männern, die keine Forderungen stellen, ausser geliebt zu werden. Heirat ist kein Spiel für uns Frauen, dass einfach abgebrochen wird, wenns keinen Spass mehr macht. Kapieren Sie das?

      • Hotel Papa sagt:

        „Heirat ist kein Spiel für uns Frauen, dass einfach abgebrochen wird, wenns keinen Spass mehr macht.“

        Genau diesen Eindruck gewinne ich aber. Weil ihr in der Regel nichts zu verlieren habt, lauft ihr beim ersten Problem draus. „In guten wie in schlechten Zeiten“ Ha!

      • Anh Toan sagt:

        @Natali Kuster: „Abhängigkeitsverhältnis“: Meine Frau ist hübsch, intelligent, fleissig und gesund. Sie könnte sich an viele Männer „hängen“, auch an jüngere und reichere als mich.

      • Miranmao sagt:

        @Kuster: „…oder um unsere Existenz bangen müssen, wenn wir nicht spuren“. Genau das ist das Problem, nach heutiger Rechtslage kann eine Frau ihren Ex-Mann bis auf’s Knochenmark finanziell aussaugen, deshalb tue ich mir eine Ehe schon gar nicht an. Ich bin doch nicht behämmert!

      • Miranmao sagt:

        @Anh Toan: kann es sein, dass Sie mit einer vietnamesischen Frau zusammen sind, da Sie Ihrem Namen nach vielleicht selbst Vietnamese sind? 😉

      • Natali Kuster sagt:

        @ Anh Toan: Glorreiche Ausnahmen gibt es immer wieder. Schön, wie Sie das beschreiben. Mich würde aber interessieren, woher die ursprüngliche Motivation kam, mit einer Vietnamesin zusammenzukommen…

        @ Hotel Papa: Auch wenn Ihnen nicht passt, was ich schreibe, ist ihr plötzliches Duzen deplaziert. Und worauf Sie verzichten können, interessiert mich nicht sonderlich. Sorry. Meine Aussage bezüglich „fordern und gefordert werden“ dürfte klar im Zeichen der Gleichberechtigung verstanden werden, wenn man denn etwas weniger emotionsgeladen lesen würde.

      • Anh Toan sagt:

        @Natali Kuster: „Motivation mit einer Vietnamesin“ eine Partnerschaft einzugehen hatte ich nie, nur die Motivation mit genau dieser Frau eine Partnerschaft einzugehen: Habe drei jahre in Saigon gelebt, inzwischen Wohnsitz wieder in der Schweiz, bin oft in Vietnam (Kunden in der Schweiz, Arbeitnehmer in Vietnam).

        Warum haben auch die „Schweizermacher“ gesagt: Habe gesagt, ich verstehe auch nicht, warum ich nicht meinen Schul- und Studienfreund, „best-buddy“ heiraten möchte, der würde viel besser zu mir passen, als eine junge Vietnamesin ohne Bildung mit Prostitutionsvergangenheit!

      • Natali Kuster sagt:

        @ Hotel Papa: Woher gewinnen Sie diesen Eindruck? Aus der Kommentar-Spalte im Mamablog? Oder weil sie hunderte solcher Fälle persönlich kennen? Selbst wenn wir Frauen im Scheidungsrecht gut da stehen: Auch für uns ist dies ein schwieriger, mühsamer Prozess, der durchaus auch für uns erniedrigend sein kann. Zu sowas entschliesst man sich nicht leichtfertig aus einer Laune!

        @ Miranmao: „Ich lasse mich nicht aufs Nachtleben ein, weil die Möglichkeit besteht, dass mir ein Mann KO-Tropfen ins Getränk gibt und mich danach vergewaltigt und ermordet.“ Sehen Sie die Parrallelen zu Ihrer Aussage?

      • Anh Toan sagt:

        Meine Frau hat vom 13 bis zum 25 Lebensjahre selbständig drei kleinere Geschwister aufgezogen und für deren Unterhalt gesorgt (die Eltern waren weg). Dadurch war sie mit 23 vsehr erwachsen und reif. Ich bewundere ihre Kraft, nicht über ihr Schicksal zu jammern, wie viele „gestande Männer“ hier über die ihnen von Frauen zugefügten Ungerechtigkeiten, respektiere sie gerade dafür, wofür andere sie verachten, nämlich das zu tun, was zu tun war, um für ihre kleineren Geschwister zu sorgen: Sie hat sich prostituiert, aber sie war nie und ist keine „Nutte“!

      • Hotel Papa sagt:

        @N.K. Meine Antworten hängen. Habe aber eben Deinen Kommentar zur Wehrpflicht gelesen. Hmmmm. Das Bild rundet sich. B.M. aber bitte Militär. Und kein langweiliger Schweizer.
        Nuff said.

    • Zoe Lang sagt:

      Miranmao schön, dass sie davon ausgehen, dass man nichts zu melden hat. Ich wüsste nicht welche Frau vor einer Ehe nicht um die 3-10 Jahre mit einem Mann in einer Beziehung ist um sein Verhalten prüfen zu können (gilt natürlich für beide Seiten). Bin übrigens Schweizerin aber bin ganz Frau Kusters Meinung. Auf diese neurotischen, bindungsunfähigen Schweizer kann ich noch so gut verzichten. Finde übrigens auch, dass es generell (trifft natürlich selten auch auf Schweizer zu) mehr spannendes zu erleben gibt mit ausländischen Männern. Die haben einfach noch mehr Ecken und Kanten.

      • Miranmao sagt:

        „Auf diese neurotischen, bindungsunfähigen Schweizer kann ich noch so gut verzichten.“ – Nun, dann ist ja alles kein Problem, dann heiraten Sie und die Kuster halt einen ausländischen Mann und ich verzichte meinerseits auf die Ehe mit einer schweizer wie auch auf die Ehe mit einer ausländischen Frau und lebe in völligem Frieden, ohne Risiko, jemals finanziell wie eine Weihnachtsgans ausgenommen zu werden.

    • Reto B. sagt:

      Ich halte davon genausowenig wie vom männlichen Pendant. es gehört die richtige Einstellung und Arbeit zu einer Partnerschaft. In meinen Augen sollten praktisch alle, die eine/n ausläntischen Partner/in suchen, weil alle Schweizer/innen so doof sind, an sich selber und der eigenen Einstellung arbeiten, es hapert wohl eher dort.

      • Anh Toan sagt:

        Manche suchen sich keine „ausläntischen Partner/in“, manchen ist die Nationalität ihrer Partner schlicht egal!

      • Reto B. sagt:

        Oh, bitte nicht falsch verstehen – wo die Liebe hinfällt, möchte ich nicht kritisieren. Aber Aussagen wie ich nehm nur eine ausländische Frau, hier sind alle doof, oder ich wandere nach Neuseeland aus, die Schweiz ist der Horror, halte ich für absoluten Humbug. Es spricht nix dagegen, eine ausländische Frau zu haben oder auszuwandern, wer dies allerdings tut, weil er hier nicht klar kommt, der hat meines Erachtens meist selber Probleme, welche die neue Frau oder das neue Land auch nicht lösen.

      • Anh Toan sagt:

        @Reto B.: Danke, so kann ich zustimmen!

      • Eni sagt:

        @ Anh Toan

        Ich ziehe den Hut vor Ihrer Frau.

        Nutte ist eh eine Bezeichnung, die unter aller Sau ist, schliessich sind die Freier die Sauhunde, die eine 13 jährige nehmen.

      • Anh Toan sagt:

        @Eni: Derartige Geschichten gibt es unzählige, in rund 75 Prozent der Welt:

        Wenn sich die westliche Empörungsgesellschaft über Kinderarbeit in den Textilfabriken in Bangladesh aufregt, dazu aufruft, entsprechende Unternehmen zu boykotieren, macht sie dies, ohne einen blassesten Schimmer davon zu haben, was sie damit anrichtet in Ländern die kein Sozialsystem haben:

        Indem man die Kinder nicht mehr in der Fabrik arbeiten lässt, hilft man ihnen kein bisschen weiter, im Gegenteil, sie werden in Prostitutiion und Kriminalität getrieben, denn Einkommen brauchen sie noch immer.

      • Eni sagt:

        @ Anh Toan

        Erstrebenswert wäre doch, wenn auch in Bangladesh die Eltern existenzsichernde Arbeit hätten, dann würde sich die Frage pro und kontra Kinderarbeit gar nicht stellen. Im Übrigen müsste der Konsument pro T’Shirt nur 1.- mehr zu vollen Gunsten der Fabrikarbeiter bezahlen, damit diese Löhne erhalten, die zum Leben ausreichend sind. Eine Lächerlichkeit, wenn man bedenkt, dass fast alle grosse Labels in 3. Weltländern herstellen lassen.

      • Eni sagt:

        Dass es „solche“ Geschichten wie die Ihrer Frau unzählige gibt, weiss ich. Es ändert aber nichts an der Tatsache bez der Charaktere der Freier. Und dass eben die Freier diejenigen sind, die sich am abfälligsten über Prostituirte äussern ist ebenfalls unter aller Sau.

        Not macht Nutten, Geldgeilheit spielt wohl nur in 0.01% der Fälle eine Rolle. Das wären dann die Luxushuren.

      • Eni sagt:

        Und ändert nichts an der Tatsache, dass ich vor Ihrer Frau den Hut ziehe und vor allen anderen Frauen/Mädchen mit demselben Schicksal.

        Und vor Ihne übrigens auch. Nicht viele Männer würden eine Frau mit dieser Vorgeschichte zur Partnerin wählen und auch noch dazu stehen. Eine Freundin von mir, ist daran zerbrochen.

      • Anh Toan sagt:

        @Eni: „dazu stehen“

        Würde ich dies nicht tun, würde ich sie ja damit selber verurteilen, sie verletzten. Ich habe zu ihr gesagt: Wenn Du lügst darüber, kannst Du von niemanden Respekt oder Liebe für Dich erhalten, „bestenfalls“ erhält die Lüge Respekt und damit wirst Du und die Wahrheit verurteilt. Erzählst Du die Wahrheit, wirst Du überraschend viel Respekt erhalten, wie von Dir @Eni hier.

        Die erste Voraussetzung, damit umgehen zu können, ist dazu zu stehen.

      • Anh Toan sagt:

        Hab auch zu ihr gesagt: Pass auf, als älterer Herr der Dich will, stolz darauf wäre, Dich zu „haben“, benutze ich alles was ich habe, um Dich zu verzaubern, umgarnen, zu fesseln: Meine Erfahrung, meine Intelligenz, meine Bildung. Denn meine Bauchmuskeln sind nicht mehr „konkurenzfähig“.

  • Alois Meier sagt:

    Und nein, zu Ende gelesen habe ich die 7 Gründe nicht. Ich als verheirateter Mann kann Singles nur empfehlen, Single zu bleiben. Habt eine Freundin, die wirbt nämlich mehr als eine Frau, die Euch auf sicher hat und sich dann auch so aufführt.

    • Anh Toan sagt:

      @Alois Meier: Sie reden schlecht über Ihre Frau in der Öffentlichkeit. Das ist in meinen Augen mehr Untreue, als ein Puffbesuch in einer fremden Stadt auf Geschäftsreise.

      • Lisa sagt:

        Wow…ein ziemlich frustriertes Statement, Herr Meier. Ihre Frau scheint keinen Respekt von Ihnen zu erhalten.

      • Eni sagt:

        Nun, so wie Herr Meier schreibt, hat er auch keine Grund, seiner Frau Respekt zu erbieten. Und ja, man darf sagen, wenn man frustriert ist.

  • Alois Meier sagt:

    Ich würde nicht mehr heiraten. Ich sterbe lieber einsam und friedlich, als verheiratet und verbittert.

  • A. Kaufmann sagt:

    4. Heiraten macht reicher, ja, die Frau allenfalls. Nach der Scheidung…

  • Alex Wetter sagt:

    auf welchem Planeten lebt dieser Mann um einen derartigen wiklichkeitsfremden Unsinn zu schreiben ?

  • Alice sagt:

    Mein herzliches Beileid zu diesem Thema.
    Gehen sie blind durchs lLeben,und sind sich der wahren Realität nicht bewusst,?
    Überfüllte Frauenhäuser von Frauen die Schutz suchen. , Trennungen, Scheidungen, Verschuldung, Betreibung.
    3X hoch aufs Singel Leben.
    ,

  • Dave Hill sagt:

    Selten so einen dümmlichen Bullshit gelesen.

  • Herbi Aebischer sagt:

    Was für ein Unsinn…
    Ich erinnere mich mit Schaudern an meine beiden überstandenen Ehen.
    Und mir fällt kein einziger vernünftiger Grund ein, warum mir eine Ehe die Lebensqualität verbessern würde, nicht mal erhalten würde.
    Brrrrrrrrrr…..

  • Anh Toan sagt:

    Bin zum zweiten Mal verheiratet, das Killerargument war, sowohl für mich als meine Partnerinnen zweimal letztlich das, wofür für gleichgeschlichtliche Beziehung die registrierte Partnerschaft eingeführt wurde. Ich glaube, ich hätte weder meine Ex noch meine zukünftige Ex geheiratet, wenn wir jeweils die gleiche Nationalität gehabt hätten. Bei unterschiedlichen Nationalitäten (D vor Binnenmarkt, jetzt VN) ist das gemeinsame Leben mit Heirat viel einfacher, ohne Heirat teilweise nur mit Verrenkungen überhaupt erlaubt. Punkt.

    • Anh Toan sagt:

      Und nein, keines war oder ist eine „Scheinehe“: Einer „vietnamesischen Lebensabschnittspartnerin“ ohne mit Arbeitsvetrag und Lohnzahlung auf ein Bankkonto nachweisbares Einkommen wird sogar ein Touristenvisum verweigert, damit sie mein Herkunftsland und meine Familie/Freunde kennenlernen kann.

  • Hotel Papa sagt:

    Bin ehrlich gesagt von dem Text etwas enttäuscht. Von Rinaldo hätte ich etwas unterhaltsameres und, ja, romantischeres erwartet. Die Wirkrichtung der ganzen statistischen Effekte ist dazu noch, wie M.L. richtig bemerkt,grösstenteils umgekehrt.

  • Françoise sagt:

    Zum Glück bin ich nicht mit Herrn Dietzinger verheiratet. Was witzig sein will, liest sich als neobünzliger Backlash. Erfolg, Status, Kohle und bessere Gesundheit sollen Argumente fürs Heiraten sein? Wie armselig ist das denn. Ich halte die Schönster-Tag-im-Leben-Fraktion für eher naiv, aber eine Heirat aus romantischen Gründen wär mir immer noch sympathischer als diese Besitzstands- und Nutzenmaximierung qua Ring am Finger. Ich hoffe, die MB-Redaktion ist ausgewogen genug, um in den nächsten Tagen «7 Gründe fürs Konkubinat» zu bringen. Dieses Ehe-Gelafer geht mir auf den Wecker.

  • Jacques sagt:

    Der Weltphilosoph Schopenhauer „„In unserem monogamischen Weltteil heisst Heiraten, seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.“ – war nicht verheiratet, Der Kathederphilosoph Hegel hat sich gut eingeheiratet. (Geld und Macht).
    Wer behielt recht ?

  • Leo Neubert sagt:

    Die zitierten Studien sind sicher alle korrekt. Nur ist das Problem, das Korrelation nicht gleich Kausalität ist.
    Sprich: Es könnte auch sein, dass Männer, die reicher/gesünder sind bzw. weniger Alkohol trinken, eher heiraten (können). Darum sind verheiratete dann reicher/gesünder was dann vermuten lässt, dass dies auf Heirat zurückzuführen ist.
    In der Sozialwissenschaft ist es höllisch schwierig, solche Effekte korrekt zu identifizieren und zu bewerten.
    Leider werden gefühlt 90% der Politik-Entscheidungen aufgrund von methodisch mangelhafter „Studien“ getroffen.

  • Miranmao sagt:

    „Neben einer Frau, die uns Frühstück ans Bett bringt, unsere Hemden bügelt, uns Kinder schenkt, uns zum Abendessen mit einem Kuss empfängt, einem Corden bleu und unserem Lieblingsbier.“ – Wo gibt es denn in Zeiten der Frauen-Emanzipation noch solche Frauen???

    „Laut Studienleiterin Andrea Meltzer nehmen Frauen nach der Ehe eine Gewichtszunahme in Kauf. Der Stress der Partnerjagd fällt weg. Und damit die Motivation, sich in guter Figur zu präsentieren.“ – Jaja, sobald frau unter der Haube ist, kann sie sich ja getrost gehen lassen…

    Fazit: nach wie vor bleibe ich lieber ewiger Junggeselle ;o)

    • Reto B. sagt:

      Also meine Frau macht das (fast) alles, bügeln tu ich im Haushalt. Da ich aber nur das nötigste bügle und auf Bügelfreizeug umgestellt habe, schaff ich die 2 Hemden und eine Bluse pro Woche locker… aber item, meine Frau macht unglaublich viele Sachen, die mich voll überraschen und glücklich machen. Ich mach das aber auch… manchmal Blumen heimbringen ohne Anlass (mal im Ernst ich war eh noch im Coop Bier kaufen und die Dinger kosten 15 Franken…), kleine Sachen, von denen ich weiss, dass sie sie mag, nur weil ich mich freue, wenn sie glücklich ist.

    • Lisa sagt:

      Richtig, solche Frauen gibt’s nur noch in den Träumen gewisser Männer. Recht so. Wer will nach der Hochzeit schon zur Bediensteten mutieren.

  • Mike sagt:

    Hat was, ich bin gesund, stark, schön, reich, mächtig, glücklich, erfolgreich (alles natürlich relativ, man ist ja bescheiden) und trotzdem Single. Vielleicht hätte ich es tatsächlich anders herum machen sollen, und erst nach der Ehe schön reich mächtig etc. werden sollen ;-)) Ist eben eine Sache die nicht wissenschaftlich abgehandelt werden kann…

  • arnie sagt:

    Also ich würd mal meinen, typischer Fall von Fehlinterpretation von Statistiken. Man sollte nicht eine gemeinsame Folge (Heirat und Geschäftserfolg) als Ursache-Wirkung-Beziehung lesen. Man heiratet, weil man als strammer Konservativer das macht, was alle machen, und gibt dafür jene Freiheit auf, die den progressiven Nicht-Heiratswilligen so wichtig ist. Als strammer Konservativer endet man am Schluss auch eher als reicher Sack. Es gibt Leute, die lieben die abwechslungsreiche Freiheit, andere lieben halt das langweilige Geld. So einfach ist das. Jedem das Seine…

    • Rüdiger sagt:

      Seit ich mit meiner Frau verheiratet bin, reise ich mehr, geniesse mehr und habe trotzdem mehr auf die Seite tun können. Aber auch für ihre Regel gibt es halt Ausnahmen…

  • Sophia Walter sagt:

    So ein Quatsch! Die ganzen Argumente sprechen einfach für eine intakte Langzeitbeziehung, dafür muss man ja nicht auf dem Papier verheiratet sein!

  • Claudia sagt:

    Das mit der hoeheren Lebenserwartung durch Heirat trifft nur fuer Maenner zu – verheiratete Frauen leben weniger lang als ihre Singleschwestern. Und welche Frau moechte schon fetter UND frueher sterben……

  • László Nagy sagt:

    Ich hoffe, der Autor hat für diese (beleidigendigen) Textbausteine nicht noch ein Honorar erhalten.
    p.s.: Bin nicht verheiratet, lebe aber seit Jahren in einer guten Beziehung. (privat geregelt).

    • László Nagy sagt:

      Aber, es ist immerhin zu hoffen, dass die Bezahlung des Beitrages des soz. Schreibkollektivs „Dieziger/Supertext“ zwischen den beteiligten Parteien einvernehmlich geregelt werden kann. Bin ein bisschen traumatisiert – von Systemen des real exist. Sozialismus. Die sind meistens – zahlungsunfähig.

  • Genderbender sagt:

    Heiraten? Nö.

  • Sportpapi sagt:

    Aus Sicht der Frau gestern: ein Pladoyer für die Ehe. Aus Sicht des Mannes heute: erneut ein – wenn auch nicht so sachliches – Plädoyer für die Ehe. Offenbar eine win-win-Situation…

  • Domink sagt:

    Sonst steht doch in den Berichten über die ungarischen Nutten immer, die Kunden hätten Kindersitze im Auto und einen Ring am Finger…..

  • Diogenes von Sinope sagt:

    Absolut einverstanden ;). Ein grosser Artikel, Monsieur Dieziger; you made my day! Und alle, die mit einer gesunden Portion Ironie und/oder Sarkasmus überfordert sind, die sollen sich lieber an die Kolumne von Frau Fux im Blick am Abend halten, anstatt hier schlechte Stimmung zu verbreiten. Beste Grüsse aus dem Büro…

    • Felix F. sagt:

      Ais meiner philosophischen Hausapotheke:
      Heiraten heißt das Mögliche thun, einander zum Ekel zu werden. […] seine Rechte zu halbieren und seine Pflichten zu verdoppeln. […] Heiraten heißt, mit verbundenen Augen in einen Sack greifen und hoffen, dass man einen Aal aus einem Haufen Schlangen herausfinde.“ (Schopenhauer).

    • Felix F. sagt:

      Aus libertärer Sicht sieht die Welt und unsere Vorstellung davon – etwas anders aus – als aus etatistischer Sicht.
      Der Gegner von Schopenhauer, Hegel – war Staats- und Kathederphilosoph, und hat sich reich eingeheiratet.

      • Hotel Papa sagt:

        Libertäre? Sind das nicht die, die sich ein Leben lang gegen jede Verantwortung für die Gemeinschaft sträuben, und dann im Alter von Staatsangestellten gratis den A… abwischen lassen?

      • Eni sagt:

        So ist es Hotel Papa

      • Felix F. sagt:

        @Hotel Papa: Für das A.. -abwischen muss ich sicher nicht ins Hotel Papa, und Mama ist schon tot, leider…
        Selbstverantwortung ist manchmal hart – aber es lohnt sich. Und – wie ich meinen Abgang mache – entscheide ich selbst.
        Bisher habe ich dem Staat einiges mehr gegeben – als von ihm genommen. Aber meinem Papa -himself- wische ich seinen Arsch jederzeit ab – wenn es einmal nötig ist. Wir môgen uns eben.

      • Hotel Papa sagt:

        Die Bilanz Deines Lebens steht noch aus, Felix. für den Moment halte ich mich an die der Heldin, die Deine Bibel geschrieben hat.

  • ruz sagt:

    Das mit der “ heroinsüchtigen Ungarn“ ist ziemlich unnötig und klingt überheblich.

  • Simone sagt:

    @Luise und Daniel: Man darf Blogs gerne auch mit einem Schmunzeln lesen…und nicht einfach immer alles nur wortwörtlich nehmen…

    • Dave Hill sagt:

      Don’t waste your time …

    • Urs B sagt:

      Tja, für eine/n wahrhaftigen (Alt-)68er/In ist das Leben ernst, es geht um den Klassenkampf, Verbesserung der Gesellschaft, hehre Werte und Wertinnen – kein Raum für Unnötiges wie Humor oder Satire. Schade. (Eventuell noch Humorin und Satirin, bleiben wir sauber!)

  • turi meyer sagt:

    ‚wer will schon jedes Wochenende im gemieteten 911er mit einer heroinsüchtigen Ungarin zwischen den Beinen in einer Sexbox aufwachen‘, ‚Klar gibt es auch genauso zwingende Studien, die den einsamen Wolf zum glücklichen, zufriedenen und von ungarischen Nutten gestreichelten Leitwolf der Gesellschaft erheben.‘
    Habe noch selten einen Blog-Beitrag gelesen, der unterschwellig so abfällig über 1) Osteuropäerinnen und zweitens über 2) Prostituierte spricht. Mir graust. Als ob es keine Schweizer Prostituierte gäbe, und keine verheiratete Kokser…

  • turi meyer sagt:

    Im Vergleich zu Singles mit einem ähnlichen Ausbildungsstand bringen Ehemänner am Monatsende zwischen zehn und vierzig Prozent mehr Geld nach Hause. – Dürfte wohl an den Kinderzulagen und anderen staatlichen Subventionen liegen. Abschaffen!

    • hans sagt:

      selten so gelacht…es liegt wohl eher daran dass leute wie sie, werter herr meyer, so schlecht informiert sind und entsprechend schlecht argumentieren bei den lohnverhandlungen…als verheirateter mann ist man sich das verhandeln gewohnt…
      kinderzulagen=200.- pro monat pro kind, wie man da auf 10-40% lohnunterscheid kommen soll? ok, wenn ich 10 kinder habe ja, aber das ist wohl nicht der standard…und von der heiratsstrafe bei den steuern sprechen sie nicht oder wie?
      ihr statement hätte eigentlich nicht mal eine antwort verdient, aber vielleicht lesen sie diese ja und haben so etwas gelernt

    • kim kim sagt:

      dafür bezahlen verheiratete auch einiges mehr an Steuern als im Konkubinat lebende. DAS sollte man abschaffen…

      • Eni sagt:

        Und zu guter Letzt sind es unsere Kinder, die Ihne im Alter die Suppe einflössen und den Hintern abwischen.

      • turi meyer sagt:

        Eni, das Argument ist heisse Luft.
        Ich löffle jetzt den Alten die Suppe. Später wischt mir jemand den Hintern. Also quitt.
        Setze ich aber jetzt Kinder in die Welt, brauchen die auch wieder Kinder etc.
        Aber sowieso realistischer ist heute schon, dass uns allen irgendwelche Billigarbeitskräfte aus dem Ausland die Hintern wischen…

      • Reto B. sagt:

        Meyer, jemand hat sie geboren und aufgezogen. Sie ziehen niemanden auf, ergo Danke für gar nix.

  • Marcel Claudio sagt:

    Und wie sieht die Lebenserwartung der männlichen Geschiedenen aus, die vom Richter auf etwas über das Existenzniveau verdonnert wurden und ihre Kinder kaum noch sehen dürfen – haben die immer noch eine längere Lebenserwartung als die ewigen Junggesellen? Da scheiden das Gegenteil von heiraten ist, dürften sich die angeblichen 7 Vorteile dann in Nachteile transformieren, die man dann höchstens mit einer erneuten Heirat kompensieren kann. (oder gegebenenfalls mit einer guten Partnerschaft)
    .
    Ist mir ein bisschen zu volatil dieses ganze Ehezeug, darum bleibe ich lieber single!

  • Hans Meister sagt:

    Sorry Herr Dieziger, aber mir als Mann hat es schon vor ihrer Aufzählung der sieben Gründe „abgelöscht“ den Blog zu Ende zu lesen…

    ….heroinsüchtigen Ungarin zwischen den Beinen in einer Sexbox aufwachen, den Kopf verprügelt von Freunden, die allesamt Flaschen sind? – WTF ??

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    die traditionelle ehe ist nach wie vor eine nützliche institution insofern sie auf vertrauen UND verträgen beruht. wie wir wissen wird jede 3. ehe in der schweiz wieder geschieden. das ist nicht gut, aber es ist so. darum empfehle ich jedem/jeder heiratswilligen der „neuzeit“ -> ehevertrag abschliessen.

    • Klicki sagt:

      Aha. Und was steht in dem Ehevertrag? Ist Ihnen bewusst, dass man in der Schweiz so gut wie gar nichts von all dem, was im Scheidungsfall wichtig ist, in einem Ehevertrag regeln kann?

      • Sportpapi sagt:

        @klicki: Das habe ich gestern bereits angesprochen, aber nicht so genau Bescheid gewusst. Können Sie das ausführen?

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        ihre unwissenheit erschreckt mich.

      • Reto B. sagt:

        Rittermann, klären sie mich auf. Eheverträge in der Schweiz behandeln doch nur Vermögen, deswegen dürfen sie im Scheidungsfall unter Umständen trotzdem Unterhalt und Alimente zahlen.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        ja natürlich. bezüglich unterhalt und alimente hilft, v.a. beim mann, nur ein guter, scharfer anwalt. aber immerhin, können sie mit dem vertrag die modalitäten des güterstandes festlegen. das kann bei scheidung helfen, um wenigstens nicht vollständig in die röhre zu gucken.

      • Klicki sagt:

        Was Sie in einem Ehevertrag regeln können:
        – Wie das Vermögen verteilt wird, das während der Ehe gespart wird.

        Was Sie nicht verbindlich regeln können:
        – Ob überhaupt etwas gespart wird.
        – Wer die Kinder bekommt.
        – Höhe der Kinderalimente.
        – Ob die Frau weiterhin erwerbstätig ist, wenn Kinder da sind.
        – Falls sie mit Kindern weiterhin erwerbstätig ist, ob sie dazu auch nach einer Scheidung verpflichtet ist.
        – Höhe der Frauenalimente.
        – Verteilung der Pensionskassenguthaben.
        – Wer das gemeinsame Haus bekommt.
        – Wer weiter im Haus wohnen darf, wenn es nicht beiden gehört.

        Noch Fragen?

      • Klicki sagt:

        Bei ca. 95% aller Scheidungen ist entweder gar kein Vermögen da, oder es handelt sich um Eigengut (eingebrachtes Vermögen/Erbschaften), das jeder Ehegatte auch ohne Ehevertrag behält, oder es steckt in einem gemeinsam erworbenen Haus, wofür eigene Regeln gelten.

        Bei den verbleibenden 5% tut es nicht weh, das während der Ehe Gesparte fair teilen zu müssen.

        Wenn Sie es aber schaffen, einen Ehevertrag zu schliessen, in dem der Partner beim Gesparten leer ausgeht, müssen Sie damit rechnen, dass Sie dafür einfach zu höheren Alimenten verurteilt werden.

        Soviel zum Sinn von Eheverträgen.

      • Hotel Papa sagt:

        „Bei den verbleibenden 5% tut es nicht weh, das während der Ehe Gesparte fair teilen zu müssen.“

        Sag das mal meiner 2ten Säule. Sie (selbständig erwerbend) sah nie die Notwendigkeit, selber etwas aufzubauen. Man ist ja schliesslich ein Paar. Ich auch nicht, bis mir die Bombe präsentiert wurde.

        Ja, blauäugig. Tut trotzdem weh.

      • Klicki sagt:

        Unter „Gespartem“ ist nicht die 2. Säule zu verstehen. Die 2. Säule hätten Sie auch mit Ehevertrag teilen müssen, weil… siehe oben.

      • Sportpapi sagt:

        @Klicki: Und was ist der Grund, dass die erwähnten Punkte nicht vertraglich geregelt werden können/dürfen? Immerhin sind da doch zwei erwachsene, selbstverantwortliche Partner am Werk. Dass die Abmachungen gelegentlich angepasst werden sollten, ist ja klar. Weshalb kann man zum Beispiel nicht regeln, wer dereinst die Kinder übernehmen wird?

      • Eni sagt:

        @ Sportpapi

        Die von Klicki erwähnten Punkte können deswegen nicht im Ehevertrag geregelt werden, weil im Ehevertrag keine Scheidung geregelt werden darf. Zudem wird der Staat keine Scheidungsverträge gutheissen, wo es ihn kostet, obwohl von Seitens des Ehepartners noch Möglichkeiten da sind, die Exfamilie finanziell zu versorgen. Auch die Kinderobhut wird in der Regel demjenigen Elternteil zugesprochen, der weniger dazu imstande ist, den Zweithaushalt ohne Defizit zu finanziell zu versorgen.

      • Klicki sagt:

        @Sportpapi: Weil der Gesetzgeber und die Gerichte anderer Ansicht bezüglich Eigenverantwortung sind und finden, dass das Ehe- und Scheidungsrecht so perfekt und für alle Paare passend ist, dass keine davon abweichenden Regeln gelten sollen.

      • Hotel Papa sagt:

        Nein. Weil der Gesetzgeber Partei ist. Wenn eine abweichende vertragliche Regelung ein höheres Armutsrisiko für einen Partner in sich trägt, könnte der Staat in die Verantwortung kommen. Der will er sich wenn irgend möglich entziehen. Lieber zieht man den zahlenden Ex aus bis aufs Hemd. DAS ist die Perfektion die in dem Gesetz steckt.

      • Sportpapi sagt:

        Ihr bestätigt meine Vermutungen… Danke für die fachkundige Rückmeldung!

      • Eni sagt:

        So in etwa, Hotel Papa

  • Dagobert Peter sagt:

    ….und wenn es schief läuft (immerhin gut 50 % Chance) dann bist du als Mann ziemlich am Ar….um es mal so auszudrücken. Während die Frau sich in der Regel den nächsten Affen mit der grössten Banane greift. Ist nicht immer so, aber oft….

    • Dave Hill sagt:

      So sind sie – die Weiber.

    • Mira sagt:

      @ Dagobert: Ausser Du heiratest eine Frau, die beruflich selber was auf die Reihe kriegt – mit etwas Glück verdient sie mehr und Du wirst am Ende alimentiert! Aber viele Schweizer Männer scheinen ja das Heimchen am Herd zu wollen, und eine Frau mit einer Karriere und einem guten Einkommen finden Schweizer ja in der Regel unsexy und männlich – warum, habe ich nie verstanden. Ist nicht immer so, aber oft…

      • Daniel Adler sagt:

        @Mira: So ein Unsinn. Die Männer suchen sich nicht absichtlich eine Frau mit niedrigem Einkommen aus. Vielmehr sucht sich die Frau einen Mann mit höheren Einkommen aus, um sich quasi ins gemachte Nest zu legen und vom höheren Lebensstandard zu profitieren (seltene Ausnahmen vorbehalten, wo eine ältere Dame aus guten Verhältnissen mit sich einen jüngeren Mann als Jungbrunnen hält). Hinzu kommt halt, dass Männer in der Regel mehr verdienen als Frauen, da für Männer Einkommen und Status wichtiger ist und auch der Gedanke „a man provides for his family“ eine Rollen spielen düfte.

      • Hotel Papa sagt:

        Ist das Problem nicht vielmehr, dass ein Mann „unter ihrem Niveau“ für so eine Frau nicht in Frage kommt?

        Was mich oben überrascht hat, dass Ehen, wo sie höhere Bildung hat las er, offenbar stabiler sind. Hat vielleicht damit zu tun, dass diese Frauen das Beuteschema „Ich muss mich durch meinen Partner verbessern!“ überwunden haben.

      • Eni sagt:

        Ich denke, dass Ehen stabiler sind, wenn eine höhere Bildung von beiden + ein daraus resultierendes hohes Einkommen gegeben sind. Streit ums (nicht vorhandene) Geld ist schliesslich einer der grössten Beziehungskiller.

  • Daniel Küttel sagt:

    Damit haben Sie sich gerade selber disqualifiziert: „Wer will schon jedes Wochenende im gemieteten 911er mit einer heroinsüchtigen Ungarin zwischen den Beinen in einer Sexbox aufwachen, den Kopf verprügelt von Freunden, die allesamt Flaschen sind?“ Sie implizieren damit dass jede Ungarin heroinsüchtig ist, und dass von ehelosen Männer alle Freunde nur Flaschen sind. Sehr realitätsfremd und leider auch nicht besonders reisserisch, sondern nur dumm. Sie sollten ihr Weltbild zwingend überdenken.

    • gabi sagt:

      …Und das jeder Nichtverheiratete damit also auch einen 911er fährt.

      C´mon, D. Küttel!

    • DK sagt:

      Das mit dem gemieteten 911er trifft wohl vor allem auf frustrierte Ehemänner zu. Auf den Rest des Satzes muss man auch nicht näher eingehen. Soll wohl den etwas trockenen und biederen Artikel aufpeppen. Naja.

    • Maria sagt:

      Nein, die Ungarinnen sind sicher alles herzensgute Frauen, die einfach gerne ein paar Schweizer Männer glücklich machen möchten…. Hallo?! Schon mal irgendwo den Begriff Satire gehört?

    • chipchura sagt:

      Das mit den Flaschen haben Sie nicht kapiert. Und das tönt gerade sehr auf den Schlips getreten. Hat Herr Dieziger den Nagel auf den Kopf getroffen?

      • Daniel Küttel sagt:

        Im Gegenteil. Ich finde einfach dass man gewisse Dinge nicht hinter einer geschmakslosen Satire verkleiden sollte. Es ist ein Blog und nicht irgendwie ein Mittermeier aus der Schweiz. Dem würde ich so etwas lachend durch gehen lassen. Ich finde auch Sachlichkeit in einem Blog willkommen, aber wie immer wird zuerst das Thema wo der Blogger nicht mag durch schäbige Witze lahmgelegt, um dann seinem Anliegen mehr Nachdruck zu verleihen. Das ist billig und gehört höchstens in einen Mediamarktspot: Wir sind doch nicht blöd!!

  • Luise sagt:

    Was soll denn das? Wird der Mama zum Propagandasprachrohr für die staatliche Institution Ehe? Tja, das Pendel schlägt auf die andere Seite aus. Eine alte 68erin wünscht viel Glück.

    • Peter Meier sagt:

      Ach hör mir auf mit den 68ern! Was ist das nur für eine furchtbar egoistische und auf Selbstverwirklichung bedachte Generation? Das sind auch genau diese Typen im Alter um die 45, die sich überall aufführen wie die Axt im Walde: immer nur me first! Es lebe die 75er bis 80er Generation. Ein bisschen mehr Gemeinsinn täte allen gut!

      • tommaso sagt:

        Die 45-Jährigen sind aber 1968 geboren, also kaum 68er (die waren ja damals um die 20 oder so). Du meinst wohl die 65-Jährigen, die finden, nach den höchsten Löhnen aller Zeiten hätten sie jetzt auch die höchsten Renten aller Zeiten zu gut…

      • gabi sagt:

        Öh…

        Ich glaube, Sie, Peter Meier, missverstehen da was ganz Grundlegendes, beim Ausdruck 68er-Generation.

        Die sind heute eben nicht 45, sondern von ca. 65 an aufwärts. Bsp. Joschka Fischer, als klasischer 68er: *14. April 1948

        Die extremen Expemplare (ich denke z.B. an die Clique, die sich hier lange Zeit um eine Astrid-Lindgren-Figur scharte) sind mittlerweile einfach ein paar keifende Alte.

        … Und die gab´s 1968 auch schon, wie es sie in jeder Generation gibt.

      • Joli sagt:

        Ja, Peter Meier, als alte 68erin stimme ich voll zu!
        Die Pille damals, da glaubten d.Herren, jetzt käme das grosse Bumsen unlimited – und frustrierten sich selbst. Sie kapierten nicht, dass Frauen etwas anders ticken. Dabei: Sie d.Herren, wollten „modern“ sein, jedeR (m) mit jeder (w), Frauen, die das auch taten, waren dann Schlampen… In d.WGs putzten, kochten, wuschen d.Frauen – aber volle Gleichberechtigung predigten d.Herren…
        Na ja, das Pendel schlägt zurück: Jetzt wollen wir Frauen alles… 😉 (eben: u.auch nicht heiraten…)

      • Peter Meier sagt:

        Leute, so falsch liege ich nicht!! Denn die um 1968 geborenen wurden ja schliesslich von Ihren alt 68er Eltern entsprechend erzogen. Ich stelle zudem immer wieder fest, dass die heute Mit-Vierziger auch ihre eigenen Kinder stark nach dem Laissez Faire Prinzip erziehen. Die Kinder sind schlecht in der Schule? Na klar, der Lehrer ist ja auch ein Idiot! In unserem Freundeskreis dagegen – alle Mitte bis Ende 30 – gelten wieder mehr Regeln für den Nachwuchs. Wir lieben unsere Kinder und erziehen sie auch so, aber man muss auch lernen, dass man nicht alleine auf dieser Welt lebt.

    • gabi sagt:

      Wer das Gefühl hat, das Ehe bloss als staatliche Institutiion gesehen werden sollte und deren Attraktivität ausschliesslich einem Propagandaeffekt geschuldet sein kann, der scheint in echter Alt68er-Manier tatsächlich zu glauben, dass die Gesellschaft einfach unter einem Mangel an Agitprop leidet.

      • Luise sagt:

        Die alten 68er sind alt. Nicht alle sind gutverdienende Beamte. Ich bin kritisch gegenüber staatlich abgesegneten Beziehungen geblieben weil ich denke, dass Beziehungen auf Verantwortung und Freiwilligkeit basieren sollten. Und auf Liebe und nicht auf Verträgen, die dann gegen einen der Partner verwendet werden können.

      • gabi sagt:

        Da geb ich Ihnen allerdings Recht.

        Aber um ein paar Verbindlichkeiten kommt man halt – spätestens mit einem Kind – dennoch nicht rum.

  • Dragan Ljubisavljevic sagt:

    Was sollte das mit der „Heroin süchtigen Ungarin zwischen den Beinen“? Korriegiere das und entschuldige dich, ich würde mich an deiner Stelle wirklich schämen

  • Muttis Liebling sagt:

    Wissenschaftlich alles nicht haltbar. Heiraten macht nicht …, wer hässlich, krüpplig, arm usw. ist, hat weniger Chancen, eine Frau zu bekommen. Die Selektion findet vorher statt. Das ist wie bei den meisten sog. Gesundheitsrisiken oder Präventionen.
    Ich finde ja auch Familie das Wichtigste im Leben, kommt noch vor dem Beruf, zeitlich wie in der Wertigkeit.
    Allerdings würde ich das nicht in den Staaten machen, die Familie gesetzlich mit über die Ehe hinausreichenden Unterhaltspflichten verbinden. Ich bin nicht bereit, eine andere erwachsene Person zu alimentieren, sei die Liebe noch so gross.

  • Thomas Aebersold sagt:

    Haha selten so gelacht, Sarkasmus pur dieser Beitrag, herrlich! Gott bin ich froh, Single zu sein, es gibt kaum Schöneres!

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