Digital immer und überall

Mamablog

Mit dem Smartphone gegen die Vereinsamung: Heutige Mütter pflegen ihre sozialen Kontakte via Facebook, Blogs und Apps. (Foto: Flickr/Anya Quinn)

Egal ob sie (teilzeit) arbeiten oder Vollzeitmamas sind, etwas eint moderne Mütter: Sie alle sind «Digital Moms». 93 Prozent der Schweizer Mütter sind laut einer Studie täglich online – sei dies, um ganz konkret nach Informationen zu suchen, online einzukaufen oder sich auf den sozialen Medien mit Freunden auszutauschen. «Und vor lauter compüterle vernachlässigen die dauersurfenden Mütter ihre Kinder», höre ich die Moralisten bereits klagen. Das tun sie aber eben gerade nicht, denn dank moderner Medien geht es auch anders: Die Nachricht der besten Freundin kann unterwegs gelesen werden, während die Tochter im Wagen schläft. Und warum soll man nicht einmal Facebook checken, während man stillt?

Natürlich sind Kontakte im wahren Leben nicht durch solche aus der digitalen Welt zu ersetzen. Doch gerade nach der Geburt, wenn Frau plötzlich alleine zu Hause sitzt mit diesem winzigen Menschlein, es erst am Nachmittag ungeschminkt zum Einkaufen schafft und noch nicht den Nerv hat, sich in ein Café zu begeben, um dort mit der liebsten Freundin sowieso nicht reden zu können vor lauter Baby-Geschrei, ja dann sind es eben diese Online-Kontakte auf Facebook, in Mütterforen oder Blogs, die für eine Weile das «echte» Sozialleben ersetzen und die Mutter vor der Vereinsamung schützen.

Ich habe nach der Geburt des ersten Kindes auch einige Zeit in einem Online-Forum verbracht – obwohl ich früher, in unschwangeren, kinderlosen Zeiten, solche Netzwerke und ihre Mitglieder immer etwas dubios gefunden habe. Das neue Hobby hat meiner Tochter keineswegs geschadet, mir aber geholfen, weil ich im Netz mit anderen Neu-Müttern über meine Freuden und Sorgen diskutieren konnte – und dies ganz offen, ohne mich als die alles mit links meisternde Mutter darstellen zu müssen.

Heute, mit zwei Kindern, weniger Zeit und mehr Erfahrung, widme ich dem Forum weniger Aufmerksamkeit. Online bin ich trotzdem täglich. Denn ich gebe zu, ich checke gelegentlich meine Mails während dem Stillen, lese Tagesanzeiger.ch im Zug, wenn der Kleine im Tragetuch schläft, plaudere mit meinen Mama-Freundinnen via WhatsApp und habe die Geburt meines Sohnes auf Facebook verkündet. Trotz des immensen Glücksgefühls jedoch nicht der ganzen Welt, sondern nur meinen Freunden.

Und hier liegt denn auch die Grenze, die viele Digital Moms zu häufig überschreiten: bei der Privatsphäre. Anstatt sich erst einmal vorsichtig in den digitalen Ozean vorzuwagen, Schritt für Schritt, damit man nicht plötzlich in einer Untiefe versinkt, scheinen viele Mütter Kopf voran und gleichzeitig ziemlich kopflos einzutauchen und einfach drauflos zu schwimmen, immer weiter ins Meer hinaus, ohne daran zu denken, dass man irgendwann nicht mehr zurück kann. So habe ich kürzlich auf dem Facebook-Profil einer Bekannten Fotos ihrer duschenden Tochter entdeckt, die sie für jedermann zugänglich ins Netz geladen hat. Andere wiederum posten für jeden einsehbar Babybilder von Pinkel-Unfällen, die heute vielleicht lustig anmuten, dem Kind später aber nur noch peinlich sein werden. In Florida sorgte ein auf Facebook veröffentlichtes Jux-Foto eines Babys mit einer Bong sogar dafür, dass der Mutter das Sorgerecht entzogen wurde. Das ist sicherlich der Extremfall, aber alleine die Tatsache, dass man späteren Klassengspänlis reichlich Gründe für Hänseleien liefert, sollte jede Mutter vorsichtig werden lassen. Denn im Gegensatz zu uns vergisst das Internet bekanntlich nie.

Deshalb gehören auch keine Still-Bilder ins Netz. Stellen Sie sich mal vor, die Kollegen Ihres fünfzehnjährigen Sohnes entdecken auf Facebook ein Babyfoto, auf dem Ihr Sohn genüsslich an Ihrer Brust saugt. Umso absurder, dass eine Gruppe Mütter zur Zeit aktiv dafür kämpft, dass eben solche Bilder künftig nicht mehr von Facebook gelöscht werden.

Und dann gibt es auch noch die Fotos, die zwar keine Konsequenzen nach sich ziehen werden, aber nun mal einfach nicht sein müssen. Ultraschallbilder etwa. Sicher, ich verstehe das Entzücken der Eltern, schliesslich habe ich selber zwei Schwangerschaften erlebt. Aber reicht es nicht, die Bilder den Grosseltern in spe und den besten Freundinnen zu zeigen? Wer selber nicht gerade schwanger ist, kann mit den Aufnahmen sowieso nichts anfangen. Und künftig kann man seine Schwangerschaft wenn gewünscht auf Facebook ganz offiziell via «Expecting a baby»-Status kommunizieren – die Fotos aus dem Bauchinnern sind dann definitiv nicht mehr vonnöten. Oder sehen Sie das anders?

37 Kommentare zu «Digital immer und überall»

  • Elias Truttmann sagt:

    Oh nein, bitte nicht!!! Bringt nicht noch mehr unterbeschäftigte Jungmütter auf die Idee, auf FB rumzuspammen, ich hab schon genug davon!

  • Franz Oettli sagt:

    Das Digitale ist gut, wenn man etwas nutzen kann, oder wenn es Spass macht, z.B. wie hier zu lesen. Aber das wirkliche Leben spielt sich nicht am Bildschirm oder im Handy ab, das muss man schon lernen zu unterscheiden. Wäre ja auch zu kompliziert: Es kommen immer neue Technologien, Programme und Mödeli. Wer sich mit dem Zeitgeist verheiratet, ist morgen schon verwitwet.

  • Katharina sagt:

    Die meisten Leute stellen ja nicht einmal die Privatsphären-Einstellungen so ein, dass nicht alles und jedes allgemein zugänglich ist. statt über facebook zu schimpfen sollten viele ihre Profile entsprechend anpassen. wurde ja schon an so vielen orten gepostet, wie das geht. Aus Datenschutzgründen ist der Zugang über eine Smartphone-App nicht gegeben, da die Authorisierung dieser App dem Handy Netzwerkbetreiber bzw. dem app Hersteller vollen Zugang zum Profil bietet. die meisten Sicherheitsübertretungen entstehen über solche Apps. Die Zugangsberechtigungen für Apps können pro App einzeln

    • Katharina sagt:

      eingestellt werden und sind von den Privatsphäreneinstellungen nicht betroffen. Baby und Kinderfotos gehören nicht in den öffentlich zugänglichen Bereich des Profils und sollten nur mit Einverständnis des Kindes eingestellt werden. Also in dem Alter, wo es diese Einwilligung geben kann.

  • Laura TI sagt:

    Meine Kleine würde mir was husten, wenn ich einen Spaziergang mit ihr nicht dazu benutzen würde, sie die Welt entdecken zu lassen, da kann kein Geschäftstermin wichtig genug sein, um diese raren Momente zu stören, also bleibt das Telefon schön daheim.
    Fotos werden bei uns ausschliesslich auf die eigene Homepage geposted, dort haben Grosseltern und Göttis und Gottis Zugriff und ich kann die Bilder auch wieder sicher entfernen, ohne dass ich die Rechte daran irgendwelchen Fremdlingen abtrete

  • Auguste sagt:

    hmm…, ich finde ja, die meisten digitalen auftritte sind eine fertige clownerei – aber irgendwie faszinierend…

    youtube: top 10 funny baby videos

  • Erika B. sagt:

    Als meine Töchter klein waren, gabs noch kein Internet. Alle Informationen über Babykleiderbörsen, Müttertreffs und ähnlichem musste ich mühsam zusammensuchen. Ich hätte Internet genossen.
    Ausserdem kannte ich zu jener Zeit einige Mütter, bei denen nonstop das Radio oder der Fernseher liefen, vermutlich, weil sie sich sonst einsam fühlten.
    Und was ist jetzt besser?

  • Markus Sennheiser sagt:

    in der realität hat die reinkommende nachricht immer priorität. Weil man der neugier nicht wiederstehen kann nimmt man das teil schnell hervor, und wenn man dann schon dran ist schreibt man kurz zurück.
    zwar kann das die frau parallel händeln, wie oft geprotz wird, aber die anderen realisieren eindeutig dessen abwesenheit. und wenn es den ganzen tag und wochenede in 15 minuten takt vorkommt, kann solches der rest der familie schnell zur belastung werden. es entsteht für die süchtige eine parallel welt wo der rest der familie nicht wirklich teil davon ist. trotz schöne vorzeige familienbilder.

  • *sigh* sagt:

    Ja, es ist ein super Instrument um vernetzt zu bleiben wenn die Real-Live Kontaktmöglichkeiten gegen Null gehen.
    Es gibt allerdings – auf Post-Plattformen wie Facebook – einen riesigen Nachteil:
    Die nonverbale soziale Selbstkontrolle bzw. Resonanz der Empfänger fehlt. Man sieht nicht wie ein Empfänger bei einem Post die Augen verdreht, mit dem Kopf schüttelt oder lieber ein anderes Thema aufgreifen würde. Es ist in vielen Fällen Ein-Weg-Kommunikation. Diese ist bei manchen Bekannten (nicht nur Mütter) schon derart ausgeartet, dass ich Facebook um „weniger von dieser Person“ bitten musste.

  • Marie-Anne sagt:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kinder Freude daran haben, wenn ihre Eltern Bilder von ihnen ins Netz stellen. Je älter sie werden, desto mehr werden sie sich daran stören.

  • plop sagt:

    Die Kommunikation per Text (also „lautlos“) ist für die Kinder rundum meiner Meinung nach sehr schwer verständlich/nachvollziehbar. Was sag ich dem Kleinen? Wart schnell. ich muss was tippen. Was soll das Kind mit dieser Info anfangen? Klebt man an einem dieser Geräte ist man schon auf eine sehr unzugängliche art absorbiert. Deshalb find ich unser Medienverhalten schon fraglich (meins mit eingeschlossen, ich blogge ja auch mit, da…). Hingegen wachsen die Kleinen nun damit auf und mir scheints (an meinem Beispiel) lernen sie auch mit solch einer Mutter umzugehen /

    • plop sagt:

      / Mein Kompi, z.B., interessiert das Kind immer wie weniger (ausser zum Musikhören). Meist lassen ihn sogar die animierten Werbebanner kalt. Bin dann gespannt, welchen Umgang mit den Geräten die in dieser Zeit geborenen Kinder haben werden.

  • Clemens sagt:

    Ich habe viel Verständnis für die Freude am Digitalen mit all seinen kleinen Spielzeugen und Möglichkeiten.

    Kein Verständnis habe ich für narzisstische Darstellungssucht und die Gier nach Aufmerksamkeit (attention whoring) vieler Leute, die im digitalen Zeitalter erkennbar wird.

    Und kein Verständnis für die Instrumentalisierung von Kindern als Trophäen. Widerlich!

  • Maria sagt:

    Also ich wäre vor 20 Jahren nach der Geburt meiner Tochter sehr froh gewesen, hätte es schon Internet usw. gegeben. Ich war gerade aus Deutschland zu meinem Mann in die Schweiz gezogen, arbeitete nur ein paar Monate und wurde schwanger. Wohnte in einem winzigen Dorf, die Kontake waren damals zwar für Deutsche noch einfacher zu knüpfen als heute, wo das Deutschen-Bashing so populär ist, aber ich war trotzdem sehr einsam. Keine Verwandten oder Freunde nahe, auch die Schweizer Schwiegereltern weit weg, einen Vollzeit arbeitenden Mann und den ganzen Tag allein in einer kleinen Wohnung mit Baby.

    • Maria sagt:

      ……Und – Telefon noch sehr teuer, mit Freunden und Verwandten häufig telefonieren ging gar nicht. Ich als Leseratte las ständig, auch wenn ich meine extrem langsam trinkende Tochter stillte. Nach drei Monaten war ich kurz vor einer Depression, aber da bekam ich gerade noch die Kurve. Lernte andere Mütter mit ähnlichen Problemen kennen und es ging aufwärts. Mit den heutigen Möglichkeiten wäre ich gar nicht erst soweit vereinsamt, ich gönne jeder jungen Mutter diese Austauschmöglichkeiten. Obwohl, Kinderbilder auf Facebook sind eher tabu, finde ich. Das können die selber posten später.

      • extraterrestre sagt:

        1/ Mir ging es sehr ähnlich, in einem anderen Land. Kurz nachdem ich hierher gezogen bin bekam ich ein Kind, ich hatte vorher nicht einmal die Möglichkeit, zu arbeiten. Ich kannte niemanden und auch heute noch finde ich es sehr schwer, Kontakte zu knüpfen. Die Menschen (auch Mütter mit Kindern) sind sehr zugeknöpft und jedeR ist in seinem eigenen Film. Trotzdem habe ich weder facebook noch iphone. Ich finde diesen „Zwang“ des Sich-mitteilens immer und überall ziemlich krank und finde es traurig, wieviele Mütter auf dem Spielplatz auf ihrem Handy rumdrücken anstatt mit den Kindern zu spielen

      • extraterrestre sagt:

        2/ Fotos von meinem Sohn auf facebook zu veröffentlichen (wenn ich denn facebook hätte) käme mir nie in den Sinn. Wenn er denn mal Fotos von sich veröffentlichen will, so soll er das in eigener Entscheidung tun. Ausserdem finde ich die Vorstellung, dass jedeR noch so abartig gelagerte Mensch (z.B. Pädophile) Fotos von meinem Kind anschauen kann, absolut widerlich. Ich hasse es, wenn Freunde von uns Fotos von unserem Sohn auf ihrer facebook Seite publizieren. Kurz: Einsamkeit hin oder her, mit dem heutigen digitalen Netwerk habe ich meine liebe Mühe und finde die Entwicklung auch nicht gesund.

      • Katharina sagt:

        „Ich hasse es, wenn Freunde von uns Fotos von unserem Sohn auf ihrer facebook Seite publizieren“ das ist genau genommen ein verstoss gegen die Nutzungsbedingungen von facebook. sowas kann gemeldet werden.

    • Franz Oettli sagt:

      Besuchen Sie den lokalen Turnverein, da treffen Sie viele nette und unkomplizierte Leute. Da ist der Kontakt sehr schnell geknüpft.

  • P. Visscher sagt:

    Stillen ist eine der innigsten Formen des Zusammenseins zwischen Mutter und Kind. Warum dies durch die Dauermediaberieselung stören zu lassen? Hierführ ist wohl der Mittagsschlaf liebe und rücksichtsvoller, weil ungestört nutzbar. Die Mediaberieselung der lieben Kleinen kommt noch mit der Schule früh genug. Wofür sitzt man beim Stillen eigentlich da???

    • O.T. sagt:

      Wissen Sie, das Stillen geht zu Beginn sehr lange und man macht es viele Male am Tag. Da ist man froh, wenn man ab und zu etwas lesen kann. Die Nähe zum Kind kann man auch ausserhalb des Stillens finden.

    • diva sagt:

      stimmt. das wort stillen kommt nämlich von «stille» und betrifft mutter UND kind. eine mutter die während dem stillen noch andere dinge tut, entzieht dem baby etwas sehr essentielles. es geht nähmlich auch um geistige nahrung. und der quatsch der da über whatsapp etc. diskutiert wird, wird wohl warten können. ich finde es grauenhaft, wie die heutigen mütter mehr mit ihrem handy beschäftigt sind, als mit ihren kindern. egal ob die weinen oder was anstellen, mama hängt an der stippe… ist doch irgendwie gaga. für was bekommen die frauen kinder, wenn sie sich doch nicht ihnen widmen wollen?

      • Pancherotta sagt:

        schaun sie Diva, in den meisten Länder der Welt müssen Frauen spätestens nach einem Jahr wieder arbeiten. Sie müssen !!! weil man sonst nicht leben kann. Auch diese Menschen haben das Recht ein Kind zu kriegen. Sonst gäbe es ja nur noch Schweizer auf der Welt…

      • Pancherotta sagt:

        Ach überigens, kommt das wort stillen nicht von „Hunger stillen“ ??

      • Diva: Machen Sie die Probe aufs Exempel: legen Sie heute alle zwei, drei Stunden eine Pause ein von 30 Minuten. Während dieser Zeit bitte keine Ablenkungen (Fernsehen, Zeitungen, Smartphone) etc. Ging gut? Gratulation, nun führen Sie dies in den nächsten 6 Monaten bitte fort.

        Ich las während dem Stillen immer Romane von Raymond Chandler. Die Beziehung zu den Kindern ist trotzdem gut (auch ohne dass ich ihnen während dem Stillen immer schön verliebt in die Augen schaute).

      • maia sagt:

        @it must be said: Ich wäre sehr sehr froh, wenn ich das tun könnte.

      • Erika B. sagt:

        Ich glaube, das Wort Stillen kommt von der Stille, die eintritt, wenn das Baby zu trinken beginnt …

      • O.T. sagt:

        d.h. also, liebe diva, dass wenn ich meinem kind beim abendstillen jim knopf vorlese, ich dem kind massiv etwas antu, weil ich eben nicht „still“ bin? und was halten Sie eigentlich von müttern, die nicht „stillen“ können? sind diese automatisch rabenmütter. weil das „essentielle“ fehlt?

      • nicole.leimgruber sagt:

        ich bin während dem stillen auch oft im facebook. solange es meine Tochter nicht ablenkt, warum nicht? Anstatt die Nachmittage mit meiner Baby-Tochter im Einkaufszentrum zu verbringen, bin ich draussen mit Hund und Kind am Spazieren. Da gönn ich mir eben die Abstecher ins Facebook wenn ich am stillen bin. Man muss sich und seine Kontakte ja nicht ganz aufgeben wenn man Mutter ist!

  • Valeria sagt:

    Was vielen aber ebenfalls fehlt, ist Geduld. Viele Informationen sind in 5 Jahren zwar noch im Netz vorhanden, aber schlicht nicht mehr auffindbar. Das Internet verleitet dazu, den Status Quo als einzige Wahrheit anzuerkennen. Völlig vernachlässigend, dass es auch ein Leben vor 1990 gab und auch eines nach Facebook geben wird. Keep cool… 🙂

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Valeria:
      „keep cool“, stimmt, wenn sich mensch auf einer Gratwanderung befindet
      ist es allerdings von wesentlichem Vorteil da schön „cool“ zu bleiben-
      ich frag mich einfach, wievielen bewusst ist, dass sie sich da auf einer Gratwanderung befinden?

      • Valeria sagt:

        Interessant, mein Post war eigentlich eine Antwort auf den ersten (soweit ich mich erinnere, harmlosen) Beitrag. Der scheint aber jetzt verschwunden zu sein. Komisch.

        @ Brundhild Steiner:
        Nun ja, jeder muss selber entscheiden, was er von sich preisgibt. Ich persönlich stelle z.B. keine Fotos oder Informationen anderer Leute ins Internet. So auch keine Fotos meiner Tochter. Aber ich glaube auch, dass sich in 5 bis 10 Jahren keiner mehr für irgendwelche Partyfotos interessieren wird, bzw. diese findet. Ausser natürlich, Sie bewerben sich für eine Stelle beim CIA…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Valeria:
        ich hab mich schon überrascht-positiv gewundert dass mein Beitrag vom 21.9. überhaupt noch dastand…,
        aber offenbar ist es irgendwelchen doch unangenehm
        wenn zu offensichtlich wird wielange dieser Beitrag dann wieder verschwunden gehalten wurde…

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