Die Ferien bitte genau so wie immer!

Kinder lieben das Vertraute: Planschen im Lago Maggiore. (Foto: Keystone)

Abenteuerlich sollen sie werden, aufregend und auch etwas ungewiss. Wir wollen Neues entdecken und staunen: andere Gerüche, andere Geräusche, andere Menschen. Atemberaubende Landschaften, exotisches Essen und den ungestümen Atlantik. Sommerferien in Marokko mit allen Sinnen, quasi.

Wir mieten uns einen geländetauglichen Wagen. Die erste Bleibe buchen wir von daheim aus, dann schauen wir weiter. Das Gefühl von Freiheit und Ungebundenheit fühlt sich auf Reisen immer so gut an. Statt ins Tessin in die Ferienwohnung der Grosseltern geht’s in diesen Sommerferien deshalb etwas weiter weg. Essaouira, wir kommen.

Was über mehrere Wochen hinweg in den Köpfen von uns Erwachsenen entstand, sollte an Pfingsten umgesetzt werden. Wir wollten endlich buchen. Kurz davor, beim gemeinsamen Frühstück, redeten wir nochmals über unsere Pläne. Dabei fragten wir die Kinder eher nebenbei ob sie sich auch so auf die Marokko-Ferien freuen würden. Und waren bass erstaunt, als bloss ein zögerliches: «Na ja, so mittel», zurückkam – und ein «Fifty-fifty» nachgeschoben wurde. Wie bitte? Wir schauten uns verunsichert an. Haben wir Erwachsenen da was nicht mitbekommen?

Auf unser irritiertes: «Aber was wollt ihr dann?», kam deren Antwort prompt: «Wieder ins Tessin!» «Dort hats den lässigen Swimmingpool! Den Lido mit dem grossen Sprungturm. Oh ja, und Pingpong spielen – ihr könntet dann endlich Revanche nehmen.» Und die Maggia, mit all ihren grossen Steinen zum Hüpfen. Das Schiefern, die Smaragdeidechsen, das allabendliche Beobachten der Sterne von der Terrasse aus. «Das ist alles immer so schön!»

Wir sind perplex und auch etwas gerührt. Wir hatten uns vorgestellt, den Buben mit dem Marokko-Trip mal etwas ganz anderes zu bieten. Doch das möchten sie (noch) gar nicht. Sie wollen das, was sie kennen und lieben gelernt haben. Im Tessin wissen sie, worauf sie sich einstellen und sich freuen können. Sie wollen ihre Sommerferien so wie immer.

Sie können raten, wohin es uns diesen Sommer also hin verschlägt. Auch wir freuen uns mittlerweile wieder auf den Lago Maggiore, die Valle Maggia, Onsernone und Bavona. Auf die vertrauten Kastanienwälder mit ihren unzähligen Wegen und Wanderungen – und die wilden Schluchten mit den eisigen Abkühlungen in den Flüssen, die Mutproben gleichen.

Auch den 1. August werden wir wohl wieder so verbringen wie letztes Jahr: auf der Piazza eines alten kleinen Tessinderdorfes. Mit zweihundert anderen Menschen an Festbänken neben der steineren Kirche Risotto essend. Danach werde ich zu uralten Hits tanzen, gespielt von der lokalen Band. Während die Kinder und Väter daneben ihre Raketen, Frauenfürze und Heuler zünden. So lange, bis ihre Daumen vom Feueranzünder angesengt sind.

Nach Marokko gehen wir dann nächstes Jahr.

gabi15x150Gabriela Braun ist Redaktorin bei der Zeitschrift «Gesundheitstipp», freie Journalistin und Mutter eines zehnjährigen Sohnes. Sie lebt mit ihrer Patchwork-Familie in Erlenbach ZH.

254 Kommentare zu «Die Ferien bitte genau so wie immer!»

  • sepp z. sagt:

    Sehr sympathisch, die Autorin. Hab meine Kindheitssommerferien auch immer im Tessin verbracht… 😉

    Bin ab Textende darüber gestolpert: „Während die Kinder und Väter daneben ihre Raketen, Frauenfürze und Heuler zünden.“
    Darf man ‚Frauenfürze‘ in der heutigen politisch korrekten Zeit überhaupt noch sagen, ohne gleich als Rassist oder Frauenverachtende abgestempelt zu werden? :-p

  • diva sagt:

    tja, wir könne von den kindern lernen. sie wissen intuitiv, was ihnen gut tut. aber klar, mit tessin oder anderen «bescheidenen» destinationen kann man im büro und bei freunden nicht so angeben und kann keine horrostorys über wartezeiten in überfüllten flughäfen oder turbulenzen im flieger zu besten geben…
    fragen wir doch einfach mal unsere kinder, was sie wollen, dann können wir nebenbei nämlich noch die umwelt etwas schonen. den haben all die flugreisenverrückten hier auch schon mal daran gedacht, dass flugzeuge extreme umweltverschmutzer sind?

    • Valeria sagt:

      Und weil sie ja so umweltbewusst sind, fahren sie nur mit dem Velo zum einkaufen, ihr Mann benutzt den ÖV für den Weg zur Arbeit, sie lassen aus Protest alle unnötigen Lebensmittelverpackungen im Laden, ihre Kinder sind selbstverständlich in Stoffwindeln aufgewachsen (was umwelttechnisch zwar keinen Unterschied macht, hört sich aber gut an) und sie erzählen ihrer ganzen Familie, wie schlimm sich doch Fleischessen auf die Ökobilanz auswirkt, schliesslich leben sie doch alle vegetarisch…

      Liebe diva, warum hören sich Ihre Einträge hier eigentlich immer so unheimlich selbstgerecht an?

      • pixel sagt:

        nun ja, valeria – andersrum gefragt: würden Sie sich diesen Nick geben? eben.

        wobei diva nicht ganz unrecht hat im letzten Punkt. Für mich bleibt aber dennoch offen, was Sie, diva, uns eigentlich sagen wollen?

      • Valeria sagt:

        Hehe, Pixel, wo Sie recht haben… 🙂

        Nun, welche Reiseart nun am umweltfreundlichsten ist, hängt in nicht unerheblichen Mass von der Besetzung der jeweiligen Fahrzeuge ab. Beim googlen bin ich grad auf diese Zusammenfassung gestossen, sehr interessant. Ich wusste zum Beispiel auch nicht, dass ein nicht voll-besetzter Bus um einiges schlechter abschneidet als eine (meist gut ausgebuchte) 747.

        http://www.biobay.de/news/was-ist-umweltfreundlicher-bus-bahn-flugzeug-oder-auto

        Keine Gewähr für Richtigkeit der Angaben, aber scheint mir doch alles sehr seriös zu sein.

  • Franz Oettli sagt:

    Es kommt natürlich aufs Alter der Kinder an. Aber wenn sie schon grösser waren, durften unsere beiden Buben auch mithelfen, die Ferien zu gestalten, es waren ja Familienprojekte und Gelegenheit, Kompromisse zu lernen. Und wenn es der Familie gut ging, ging es auch mir gut. Die Zeit, wo ich wir dann als Paar zusammen etwas unternehmen konnten, kam auch so schnell genug. Und heute laden mich auch manchmal die Kinder ein, mit ihren Familien ein paar Tage zu verbringen. Ich geniesse es.

  • Martin Frey sagt:

    Ich frage mich schon, welche gescheiten Beiträge ein 4jähriges und geschweige denn ein 2jjähriges Kind zu Ferien in Sri Lanka o.ä. machen kann. Gaanz spannend sind gaanz gewiss die Flugstunden in einer engen Röhre! (Darüber werden sie gewiss noch ihren Enkeln erzählen.) Jedes eingermassen mit Spielzeug ausgestatte Laufgitter ist entdeckungsreicher.

    • E.H.Roth sagt:

      Nun Herr Frei, hier wollen gewissen Protagonisten sich darstellen und wichtigmachen, zeigen, das sie wissen wie eine Familie mit Kinder funktioniert. Es gibt eben nichts was es nicht gibt .. Eigentlich gilt noch immer der Grundsatz wer bezahlt hat das sagen.

    • xyxyxy sagt:

      jö – da kommt der Spiesser, der sich wieder die schlimmen reichen Rabeneltern ausdenkt, die so pöse sind und weit fliegen.
      Als ich fünf war, flog ich in die Staaten und ich kann mich heute noch an diese Ferien erinnern, die ich einfach super fand. und nach dem stundenlangen Flug sagte ich: wann fliegen wir wieder einmal?

      sehen sie Herr Frey – Menschen sind nicht alle gleich und Klischees sind etwas für Kleingeistige

      • Ultrafemme sagt:

        dann passt er ja gut hierher, nicht?

      • xyxyxy sagt:

        er ist hier bstimmt nicht der Einzige, dieser Sorte

      • Martin Frey sagt:

        „Herr“ xyxyxy, es ist immer dasselbe: sich hinter einem gaanz schlauen viiielschichtigen Nickname verstecken und dann eben aus diesem Versteckten öden und verunglimpfen. Ich hatte während 45 Jahren mit sehr, sehr vielen Kindern aller Altersklasen zu tun, war selber mehr als nur oft in Ferien, Herbstlagern, Skilagern, Weekends, und ich kann mir auf Grund meiner Erfahrungen sehr wohl ein Urteil bilden. Das mit dem Kleingeist fällt doch auf Sie zurück und auf die spiessigen fünfjährigen Kleinkinder, die die Weltkarte im Kopf haben;-): Halleluja!! (Leider schaute ich nicht früher wieder hier rein)

  • Katharina sagt:

    Das wird von Tag zu Tag kindischer hier. Ich meine nicht den Artikel, sondern wie sich einige hier aufführen.

  • Hans vom Hübel sagt:

    Euch Mamablog-Jüngern ist echt nicht mehr zu helfen. Kommt mal wieder runter, nehmt Euch und Eure Meinung nicht so scheiss wichtig. Und spamt nicht alles zu mit Eurem Dünnpfiff!

    Get a fuckin‘ life.

  • Beno sagt:

    Der ultime Kick übrigens für etwas grössere Kinder: Ponte dei Salti bei Lavertezzo ( Valle Verzasca ) !

    Mir stellte sich die genau gleiche Frage ; ich erbte ein Stück Land im Valle Verzasca und dachte zuerst dort ein Ferienhäuschen bauen zu wollen; wunderbare Umgebung…doch ich lasse es bleiben und werde mich zur “Essaouira” Variante entscheiden.
    Die Wünsche meiner Tochter bestätigen mir diesen Beschluss…!

  • Beno sagt:

    @Gabriela Braun

    Der ultime Kick übrigens für etwas grössere Kinder: Ponte dei Salti bei Lavertezzo ( Valle Verzasca ) !

    Mir stellte sich die genau gleiche Frage ; ich erbte ein Stück Land im Valle Verzasca und dachte zuerst dort ein Ferienhäuschen bauen zu wollen; wunderbare Umgebung…doch ich lasse es bleiben und werde mich zur „Essaouira“ Variante entscheiden.
    Die Wünsche meiner Tochter bestätigen mir diesen Beschluss…!

  • Marta sagt:

    Einen trivialeren Kommentar habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

  • marsupilami sagt:

    Es ist jeweils auch eine Frage des Budgets.Wir fuhren meist nach Spanien in ein gemietetes Appartement. Und wir hatten da auch unsere Pflichten aber auch Rituale,das abendliche Kartenspiel etc. Es waren immer tolle Ferien am gewohnten Ort, die Eltern wussten, dass wir uns vor Ort auskennen und hatten auch ihre Ruhe.Ab und zu mit Ferien in Griechenland wurde es unterbrochen, was uns auch Spass gemacht hatte, aber gewisse Rituale waren dort weiterhin vorhanden und es brachte Abwechslung. Ich denke die Mischung machts! Rücksicht auf die Kinder klar, aber sich nicht diktieren lassen wohin man geht

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Und hier noch ein bisschen Ferienlektüre für Teenies, kann auch von den Eltern gelesen werden.

    http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Maedchen-spielen-oft-einfach-Posen-nach-und-spueren-gar-nichts/story/29925252

    • Valeria sagt:

      Und hier noch ein bisschen Ferienlektüre für Sie. Da wird auch ganz schön erklärt, wo der Unterschied zwischen Gewalt und SM liegt:

      http://www.sueddeutsche.de/leben/pornos-fuer-frauen-manche-frauen-haetten-es-gerne-haerter-1.1409681

      • Issey Schnyder sagt:

        🙂

      • pixel sagt:

        Danke Valeria, das ist ein interessanter Artikel. Er bestätigt aber auch vieles davon, was hier angenommen wurde.
        „Dieser Roman ist ein romantisches Märchen, ein absolutes Mainstreamprodukt, das weder authentischen SM-Sex noch Porno beinhaltet. Der Inhalt wurde weißgewaschen und von Verlegern bestimmt. „

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Merci Valeria! Coole Frau, ich kenne sie aus einer Sendung, wo verschiedene Frauen über ihre Sexualität sprachen.

        Mit SM kann ich trotzdem nichts anfangen, es ist für Frauen eine Falle. Gewalt und Schmerzzufügung bleibt für mich persönlich immer ein Abtörner und ich bin ziemlich sicher, dass die postpatriarchale Frau auch nicht mehr darauf stehen wird. Sowenig wie dann die Männer. Anders verhält es sich mit der Hingabe, nicht zu verwechseln mit Unterwerfung. Ich hab vor allem auch ein Problem mit Leuten, die es brauchen, andere zu unterdrücken, wie abtörnend und wie armselig!

      • marie sagt:

        pippi sieht das anders. es macht wenig sinn, aber danke für den artikel der süddeutschen.

      • mila sagt:

        Wichtiger noch finde ich folgende Aussagen:

        „Die Frau ist nicht autark und sexuell selbstbestimmt (…).“

        „Also kein Buch, das der weiblichen Befreiung dient? – Im Gegenteil: ein extrem rückständiges, antifeministisches Buch.“

        Hach, ab und zu ist es einfach schön, sich bestätigt zu fühlen… 😉

      • gabi sagt:

        Auch mir hat der Link gefallen.

        „Heute reicht es mir nicht mehr, nur gegen etwas zu sein“

        Anderen hier drin offenbar schon. Das geht dann zwingend mit dieser gewissen Schlichtheit einher.

      • pixel sagt:

        ja, mila, ein rückständiges, antifeministisches Buch. Ich für meinen Teil fühle mich zwar nicht bestätigt, denn mein Thema war das nie, habe ich nie angeschnitten und interessiert mich in diesem Zusammenhang auch wenig. Gestern jedenfalls hätte ich Sie noch ganz anders verstanden…?

      • Issey Schnyder sagt:

        😉

      • pixel sagt:

        ja, mila, ein rückständiges, ant.feministisches Buch. Ich für meinen Teil fühle mich zwar nicht bestätigt, denn mein Thema war das nie, habe ich nie angeschnitten und interessiert mich in diesem Zusammenhang auch wenig. Gestern jedenfalls hätte ich Sie noch ganz anders verstanden…?

      • mila sagt:

        Yep, Gabi, mittlerweile kann ich dieses Statement der Interviewten ebenfalls nur unterschreiben. Wenn sich die eigene Haltung vor allem daraus ergibt, gegen etwas zu sein, bzw. das ‚für‘ sich unmittelbar aus dem ‚gegen‘ ableitet, dann ist das am Ende einfach zu wenig – siehe Tea Party.

      • mila sagt:

        Was ist jetzt schon wieder zensurwürdig? Tea Party?

      • mila sagt:

        Egal. Eigentlich wollte ich dem beipflichten, dass eine Haltung, bei der sich das ‚für etwas‘ hauptsächlich aus dem ‚gegen etwas‘ ableitet, reaktionär anmutet. Selbst wenn selbige sich betont liberal gibt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Gemessen an deinen gestrigen Beiträgen, hätte ich jetzt nicht vermutet, dass du dich durch den Artikel, den V. verlinkt hat, bestätigt fühlst. Aber gut, dass du es dir über Nacht offenbar anders überlegt hast, lieber spät als nie, mila!

      • Pixel sagt:

        Pippi: genau in die Richtung habe ich m auch geantwortet! Hängt leider noch.

      • mila sagt:

        Pippi, Du kannst gerne nachlesen, was ich gestern über FSoG geschrieben habe: so ziemlich genau das, was im Interview dazu festgehalten wurde (mit dem Zusatz, dass ich das Buch aus obgenannten Gründen nicht nur für eine Mogelpackung, sondern darüber hinaus für gefährlich halte). Ich wüsste also nicht, wo ich eine gedankliche Kehrtwende gemacht haben soll…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        mila hängt gern das Fähnchen in den Wind, pixel.

      • marie sagt:

        kann mila absolut bestätigen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wär mir jetzt nicht aufgefallen mila, zitier doch mal, ich mag nicht suchen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …… und marie immer schön devot……

      • gabi sagt:

        Man muss ja nicht erst das Himalaya bemühen, um daran zu erinnern, dass Pippi öfter mal nicht „mitgekriegt“ haben will, was sie selber gerade noch geschrieben hat, mila…

        Aber freut mich, wenn Sie´s auch entdecken.

      • marie sagt:

        pippi, nicht persönlich werden!

      • mila sagt:

        Pippi, um es auch für Dich auf den Punkt zu bringen: die romantifizierte, in eine Märchenprinzerzählung verpackte (verzerrte) Darstellung von BDSM in FSoG halte ich für problematisch, nicht BDSM per se. Problematisch insbesondere deswegen, weil es sich bei der Hauptprotagonistin Ana nicht um eine autonome (autarke) Persönlichkeit mit einer selbstbestimmten Sexualität handelt.

        Dieselbe Haltung habe ich bereits gestern vertreten, aber bitte, lies nach, wenn Du mir nicht glaubst.

      • mila sagt:

        mila sagt:
        10. Juli 2012 um 10:25
        Das tragische ist ja, Baba, dass dieses Buch im Kern das Bild einer Frau evoziert, die für Ihren Märchenprinzen im Zweifelsfall auch ein bisschen Haue etc. in Kauf nimmt. So ein bisschen Spass macht es nebenbei auch noch, aber grundsätzlich nimmt sie den Ausflug in die BDSM-Welt für ihn auf sich, nicht aufgrund eigener Bedürfnisse. Kein selbst-bewusstes Verständnis von Sexualität, und deswegen nicht nur verlogen (das gute Mädchen Ana darf keine echte Sub sein), sondern auch noch brandgefährlich (weil es suggeriert, dass solches Verhalten nicht nur ok ist, sondern völlig normal).

      • mila sagt:

        Et voilà, Pippi. Noch Fragen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach so, keine „echte“ Sub 🙄

        Es gibt keine echten Subs, das ist immer Konditionierung. Hervorgebracht von einer Gesellschaft, welche die Unterwürfigkeit der Frauen gezielt fördert und ausnutzt. Ursache und Wirkung, wie immer! Während 100 Jahren versuchte die Psychoanalyse, die Frau als masochistisches Wesen zu zeichnen und du, mila, bist unkritisch genug, den Scheiss immer noch zu glauben. Wie gesagt, lies mal was anderes, du bist doch schlau genug, oder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        meine Antwort hängt, genau wie die an V.

      • mila sagt:

        Pippi, Dein Denkfehler beginnt dort, wo Du davon ausgehst, dass ‚die‘ Frau gesellschaftlich generell als masochistisches Wesen gezeichnet wird. Mehr gibt es dazu eigentlich nichts zu sagen, die gestrige Diskussion hat in meinen Augen deutlich zu Tage gefördert, dass Deine graue Theorie völlig an der Lebenspraxis dieser Menschen vorbei geht.

      • mila sagt:

        …oder anders gesagt: für konditionierte ‚Weibchen‘ äusserten sich Mila (mit grossem M) et al. ganz schön selbst-bewusst.

      • gabi sagt:

        Was Pippi erst Recht beweisen wird, mit welcher Perfektion das Patriarchat Weibchen wie Mila schon konditioniert hat!

        Wenn man sich´s schon mal so gemütlich im Weltbild des grossen Unterdrückungskomplexes und Diskriminierungseinerleis eingerichtet hat, dass man sich im engen Denkkämmerchen auch im Dunkeln gut zurecht findet, dann gibt´s keinen Grund, plötzlich mal da raus zu kommen…

      • mila sagt:

        Aber ich verstehe, dass es zutiefst befremdlich sein muss, wenn das zu befreiende Objekt sich als ein nicht befreit-werden-wollendes Subjekt entpuppt.

      • gabi sagt:

        Der Korrektheit halber: Wir wollen Pippi ja nicht unterstellen, gegen wirklich alles zu sein.

        Maoris findet sie ja beispielsweise okay… Die haben so was.

        😉

      • Widerspenstige sagt:

        Ich denke, Pippi meint es nur gut und möchte die unbedarften Frauen darauf aufmerksam machen… 😉

      • gabi sagt:

        Ist das nicht nur allzu verständlich?

        – Wo sie doch so viel weiss?!

        … So viel mehr, wie all die dummen Huschelig, die´s nicht genau so wie sie sehen wollen?

      • mila sagt:

        Gabi, eins will ich doch mal festhalten: Pippi hat beileibe nicht in allem Unrecht, was sie sagt. Das Problem sehe dort, wo das emanzipatorische Grundanliegen des Feminismus seinerseits in eine reaktionäre Doktrin umkippt. Wo jeder (und jedem) ausser einem selbst gesellschaftliche Konditionierung unterstellt wird. Ab hier verkehrt sich das Ganze in einen kreisförmig in sich selbst geschlossenen, ideologisch festgezurrten Tautologieschluss.

        Und dann passiert es eben, dass die graue Theorie an der farbigen Praxis aufläuft, ohne dass man es selbst erkennt.

      • Pixel sagt:

        Mila, ich hatte gestern auch einen anderen Eindruck erlangt und zwar aufgrund der Tatsache, dass Sie leicht angriffslustig wurden solchen gegenüber die hinterfragen wollten und nicht verstehen, wieso sich diese Lust auf Erniedrigung zeigt, woher das kommt. Das ist psychologisch eine durchaus gerechtfertigte Hinterfragung. Insofern kollidiert Ihr gestriges Verhalten ziemlich mit dem Bild was sich (mir zumindest) heute zeigt. Item. Ich persönlich sehe zum Beispiel in dem Buch überhaupt keine Gefahr für irgendwen. Nicht mehr oder weniger, als die meisten Po.nofilme auch.

      • Pixel sagt:

        Jes.us! Lasst doch mal Pippi in Ruhe! Echt jetzt. Hier im MB gibt’s nervige und unausstehliche Gestalten zu Genüge. Was soll dieser Fokus auf Pippi?

      • gabi sagt:

        Dass Pippi in ALLEM Unrecht hat, können Sie von mir übrigens auch nie gelesen haben: Geht ja gar nicht… Denken Sie etwa an meine Aversion gegenüber einer bestimmten Reli und deren Auswirkungen auf das Geschlechterverhältn.
        Da stimme ich ja sogar mit der ollen Alice überein.

        Was an Pippi so zum Kotzen ist, ist doch gerade, dass selbst die legitimen Anliegen vollkommen untergehen in ihrem Wahn, alles nur unter dem einen Aspekt sehen, anprangern, verurteilten zu wollen. Grad das, wo Sie mir vorgestern auch mein MickeyMouse-Bild vorgeworfen haben: Die bringt allen Ernstes ein derart

      • Widerspenstige sagt:

        Ich denke es geht gerade bei solchen Themen nicht um ein entweder-oder sondern um eine sowohl-als-auch Denkweise. Wie bei Parteizugehörigen stimmen auch nicht alle geschlossen (Ausnahmen bestätigen die Regel..) einer Vorlage zu und scheren je nach dem aus. Dasselbe hier bei emanzipierten Frauen zum Thema. Da von falscher Sozialisierung zu reden ist s/w-Denkweise hoch zehn! Unakzeptabel!

      • Pixel sagt:

        Ich bin oft genug nicht Pippis Meinung und nun? So wie viele andere nicht meiner sind und umgekehrt auch. Trotzdem bin ich immer wieder in der Lage den Zeiger bei jedem Thema wieder auf 0 zu setzen und möglichst unbedarft zu beurteilen. Pippi vertritt laut und stark die Emanzipation. Und das macht sie konsequent und ungeachtet dessen, was, wer und wie auf sie losgeht. Erhobenen Hauptes vertritt sie ihre Sache weiter. Ungeachtet dessen, ob ich das immer angemessen finde oder nicht, hat sie alleine deswegen meinen Respekt verdient.

      • gabi sagt:

        tragisches Thema, wie jene Tötung in Afghanistan mit dem Wunsch nach S/M-Praktiken in Zusammenhänge.. Und glaubt sich – für mich besonders perv. – damit auch noch als echt vorbildliche Kämpferin für die Rechte jener geschundenen Frauen! Während sie in Wirklichkeit nur dazu beiträgt, dass jede und jeder, der´s nicht genauer weiss, auch bloss denken wird: Ach ja… Wieder so ein Wahn einer durchgeknallten Frustrierten, die sich Emanze schimpft.

        Das ist es ja grad, was ich so verwerflich finde!

        Diese vollkommen Trivialisierung auf das Einzige, an das Pippi ausschliesslich zu denken imstande ist

      • Sportpapi sagt:

        Ja, lasst die arme Pippi mal in Ruhe!
        Wobei ich mich schon frage, wie in unserer patriarchalen Welt es gerade eine kleine Gruppe Frauen schafft, sich von diesen Zwängen zu befreien und als einzige klar zu sehen…

      • mila sagt:

        Entschuldigen Sie, Pixel, aber einmal mehr war Pippi diejenige, die anderen (Frauen) mit Unterstellungen (Konditionierung) bis hin zu persönlichen Angriffen (s. Seitenhieb an marie) an den Karren gefahren ist. In diesem Fall erntet sie tatsächlich nur, was sie selbst gesäht hat.

        Bedenken Sie: noch vor kurzem bin ich eingeschritten, als Gabi ohne Not einen Bezug zu ihr herzustellen versuchte (und würde es wieder tun). Bleiben also auch Sie in Ihren Stellungnahmen bitte fair.

      • Beno sagt:

        Ja, lasst die arme behaarte Pippi mal in Ruhe!

      • Pixel sagt:

        Natürlich, es gibt sehr selten nur ein entweder / oder. Ich mag wie gesagt oft genug diese uneinsichtige Art auch nicht. Aber muss ich deswegen ständig bei jeder sich bietenden (und übrigens auch oft gesuchten) Gelegenheit „aber Pippi hier und Pippi da“ rufen? Lasst doch mal dieses kindische Gebahren.

      • gabi sagt:

        Pippi vertritt in keiner Art und Weise „laut und stark die Emanzipation.“ Sie rückt sie ins denkbar schlechteste Licht.

        Sie ist in keiner Weise „konsequent“ (dann könnte sie ja zumindest Mal zu den offensichtlichsten Fehlern stehen, wenn sie gar noch so hübsch nach zu lesen sind), sondern in ihrem Wahn vollkommen irrational und selbstgerecht.

        Indem Sie gar Menschen, die sie überhaupt nicht kennt, vom Pornoproduzenten bis hin zu Vergewaltiger Dinge unterstellt (sogar mit gefälschten Zitaten!) schliesst nicht nur ein „Zeiger zurück stellen“ aus, sondern desavouiert jedes legitime Anliegen.

      • mila sagt:

        Zensur?

        Dann eben Kurzfassung: Pixel, Pippi hat diesen Austausch mit Unterstellungen (mir gegenüber) und persönlichen Seitenhieben (marie gegenüber) initiiert. Sie erntet hier also nur, was sie selbst gesäht hat.

        Falls Sie sich erinnern: kürzlich, als sie ohne Not angegangen wurde, habe ich mich dagegen verwehrt. Und würde es auch in Zukunft so halten.

      • mila sagt:

        @Beno: Ich frage mich, ob Sie irgendwann selbst merken werden, wie infantil Ihre Kommentare rüberkommen…

      • Pixel sagt:

        Mila und Gabi: ja hat sie und ja tut sie gelegentlich. Ich verneine das nicht, ich erkenne es ebenso. Sie ist aber nicht die Einzige und deswegen nervt mich das ständige Fingerzeigen auf sie. Ich verkenne manchmal auch Leute und ihre Meinungen und umgekehrt wurde ich auch schon öfters verkannt, beschuldigt, angegriffen. Es passiert. Und nun? Hetze oder was?

      • Widerspenstige sagt:

        Das ist das Tragische am Ganzen, dass sie in ihrer Art die Emanzipation in den Backlash katapultiert und den Geschlechterkampf mit fundamentalen Kampfparolen anheizt. Das ist kontraproduktiv und schadet mehr als es ihm nützt. DAS ist leider das Pferd am Schwanz aufgezäumt. Die Fronten verhärten sich nur statt dass miteinander eine echte lösungsorientierte Diskussion über zB Lohngleichheit in Gang gesetzt würde. Deshalb darf dies nicht einfach so geschluckt werden, Pixel.

        Und deshalb reagiert ein Gabi auch entsprechend auf ihre Aussagen. Das kann es einfach nicht sein u muss gesagt werden.

      • Sportpapi sagt:

        Kleiner Widerspruch. Also für mich verhärten sich da keine Fronten. Da ich solche Kampfparolen längst nicht mehr ernst nehme. Und auch nicht glaube, dass sie hier und vor allem im der Realität von vielen Menschen geteilt werden. Ich zumindest erlebe im Alltag, im Freundeskreis und bei der Arbeit eher ganz viel geschlechterübergreifendes gegenseitiges Verständnis oder zumindest Toleranz.

      • Beno sagt:

        @ mila

        nein…merk ich nicht !

        Aber es wartet noch gaaanz ein „erwachsener“ Kommentar von mir i.d. Schleife !

      • mila sagt:

        Pixel: Wo sehen Sie in meinen Kommentaren auch nur einen Anflug von Hetze? Ich habe sachlich dargelegt, was für mich an Pippis Argumentation nicht aufgeht: selbige dreht sich sozusagen selbstbestätigend im Kreis. Dabei habe ich es, im Gegensatz zu ihr, unterlassen, persönlich diffamierende Aussagen zu tätigen.

      • Tomas sagt:

        hohoho, postpatriarchale Frau :-9

      • mila sagt:

        Und Pixel, eins möchte ich festgehalten haben: dass die Auseinandersetzung zwischen mir und Pippi dazu geführt hat, dass andere sich (lautstark) darin eingeschaltet haben, hat – wie so oft – mit der Vorgeschichte dieses Blogs zu tun. Ich wünschte mir wirklich, man würde sich insgesamt etwas weniger von persönlichen Befindlichkeiten leiten lassen.

        Wobei die Diskussion auch schon sehr viel gröber (und persönlicher) verlief als soeben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke Pixel für deine Unterstützung 🙂

        Was die Hackerei betrifft: Wer mit einer Figur wie dem Idioten G. den ernsthaften Austausch versucht zu pflegen, oder – je nachdem, ihm gleich hintenreinschlüpft, nicht wahr W? – darf gerne auf mir herumhacken, das bestätigt mich aufs Eindrücklichste in meiner Meinung. Für andere wie den Sportler ist der Idiot der Stellvertreter für all das, was der Sportler eigentlich auch findet, aber so nicht äussern würde, weil er sich dann doch ein wenig geniert, Image und so……

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein mila, es ist eben nicht graue Theorie, sondern die Ursache. Aber wenn du dich so konsequent weigerst, hinter das Offensichtliche zu schauen, kann ich dir auch nicht helfen. Man kann versuchen, sich einzurichten, frau auch, aber es gibt kein richtiges Leben im falschen. Da nützt auch alles Schönreden nichts.

      • gabi sagt:

        Diese verflixten Geisterfahrer überall schon wieder!

        😉

      • Katharina sagt:

        muss das Thema hier nun nocheinmal aufgewärmt werden?

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Manchmal frage ich mich ja schon, weshalb uns die Redaktion auf Freischaltung warten lässt, wenn sie dann doch alles laufen lässt. Aber das nur am Rande. Stellvertreter brauche ich übrigens keinen – ich kann mich gut selber für meine Anliegen einsetzen. Was allerdings stimmt: So direkt wie G. würde ich es häufig nicht ausdrücken. Da bin ich einfach anders erzogen…

    • Widerspenstige sagt:

      Das sieht eine Maggie Tapert aber gaaaanz anders…ist sie so unterdrückt worden?

      • xyxyxy sagt:

        jetzt schreibt man sich immer noch die Finger wund über ein Buch, das eig. alle schlecht finden (kopfschüttel) – fachsimpeln über das was uns begeistert ist doch viel erquickender!

        also ich find alles völlig übertrieben: hüben wir drüben
        So wie sich alles anhört ist das doch die immer wieder neu erzählte Geschichte von der unschuldigen Schönheit – die sich von einem Prinz der Dunkelheit angezogen fühlt – wie z.B. in The Phantom of the Opera
        dieser Reiz ist uralt und muss (wie der Erfolg der Bücher belegt) immer wieder neu belebt werden – that’s all

      • marie sagt:

        yep xy… aber ich finde es trotzdem immer wieder spannend, wie literatur in unseren heutigen alltag findet (ok, über qualität lässt sich aber bekanntlich streiten) – ich bin froh darüber. literatur lebt weiter und das ist gut so.

      • gabi sagt:

        … Also um das Buch geht´s ja nun wirklich nicht mehr.

      • marie sagt:

        doch, ist die ursache dieser diskussion. aber sie dürfen es ruhig anders sehen, wenn sie wollen. kein problem.

      • gabi sagt:

        Dass es die Ursache, bzw. der Anlass, war, bestreite ich ja auch nicht.

      • Widerspenstige sagt:

        Übrigens wegen dem Buch: es wundert mich nicht, dass es gerade in der USA so Anklang findet, wenn man bedenkt, wie prüde sich der durchschnittliche Amerikaner noch verhält. Aber genau das ist mE das Gefährliche am ganzen Hipe und der Verlag hat es genial vermarktet. Sehe das sehr ähnlich wie diese Filmemacherin Joy. Eine Mainstreamsache par excellence u wie man sieht, hat es auch im MB voll eingeschlagen. Kalkulierte Empörung sozusagen um die saure Gurkenzeit zu überbrücken? Nicht schlechte Marketingstrategie muss ich gestehen. 🙄

      • xyxyxy sagt:

        @marie – ich wundere mich einfach, dass gewisse Leute immer alles politisch sehen müssen

        @gabi – ja ich weiss, ich habe eben nicht alles gelesen, bevor ich noch meinen Senf dazu gab
        entschuldigen Sie,
        alles andere ist ja eh nur das Wiederkäuen, des ständig gleichen Themas: Pippi kann nicht anders, als alles durch die Brille ihrer Weltsicht zu sehen – Sie regen sich darüber auf – Pippi fühlt sich dadurch bestätigt – dadurch fühlen Sie sich ebenfalls bestätigt
        Perpeetum mobile der Selbstbestätigung

      • gabi sagt:

        xyxyxy: Sie haben Recht in Ihrer Analyse.

        Aber ob man den Widerspruch alleine schon zu meiner „Weltsicht“ erklären kann? Da find ich den alleine zu hoch gewichtet.

        Ich wollte den Quatsch ab einem best. Punkt einfach nicht mehr so stehen lassen. So, als wär´s halt einfach tatsächlich so. Und das war anfangs echt der Normalfall – auch wenn ich zugestehe, dass es schlicht darauf zurück zu führen sein könnte, dass mehr Vernünftige anwesend waren, als ich dachte.

        Bis zu meiner „Weltsicht“ kommt´s hier gar nie. Bloss ständig um befremdliche Welterklärungen und unterstellte(!) Weltsichten.

      • xyxyxy sagt:

        oh gabi -nichts für ungut, ich habe nie von ihrer Weltsicht gesprochen, ich würde mir nicht anmassen, diese zu kennen

        Widerspruch finde ich auch nicht grundsätzlich schlecht (klar könnte man sich fragen, ob er noch was bringt, wenn er nur noch dazu dient, den anderen in seiner Extremposition zu stärken, aber das ist Ansichtssache…)

        ich dachte nur, dass es wenig Sinn gemacht hätte, wenn ich jetzt auch noch in dies Mühle einsteige…

      • xyxyxy sagt:

        gabi – meine nette antwort an sie wurde leider gesperrt (ist es hier verboten, nett zu ihnen zu sein?)

        deshalb für alle das hier
        http://www.youtube.com/watch?v=Ej1zMxbhOO0

        weil es so schön ist und niemand daran gedacht hat

      • marie sagt:

        yep xy – politik macht selbst vor intimität keinen halt. 😆 (politik mit peitsche soz., brrrrrr)

      • xyxyxy sagt:

        marie – manchmal ist es grotesk,
        da gab es mal vor x-Jahren einen schwedischen Film. Ironisch-komisch über eine links-Kommune in der ein Mitglied gerne Pippi Langstrumpf schaute. Das artete in einen Glaubenskrieg aus, weil die übrige Kommune fand dass Pippi Langstrumpf kapitalistisches Gedankengut transportiert, weil es um eine Truhe Gold geht und weil Pippi sich mit Geld alle Wünsche erfüllt etc.

      • Widerspenstige sagt:

        Da wäre meine Lieblingsversion mit Sarah Brightman and Antonio Banderas in ‚The Phantom of the Opera’….seufz http://www.youtube.com/watch?v=bvq_URd-DnE&feature=related

        Auch eine Sarah Brightman versinnbildlicht übrigens in ihrem Album ‚Harem‘ auf musikalische Art das ewige Spiel von Unterwerfung (keine Unterdrückung!) und Macht des weiblichen Wesens…ein Leckerbissen übrigens die Show ‚Harem‘!

      • marie sagt:

        😯
        …dabei ging’s kaum roter als lundgren. ja, man kann alles bis ins detail zum grotesken demontieren 😉
        so muess itze i z pub. tschou!

    • Pixel sagt:

      Sp: als Kommunikationsprofi und Pädagoge dürfen Sie heute Ihrem unterdrückten Sarkasmus endlich mal freien Lauf lassen. Tut gut, oder?

      • Pixel sagt:

        Bitte Thread weiter oben hin denken.

      • Sportpapi sagt:

        Gleichfalls. Ja, tut gut. Heftigeres verklemme ich mir in der Regel bei Pippi, wenn Sie mich nicht gerade wieder mit Kinderschändern und Vergewaltigern in einen Topf wirft.

      • Pixel sagt:

        Nun gut. Ich bin zumindest weit davon entfernt Pädagogin zu sein 😉

      • Sportpapi sagt:

        Sind Sie nicht Mutter?

      • gabi sagt:

        Sie direkt gefragt, Pixel:

        Ist es ein Zeichen lauter und starker Emanzipation, Menschen die man nicht kennt als Vergewaltiger oder Kinderschänder zu bezeichnen? Oder alle Frauen, die´s nicht ganz so eng sehen mögen, als Huschelig?

        Ist das „Emanzipation“? – ich dachte immer, das hätte etwas damit zu tun, eingeengtes Denken zu verlassen….

        Oder ist das gar Teil jenes ominösen „Feminismus“ von dem ich hier immer wieder andeutungsweise lese?

        I

      • Pixel sagt:

        Wenn Mutter automatisch Pädagogin impliziert dann kennen Sie die Antwort.

        Gabi: korrekt, ich verstehe an mancher Stelle auch was anderes unter Emanzipation. ICH. Darum gehts nicht. Mich nervt diese Massendynamik. Da steht einer auf und ruft Pippi. Und weil es vielen auch noch in den Kram passt stehen auch die auf und rufen Pippi. Super! Man soll und muss sich verteidigen, aber man muss nicht angreifen. Nein, muss man nicht, auh wenn ANDERE es tun.

      • gabi sagt:

        Mir fällt noch nicht einmal ein, von jemandem als einer Person zu sprechen, die irgend etwas “erhob. Hauptes” tun kann…. Wenn sie sich weiterer Sockenpuppen bedienen muss, um “sich” Argumente zu zu spielen oder gar eine “Abstimmung” erwirken möchte.

      • gabi sagt:

        Es ist das nackte Gegenteil eines erhobenen Hauptes!

        Es ist eine klägliche, zutiefst unaufichtige Scheinexistenz, die sich offenbar nicht mit legitimen Argumenten einer Diskussion stellen kann und will.

        Von „Angreifen“ kann in diesem Sinne bei Pippi deshalb auch kaum die Rede sein: Auf diesem Niveau MUSS es ein blankes Höhnen werden.

      • Beno sagt:

        Sorry Pixel, ich stand auch auf und rief : <<>> !

      • Pixel sagt:

        Also ich steh jetzt auf (und bin überzeugt ganz viele Anhänger zu haben!) und rufe einen Satz den ich nicht mehr lesen kann:

        Ihr Kommentar wartet auf Freischaltung.

      • marie sagt:

        @pixel
        😆

      • Beno sagt:

        …du bringst es auf den Punkt, marie

      • mila sagt:

        Pixel, oben hängt ein entsprechender Kommentar in der Schlaufe. Die ‚Massendynamik‘ erklärt sich aus der Vorgeschichte dieses Blogs, was bisweilen unschön ist, aber offenbar nicht zu ändern. Und irgendwie meine ich, schon weitaus schlimmere Diskussionsverläufe erlebt zu haben – oder täusche ich mich da?

      • marie sagt:

        ne, ne mila. sie haben schon recht – es ging schon schlimmer zu und her. hier ist es gerade ruhig im vergleich zu anderen malen.

      • gabi sagt:

        Absolut korrekt:

        Noch keine mastorbierenden Frauenleichenschinder-, noch keine Vergewaltiger-, Kinderschänder-, Frauenverprügler-, Asozialen-, Zuhälterunterstellungen oder Annäherndes entdeckt.

      • Pixel sagt:

        Na klar gings auch schon heftiger zu. Das war bei mir so ein Effekt von ein Tropfen zuviel im Glas. Es ist doch wahr, ständig kommt wer um die Ecke und schießt irgendwelche unnötigen Kommentare ein die auf Pippi abzielen. Das ist Provokation sondergleichen und muss doch echt nicht sein.

      • gabi sagt:

        Bitte?

        So lange sich jemand weder entschuldigt und noch nicht mal gemässigter aufzutreten vermag, aber ständig irgendwelche pauschalen Unterdrückungsanwürfe, verquickt mit ganz expliziten Unterstellungen der übelsten Sorte, vom Stapel lässt….

        Das ist dann keine Provokation?

        Sie messen mit verschiedenen Ellen, pixel.

      • mila sagt:

        Pixel, da bin ich derselben Meinung wie Sie: von unnötigen Provokationen halte ich nichts, und habe das bei früherer Gelegenheit auch schon zum Ausdruck gebracht. Heute übrigens auch, Beno gegenüber.

      • mila sagt:

        Sie nicht, Gabi? 😉

      • mila sagt:

        …bezogen auf Ihren letzten Satz an Pixel.

      • gabi sagt:

        Bsp., mila?

      • Beno sagt:

        @mila

        „von unnötigen Provokationen halte ich nichts“ …darfst du auch nicht als Gruppentherapeutin !

        Du solltest eine weiche Schürze tragen, wo jeder mal eben reinschneuzen darf…wenn`s ihm/ihr ums heulen ist 🙄

      • mila sagt:

        Wissen Sie, von anderen Mässigung zu verlangen, aber selbst keine an den Tag zu legen (immerhin, Sie stehen dazu), halte ich irgendwie für zwiespältig.

        So, und damit packe ich den mahnenden Zeigefinger für heute ein, sonst komme ich mir selbst noch wie die blutarme Gouvernante vor, als die man mich bisweilen bezeichnet hat.

      • Beno sagt:

        @mila

        …nimm dan extra eisenhaltige Nahrung zu dir…getrochnete Aprikosen z. Bsp. , dies hilft gegen Blutarmut

      • mila sagt:

        …tritt hier niemand gegen ‚den‘ Feminismus an, Sportpapi? Sie haben ein selektives Gedächtnis, sorry – und das sage ich als Nicht-Feministin.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Wenn Sie nicht der Rhetorik folgen, dass jeder, der in „Frauenfragen“ auch mal – vielleicht aus guten Gründen – eine andere Meinung hat, ein „Antifeminist“ sei, dann bin ich ja gespannt auf Ihre Beispiele.

      • mila sagt:

        Wie gesagt, Sportpapi: es geht nicht ums Hinterfragen (natürlich ist das erlaubt), sondern ums grobpauschale Infragestellen – Sie erinnern sich sicher noch an KM und ähnliche ausgewiesen antifeministische Gestalten?

      • mila sagt:

        Anders formuliert: wer den (heutigen) Feminismus apodiktisch-undifferenziert als ‚männerverachtende Ideologie‘ bezeichnet, hinterfragt nicht, sondern stellt in Frage.

        Aber eigentlich mag ich dieses Fass nicht schon wieder auftun, mir ging es lediglich darum, Ihnen (offenbar) selektiv Entfallenes wieder ins Gedächtnis zu rufen…

    • Auguste sagt:

      hmm…, wahrnehmung ist etwas faszinierendes. ich, zum beispiel, verstand milas gestrige ansicht bezügl. „mogelpackung“ (in den passagen, die ich von ihr gelesen habe) auch so wie sie es heute darstellt – also nicht wie pipps und pixel es offenbar auffassten.

      • mila sagt:

        Danke, Auguste.

      • gabi sagt:

        Aber, aber, Guschti!

      • mila sagt:

        Musste das jetzt sein, Gabi? Können Sie nicht einfach mal einen Punkt setzen?

        Ich weiss: Sie können nicht. Ich frage trotzdem.

      • gabi sagt:

        Sorry: Bei Guschti ist es einfach lustig.

        Wo er grad kürzlich so betont hat, wie verwerflich schon Nähe zu mir sei, ist es einfach erquicklich mit anzusehen, wie er bei jeder Gelegenheit (heut auch schon: im Vorthread) anhündelt. Wohl weil ihm sein Popochen nach der Leichenstory immer noch schmerzt.

        Da ich das jeweils vermeide sowas zu Besten zu geben (wie auch etwa: endgültige Verarschiedungsversprechen 😉 ) schau ich halt einfach gerne hin, so lange er sich weiter – nach seinen Massstäben – blamieren will.

        Kindisch. Pubertär. Zweifellos.

        Aber voll auf seinem Niveau!

        😀

      • marie sagt:

        gabui a hat sie in diesem thread nicht angepostet. also können sie ruhig davon ausgehen, dass nicht sie in diesem thread gemeint waren – und bin deshalb mit mila einig.

      • mila sagt:

        Augustes obiger Kommentar hatte aber nicht wirklich etwas mit Ihnen zu tun, Gabi… Insofern waren Sie es, der bei dieser Gelegenheit ihn, äh, ‚anhündelte‘. Dies nur so nebenbei bemerkt.

      • gabi sagt:

        Nicht hier, marie: Im Vorthread.

        Kommt immer wieder zurück, die gute Seele.

        🙂

        Und da ich ja nicht mal behaupte, der Klügere zu sein, der nachgibt, erfreue ich mich weiter an seinen Eseleien.

        Ich hab da Figuren wie Guschti gegenüber echt keine Hemmungen (und muss ja auch eine gewisse Quote erfüllen! Ansonsten heisst´s doch wieder, ich wäre nur Frauen gegenüber so herablassend!)

      • Beno sagt:

        @Gabi

        …lass dir also etwas Interessanteres einfallen „anhündeln“ hat nichts mit SM tun und gehört eigentlich auf die Liste Frauen erniedrigenden Sex

      • mila sagt:

        Gabi, ehrlich, kriegen Sie denn nie genug von Ihrer Herablassung, die nun wirklich kein sonderlich schmeichelhaftes Bild von Ihrer virtuellen Person zeichnet?

        Ich konnte noch nie verstehen, weshalb Menschen, die anders könn(t)en, nicht anders wollen – sie kennen vielleicht Goethes Bonmot dazu? He nu.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „anhündelte“ ist sehr gut, deshalb gleich zum 3.

        http://www.gegenstimme.net/2008/09/01/bruellender-loewe-oder-klaeffender-wadenbeisser/

      • mila sagt:

        PS: Dass ich von Auguste ein dezidiert anderes Bild habe als Sie, muss ich ja nicht extra anmerken. Sie sehen – an kontroversem Diskussionsstoff wird es uns nie mangeln. 😉

      • gabi sagt:

        Müssen Sie selber wissen, mila

        Mir wär´s ziemlich unangenehm, wenn mir jemand mit Bildern von masturbierenden Frauenleichenschändern „helfen“ möchte, um zu verdeutlichen, was für ein Grüssel der Andere (diese Anderen aber immer ausgerechnet!“) sei.

        Mir wär´s unangenehm. – Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass ich wohl auch sonst Mühe hätte mit Figuren, die sich auf ihre Militärkarriere (in der Schweiz!) was einbilden und einen Grossteil ihres Selbstwertes aus Militärjargon-Blabla zu ziehen scheinen.

      • mila sagt:

        Wie gesagt: Wir müssen uns keineswegs einig sein. Zudem bin ich überzeugt, dass jede(r) von uns schon (hier und andernorts) Aussagen getätigt hat, die rückblickend betrachtet eher grenzwertig sind.

        Für mich gibt es jedenfalls keine einfachen Schwarz/Weiss-Verhältnisse mehr, und dem versuche ich Rechnung zu tragen.

      • gabi sagt:

        Ich hoffe, Ihnen fällt dabei auf, dass ich ja gerade besonders allergisch auf genau das reagiere: Jene, die bloss in s/w denken wollen – wie eben Pippi ganz besonders krank und krass.

        Im Gegensatz zu Ihnen (vermute ich jetzt mal) glaub ich das bei mir durchaus nicht so ausgeprägt… Sonst dürft ich ja auch noch nicht mal eingestehen, wo ich mit Pippi auf gleicher Linie liege.

        Zu den geäusserten Dingen: Sorry – passiert mir fast nie, dass mir Äusserungen nachträglich unangenehm sind. Und wenn, dann fällt MIR kein Zacken aus der Krone, mich zu entschuldigen – was hier durchaus schon geschah.

      • gabi sagt:

        Übrigens ist mir persönlich gradlinig und kongruent weit wichtiger als „wenig schmeichelhaft“

        😉

      • Widerspenstige sagt:

        Ich habe Auguste auch anders eingestuft und seit dieser Story die Gabi gerade erwähnt hat es mich kalt den Rücken hinauf und wieder hinunter gefroren..Das war zwar formal gut geschildert, aber inhaltlich sowas von daneben. Nein, er ist auch völlig blind was krasse Aussagen und Beleidigungen aus der Tastatur ihm genehmen Bloggenden anbelangt. Das ist für mich zuviel Ungereimtes auf einmal, sorry. Kann da Gabi verstehen und pflichte bei (obwohl er es von mir nicht verdient hat!) auch was Fairness anbelangt hat er einigen Vorsprung auf andere hier…

      • gabi sagt:

        Ich danke.

        Gerade Sie wissen, dass das, was mich verrückt macht, jeweils klar umrissen ist und von mir wiederholt eingefordert wird, bevor ich dann was Wertendes (dann selten Schmeichelhaftes, oft genug sogar erhofft Verletzendes, zweifellos) von mir gebe.

        Aber nicht einfach blindwütig, nie unter Zuhilfenahme von vollkommen Illegitimem wie Zweitnicks und gewiss nicht vermengt mit pathologischen Phantasievorstellungen des Anderen, welche dann – darum geht´s doch – JEDES Mittel rechtfertigen.

      • mila sagt:

        Widersprüchlichkeiten erkenne ich mittlerweile bei vielen, Widerspenstige; ich musste sie (nicht zuletzt) auch schon bei mir selbst konstatieren. 😉

        Einen schönen Restnachmittag.

      • gabi sagt:

        mila… Gemeines Beispiel zum Schluss:

        Wenn ich so ein s/w-Monster wäre, dann könnten wir zwei ja wohl auch jetzt gewiss nicht so zivilisiert miteinander… Oder!?

        😉

        PS: Auch keine Zufall: Das Beispiel für die zwei Ellen zu finden, würde Ihnen meiner Einschätzung nach sehr schwer fallen

      • Issey Schnyder sagt:

        Ist ja wie BDSM hier! 😉

        Habt euch doch lieb. MB ist lediglich ein Blog! 😉

      • gabi sagt:

        Aber wenn Pippi doch unbedingt Haue will, Issey…

        Darf ich die ihr überhaupt vorenthalten, wo sie so offenkundig drum bettelt und winselt?

        🙂
        😀

      • Issey Schnyder sagt:

        Nein das darfst du nicht. Du bist ja sub und Sie DOM, ansonsten würdest du dich nicht auf Sie fokusieren! 🙂

      • gabi sagt:

        Aua….

        Das tut weh!

        😉

      • Issey Schnyder sagt:

        🙂 macht doch Spass; Das weh! 🙂

      • Widerspenstige sagt:

        Eben. Aber dann stimmt die Analyse von Auguste und Pippi nicht mehr, was meine Haltung hier anbelangt Issey (Miake…kommt mir immer in den Sinn ;-/).

        Dann wäre ich ja auch die Dom und Gabi der Sub – verkehrte Welt…

      • Issey Schnyder sagt:

        gabi ist auf jedenfall sub. Andere können durchaus bei den einen DOM sein und bei anderen sub…. Hirarchien spielen noch nicht mal nur im BDSM eine Rolle, neu auch bei MB! 😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, wenn trolle mit der „mitleids-tour“ kommen, wird es fast schon rührselig, und man könnte beinahe geneigt sein zu glauben, dass da möglicherweise doch kein so unangenehmer zeitgenosse dahintersteckt – wäre da nicht die tatsache, dass wenn man trollen die hand hinstreckt, sie früher oder später eben doch immer zubeissen. leopards don’t change their spots und gabi-typen haben einen gehörigen an der waffel.

      • marie sagt:

        oh, ich hätte dann meine wahre freude an gabi. 😉

      • Auguste sagt:

        hmm…, widerspenstige, natürlich verwischen die positionen. lesen sie vielleicht noch mal jenen text, da ist alles beschrieben. mit ihrer beharrlichen verweigerung den befehlen zu gehorchen und einsichtig zu sein, drangsalieren sie ihn geradezu – so schön auf die palme wie sie bringt ihn niemand. wenn es absicht ist, dann wären sie eine würdige nachfolgerin von scarlett o’hara.

        übrigens, als mann gegen feminismus ausgerechnet in einem „mamablog“ anzutreten – scheint mir etwas der „lätze“ ort zu sein, aber der schwarze block denkt ja auch, ohne ihn wäre der 1. mai nur lahm.

      • mila sagt:

        Wenn’s denn so wäre, Auguste, hätte ich den in jeder Hinsicht passenden Soundtrack dazu:

        NIN – The Hand That Feeds
        http://www.youtube.com/watch?v=xwhBRJStz7w

        Nur, so wie ich für Sie oben in die Bresche gesprungen bin, halte ich es in Gabis Fall mit dem Grundsatz ‚in dubio pro reo‘.

        …ich bin nachhaltig davon abgekommen, von virtuellen Figuren auf reelle Charaktere zu schliessen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, vielen dank, issey schnyder. mir hätten sie es nie geglaubt.

      • Auguste sagt:

        hmm…, mila, das geschriebene wort offenbart mehr über den menschen dahinter als das gesprochene. schreiben passiert einem nicht unabsichtlich und rutscht einem auch nicht so einfach raus. obwohl mir beim gehalt von benos zeilen fast immer zweifel kommen, aber keine regel…

      • mila sagt:

        Auguste, kann es sein, dass Sie von Ihrem eigenen Schreibverhalten im Netz auf andere schliessen? Dies als Denkanstoss. Ansonsten lassen Sie uns darauf einigen, (wie so oft) nicht einig zu sein. 😉

      • Widerspenstige sagt:

        Jetzt bringen Sie mich doch etwas in Verlegenheit, Auguste, mit Ihrem Vergleich hier u wie damals als Muse…es hat was und ‚Vom Winde verweht‘ gehört immer noch zu meinen Lieblingsfilmen des Genres. Nicht umsonst habe ich meinen Nick gewählt, welcher so manche Spekulationen zulässt. Ich weiss leider nicht mehr, wo besagte Passage in der Lounge zu finden wäre, um sie nochmals nachzulesen…jetzt brauche ich grad dringend frische Luft…uff!

      • Issey Schnyder sagt:

        @marie, Freude an dem gabi? Also ich wäre sicherlich schon besser erzogen! 😉

      • Sportpapi sagt:

        @Auguste: „übrigens, als mann gegen feminismus ausgerechnet in einem “mamablog” anzutreten – scheint mir etwas der “lätze” ort zu sein, aber der schwarze block denkt ja auch, ohne ihn wäre der 1. mai nur lahm.“ Naja, als Mann würde man überhaupt unter dem Titel Mamablog nicht in erster Linie politische Diskussionen erwarten (dafür gibts ja dann die Emma…). Ausserdem tritt hier doch niemand gegen „den“ Feminismus an. Aber gegen fanatische Auswüchse, die meist verbunden sind mit einer pauschalen Anklage gegen „die“ Männer.

      • mila sagt:

        Hierhin:

        …tritt hier niemand gegen ‘den’ Feminismus an, Sportpapi? Sie haben ein selektives Gedächtnis, sorry – und das sage ich als Nicht-Feministin.
        ___

        Zeit, über die eigenen Bücher zu gehen, würde ich meinen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, vorsicht, sportpapi, genau dazu dient doch dieses gefäss – themen aus frauensicht – die geschlechteroffen zur debatte gestellt werden. und auch wenn im diskursverlauf oder im blog manchmal gewagte positionen bezogen werden, werde ich nicht müde, geschlechtsgenossen, die sich einbilden systematische hähme, spott und geringschätzung sei in einer diskussion hier am platz, in aller deutlichkeit darauf hinzuweisen, dass sie damit massiv auf dem holzweg sind.

        wem’s hier nicht passt, soll sich doch ein genehmeres medium suchen, um sich auszulassen und die blödmänner gleich mitnehmen.

      • gabi sagt:

        mila? Auf was beziehen Sie sich?

        Hoffentlich nicht auf diejenigen, die lediglich für das Stellen der Frage, was denn dieser „Feminismus“ nun eigentlich sei (auf welchen sich die gegensätzlichsten Positionen berufen!) sofort in der Luft zerrissen wurden und bereits für die Bitte nach einer Definition als „frauenfeindlich“ diffamiert.

        Sollten Sie sich tatsächlich auf das beziehen, kann ich nur sagen: wem schon die Bitte nach Präzisierung nicht passt, soll sich doch ein genehmeres Medium (gross, Guschti!) suchen, um sich auszulassen und die Blödmänner (gross, Guschti!) gleich mitnehmen.

        😉

      • gabi sagt:

        mila… Ich hoffe, Sie beziehen den Hinweis auf “selektives Gedächtnis” nicht ausgerechnet auf Sportpaps und mich im Zusammenhang mit „Feninismus” (was immer es auch sei).

        Alleine die Frage nach einer Definition (wo sich die gegensätzlichsten Positionen drauf berufen!) bereits als Angriff auf ihn zu bezeichnen, klappt schlecht.

        Schon nur, weil ja offenbar gar niemand definieren kann, gegen was sich dieser Angriff den überhaupt zu richten vermag!

        Wir können bis jetzt also nur mit absoluter Sicherheit sagen: Muss was extreeeem Dünnhäutiges sein.

      • Beno sagt:

        ehh..Guschteli, du Holzwurm…..

        … der den beklemmend lustige und poetische Lehrmeister markieren will ? …und schlussendlich als versteckter diskriminierender Dumbo discovert wirst ?

        Schau dir halt zum x-ten Mal den vergilbten Uli Hoeness an…und lege die Hand an dich

      • alien sagt:

        Der Masochist: „Schlag mich, beiss mich, kratz mich!“

        Der Sadist: „Nö“

      • Ultrafemme sagt:

        Die Sichtweise des Feminismus zu hinterfragen ist sicher legitim. Wie jede Sicht, stellt sie fragen, analysiert und stellt Ursachen zur Diskussion. Wenn wir Glück haben, sogar Lösungsvorschläge.

        Umgekehrt ist es kindisch, sofort nur beim Wort schon allergisch zu reagieren und so kommt es mir hier oft vor.

        Weiter ist es nicht hilfreich, wenn eine Diskussion verunmöglicht wird, wenn einfach gesagt wird: “Ich habe recht, und ich weiss es, weil ich darüber gelesen habe“, ohne auf die abweichenden Ansichten sachlich einzugehen.

      • gabi sagt:

        Was gelesen? Wäre ja schon ein Fortschritt!

        Vor über zwei Jahrzehnten einen – nicht fertig gestellten, übrigens – sehr schlechten (wohl sein besch… Werk, im wahrsten Sinne des Wortes) Passolini-Film gesehen zu haben, um der Illusion zu fröhnen, frau wisse Bescheid, ist ja wirklich nur noch mit der Kasperlitheaterfantasie mit Krokodilphobie zu toppen!

        Das ist das Niveau, auf dem P. ihr Weltbild strickt.

        Hallo?! Anybody home?!

      • mila sagt:

        Nein, Gabi, ich bezog mich nicht auf das Hinterfragen. Sondern auf die (lang und breit getretene) Darstellung des Femininismus als ‚lebensverachtende Ideologie‘ (oder so ähnlich) eines bestimmten Herrn. Sie erinnern sich sicher noch.

      • mila sagt:

        Diese Zensur…

        Nein, Gabi, ich bezog mich nicht auf das Hinterfragen als solches. Sondern auf KM und ähnliche Figuren, Sie erinnern sich sicher noch.

        Ansonsten schliesse ich mich der Einschätzung von Ultrafemme an.

      • mila sagt:

        Zensur ?!

        Nein, Gabi, ich meinte etwas anderes. Das muss offenbar vorerst reichen.

        Schliesse mich ansonsten Ultrafemme an.

      • mila sagt:

        Offenbar stet nicht nur Kats Name auf dem Index…

        Ich meinte etwas anderes. Schliesse mich ansonsten UF an.

      • gabi sagt:

        Ach; gut dann.

        Merci.

        Jep; ich erinnere mich:

        Ich hatte ja hier schon die ebenso schräge, wie MB-typische Situation, dass ich mich WS gegenüber rechtfertigen sollte, wieso mich KM mit den Worten ansprach: „Sie sind doch auch Anti-Feminist!“

        Dass es einem mächtig auf den Wecker gehen kann, wenn man dieses vollkommen ausgeleierte und nichtssagende Wort hört, kann ich heute jedenfalls (viel mehr, als bevor ich je vom MB gehört hatte) durchaus.

    • Ultrafemme sagt:

      andere Ansichten als Aussagen Unbedarfter zu bezeichnen ist herablassend.

      • mila sagt:

        Worauf genau beziehst Du Dich? Habe diese Aussage nicht mitbekommen, deshalb frage ich nach.

      • Ultrafemme sagt:

        Wer wurde persönlich, weil eine andere Ansicht geäussert wurde? Und wer hat dann in ironischer Weise gesagt: „Ich denke, Pippi meint es nur gut und möchte die unbedarften Frauen darauf aufmerksam machen“?

  • Gabi sagt:

    Mir scheint, gerade mit eignen Kindern setzt bei mir eine ähnliche Sehnsucht ein:

    Die Ferien sollten genau so sein, wie früher. Wie bei mir früher. Und da wo bei mir früher.

    Leider hab ich´s noch nicht mal umsetzen können, bisher, aber in mir selber kommt der Drang auf, unbedingt dorthin zu gehen, wo ich als Kind bis Pubertierender schöne, sonnige, spannende, erlebnisreiche Ferien verlebt habe. Da, wo ich mich heute noch erinnere, welche Knöpfe im Lift auf Kinderkopfhöhe stehen, durch welche Spalten man sich noch als Junge noch durchzwängen kann, wo welcher Fels zum Sprung ins Meer lockt.

    • Sportpapi sagt:

      Genau. Deshalb gehen wir seit drei Jahren dahin, wo ich schon jeden Sommer verbracht habe. Auch zur Freude der Kinder, die schon wissen, was sie erwartet.

  • Thomas1 sagt:

    Ich glaube, der springende Punkt ist das Wort in den Klammern in diesem Satz: „…das möchten sie (noch) gar nicht“. Kleine Kinder haben aufgrund ihrer Entwicklung andere Bedürfnisse als Pubertierende oder gar Erwachsene. In den jüngeren Jahren helfen ihnen Stabilität, klare Rhythmen, Rituale, Grenzen, Wiederholung etc., die nötige Sicherheit und das Vertrauen zu finden, um sich gesund entwickeln zu können. Mein TIpp bei Destinationswechsel: Die bekannten Ferienrituale am neuen Ort weiterführen (z.b. das spezielle Etwas auf der Reise, der morgendliche Einkauf beim Bäcker, das 4 Uhr Glacé etc.)

    • pixel sagt:

      Nun ja, ich weiss nicht, ob ich das in dem genannten Satz mit Bedürfnissen gleichsetzen würde. Vielmehr mit Vorstellungen. Und um ehrlich zu sein, die sind vermutlich auch begrenzt. Weiss denn das Kind überhaupt was es sich unter Marokko vorstellen soll? Vielleicht gibts da ja auch tolle Rutschbahnen. Und vielleicht findet es Sand und das Meer noch tollerer als den Lago Maggiore. Aber das wird es – zumindest dieses Jahr – nicht erfahren.

      • pixel sagt:

        Ich persönlich bin auch überzeugt, dass Rhytmen, Rituale, Grenzen oder Stabilität wichtig für die kindliche Entwicklung sind, setze sie jedoch nicht mit einer neuen Urlausdestination gleich. Vielmehr verstehe ich darin konstante Bezugspersonen, Schlafens- und Essenszeiten, Konsequenz in Erziehungsfragen etc.

      • xyxyxy sagt:

        ich weiss nicht ob man das so pauschalisieren kann – für mich ist das alles Quatsch

        wir gingen als Kinder immer gern an neue Orte
        auch jetzt gehe ich ungern zweimal an das gleiche Ort
        während andere Erwachsene auch Jahr für Jahr ans gleiche Ort fahren -und eben genau das geniessen.

        Das ist weniger eine Frage Kind oder Erwachsener – sondern eine Typenfrage
        Frau B. scheint auch eher der „immer ans gleiche Ort Typ“ zu sein. Sonst wäre sie ja nicht mit den Kindern Jahr für Jahr zum gleichen Pool gefahren. Kein Wunder neigen ihre Kinder jetzt auch dazu.

      • xyxyxy sagt:

        kann mir die Red. sagen, warum mein absolut harmloser Kommentar von 13:16 immer noch gesperrt ist!!!

  • Al Andalus sagt:

    Ist genau unsere Erfahrung.
    In unserer Finca hier in Andalusien beherbergen wir auch viele Familien. Klar gefällt den Kids der Pool und das Meer. Wenn die aber beim Kochen mithelfen können, Paella oder Pizza machen, sind die überglücklich. Das kann nur noch vom stundenlangen spielen und schmusen mit den Haustieren getoppt werden.
    Kein Kommerz, keine Animation. Kind einfach Kind sein lassen.

  • Graber sagt:

    ich war in Marokko und im Tessin. Und ich muss sagen: das Tessin ist 1000mal schöner und angenehmer für Kinder!!!

  • sabine sagt:

    ein mega-schöner und inspirierender Artikel, danke!

  • mira sagt:

    Wow, da muss ich mich in dem Fall noch auf was gefasst machen. Dabei träume ich schon längers von unseren ersten Family-Backpacker-Ferien in Asien…

    • Brunhild Steiner sagt:

      … einfach vorher keine Regelmässigkeit aufkommen lassen,
      und schon gar nicht in Tessin!!! 😉 (wir freuen uns ebenfalls auf unsren vertrauten Sommerferienplatz…)

      • Laura TI sagt:

        Ach es geht doch nichts über das herzliche Willkommen mitten in der Nacht, wenn wir am Zielort eintreffen. All die Freunde, mit denen man unter dem Jahr nur per Mail korrespondiert wieder drücken können, feinste Souvlaki zu einem kühlen Retsina vertilgen und den unbeschreiblichen Sonnenuntergang bestaunen.Für einen Teil der Familie ist es ein „Nach-Hause-Kommen“ und für den anderen Teil ist es Neuland, noch nie da gewesen. Es wird auf jeden Fall spannend

      • Sportpapi sagt:

        Haha. Wenn ich im Tessin leben würde, gienge ich wohl gar nie mehr in die Ferien…

      • Laura TI sagt:

        Doch SP das würden Sie, ganz bestimmt.
        Das Tessin ist wunderschön, landschaftlich wie auch menschlich, aber im Sommer, mit den all Touristen die die Strassen verstopfen und mit einer unglaublichen Rücksichtslosigkeit unsere „Plätzchen“ überfluten, da kann man nur noch flüchten.
        Ein Beispiel: gemütliches Plätzchen am Fluss, ideal um die Mittagspause zu versüssen, kurz schwimmen im kühlen Nass, danach Sonne tanken. Heute ZH-Paar mit ANDAUERND kläffenden Hunden, freundlich darauf hingewiesen, dass die Hunde stören,Beschimpfungen und Drohungen vom Paar geerntet. Da geh ich dann weg in den Ferien

      • Sportpapi sagt:

        Wenn dann der Gotthard mal zu ist, wird ja gleich alles besser…
        Ich freue mich jedenfalls, morgen mal wieder im Tessin am See zu sitzen (leider nicht länger). Und in den Tälern, zum Beispiel dem erwähnten Val Bavona, habe ich noch immer eine einigermassen ruhige Ecke gefunden.

      • gabi sagt:

        Hundefreunde sind nicht unbedingt Menschenfreunde.

        … Hey: Wo ist eigentlich Wildkatze?

        Schon lange keine neue Wissenschaftskoryphäe mehr zu Gesicht gekriegt!

        🙂

    • Ylene sagt:

      Freu dich weiterhin drauf, Mira, das kommt gut. Kinder sind – Überraschung – nicht alle gleich, so wie Erwachsene auch. Meine beiden Kinder (4 und 2) waren schon in Kroatien, Sri Lanka und jetzt im Südwesten der USA und wir hatten nie das im Artikel beschriebene Problem. Sobald wir aus den Ferien zurück sind, fragen sie, wann wir endlich wieder in die Ferien gehen. Persönlich finde ich es total falsch, die Marokko-Ferien einfach abzublasen. Macht doch das den Kindern schmackhaft, ist doch einfach mit Wüste, Kamel, etc.. Vielleicht konnten sich die gar nichts vorstellen unter Marokko.

      • R. Hess sagt:

        Es koennen sich aber leider nicht alle Familien leisten, einfach mal schnell nach Sri Lanka oder in die USA zu jetten !!!

  • Columbo sagt:

    Klar doch, die lieben kleinen fragen, wohin sie moechten, und dann bereits gemachte Plaene vollstaendig umstellen, falls sie nicht in uneingeschraenkten Jubel ausbrechen; auf keinen Fall einfach SAGEN, wohin’s geht, dann muesste der Nachwuchs ja akzeptieren, dass sich die Welt nicht um ihn dreht. So zuechtet man kleine Tyrannen, fuer die es ganz selbstverstaendlich ist, dass die Familie nach ihrer Pfeife tanzt und man mit etwas Staenkern bekommt, was man will.

    • Valeria sagt:

      Auch wenn ich Ihrem Grundgedanken zustimme, hört sich das, was die Kinder da sagen „«Na ja, so mittel», zurückkam – und ein «Fifty-fifty» nachgeschoben wurde. “ nicht nach Stänkern, sondern eher nach Ehrlichkeit an.

      • Columbo sagt:

        Einverstanden; aber das macht’s eher noch schlimmer. Wenn die Reaktion absolut unterirdisch ist, spricht ja nix dagegen, zumindest zu bedenken, ob an den Einwaenden nicht was dran ist, und die eigenen Plaene nochmals zu ueberdenken – z. B. einen 9jaehrigen fuer 2 Wochen ins regnerische Schottland zum alte-Schloesser-anluugen mitschleppen, waere vielleicht nicht sooo optimal, und Protest verstaendlich. Aber alles umzukrempeln schon bei einem „Na ja“ … viel Spass, der kleine King wird noch oft nicht 100% happy sein.

      • Ylene sagt:

        Stimme Columbo voll bei. Zudem können Kinder sehr wankelmütig sein, was toll finden und 10 Min. später totaler Müll. Ich mache sicher nicht zuerst eine Umfrage bei meinen Kindern, ob denen das Ferienziel jetzt passt oder nicht. Ich erzähle ihnen aber vom Land und was man dort alles tolles sehen und machen kann. Kleiner Einwand: Was bitte ist an einer alten Burg nicht cool? Da kann man doch super von Belagerungen, Prinzessinnen und was der Geier erzählen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das war auch mein Gedanke. Es ist nicht nötig, dass Kinder alles dominieren, die kleinen Stinker können gerne ihre Meinung sagen, aber entschieden wird von den Erwachsenen. Wenn die allerdings selber unsicher sind in ihren Plänen und das neue Ziel erst ein bisschen angedacht haben, sieht es wieder anders aus, dann war es ein Vorschlag, kein fester Plan.

        Ich bin eben von Ios zurückgekommen – tolle Insel, tolle Menschen – und habe meinem Sohn so vorgeschwärmt, dass er auch gleich Ferien dort gebucht hat. Das freut mich besonders, dass ich immer noch seine Begeisterung wecken kann.

      • pixel sagt:

        Unser Ansatz ist: Das Kind weitmöglichst in unser Leben zu integrieren (soweit es sich mit den nunmal kindlichen Bedürfnissen einrichten lässt) und nicht unser Leben komplett am Kind auszurichten.

    • Markus sagt:

      Also wenn sie so ihre FAMILIENFERIEN buchen, nach dem Motto wir bezahlen und sagen auch wohin, na dann Prost. Kinder soltlen ab einem gewissen Alter durchaus in die Ferienplanung einbezogen werden, es sind auch ihre Ferien! Dann gehe ich lieber Kompromisse ein und habe dafür erholsame und schöne Ferien und die ganz Familie positive Erinnerungen.. Ich weiss nicht wie alt die Kinder von Frau Braun sind, vielleicht sind sie einfach noch nicht soweit um in Marokko Wildnisferien zu machen. Wir Erwachsene haben manchmal auch komische Vorstellungen, was wir den Kinder bieten müssen.

      • Gabriela U. sagt:

        Ich sehe das absolut auch so wie Markus! Es sind Familienferien! Wir sind als Kinder immer in den Tessin, weil wir uns Auslandsreisen nicht leisten konnten – uns Kindern war das noch so lieb! Der Tessin ist mittlerweile meine 2. Heimat und auch ich mache mit meinen Kindern dort Urlaub. (Und der Umwelt tut es auch gut!!! Früher verreiste kaum einer mit der Familie per Flugzeug!)

    • xyxyxy sagt:

      kleine Tyrannen, wenn ich das nur schon höre …
      Kinder sind Menschen – genau so wie Erwachsene
      ob sie sozial verträglich werden, hat viele Gründe – Hauptgrund sind natürlich die Eltern und ob die Beziehungen offen, fair und tolerant gelebt werden

    • Sportpapi sagt:

      Die Eltern wollten doch den Kindern etwas Spezielles bieten. Also ist es klar, dass man sie schliesslich auch fragt..

    • Hans vom Hübel sagt:

      Wir wurden als Kinder von unseren Eltern in die Ferienplanung mit einbezogen. Da konnten wir stundenlang in Reisekatalogen blättern und unserer Fantasie freien Lauf lassen. War fast so cool, wie das Schwelgen in den Franz Carl Weber-Katalogen vor Weihnachten. 🙂

      Am Schluss haben zwar dann schon die Eltern entschieden, aber wir hatten ein gefühltes Mitspracherecht.

      Und was die Autorin beschreibt, kann ich aus eigener, kindlicher Erfahrung bestätigen. Das Vertraute hat seinen Reiz, erst recht wenn es so schön ist wie im Tessin! Eidechsen, Maggia, Pingpong etc. – ich wähnte mich beim Lesen in meine Kindheit zurückversetzt. Und der Duft! Dieser DUFT!

      • xyxyxy sagt:

        man hört es ihren Worten an, dass sie ein Tyrann geworden sind

        es gibt nur ein Mittel, wie Kinder keine Tyrannen werden: nicht mit ihnen reden, ihnen ständig das Gefühl geben, ihre Meinung sei nicht wichtig. So hat es der coole Columbo gesagt und der wird es ja wohl wissen

  • marie sagt:

    das tessin ist sehr schön. und die val bavona ist eine reise in die natur. hoffentlich haben sie schönes wetter im tessin.
    http://www.beobachter.ch/dossiers/ausfluege/artikel/ausflug_eine-grosse-portion-natur/

    • Muttis Liebling sagt:

      marie, ich glaube, darum ging es nicht. Es geht wohl eher um die Frage, welchen Einfluss der Meinung von Vorpubertierenden auf das Familienleben haben sollte (meiner Meinung nach exakt 0).
      Am Rande dann um die Frage, ob Ferienziele abwechselungsreich oder örtlich invariant sein sollten. Da bin ich für Letzteres, bzw. ich denke, nur wer monoton lebt und arbeitet, sucht Abenteuer in den Ferien. Hat man genug Variabilität im Alltag, freut man sich auf einen möglichst eintönigen Urlaub, den aber mit Tiefgang.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Alle Jahre wieder, am Montag geht’s runter. Ein schmuckes Rustico in Fontana. Sonne, Wasser, Natur, Gemütlichkeit, Geselligkeit, Leibliches und Geistiges Wohlergehen 🙂 Oh, wie ich mich freue!

      • marie sagt:

        würde am liebsten mitkommen! 🙁 aber hey – schöne ferien und bitte, essen sie für mich eine portion polenta (ich mag die grobe über dem feuer zubereitet, dazu serviert ofentomaten mit thymian oder rosmarin)….

      • Hans vom Hübel sagt:

        Wird gemacht. 😀 Allerdings traditionellerweise mit Coniglio.

      • Viktor Troska sagt:

        und den boccalino nicht vergessen 😉

      • marie sagt:

        la tazza ist mir sympathischer und coniglio schmeckt natürlich einwandfrei zur polenta (aber unbedingt nur die grobe!).

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