Hilfe, mein Kind isst kein Gemüse!

Mamablog1

Zum Gemüseglück zwingen bringt nichts: Lustloses Stochern im Teller.

Heute ein bierernstes Thema, spielerisch verpackt. Wir machen einen Multiple-Choice-Test. Wer sich bei den folgenden Aussagen erkennt, Hand hoch. Oder besser: weiterlesen. Ernährungs-Psychologe Robert Sempach weiss Rat.

□ «Ein Löffeli für den Götti. Und eins für Tante Julia…»
□ «Du isst jetzt etwas Broccoli! Vorher wird nicht aufgestanden.»
□ «Wenn du jetzt nicht isst, gehst du ohne Znacht ins Bett.»

Den einen oder anderen Satz auch schon gesagt? Oder konnten Sie ihn sich gerade noch verkneifen? Es sind solche Sätze, die uns Eltern von den Lippen kommen, obwohl wir sie selber blöd finden: Weil wir sie damals als Kind schon nicht ausstehen konnten. Und sie uns als Eltern bewusst machen, wie hilflos wir uns in der Situation gerade fühlen. Wir bitten und betteln, drohen und zwingen. Denn, ja, Kinder können einen am Tisch manchmal echt an die Grenzen bringen.

Zum Beispiel dann, wenn man sich als Mama oder Papa Mühe gegeben hat, den Kindern ein ausgewogenes, gesundes (und leckeres!) Essen zuzubereiten. Um darauf bloss: «Wäääh…gruusig» zu hören. Und, «ich will aber Teigwaren!»

Was tun?

Ernährungs-Psychologe Dr. Robert Sempach weiss Rat. Der Fachmann berät Familien in Sachen Essens-Erziehung. Er leitet zudem den Club Minu, ein Programm des Migros-Kulturprozent für übergewichtige Kinder, und ist Vater dreier Teenager.

Am wichtigsten ist gemäss Robert Sempach: Man darf es sich als Mutter oder Vater nicht zu einfach machen. «Die Eltern haben die Verantwortung für das Essverhalten der Kinder. Sie müssen ihnen helfen, auf den Geschmack zu kommen.» Denn Geschmack sei lernbar und reine Gewohnheitssache. Je öfter man das Kind von einer unbekannten Speise probieren lässt, desto eher wird es einen neuen Geschmack mögen. Der Ernährungs-Experte sagt: «Man geht davon aus, dass ein Kind etwas 15 Mal probiert haben muss

Das heisst also: Nicht aufgeben. Dran bleiben. Regeln aufstellen. Konsequent sein. Robert Sempach nennt gegenüber dem Mamablog zwölf Tipps:

  • Die Eltern bestimmen, was auf den Tisch kommt.
  • Sie kochen ein Menü für alle – und davon essen auch alle. Das heisst: Kein Extra-Menü für die Kinder.
  • Diskutieren Sie am Tisch nicht über das Essen. Halten Sie die Kommentare der Kinder aus und bleiben Sie standfest.
  • Das Kind soll ein bisschen von allem probieren. Sagen Sie bestimmt und mit Nachdruck: «Ich will, dass du von dem probierst.»
  • Zwingen Sie das Kind jedoch nicht zum Essen. Quälen Sie es nicht mit grossen Portionen von Speisen, die es nicht mag.
  • Erlauben Sie dem Kind so genannte Joker: Es kann zwei bis drei Gemüse wählen, die es eine gewisse Zeit lang nicht zu essen braucht. Zum Beispiel Sauerkraut, Fenchel, Broccoli.
  • Verweigert das Kind das Essen, dann isst es halt nichts. Es wird nicht verhungern.
  • Kein Essen zwischen den Mahlzeiten, ausser etwas Gesundes wie Äpfel und Rüebli.
  • Respektieren Sie das Sättigungsgefühl des Kindes. Nur es selbst kann entscheiden, wann es genug gegessen hat.
  • Essen Sie einen allfälligen Dessert erst dann, wenn alle satt sind.
  • Bestrafen oder belohnen Sie das Kind nicht über das Essen. Also kein: «Wenn du aufisst, bekommst du eine Glacé.»
  • Schauen Sie nicht TV beim Essen. Höchstens als absolute Ausnahme – etwa den Final der Fussball-EM.

309 Kommentare zu «Hilfe, mein Kind isst kein Gemüse!»

  • Hannibelle sagt:

    Wie man Kindser dazu bekommt hgemüse zu essen? Ganz einfach: Sich selbst etwas nehmen und anfangen zu essen und irgendwann zwischendurch fragn: Und du willst wirklich nichts davon obwohl es so leker ist? die meisten probieren es dann doch weil Mami isst es ja auch also kanns nicht so schlimm sein! Aber Sachen wie die oben genannten Sätze bringen wenig,
    was auch hilft ist ihnen ein Hippglas zeigen aufdem das entsprechende gemüse zu sehen ist und dann sagen: als baby hast du das aber sooo gerne gegessen willst du es nicht nochmal probieren? Und nein ich bin keine Supernanny, aber das hilft!

  • Huhuhu sagt:

    Den Tipp, zum probieren zu zwingen, finde ich nicht gut… Ich denke, man kann auch zum probieren bringen, ohne zu zwingen, wenn nicht heute, dann vielleicht morgen…

    Auch die Joker: Nein, nein nochmals nein: ein Kind soll nicht gezwungen werden, irgendwas zu essen. Joker unnötig. Einfach nicht zwingen.

    Die Idee dass es ein Essen für alle gibt finde ich gut. Aber man muss jedem Menschen Vorlieben&Abneigung zugestehen. So ist es eben.

    Die Eltern machen sich erst mit Ratgebern verrückt, was kleine Kinder in welchem Alter alles nicht essen dürfen: logisch, dass Kinder dann heikel werden…

  • Erika B. sagt:

    Ja, kann sein, dass hier ein paar Leute überfordert wären.
    Aber warum ein Männername am Anfang? Versteh ich nicht.

    • Valeria sagt:

      Weil es dann sofort heissen würde: „Ja, wieder ein Mann, der seine eigene Familie im Stich lässt, nur um sich selber zu verwirklichen.“ Vielleicht auch nicht, aber vorstellen könnte ich es mir.

  • Widerspenstige sagt:

    Am 14. Juni 2011 wurde der Internationale Frauentag 100 Jahre alt. Das ist erst ein Jahr her, dass er in allen Medien mehr oder weniger gebührend beachtet wurde. Dieses Jahr beehrt eine ganz besonders starke Frau die Schweiz und erinnert mit ihrer beeindruckenden Persönlichkeit an die Kraft des friedvollen Widerstands gegen Machtbessenheit: AUNG SAN SUU KYI ist zu Besuch in Genf und Bern und wird in Oslo endlich einen der wohlverdientesten Friedensnobelpreise – mit 23-jähriger Verspätung wegen Hausarrest in Burma! – in Empfang nehmen dürfen. Sie gehört zu meinen Vorbildern: BE WELCOME!

    • Widerspenstige sagt:

      Leider wurde sie hier im Mamiblog nicht erwähnt. Ebenso kein Wort über den Internationalen Frauentag…ich habe darauf gewartet, aber es kam nichts von den Autoren hier….schade.

      Worin erschöpft sich Journalismus eigentlich, wenn man so einen wichtigen Tag nicht erwähnenswert findet, wo so vehement für Frauenrechte hier im MB diskutiert wird?! Da haben Michèle B. und Nicole A. ganze Arbeit geleistet und hätten den 14. Juni nicht einfach mit nichtssagenden Themen vorüber gehen lassen.

      Bitte mehr Interesse für die Anliegen der Hauptbloggenden im Mamiblog. Danke.

      • Erika B. sagt:

        Dem schliesse ich mich an.
        Aung San Suu Kyi hat ihre Familie in England verlassen, um der Politik willen, sie hat ihr Leben riskiert.
        Sie wäre hier einen Beitrag wert. Stimmt.
        Machen Sie doch eine carte blanche darüber?!

      • tststs sagt:

        Ich möchte ihren Kampf nicht schmälern und sie auch nicht diffamieren, aber stellen Sie sich den folgenden Satz „Aung San Suu Kyi hat ihre Familie in England verlassen, um der Politik willen,…“ mit einem Männernamen am Anfang vor… wie würde dann das Echo hier im MB ausschauen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du bist grad die Richtige, um hier etwas von der fehlenden Würdigung des Internationalen Frauentages zu faseln. Wenn alle Frauen solche Hasenfüsse wären wie du, wären wir noch heute das Eigentum des jeweiligen Besitzers, erst des Vaters, dann des Mannes. Wer ständig als wandelnder Kompromiss herumläuft, muss sich nicht wundern, wenn er am Schluss den Kompromiss des Kompromisses erhält.
        Und deine Affinität zu Asien ist zwar sympathisch, aber das sind trotzdem nicht die besseren Menschen dort, wenn ich an die Brutalitäten der Roten Kmer & Co. denke, mache ich mir gar keine Illusionen.

    • Muttis Liebling sagt:

      Welchen Bezug hat der 14.Juni zum Internationalen Frauentag am 8.März?
      Und was hat diese Dame aus Burma, welche gerade durch die westliche Welt hofiert wird, für ihren Friedensnobelpreis geleistet? Bis man die jetzt aus der Versenkung geholt hat, hatte ich von ihr noch nie gehört.
      Es ist schon jämmerlich zuzuschauen, wie der Westen sich abmüht, wenigstens noch ein Dutzend Sympathisanten in der dritten Welt zusammen zu kratzen. Immerhin gibt es wieder Coca Cola in Burma. Das ist doch mal ein Sieg der Demokrate und um etwas anderes als Plunder zu verkaufen geht es dem Westen ja sowieso nicht.

      • Katharina sagt:

        klar…China ist ja ein ausserordentliches Vorbild betreffend Menschenrechten usw. Ein ideales Zukunftsmodell einer Gesellschaft. also bitte.

      • Muttis Liebling sagt:

        China ist kein Vorbild für Menschenrechte, wozu auch, sondern in der Staatsführung. Das kann man auch im aktuellen Bericht an den Club of Rome von Frederic Vester nachlesen.
        Das wichtigste, was ich von einem Staat erwarte ist, dass er führt und sich alles andere bedingungslos unterordnet. Vor allem die Wirtschaft. Heute kann man in einem Tagi- Beitrag lesen, dass es nicht eben klug ist, individuellen Reichtum zuzulassen. Lässt China in der Breite nicht zu.
        China ist ein Igel, der Westen ein Fuchs.
        Was sind überhaupt Menschenrechte? Weiss ich genauso wenig, wie was Gesundheit ist.

      • Muttis Liebling sagt:

        Kommentar wartet auf Freischaltung. Das karikiert den Kommentar besser, als jede Antwort. Von wegen Meinungsfreiheit.

      • marie sagt:

        zustände wie in china und burma ml. 😉 (nicht persönlich nehmen ml… manchmal brennt mein humor ein wenig durch durch)

        @katharina
        das rezept wurde aufgeschaltet. ein getränk so richtig nach meinem gusto. bin schon am googeln wo ich die chipotle kriege.
        vielen dank. 🙂

      • Katharina sagt:

        china hat die schweiz schon uebernommen?

      • marie sagt:

        also sie sind ja schon ziemlich präsent beim „ausverkauf“ europa 😉

  • Stephan Lauterburg sagt:

    Wir haben Früchte wie Banane und Äpfel, oder auch Orangen, in den Salat gemischt. Hat prima funktioniert.

  • Katharina sagt:

    Whitney Houston – AMA 1994.. No words can describe this.

    http://www.youtube.com/watch?v=0eGIo_SCrN8

  • Katharina sagt:

    Liebe machen auf musikalisch

    http://www.youtube.com/watch?v=ZIyFqSPz6mA

  • marie sagt:

    nun, die maschine hat beschlossen mich nicht mehr zu vrffntlchn 👿

  • mila sagt:

    Katharina, Reizwörter? Wonach wird gefiltert?

    • marie sagt:

      ähm… ich glaube das weiss nur die maschine 😉 meine letzter post an sie wird nicht freigeschaltet – wahrscheinlich zeit, mit einem guten buch ins bett zu gehen.
      gute nacht mädels!

      (katharina, freue mich aufs rezept.)

  • mila sagt:

    Nein, Marie. Zensur. Ekelhaft.

    • marie sagt:

      ich weiss mila, sehe ich auch so. na ja, irgendwie sehen „die“ wohl in uns eine „unbezähmbare“ horde 😉 und geben alles.

      • Katharina sagt:

        Das Frischaltepult ist zu dieser Tageszeit nicht besetzt… afaik.

        marie, ich hoffe du hast gerne Schokolade. (in der Tasse). ist ein Aztekisches Rezept von der Mama meines Engels.

      • marie sagt:

        OH JAAAAAAAAAAA! ich habe soeben eine ganze tafel dunkle lindt mit chili ratzeputz verdrückt. 🙂
        muchas gracias (ich arbeite an meinem traum: 6 monate buenos aires)

  • mila sagt:

    Redaktion? Ihr Ernst?

  • mila sagt:

    So now I’m ready to start. Sportpapi, halten Sie den Rest der Welt tatsächlich für so dämlich? Da kriege ich Kopfschmerzen. Sie sind ein luftleerer Staubsaugerbeutel, ohne Mehrwert. Melden Sie sich doch, wenn Sie was zu (ver)melden haben – etwas Vermeldenswertes, abseits der Gabischen Orhtokratie.

    • Sportpapi sagt:

      Ich freue mich auch, Sie wieder bei uns zu haben. Offensichtlich in alter Frische…

    • mila sagt:

      Ob es so funktioniert?

      Der Kommentar ist doch noch durchgekommen? Ich staune. Ich habe versucht zu testen, wo die …grenzen liegen könnten – keine gute Idee, wenn man ein Glas Rotwein neben der Tastatur stehen hat. Man wird schnell übermütig dabei – und schlägt ziemlich fies über die Stränge. Insofern: Entschuldigung.

    • mila sagt:

      Hallo, Redaktion. Ich bin gerade dabei, mich zu entschuldigen, und Sie bremsen mich dabei aus. Nicht nett, das.

  • Angi sagt:

    also ich finde, dass wir eltern manchmal ruhig ein wenig erfinderischer sein dürfen, um den kindern gemüse näherzubringen: wie wär’s mit zucchetti inpanata oder gefüllt mit reis und hackfleisch? champignon/apfel-salat, omletten mit gemüsefüllung, canelloni mit spinat/ricottafüllung, spaghetti mit gemüsetartar, reis mit pilzstroganoff, gemüse aus dem ofen mit sauerrahmdip, rohes gemüse mit dip etc. etc. ich habe meiner tochter von beginn an jegliches gemüse an allen möglichen formen „untergejubelt“ und heute ist das kein thema mehr!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Hab diesen Beitrag von Angi erst jetzt gesehen, aber genauso geht das, meiner Erfahrung nach.

    • Sportpapi sagt:

      Naja. Ich müsste das ja dann auch essen. Und bin gerade nicht so begeistert. Am ehesten noch vom rohen Gemüse mit Dip, was auch meine Jungs am liebsten haben (neben Broccoli und Fenchel).

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du kennst das doch gar nicht, gib’s zu 😉 was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht…….. noch was zu Fenchel: Ein Fenchel-Apfel Salat mit einer Joghurt-Currysauce ist ein echter Schmaus, ich tue manchmal noch Weinbeeren dazu, ausprobieren.

      • Laura TI sagt:

        Ich schneide rohes Gemüse in Scheiben und die Kleine darf mit den Guetzli-Ausstecher Formen ausstechen und die schön auf einem Teller anrichten, dazu zwei drei verschiedene Dips und frische Focaccia mit Rosmarin. Aus den Abschnitten mach ich dann eine Minestrone mit Bohnen am nächsten Tag, die kann man auch lauwarm servieren, jetzt wo es warm wird draussen.

  • Katharina sagt:

    booooooooring.

    • mila sagt:

      you’re so right!

      • Sportpapi sagt:

        Klar. Wenn der Mamablog mal ein Mama- oder Papablog ist, wird es den Kinderlosen langweilig…

      • marie sagt:

        nein ich finds spannend, das thema weniger, aber die posts.

      • Sportpapi sagt:

        War auch nicht pauschal gemeint.

      • marie sagt:

        was jetzt: wenn das nicht pauschal gemeint ist…
        „wird es DEN Kinderlosen langweilig“ (habe ichkopiert aus ihrem post)

      • Katharina sagt:

        Aztec Chipotle Hot Chocolate

        Ingredients

        1 2/3 (3,9 dl) cups milk
        1/2 vanilla bean, split lengthwise
        1 Chipotle peppers (A smoked dried jalapeno pepper), split with seeds removed
        1 cinnamon stick, around 3-4 inches (7 – 10 cm)
        1 1/2 oz (43 g) chocolate (bittersweet)

        Instructions

        Simmer milk in a saucepan with vanilla bean, cinnamon and Chipotle peppers. Heat through for about a minute. Whisk in grated chocolate, and continue to simmer until melted. Remove from heat and let ’steep‘ for another 10 minutes. Strain out the spices and serve.

      • Katharina sagt:

        der wortfillter ist schon lustig hier.

      • Katharina sagt:

        naja, aber wenn es morgen dann durchgeschaltet wird, dann ist es ein Rezept an marie.

      • Muttis Liebling sagt:

        Ich habe ein wenig Ahnung von semantischer Textanalyse, das machen wir ja gerade um aus Arztbriefen normierte Informationen zu gewinnen. Wenn das Filter sind, sind die schlecht, das heisst bewusst, falsch parametrisiert. Versehentlich passiert das nicht.

      • Muttis Liebling sagt:

        Wenn die das nicht in die Reihe bekommen, halte ich es für zweckmässig, diesen Blog zu ignorieren. Die eigenen Regeln werden nicht eingehalten, man darf fremdsprachig schreiben, man darf ehrverletzend publizieren. Man darf aber keine Itterationen von Formulierungen machen (Namen, Formulierungen, Reizwörter), da reagiert die Software, was anderes kann die auch nicht.
        Also entweder hört das auf, oder ich höre auf und ihr besser auch.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Muttis Liebling:
        ob es „uns“ hier zu den offerierten Bedingung gefällt
        ode auch nicht…
        das schien in, man kann bald sagen den ganzen Jahren hier,
        noch nie ein wichtiges Kriterium zu sein,
        entweder wir schlucken das, oder wir gehen, so einfach.

        Da wärs ja gleich wieder mal Zeit um zu fragen
        WO IST DENN DAS STICHWORTVERZEICHNIS HIN
        UND DAS MONATSARCHIV?????????????????????????????????

      • Muttis Liebling sagt:

        Brunhild, dann gehen wir eben. Die ganzen Autorenbeiträge kann man sich doch lecken, die Substanz sind die der Leser,

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Muttis Liebling:
        unter anderem wegen dieser Substanz sind wohl auch immer noch so Viele hier…

      • Sportpapi sagt:

        Allerdings ist es so: es wird zunehmend ärgerlicher mit diesen willkürlichen Sperrungen.

      • marie sagt:

        das wäre schade, denn ich finde, dass ich mich durchaus austauschen kann, auch mit andersdenkenden – und das ist nach wie vor mein ansinnen.

      • Katharina sagt:

        wenn ihr wüsstet wie der Laden hier funktioniert, grmpff…..

        nein, ML, es ist ganz einfach ein historisch gewachsenes Ding, vermischt mit den üblichen Ressourcenengpässen und Kompetenzstreitigkeiten. Und niemand nimmt sich die Zeit (bzw. das Budget dafür wird nicht gesprochen) um es einmal zu überarbeiten. Wichtig zu wissen ist, wer der Boss ist. der hat eigene Prioritäten. informiere Dich auch etwas über die sw Plattform worauf das Ding läuft.

        und nein, die Substanz ist weg, Brunhild. wenn wir monatelang uns von einem Aufmerksamkeitssüchtigen vorführen lassen wollen, bitte schön…

      • mila sagt:

        Katharina: your’e so damn right!

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina:
        „und nein, die Substanz ist weg, Brunhild. wenn wir monatelang uns von einem Aufmerksamkeitssüchtigen vorführen lassen wollen, bitte schön…“
        darauf habe ich nicht viel Einfluss,
        aber ich finde dennoch immer wieder spannende, tiefsinnige, mutmachende und bereichernde Kommentare,
        und die sind es mir nach wie vor wert!

      • Katharina sagt:

        „darauf habe ich nicht viel Einfluss“ klar……. aber sicher……..

      • Beno sagt:

        ‚…aber sicher ,…noch mehr Zeichentrickfilme von (zusammen 40 min Dauer ) raufdrücken…klar… aber sicher !

      • Katharina sagt:

        dass ein beschränkter Schrebergartenbuenzli wie du dabei nichts mitkriegt ist ja klar.

      • Beno sagt:

        Jawohl, meine Transhumanistentussi

      • marcus sagt:

        @katharina 22.50h „aufmerksamkeitssüchtige“: redest du von dir?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina:
        ich verstehe Deinen 15:50 Kommentar nicht.

      • Beno sagt:

        @Katharina

        …bring sonst wieder ein A4 chen über…. Mangolutschen ?!

      • mila sagt:

        Ich sehe, viel hat sich nicht geändert hier. Immer noch streichen dieselben fragwürdigen Charaktere um die Beine von profilierten Bloggerinnen rum. Irgendwie… erheiternd.

      • mila sagt:

        Äh, nein. Kommetatorinnen müsste es korrekterweise heissen. Leute eben, die tatsächlich so etwas wie eine Meinung zu äussern haben – und nicht nur Kindergartenparolen.

      • Beno sagt:

        Och…auch von dir nichts Neues, mila…nur …du profilierst dich besser im Exil

      • mila sagt:

        Wow. Das hatte jetzt für einmal tatsächlich einen Anflug von Wortwitz! Nur schade, dass es sich dabei um letztlich inhaltsleeres Phrasendreschen handelt. Hat etwas von einem kläffenden kleinen Hündchen, das sich nur auf eine Art und Weise zu profilieren weiss: nämlich auf dem Schoss anderer.

      • Katharina sagt:

        lustig ja, wie die dann immer den entsprechenden wohl zweckgebundenen Nick hervor kramen. stell dir das vor.. die führen wohl genauestens Buch darüber.

      • mila sagt:

        Wahrscheinlich sollte man so grosszügig sein, und ihnen diese kleinen Freuden ihres Alltags gönnen. Sie wissen (und können) es ja augenscheinlich nicht besser…

      • Beno sagt:

        @mila

        …ausser ein paar schleimige Solidarität Sprüchlein kam von deiner Wenigkeit noch nicht viel mehr…

      • mila sagt:

        Grins, der arme Chihuahua…. es würde an Tierquälerei grenzen, hätte man nicht den Eindruck, dass er selbst Spass an seinem Tänzchen hätte.

      • Beno sagt:

        @Katharina

        15. Juni 2012 um 17:21….nur kann ich den Zwischenschritt besser als dein Reserve- Mango-Lutschi 😀

      • mila sagt:

        Ruhig Blut, Beno, ich bin erst seit einem Tag wieder da, und habe doch an diesem einen Tag mehr Inhaltliches beigetragen, als Du (soweit das überblicken kann) im Verlauf eines ganzen MB-Jahres… Aber nichts für ungut, gell – manche können eben nur off-topic. 😉

      • Beno sagt:

        @mila

        …du hast ja auch eine beschränkte Sicht auf was „Inhaltlich“ ist…du geistiges Zwerglein

      • mila sagt:

        Iiihhhh… das war jetzt wirklich eklig von Dir. Du kleines Drecksmäulchen, Du. Manche können eben nur unterste Schublade.

      • mila sagt:

        Beno, weisst Du, wenn Du jemanden treffen willst, solltest Du schon in etwa dahin zielen, wo es zumindest ansatzweise weh tut. Alles andere ist doch nur fruchtlose Schaumschlägerei – wobei das ja Dein übliches Metier ist.

        In der Tat fast schon mitleiderregend mitanzusehen. Ich werde also versuchen, in Zukunft grosszügiger mit Dir umzuspringen – grosses Indianerehrenwort.

      • Beno sagt:

        …und mila.. ist die Luft schon wieder aus deiner Sprachblase…war dies jetzt dein klägliches Rentrée ???

      • Beno sagt:

        …und übrigens mila, wil ich dir nicht weh tun..!….das wäre ja, als ob ich jemand aus dem Rollstühlchen stossen würde…

      • mila sagt:

        Sorry, Beno, alle Zeit der Welt kann ich Dir nicht widmen, so sehr Du auch um Aufmerksamkeit anbellst. Beim nächsten Mal dann wieder. 😉

      • Beno sagt:

        ……….ouiiiiiiiiiiiii…oui..oui ouiiiiiiiiiiiiiiii !

  • Josefina Jablonski sagt:

    Danke allen Beitragenden für diese tolle Diskussion.

    Zuerst betrat ich den Artikel – Wie ein Kino Foyer in den 60ern, etwas angestaubt und mit Popeye Spinat dekoriert – Dann zur Kommentarspalte, in den bequemen Sperrsitz und schon geht das Abenteuer los. Provokation, Schlägerei, Beleidigungen und Binsenwarheiten. Die meisten Schreiber haben offensichtlich heute nicht viel zu tun und suchen hier den Teller der in ihrem Service offensichtlich fehlt.

    Tolle Unterhaltung – Nur in der Schweiz und ohne ärztliches Rezept – und dazu auch noch gratis.

  • Erika B. sagt:

    Was im Text nicht vorkommt, sind jene Kinder, die mit einem Lätsch am Tisch sitzen und sagen: Das han-i nööd gärn…
    Ich beobachte immer wieder, dass Eltern oder andere Köche & Köchinnen den Spruch 1 : 1 glauben und sich dann terrorisieren lassen, kochen, was das Kind „gärn hat“, statt einfach zu antworten: probier mal.
    Die Tochter einer mit uns befreundeten Familie hat es auf die Art geschafft, nur noch Tortelloni zu essen.
    Kein Witz!

    • Auguste sagt:

      hmm…, erika b., das kind hat einen ausgeprägten sinn fürs praktische. kohlenhydrate drum rum, eiweiss oder vitamine dazwischen und gemüse in saucenform drüber – noch ein paar blättchen basilikum oben drauf statt aufs sheba und kind ist nahrhaft verpflegt. gut, die ausschliesslichkeit ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber das macht den menuplan zum no-brainer, auch praktisch.

      youtube: simply red – if you don’t know me by now

    • Valeria sagt:

      Der Bruder einer ehemaligen Schulkollegin ass nur noch Kornflakes mit Milch. Ausser, es gab Würstli im Teig.

      • Erika B. sagt:

        Wenn das Tortellonigirl bei uns zu Besuch war, ass sie alles, mit grosser Neugier und mit Vergnügen.
        Aber die Eltern waren verzweifelt über den einseitigen Menuplan. Sie mussten jeweils zweifach kochen.
        Ist doch irgendwie total schief?

  • Ab und zu mal statt Teletubbies ein zwei Food-Dokumentationen oder auch Jamie Oliver’s Food-Experiment in der Glotze abspielen, viellicht bringt das etwas!

  • Hobbybäcker sagt:

    Fenchelkuchen mit weisser Schokolade
    200g Butter
    175g Zucker
    Prise Salz
    Zitronenschale
    4 Eier
    – Rühren, bis die Masse hell wird
    1 TL Anis
    1 TL Fenchelpulver
    200g Fenchel, kleingeschnitten
    150g weisse Kuvertüre, in kleine Stücke gehackt
    200g Mehl
    1TL Backpulver
    – alles vermengen, in Springform füllen, glattstreichen
    – bei 180° ca. 45min backen
    – mit Fenchelgrün, Schokoladenflocken und Zitronenzesten garnieren
    Nicht nur die Kinder haben sich draufgestürzt. Die Kombination von Fenchel mit weisser Schokolade ist auch einfach zu lecker.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das muss ich mal ausprobieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass es harmoniert, vor allem, wenn man Fenchel liebt. Ich könnte ihn jeden Tag essen. Die Italiener tun ihn manchmal ganz fein gescheibelt roh in den gemischten Salat, schmeckt sehr gut, sehr intensiv.

      • Laura TI sagt:

        Fenchel kann man auch als Carpaccio zubereiten, rohen Fenchel fein hobeln, mit Pfeffer würzen, Olivenöl darüber träufeln und mit gehobeltem Parmesan garnieren. Lecker auch, wenn man viele verschiedene Gemüse als farbenfrohes Gemüse-carpaccio auf einer grossen Platte serviert, dazu frisch gebackenes Bauernbrot und einen gespritzten Apfelsaft. Meine Kinder lieben es.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das werde ich aus ausprobieren, ich mag den Variationenreichtum bei der Gemüsezubereitung, wer braucht da noch Fleisch…..

  • Carolina sagt:

    Ok, Red, habe das s……bl..d gestrichen und durch ‚doof‘ ersetzt!
    Für meinen Sohn ist McQueen das Grösste. Wir machen, als kleinen Trost, manchmal drei Kreuze, dass er nicht in der Zeit der doofen Ninja-Dinger klein war, aber es nervt tatsächlich. Besonders witzig sind die Uebersetzungen, die sein Vater für ‘Snot Rod’ und ‘Chick Hicks’ liefern muss – da nutzt auch das Zweisprachig-Aufwachsen nichts, da muss er durch;-) Das alles gab’s zwar bei uns auch schon, aber die Penetranz der Vermarktung ist wirklich atemberaubend.

    • gabi sagt:

      war gar auf ner Kinderveranstaltung, auf welcher die aufblasbare Riesenrutsche (Du weisst schon; wo so ein Gebläse irgendwo hinten das Ding laufend prall hält) ebenfalls von einem McQueen gekrönt war. Einem schlecht Gelungenen obendrein. Aber leider noch erkennbar.

      Natürlich schien diese Attraktion interessanter als alles Andere auf der ganzen Wiese!

      Da frag ich mich dann schon als Laie: Was mögen da für Erträge fliessen? Und dass es sich lohnt, Lizenzkosten für so was zu zahlen, wird mir täglich bewiesen!

      ((söiblöd kommt nicht durch? Muss es grad mal so versuchen.))

    • Muttis Liebling sagt:

      Ich glaube ja, erst die Werbung hat ‚gesunde Ernährung‘ erfunden. Als medizinisch und naturwisschanschaftlich gebildeter Mensch weiss ich nämlich nicht, was das sein soll. Ich weiss manchmal, was krank macht. Aber nicht, was gesund ist. Aus welchen Gründen Äpfel gesünder als Lammbraten sein soll, kann niemand erklären.
      Die EU ist gerade dabei, Werbung für Lebensmittel mit gesundheitsrelevanten Aussagen zu unterbinden.
      Schlechtes Essen bemerkt man selten beim Essen, sondern an den Folgen. Wenn man die ignoriert, hat hat man ein anderes als ein Essproblem.

      • marie sagt:

        man hat hetzutage aufgrund von was auch immer warscheinlich überfluss verlernt zwischen nahrungsmttel und genussmittel zu uterscheiden. früher™ gab es ach kranke und übegewichtige, die an eren folgen starben, aber eben, das waren die reichen, die armen starben am mangel.

      • Muttis Liebling sagt:

        Früher rauchten auch die Reichen (Copyright by Concordia).

      • marie sagt:

        🙂 aber tabak gibt’s erst seit der entdeckung des neuen kontinentes.

      • marie sagt:

        seit dem gibt es concoridia?

      • Muttis Liebling sagt:

        Tabak gab es schon vorher, nur nicht bei uns. Kaffee gab es auch schon früher als bei uns. Der Begriff Genussmittel umschreibt ja nur, dass es Sachen gibt, die man sich erstens leisten können muss und die in Grenzen zu einer Steigerung der Selbst- und Fremdwahrnehmung führen. Wenn der Genuss, den man sich erst einmal leisten können muss, positiv auf die Attributation, sich etwas leisten können, zurückwirkt, ist es perfekt. So war das mit dem Rauchen in den 60’ern. In der schweizerischen Ärztezeitung wurde damals für Rauchen geworben: Ärzte rauchen MayBe.

      • marie sagt:

        ja das mit dem mass halten, ist so eine sache. und trotzdem wird die bevölkerung immer älter.
        ich gehe mit ihnen einig im oberen post. gesundheit zu definieren ist me eigentlich „nicht“ machbar. und sind wir doch ehrlich: essen sie lieber den gesunden apfel oder den schmackhaften, süss-säuerlichen, erfrischenden? ich definitv den zweiteren. wir sollten die nahrungsmittel schätzen und gut zubereitet sind sie einfach gut (ja, auch kutteln).
        rauchen: bei morbus crohn und/oder bei colitis ulcerosa kann rauchen „helfen“ – aber sicherlich auch da keine 20 stk. am tag. 😉

      • Muttis Liebling sagt:

        Der Begriff ‚gesunde Ernährung‘ ist völlig ausgedacht. Gesundheit kann man nicht fördern, man kann der nur schaden. Wenn ich merke, dass ich mit einer Mischung von Paracetamol, Nikotin und Coffein mich reger bewege, mit einem Liter Rotwein die Überreaktion später ablösche, dann tue ich das. Wenn ich damit das erreiche, was ich will, ist das gesund. Ungesund ist, wenn ich möchte, aber nicht kann.
        Ich weiss, das ich nach einem gutem Essen nur noch Schlafsehnsucht habe, also tue ich das selten. Erst kommt doch mal das Ziel, dazu gestaltet man Mittel. Tagsüber esse ich nur leicht verdaulich.

      • Sportpapi sagt:

        süss-säuerlich ist weniger gesund? Wer sagt denn so etwas? Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass auch die Lebensmittelpyramide letztlich auf Evidenz beruht. Insofern gibt es sicher Leute, die erklären können, wie unterschiedlich die Wirkung von grünem Apfel und Lammbraten ist.

      • marie sagt:

        sie haben mein post falsch verstanden sportpapi!

      • Muttis Liebling sagt:

        marie, vorgängig hatte ich da schon etwas zu gesagt, das hängt wieder in der Warteschleife. Langsam geht mir das hier auf den Wecker, wenn die keine Diskussion wollen, sollen sie den Blog einstellen. Ich mache doch nicht den Kasper, um denen interessierte Leser zu bringen.
        Es gibt keine gesunde Ernährung, es gibt nur indifferente und krankmachende. Jeder biowirksame Einfluss hat beide Potenzen, da macht es nur die Dosis. Wissen wir spätestens seit Paracelsus. Man darf fett fressen, saufen, rauchen, wenn man danach nicht schlechter als vorher ist. Merken muss man das, dass ist aber was anderes.

      • Muttis Liebling sagt:

        Sicher haben grüne Äpfel und Lammbraten andere Wirkung, aber was bedeutet das im Kontext eines fortschreitenden Lebensverlängerungsprozesses? Es ist doch absurd anzunehmen, irgendetwas würde schlechter, wenn alle Indikatoren auf das Gegenteil zeigen. Man kann sich 2012 in der Schweiz nur dann schlecht ernähren, wenn man das ausdrücklich will, alle Warnungen von innen und aussen ignoriert. Das übelste Zeug heute ist immer noch besser, als das, was gutbürgerliche Familien 1920 auf dem Sonntagsmittagstisch hatten.
        2 Beiträge von mir warten auf Freischaltung! Soweit zum Interesse der Redaktion.

      • Valeria sagt:

        @ marie:
        Colitis ulcerosa. Nur bei dieser einen (relativ seltenen) Darmerkrankung führt Rauchen zu einer Verbesserung. Und das auch nur bei Männern. Morbus Crohn verschlechert sich hingegen massiv bei Rauchern.

      • Muttis Liebling sagt:

        wie wichtig, das bemerkt zu haben.

      • marie sagt:

        @valeria
        danke! mir war so etwas. nur bei männern? interessant.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Sie haben recht, da habe ich falsch gelegen. Eigentlich wollte ich auch nur auf ML reagieren, und habe dafür das falsche Beispiel verwendet.

  • Bubenmama sagt:

    „Kein Extraessen für Kinder“ Hey wenn ich Rindsfilet mache und meine Jungs mögen halt lieber gebratenen Fleischkäse? Ich schmeiss doch nicht Perlen vor die….! Ich musste als Kind immer von allem essen und habs gehasst. Wahrscheinlich deshalb habe ich meine Jungs nie genötigt etwas zu essen was sie nicht wollten. Sie sind trotzdem gediehen, wenn mindestens etwas was sie mögen auf dem Tisch steht reicht das vollkommen. Zu meiner Freude begannen beide im Schulalter fast alles zu essen. Ganz ohne Zwang und Streiterei sind sie doch noch auf den Geschmack gekommen 🙂

  • Carolina sagt:

    Für meinen Sohn ist McQueen das Grösste. Wir machen, als kleinen Trost, manchmal drei Kreuze, dass er nicht in der Zeit der saublöden Ninja-Dinger klein war, aber es nervt tatsächlich. Besonders witzig sind die Uebersetzungen, die sein Vater für ‚Snot Rod‘ und ‚Chick Hicks‘ liefern muss – da nutzt auch das Zweisprachig-Aufwachsen nichts, da muss er durch;-) Das alles gab’s zwar bei uns auch schon, aber die Penetranz der Vermarktung ist wirklich atemberaubend.

  • yellow sagt:

    „Die Eltern bestimmen, was auf den Tisch kommt.“
    Genau da liegt der Hase im Pfeffer- die leibliche Mutter meines Stiefsohnes (6-jährig) isst weder Gemüse noch Früchte, logischerweise verweigert der Junior also konsequent alles, was nur im Entferntesten danach aussieht (ausser Rahmspinat, God knows why :)). Der Zwerg ist nur an den Weekends bei uns, bisher hatte ich nicht die geringste Chance, dass er Tomaten, Broccoli, Salat oder Erdbeeren etc. auch nur anschaut. Any ideas ;-))?

    • gabi sagt:

      Da bin wohl nicht nur ich ratlos.

      Wie sieht denn die derart ernährte Mutter aus, sagen sie mal?

      • tststs sagt:

        Ronalda McDonald?

      • xyxyxy sagt:

        wie sieht sie wohl aus die Mutter? Vielleicht ist sie rank und schlank.
        Was viele zum Übergewicht Neigende Vielgemüse Esser nicht wissen: nicht jeder Organismus funktoniert gleich.
        Wir essen viel Kohlenhydrate, viel Fleisch – und nur mässig all das „gesunde Zeug“. Wir sind allesamt schlank und andauernd gesund, selten krank etc.
        wenn mir die Kohlenhydrate und das Fleisch fehlt, dann knicke ich nach einigen Stunden ein, werde ganz schwach davon.
        Dann haben wir Freunde, wenn die nur die Hälfte von dem Zeug essen, werden sie fett wie Mastschweine.

      • gabi sagt:

        Weiss ich.

        Siehe Mongolei:

        Fragen Sie dort mal nach ner Spezialität: Fleisch. Sonst quasi nix.

        Es sind ja ein paar hochinteressante Nebenerkenntnisse der Genforschung, welch ungeheure Menge die Gensequenzen unseres gesamten Metabolismuses einnimmt. Und welche ungeheure Unterschiede da von Mensch zu Mensch bestehen.

        Übrigens: Bei meinem Bsp. der „Vegetarierin“, für Caro, grad vorher, hat mich auch gewundert, wie gesund, fit und wohlgebaut jemand aussehen kann, der sich quasi nur mit Würstchen und Pommes aufziehen hat lassen.

        Aber interessier hätt´s mich bei yellow halt schon.

    • tststs sagt:

      Als einziger Tipp käme mir in den Sinn: die Notlüge! Erzählen Sie ihm SpongeBob/Lightning McQueen/oder wer sonst sein Held ist, isst dieses und dieses Gemüse auch am liebsten. Oder sagen sie ihm, zB Erdbeeren schmecken wie die roten Gummibärli…

      • gabi sagt:

        Ronaldoa McDonaldova… 😀

        Sagen Sie: Dieser McQueen. Nun entdeck ich den auch schon hier.

        Der verfolgt mich seit ein paar Monate auch schon auf Schritt und Tritt. Und der ist nun wirklich auf jeder zweiten Verpackung. Unglaubliches Merchandising!

        Irgendwie wirklich die perfekte Vorbereitung auf Markenfetischismus: Sobald der irgendwo drauf ist, scheinen die Kinder überzeugt, es schmecke oder funktioniere besser.

        Irre.

      • tststs sagt:

        Merchandising?
        Ich würde sagen: Gehirnwäsche!!!

        🙂

      • gabi sagt:

        Kann ich so nicht unterschreiben, tststs.

        Denn bei all diesen Produkten steht ja nicht mal je was Gehirnwaschmässiges drauf.

        Noch nicht einmal ein Versprechen! Nix!

        Einfach bloss das Bildchen; die Identität des McQueen reicht völlig aus.

        Hammer!

      • tststs sagt:

        Irgendwann reicht die pure Masse zur Gehirnwäsche… da müssen die Inhalte nicht einmal mehr gehirnwöschig sein…

      • xyxyxy sagt:

        was soll das McQueen Bashing? Dank Mc Queen spielen unsere Jungs gerne Memory, machen fleissig Puzzles und lernen verschiedene Länderflaggen.
        Mein Bub wurde sogar Italien-Fan wegen Francesco Bernulli – McQueens Gegenspieler. Und der kleinere ist Fan von der Brasilianerin Carla Delosa. Eine echte Vielfalt steckt dahinter. Im übrigen konnten wir bei Wettrennen immer wieder auf die Geschichte verweisen, dass es wichtig ist, dass man fair ist.

      • Sportpapi sagt:

        Bei einer Wäsche wird ja nur gewaschen, nicht wieder gefüllt/gemalt/verdreckt…

      • tststs sagt:

        Hey, ich sag ja nicht, das McQueen schlecht ist… er ist nur omnipräsent…
        Aber um ehrlich zu sein: wirklich kindergerecht sind diese Filme nicht, sie sind ganz offensichtlich so gemacht, dass die Eltern sich nicht langweilen. Gewisse Schnittsequenzen sind eigentlich zu viel für das Kinderhirn, genauso gewisse Ton-Bild-Scheren, Ironie ist auch noch nicht in jedem Alter begreiflich etc.

      • Carolina sagt:

        Ich sage ja, auch die Ninja-Turtles, Power Rangers und wie sie alle hiessen und heissen, waren auch nicht wirklich für Kinder geeignet. Und es gibt ja Leute, die sogar Panini-Alben ablehnen oder Barbie-Puppen etc. Vielleicht brauchen alle Kinder so eine Kultphase, durch die sie durchmüssen – von einem hoffentlich aufmerksamen Erwachsenen beobachtet…..
        Interessant ist ja auch, dass nicht alle Kinder diese Phase durchlaufen – bei unseren war jedes anders. Und mir fällt gerade ein, meine Eltern haben ‚Monty Python‘, unsere Helden, damals als kulturzersetzend empfunden;-)

      • xyxyxy sagt:

        tsts – klar: Kindgerecht ist der Sandmann, Jim Knopf, Wickie etc.
        Cars 2 ist so schnell und komplex, das sogar mein Vater der Story nicht mehr folgen konnte

        aber meine Kinder lieben die Autos mit Augen. Sie kennen von jedem die Augenfarbe und aus welchem Land er kommt. Und nach x-mal schauen, verstehen sie sogar worum es geht. Spielen es nach etc. – aber eben, dass der BerNulli eigentlich eine eitle Null ist verstehen sie nicht. Sie finden auch ihn toll.

    • Huhuhu sagt:

      Deinen Stiefsohn musst du nicht erziehen. Wenn es für seine Mama so OK ist, lass ihn in Ruhe. Musst ja nicht extra für ihn kochen, aber zwingen bringt nichts…

  • Harald sagt:

    @Greatsheep: Es ist zwar höchste Zeit, dass ich mich als engagierter Hausmann ans Kochen mache. Ich werde sicher auch etwas Gemüse und Salat zubereiten. Vorher noch ein kurzer Hinweis an Greatsheep. Es gibt die sehr seltene Essstörung „Sleectiv Eating Disorder“. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr Sohn evtl betroffen sein könnte. Doch eine Abklärung in der Adolseszentenmedizin am Kinderspital Zürich, könnte sich vielleicht lohnen. Der Kinderarzt, Dr. Ch. Ruthishauser, weiss Bescheid über diese Essstörung und könnte vermutlich weiterhelfen.

  • xyxyxy sagt:

    @marie – also am 3.7. komme ich mit einem Freund nach Bern zum RedHot – können wir auf ein Bier zählen?
    Falls ja, müssten wir noch eine Alternative finden zum kabeln (nicht über den MB).
    Mein Klonprojekt ist bis dann leider noch nicht fertig. Aber am 23. Juni, werde ich eine Art visuellen Prototyp endlich fertig haben (immerhin) der würde jedenfalls auch mitreisen.

    • marie sagt:

      bin dabei 🙂
      marie_k@hotmail.ch
      (ich hoffe, dass der anständige kebapstand dort ist, da derjenige, der die fussball-mätschs „bedient“ nie gemüse drin hat… kebap und yogisauce im brot ist kulinarisch nicht gerade ein highlight – soviel zum heutigen thema.)

      • marie sagt:

        marie_k(at)hotmail(dot).ch
        bin dabei
        🙂
        (ich hoffe, dass der anständige kebapstand dort ist, da derjenige, der die fussball-mätschs “bedient” hatnie gemüse drin… kebap und yogisauce im brot ist kulinarisch nicht gerade ein highlight – soviel zum heutigen thema.)

    • marie sagt:

      @red-aktion
      ja, ist ja gut… 🙄

  • Greatsheep sagt:

    Liebe Gabriela Braun. Zuhause haben wir einen extremen Fall. Unser Sohn isst partout seit immer nur sehr wenige Dinge; z.B. nur blutten Reis, blutte Teigwaren, kein Gemüse, vielleicht Aepfel, Banane, einfach seeehr wenig. Er ist jetzt 11 und ALLE tollen Tricks und Tipps nützen rein nichts! Versagt haben wir nicht, die Tochter isst eigentlich alles und normal, der böse Mann und Vater isst auch Gemüse und ist nicht wählerisch; also wir bräuchten WIRKLICH mal Hilfe und einen WIRKLICHEN Tipp oder einen ECHTEN Guru oder Fachstelle die so extrem eingeschränktes Essen kennt und zu behandeln weiss.

    • xyxyxy sagt:

      so ist das mit all diesen „Weisheiten“ und Listen, Greatsheep. Die nützen nur dort etwas, wo es auch ohne sie gehen würde. Manche Kinder/Menschen sind einfach anders und da rennen auch alle Superklugen an eine Wand.

      Die Frage ist doch einfach. Ist das Kind gesund? Hat es Mangelerscheinungen? Wenn nein, (und das ist in solchen Fällen oft so) dann ist alles halb so wild.

    • Carolina sagt:

      Mein Rat: Ihr Sohn ist 11. Ist er zu dünn, zu dick, oft krank? Wenn nein, dann lassen Sie ihn einfach in Ruhe und hören Sie auf, sich Sorgen zu machen. Er ist auf diese Weise 11 geworden, dann wird er auch erwachsen – und es ist ganz erstaunlich, wie oft dann ein Knopf aufgeht, nicht nur in Bezug auf Essen.
      Ist er kränklich, zu dünn, zu dick, dann klären Sie ab, ob er Mangelerscheinungen hat – bezweifle ich sehr stark.

      • xyxyxy sagt:

        Carolina – meine Worte! (wurden leider von der Red gesperrt, aus unerfindlichen Gründen)
        aber genau so ist es

    • Widerspenstige sagt:

      @Greatsheep
      Unser jüngster Sohn hat genau so gegessen, wie Sie es beschreiben…nur ja kein Kräutlein, Gemüse, Salat etc. schon gar keine Sauce auf irgend etwas. Nur Früchte hat er sehr gerne gemocht neben Reis (salzlos für asiat. Küche), Kartoffeln, Pasta u eben Früchte. Ich habe bei ihm den grössten Erfolg mit Gemüse-/Fruchtsaft von zB Biotta gehabt. Oder Jogidrink mit Mango oder sonstigem Geschmack. Er ist jetzt volljährig u soweit alles in Ordnung bei ihm bis auf Blutwerte. War immer etwas zu dünn, hat aber jetzt zugelegt u.a. mit Fastfood (Kollegenkreis, Studentenleben etc.). Es wird gut!

  • tststs sagt:

    Also ich finde die Tipps absolut brauchbar. „Diskutieren Sie am Tisch nicht über das Essen.“ Nicht-diskutieren ist sowieso ein Klassiker! Ich verstehe gewisse Eltern einfach nicht, die das Gefühl haben, sie könnten mit ihren Kindergärtnern eine rationale Diskussion wie mit einem Erwachsenen führen…

    • gabi sagt:

      Da erlaube ich mir nun – partiell – zu widersprechen:

      Natürlich wird es keine „Diskussion“ geben können, im Sinne eines Austauschs hochstehender Aspekte der Frage.

      Mich wundert aber schon auch mal ab und an, dass einige Eltern „nicht diskutieren wollen“ damit gleichsetzen, keine vernünftige und kohärente Begründung zu liefern. So mit dem Argument „verstehen die sowieso noch nicht“. Das greift mich dann auch zu kurz und bereitet nicht grad aufs Nachdenken und Diskutierenlernen vor.

      (was ich Ihnen aber auch nicht unterstellen will, gäll!)

      • marak sagt:

        Du hast Recht Gabi.

      • gabi sagt:

        Nichts Anderes will ich in diesem Forum hören.

        Danke, marak.

      • tststs sagt:

        Nun ja, die Vernunft eines Kindes ist nun mal eine andere, als die eines Erwachsenen. Deshalb wird es selten Fälle geben, wo das Kin die vernünftigen Gründe akzeptiert. (Angefangen von „Gemüse ist wichtig“ bis hin zu „auch ein Teenager braucht genügend Schlaf). Im Endeffekt sollten doch die Kinder das tun, was die Eltern ihnen auftragen, weil sie es als Eltern a)zum Wohle des Kindes wollen und b) einfach ein bisschen mehr Erfahrung haben. Es mag Fälle geben, da denken die Kinder, die Eltern wollen einem schaden und dann, ja dann ist klar, dass sie diskutieren wollen. Aber vorher gibt es mMn

      • tststs sagt:

        gar nichts zum diskutieren.
        Sorry, bin halt Fan von autoritärer Erziehung…

      • tststs sagt:

        Also im Sinne von: die Autorität liegt bei den Eltern, und nicht bei Eltern und Kindern. Dies kommt dann erst mit dem zunehmenden Alter…

      • Sportpapi sagt:

        Diskutieren ist eben nicht erklären. Und erklären, immer wieder, kann man auch, wenn es noch nicht verstanden (in doppeltem Sinne des Wortes) wird.

      • gabi sagt:

        Äh… ich meine dennoch, ich seh´s ziemlich ähnlich, tststs…

        Muss aber sagen, dass mein Kind die Erklärung durchaus akzeptiert und versteht, wenn ich ihm sage, dass ich ihn zu seinem eigenen Wohl zu etwas nötigen will.

        Eben grad beim Probierenmüssenbspl: Da lacht er ja dann selber drüber, wenn ich ihn ausäffe, wie sehr er gar doch gequengelt hat, wenn es ihm dann plötzlich schmeckt.

        Dennoch habe ich Autorität angewandt; ihn gar gezwungen. Dennoch hab ich ihm erklärt (okay: natürlich nicht ausufernd diskutiert) und ihm – im Idealfall gezeigt, dass er zuvor etwas falsch eingeschätzt hat.

  • Domi sagt:

    Die Problematik scheint mir schon: wie verschreibe ich meinem Kinde die Portion Gesundheit, wenn ich die bittere Pille selbst kaum runterbringe: Fenchel, da würgt mich nur schon der Geruch, Spinat naja, Blumen-Rösliköhl, igigitt.
    Dafür esse ich jeden Salat.
    Aber das kanns ja dann doch nicht sein: Wasser predigen und Wein trinken?!

  • Widerspenstige sagt:

    ‚…Schauen Sie nicht TV beim Essen. Höchstens als absolute Ausnahme – etwa den Final der Fussball-EM…‘ Jaja, der heilige Fussball-Final darf natürlich als Ausnahme gelten, oder das noch spannendere Final Federer – Nadal (leider hat’s beim French-Open nicht gereicht…sniff) oder das noch um Bandbreiten spannendere Abfahrtsrennen am Lauberhorn oder….. Es gibt ja soooooviele dringende Ausnahmen, um den TV angestellt zu lassen während den Essenszeiten…

    Hier in CH dauert diese Zeit ja nicht so lange wie in vielen Ländern, die noch eine Esskultur mit verschiedenen Gemüsen kennen… 🙄

    • gabi sagt:

      Ich warte voller Ungeduld, WS.

      • Widerspenstige sagt:

        …ich habe auch voller Ungeduld gewartet, aber es kommt schon noch, Gabilein….Geduld bringt bekanntlich Rosen..in meinem Fall wohl weniger, sondern verbale Dornen…uff!

      • gabi sagt:

        Sehr gut.

        Aber tun Sie mir den Gefallen: Nicht wieder zur nächsten selbstgemachten Gewissheit hin ablenken; ja?!

        Lieber mal frei assoziieren, wieso Sie zu ebendiesen Unterstellungen neigen. Das wäre nicht nur spannender, sondern würde Sie auch etwas weiter bringen.

      • marie sagt:

        ähm… wiseo sollte es nur ws weiterbringen? sie könnten doch auch. 🙂 so zur abwechslung.

      • gabi sagt:

        Erklären Sie mir´s bitte, marie?

        Worin würde genau mein Nutzen bestehen, wenn WS (oder auch Sie) darauf aufmerksam würden, dass das, was Sie in jemanden reinlesen wollen und Sie ihm oder ihr im nächsten Augenblick schon als Tatsache unterstellen, nicht das selbe sein muss, was diese Person tatsächlich meint?

        Insbesondere, wenn Sie´s nur durch ein „Zwischen-den-Zeilen-Lesen“ herleiten können.

        In wiefern würde es mich weiterbringen, dass Sie ev. auch einsähen, dass ich – oder irgend jemand anders – etwas nicht zwangsläufig so zu meinen hat, wie´s grad nett in Ihr Weltbild passen würde?

      • marie sagt:

        gabi sie merken es ja selbst nicht mal mehr, dass sie genauso unterstellen 😆 der ist gut! aber eben, anderen double standards und widersprüche unter die nase reiben, selbst aber voll davon ist.
        sie merken es in der tat nicht mehr: ihre posts, tiraden, treffen 1:1 ebenso auf sie zu. 😆

      • gabi sagt:

        Hör ich seit Monaten.

        Komischerweise krieg ich aber nie ein 1:1 Beispiel dazu.

        Während Sie nicht damit klar kommen, beständig die Nase in das widersprüchliche Zeug hinein gedrückt zu kriegen, das Sie doch grad selber Geäussert haben.

        Wenn´s bei mir genau gleich ist… Müsste es doch ein Leichtes sein, es mir gleich zu tun.

        Warum nicht?

        Wieder mal: „Rethorische Tricks!“
        Oder „Manipulationsmacht“
        „Inszenierung“ vielleicht?
        Oder hab ich Ihren Stuss Nora Richardson ev.selbst geäussert?

        Sind auch Sie bloss eine Sockenpuppe von mir?

        Gibt es überhaupt mal irgend eine schlüssige Erklärung?

      • marie sagt:

        nein ich bin nicht gabi, aber Gabi 😉

    • Widerspenstige sagt:

      Also die Essenszeiten sind zu kurz hier, um sie noch mit TV füllen zu müssen. Während dieser Viertel- bis halben Stunde kann ein Menue locker gegessen sein. Unsere Kinder haben als alternative Biotta-Säfte erhalten in Form von Gemüsemix oder Kombinationen von Fruch-/Gemüsemix bis sie grösser waren. Den Spinat gabs sowieso höchst selten, denn es gibt genügend Alternativen dazu. Auch wird dem Eisengehalt ein zu hoher Stellenwert zugesprochen, welcher ja durch eine falsche Kommastelle relativiert wurde. Also alles halb so schlimm. Lieber ein Gemüsestrudel, eine Gemüselasagne statt Zwang…

    • alien sagt:

      New Girl ist eine super Ausrede.

  • maja sagt:

    Am besten ist immer noch sobald die Kinder anfangen zu essen selber zu kochen. Keine fertig Nahrung die in Gläser angeboten werden kaufen – höchstens mal als Ausnahme. Wenn ein Kind wirklich etwas nicht mag, dann muss es das auch nicht essen.
    Ich mag nämlich auch nicht alles. Ich hatte nie Theater wegen dem Essen. Was ich gar nicht mag ist Streit am Esstisch, das war Tabu galt auch für uns Eltern.

    • gabi sagt:

      Seh ich auch so mit dem Selberkochen.

      Find ja auch, dass ein Kind nicht alles mögen muss. Aber probieren!

      Was nicht drin liegt ist, zu finden „mag ich nicht“ ohne nen Löffelprobiert zu haben. Das lass ich nicht durchgehen… Und später das Kind voller Vergnügen geneckt, wenn´s dann gemerkt hat, dass es fast nicht genug kriegen konnte von dem Zeug, dass es eigentlich nicht mal probieren wollte.

      ((ah… Meta-Ebene für WS & Co. : Sie sehen… Ich quäl selbst mein eigen Fleisch und Blut damit, sich etwas näher mit Sachen zu beschäftigen, von denen sie glauben, sie wüssten sowieso was es sei))

      • Widerspenstige sagt:

        Ist ja gut, wenn Ihr eigen ‚Fleisch und Blut‘ (ähm… der Sohnemann ist wie alt schon wieder?) mal älter wird und es dann darum geht, den Ausgleich fürs quälen zu schaffen bei Papi, gäll…

      • gabi sagt:

        „ad acta“, WS?

        Ist das mit NR (bzw. Ihrem Hang, eigene Unterstellungen als Realität zu begreifen) jetzt „geklärt“?

        Ist es nun bereits wieder nur „fies“ von mir, „Nadelstiche“ in „Wunden“ zu setzen?

      • Widerspenstige sagt:

        Das ist jetzt eine Unterstellung Ihrerseits oder wo lesen Sie, dass ich die NR-Story-Sache ad acta gelegt habe? Bitte nur das lesen, Gabi, was da steht, dankeschön.

        Ich komme später darauf zurück, weil ich noch dringend andere Dinge erledigen muss vor dem Mittag – my real life is calling me, ok? Bis später, Gabilein. 8)

      • gabi sagt:

        Das ist okay. Verstehe ich auch.

        Und noch ein kleiner Tipp:

        Dieses Zeichen hier „?“ bedeutet, dass etwas eine Frage ist. Eine Frage.

        Das ist dieses einfache sprachliche Konstrukt, mit dem man anzudeuten vermag, dass man es auch nicht genau weiss.

        Sehr gut, um zu demonstrieren, dass man sich bei einer Sache auch nicht sicher ist, dass einem die Frage jedoch umtreibt und man sie gerne mit der Wirklichkeit abgleichen möchte.

        Bei Ihren Unterstellungen (wie jenen,auch von maire, NR gegenüber) fehlt genau diese Komponente jeweils vollkommen.

        Da ist die Unterstellung eben schon Tatsache.

      • gabi sagt:

        Den letzen Hinweis dürfen Sie gerne in die Überlegungen zu Ihrer Antwort einfliessen lassen, WS.

        So von wegen: Lesen, was da wirklich steht.

        … Sie. Als SprachsensibleS!

        😉

      • gabi sagt:

        … Übrigens ist Ihre Unterstellung, dass ich gerade eine Unterstellung von mir gegeben hätte, tatsächlich eine Unterstellung.

        🙂

        – Lässt nichts Gutes für die Antwort erahnen.

        Ich nehme an, Sie weichen auf die üblichen Ergüsse à la „…Aber Sie haben nämlich… “ aus und werden dabei von den üblichen Leseschwächen wie grad eben beim „?“ (dem Fragezeichen) „profitieren“.

        Wer weiss.Würde mich ja gerne täuschen und eine Entwicklung;ein Hinterfragen, bei Ihnen ausmachen, dass Sie in der Zukunft etwas mehr über sich und ihre Weltsicht reflektieren liesse.

        Und nun muss ich jetzt auch bald!

  • Valeria sagt:

    Oh, Frau B_raun ist ja ganz auf dem wissenschaftlichen Weg unterwegs. Hat für heute einmal ihre eigene Meinung gegen die eines Experten eingetauscht. Man höre und staune. Ist auch für mich gesünder. Dann muss ich nämlich nicht die ganze Zeit mit dem Kopf schütteln beim Lesen…

  • think about sagt:

    Kinder sollten die Möglichkeit erhalten mitzukochen. Selber das Gemüse waschen, schneiden und vorbereiten. Aber 3 oder 4 jahren sollte dies möglich sein – solang es ineressant ist und keine lange Wartezeit in der Küche beinhaltet.
    Ich kenne kein ALLGEMEINES MASTERAGREEMENT mit den Kinder. Sie essen, was sie wollen und was schmeckt. Vorleben der Eltern ist hier hilfreich. Wie oft kommen Kinde aus Neugier und wollen probieren – auch chilli 🙂 Nun essen unsere gerne Auberginen, Oliven, Bohnen, Salat etc…. Gemüse“kuchen oder Gemüsesauce auf Pasta ist sonst noch eine Hintertür;-)

  • Peppo Kurzstrumpf sagt:

    Frage an Pippi Langstrumpf: was fräsen denn diese schäderfräsigen oder schnäderfräsigen Kinder? Unsere Söhne wollten jewils keinen Spinat essen. Zu jener Zeit gabs den Pfundskerl Poppei im Fernsehen, der so stark war weil er viel Spinat ass. Wenn wir die Buben daran erinnerten, war der Spinat sofort kein Problem mehr.

  • marak sagt:

    So ist es. Ausserdem macht man oft den Fehler eigene Essgewohnheiten als absolut anzusehen. Meine wählerische Tochter halte ich teilweise fast nicht aus. Ich war völlig anders. So war aber schon meine Frau als Kind und mit den Jahren hat sie angefangen fast alles zu essen.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    ‚Essen sie einen allfälligen Dessert erst dann, wenn alle satt sind‘

    Hallo? Stumpfsinn hoch drei, wenn ich satt bin, esse ich gar nichts mehr. Solche blödsinnigen Anordnungen torpedieren nur das Sättigungsgefühl.

    Von allem probieren, dazu 15 x, ist eine Zumutung, wenn ich auch nur einmal Blut- und Leberwürste hätte probieren müssen, hätte ich auf den Tisch ge…….tzt.

    Beim Essen galt für mich immer: Mit dem guten Beispiel vorangehen, extra Essen für die Kinder habe ich nie gekocht. Essen soll ein Genuss sein, kein Stress! Was und wieviel Kinder essen, bestimmen sie selbst.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ich finde diese Ratschläge wieder sehr theoretisch, typisch Mann halt. Zu Hause betreut wohl die Frau die Kinder, inkl. Essen kochen und er schwingt derweilen die grossen Reden. Ja, ich bin polemisch, aber solche Klugscheisser machen mich wütend.

      Mir ging es immer darum, in den Kindern den Feinschmecker zu wecken, dazu gehört z.B. erstens, dass keine undefinierbaren Sachen gefüttert werden, dieses grässliche Gläslizeug in beigebraun, dass ich nicht mal einem Hund füttern würde. Immer frisch kochen, appettitlich anrichten, nicht mit Kräutern sparen, dann kommt das langfristig gut.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es gibt schäderfräsige Kinder und Allesesser, ich hatte davon je eine Ausgabe. Aber auch der Schnäderfräsige wurde mit der Zeit toleranter, heute isst er ausser Fenchel jedes Gemüse. Der Andere war immer problemlos in Sachen Essen, sogar Meeresschnecken direkt vom Felsen hat er mit 5 gegessen, weil sie ihm von einem Taucher angeboten wurden. Wir sollten nicht ständig aus allem eine Religion machen, weder dem ’sich bewegen müssen‘ noch dem Essen, sondern einfach die Freude daran vermitteln, das ist viel wirkungsvoller. Ein paar strikte Regeln, bei uns z.B. kein TV tagsüber, reichen.

      • gabi sagt:

        „Klugscheisser“ … „…typisch Mann“

        Jajaja… Woher nur diese „Anfiggereien“ (oder wie nannten Sie es noch mal?)

        Woher nur dieser verinnerlichte Hass.

        – der natürlich niemals ohne das Nachschieben einer weiteren Gewissheit über einen Ihnen vollkommen fremden Menschen einher gehen kann. Heieiei…. Was diese Pippi alles weiss! Die weiss ja so viel:

        „Zu Hause betreut wohl die Frau die Kinder, inkl. Essen kochen und er schwingt derweilen die grossen Reden.“

        Also diese Emma-Lektüre muss ja wahrlich das Bewusstsein für den Grundanstand und das ABC des respektvollen Umgangs fördern…

      • Sportpapi sagt:

        „Immer frisch kochen, appettitlich anrichten, nicht mit Kräutern sparen, dann kommt das langfristig gut.“ Aber sehr langfristig. Wüsste ich es nicht besser, würde ich meinen, die Frau hat noch nie für Kinder gekocht!

      • gabi sagt:

        Hihi… Du bist als Kind von Pippi bekocht worden?!?!?!?!?!?

        Allerhand!

        😀

      • Lisa sagt:

        @pippi:
        Wieso „zu theoretisch“? Ich finde er gibt praktische Tipps, die man im Alltag anwenden kann. Finden Sie nicht?

        Ich mache es so, dass meine Kinder von allem ein wenig essen müssen. Ausser Luxusdinge wie Fleisch, Desserts.. müssen sie nicht essen. Bei mir wurde das auch so gemacht und ich mochte als Teenager dann alles. Als ich gelesen habe, dass die Speisen 15x probiert werden sollten, habe ich verstanden, warum ich so unkompliziert geworden bin mit dem Essen.

        Wie wecken Sie denn den Feinschmecker im Kind?

      • marie sagt:

        doch bei uns zu hause, immer frisch, alles (inkl. innereien usw…) auch scharf!
        bei uns gab es nie diskussionen, gegessen wurde immer alles. und ach ja, vater kam mittags sowie abends pünktlich nache hause und hat immer mit uns am tisch gegessen und meistens uns kinder motiviert. mutter hatte diesbezüglich kaum arbeit, ausser beim kochen zu zuschlagen.

      • Valeria sagt:

        @ Pippi: Das mit dem Dessert habe ich mir auch gedacht… So lernt das Kind: Mit Süssigkeiten wird man belohnt, Süssigkeiten isst man erst, wenn man eigentlich gar keinen Hunger mehr hat… ob das so sinnvoll ist?

        Ansonsten finde ich den Artikel eigentlich ganz gut, die Richtlinien sind ja mehr oder weniger selbstverständlich. Und das mit dem 15x probieren… Machen Sie den Selbstversuch, Pippi. Ich habe auf diese Weise meine Liebe zum (vorher verhassten) Kümmel entdeckt. 🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        marie, also Innereien……

        Wir assen jahrelang fleischlos, das war erst eine Umstellung für mich beim Kochen, aber dann klappte es gut. Ich orientierte mich vorwiegend an der italienischen Küche, das mochten und mögen alle. Innereien gab es nie, auch zu Fleischzeiten nicht. Auch Würstli gab es sehr selten, wenn dann Cipollata, vorwiegend geschmortes Fleisch oder Geschnätzeltes, oft Hohrücken, selten Filet. Und eigentlich fast nur Rindfleisch, mal Poulet. Oft Fisch, auch in Stäbchenform, oder als Gratin, mit viel Gemüse. Zu fleischlosen Zeiten viel aus dem Wok, mit Sesamöl und ‚viel scharf‘.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich lande in der Schlaufe, war ich böse?

      • blackball sagt:

        Pippi, Sie gehen mir langsam auf den Sack. Ihr Pseudoemanzenfaschogeschwafel hat die erträgliche Untergrenze erreicht. Sie haben wirklich von Nichts Ahnung und stellen dies auch bei jeder Gelegenheit unter Beweis. Sie leben genau das, was Sie bei jeder Glegenheit den Männern vorwerfen. Widerlich.

      • gabi sagt:

        Oh… Schon wieder einer, der Sie ganz grundlos „anfiggt“, Pippi; gäll?!

        Einfach so. Quasi aus dem Nichts.

        Wo Sie doch immer so ein Vorbild an Gesprächskultur sind.

        Es ist wirklich unerklärlich. – Äh… Also ja eigentlich nicht: Das Patriarchat und so. Die Männer im Allgemeinen und im Speziellen (ausser den Maori; ichweisssichweiss).

        Sie Arme, Sie.

        Diese Anderen immer. Diese verflixten Anderen!

      • marie sagt:

        gabi, noch ganz kurz:
        blackball figgt pippi nicht an. er ist konkret und eindeutig, direkt. im gegensatz zu ihnen, der dann wirklich anfiggt, eben wie eine lithurgie 😉 hat auch schon was von einem mantra… 😆

      • Sportpapi sagt:

        Aha. Konkret und eindeutig ist also nicht „anfiggen“? Ja was denn sonst?

      • gabi sagt:

        wie heisst eigentlich „anfiggen“ in Kirchenlatein?

        😉

        Jaja… Bei den Anderen ist es Immer was Anderes. Diese vermaledeiten Anderen aber auch immer!

      • tststs sagt:

        „predigen“
        🙂

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Klare Ansage Black, du mir schon lange. Deshalb überlese ich deine Posts gewöhnlich, dieser fiel mir nur auf, weil mein Nick darin vorkommt. Es freut mich aber, dass dich meine Schreibe aufregt, das zeigt mir, wie nötig sie ist! Solche Warmduscher wie du haben lieber die pflegeleichten Frauchen, nichts Neues……

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Lisa, den Feinschmecker wecke ich, indem ich versuche, Speisen interessant schmecken zu lassen. Gemüse nicht nur aus dem Dampf, sondern z.B. die Rüebli noch leicht in in Butter gedünstenen Zwiebeln geschwenkt, mit frischem Peterli vermischt, oder den Braten im Ofen mit viel Gemüse geschmort für den feinen Geschmack, den Salat auch mal mit Himbeeressig. Der Duft ist wichtig, dafür eignen sich frische Kräuter und Gewürze gut, Kräuter sind ausserdem appetitanregend. Wenn mal eine fertige Tomatensauce, kann man die aufmöbeln mit etwas Knoblauch und Oregano, eigentlich alles einfache Sachen.

      • blackball sagt:

        Warmduscher … meine Güte Pippi, werden Sie erwachsen. Ihre dummdreiste Schreibe ist in der Tat ärgerlich. Und glauben Sie mir, wenn ich auf, ich zitiere Sie, „Frauchen“ stehen würde, würden Sie in mein Beuteschema passen. Sie wären gerne jemand, der stark und unabhängig ist. Am Ende des Tages haben Sie nichts erreicht in Ihrem Leben, haben kein Plan und kein Ziel. Sie reduzieren sich selbst auf eine verbitterte und verquerte Person. Mein Mitleid dafür.

        Dann lieber abstinent und glücklich.

      • Leserin sagt:

        Ich finde diesen Artikel überhaupt nicht theoretisch, sondern nach dem gestrigen eher ein positiver Ausgleich. Worauf ich allerdings verzichten könnte, wären die Ausfälligkeiten dieser Pippi Langstrumpf mit ihrer respektlosen, verbitterten Art. Sorry, aber kommt einfach so rüber.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        marie, findest du immer noch, dass Black konkret und eindeutig ist?

        Ich finde ihn eigentlich eher unterste Schublade und ziemlich einfältig, eben typisch für Warmduscher. Dass er noch gleich die Abstinenz ins Spiel bringt, ist sehr aufschlussreich, offenbar sehen das noch andere Frauen so.

        Nein, ich habe kein Mitleid, selber schuld!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Die Geduld und die Friedfertigkeit der Frauen ist die Macht der Männer“

        damit ist bei mir Feierabend, diese Tugenden bringen uns nicht weiter. Das heisst nicht, dass wir Streit suchen, nein, aber wir gehen ihm nicht mehr aus dem Weg, weil wir mit dieser Taktik seit 3000 Jahren auf die Schnauze fallen. „Die friedfertige Frau“ der grossen Margarethe Mitscherlich Nielsen, ein sehr empfehlenswertes Buch, schon älter, aber nach wie vor aktuell.

        Der obige Spruch hängt an Wildkatzes Pinnwand, die hat es eben auch begriffen.

      • blackball sagt:

        Ein kluger Mensch sagte einmal: Diskutiere nie mit Dummen, erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herunter und dann schlagen sie dich durch Erfahrung.

        Deshalb, Pippi, ist hier für mich wieder mal das Ende der Fahnenstange erreicht. Der Unsinn, den Sie hier verbreiten, wird auch durch konsequentes Wiederholen nicht richtiger und wahrer.

        Ach ja, wer lesen kann ist im Vorteil: Abstinenz bezieht sich ausschliesslich auf Sie … und das scheinen ja auch andere Männer so zu sehen, nicht?

      • blackball sagt:

        … und wer seit 3000 Jahren konsequent aus den gleichen Gründen auf die Schnauze fällt, … lassen wir das. Wenn Sie sich nur mal den Unfug, den Sie hier schreiben, durch den Kopf gehen lassen würden, bevor … ach, was soll’s. Jedes weitere Wort an Sie ist eine Verschwendung von Zeit und Mühe, Sie sind es schlicht und ergreifend nicht wert.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wie liebe ich doch so differenzierte Kritik, Black. „Unsinn“ also….. na gut, wenn du meinst. Auf die Meinung von Warmduschern hab ich noch nie was gegeben. Ich bin zwar manchmal auch etwas direkt, aber mehr als das Florett brauche ich dabei nicht. Du hingegen packst gleich den Zweihänder aus. Aber soll ich dir was sagen: Ich bin darüber nicht erstaunt, solche Kreaturen kennen es halt nicht anders.
        Und wegen der Abstinenz: Das liegt immer und ausschliesslich in meinem Entscheid, deine Nöte kenne ich nicht. Sind sie vielleicht der Grund für deine unterirdischen Sprüche?

      • Widerspenstige sagt:

        Pippi, du wirst es nicht mehr lernen. Kommst du mit deinem Zorn weiter? Kommst du mit deiner Verachtung und pauschalen Seitenhieben an ALLE Männer weiter? Bringt das den Frauenrechten Besserung? Schau dir mal die Biographie von Aung San Suu Kyi genau an und lerne daraus. Solche starken Frauen bringen uns ALLE weiter und nicht die Hammermethoden einer Margarete Mitscherlich. Natürlich waren solche drastischen Worte wichtig zu Zeiten des Aufbruchs und sich Gehör verschaffens. Absolut einverstanden. Aber heute sind solche vernichtenden Hammermethoden out! Sie sterben zum Glück aus. Bitteschön!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        „Zorn gegen alle Männer“?? Wie kommst du auf sowas, WS?
        Weiter kommen wir nicht durch Harmoniesucht, meine Liebe, aber ich weiss, dass du das noch nicht gemerkt hast. Wie du allerdings auf ‚Hammermethoden‘ bei Mitscherlich kommst, ist mir ein Rätsel, du plapperst einfach etwas daher, ohne auch nur das Grundsätzliche begriffen zu haben. Ich bin sicher, deine Heldin und Mitscherlich hätten sich blenden verstanden. Sie ist übrigens auch für mich eine bewundernswerte Frau, für wen nicht? Sie hat ihre Mittel den Möglichkeiten angepasst, alles andere hätte sie das Leben gekostet.

      • Robert Furrer sagt:

        Hallo Pippi – zum Thema ital. Essen: wenn Du wählen dürftest zwischen den 2 Möglichkeiten: Dem Auguste auf der Bahnhofstoilette einen zu blasotti und Dir von ihm in den Mund sborrare zu lassen, oder der Katharina ihre schleimige Ami-Fica zu leccare, was würdest du wählen?

      • marie sagt:

        tolle zensur hier.
        😯

      • mila sagt:

        Tja, marie: die Primitiven glauben immer noch, sie wären (trotz eklatanter Schreibschwäche) originell. 😉 Mutet irgendwie spätpubertierend an, aber eben: es ist nicht jedem gegeben, sich halbwegs eloquent zu artikulieren.

      • Beno sagt:

        @mila
        Dieses Filmchen gibt deiner geplagten Seele wieder etwas Selbstvertrauen; hoppla…go for it.. 😉
        YouTube : Mila Superstar ( german intro )

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das System schlägt zurück, mit aller Härte! Frauen, die sich gegen die sexuelle Ausbeutung durch die Männer wehren, werden verschleppt. Ich befürchte, dass sie nicht mehr auftauchen werden.

        http://www.spiegel.de/politik/ausland/femen-aktivistinnen-in-donezk-verschwunden-a-839193.html

        Und dann gibt es noch die Harmoniesüchtigen, die finden, wir hätten doch schon alles erreicht, alles in Butter. Bullshit, es herrscht Krieg! Frauen, die sich nicht unterwerfen, werden ausgelöscht, so sieht’s aus.

      • mila sagt:

        Also, mir gefällt ja das hier wesentlich besser:

        Real Mila Superstar german intro:

        http://www.youtube.com/watch?v=Q8iesYz5oo4

      • Beno sagt:

        Logisch…hat ja auch mehr Substanzielles !

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Nein, nicht soooo langfristig. So ab 12 J. gab es bei uns keine Essensdiskussionen mehr, auch der Schnäderfräsige ass so gut wie alles, was ich kochte. Bei uns war Essen immer etwas Positives, ich esse gerne etwas Feines – kann ganz einfach sein – und die Kinder auch. Wenn ich alle paar Jahre mal in einem Anfall von geistiger Umnachtung irgendwelche Slimdrinks für mich kaufte, machten sich die Kinder lustig ‚Mam hat wieder Dünnmacherzüg gekauft‘. Die wussten genau, dass nach dem ersten heroischen Versuch dieser Drink im Kübel landet.

    • John Kipkoech sagt:

      Pippi, wenn Du nur einmal, wirklich vorbehaltslos Blut- und Leberwürste probiert hättest – hättest Du herausgefunden, dass diese ganz vorzüglich schmecken! Gott hat uns alls Allesfresser geschaffen, also auch für Fleischliches – da ist es nichts als richtig wenn wir dann auch alles vom Tier, inkulsive Blut, verwerten. Dies wird auch wissenschaftlich belegt – z.B. zeigt auch unsere Darmlänge ganz klar, dass wir keine ausschliesslichen Vegetarier sind ebenso unser typisches Allesfresser Gebiss ….

      • Laura TI sagt:

        Also ich habe auch nach dem 100x Blut-und Leberwurst probieren die in hohem Bogen zurückgegeben. Ich würde das auch meinen Kindern nicht antun, wobei, mein Mittlerer der hat vor kurzem Kutteln bei Freunden probiert und fand das ausgezeichnet, mich hat der blosse Gedanke daran gewürgt. Ich koche ab und zu auch Sachen, die ich nicht esse, die die Kinder aber lieben, also können die auch mal etwas nicht essen, was ich liebe.

      • Sportpapi sagt:

        100 Mal?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das mit dem vollständigen Verwerten des Tieres stimmt, John. Zum Glück essen andere Leute gerne Blut- und Leberwürste, ich fand es einfach immer schrecklich gruusig. Schon der Geruch, dann das Aussehen, sieht aus wie schon mal gegessen. Das tut Birchermüesli zwar auch, aber es ist fein im Geschmack. Kutteln konnte ich knapp essen, aber gekocht hab ich die nie. Meine Kinder mussten also auf die typischen Schweizer Spezialitäten verzichten, kennen sie bis heute nicht, wie schrecklich…. 🙄 Der Fleischmoudi ist kürzlich zum Vegetarier mutiert, mal schauen, für wie lange.

      • Laura TI sagt:

        @SP ja, mein Vater liebt die Dinger und es gab sie regelmässig im Winter, zu meinem grossen Unglück waren meine Eltern Verfechter der These, dass jedes ein Bissen probieren musste. Ging mir bei Fischstäbli, Salzkartoffeln und Götterspeise auch so, mein Magen ertrug das Zeug nie länger als ein paar Sekunden, was nichts an der Haltung meiner Eltern änderte.

  • Sportpapi sagt:

    Broccoli und Fenchel kommen zumindest bei meinen Kindern sehr gut an – ist praktisch das erste, was sie gerne essen. Aber an sonsten sehe ich, sind wir offenbar auf dem richtigen Weg. Zumal – bei uns – Gemüse auch nicht so zentral ist, solange die Jungs auch gerne Früchte, Beeren und sogar Salat essen. Mühsamer ist es, einzufordern, dass zum Fleisch auch eine Portion Brot gehört…

    • Auguste sagt:

      hmm…, das hilft dem schinken beim rumhängen auf dem sandwich zweifellos und wahrscheinlich liegt dieser ansicht auch die erfindung des wiener schnitzels zu grunde. auch der hackbraten profitiert vom eingeweichten semmeli, aber das steak sollte mit getreide, in welcher form auch immer, wirklich nur in berührung kommen, solange es noch selber laufen kann. für kleine freunde von rindvieh, brot und grünem wurde ja extra dass „happy meal“ erfunden – was mich um diese tageszeit auf eine idee bringt. bon appetit.

  • xyxyxy sagt:

    „obwohl das Essen lecker ist“
    vielleicht ist es auch nicht lecker
    – bei uns hatte niemand gerne Salat und Gemüse, weil meine Mutter zu viel Essig in die Salatsauce getan und das Gemüse verkocht hat –
    das haben wir alle erst als Erwachsene bemerkt

    im übrigen: es ist normal dass die Kinder vieles noch nicht mögen. Ihre Geschmacksnerven sind noch viel empfindlicher als die unseren. Das legt sich mit der Zeit. Nur nicht zu viel Stress machen.

    • Danke für Ihren Betrag. Meine Mutter hatte ebenfalls kein Händchen für Salatsaucen (Essig galore!). Und das Gemüse eigentlich etwas knackig sein sollte, merkte ich erst als Teenager. 🙂

      • xyxyxy sagt:

        musste mal gesagt werden

      • Carolina sagt:

        Danke Ihnen beiden, hier könnte man ja Komplexe bekommen! Meine Mutter hat überhaupt nicht gekocht, sondern Dosen aufgemacht, (leicht explodierende) Würstli gebraten (die fiesen englischen) und ich wette, wir sind als Babies ausschliesslich aus Gläschen ernährt worden. Sind alle vier gesund, schlank und essen für unser Leben gern – vielleicht keine Feinschmecker, aber wir wissen, wenn etwas fein schmeckt! Ein bisschen mehr Gelassenheit würde nicht schaden!

      • Carolina sagt:

        Diese blöde dreiviertel Stunde in der Schweiz, in der die Kinder zum Mittag heimkommen, habe ich mir immer einfach gemacht. Einen Salat und Fischstäbli oder Poulet oder Pasta kriegt man immer hin. Ich habe früh das Abendessen zur Hauptmahlzeit erhoben – wenn alle ihren Hobbies nachgegangen sind, halt auch spät, aber darauf bestehe ich noch heute, damit man sich wenigstens einmal Tag sieht und zusammen ist.
        TV während des Essens: Selbstverständlich während der EM!!!!!! Wenn die Gruppenspiele vorbei sind, ist auch das wieder vorbei.

      • gabi sagt:

        Hey, Caro: Schön Dich zu lesen.

        Kann vom Fall einer vermeintlichen Vegetarierin berichten.

        Die meinte, Sie hätte also jahrelang als Vegi gelebt.

        Ah, okay. Hab mich zwar etwas gewundert, dass sie in der Küche noch nicht mal die brauchbare von der verwelkten Petersilie unterscheiden konnte… Aber kommt ja mal vor.

        Später kam dann raus (berichtete sie frisch von der Leber weg), wie sie zu ihrem Selbstbild gelangte:

        Seit frühester Kindheit gab´s daheim Pommes mit Würstchen zum Essen. Immer.

        Irgendwann habe dann ihre Schwester durchgegeben, sie sei jetzt Vegi und wolle keine Würstchen

      • gabi sagt:

        mehr.

        Darauf hin wurden die Würstchen vom Speiseplan abgesetzt und es gab nur noch Pommes. Immer.

        Okay… Ketchup gab´s auch.

        Was soll man dazu sagen?

        Jedenfalls hat sie brav aufgegessen?
        Vorbildliche Eltern?

        Und: Darf ich sie nun überhaupt als echten Vegi labeln?

      • Carolina sagt:

        Hey Gabi. Möchte ja nicht allzu fies sein, aber ‚who cares‘? Habe ein Problem mit allen Entweder/Oders, das gilt auch für Vegetarier/Fleischfresser. Nenne mich Miss Mittelmass, aber es ist eine Sache des gesunden Menschenverstandes bzw des Masshalten, dass ich so ziemlich alles für erlaubt halte, wenn ich es für vertretbar halte und in Massen genossen wird – wobei das Wörtchen ‚Genuss‘ wichtig ist. Ging mir schon mit der Sonnenschutz-Diskussion so: wir werden immer älter, immer gesünder, aber zu welchem Preis? Dinge wie gutes Essen, einen Sonnentag nicht mehr geniessen zu können? Danke, nein.

      • gabi sagt:

        Naja… Aber in Massen: Heisst das nun, wenn sie nur ne kleine Portion Pommes mit Ketchup ass, dann klingt´s besser?

        Ich hab das ja selber kaum glauben können: Aber das war das STANDARD-Essen. JEDEN einzelnen Tag.

        (übrigens bin ich ja auch nicht ausschliesslich selber am Brot backen und so… War grad kürzlich wieder mal – aber notgedrungen! – in einem McDo)

      • Carolina sagt:

        Ach? Und ich habe gedacht, Du machst jeden Tag den Sugo selbst, Pasta wird durchgenudelt etc? Muss wohl Projektion sein (die Du so ‚liebst‘)?…..
        Ich meinte mit ‚who cares‘: das Beispiel ist dermassen extrem, dass es auch schon wurscht ist, ob sie eine ‚echte‘ Vegetarierin ist oder nicht…
        Meine Mutter hat uns ‚zum Ausgleich‘ am Wochenende immer zum Inder/Chinesen/Thailänder geschleppt – schon als Babies. Nur Fish ’n Chips haben wir von ihr nie bekommen – zu ungesund! Sie kriegt das heute noch aufs Brot geschmiert……

      • gabi sagt:

        Zum Thai? Im Ernst?

        Das kommt ja meiner eigens für Pippi entwickelten Phantasie nah, wie ich meinem gefesselten Kind zur Strafe am Schluss die mit Chilli vermanschten Kartoffeln einflössen würde.

        – also Thai hätte ich als Kind nicht ausgehalten.

      • gabi sagt:

        – Im Übrigen käme mir gar nie in den Sinn, ausgerechnet Dich als Miss Mittelmass zu bezeichnen!

      • Sportpapi sagt:

        Aha, und schon ist das gewünschte Kompliment da. Könnt jetzt wieder aufhören mit dem gegenseitigen Schulterklopfen… 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Nur eine Bemerkung am Rande, ansonsten bin ich ja mit euch sehr einig. Diesen gesunden Menschenverstand. Gibt es eigentlich jemanden, der von sich behauptet, diesen nicht zu haben?

      • gabi sagt:

        Mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Nein.

        Du hast natürlich Recht.

        (oh… Schon wieder ein anbiederndes Kompliment?)

      • Carolina sagt:

        Gabi, Thai war nie ein Problem. Aber der Inder…. Ich bin heute noch sicher, dass ein Vindaloo die Wehen bei meinem ersten Kind ausgelöst hat;-)
        Sportpapi, nein, gibt es nicht, da haben Sie schon Recht. Aber ich behaupte mal, der g.M. muss in jeder Familie, jedem Setting neu ausgehandelt werden – also gibt es sehr wohl Varianten und Schwankungen.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Sportpapi

        Was Descartes zur Intelligenz sagte, gilt auch für den gesunden Menschenverstand: „Nichts ist gerechter verteilt als die Intelligenz. Jeder glaubt, er habe genug davon.“

        Die wenigsten würden von sich behaupten, sie wären wahnsinnig attraktiv oder sportlich. Aber die meisten haben das Gefühl, sie wären intelligent und witzig.
        Wir können hier ja mal eine Umfrage starten. Wer hält sich nicht für witzig und intelligent?

      • Carolina sagt:

        Wie nennt man diese Art der Fragestellung, MdH? Rhetorisch? Fangfrage? Bei den Nicht-Intelligenten (oder Gebildeten) bestünde noch die Gefahr, dass sie die Verneinung in der Frage übersehen und ‚falsch‘ antworten….. Auch das beweist also nichts.
        In Frankfurt/Main gibt es seit Jahrzehnten auf der Zeil ein Institut zur Meinungsforschung (osä). Eine Weile lang habe ich mich immer mal ansprechen lassen und die verschiedensten Fragen vorgesetzt bekommen. Ich war jung und fand es witzig, ‚falsche‘ Antworten zu geben – ich behaupte mal, besonders bei sensiblen Fragen üblich, oder?

      • Sportpapi sagt:

        Es gibt sensible Fragen? Werde sich gleich trösten, diese armen Fragen… 🙂
        Ernsthaft: Nein, ich halte mich nicht für witzig und intelligent. In einem der beiden Gebiete bin ich nicht so stark, glaube ich… 🙂
        Und allgemein. Das ist doch wie mit dem Übergewicht. Man weiss zwar, dass man nicht so intelligent ist. Aber verkündet dann (und glaubt daran), dass dies für das Leben auch nicht so wichtig sei…

      • Carolina sagt:

        Es kommt halt wirklich auf die Umstände an, auf das Forum. Hier kann z.B. jeder behaupten, er sei sportlich, fit, schlank, intelligent, eine gute Mutter, unglaublich glücklich verheiratet. Wenn einer auf der Strasse nach unseren Sexgewohnheiten fragt, werden die meisten Menschen die Zahl etwas nach oben korrigieren, da sie persönlich angesprochen werden und es ihnen peinlich ist, ’nie‘ oder ‚fünfmal im Jahrzehnt‘ anzugeben. Alles menschlich. Und sensibel ist eine Frage dann, wenn sie uns in irgendeiner Form berührt oder nachdenklich macht. Deshalb kann sogar jemand hier im Forum, der dazu

      • Carolina sagt:

        /2 steht, Brüche in der Biografie zu haben, hässlich, doof, politisch höchst inkorrekt, ein ganz schlechter Ehemann und/oder fett zu sein, mehr Menschen ansprechen als die sich als allzeit perfekt Ausgebenden. Ich zumindest suche eher den Austausch mit wirklichen Menschen, die genauso fehlbar sind wie ich, als mit den Besserwissern, pc-Bewanderten und Rechthabern. Das war jetzt ein wenig off-topic, Sportpapi, sollte aber meine Definitiion von einer ’sensiblen‘ Frage erläutern.

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Ich weiss doch, was Sie mit einer „sensiblen Frage“ meinen. Mit mir ist nur etwas der Lehrer durchgegangen.
        Aber, zum anderen: ich glaube, auch diese hier manchmal dargestellten Brüche in der Biographie sind ganz bewusst dargestellt, weil es zum Thema passt oder zur Rolle, die man selber spielen möchte. Für mich gibt es jedenfalls andere Faktoren, die Diskussionsteilnehmer für mich spannend machen.

      • Carolina sagt:

        Ja, da ist was dran. Und was sind die anderen Faktoren bei Ihnen?

      • Sportpapi sagt:

        Spannend ist, wenn jemand mich zum denken (und recherchierien) anregt, indem er/sie neue Perspektiven aufzeigt, Argumente bringt, die ich noch nicht gehört habe. Wenn ich also glaube, in der Zeit im Blog etwas gelernt zu haben. Dazu gehört, dass Argumente geprüft und allenfalls widerlegt werden, statt sie aus ideologischen Gründen umgehend von sich zu weisen. Allerdings scheint mir diese Art der Diskussion hier äusserst selten.

      • mila sagt:

        Uns Sie kommen jetzt erst zu dieser Einsicht, Sportpapi? Lach*

      • Sportpapi sagt:

        Ach ja, ein Geist wird wieder mal sichtbar. Genau das war der Grund, weshalb mir Ihr substanzloser Auftritt hier so zuwider war. Weil Sie nichts zur Diskussion beigetragen haben. Dafür aber auf billige Art über Leute hergezogen sind, die das versucht haben.

      • Sportpapi sagt:

        Ach, schon wieder gesperrt? Und auch da wohl gleich für ein paar Tage, oder?
        @mila: Die Einsicht ist keine neue. Deshalb hat mich ja gerade ihr billiger Auftritt hier so gestört, weil Sie ja bewusst nie irgendetwas zu einer Diskussion beigetragen haben.

      • mila sagt:

        Ach Sportpapi; ich habe hier mehr beigetragen, als Ihr Bünzlitum das je könnte. Aber nichts für ungut! 😉

      • mila sagt:

        ich sage es sehr direkt: wären sie morgen nicht hier – kein hahn würde nach ihnen krähen. ausser gabi vielleicht. – sehen sie das als einen leistungsnachweis an? :;

      • Sportpapi sagt:

        @mila. Sie sind also stolz darauf, dass Sie hier – wenn auch meist als negatives Beispiel – immer wieder mal erwähnt werden? Ich muss sagen, diese Eitelkeit geht mir ab.

      • Sportpapi sagt:

        Und was und wo Sie hier etwas beigetragen haben, ich meine etwas Konstruktives, das müssten Sie dann schon noch ausführen. Mir wäre ja schon geholfen, wenn Sie auf eine Diskussion verweisen könnten (ausserhalb von Film- und Musikgeschmack), an der Sie überhaupt ernsthaft teilgenommen haben.

      • mila sagt:

        ouuuhhh…

        aber ja, meine kompetenz liegt nicht zuletzt im musikalischen bereich.

        hier für diejenigen, die es zu schätzen wissen:

        radical face – a pound of flesh
        http://www.youtube.com/watch?v=oCjJB9hfz8o

        young rebel set – red bricks
        http://www.youtube.com/watch?v=6uvlH4c7CyM

      • mila sagt:

        @Redaktion: Was soll das?

      • mila sagt:

        wie auch immer, sportpapi: diese gefühlsdimension werden sie wohl nie erreichen – so sorry for you.

      • mila sagt:

        young rebel set – red bricks

        radical face – a pound of flesh

      • Sportpapi sagt:

        Welche Gefühlsdimensionen?

      • mila sagt:

        check it out for yourself

      • mila sagt:

        PS:

        von wem genau werde ich denn negativ erwähnt? ja genau – von gabi, unter feiger befeuerung von sportpapi. – sehr aufschlussreich.

      • Sportpapi sagt:

        Von mir? Die Stelle müssten Sie mir aber zeigen (nur zu!). Und was hätte das mit feig zu tun? Und von wem werden Sie denn positiv erwähnt?

      • marie sagt:

        von mir, wenn ich relevant (genug) bin.
        ich finde mila hat sich immer korrekt uv grosszügig verhalten. manchmal halt kontrovers, aber das ist milas recht genau so wir ihres.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Das geht an der Sache vorbei. Mila kann tun und lassen was sie will. Ich halte fest, dass sie in der Regel bewusst keinen Beitrag zum Thema geleistet hat. Damit ist sie für mich einfach wertlos, egal, ob der Ton freundschaftlich (machmal), korrekt (manchmal) oder verfehlt (selten) war.

      • Sportpapi sagt:

        Und damit keine Missverständnisse entstehen: wertlos natürlich als Diskussionspartnerin hier.

      • marie sagt:

        finde ich nicht. ich finde mila eine sehr interessante diskussionspartnerin hier. für sie scheint sie wertlos zu sein.
        und sie werfen mir auschalisierung vor? 😉

      • Katharina sagt:

        etwa so wertlos wie deine Waschküchenordnung, SP. Ein Schrebergarten ist ja im Vergleich geradezu Anarchie. „Ich halte fest, dass sie in der Regel bewusst keinen Beitrag zum Thema geleistet hat“ Woher nimmst du dir überhaupt die Anmassung, zu bestimmen, ob dem so sei?

      • mila sagt:

        ach, sportpapi masst sich so einiges an… sind wir nicht dessen (leidlich) überdrüssig, mädels?

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina/Marie: Anmassung, Pauschalisierung? Ich zumindest erinnere mich noch, dass sie das selber so zugegeben hat, als sie ihren „Kreuzzug“ hier beschrieben hat. Wobei das ja auch nichts Neues war, denn das gleiche hatten wir ihr ja immer wieder vorgeworfen. So, und damit genug von mila, zumindest für mich.
        Und Katharina: Ich weiss nicht, was dein Problem ist, dass du jeweils auf anständige Rückfragen meinerseits nur mit Unsinn antworten kannst. Aber es ist dein Problem, nicht meins.

      • Sportpapi sagt:

        Und mila, Entschuldigung wenn ich bei der Verschwesterung noch ein letztes Mal störe: Du bist doch gar nicht mehr da, und warst es auch nicht in den letzten Wochen. Oder?

      • marie sagt:

        also ihnen gegenüber ist sportpapi sehr unfair. aber mila, er hat ja weiter oben beschrieben, dass er es weniger mit ideellen weltanschauungen hat und sich eher an fakten hält. (so habe ich es wenigstens verstanden) tipp: ignorieren und hoffen, dass er sich auch daran hält. ich drücke die daumen – und hoffe sie vermehrt hier anzutreffen mila.

      • mila sagt:

        sportpapi, liefere doch nur einmal eine analyse, die tiefer ginge als meine. wir können da gerne einen wettbewerb veranstalten.

        diese männliche rampensau-mentalität auch immer. ich glänze eigentlich lieber durch meine stilleren momente.

      • mila sagt:

        @Redaktion: Im Ernst? Braucht das zarte Pflänzchen Sportpapi einen Schutzschild? Ich war weder ausfallend, noch respektlos. Nur ehrlich.

      • marie sagt:

        sportpapi: katharia hat in ihrem post von 22:24 einfach recht, und die frage am schluss unterstreiche ich doppelt.

      • mila sagt:

        Danke, marie und Katharina. Das hier ist schon fast zum Heulen. – Aber es weckt meine Kampfgeister, was nicht so schlecht ist, oder?

      • Sportpapi sagt:

        Langsam reicht es dann. Dass mila bewusst nicht zur Sache, sondern auf den Mann argumentiert hat, hast sie selber zugegeben, als sie ihren gescheiterten Kreuzzug hier beschrieben hat. Es war aber auch sonst offensichtlich. Dass wir uns immer wieder gegen haltlose Vorwürfe gewehrt haben, nachgefragt haben ohne je Antworten oder Präzisierungen zu erhalten, ist noch in guter Erinnerung. Also bitte, bleibt sachlich und korrekt. Fairness gilt auf beide Seiten!

      • marie sagt:

        das ist sehr gut 🙂 willkommen zurück (? – wäre schön)

      • mila sagt:

        yep, I’m back. this time for real. (armer sportpapi.)

      • marie sagt:

        sporpapi. ich habe mila nie so erlebt wie sie, sie erleben. nie. aber mir fällt bisweilen auf, dass sie dinge oft missverstehen (siehe mein post mit dem bsp äpfel). aber sie geben ja auch zu, dass sie eher auf fakten stehen, als auf ideellen sichtweisen. da scheint die crux zu sein.

      • mila sagt:

        ach, marie. sportpapi versteht doch nur quantitative analysen – was mühen sie sich mit ihrem qualitativen konsens-diskurs da noch ab? sorry, aber: love’s labour’s lost, heisst es in diesem fall…

      • Katharina sagt:

        SP: ich nehme dich manchmal einfach nicht so ernst und mach auf satirisch. aus meiner Optik ist das ganze wegen Waschküchenordung ein Gaudi. also. relax a little. jeez. little guilty pleasure of mine.

        und dass da: „Langsam reicht es dann“ – you might get what you wish for. also applies to the fruitcake.

      • Katharina sagt:

        fakten marie? echt?

        welcome back, mila.

      • marie sagt:

        ich weiss mila – ich meide ihn ja genau deswegen, weil es dann in polemik ausartet (und dafür blogge ich nicht). aber manchmal ist es leider unumgänglich.

      • marie sagt:

        @katharina
        ok, habe das vergessen: „“ also „fakten“ 😉 (ich grinse übrigens beim schreiben)

      • mila sagt:

        wissen sie, wofür ich einstehe, marie, immer schon: für das wahre, das schöne, und das gute. nur masse ich mir nicht an, die wertmassstäbe zu bestimmen. das tun nur die kleingeister dieses blogs.

      • marie sagt:

        ja, ist auch eine sehnsucht von mir, aber dran bleiben. schwerarbeit zwar,aber es lohnt sich.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Mila

        Ich weiss ja nicht, ob ich mich selbst als Hahn bezeichnen dürfte. 😉 Aber ich fände es schade, wenn Sportpapi gehen würde. Vielleicht teile ich seine Meinungen nicht immer, aber das ist ja egal.
        Er scheint mir ein sachlich argumentierender und höflicher Zeitgenosse. Zudem mangelt es ihm an narzisstischen Zügen. Einer, der nicht zu den 99% hier gehört, die hier irgendeine Rolle spielen und sich cooler geben müssen, als sie in ihren kühnsten Träumen je sein werden. Da könnten sich hier viele (mich eingeschlossen) ein Scheibchen abschneiden.

      • mila sagt:

        Wissen Sie, ich finde die 99% einfach lustiger. Erfrischender. Zum Nachdenken anregender (!). Das ewig Gleiche ist nicht so ganz meins, wenigstens nicht im virtuellen Raum.

      • mila sagt:

        …aber keine Sorge, ich werde hier wohl eher auf nächtlicher Steppvisite sein, so dass Sportpapi und ich uns abends die Klinke in die Hand geben können. Und er seine täglichen Neuauflagen des stetig Vorhersehbaren weiterhin ungestört ausführen kann.

      • Sportpapi sagt:

        Danke, MdH. Das deckt sich auch eher mit meinem Eigenbild, als das was ich sonst hier so gelesen habe.

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Mila

        Das ist ja auch ihr gutes Recht. Nur hat es von der Sorte eigentlich schon genug, wie die 99% zeigen. 😉 Da lässt sich gut auf den einen oder anderen verzichten.

      • mila sagt:

        Es gibt doch nichts Schöneres, als wenn zwei gleichgesinnte Seelen aufeinandertreffen. Rührend, das. 😉

      • Monsieur de Hummel sagt:

        @ Mila

        Stimmt, jetzt wo Sies sagen. wir verwenden beide den 😉 -Smilie. Vielleicht sollten wir heiraten…

      • mila sagt:

        Monsieur, jetzt treiben Sie es aber zu weit.

  • diva sagt:

    kinder sind grundlegend neugierig und essen alles, was man ihnen hinstellt. was natürlich nicht geht, ist, dass kinder hören, wie erwachsene sagen, das und das ist gruusig. denn das übernehmen sie ungefiltert. ein guter deal, den schon meine grossmutter angewendet hatte, ist: auch von dem, was ein kind nicht mag, wird ein löffel gegessen. das müssen aber die eltern selber auch für sich einhalten. denn kinder lernen mehr von nachahmung als von worten und wenn papa den spinat verweigert, tut das der sohn auch… logisch oder nicht?

    • Peppo Kurzstrumpf sagt:

      überhaupt nicht logisch! Wenn der Papa den Spinat verweigert, dann kommt nämlich keiner auf den Tisch, weil das seine Frau weiss.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn Papa den Spinat verweigert, kommt es am Mittag auf den Tisch, wenn Papa weg ist… Und wenn Mama das Fleisch verweigert, dann am Abend. 🙂

    • gabi sagt:

      Das Fleisch ist willig, aber der Spinat ist schwach!

      • Frölein Mitens sagt:

        ‚Wenn der Papa den Spinat verweigert, dann kommt nämlich keiner auf den Tisch, weil das seine Frau weiss.‘ Aha. Wenn ich mich wirklich gemüsetechnisch an meinem Mann orientieren würde, gäbs bald nur noch Rüebli, Erbsen und Tomaten. Aber weil ich mich nicht von drei Sorten Gemüse ernähren kann, gibts halt auch mal Pilze, Brokkoli, Blumenkohl, Spinat, Lauch etc. Ich bin sogar schon so weit, dass mein man Pilze (!!!) in seine eigenen Gerichte integriert hat,

  • marak sagt:

    Ja, ja. Aber nur nicht übertreiben bitte. Das Meiste kommt von selber. Tagtäglich die grosse Autoritätsprobe zu machen hilft auch nicht weiter. Unsere Tochter kann Käse nicht ausstehen. Soll ich sie nun zum Fonduessen zwingen? Nur eine kleine Portion? Gemüse liebt sie roh. Muss sie sich nun mit gekochtem Gemüse abmühen? Ich zwinge sie punktuell zum Probieren, bleibe dann hart wie Tessiner Granit. Solange man Esskultur – Kochen (auch zusammen), vernünftige Speisen und Portionen, Mitkommen auf den Markt, nicht einfach vom Tisch abseckeln – vorlebt und das Kind miteinbezieht kommt es schon gut.

  • gabi sagt:

    Na, Gottseidank.

    Der arme Herr Kämpf, Ihr Vorgänger hier, war schon ganz verunsichert, ohne Ihre klare Ansage. Hat schon Elevationserlebnisse mit Gemüsebeilagen gehabt, in seiner Pein, Kindern gegenüber offenbar Mühe mit dem von Ihnen ebenfalls empfohlenen Klartext zu bekunden.

    Merci

    😉

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