Eine Trennung ist kein Super-Gau

Ein Papablog von Alexander Marzahn.

Kramer vs Kramer

Eltern müssen trotz allem einen Weg finden, der dem Kind erlaubt, mit beiden weiterhin eng verbunden zu bleiben: Szene mit Dustin Hoffman aus «Kramer vs. Kramer».

Scheiden tut weh. Besonders kleinen Kindern. Bei diesen provozieren die Trennungswirren die wohl grösste Angst überhaupt: Von den Eltern verlassen zu werden und an ihrem Elend schuld zu sein. Zugleich wird das getrennte (Un-)Glück immer mehr zur Regel: Die Schweiz bringt Jahr für Jahr 15’000 Trennungskinder hervor, 150’000 sind es in Deutschland – betroffen ist rund jedes dritte Kind.

Keinem Kind ist zu wünschen, dass Mama und Papa getrennte Wege gehen. Aber der Super-Gau, wie oft suggeriert wird, ist eine Trennung nicht. Galten noch in den Sechzigerjahren Scheidungskinder als potenzielle Straftäter, Ehebrecher und Selbstmörder, ist heute bekannt: Entscheidend ist nicht das elterliche Verhalten während, sondern jenes vor und nach der Trennung. Sprich: Mit sozialen Variablen lernt ein Kind umzugehen, mit emotionaler Vernachlässigung nicht.

Auch meine Tochter lebt in geteilten Welten. Und ich will nicht verheimlichen, dass sie sich nach wie vor nichts mehr wünscht, als die familiäre Wiedervereinigung. Am liebsten in der Wohnung, die einst der Ort ungetrübter Harmonie war. So gern man Kinderwünsche erfüllt – diese Tür ist leider zu. Dafür ist, nachdem die Verhältnisse geklärt waren, manches Fenster aufgegangen und lässt neues Licht herein.

Dass Mami und Papi allen Umwälzungen zum Trotz einen gemeinsamen Weg gefunden haben, der dem Kind erlaubt, mit beiden weiterhin eng verbunden zu bleiben – das allein ist kein schwacher Trost, sondern ein starkes Signal, das manche Wunde heilen lässt. Gelingen kann das nur, wenn es die Eltern schaffen, die partnerschaftlichen Zerwürfnisse von ihrer Verantwortung gegenüber dem Kind zu trennen. Bei uns hiess das konkret: Kompromissbereitschaft statt Kampfgeist, Mediation statt Gericht, lange Verhandlungen statt pauschale Lösungen, die oft keine sind. Voraussetzungen sind: Das Kindswohl muss über individuellen Glücks- und Gewinnversprechen stehen. Und der Vater muss schon vor dem Bruch eine tragfähige Beziehung zum Nachwuchs aufgebaut haben.

Wenn durch die Trennung der gordische Knoten elterlicher Paarkonflikte durchschlagen wird, kann das Kind sogar profitieren. Nicht, weil es von nun an zwei Mal Weihnachten feiern kann, doppelt so oft in Urlaub fährt oder stolzer Besitzer eines Zweitvelos ist. Aber Kinder können an der Erfahrung wachsen, dass es Kräfte gibt, die stärker sind als sie selbst; Schicksalskräfte, mit denen man sich arrangieren muss. Zudem ist die geteilte Zeit oft eine intensivierte Zeit: In meinem Umkreis gibt es nicht wenige Väter, die nach der Klärung der Verhältnisse ein ungeahntes Engagement an den Tag legten – nicht nur auf dem Fussballplatz, sondern auch im Haus und am Herd. Was im Partnerschaftsvertrag ein Engagement mit Recht auf Rückvergütung war, wurde Teil eines neuen, mit Vaterstolz verbundenen Selbstverständnisses.

Natürlich werden Mütter zu Recht fragen, weshalb es dazu den Bruch brauchte. Doch sich am Kind festklammern, nur weil der Papa bisher den Ansprüchen nicht genügte, das dürfen sie nicht. Ein Kind braucht beide Elternteile, egal was die sich noch zu sagen haben. Der Weg kann steinig sein, doch in meinen Augen ist er unumgänglich. Verantwortung für das Kind zu übernehmen, bedeutet zuerst, nicht in eigener Sache zu kämpfen. Und auch Nachsicht zu üben. Wer statt des Ausgleichs einen Anwalt sucht, betritt dünnes Eis – es gibt Sieger und Verlierer, und fast immer ist der Verlierer männlich. Dass für eine tragfähige Vater-Kind-Beziehung das juristische Machtwort mehr Schaden als Nutzen bringt, zeigt auch die traurige Tatsache, dass die Hälfte der Väter zwei Jahre nach der Trennung den Kontakt zu ihren Kindern verloren hat – viele davon nicht trotz, sondern wegen einer gerichtlichen Verfügung.

Ich habe mir damals geschworen, dass ich zur anderen Hälfte gehören werde. Und damit meiner Partnerin und mir einiges abverlangt. Die Lösung, die wir endlich erarbeitet haben, passt sich den Lebenslagen an – und hält bis heute. Und ist der Grund dafür, dass es heute zwei Welten gibt, die ganz gut parallel voneinander existieren können. Und meine Tochter heute die Frage nach dem Unterschied ermutigend pragmatisch beantwortet: «Hier mehr in die Badi – dort mehr ins Kaffi. Hier viele Pflanzen – dort wenige Pflanzen. Hier öfter Fernsehen – dort kaum Fernsehen. Und an beiden Orten andere Spielsachen und andere Freunde.» Es ist nicht mehr die heile Welt der frühen Kindheit, vielleicht. Aber eine Welt, in der die Gewissheit herrscht, dass Beziehungen halten, auch wenn Dinge zu Ende gehen.

Alexander Marzahn ist Kommunikationsbeauftragter der Endress+Hauser Consult AG.

MAMABLOG-SCHEIDUNG-SPEZIALLesen Sie hier mehr zum Thema in unsrem
Dossier Scheidungs-Spezial.

345 Kommentare zu «Eine Trennung ist kein Super-Gau»

  • William Sinclair sagt:

    @Pipi….und du weisst natürlich was ein guter oder schlechter Papi ist, und selbstverständlich gibt es in deinem Selbstverständnis mehr schlechte Väter als schlechte Mütter…woher kommt diese Gewissheit? Aus den Geburtswehen? Geschlechter-Kommunismus in Reinform!

  • heidi reiff sagt:

    senwahrheit, Kinder sind keine Tyrannen, es gibt keine bösen Kinder, ich habe meine 2 Kinder antiautoritär erzogen bevor ich die Bücher von A. Miller gelesen habe. Kinder probieren einfach Grenzen aus, ist noch normal. Kinder mögen einfach nicht, wenn sie ausgegrenzt werden, was ich so beobachte können Kinder besser umgehen untereinander als sog. Erwachsene, da könnten sich noch einige Erwachsene eine Scheibe abschneiden. Kinder sind keine MARIONETTEN und auch keine ROBOTER.

  • heidi reiff sagt:

    Ich war als Kind natürlich anhänglich , meine Eltern beide mochten keine Nähe ertragen, mein Uebername war Zecke aus Vaters Seite. Ich gehe immer vorsichtig auf Kinder zu, Kinder haben auch Augen im Kopf, wenn ich meinen Enkelinnen begegne umarmen die mich einfach kurz spontan. Ich wollte als Kind immer im Gräbli schlafen zwischen meinen Eltern, einfach Nähe spüren, nix die Bohne. Kinder brauchen Nähe und auch Distanz, nach wie vor aus Reglionsecken die gleiche Leier, wer sein Kind liebt, züchtigt es…… Kinder teilen sich gerne mit auf Augenhöhe, das Obenherab mögen sie nicht. Eine alte Bin

  • A.Tschannen sagt:

    Kinder brauchen eine gute Beziehung zu den Eltern. So lange sie sich geliebt fühlen, überleben sie eine Scheidung ohne Schaden. Leider sind nicht alle Eltern in der Lage ihre eigenen Probleme zur Seite zu Stellen um sich vollkommen um das Kind zu kümmern. In meinem bekannten Kreis endete diese Situation mit dem selbstmord vom 19 Jaehrigen Sohn der sich erhaengt hat und auf der Wand:“Jetzt habt Ihr was Ihr wollt! Wir sehen uns dann in der Hölle!“ geschrieben hat…er war ein lieber Junge, kein Problemkind. Aber er fühlte sich einfach ungeliebt und allein…tragisch…

  • heidi reiff sagt:

    hts zu tun mit diesem autoritären Schreber von damals. Ich kenne meine Ahnengeschichten zu 80%. Ich war eine Katzenliebhaberin, alles Schnee von gestern. Hab einen guten Draht zu alten Menschen. Die Tauben gurgeln nach wie vor in Basel, gleich und die Strassensperlinge suchen auch ihr Futter, der Auerhahn gibt in BS nach wie vor gleiche Töne ab, das hab ich alles von Kids gelernt und nicht von Hochstaplern. Eindrücklich finde ich die Seepferdchen aus der Korallenwelt , die sind glaub noch solidarisch gegenseitig. Blödes Gelabber nach wie vor aus Religionsecken.

  • heidi reiff sagt:

    Ich hatte einige Krisen in meinem Leben, hab mich auf Therapien eingelassen, habe auch einiges gelernt, das Cross-Crowling z.B.,
    habs einfach ausprobiert, rechtes Bein Hoch und mit Ellbogen auf linkes Knie und dann umgekehrt, seither lernte ich übers Kreuz schauen. Stur bezahle ich nach wie vor meine Einzahlungen am Postschalter ein, da sehe ich ob mein Gegenüber Links- oder Rechtshänder ist, das stört mich überhaupt nicht, hoffe die Zeit von Schreber ist endgültig vorbei, der Gründer der pechschwarzen Pädagogi. Ich hatte vor Jahren mal einen Schrebergarten, hat echt Spass gemacht, hat ja nic

  • mark sagt:

    Erstaunlich wie viele der immer gleichen leute bei solch stupiden themen Zeit finden zu kommentieren. Get a life!

  • H.Steiner sagt:

    Ich kenne einige Scheidungskinder die sehr glücklich sind. Auch ich war eines und war sehr froh als die ewigen Streitereien ect. vorüberwaren.

  • Camma sagt:

    Zwei paralelle welten – wenn noch so bunt – dürften meiner ansicht nach manches kleinkind hoffnugslos überfordern. Das leiden der kinder unter der trennung der eltern kann nicht schöngeredet werden. Die paarbeziehung pflegen, damit diese nicht denn bach runter geht wäre besser.

  • Franz Oettli sagt:

    Ja was ist denn das für eine Einstellung: Natürlich ist eine Scheidung ein GAU, und zwar in mehrerlei Hinsicht. Es zeigt, dass zwei Erwachsene andere Prioritäten haben, auf sie also kein Verlass ist, sie das Eheversprechen brechen wollen, die Kinder einer Trennung aussetzen undundund. Meistens gibt’s ja soeiwso Knatsch, weil das Geld kaum für zwei Haushalte reicht. Ich glaub nicht, dass Scheidungskinder glücklich sind, auch wenn der Herr das schönreden will, er ist ja von der Kommunikationsbranche, die verkaufen uns alles.

    • Anna2 sagt:

      Es gibt ein nettes kleines Büchlein von einem Innerschweizer Scheidungsanwalt, Du sollst nicht heiraten. Er bezeichnet lebenslange Verträge als sittenwidrig. Was ist denn mit den Ehen, die gutmeinende Frischverliebte schliessen, weil ein Kind unterwegs ist? Das sind wohl die, die sich in der Statistik als höheres Scheidungsrisiko bei Jungverheirateten niederschlagen… Die Sie hier so mit der moralischen Keule kommen: fänden Sie es denn besser, diese Ehen wären nie geschlossen worden? Es gibt Paare, die sich redlich bemühen – und scheitern. Das ist menschlich.

    • Maria sagt:

      das eheversprechen ist sowieso nur ein diktat der kirche und komplett überholt und zu behaupten, dass auf leuten, die sich trennen, kein verlass ist, finde ich ungeheuer. zusammenbleiben nur wegen der kinder, das ist ein gau und die kinder werden dadurch sicher nicht glücklich(er).

      • Sportpapi sagt:

        Auf Leute, die ihre gemeinsam übernommene Verantwortung nicht wahrnehmen, ist kein Verlass. Trennung, ok, wenn es keinen anderen Weg gibt. Dennoch bleibt man Vater und Mutter der gemeinsamen Kinder.

  • Maria sagt:

    leider kann sich das gemeinsame sorgerecht auch als falle entpuppen. mein ex-mann, der u n b e d i n g t das gs wollte, hat nach unterzeichnung der scheidungskonvention alles, aber wirklich alles unternommen, um mir eins auszuwischen. an die kinder dachte er leider gar nicht, wohl aber an sich selber. dank des gs hatte er aber überall mitspracherecht und hat es dazu benutzt, sich überall wo es nur geht, quer zu stellen. wenn dann das verhältnis zum ex-partner gestört ist, kann man auch nicht vernünftig gemeinsam getrennt erziehen…

    • Erika B. sagt:

      Ja, dem kann ich beipflichten. Es braucht ziemlich Durchhaltevermögen für das gemeinsame Sorgerecht. Plötzlich macht der getrennte Partner nicht mehr mit, weil — beispielsweise — die „Folgefrau“ eifersüchtig ist auf die „Erstfrau“ oder auf das Erstgeborene (kenne ich aus der Praxis).
      Ich glaube aber, dass auch in Ehen Krisen vorkommen, die das Sorgen für die Kinder stark behindern oder nur dem einen Partner/der Partnerin anlasten. Bloss dringt das oft nicht nach aussen.

  • alien sagt:

    So, Zeit für die kleine Fundistunde von alien. Ein Super-GAU ist ein Schaden, der alles übersteigt, was man sich vorher ausgedacht hat. Ein GAU, ein grösster anzunehmender Unfall, ist ein Schaden, der grade noch „managebar“ ist. Eine Scheidung wird von den beiden Partnern oft per definitionem unterschiedlich gesehen. Der/die eine sieht ihn nicht einmal als Unfall, sondern eher als Glück, der/die andere als Riesending.

    Meine Scheidung war ein GAU, zumindest empfinde ich das so, und die Kinder eigentlich auch, das weiss ich. Ob super oder nicht, weiss ich nicht. (super i.S.v. „über“)

    • Franz Oettli sagt:

      Das sehen Sie besser als unser sogenannter Kommunikationsprofi: Ein Super-GAU gibt es gar nicht, das wäre nämlich etwas Unvorstellbares, worüber man per definitione gar nicht reden könnte!

      • Maxipeg sagt:

        Bei dieser Scheidungsrate gehört man(n) ja schon fast nicht mehr „dazu“, sind Paare die beschlossen haben trotz etwaigen Differenzen zusammenzubleiben eigentlich „out“, totale Versager…

        Natürlich ist es jetzt wichtig das ganze noch ein wenig schönzureden…

        Und der neue Mann möchte keinesfalls mit diesen Schwanzgesteuerten Testosterontriefenden Frauenunterdrückenden Höhlenbewohnern in die gleiche Ecke gestellt werden, also wird brav alles gegessen was von Mamma EMMA und co als politisch korrekt vorgekaut wird.

  • Simone sagt:

    Leider gibt es viele Entwicklungen im Leben, die schmerzhaft sind. Es ist deshalb wichtig, zu vermitteln, dass es nicht immer nur rundum perfekt ist – und dass das keine Katastrophe ist. Es gehört zum Leben. Kinder sind viel anpassungsfähiger als wir Erwachsenen. Wenn ihnen vermittelt wird, dass die neue Situation positiv ist, ist es für sie auch so. Natürlich nicht immer und nur – aber eben, so ist das Leben. Viel besser, man erklärt das und gibt ihnen die Möglichkeit, diese wichtige Fähigkeit zu lernen. Mir scheint eher, dass die Eltern die Situation nicht akzeptieren wollen.

  • heidi reiff sagt:

    st lebt länger, auch ein Weg, leben und leben lassen, meine Tastatur folgt aufs Wort, kein böser Zeigefinger und kein böser Blick, wau super.

  • heidi reiff sagt:

    Meine wissenden ZEUGEN sind in meinem HIRNI NACH WIE VOR präsent, Schutzengel ohne Flügel mit AUGEN IM KOPF UND HERZ AUF DEM RICHTIGEN PLATZ, ruebergebracht von Weltenbummler Peter Reber, – LIEDER WO DER WIND HET SCHRIBE, SI MER GAENG DIE LIEBSCHTE BLIBE, HALT BAERNDUETSCH UND nicht Wischi Waschi, auch Manni Matter hat so gesungen, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, sind jetzt IMAME IM ANMARSCH, MÜSSEN WIR JETZT SUREN UND DEN KORAN AUSWENDIG LERNEN. Schmuckbehangen rumlaufen, ich bin froh schlafe ich noch ohne Claims, den Vorrat hab ich, 2 Heftchen mit Kreuzworträtseln, wer Kreuzworträtsel lö

  • heidi reiff sagt:

    Die Babys haben früher überlebt, dank der sog. Ammen. Babys brauchen halt in der ersten Entwicklungsphase Nahrung ob Muttermilch oder Schoppen ein ganz natürlicher PROZESS. Ich war in allem eine Spätzünderin, ein Baby kann nicht laufen und seinen Schoppen selbst holen, braucht einfach in der ersten Entwicklungsphase Betreuung von aussen. Kinder brauchen auch Erfolgserlebnisse, wenn sie z.B. was malen, sie fragen einfach wie findsch das, ist doch absolut normal , Miesmacher/Innen sind Killer, ich habe einen guten Draht zu Kids, soll ich mich jetzt mal als Hexe verkleiden, die Hexe aus H und G b

    • Wildkatze sagt:

      Wieder mal voll ins Schwarze, Heidi! Auch Kinder, die von Ammen gross gezogen wurden, haben überlebt. Was heute manchmal so alles ins Elternsein hinein interpretiert wird, ist schlicht pervers. Aber wir leben in einer perversen Zeit, wo sich Jede(r) selbst als wichtig und unersetzlich sehen will. Alle behaupten sie, Kinder zu lieben – aber offensichtlich nur, wenn sie den eigenen Genen entspringen.

      • blackball sagt:

        Einspruch, Wildkatze. Vor einigen Jahren habe ich mich für eine Beziehung mit einer geschiedenen Frau und ihrer Tochter entschieden und versichere Ihnen, dass ich meine beiden Frauen (Achtung Pathos!) liebe und ich diese Entscheidung für eine der besten in meinem bisherigen Leben halte.

        Bei der Pervertierung der Interpretation des Elternseins bin ich bei Ihnen, möchte Ihnen allerdings die Frage stellen, wer die Voraussetzungen für diese Interpretation aufstellt?

      • Wildkatze sagt:

        Ihr erster Absatz ehrt Sie, blackball.
        Ihre Frage hingegen ist ungleich komplexer und nicht in einem Satz zu beantworten. Politik, Gesellschaft, Religion…? Diese Frage wäre wohl ein eigenes Blog-Thema.

      • Sportpapi sagt:

        Ja, wenn überleben das Wichtigste ist, dann bleibt nicht viel Raum für weitere Bedürfnisse. Zum Glück sind wir da etwas weiter. Zum anderen: Sagen Sie mal als Mann, dass sie Kinder lieben, gerade auch nicht die eigenen… Richtig, wir leben in einer perversen Zeit!

  • Auguste sagt:

    hmm…, heute musste ich ein wenig graben für den passenden soundtrack. in country sind praktisch alle break-up songs gau bis super-gau kategorie und das, was man gemeinhin als „tear-jerker“ bezeichnet…

    youtube: what you gonna do about me

  • heidi reiff sagt:

    Ich kenne diese Muster aus eigener Erfahrung, Scheidungskinder sind leider nach wie vor die OPFER, werden hin und hergerissen, schrecklich…… Kinder wollen einfach geliebt und akzeptiert werden, ein 4-jähriges Kind hat ja keine so rationalen Vorstellungen, was Familie ist, wir können es einfach erklären, das isch der Papi, das ischs Mammi, da wird vieles in Kinder projiziert, Kinder brauchen einfach Begleitung und Schutz, ob jetzt das der Papi oder das Mami ist, wir kommen einfach nicht als Erwachsene und vollentwickelte Menschen auf die Welt, halt nach wie vor als hilflose Babys.

  • ich sagt:

    Laut einer Studie, die untersuchte, welche Folgen es hat, wenn Kinder ohne ihre leiblichen Väter aufwachsen, sind die Kinder
    – 5x mehr suizid gefärdet
    – 32x gefährdeter, von Zuhause weg zu laufen
    – 14x gefärhdeter, später Gewalt gegen Frauen anzuwenden
    – 9x gefärhdeter, die Schule oder die Lehre abzubrechen
    – 10 gefärhdeter, Drogen zu nehmen
    – 9x gefärhdeter, in einer Erziehungsanstalt zu landen
    – 20x gefärhdeter, sich als Gefängisinsasse wiederzufinden
    – 73x(!) gefärhdeter, Opfer tödlichen Missbrauchs zu sein

    ..mein Kommentar dazu: Kein Wunder also, warum es mit unserer Gesellschaft/Jugend

    • ich sagt:

      immer schlimmer wird, wenn man in einer Ehe sein Ego höher stellt als die Familie. Und damit spreche ich sowohl zu den Männern, sich für die Familie Zeit zu nehmen, wie auch zu den Frauen, die vor allem die gemeinsamen Kinder nach einer Scheidung vom Ex fernzuhalten versuchen.
      ps: leider habe ich keine quellenangabe gefunden für das resultat dieser studie. wer sie kennt, bitte nennen. danke

      • xyxyxy sagt:

        ganz schön mutig, eine Studie zu zitieren, von der sie keine Quellenangabe haben ….hüstel, hüstel
        aber wenigstens sind sie so ehrlich das zu zugeben

        ob unsere Gesellschaft immer schlimmer wird, wage ich in Zweifel zu stellen: im Mittelalter wars wohl nichtt besser
        unsere Ur- und Grosseltern rissen zwei Weltkriege vom Zaun. Die Kinder aus den 50er/60ern flippten total aus, rebellierten gegen ihre Eltern und suchten ihr Heil in Drogen. … Ein bisschen weniger Froschperspektive täte ihnen gut @ich!

        PS ich bin auch gegen Scheidung – aber man sollte trotzdem nüchtern bleiben

      • Wildkatze sagt:

        Ich bin Ihrer Meinung, xy. Wenn ich nur an meine Grossmutter denke, kommen mir die Tränen. Die hat ihr ganzes Leben lang unter unserem Grossvater gelitten. Der war ein Supertyrann, wie er im Buche steht. Sie hatten 7 Kinder. Scheidung war unmöglich zu jener Zeit. Nein, das Leben meiner Grossmutter hätte ich nie führen wollen. Obwohl längst verstorben, tut sie mir noch heute leid.

      • xyxyxy sagt:

        schön, dass wir auch mal einer Meinung sind !

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wildkatze, meine Urgrossmutter auch. Sie bekam 15 Kinder, 12 überlebten. Jedesmal, wenn sie im Kindbett lag, ging ihr Mann, Pfarrer im Emmental, ins ‚Kemmeribodenbad‘ zur Kur, dort hatten die Bettwärmeflaschen Ohren…..

        Kurz nach der Geburt des letzten Kindes starb sie dann.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Hier noch eine Stimme aus der Geschlechterforschung:

        http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Mann-du-hast-die-Krise/story/14276892

        Der neue Mann existiert, auch wenn der alte sich noch gehörig aufplustert, es ist noch nicht alles in trockenen Tüchern. Es besteht berechtigte Hoffnung, dass Fossile wie sie sich hier im Blog gern breitmachen, schon bald kein Bein mehr ‚z’Bode‘ bekommen. Jedenfalls haben die jungen Männer, die ich kenne, für solche gestrigen Exemplare nur ein müdes Lächeln. Und die Forschung ist offenbar auch ziemlich zuversichtlich.

        Gabi&Konsorten: Warm anziehen! 👿

      • Eni sagt:

        Finde solche Studien immer wieder sehr erbaulich. Da kann ich mich ja ebenso gut zurücklehenen und Däumchen drehen, anstatt mir den A……. aufzureissen für meine Kinder, kommt ja sowieso lätz raus und ich habe dann eine gute Ausrede.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Erstaunlich Eni, was du aus dieser Studie liest. Ich finde nun gar nicht, dass deswegen deine Arbeit überflüssig ist, im Gegenteil: Deine Jungs werden solche Männer der Zukunft sein, sie können nur profitieren von einer selbständigen Mutter. Die traditionell erzogenen Buben mit dem männlichen Familienoberhaupt und dem braven Mami, dass zu Hause hinter allen herräumt und schweigt, werden viel mehr Mühe haben. Die jungen Frauen werden das nämlich nicht mehr mitmachen!

      • Eni sagt:

        Ach Pippi, das war doch ironisch gemeint und solange ich soviele Komplimente für meine tollen Buben bekomme, weiss ich wofür dieser Krampf bis zum Umfallen gut ist.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippi: „Die traditionell erzogenen Buben mit dem männlichen Familienoberhaupt und dem braven Mami, dass zu Hause hinter allen herräumt und schweigt…“ wo soll es denn dieses Szenario heute bitte noch geben? Oder vermuten Sie einfach, dass alle, die der traditionellen Aufteilung folgen, geistig in irgendeinem vergangenen Jhd steckengeblieben sind?

        @Eni: „A… aufreissen für die Kinder“ finde ich, in egal welchen Umständen und Konstellationen, langfristig gesehen nicht gut. Ausgleich ist wichtig, tragen Sie sich Sorge und alles Gute!,

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Brunhilde, dieses Modell ist noch sehr verbreitet, leider. Was nicht heisst, dass in allen traditionellen Rollenverhältnissen die Mamma die Hinterherräumerin ist, aber doch noch zu oft. Ich weiss einige Mütter, die den Kindern jeden Tag das Bett machen, vom Tisch aufstehen, wenn die Kinder beim Essen irgend etwas wollen, das nicht dasteht, einfach alle verwöhnen. Das geht mir gegen den Strich, auch wenn ich es nur sehe, weil ich es falsch finde, die aufopferungsvolle Mutter zu geben. Für die Kinder machen, was sie noch nicht selbst können, das sollte die Devise sein.

      • Eni sagt:

        @ Brunhilde

        Nett, dass Sie sich um mich sorgen, aber ich kann die Situation nicht ändern. Wenn ich mir den A… nicht aufreisse, macht es niemand.

      • blackball sagt:

        Pippi, ohne auf den Link geklickt zu haben rate ich fröhlich drauf los und vermute, dass sich in dem Artikel ausschliesslich (eine) Frau/en über die Männerkrise äussert/n. Ich bin ein Mann der alten Schule und trotzdem keiner der Frauen schlägt oder (bewusst) unterdrückt. Ich habe Ecken und Kanten und bin manchmal auch ein Grummelschlumpf. Und? Ich habe keine Lust, mich dem künstlichen Gebilde „neuer Mann“ zu unterwerfen und bin trotzdem keine wandelnde Zeitbombe. Mit etwas gesundem Menschenverstand begreift Mann selbst, wo er steht, wer er ist und was er will. Augen auf …

      • Wildkatze sagt:

        Ja, blackball, vor allem, was ER will.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Du musst dich auch nicht unterwerfen, das wäre ganz falsch. Aber wer offenen Geistes ist, stellt manchmal fest, dass er alte Überzeugungen ohne Bedauern über Bord schmeissen kann, weil sie etwas Besserem Platz machen. Soll vorkommen……

      • Wildkatze sagt:

        Pippi: Ich hab grad Deinen Link gelesen. Prognose, in 20 Jahren „werden die Verhältnisse gleichberechtigt sein, privat, beruflich und allgemein.“ – Uff, da haben wir aber noch viiiieeel zu tun, wenn das mit dem gleichen Schneckentempo weitergeht wie bisher.

      • Katharina sagt:

        klar ist es wertlos, ein paar Prozent-Zahlen ohne Belege aufzulisten. Und vor allem wenn dann eine gut dokumentierte Langzeitstudie das genaue Gegenteil sagt. Nämlich, dass die Absenz des vaters keinen Einfluss auf das Spektrum der Kindesentwicklungen hat. Ausser in einem Punkt ganz eindeutig: die Bereitschaft zu Gewalt und dahingehendes auffälliges Verhalten ist nicht vorhanden.

        http://www.nllfs.org/

        offensichtlich machen wir eines besser als die tripoden-anbeter: Kinder aufziehen.
        So happy tripoding. lulz.

        Buy a Sybian, Sisters, if you must. it is a lot more convenient than tripods.

      • blackball sagt:

        Ja genau, Wildkatze. Haben Sie den Artikel gelesen und verstanden? Deswegen was er (nicht das göttliche ER, das kleine, menschliche er) will …

        Pippi, wir denken wahrscheinlich das Gleiche, scheinen uns aber falsch zu verstehen. Ich bin nicht lernresistent und glauben Sie mir, je härter die Schule ist, durch die Sie gehen desto nachhaltiger der Effekt.

        Wie definieren Sie „besser“? Beziehen Sie dieses „besser“ nur auf sich, also auf das, was Sie als „besser“ empfinden?

      • Katharina sagt:

        But, I realize how two faced you all are. disgusting. so logn and shame on you.

      • blackball sagt:

        Katharina, das Janusgesicht möchte ich jetzt schon erklärt haben …

      • Wildkatze sagt:

        Blackball: Gott oder Mann – wo ist der Unterschied? (nein, ich will keine Religionsdebatte anfachen.)

      • blackball sagt:

        Beide nicht perfekt? Wäre doch ein guter Ansatz …

      • Wildkatze sagt:

        …und frauenfeindlich!

      • blackball sagt:

        Äh … frauenfeindlich?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …….ah, noch was: Wer 8 x hintereinander ‚gefährdet‘ falsch schreibt, ist nicht sehr glaubwürdig.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippi: Wo findest du in deinem Tagi-Link eine Studie? Da ist einfach eine Frau, die ins Blaue hinaus ihre Träume und Utopien als Wahrheiten verkauft. Vielleicht hat sie recht, vielleicht nicht. Mir scheint aber einmal mehr, dass Frauen über den „neuen Mann“ diskutieren, und Männer davon irgendwie gar nichts mitbekommen…

      • bronf sagt:

        pippi – „Wer 8 x hintereinander ‘gefährdet’ falsch schreibt, ist nicht sehr glaubwürdig.“

        die glaubwürdigkeit eines menschen ist mit seinem wissen über rechtschreibung korreliert? wenn das die berühmte weibliche logik ist, so wundern mich gewisse aussagen und schlussfolgerungen hier natürlich nicht mehr wirklich…

    • blackball sagt:

      Treffer und versenkt, Katharina.

      Ein kluger Mensch hat mal gesagt, dass Beate Uhse mehr für die Gleichberechtigung der Frau getan hat als es Alice Schwarzer je können wird …

      So, genug off topic …

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Was absoluter Bullshit ist, der mit Beate Uhse. Ich wüsste nicht, was an der ständigen weiblichen Verfügbarkeit für die Männer nun so besonders emanzipiert sein soll. Frau Uhse hat nach dem 2. WW begonnen, eine Anleitung zur Schwangerschaftsverhütung zu verteilen, das war echt fortschrittlich, was danach kam, war es nicht mehr, das war nur noch Kommerz, auf Kosten der Frauen.

        Alice Schwarzer hat übrigens ihren ‚Lebenslauf‘ verfasst, wird in den neuen EMMA besprochen, auch im STERN war bereits diese Woche ein Report, sehr interessant!

        http://www.emma.de/

      • blackball sagt:

        Boah Pippi … Da haben Sie jetzt wirklich wieder mal daneben gehauen … Wikipedia, da werden Sie geholfen …

        http://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Uhse

        Und hier noch die passende Literatur dazu …

        http://www.stauffacher.ch/shop/stb_start_startseite/schnellsuche/any/?fq=3548600492&fc=ANY&submit.x=26&submit.y=5

      • blackball sagt:

        So, mein ursprünglicher Kommentar wartet schon wieder seit 30 Minuten auf Freischaltung … dann halt so:

        Boah Pippi … Da haben Sie jetzt wirklich wieder mal daneben gehauen … Wikipedia, da werden Sie geholfen … Sie können sich übrigens mit ISBN-10: 3-548-60049-2 die passende Literatur dazu bestellen.

        Sie haben im Verlauf des Abends geschrieben „Aber wer offenen Geistes ist, stellt manchmal fest, dass er alte Überzeugungen ohne Bedauern über Bord schmeissen kann, weil sie etwas Besserem Platz machen.“ Denken Sie mal drüber nach. Hat was … Addio Alice, herzlich willkommen Beate …

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein blackball, ich hab nicht daneben gehauen, ganz entschieden nicht!

        Die sexuelle Verfügbarkeit der Frauen ist das Herzstück im Kampf gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter und wird von den Männern heftigst verteidigt. Kein Gedanke löst offenbar so viel Panik aus wie der, keinen Sex mehr haben zu können, jederzeit. Erstaunlich, dass Männer sich so wenig Kompetenz zutrauen auf diesem Gebiet, dass sie das auch schaffen ohne Druck und Zwang, einfach, weil die Frauen gerne mit ihnen zusammen sind. Das heisst aber, dass Männer nicht mehr die Deutungshoheit über die weibliche Sexualität

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        …haben, und dieser ganze Mist, der von der Pornoindustrie kommt, die sich daran eine goldene Nase verdient hat, kann man vergessen. Frauen freuen sich nicht grundsätzlich an allem, was Männer mit ihnen machen möchten. Und schon gar nicht, wenn sie als Gebrauchsanweisung einen Porno nehmen. Welch ein Graus!

      • blackball sagt:

        Ich habe den Eindruck, dass Sie es sich zu einfach machen, Pippi. Ihre Emma-indoktrinierte Haltung ist nicht nachvollziehbar. Ihr Prophet bezeichnet sich als Feministin und lässt sich von der Bild-Zeitung hofieren? Etwas … opportunistisch, nicht?

        Und doch Pippi, Sie haben wieder einmal ordentlich daneben gelangt. Ich habe Sie zitiert, lesen Sie sich Ihre eigenen Worte doch noch einmal durch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mir Indoktrination vorzuwerfen, um damit meine Argumente gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen zu rechtfertigen, ist etwas billig. Ich weiss schon, Männern ist es lieber, wenn Frauen Gala und Frau im Spiegel lesen, dann kommen sie nicht auf dumme Gedanken. Aber es gibt noch andere Ziele im Leben einer Frau als nur ‚die Haare schön‘ und wissen, was bei ‚Königs‘ oder ‚Beckhams‘ läuft.

        Ich schliesse mich hier dem Argument von A. Schwarzer und Jutta Limbach, der ersten deutschen Verfassungsrichterin an: Die Motivation, sich für die Gleichberechtigung einzusetzen, war immer die Gerechtigkeit!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Es sollte natürlich heissen:…um damit meine Argumente gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen zu diskreditieren….

      • blackball sagt:

        Mensch Pippi. Sie zitieren seit Wochen und Monaten immer wieder Emma, Alice Schwarzer, etc.pp. und beklagen sich darüber, dass man ihnen Radikalfeminismus billigster Art vorhält um dann umgehend wieder Alice Schwarzer zu bemühen?

        Wenn Sie hier konsequent und fundiert Ihre Meinung vertreten würden, könnte man Sie wirklich ernst nehmen. Diese Emma/Schwarzer-Polemik können Sie so oft wiederholen wie Sie wollen, es wird trotzdem nicht wahrer.

      • Wildkatze sagt:

        blackball, belegen Sie doch mal mit Fakten, wo Pippi und/oder Alice Schwarzer nicht die Wahrheit sagen!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich muss zitieren, worauf die Chance besteht, dass sie es lesen (können), das ist bei EMMA einfach, weil sie online ist. Ich könnte auch aus meiner Literatur zitieren, z.B. : „Unsichtbare Schlingen – Die Bedeutung der Geschlechterrollen in der Familientherapie“, oder „Die Ordnung der Geschlechter“, oder „Das Schwarzbuch zur Lage der Frauen – Eine Bestandesaufnahme“.

        Damit wäre nichts gewonnen, sie haben wohl keines dieser Bücher je auch nur gesehen, geschweige denn gelesen. Wir können aber gerne vertieft auf die Geschlechterforschung eingehen, wenn sie da mithalten können.

      • blackball sagt:

        Wildkatze, die Prioritäten im Kampf der Frauen um ihre Rechte werden ausschliesslich von Alice Schwarzer bestimmt. Frau Schwarzer akzeptiert nur ihre eigenen Anschauungen und entscheidet, wer Feministin ist und wer nicht. Und Sie wollen mir jetzt nicht erklären, dass Frau Schwarzer unfehlbar ist. Es gibt genügend Beispiele (Kachelmann-Prozess) bei denen Frau Schwarzer mit Halb-/Unwahrheiten (in der Bild-Zeitung) um sich geworfen hat. Googeln Sie mal …

      • blackball sagt:

        Nein Pippi, vielen Dank. Ich ziehe es vor, meine Erfahrungen im realen Leben mit realen Menschen zu machen und nicht aus der Konserve (Büchern) zu ziehen. Es interessiert mich in der Tat nicht, was irgendwelche Theoretiker in irgendwelchen Studien über irgendwelche Leute schreiben. Ich bin da halt eher praktisch veranlagt. Da ich mit zwei Frauen unter einem Dach lebe, kann ich die Geschlechterforschung real betreiben. Können Sie da mithalten?

      • Gabi sagt:

        Hi b-balI
        Interessant in dem Zusammenhang erscheint mir immer, wie zu allen Zeiten irgendwelche Wirrköpfe dazu kommen, sich ihrer Verblendung ganz, ganz sicher zu sein…Weil die nämlich wissenschaftlich bewiesen sei! Da stehen und standen selbst die grössten Feine einer unabhängigen Wissenschaft drauf. Wenn´s für sie passte, war akademischer Segen für ihren Humbug, bzw. akademischer Boden, auf dem ihr Humbug fruchtete, dann jeweils wirklich, wirklich nachgewiesen und ungeheuer wichtig.
        Hitler z.B. mit wirrer Welt-Eistheorie oder – streng wissenschaftlich – Schädelvermessungen zu Rassenlehre.

      • bronf sagt:

        haha, ja, da gibt’s witzige sachen. kreationisten sind auch immer für einen lacher gut, die denken sich lustige sachen wie eine richtungsabhängige lichtgeschwindigkeit aus, um die physik in ihr idiotisches weltbild zu pressen.

      • blackball sagt:

        Hi Gabi. In der Tat … lustig wird es erst, wenn sich diese „Verwirrten“ in ihren Aussagen widersprechen. Noch besser wird das Ganze, wenn das „Wissen“ dieser „Verwirrten“ auf absurden theoretischen Wertvorstellungen basiert die ausschliesslich dem Zweck dienen, die eigenen Bedürfnisse in den Fokus und über die Bedürfnisse Anderer zu stellen … Dass genau dies der Punkt ist, den diese „Verwirrten“ an uns „nicht Verwirrten“ kritisieren ist dann ja nebensächlich …

      • Gabi sagt:

        In Persien – apropos Pasdaran und „wissenschaftlich“ – hat der Präsi ja vor keine halben Jahr ebenfalls eine grosse Verschwörung aufgedeckt:
        Der Westen würde die Regenwolken zum Verschwinden bringen, noch ehe sie seine muslimische Region erreichten, um sie mit Trockenheit zu schädigen!
        Stellen Sie sich mal vor: Die Kreationisten, Ahmedinejad, unsere Pasdaran hier und alle, die sich die Welt derart „vernünftig“ erklären können, in einem grossen Zirkuszelt. Vorher alle Festplatten löschen und dann gemeinsam – unvoreingenommen sozusagen – eine ganz neue, bunt gemixte Weltverschwörung aufdecken!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Alles klar! Wer braucht schon die Wissenschaft, ist eh‘ nur was für Dummköpfe! So ein gestandenes Mannsbild, das täglich Geschlechterstudien am lebenden Objekt macht, weiss Bescheid. In der Praxis kann ich übrigens problemlos mithalten….

      • Gabi sagt:

        Jaja… Es hat sich noch keiner beklagt!

        (die Maoris… Die haben so was!)

        🙂

        Hier bestreitet kaum jemand – ausser Ihnen, wenn echte Wissenschaft etwas aufzeigt, das Ihnen nicht in den Kram passt – den Wert echter Wissenschaft.

        Aber eben…. Glazialkosmogonie: Aus Sicht ihrer Anhänger die Erkenntnis eines Visionärs! Und natürlich – Hörbiger war Ingenieur – streng wissenschaftlich!

        Wenn Sie, ein paar Blogs zuvor, nicht auf die Reihe kriegen, weshalb eine bestimmte Gruppe nicht in einer Statistik vorkommt, die sie gar zu erfassen versucht, würd ich mich hier nicht zu weit raus wagen.

      • Gabi sagt:

        oh… müsste natürlich heissen: „gar NICHT zu erfassen versucht“

      • blackball sagt:

        Ach Pippi … lassen Sie es gut sein. Ich habe mich jetzt genug über Sie amüsiert und werde mir ein „Best of Pippi: The sinister Side of Mamablog“ zusammenstellen. Sie haben eindeutig grosses Komik-Potential. Ich bin auf die Reaktionen in meinem Umfeld gespannt und Sie erhalten von mir selbstverständlich ein Feedback.

        Zum Abschluss möchte ich Ihnen trotzdem noch ein Zitat von Jean-Jacques Rousseau mitgeben: Die Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Schön blackball, irgendwie muss man ja die Zeit totschlagen, immer nur Kreuzworträtsel in der SI oder jassend durch die Schweiz fahren und die Züge verstopfen während der Rushour, ist auch nicht so der Heuler.

        Beschäftigungstherapie mit einer Feministin, warum nicht, dann tun sie nichts Dümmeres!

      • blackball sagt:

        Pippi, haben Sie gerade einen Ihrer besseren Tage beschrieben?

      • bronf sagt:

        wikipedia weiss zum feminismus folgendes:
        Unter dem Begriff Feminismus werden zahlreiche, teilweise auch gegenläufige Strömungen zusammengefasst.
        als da wären: Gleichheitsfeminismus/Differenzfeminismus, Dekonstruktivistischer Feminismus/Postfeminismus, Marxistischer Feminismus, Anarchistischer Feminismus, Individualfeminismus, Autonomer Feminismus, Militanter Feminismus (die pippi/wildkatze variante), Gynozentrischer Feminismus, Kultureller Feminismus, Magischer/Neuheidnischer Feminismus, Psychoanalytisch orientierter Feminismus, Staatsfeminismus.

      • bronf sagt:

        ausserdem gibt’s da auch noch folgenden interessanten punkt:
        Die von vielen Feministinnen, unter anderen auch von Alice Schwarzer, vertretene negative Haltung gegenüber der Pornografie wird zum Teil auch innerhalb der Bewegung kritisiert. So hat sich als Gegenbewegung der sogenannte Sex-positive feminism gebildet, die der Sexualität und auch der Pornografie aufgeschlossener gegenüber tritt und diese als Bereicherung für Frauen und Männer betrachtet.

      • bronf sagt:

        offenbar wie bei jeder anderen religion: irgendwann gibt’s richtungskämpfe und die gläubigen spalten sich in verschiedene konfessionen auf… und jede gruppe hält ihre eigene für den wahren glauben und die anderen für abtrünnige…

      • Gabi sagt:

        Wäre das nicht eher schon der „egozentrische Feminismus“,den die Beiden meinen?

        Ich hab übrigens spasseshalber nach Jahren nochmal gegooglet, was der Hörbiger so abgesondert hat (linkshändiger Feminist!?) und bin ehrlich erstaunt, wie gut der Vergleich hin haut.

        Hörbiger zu Zweiflern: „Entweder sie glauben mir und lernen, oder sie werden als der Feind behandelt!“ Mir scheint, b-ball, das kommt Pippi eher entgegen als derart komplizierte Allegorien à la J-J.Rousseau.

        http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/essay/-/id=3538364/property=download/nid=659852/wdxvxx/swr2-essay-20080715.rtf

      • Gabi sagt:

        Zur Frage nach ihrer Ausrichtung (Ihre Beobachtung mit den Grabenkämpfen, die in allen Glaubensformen mit festen Dogmen irgendwann losgehen, trifft natürlich zu) gibt uns Pippi selber ja genügend Hinweise:

        Streng Gründerzentriert… Dass bei Ihr das Alpha und das Omega mit Schwarzer los geht, dürfte schwer zu bestreiten sein. Ein Personenkult, welcher für mich den Kreis zu einer anderen grossen Glaubensrichtung mit strenger Stifterausrichtung schliesst, dem – man trifft sich wieder – Ahmedinejad anhängt.

        Insofern gibt´s kein Links und kein Rechts. Die Extreme berühren sich ganz unten wieder

      • Gabi sagt:

        Von der gestrengen Ausrichtung auf die Vorbeterin her, meine ich sowieso, dass Pippi ganz gut unter einer Burka aufgehoben wäre:

        Dass sich die Welt (aber eben nur, wenn alle mitmachen!) dann auch nicht mit derart mühsamen Modediktaten des Patriarchats herumschlagen müsste, hatten wir ja schon.

        Ich mein jetzt aber mehr von der Manie her, ständig Alice und Emma als Ersatz für eigenstäniges Hinterfragen allzu offensichtlicher Widersprüche vorzuschieben: In muslimischen Ländern beginnt der oder die Belehrende sehr gerne mit: „Es steht geschrieben…“

        Wär das nichts für Sie, Pippi?

      • Daphne sagt:

        Bronf, ich weiss ja nicht, ob Ihr Kampf mittels Wikipedia so zielführend ist… Dafür müssten Sie argumentationstechnisch mindestens noch eins draufpacken, wenn man nicht auch Ihnen Ignoranz vorwerfen soll. Wie ich das von aussen sehe, gehen sie beide Wildkatze gehörig auf den Leim, denn man kann auch eine Gegenposition stärken, indem man ihr Raum gibt. Schlaues Kätzchen, ausserdem hat die Frau eine gute Portion Humor. Mir sind solche Charaktere zum Lesen lieber als der übliche Durchschnittsbrei.

      • bronf sagt:

        ähm, daphne, könnten sie das noch ein wenig ausführen? insbesondere wäre ich interessiert an den anhaltspunkten, die auf wildkätzchens
        a) schlauheit
        b) humor
        hinweisen? da wäre ich jetzt sehr daran interessiert.
        und, btw: wildkätzchen ist mit sicherheit keine frau, sondern ein männlicher linkshänder…

      • bronf sagt:

        und was, liebe daphne, ist das problem mit meinen infos aus wikipedia ist? sind sie falsch? dann können sie mir ja auch gleich sagen, was nicht stimmt. lerne gerne neues hinzu.

      • Daphne sagt:

        Es ist, wie gesagt, nur eine Vermutung meinerseits, die die Wildkatze bestätigen oder dementieren kann, wenn sie möchte. Falls ich Sie noch nicht genug entsetzt habe, möchte ich hinzufügen, dass ich auch die vielgescholtene Pippi gerne lese, mit Betonung auf dem Lesen, denn fürs Schreiben fehlt mir leider, leider die Zeit… Working moms haben das so an sich.

      • Daphne sagt:

        Also, wirklich, Bronf, dass Wikipedia nicht die zuverlässigste aller Quellen ist, ist Allgemeinwissen. Sie sollten sich also vielleicht anderweitig über den Feminismus informieren, wenn Sie ernsthaft über ihn sprechen wollen. Ansonsten lassen Sie es doch bleiben, so wie ich!

        Übrigens fand ich Sie noch unterhaltsamer, bevor Sie sich auf die beiden Damen hier eingeschossen haben. Sie schienen mir irgendwie lockerer.

      • Gabi sagt:

        🙂 Also jetzt musste ich grad selber laut auflachen: Der Linkshänder! Stimmt ja; fast hätten wir ihr die Frau durchgehen lassen.

        Aber Daphne, im Ernst: Über „Gegenposition stärken“ mach ich mir da wenig Sorgen. Denn um das – ich kann da glaub nicht nur für bronf sprechen, sondern darf durchaus auch andere Frauen wie Astrid oder Widerspenstige erwähnen – geht es uns ja: Die vollkommene Widersprüchlichkeit. Insofern vertritt ja niemand ihre Gegenposition so vehement, wie Wildkatze selber.

        Auch wenn´s hier auf wenigen Zeilen vernünftiger wirkt: Lesen Sie´s ruhig mal nach, was die so äussert.

      • bronf sagt:

        ähm, daphne, waren jetzt das antworten auf meine fragen? irgendwie sind die mir entgangen, vielleicht können sie mir nochmals einen hinweis geben…

        btw. hey, natürlich lese ich pippi und wildkatze mitunter am liebsten hier! lustigere posts gibt’s kaum!

      • bronf sagt:

        reicht’s denn, daphne, die informationsquelle zu diskreditieren (die so schlecht nicht ist, was reine fakten angeht (wie zum beispiel die aufzählung aller möglichen splittergruppen des feminismus) wie dieverse untersuchungen zeigten) um die information selber als wertlos hinzustellen, wohlbemerkt ohne auf die selber einzugehen?

      • Daphne sagt:

        @Gabi: Ich habe mich womöglich missverständlich ausgedrückt. Was ich sagen wollte: Sie und die anderen beteiligten Herren bereiten Wildkatze die Bühne, auf der Sie ihre Aussagen prominent platzieren kann. Wenn Sie diese für so abwegig bzw. in sich widersprüchlich halten, weshalb gehen Sie dann mit solcher Energie darauf ein? Ist mir ein Rätsel, denn an sich könnten Sie sich ja beruhigt zurücklehnen – nur so ein Gedanke. Damit muss ich mich nun wirklich verabschieden, so amüsant dieses kleine Intermezzo auch war.

      • Wildkatze sagt:

        Google weiter, wikipedia-man. Frauen brauchen kein Lexikon, um Argumente zu finden. Die werden ihnen täglich von Männern wie Dir und Gabi frei Haus geliefert.

      • bronf sagt:

        Wenn Sie diese für so abwegig bzw. in sich widersprüchlich halten, weshalb gehen Sie dann mit solcher Energie darauf ein?

        ich kann nur für mich sprechen: weils spass macht – ok, die herausforderung ist nicht sehr gross, aber das leben ist ja sonst schon anstrengend genug, nicht?

      • blackball sagt:

        Daphne, es ist Ihnen hoch anzurechnen, dass Sie sich für Wildkatze und Pippi einsetzen. Wenn Sie die Diskussionsstränge, in die die beiden User involviert sind, mitverfolgt haben, werden Sie schnell feststellen, dass beide an einer konstruktiven Kommunikation in keinster Weise interessiert sind und hier nur den geistigen Sondermüll ihrer Vordenker zu nahezu jedem Thema absondern. Spontan fällt mir dazu der Begriff „Redundanz“ ein …

      • Gabi sagt:

        Danke dennoch für den Gedanken, Daphne.
        Das mit der Bühne stimmt zweifellos.
        Aber davon profitieren wir am Allermeisten:
        Einerseits, weil´s schlichtweg komisch ist, andererseits aber, weil wir jenen, die Wildk. noch ernst nehmen, ja nur mit dem Verweis auf sie selber klar machen können, WAS sie da – unter dem Label „gerechtere Welt“ und „Befreiung vom Patriarchat“ äussert (sofern sie nicht, wie Pippi öfters, sowieso in unbeherrschte Unflätigkeiten reinkippt – was meiner Meinung nach keineswegs für den von Ihnen antizipierten Humor spricht).
        Niemand stellt sie besser bloss als sie selbst!

      • bronf sagt:

        aber büsi, wikipedia muss ich doch nicht googlen, da kenn ich die url auswendig.

        und wo soll ich mich denn sonst über all diese esoterischen sekten informieren? ist ja nun nicht gerade so, dass die einem im realen leben begegnen, oder?

      • Wildkatze sagt:

        Wikipedia sei Dank! Sonst wäre die Anstrengung wohl kaum zu bewältigen.

        3 Wege zur Klugheit
        – Nachdenken – edel
        – Nachahmen – billig
        – Erfahrung – bitter

        Sie erinnern sich, bronf?

      • Wildkatze sagt:

        Wenn Sie eine Ahnung hätten, was Frauen in ihrem täglichen Leben so alles begegnet! Das Sammelsurium an Kuriositäten aus der Männerwelt ist ein Fass ohne Boden – wenn ich da nur schon an den MB denke…

      • Wildkatze sagt:

        …und dass Sie die url von Wikipedia auswendig kennen, glaube ich Ihnen – in diesem Fall ausnahmsweise – sofort!

      • Gabi sagt:

        Sorry, B-Ball; aber das ist missverständlich: „… in die die beiden User involviert sind“ könnte sowohl auf Pippi und Wildkatze gemünzt sein (was ich angesichts des passenden JJRousseauzitates annehmen darf) als auch auf bronf und mich.

        Und… äh… Ich muss ja zugeben, dass ich mir mit den Beiden heute keine grosse Mühe mehr gebe. Aber andererseits; eben: Warum sollen DIE immer nur mit simpelsten Argumenten und dümmster Rhetorik das Forum vereinnahmen dürfen?

        Zudem ist es halt einfach einfach: Einer fällt immer ab, wo kein Mucks mehr kommen kann. Heute: „Hälfte“ und Kindervorenthalten!

      • bronf sagt:

        wie bereits einmal erwähnt büsi: wenn man selber der geisterfahrer ist, kommt einem natürlich die autobahn als mit geisterfahrern überschwemmt vor…

      • Wildkatze sagt:

        Ich kapituliere. Auf dermassen blöde Sprüche gibt’s wirklich keine Antwort mehr, ohne dass frau sich selbst auf das Niveau des Verfassers derselben begibt.

      • Daphne sagt:

        @Blackball: Halt, eins will ich doch entschieden festhalten, ich bin nicht der Meinung, dass man die Äusserungen von Wildkatze und Pippi als geistigen Sondermüll abtun kann, auch wenn meine eigene Ansicht von ihrer Sichtweise abweicht. Und ich glaube auch, dass wenn es so wäre, kein Hahn hier nach dem krähen würde, was die beiden schreiben… Vielleicht macht sich ja der eine oder andere mal gelegentlich Gedanken darüber, anstatt im Rudel über sie herzufallen. Sie machen dabei selbst nicht die beste Figur, meine Herren.

      • Gabi sagt:

        Mit dieser Unterstellung kann ich ganz gut leben, Daphne.

        Ist mir zwar nicht recht, aber im Zweifelsfall lese ich dann einfach nochmal, was die Pasdaran (also „das andere Rudel“) im Laufe der Zeit über ALLE – inkl. Frauen – die nicht ihrer Meinung waren, geäussert haben. Oder – natürlich – auch über mich persönlich: Ich hab über die Damen, ganz ohne dass sie einen Anhaltspunkt dafür gehabt hätten, ganz erstaunliche Sachen über mich erfahren. Da ist dann schnell klar, dass bis zum Grund noch viel Spiel vorhanden ist.
        Mir geht´s darum, unter welchem Label (!) hier Grenzen überschritten werden

      • Gabi sagt:

        Unter dem Label „Gleichberechtigung“ wird im Blogthema, wo es darum gehen sollte, wie Eltern gemeinsam im Interesse ihrer Kinder agieren, sehr Bedenkliches propagiert.

        Und zwar von genau derselben Person, die kurz darauf erklärt, es gehe ihr nur um ein faires Geschlechterverhältnis; um Gerechtigkeit. Doch schreibt zugleich, bzw. zeitnah!, dass es ein männergemachter Mythos sei, dass Kinder die Väter brauchen und dass es Kinder ohne Väter sowieso viel besser hätten, Väter also getrost von Kindern getrennt werden können.

        Nö. Ich meine nicht einmal, dass mich das kalt lassen sollte.Sie schon?

      • Wildkatze sagt:

        @Gabi 15:31:
        Offensichtlich haben Sie Ihre eigenen Kommentare noch nie gelesen.

      • Gabi sagt:

        Zudem bleib ich dabei: Man kann es nicht Anderen anlasten, wenn die Mädels ihre besten Pointen jeweils selber liefern.

        Wir erlauben uns dann jeweils nur, mit dem Finger deutlich drauf zu zeigen.

        Im Falle der Ungeheuerlichkeit, zum Wohle einer besseren Welt Vätern die Kinder vorzuenthalten, ist die Schlusspointe ja übrigens, dass ansonsten ja keine Gelegenheit ausgelassen wird, larmoyant darüber zu klagen, dass es das Patriarchat sei, dass Frau in die Rolle der Kinderaufzieherin dränge…

        Bin ich nun schuld, dass sowas einfach zum Schreien komisch ist???

      • Gabi sagt:

        @wildkatze
        …na zumindest aber jetzt.

        Okay. 15.31

        Kann nichts Unstimmiges ausmachen.

        Was Sie jetzt natürlich locker zu einer Ihrer üblichen Schmähungen verleiten könnte.

        Aber da wohl nicht nur ich, sondern auch Zielpublikum, dass noch von Ihrer beglückenden Mission überzeugt werden könnte, anwesend ist, bitte ich in deren Namen darum:

        Erklären Sie doch mal genauer, was Sie meinen.

      • Gabi sagt:

        Na, Wildkatze?

        Kommt nicht mehr viel; hm?

        Hab ich mir schon gedacht. Eigentlich wie immer.
        😉

        Aber wahrscheinlich nicht sehr überzeugend für die noch von Ihnen zu Befreienden hier…

        Und ich muss nun endlich auch wirklich los. Nutzen Sie die Zeit… Können n Bisschen über das von Ihnen selbst Geäusserte zu grübeln versuchen.

      • Sportpapi sagt:

        @Daphne: Gut, wenn Sie mit den Damen nicht immer einer Meinung sind – nur merkt man davon selten etwas. Wäre doch schön, wenn Sie sich auch mal distanzieren, zumindest bei den grössten Ungeheuerlichkeiten. Sonst müssen Sie sich den Vorwurf gefallen lassen, auf einem Auge blind zu sein,

      • blackball sagt:

        Gabi, mein Kommentar bezieht sich auf Wildkatze und Pippi.

        Daphne, ich schrieb, dass sie den „geistigen Sondermüll ihrer Vordenkerinnen … absondern“. Selbst diesen beiden Usern traue ich solchen geistigen Unrat nicht zu. Es sind einfach nur Mitläufer. Nicht mehr.

      • Gabi sagt:

        Nanu?! – Da fällt mir doch grad ein… Was „spionieren Sie hier eigentlich rum?“, Wildkatze?

        – Ist doch ein Papablog?

        Oder wie lief dieser hilflose Versuch von Ihnen, ein paar Blogs zuvor, gleich noch?

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das ist keine Studie, das ist eine Anhäufung von unbewiesenen Behauptungen, wahrscheinlich aus der militanten ‚Väterecke‘. Die kommen alle naselang mit solchem Mist, der durch die ständige Wiederholung auch nicht wahrer wird.

      Tatsache ist, dass während der allerlängsten Zeit der Menschheitsgeschichte die Kinder durch die Frauen aufgezogen wurden, das Kleinfamilienmodell, auf das sich alle beziehen, galt ungefähr 30 Jahre lang und ist auch schon wieder überholt. Ein guter Vater ist sicher was Schönes für ein Kind, aber 100 x besser keinen, als einen schlechten.

      • Wildkatze sagt:

        Hat Brunhild diesen Kommentar schon gesehen?

      • Brunhild Steiner sagt:

        Warum? Es geht ja nicht unbedingt um die Fälle wo ein Kind aufgrund des Vaters leidet, sondern um die grundlegende Überzeugung ob es die Väter braucht. Und ja, es braucht sie!

        Beide Geschlechter sind genau gleich wertvoll, ergänzen sich, bereichern sich-
        und jeder von uns trägt beides in sich, ist durch Frau&Mann ins Leben gerufen worden.
        Das von vornherein kleinzureden und mit spöttischen Bemerkungen niederzumachen, es als unwichtig und belanglos zu erklären macht mir enorm Mühe.

      • ich sagt:

        @B.Steiner: danke. ich sehe es auch so. heute erkenne ich immer mehr die tendenz „der mann ist schlecht und schuld an problemen und daher abgeschaft“ (krass überspitzt formuliert). ich glaube, das ist falsch. es braucht eine kehrtwende im respekt gegenüber dem mann (vielleicht auch eine dankbare haltung, für die guten seiten, die ein mann der gesellschaft bring – das wäre schon einmal ein erster guter schritt). jedoch sind viele noch nicht reif dafür dies zu erkennen. bis dahin heisst es als mann, den kopf und schwanz einziehen, und weiblich zu sein um nicht anzuecken. denn weiblich ist gut…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @ich: es ist einfach nicht nur schade, sondern in meinen Augen auch unüberlegt bis fahrlässig aufgrund von in Vergangenheit und heute existierenden Missständen, eine vaterlose Kultur hochzustilisieren.
        Jedes Kind hat Vater und Mutter, ansonsten-, Technomedizin mal aussen vor gelassen, kommt es gar nicht in Existenz. Da sind zwei Menschvarianten welche in Ergänzung mehr als ein Ganzes sind, ein weites Feld zu entdecken, ein Reichtum an Schöpfung (oder welches Wort man vorzieht), und bloss weil es Scheitern gibt ist die Sache an sich nicht schlecht.

      • Wildkatze sagt:

        @ich:
        „…die guten Seiten, die ein Mann der Gesellschaft bringt.“ – Könnten Sie die mal auflisten?

        – Wirtschaft an die Wand fahren
        – Umweltzerstörung
        – Gier – siehe Bankster
        – Pädophilie
        – Kriminalitätsrate
        – Terror
        – Raser
        etc., etc.

        Wie das Verhältnis männlich:weiblich aussieht, wissen wir.

      • bronf sagt:

        und, wildkrätzchen, wer glaubst du, hat den compi erfunden und gebaut, an dem du deine feministischen pamphletchen entwirfst? den flieger, mit dem du zwischen schweiz und bankrottistan hin und her jettest? das handy, mit dem du mit deinem feministinnenzirkel dauerquasselst?
        den buchdruck? die glühbirne? das penicillin?

        ein tipp: es war nicht alice schwarzer…

      • Sportpapi sagt:

        @Wildkatze: Es ist natürlich etwas simpel, für alles Schlechte auf der Welt die Männer verantwortlich zu machen, nur weil sie halt nach wie vor vorwiegend in der Verantwortung sind. Ich würde mal behaupten: wenn mehr Frauen „an der Macht“ wären, würde sich gar nichts ändern. und: So gesehen sind die Männer auch für alles Gute in der Welt verantwortlich…

      • Gabi sagt:

        Mir hat neulich ein Linkshänder eine Ohrfeige gegeben.
        Das hat mir die Augen geöffnet!
        Ich kann nur empfehlen, sich einmal zu vergegenwärtigen, wie viele „Menschen“ Linkshänder sind. Und vor allem – und jetzt kommt´s – wieviele EINFLUSSREICHE Leute Linkshänder sind!!!
        Ich möchte daher Wildkätzli nicht vollkommen widersprechen, denn ein Grossteil dieser Verbrecher (Osama B.L. war auch Linkshänder!) sind natürlich Männer. Natürlich.
        Aber es ist nicht einfach nur das Patriarchat; nein: Es geht von den Linkshändern aus!
        Schon mal überlegt, wer verhindert, dass diese wichtige Warnung bekannt wird?

      • bronf sagt:

        mein gott, gabi! sie haben recht!!! reagan, bush der ältere, clinton, obama… linkshänder! churchill! castro! einstein! bill gates! alles linkshänder! und nicht zu vergessen: mireille mathieu, klaus kinski und oprah winfrey!

        eine linkshänderverschwörung allerersten ranges, direkt vor unseren augen! danke für’s öffnen derselbigen, gabi! den schock muss ich erst mal verdauen…

        und weisst, was links auf lateinisch heisst: sinister! noch fragen?

        danke für’s augen öffnen!

      • Gabi sagt:

        Jetzt treiben Sie´s aber zu weit, bronf!
        Es gibt auch Menschen, die zu ihrem Linkshändertum gezwungen wurden!
        „Aufgezwungenes Linkshändertum“ heisst das in Fachkreisen (ich spreche hier natürlich von streng wissenschaftlich ERWIESENEN Tatsachen!). Es dient dazu die wahre, patriarchale Natur des verbrecherischen Linkshändertums zu verschleiern. Die Opfer sind sich oft selber nicht bewusst, in welche Rolle sie hinein gezwungen worden sind!
        Ich zweifle daher stark an, dass Mireille Mathieu und Oprah Winfrey in ihre Liste gehören. Fragen Sie mal nach! Jede Wette, die hatten linksh. Primarlehrer!

      • Wildkatze sagt:

        bronf, Männer sind Tüftler und Bastler. Und das sollen sie auch bleiben, dagegen ist nichts einzuwenden. Ihre Macht aber sollen sie abgeben bzw. mit den Frauen teilen, denn sonst kommt nichts Gutes dabei raus.

        P.S.: Ich lebe Handy-frei! – Nein, ich kommen nicht von einem anderen Stern. Und fliegen tue ich äusserst selten. Nicht einmal 1 x pro 3 Jahre!

      • Wildkatze sagt:

        Frauen wollen die Hälfte der Welt! Und zwar jetzt!

      • bronf sagt:

        oder, sie wurden bewusst als ablenkungsmanöver aufgebaut! um die sinistren (ha!) world domination pläne der linkshändergeheimloge zu verschleiern! oder glauben sie, es sei zufall, dass gandhi auch linkshänder war? braucht’s da wirklich noch mehr beweise?

        gerhard schröder! franz josef strauss! napoleon bonaparte! julius cäsar! ramses II! matt groening!

        wie kann jemand das nicht sehen???

      • Gabi sagt:

        Aha…. Hört, hört.
        Die Hälfte. Ganz gleichberechtigt, sozusagen.
        Damit´s irgendwie schlüssig bleibt (ich helf Ihnen da mal… Logik ist erschriebenermassen ja nicht so Ihrs), gehören die Kinder einfach zur Hälfte der Frauen, gäll?!

        … Weil… Die brauchen ja keinen Papi. Ist bloss ein Mythos des Patriarchats (meiner Meinung nach, des linkshändigen!)

        🙂

      • blackball sagt:

        bronf, Sie haben Ned Flanders vergessen … 😉

      • bronf sagt:

        …und ned flanders!

        und wer jetzt noch immer nicht sehen will, der ist einfach total verbohrt oder vermutlich selber linkshänder, der nicht bereit ist, sein leben auf kosten von uns unterdrückten rechtshändern aufzugeben!

      • Gabi sagt:

        Nicht wahr?
        Übrigens scheint mir inzwischen klar, dass Wildkatze gar keine Frau, sondern ein linkshändiger Mann ist.
        Schon die letzte Meldung ist einfach zu provozierend:
        Warum sollte Wildkatze einen derart offensichtlichen Kommentar schreiben, der doch allem, was sie wieder mal ein paar Zeilen weiter oben geäussert hat (Männer Finger weg vom Kinderaufziehen), zuwider läuft?
        Das ist doch kein Zufall, dass „sie“ mit einer derart lachhaften Offensichtlichkeit in einem Augenblick kommt, wo die Verschwörung des linkshändigen Patriarchats gerade auffliegt.
        Gestehen Sie, Herr Wildkatze!!!

      • Wildkatze sagt:

        Ja, Gabi. Genauso wie die Natur werden auch die Kinder im Patriarchat der weiblichen Seite zugeordnet. Deshalb glaubt Mann ja auch, sie beherrschen und ausbeuten zu dürfen.

      • Gabi sagt:

        So viel zum Thema Gleichberechtigung und „Ermutigend pragmatisch“. (die Kinder ausschliesslich in der Frauenhälfte = sozusagen „pragmatisch“ 😉 )

        Wie schön: Dann wäre also auch dieser kleine Widerspruch nochmal unterstrichen.

        Mehr wollte ich nicht wissen; bzw. dem Rest des Forums einmal mehr demonstrieren.

        Merci einmel mehr: Niemand stellt Sie so schonungslos bloss, wie sie sich selbst.

        (Linkshänder! – mich täuschen Sie nicht!)

      • bronf sagt:

        julia roberts! linkshänderin! was ganz offensichtlich zurück zum 3-jährige-pretty-woman-thread führt! also wer jetzt noch behauptet, die zeichen nicht zu erkennen, der hat tomaten auf den augen… oder ist eben linkshänder!

      • Wildkatze sagt:

        …und: Wenn Euer Gott gewollt hätte, dass Männer Kinder bekommen, hätte er ihnen ja einen Uterus einbauen können!

      • Gabi sagt:

        Kreisch…. !

        Immer noch einen drauf. Wie kommt man nur auf diese Pointen?

        „Wenn Euer Gott gewollt hätte…“ (Mann, was sind wir religiös hier im Forum!), dass Ihr Kinder zeugen könnt, dann hätte er Euch einen Pimmel beschert. Oder gleich auf Männer verzichtet.

        Wenn Klopapier doppelt so breit wäre, wäre es Küchenpapier.

        Wenn auf Sugus nicht Sugus draufstehen könnte, wäre es Ma-o-am.

        Sie glauben aber nicht ernsthaft, mit solch launischen Sagern alleine, die heilsbringende (gleichberechtigte – ausser beim Kindererziehen, natürlich!) Weltverbesserung herbei führen zu können; oder?!

      • Sportpapi sagt:

        Wenn Gott gewollt hätte, dass Frauen und Männer gleich sind, hätte er auf die „kleinen Unterschiede“ verzichtet. Mit „Gott“ oder „Natur“ zu argumentieren, ist der Sache der Frau wohl nicht gerade förderlich.

      • Gabi sagt:

        Apropos Pasdaran:
        Der Präsi des Iran, Mahmoud A, hat tatsächlich vor laufenden Kameras verkündet, dass der Westen seine Region schon seit geraumer Zeit mit einer Geheimwaffe (wissenschaftlich erwiesen!) piesacken:
        Ein Grossteil der Regenwolken würden zum Verschwinden gebracht, bevor sie den Iran erreichen!
        Da träum ich dann immer davon, ein Kasperlitheater zu betreten, in welchem all die Welterklärer, von den Kreationisten bis zu Ahmedinejad inkl. unseren Pasdaran hier, mit zuvor gelöschter Festplatte, gemeinsam from scratch eine Riesenverschwörung aufdecken könnten.Was käme dabei wohl raus?

      • tststs sagt:

        Moment! Die Natur hat uns eigentlich alle als Frauen geplant… aber bei manchen fällt während der Schwangerschaft plötzlich ein Bein des XX-Chromosoms ab und voilà…fertig ist das XY-Chromosom! Der Mann ist also nichts anderes als eine fehlerhafte Frau! Und damit Ihrs nicht vergesst, habt Ihr Brustwarzen erhalten!

        🙂

      • Wildkatze sagt:

        Schwach!

      • Wildkatze sagt:

        tsts, gar nicht so schlecht, Ihr Ansatz!

      • bronf sagt:

        haha, gefällt mir, die argumentationsschiene: wenn gott (oder „die natur“) gewollt hätten, dass frauen dem manne gleichgestellt sind, so hätte er (sie) den frauen ein paar muckis mehr und eine gute portion testosteron mitgegeben…

        ehrlich, wildkätzchen, eigentor ist da nur der vorname…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Da wurde doch kürzlich mehr Humor verlangt. In diesem Sinne danke für das Statement! 🙂

      • Wildkatze sagt:

        Der Englischlehrer schreibt an die Tagel:

        a woman without her man is nothing

        und fordert die Schüler auf, die Interpunktion zu setzen.

        Ein Junge geht an die Tafel und setzt die Interpunktion so:
        a woman, without her man, is nothing.
        Eine Schülerin geht an die Tafel und schreibt:
        a woman: without her, man is nothing.

      • Sportpapi sagt:

        Begnadige nicht nach Sibirien!

      • bronf sagt:

        was wieder mal beweist, dass gott, hätte er die interpunktion eindeutig machen wollen, sie auch so geschaffen hätte!

      • ich sagt:

        @Wildkatze:
        > … – Wirtschaft an die Wand fahren, Umweltzerstörung…
        genau das meinte ich. anstatt nur immer mit dem bösen finger auf die männer zeigen (das selbe könnten männer auch bei den frauen, wenn auch bei anderen sachen) so sollte frau auch einmal das gute sehen. aber nein, das gibt’s nicht einmal als option. wer schleppt dir die schweren kisten bei einem umzug, wer hat eine waschmaschine erfunden (sonst müsstest du noch immer deine wäsche am fluss klopfen), usw und so fort. bitte bitte bitte, hilf dir indem du auch mal das gute an uns zu sehen versuchst.

      • alien sagt:

        Also, Jungs, Ihr stellt Euren etwas kurzen Geist wirklich eindrücklich unter Beweis. Wie ihr hier herumstreitet mit Wildkatze unter Aufbietung von simpelsten Argumenten und von dummer Rhetorik (die ohne Argumente auskommt) ist wirklich unmöglich.

        Ich biedere mich damit nicht an, Pippi. Ich finde einfach diese Art des Schlagabtauschs so mühsam und unproduktiv.

      • Gabi sagt:

        Aber, aber… Warum soll denn immer nur die eine Seite mit dummer Rethorik, die ohne jedes Argument auskommt, ihren Spass haben?

        – Wildkatze selbst ist das jedenfalls völlig vertraut.

      • bronf sagt:

        ach nein, natürlich biederst du dich nicht an, alien, das hätte ich auch nie angenommen… nudge, nudge…

        (und ich würd’s auch sicher nicht weiter erzählen, wenn’s anders wäre. versprochen. bestest friend foeverest versprochen!)

      • Daphne sagt:

        Also, ich finde das Auftreten des neu geschlossenen Männerbundes hier hat etwas unfreiwillig Komisches, da haben selbst Unbeteiligte ihren Spass daran. Gabi, Bronf, was machen Sie eigentlich beruflich? Diesen Job möchte ich auch haben…

        Wildkatze, ich gehe davon aus, dass Sie sich auf Ihrer griechischen Insel vor Lachen kaum noch einkriegen?

      • Gabi sagt:

        Da haben Sie mich kalt erwischt, Daphne. Und ich sollte nun wirklich endlich was Produktiveres leisten.

        Aber der mit der „Hälfte“ bleibt – jenseits aller Lacher – hängen.

        Hier faselt jemand von viel Theorie, die unter „Gleichberechtigung“ verkauft werden soll. Also fair share of everything.

        Aber kriegt´s nicht einmal hin, auch nur annähnernd zu verschleiern, dass sie Männern das Recht auf Kinder, bzw. eine echte Beziehung zu ihnen, schlichtweg abspricht.

        – Das ist ein dicker Hund. Und ein Deutlicher.

        …. Aber, ja: Jetzt muss ich wirklich.

      • Daphne sagt:

        Gabi, persönlich kenne ich nicht eine einzige Frau, die grundsätzlich auf einen Mann als Teil der Familie verzichten möchte. Nur manchmal spielt das Leben anders, dann muss man sehen, wie man im Interesse der Kinder neue Lösungen findet, und hierbei tun sich Männlein wie Weiblein schwer, wie man in diesem Blog leicht erkennen kann. Es gibt also kein besseres oder schlechteres Geschlecht, sondern nur mehr oder weniger vernünftige Individuen auf beiden Seiten. Ihr privater und sehr ausdauernder Feldzug gegen Wildkatze scheint mir unter diesen Voraussetzungen wenig sinnvoll.

      • Gabi sagt:

        Da stimme ich Ihnen doch aber voll und ganz zu!
        Insbesondere hier: „Es gibt also kein besseres oder schlechteres Geschlecht, sondern nur mehr oder weniger vernünftige Individuen auf beiden Seiten“
        Mein „privater Feldzug“ gegen die Pasdaran hier, hat genau damit zu tun.
        Es geht einfach nicht an, dass unter eben diesem Banner – also Gleichberechtigung; kein besser, kein schlechter, keine Frage des Geschlechts! – Wildkatze und Co. jede Gelegenheit nutzen, um sich selbst in genau diesem Punkt zu widersprechen („Hälfte“ z.B.)
        Da lege ich – mit zugegebenermassen grossem Vergnügen – den Finger rein

      • bronf sagt:

        dem schliesse ich mich an und möchte noch präzisieren: dies ist (von meiner seite zumindest) ganz sicher kein feldzug gegen frauen, noch nicht mal einer gegen feministinnen, sondern einer gegen ignoranz. ganz unabhängig vom geschlecht.

      • Wildkatze sagt:

        Ja, ja, es kann halt nicht jeder so gut googeln wie bronf – und das dann auch noch als Intelligenz zu verkaufen – phaa!

      • Gabi sagt:

        Also, Wildkatze?

        – Kam nix mehr zum Präzisieren des 15.31ers, hm?

        Da kommen dann aber die Schwestern, denen Sie doch noch zu höherer Erkenntnis verhelfen wollten, auch nicht wirklich weiter…

      • Gabi sagt:

        …Ah…bronf: Wollte doch schon vor blogs noch ein Kompliment anbringen:

        „buzz of aldrin!“ war far out!

        🙂

        … Und Simpsons-Fan bin ich sowieso. Grad auch in Bezug auf totalitäre Heilsversprechungen, die dort vor allem im Namen von J veräppelt werden. Ist jeweils manche lustige Parallele zu unseren Pasdaran (wir würden sie doch eigentlich vermissen, wir wissen es ja selbst!) drin.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Ich: und dies haben wir wohl zu 80% den Kindsmütter zu verdanken? Dazu kommen noch die ‚Verbrecher an der Menschheit‘ – diese sind im Sozialamt, Jugendamt, Vormundschaftsbehörde, Bezirksrat, Bezirksgericht angesiedelt!
      kinderohnerechte.ch; ribi.info; vev.ch zeigen genügend Beispiele auf!

    • ich sagt:

      huch, da habe ich was losgetreten. zumal di richtung ganz abgedriftet ist. nun denn wenn ich auf die ersten paar noch auf das thema bezogenen kommentare bezug nehme: nein, ich finde es nicht i.O. zu sagen „unsere (ur)(gross)eltern machtne fehler, also dürfen wir jetzt auch welche (bei der scheidung) machen“. ich wollte nur hiweisen, dass erhebliche probleme gefördert werden, die nicht sein müssten. viele, die scheiden, tun dies aus egozentrischer absicht und „räcen“ sich anschliessend mit hilfe der kinder so gut es gesetzlich möcglich ist – wollt ihr wirklich diese probleme schönreden?

      • Tomas sagt:

        @ich: da musst du dir keine Gedanken machen, es reicht eins der indexierten Wörter zu erwähnen und ab dann läuft die Folklore ganz von alleine ab.
        Spielt keine Rolle, ob es unter einem konfliktträchtigem Thema oder unter einem dermassen sachlich- neutralen Beitrag wie hier passiert.

    • marcus sagt:

      @pippi 14.09. 21.37h: du hast dich früher tausendmal falsch geschrieben als „pipi“, schon vergessen? nun weisst du, weshalb ich dich seit damals nicht mehr ernstnehmen kann.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mach dich bloss nicht wichtig, Kleiner. Namen unterstehen speziellen Rechtschreiberegeln, Pipi kann sowohl mit einem als auch mit zwei P in der Mitte geschrieben werden. Die Figur von Astrid Lindgren schreibt sich mit zwei P, aber auch einer wäre nicht falsch. Es gibt übrigens auch Pippo und Pipo, Peppe und Pepe und Beppo…… usw. usf.

      • Gabi sagt:

        Immer am Köcheln lassen, Pippi; gut so!

        Es muss heiss bleiben unter Ihren double standards!

        Pippi, Pipi…. Peppo, Pippo… Ginge ja gar nicht! Sie haben doch die Wichtigkeit betont, die verböte, einen gegengeschlechtlich erscheinenden Namen zu benutzen, weil das den Wert des Gesagten… Oh: Nein! Das natürlich nicht: Da wäre ich für einmal fast zu weit gegangen, hm?!

        Aber unbedingt noch ne kleine „Kleiner“-Runterputze à la Primarpausenhof reinpacken. Einfach für´s Image! – Da hat Sie sicherlich wieder mal das Patriarchat geritten…

        😉

      • Widerspenstige sagt:

        Ähm…ich bin Linkshänderin im Fall. Noch Fragen?

      • Gabi sagt:

        Keine Sorge, Widerspenstige: als Frau sind Sie selbst als Linkshändige ein Opfer!

        😉

        Doch im Ernst: Haben Sie den gesehen, der gestern hier fürs Poesiealbum (also zum Erinnern) raussprang?

        Frage mich immer, wie die Persönlichkeitsstruktur des von des Pasdaran herbei gesehnten, neuen Mannes bezeichnet würde…

        Ein Typ, der sich schaurig über „Gleichberechtigung“ à la Pippi/Wildk. freut, der dabei aber keinesfalls eine entscheidende Beziehung zu seinem Kind aufbauen soll und dabei noch vorgehalten kriegt, er zwinge Frau in die Rolle, sich um die Kinder kümmern zu müssen!

        Komischer Kerl.

    • Anton Geiser sagt:

      Können Sie angeben auf welche Studie genau Sie sich hier beziehen? Danke. Würde es gerne im Original lesen.

  • Tststs sagt:

    Ich kann mich im Grossen und Ganzen dem Blog und den Voten anschliessen:
    Das Einzige, was ich vermisse, ist die Kommunikation gegenüber dem Kind: Meine Eltern haben nach der Scheidung kein Wort mehr als nötig gewechselt, sie haben uns jedoch versichert, dass dies ein „Erwachsenen-Ding“ sei und die gegenseitig erloschene Liebe nichts mit der Liebe uns gegenüber zu tun hat. Und – irgendwie erscheint mir das wichtig – dass dies die bessere Lösung sei (also lieber zwei Zuhause als ein zerstrittenes).

  • Erika B. sagt:

    Ja wo sind sie denn? Die sich ellenlang und seitenweise jeweils beschimpfen hier und für Spitzenkommentarzahlen sorgen?
    Uff. Tut gut, dass sie mal weg sind…
    Anyway.
    Ich finde, es kommt nur auf die Beziehung der Eltern an, dass sie die gegenseitige Wertschätzung nach einer Trennung behalten oder wieder aufbauen können. Mit dem Ziel natürlich, dass es den Kindern gut geht. Ich hatte ebenfalls die „Quartierlösung“, meine Töchter sind bis heute zufrieden mit der erweiterten Familie. Aber ich kenne auch einen Fall Bern-Basel, läuft prima.

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    ach mist meine antworten verstreuen sich heute wie der wind….

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    LATÜRNICH!

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    guter blog heute. ich als scheidungskind stimme in vielem überein. nur: wäre die welt bloss so einfach und leicht, wie da geschrieben wird – wohl ein problem eines jedes kommunikationsbeauftragten 😉 man könnte jetzt auch sehr böse sein und sagen: einer der so gut schreibt ist beruflich so engagiert, dass er eh keine zeit für sein kind hat und der text frei erfunden ist, als ein utopia erdacht, dass der herr schreiberling selbst gern hätte. aber nicht hat. aber das wäre schon etwas gar bös.

    ps: wo ist eigentlich meine zukünftige? marie? …. hat wohl einen anderen geheiratet *heul*

    • marie sagt:

      hier bin ich! jemand der karoschüppli mag und für hausgemachte erdbeerconfi wohl so einiges in kauf nehmen würde, verlässt frau doch nicht.
      habe heute nicht so viel zu sagen, da ich kein scheidungskind bin und es nie zu einer scheidung gebracht habe (darauf bin ich sttolz). aber als kinde hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn vater ausgezogen wäre. er war nicht gerade sagen wir mal „vorbildlich“. aber ist vorbei.
      ja, in der theorie klingt dieser beitrag echt gut, zu hoffen, dass die beiden es auch so durchziehen.
      deine marie

  • Hoffnung sagt:

    Meine Frau hat Anfang Jahr die Trennung eingereicht. Sie will die Obhut über die drei Kinder, nicht mehr arbeiten und die Wohnung. Ich soll, nach schwerer überstandener Krankheit, voll arbeiten und alles finanzieren, ohne hinterher irgendwelche Rechte zu haben. Die Kinder wollen wegen jahrelanger psychischer Misshandlungen nicht bei der Mutter bleiben. Die Obhut bei mir wäre kein Problem und liesse sich arbeitsmässig gut einrichten. Die Kinder wurden sogar vom Gericht befragt. Mittlerweile hat es jede Menge involvierter Experten, die alle eine eigene Meinung haben. Wie das wohl ausgeht?

  • Principus sagt:

    Fast jede zweite Ehe geschieden, es ist eine Schande. Diese Leute sind nicht des Eherings würdig, die sie sich an den Finger gesteckt haben. Man sollte sich vor der Eheschliessung einiges differenzierter überlegen, was es bedeutet eine Ehe einzugehen und welche Pflichten damit verbunden sind, vor allem wenn Kinder da sind. Vor allem die heutigen Frauen erlebe ich oft als nicht mehr belastungsfähig bzw. unwillens, ihre Rolle als Mutter und Ehefrau gwissenhaft wahrzunehmen, auch wenn die Lebensumstände mal nicht mehr 100% ihrem Gusto entsprechen.

    • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

      ui, da hat einer eine zeitreise getan! ein mann aus der vergangenheit! willkommen in der zukunft, wo ‚die ehe‘ nicht mehr das bedeutet, was sie früher mal bedeutete. am beispiel der scheidungen ist unser wohlstand zu erkennen – und unser gottgegebener egoismus! wer es sich leisten kann, der bleibt lieber unabhängig wies scheint. hat evtl. auch angst etwas zu verpassen und sucht was neues. hat evtl. auch mit der zeit an sich zu tun, wo multitasking und häufiger lebenswandelwechsel standard sind. da wird oft geschieden. ist auch nicht schlechter. halt mehr network-style und nicht mehr analog 🙂

    • Tststs sagt:

      Ich empfehle eine längere Peitsche und eine kürzere Kette…Dann wird das Weibsbild schon spuren…

    • Astrid sagt:

      Herr Oberlehrer/Principal: Schon mal überlegt, ob die Frauen heute (!) sich vielleicht einfach nicht mehr mit Schulmeierei, Besserwisserei und Prinzipienreiterei abfinden wollen? Dass sie das, was Sie als gewissenhafte Wahrnehmung ihrer Rolle als Mutter und Ehefrau bezeichnen, als wenig hilfreich bei der Bewältigung eines komplexen Alltags wahrnehmen könnten?
      Als es nicht mehr gesellschaftlicher Selbstmord war, sich scheiden zu lassen, sind ja interessanterweise vor allem ältere Frauen ihren (vielleicht) prinzipienreitenden Männern davongelaufen. Warum wohl?

  • bronf sagt:

    gerade ist mir mein lieblings-scheidungswitz eingefallen:

    altes ehepaar, er 97, sie 94, kommt zum anwalt:“wir wollen uns scheiden lassen!“
    anwalt, völlig perplex: „aber… sie waren über 70 jahre verheiratet! wieso wollen sie sich jetzt plötzlich scheiden lassen?“
    ehepaar: „ach, wir haben nur noch abgewartet, bis alle kinder gestorben sind…“

  • Jens sagt:

    Finde ich toll, dass ihr es für Euch und vor allem für Euer Kind geschafft habt.
    Ich hätte mir ein solches Szenario auch gewünscht – als ich 6 Jahre alt war liessen sich meine Eltern scheiden. Aber damals gab es solche Modelle nicht. Und da ich inmitten einer brutalen Kampfscheidung war, wäre es auch sonst nicht möglich gewesen. Natürlich sollen sich die Eltern Mühe geben, dass es gar nicht erst zu einer Trennung kommt. Aber wenn, dann lieber eine Scheidung als des Kindes wegen zusammenzubleiben. Das zermürbt noch mehr. Lebhaftes Beispiel – meine kleine Schwester aus Mutters 2. Ehe.

  • David sagt:

    Der Beitrag und die Kommentare sind ja schön und gut (zum teil) ABER wer fragt eigentlich die Kinder nach ihrer Meinung? Wieso bleiben die Kinder in den allermeisten Fällen bei der Mutter? Wieso handeln die Behörden so zögerlich wenn es darum geht wo die Kinder besser aufgehoben wären? Wieso darf ein Kind (ab 8 J.) nicht selbst entscheiden wo es leben möchte? Die Meinung und Rechte der Kinder wird gar nicht beachtet. Obwohl es immer heisst, zum Wohle der Kinder. Die sind es doch die am meisten Leiden!!! Schade aber das Vertrauen in Justiz und Behörden ist bei mir bei NULL angelangt.

    • Barceloneta sagt:

      @David
      Ein Kind kann ab einem Alter von ungefähr 12 Jahren entscheiden, bei welchem Elternteil es leben möchte. Allerdings bedarf es dabei einer Anhörung des Kindes durch einen Richter (das muss nicht im Gerichtssaal selber passieren) und der Mann muss einen lückenlosen Plan vorlegen, wie die Betreuung des Kindes aussieht wenn er am arbeiten ist.
      Ab einem Alter von 14 Jahren wird das Kind als urteilsfähig angesehen und die oben genannten Bedingungen sind nicht mehr zwingend nötig.

      • Sportpapi sagt:

        Der Mann muss einen lückenlosen Plan vorlegen? Das ist ein Witz, oder? Weder Mann noch Frau muss bei einem 12jährigen Kind lückenlos verfügbar sein!

  • Meret sagt:

    Vielen Dank für den Beitrag. Ich (selbst ein Scheidungskind) kann vieles nur bestätigen. Eine Scheidung mag schwierig sein, aber wie ein Kind damit auf Dauer zurecht kommt liegt fest in der Hand der Eltern, wie diese miteinander und mit der Situation umgehen. Die Trennung meiner Eltern ist für mich jedenfalls kein traumatisches Erlebnis und die Positiven Aspekte stehen rückblickend im Vordergrund. Nicht zuletzt würd‘ ich behaupten, dass meine Beziehung zu jedem Elternteil heute intensiver ist, als wenn sie noch zusammen wären. Und: lieber Eltern die getrennt aber glücklich sind als umgekehrt!

    • Barceloneta sagt:

      @Meret
      Absolut gut geschrieben, 100%-iges Einverständnis! Kinder haben „Antennen“ und sie spüren viel, viel mehr als sich das die lieben Eltern erträumen. Eine unablässige Disharmonie zu spüren zu Hause ist eine Katastrophe! Ueber 50% der Leute trennen sich heutzutage, Tendenz weiter steigend. Also werden auch immer mehr Kinder damit konfrontiert und es wird zunehmend „normaler“. Ich bin gespannt, wie es in 20 oer 30 Jahren aussieht, und wie man dann mit dem Thema umgeht.

  • Ninon sagt:

    Die Scheidungszahlen werden nicht nur steigen, sondern geradezu explodieren, sozusagen durch soziale Vererbung. Obwohl sie es nicht wollen, werden aus Scheidungskindern sehr oft Scheidungseltern.

    Kein Kind will die Scheidung, und Eltern sollten alles, wirklich ALLES unternehmen, um zusammenzubleiben.

    • bronf sagt:

      es mag sein, dass heute der bettel sehr schnell hingeworfen wird. ich glaube allerdings trotzdem, dass das „ende mit schrecken“ einem „schrecken ohne ende“ vorzuziehen ist.

      will heissen, eine „familie“, die nur noch den schein aufrecht erhält für die kinder genau so schlimm sein kann (oder eben schlimmer) wie eine trennung.

      • alien sagt:

        Nun, bronf, ich bin hier sehr vorsichtig. Wirklich. Ich bin ein Scheidungskind, und ich weiss, dass ich sehr sehr ich meine SEHR viel darum gegeben hätte, wäre ich es nicht. Eine Scheidung ist wirklich schlimm fürs Kind und sollte, wenn es auch nur irgendwie geht, vermieden werden.

        Eltern, die keine Scheidungskinder sind, sehen das wohl traditionell anders. Tja.

      • bronf sagt:

        eiszeit und grabesstille? die eltern haben absolut nichts mehr miteinander am hut, aber dem kind „zuliebe“ leben sie noch im selben haushalt? bleiernes schweigen am esstisch?

        nestwärme stelle ich mir anders vor…

      • Viktor Troska sagt:

        wenn die alternative wirklich der „schrecken ohne ende“ ist, dann sehe ich das auch so, dass eine trennung besser ist.
        trotzdem werde ich den eindruck nicht los, dass heutzutage zum teil vorschnell geschieden wird. ich kenne einige fälle, da musste unbedingt und sofort geschieden werden weil der partner nicht mehr taugte oder der selbstfindungstrip (alles über bord werfen) einsetzte. nach ein paar jahren und beziehungen hocken sie wieder alleine herum leicht säuerlich und sich mit dem gedanken abfindend, dass es das nun wohl gewesen ist. ist wohl ein produkt der ICH-gesellschaft.

      • alien sagt:

        „eiszeit und grabesstille“, „die eltern haben absolut nichts mehr miteinander am hut“… das ist aber nicht so richtig der Normalfall bei heutigen Scheidungen.

    • Obelix sagt:

      Danke Ninon. Warum gehen die meisten Schreiber hier davon aus, dass Eltern, die länger zusammenleben unweigerlich in einen Rosenkrieg mit andauernden Geschrei geraten? Man sollte nicht von sich auf andere schliessen. Meine Erfahrung auch mit längerdauernden Ehen (inkl. meiner) geht eher in Richtung des Antrainierens von De-eskalationstechniken und einer funktionierenden Streitkultur. Da geht’s nicht mehr um das „Zusammenbleiben der Kinder wegen“ sondern um den Wunsch weiterhin als Paar funktionieren zu können. Je älter die Kinder werden, desto wichtiger ist dieser Aspekt.

      • bronf sagt:

        daran zweifelt ja auch niemand, obelix. aber die annahme, dass es bloss ein wenig guten willen braucht, und schwupps, die scheidungsrate fällt auf null, deucht mich eben auch etwas naiv.

      • Obelix sagt:

        Klar genügt nicht nur guter Willen. Das ist verflixt harte Arbeit, die wohl 50% der Paare heute nicht bereit sind, auf sich zu nehmen. Warum das so ist, kann ich nur vermuten – Selbstverwirklichungswahn? Egoismus? Werbung im Sinne von „Leiste dir auch etwas“? Die bösen Medien? Ich weiss es nicht. Ich merke einfach, jetzt da unsere kinder ins Teeniealter kommen, machen sich meine Frau und ich zunehmend Gedanken, wie wir die Zeit nach den Kindern verbringen und wir stellen fest, dass wir es zusammen tun wollen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Obelix: ich denke eher es ist die fehlende Vorbereitung und je nach dem auch „Begleitung“.
        Das Ungeziefer und Unkraut, über das wir uns informieren würden wenn wir einen Garten anlegen, i
        st uns im Beziehungsgarten unbekannt, inklusive präventiven Konzepten und Massnahmen
        so einer Invasion- die kommen wird!- Herr (oder Frau…;-) ) zu werden.
        Dass man sich eben aneinanderleben sollte (bevor man sich „auseinandergelebt“ hat) wird oft vergessen,
        oder man weiss gar nicht richtig wie dieses „aneinanderleben“ geht, wie man die Suppe, küchentechnisch gesprochen, am köcheln behält.

  • Ninon sagt:

    Meine Eltern, beide Akademiker, haben sich scheiden lassen, als ich noch ein Kleinkind war. Das war in den 70er Jahren, in einer Kleinstadt. In meiner Klasse war ich die einzige, die geschiedene Eltern hatten. Ich wuchs jedoch in finanziell guten Verhältnissen auf, erfuhr keine gesellschaftlichen Nachteile, bin nicht straffällig geworden, nicht depressiv, im Gegenteil, ich habe eine sehr robuste Persönlichkeit. Dies nur zur Einordnung.

    Was Alexander Mahrzahn beschreibt, ist eine am Leben der Erwachsenen orientierte Regelung, die an den Bedürfnissen eines Kinder vorbeigeht.

    • Ninon sagt:

      Eine Scheidung ist für ein Kind IMMER ein Supergau. Das können Sie drehen und wenden wie Sie wollen. Was Schlimmeres könnte es denn sonst geben, als mitzuerleben, dass die Eltern sich bewusst entscheiden, das Band zu zerscheniden? Ein Mensch kommt nie darüber hinweg, dass er in zerrüttenden Verhältnissen aufgewachsen ist.
      Jeder würde anerkennen, dass dies zutrifft, wenn man im Heim aufwächst, oder bei Alkoholikern, etc., etc., aber wenn Eltern sich trennen, dann glauben Eltern immer, die Auswirkungen ihrer Scheidung auf die Kinder schön reden zu müssen.

      Die Auswirkungen auf die Kinder sind

      • Ninon sagt:

        Die Auswirkungen auf die Kinder sind natürlich sehr unterschiedlich, und sie machen sich auch zu unterschiedliche Zeiten in verschiedener Form bemerkbar. Es ist nicht ein stetes Leiden. Aber man wird während des ganzen Lebens immer wieder auf diese Erfahrung zurückgeworfen.

        Man muss auch kein Freudianer sein, um zu erkennen, dass es einen Wiederholungszwang gibt, den unbewussten Impuls, bestimmte Lebenssituationen zu reinszenieren. Die Bindungslosigkeit von Menschen, deren Eltern sich scheiden liessen, ist mittlerweile gut erforscht.

      • Anna2 sagt:

        Ninon, es gibt auch andere Erfahrungen. Die Ehe unserer Eltern ging vor unserer Pubertät kaputt, aber natürlich sind sie zusammengeblieben, damals. Unsere Mutter hat jahrelang Antidepressiva geschluckt, und ich hab ne ziemlich auffällige Pubertät durchlebt. Als unsere Mutter endlich auszog, waren wir gesetzte Herrschaften in den Dreissigern und meinten unisono: ENDLICH! (Wir sind nicht nur Töchter.) Unsere eigene Ehe haben wir (ich u.a. aus dieser Erfahrung heraus) relativ rasch geschieden, als klar war, dass es nicht geht. Lieber ein Ende mit Schrecken..

  • Bitta sagt:

    nun ja, einen kleinen Seitenhieb konnte sich der Autor auch da nicht verkneifen: beim Papi gibt’s die coole Badi, viel Fernsehen und superviele Pflanzen, bei Mami bloss langweiliges Käfele, fernsehen darf man auch nicht und Pflanzen – Fehlanzeige.
    Ansonsten aber einer der besseren Blogs zum Thema.

    • Karen Gerig sagt:

      Kein Seitenhieb, nein. Erstens käfelet das Kind auch gerne, weil sie dort in Ruhe ihre Bücher lesen kann. Und das öftere Fernsehen gibts beim Mami, nicht beim Papi. En Gruess vom betroffenen Mami 🙂

    • alien sagt:

      Klar, das Kind muss sich beim Fernsehen abregen vom vielen Koffein, das es beim Käfelen aufnimmt bei der Mutter.

  • Ph. Müller sagt:

    Tja, so einfach ist das aber doch nicht mit der Trennung. als Berufsschulslehrperson habe ich zwar selten mit eltern zu tun, aber sehr viel mit Jugendlichen. Und da merke ich, ohne eine genaue Studie gemacht zu haben, im Allgemeinen sehr wohl einen Unterschied zwischen Jugendlichen mit intaktem Elternhaus und solchen die nur ein „halbes“ zuhause haben.Als Mitarbeiter in einer freiwilligen Kinderorganisation sehe ich Kinder, die am Wochenende woanders wohnen,dort keine echten Freunde haben können, weil sie ja unter der Woche weg sind und umgekehrt natürlich auch.Bitte Sicht der Kinder einnehmen

    • kaya sagt:

      Aber Eltern die sich andauernd streiten weil sie sich nichts mehr zusagen haben, gilt auch nicht als intaktes Elternhaus und hinterlässt auf Dauer bestimmt noch schlimmere Spuren. Zusammenbleiben nur den Kindern „zuliebe“, kann auch ein Schuss nach hinten sein.

      • Tom sagt:

        Viele Eltern sollten (aber wollen leider nicht) ziemlich bald sehen, dass ihre Partnerschaft, welche auch immer, nicht auf ewig Bestand haben wird. Aber in unserer Zeit muss man schon nach wenigen Wochen verkünden können, ein gemeinsames Kind sei auf dem Weg.
        Weshalb nicht mal etwas weniger voreilig und sich überlegen, ob man überhaupt Kinder möchte? Und damit meine ich wirklich möchte und nicht nach dem Motto „Nützt es nichts so schadet es nichts“. Ist es nicht so, dass ein Paar ein wunschlos glückliches Zusammenleben hat, Kinder kriegt, sich streitet, scheidet und danach wieder alles IO ist?

    • Bitta sagt:

      das, mit Verlaub, ist so garantiert nicht richtig. Sind echte Freunde denn nur, wen man jeden Tag sieht? Meine Kinder haben echte Freunde, welche sie nur am Wochenende sehen, dennoch ist der Zusammenhalt enorm. Das ist wohl eher kindspezifisch und nicht davon abhängig, ob man permanent am selben Ort wohnt. Haben Sie in Ihre „Studie“ miteinbezogen, wieviele dieser getrennten Elternpaare sich gut verstehen und wieviele nicht?

    • Dominique sagt:

      Also nur zusammen leben = intakt???? Wie naiv…. Mein Expartner und ich sind beide Teilzeit-erziehend, mit dem Zug eine halbe Stunde voneinander entfernt und meine Kinder haben so zwei INTAKTE zu Hause… Und sie haben hier Freunde wie auch in der andern Stadt – auch bei uns Erwachsenen definiert sich Freundschaft ja nicht in der Geographie.
      Wir wollten unseren Kindern ein Vorbild sein, was eine Liebesbeziehung leben anbelangt. Und als wir dies nicht mehr konnten und wir uns dies endlich eingestehen konnten, wurden die Konsequenzen gezogen. Den Kindern zu Liebe 15 Jahre lang Theater zu….

    • Dominique sagt:

      Dass wir als Teilzeit-Erziehende kein intaktes Elternhaus bieten könnten, verbitte ich mir…. Wenn man als Eltern den Kindern in Sachen Paarbeziehung ein Vorbild sein will, kann als letzte Konsequenz halt auch einmal die Trennung stehen. Und bitte, definieren sie „intakt“, schon bei diesem Wort wird mir ganz anders….

      • Obelix sagt:

        Schönes Vorbild mit Trennung.

      • Kathy sagt:

        intakt: unbeschädigt, ohne grosse probleme, harmonisch – also ist eine geschiedene ehe nicht mehr intakt, ist doch ganz einfach. verstehe ich echt nicht, warum sich geschiedene immer über dieses wörtchen ereifern. ein intaktes ELTERNHAUS beinhaltet nun mal eine mutter und einen vater (in zukunft vielleicht auch zwei mütter/väter), sonst würde es ja nicht elternhaus heissen.

      • Dominique sagt:

        @Kathy
        vielleicht versuchen Sie sich mal in ein Elternpaar einzufühlen, dass trotz Trennung das Beste für die Kinder will, was für uns bedeutet, Papa und Mama sind präsent, sind für sie da, wenns Probleme gibt, unternimmt was mit ihnen, nimmt sie ernst, ist sich als Eltern einigermassen einig was die Erziehung anbelangt – halt alles was „normale“ Familien auch tun. Und dann muss man sich anhören, man sei nicht „intakt“.
        aber um so schöner – jetzt haben unsere Kinder erweiterte Intaktheit – mit intaktem Mutterhaus und intaktem Vaterhaus 😉

    • Dominique sagt:

      @ Obelix
      denken Sie tatsächlich, Gefühlskälte, (die Streitereien bekamen die Kinder nicht mit), Wortlosigkeit, Hoffnungslosigkeit etc. wäre für unsere Kinder besser zu ertragen gewesen? Wie naiv… Nun können wir Eltern den Kindern beide glückliche Beziehungen mit einer guten Streitkultur vorleben. DAS ist für mich vorbildhaft.
      Man kann sehr wohl als Paar nicht mehr funktionieren, dafür aber gute Eltern sein. Bei uns nun erst recht. Aber eben, die einen meinen man solle auf biegen und brechen eine „intakte“ Familie durchwürgen. Uns war es wichtiger, echt zu sein. Jedem das Seine…

      • Tom sagt:

        @ Dominique

        Ihre aktuelle Beziehung scheint wohl immer die glücklichste von allen zu sein. Weshalb konnten Sie nicht Ihre frühere Beziehung glücklich halten, wenn es nun anscheinend funktionniert?
        Wenn das jemand nicht kann, hat er eine Beziehung nicht verdient.

        Zum Glück hatte ich noch nie solche Probleme; und auch meine Eltern nicht.

      • Anna2 sagt:

        Dominique: bravo.

  • Erwin Mahnke sagt:

    Zugegeben, unter bestimmten Bedingungen kann es gut für das Kind sein, z.B. wenn es mehr als zwei Elternteile hat und alle sich gut verstehen.

    Es kann aber genauso leicht sehr wohl zu einem Supergau für das Kind werden, nämlich wenn es von einer wild gewordenen Mutter als Waffe gegen den geschiedenen Vater eingesetzt wird. Oder wenn es vom Vater in ein fremdes Land entführt wird, oder wenn eines der Elternteile oder beide mit Gewalt (u.a. gegen das Kind) reagieren, oder wenn das Jugendamt das Kind den Eltern wegnimmt. All dies sind Supergaus, die man nicht einfach so weglächeln soll.

  • Thomas1 sagt:

    Da schreibt einer mal etwas Wunderbares aus einer grösseren, gesamtheitlicheren Perspektive und hievt uns Lesende auf eine Ebene, die Egofights hinter sich lässt. Und was passiert? Im Blog herrscht eine friedliche Atmosphäre ohne die häufig alltäglichen Egofights. Erstaunlich, welch inspirierende Wirkung gute Gedanken auf andere haben können. Danke für den Beitrag! Einziger Wermutstropfen: die Klickraten deuten darauf hin, dass Blogs besser von (unnötigen und energieverschwenderischen) Egofights leben.

    • Sportpapi sagt:

      Was, bitte, sind Egofights?

    • Bitta sagt:

      Klickraten sagen gar nichts aus, denn man klickt ja auf den Artikel, bevor man ihn gelesen und für langweilig befunden hat.

      • Thomas1 sagt:

        Anzahl Kommentare wäre richtiger.

      • Michèle Binswanger sagt:

        @Thomas1: Anzahl Kommentare sagen gar nix. Es braucht nur zwei, die sich episch beschimpfen, et voila: 500 Kommentare. Spricht das dann für die Qiualität des Textes? Die besten Texte kommen nicht unbedingt auf die grösste Anzahl Kommentare. So ist es nunmal.

      • Gabi sagt:

        Stimmt. (oder noch besser mehr als zwei)

        😉

      • alien sagt:

        Was ein guter und was kein guter Kommentar ist, ist objektiv unmessbar. De gustibus non est disputandum, hab ich mal gelesen im Asterix. Gescheiter Kerl, dieser Asterix.

      • dres sagt:

        „Oh tempo’a, oh mo’es“, habe ich auch mal gelesen in einem Asterix. Es gibt auch gescheite Seeräuber… 😉 Diesen Spruch könnte man fast bei jedem Blog und den nachfolgenen Kommentaren bringen… 😉

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        und asterix hat das gesagt? der sagt doch nur singularis porcus oder sowas…

      • bronf sagt:

        natürlich nicht asterix selber, sondern der ausguck des piratenschiffs („die ga… die gaga… die gallie‘ !!!“)

      • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

        dann wars aber eher der grauhaarige, einbeinige pirat. also ein wenig sorgfalt muss da also schon sein mein herr 🙂

  • KitKat sagt:

    Bei uns hat es auch geklappt. Wir haben eine zweite Wohnung im Quartier gesucht, in der Zwischenzeit wohnen wir seit 3 Jahren im gleichen Haus, auf verschiedenen Stockwerken. Die Kinder haben einiges doppelt, der Rest pendelt mit dem Lift rauf und runter. So sehe ich meine Kinder beinahe täglich, auch an den Tagen, die sie eigentlich nicht bei mir sind und umgekehrt und wir treffen uns auch immer mal wieder in der Badi, wo wir dann nach aussen fast wie eine perfekte Familie aussehen und auch ein Bier zusammen trinken können (nur die Grossen) und dann geht jeder wieder zu sich.

  • xyxyxy sagt:

    guter, sympathischer und ehrlicher Beitrag. Keine billige Selbstrechtfertigung, kein Schönreden.
    Ich denke das ist das Fundament, um aus einer unguten Situation das Beste zu machen. Und so kann eine ungute Situation manchmal besser werde, als eine gute, welche man nich effektiv nutzt.

  • Nicole sagt:

    Schön wenn alles so harmonisch + respektvoll abläuft. Was ist aber: 1. Der Vater die Kinder (6 + 8 j.) trennt + behauptet das ältere Kind das er bei sich hat, hätte Angst vor der Mutter? 2. Die Eltern von ihm auch noch kräftig mitmischen? 3. Die von ihm bezahlte Psychologin nach seiner Pfeife tanzt + Gutachten erstellt die nicht der Tatsache entsprechen? 4. Die Geschwister sich nicht mehr sehen?. 6. Er das Besuchsrecht auf beide Seiten hin torpediert + somit jeglichen Kontakt verhindert?. 7. Er keinen Unterhalt zahlt? 8. die Behörden ihn gewähren ohne einzuschreiten? Kinder getrennt (12+14)

    • Tante P. sagt:

      Es geht auch anders rum. Die Mutter von meinem Neffen (das Kind von meinem Bruder) macht genau das, was du in deinem Kommentar beschreibst. Es gibt in unserem Fall nur 1 Kind, nicht 2. Aber uns ist inzwischen glasklar dass hierzulande die Mutter IMMER recht bekommt, auch wenn sie lügt, betrügt, das Kind mishandelt, und den Vater von ihrer Verwandtschaft zusammenschlagen lässt (ohne konsequenzen). Für sie ist er nicht mehr der Vater sondern nur der „Erzeuger“.

      Der Vater ist immer der böse, und wird von der Justiz und den Jugendämtern wie Dreck behandelt.

      • kaya sagt:

        Stimmt schon, dass Müttern bei Justiz und Jugendamt eine gewichtigere Rolle zugesprochen wird, finde ich nach wie vor auch nicht in Ordnung. Aber deine Aussage, der Vater ist immer der böse und wird wie Dreck behandelt, stimmt einfach nicht und ist die gleich doofe Stammtischmeinung, wie jene, dass alle Frauen die Verursacherinnen der Scheidung sind und ihre Ex-Männer finanziell bis aufs Blut schröpfen.

      • Bitta sagt:

        Nicole hat doch gerade ein Beispiel gebracht, in welchem der Vater bockt – also ist nicht IMMER der Vater der arme. Gibt auch genügend andere Beispiele.

      • Kathy sagt:

        Warum bitteschön werden Kinder getrennt??? Das war bei uns immer klar, wenn sich meine Eltern scheiden lassen hätten (was sie, Gott sei Dank, nicht getan haben und auch nicht tun werden), hätten wir vier Geschwister gekämpft bis zuletzt, um zusammen bleiben zu können.

    • Sportpapi sagt:

      @Nicole: Wie kommt es, dass der Vater die Kinder trennen konnte (was war Ihre Haltung dazu?). Wie kommt es, dass er für ein Kind offenbar das Sorgerecht erhalten hat, aber nicht für das andere (wollte er nicht?). Wie kommt es, dass er Unterhalt bezahlen muss, wenn beide Elternteile je ein Kind betreuen? Entweder bin ich sehr begriffsstutzig, oder aber der beschriebene Sachverhalt ist doch etwas gar seltsam.

      • kaya sagt:

        @ Bitta: sorry, mein Beitrag galt Tante P.

      • Calimero sagt:

        @ Bitta: Ja, das kommt in der Tat vor. Nämlich in etwas so oft, wie Männer Opfer von Frauengewalt sind….

      • mimmo sagt:

        Habe in meinem Kollegenkreis auch so ein Beispiel. Sie muss keine Alimente zahlen, weil sein Verdienst gut ist und sie ein Minimumtätigkeit nachgeht. Er muss jedoch Alimente überweisen, weil Sie keiner geregelten Arbeit nachgeht, und daher kleines Einkommen hat. Wohlgemerkt, dass Kind beim Vater ist das jüngere von Beiden. Wie man sieht, sind Väter durchaus in der Lage, einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen und Kinder zu haben.

      • Nicole sagt:

        Das jüngere Kind wollte er nicht, sie war ihm zu aufwändig (hat ein Geburtsgebrechen). Die Aeltere hat er zu seinen Eltern mitgenommen + anderntags eine superprovisorische Verfügung erwirkt. Das ältere Kind + er leben bei seinen Eltern. Er kann somit 100 % arbeiten. Ich war zum Zeitpunkt der Trennung Mutter/Hausfrau und danach 50 % arbeitstätig. Ich habe mehr als 5 1/2 Jahre Scheidungskampf hinter mir, ebenso die Kinder. Tief in ihm ist es dunkel + böse er will nur zerstören + Macht haben. Seine Eltern mischen kräftig mit gegen mich + für die Kindertrennung. Behörden lassen ihn gewähren.

  • blub sagt:

    fürs chind isches sehr wohl en supergau! anstatt mehr sich zämereisst im chind zlieb…. so 5 oder 15 jahr. iher sind doch eifach schwachi, egoistischi, im hirn vertröchneti eltere. und dass de mah nume sett schuld si isch en lüg. es brucht 2 holz demit sbrennt.

    • Sportpapi sagt:

      „Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen.“

    • bronf sagt:

      was ist denn das für ein unverständliches gebrabbel..? ist es das, wovon die pisa-studie kündigt?

      • alien sagt:

        kündet, bronf, kündet.

        Schweizerdeutsch verstehen nicht alle. Ausserdem gibt es so viele Dialekte, da ist die Gefahr gross, dass man den Dialekt erwischt, den der Leser grad gar nicht mag. Deiner, blub, ist zum Beispiel nicht genau einer, den ich über alles liebe (obwohl er meinem gleicht).

        Also hochdeutsch schreiben.

    • Hans W. sagt:

      Bisschen zugespitzt, die Meinung von Blub. Aber nicht falsch. Eltern, die nur schon im Grundsatz schönreden wollen, dass ihre Trennung für das Kind nicht schlecht ist, liegen a priori daneben.

      • Bitta sagt:

        @ blub: deine ausdrucksweise sagt eigentlich schon, was von deiner meinung zu halten ist. natürlich, 15 jahre streiten, sich anschweigen, das bekommt das dumme kind natürlich nicht mit und ein unglückliches elternpaar ist besser für die kinder als glücklich getrennte eltern. mhm.
        nehme an, blub ist ein etwa 12-14jähriges scheidungskind, dessen eltern sich nicht im guten getrennt haben..

      • Hans sagt:

        Da wir noch nie Schweine miteinander gehütet haben spreche ich Sie natürlich mit Sie an. Grundsätzllich weiss man dass es für Kinder einer gescheiterten Ehe schwieriger ist durchs Leben zu kommen. Auch wenn irgendwelche pseudo Experten oder Psychiater Batchwork-Familien schönreden oder behaupten wenn es in einer Familie Krach gebe dann sei eine Scheidung besser, ich glaube es nicht. Meine Eltern hatten oft Stress miteinander; aber den Bettel hingeworfen haben sie nicht und dafür bin ich ihnen über den Tod hinaus sehr dankbar.

      • Kathy sagt:

        Die Mutter einer Kollegin hat ihr einen Tag vor der Matura offenbart, dass sie sich in zwei Jahren trennen werden, wenn dann auch die kleine Schwester mit der Schule fertig sein wird. Das hätten sie vor ca 10 Jahren schon abgemacht. Sowas ist dann für das „Kind“ noch schlimmer, als wenn die Beziehung dann beendet ist, wenns nicht mehr geht.

        Aber: sich zusammenreissen, versuchen die Beziehung zu retten, darum kämpfen – das sind die Eltern den Kindern (und auch sich selbst) schuldig.

      • maia sagt:

        @Bitta: blub sagt nichts von „15 jahre streiten, sich anschweigen“ sondern davon, nicht nur an sich und seine Selbstverwirklichung zu denken sondern auch noch an die Kindern und die haben ein Recht auf ein liebevolles zu Hause.

  • Wildkatze sagt:

    Treffen sich 2 Männer an der Bar im Bahnhof-Buffet. Sagt der Eine: „Darf ich Ihnen eine Zigarette anbieten?“ – „Nein danke, habe ich einmal probiert, hat mir nicht geschmeckt, habe nie wieder geraucht.“ – „Darf ich Ihnen einen Cognac bestellen?“ – „Nein danke, ich trinke keinen Alkohol. Hab ich einmal probiert, hat mir nicht gut getan.“ – „Was machen Sie denn hier?“ – Ich warte auf meinen Sohn.“ – „Aha, der ist sicher ein Einzelkind.“

  • eine mutter sagt:

    ich hätte mir auch gewünscht, dass wir es so hingekriegt hätten.
    und: es gibt auch die umgekehrte version. in meinem fall bezahle ich als mutter unterhalt, weil der sohn mit 10 jahren zum vater ziehen wollte. ich habe auf das besuchsrecht gebaut, was aber bald nicht mehr funktionierte. nach vielen gesprächen mit fachpersonen, stellte ich dem sohn frei, mich zu treffen, wenn er selber es wieder wolle. es war hart, hat sich aber gelohnt. heute (nach einigen jahren ohne kontakt), sehen wir uns nicht sehr häufig, aber wir freuen uns beide darauf. und mein sohn hat wieder boden unter den füssen.

    • Stella sagt:

      @eine Mutter. Das finde ich echt stark von Ihnen, dass sie das konnten. Ich finde es einfach schade, wenn der sorgeberechtigte Elternteil sich nicht um eine Beziehung zum anderen Elternteil bemüht. Weil beide Eltern sind wichtig für die Kinder. Nicht das eigene Ego.

      • Wildkatze sagt:

        „Weil beide Eltern sind wichtig für die Kinder.“ – Das halte ich für einen Mythos, den Männer in die Welt gesetzt haben, um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

      • Stella sagt:

        @Wildkatze:nein das ist kein Mythos, bin ohne Vater aufgewachsen und es hat mir sehr gefehlt! Die andere Wurzel noch zu kennen mit den Talenten aber auch mit den Fehlern. Hatten Sie eine solch schlechte Vaterfigur als Vorbild?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze: jetzt mal ganz ehrlich, hätten Sie, falls Sie einen Kinderwunsch verspürt hätten, sich nicht gewünscht Ihr KInd hätte einen ähnlich tollen Vater wie Sie gehabt haben? Das können Sie doch nicht ernsthaft Ihrem Kind vorenthalten wollen?

      • Wildkatze sagt:

        600 Zeichen reichen nicht für eine Erklärung. Wer den Film „Antonias Welt“ (auf den ich schon mal hingewiesen habe) kennt, versteht, was ich sagen will.

      • Wildkatze sagt:

        P.S.: „Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.“ (Goethe)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze: versteh ich nun nicht ganz, soll mir dieser Film die Antwort auf meine Frage geben?
        Für mich ist diese Haltung ein Vor-enthalten, ein bewusstes „von vornherein im Mangel halten wollen“,
        ganz egal wie nun dieser Film einen einzelnen Aspekt des Themas, ein Ausschnitt aus allen Möglichkeiten, umgesetzt hat- vermutlich eher auf der entmutigenden Seite, aber es gibt auch vieles das ermutigen könnte!

      • Wildkatze sagt:

        Brunhild, entgegen Ihrer Annahme handelt es sich dabei um einen äusserst ERmutigenden Film. Übrigens Academy Award Winner 1996 als „Bester ausländischer Film“. Sehen Sie ihn sich an, dann diskutieren wir darüber. Ich kann hier schlecht einen ganzen Film nacherzählen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Wildkatze, ich habe mir nun Wiki’s Beschreibung angesehen, aber verstehe immer noch nicht-
        Geschichten mit viel Tragik finde ich doch auf beiden Seiten, also „mit anwesenden Männern“, aber auch ohne.
        Warum finden Sie, dass gerade dieser Film bezüglich „beide Eltern sind wichtig für das Kind“ allgemeingültige Aussagen verkündet?
        Er setzt eine Geschichte gekonnt um, er nimmt sich tatsächlich abspielendes zum Thema, aber er blendet doch auch sehr erfolgreich aus, dass es auch ganz anders gehen kann?
        Nein, ich finde das nicht so ermutigend…

      • Wildkatze sagt:

        @Brunhild:
        Weil dieser in sehr aufschlussreicher Weise zeigt, wie Frauen sich entfalten und entwickeln können, ganz ohne Väter – über 5 Generationen hindurch.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze: und wenn ich nun ein Drehbuch verfasse,
        indem über 5 Generationen hinweg Jungen & Mädchen sich entfalten und entwickeln können,
        ohne Mutter (die lasse ich dann abwechslungsweise sterben, auswandern, scheiden, als Babylieferantin und anderes auftreten) darf man dann meinen Film als Untermauerung für eine These heranziehen?
        Nun, dürfen wohl schon, aber wäre das wirklich stichhaltig? Nicht wirklich, finde ich.

      • Wildkatze sagt:

        Brunhild, frau kann sich eben auch im Althergebrachten einnisten. Manchmal – und damit spreche ich sie nicht direkt an – habe ich den Verdacht, dass Frauen auf geteiltes Sorgerecht pochen, weil sie einfach zu bequem sind, die alleinige Verantwortung und die damit verbundenen finanziellen Herausforderungen zu übernehmen. Ich weis, ich weiss, – ich habe ja keine Kinder…aber ich habe jahrelang für meine jüngste, hörbehinderte Schwester gesorgt, ihr eine Ausbildung und vieles andere ermöglicht.

      • Wildkatze sagt:

        …und Brunhild, als ich dann dachte, sie könne auf eigenen Füssen stehen, bin ich ins Ausland gegangen. Und – schwups – kam so eine „Freikirche“ und hat sie sich unter den Nagel gerissen. Die Geschichte habe ich schon früher mal erwähnt. Sie erinnern sich sicher.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Wildkatze: ja, ich habe das nicht vergessen und Ihnen schon dort geschrieben dass ich ähnliches aus eigener Erfahrung kenne; es tut mir leid für Sie und Ihre Schwester.
        Doch die Frage zu meiner Drehbuchversion ist damit nicht beantwortet.
        Ich sehe vorallem die gegenseitige Bereicherung, die Ergänzung, das sich gegenseitig unterstützen.
        Und finde es sehr seltsam dass Sie das gemeinsam Verantwortung übernehmen negativ besetzen, mit „sich der Verantwortung nicht stellen, bequem sein“.
        Zur Einzelkämpferin befreit? Nein danke, ich arbeite lieber im Team.

    • dolphin sagt:

      @ Wildkatze: Ui, das ego ist aber etwas gar gross geraten…

      • xyxyxy sagt:

        Mythos – warum erhalten schwachsinnige Kommentare eigentlich oft die meisten antworten? sollte man Trolle nicht besser ignorieren?

      • Wildkatze sagt:

        @xy:
        Menschen, die sich einfach strikte weigern, auch einmal über ihren beschränkten Horizont zu blicken und nur daran interessiert sind, den Status Quo zu zementieren, mag ich nicht antworten. Egal, ob Männlein oder Weiblein.

      • Wildkatze sagt:

        Und noch was zu dem Thema:
        „Viele Menschen sind gut erzogen und haben gelernt, nicht mit vollem Mund zu sprechen. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“ (Orson Welles)

        (Ja, ich sammle gute Zitate!)

  • Stella sagt:

    Ich frage mich auch warum es den Bruch braucht, bis der Vater merkt, dass er Kinder hat. Vorher dieses Desinteresse und wenn man die Familie verloren hat, ist sie plötzlich so wichtig. Das ist jetzt ein bisschen überspitzt ausgedrückt, aber bei uns ist es mir so vorgekommen. Seit wir uns getrennt haben,schätzen wir uns wieder gegenseitig und nie im Leben würde ich meinen Kindern ohne triftigen den Umgang mit dem Papi verbieten. Weil es einfach beide braucht. Auch wir haben eine nicht alltägliche Lösung für uns gefunden und wenn die Kinder mal Papizeit brauchen, werden sie die auch bekommen.

  • Urs Wagner sagt:

    Das Problem für die herzigen kleinen Racker besteht wohl eher darin, dass Mann und Frau noch immer mehrheitlich das Gefühl haben man gehöre zusammen. Man misst es an den wenigen Beziehungen die halten. Von denen man aber nicht wirklich weiss, wieso die zusammen geblieben sind. Man geht einfach davon aus, dass es Liebe sein muss. Hollywood lässt grüssen. Tatsache ist, dass Mann und Frau nicht für ein Zusammenleben gemacht sind. Es gibt Anziehungspunkte versch. Art. Aber auf Dauer ist man zu unterschiedlich, als dass es harmonieren kann. Man belügt sich, weil man es nicht erträgt alleine zu sein

    • Brunhild Steiner sagt:

      Man belügt sich eher wenn man sich der Vermutung, dass es sowieso auf Dauer nicht funktionieren kann,
      einfach so ergibt!
      50% sind nicht einfach „wenige Beziehungen die halten“, und interessieren würde mich ja schon lange wieviele Erstverheiratete in Scheidung gehen, vielleicht sieht die tatsächliche Rate dann nochmals anders aus.
      Warum brechen bei uns die Häuser und Brücken nicht einfach in sich zusammen? Warum werden sie regelmässig auf Abnutzungserscheinungen kontrolliert? Inklusive Instandshaltungsmassnahmen?!

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ eine „erfolgreiche“ Beziehung bloss auf „die haben halt Glück gehabt“ abzuschieben geht an der Realität, und vorallem an den Möglichkeiten, dem Begeisternden, dem Wertvollen, Bereichernden das so eine Beziehung ausmachen kann komplett vorbei.
        Und das ist eigentlich sehr schade- für alle Beteiligten.

    • bronf sagt:

      interesting fact: anscheinend ist die scheidungsrate bei zum zweiten mal verheirateten ein ganzes stück höher als bei erstverheirateten… sind es also die eheunfähigen, aber unbelehrbaren, die die allgemeine scheidungsrate hochtreiben?

      (anderer faktor: je jünger geheiratet wird, umso höher das scheidungsrisiko.)

      • Brunhild Steiner sagt:

        @bronf: eben, und deshalb würde es mich wirklich interessieren welches Risiko man als „Erstheiratender“ eingeht.

        Ich vermute eher dass sich die Fehler wiederholen, nicht unbedingt eine generelle Unfähigkeit dahinter-
        denn es ist meine tiefste Überzeugung dass wir, jetzt mal Schwerstereignisse wie tiefverändernde Krankheiten etc aussen vor gelassen, sehr wohl dazu fähig sind! 🙂

  • dolphin sagt:

    Schöner Beitrag und ermutigend für dijenigen die am üben sind die Balance zu halten. Interessant wäre ja, was denn die „geschieterten“ tun sollen. Als Vater konfrontiert mit Anwältin (!) der Ex bleibt da nur eines: Zum Schutz der Kinder-und mir-ruhig sein, in den Tisch beissen und zahlen. Das grosse Rätsel bleibt die Langzeitfolge davon. Oder ist es genau falsch. Besser der Anwältin in’s Messer zu laufen und auszubluten oder stillschweigend warten bis die Kinder Volljährig sind und die Ex damit keine rechtliche Handhabe gegen einen Kontaktbedürftigen Vater hat? Rätsel über Rätsel. Leben halt.

  • dres sagt:

    Gratulation zum Blog und Gratulation dafür, wie Sie und Ihre Ex-Partnerin das Leben meistern bzw. weiter als Eltern für das Kind da sind. Endlich wieder mal ein Text mit Substanz!

  • Obelix sagt:

    Dass nicht einmal ein Kommunikationsberater es fertigbringt, eine Ehe aufrechtzuerhalten stimmt mich traurig. Und den „positiven Aspekt“ der Trennung, nämlich dass ein Kind somit lernt, dass es unausweichliche Unglücke im Leben gibt, muss nicht ich meinen Kindern vermitteln. Zu Hause soll eine stabile Basis herrschen, eben als Bollwerk gegen die Unglücke im Leben.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Obelix: Weil es nicht bloss aufs Wissen, sondern vorallem aufs Umsetzen, aufs im-Alltag-leben, gerade dann wenns für mich nicht mehr so bequem ist, wenn ich mal zurückstecken muss und vieles mehr ankommt- das ist das matchentscheidende, nicht das Wissen und dieses Wissen im Beruf erfolgreich umsetzen können.
      (Aber das „wissen“ wir ja alle auch…)

      Doch ehrlich ist der Beitrag, und das schätze ich sehr!
      Bloss ist eben doch eine Beziehung zu Ende gegangen, nicht bloss ein „Ding“!

  • rafael sagt:

    Warum überhaupt heiraten, wenn man sich sowieso dann scheiden läßt. Unsere (D) Bundesregierung hat von der Legislative den „Zahn gezogen“, indem bei Scheidung nur Kinder profitieren, und das „Abzocken“ und somit Rächen geschiedener Frauen somit einen Riegel vorgeschoben wurde.

    Die Jungs die ich so kenne sagen, dann „die Alte kriegt gar nix..hähä“
    Aber die Schweiz lernt das auch noch. So hoffe ich!
    Aber

    • Nina sagt:

      Warum man mit einer Frau eine Familie gegründet hat und die gemeinsame Verantwortung für Kinder übernommen hat um dann zu sagen „die Alte kriegt gar nix… hähä“, ist mir absolut schleierhaft! Es ist den Jungs ja wirklich am Herzen gelegen, dass ihre Kinder bei einer Mutter aufwachsen, die noch irgendeinen Respekt für ihren Ex aufbringt….
      Abgesehen davon: in Deutschland wird die Regelung auf welche rafael sich bezieht im Moment wieder „entschärft“ resp. abgeschaft!

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Sie machen das sehr gut. Ich vermute mal, dass der gegenseitige Respekt schon während der Beziehung wichtig war und trotz des Zerwürfnisses nicht ganz verloren ging. So kann ein Neuanfang gelingen. Ich finde es ganz wichtig, dass immer wieder betont wird, dass ein Kind kein unglückliches Leben führen muss, nur weil die Eltern nicht mehr zusammen leben, das kommt immer auf die Umstände an, was die Erwachsenen daraus machen. Und Respekt ist der wichtigste Pfeiler in diesem Neuanfang.

  • Lea Hueber sagt:

    Sie haben recht, es gibt Varianten, mit einer Scheidung umzugehen, die für das Kind schlimmer sind, und andere, die weniger schlimm sind. Schlimm ist eine Scheidung der Eltern aber für die Kinder auf jeden Fall. Auch wenn die Besuchszeiten noch so toll eingehalten werden, der Loyalitätskonflikt bleibt. Und der Wunsch, wichtige Momente mit beiden Eltern zu teilen, ohne dass sich diese zusammenreissen müssen nett zueinander zu sein. Ich bin selbst ein Scheidungskind, deren Eltern (v.a. Vater) stolz sind, das alles so wunderbar schmerzlos für die Kinder gemeistert zu haben…

    • Stella sagt:

      Schmerzlos? Nein ist es aber für niemanden. Kann es nicht sein, Trauer, Angst etc. gehören dazu. Wir sind Menschen und keine Roboter. Ich hoffe nicht in die Situatioun zu kommen, wo ich mich zusammenreissen muss wenn ich meinen Ex sehe. Er ist der Vater meiner Kinder und von daher wird er immer eine wichtige Person für mich sein. Aber schmerzlos ist die Trennung weder für die Kinder noch für die Eltern. Man kann sie für die Kinder einfacher gestalten oder die Kinder gegen den Ex aufhetzen aber liebt man seine Kinder wirklich, wenn man ihnen den Vater/Mutter wegnimmnt?

      • Lea Hueber sagt:

        Der Loyalitätskonflikt kann auch bestehen, ohne dass die Eltern die Kinder absichtlich gegeneinander aufhetzen. Ob man seine Kinder liebt wenn man ihnen einen Elternteil wegnimmt kann man so pauschal nicht sagen. Es ist denkbar, dass man in gewissen Situationen den Kindern genau weil man sie liebt einen Elternteil wegnehmen muss. Die Regel ist das sicher nicht. Aber die Liebe zum Partner und die Liebe zu den Kindern sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.

  • Pascal Sutter sagt:

    Wunderbar. „Gelingen kann das nur, wenn es die Eltern schaffen, die partnerschaftlichen Zerwürfnisse von ihrer Verantwortung gegenüber dem Kind zu trennen. Bei uns hiess das konkret: Kompromissbereitschaft statt Kampfgeist, Mediation statt Gericht, lange Verhandlungen statt pauschale Lösungen, die oft keine sind. Voraussetzungen sind: Das Kindswohl muss über individuellen Glücks- und Gewinnversprechen stehen.“ Das ist so gut, dass ich es wiederholen muss! Vielen Dank!

  • Eni sagt:

    Ich habe Respekt vor Eltern die es geschafft haben nach der Trennung eine vernünftige, dem Kindeswohl entsprechende Lösung zu finden und zu leben, aber leider wird das auch in Zukunft eher die Ausnahme sein. In meinem Bekanntenkreis ist Scheidungsterror und Gleichgültigkeit den Kindern gegenüber die Regel, mich eingeschlossen. Ich bin heute noch jeden Tag froh, dass ich dem gemeinsamen Sorgerecht nicht zu gestimmt habe. Es wäre einfach nicht machbar.

    • Sportpapi sagt:

      Ich kann einfach nicht glauben, dass Ihr Bekanntenkreis und ihre Erfahrungen wirklich allgemeingültig sind. Ich glaube und hoffe, dass es mehrheitlich anders aussieht.

      • Eni sagt:

        Ich habe nicht behauptet, dass meine Erfahrungen allgemeine Gültikeit haben, aber ich weiss, dass es halt doch nicht nur Ausnahmefälle sind. Mein eigenes Beispiel mag manchen extrem erscheinen, aber es gibt noch solche, die das übertreffen.

      • Sportpapi sagt:

        „Leider wird das auch in Zukunft die Ausnahme sein“ habe ich als allgemeingültig interpretiert. Ich bin da optimistischer.

      • alien sagt:

        Nein, eine wirklich gute Lösung findet sich oft erst nach vielen Jahren. Wenn es dafür reichlich spät ist.

    • bronf sagt:

      die scheidungsfälle in meinem umfeld gingen zwar auch nicht ohne blitz und donner und gegenseitige vorwürfe über die bühne, schlussendlich war aber den eltern in allen fällen klar, dass gemeinsames sorgerecht den kindern gegenüber die einzige vertretbare lösung ist.

      aber schon klar, bringt nicht jeder die menschliche qualität auf, das kindswohl über das eigene ego zu stellen. und dummerweise reicht’s schon, wenn nur ein elternteil sich querstellt…

    • Stella sagt:

      Ich kenne immer mehr Paare, die ohne Scheidungsterror sich trennen und auch in wichtigen Fragen gemeinsam eine gute Lösung fürs Kind finden. Das gemeinsame Sorgerecht ist für mich einfach ein Zeichen, dass man die Männer und ihre Vaterrechte mehr ernst nimmt. Auch wenn man vom Expartner verletzt worden ist, sollte man am Kind und schlussendlich sich selber zu liebe, das mit sich selber ausmachen und nicht das Kind in den Konflikt einbinden . Leider gibt es wirklich noch einige Eltern die ihre Macht in dieser Hinsicht missbrauchen. Schade.

      • Eni sagt:

        Meine Kinder waren übrigens seit ende Juli nicht mehr bei ihrem Vater, Vereinsleben und Freunde waren und sind seit jeher wichtiger.

    • Viktor Troska sagt:

      Es kommt auch immer auf den Trennungsgrund an. Wenn sich zwei einfach auseinanderleben kann eine Trennung völlig zivilisiert von statten gehen. Es ist ja nicht immer so, dass Frau Mann verlässt weil der zu wenig im Haushalt hilft. Das Leben ist doch etwas facettenreicher als hier im MB manchmal suggeriert.

      • Eni sagt:

        @ bronf

        Sie kennen meine Geschichte nicht, unterlassen Sie also diese Unterstellungen.

        Obwohl ich ab dem 1. Tag alleine für die Kinder zuständig war, wollte mein Ex das gemeinsame Sorgerecht anstreben. Ich habe dem zugestimmt unter der Bedinung, dass wir uns beide beruflich so einstellen, dass eine 50/50 Betreuung gewährleistet ist. Selbstverständlich hat mein Ex dem nicht zugestimmt, was für mich natürlich klar war. Mein Ex wollte zwar ein Mitspracherecht, war aber zu keinem Zeitpunkt dazu bereit, Verantwortung zu übernehmen und zurückzustecken.

      • bronf sagt:

        sie haben mich falsch verstanden, eni, ich habe ihnen gar nichts unterstellt, wie käme ich dazu? ich kenne ja, wie sie richtig bemerken, ihre geschichte nicht.

        meine bemerkung war allgemeiner natur und nicht auf sie gemünzt.

      • Eni sagt:

        Ok, bronf. Bin da vielleicht etwas empfindlich.

  • Nordschweden sagt:

    Toll, wenn es so wäre. Ich dagegen mache seit langen 4 Jahren die Erfahrung, dass der Vater kein Interesse hat. Ausser an den Besuchswochenenden alle 2 Wochen. Und selbst das gelingt oft nicht. Firmenfeiern, Inventur, geschäftliche wichtige Termine. Kinder brauchen Respekt, einen guten Umgang der Eltern und aber auch den Willen beider Etern sich um das Kind kümmern zu wollen. Wenn das fehlt bleibt eine gute Elternbeziehung aus. Und es sind leider nicht nur die Mütter die ihre Kinder zurückhalten, immer mehr Väter bleiben lieber alle-2-Wochenenden-Papis. Zum Elternsein gehört mehr. Viel mehr!!

    • maia sagt:

      Für viele Väter ist der Trennungsschmerz bei der 2-Wochen-Lösung extrem und dann müssen sie auch noch merken, dass sie eigentlich für die Kinder keine Bedeutung mehr haben……. kommt dazu, dass ja auch auf der Kinder/Mutter siete noch wichtige Termine dazwischen kommen. Vielleicht könnten die Gerichte von der 2-Wochenend-Lösung weggkommen und den (meist) Vätern mehr Kontakt mit den Kindern zusprechen. Eben, wie sie sagen zum Eltern sein gehört mehr z.B. auch unbedingt gemeinsames Sorgerecht.

      • jennifer smith sagt:

        Mehr Zeit der Väter mit den Kinden, genial, hätte mir dies gewünscht, ein Wochenende im Monat durfte man Papi sehen, und da damals am Samstag noch Schule war, waren es nur knapp 1 1/2 tage! Leider! und leider hat die Kinder niemand ernst genommen sonst hätte man sicherlich nicht zugelassen dass sie bei der Mutter nur mishandelt werden! 🙁

      • Nordschweden sagt:

        Die Gerichte halten sich an die 2 Wochen Regelung nur bei Uneinigkeit, das ist das Mindestumgangsrecht was den Kindern und Vätern zusteht. Der Papi meiner Kinder hätte viel mehr von uns aus gekonnt. Wir haben ihn regelrecht dazu genötigt öfter zu kommen und die Kinder ihm immer wieder schmackhaft gemacht. Aber eben es gibt auch die Väter jener Mütter die gern mehr Kontakt für die Kinder hätten. Da geht das Wohl und der Trennungsschmerz der Kinder vor und nicht der Eigene. Ich muss meinen auch zurück stecken. Ein gemeinsames Sorgerecht kommt da leider nicht annähernd zustande.

      • maia sagt:

        @Nordschweden: Die Gerichte und die Vormundschaft geben die zwei-Wochen-Regelung meist vor und man (n) muss sich sehr ins Zeug legen, wenn man eine andere Umgangsregelung möchte. Ausserdem meinen viele (vor allem Mütter), das sei einfach so…. Es ist übrigens sehr dehmütigend für diejenigen bei denen die Kinder nicht leben, wenn sie ihre Kinder nur noch sehen dürfen, wenn der andere Elternteil dies erlaubt. Da tönt es dann eben auch sehr überheblich wenn man hört: Von mir aus dürfte der Vater die Kinder viel mehr sehen (aber doch immer nur dann wenn sie möchten und unter ihren Bedigungen).

      • Brunhild Steiner sagt:

        @maia: so wie ich Nordschweden verstehe liegt ihr Fall aber eben so dass der Vater gar nicht mehr will, sondern am liebsten noch weniger. Da immer sofort mütterliche Sabotage zu vermuten ist irgendwie auch nicht so das Wahre.

    • mimmo sagt:

      … und ich als AE-Vater machte die gleichen Erfahrungen jedoch umgekehrt. Die Mutter der Kinder war ein Wochenend-Mami. Trotz einer 2 Wochen-Regelung, konnten die Kinder jedes Weekend zu ihr. Dies klappte aber nur, weil ich sie jedesmal Hinfahren „durfte“ und wieder abholte. Ich wollte, dass die Kinder regelmässigen Kontakt zu ihr haben. Mit den Jahren verflachte der Wille der Kinder zu ihr zu gehen, jetzt als Jugendliche gehen sie nur noch sporadisch.

      Wie bei Zahlvätern, entfremden sich Kinder auch von ihren Müttern, wenn diese kein Interesse von Nähe zeigt.

    • alien sagt:

      Schau, Schweden, wer seine Kinder fix nur noch einmal alle 14 Tage sieht, der hat die Gefahr, das Interesse an ihnen zu verlieren. Das geschieht nicht allen, natürlich, weder meinem Vater noch mir geschah dies, aber die Gefahr, dass das Interesse mit der Möglichkeit zurückgeht, besteht.

      • Anna2 sagt:

        Hm, an den eigenen Kindern? Als alleinerziehende Mutter, deren Ex den Nachwuchs nur jedes 3. WE will, denke ich manchmal: absence makes the heart grow fonder. Ich geniesse das Kinderprogramm deutlich mehr, wenn ichs nicht 24/7 hab.

      • Anna2 sagt:

        P.S., falls obiges verbittert klingen sollte: bisher habens Vater und Kind wirklich gut zusammen. Ich hab dieser Regelung ja zugestimmt… um ihn bei Laune zu halten. Er übernimmt dafür den einen oder anderen ungünstig gelegenen Vor/Zwischen-Feiertags-Schulfrei-Tag, damit ich arbeiten kann.

    • Nordschweden sagt:

      Ja, genau das meine ich so. Mein Ex-Mann kann von meiner Seite aus kommen wann er will. Solang es Schule nat. zulässt. Er hat daraus ein ICH-KOMME-NUR-NOCH-WANN-ICH-WILL gemacht. Das geht für Kinder nicht. SIe brauchen Beständigkeit, deshalb die 2 Wo-Regelung. Ich wünschte er könnte die Beiträge von denen lesen die ihre Kinder nicht oft sehen DÜRFEN. Mit meinem Beitrag wollte ich einfach auch mal auf die Väter oder Mütter hinweisen, die kein Interesse haben. Die gibt es nämlich auch. Es sind nicht nur die „bösen“ Mamis die Ihre Kinder vom anderem Elternteil zurückhalten.

  • Tomas sagt:

    Ich wäre jetzt vor allem auf die gefundene Lösung neugierig.
    Den Text kann ich so unterschreiben.

  • Thinkabout sagt:

    Respekt gegenüber dem Partner ist ebenfalls ein MUSS. Kinder werden dies ebenfalls merken. Leider ist dies nicht oft vorhanden und die psychologische Kriegsführung nimmt ihren lauf welchen die Kinder oft nicht bemerken.

  • Sportpapi sagt:

    Ermutigender Beitrag. Wobei für mich selbstverständlich ist, dass es nur funktionieren kann, wenn Vater und Mutter eine tragfähige Beziehung zum Nachwuchs aufgebaut haben. Bei der gerichtlichen Beurteilung gibt es meiner Meinung nach nicht Gewinner und Verlierer, sondern häufig nur Verlierer – in erster Linie die Kinder. Drei Punkte sind nicht angesprochen: Was, wenn eine Seite nicht will – macht dann sanfter Druck Sinn (gemeinsames Sorgerecht). Kann es funktionieren, wenn die beiden Wohnsitze weit auseinander liegen (zwei Freundeskreise!). Und was, wenn das Geld zum Problem wird?

    • Kathy sagt:

      Ich kenne keinen Fall, wo die Wohnsitze weit auseinander liegen und bei dem es funktioniert hat. Ich kenne aber etliche Fälle, bei denen die Eltern im gleichen oder Nachbardorf wohnen und es wunderbar funktioniert. Besonders bei älteren Kindern und Teenagern ist in meinen Augen die geographische Nähe der Eltern eine Grundvoraussetztung, dass es funktioniert. Ab einem gewissen Alter hat der Nachwuchs keine Lust mehr auf reine Papi-/Mami-Wochenenden, da ist der Kollegenkreis wichtiger.

      • Sportpapi sagt:

        Eben, genau. Wenn es irgendwie geht, sollten die Eltern im gleichen Dorf wohlen bleiben. Aber ich weiss, das ist manchmal schwierig. Aber für die Kinder wäre es so wichtig! (Und für die Eltern, wenn sie sich im Ort zuhause gefühlt haben, doch auch).

    • Chäschpi sagt:

      Anmerkung: Es funktioniert sogar äusserst selten. Was im Text beschrieben wird, ist der absolute Ausnahmefall.

  • Heiri Huber sagt:

    Tröstlich ist der Post in der Tat. Er zeigt, dass auch nach einer beruflichen Trennung in Basel, Seilschaften vorhanden sind, die halten. Davon profitiert die Tochter und die „Endress+Hauser Consult AG“.

  • kaya sagt:

    Ein sehr guter Beitrag und es wäre allen Scheidungskindern zu wünschen, dass ihre Eltern die Trennung auf dieselbe Art meistern würden. Nur in einem Punkt bin ich mit dem Autor nicht ganz einverstanden. Natürlich leiden Kinder jedes Alters unter einer Trennung und bestimmt ist es für kleine Kinder besonders schwierig mit der neuen Situation klar zukommen, doch dürfte es für Pubertierende um einiges schwerer sein. In diesem Alter orientieren sich Jugendliche neu und es findet einen Prozess der Selbstfindung und Abnabelung vom Elternhaus statt. Dieser Prozess wird aber von den Eltern gestört, da sie mit ihrer eigenen Ablösung und Neuorientierung beschäftigt sind.

    • Heidi Meier sagt:

      Genau für pubertierende ist es am schlimmsten, die haut es voll aus den Socken, alles was konstant war ist nicht mehr. Kleine Kinder können sich besser anpassen. Erwachsenen Kindern in den Zwanzigern tut eine Trennung genauso weh.

  • stimme aus dem off sagt:

    zweitvelo, zweiturlaub, zweit… das kind wird probleme bekommen, wenn es mal alles selbst finanzieren soll.

    • alien sagt:

      Nein, die kriegt es meiner Erfahrung nach nicht. Zwei Velos sind nötig, wenn zwei Wohnsitze da sind. Wenn man an einem Ort wohnt, braucht man auch nur ein Velo und vermisst das zweite nicht.

  • Regula sagt:

    Danke für diesen Beitrag.

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