Scheidung gleich Befreiung?

MAMABLOG-SCHEIDUNG

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende? Rund 20’000 Scheidungen werden in der Schweiz pro Jahr ausgesprochen, Mütter Väter und Kinder müssen sich auf ein neues Leben ausrichten. Die Scheidung ist womöglich zum verlustreichsten Feld des Geschlechterkampfes geworden und mit dem Streit um das obligatorische gemeinsame Sorgerecht ist das Thema aktueller denn je.

Der Mamablog widmet der Scheidung eine Themen-Woche. Lesen Sie als Einstieg den Beitrag von Ralph Pöhner «Scheidung gleich Befreiung?». Es folgen am Dienstag das Interview mit einem Scheidungsanwalt, am Mittwoch der Beitrag eines sogenannten Scheidungskindes, am Donnerstag das Gespräch mit dem Paartherapeuten Willy Angst und zum Abschluss berichtet Shawne Fielding den Mamablog-Leserinnen und –Lesern über das Leben nach der Trennung.

Von Ralph Pöhner
Es tobt wieder mal ein Kampf um die Gleichberechtigung im Land: Scheidungsväter gegen Scheidungsmütter, so das Setting. Und die Kernfrage dabei lautet: Wer wird stärker benachteiligt? Die Idee von Justizministerin Simonetta Sommaruga, das längst angedachte Gesetz über die gemeinsame Sorge nach Scheidungen nochmals zurückzuziehen, heizte im Januar den Streit frisch an. Für besorgte Väter bedeutet die von Sommaruga geplante «Neuregelung der Unterhaltszahlung» schlicht und einfach, dass Männer bald noch stärker zur Alimentenzahlung verknurrt werden – auch bis unters Existenzminimum.

Das zeigt, wie sehr die Scheidung zu einem der wichtigsten Felder des Geschlechterkampfs geworden ist, in einem Atemzug zu nennen mit Lohngleichheit, Quoten, Teilzeit-Möglichkeiten. Und das Thema hat auch einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert. Ob im TV, in Magazinen, im Kino, das traurige Ende der Liebe mausert sich zum Entertainment-Genre, sodass bereits von einer eigentlichen Scheidungs-Pornografie die Rede ist. Kein Wunder: Die Scheidungsrate liegt auch in der in der Schweiz derzeit bei 48 Prozent, es wimmelt also von Betroffenen; eine Scheidung provoziert fast zwangsläufig Frau-Mann-Zwistigkeiten; und auf der anderen Seite führen moderne Familienmodelle dazu, dass das bisher gängige Trennungs-Verfahren (Ex-Frau schaut zum Kind, Ex-Mann bezahlt Alimente) neu ausgehandelt werden muss.

Wie unsere Gesellschaft mit der Scheidung umgeht, dürfte noch verstärkt zu einer politischen Grundsatzfrage werden.

Im angelsächsischen Raum ist schon länger spürbar, dass die Feminismus-Debatte vermehrt anhand des «divorce issue» geführt wird. Soeben veröffentlichten in den USA denn auch zwei führende Vertreterinnen der konservativen Frauenbewegung ein Buch, in dem sie die Scheidung zu einem Hauptproblem erklären: «The Flipside of Feminism», so der Titel, «Die Kehrseite des Feminismus». Untertitel: «Was konservative Frauen wissen, aber Männer nicht aussprechen können».

Die Streitschrift stammt von Phyllis Schlafly (bekannt als «Mutter der konservativen Frauenbewegung») und Suzanne Venker, einer Publizistin, die sich durch Streitschriften gegen Karrierefrauen einen eigenen Namen machte. Ihre These: Der Feminismus hat die Scheidung überschätzt, überbewertet, übertrieben. «Wenn es etwas gibt, was die Feministinnen lieben, dann ist es die Scheidung», so formulierte es Phyllis Schlafly in einem Interview zur Lancierung des Buches. «Sie denken, die Scheidung sei befreiend.»

Denn in der Scheidung fokussiere sich alles, was der klassische Feminismus angestrebt habe: Befreiung vom Haus, vom Mann, von der Kindererziehung, von der Hausfrauenrolle. Es sei bezeichnend, so Schlafly, dass die stetige Erleichterung der Scheidung zu den vordringlichsten politischen Zielen der Frauenbewegung gehört habe.

Problematisch sei dabei nur schon die Idee, dass man zur Hochzeit geht mit dem Hintergedanken: «Zur Not können wir uns immer noch scheiden lassen.» So formulierte es Suzanne Venker in der «Huffington Post». Und fatal sei es, dass wir alle – eben wegen der leichten Scheidung – dazu erzogen werden, Versprechen ganz locker brechen zu können.

Was hat das mit Simonetta Sommaruga zu tun? Nun, man kann solche Ideen abtun als das, was sie sind: Ideen. Und als aktueller Ausdruck eines grösseren Streits. Schliesslich läuft in den USA derzeit eine ernsthafte Debatte darum, wer denn jetzt die wahren Feministinnen sind – warum nicht auch Frauen wie Sarah Palin? Die neuen Konservativen, die den Begriff Feminismus plötzlich für sich beanspruchen, unterscheiden sich in der eigenen Einschätzung nur in einem kleinen, aber entscheidenden Detail: Während die anderen (sprich: linken) Feministinnen die Frau als Opfer und als Unterdrückte betrachten, sind für die Konservativen heute schon alle Bedingungen gegeben, um als Frau glücklich und erfolgreich zu werden.

Es ist ein Links-Rechts-Streit, welcher der Schweiz wohl erst noch bevorsteht. Bemerkenswert sind aber die konkreten Folgen, die sich aus dem neuen alten Weltbild ableiten. Die Scheidung, so Schlafly und Venker, müsse wieder erschwert werden. Und vor allem sollte der Faktor der Schuld wieder in die Scheidungsprozesse eingeführt werden – Ideen, die auch in der Schweiz bereits wieder ganz, ganz sachte angeschnitten werden.

Besonders aktuell ist freilich eine weitere Forderung der Damen von rechts – sie führt direkt zurück zum Streit in Bundesbern: Das gemeinsame Sorgerecht, so Schlafly und Venker, müsse künftig bei einer Trennung die gesetzlich automatische Lösung im Umgang mit den Kindern sein. Denn dies erschwere es der treibenden Partei, «einfach aus allen ehelichen Verpflichtungen davonzulaufen, die Kinder zu nehmen und das Einkommen des Ehepartners gleich mit». Wobei Phyllis Schlafly klarmachte, wer zu diesem Benehmen neigt – «normalerweise die Frau».

Das gemeinsame Sorgerecht als Mittel, um die Frauen von der Scheidung abzuhalten? Die Debatte, welche Simonetta Sommaruga angestossen hat, bekommt da noch eine ganz neue Qualität

Ralph Pöhner, 48, ist Wirtschaftsjournalist, Autor für «Die Zeit» und Mitgründer des Online-Magazins Clack.ch.

927 Kommentare zu «Scheidung gleich Befreiung?»

  • Reto sagt:

    Ich hab schon lange nicht mehr die Antworten im MamaBlog geschaut. Heute wieder einmal.
    Mein Fazit: wie eh und je:
    Blog-Artikel: Gut
    Kommentare/Antworten: Grösstenteils ein grosser Haufen Scheisse und Blödsinn!
    Extrem wie viel Zeit gewisse Blogger hier aufwenden können. Die sollen lieber mal arbeiten gehen als Alimente abzuzocken und ihre Zeit hier zu vertrödeln …

  • Xorxe sagt:

    Strategisch denken und wieder kämpfen lernen müssen wir Männer! Als 2 Mal Geschiedener weiss ich, wie anpacken. Das erste Mal habe ich nichts bezahlt (keine Kinder) und das zweite Mal habe ich die 2 Kinder (8 und 10) gekriegt und sie muss zahlen, obwohl ich immer 80 % gearbeitet habe. Aber ich habe auch immer zu den Kindern geschaut, jeden Tag gekocht, die Hausaufgaben mit ihnen gemacht, etc…Regel Nr.1: Nimm eine Anwältin, keinen Anwalt. Dann hacken die sich selber die Augen aus, 2: Nie einen Kompromiss suchen, sondern knallhart die Maximalposition vertreten (tun Frauen IMMER!) , dann drauf!

  • BoBo sagt:

    Von der eigenen Ehefrau betrogen und jetzt in Scheidung. Monatlich CHF 5000.– für die Ex-Frau (mit 2 volljährigen) Kindern (beide in Lehre). Ex-Frau will nicht gross arbeiten, kann ja gut davon leben. Und das Beste, die Richterin vor dem Eheschutzgericht hat ihr in allen Forderungen Recht gegeben, ein bescheidener Rest bleibt mir übrig, unter dem Existenzminimum. PS: Die Richterin arbeitet selber Teilzeit und ist eine Frau. Ergo: Auch mit dem neuen Recht ist der Mann der Depp und die Frau profitiert von einem falsch zelebrierten Feminismus. Ich freue mich auf die Gegenbewegung

    • Long John Silver sagt:

      Klarer Fall, selber schuld – Du hast eben nicht das Nötige unternommen, um Deine Frau zu behalten.
      Sorry aber so hab ich’s wenigstens gesagt bevor Pipi oder Globetrottel mit diesem Unsinn daherkommen.

      • Reto sagt:

        @BoBo: verstehe dich ganz und gar: das ist unverständlich und nicht nachvollziehbar.
        Das Dumme daran: du bist nicht der Einzige, so geht es vielen Trennungs/Scheidungsväter: absoluter Horror.
        Mein Fazit: es gibt in der Schweiz nicht nur Milchkühe, es gibt auf geschiedene Väter.

    • Reto sagt:

      und noch ein Kommentar: die Kinder bekommen noch weniger Rechte! Mama mit Sorgerecht weiss schon, was gut ist für die Kinder. Sorry Kinder …

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Wenn ich all diese Beiträge von enttäuschten Männern lese, wird mir eines klar: Ein gerechtes Scheidungsrecht wäre für die meisten von ihnen eines, das der Frau die Scheidung verbietet, kategorisch. Die Ehe besteht, solange der Mann daran festhält, wenn es ihm nicht mehr passt, lässt er sich scheiden. So ist das, mehr oder weniger, in den muslimischen Ländern.

    • sepp z. sagt:

      lustig. noch ein bisschen provozieren, pippi?
      das sprichwort gilt auch hier: wer den schaden hat, braucht für den spott nicht zu sorgen.

    • talon sagt:

      @Gobetrotterin
      Nein, nur ein ehercht, das die Versorgerehe abschafft, damit Frau nicht den Mann abzocken kann.

  • Markus H. sagt:

    Mein Fazit nach meiner Scheidung (2006): „Es kann der friedlichste Ex-Mann nicht in Frieden Leben, wenn es der bösen Ex-Frau nicht gefällt“. Nach 13 Jahren Ehe lernte ich die Ex., als es ums Geld ging, erst richtig kennen. Zuerst war ich stinke sauer, weil am Rande des Ruins (Existenzminimum). Heute schaue ich zurück und habe einfach nur noch Mitleid mit ihr, sprich „Wenn Geldgier vor Charakter steht ist das einfach emotionale Armut“.

  • domi sagt:

    unglaublich wie herablassend und entwürdigend hier der Geschlechterkampf wütet.

    In einem Beitrag hier habe ich etwas so schönes gelesen.
    Den waren Charakter eines Menschen lernst du bei der Scheidung kennen…..wie wahr, egal ob Mann oder Frau.
    Niveau und Charakter kann man sich halt einfach nicht kaufen….weder vor Gericht, noch sonstwo 😉

  • Ein Aspekt wurde in allen Teilen viel zu wenig beachtet: Die Juristerei, also die Rechtsanwälte. Die Zahl der Juristen hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten alleine in der Schweiz mehr als verdoppelt. Wieviele der Markt braucht, gut, Bund und Kantone erlassen ja alljährlich eine Unmenge an neuen Gesetzen und Verordnungen. Worauf ich hinaus will: Scheidungen sind zweifellos ein lukratives Geschäft. Und weil sie ein so gutes Geschäft sind, dürfte auch das Interesse entsprechend klein sein, dass Scheidungswillige sich (schnell) einig sind. Da liegt auch ein Hund begraben.

  • Globetrotterin sagt:

    Passend zum Thema: Heute 21:45 Uhr „Der Besuch der alten Dame“ im Bayern-TV! Immer wieder schön!

    • mila sagt:

      globetrotterin, irgendwie ist mir heute eher nach ‚black hawk down‘ um 22.25 h zumute. du siehst, ich brauche wirklich dringend eine pause vom geschehen hier. etwas abstand auch. wenn ich zurückkomme, dann allerdings ganz ohne helfersyndrom – versprochen!

      • Henri sagt:

        Black hawk down, um Abstand zu bekommen?

        Sie scheinen das Auswegslose, wo es immer noch schlimmer kommt, zu mögen.

        Na hoffentlich zerschiessen Sie dann nachher nicht gleich den ganzen Dings hier

    • Katharina sagt:

      globe besucht bayern und es kommt im fernsehen.

      • Orlando S. sagt:

        Des passt scho! Sie hat zwar keine Milliarde, aber auf irgend eine Rache scheint sie zu sinnen. Zigarren raucht sie bestimmt und die beiden Eunuchen Tobi und Lobi führt sie auch mit sich..

  • Soleluna sagt:

    Der Mann (auch ein starker) schlüpft bei der Scheidung immer in die Opferrolle. Er glaubt wirklich mit der Alimentzahlung das Leben der Frau zu verschönern wobei er dabei das Leben seiner Kinder finanziert. Ich erhalte von meinem ex-Mann pro Monat 5500 muss da drei Kinder grossziehen, WHG, Unterlhalt usw bezahlen. Würde ich nicht arbeiten könnten wir uns gar nix leisten. Aber ich muss mir immer wieder anhören, was für eine Melchkuh ich bin…..

    • Auguste sagt:

      hmm…, könnte es sein, dass ihre ehe an unklaren rollenverteilungen scheiterte?

      • Globetrotterin sagt:

        Auguste, wie sehen denn klare Rollenverteilungen aus? Mann = Ernährer, Frau = Haus- und Kinderfrau?

      • Auguste sagt:

        hmm…, globetrotterin, sie zitieren die rollenverteilung im zeitalter des wirtschaftswunders – mittlerweile leben wir im zeitalter der rasch aufeinanderfolgenden wirtschaftskrisen. heute und in zukunft haben bei den durchschnittsfamilien nur die eine gesunde materielle grundlage, in den beide erwerbsfähigen einer einträglichen erwerbstätigkeit nachgehen oder bewusst in einigen bereichen verzicht üben. wie sie das im detail organisieren, überlasse ich den betroffenen, aber anders wirds nicht gehen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, ganz vergessen, globetrotterin, müsste er seine soleluna nicht „melkerin“ schimpfen, damit die rollen, dem gängigen drehbuch nach, einigermassen richtig verteilt wären? und als was sieht er sich eigentlich selbst in diesem animalischen gender-wirrwarr?

      • Globetrotterin sagt:

        Hah, gut analysiert, Auguste! Ist mir gar nicht aufgefallen.

    • schwarze Zora sagt:

      Sorry, aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Bei dir wurde offenbar nicht ein Mangel verteilt, sondern konnte ein grosszügiges Budget gemacht werden. Sei einfach froh darum, es gibt tausende von Frauen, die mit viel viel weniger drei Kinder grossziehen. Wenn du auch nur ein bisschen arbeitest, kommst du schnell auf 2000 Franken zusätzlich, damit hast du ein Budget von 7500 Franken, nicht schlecht!

    • Sportpapi sagt:

      Möchte das jetzt nicht beschönigen. Aber 5500 Franken sind als Familieneinkommen nicht nichts. Weiss natürlich nicht, was der Vater verdient.

      • sepp z. sagt:

        liegt irgendwo im mittel des schweizerischen haushaltseinkommen.
        interessant wäre nun noch zu wissen, wieviel der mann behalten ‚darf‘.

      • Sportpapi sagt:

        Und wie alt die Kinder mittlerweile sind.

      • fufi sagt:

        Irgendwie krass!
        Geht’s hier noch um „zwischenmenschliche Tragödien“, unglückliche Kinder, zerbrochene Lebensentwürfe oder enttäuschte (Liebes-)Träume?
        Neineinei!

        Aber keine Angst: Die Erde dreht sich weiter – money mes it that way!
        Und wenn beide „Glück“ haben, bleibt ihnen noch was vörig – vielleicht nicht Glück, aber:

        http://www.youtube.com/watch?v=qjN1yG7PFng

        🙁

      • Globetrotterin sagt:

        Grandioser link, fufi! Halliburton Who? Bush der Vampir, etc. – So guet!

    • Gene Amdahl sagt:

      @Soleluna: immer in die Opferrolle? Sicherlich nicht. Es soll fair sein für alle aber auch im Zusammenhang was Mann verdient! Meine EX bekam gar kein Geld zugesprochen – zu recht – Ehenanozeit war zu kurz – schliesslich reichte ich die Scheidung zu meiner eigenen Sicherheit ein.

  • martz anita sagt:

    ich hoere immer nur von benachteiligtenk maennern. es gibt mindestens so viele benachteilIgte frauen.
    wenn mlann korrekt bleiben koennte viel verhindert werden. ich persoenlich kenne nur gescheiterte beziehungen in denen
    die frauen leidtragende sind, genaugenommen die kinder, weil viele maenner ueber diese die frauen weiterhin manipulieren wolle . so gehts nicht, ein gemeinsames sorgerecht darf man nicht aufzwingen und zum standart machen, wo es moeglich ist wird es ja getan. ich bin absolut dafuer, dass eltern gemeinsam verantwortung tragen, aber nur einvernehmlich.

    • schwarze Zora sagt:

      Bis vor 30 Jahren war es der gesellschaftliche Tod für eine Frau, wenn sie geschieden wurde. Mit dem neuen Ehe- und Scheidungsrecht und durch die gesellschaftlichen Umwälzungen hat sich das langsam geändert, auch finanziell hat sie durchaus Möglichkeiten, weil die meisten Frauen berufstätig bleiben, auch während der Ehe, wenn auch meistens in reduzierten Pensen.

      Seit nun die Frauen nicht mehr so krass benachteiligt sind nach einer Scheidung, fühlen sich die Männer benachteiligt. Männer fühlen sich immer dann benachteiligt, wenn sie nicht offensichtlich privilegiert sind. Sonderrechte warum?

      • Auguste sagt:

        hmm…, als mann bezahlt man nach einer scheidung mit kindern oft für etwas, von dem man nicht mehr viel hat. und als frau erhält man nach einer scheidung oft nicht genug für das, was man alles am hals hat. diese ausgangslage lässt auf den ersten blick für beide seiten einigen spielraum, um sich irgendwie benachteiligt zu fühlen.

      • Globetrotterin sagt:

        So ist es! Männer wollen meist keine Scheidung bzw. Veränderung des Status quo, weil der Status quo es gut mit ihnen meint. Ehemänner streben aus dem selben Grund nicht nach mehr Gleichberechtigung in der Ehe, aus dem Manager sich nicht um einen Job im Verkauf bemühen. In keiner anderen Sozialstruktur würde man vom Machthaber erwarten, für Veränderungen Propaganda zu machen. Warum wollen Gaddafi, Saleh, Assad + Konsorten nicht zurücktreten? Warum sollte das in der Ehe anders sein?

      • sepp z. sagt:

        schwarze zora, viele feministinnen argumentieren mit der vergangenheit. vor 30 jahren, vor 70 jahren etc.
        gleichberechtigung heisst eben nicht kompensation früheren unrechts.
        wenns sonst nichts zu argumentieren gibt als die immer gleiche leier, sollten sie sich mal mit den facts heute befassen. schliesslich sind sie ja auch nicht mit einem mann aus der vergangenheit verheiratet.

      • sepp z. sagt:

        globetrotterin, sie sagen: wer keine änderungen will, wills deshalb nicht, weil er davon profitiert.
        nun wollen aber frauen keine änderungen des diskriminierenden scheidungsrechts.
        was schliessen wir daraus?
        🙂

      • Sportpapi sagt:

        Seit Frauen nicht mehr so krass benachteiligt sind (=aber eigentlich immer noch), fühlen sich Männer benachteiligt? Das ist wohl eine Umkehr der Tatsachen. Männer fühlen sich benachteiligt, weil sie es offensichtlich sind. Ebenso ist natürlich die Aussage (pauschal) Unsinn, dass Männer ihre Frauen über die Kinder „weiterhin“ manipulieren. Genau das Gegenteil steht im Raum. Wo manipulieren die Männer?

      • Globetrotterin sagt:

        Ich sehe das Eherecht keineswegs als diskriminierend an. Wenn Männer sich nach der Scheidung als „Portemonnaie mit Beinen“ behandelt fühlen, hat das damit zu tun, dass sie sich während der Ehe als „Portemonnaie mit Beinen“ benommen haben und das Gefühl hatten, ausser Geld zu verdienen, hätten sie keine anderen Verpflichtungen. Männer glauben, die Zeit, die sie ihrer beruflichen Arbeit widmen, sei genug Ausdruck ihrer familiären Fürsorge. Warum sollten Frauen das dann nach der Scheidung plötzlich anders sehen?

      • Sportpapi sagt:

        Wenn ich für meine Familie das Geld verdiene, indem ich 40-50 Stunden auswärts arbeite, habe ich doch noch einige Zeit, die ich mit meiner Familie und den Kindern verbringe. Es ist einfach eine Behauptung, dass die Männer diese Zeit nicht nutzen und sogar auch intensiv geniessen. Und genau um diese Zeit geht es ja.

      • sepp z. sagt:

        globetrotterin, es stimmt einfach nicht, was du sagst.
        selbst wenn idealerweise mutter und vater der kinder beide gleichviel arbeiten, zuhause wie zum geldverdienen, bsp 60%, dann wird im streitfall bei der scheidung der frau das sorgerecht für die kinder zugesprochen. immer.
        ist das nicht diskriminierend?
        und ist somit der mann eben nicht per definition durch das gesetz das ‚portemonnaie‘ mit beinen?

      • Globetrotterin sagt:

        @sepp:
        In keinster Weise ist das diskriminierend. Schliesslich sind es die Frauen, in deren Bauch die Kinder 9 Monate lang heranwachsen, und es sind die Frauen, die diese Kinder gebären. Wenn also die Verhältnisse 50:50 sind, weshalb sollte dann der Mann die Kinder erhalten?

      • sepp z. sagt:

        das finde ich irgendwie echt perfide, globetrotterin.
        das ganze forum ist voll von deinem gejammer übers ‚patriarchat‘, patriarchalistische rollenbilder.
        du bist aber die erste, die den mann an seinen biologischen unterschieden zur frau aufhängt.
        wenn ein mann mal wirklich gleiche rollen im haushalt, in der erziehung und dem geldverdienen wahrnehmen will, gleich wie die frau und mutter, dann bist du die erste, die das jetztige scheidungsrecht korrekt findet, das ihn bei der scheidung genüsslich in seinen hintern fic*t.
        wie heuchlerisch.
        wie erbärmlich heuchlerisch.

      • Sparter sagt:

        @Globetrotterin
        An deiner Argumentation entnehme ich, dass du Kinder als Privatbesitz der Mütter betrachtest. Für mich sind Kinder vollwertige Menschen. Aber das sind halt meine patriarchalen und damit bösen Wertevorstellungen.

      • Globetrotterin sagt:

        Sepp, auch wenn’s Dir nicht gefällt: Mutter + Kind sind eine Einheit. Eine solche Einheit gibt es einfach nicht bei Vater + Kind. Das ist von der Natur so vorgesehen.

      • schwarze Zora sagt:

        sepp, wo argumentiere ich mit der Vergangenheit im Sinn, das ich sie als Rechtfertigung für heutige Umkehrverhältnisse heranziehe? Genau das tue ich nicht, ich sprach davon, dass die Männer nicht mehr privilegiert sind, sondern eben gleichgestellt, das aber als Diskriminierung empfinden. Mit deiner Argumentation lieferst du gleich den Beweis dazu, dass es so ist. Nein, heute ist es eher ausgeglichen, mit eher trage ich dem Umstand Rechnung, dass es im Einzelfall immer Ungerechtigkeiten geben kann, leider. Aber gesetzlich sind die Parteien gleichgestellt, und genau das stört die Männer offenbar

      • Globetrotterin sagt:

        …oder anders ausgedrückt:

        Mutter + Kind = NAtur.
        Vater + Kind = KULtur

        NAtur wird sich nie der KULtur unterwerfen.

      • sepp z. sagt:

        globetrotterin, aus meiner sicht ist das hafechäs, den du da erzählst.

        aber WENN du es schon tust, dann solltest du so konsequent und integer sein, dass du auch zugibst, dass dir gar nicht an einer gleichberechtigung der männer- und frauenrollen interessiert bist, wie du oben wirklich heuchlerisch vorspielst.
        sondern bloss am unterkriegen der männer.

      • bronf sagt:

        hitchcock hat ja dieser wunderbaren mutter/kind beziehung ein schönes denkmal gesetzt mit „psycho“…

      • sepp z. sagt:

        schwarze zora, männer und frauen sind eben rechtlich nicht gleichgestellt. weshalb bekommen im streitfall bei der scheidung die frauen das sorgerecht, auch wenn der mann 50% der erziehung geleistet hat, 50% der haushaltsarbeit, 50% des geldes verdient hat, alles schön geteilt und in zusammenarbeit der frau?
        was ist das, wenn nicht diskriminierung?

      • Globetrotterin sagt:

        Wen wundert’s! Hitchcock war schliesslich auch ein „Schnäbeliträger“. Um sich sowas auszudenken, muss man schon selber ein bisschen „loco-loco“ sein.

      • Globetrotterin sagt:

        Sal mal, Sepp, kannst Du nicht lesen? Oder woran happert’s denn sonst?

      • sepp z. sagt:

        glob. beitrg wartet noch auf freishaltung…
        ansonsten glaube ich nicht, dass du und ich noch diskutieren müssen, sorry.
        ich sehe, wenn argumente keinen sinn mehr machen.

      • Dani Kobler sagt:

        Globetrotterin und sepp, merkt ihr was?
        Euer Dialog könnte sich genausogut zwischen zwei Eheleuten abspielen.
        Keiner hört zu, man kommt von 100sten ins 1000ste, dazu ein paar Anstachelungen von guten Freunden_innen (bronf, schwarze Zora), bald fliegen die Tassen und schon braucht man einen Anwalt.

      • bronf sagt:

        tja, globe, hitch war „schnäbeliträger“, wie halt nach wie vor die mehrheit der künstler/erfinder/denker, die etwas die zeiten überdauerndes schufen…

        aber vielleicht ändert sich das jetzt: mit lady gaga, frau le pen, heidi klum und susan boyle haben die „nicht-schnäbeliträgerinnen“ ja ein paar ganz heisse eisen im feuer!

      • sepp z. sagt:

        nana, dani kobler, das ist jetzt aber schon zuviel des guten 🙂
        wie kommst du darauf, dass keiner dem anderen zuhört?

      • Zahlmeister sagt:

        Sonderrechte warum für Frauen? heute werden Frauen in jeder Hinsicht priviliegiert. Die sogenannten Gleichstellungsgesetze stellen eine Minderprivilegierung der Männer dar, über die Anwendung dieser Gesetze gar nicht zu sprechen. Dieser Radikalfeminismus hatte nie eine echte Berechtigung und es wird Zeit diesen Fanatismus zu stoppen und gleiche Rechte wie Pflichten ! für Mann und Frau zu fordern.

      • Gene Amdahl sagt:

        @schwarze Zora: Die Unterdrückten werden zu Unterdrücker bekanntlich. Wer spricht von Sonderrechte? Wir Männer reden von GLEICHberechtigung was ein Fremdwort für dich sein muss. Euer Beitrag zum Staat Schweiz ist minimal u.a. Militär(ersatz), Feuerwehr, Katastrophenschutz etc etc. Das damalige Ehe- und Scheidungsrecht wurde auch von den Männern getragen und nicht ausschliesslich von Frauen !

      • schwarze Zora sagt:

        Deshalb forderte schon Virginia Woolf „Ein Zimmer für mich allein“, damit sie schreiben konnte. Während Männer Werke „für die Ewigkeit“ schufen, hielten ihnen Frauen den Rücken frei, bekochten sie und machten alles, damit ihre Gedanken schweifen konnten. Sie zogen die Kinder gross und hielten dem Göttergatten das Bett warm, so kann Kreativität entstehen und sich Platz schaffen, nur so!

      • sepp z. sagt:

        ja, die armen männer heute.
        die sollen für die taten ihrer vorgänger, welche ab und zu auch werke für die ewigkeit schufen, büssen.

      • bronf sagt:

        genau, ihr frauen! tragt mal etwas bei zum staate schweiz, dann sehen wir weiter!
        bevor ihr also nicht die wirtschaft gegen die wand gefahren habt oder zumindest ein paar gute deals mit unrechtsregimes (nazis, apartheid-südafrika, arabischen diktaturen, etc.) abgeschlossen habt, wollen wir von euch nichts mehr hören!

        (und nein, dass ihr alle die jammenden idioten hier grossgezogen habt, das zählt nicht!)

      • schwarze Zora sagt:

        Gene, für dich scheint Gleichberechtigung ein Fremdwort zu sein!

        Wie schon Richard von Weizäcker mal in einer seiner Neujahrsreden festhielt: 2/3 der Arbeit, die geleistet werden muss, damit die Gesellschaft funktioniert, so wie sie es tut, wird von Frauen geleistet. Damit ist die bezahlte UND die unbezahlte Arbeit gemeint. Es gibt Männer, die es begreifen und solche, die stänkern und motzen. Die Frauen machen mehr als ihren Teil, viel mehr.

      • Globetrotterin sagt:

        @Zora:
        Nicht nur v. Weizsäcker, sondern auch die UNO hat das festgestellt und -gehalten. Und der Clou dabei ist: für 2/3 aller Arbeitsstunden verdienen Frauen 10% des Welteinkommens und besitzen weniger als 1% des Weltvermögens! Diese Statistik ist zwar schon ein paar Jahre her, aber allzu viel dürfte sich da zugunsten der Frauen nicht getan haben. Wer schleppt das Wasser in Afrika? Wer sät und erntet den Reis in Asien? Wer sitzt über Mittag in unseren Büros, während Männer beim Business Lunch eine grosse Klappe führen?

      • Globetrotterin sagt:

        Gene, warum gründest Du mit talon keinen Club? Da könnt Ihr Euch gegenseitig bemitleiden. Der Club der armen Marginalisierten, Unterdrückten, Übervorteilten. Und dann kauft Euch ein paar Inseln. Japan wäre jetzt sicher billig zu haben. Da könnt Ihr dann Euren Gottesstaat errichten, dem Patriarchat huldigen, und über Frauen bräuchtet Ihr Euch nie mehr zu ärgern. Und abzocken werden sie Euch dort sicher auch nicht, die bösen, bösen Frauen. Also: Nichts wie hin!

    • Globetrotterin sagt:

      Richtig, bronf. Ein paar Ozeane müssten wir wohl auch noch mit Erdöl verseuchen und ein paar Atomkraftwerke in die Luft jagen. Die Drittweltstaaten müssten wir vollends verhungern lassen, und sauberes Trinkwasser gäb’s nur noch für Millionäre. Ob wir wohl dann ernst genommen würden?

      • bronf sagt:

        sie, globe, wähnen sich allerdings auch zu stark auf der sicheren seite: auch frauen fahren SUVs, benutzen an tieren getestete kosmetika und meinen, der strom komme aus der steckdose…

        lebendig kommen wir hier nur gemeinsam raus, und das kindische gejammere „die frauen/die männer sind die bösen und an allem schuld“ hilft keinen schritt weiter. für mich fallen beide extrempositionen in denselben topf und verfügen allenfalls über einen gewissen unterhaltungswert. zur lösung des problems tragen sie nichts bei, im gegenteil: sie sind teil des problems.

      • Sparter sagt:

        Vielleicht fängst du klein an. Mit Häuser bauen beispielsweise.

      • Globetrotterin sagt:

        Auch Sie, bronf, gehen davon aus, dass der Kampf gegen das Patriarchat ein Kampf gegen die Männer bedeutet. Ich habe schon mal erklärt, dass es genauso patriarchal denkende und handelnde Frauen gibt, wie es auch nicht-patriarchal (das ganz böse Wort versuche ich hier zu vermeiden) denkende und handelnde Männer gibt. Letztere aber sind leider nur eine winzige Minderheit. Spricht man von irgend etwas „patriarchalem“, fühlen sich alle Männer sofort pers. angegriffen und merken nicht, dass sie selbst genauso darunter leiden wie Frauen. Pure Ignoranz! – Dagegen kämpfe ich an!

      • Peter Baumann sagt:

        Liebe Leute, Ich kann sagen das ich Erfahrung in der Sache Scheidung habe und hab in den letzten 4 Jahren einiges gelernt.
        Auch ich habe mich über diese Themen wie Geld, Kinder und so weiter gestritten. Ich habe genau die gleichen Antworten wir ihr euch zuwirft bekommen. Heute weis ich und kann euch sagen, das ihr alle in einer Scheidung untergehen werdet. Lernt Menschen und ihre Meinung, die meistens auf Ängsten und schlechter Kommunikation basieren, zu akzeptieren. Wenns um Kinder geht noch ein weiterer Tipp, zeigt Grösse und springt über Schatten, es hilft. Salomonisches Urteil. Viel Glück.

  • Peterli sagt:

    Wir Maenner haben nicht Selbstmitleid. Wir haben Lebenserfahrung. Das ist schon viel naeher an der Realitaet. Merkt Euch eine Sache. Entgegen Eurem Glauben, sind wir lernfaehig.
    Auf die Antworten duerfen wir Maenner gespannt sein. Hoffentlich funktioniert das mit dem Denken vorher, ohne Hilfe des Rechtsverdrehers.

    • Partick Büsali sagt:

      Wir Männer haben sogar, merkt Euch das, einen Zeigefinger, den wir Euch gerne ins Gesicht strecken. Jawwwoll.

  • Peterli sagt:

    Frauen sind doch eh immer die armen Schweine, gell?!Kommt der Mann heim weil die Familie wichtig ist,stimmts in der Lohntuete nicht.Macht er Ueberstunden oder Karriere, kuemmert er sich nicht um die Familie und laesst Euch immer allein.
    Da gibts nur eins: Scheidung! Wir Maenner sind schliesslich selber Schuld, dass wir im jugendlichen Leichtsinn noch genau an Respekt, Vertrauen und vielleicht sogar Liebe glaubten.
    Ihr braucht uns! Und wenn wir nicht mehr wollen, braucht ihr den Staat! Alleine das Leben meistern raffen ein Grossteil der Schweizerinnen eh nicht. Selbstkritik waere angesagt!

    • Sabry sagt:

      Machen Sie doch mal einen IQ-Test. Und vielleicht könnten Sie Ihre Behauptungen mit Studien belegen.

      • talon sagt:

        @sabry
        Warum Studien vorlegen, wenn diesen doch nicht geglaubt wird? Ich habe schon mehrer Versuche unternommen, das Resultat können sie bei Mila nachlesen, wonach man auf gar keinen Fall statistiken oder Studien bemühen darf.

      • Sparter sagt:

        Nur wenn die Studien die „falschen“ (nicht die gewünschten) Resultate zeigen und man so noch sein Weltbild überdenken (Selbstreflexion) müsste.

  • Wieviele Prozent aller Beziehungen werden heute noch mit dem ehelichen Gütesiegel geschlossen?

    Eben.

    Also können wir eigentlich ganz locker bleiben: Es werden immer weniger, die heute noch heiraten. Genauer: Seit 1970 hat sich die Anzahl der Eheschliessungen halbiert, Tendenz weiter fallend (nicht nur Erstheiratsziffern, sondern zusammen gefasst).

  • Xorxe sagt:

    Solange wir von 4 feministischen Kellerasseln regiert werden, ist jede Diskussion überflüssig. Wer heute als Mann ohne Ehevertrag eine Ehe eingeht, ist selber schuld. Ich bin nun das 3. Mal verheiratet, und meine 2. Ex muss immer noch für die 2 Kinder Alimente zahlen. Aber Scheiden ist wie Schach spielen, also Männer: Lernt wieder Schach spielen, dafür fehlt den Frauen die emotionslose Logik und die Geduld.

    • fufi sagt:

      So und jetzt ist die PC-Stunde aber vorbei!

    • fufi sagt:

      @xorxe

      Von wegen Frauen fehlt die Logik!
      Dasch eifach typisch männliches, läppisches Macho-Geschwafel, denn gleichzeitig gestehen selbige den Frauen (anstelle der Logik) bessere sprachliche Fähigkeiten zu.
      Dabei ist’s genau die Sprache, mit und in der „das logische Denken“ erst gedacht werden kann! Und im Zusammenhang mit Logik und Mathematik: DIE GRAMMATIK! vgl. Computer-„Sprachen“!
      8)
      SCHACH dagegen hat – kurz gesagt – mit dreidimensionalem Verständnis und ebensolcher Imagination zu tun, und DAS beherrschen Männer im Allgemeinen besser. So die neuesten Hirn-Erkenntnisse.
      😛

  • fufi sagt:

    Was die sozialpolitischen gesetzlichen und gerichtspraktizierten Belange betrifft:
    Solange a) DIE PARTEI DER SCHWEIZER (ACHTUNG: NICHT Schweizerinnen, denn plakativ wählen nur Schweizer DIE PARTEI!) und DIE CHRISTENPARTEIEN stur an Ihrem Hausmütterchen-Heimchen-am-Herd-und-der-Papi-als-Ernährer-heile-Welt-Bild festhalten und b) die andern in allem, was ein Y-Chromosom trägt sowieso das Uebel aller Wurzeln sehen, SO lange sehe ich schwarz, dass zumindest in dieser Hinsicht eine Anpassung an die Realität und damit eine Milderung der eh schon grossen Scheidungsprobleme eintreten könnte.
    🙁

    • sepp z. sagt:

      sie dürfen ohne weiteres noch die partei der FEMINISTINNEN zur aufzählung dazufügen. wär nur fair.

    • Sparter sagt:

      @fufi
      Wie sähe denn deine Anpassung an die Realität aus?

      • Gene Amdahl sagt:

        @Sparter: es gibt Leute die LEben in ihrer eigenen Welt und verleugnen die Realität tagtäglich. Vielleicht hilft mal ein Shrink?

      • Sparter sagt:

        Was ist ein Shrink?

      • Astrid sagt:

        Das Genie hier hat wieder viele, viele platte Ratschläge parat!

      • fufi sagt:

        @Sparter

        1/4
        Schön, dass du mich das fragst, und ich sag’s dir ehrlich:
        Hab doch auch nicht den geringsten Zweifel einer Ahnung!
        Bin ich denn die gute alte EMMA oder der ebenso alte Herr alt-BR Dr. C.B.?
        Mag sein, dass ich sehe, wie etwas NICHT funktioniert, aber das heisst ja noch lange nicht, dass ausgerechnet ICH wissen müsste, wie’s den fünktionieren möchte. Bin ja kein Sozialmechaniker!
        Glaube einfach, dass extreme ideologische Haltungen sowohl von links als auch von rechts nicht wirklich zum Ziel führen können.
        Pragmatismus ist gefragt, und Abschied von Wunschvorstellungen!
        😉

      • fufi sagt:

        @Sparter
        Achtung: es wird KEIN 2, 3 und 4 von 4 geben!
        Grins!

      • fufi sagt:

        @Gene

        Wenn du lesen kannst lies das Ganze doch nochmal. Von wegen Realitätsferne und so!
        Schrumpfen kannst du danach – oder einfach warme Luft ablassen?

        Möchte dich bloss fragen, wie’s DU denn so mit der Realität hattest, als du – was du ja offensichtlich tatest – heirateste und dich vermehrteste?
        Hast schon damals der „Realität“ (nein, nicht „IHR“) so mannhaft-tapfer ins Auge geblickt, oder warst du etwa geblendet von der glänzigen Zukunft, die du vor dir gesehen hast? Und dann hast du gemerkt, dass nicht alles Gold ist was glänzt?
        Und bis zur Welt gekommen?
        Welcome on earth!
        8)

      • Sparter sagt:

        @fufi
        Wahrscheinlich liegt dein Unwissen nicht so sehr daran, dass du kein Sozialmechaniker bist, sondern daran, dass gewisse Dinge recht komplex sind. Aus diesem Grund bin ich auch immer vorsichtig gegenüber Menschen, die die Antwort (meist recht simpel) kennen. Allerdings ist das ziemlich unfair von mir, denn wahrscheinlich sind nicht die Menschen „gefährlich“, sondern ihre Antworten.

      • fufi sagt:

        @Sparter

        Mein ich ja!
        Meine bloss, die Vorsicht sollte sich nicht nur auf Menschen, sondern auch auf PARTEI-Programme beziehen – woher die denn auch kommen könnten!
        Aber ja doch, PolitikerInnen sind ja auch bloss MenschInnen, auch wenn sie das denn leider meistens nicht zugeben wollen – oder aber denn erst, wenn’s zu spät ist!
        :;-)

      • Globetrotterin sagt:

        fufi, Dir kann geholfen werden. Lies mal, was Feministinnen dazu sagen. Deren Bücher habe ich nun schon oft genug erwähnt. Ich mag mich nicht dauernd wiederholen.

      • Globetrotterin sagt:

        Sparter, da fufi grad mit dem Hund unterwegs ist, beantworte ich Deine Frage bezügl. Anpassung an die Realität.

        Wie wär’s denn – als erster Schritt – wenn wir Geld wieder dazu machten, wofür es ursprünglich gedacht war: zum ZAHLUNGSMITTEL bzw. Tauschmittel statt zur Machtakkumulation. Das wäre schon mal ein Riesenschritt in die richtige Richtung.

      • fufi sagt:

        Liebe Globe

        Lese grundsätzlich KEINE ideologisch motivierten Schriften. Nicht mal die Bibel!
        Erlaube mir nämlich, mein eigener Chef-Ideologe zu sein, heisst, eine eigene Meinung zu haben. Und erlaube mir deshalb auch, selbige bei einleuchtenden neuen Argumenten/Fakten anzupassen!
        😀

        Aber was du am 30. März 2011 um 17:32 sagst ist – äxgüsi – zumindest ziemlich blauäugig! Oder glaubst du an’s Goldene Zeitalter?
        Nee! Nichts da mit ursprünglich!, da gibt’s VIELE Beispiele aus der nichtmenschlichen Natur!
        Aber vorwärts dazu?
        EHRLICH Gerne. Bloss: WER mag die Menschen DAZU bringen?
        8)

      • Globetrotterin sagt:

        fufi, ich will Dich nicht überzeugen. War lediglich als Info gemeint. Man kann sich doch erst wirklich eine Meinung bilden, wenn man alle Komponenten eines Problems wenigstens kennt. Nur durch und durch verbohrte, engstirnige Menschen beharren strikt auf Ihrer Meinung, ohne sich wenigstens die andere Seite anzuhören. Zu diesen Menschen habe ich Dich bis jetzt eigentlich nicht gezählt.

      • Globetrotterin sagt:

        Fufi, so utopisch wie Du glaubst, ist das keineswegs. Es gibt weltweit bereits mehrere Orte, die zusätzliche zur Landeswährung eine lokale Währung eingeführt haben. Das Ganze ist so organisiert, dass dieses Geld nicht gehortet werden kann, sondern im Umlauf bleiben muss. Ähnlich unserem WIR-System.

      • fufi sagt:

        @Globe

        Darfst beruhigt sein, habe mir auch schon ein paar (Soft?-)Feministische Werke einverleibt. Und weil ich mir eine eigene Meinung eben BILDEN will, versuche ich mich auch immer, so umfassend wie möglich zu informieren, heisst: Die Argumente beider oder mehrerer Seiten zu kennen und erst dann zu gewichten, wobei ich natürlich schon vorgegebene Präferenzen habe! Insofern meine ich, dass gewisse – hier hauptsächlich von Männern vorgetragene – Statements, wohle besser dem Papierkorb übergeben worden wären, als hier wertvollen Speicherplatz (600 Zeichen!) zu versauen!
        🙂

      • fufi sagt:

        @Globe zum 2ten

        Dass das mit dem „Kunstgeld“ lokal oder in „gewissen Kreisen“, sozusagen unter Laborbedingungen funktionieren mag, glaub ich dir gern. Fürchte aber eben, dass „globale Freilandversuche“ grässlich misslingen würden.

  • fufi sagt:

    Was mich freut: Die vielen sachlichen Kommentare (besonders: Astrid, cara mia!) und die sozusagen inexistenten persönlichen Anfeindungen heute!
    Danke!
    😛

    Was mich erschüttert:
    Die ebensovielen verbitterten Kommentare gegenüber den EX-en (männli oder wiibli). Dabei haben sie doch damals beide – jaja ….. !
    Aber da ist offenbar zwischendurch viel geschehen .. . Meins nicht zynisch, aber Liebe und Leid scheinen doch enge Nachbarn zu sein …!
    🙁

    • Globetrotterin sagt:

      fufi, haben Sie auch wirklich alles gelesen?

      • fufi sagt:

        @Globe 2

        Die „Bösartigkeiten“, wenn du das meinen solltest, sind bei über 700 Beiträgen würkli unterdurchschnittlich vertreten. Und die Antifeminismus-Werbespots sind den den Speicherplatz eh nicht wert!
        Interessant ist der Medienhinweis auf der Website des AntifeministenVereins, gegründet vom strammen, aber etwas ruthenia-oder eher rutheniaephilen SVP-MANNES:
        „IGAF im russischen Fernsehen TV-Bericht über Schweizerischen Antifeminismus, sowie der IGAF im russischen Fernsehen „Rossija 2″ (russ. Россия 2) mit 110 Millionen Zuschauern. Ausgestrahlt am 16. Januar 2011.“
        SVP goes East?
        😛

      • fufi sagt:

        hab dazu noch was geschrieben … muss wohl zuerst den Jupiter(!) umkreisen, bevor’s hier landen darf!
        😉

      • Partick Büsali sagt:

        Photonen fliegen bolzengrade, fufi, zumindest unter Vernachlässigung der Relativitätstheorie, der allgemeinen. Wobei des einen bolzengrade des anderen Rumkurven ist (ja, das gilt nicht nur unter Besoffenen, auch unter Physikern…)

      • Gene Amdahl sagt:

        @flufi: Antifeminismus-Werbespots sind den Speicherplatz wert! – Du lässt nur heisse Luft verpuffen wie immer. Nimm mal teil an einer Versammlung bevor Du weiterhin Unsinn verbreitest. Setze dich mit der Thematik ernsthaft auseinander es könnte deinen kleinen Horizont erweitern u.a. auch den der anderen militanten Feministinnen. Es wäre doch ein Versuch wert. Mann sieht sich doch dort flufi?

      • fufi sagt:

        @Partick (sic!)

        ICH fliege ja auch bolzengerade!
        😀
        Aber was ich da in Richtung Mamablog versende,
        braucht glaub wohl manchmal noch eine kleine Gravitationsspritze,
        um den Schutzschild durchdringen zu können!
        😛

      • fufi sagt:

        @Gene

        Sag mal, für wie blöd (blind?) hälts’t du mich eigentlich?

    • fufi sagt:

      @Globe

      Weiss nicht genau, wie du das meinst?
      Aber habe wirklich (fast) alles gelesen.

    • Astrid sagt:

      Fufi, ich selber würde meine Posts nicht als sachlich betrachten, aber trotzdem – danke!
      Mir geht es eigentlich die ganze Zeit nur um eins: jeder, wirklich jeder Fall ist unterschiedlich. Hinzu kommt das, was wir als Rucksack sowieso schon mit uns herumschleppen. Es gibt keine Patentrezepte. Der Staat kann einen Rahmen schaffen, aber innerhalb dieses Rahmens müssen Menschen schon selbstverantwortlich miteinander auskommen. Wenn sie das nicht können, muss für die Schwächsten (hier: Kinder) ein besonderer Schutz bestehen. Die hier gezeigte Verbitterung ist Selbstmitleid!

      • mila sagt:

        du siehst das völlig falsch, astrid: jeder, aber auch wirklich jeder fall ist ausschliesslich eine zahl in einer statistik. die individuelle geschichte dahinter ist völlig egal. zumindest wollen uns das gewisse herren hier im forum weismachen.

      • fufi sagt:

        Kein Sarkasmus please!
        Könnte ja sein, dass gewisse Herren im Forum (ICH bin natürlich NICHT mitgemeint!) sowas intellektuell herausforderndes nicht verstehen möchten.
        Und du willst ja wohl keine Sammelklage riskieren?
        😛

      • mila sagt:

        vielleicht wäre ja sarkasmus für einmal eine sprache, die sie verstehen? man soll die hoffnung nie aufgeben, fufi.

      • Astrid sagt:

        Mila, meine Liebe, Du hast einen sehr, sehr anstrengenden Tag im Blog hinter Dir! Daher habe ich vollstes Verständnis dafür, dass Du ironisch-sarkastisch daraus hervorkommst – mich hat es abgelöscht, sorry. Wie immer, meinen Respekt dafür, dass Du es immer wieder mit ‚he-who-shall-not-be-named-by-me-anymore‘ aufnimmst….. Ich habe diese Grösse und Geduld nicht!

      • mila sagt:

        anstrengend, ja. und ohne ertrag – menschen sind menschen, sie wollen einfach keinen centimeter von dem heiligen gral, den sie gefunden zu haben glauben, abrücken. ich denke, ich werde mich in den nächsten tagen etwas ausblenden.

      • Astrid sagt:

        Ja, ich schliesse mich Dir an. Habe eben in den heutigen Blog hineingegüxlet und doch wieder der Versuchung nachgegeben, Girardet zu antworten, aber jetzt ist Schluss. Eben diesen Blog kann man auch einfach mal für sich sprechen lassen. Ich hatte heute morgen schon früh einen Klienten, von dem ich gern die Erlaubnis hätte, seine Verhältnisse mal hier zu veröffentlichen und der versammelten Selbstmitleids-Gesellschaft um die Ohren zu hauen. Bei vielen muss ich mich wirklich fremdschämen. Ciao Mila!

      • Globetrotterin sagt:

        mila, ich würde Dich vermissen. Wie wär’s, wenn Du Dein Helfersyndrom in Bezug auf den Hartz IVler etwas zügeln würdest? Dann könnten wir uns endlich gewinnbringender unterhalten.

      • talon sagt:

        @mila
        Ist ja schön und gut, das hinter jeder Scheidung einen Indivieluelle Geschichte steht. Ändert nur nichts an den Rahmenbedingungen, nach denen die Frauen die Männer nach lust und laune abzocken können. Und es ändert auch nichts an der Frage, warum die überwiegende mehrheit der Scheidungen von Frauen ausgeht. Könnte evtl mit den Rahmenbedingungen zusammenhängnen, und das eine Frau bei einer Scheidung keine nachteile hat, im gegenteil. Der Mann aber unter das Existenzminimum rutscht.

    • Astrid sagt:

      Und apropos Liebe, Fufi: ich habe nie an diese rosa-rote romantische Liebe geglaubt, bin da doch ziemlich nüchtern. Aber Liebe im Sinne von Respekt, Vertrauen, wirklicher Zuneigung war für mich immer ein besseres Fundament für Leidenschaft als einfach-mal-drauflos-heiraten.

      • fufi sagt:

        Hab dich schon richtig verstanden.
        Kurz gesagt: Liebe ist NICHT Verliebtheit!
        (Leider?)

      • Astrid sagt:

        Nö, nicht leider. Verliebtheit ist schon ok für eine Weile, aber für mich nur, wenn Liebe daraus werden kann – und das konnte es.

      • fufi sagt:

        Glück gehabt!
        Ich kenn das auch!
        😀

        Aber was ich mit LEIDER meine: Denke, DU kennst das noch viel besser.
        🙁

  • Peterli sagt:

    Ach ja,bezueglich Auslaenderinnen.Schweizerinnen haben kein Interesse an geschiedenen Maennern.Die kann man nicht mehr melken,oder kosten sogar noch.Und den wahren Charakter einer Frau lernt man bei der Scheidung kennen,nicht bei der Hochzeit. Auslaenderinnen sind zufrieden,wenn sie kochen koennen (es muss nicht gleich ein Glaskeramikherd sein).Und es ist ihnen wichtig ein Bett zum schlafen zu haben (Preis/Qualitaet des Holzes ist egal).Und im Alter pflegen sie dich,da braucht es keine Spitex weil sie sich sonst die Haende schmutzig machen wuerden.Es sind die Gesetze,die den Charakter versauen

  • Peterli sagt:

    Reden wir doch mal Fakt.Gerichte schuetzen bei Scheidung immer(!) Kind,also Frau.Das fuehrt dazu dass der Mann nur noch gemelkt wird,die Frau auf Jahre saniert ist.Persoenliche Anekdote:18Std taeglich in 3Jobs geschuftet,Ex neben Alimente/Unterhalt noch gearbeitet.Einer weniger im Haushalt der kostet,aber in der Lohntuete 3500.- mehr.Und wenn du dann vor Gericht den Unterhalt einklagst (da kein Recht auf Sozialhilfe),dann sagt dir die Richterin:“Es wird Zeit,dass ich lerne zu arbeiten.Und fleissige liebe Frauen wolle der Staat nicht schaedigen.Es ist eine Schande,und ich nicht der Einzige!

    • Den ganzen Scheidungs-Schlamassel „verdanken“ die Männer diesen unseligen Bundesgesetzen 2000, wogegen keine Partei das Referendum ergriffen hat – Sie meinen immer noch, sie seien der aktive Teil und wollen nicht z.K.nehmen, dass sie end-lich geheiratet und auch wieder verstossen werden ! 2/3 aller Scheidungsbegehren kommen von Frauen ! Sie haben eben keine Politi-lobby,- zeitschriften hinter sich, sind nicht solidarisch unter einander > Immer schon das dumme Geschlecht > Kanonenfutter, Zwangs-unterhalter gewesen <

  • heidi reiff sagt:

    tz tz tz tz – Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens – ich tanz ev. in meinem nächsten Leben im Himmel den Elfentanz mit Bill Gates , man kann nie wissen………

  • fufi sagt:

    Als ich 12 war haben mir meine Eltern – unabhängig voneinander – anvertraut, dass wenn wir Kinder nicht wären, sie sich scheiden lassen täten.
    Sie haben’s erst getan, als wir volljährig waren.
    Aber da war meine Mutter schon 5 Jahre ans Bett-, bzw. den Rollstuhl gebunden, wegen schwerster Form von Multipler Sklerose.
    🙁
    Und dann noch das: Meine Schwiegermutter hat 7 Kinder, und ALLE vom Dorfpöstler. Jaja, mein Schwiegervater WAR der Dorfpöstler!
    😛

  • heidi reiff sagt:

    Es darf gehetzt werden kenn ich auch von früher gehört ja auch zum Leben 🙂

    Meine persönlichen Erfahrungen: nach einer Konventionsscheidung die zum Glück nur 5 Minuten dauerte (ich war damals 36 Jahre alt) war einfach die Auflage, diese Frau ist noch jung, die kann arbeiten gehen. Hab ich auch getan, da keine Omis und Opas zur Verfügung standen liess ich meine Tochter stundenweise in einer Kinderkrippe betreuen. Ich habe viele div. Jobs gemacht. Wenn ich mal jammerte waren die Empehlungen meiner Bosse, ich soll mir einen Millionär angeln, tz, habs nicht geschafft…..Fortsetzung folgt

  • Katharina sagt:

    Erst ignorieren sie dich. Dann belächeln sie dich. Dann bekämpfen sie dich. Dann – hast du gewonnen.

  • Peter sagt:

    Das BVG macht Teilzeit für Mann Frau zu Nichte – ist total unfair.
    Angenommen, ich als Mann verdiene 80000.- im Jahr. Dann gibt es einen Koordinationsabzug von 24’360 (2011). Es sind also ca. 55000.- im BVG versichert.

    Teilen sich nun Mann und Frau die Arbeit, und beide bringen je Fr. 40000.- im Jahr nach Hause, dann wird JE LOHN der Koordinationslohn von 24’360 (2011) abgezogen, also ca. 15500.- wird noch versichert!!

    Konsequenz: Es gibt weniger Versicherungsleistungen im Falle INvalidität, und vorallem gibt es weniger Geld, wenn man dann einmal pensioniert ist! TOTAL UNFAIR UND UNMODERN

    • Armando sagt:

      Der Sozialstaat Schweiz versagt einmal mehr, weil er Realitäten nicht zur Kenntnis nehmen will.

  • Ruth Meyer sagt:

    Es ist erstaunlich, wie häufig hier eine Einzelerfahrung verallgemeinert wird. Dabei wüssten wir doch eigentich, dass unsere Erfahrungen zuallererst mit uns selbst zu tun haben und nicht für alle andern gelten. Eine Scheidung (und ja, ich rede aus Erfahrung) ist eine schmerzliche Angelegenheit. Und eine teure. Ein schweizerisches Durchschnittsgehalt erlaubt es kaum, einen Vierpersonenhaushalt anständig zu finanzieren. Wenn dann daraus zwei Haushalte zu finanzieren sind, geht das nicht mehr auf. Das ist die verbreitete Realität – und geschlechtsspezifische Schuldzuweisungen helfen nicht weiter.

  • Karl Siegenthaler sagt:

    wer Feminismus mit Geschlechterkampf gleichsetzt, hat glaub einiges nicht verstanden. im Gegenteil, ein neues Frauenbild, aber auch ein neues Männerbild ! sollen dazu führen, dass sich Menschen verschiedenen (oder auch gleichen) Geschlechts gleichwertig darüber verständigen, wie sie zusammenleben und wie sie sich allenfalls wieder trennen wollen. also eigentlich das Ende des Kampfes. Mit dem neuen Frauenbild sind wir ja schon ziemlich weit gekommen, aber mit dem neuen Männerbild hapert es noch sehr. und Antifeminismus ist der radikal falscheste Ansatz, den man wählen kann.

    • tanja sagt:

      das ist schön auf den punkt gebracht

    • Globetrotterin sagt:

      Ha! Endlich mal ein Mann mit Geist und Verstand! Es gibt sie ja noch…!!! Hallelujah!

    • Auguste sagt:

      hmm…, so waren wir gestern:

      youtube: tracy byrd – the truth about men with lyrics

      und so sind wir heute:

      youtube: dierks bentley – what was i thinkin‘

    • Andy M sagt:

      „wer Feminismus mit Geschlechterkampf gleichsetzt…“: nur dass Frauen bestimmen, was das neue Frauenbild und was das neue Männerbild sein sollen und Männer, die nicht einverstanden sind, sind einfach unemanzipierte, patriarchalische Machos. Das Interesse aus der feministischen Ecke, auf männliche Bedürfnisse einzugehen ist so… auf Alice Schwarzer-Niveau gelblieben. Danke, aber nein danke.

    • talon sagt:

      @karl
      Die auswirkungen des Feminismus:
      http://www.kuvin.de/ganzer_text.htm

      Feminismus bedeutet kampf gegen die Männer, bedeutet Männerhass.

  • Robby sagt:

    „Ein Mann ergründet eher den Kern der Sonne, als das er je die Seele ein Frau versteht“ – Pier Paolo Pasolini
    Umgekehrt funktionierts genau so!
    Was ich hier vermisse, nach der Lektüre dieser Kommentare, ist der Gesunde Menschenverstand… aber wahrscheinlich geht das auch nicht, wie Pasolini (der übgrigens homosexuell war, sic.) treffend erkannt hat.
    Nun ja, die Welt wird sich weiter drehen und der Mann sich in dieser Sache endlich eman(n)zipieren…
    Rob

    • bronf sagt:

      da find ich den doch vile lustiger (anscheinend ein irisches sprichwort): drei arten von männern versagen im verstehen der frauen: junge männer, männer mittleren alters und alte männer.

      (btw: „sic“ verwendet man nicht so…)

  • Luc Hansen sagt:

    Nochmals die Frage: Woher kommt eigentlich das neue Scheidungsrecht, das den Mann so benachteiligt? Und könnte man dieses nicht wieder ändern?!

    • Isi sagt:

      Die Benachteilugung der Männer aus dem Scheidungsrecht ist eine Halluzination der IGAF!

      • talon sagt:

        @isi
        Nein, und wenn in dem Jährlichen Armutsbericht auch mal Unterhalt berücksichtigt werden würde, käme schnell heraus, wer wirklich in der Armutsfalle sitzt.

  • Markus F. Baumgartner sagt:

    …wieso Männer bei Trennungen so oft benachteiligt werden ? Ganz einfach, damit die Sozialhilfe weniger Beiträge zahlen muss !
    Die Idee von Justizministerin Simonetta Sommaruga, dass Männer bald noch stärker zur Alimentenzahlung verknurrt werden – auch bis unters Existenzminimum sagt doch bereits alles aus.

    • Isi sagt:

      Herr Baumgartner, ich fände einen Ausflug in die Wirklichkeit ganz nett: Kinder belasten geringverdienende Eltern, immer bis unter das Existenzminimum, weil die ja nicht weniger kosten nur weil die Eltern weniger verdienen. Bisher schultern diese Ausgaben über den Barunterhalt hinaus, die so gut wie immer anfallen, die Mütter, wenn sie alleinerziehend sind, und da ist es nur gerecht, wenn auch die Väter die steigenden Lebenshaltungskosten mittragen müssen.

      • talon sagt:

        @isi
        nein, denn Männer zahlen unterhalt an die Frau und an die Kinder. Der Mann ist verpflichted seiner Ex den gleichen Lebensstil zu garantieren, wie während der Ehe. Sprich, ein Mann muss bei Scheidung zwei Haushalte finanzieren. Von einem Mann wird verlangt, einen zweiten Job anzunehmen, um das zu gewährleisten, eine Frau muss noch nicht mal einen Job haben.

    • tanja sagt:

      talon: ehefrauenalimente gibt es nur, wenn nach einer scheidung die frau lange nicht mehr erwerbstätig war, während der mann sich in seinem beruf festigen konnte (von karriere will ich ja gar nicht reden). wenn aber in einem gemeinsamen entscheid aus dem beruf ausstieg war das ein opfer das augeglichen werden muss. war aber die ehe kurz, gibts keine ehefrauenalimente

    • Isi sagt:

      @ talon

      Sie halluzinieren. Ihre Ängste haben mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

      • talon sagt:

        @isi
        Nein, das ist die gegenwärtige Rechtssprechung. Eine Frau kann nicht gezwungen werden zu Arbeiten, wenn die Alimente nicht ausreichen, ein Mann aber kann gezwungen werden, einen zweiten Job anzunehmen, wenn der den Lebensstil seiner Ex nicht finanzieren kann.

  • moris sagt:

    Es ist unglaublich. Allein wenn ich mir rechts im MamaBlog die berichte durch lese, sehe ich nur berichte von allein erziehenden Frauen, Frauen die von Ihren Männern verlassen wurden, benachteiligte Frauen… Wenn wir von unserer Gesellschaft so erzogen werden, wundert es mich nicht das eine Frau einfach nicht weis was sie will. Ich selber bin mit einer Schweizerin Verheiratet und ich lebe nach dem Gleichberechtigungs-Prinzip wie auch das ich mir von meiner Frau wünsche das Sie sich selbst verwirklicht. Traurig einfach nur welche Ängste in einem hoch steigen wenn man so etwas liest

  • Isi sagt:

    Die radikale Linke sieht die Frau nicht als Opfer, sondern orientiert sich an objektiven Fakten. Und eine statistische Einkommensreduzierung durch eine Scheidung von 27 % bei Frauen und 4 % bei Männern (Deutschland) läßt eine Aussage zu, wonach eben die Frauen mehr materielle Nachteile aus einer Scheidung erleiden als Männer. Dass eine Scheidung für Frauen ein Befreiungsschlag sein soll, muß also andere Gründe haben als rational erfaßbare.

    http://www.bmfsfj.de/Publikationen/genderreport/4-Familien-und-lebensformen-von-frauen-und-maennern/4-7-Trennungen-und-scheidungen/4-7-2-scheidungsfolge

  • Rima sagt:

    Ohje! Was ist denn das für eine Debatte! Seid doch einmal ehrlich! Gibt es nicht auf beiden Seiten beides? Ich kenne Fälle, da macht die Ex alles, damit das Kind nicht zum Vater kann/wil (kassiert aber ziemlich). Und ich kenne diese Fälle umgekehrt. Der Vater (Bankdirektor, wollte nicht zahlen) behandelt die Kinder so, dass sie, inzwischen erwachsen, nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Kinder haben ein Recht auf beide Elternteile, denn sie lieben immer beide. Dies zu untergraben ist verwerflich. Eltern sind da vielfach nicht sehr erwachsen. Der andere ist immer der/die Böse.

  • bronf sagt:

    ich werde das gefühl nicht los, dass hier eine ganze horde frustrierter und verbitterter ex-ehemänner den staat, alle frauen und den ganzen rest, ausser sich selber natürlich, dafür verantwortlich macht, dass sie sich mit bösartigen und geldgeilen weibern eingelassen haben… sorry, aber selber doof.

    • tanja sagt:

      was ich daran am wenigsten verstehe: ….die von bösen schweizer frauen ausgebeuteten verarschten männer, die offensichtlich null chance hatten, ihr schicksal selber in die hand zu nehmen, suchen sich nun unterwürfigere frauen, die wirtschaftlich abhängiger sind. und wenn die sich scheiden lassen wollen? denken diese männer tatsächlich dass ihre neuen russischen oder thailändischen frauen nach der scheidung arbeiten gehen und in der nachbarschaft wohnen bleiben? oder werden die sich natürlich nicht scheiden lassen?

      • Armando sagt:

        Sieh mal an, eine Schweizer Frau mit offenem Rassismus. Wohl noch nicht kapiert, dass Frauen aus anderen Kulturkreisen andere Werte kennen ausser Geld.

      • sepp z. sagt:

        und vor allem die idee, russinnen und thailänderinnen seien per se ungebildet.
        die dame denkt wohl automatisch an den strassenstrich an der langstrasse.
        es leben die klischees.
        demgegenüber schätze ich mal, dass die zurzeit sich in der schweiz befindlichen osteuropäerinnen deutlich höher qualifiziert sind als die durchschnittschweizerin. in der industrie, medizin, finanzwirtschaft…nur so als gedankenanstoss.

    • mila sagt:

      bronf, da bin ich aber beruhigt, dass ich solches auch mal von einem mann zu hören bekomme… ich hätte sonst schwören können, dass ich an geistiger umnachtung leide, denn wie könnte ich es mir anders erklären, dass einem heiligen, der sich nichts, aber auch rein gar nichts hat zuschulde kommen lassen, so eine bösartige, geldgeile harpye unterkommt?

      • Astrid sagt:

        Ich auch, Bronf. War schon fast am Verzweifeln. Ich habe wirklich grosses Verständnis dafür, dass Menschen in einer Falle landen, aber dann in Selbstmitleid zu versinken und den Gedanken, dass man selber mitverantwortlich ist, nicht mal zuzulassen, ist eine ganz andere Sache. Und wenn dann tatsächlich noch ‚genetische Schuldzuweisungen‘ kommen, dann muss man tatsächlich sagen, diese Männer sind einfach so schwächlich, dass sie es mit gestandenen Frauen anscheinend nicht aufnehmen können.

      • talon sagt:

        @mila @astrid
        Ist euer Partner älter als ihr?

      • mila sagt:

        nur, weil mich interessiert, was dabei herauskommt: ja, er ist leicht älter. mit betonung auf leicht.

      • Astrid sagt:

        Talon, bin auch versucht zu sagen: none of your bloody business! Aber die Neugier ist stärker (typisch weiblich eben, gell?): nein, mein Mann ist jünger. Warum?

      • Globetrotterin sagt:

        Gut gemacht, Astrid. Wenn es denn schon unbedingt sein muss, wollen wir sie ja schliesslich nicht im Rollstuhl vor uns herschieben, kaum können wir dann unsere Rente geniessen und nochmals die Welt erobern.

      • talon sagt:

        @mila @Astrid
        Astrid, herzlichen Glückwunsch, eine Ausnaheme.
        Mila, Verdient er auch mehr, nur leicht, aber so viel um zu sagen, das, wenn Kinder kommen sollten, das er dann weiter Arbeiten geht, und du zuhause bleibst? Wenn ja, willkommen im Beuteschema.
        http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,541896,00.html
        http://www.amazon.de/%C3%9Cberlisten-Sie-Ihr-Beuteschema-Partner/dp/344239127X
        http://www.artikelmagazin.de/lifestyle/partnerschaft/genetik-verhindert-die-emanzipation-der-frau.html
        http://www.verfuehrung.info/auf-was-frauen-stehen.php
        Noch mehr, oder langt das?

      • mila sagt:

        eines tages, mein lieber talon, noch nicht jetzt, werde ich mehr verdienen als mein mann. und wenn er dann sein arbeitspensum reduzieren möchte – nur zu. er arbeitet jetzt schon nicht 100%, aus überzeugung und weil er es sich leisten kann. übrigens, in meinem tätigkeitsbereich kriegt man auf meiner ‚hierarchiestufe‘ in der regel nur eine 50-60% anstellung, obwohl man 100% und mehr arbeitet.

      • talon sagt:

        @mila
        Das ist gut für dich, ich hoffe nur, das das auch so bleibt, und das sie anziehungskraft an deinen Mann nicht nachlässt. Bei den meisten Frauen ist dies dann der Fall. Aber wie gesagt, die mehrheit der Frauen hat diesen Trieb, sich einen Versorger zu suchen. Siehe auch, wer bleibt in Teilzeit? Die Frau, weil sie mehr verdient? Wohl eher nicht. Warum können es sich Frauen leisten, ihren Job nach spass auszusuchen, anstatt nach Gehalt und Männer nicht? Weil Frauen sich die entsprechenden Männer suchen. Sie Entlohnung typische Frauenberufe.

      • talon sagt:

        @Mila
        Oder anders ausgedrückt, die wenigsten Frauen sind wie du.

      • talon sagt:

        @mila
        Und im übrigen, hast du genau das Beuteschema der meisten Frauen an den Tag gelegt. 😉 Ich frage mich nur, wie gesagt, warum das immer von Frauen geleugnet wird, obwohl das Verhalten eine andere sprache spricht.

      • mila sagt:

        talon, von einem beuteschema kann man nicht sprechen, wenn der eine part – immer noch – in ausbildung ist. überhaupt, gemäss beuteschema hätte ich mir einen kommilitonen suchen müssen, oder am besten gleich den herrn professor.

      • talon sagt:

        @mila
        Der Professor unter umständen, wenn er ein „Nerd“ ist, nein, zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ein Kommolitone fällt flach, es der Status, macht, einfluss und letztlich ist er noch kein Versorger. Weiter, frage dich mal, warum es Frauen wichtig finden, das der Mann bemerkt, das sie die Frisur gewechselt haben, das es am Hochzeitstag ein Geschenk gibt usw usw.

    • bronf sagt:

      ach kommt, schaut euch die gestalten doch mal an: jeder der hier wehklagenden und die ungerechtigkeit der welt beschreienden männer hat sich doch aus seinem ganz persönlichen jammertal ein ganzes weltbild hochgerechnet (90% der frauen sind geldgierige schlampen usw.), das bestenfalls über verschwommene übereinstimmungen mit der realität verfügt – ihr habt doch nicht im ernst geglaubt, dass alle männer so unterwegs sind?
      ausserdem: bei einem solchen thema, da schreiben halt vor allem die spinner, die gescheiterten und die querulanten… schaut euch mal genes homepage an: http://das-urteil.com/

      • *sigh* sagt:

        Ungeachtet der falschen Entscheidungen die in ein solches Dilemma führen: Wollt ihr allen Ernstes behaupten die aktuelle Gesetzeslage sei fair?

      • Astrid sagt:

        Den Link habe ich mir auch heute morgen herausgesucht, nachdem ich diesen Artikel im Zürcher Oberländer gelesen haben. Mir hat’s etwas die Sprache verschlagen….. Für meine Begriffe ein Kampf gegen Windmühlen – das geht schon ins Krankhafte hinein.

      • bronf sagt:

        was ist denn schon fair auf diesem verschissenen kleinen planeten?

        ich habe auch scheidungen miterlebt in meinem umfeld, und teilweise flogen da auch die fetzen. schlussendlich hat man sich aber immer soweit zusammengerauft, dass man sich noch in die augen sehen konnte und das wohl der kinder und ihr recht auf beide elternteile gesichert war.

        und damit will ich nicht sagen, dass die gesetzeslage nicht verbessert werden kann…

      • mila sagt:

        bronf, das ist auch die realität, in der ich lebe. deswegen muten mich zahlreiche undifferenzierte äusserungen hier entsprechend befremdlich an. aber ich weiss natürlich, dass bestimmte exponenten in diesem forum (gottseidank!) nicht repräsentativ sind. wäre dem so, müsste ich mich auf der stelle ins kloster begeben. stattdessen bin ich glücklich verheiratet und ich glaube, meinem mann geht es auch ganz gut.

      • talon sagt:

        @bronf
        Niemand sagt, das 90% der Frauen geldgierige Schlampen sind. Nur ist das Beuteschema, also das, was Menschen als Attraktiv empfinden bei Mann und Frau anders. Frauen stehen auf den Versorgertyp.

      • bronf sagt:

        sorry, da haben sie natürlich recht, es hiess „90% der frauen sind unbrauchbar und verlogen“, das ist natürlich was total anderes… my bad…

      • talon sagt:

        @bronf
        Es ist kein Vorwurf und kein Angriff. Können sie festlegen, worauf sie bei Frauen stehen? Nein. Es sind triebe, und die masser der Frauen sucht immer noch den Versorger.

      • bronf sagt:

        talon, du bist wirklich nur ein grosser schwafelkopf. alles, was gegen deine these spricht ignorierst du gefliessentlich, alles was auch nur unter bizarrsten verrenkungen für sie sprechen könnte, bläst du zur überproportion auf. sorry, ernst nehmen kann ich dich nicht.

        und wäsche waschen ist keine hexerei, aber ein mühseliger scheissjob. jeden morgen frische wäsche aus dem schrank nehmen zu können, ohne sich darum zu kümmern, wie sie dort hinkommt, ist ein luxus, den ich geniesse.

      • talon sagt:

        @bronf
        Es ist nun mal so, das ihr das Klassische Rollenmuster habt. Du gehst mehr Arbeiten als deine Frau, deshalb macht sie mehr im Haushalt. Die Klassische Versorgerehe.Um Wäsche waschen zu können, muss erstmal Geld verdient werden. Und so schlimm ist Wäschewaschen auch nicht. Und du arbeitest ja auch dementsprechend mehr im Job, um diesen „luxus“ zu haben.

    • talon sagt:

      @bronf
      Finde mal eine Frau, die nicht einen Versorger sucht. Frauch stehen auf Macht, Soziales Prestige, Einfluss usw usw. Das ist ihr Beuteschema. Deshalb bleiben auch mehr Frauen bei den Kindern, weil die Männer von vornherein mehr verdienen und dann ist die natürliche Konsequenz, das der, der weniger verdient, sich mehr um die Kinder kümmert. Es müssten sich also, zum ersten mal, seit dem Beginn des Feminismus, mal die Frauen ändern. Wir Männer haben das zur genüge getan.

      • tanja sagt:

        talon: ich kenne keine einzige. alle frauen die ich kenne sorgen gern selber für sich, haben ausbildungen, packens an. vor der scheidung dreifachbelastung, nachher nur noch doppelt (kein mann mehr zum versorgen). männer aber, haben es sich hübsch in der ernährerrolle bequem gemacht. kein wunder kommen die meisten scheidungswünsche von frauen

      • Globetrotterin sagt:

        @tanja:
        Danke für dieses Votum. Bin ganz Ihrer Meinung. Deshalb sage ich ja: Von einer Ehe profitieren in erster Linie die Männer. Die machen es sich in dieser patriarchalen Institution hübsch bequem. Und die Frauen rotieren rund um die Uhr. In meinem Leben ging (und geht) es mir immer gut, wenn ich alleine lebe. Kaum kommt ein Mann ins Spiel, beginnen die Probleme…aber jetzt hab ich’s kapiert. Once and for all. SABENA (such a bloody experience never again!)

      • Ginola sagt:

        Gibt es denn in deinem Leben nur ein entweder oder?

      • bronf sagt:

        tja, globe, wenn ihnen das mit JEDEM mann passiert ist, so liegt die schlussfolgerung eigentlich auf der hand, dass SIE das problem sind…

      • Ginola sagt:

        @Tanja

        Ich frage mich, was für Männer du kennst….-

        @Globetrotterin

        „In meinem Leben ging (und geht) es mir immer gut, wenn ich alleine lebe.“ Wenn du so etwas schreibst, hast du als Mensch aber ziemlich versagt.

        „Kaum kommt ein Mann ins Spiel, beginnen die Probleme…..“. Irgendwann sollte man sich auch Fragen, ob man vielleicht nicht Teil des „Problems“ ist (Stichwort „Selbstkritik“).

      • Globetrotterin sagt:

        @Ginola:
        Geld für Koks verschleudern, faul auf dem Sofa herumlungern, Unzuverlässigkeit, Ignoranz, Lügen bis sich die Balken biegen, Verantwortungslosigkeit, etc., etc….all das brauche ich in meinem Leben nicht mehr!

      • bronf sagt:

        tja, so sind wir männer halt… alle… ohne unser koks geht gar nichts… 🙂

      • Astrid sagt:

        Als ich meinen Mann kennenlernte (vor Urzeiten), hatte ich kein Beuteschema. Ich liebte ihn einfach (tue ich auch heute noch, obwohl die romantische Sicht auf die Dinge durch Kinder, Krisen, Krankheiten, Tod und allen möglichen Scheiss durch eine realistische abgelöst worden ist). Wir hatten jahrelang hinten und vorne kein Geld, haben uns gegenseitig beim Studieren, bei unseren Ausbildungen unterstützt und haben irgendwie auch unsere Kinder ‚durchgebracht‘. Heute geht es uns gut, aber damals habe ich keinen Gedanken an das ‚finanzielle Potential‘ verschwendet.

      • Astrid sagt:

        Talon, ich kann es nicht abwarten, eine Ihrer Wahnsinns-Statistiken um die Ohren geschleudert zu bekommen: was ist denn nun mit Ihrer Frage an Mila und mich?

      • bronf sagt:

        @bronf
        Finde mal eine Frau, die nicht einen Versorger sucht.

        muss ich nicht, hab‘ ich bereits gefunden und geheiratet.

      • mila sagt:

        als ich meinen mann kennengelernt habe, waren die gleichaltrigen männer an allem anderen interessiert, ausser an einer festen bindung – mir ging es eigentlich ganz ähnlich, aber ich bin da irgendwie hineingerutscht (und nicht mehr herausgekommen; zu meinem glück, wie ich finde). status, soziales prestige, geld, macht – das alles hat damals keine rolle gespielt, und tut es auch heute nicht.

        wenn du mit deiner obigen frage also darauf hinauswolltest, talon, dann tut es mir leid, dich enttäuschen zu müssen.

      • mila sagt:

        warteschleifen-alarm… astrid, auch ich kann talons antwort kaum abwarten (ja, neugier ist eine meiner zahlreichen schwächen). eigentlich wollte ich ihm mit meiner sicht der dinge noch zuvorkommen, aber eben.

      • mila sagt:

        jetzt ging es aber schnell.

      • Globetrotterin sagt:

        @bronf:
        Was dem Einen sein Koks, ist dem Anderen sein Sofa, usw., usf….

      • Astrid sagt:

        Talon, Sie schulden uns eine Antwort!! Wieder auf http://www.das-urteil.com versackt, wie?

      • Globetrotterin sagt:

        Astrid, der holt sich gerade einen neuen Kasten Bier.

      • mila sagt:

        dies scheint kein tag der antworten zu sein, astrid. ich klinke mich arbeitshalber für eine weile aus, vielleicht haben talon und gene bis zum abend doch noch die eine oder andere geschichte auf lager.

      • Globetrotterin sagt:

        @Ginola:
        „Ich frage mich, was Du für Männer kennst…“ Das, Ginola, ist inakzeptabel! Eine solche Frage impliziert nämlich, dass die Gefragte auch noch schuld ist an dem miesen Verhalten der Männer.

      • fufi sagt:

        @Astrid am 29. März 2011 um 15:09

        MEINE REDE!

        Bei uns war’s noch umgekehrter: SIE hat verdient, als ich studierte. Heute kann sie nicht (mehr) arbeiten, wegen dem Körper.
        „Krisen, Krankheiten, Tod und allen möglichen Scheiss“ kennen wir leider auch allzu gut …
        Und ob’s uns heute „gut“ geht? Was immer denn damit gemeint sein mag!

        Aber gäll, hast auch was von „LIEBE“ gesagt!

        😀

      • talon sagt:

        @mila
        Ich sage ja nicht, das ihr Bewusst und Strategiemässig nach Sozialen Prestige usw bei Männer schaut, sondern, das es ein Trieb ist. So wie wir Männer mehr auf das äussere achten, achtet ihr eben auf den Status des Mannes in der Gesellschaft. Warum wohl, bleiben die meisten Frauen zuhause, wenn kinder kommen? Weil der Mann mehr verdient als sie, zu diesem Zeitpunkt. eine absolut logische Entscheidung. Ich frage mich, warum Frauen das immer am anfang leugnen, obwohl das Verhalten mehr als eindeutig ist. Immerhin, die mit denen man sich nicht im Forum unterhält, sehens dann auch ein.

      • mila sagt:

        talon, ich kann nichts leugnen, das ich nicht verspüre. sorry, aber nicht alle frauen sind gleich gestrickt.

      • talon sagt:

        @mila
        Nicht alle Frauen sind gleich, das stimmt. Aber man kann deutlich einen Trend erkennen. Die allermeisten Frauen suchen sich noch immer, auch Akademikerinnen, einen Versorger. Ein Auswahlkrieterium dafür ist auch das alter. Dadurch hat der Mann mehr lebenserfahrung, hat mehr gearbeitet usw usw. Und darum geht es, zu schauen, was macht die mehrheit.

      • talon sagt:

        @mila
        Ausführliche Antwort kommt weiter oben, wenns aus der Warteschleife kommt.

      • mila sagt:

        talon, weisst du, was der unterschied zwischen uns beiden ist? die mehrheit interessiert mich nicht – weil ich ihr meistens nicht angehöre. daher auch mein ewiges pochen auf differenzierung. ob der mehrheit darf nämlich die minderheit (die in zukunft eventuell einmal die mehrheit sein wird?) nicht vergessen werden.

      • talon sagt:

        @mila
        In Gesellschaftlichen Fragen, muss ich aber schauen, was die Mehrheit macht. Demokratie beruht auf Mehrheitsentscheidungen und nicht auf minderheitenentscheidungen. Dementsprechend muss ich auch schauen: Welches Partnerwahlverhalten legen Frauen mehrheitlich an den Tag, wenn ich über dinge wie Scheidung, Frauen in Führungspositionen, unterhalt usw usw. diskutieren und die Probleme lösen möchte. Denn diese Probleme sind keine Individuellen, sondern Gesmatgesellschafltiche.

      • talon sagt:

        @mila
        In meinem Bekanntenkreis sind hören 80% Black Metal. Kann ich also davon ausgehen, das das Gesamtgesellschaftlich auch so ist, weil es in meinem Umfeld so ist? Und, um den Musikgeschmack der Gesellschaft zu diskutieren oder Festzustellen, muss ich dann nach der Mehrheit schauen, oder sollte ich dann als Beispiel herangezogen werden?

      • mila sagt:

        talon, die aussagekraft einer statistik kann ich nur beurteilen, wenn ich sie auf herz und nieren (fragestellung und konzeption) prüfe. dafür fehlt mir schlicht die zeit. ich denke aber nicht – auch angesichts der zahlreichen äusserungen von frauen in diesem forum, die bei scheidungen benachteiligt wurden – dass deine pechschwarzen zahlen so zutreffend sind, wie du es gerne hättest. und in vielen fällen, wo familien sich entscheiden, dass die frau zuhause bleibt, hat dies strukturelle (sozioökonomische) gründe. solange die krankenschwester die familie nicht ernähren kann, bleibt es auch so.

      • talon sagt:

        @bronf
        Das sie eine Frau haben, die nicht versorgt werden möchte, gehe ich davon aus, das sie zuhause bleiben, sobald Kinder eintreffen, richtig? Oder ist es doch eher ihre Frau, weil diese im moment weniger als sie verdient?

      • Globetrotterin sagt:

        @talon:
        Ins Beuteschema der Frauen gehören vor allem Männer, die nicht solche Deppen sind wie Du! Kein Wunder bist Du dermassen frustriert! Welche Frau will denn schon sooo einen Mann!

      • Astrid sagt:

        Oh Talon – gleich drei Statistiken mitgeliefert, wow! Und sorry, dass ich nicht zur weiteren Zementierung Deiner Theorien beitragen kann. Ich kündige hiermit auch an, dass ich keine Lust mehr habe, auf diesem Niveau weiterzu’reden‘. Das ist alles nur Gelabere, völlig unproduktiv, da ich mittlerweile so von Dir genervt bin, dass ich mich dabei ertappe, dass meine niedersten Instinkte wach werden. Also: tschüssi Talon!
        @ Globetrotterin: Ist das so mit den gesperrten Blogs?

      • mila sagt:

        freischaltung?

      • bronf sagt:

        @talon: wir haben kinder. wir arbeiten beide (ich 80%, sie 50%). und noch was: sie übernimmt den weitaus grösseren teil der hausarbeit, als ihr eigentlich „zustehen“ würde (ich musste nie mehr wäsche waschen, seit wir zusammen leben). wenn schon, habe ich eine versorgerin gefunden…

      • talon sagt:

        @bronf
        Nein, du arbeitest mehr, bekommst mehr Geld. Damit ist der Versorgertrieb abgedeckt. Wieder einmal das ganz normale schema. Aber immer wieder interessant, wie es doch geleugnet wird. Und ganz ehrlich, Wäsche waschen, ist kein Hexenwerk.

      • talon sagt:

        @mila
        Schau dir den Text von gestern an, mit dem Anwal. Es sind Männer, die mehrheitlich abgezockt werden. Weil es geht, nicht weil Frauen an sich böse und hinterhältig sind, ihnen wird nur die möglichkeit gegeben. Wäre andersrum genauso. Nur muss diese ungerechtigkeit beseitigt werden. Zu den strukturellen, warum ergreifen Frauen keinen Job, der besser bezahlt wird, könnten sie, aber Frauen entscheiden dann doch eher nach spass, und nicht nach Gehalt, und das können sie, weil sie später eh einen Mann haben, der sie mitfinanziert oder die Hauptlast der finanzen trägt.

      • talon sagt:

        @Globetrotterin
        Eine Frau, die selbstbewusst und emanzipiert ist, die Kampfsport betreibt. Aber trotzdem unterliegt sie auch ihrem Beuteschema. Es gibt aber wege, um das auszutricksen 😉

        @astrid
        Eigentlich sind es 6 oder 7 Belege. Aber man kann sich natürlich weiterhin selbst verleugnen, kann immer weiter leugnen, das Frauen triebe haben. Nur wird es dadurch nicht besser. Viele Probleme entstehen eben durch das Beuteschema der Frauen, ein weg, das zu bessern, wäre einzugestehen, das es das gibt. Haben die meisten auch gemacht, nur Femis nicht, für diese Ideologie gibt es ja keine Natur.

      • bronf sagt:

        ehrlich talon, du bist wirklich nur ein grosser schwafelkopf. alles, was gegen deine these spricht ignorierst du gefliessentlich, alles was auch nur unter bizarrsten verrenkungen für sie sprechen könnte, bläst du zur überproportion auf. sorry, ernst nehmen kann ich dich nicht.

        und wäsche waschen ist keine hexerei, aber ein mühseliger scheissjob. jeden morgen frische wäsche aus dem schrank nehmen zu können, ohne sich darum zu kümmern, wie sie dort hinkommt, ist ein luxus, den ich geniesse.

      • bronf sagt:

        talon, du bist wirklich nur ein grosser schwafelkopf. alles, was gegen deine „theorie“ spricht ignorierst du gefliessentlich, alles was auch nur unter bizarrsten verrenkungen für sie sprechen könnte, bläst du zur überproportion auf. sorry, ernst nehmen kann ich dich nicht.

        und wäsche waschen ist keine hexerei, aber ein mühseliger scheissjob. jeden morgen frische wäsche aus dem schrank nehmen zu können, ohne sich darum zu kümmern, wie sie dort hinkommt, ist ein luxus, den ich geniesse.

        du hast weder frau noch kinder, hab‘ ich recht? alles graue theorie, von deiner seite?

      • talon sagt:

        @bronf
        Lass doch bitte diese Unterstellungen. Das was du als Luxus und Scheisjob beschreibst, ist zwar nicht nicht das, was man gerne macht, aber welche Pflicht macht man schon gerne?Und gerade heute keine Heidenarbeit mehr. Vor 60 oder 70 Jahren wäre ich da noch bei dir gewesen. Aber da haben auch die Männer wesentlich härtere Jobs gehabt, und das Wäschewaschen war einfach das leichtere. Es gibt einfach keinen Grund, das so in den Himmel zu loben. Und bevor du wieder spekulierst, ich mache die Wäsche. Nichtsdestotrotz, bist du ganz Klassisch der Versorger.

      • talon sagt:

        @bronf
        Interessanter ist aber in diesem Zusammenhang, wie es war, als ihr euch Kennengelernt habt. Lass micht raten, du warst älter, hast mehr verdient, hast schon gewisses Soziales Prestige gehabt (warst beliebt, bei anderen Menschen) usw usw. Aber wenn du mir immer noch nicht glaubst, ich habe genügend Links gepostet.Das Beuteschema der Frauen existiert, genauso wie das Beutescheme der Männer existiert. Interessant, das letzteres niemand leugnet, das Männer nach dem aussehen gehen. Und durch dieses Beutescheme entsehen unter anderem eben auch die Konstellation, Mann geht vollzeit Arbeiten

      • talon sagt:

        und Frau bleibt zuhause oder, wenn das Geld des Mannes nicht langt, dann geht Frau Halbtags oder Teilzeit Arbeiten. Und wenn du mir immer noch nicht glaubst, dann frage dich mal, warum es so wenig HauptversorgerINNEN gibt. Du brauchst das gleiche auch nicht dreimal zu posten 😉

      • bronf sagt:

        ach talon, wenn du wüsstest… als wir uns kennen lernten war ich zwar schon älter, werkelte aber an meiner unterdessen dritten ausbildung herum und lebte von der hand in den mund mit gelegenheitsjobs, war kurz gesagt für eine frau auf der jagd nach einem versorger alles andere als eine interessante partie. meine frau auf der anderen seite war dabei, den schritt in die selbstständigkeit umzusetzen.
        glaub mir, hätte meine frau einen versorger gesucht, so wäre ihre wahl wohl zuletzt auf mich gefallen. es waren andere qualitäten, die sie für mich einnahmen…

      • talon sagt:

        @bronf
        Und da sie ja der Felsenfesten überzeugung sind, nicht der Versorger zu sein, fragen sie sich mal: Könnten sie ohne das ihnen jemand anderes die Wäsche macht, doch ihr Leben bestreiten, die Wäsche selbst machen? Und könnte so wie es jetzt ist, ihre Frau ihr Leben bestreiten, also für alle Finanziellen sachen die anfallen aufkommen?

      • bronf sagt:

        die antwort ist einfach: ich für mich: ja. sie für sich: ja. jede(r) von uns beiden alleine mit den kindern: nein.

      • talon sagt:

        @bronf
        Las mich raten, der Humor. Aber siehst du den Unterschied, sie hatte noch nichts, du schon, nämlich schon mehrere Ausbildungen. Und, warum habt ihr heute das klassiche Modell? Warum bist du kein Hausmann? Wusstest du übrigens, um beim eigentlichen Thema zu bleiben, das Hausmänner die höchsten Scheidungsraten haben? Warum? Schau dich doch mal um, warum sind so wenig Frauen Haupternährer? Warum bleiben Frauen bei den Kindern? Warum stehen Frauen so auf Sänger? Oder, schau dir Twilight an, die Story, der Traum jeder Frau, zwei Männer mit Macht kämpfen um sie.? Warum? Warum sind es immer

      • talon sagt:

        @bronf
        Warum werden immer erfolgreiche Männer von den Frauen gewählt, und nie die loser?

        Bleiben sie bei der Konstellation, die sie jetzt haben: Könnten sie die sachen alleine machen, also auch das Wäschewaschen? Könnte ihre Frau in der jetzigen Konstellation die Finanzielle last allein tragen? Und dann fragen sie sich nochmal: Wer versorgt wen?

      • Globetrotterin sagt:

        @talon:
        Ja glaubst Du im Ernst, irgendeine Frau würde sich einen Loser wie Dich antun? Es gibt zwar Momente, in denen ich an den Frauen zweifle. Aber eine dermassen Verrückte bzw. Verzweifelte ist mir dann doch noch nie begegnet.

      • bronf sagt:

        auch wenn ich die wäsche selber mache: ich könnte mich alleine mit den kindern FINANZIELL nicht halten, no way.

        (btw: ich kenne mehr als ein beispiel, wo frauen sich aus von aussen unerklärlichen gründen auf totale loser eingelassen haben…)

      • Ginola sagt:

        @Globetrotterin; 14:57

        Aber Globetrotterin, es sind doch mit Abstand nicht die meisten Männer so, wie du es eben beschreibst. Abe gut, was soll’s.

        14:53
        Wie nun, die Männer sind auch verantworlich, wenn die Frauen die „falschen“ Männer kennen? Du scheints ja deinem Geschlecht nicht gerade viel zu zutrauen…

        So, und jetzt noch eine Frage: Was gibt dir die Gewissheit, dass es „unter“ Frauen, eine gerechtere, gewaltfreiere Welt geben würde?

      • talon sagt:

        @bronf
        Bleib bei der Jetzigen Konstellation, weich nicht aus, bringe nichts neues hinzu: Könntest du mit deinem Gehalt dich versorgen und den Haushalt machen? So, und jetzt denk mal nach, wer auf wen als Versorger angewiesen ist.

    • Jürg Heldner sagt:

      @ Tanja: Die russischen Frauen sehen einfach viel besser aus (und sind besser angezogen) als die Armada der verbissenen, unattraktiven helvetischen Frustrationsemanzen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, heldner, kein wunder haben sie mit solchen anmache nur eine imaginäre ehefrau abbekommen – aber wenigstens eine, die nach ihren eigenen angaben, alles mitmacht. entzückend.

      • mila sagt:

        jürg heldner, manchmal sind die russischen frauen auch leicht kitschig – zuviel animal print und schminke. aber das ist wohl geschmacksache.

      • Globetrotterin sagt:

        @Jürg Heldner:
        Noch so ein Held aus der Erbärmlichen-Fraktion, der es nicht ohne Beleidigungen schafft, sich ins Rampenlicht zu stellen. Ach, was sind Männer doch immer wieder für Helden. Die grössten suchen sich auch noch den entsprechenden Namen aus.

      • Auguste sagt:

        hmm…, es gibt wohl keine kultur, die die schönheit ihrer frauen nicht besungen hat:

        youtube: george strait – how ‚bout them cowgirls

      • fufi sagt:

        Und da besingen sie gleichzeitig unsere Helvetia, die da so aus dem Gösgener Strahlenmeer auftaucht.
        Verstehe das wer will!

      • Partick Büsali sagt:

        Tja, die Russinnen, die ich kenne, die schönen und super angezogenen, sind oft ziemlich arrogant und zickig (und zuweilen sogar richtig dumm). Dann hab ich lieber eine vielleicht etwas bäuerlicher aussehende Schweizerin mit bodenständiger Schönheit, mit was im Kopf, vielleicht sogar mit mehr im Kopf als ich selbst (was nicht mal sooo schwer ist). Gut, ich warte noch auf die Affäre mit der Frau mit Doktorat… kommt vielleicht noch. 🙂

    • fufi sagt:

      bronf:

      Bringst das Ganze voll auf den Punkt!

      Es LEBE die CH-Diskussionskultur!

  • Stefan sagt:

    „EHE“, ist nichts anderes als die Abkürzung für: „Errare Humanum Est“ , irren ist menschlich 🙂

  • tanja sagt:

    gene amdahl. ist das lustig? von aussen sieht es fast ein wenig so aus, alsob diese männer, die schweizer frauen dermassen schlechte eigenschaften zuschreiben und von asiatinnen und russinnen schwärmen vorallem eins nötig haben: frauen die von ihnen abhängig sind. und das spricht nicht nicht eben für schweizer männer

    • Mannfred Mann sagt:

      Liebe Tanja, mag sein, dass es solche Männer gibt. Die Tatsache jedoch, dass sich Männer (nicht nur in der Schweiz) Frauen aus Asien oder Osteuropa nehmen hat vielmehr mit deren Kultur und Weiblichkeit zu tun. Ich, und viele andere Männer, die ohne Probleme Schweizerinnen haben könnten und hatten (und deshalb keine mehr wollen) bevorzuge eindeutig Frauen aus anderen Kulturkreisen. Oftmals sind sie gut ausgebildet (gibts überall, sogar in der Schweiz—aber hier eben mit den üblichen Nebenerscheinungen wie Arroganz etc.) und weniger materialistisch.

    • Globetrotterin sagt:

      Da gab’s doch mal dieses Buch „Heirate nie einen Schweizer“. Das scheint an Aktualität nichts verloren zu haben.

      • Jürg Heldner sagt:

        @ Globetrottel: Ich wette, sogar Sie finden in Tunesien, in der DomRep oder der Karibik einen heiratswilligen 20 Jährigen.

      • Katharina sagt:

        nein, das sind nur die schwarzwurzeln fuer zwischendurch.

      • Globetrotterin sagt:

        Lieber springe ich von der Klippe! Aber wenn’s denn schon sein müsste, lieber einer knackiger 20-jähriger aus der Karibik als so einen Blödmann wie Sie. Da kann ich mir nämlich gleich die Kugel geben und brauche nicht erst eine Klippe zu suchen.

      • Globetrotterin sagt:

        sollte natürlich heissen „einen knackigen 20-jährigen..“. Fehler durch Korrektur entstanden.

      • Gene Amdahl sagt:

        @Jürg Heldner: die hat schon seit Jahren keinen mehr (gehabt) – grins grins

      • Globetrotterin sagt:

        Vielleicht einigt Ihr Euch ja mal darauf, was Ihr mir unterstellen wollt.Ha, ha, ha!

  • tanja sagt:

    giorgio girardet, man kann das auch ohne das wort heirat lesen.
    warum gründet man eine familie, wenn man als vater dann ja doch 100% oder mehr arbeiten will? und vorallem: warum ist das dann nach einer trennung plötzlich das falsche modell? wer
    hindert männer daran, mit ihren frauen/freundinnen die familie so zu organisieren, dass sie aktive väter sind, die im alltag ihrer kinder wirklich vorhanden sind? wie kommt man auf die schräge idee, dass das irgendwie von frauen verhindert wird?
    heute gibt es ja nicht mehr frauenalimente wenn man nur 3 jahre verheiratet war….

    • Dadurch, dass seit 1968 eine in Künstler- und Intellektuellenkreisen übliche familienfeindliche Haltung durch den sukzessiven Umbau des Rechts- und Sozialsystems für die „Abschaffung des Patriarchats“ zum nicht zu diskriminierenden „courrant normal“ geworden ist, gibt es keine rationalen „Prämien“ mehr die Rolle eines verantwortlichen Vaters („eines Patriarchen“) zu übernehmen mit all den Unanehmlichkeiten und Verantwortlichkeiten. Die Frauen haben sich mit dem Feminismus in die Knie geschossen: sie wurden in den letzten 40 Jahren „unglücklicher“, die entlasteten Männer begehen weniger Suizid.

      • tanja sagt:

        es gibt keine rationalen prämien mehr? (um eine familie zu gründen meinen sie?) die frauen haben sich in die knie geschossen und männer werden glücklicher während frauen unglücklicher werden? das sind ihre behauptungen?

        das widerspricht aber ja wohl der ansicht komplett, die hier breitgetreten wird: dass frauen alles haben und männer, die armen, nichts. ich wusste, dass eine familie viel arbeit macht, und man kriegt keinen staatlichen orden dafür. warum wollen denn männer überhaupt kinder, wenn alles so grauenhaft sein soll?

      • Nun Tanja, die Prämien gibt es. Zweifelsohne. Schon 1854 schrieb Gotthelf in „Zeitgeist und Bernergeist“: „Gegenwärtig ist ein kindisches Renommieren an der Tagesordnung, ein sich Schämen alles Christlichen, daher die dumme Rednerei, kein christlicher, sondern ein Rechtsstaat sein zu wollen. Darunter kann man nicht verstehen einen Staat, wo Recht und Gerechtigkeit herrschen. (…) Das kann nichts anders heissen sollen als ein Staat voll Rechtsgelehrte und Rechtshändel! Dass Gott erbarm! (..) Und trotz allem Geplapper von Rechtsstaat sind wir doch eigentlich ein Gottesstaat geblieben …

      • Globetrotterin sagt:

        …genau das ist die Tragik! Der „Gottesstaat“ wird in erster Linie von Männern aufrecht erhalten.

      • talon sagt:

        @globetrotterin
        Glaubt ihr bei Hagia nicht an die Muttergöttin? War dar nicht ein Zertifikat zur Pristerin des Matriachats? Netter Versuch, Globe, nur mal wieder ein Schuss ins Knie.

        @tanja
        Der Mann wird daran gehindert, durch das auswahlverhalten der Frauen.

      • Globetrotterin sagt:

        Ich bin nicht Mitglied der Hagia. Ich habe lediglich die ausgesprochen weisen, klugen, intelligenten, durchdachten, grossartigen Bücher von Heide Göttner-Abendroth gelesen. Ich bin auch keine „Pristerin“ von irgendwas. Ihr unqualifizierter Mist, den Sie da dauernd von sich geben, interessiert wohl niemanden. Wohl Hartz IV und nichts anderes tun wollen, als dumm in der Weltgeschichte herum röhren. Ihr Gelaber nervt langsam aber sicher!

      • Jürg Heldner sagt:

        @ Talon: Hahaha. „Hagia und die Muttergöttin“ – Kinder, was habe ich gelacht. Globetrottels Beiträge sind stets gespickt mit unfreiwilliger, tragischer Komik.

      • Globetrotterin sagt:

        2Jürg Heldner:
        Ich glaube, Sie verwechseln das was. Ich habe weder jemals von einer Muttergöttin noch von Hagia geredet. Ihr Gelächter dürfte dem Hartz IVler zukommen, der in allen deutschen Blogs bereits gesperrt ist und nun auf die Schweiz ausweichen und sein Gedöns beim Mamablog loswerden muss.

      • talon sagt:

        @globetrotterin
        Was meinen sie, was man bei Heide Göttner Abendroth erwerben kann? Richtig, jenes besagte Zertifikat zur Pristerin der Muttergöttin. Sie sollten sich mal mit ihren Vorbildern auseinandersetzen.

      • Globetrotterin sagt:

        @talon:
        Schauen Sie doch mal nach, wie man „Pristerin“ schreibt. Wenn Sie jeden Tag ein neues Wort richtig zu schreiben lernen, wird’s vielleicht noch mal was. So in 100 Jahren circa.

      • talon sagt:

        @Globetrotterin
        Mehr haben sie nicht drauf? Scheise wenn man keinerlei Argumente hat, und einem Eso Weltbild hinterherläuft.

      • Globetrotterin sagt:

        Nicht mal „Scheise“ kann der richtig schreiben. LOL!

      • Sparter sagt:

        Aber Globetrotterin, Schreibregeln sind patriarchales Teufelszeug.

      • Partick Büsali sagt:

        talon, das heisst nicht „Scheisse“, das heisst „KV“ in Euren Kreisen.

      • talon sagt:

        @Partick
        Was heist „KV“ und was sind den meine „Kreise“?

    • *sigh* sagt:

      warum gründet man eine familie, wenn man als vater dann ja doch 100% oder mehr arbeiten will?
      Weil für das Leben GELD notwendig ist und die Frau dieses scheinbar trotz der (gem. Schulabschluss-Statistik) besseren Ausbildung nur in ungenügendem Masse erarbeiten will?
      -weil sie mehr von den Kindern haben will als bloss 3x die Woche nur noch „Gute Nacht“ zu sagen?
      -weil sie sicht nicht von der Berufswelt kaputtmachen lassen will?
      -weil sie (wenigstens in den ersten Monaten) für die Kinderaufzucht prädestiniert ist?
      Würde ICH nur die Hälfte verdienen bliebe ich liebend gern daheim!

      • tanja sagt:

        sigh: aber man sollte doch erwarten dürfen, dass ein paar sich einig ist, wenn es eine familie gründet. statistisch ist es eher so, dass frauen immer mehr arbeiten trotz kindern, aber männer fast gar nie weniger. es lohnt sich auch für frauen nicht aus der erwerbsarbeit auszusteigen. und wie erwähnt für männer lohnt es sich auch nicht, dass frauen aussteigen, wenn man die 50% scheidungsrate als risikofaktor nicht komplett übersehen will. warum machen das menschen heute? ihr männer die ihr unglücklich seid: haben euch eure frauen gezwungen? seid ehrlich! ihr wolltet das so und nun habt ihr die

      • tanja sagt:

        man spricht doch mit einander und trifft gemeinsam eine entscheidung, wie man seine familie organisieren möchte. frauen arbeiten statistisch immer mehr, aber männer nicht weniger, wenn sie kinder haben. es lohnt sich nicht, aus dem erwerbsleben auszusteigen, aber es lohnt sich, ein paar jahre erwerbstarbeit zu reduzieren für kinder. aber machen muss mann das eben selber, und nicht warten dass die bösen frauen oder die lieben frauen… was hält euch davon ab? „sie wollte nicht“? und da habt ihr klein beigegeben und erwartet dass dann alles besser wird?

      • *sigh* sagt:

        Und genau das ist die bittere Lektion die uns via aktuelles Gesetzt gelehrt wird: Ein Paar MUSS 50:50 arbeiten, sonst siehts ggf. düster aus – blöd nur wenn dadurch nicht genug Geld vorhanden ist (Die Bsp. bei welchen dem Gericht 50:50 nicht reichte und das Sorgerecht trotzdem komplett zur Mutter ging ignoriere ich bewusst).
        Wenn die Mutter aber lieber mehr Zeit mit Haushalt/Kind verbringt und der Vater das trotz weniger Zeit mit dem Kind für gut befindet, MUSS (um für den 48% Fall vorbereitet zu sein) eine 50:50 Lösung ERZWUNGEN werden – das ist doch einfach falsch!

      • *sigh* sagt:

        Ein gutes Gesetzt findet für alle von den Menschen geschaffenen Situationen eine faire Lösung.

        Beim oben beschriebenen Sachverhalt sollten Mutter/Vater übrigens austauschbar sein, da es bestimmt auch Mütter gibt, die mehr Arbeit und weniger Kind als der Vater wollen.

      • tanja sagt:

        männer können auch 30% arbeiten, und frauen 120%. oder beide 70%. das gericht entscheidet ja nur dann, wenn das paar sich nicht einig wird. und da liegt es eben an der gesellschaft, das blöde alte rollenmodell dahin zu schmeissen wo es hingehört (müll): wenn es normal wäre, dass beide elternteile üblicherweise zwischen 50 und 80% arbeiten, dann würde sich die norm der zuteilung der obhut dieser norm anpassen. die obhut über die kinder wird nur im streitfall dem elternteil vom gericht zugeteilt, der mehr für sie da war.

      • *sigh* sagt:

        Wollen Sie das Problem nicht sehen?

        Hierum gehts:
        „..MUSS (um für den 48% Fall vorbereitet zu sein) eine 50:50 Lösung ERZWUNGEN werden..“

        Was ist so falsch daran, auch dann ein gemeinsames Sorgerecht zu erteilen, wenn zuvor ein Elternteil deutlich mehr als der andere gearbeitet hat? Natürlich vorausgesetzt, dass dieser Elternteil dann entsprechend reduziert. Aber diese Möglichkeit wird dem Mehr-Arbeitenden (de facto der Mann) genommen sobald die Scheidung ins Haus steht. Was soll das?

      • tanja sagt:

        sigh: weil eine scheidung bedeutet dass man nun eher weniger gemeinsam hat als vorher. weil eine scheidung zeigt, dass man nicht so gut zusammen kann. es ist definitiv der falsche zeitpunkt um sich anzufangen einzubringen

      • *sigh* sagt:

        Was die Beziehung zwischen Frau und Mann angeht: Völlig korrekt.

        Nur: Warum soll das auch für die Beziehung des vorher-Mehr-Arbeitenden zu den Kindern gelten? Haben sich etwa die Kinder vom einen Elternteil getrennt? Das ist nichts anderes als eine Projektion der Vorstellungen des vorher-Kinderbetreuenden auf die Kinder. Was spricht – zum Wohle des Kindes, darum und nur darum geht es – dagegen dass nachher beide zuständig sein dürfen, nein besser: müssen?

      • *sigh* sagt:

        Keine Antwort ist auch eine Antwort…
        Ich verabschiede mich hiermit für diese Woche und beginne damit den Zement für meine Meinung anzurühren – es sei denn, es folgt doch noch etwas diskussionswürdiges auf meine vor Stunden gestellte Frage…

    • Globetrotterin sagt:

      @talon:
      Schauen Sie erst mal nach, wie man „Pristerin“ schreibt.

  • Gene Amdahl sagt:

    Diese (brauchbaren) Frauen sind ausgestorben;) – Nachschub kommt aus dem Norden oder Osten?

    • Globetrotterin sagt:

      …sagen vor allem die SVP-Männer, die ja so gerne über Ausländer herziehen.

    • bronf sagt:

      gene, tschechien liegt doch im osten, oder?

    • mila sagt:

      globetrotterin, der war gut.

      • Jürg Heldner sagt:

        @ Globetrottel: Ihre Aussagen sind konstant auf dümmsten Niveau gehalten, gratuliere.

        @Mila: So unrecht hat Gene nicht. Viele Schweizer Frauen kleiden sich, als würden Sie als Hella von Sinnen verkleidet an die Fasnacht gehen, inkl. Achselhaare, absatzlose Schuhe, Kurzhaarschnitt (am besten noch henna rot gefärbt) und unrasierten Beinen.

      • Globetrotterin sagt:

        …und viele Schweizer Männer tragen Glatze und Wampe vor sich her, kleiden sich wie der letzte Bauerntrampel, spucken auf die Strasse und stinken!

      • Globetrotterin sagt:

        @Jürg Heldner:
        Wenn sowas von Ihnen kommt, muss ich es direkt als Kompliment auffasssen!

      • Astrid sagt:

        Globetrotterin, können Sie sich noch an die Ausfälle von diesem besch…. Renè Kuhn erinnern? Ich weiss noch, wie ich laut gelacht habe, als ich ihn das erste Mal im Bild gesehen habe……. Wer weiss, wie unser Held daher kommt…..

      • fufi sagt:

        @Astrid

        Ist das nicht der stramm-urschweizerische SVP-Mann mit dem Hang zu russischen Frauen!
        (JA, weiss schon, HEUTE sind das ja keine bösen Kommunisten mehr, sondern ganz ganz liebe Ausgeburten des ungebremsten National-Kapitalismus!)
        Interessant der Medienlink auf der Website der Antifeministen: IGAF im russischen Fernsehen:TV-Bericht über Schweizerischen Antifeminismus, sowie der IGAF im russischen Fernsehen „Rossija 2“ (russ. Россия 2) mit 110 Millionen Zuschauern. Ausgestrahlt am 16. Januar 2011. Hier geht es zum Film in russisch und hier zum Film auf YouTube mit deutscher Übers.

      • Gene Amdahl sagt:

        @flufi und Co.: zumindest hat Hr Kuhn einen guten Geschmack getroffen mit seiner Frau, das kann man wohl von Dir nicht gerade behaupten?!

      • fufi sagt:

        @Gene

        Schön dass du meine Frau kennst!
        Und ihre wie auch immer gearteten Qualitäten!

        Indem ich unhöflich sein will:
        BSE-Hirn würde ich nicht mal meinem Hundi verfüttern!
        🙁

      • Astrid sagt:

        Gene Amdahl, Sie sind einfach ein Primitivling. Sie haben nur zwei Handwerkszeuge: Draufhauen und Draufhauen! Verbiestert, verbittert, verroht. Ich gehe davon aus, dass das jeder Frau, egal welcher Nationalität, innerhalb kürzester Zeit zuviel wird. Man muss weiss Gott keine Feministin sein (wobei es mir eine Ehre wäre, eine Feministin in Ihrem Sinne zu sein), um Ihre Peinlichkeiten und Rohheiten zu verurteilen.

  • tanja sagt:

    warum heiratet ihr nicht frauen, die einen guten beruf haben, den auch nicht hinschmeissen wollen, und arbeitet dann beide teilzeit, damit ihr väter euch eben auch im alltag um eure kinder kümmern könnt? warum spricht man nicht zusammen bevor man eine familie gründet, und bettet sich so, wie man auch gerne liegen würde, statt hinterher auf dermassen erbärmliche weise über (schweizer?) frauen runterzuziehen. warum arbeiten väter noch mehr als 42std wöchentlich und wollen dann nach einer trennung plötzlich dass etwas anders läuft als vorher?

    • Die rechtlichen und sozialen Veränderungen haben dazu geführt, dass es auf individueller Ebene kaum mehr „rationale Gründe“ gibt eine Ehe einzugehen: ausser als Frau, wenn man – eine Scheidung von vornherein ins Kalkül ziehend – einen reicheren Besserverdiener angelt. Ansonsten ist die Ehe und die Familie durch Abschaffung allen Schutzes und positiver Diskriminierungen zu ihren Gunsten nur noch eine unter hormonellen Einflüssen begangene frivole Torheit.
      Es wird also nur noch – wie der Humanist Erasmus von Rotterdam schon 1506 in seinem „Lob der Torheit“ festhielt – aus Torheit geheiratet

    • Jean Lenaux sagt:

      Fehlalarm! Ich habe von Anfang an Teilzeit gearbeitet und die Familie war mir wichtiger als die Karriere und habe drum auch keine Karriere gemacht. Das hat jedoch nicht dazu geführt, dass meine Frau zufrieden war. (Schweizer) Frauen haben ein Gen welches garantiert, dass sie auf hohem Niveau unzufrieden sind und immer das Gefühl haben, dass sie zu kurz kommen und mehr für die Beziehung und die Familie tun. Männer, lasst das Heiraten und Kinderwollen sein. Unsere linke Politikerkaste erzählt den Frauen auch den ganzen Tag, dass sie diskriminiert und benachteiligt sind.

    • Sportpapi sagt:

      @Tanja. Macht man doch. Und mann will nach einer Scheidung nicht, dass etwas anders läuft als bisher. Sondern dass man weiterhin im gewohnten Mass Teil des Lebens der Kinder ist.

    • talon sagt:

      @tanja
      Beuteschema von Frauen, habe ich schon mal gepostet. Es fängt damit an, das nur 1% der Frauen einen Partner akzeptiert, der weniger als sie selbst verdienen.

      • Peter sagt:

        @talon: Du hast so recht!!!! Gerade ist es bei mir so. Meine Frau musste Jahrelang arbeiten gehen, weil ich einfach keinen Job mehr fand. Mein Exchef hatte mir ein so schlechtes ungerechtfertigtest Arbeitszeugnis ausgestellt (Angefechtet hatte ich es. Nur, wer kann seine Leistung beweisen – niemand!!), dass es bis jetzt schwierig war.

        Nun ist meine Frau total am Boden… bringt total Stress. Wäre ich am Arbieten seit jahren, sie zu Hause, dann wäre doch alles i.O…….

        Männer sind zum Geld nach Hause bringen auf der Welt, wenn Sie einmal besamt haben…

      • Claudia sagt:

        @talon: aha, vielleicht weil nur 1% der frauen mehr verdient als die männer, die die gleiche arbeit tun????

      • talon sagt:

        @claudia
        nein, bei gleicher Arbeit verdienen Frauen auch gleich. Diese 23% kommen nur zustande, wenn man alle durchschnittsgehälter nimmt. Nicht eingerechnet sind Überstunden (Männlich), teilzeit (weiblich) usw usw. Es gibt keine Lohnungerechtigkeit.

    • rico sagt:

      hallo tanja, auf welchem planeten lebst du? das haben die meisten männer die ich kenne und ich auch gemacht, meine ex hat gearbeitet, hat einen guten beruf und hat sogar mehr verdient als ich………. nun, nach dem sie kinder hatte wollte sie hausfrau sein und war damit nicht mehr zufrieden weil es weniger anerkennung bringt, also was solls, dann trennt man sich eben und hat das haus die kinder und das geld vom ex um sich ein schönes leben zu machen………. als mann bist und bleibst du hierzu lande der a i z…….. hoffe für dich das du dsa besser kannst, die statistik sagt was anderes…

  • Georg Rutzter sagt:

    Wer als Mann heute noch heiratet ist einfach nur dumm… fertig, schluss. Wer noch Kinder kriegt ist schon verboten dumm!

    Vielleicht wird’s die Politik begreifen wenn wir noch weniger Kinder haben, aber dann ist es schon zu spät.
    Danke Frau Sommaruga (SP) !

    • Gene Amdahl sagt:

      Frau Sommaruga hat keine Kinder! Sie ist wie J.Fehr darauf ausgerichtet oder abgerichtet die Väter $mässig zu ‚vernichten‘. Deshalb hat die den Gesetzesentwurf für das gemeinsame Sorgerecht gekippt! Welcher Vater würde je eine solche Schmarotzer-Partei wählen?

  • Knut N. sagt:

    ich sage es euch jetzt mal ganz deutlich: ich bin nicht schwarz, europäisch, glücklich geschieden, von einer ausländerin und die schweizer frauen könnt ihr in der pfeife rauchen.that`s a fact.

    • Gene Amdahl sagt:

      DAnke;) ein Trottel wird die CH Frau sicherlich finden (lassen) grins grins

    • heidi reiff sagt:

      Können Sie bei Schweizerfrauen nicht landen, wo ist das Problem ?

      • Armando sagt:

        Darauf verzichtet Mann freiwillig, wenn er etwas Hirn im Kopf hat. Das finanzielle Begräbnis für den Mann ist meist die Konsequenz aus gescheiterten Beziehungen mit fordernden Schweizer Frauen, ohne Verständnis und immer die Scheidung im Hinterkopf als Ausweg, in der Hoffnung eine finanziell interessantere Partie zu finden. Der Papa wird zum Zahlvater, zu sagen hat er nichts. Darum lasse ich Schweizer Frauen seit 30 Jahren links liegen. Sie sollen sich einen Dümmeren suchen.

    • Partick Büsali sagt:

      Ich habe ein paar tolle Schweizer Frauen getroffen, nett, gescheit, sexy. Und rauchen tun sie zum Teil auch, stimmt, aber Pfeife eher nicht.

      • Peter sagt:

        @Patrick B.: Einfach nett sein und einen billigen Sekt trinken. Das hebt die Stimmung – da lässt sich eine CH Frau sogar zum Pfeifen Rauchen überreden 😉

  • heidi reiff sagt:

    Kinder brauchen einfach Ansprechspartner, einfach blödsinnig Kinder auf die Welt stellen damit die Welt nicht ausstirbt ein total schizophrenes Verhalten, ich kenne viele Menschen die sich entschieden haben, nicht zu heiraten und auch keine Kinder haben, sind diese Menschen schlechter angesehen gesellschaftlich ? Friede Freude Eierkuchen ist auch möglich ohne Anhang, bin froh, dass alte Zöpfe sich nichtmehr so breit machen wie Omeletten. Ein gesunder Egoismus gehört zum Leben, da hat jeder/jede seine
    eigene Vorstellung. Freiheit ist das höchste Gut im Leben .

    • Eremit sagt:

      Naja, wenn die Alterspyramide Kopfsteht, dann brechen zwangsläufig direkt die erst, und indirekt zweit und dritte Säule der Altersvorsorge zusammen. Ganz zu schweigen, dass es dann ohne Zuwanderung zu wenige „junge“ Arbeitskräfte gibt um die allgemeine Grundversorgung und die Pflege von alten Menschen im den Altersheimen nach heutigem Stand zu gewährleisten.
      So gesehen tut ein gesunder Egoist gut daran zwölf Kinder auf die Welt zu stellen.

      :/
      Wobei, ich bin gegen Egoismus.

  • Eremit sagt:

    Da unsere Gesellschaft scheinbar immer femininer wird, hin zu einem Matriachat, stellt sich nun die Frage ob man nicht besser eine salomonische Rechtsprechung nach dem Beispiel der zwei streitenden Frauen einführen sollte: Die Partei welche zu Ungunsten des Kindswohl auf das alleinige Sorgerecht pocht verliert es und die Partei welche zu Gunsten des Kindswohl auf das alleinige Sorgerecht verzichtet erhält erhält es, wenn auch zumindest im Idealfall zu 50%. Und wenn beide zu Ungunsten des Kindswohl auf das alleinige Sorgerecht pochen verliert es beide und das Kind wächst bei Pflegefamilien auf?

  • muster sagt:

    R. Ehrlich ist zuzustimmen: Aus Sicht des Mannes sind die Risiken klar zu hoch. Die Ehe ist nicht versicherbar. Die 48% sagen wenig über das konkrete Risiko aus, erfassen sie doch auch wenig risikobehaftete Berufe (wie Landwirte). Für den Mann kann es nur heissen: Kind ja, Heirat nein, und dann sind seine Risiken im Griff. Aber eben, jene der Frau liegen blank, wenn sie keine geldwirksame Ausbildung/Erbschaft hat. Immerhin, wenn Mann ihr ein gesichertes lebenslängliches Wohnrecht, natürlich gratis, an einer zentralen Wohnungslage bieten kann, kann sie allenfalls damit leben.

  • Kehren wir doch die ganze Szenerie einfach um: Die Schweizer Frauen, die sich gerne mit Schwarzen liieren und diese nicht selten auch heiraten: Klar, die tun das natürlich aus reiner Liebe- ganz im Gegensatz zu den Männern, die heiraten ja nur dumme Importtussen, die ihnen hörig sind: Die Rollenteilung in solchen Ehen verläuft im allgemeinen umgekehrt traditionell- sie Ernähererin, er Hausmann. Was passiert dann bei solchen Scheidungen?

  • Eine schöne Diskussion ist das hier, sachlich- überwiegend zumindest- und bemerkenswert faktenorientiert. Talon, aber auch viele andere, stechen ihr jeweiliges Gegenüber jeweils mit ausgesprochen nüchternen Standpunkten mehrheitlich aus. Was mir hier und auch andernorten bei Themen rund um die Gleichberechtigung auffällt: Frauen und Männer argumentieren grundsätzlich ganz verschieden. Während Frauen mehr den emotionalen Part einnehemen, entscheiden sich Männer eher für greifbare Tatsachen in Form von Zahlen aller Arten. Das ist doch unteressant, oder?

    • Nene, das ist nur ein altes patriarchales Klischee, denn Frauen und Männer argumentieren grundsätzlich gleich. Die Frage kann nur lauten: liegt es vielleicht A. an den (wohl männlichen) Programmierern, dass Frauen, die mit greifbaren Zahlen und Fakten argumentieren wollen, sich hier aufgrund der Programmierung des Blogs nicht einbringen können? Oder haben B. solche Frauen, die so mit Zahlen und Fakten umgehen können, einfach mehr Erfolg im Beruf und damit keine Zeit den „Mamablog“ zu füllen? Der „Mamablog“ verzerrt die Realität und stützt patriarchale Klischees. Weg damit.

    • mila sagt:

      vielleicht haben frauen ja einfach auch erkannt, dass man mit statistischen zahlen nicht glücklich wird? o je, schon wieder so eine, die den emotionalen part einnimmt…

      • Globetrotterin sagt:

        @mila:
        Eines meiner absoluten Lieblingsbücher:
        Carola Meier-Seethaler „Gefühl und Urteilskraft – Ein Plädoyer für die emotionale Vernunft“
        Prof. A. Pieper (Uni Basel) sagt dazu: „…ein grossartiges Buch, das ich selbst gern geschrieben hätte…“.

      • mila sagt:

        danke für den hinweis, globetrotterin. momentan komme ich nicht zu lesen, aber ich setze das buch auf meine warteliste, wo sich unter anderem auch malcolm gladwells ‚blink‘ befindet.

    • Sportpapi sagt:

      Oder die statistischen Zahlen stützen die Argumente der Frauen nicht?

    • mila sagt:

      sportpapi, mir ist es einfach zu blöd, jede frage mit statistiken zu beantworten (die ohnehin nur bis zu einem gewissen grad aussagekräfig sind, das weisst du selbst nur zu gut). sollen wir anfangen aufzuzählen, wieviele frauen in der partnerschaft geschlagen werden, wieviele in kindheit, jugend und erwachsenenalter sexuellen übergriffen ausgeliefert sind etc.? wie gesagt, ich werde lieber mit einem menschen glücklich, als mich deprimiert an durchschnittszahlen abzuarbeiten. jedem das seine, sozusagen.

      ja, talon, auch männer werden geschlagen. aber das ist dein zuständigkeitsbereich.

      • Wir können uns unsere Meinung natürlich auch aus der gegenwärtigen Befindlichkeitslage heraus bilden- oder nach dem Mondstand ausrichten, je nach dem.

        Statistiken und Studien sind vor allem dann aussagekräftig, wenn man vergleichendes Material zur Hand hat. Das Zahlenmaterial dient dem kundigen Schreibr lediglich als Richtwert. Wenn man die darin gewonnenen Erkenntnisse in Korrelation zu den im Alltag gewonnenen setzt, und fest stellt, dass es da einige Ähnlichkeiten gibt, dann kann man einigermassen sichere Aussagen treffen. Dass Statistiken nicht bequem sind, kann ich mir gut vorstellen..

      • mila sagt:

        mondstand find ich gut, denn zu jeder statistik lässt sich meist eine gegenstatistik finden. der mondstand aber ist unveränderlich.

      • Dass es zu jeder Statistik eine Gegenstatistik gibt, mila, ist wohl vor allem die Meinung derjenigen, die entweder nicht viel Ahnung von dieser Materie haben- oder sich vor unbequemen Wahrheiten fürchten. Diese Aussage ist ehrlich gestanden hanebüchen. Ein Weltbild, das auf Annahmen und Glaubenbekenngnissen aufgebaut ist, ist ohnehin stark einsturzgefährdet. Mir persönlich sind Fakten allweil lieber, als Sätze, die mit ich glaube, ich finde, ich vermute, ich habe gehört dass… etc. beginnen.

      • talon sagt:

        @mila
        Jippiiiii, und schon einen Zuständigkeitsbereich im Mamablog 🙂
        Bei Statistiken muss man nur aufpassen, wie sie erstellt worden sind, also die Fragestellung. Bei den Häuslichen Gewalt Studien z. B. gilt Tür zuschlagen als Häusliche Gewalt, damit ist dann vorprogrammiert, das man an möglichst hohe Zahlen kommt. Ist auch so gewollt, denn ansonsten gibts keine Fördergelder und kein öffentliche Unterstützung mehr.

      • mila sagt:

        du hast es erfasst, talon: die ganze aussagekraft einer statistischen untersuchung hängt von fragestellung und konzeption ab. deswegen bin ich mit dem begriff ‚faktum‘ sehr, sehr vorsichtig… viele leute haben vergessen, dass dieses ‚faktum‘ ursprünglich etwas gemachtes bezeichnete. gemacht, nicht gegeben.

      • Also eigentlich sind alle Statistiken getürkt, die bisherige Erkenntnisgrundlagen bestimmter- ausdrücklich be-stimmter, nicht aller!- feministischer Kreise aushebeln, ich weiss 😉

      • mila sagt:

        irrtum, herr zufferey: ich traue keiner statistik, egal von wem sie gefälscht, äh, erstellt wurde. da bin ich konsequent. 😛

      • Und auf was baust Du Deine Argumentation auf, mila? Vermutungen? Hörensagen? Ich halte den Relativismus übrigens für eine Geisteskrankheit unserer Zeit- alles ist irgendwie richtig oder falsch, vieleicht nicht ganz richtig, aber auch nicht zur Gänze falsch, einfach irgendwie; irgendwie halt eben, na ja, ihr wisst schon, äh… also recht haben einfach immer wir?

        *räusper* ist aber nicht Dein ernst?

      • mila sagt:

        hinter jeder durchgeführten studie steht ein bestimmtes interesse, sei es nun wissenschaftlicher oder gesellschaftspolitischer natur (s. dazu auch den kommentar von fufi weiter unten). der aufschlüsselung dieses interesses widme ich mein augenmerk. was ich ansonsten tue? lesen. beobachten. meine schlüsse ziehen.

      • Du magst Statistiken und Studien nicht- selbst wenn es zwanzig zum gleichen Sachverhalt gibt: Du wirst immer das Haar in der Suppe suchen.

        Und selbstverständlich auch finden, denn man findet im allgemeinen nur, was man sucht.

        Ihr mögt Männer nicht, die anders an eine Sache heran gehen, als Ihr, das ist offensichtlich. Doch mit dem werdet Ihr in Zukunft rechnen müssen- ob’s bequem ist oder nicht, ist völlig unerheblich.

        Schon ganz zu Beginn hier, als Du mit der Sozialisation der Frauen los gelegt hast, wusste ich, woher der Wind weht. Was Ihr sagt ist absolut vorhersehbar. Wie langweilig!

      • mila sagt:

        sozialisation der frau? klären sie mich bitte auf… ihr? wer, ihr? bin ich plötzlich in eine gemeinschaft geraten, von der ich nichts weiss?

    • Sportpapi sagt:

      @mila: Statistiken sagen nicht alles. Insbesondere nicht, wenn sie aus Befragungen stammen. Da lese ich dann gerne die ganze Studie, insbesondere die Methodik. Ansonsten geht es mir auch um die Präzision der Sprache. Wer von glauben und meinen spricht, darf gerne auf Belege verzichten, wer Behauptungen aufstellt nicht.

      • mila sagt:

        deshalb bleibe ich lieber im bereich des meinens. und nehme mir bisweilen heraus, die sogenannten ‚belege‘ etwas anzuzweifeln. leute, die statistikgläubig sind, haben auf jeden fall kein sozialwissenschaftliches fach studiert.

      • Sportpapi sagt:

        In meinem Fach sind es aber vor allem Sozialwissenschaftler, die unglaubliche Erkenntnisse präsentieren…

      • mila sagt:

        denen fehlt vielleicht der geisteswissenschaftliche, oder besser noch: der wissenschaftstheoretische- und/oder -philosophische background? popper und konsorten lassen grüssen…

      • fufi sagt:

        @mila

        Befürchte eher das Gegenteil. Es sind gerade die Sozis und Psychos, und in derem Gefolge die Politicos und Pädos, die meinen, sie müsste ihre GehirnFürze (sorry) mit Statisken belegen. Und das tun sie denn auch, bis zum abwinken.
        Leider!

        Zudem gibt’s für JEDE Studie, die wasweisssichdennwas beweisen wollen, mindestens zwei andere, die selbiges widerlegen wollen – manchmal sogar mit demselben Datenmaterial!

        Aber zum Glück spielen DIESE Studien in der Politik ja keine Rolle!

        🙁

      • mila sagt:

        fufi, ich sehe das ziemlich ähnlich wie du. 🙁

      • @fufi: „Sozis und Psychos, und in derem Gefolge die Politicos und Pädos, die meinen, sie müsste ihre GehirnFürze (sorry) mit Statisken belegen.“

        Aber den hätte ich gerne genauer- das ist ja wirklich un-glaublich!

        Sonst muss ich gar am Ende auch noch auf verhinderte Pfaffen und ähnliches Gesocks zurück greifen.

      • Also das Reich des Meinens kann mir ehrlich gestanden gestohlen bleiben: Da ist ja alles irgendwie wahr und unwahr, alles ganz nach Belieben! Es gibt nichts Schlimmeres, als Beliebigkeitsdiskussionen- da hat am Schluss dann einfach der beste Rethoriker recht- zulasten der Inhalte.

        Wer präzise Aussagen machen will, der muss wissen von was er spricht- sonst disqualifiziert er sich ja fortlaufend selbst. Aus dem Nichtwissen lässt sich natürlich auch eine Tugend basteln- und glauben kann schlussendlich jeder, was er will.

      • mila sagt:

        haben sie sich jetzt endlich die wut von der seele geredet, herr zufferey? sehen sie, niemand zwingt sie, sich mit unqalifizierten aussagen abzugeben. wobei ich ohnehin denke, dass ihr frust ganz woanders liegt.

      • Astrid sagt:

        Ein uraltes Muster, Herr Zufferey. Mann beruft sich auf ‚Fakten‘, Analysen, Statistiken. Frau argumentiert emotionaler. Eine etwaige vorhandene soziale Intelligenz könnte bei beiden die Einsicht bewirken, dass Mann die emotionale Ebene nicht automatisch als, sagen wir mal, ‚Weiberkram‘ abtut, sondern den Mut hat, sich darauf einzulassen UND Frau die Kopfgesteuertheit Ihres Mannes zum Anlass nimmt, einen emotionalen Standpunkt auch mal zu versachlichen. Das, Herr Zufferey, funktioniert aber nur dann, wenn eine gewisse Lernbereitschaft und Einsicht bei beiden vorhanden ist.

      • mila sagt:

        astrid, ich habe im ersten kommentar angekündigt, dass ich aus emotionaler sicht argumentieren werde – um eine bewusste gegenposition einzunehmen (und zu sehen, wohin das alles gegebenenfalls führen könnte). dazwischen gab ich durchaus zu verstehen, dass ich des lesens (und denkens) mächtig bin. das hat wohl nichts genützt, ich bin auf alle zeiten disqualifiziert. janu, damit kann ich leben.

      • Wie gesagt: Voraussehbar, absolut voraussehbar in der Argumentation!

        Der mit der Emotionalität der Frauen und der Faktenorientiertheit der Männer war übrigens ein von mir ganz gezielt inszeniertes Stücklein 😉

        Hat gewirkt, wie ich sehe, Astrid.

        Frustriert? Auch den Argumentationsstrang kenne ich, mila. Aber ich bin gerade etwas gelangweilt, weil ich diese Diskussionen andernorten ebenfalls schon geführt habe. Frustriert- ja: Weil einfach nie etwas Neues kommt. Und am Schluss ad hominem- wie es sich bei gewissen Frauen gehört, wenn man nicht mehr weiter weiss. Und Kratzen und Beissen.

      • Astrid sagt:

        Marcel Zufferey ist eigentlich einer, der sehr wohl verstehen kann, wenn er will. Der intelligent genug ist, um zu sehen, dass Polarisierung noch nie ein Problem aus der Welt geschafft hat. Es ist natürlich der schwierigere Weg, aber m.E. der einzig mögliche: um eine verbindliche Beziehung aufzubauen und zu erhalten, braucht es beides: ohne Vorverurteilung oder Abwertung Gefühle zeigen und akzeptieren UND eine sachliche, vernünftige Ebene, die sozusagen emotionale Spitzen ausbalanciert – kurz: Respekt!

      • Astrid sagt:

        Das ist genau der Grund, warum man Sie, bei all Ihrer Wissenschaftsgläubigkeit und Vorhersagbarkeit, nicht rnst nehmen kann bzw. sich mit der Zeit unsäglich langweilt bei den Diskussionen mit Ihnen: Sie sind genauso voraussehbar wie die, denen Sie das vorwerfen. Test: dass ich nicht lache. Ich bin lieber voraussehbar als frustriert, Herr Zufferey. Und da Ihre immer wieder propagierten Mittel ja offenbar nicht dazu geführt haben, Ihren ewigen Frust abzubauen, könnten Sie ja mal was anderes ausprobieren, mal nachschauen, ob da noch ein unentdecktes Reservoir an emotionaler Intelligenz liegt.

      • Wissen Sie, Astrid- mit Ihrem Urteil kann ich ganz gut leben. Das Thema emotinale Intelligenz ist mir mehr als bekannt. Genaus so wie Ihr Reaktionsmuster.

        Die Zeit wird neue Wege gehen, wie gesagt.

      • Astrid sagt:

        Wenn Sie definieren sollten, was Sie sich von einem Partner wünschen, was würde dabei herauskommen? Und ich meine nicht die offensichtlichen Dinge wie Ehrlichkeit, gutes Aussehen etc…. Wie sollte Ihr Partner/Ihre Partnerin auf die Dinge des Lebens reagieren, um vor Ihnen bestehen zu können?

  • Carmen Saier sagt:

    Wenn ich die Kommentare anhöre, könne ich kotzen (sorry): Die Männer wollen anscheinend ja alle keine Kinder(zu viel Risiko), nur die Frauen. Wenn das so ist: Warum wollt ihr denn das gemeinsame Sorgerecht? Die Kinder sind Euch ja sowieso egal.
    Und zum Thema Finanzen: Sobald die Kinder aus der Ausbildung sind, seid ihr raus aus der Pflicht. Reicht das Geld nicht und musst die Frau zum Sozialamt, damit sie die gemeinsamen Kinder üner die Runden bringt, muss sie ihr Leben lang die Sozialhilfe zurückzahlen. Bsp: Erbt der Mann kann er es bahlten, erbt die Frau, gehts an Sozialamt -sehr fair!!!!

  • Roland Ehrlich sagt:

    Noch viel befreiender als Scheidung ist es, gar nicht erst zu heiraten. Vor allem, wenn man ein Mann ist.
    Nach meiner Ansicht ist Ralph Pöhner’s flammendes Plädoyer für die Ehe, das er mit reaktionären Forderungen konservativer Frauen untermauert, ein nutzloser und hilfloser Versuch, die Ehe als Institution quasi in letzter Sekunde noch zu retten, bevor sie endgültig auf dem Müllhaufen der Geschichte landet. Das wird alles scheitern, weil die Institution Ehe nur der Frau nützt, und auch die Scheidung durch den Staat und die Gesetze so gestaltet ist, dass sie nur der Frau nützt.

    • Eremit sagt:

      Wenn man nie Kinder haben will muss man Roland Ehrlich als Mann zustimmen.
      Hingegen mit den Faktoren Kinder ist es ein klein bisschen anders: Man hat durch das Verheiratet-gewesen-sein zumindest das Recht die Kinder jeden zweiten Samstag zu sehen. Andernfalls hätte man nur die Pflich zu zahlen und gar keine Rechte.
      Gut, die neue EU-Rechtssprechung geht schinbar gemäss einem Urteil das hier auch schon mal erwähnt wurde in eine andere Richtung: Der leibliche Vater/Mutter sollte in jeden Fall einen regelmässigen Kontakt zu den Kindern haben, zahlen soll der gegenwärtige WG-Bewohner der Frau/Mann

  • Dave sagt:

    Leider fehlt mir jetzt ne Quelle, aber letzthin hab ich einen interessanten Beitrag gelesen:
    Nicht die Scheidung sollte erschwert werden, sondern die Heirat. Bei ihr sei zu klären und klare Vertragsverhältnisse zu schaffen wie auch zukünftige Zahlungen an die erziehende Person. Denn wenn der Stress mit Anwalt, Urkunde, Vertrag usw. schon vor Beginn der Ehe gemacht würde, würden weniger blind heiraten. Und Scheiden wäre dann eine Lust, denn die Vertragspapiere sind ja in dieser Situation soweit klar, und die Eheurkunde könne mit Freude verrissen werden.
    Den Stress zu beginn, das Fest am Ende?

  • hans meier sagt:

    Ausländerinnen die als gaxende Tussis bezeichnet werden, nur weil sie für all die armen Kerle eine realistische Alternative zum Materialiskat darstellen. Mann, sieh Dir doch diese Tanten an, nichts wie weg hier.

  • bernardi ermes sagt:

    warum sollen männer zahlen ,die frauen sollen doch arbeiten gehen und bezahlen.

    • Globetrotterin sagt:

      …aber ganz sicher nicht für Euch und 100% für Kinder, die ja schliesslich zu 50% auch Eure Kinder sind. Diesen Anspruch höre ich doch hier dauernd. Hätte ich allerdings Kinder gewollt, hätte ich mir einen Mann ausgesucht und dann mit meiner befruchteten Eizelle das Weite gesucht! Nicht nur auf das Geld des Mannes hätte ich verzichtet, sondern auf den ganzen Mann mit allem Drum und Dran. (Das reimt sich sogar, war aber nicht beabsichtigt.)

  • Christoph sagt:

    Wer sich als Mann heutzutage noch auf eine Partnerschaft mit einer Frau einlässt (oder, noch schlimmer, sogar auf eine Heirat, oder noch vieeeel schlimmer, auf Kinder), muss mit Dummheit im höchsten Grade geschlagen sein. Und als Single lebt es sich unglaublich frei, selbstbestimmt und einfach nur glücklich !!!!

  • Katharina sagt:

    Ist Heiraten ein Zeichen von

    • Katharina sagt:

      geistiger Schwaeche

    • Katharina sagt:

      oder absoluter Eigentums Ansprüche?

    • Eremit sagt:

      Wenn man heiratet zwecks Kinder dann wohl eher ein Zeichen der Vernunft.
      Oder gibt es hier AE’s die mit Stolz sagen können, dass sie es toll finden immer die Kinder alleine um sich zu haben, alle Entscheidungen alleine zu fällen und nebenbei das Einkommen selber zu erarbeiten?

  • Katharina sagt:

    Ist Heiraten ein Zeichen von geistiger Unzur3chnungsfähigkeit oder ein Zeichen absoluter Eigentumsansprüche? Nüchtern betrachtet scheint es ja die schlechteste aller Optionen zu sein.

  • Scheidungskind sagt:

    Meine Mutter hat sich nach 10 Jahren Ehe und 4 Kindern erst verliebt und dann die Scheidung eingereicht. Ich war 9jährig, mein jüngster Bruder 1jährig. Obwohl meine Mutter psychische Probleme hatte wurden wir Kinder ihr zugesprochen, und sie blieb mit uns im Haus. Mein Vater musste gehen, bezahlte brav Alimente und lebte auf dem Existenzminimum. Wir Kinder wären bei meinem Vater besser aufgehoben gewesen. Als berufstätiger Mann hatte er aber keine Chance, die Kinder zu behalten – wer hätte tagsüber auf uns aufgepasst? Mein Vater war echt gestraft, und es war zutiefst unfair.

    • Gene Amdahl sagt:

      So läuft das Drecksgeschäft der Jugendämter und Justiz bis heute noch! Dielsdorf ist ein Parade-Beispiel – siehe WELTWOCHENummer 7 — 17. Februar 2011 – 79. Jahrgang !

  • Jean Lenaux sagt:

    Tipp an die jungen Männer: Wenn ihr über beide Ohren verliebt und unbeschreiblich glücklich seid heisst das nicht, dass es Euren Partnerinnen auch so geht. Je mehr ihr Euch ganz entschieden für Eure Partnerin entscheidet, desto uninteressanter werdet ihr für sie. Damit seid Ihr auf dem besten Weg in die „Hölle“. Jetzt fehlen nur noch Kinder und Heirat. Sie wird sich körperlich von Euch abwenden. Gründe gibt es viele. Die Schwangerschaft, Müdigkeit, etc.Ihr habt sie (bereits) verloren. Heiratet nicht und verzichtet auf Kinder! Die Frauen sollen doch zur Samenbank und haben dann IHR Kind!

    • Mannfred Mann sagt:

      Genau! es ginge aber auch anders: Bei einer gemeinsamen Entscheidung zu einem Kind muss von vornherein das gemeinsame Sorgerecht vereinbart werden für den Fall einer Trennung. Heiraten sollte man als Mann in der heutigen Zeit mit diesen Gesetzen aber auf gar keinen Fall. Kein Wunder wollen Frauen heiraten. Für sie ist es eine Frage des versorgt seins. Für den Mann NUR RISIKO. Eine völlig einseitige Angelegenheit—absurd, wer würde im Geschäftsleben einen solchen Vertrag unterschreiben? Der würde als Manager sofort entlassen–wegen fahrlässgem Geschäftsgebahren. Frauen sind nicht so romantisch

      • re keller sagt:

        Ist doch klar. Wenn ihr es so sehen wollt? Wieviel Frustration liegt in diesen Zeilen. Solche Männer und Väter wollen wir nicht. Ihr tut so als gäbe es den Wunsch nach Harmonie und Heimat in Euch nicht. Das Anlehnen, Umworbenwerden, Versorgtsein liegt doch auch Euch nahe oder? Wer mit solchen Vorzeichen in eine Bindung geht kann nur enttäuscht werden. Ein Miteinander ist so nicht möglich, meine Herren. Alles Handeln hat seine Konsequenzen. Und viele kennen wir erst, wenn wir es geworden sind. Dafür ist aber ein persönlicher Prozess der Selbstfindung notwendig. Gut Glück wünsch ich Euch

  • heidi reiff sagt:

    @ Talon

    und der Mann lässt sich über den Tisch ziehen, das ist auch Tatsache . Ev. die Leichen im eigenen Keller ?

    • talon sagt:

      @heidi
      Was hat man als Mann denn für möglichkeiten? Der Gesetzgeber ist hier sehr Parteiisch, er unterstützt die Frau, wo er nur kann. Die komplette Gesetzeslage ist darauf ausgerichtet, das es den Frauen möglichst gut geht. Es kann von einer Frau nicht verlangt werden, nach einer Scheidung zu Arbeiten, aber der Mann kann gezwungen werden, einen zweiten Job anzunehmen, damit er die Alimente bezahlen kann.

  • Dominique sagt:

    @Ralph Pöhner
    Dass die „rechten“ Feministinnen mit dem Opferbegriff als Erste aufräumen ist nicht richtig – da gibt es genug linke Feministinnen, die diese Arbeit schon geleistet haben (Die Wiederentdeckung der Gleichheit, Elisabeth Badinter)… Oder vielleicht sind zur Differenzierung der Feminismus-Strömungen die Links-Rechts-Schemata einfach nicht geeignet.

  • Cara Mia sagt:

    @Auguste: Ich versteht’s einfach nicht, bin zu blöd, aber Du bist doch so schlau: die Männerwelt, schimpft über Emmas und heiratet Tussis, die kaum Deutsch gaxen können. Und dann reichen die die Scheidung ein, logo, beschmachten die Richter und können natürlich keinem Erwerbsleben nachgehen, und kriegen Unterhalt satt. Und der Mann schaut in die Röhre und schimpft weiter über die Emmas, die ihr Geld selber verdienen…

    • Mannfred Mann sagt:

      @Cara Mia: die schlimmsten sind NICHT die Tussies, die kaum Deutsch sprechen, sondern die sogenannt Gebildeten Frauen, Schweizerinnen, Mitte 30, desillusioniert und berechnend. Nicht nur der Schweizer denkt übers Portmonnaie, sondern vorallem die SCHWEIZERIN.

    • Sportpapi sagt:

      Ich glaube, die Männerwelt im Allgemeinen heiratet weder (feministische) Emmas noch ausländische Tussis. Insofern stimmt für die Frage schon die Ausgangslage nicht. Aber anders herum: Weshalb heiraten Frauen Männer, die Karriere machen und wundern sich nachher, dass sie halt mehr als 40 Stunden arbeiten und nicht immer Zeit für Frau und vor allem Kinder haben?

      • Eremit sagt:

        Das ist m.E. eine sehr gute Frage. Ich vermute die möglichen Antworten gehen von „eiskalt kalkuliert“, über „töricht“ und „verwöhnt“ bis hin zu „dumm“, je nach Frau. Und am Ende darf man für die Frau bei der Scheidung nach schweizerischen Unrechtsprechung noch Alimente zahlen. Alimente für die Kinder sind ein anderes Thema.

      • Astrid sagt:

        Gegenfrage: Warum heiraten Männer Frauen, die nur eine rudimentäre Ausbildung haben, sind froh, wenn sie zuhause mit den Kindern bleiben und ihre Männer verhätscheln, wundern sich aber dann bei der Trennung, dass sie denselben Frauen Unterhalt zu zahlen haben?
        Sportpapi, Ihr Beispiel ist eines von vielen, könnte jederzeit auch umgedreht werden – und enttäuscht mich! Inkonsequenz ist keine Domäne der Frauen…..

      • Eremit sagt:

        Das Einkommen einer Person sagt nichts über das Herz der Person aus.
        Welche Frau mit Doktortiel würde einen Mann „unter ihrem Niveau“ z.B. ein Bettler als umwerbenden Schwan, Lover und am Ende als präsentierbaren Ehemann für öffentl. Anlässe akzeptieren? Frauen haben es da einfacher, sie müssen nur attraktiv sein, was sie bereits von Natur aus sind, und werden gleich von quasi allen Männer akzeptiert. Ein Brad Pitt hingegen der stottern würde und keine niveauvolle Sätze aussprechen kann wird kaum in den entsprechenden Kreisen Akzeptanz finden.

      • Eremit sagt:

        Was das „verhätscheln“ betrifft, so ist dies leider in somanchen Fällen nachvollziehbar. Somanche Arbeitsplätze sind in der heutigen wirtschaftlichen Situation von über 8% Arbeitslose (4% ALV + 4% Sozialhilfe + weitere) und sinnlosen Beschäftigungen eher zu vergleichen mit einem Schlachfeld. Und welcher Ritter würde es vorziehen abends müde ins heile Refugium heimzukehren und gepflegt zu werden anstelle von einem ungeliebten Schlachtfeld ins nächsten zu gehen?

      • mila sagt:

        sportpapi, es heiraten nicht alle frauen solche männer. auch nicht die gebildeten.

      • Sportpapi sagt:

        @Astrid: Meine Frage war bereits die polemische Gegenfrage zu Cara Mia. Ist halt nicht so übersichtlich hier. Ich finde aber auch, dass man das sehr viel differenzierter anschauen muss. Und zu mila: wahrscheinlich sind wir jetzt wieder einmel völlig einig (ohne Fluch). Jede/r bekommt, was er sich aussucht – im besten Fall.

      • talon sagt:

        @astrid
        Weil die Frauen die Männer aussuchen. Wir sind nur bittsteller, und Präsentieren uns. Es ist immer noch so, das Männer den ersten schritt machen, dementsprechend hat er ja seine Bereitschaft erklärt, die Frau muss nur noch schauen, ob er die richtigen Attribute hat. Passivität hat so manche vorteile.

      • Astrid sagt:

        Ok, Sportpapi, akzeptiert.
        Eremit: Meines war das klischierte Gegenbeispiel zu Sportpapis – es diente der Illustration, dass wir kein bisschen weiterkommen, wenn hier nur auf Vorurteilen herumgeritten wird.
        Talon: Ich erspare mir jeden Kommentar.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Cara, haarscharfe Analyse, genauso läuft das.

      Da kommt mir wieder der Witz in den Sinn: Warum haben Männer lieber schöne als gescheite Frauen?
      Weil sie besser gucken als denken können……

    • Auguste sagt:

      hmm…, cara mia, eine mögliche antwort wäre, dass tussies (ganz egal woher) ihre weiblichkeit hemmungslos einsetzen und das ganze mit einer übersteigerten anspruchshaltung krönen, was einige männer herausfordernd und auf fatale weise unwiderstehlich finden. und wenn der traum platzt, steht meist schon ein neuer träumer irgendwo bereit, die tussi zu „befreien“.

      die „emma“ ist grundsätzlich genauso weiblich, aber sie will für ihre andern eigenschaften und fähigkeiten auch die entsprechende wertschätzung erfahren. und sie kann es sich heute oft leisten.

      8 cm wären genug, aber 12 cm…

      • mila sagt:

        auguste, sie lassen hier tiefe einsichten in die weibliche (wie männliche) psyche erkennen. ich nehme an, die cm-längen beziehen sich auf schuhabsätze? dann verrate ich ihnen ein kleines geheimnis: bei mir tun’s in der regel auch 6 cm. 8 cm sind beschwerlich genug, damit kann man zur not dekorativ rumstehen, aber nicht die nächte durchtanzen. und 12 cm sind geradezu tödlich…

      • Auguste sagt:

        hmm…, 6cm schmeicheln weder der wölbung des ristes noch der atemberaubenden linie schöner fesseln. für die tanznacht sicherlich geeignet – ansonsten rausgeschmissenes geld. 12er sind nur was für tussis und tussi-chasers.

      • mila sagt:

        glauben sie mir, auguste, je kleiner die frau, desto spektakulärer die ergebnisse – selbst bei nur 6 cm. füsschen in meiner grössenordnung scheinen einfach nicht gemacht, um von 8 cm durchgebogen zu werden. 🙂

      • Astrid sagt:

        Kennen Sie den Begriff FM-Shoes? Dreimal dürfen Sie raten – der Absatz muss jedenfalls mindestens 12 cm sein, die Farbe bevorzugt rot!

      • mila sagt:

        immerhin, in solchen schuhen muss wenigstens keine weit laufen… zumindest wäre das nicht der sinn und zweck.

      • mila sagt:

        eigentlich, astrid, wollte ich nur sagen, dass frau in solchen schuhen wenigstens keine weite strecken zurücklegen muss – zumindest wäre das nicht der sinn und zweck. aber wieso kommt dein kommentar problemlos durch, während meiner irgendwo abgetaucht ist? rouge noir träfe jedenfalls eher meinen geschmack. oder wäre das doch eher eine farbe für meine nägelchen?

        als therapeutin wirst du jetzt sicher entgegnen: das rot ist in erster linie für die männer gedacht. nützt aber nichts, wenn frau sich darin nicht wiederfindet.

      • Astrid sagt:

        Auch als Therapeutin finde ich, dass die Farbe meiner FM-Schuhe (und anderer) absolut nicht ‚gender-related‘ ist – heutzutage eher ‚hip-related’….. Ich bin der Meinung: erlaubt ist, was Spass macht! Und das ist Gott sei Dank für jeden etwas anderes 😀

      • mila sagt:

        spass hatte eine meiner schwestern ganz bestimmt nicht, als sie an meiner hochzeit mit eben solchen unmöglich hohen roten stelzen erschien – und sich nach kaum drei stunden ihrer entledigen musste. mir scheint, frau sollte die dinger möglichst zielgerichtet einsetzen. 🙂

    • Anna2 sagt:

      Bravo, Cara MIa!

  • Katharina sagt:

    „Die Scheidung ist womöglich zum verlustreichsten Feld des Geschlechterkampfes geworden“

    Wissen Sie, wenn schon mit dem Vokabular einer Kampfzone angefangen wird, kann es keine friedliche Lösung geben. Es ist eine Frage des eigenen Denkens. diese bestimmt Handlungsweise und letztendlich eben die Realität.

    Es ist genau dasselbe wie dieses Schlachtfeld hier, wo Leute es als ihr Freizeitvergnügen und Recht ansehen, ihre eigenen Feindbilder willkürlich und unreflektiert zu projizieren.

    • Franz Oettli sagt:

      Das ist ein sehr guter Punkt! Die Sprache erinnert mich oft an einen Krieg und ist recht agressiv, für mich: unverantwortlich. So heizt man eine Situation auf, schafft „Sieger“ und halt eben auch „Verlierer“, anstatt sachlich auf eine bestmögliche Lösung hinzuwirken. Das ist sehr schade, mit ein bisschen Weisheit wüssten wir es doch besser. We are the world, we are the children.

    • Katharina die 2. sagt:

      @ Katharina

      „Wissen Sie, wenn schon mit dem Vokabular einer Kampfzone angefangen wird, kann es keine friedliche Lösung geben.“

      Sagt genau die Richtige. Ansonsten giesst Du ja gerne Öl ins Feuer.

    • talon sagt:

      @Katharina
      Frauen wollten den Krieg gegen die Männer, und ich geh da jetzt hin.

  • Hans sagt:

    Albert Inglin, die Opfer sind die Kinder, es sind auch die Grossväter welche ihre Gosskinder nie sehen. Ich habe zwei davon, würde mir eines davon über den Weg laufen, es wüsste nicht dass ich ihr Grossvater wäre, ich wüsste nicht dass es meine Enkel seinan könnten, nach einem viertel Jahrhundert Ehe eine Geschichte die mir das Herz bricht. Meine Tochter wohnt in einem kleinen, beschaulichen Ort, ich könnte mich da auf eine Bank setzen und fragen: „Bist du der A.R.“, ich könnte ihm ja nicht einmal sagen dass ich sein Grossvater sei, Liebevolle Opass sind der Stiefvater und der Freund meiner Ex

    • Franz Oettli sagt:

      Das tut mir sehr leid für Sie! Es ist ja nicht immer so leicht, mit den Jungen und ihren Ansichten zugange zu kommen, aber mir würden die Enkel bestimmt fehlen. Im Kontakt ergibt sich doch so ein guter Austausch und Farbe, immer wieder etwas neues, einfach schön. Ich verstehe einfach nicht, warum viele dieser Scheidungsleute sich diese Chance vertun wollen. Mit einer geschiedenen Schwiegertochter käme ich wahrscheinlich nicht so gut zurecht, und das würde dann halt auch auf die Grosskinder abfärben. Ich hoffe, Sie sehen sie noch eines Tages!

    • Gene Amdahl sagt:

      Darum machen Sie alle mit bei vev.ch, kinderohnerechte.ch, antifeminismus.ch – erzwingen wir rückwirkendes Sorgerecht. Wir müssen die Linke Sommaruga/J.Fehr umpolen – dann werden auch Grosseltern etc. ihre Enkel sehen können. Viel zu viele Männer sind feige oder faule Waschlappen und machen noch nicht mit!!

      • re keller sagt:

        ja, das ist bedauernswert. Es liegt in der Souverenität der Erwachsenen das Gespräch zu suchen. Die Angst vor Verurteilungen u Parteilichkeiten muss zum Thema werden. Ich muss meinem Ex-Schwiegervater, der Ex-Schwiegermutter vertrauen können, dass sie sich nicht gegenüber den Kindern zu den Problemen der Eltern der Kinder äussern. Das ist mitunter schwer, wenn es zu einer schwierigen Trennung kam. Die Vermutung liegt nahe, dass nach turbulenter Trennung erstmals bei allen Ruhe ersehnt wird, um es danach Kontakte wieder aufzubauen, wenn Gras gewachsen ist. Nur Mut und Ruhe nicht nachgeben

  • Urs sagt:

    Hat hier schon jemand bemerkt das der Mann da in der Wiese auf grausamste Art und Weise mit seiner Kravatte erwürgt werden soll? Ausserordentlich brutal… und vorallem so einfach. Frau zieht nur ein bischen kräftiger daran und schon ist jegliche Gegenwehr erloschen… Der Mann liegt bald mal erledigt in der Wiese, derweil die Frau sich in’s Auto setzt und davon in die Freiheit braust… Wer blos hat den Männern empfohlen möglichst mit Kravatte durch die Welt zu spazieren?

  • Gabriela Peng sagt:

    Wieder mal eine falsche Schlagzeile vom Mamablog. Wer fällt drauf rein? Ladies: Wenn ihr einen Mann heiratet, der unter 10’000 Franken im Monat verdient und mit ihm ein paar Kinder habt, wie wohl die meisten, dann lebt ihr später in Gnade der Sozialhilfe. Pensionskasse: Vergiss es. AHV? Minimum. Weil er kriegt erst mal alles was ER braucht zum Leben und den Rest könnt ihr mit den Kindern aufteilen. So stellen dann auch die meisten Sozialhilfeempfängerinnen allein erziehende Frauen. Sorry Mamablogs: Ihr schreibt irreführend. Und das bewusst, um mehr Kommentare zu generieren. It just sucks!

    • schwarze Zora sagt:

      Nein, nicht um Kommentare zu generieren, sondern weil die Verantwortlichen des Bl0gs Männer sind. In den meisten Fällen wird ein Mangel verteilt, und weil dem Mann nicht zugemutet werden „kann“, Sozialhilfe zu beziehen, trifft es halt die Frau und die Kinder. Das ergibt dann die Statistik der Sozialhilfeempfängerinnen, dass sie das NUR sind, weil sie Betreuungspflichten haben, wird dabei unter den Tisch gekehrt. Aber das BG hat erkannt, dass diese Regelung stossend ist, die Kinder sind gemeinsame Kinder, die Betreuende darf nicht schlechter gestellt werden wegen der Betreuungspflichten.

      • Sportpapi sagt:

        Die Verantwortlichen des Blogs sind Männer?
        Was ihr schreibt, ist Tatsache. Bei einer Trennung wird häufig Mangel verteilt. Wenn das Geld nicht reicht, muss die Allgemeinheit mit Sozialhilfe unterstützen.

  • Hans sagt:

    Gene Amdahl, die Schuldfrage gibts nur wenn man die Ex-Frau oder ihren gieriegen, keine Verantwortung übernehmenden Freund umbringt, sonst gibt es keine Schuldfrage. Wenn Ihnen ein Fussgänger neben dem Zebrastreifen unvermittelt auf die Strasse läuft, dann gibt es auch eine Schuldfrage; aber das hat dann nichts mit der Frage zu tun ob Ihre Ex-Partnerin Sie jahrelang betrogen hat, sondern damit dass Sie auch auf der Autobahn nicht dauernd auf der Bremse gestanden sind.

    • Gene Amdahl sagt:

      Korrekt! – Nur schaut euch all die Tötungsdelikte an in letzter Zeit. Verursacher oder Auslöser war doch immer eine Frau? Würde das Gesetz greifen u.a. Schuldfrage, gemeinsames Sorgerecht – gäbe es weniger solcher tragischen Vorfälle – zumindest darf man das annehmen.

    • mila sagt:

      man darf vieles, solange der tag lang ist, nur muss es deswegen noch lange nicht stimmen. verursacher ist das opfer – ja, ist denn am ende auch der ausgenommene mann schuld, weil er sich die falsche frau ausgesucht hat?

  • Luc Hansen sagt:

    Ich frage mich, wer steht politisch hinter dem Ganzen?
    Ist es die SP mit ihrer Bundesrätin Sommaruga oder mit Jaqueline Fehr? Was sagen eigentlich die bürgerlichen Parteien dazu wie FDP und SVP?

  • Rolf Mittelstand sagt:

    Wie sieht es aber bei dem Mittelstand und Oberenmittelstand aus (sind die Mehrheit). Familie 2 Kinder 1 Haus 8000 Fr Einkommen. Die Frau hat keine Lust mehr auf ihren Mann, Mann möchte aber seine Familie behalten, Frau betrügt ihn (gibt es auch meine Damen) und beschliesst ab heute mit dem neuen Freund zu leben. Was passiert? Frau behält Haus Kinder und 6’000 CHF vom Lohn. Leider keine Schreckensgespenst sonder die ganz normale schweizer Scheidung. Wo ist hier die Gerechtigkeit? Es gibt auch Ar… von Männer ich Weiss. Es gibt nur eine halbwegs vernünftige Lösung. Wiedereinführung der Schuld.

  • Albert Inglin sagt:

    Wer wird staerker benachteiligt? In der Regel ist es der Mann, da ja im Normalfall die Frau das Sorgerecht bekommt. Sie hat ja waehrend der Ehe auch auf die Kinder aufgepasst. Rein biologisch ist das normal und bis jetzt war es die Regel. Einige Generationen zurueck war ja vor allem die Frau bei einer Trennung benachteiligt, jetzt ist es der Mann. Die Frage ist: Warum musste man ein Extrem abschaffen (wohl durchaus berechtigt), auf Kosten eines neuen Extrems, das jetzt die andere Seite benachteiligt. Und zu guter Letzt: Die Opfer werden in erster Linie trotz hin und her die Kinder sein.

  • Luc Hansen sagt:

    Schon ziemlich krass das Ganze!

  • Gene Amdahl sagt:

    Wer wird stärker benachteiligt? – Das ist ja gar keine Frage – es ist fast ausschliesslich der Mann. Zum Glück bin ich meine drogenbelastete und gewalttätige Frau endlich los. Am schlimmsten kommt es dann mit dem JS Dielsdorf und der CH-Justiz – eine Väterverfolgungsterrorbehörde in allen Belangen. Wie Cervantes so schön beschreibt: Die Helfershelfer des Teufels! Was das Wohl der Kinder anbelangt interessiert niemanden. konderohnerechte.ch oder vev.ch oder ribi.info gibt darüber ein detailliertes Bild. Erschreckend. Fr. Sommaruag verschlimmert die Lage für die Kinder markant.

    • Luc Hansen sagt:

      Was heisst JS Dielsdorf? Noch eine Frage: Wieso haben Sie eine drogenkranke Frau geheiratet? Oder wurde sie das erst später?

    • bronf sagt:

      cervantes schrieb über die schweizer justiz und das jugendsekretariat dielsdorf? echt?

  • John Kipkoech sagt:

    Was Anwälte als Scheidungspauschalen den Klienten abschränzen, ist eine Frechheit. Für 2 Tage Arbeit etwa CHF 4000.-, dafür schuftet ein Büezer 1 Monat. Nun, bei der ganzen Geschichte ist nicht zu vergessen, das mehr als 40% derSchweizer/innen Ausländer heiraten – würde man dem Partner erleichterten Aufenthalt in der Schweiz gewähren, müsste man nicht heiraten und das Heim schicken, wenns nicht klappt wäre auch einfacher.

  • heidi reiff sagt:

    Nach meiner Scheidung hat mein Ex. geerbt. Hat dann ein Haus gekauft, viele Tiere zugetan, ich hab immer gesagt die Arche Noah, meine Tochter hat sich im Alter von 12 entschieden, bei ihrem Papi zu wohnen, die Tierwelt konnte ich ihr nicht bieten, Kinder mögen Tiere, mit 18 hat sie sich entschieden wieder bei Mammi zu wohnen, ich bin jetzt eine Omi von 2 Grosskindern, selbstständige Mädchen, wir gehen jetzt wieder mal Minigolf spielen , Spielernatur Omi ist unverbesserlich tztztztztz ………..

  • Thomas Meier sagt:

    @Argonaut Das hab ich mir auch gedacht 🙂 Das Bild stört mich zwar nicht, aber würde der Mann auf die Frau einschlagen, wär es gesellschaftlich klar nicht okay (was auch richtig ist), aber andersrum schon.
    Naja, die Männer müssten sich halt endlich mal bestimmter zur Wehr setzten. Wenn es „Women Career“ Programme gibt, müssen halt an den Unis Clubs organisieren, welche bewusst Männer fördern. Die Mehrheit im Parlament ist männlich, also sollte es auch eine entsprechende Männerbewegung geben, Frauen sollten Militärersatz zahlen usw. halt alles immer gleich machen, wie es die Frauen auch haben.

  • ursi sagt:

    mir sind viele tragische scheidungsfälle bekannt, bei welchen immer die männer das nachsehen haben. mich wunderts nicht, dass die herren der schöpfung nicht mehr heiraten wollen.
    ich bin weiblich und auch geschieden. aber ich habe den entscheid mitgetragen und mich trotz kind nicht auf den loorbeeren des ex gatten ausgeruht. so konnte dieser wieder eine familie und ich brauche kein schlechtes gewissen zu haben. die künftigen ex gattinnen sollen verantwortung übernehmen und ihr leben in die hand nehmen.

    • Gene Amdahl sagt:

      Die meisten dieser unsäglichen Frauen sind zu faul. Zudem die Justiz unterstütz noch Frauen welche nachweislich ALkis und gewalttätig sind. u.a. Die Jusitz Dielsdorf!

  • Rudi Ratlos sagt:

    Definitiv muss was geschehen, aber nicht so wie es Frau Somaruga vorsieht!
    Ich selber wurde für einen anderen verlassen und „durfte“ nach der Scheidung mein Haus der Ex überschreiben – „um ihre gewohne Existenz mit den Kindern weiterführen zu dürfen“ – hiess es. Ihr geht es mit dem neuen Partner in meinem Haus super und ich selber wohne in einer kleinen 2 1/2 Zi-Whg. Nach Auszahlung der Alimenten reichts kaum noch für kleine Extras, toll, nicht!?
    Die Schuldfrage soll sehr wohl in einem Scheidungsfall geklärt werden und nicht à prioris die Frauen alles bekommen weil noch Kinder da sind!!!

    • Gene Amdahl sagt:

      Ja die Schuldfrage sollte wieder eingeführt werden oder mindestens beachtet werden. Frau Sommaruga wurde von J. Fehr genötigt das gemeinsame Sorgerecht zu torpedieren und die Männer zu vernichten finanziell!

    • Eremit sagt:

      Wo sind hier die früheren Vorzeigeemanzen die für Rollentausch waren und es somit auch toll finden wenn Mann fremd geht er das Sorgerecht und Haus erhält und Frau am Existenzminimum leben darf? Wo ist da die Empathie gegenüber den anderen, auch gegenüber dem anderen Geschlecht, der selbsternannten Feministinnen (http://www.youtube.com/watch?v=2sXzxvns5jY)?

  • Basta sagt:

    Aller Rechte beraubt zu sein, aber zahlen müssen, das ist unerträglich. Solches Recht ist unrecht. Es ist Mobbing von Staates wegen. Und so kann und darf die Lösung nicht mehr aussehen. Eine Scheidung soll das sein, was das Wort aussagt: eine Scheidung und keine Weiterführung einer Beziehung, in der der Eine stets das Nachsehen hat. Nach einer Scheidung sollen keine aufgezwungenen Beziehungen mehr bestehen, auch keine finanziellen. Wer mehr verdient, bekommt die Kinder. Punkt. Zahlen, aber keinen Zugang zu den Kindern. Das ist Demütigung pur. Damit muss Schluss sein. Jetzt.

  • Argonaut sagt:

    Was ein chauvinistisches Bild!
    Man stelle sich vor, man würde das umgekehrt arrangieren.

  • Hans sagt:

    Mira, diese Zahlen gibt es vermutlich nicht. Interessanter wäre sowieso wieviele geschiedene Frauen und Männer leben nachher besser.

    • Gabriela Peng sagt:

      Immerhin stellen alleinerziehende Frauen den grössten Anteil an Sozialhilfebezügerinnen.

      • Mannfred Mann sagt:

        –weil Frauen von Kindheit daran gewöhnt sind, dass jemand anderer für sie aufkommt. Da ist es dann natürlich schwierig, das zu ändern. Anstatt klönen—mal selbst härter ran gehen. Es fehlt an der Einstellung. Frauen werden nie emanzipiert sein, solange sie mit dieser Erwartungshaltung agieren. Es sind nicht die Männer, die ihnen Emanzipation verweigern; sie sind es selbst!

      • mila sagt:

        lustig, aber solange die frau ehemann und kinder hat, wird ’natur’gemäss von ihr erwartet, ihre eigenen (berufs-)wünsche hintan zu stellen und zuhause zu bleiben – will sie zumal nicht als rabenmutter bezeichnet werden. von denselben männern (und frauen), die sie nachher nur allzu schnell in den berufsalltag verabschieden wollen. heuchlerei nennt sich das.

      • Sportpapi sagt:

        Hier bin ich nun nicht gleicher Meinung, mila. Solange eine Frau Mann (=Familieneinkommen) und Kinder hat, zieht sie es häufig selber vor, die wunderbaren ersten Jahre mit den Kindern nicht zu verpassen, sofern es sich die Familie leisten kann. Und der Mann – richtig – hat da nicht viel dagegen. Es sind aber, und dass ist jetzt meine Vermutung, eher die Mütter, die ihre Kinder ungern in einer Krippe betreuen lassen, als die Väter. Im Falle einer Trennung ist klar, dass die finanzielle Situation ändert (und die Kinder älter werden), und deshalb auch von der Frau ein Einkommen erwartet wird.

      • mila sagt:

        nur hat die frau aufgrund der verpassten berufs jahre ein manko, dass sie unter umständen nie wieder ausgleichen wird (womit ihr verdienst immer deutlich kleiner bleibt als das des mannes). mir wird das sicher nie passieren.

      • *sigh* sagt:

        „verpasste Berufs JAHRE“… Jahre? Wie lange ist die Frau biologisch GEZWUNGEN zuhause zu bleiben? Ein halbes Jahr?
        Da könnte man(n) genausogut argumentieren „selber schuld wenn Mutter daraus Jahre macht und keine Verantwortung an den Vater abtreten will“.

      • mila sagt:

        ich habe doch gesagt: mir wird das nicht passieren. das sagt doch eigentlich alles über meine haltung aus, oder? was nichts daran ändert, dass es – immer noch – männer gibt, die eine vollzeithausfrau und -mutter heiraten wollen. eine (teil-)erwerbstätige, wie könnte man das bloss den kindern zumuten…? selbst teilzeit arbeiten, wie soll man das bloss dem arbeitgeber verklickern…? und was soll bloss aus der karriere werden…? etc.

    • Pym sagt:

      @mila:
      Schon die statistik info 6/2003 des Kt. Zürich zeigte (wie nun auch die AKE 2010), dass über 70% der Mütter schulpflichtiger Kinder (mind. teilzeit-)erwerbstätig sind. Und die Sozialfürsorge verlangt gemäss SKOS-Richtlinie von Müttern wieder die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, sobald das Jüngste 3jährig ist.
      Wie ist da zu rechtfertigen, dass Scheidungsmüttern erst (wieder) Teilzeitarbeit zuzumuten ist, wenn das Kind 12jährig ist, bei mehreren Kindern erst wenn das jüngste 16jährig ist??
      Geht es hier wirklich um Diskriminierung oder nicht eher um Faulheit d(ies)er Frauen!?

  • Franz Brunner sagt:

    wichtig scheit mir, dass wir alle jemanden kennen, bei dem es gerade anders war als der vorschreiber gesagt hat—als wäre das eine absolut wahnsinnige erkenntnis—unser „wohlstand“ hat die wegwerfgesellschaft „kreiert“, und genauso wirds mit beziehungen gemacht? anstrengen? wozu, gibt ja noch genügend andere, sicher mehr ersatz vorhanden als ich jahre zu leben habe—also nächste bitte, verdiene ja genug

    • Robert sagt:

      Weise. Scheidungen als Produkt der Wegwerfgesellschaft… ich glaube, das stimmt. Allerdings müsste die Gesellschaft dann die Ehe als Einrichtung konsequenterweise überdenken. Das erinnert mich an Frankreich, wo der Zivilstand der Partnerschaft ungewollt bei heterosexuellen Paaren zu einer Blüte gefunden hat – obwohl gar nicht für sie erdacht.

      Wieso heiraten eigentlich nicht mehr Paare mit Gütertrennung?

  • oscar biedermann sagt:

    wenn ich heute 20 jahre alt wäre ,würde ich single bleiben.meinen eigenen haushalt führen und mein sauer verdientes geld selbst verbrauchen.eine lockere beziehung käme gerade noch in frage.mannsbilder lasst euch weder von den hormonen,noch von der romantikfalle zu einer heirat verführen.ihr seit nach dem gesetz immer die dummen zahlmeister.bleibt solo und geniesst den geschlechterkampf beim zuschauen ,wie die holde weiblichkeit eure geschlechtsgenossen abzockt.ihr spart scheidungskosten und unterhaltszahlungen.geniesst euer leben.

    • Auguste sagt:

      hmm…, wer so etwas nie gefühlt hat, hat nicht gelebt:

      youtube: lonestar – amazed lyrics

    • Steven Rest sagt:

      Meine Worte!

    • heidi reiff sagt:

      Es gibt ja genug Stammtische, wo die Herren der Schöpfung über die sog. bösen Emanzen klatschen können. Etwas einseitig wie Sie da urteilen, alle über den gleichen Kamm scheren, ich bin eindeutig gegen Abzocke. Ich geniesse heute mein Singleleben als Frau, bei Konventionsscheidungen muss der Vater für die Kinder Alimente zahlen, ich habe nach der Scheidung geschuftet um meinen persönlichen Unterhalt zu bestreiten, den Jet Set können wir ja am TV reinziehen. Ich bin froh bin ich noch relativ gesund, das Rad können wir leider nicht zurückdrehen, doch bei einem Bike schon, um den Schlauch zu wec

      • talon sagt:

        @heidi
        Bei der überwiegenden Mehrzahl der Scheidungen wird der Mann über den Tisch gezogen. Entspricht leider den Tatsachen.

    • Globetrotterin sagt:

      @oscar biedermann:
      Genau dasselbe würde ich den Frauen raten.

      • Patrizio Oceloti sagt:

        Romantische Gefühle, die aufkommen beim Anhören des schönen Liedleins von Auguste und beim Ansehen der herzigen Miley im Video dazu, sollten nicht dazu führen, zu heiraten… Gratistipp vom Wildkater…

      • Globetrotterin sagt:

        Patrizio, Du wirst immer schöner. Jetzt sogar Oceloti!

    • Alain Mohler sagt:

      Wenn da nur nicht die Gefühle wären, und dann denkt sowieso jeder Mann „meine Frau nicht“. Geheiratet wird, wenn man ehrlich wäre als Liebesbeweis, und die ach so moderne Frau um so altertümlich abgesichert zu sein. Der „schönste Tag“ im Leben muss ja auch immer mehr kosten – und es wird teuer, aber richtig teuer wird’s bei der Scheidung und mit Kindern gleich noch mehr. Bewundernswert sind die Männer, denen die Kinder genommen werden, der grössere Teil vom Einkommen und meistens auch die Würde, und die dann immer noch weiter ihren Verpflichtungen nachkommen. Hut ab.

  • mira sagt:

    Mich würden mal folgende Zahlen interessieren:

    Wieviel Prozent der geschiedenen Männer lebt von Sozialhilfe?
    Wieveil Prozent der geschiedenen Frauen lebt von Sozialhilfe?

    Hat jemand diese Zahlen inkl. Quellenangabe?

    • cristiano safado sagt:

      Solche Zahlen gibt es nicht. Die Gründe sind rein politischer Natur. Interessant wäre es für die Bevölkerung natürlich schon zu wissen, wieviele wegen Ehescheidung, dem ausgesteuert sein, oder wegen Behinderung (adminstrativ gesund geschrieben und aus der IV herausgeworfen) auf die Sozialhilfe angewiesen sind. Solche Zahlen würden wohl andere, aber von Bundesrat und Parlament unerwünschte Abstimmungsergebnisse nach sich ziehen. Denken sie an die damalige Reaktion von Couchepin als gefordert wurde, eine jährliche Armutsstatistik zu veröffentlichen.

      • Robert sagt:

        Fernab jeder Paranoia liegen die Gründe dafür, dass solche Zahlen wohl kaum vorhanden sind, beim Datenschutz. Sozialhilfeämter haben vielleicht Zahlen über die Sozialhilfeempfänger – wieviele davon geschieden sind. Aber andersrum nicht.

      • cristiano safado sagt:

        @Robert: Mit Datenschutz hat das nichts zu tun, denn es müssen ja bei einer Veröffentlichung keine personenbezogene Daten bekannt gegeben werden. Sonst könnte z.B. die Seco ja auch nicht bekannt geben, wieviel Personen ALV-Gelder beziehen. Es geht hier um rein politische Gründe in einer Zeit des dauernden Sozialabbaues zu Lasten des Steuerzahlers (also Abschiebung in die Fürsorge).

    • Robert sagt:

      Fernab jeder Paranoia liegen die Gründe, warum solche Zahlen kaum vorhanden sein dürften beim Datenschutz. Es geht sozusagen niemanden was an, wovon geschiedene Leben. Alle Statistiken müssen mit Zahlen auskommen, die auf Grund der gesetzlichen Aufgaben erhoben werden müssen. So haben die Sozialämter zwar Zahlen über Sozialhilfeempfangende – aber die werden dort wiederum keine Vermutungen darüber statistisch auswerten, warum jemand zu wenig Kohle hat.

    • talon sagt:

      @Es geht nicht allein um Sozialhilfe, sonder um alle Einnahmen, die eine Frau nach der Scheidung hat. Und danach haben Frauen im Monat, wenn man Unterhalt mit einrechnet, mehr Geld am Monatsende als Männer, und das trotz, das Frauen wesentlich weniger Stunden einer Erwerbsarbeit nachgehen:

      http://www.abgeordnetenwatch.de/christel_humme-575-37673–f270980.html#q270980

    • talon sagt:

      @mira
      Antwort kommt noch, nur so viel: Aufgrund des Unterhalts haben Frauen am ende des Monats mehr Geld in der Tasche als Männer.

      • Gabriela Peng sagt:

        Das stimmt nicht. PUNKT

      • Globetrotterin sagt:

        Das ist lediglich darauf zurück zu führen, dass Männer nicht mit Geld umgehen können!

      • Patrizio Oceloti sagt:

        Stimmt, können wir nicht, sonst würden wir nicht immer wieder unsere Freundinnen einladen…

      • talon sagt:

        @Gabriela
        Der beweis ist etwas weiter oben. Peng.

        @Globetrotterin
        Klar, bei einer Statistik, die Einnahmen abbildet, man, man, man, sowas lernt man nicht beim Heilkreistanzen oder?

      • mira sagt:

        Wenn die Kinder bei der Mutter wohnen, dann muss sie mehr haben. Sonst wäre es ungerecht. Ich selber kenne nur alleinerziehende Frauen, welche keine Alimente kriegen (auch nicht für die Kinder), voll arbeiten und damit auch gut über die Runden kommen. Aber das ist nicht repräsentativ. Daher hätte ich gerne ein paar aussagekräftige Zahlen.

      • talon sagt:

        @mira
        Die mutter kann sich die Kinderobhut ja mit dem Mann teilen, dann braucht sie auch weniger unterhalt und kann an ihrer Karriere arbeiten.

      • talon sagt:

        @mira
        Einfach dem Link auf Abgeordnetenwatch folgen.

      • Eremit sagt:

        Die Zahlen sagen nur aus wie hoch die Sozialhilfequote bei Geschiedenen ist, nicht aber wieviele Frauen auf Grund der Scheidung und Kinder und wieviele Männer auf Grund der Scheidung und Kinder Sozialhilfe empfangen.
        Des weiteren sagt unter anderem dieses Dokument nichts darüber aus wieviele Männer und Frauen auf Grund der Alimentezahlungen die sie leisten müssen am Existenzminimum sind, bzw. gerade noch ohne „luxeriöse“(?) Sozialhilfe leben. (Luxeriös aus dem Grunde weil einzelne Gemeinden den Sozialhilfeempfängern mehr leisten als ich zur Zeit mit einem normalen Einkommen benötige)

    • Gene Amdahl sagt:

      Frauen leben meistens von Sozialhilfe d.h. Der Mann finanziert das unsägliche Weib oder das Weib nutzt die Kinderzahlungen für deren Luxusleben u.a. Alk. Nicht alle Frauen sind so – aber sicherlich die Mehrheit.

      • Cara Mia sagt:

        ….hmhm… fraglich. Die Mehrheit heisst auch die alten, die jungen, die ohne Kinder, die verheirateten, die reichen… sei etwas differenzierter.

      • Partick Büsali sagt:

        Tja, also mit einem „Weib“ hatte ich noch nie was. Das waren stets Frauen…

      • Globetrotterin sagt:

        @Patrick:
        „Weib“ betrachte ich keinesfalls als Schimpfwort. Klingt doch sexy, oder nicht? Ich bin gerne weiblich, und somit auch ein Weib.

    • max sagt:

      @mira

      Fragen Sie doch auch grad noch: Wieviele Frauen würden überhaupt den Vater ihrer Kinder aus der Hüttte werfen, wenn sie nicht die Sozialhilfe als Vollkasko hinter sich wüssten!

    • Es gibt Zahlen, welche nicht erhoben werden. Die Armee weiss nicht wieviele Muslime und wieviele Maturanden sie unter die Waffen ruft (weil alle gleich sind und niemand diskrimniert werden soll). Die Gerichte zählen nicht die Fälle, in denen eine Frau eine Missbrauchsanklage gegen ihren Ex-Ehemann zu Unrecht führte (weil man ja dann über eine „Dunkelziffer“ von nicht aufgeflogenen Falschbeschuldigungen …). Umgekehrt werden alle Anklagen zu „sexuellem Missbrauch“ durch Männer summiert und dann mit einem potenten Dunkelziffer-Faktor auf die „Realität“ angehoben.

    • Lukas O. Bendel sagt:

      Statistische Daten zur 1. Frage gibt es nicht, da das BFS noch heute die geschiedenen Männer als „Alleinstehende“ klassifiziert; den Aufwand der gesonderten Datenführung als „Alleinerziehende“ betreibt man – natürlich – nur für Frauen. Das ist auch die Grundlage des verbreiteten Irrtums, geschiedene Väter würden in Saus und Braus leben, während die geschiedenen Mütter mit Armut gestraft seien.
      Aber Deine Fragen sind unglücklich formuliert, da ja eben nicht der Zivilstand alleine massgebend ist sondern auch die (und eigentlich nur die wahrgenommene) elterliche (Allein- oder Mit-)Verantwortung.

    • Lukas O. Bendel sagt:

      Gemäss Rechtslehre ist dem Unterhaltspflichtigen das Existenzminimum zu belassen. Im Rahmen des Streits vor Gericht werden aber natürlich mehr Posten gekürzt oder gestrichen als durch davon nicht direkt betroffene Betreibungsamtsangestellte; und auch das BGer anerkennt in BGE 5P.280_2006, dass Kosten regelmässig wahrgenommener Besuchsrechte nur im SchKG-Prozess (also gegenüber Dritten), nicht jedoch bei Eheschutz / Scheidung (also gegenüber dem anderen Elternteil) zu berücksichtigen sind. Fakt ist daher, dass dem Unterhaltspflichtigen nicht einmal das betreibungsrechtl. EM belassen wird.

    • Lukas O. Bendel sagt:

      Umgekehrt hat die Unterhaltsberechtigte Anspruch auf Sozialhilfe, wenn ihr Existenzminimum nicht durch Eigenversorgung und Unterhalt gedeckt wird. Die üblicherweise gewährte Sozialhilfe kann gemäss SKOS-Richtlinie (www.skos.ch) kann bei Fehlverhalten um bis zu 15% auf das betreibungsrechtliche Existenzminimum gekürzt werden. Fakt ist daher, dass die Unterhaltsberechtigte (relativ gerechnet ca. 25%) massiv mehr als der Unterhaltspflichtige zum Leben zur Verfügung hat.

      PS: Fürsorgeschulden werden anders als (die dem des UHA-Pflichtigen nicht erlassen) Steuern nur sehr schonend eingetrieben!

  • bronf sagt:

    Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
    Ob sich das Herz zum Herzen findet!
    Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

    insofern: selber schuld, wer nicht genau geprüft hat… männlein wie weiblein…

    • Astrid sagt:

      Heisst das nicht:
      Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
      ob sich nicht noch was bess’res findet.
      😀

      • Jean Pelle sagt:

        … drum prüfe ewig wer sich bindet, ob sich nicht was besseres findet

        (oder:
        … drum prüfe wer sein Kind entbindet, ob sich nicht was billigeres findet 🙂
        )

      • Patrizio Jeopardy sagt:

        Naja, das hat Schiller wohl auch nicht so eindeutig gesehen, weshalb er auch die zweite Auflage seines Gedichtes upgradete…

    • Chris M. sagt:

      Unser Franz-Lehrer seinerzeit hat immer zitiert:

      Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
      bevor er hinter dem Abwaschtrog verschwindet!

      Vielleicht hatte er einschlägige Erfahrungen? 😉

    • Gene Amdahl sagt:

      Na da würden wahrscheinlich 90% der Weibchen bei einem Test voll durchfallen weil unbrauchbar, verlogen?

  • xyxyxy sagt:

    ich frage mich, wie jemand der selbst nicht verheiratet ist, tonnenweise Kommentare zur Ehe und Scheidung hier schreiben kann – ich meine damit die peinliche Männerhasserin vom Blog. Das ist etwa so, als fabulierte man über Kindererziehung, wenn man selbst keine Kinder hat.
    1mal1 vom gesunden Menschenverstand lehrt uns doch, dass wir von Dingen besser den Mund halten, die wir nur vom Hörensagen kennen.

    • Urs sagt:

      Hr. oder Fr. Alphabetsuppe…. das meiste was wir uns den lieben langen Tag so reinziehen kennen wir nur von hören sagen…. Wir müssten alle ziemlich reduzieren was die Lippenbewegungen anbelangt müssten wir uns so verhalten…
      Der grösste Wortgenerator wird wohl Klatsch und Tratsch sein…

  • Schulthess Andreas R. sagt:

    Liebe Mamablog-Redaktion, müssen Sie uns dies wirklich antun und Shawn Fielding hier eine Plattform geben, um ihren abstrusen Rachefeldzug fortzusetzen? Oder wollen Sie etwa damit beweisen, wie rachsüchtig Frauen sein können? Eigentlich wäre das Thema doch viel zu ernst, als dass man einer überdrehten und profilierungssüchtigen amerikanischen Society-Lady hier auch nur eine Zeile widmet. Shame on you.

    • bronf sagt:

      im prinzip haben sie recht (sagt radio eriwan)… aber: quotenrenner. am freitag wird’s rekordverdächtig kommentare hageln…

    • Sibelius sagt:

      warum hörst du dir nicht zuerst an, was sie zu sagen hat?

    • Astrid sagt:

      Glauben Sie mir, SAR, nach einer Wochen Diskussion über das Thema tut uns Shawne Fielding allen gut……..

      • Ammannsegger sagt:

        Wenn Sie glücklich damit werden, so soll es Ihnen gut tun. Wenn ich mir allerdings, nebst wenig Gutem, auch all den anderen „Stuss“ der von offensichtlich über sehr viel Zeit verfügenden (oder profilierungssüchtigen, fast jeden Eintrag kommentierenden) Bloggern anschaue, dann kann ich meine Zeit wesentlich nützlicher verwenden und ohne mich weiter auf den Mamablog zum Thema Scheidung einzuklicken . Aber eben: jeden Tierchen sein Pläsierchen und weiterhin viel Vergnügen beim endlosen Kommentieren.

      • Schulthess Andreas R. sagt:

        Wenn es Ihnen gut tut, dann soll es mir Recht sein. Wenn ich allerdings, nebst wenig Gutem, all den „Stuss“ lese, den all die offensichtlich über sehr viel Zeit und Musse verfügenden (und vermutlich profilierungssüchtigen, jeden Beitrag kommentierenden) Bloggern anschaue, dann kann ich gut auf ein weiteres Anklicken des Mamablogs zum Thema „Scheidung gleich Befreiung?“
        verzichten. Hans Derendinger, der verstorbene Stadtammann von Olten meinte: „Türen werden nicht nur zugeschlagen; es gehen auch Türen auf, nur macht das weniger Lärm.“ Dies vielleicht als „Wegzehrung“ zum Blog-Thema.

    • Lukas O. Bendel sagt:

      Hey, seht das positiv: Am Freitag wird eine Frau uns wohl berichten, wie unglücklich sich ein entsorgter Elterteil (in der Regel der Mann!) fühlt. Und sie wird sich als Frau wortreich beklagen dürfen, wo einem Mann sofort das Wort verboten würde mit der Aussage „Du hättest Dich halt vorher um Deine Kinder kümmern sollen“. Dumm nur, dass S. Fielding eben nicht die modern-progressiven Väter repräsentiert, sondern das alte, selbstverliebte, am Vatertag auf Sauftour gehende Klischee verkörpert – und dafür müssen wir Scheidungsväter ja eben gerade büssen und all diese Diskriminierungen erdulden.

      • Astrid sagt:

        Hey, Sie werden aber ganz besonders überrascht sein am Freitag, Lukas O. Bendel, wenn Sie merken, dass Shawne Fielding eine Frau ist….. Aber Sie finden sicher den Dreh, irgendein anderes Klischee zu bemühen…..

      • Astrid sagt:

        Schulthess Andreas R alias Ammansegger: missing you already!

      • Lukas O. Bendel sagt:

        Frage an Astrid: Können Sie eigentlich lesen i.S.v. Texte verstehen???
        Aber Sie haben – wenngleich ungewollt – wohl recht: Shawne F. wird als Frau wahrscheinlich weniger die (meistens die Männer diskrimierende) nun ausnahmsweise sie ausgrenzende schweizerische Scheidungsrechtspraxis kritisieren. Eher wird sie sich als Opfer-Frau inszenieren, der wegen den u/o bösen Männer-Seilschaften – nicht etwa wegen ihrer ständigen Party-Abwesenheiten, sog. „Society-Repräsentationspflichten“) die ihr gehörenden Kinder weggenommen wurden.
        Wobei ich hoffe, dass sie mich/uns mit kluger Einsicht überrascht!

      • Astrid sagt:

        Können Sie eigentlich schreiben? ‚Dumm nur, dass S. Fielding eben nicht die modern-progressiven Väter repräsentiert, sondern das alte, selbstverliebte, am Vatertag auf Sauftour gehende Klischee verkörpert – und dafür müssen wir…..‘!
        Das Gute ist: sie müssen am Freitag gar nicht mehr dabei sein: Ihre Meinung ist gebildet, Ihre Erwartungshaltung in Beton zementiert, Ihre Tunnelvision müssen Sie auch nicht gefährden – super, dann ist Ihre einseitige Welt ja in Ordnung.

  • Ginola sagt:

    Was mich befremdet bei Scheidungen ist die Tatsache, dass, obwohl man sich vorher anscheinend geliebt hat, das ganze vielfach zur Schlammschlacht wird: Wie kann ich ihm/ihr noch mehr weh tun!

    Aussage einer Kollegin: “ Wenn wir jemals scheiden, werde ich dafür sorgen, dass er kein Geld mehr hat und ich das Haus bekomme!“
    Wenn ich solche Kommentare höre, frage ich mich unweigerlich, ob es in dieser Beziehung wirklich um Liebe geht oder nicht…-

  • Tina sagt:

    Dass Leute heiraten, weil „man kann sich ja immernoch scheiden“, kann ich einfach nicht verstehen, ich kannte meinen Mann 8 Jahre und hatte davon 6 Jahre mit ihm zusammen in einer Wohnung gelebt, bevor wir heirateten. Und auch das habe ich nur gewollt, weil ich keine Probleme bekommen will, wenn wir dann mal Kinder haben (Stichwort Adoption) und weil es stärker zeigt, dass wir zusammen gehören. Heutzutage muss man doch nicht mehr verheiratet sein, um zusammen zu sein, die Gesellschaft billigt das schon lange, warum also gleich heiraten? Warum diese Eile? Eine Trennung wäre dann viel einfacher.

    • Ginola sagt:

      @Tina

      Weshalb kann denn eine Trennung nicht auch einfach sein, wenn man verheiratet ist?

    • Cara Mia sagt:

      Wieso „Stichwort ‚Adoption'“? Das Ammenmärchen, dass leibliche Väter ihre Kinder adoptieren müssen, wenn man nicht verheiratet ist, stimmt natürlich nicht. Man kann auch im Konkubinat das gemeinsame Sorgerecht vereinbaren und der Vater ist auch unverheirateterweise der Vater.

  • Sandra sagt:

    Fühle mich viel alleine, bin für alles alleine verantwortlich und zuständig, und hoffe manchmal in schlaflosen Nächten, dass ich dies mit pubertierendem Junge auch hinkriege ! Und eines der grösseren Probleme sind dann die Vorurteile über geschiedene Frauen mit Kinder, dass wir Abzockerinnen sind ! Ich habe auf fast alles verzichtet, da mein Exmann gesundheitlich entgeschränkt ist. PK wurde nicht aufgeteilt, da bereits Rente bezogen wird….und dann muss ich mir das antun, hier hier im Blog lesen, was wir Frauen doch für gemeine Menschen sind….

    • Adi sagt:

      Ich denke nicht, dass dies die Aussage hier ist. Es geht auch nicht darum dass Frauen oder Männer gemeine Menschen sind. Einzelschicksale gibt es immer – und ich bedaure das ihrige.

      Ich würde die Aussage „Geschiedene Frauen sind Abzockerinnen“ nie und nimmer unterschreiben, wage aber zu behaupten dass es solche gibt und dass die Rechtslage dies auch noch begünstigt – leider.

    • Pym sagt:

      Hallo Sandra, tut mir leid für Dich, wie die Sache bei Euch gelaufen ist. Aber:
      1. Nirgends steht, dass ALLE Frauen gemeine Menschen seien.
      2. Auf wen willst du jetzt böse sein – auf die Männer (und Frauen!), welche die Missstände benennen? Oder vielleicht nicht besser auf Deine Geschlechtsgenossinnen, welche (anders als Du 😉 ihre derzeitige Allmacht egoistisch-bösartig missbrauchen und damit der nächsten Generation (also auch ihren eigenen Kindern) einen jede vertrauensvolle, gleichberechtigte Beziehung erschwerenden „Geschlechterkrieg“ hinterlassen?

      • Astrid sagt:

        Adi: ‚ Es ist ein Systemfehler dass der Mann auf das Wohlwollen (gut erzogen sein) der Frau angewiesen ist, dass sie ihn dann dereinst (im 48% Fall) nicht ausnimmt‘ (13:47)
        Pym: ‚Deine Geschlechtsgenossinnen, welche (anders als Du ihre derzeitige Allmacht egoistisch-bösartig missbrauchen und damit der nächsten Generation (also auch ihren eigenen Kindern) einen jede vertrauensvolle, gleichberechtigte Beziehung erschwerenden “Geschlechterkrieg” hinterlassen?‘ Soll das wirklich Ihr Trost für Sandra sein, dass sie evtl nur eine Ausnahme unter ihren Geschlechtsgenossinnen ist?

      • Adi sagt:

        @Astrid: Schön, dass Sie hier nur mit einem Zitat antworten ohne es zu erläutern. Sie meinen nun aber nicht, dass sie mich wegen diesem Zitat der „einseitigen Kampfmeinung“ bezichtigen können, oder?

        1. Sollten Sie den Kontext des Zitats miteinbeziehen – sprich den Vorpost. Das war nämlich nicht die Antwort für Sandra.
        2. Obwohl es ein Systemfehler ist, sage ich nirgens dass deswegen in allen Scheidungen die Frau den Mann ausnimmt. Ich sage nur, dass sie es kann wenn sie wollte – und das ist eben der Systemfehler. Wenn sie will kann sie sogar noch mehr als das: Besuchsrecht verweigern, etc.

      • Astrid sagt:

        Adi, für mich ist eine einseitige Kampfmeinung jene, die ausser Acht lässt, dass jedes Paar, jeder Mensch anders ist. Jede Trennungssituation stellt sich anders da. Ich sehe Frauen, die sich mies benehmen und ich sehe Männer. Ich sehe Frauen, die zutiefst verletzt sind, ich sehe genauso viele Männer. Für mich lässt diese Reduktion auf Ihr Einzelschicksal nur den Schluss zu, dass Sie nicht mehr sehen können, wie unterschiedlich sich eine solche Situation darstellt. Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Geschlechterkrieg zu tun, aber alles mit Empathie.

      • Adi sagt:

        Nun, dass jedes Paar anders ist, stellt ja auch niemand in Frage. Und dass sich beide Seiten daneben benehmen können auch nicht. Aber gerade weil sich beide Seiten daneben benehmen können braucht es den Staat (den Gesetzgeber), der solches möglichst verhindert. Meine Aussage ist nur, dass mit der heutigen Situation die Frauen sozusagen ein Vetorecht im Bezug auf Kinder haben und damit der Missbrauch vereinfacht wird. Liege ich damit denn so falsch?

        Ausserdem liegt es mir fern das Wort „Geschlechterkrieg“ zu verwenden. Da müssen Sie mich mit jemand anderem verwechseln.

      • Astrid sagt:

        @ Adi: Sorry, Ihr letzter Kommentar (17:02) ist untergegangen. Ich schulde Ihnen noch eine Antwort: das Wort ‚Geschlechterkampf‘ in Bezug auf Sie nehme ich zurück – sie haben Recht, ich habe mich dessen ’schuldig‘ gemacht, was ich anderen vorwerfe, nämlich nicht richtig zu lesen, sondern nur zu überfliegen. Entschuldigung!
        Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass der Gesetzgeber ein gemeinsames Sorgerecht verankert. Allerdings habe ich so meine Zweifel, ob das wirklich eine endgültige Lösung sein kann. Und zu Ihrer Frage bzgl Vetorecht: ich halte dieses Verhalten für verwerflich. Teil 2 fo

      • Astrid sagt:

        @ Adi, Teil 2: Es hat mich berührt, was Sie über Ihre Angst geschrieben haben. Ich sehe regelmässig Menschen (alles gilt immer für beide Geschlechter), die ihren langjährigen Partner erst in der Ehekrise oder während einer Trennung zum ersten Mal weinen sehen, ängstlich erleben, keine Rolle spielend. Nach 20 Jahren zum ersten Mal ehrlich sein – das braucht Mut und, oft, grosse Verzweiflung. Manche(r) können auf dieser neuen Ehrlichkeit eine neue Basis. Für manche ist es wie ein Vertrauensbruch, dass sie eine Rolle vorgespielt bekommen haben.

      • Pym sagt:

        @ Astrid:
        Du bist definitiv eine Frau und sezierst die Aussagen regelrecht indem Du einzelne Sätze also aus dem Kontext reisst und diese dann (um!)interpretierst. So ist leider weder Diskussion noch Meinungs-Austausch möglich!
        Ich habe klar festgehalten, dass nicht alle Frauen gemein seien; wies Sandra dann aber darauf hin, dass sie nicht auf den „Boten“ umbringen soll, der beklagt, dass ihre Geschlechtskolleginnen sich (z.T.) gemein verhalten!
        Vermutlich wendest Du diese Strategie auch in deiner „Therapie“-Praxis an – kein Wunder kommen da die Männer schlecht weg bei Dir ;-

    • Astrid sagt:

      Sandra, auch wenn die Herren Pym/Talon/Adi/Urs den Eindruck vermitteln, dass hier nur einseitige Kampfmeinungen vertreten werden (auf eine Aufzählung der einseitigen Kampfmeinungen von weiblicher Seite verzichte ich, kann ich Ihnen versichern, dass dieser Blog ein Sammelsurium von Extremen ist, wo jeder mal anonym Dampf ablassen kann. Wie Sie Ihr Leben in die Hand nehmen, ehrt sie und sie müssen sich von niemandem etwas anderes sagen lassen. Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten Stellungnahmen etwas mit Verbitterung, Wut oder Aerger über die eigene Lebenssituation zu tun haben.

      • Astrid sagt:

        Ich entschuldige mich für die vielen Fehler!
        Aber noch etwas: Die Stellungnahmen, die Sie verletzen, haben nichts mit Ihnen zu tun, sie zeigen nur, wie verletzt die, die sie machen, selber sind. Sie müssen sich das nicht antun. Ich bin sicher, dass Sie in Ihrem Innersten wissen, dass Sie richtig handeln – darauf können Sie stolz sein.

      • Pym sagt:

        @Astrid: Wo bitteschön „kritisieren“ Adi oder ich Sandra? Beide haben wir Sandra unser Mitgefühl für ihr schweres psychische, finanzielles und soziales Einzelschicksal ausgedrückt.
        Aber es gibt nicht nur liebe, sondern eben auch böse Frauen – auch wenn Sie jede sachliche Kritik sofort als Frauenfeindlichkeit hinstellen wollen – wahrscheinlich gehören Sie eben zu den Frauen, auf die Sandra böse sein sollte!

      • Adi sagt:

        Nun, 1. finde ich es schade dass Sie meine Kommentare hier als „einseitigen Kampfmeinung“ empfinden. Habe ich doch eben oben als Antwort für Sandra betont, dass ich pauschale Aussagen wie „Geschiedene Frauen sind Abzockerinnen“ nie unterschreiben würde (ganz einfach weil sie falsch sind).

        2. Bei ihrere Auflistung „Verbitterung, Wut oder Aerger“ vergessen Sie eines: Angst. Ich bin nämlich weder verbittert noch empfinde ich Wut oder Ärger. Vielmehr ist es eine gewisse Angst und Ohnmacht dereinst genau in diese Mühlen zu geraten.

      • Astrid sagt:

        Meine Antwort an Adi und Pym ist nach oben gerutscht.

    • Mannfred Mann sagt:

      Tut mir leid, das zu lesen. Es gibt auf beiden Seiten alles. Ich kenne es leider anders. Zahlen soll ich, meine Kinder sehen nicht. Die Kinder sind glücklicherweise nun erwachsen und haben es durchschaut; und ja, aufgrund der Erfahrungen werden sie sich wohl nicht so leicht zu einer Ehe entschliessen—ich musste dafür kämpfen meine Kinder regelmässig zu sehen….

      • Astrid sagt:

        So ist es, Mannfred Mann: es gibt auf beiden Seiten alles. Es geht doch! Warum müssen Sie dann immer noch (siehe spätere Posts) auf den bösen, bösen Frauen herumhacken? Vielleicht war Ihre ‚böse‘, aber das entbindet Sie doch nicht davon, nicht mehr weiter denken zu können als über Ihren Schreibtisch hinaus…..

  • Cara Mia sagt:

    Es braucht eben nicht zum Streiten zwei, sondern zum Zusammenbleiben… jeder einzelne kann das Leben des andern zur Hölle machen, aber die Krise überwinden geht nur, wenn beide wollen.

  • luggi sagt:

    Ich nabe jeden Tag mit Scheidungen zu tun. Meistens verliert der Mann gleich mehrmals: Frau weg, Kind(er) weg und Geld weg. Besonders schlimm wirds, wenn PK-Gelder in ein Wohnobjekt investiert wurden und Mann/Frau am Ende vor einem wahren Scherbenhaufen stehen.

  • Hans sagt:

    Es wäre interessant zu wissen wieviele den Schritt der Scheidung zur Befreiung bereut haben, und vorallem wieviele nach ein paar Jahren glücklicher waren. Hat jemand den Mut sich dazu zu äussern?

    • Auguste sagt:

      hmm…, ich werde meine scheidung bis zu meinem letzten tag bereuen. hätte ich es aber nicht getan, wäre dieser wahrscheinlich schon lange gewesen.

    • terlot sagt:

      ich bereue den schritt nicht – scheidungskampf, geldeinbussen, sozialer teilausschluss, juristische benachteiligung, etc. haben nichts daran geändert dass mein entscheid ‚auszug, trennung, scheidung‘ für mich stimmt. für meine kinder gehöre ich nach wie vor zum alltag (wir sehen uns an ca. 6 von 7 tagen, mal für minuten, mal über tage), meine beziehungen ‚danach‘ waren / sind allesamt stimmiger als die damalige beziehung und mein kampf im rahmen der scheidung lohnte sich emotional und auch finanziell. aber: ohne den support meines engsten sozialen umfeldes hätte ich nie 8 jahre durchgehalten!

      • Urs sagt:

        Was, 8 Jahre verheiratet oder 8 Jahre Scheidungskampf? Na, so oder so wäre beides zu lang… immerhin so was wie 10% der Lebenszeit.

    • Regina sagt:

      Ich habe meine Scheidung nicht als Schritt zur Befreiung gesehen, eher als grosses persönliches und gemeinsames Scheitern.
      Die ersten Jahre danach habe ich als sehr schwierig, emotional belastet und gleichzeitig sehr befreiend erlebt.
      Nun bin ich seit mehren Jahren wieder in einer Beziehung (verheiratet), und viel glücklicher.
      Mein Exmann ist auch wieder verheiratet und ich glaube, er ist auch viel glücklicher jetzt.
      Die Scheidung haben wir trotz (oder auch wegen) unseres jugendlichen Alters sehr anständig über die Bühne gebracht.
      Ich denke, wir haben beide auch daraus gelernt.

    • Mannfred Mann sagt:

      Ich bin seit 12 Jahren geschieden, habe erwachsene Söhne, habe den Schritt nicht ein einziges mal bereut. Riesiges Freiheitsgefühl vom ersten Tag an. Habe von Fr. 15’000/Monat meiner Ex während 6 Jahren Fr. 8’000/Monat überwiesen (hat mich nie gereut, sagte mir es sei für die Kinder), sie ging nicht arbeiten. Sagte, es sei nicht genug. Jetzt arbeitet sie 60%.

    • Anna2 sagt:

      Bei uns noch nicht lang her, aber bisher bereue ich nichts und kann mir auch nicht vorstellen, dass das in ein paar Jahren noch kommt.

    • Henri sagt:

      Die Antworten sind sehr berührend, und ich kenne sie teilweise von mir selbst
      Ich lebe heute recht glücklich, bin seit über 20 Jahren geschieden – aber die Scheidung war mein persönliches Scheitern, denn ich stellte damals Konsequenz über alles, es schien keinen anderen Weg zu geben. Rückblickend würde ich mir und den meisten von Scheidung abraten, denn die Verluste sind immens – und ich spreche hier nicht von Geld, denn Geld kann man mehr oder weniger leicht ersetzen.

  • Robert sagt:

    Ich dachte, ich schau mal rein – obwohl ich mich als glücklich verheirateter Mann (plane Porzellan-Hochzeit) nicht wirklich betroffen fühle. Aber wenn ich das hier so lese, muss ich schon sagen: Mir scheint Fukushima plötzlich nicht mehr die dunkelste Wolke, die über der Menschheit schwebt. Muss grad mal raus und nachschauen gehn, ob es noch Überlebende gibt…

    • Auguste sagt:

      hmm…, robert, das ist hier heute halt eher so wie im brennenden flugzeug – nur die, die drin sitzen, tippen verzweifelt max. 600 zeichen sms.

    • Katharina sagt:

      Was ist eine Porzellan Heirat?

      • Auguste sagt:

        hmm…, kat, wenn man schon so lange verheiratet ist, dass das letzte stück des porzellan-service’s, das man zur hochzeit geschenkt bekam, in die brüche gegangen ist.

  • Urs sagt:

    Was hier fehlt ist, das die Männer/Väter ihre Söhne gut auf das Leben vorbereiten und dazu zählt halt neben der richtigen Wahl von vielen Dingen auch die Wahl ob man jemals die gesetzlichen Fallstricke der Heirat auf sich nehmen sollte oder besser nicht… Aktuell wohl besser nicht, welcher Mann möchte schon +20 Jahre zu einem Armutsfall werden und darf noch zusehen wie sich die Kinder lustig machen, von der Ex. über mehrere Tische gezogen wird, sie und kinder noch fortzieht, einen anderen nimmt, das Haus unter den Nagel reisst, die Kinder negativ beeinflusst, die PK ausraubt… danke, Nein.

    • Klara sagt:

      Die Söhne sollen gut vorbereitet werden? Und die Töchter?? Nichts begriffen, Urs? Die könnten ja auch miteinbezogen werden und erzogen werden zu Frauen, die dann eben nicht so agieren. Sondern „gleichwertige“ Partnerinnen werden diesen Söhnen.

      • Urs sagt:

        Ja Klara, klingt erstmal ganz ordentlich, blos… mein Eindruck ist eher der, das sich die Frauen in den letzten Jahren jeglichen Partneschaftlichen Massstäben und Verpflichungen entledigt haben… eben durch den Jahrelangen „Kampf“ für die Freiheit, die Emanzipation und gegen die Männer sind nun die gesetzlichen Fundamente so festgescrieben das die Männer kräftig und dauerhaft über den Tisch gezogen werden. Auch wenn die finanziellen Aspekte am Arbeitsplatz noch nicht gleichwertig sind, viele andere sind es eben schon und dazu noch viel mehr. Zuviel um als Mann bestehen zu können.

      • Adi sagt:

        Genau dort ligt der Hund begraben. Es ist ein Systemfehler dass der Mann auf das Wohlwollen (gut erzogen sein) der Frau angewiesen ist, dass sie ihn dann dereinst (im 48% Fall) nicht ausnimmt. Das kann keine Grundlage für eine gleichberechtigter Partnerschaft sein.
        Das wäre ja wie wenn die Frau darauf angewiesen wäre, dass der Mann gut erzogen ist und sie zuhause nicht schlägt – weil es rechtlich keine Grundlage gäbe den (schlecht erzogenen) Mann daran zu hindern genau das zu tun. (Ist nun etwas abstrakt, ich hoffe es wird nicht missverstanden).

      • Klara sagt:

        Adi, im Gegenteil, das ist jetzt mal so ein gutes Beispiel, dass sogar ich das checke. Stimmt, das wäre ein Übel, wenn’s so ist.
        Jetzt habe ich aber halt noch nie geschaut, wie Männer gestellt werden durch Scheidung, da ich. eine Frau bin b. guterzogen bin und selbst im Falle einer Scheidung meinen Mann nicht zusätzlich verarschen würde weil wir überhaupt beide ver… sind, wenn’s zu einer Trennung käme. Aber ich finde trotzdem, dass Frauen nicht nur sich entledigt haben, sondern dass da auch Väter nicht sich einsetzten. Jahrelang nicht.

      • talon sagt:

        @klara
        In Deutschland kämpfen jährlich 90000 Väter darum, ihre Kinder zu sehen und zu erziehen. Diese werden aber von den Müttern nicht gelassen und nur als Zahlesel missbraucht.

      • Globetrotterin sagt:

        @talon:
        In Deinem Fall würde ich die Kinder nach Timbuktu verschleppen. Dir übergeben? Nie und Nimmer!

      • Astrid sagt:

        @Globetrotterin: 😀 (Ausnahme!)

      • Mannfred Mann sagt:

        Habe meinen Söhnen gesagt, dass wenn überhaupt, dann nur mit Gütertrennung zu heiraten ist. Besser gar nicht. Wenn Frau einen Liebesbeweis braucht hat sie zu wenig Selbstbewusstsein. Einen anderen Grund für Ehe gibt es nicht. Man kann auch zusammen wohnen. Ein Liebesbewis der Frau wäre, wenn MANN gar nicht zu heiraten braucht und sie auch so zufrieden ist—für gemeinsame Kinder kann man auch sonst sorgen—ohne Ehe.

      • talon sagt:

        @Globertrotterin
        Aber bitte erst, nachdem du deine weibliche Magie mit einem Heilkreis wiederentdeckt hast.

  • Knut N. sagt:

    bin amüsiert darüber, dass im bild eine szene, wohl aus rumänien oder der schweiz, zumindest mit rumänischen kennzeichen und fahrzeug abgebildet ist, denn heiratswillige rumäninnen, zumindest für die benötigten jahre, sind mittlerweile eine gute einnahmequelle für unnütze schweizer anwälte, die damit ihr geld verdienen – lach.
    zur problematik der falschen unter dem deckmantel des feminismus haltung der frauen in diesem land schreibe ich besser nichts,
    wäre zu intellektuell und zu einfach. 😉
    eben auch nur ein weiterer backstein zum mauerbau in der helvetischen republik / gesellschaft.

    • Auguste sagt:

      hmm…, kein wunder halten sich unsere svp-schweizdümmler lieber an russinnen, scheidung auf rumänisch ist sogar denen zu rabiat.

      • luggi sagt:

        Was soll denn diese dumme Bemerkung?

      • Andy M sagt:

        1. „Heiratswillige XYinnen“ tönt bei Ihnen wie ein Schimpfwort. Wenn es um Frauen aus einem osteuropäischen Staat geht. Heiratswillige Schwedinnen sind da ganz etwas anderes, oder ?

        2. (auch an Auguste) Ähm. Soll das heissen, Sie kennen sich aus mit rumänischem / russischem Scheidungsrecht ? Wow.

        Abgesehen davon: genau hinschauen: die Dame trägt Hochzeit-Kleid. D.h. in diesem Fall entweder äusserst schnelle, oder vielleicht gar keine Scheidung. Vielleicht nur ihre Reaktion auf seine Frage „kann ich jetzt Deine Karre auch mal fahren ?“ 🙂

      • Auguste sagt:

        hmm…, eine ganz andere interpretation der szene wäre, dass sie die nase gestrichen voll hat, dass er ihr bwm-cabrio wieder mal nicht augetankt hat, und sie diesmal sogar den flieger in den „honeymoon“ verpasst haben.

  • Severus sagt:

    Ich habe als alleinerziehender Vater 5 Jahre lang keine Kinderalimente erhalten und für die Ex-Frau Rente bezahlt. Das ist Gleichberechtigung aus Sicht der Frau und Richter. Welche Frau würde solche Konditionen akzeptieren?

  • plop sagt:

    Hier wird zum Teil das nicht verheiratet sein hochgelobt.
    Aber wenn man Kinder hat und nicht verheiratet ist, hat man ja genau dieselben Verantwortungen für die Beziehung und die Kinder wie verheiratete Paare. Und kann ja auch nicht einfach weglaufen.
    Eigentlich sollte das Thema „Trennungen“ sein, nicht „Scheidungen“, es sind alle angesprochen.

    • Cara Mia sagt:

      Richtig. Es ist eine grundsätzliche Frage.

    • Pym sagt:

      Falsch: Die Themen dieses ersten Blogs der Themenwoche „Scheidung“ sind feministischer Versorgungsanspruch vs. männliche Existensicherung und mütterliche Allmacht vs. väterliche Mitbeteiligung an der elterlichen Sorge!
      Ohne Ehe hat Frau keine persönlichen finanziellen Ansprüche gegen den Vater (wobei auch dies bereits von FeministInnen gefordert wird); dem Mann kann also nicht mehr so viel weggenommen werden (wobei dann einfach oftmals die Kinderalimenten deutlich höher angesetzt werden).
      Egal ob verheiratet oder nicht: Ohne Mutter-Einwilligung gibt es keine gemeinsame elterliche Sorge.

      • Globetrotterin sagt:

        …und so soll es auch bleiben! Basta!

      • Sparter sagt:

        Es wird wirklich Zeit für das gemeinsame Sorgerecht.

      • Mannfred Mann sagt:

        Geanu wegen solcher Antworten verbietet sich eine EHE; weil es eben zuviele Frauen wie Sie (Globetrotterin) gibt. Es gibt für einen Mann eigentlich nur eins, wenn er mit einer Frau ein Kind hat: Zeugung mit Vertrag des gemeinsamen Sorgerechts (wenn Mann mit einer Frau wie Ihnen überhaupt ein Kind zeugen wollte…). EHE—auf keinen Fall. Oder nur Gütertrennung.
        Alles muss vertraglich geregelt sein—-Ausser der Sex: den gibt es sowieso danach nicht mehr—und den wollen wir wohl auch nicht—macht keinen Spass mit diesen Frauen–

  • RENE HELLER sagt:

    Zu diesen Thema sage ich, dass vor jeder Ehe ein Test gemacht werden muss, ob gewisse Soziale Fähigkeiten überhaupt vorhanden sind. Auch zwingend muss es einen Test geben, ob Vater oder Mutter Fähigkeiten haben im Umgang mit Kinder. Mein Ex Frau hatte nur enorme Ausgaben für Spielsachen, Kleider und Games für das Kind, war aber nie in einem Wald spazieren….Echt schlimm oder egal? Es müsste auch endlich eine neue Arbeitswelt entstehen mit mehr Teilzeit für Männer, dann kann das Neandertaler Zeitalter vielleicht beendet werden. Werde in Zukunft nur noch mit Partnervertrag zusammen leben!

    • Auguste sagt:

      hmm…, der neandertaler war offenbar auf rechtlichem gebiet weit fortgeschrittener, als man dachte.

    • mira sagt:

      Darum prüfe, wer sich binde…

      • Pym sagt:

        Wie soll man erkennen können, zu was für einer bösartigen Xanthippe sich eine Frau nach der Niederkunft entwickeln kann? Gerade wir Männer haben ja oft einen Rettertrieb und wollen solche, sich gerne als Opfer darstellende, Frauen „erretten“.
        Niemand käme übrigens auf die Idee, einer von ihrem Mann verprügelten Frau vorzuwerfen, sie sei selber schuld, dass sie sich in diesen verliebt habe, und hätte schon damals wissen müssen, dass er irgendwann gewalttätig wird.

        Und selbst die absolute Rollenteilung funktioniert nicht: Mann kann ja Frau nicht daran hindern einfach ihre Stelle zu kündigen.

      • mira sagt:

        @Pym
        Eine Heirat „nach unten“ wie zB Wirtschaftsinformatiker und Kleinkindererzieherin mag zwar auf den ersten Blick ganz praktisch erscheinen, weckt jedoch bei beiden unrealistische Erwartungen in punkto Geld und in punkto Erziehungsleistung. Die Kleinkindererzieherin wird finanziell deutlich über ihrem Niveau leben, der Wirtschaftsinformatiker macht stark Karriere, da ihm der Rücken freigehalten wird und meint, dass sei normal.

        Nach

      • mira sagt:

        @Pym
        Nach der Scheidung ist es für beide ein böses Erwachen: Sie merkt, dass sie ohne sein Geld nicht (mehr) leben kann und er merkt, dass er nichts von den Kindern hat. Eine ausgewogenere Aufteilung am Anfang hätte bestimmt nichts geschadet!

      • Astrid sagt:

        Genau, mira, hier hätte der bereits vorgeschlagene ‚Reality Check‘ bzw Erwartungsnachlassungsdruck-Kurs VOR der Ehe nicht geschadet…..
        Pym: Ihre Frau hat sich nach der Niederkunft in eine bösartige Xanthippe verwandelt? Interessant. Ich habe oft Paare bei mir, die sich solche Sätze gegenseitig an den Kopf werfen – wenn alles gut geht, können sie zu einem späteren Zeitpunkt die Einsicht erlangen, dass auch in Beziehungen das Prinzip Ursache/Wirkung gilt.

      • Pym sagt:

        @Mira:
        Wie bitte sollen alle immer nur „nach oben“ heiraten? Das geht nicht! Und es gibt auch noch nicht genügend (Nicht-Medienwissenschaft-, etc.) Akademikerinnen für alle Akademiker! Schon ganz grundsätlich lehne ich übrigens ihr elitäres Klassendenken ab – es gibt auch sehr patente Frauen ohne akademischen Abschluss (leider entpuppte sich meine Ex nicht als solche ;-(
        Und glauben Sie mir: Es hilft auch nicht, sich als Akademiker statt um die Karriere (auch, i.c. an 3 von 7 Tagen) um die Kinder zu kümmern. Das ist eine feministische Mär, die vom Bundesgericht längst wiederlegt ist!

      • Pym sagt:

        @Astrid:
        Das ist ein zur Abwehr von Kritik an Frauen gern geäusserter Allgemeinplatz!
        Doch neben „Zum Streiten braucht es immer zwei“ gibt es auch „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es seinem bösen Nachbarn nicht gefällt!“
        Aber natürlich machte auch ich Fehler: Ich war zu nett (liess sie an meinen Kinderbetreuungstagen zum Käffele rumfahren), zu nachsichtig (liess mich zu lange schlagen), zu wenig fordernd (machte zu wenig Druck, dass sie endlich ihr Leben in die Hand nimmt) & zu rücksichtsvoll (und war nicht – wie sie – bereit unsere Kinder dem „Scheidungssieg“ zu opfern)!

      • talon sagt:

        @pym
        Das ist aber das Beutschema von den meisten Frauen. Nach einer umfrage, akzeptieren nur 1% der Frauen einen Mann, der weniger als sie selbst verdient.
        Oder das hier: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,541896,00.html

      • talon sagt:

        Das was noch von mir kommte, war nicht an @pym gerichtet sondern an @mira.

      • Astrid sagt:

        ‚Das ist ein zur Abwehr von Kritik an Frauen gern geäusserter Allgemeinplatz‘. Was genau bringt es ihnen denn, nach ihrer harten Erfahrung (die ich keinen Moment lang in Abrede stelle) alle Frauen verantwortlich zu machen? Es gibt massenweise Frauen da draussen, die schlechte Erfahrungen mit einem Mann gemacht haben – aber heisst das wirklich, dass von nun an alle Männer nur noch Misstrauen und Vorverdacht verdienen? Ihren Schmerz vermindern Sie nur dadurch, dass Sie einen Schlussstrich ziehen – aber ihre Verantwortung dafür, dass Ihnen das nie wieder jemand antut, mitnehmen. Sie messen Ihrer

      • Astrid sagt:

        Wenn Sie der Erfahrung mit Ihrer Ex Allgemeingültigkeit verleihen, geben Sie ihr viel zu viel Platz. Sie gehört dahin, wo der Pfeffer wächst…….

      • talon sagt:

        @astrid
        Es ist aber nun einmal Fakt, und 90000 Fälle allein in Deutschland jährlich, in denen die Männer über den Tisch gezogen werden, sind nun mal kein Einzelfall.

      • Sailing sagt:

        Dies ist der falsche Platz, um das deutsche Scheidungsrecht zu besprechen, es unterscheidet sich fundamental vom schweizerischen. Posten Sie in einer deutschen Zeitung, dann wissen alle, wovon Sie sprechen.

      • Sparter sagt:

        Fundamental? Keineswegs.

      • Globetrotterin sagt:

        @mira:
        Nach „unten“ zu heiraten ist bei Männern äusserst beliebt. Schliesslich wollen sie sich ihrer Partnerin überlegen fühlen und diese entsprechend manipulieren können. Aber dann, wenn diese Strategie nicht klappt, heulen die Wölfe…

      • bronf sagt:

        globe, sie haben genauso einen sprung in der schüssel wie ihre männlichen pendants auf der anderen seite…

      • Globetrotterin sagt:

        Immer schön sachlich bleiben und nicht persönlich werden, bronf!

      • bronf sagt:

        das war eine ganz sachliche und unpersönliche feststellung…

      • Globetrotterin sagt:

        @bronf:
        LOL!!!

      • talon sagt:

        @globetrotterin
        Falsch. Frauen akzeptieren keinen Partner, der mehr als sie Verdient. Frauen suchen Versorger.

  • talon sagt:

    Sehr guter Artikel, volle Zustimmung zu den genannten Punkten, die dort angesprochen werden.

  • cristiano safado sagt:

    Sofern das Ansinnen von Sommaruga, Männern (auf das kommt es letztendlich heraus) selbst das Existenzminimum zu entziehen, in die Tat umgesetzt wird, wird dies zu viel weniger Ehen führen. Und jeder Mann wird sich vor zeugen eines Kindes vor Augen führen (müssen), dass er unter Umständen 1/4 Jahrhundert praktisch nichts mehr zum leben haben wird. Mit weniger als dem Existenzminimum wird ein solcher Mann wegen der wohl unvermeidbar folgenden Pfändungen auch keine vernünftige Anstellung + Wohnung mehr finden; ergo zum Sozialfall werden. Pech für ihn wenn es auch noch zum ungewollten Kinde kommt

    • Lukas O. Bendel sagt:

      Dem Ganzen liegt ja eh eine falsche Sachverhaltsdarstellung zu Grunde:
      1. Das Bundesgericht hat NIE die einseitige Mankozuweisung kritisiert!
      2. Unterhaltsberechtigte (Mütter) haben dank Sozialhilfe etc. deutlich (relativ gerechnet ca. 25%) mehr zum Leben als Unterhaltspflichtige (Väter).
      3. Ihre Fürsorge-Schulden werden – wenn denn – sehr schonend zurückgefordert, während seine Steuerschulden unerbittlich (bis hin zu Lohnpfändung!) eingetrieben werden.
      Das Ganze ist als ein Sturm im Wasserglas, der näherer Betrachtung nicht stand hält – und dient nur der Verzögerung der geS als Regelfall!

    • Gene Amdahl sagt:

      Frau Sommaruga und ihre linke Gehirnhälfte J. Fehr sind untragbar für unsere Gesellschaft.

  • Auguste sagt:

    hmm…, ein klassiker aus der kategorie: „rückwärts gespielt, kommt sie zurück…“

    youtube: sammy kershaw – yard sale

  • *sigh* sagt:

    Ich möchte hier zwei Geldfragen in den Raum stellen, die hoffentlich ehrlich beantwortet werden:

    Liebe Frauen:
    Faktor wieviel vom Verdienst eures Partners bringt ihr (bei 100% Beschäftigung) nach Hause?
    Und wärt ihr bereit, damit auszukommen?

    Liebe Männer:
    Faktor wieviel vom Verdienst eurer Partnerin bringt ihr (bei 100% Beschäftigung) nach Hause?
    Und wärt ihr bereit, mit entsprechend weniger auszukommen?

    Sorry, dass die Fragestellung impliziert, dass Frauen weniger lukrativen Beschäftigungen nachgehen, allerdings ist das meine Sicht der Realität. Lasse mich gerne überraschen!

    • *sigh* sagt:

      Ok, ich mache den Anfang:

      – Faktor 2
      – Nein.

      Und jetzt bitte nicht so extrem schweizerisch! Internet ist ja fast anonym.. 😉

    • Paula sagt:

      Bis zur Geburt meiner Tochter habe ich mehr verdient, ca. Faktor 1.6. Seither verdiene ich ca. Faktor o.9. Die Familie dämpft die Karriere, aber ich würde mit dem Gehalt auskommen. Trotzdem würde ich vom Mann einen Beitrag erwarten, in Form von Kinderbetreuung und ich befürworte das gemeinsame Sorgerecht.

      • elena sagt:

        ich verdiene faktor 2-3 des gehalts meines mannes, und er verdient ziemlich gut.
        ich würde das unterhaltszahlmodell überarbeiten, vielleicht würden einigee erwachsener? frau würde nicht mehr ’selbstverständlich‘ zu hause bleiben und/oder ihr pensum ‚verkleinern‘ während er weiterhin seine karriere vorantreibt. vielleicht würde frau dann auch weiter arbeiten, weil bei einer evt. scheidung jeder auf seinen verdienst angewiesen ist. und mann würde zu gleichen teilen familienarbeit übernehmen (ab dem 1. tag), weil bei einer evt. scheidung er ja auch das sorgerecht zu gleichen teilen kriegt.

    • mira sagt:

      a) Ich verdiene ca 1.5 bis 2 mal mehr, als mein Mann hier in Vollzeit verdienen würde
      b) im Falle einer Scheidung bliebe mir und ihm wohl weniger als jetzt

      Aber wir sind auch nicht das 08/15-Durchschnittspäärchen…

    • Pym sagt:

      – Ich verdien(t)e (nach Gymi und Studium) 3.5x was meine Ex-Frau verdiente.
      – Mit ihrem Einkommen möchte ich nicht auskommen müssen, aber dafür habe ich ja auch während dem Studium auf vieles verzichtet und viel Engagement gezeigt – im Gegensatz zu ihr, die nur zwei Jahre Lehre machen und sich nie anstrengen wollte (und will).
      – Aber wegen den mir auferlegten Unterhaltszahlungen bleibt mir nicht einmal das betreibungsrechtliche Existenminimum, während sie mit den Kinderalimente (ca. 3’000) sich ständig neue Kleider kaufen kann (die Kinder müssen hingegen in alten Lumpen herumlaufen).

    • Lux sagt:

      Bei der Trennung haben wir beide, für unser alter, gut & exakt gleich viel verdient: 7’000.– / Mt.- Nach der Trennung haben wir uns auf das gemeinsame Sorgerecht geeinigt, unser Kind ist je zur Hälfte bei der ihr und mir. Meine ex hat ihr Arbeitspensum jedoch soweit reduziert, dass ich fast doppelt so viel arbeite…und auch doppelt so viel verdiene. Der Vormundschaftsbehörde ist es jedoch egal, dass sie Grundlos weniger arbeitet, die sehen einfach meinen doppelt so hohen Lohn. Aus diesem Grund zahle ich nun hohe Alimente, arbeite doppelt so viel, betreue unser Kind aber zu gleichen Teilen!

      • gelsomina sagt:

        auch ein vorteil, wenn man nie verheiratet war: man kann die angelegenheit ohne vormundschaftsbehörde regeln.
        wir betreuen das kind zu gleichen teilen, keiner zahlt alimente. wir notieren die ausgaben, die das kind betreffen ausser essen und wohnung (kleider, musikunterricht, zahnarzt etc) und teilen die kosten. wenn ich lieber weniger arbeiten will, ist das schliesslich meine sache, und ich muss sehen, wie ich damit durchkomme. mir das vom kindsvater „bezahlen“ zu lassen, würde mein stolz nie zulassen.

      • schwan sagt:

        egal wer schuld ist, gemeinsames sorgerecht als ausgangspunkt, die kids haben ein recht auf beide elternteile.
        keine unterhaltszahlungen, da beide eine ausbildung gewählt haben, gleichberechtigt sind und mit der gewählten trennung auch selbst verantwortung übernehmen.
        abweichungen müssen/sollen begründet werden, individuelle lösungen (evtl. mit Hilfe einer Mediation erarbeitet, da die kommunikation in der anfangszeit einer trennung sehr schwierig ist)) respektiert werden.
        die kinder und ihr innerster wunsch, beide elternteile zu behalten, stehen im zentrum der lösung!

    • *sigh* sagt:

      Hätte mir zwar mehr Beteiligung und nur Kennzahlen gewünscht… Dennoch hier das Summary:

      Die nicht-repräsentative Umfrage unter sechs Mamablog-TeilnehmerInnen (3w/3m) hat ergeben dass:
      a) der Mann im Schnitt 1.04 x mehr nach Hause bringt.
      b) nur 2 von 6 (1w/1m) TeilnehmerInnen die Fragen vollständig beantwortet haben.
      c) der eine Mann sich nicht vorstellen kann auf das zusätzliche Geld verzichten zu können, die eine Frau hingegen schon.

      @Marcel Zuffrey: Sie kennen sich doch mit dem BFS aus: Würden Sie die unter a) erfasste Zahl bei Gelegenheit hochrechnen? 😉

    • Globetrotterin sagt:

      @sigh:
      Die Problemstellung ist eine ganz andere: Arbeit nach männlichen Wertmassstäben wird ganz anders honoriert als Arbeit aus weiblicher Sicht. Während Pflege und anderer Dienst am Menschen kaum honoriert wird, werden Abzockerei und Wichtigktuerei mit Millionen honoriert. Da liegt der Hund begraben!

      • Sparter sagt:

        Jeder wählt sich seinen Beruf selbst.
        Nicht immer neidig sein auf andere. Jeder Beruf hat auch seine Vorteile. Pflegeberufe beispielsweise können sehr befriedigende menschliche Kontakte bringen. Das ist auch ein Lohn, halt nicht in Franken messbar.

      • *sigh* sagt:

        „Arbeit aus männlicher Sicht“ VS. „Arbeit aus weiblicher Sicht“ ? …auf so einen Schmu gehe ich gar nicht erst ein.

        Fakt ist, dass eine Familie Geld benötigt, und zwar genug. Es wäre okönomischer Blödsinn wenn ich und meine Partnerin beide nur 50% arbeiten würden. Genau da setzt meine Umfrage an: Da offenbar tendenziell der Mann (hier zwar nur Faktor 1.04) das Geld erarbeitet, ist es nur konsequent wenn sich bei der Familienplanung die Frau dem Haushalt und den Kindern widmet…
        Es sei denn, beide verdienen so gut, dass sie es sich leisten könnten – was aber mit der Realität wenig zu tun hat

      • *sigh* sagt:

        ..und der Mann dem Broterwerb nachgeht. Warum der Mann, dem die Kinder genauso wichtig sind (sonst würde er gar nicht erst auf einen für seine Familie angenehmen Lebensstandard hinarbeiten), im Falle eines Scheiterns der Gemeinschaft zwischen Mann und Frau dann dafür bestraft werden soll ist nur eines: UNFAIR.
        Inkonsequent (oder naiv durch und durch) wer sich bei solchem Wetter überhaupt auf die See wagt.

        GILT ÜBRIGENS FÜR DEN BESSERVERDIENENDEN BEIDER GESCHLECHTER !

      • *sigh* sagt:

        Schön wenn die Antworten in der falschen Reihenfolge erscheinen…

        @IT: FAIL.

      • Globetrotterin sagt:

        Wer Tatsachen als „Schmu“ bezeichnet, auf die er nicht eingehen will, kann sich immer seine eigene Wahrheit zurecht zimmern. Ob amn die dann ernst nehmen soll, ist eine andere Frage.

      • *sigh* sagt:

        Arbeit ist Arbeit. Wer sich, um eine Familie zu ernähren einen Wohlfühljob aussucht, ist SELBER SCHULD wenns dann monetär nicht reicht!

        Aber was rede ich überhaupt mit Ihnen, jetzt kommt ja bestimmt wieder die patriarchale-System-Keule die begründen soll wie ALLE Frauen daran gehindert werden beruflich erfolgreich zu sein – und ALLE Männer in 150k+ Jobs befördert.

        PS: Ich bestreite überdies nicht, dass sehr viele Jobs (z.Z. vorwiegend von Frauen ausgeführt) unterbezahlt sind. Daran ist aber nicht „der Mann“ schuld, sondern das Ding namens „(möchtegern)freier Markt“.

      • Globetrotterin sagt:

        Dieses Ding nennt man – ach, schon wieder das böse, böse Wort – Patriarchat!

    • Anna2 sagt:

      Vor dem Kind verdiente ich etwa anderthalb mal so viel wie mein Mann. Jetzt etwa drei Viertel seines Einkommens. Ich komme damit aus, inklusive alle Kosten fürs Kind, weil wir a) gute Jobs haben, b) das (mein) Kapital angreifen und c) weil ich weiss, dass ich bald wieder mehr arbeiten kann. Hoffentlich. In Sachen externe Kinderbetreuung ist die Schweiz ein Entwicklungsland!

  • Holger Sulz sagt:

    Scheidungen sollte man verbieten, sagen die Kinder.
    Lebenslanges Zahlsklaventum auch ohne Verschulden ist bittere Realität für Millionen von Männern.
    75% aller Scheidungen werden von Frauen eingereicht: ‚Spätestens nach der dritten Scheidung muß Frau einen Porsche fahren, sonst hat sie etwas falsch gemacht‘, teilt uns die Frauenbestsellerautorin Gaby Hauptmann mit. Dieses linksfeministische Verbrechen hat einen Namen: ‚Jahrhundertreform‘ des Scheidungsrechts.

    • Astrid sagt:

      Zuviel ‚Bunte‘ gelesen? Und die linksfeministische Bestsellerautorin als Quelle? Beeindruckend…..

    • Urs sagt:

      Ich habe den Eindruck das die Männer zum Teil auch selber schuld sind aber auch etliche Nachteile bereits von Geburt an vorhanden sind… zumindest für den „Kampf der Geschlechter“. Da sind viele andere Qualitäten doch dafür ist kein Bedarf mehr vorhanden. Die Männer haben nicht keine wirklich relevanten Gegenmittel um sich gegen die Frauen zu wehren… irgend wie haben wir da einen oder sogar mehrere Anschlüsse bei der Evolution verpasst… vermutlich waren wir mal wieder zu genügsam um mitzumachen als die Fähigkeiten verteilt wurden.

      • Astrid sagt:

        Ich weiss nicht, ob Sie über sich selbst sprechen. Ich kann nur sagen, dass mein Mann sich überhaupt nicht evolutionär benachteiligt fühlt. Allerdings weist er auch nicht mehr den prähistorischen Drang auf, alles und jedes als Kampf bzw Krieg zu sehen. Er ist Mann’s genug, eine emanzipierte Frau zu haben – gleichzeitig bin ich auch Frau genug, um einen einfühlsamen Mann zu haben. UND: mein Mann sucht Verantwortung bei sich selbst, er hat es nicht nötig, obskure evolutionäre Entwicklungen bzw. verpasste Anschlüsse für seine Probleme verantwortlich zu machen.

      • Urs sagt:

        Yup Astrid, das ist alles gut so. Dagegen hat ja weder Mann noch Frau etwas, sofern das so gewollt ist wie von Dir beschrieben. Das Thema hier ist aber nun mal Krieg… Kampf… Scheidung… und da, so behaupte ich mal haben die Männer stumpfere Waffen als die Frauen. Nicht?

      • Astrid sagt:

        Ich kann keine Statistik mit meinen Klienten aufmachen, aber ich sag’s nochmal: die meisten der Paare, die ich sehe, sind extrem erleichtert, wenn die Worte ‚Kampf‘, ‚Waffen‘ und ‚Krieg‘ endlich zugunsten von ‚Respekt‘, ‚früherer Liebe‘ und ‚Verantwortung‘ verschwinden. Es gibt soviele unterschiedliche Situationen wie es Paare gibt – ich vermag aus meiner Praxis keine wirklich ‚Mehr-Leidenden‘ zu benennen.

      • Astrid sagt:

        Allerdings meine ich zu erkennen, dass Männer eher dazu tendieren, an ihrem Unglück festzuhalten, verbittert und verbiestert zu werden, nicht einmal in diesen Extremsituationen über ihren Schatten springen können und ihr Verhalten ändern. Frauen sind tendenziell eher in der Lage, eine neue Situation anzunehmen und zu bestehen, vor allem, wenn Kinder involviert sind. Sie kämpfen selten gegen Windflügel an und richten sich in ihrem Unglück häuslich ein. Aber, wie gesagt, das ist nur eine Tendenz – es gibt in allen Fällen immer auch das Gegenteil.

      • Globetrotterin sagt:

        „…Anschlüsse bei der Evolution verpasst…“. Welch wahres Wort! Evolution findet beim heutigen Menschen im Gehirnbereich statt!

  • oma sagt:

    „Scheidung gleich Befreiung?“ ich frage mich Befreiung von W A S ! hat man sich nicht freiwillig dazu entschieden zu heiraten? Hat man seinen „Partner“ nicht selbst ausgesucht, Ihn/Sie einmal für gut befunden? und schon bei der ersten Schwierigkeit wirft man den ganzen Bettel hin, nach mir die Sintflut. Nicht die Sceidung sollte erschwert werden, aber das heiraten sollte noch besser überlegt werden und zu GZSZ sollte bewusster ja gesagt werden.

    • Eremit sagt:

      Und wie bitte soll das Heiraten erschwert werden?
      Man betrachte nur mal z.B. die Klagen wenn die kath. Kirch dem Wunsche eines Paaren nach Trauung nicht nach kommt.

  • Chris M. sagt:

    Aussage einer Ehefrau: „Wenn er Überstunden macht, ist er aus dem Haus und stört mich nicht. Hauptsache er bringt genügend Geld nach Hause und ermöglicht mir ein gutes Leben!“ Meine Vermutung ist, dass diese Frau die Scheidung einreicht, sobald die Kinder aus dem Haus sind.

    Bei einer solchen Haltung fehlt die Basis für eine erfolgreiche Ehe. Oder sollte man eher von Prostitution sprechen?

    Ein krasses Beispiel. Aber bei vielen Beziehungen führen einseitige Profit-Erwartungen, fehlender Respekt ein Scheitern zwangsläufig herbei sobald die erste romantische Gefühls-Phase vorbei ist.

    • maria sagt:

      Ich finde es krass, wenn eine Frage ein solche Aussage macht, wäre interessant, was ihr Mann über sie sagen würde.
      Vielleicht auch nicht sehr viel mehr als, sieht toll aus. Wird später ersetzt durch eine Jüngere.

    • Astrid sagt:

      Chris M., ihre früheren Einlassungen haben mir besser gefallen. Klischeebeispiele könnenwir uns auch aus den einschlägigen Gazetten holen. Sie selber wehren sich doch an anderer Stelle gegen völlig einseitige Stellungnahmen….

    • Chris M. sagt:

      Keine einseitige Meinung wegen der Schlussfolgerung im letzten Abschnitt (bewusst gender-neutral formuliert).

      Aber auch wenn das Beispiel krass ist, habe ich noch einige ähnliche, wenn auch weniger krasse, Beispiele erlebt. Leider.

      • Astrid sagt:

        Sie wissen natürlich ganz genau, dass ich jedes dieser Beispiele mit einem umgekehrten kontern könnte, oder? Diese Aufrechnungen bringen uns kein bisschen weiter, sondern enden nur wie immer darin, dass alle aneinander vorbeireden. Niemand kann den Standpunkt des/der anderen akzeptieren, meistens nicht einmal lesen, jeder beharrt auf seinem eigenen Schicksal als dem allgemeingültigen und kann vor lauter Selbstmitleid nicht mehr sehen, dass die allermeisten Menschen (und zwar ALLE Menschen) fehlbar und unvollkommen sind.

  • Markus Schneider sagt:

    Ohne Kinder gibt es doch überhaupt keinen Grund zu heiraten – und vor allem für den Staat auch keinen, einem Ehepaar steuerliche Vergünstigungen zuzugestehen. Die Heirat ist einzig eine Versicherung für die Kinder, dass irgendwie geregelt wird, wer für ihren Unterhalt aufkommen muss. Für Scheidungskinder ist es allerdings allzuoft am Schluss doch die Allgemeinheit – was dann verlogen mit Begriffen wie „Alimentenbevorschussung“ oder „Prämienverbilligung“ kaschiert wird.

  • heidi reiff sagt:

    Den Kindern zu liebe nicht zu scheiden ist recht heuchlerisch. Meine Eltern haben sich gegenseitig bekämpft auf destruktive Art. Ich bin gerne zur Schule gegangen das war mein Rettungsanker. Es gibt ja heute viele Paare die in wilder Ehe zusammenleben, bei Trennung kann man sich einiges ersparen . Patchworkfamilien gibts ja auch .

    • Cara Mia sagt:

      Den Kindern zuliebe einen Weg finden, Heidi. Nicht, den Streit weiterführen und tagtäglich Gift und Galle geifern. Das ist noch schlimmer, als zu scheiden. Aber man versuchen, einen gemeinsamen, gangbaren Weg zu finden.

      • Astrid sagt:

        Cara Mia, Ihre Posts gefallen mir heute sehr. Ich will überhaupt nicht bestreiten, dass nicht jede Ehe weiterführenswert ist. Aber dass Krisen und Probleme die Partner auch weiterbringen und auf eine neue Ebene bringen können, wird viel zu selten erwähnt. Allerdings fragt man sich, woher Lösungskompetenzen in diesem Bereich, also Kommunikationsfähigkeiten und Problemeinsicht, herkommen sollen, wenn immer nach dem Staat geschrien wird: der Staat kann bestenfalls einen, meistens für alle Beteiligten unbefriedigenden, kleinsten Nenner finden.

      • Ginola sagt:

        @Astrid

        Ich sehe den Zusamnmenhang zwischen „Kommunikationsfähigkeiten und Problemeinsicht“ sowie „immer nach dem Staat geschrien wird“ nicht ganz.

        Es ist einfach der unbändige Wille, dass man alles mögliche versucht, und scheitern (bzw. Scheiden) eben keine Option ist. So lernt dies „Lösungskompetenzen“ zwangsläufig. Sobald Scheiden eine Option ist, sucht man nicht mehr gleich hart nach anderen Optionen.

      • Astrid sagt:

        Dieser unbändige Wille und das Erlernen von Lösungskompetenzen ist nicht etwas, was uns ‚mitgegeben‘ wird. Ich behaupte, die allermeisten Menschen gehen mit viel Optimismus, aber auch relativ blind, in eine Beziehung/Ehe. Kommt es dann zur Krise, erscheint es oft ‚einfacher‘, sich scheiden zu lassen/sich zu trennen, weil von staatlicher Seite ja vieles geregelt wird, z.B. auch Mediation. Der Weg des geringsten Widerstandes ist oft eben auch der, der in die Scheidung führt.

      • Astrid sagt:

        2. Teil: Hätten wir alle gelernt, dass Beziehungen auf gelungener Kommunikation beruhen (in welchen Formen auch immer), müssten wir uns nicht scheiden lassen bzw gäbe es keine Kampfscheidungen mehr.

      • Cara Mia sagt:

        Danke fürs Kompliment ;). Es ist harte Arbeit und Einsicht. Man muss auch sich selber in Frage stellen und mit Kompromissen leben können. Aber eigentlich, eigentlich, wenn man die Kinder wirklich liebt, sollte das doch machbar sein? Ich habe mich so manches mal gefragt, ob diese Eltern, die sich da bis aufs Fleisch gegenseitig fertigmachen, für ihre Kinder überhaupt was übrig haben. Wahrscheinlich schon, aber die Kinder sind wie ausgeblendet aus diesem Nahkampf. Fürchterlich.

      • Astrid sagt:

        Ich war am Anfang meiner Tätigkeit so schockiert, dass ich manchmal regelrecht aggressiv geworden bin. Aber mittlerweile bin ich älter und auch weiser (ha!!), habe Krisen in meiner eigenen Ehe erlebt und bin mir bewusster, dass viele Menschen die Kraft, die Energie und ja, auch die Liebe nicht in sich haben, um weiterzumachen. Viele drehen sich in endlosen Negativ-Spiralen, aus denen sie nie herauskommen. Und anstatt sich um das Wohlbefinden ihrer Kinder zu kümmern, wühlen sie sich immer weiter in ihr vermeintliches Leid hinein. Das ist, auch wenn es makaber klingt, oft einfacher.

      • mila sagt:

        es ist einfacher – weil nichts schwerer fehlt, als eigene fehler zuzugeben. it’s as simple as that.

      • Katharina sagt:

        Co-abhängige Beziehungen haben meist fatale Folgen, Astrid.

      • Astrid sagt:

        Katharina: where do you see co-dependency?

      • Katharina sagt:

        Astrid, eine Annahme weil du von endloser Negativ-Spirale geredet hast.
        mir ist allerdings deine Tätigkeit nicht ganz klar, da du das Wort aber sofort verstanden hast, weist es in eine bestimmte Richtung.

        Co-Abhängigkeit wird meiner Meinung nach sehr unterschätzt und ist oft das darunterliegende Problemmuster in Beziehungen. trifft es zu, ist eine baldmöglichste Trennung meist besser.

      • Astrid sagt:

        Ich sehe Co-Abhängigkeit eher als manipulatives Verhalten, um Zuwendung bzw Anerkennung zu erhalten, wobei die Ursachen wohl in dysfunktionalen Familien liegen. Mit Negativ-Spirale meine ich eher ein selbstgewähltes Schicksal – jemand, der nur noch seinem Elend verhaftet ist, kann nicht mehr erkennen, dass er sich eigentlich das Recht nehmen dürfte, dieses Elend hinter sich zu lassen. Die Grenzen sind fliessend und es ist m.E. wichtig, nicht zu verurteilen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Wake-up-call oft grösseren Nutzen hat als ein allzu verständnisvoller Therapeut.

      • Katharina sagt:

        „Ich sehe Co-Abhängigkeit eher als manipulatives Verhalten, um Zuwendung bzw. Anerkennung zu erhalten“ – und da landen wir genau beim wunden Punkt der Mehrheit von ‚Ehen‘, nicht? Das Verhaltensmuster ist ja so, dass beide Seiten unbewusst genau den Partner aussuchen, der in das Muster passt.
        „jemand, der nur noch seinem Elend verhaftet ist“ ist dann die Person, die in dem Muster (unbewusst) die Rolle des Opfers spielt, um Zuwendung und Anerkennung zu erhalten, indem sie die andere Person durch Manipulation zu entsprechenden Handlungen bringt.

      • mila sagt:

        eine schwächere variante dieses phänomens könnte man auch als das der siamesischen beziehungszwilliinge bezeichnen, katharina.

      • Astrid sagt:

        Katharina, dass man unbewusst genau den Partner sucht, der ‚ins Muster passt‘, würde ich eher positiv ausdrücken: man sucht sich den, den man braucht – im Sinne von ‚Lektion lernen‘, das Leben meistern, alte Muster auflösen….. Dass, was ich in einer Beziehung erlebe, ist jeweils ein starker Hinweis auf das, was ich brauche, ändern muss oder, von mir aus, auch so stehen lassen kann.Ich habe an anderer Stelle mal gesagt, dass ich soviel Sch…. in meinem Leben hatte. Aber im Nachhinein habe ich jeden einzigen Sch….-haufen (sorry!) gebraucht, um mich weiterzuentwickeln.

  • Bitta sagt:

    wenn man nur noch zusammen bleibt, weil man das gemeinsame sorgerecht als getrennte nicht will, tut man dem kind keinen gefallen. ich habe ausserdem mit keinem vater mitleid, der 100% arbeitet, sich abends/am wochenende nicht um die kinder kümmert, da noch hobbies und relaxen anstehen und dann jammert, er sehe sie nach der scheidung nie. und welcher vater möchte die kids nachher schon 50% bei sich haben? keiner. mitreden, aber nicht mitverantwortlich sein, ja klar..

    • Globetrotterin sagt:

      Danke, Bitta. Endlich mal eine Frau, die die Dinge klar sieht. Das gibt Hoffnung.

    • Ginola sagt:

      Mal ehrlich, wieviel solcher Beziehungen kennst du wirklich? Sind die repräsentativ? Wohl kaum. Wenn man sich für das Modell (Frau 100% zu hause, Mann 100% Arbeiten) entscheidet, entscheiden das heuzutage beide, also Mann und Frau. Die Gründe spielen hier gar keine Rolle. Jede Partnerschaft soll das selber entscheiden.

    • Sportpapi sagt:

      Und wenn sich die Partner gemeinsam entschieden haben, dass der Mann im Sinne der Arbeitsteilung mehr für die Familieneinkünfte, die Frau für Haushalt und Kinder zuständig ist? Müssen die Kinder dann ihren Vater verlieren, nur weil die Mutter mit ihm nicht mehr auskommt? Ich für meinen Teil würde die Kinder im Falle einer Trennung lieber 50 Prozent bei mir haben, als sie gar nicht mehr zu sehen. Und ich denke, vielle Männer sehen das gleich. Aber ökonomisch ist das vielleicht nicht die beste Variante – die wäre dann halt neu auszuhandeln, zwischen gleichberechtigten Partnern.

      • Ginola sagt:

        @Sportpapi

        Nein, das sag ich aber mit keinem Wort! Es hat was mit Grösse und Erwachsensein zu tun, dass man das Kindswohl über das eigene stellt.

        Wenn eine Frau dem Vater die Kinder „vorenthaltet“, natürlich vorausgesetzt das es keine guten Gründe gibt (Gewalt, etc.), hat sie definitiv nicht mehr alle Tassen im Schrank. Das wäre grenzenloser Egosimus von Seiten der Frau. Denn es geht ja darum, dass die Kinder ihren Vater kennen und weiterhin sehen können und nicht um irgendeine Befriedigung für die Frau.

    • talon sagt:

      @Bitta
      Und warum sollte das so sein, das der Vater seine Kinder nach der Scheidung nicht sieht? Immerhin hat er seinen Teil für die Familie beigtragen, den beide ausgehandelt haben. Und bei der Scheidung verfallen dann diese Regeln, das heist, Mann bekommt die Kinder zu sehen, zu gleichen teilen wie die Frau, und die Frau muss sehen, das sie wieder Arbeiten geht. Das ist fair. Und nicht das schöne leben auf kosten des Exgatten geniesen.

    • Adi sagt:

      Auch wenn ich ihre Ansicht teilweise verstehe…

      „mitreden, aber nicht mitverantwortlich sein, ja klar..“
      genausogut kann ein Mann auch sagen:
      „bezahlen, aber nicht mitreden dürfen, ja klar..“

  • Adi sagt:

    Ich für meinen Teil habe mich entschieden tunlichst nicht zu heiraten – auch wenn das einfacher gesagt als getan ist. Mir ist das Risiko (48%) einfach zu gross in den Hammer zu laufen und dann auf bzw. unter dem Existenzminimum zu leben.

    • Globetrotterin sagt:

      Auch meine Lebensphilosophie!

    • Ginola sagt:

      Aber hey, man bzw. frau kann das Risiko massgeblich beeinflussen. Der Grundsatz ist der kategorische Imperativ.

      Es spielt ja eigentlich gar keine Rolle, ob man heiratet oder nicht. Ich für mich kann sagen, dass ich, unabhängig davon ob ich nun verheiratet bin oder nicht die Beziehung beenden würde, wenn ein gewichtiger Grund vorliegt. Alles andere ist inkonsequent.

      • talon sagt:

        @ginola
        Würden sie es auch dann machen, wenn sie wüssten, das sie unter das Existenzminimum rutschen würden, und ihr Ex nicht mal Arbeiten gehen muss?

      • Ginola sagt:

        @Talon

        Ja.

        Entscheidend für mich ist, ob die Zustände in der Beziehung noch haltbar sind oder nicht. Aber aufgepasst, es gibt für mich sehr wenig Gründe für eine Scheidung.

        Und du?

      • talon sagt:

        @ginola
        Kommst auf den Grund an. Aber, bevor ich aufgrund von Eheunterhalt in die Armut abrutsche, nehme ich lieber das Angebot der Fremdenlegion auf eine neue Identität in Anspruch.

  • Linda-Sue sagt:

    Geld oder Liebe ist die Frage, bleibt man verheiratet ist die fin.Lage gut, man kann sich einiges leisten und alles läuft in ger. Bahnen, der Mann zu Hause ist zwar langweilig, hockt den ganzen Tag vor dem PC, redet gefühlte 56 in 24 Std., Sex gabs das letzte mal 2007, abe der war öde.
    Alternative Scheidung: belastende Streitereien, evtl. fangen noch die Kinder an zu „spinnen“, werden schlecht in der Schule, man muss in eine kleine Wohnung zügeln, Frau muss wieder 100% arbeiten, wer schaut den ganzen Tag auf die Kinder, -dafür einen neuen Lover, der für 6 Mte. toll ist und dann auch nervt….

    • Daniel Zollinger sagt:

      Aber immer den Fehler beim Mann suchen, ja nicht bei sich selbst hä? Super, ich glaube es nicht!!!

      • Linda-Sue sagt:

        ui ui ui, da hat aber jemand Frust ! Meine geschilderte Situation ist fiktiv, (wie sie aber bestimmt tausendmal zu finden ist), ich poste hier sicher nicht aus meinem Ehe-Alltag… Aber wenn es Sie beruhigt hier noch einige Zeilen, wie sie evtl. einem Mann durch den Kopf gehen könnten, (etwas schwieriger für mich, da ich nunmal keiner bin). Sie meckert den ganzen Tag an mir rum, will immer mit mir über Gefühle reden, im TV schaut sie nur DSDS, im Bett liegt sie wie tot da,… scheisse aber wenn ich mich trenne ist das Geld und die Kinder weg.
        Hoffe das stellt Sie zufrieden Herr Zollinger 😉

  • Daniel Zollinger sagt:

    Schon der Titel „Scheidung gleich Befreiung?“ für wen wohl das eine Befreiung ist, natürlich für die Frau. Der Mann kann ja zahlen bis im selbst praktisch nichts mehr bleibt und die Frau lacht sich ins Fäustchen. Auch wenn gewisse weibliche Leserbriefschreiber sich über meinen Kommentar wieder nerven, sorry aber es ist doch so!!!

    • Erwin sagt:

      Richtig. Gemäss Richter soll die Frau ihren Lebensstandard behalten und wird auch nicht mehr dazu angehalten, sich einen Job zu suchen. Somit gebe ich über einen Drittel meines Nettoeinkommens meiner Exfrau, wobei wohlgemerkt die Kinder zum Glück schon längst selbstständig sind. Die Initiative zur Scheidung ging übrigens von der Ex aus, aber dies spielt ja keine Rolle mehr. Das ich das von mir finanzierte gemeinsame Haus verlassen musste, da meine Ex nicht in der Lage sei (gemäss Gericht), sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen, sei auch noch erwähnt. Aber genug des Wehklagens.

    • Bernd Kraut sagt:

      Obwohl ja Feministinnen immer nach Gleichberechtigung schreien, ist das Scheidungsrecht einseitig zu Lasten des Mannes ausgeledgt. Ein Schelm wer dabei boeses denkt!

  • Erwin sagt:

    Stellt sich natürlich einmal mehr die Frage, ob wir für Monogamie überhaupt geschaffen sind, Sobald die Kinder flügge geworden sind, stellt sich diese Frage nach langjähriger Ehe mit gemeinsamer Aufgabe der Kinderbetreuung umso mehr. Und man quasi aufwacht und sich fragt, wer sitzt hier überhaupt mit mir am Tisch. Das Auseinanderleben aufgrund unterschiedlicher Entwicklungen im Laufe der Jahre, verschiedener Ansichten über eine gemeinsame Zukunft und vielliecht wachsender Freiheitsdrang (ach ja, die Harley) können, müssen aber nicht, zur Trennung führen.

    • Obelix sagt:

      @Erwin – zur ersten Aussage: NEIN, sind wir nicht – unser sich wandelnder Körper, die daraus resultierenden Bedürfnisse (auch sexuall) sind dafür nicht geeignet. Der Mann würde am liebsten alles bespringen was nicht bei 3 auf den Bäumen ist und die Frauen würden sich gegenseitig die Augen auskratzen, um den besten Träger genetischen Materials für ihren Nachwuchs zu angeln und nach ihren Vorstellungen zu formen. ABER: wir sind nicht nur aus Fleisch geschaffen sondern haben noch sowas wie Verstand, Geist oder wie man das nennen will. Und der ermächtigt uns, das Fleisch zu besiegen.

      • Obelix sagt:

        Deshalb ist wirkliches Glück dasjenige, das uns der Geist vermittelt – Liebe zur Frau, den Kindern, Zufriedenheit mit seiner Leistung, Hilfeleistung an Mitmenschen etc. im Gegesatz zum kurzfristigen Glück – Sex, gutes Essen, die Harley (bei mir der Sportwagen 😉 .

      • Erwin sagt:

        Es gibt sie schon, die wenigen Paare, die auch nach langer gemeinsamer Zeit noch liebevoll miteinander umgehen (Loki und Helmuth Schimdt z.B.). Die anderen schweigen sich gegenseitig zu Tode und öden sich an, und oft ist Resignation damit verbunden und Unterordnung eines Partners mit gelegentlichem Aufbäumen und eigentlich hoffnungsloser Perspektivlosigkeit. Dann doch lieber eine Trennung mit hoffentlich gegenseitigem Respekt für das bisher geleistete.

    • Globetrotterin sagt:

      @Erwin:
      Monogamie ist ein Produkt von KULtur – nicht NAtur. Deswegen geht das auch meistens schief. Natur lässt sich nicht bevormunden.

      • Astrid sagt:

        Meistens? Seltsame Sache, dass die allermeisten Menschen es doch immer und immer versuchen….. Und man kann eine 50 %ige Scheidungsrate ja auch als 50 %ige ‚gelungene‘ Ehen ansehen…..

      • talon sagt:

        @Globetrotterin
        Was ist denn Kultur? Und warum leben einige Tierarten in monogamie, die die Menschliche Kultur nicht haben?

      • Globetrotterin sagt:

        Tia, taon, warum aber tun die meisten Tierarten das gerade nicht?

      • talon sagt:

        @globetrotterin
        Beantwortet nicht die Frage. Aber seis drum, Argumente bin ich von ihnen eh nicht gewohnt. Nur eine Frage: Das mit dem nicht monogam leben, stammt nich zufällig wieder von Hagia, die mal wieder, einer sehr verklärten Darstellung von Hexen nacheifern wollen?

      • Sparter sagt:

        Niemand wird gezwungen, monogam zu leben (oder zu heiraten), nur sollte nicht ein Expartner für den eigenen Lebensstil verantwortlich (zur Kasse gebeten) gemacht werden oder zu leiden haben.

      • Patrizio Leopardi sagt:

        Sorry, Mädels, ich gebe nie wieder vor, ich werde auf ewig monogam bleiben. Treu bin ich ja eh, allerdings eher treu zu mir selbst. Darum werde ich auch nicht heiraten, nie mehr.

        Take me or leave me…

      • Globetrotterin sagt:

        Patrizio, das heisst „love me or leave me“…!

  • Cara Mia sagt:

    Es hat nicht sehr viel mit Emanzipation zu tun, wenn eine Frau ihren Kindern den Vater vorenthält, weil sie unzufrieden ist. Viel emanzipierter ist es, erst mal der Unzufriedenheit auf den Grund zu gehen und selbstkritisch zu prüfen, wie weit man selber dazu beigetragen hat. Und dann mit dem Mann zu reden und zu ändern, was geändert werden kann. Aber ohne Selbstkritik geht gar nichts, denn mit Erwartungen an den Partnern alleine ist noch keine Frau dieser Welt zufriedener geworden.

    Emanzipiert ist, wer aus sich heraus zufrieden ist, und nicht andere dafür verantwortlich macht.

    • Freddy sagt:

      Nochmals Cara Mia. Es braucht Anreize für die Selbstkritik. Warum sollte eine Frau sich ändern, wenn sie alle Fäden der Macht in der Hand hat, wenn Sie nach einer Scheidung alleinige Chefin ist. Den Ex-Mann kann sie dazu noch jederzeit quälen über die Kinder und er kann gar nichts machen, muss dann vor Gericht klagen. Ich möchte dann die Frau mal sehen, die dann sagt, mein Ex-Mann hat jetzt so viel gezahlt und ich könnte jetzt ja wieder Arbeiten, da die Kinder in den Kindergarten gehen. Das ist Utopie. Wenn die Gesetze sich da nicht ändern, dann ist da auch kein Grund für Selbstkritik da.

      • *sigh* sagt:

        Nanana, es gibt sie schon auch – die guten, wirklich emanzipierten Partner. Faire Player auf beiden Seiten. Blöd nur wenn der Schiedsrichter so korrupt ist, dass das nichts mehr ausmacht.

      • Astrid sagt:

        Freddy, Selbstkritik ist schon von allen Seiten gefordert. Ihr Beispiel ist eines von vielen, es gibt eben auch umgekehrte Fälle. Jeder erwartet hier, dass sich sein eigenes Schicksal sich in der Rechtsprechung niederschlägt. Wie soll das funktionieren? Achtung, Talon: die eigenen (schlechten) Erfahrungen haben in der Regel keine Allgemeingültigkeit.

      • talon sagt:

        @Astrid
        Wie kommen sie darauf, das ich schlechte erfahrungen gemacht habe? Das was ich von mir gebe sind nachweisbare fakten.

      • Astrid sagt:

        Ach so, alles klar, Talon!

      • talon sagt:

        @Astrid
        Sind es. Sie können gerne danach googeln. Ich gebe ja auch in einer Vielzahl von Posts den Beleg gleich mit.

    • Obelix sagt:

      @Cara: Sie überwältigen mich heute mit tiefgreifenden Aussagen. Solche Weisheiten sollte man den Jungen heutzutage in der Oberstufe täglich intravenös verabreichen. Vielleicht würde das dann auch ins Erwachsenenleben übergreifen.

      Ich bin den Menschen dankbar, die meine Frau und mich mit entsprechender Literatur gefüttert haben, als wir mit 22/20 geheiratet haben.

    • oma sagt:

      wow, genau in’s schwarze getroffen.

    • Chris M. sagt:

      Ein Gedanke möchte ich diesem guten Beitrag noch anfügen:

      Wenn ich mich bemühe, dass es meiner Partnerin/Ehefrau gut geht, dann geht es unserer Beziehung und mir selbst auch besser. Wenn beide sich mehr um’s Geben kümmern statt um’s Nehmen, gibt es viel weniger Konflikte. Dazu braucht es aber eine grundlegend positive Einstellung zur Beziehung und zum Partner und den Willen, die Beziehung positiv zu gestalten, dh. etwas in die Beziehung hinein zu stecken, ohne dass postwendend etwas zurück kommt. Auf die Dauer zahlt sich das aus.

      • adlerauge sagt:

        @chris: voll einverstanden, das entspricht genau meiner erfahrung.

        „geben ist seliger denn nehmen.“ das ist ein grundsatz, den ich auch nach meiner abwendung von jeglicher religion stets zu herzen zu nehmen versuche.

    • mila sagt:

      tja, wenn beide seiten sich an dieses prinzip der erstinstanzlichen selbstkritik halten, dann sollte eigentlich nichts schief gehen. eigentlich. wieviele selbstkritische menschen – völlig unabhängig vom geschlecht – kennen sie eigentlich persönlich, cara mia?

      • Astrid sagt:

        Wenn Selbstkritik bedeutet, seine ‚Lebensphilosopien‘ ab und zu mal zu entlüftigen und auf aktuelle Tauglichkeit zu überprüfen, ‚Wahrheiten‘ regelmässig skeptisch zu beäugen, Kritik zuzulassen, ein Gefühl dafür zu entwickeln, dass man andere Menschen vielleicht verletzt mit seinen eigenen festgefahrenen Handlungen – ja, dann…. dann kenne ich wirklich nur sehr wenige Menschen, die selbstkritisch sind (mich selbst einbezogen!). Oft kommt diese Einsicht in die Notwendigkeit von Selbstkritik ‚leider‘ erst durch Brüche im Leben zustande….

      • Cara Mia sagt:

        @Freddy: weil die Frau ihre Kinder liebt.

        @mila: persönlich habe ich das nicht mitgemacht, sondern mich eben gerade durchgebissen, als wir eine Krise hatten, und ich bin heute froh, stand ich das durch (was auch nicht einfach war). Ich bin also weder Scheidungskind noch geschieden. Mein Abstecher ins Scheidungsrecht hat mir vollständig gereicht! Den hatte ich zum Glück vor der Krise mit dem Vater meiner Kinder, so dass ich wusste, was auf mich zukommt, wenn ich mich scheiden lasse ;).

      • Astrid sagt:

        Bin ich heute (und gestern) die einzige, deren Beiträge verschwunden sind? Ich rege mich ja immer drüber auf, dass Leute hier ständig neue Nicks verwenden – ist das der Grund dafür? Es sind nach letzter Rechnung 3 Beiträge, die irgendwo auflaufen oder sich verlaufen haben …..

      • Astrid sagt:

        Sorry, entlüften natürlich!

      • mila sagt:

        @cara mia: wann immer es möglich ist, bin ich auch für die option ‚durchbeissen‘. aber auch das müssen beide seiten wollen – und mittragen. ich finde es übrigens gut, aus praxisnaher sicht zu hören, dass sich das kämpfen (oft) mehr lohnt, als (zu früh) den bettel hinzuschmeissen.

        @astrid: unterschreibe jedes einzelne wort von 11.58 h. gerade deshalb sehe ich nicht, dass in absehbarer zeit die scheidungsquote zurückgehen wird.

      • Astrid sagt:

        Mila, 11:58 ist durch, juchhu! Ich glaube, dass es völlig menschlich ist, dass Selbstkritik und die Fähigkeit, seine selbstgesetzten Grenzen zu erweitern, erst durch Erfahrungen negativer und/oder schmerzlicher Art eine wirkliche Chance haben. Das Thema ‚Scheidung‘ ist eines, das beispielhaft zeigt, dass Mann UND Frau an Erfahrungen wachsen können, sie können aber auch lebenslang in einer Negativ-Spirale verharren. Es ist ziemlich klischeehaft: aber das Glas kann auch halbvoll und muss nicht halbleer sein.

      • mila sagt:

        astrid, die protagonistin einer urban fantasy reihe, die ich aus rein eskapistischen motiven sehr gerne lese (ach was, ich verschlinge den jeweils neuesten band innert stunden), ist die art von person, die selbst bei einer nur elfprozentigen chance alles auf eine karte setzt. ich bilde mir ein, auch so jemand zu sein. betonung auf: einbilden.

        persönlich denke ich, dass man unbewältigten problemen im leben immer wieder aufs neue begegnet. daher wäre es rein theoretisch sinnvoll, sie gleich beim ersten mal zu lösen.

      • mila sagt:

        …oder zumindest anzugehen. mit der lösung kann es bekanntlich ja eine ganze weile dauern.

      • Astrid sagt:

        Ich sehe das ganz ähnlich, Mila. Aber um im Hier und Jetzt zu bleiben: ich arbeite als Therapeutin und, obwohl statistisch sicher irrelevant, kann ich Dir sagen, dass die meisten Paare (Frauen UND Männer) am Boden zerstört sind, dass ihre Beziehung bzw. Ehe nicht (mehr) funktioniert. Ich sehe es praktisch nie, dass einer der Partner einfach aus einer Laune heraus die Beziehung aufkündigt. Und erstaunlicherweise haben die meisten Menschen nie gelernt oder auch nie daran gedacht, dass ihnen so etwas zustossen kann.

      • Astrid sagt:

        Deshalb, Mila, wäre es vielleicht wirklich notwendig, Paare aufzufordern, vor der Ehe oder einer verbindlichen Beziehung eine Art ‚reality check‘ machen zu lassen. Und ich biete seit einiger Zeit eine Art ‚Garagenservice‘ (sorry!) für Paare an:einmal im Jahr ein paar Stunden zu überdenken, wo man steht, ob etwas zu ändern/zu verbessern wäre, tut den meisten gut – ob es langfristig hilft, kann ich nicht belegen. Ich denke aber, dass man davon wegkommen muss, dass eine Beziehung einfach so läuft und läuft – nein, sie muss wirklich ab und zu in den Service.

      • mila sagt:

        ich bin strikt gegen eine durchpsychologisierung der gesellschaft, neurosen kann man auch künstlich züchten. den regelmässigen ‚reality check‘ hingegen finde ich wichtig, aber hier helfen doch in erster linie gute freunde, die einem ab und an mal den spiegel vorhalten – so weh das tun mag.

        ich denke folgendes: wenn eine beziehung nur (noch) ein k(r)ampf ist, ein unaufhörlicher abgleich von kompromissen, dann hat man sich vielleicht von beginn weg den falschen partner ausgesucht. allerdings: zu diesem schluss sollte man kommen, bevor man kinder in die welt setzt.

      • Astrid sagt:

        Durchpsychologisierung? Ich psychologisiere nicht, ich gebe den Paaren, die freiwillig zu mir kommen, eine neutrale Plattform, von der aus sie einen Check-up durchführen können. Das mit Freunden zu machen, ist eher ein frommer Wunsch. Da gibt es m.E. viel zu viel emotionales Gepäck, das wirkliche Ehrlichkeit und Neutralität verhindert. Für meine eigene Beziehung war und ist es extrem wichtig, dass ich auf dritter Seite Ansprechpartner habe.

      • Auguste sagt:

        hmm…, lead, follow or stay of the way – ist kein schlechtes beziehungskonzept. etwas anreissen, mitmachen oder wenigstens nicht im weg stehen. wenn sich das bei zwei partnern einigermassen ebenbürtig und mehr oder weniger gleichmässig verteilt abspielt, klappt vieles fast automatisch.

      • Astrid sagt:

        Die Erkenntnis, dass ich selber schuld bin, wenn ich mir den falschen Partner ausgesucht habe, ist im besten Falle ein erster Schritt, hilft aber in der verfahrenen Situation einer Trennung nicht (und passiert ständig – ich persönlich bin der Meinung, dass vor allem wir Frauen alles noch viel zu sehr durch die rosa-rote Brille sehen und frühe Warnzeichen ignorieren). Wenn die Ehe/Beziehung wirklich am Ende ist und Kinder da sind (!), müssen diese Priorität haben. Davon lasse ich mich nicht abbringen.

      • mila sagt:

        gut, vielleicht habe ich einen kleinen vorteil: eine gute freundin von mir ist psychologin. und sie ist gnadenlos, wenn es sein muss – freundschaft hin oder her. es gibt sicher das eine oder andere problem(chen), bei dem man sich im kreis dreht. aber wenn man ab und an ehrlich (!) versucht, den standpunkt des anderen einzunehmen, dann klappt es langfristig mit der verständigung. übrigens, gewisse macken meines mannes, die mich teils furchtbar nerven, würde ich vermissen, wären sie nicht mehr da.

        werden die probleme grösser, sollte man sich natürlich frühzeitig professionelle hilfe holen.

      • mila sagt:

        ja astrid, die kinder haben in jedem fall priorität. aber sie sind nicht das ausschliessliche bemessungskriterium. um ein konkretes beispiel zu nennen: meine mutter hat sich nach der scheidung, die ihr – wegen uns kindern – alles andere als leichtgefallen ist, entschieden, uns zuliebe keine neue beziehung einzugehen. ich kann mir nicht helfen, aber mit 45 jahren ist das leben noch nicht vorbei. und wenn zwei nur noch um der kinder willen nebeneinander existieren, droht früher oder später ein fiasko – amor wird zuschlagen, irgendwann. so viel selbstverleugnung kann auf dauer nicht gut sein.

      • Astrid sagt:

        Mila, ich meinte nicht, dass ‚Kinder haben Priorität‘ heisst, man muss auch jeden Fall zusammenbleiben. Das wäre absolut weltfremd. Aber eine Trennung bzw. ein Zusammenbleiben sollte (in an ideal world) so gestaltet werden, dass die Kinder weiterhin Liebe und Sicherheit haben. Dazu gehört eine Art Grundrespekt der Partner, auch wenn die Beziehung scheitert. Und oft muss dieser Grundrespekt erst wieder ‚ausgegraben‘ werden.
        Ich gehöre übrigens auch zu der Fraktion, die manchmal einen wohlplazierten fiktiven Tritt in den Hintern für nötig hält – mit Vorwarnung!

      • mila sagt:

        weisst du, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann? wie man diesen grundrespekt voreinander so völlig verlieren kann – besonders dann, wenn es sich um die mutter oder den vater des eigenen kindes handelt. ich habe sehr viel leid gesehen bei meinen eltern, aber auch den willen, sich zum wohl der familie irgendwie zusammenzuraufen. und wir sind immer noch eine familie, trotz scheidung; eine bessere gar. neulich erzählte mein vater meiner mutter als erster von seinen hochzeitsplänen – eine absurde situation. es hätte keine frau ihren mann mehr hassen dürfen als meine mutter, und jetzt so was.

      • mila sagt:

        auguste, ich kann mir nicht helfen, dein konzept gefällt mir. klappt aber nur bei leuten, die bisweilen auch über den eigenen schatten springen können und nicht immer den ton angeben müssen.

      • Astrid sagt:

        So ist es, Mila, und die brauchen das Konzept dann eigentlich sowieso nicht, oder?

      • mila sagt:

        ach, astrid… 😛

      • mila sagt:

        sorry, auguste, ich wollte sie übrigens nicht duzen. es ist mir nur so im eifer des gefechts rausgerutscht. was halten sie von brandon flowers – hard enough? http://www.youtube.com/watch?v=aVqXAqSzeRA

      • schwarze Zora sagt:

        mila, die Durchpsychologisierung der Gesellschaft ist ein Riesengeschäft. Die Leute haben hier ein Kürschen und dort ein Kürschen besucht und plötzlich haben sie die Gebrauchsanweisung für das Leben. Die wollen sie dann möglichst gewinnbringend verkaufen. Wenn ich sehe, wie sich all die selbsternannten Experten in ihrer Wichtigkeit suhlen, wird mir schlecht. Universitäre Ausbildung? Pustekuchen, Geld lässt sich auch ohne verdienen, die Begriffe „Beratung / Therapie“ sind nicht geschützt. Da werden einfach ganz schamlos die Bedürfnisse von Menschen ausgenutzt.

      • Astrid sagt:

        Schwarze Zora (?): schon klar! Für mich ist das einzige Kriterium, dass es hilft. Ich kann (und will) nichts dagegen unternehmen, dass Leute sich ‚Rat‘ bei Mike Shiva oder Schamanen holen. Genauso haben wir alle aber auch das Recht, uns Hilfe zu suchen, wenn wir sie benötigen. Viele der Posts hier müsste es vielleicht nicht geben, wenn Paare lernen würden, sich rechtzeitig Hilfe zu holen. Die Kritikhoheit dürfen Sie natürlich behalten, aber müssen auch anderen zugestehen, dass sie eine Wahl haben.

    • Bernd Kraut sagt:

      „Emanzipiert ist, wer aus sich heraus zufrieden ist, und nicht andere dafür verantwortlich macht.“

      Emanzipiert ist jede, die aus sich heraus unzufrieden ist und das Patriarchat dafuer verantwortlich macht.

      • Hotel Papa sagt:

        Du hast den Unterschied zwischen Emanzipiert und Emanze nicht verstanden.

      • Cara Mia sagt:

        😉 …und frustriert ist, wer keine Emanzipierte geehelicht hat… sondern eine Männerhasserin oder eine Melkmaschine (= Importfrau oder sonstige „Dame“ ohne eigene Verdienstmöglichkeiten)…

      • schwarze Zora sagt:

        aber aber, Importfrau darf frau doch nicht sagen, nicht mal, wenn es stimmt……

  • Freddy sagt:

    Das Thema ist wirklich ein heises Eisen. Ich habe in meinem Umfeld schon so viele Scheidungen gesehen. Meist lief das traumatiserend und schockierend ab. Tatsache ist, dass unser Rechtstaat uns alle Möglichkeiten gibt, endlos zu streiten, aber kaum Anreize zu kooperieren in dem Thema. Eine gütliche Lösung für Kind und Beteiligte findet man aber nur mit Kooperation. Wenn nur schon für jeden Tag der Dauer der Scheidung beiden Beteiligten 100 CHF belastet würde, dann wäre die Scheidung im nu vollzogen. So wie heute endet das in jahrelangem Zermürbungskrieg. Profitieren tun die Anwälte.

    • Erich sagt:

      @ Freddy Auch ich habe leider eine Scheidung hinter mir, und zum Glück hatten wir keine Kinder. Gott sei Dank brauchten wir auch keine Anwälte udn konnten uns dank Vernunft und auch einem kantonalen Vermittler gütlich einigen. Intersannterweise hat aber dieser Vermittler, welcher zu grossen Teilen von der Allgemeinheit (Steruzahler) bezahlt wirdd, kein einziges Mal versucht und zum „umkehren/ daran arbeiten/ ncohmals versuchen“ zu bewegen. So gesehen hatte ich tatsächlich das Gefühl das der Staat viel mehr Interesse an einer Scheidung als an der Ehe hatte..

      • Astrid sagt:

        Das ist das Wesen eines Mediators, Erich. Er geht erst einmal davon aus, dass Sie beide eine erwachsene Entscheidung getroffen haben und versucht nicht, Sie in die eine oder andere Richtung zu drängen. Ich würde aber auch ein System begrüssen, dass Ehepartner, vor allem mit Kindern, dazu zwingt, ihre Entscheidungen wirklich zu überdenken und vor allem das Wohl der Kinder vor ihr eigenes zu stellen. Damit Groll und Wut auf den jeweils anderen nicht ausarten kann, wäre es wünschenswert, diesen Paaren eine Art ‚Begleiter‘ zur Seite zu stellen. Bloss: wer soll das bezahlen?

      • Hotel Papa sagt:

        Früher gabs die Regel, dass sich Scheidungswillige zunächst vor dem Friedensrichter treffen mussten, um darzulegen, warum das nun wirklich nötig ist.

        Finde ich einen positiven Ansatz.

        Einer der Verletzendsten Momente in meinem Trennungsverfahren war, als ich von der Gemeinde einen Brief bekam, man habe gehört, wir lebten nun getrennt; ich soll doch die Unterlagen für die gentrennte Veranlagung einreichen.

        Nix von Schutz der Ehe. „Ah, ihr seid auseinander? Machen wir das doch definitiv!“

      • Astrid sagt:

        Hotel Papa, das sehe ich auch so. Wenn Kinder involviert sind, sollte eine Art Friedensrichter das Recht haben, die Beweggründe und die Form der Trennung in Frage zu stellen. Ich glaube auch, dass es für die Beteiligten in so einer emotionalen Ausnahmesituation nicht hilfreich ist, wenn Ihnen die Scheidung vom Staat oder ihrer Gemeinde (ich kenne ähnliche Fälle von meinen Klienten) als folgerichtiger Schritt verkauft wird.

  • Andi sagt:

    Romeo und Julia verlieben sich. Und zwar so sehr, dass sie heiraten und zwei Kinder haben. Nach fünf Jahren ist Schluss, keiner hat mehr Bock auf den anderen. Die Kinder können nun selber weiterbetreut werden, via Vormundschaftsbehörde an betreuungswillige Pflegeeltern weitervermittelt werden oder zur Adoption weitervermittelt werden. Romeo und Julia gehen getrennte Wege, das Spiel kann sich wiederholen. Vielleicht wird Julia später ihre eigenen Kinder adoptieren, wenn sie dazu Lust hat. So einfach wäre das.

  • Sylvie sagt:

    spannende themenwoche – ich freue mich!

    dass die konservatibve sarah palin für den „modernen feminismus“ stehen soll, kann ich als gedanke nachvollziehen. aus meiner sicht – und das ist nun doch definitiv die einer links denkenden – ist feminisimus überhaupt nicht gleichzusetzen mit der betonung der opferrolle der frauen.
    eine emanzipierte frau mit einem partner, der sie in ihrer selbstverwirklichung und gleichstellung unterstützt, braucht sich nicht als opfer zu sehen. bei einer trennung in meinem fall (da unverheiratet) wären alle (frau/mann/kind) im nachteil!

    • Sylvie sagt:

      … und da bleibt mir nur: die partnerschaft zu pflegen und das konstrukt familie als äusserst wichtiger wert zu betrachten – sien wir da bei sarah pallin?
      was tut dann sarah palin, wenn sich die partenerschaft zum schlechten entwickelt? wenn sie sich nicht mehr wohlfühlt, unglücklich ist, sich neu verliebt?

      hoffentlich gelingt es dann (auch ihr), sich partnerschaftlich zu trennen, konstruktiv weiter zu kommunizieren, die kinder weiterhin gemeinsam zu betreuen und sich wirtschaftlich so zu arrangieren, dass alle einigermassen wohl sind!?

      • Obelix sagt:

        „Sich schlecht entwickelt? Das hat man zum grossen Teil selber im Griff. Der Partner wird nicht einfach so „böse“. Es gibt immer die Möglichkeit, selber bis zu gewissen Grenzen natürlich, für den Anderen da zu sein. Das Problem ist, dass diese Grenzen heute schon dann gesetzt werden, wenn man sich nicht auf die Feriendestination einigen kann, währenddessen früher die Grenzen bei klarer Gewalt und Ausbeutung lagen.

  • Erich sagt:

    Familie und Kinder bedeuten Verantwortung, Engagement, Zuwendung, vielleicht manchmal Selbstaufgabe. Solange wohlstandsverwahrloste, narzistische Eltern ihren Lifestyle weiterpflegen wollen, werden wir weiterhin steigende Scheidungsraten und entsprechende Kollateralschäden haben. Die Anwalts- und Soziologen-Industrie freut’s.

    Im übrigen verweise ich auf den Threat http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/15048/scheidungsvater-sind-eine-sozialpolitische-zeitbombe/#comments mit 1’424 zum Teil recht guten Kommentaren.

  • Chris M. sagt:

    Soll man die Scheidung erschweren?

    Vielleicht sollte man die Heirat erschweren. Viel ist vom Kribbeln und den Schmetterlingen im Bauch die Rede, und wenn die dannn verschwinden, fehlt die Basis für die Beziehung, dann wird es öd und fad, ist der Kick weg, die Luft raus. Gefühle sind zuwenig als Basis. Alle romantischen Vorstellungen müssten mal reduziert werden und einer realistischeren Betrachtungsweise weichen.

    • Chris M. sagt:

      Eine Ehe ist auch ein Unternehmen oder Projekt und braucht als solches einen festen Willen zum Erfolg, gegenseitigen Respekt, gemeinsame Vorstellungen von Ziel und Weg und Strukturen und wirtschaftlichen Faktoren und Rahmenbedingungen. Diese müssen unterwegs immer wieder angepasst und ausgehandelt werden. Ohne den festen Willen zum Erfolg trotz Schwierigkeiten geht es nicht.

      Übrigens: auch die Gefühle lassen sich mit gutem Willen beeinflussen.

    • Chris M. sagt:

      Mit einer Ehe (oder Partnerschaft) stehen nicht mehr Lifestyle und Selbstverwirklichung auf höchster Priorität, sondern mindestens so wichtig ist die gemeinsame Bewältigung einer Aufgabe: das gemeinsame Leben. Dies erst recht, wenn Kinder da sind: damit hat das Paar eine zusätzliche starke Verpflichtung auf sich genommen, die grossen Vorrang hat.

    • Globetrotterin sagt:

      @Chris M.:
      Da pflichte ich Ihnen aber voll und ganz zu: Statt die Scheidung zu erschweren, sollte man besser die Heirat erschweren. Guter Gedanke!

      • oma sagt:

        finde ich auch, so altmodisch das auch tönt, man spricht doch vom Zusammenhalten in guten, wie in schlechten zeiten. und eine Scheidung sollte nur als letzte Lösung in’s Auge gefasst werden. Durch die Zwängerei von Sommaruga wird alles nur noch viel schlimmer und schmutziger. Justizia ibräuchte eine neue Brille!

  • Donegan sagt:

    @Hans. Kann dem nur beipflichten. Zurückgeblieben sind bei uns eine kaputte Familie mit drei eher unglücklichen Menschen. Eine vormals lebensfrohe, nun eher verbitterte Frau (der Traumprinz kam eben doch nicht), ein Kind mit zwei Wohnorten, aber ohne wirkliches Zuhause und ein seelisch angeschlagener Mann. Aber sagen darf man das ja in unserer Gesellschaft schon fast nicht mehr. Immer schön lächeln und heile Welt vorspielen. Die Realität sieht anders aus.

  • re sagt:

    Es gibt durchaus ehrbare Gründe für eine Scheidung. Dann nämlich, wenn keine Grenzen des Partners mehr eingehalten werden, man sich als Frau oder Mann missbraucht, benützt fühlt und keine positiven Momente mehr im Raum stehen. Das ist auch kein Zustand für die Kinder. Das Vorleben, wie Lösungen aus diesem Klima entwickelt und umgesetzt werden ist nicht nur schlecht für die Kids. Es ist einfach wichtig sie miteinzubeziehen und sie nicht aussen vor lassen. Eine heile Welt kann auch die ehrliche, reale Welt sein. Entscheidend ist die Liebe die es braucht, sich höflich zu trennen.

  • Erwin sagt:

    Wenn eine Ehe – wie meine – nach weit über 20 Jahren geschieden wird, man sich einen teure Anwälte nehmen muss, welche anlässlich der Verhandlung Dreck über den EhepartnerIn ausschütten, obwohl die Schuldfrage schlussendlic bei der Entscheidungsfindung des Gerichts absolut keine Rolle spielt, dann sind das schon Einschnitte ins Leben und ein Zusammenbruch von offensichtlichen illusionen, welche sehr tief gehen. Das damit auch Träume – frühzeitige Pensionierung, gemeinsame Reisen – auch bachab gehen, sei nur am Rande erwähnt.

    • Globetrotterin sagt:

      Reisen als Single hat auch seine Vorteile. Man trifft viel mehr interessante Leute, wenn man alleine unterwegs ist.

    • Donegan sagt:

      Ja genau so sieht es aus, auch bei mir.

    • Cara Mia sagt:

      Ja, und passt ja auf, dass diese interessanten Leute Euch nicht zu nahe kommen, denn sonst wird’s wieder unglaublich gefährlich für den Egotrip…

      • Erwin sagt:

        Mit Egotrip hat das aber überhaupt nichts zu tun, Cara Mia. Es geht nach einer solchen Erfahrung tatsächlich ums Überleben, mit sich ins Reine kommen, zu verarbeiten. Das sind Zäsuren, die zumindest zu Beginn überhaupt keinen Raum lassen für irgendwelche Trips, Da gewinnt vieles an Bedeutung, was nur mit sich selbst zu tun, hat um das Selbstwertgefühl nicht zu verlieren.

    • Chris M. sagt:

      Das richtige wäre doch, gar nicht erst mit Illusionen in eine Beziehung zu starten: weniger überbetonte Romantik und mehr Realismus.

      Mal davon ausgehen, dass zwei durchschnittliche Menschen eine durchschnittliche Beziehung führen werden mit allen durchschnittlichen Problemen. Mal davon ausgehen, dass es Konflikt- und Problemlösungsstrategien braucht, dass es auf Dauer nur mit Respekt und optimalen (nicht maximalen) Lösungen (Kompromissen) geht. Beiderseitiger Interessenausgleich statt Selbstverwirklichung. Konflikte aushalten und lösen statt „Run auf Fun“.

      • Cara Mia sagt:

        @Erwin: aber ist es nicht verrückt, dass es soweit kommt, dass man nur noch ans Überleben denken muss? Ich verstehe das, denn im Trennungsverfahren wird ja der Rest noch kaputt gemacht, der allenfalls zwischen einem Paar noch funktionieren würde. Das ist Horror pur, sogar für Richter und Anwälte. Man muss zuschauen, wie das Liebste, was man hat, nämlich die Kinder, grausam leidet. Das ist traumatisch. Drum ist Durchbeissen und einen Weg suchen auch gerade für das Selbstvertrauen unabdingbar.

      • Astrid sagt:

        Meine Rede, Chris. Aber Paare, die ‚wegen der Kinder zusammenbleiben‘, eben gerade weil sie Realisten sind und im übrigen ein ‚Vertrag zu erfüllen ist‘ gegenüber ihren Kindern (und der Gesellschaft), werden in diesem Blog als dümmlich angesehen (im Sinne von ‚bringt doch den Partnern nichts‘). Es spielt überhaupt keine Rolle, ob mit Trauschein oder nicht: an einer Beziehung muss man immer, immer, immer arbeiten – wenn eine Seite den ‚Vertrag‘ aufkündigt und vor allem, wenn auch noch Kinder da sind, kann keine noch so gute Gesetzgebung die Konsequenzen daraus wirklich abfedern.

  • Annika sagt:

    Sagt mal, habt ihr keine wichtigeren Themen für den Mamablog als diesen Gender-Scheiss?

    • Blitz Blank sagt:

      Schender-Geiss

    • Linda-Sue sagt:

      nö die anderen haben wir schon durch

    • oma sagt:

      auch als nicht Direkt betroffene finde ich dieses Thema sehr wichtig mit Auswirkungen auf alle Beteiligten (Kinder, Frau und Mann)- also absolut kein Scheissthema

      • Sophia Walter sagt:

        Also ich finde die Idee einer Themenwoche wirklich super, es hat ja hier auch nichts mit Gender an sich zu tun, sondern mit Scheidung im speziellen.

    • Bernd Kraut sagt:

      Selbstverstaendlich nicht! Mamablog ist ein Propagandainstrument des Feminismus (Axiom: Frauen = gut, Maenner = boese) und andere Themen werden – natuerlich – nicht geduldet!

      • Klara sagt:

        Ach Quark, Bernd Kraut. Aber Selbstmitleid ist offenbar auch mal schön…

      • Astrid sagt:

        Hast Du Dir toll zurechtgelegt, Bernd. Und Du hast absolut recht: Betonköpfe aller Richtungen könnten ja einfach ihre Klappe halten……..

      • Top Brass sagt:

        Nachdem sich die Frauen ja jetzt schon seit Jahren selbstmitleidig in ihrer gefühlten Opfer-Rolle suhlen, wollen wir das jetzt eben auch, wegen Gleichberechtigung und so.

  • Cara Mia sagt:

    Ohne Kinder – kein Problem, scheidet ruhig. Aber wer Kinder hat, sollte einen Vertrag mit sich selber schliessen, nicht mit dem Partner, nämlich den, dass man anerkennt, dass die Kinder beide Eltern im Alltag brauchen. Und dass man sich deshalb zusammenreisst und zusammenbleibt. Eine gute Beziehung ist harte Arbeit und regnet es nicht vom HImmel herunter. Es gelingt nicht immer, und es gibt Fälle, da muss man sich scheiden lassen (Gewalt etc.). Aber in der Regel bringt die Scheidung nichts, ausser finanziellen Problemen, und die Kinder reisst man aus der Geborgenheit der Familie.

    • Nadine sagt:

      Stimmt!

    • Anderer Papi sagt:

      Einverstanden!

      Vor allem sollte man sich klar machen: Scheidung mit Kindern ist nicht „Befreiung“, sondern die Bindung wird am Ende fast noch stärker: finanziell, emotional, in jeder Hinsicht! Nur die positiven Seiten der Gemeinschaft fallen dabei weg, nicht die negativen. Man kann es verdrängen und ignorieren, stimmt aber doch.

      Trotzdem habe ich’s vor 15 Jahren selber getan – und glaube noch heute nicht dass es eine andere Lösung gegeben hätte! Scheidungsrecht hin oder her. Wir sind noch immer unsichtbar verbunden, auch wenn ich meine Ex nie sehe (nur den inzwischen erwachsenen Sohn).

    • Klara sagt:

      So viel Geborgenheit bietet eine Familie ev. auch nicht mehr, wenn die harte Arbeit nichts fruchtet oder grausam erledigt wird, sprich ohne gegenseitigen Respekt. Zusammenreisst? Ich hätte mir als Kind gewünscht, meine Eltern reissen sich zusammen und würden sich endlich scheiden lassen. Kinder haben auch nicht ewig Bock auf Beziehungsarbeit resp. Streit.

      • Globetrotterin sagt:

        So iss’es, Klara. Es kann die Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem (der) bösen Nachbar(in) nicht gefällt!

    • Globetrotterin sagt:

      @Cara Mia:
      Also, das wäre doch ein Rückschritt ins tiefste Mittelalter. Nur wegen der Kinder zusammen bleiben…das hatten wir doch schon und gebracht hat’s nicht viel. Keinem der Beteiligten.

      • Astrid sagt:

        Im tiefsten Mittelalter war doch alles etwas anders, Globetrotterin. Warum kann es nicht in Ordnung sein, dass man wegen der Kinder zusammenbleibt? Für meine Begriffe sind diejenigen, die das fertigbringen, eher die, die nicht irgendwelchen romantischen Vorstellungen von ewigwährender Treue und Leidenschaft hinterherlaufen, sondern die, die in erster Linie echte, manchmal auch schmerzliche Verantwortung für die Kinder übernehmen, die sie in die Welt gesetzt haben. Sie verdienen Unterstützung, nicht ideologische Verurteilung!

      • Auguste sagt:

        hmm…, astrid, weil es im richtigen leben nicht funktioniert. die ewigwährende reibung hält kein mensch aus. hier wird die männliche sicht schön dargelegt:

        youtube: tim mcgraw – angry all the time

      • Astrid sagt:

        Auguste, ich habe nichts von einer Verpflichtung dazu gesagt, dass man zusammen zu bleiben hat! Aber die Paare, die es wagen, sind beileibe nicht alle von Depressionen geplagte, kreuzunglückliche Menschen. Sie mussten allerdings viel Aufwand treiben, um eine für alle stimmige Kooperationslösung zu finden. Sich nur auf die Positionen des Grolls, der Wut und der Konfrontation zurückzuziehen, kann (!) kontraproduktiver und simpler sein als sich darüber klar zu werden, wo die eigenen Kräfte liegen.

    • Globetrotterin sagt:

      Gar nicht erst heiraten…wäre ganz sicher die bessere Lösung. Dann können wir uns das Thema „Scheidung“ nämlich sparen.

    • *sigh* sagt:

      Oder dann doch gar nicht erst Kinder kriegen…wäre ganz sicher die bessere Lösung. Dann können wir uns das Thema “Sorgerecht” nämlich sparen.

      • Sportpapi sagt:

        Kein Sex haben – nur dann ist man wirklich sicher. Keine Menschen mehr treffen – denen ist ja wirklich nicht zu trauen!

      • André sagt:

        @sigh
        genau, und dann dezimiert sich die Menschheit innert ca. 120 Jahren auf Null und alle Probleme sind gelöst…

      • Globetrotterin sagt:

        Was hat denn heiraten mit Kinder-kriegen zu tun? Gibt’s die auf dem Standesamt gratis dazu?

      • *sigh* sagt:

        Wenn Ihnen der Zusammenhang von Familie gründen und heiraten entgeht, kann ich leider auch nicht helfen.

        Eigentlich komisch, dass so wenige „ErnährerInnen“ der Schweiz den Rücken zukehren und den „Sozialflüchtling“ erfinden. Das wäre dann mal KnowHow-Abwanderung zu deinen Ungunsten liebe Schweiz..

    • Cara Mia sagt:

      @globe: ich sah das früher auch so locker. Aber dann habe ich eine Zeitlang als Scheidungsanwältin gearbeitet, und was ich da sah, hat mir absolut gereicht. Ich habe den Bettel hingeschmissen. Vor so vielen Leuten verlor ich jede Achtung. Wie kann man nur seinen ganzen Kleinkram auf dem Buckel der Kinder austragen, das ist unerträglich.

      Schlechte Stimmung: auch da hat man eine Verantwortung, denn auch die macht man selber.

      Sorry Leute, ich bin da knallhart und unerbittlich geworden. 9 von 10 Scheidungen sind Egoismus pur und gehören nicht geschützt.

      • Obelix sagt:

        @Cara: Full ack! Heute ist es nicht mehr „in“ an Beziehungen zu arbeiten. Die Wegwerfgesellschaft hat verlernt, etwas zu reparieren – man kauft sich ein Neues. Wird leider auch auf Partnerschaften übertragen.

      • Globetrotterin sagt:

        @Cara Mia:
        Und wie siehst Du, als Scheidungsanwältin, das mit dem Heiraten? Ist das nicht auch Egoismus pur? Wie wär’s denn, wenn wir statt den Scheidungsanwälten Heiratsanwälte einführen würden? Jedenfalls könnte dann ein absolut eindeutiger Ehevertrag jede Ehe begleiten. Dann wären Scheidungsanwälte wohl bald obsolet.

      • mila sagt:

        ich sehe das genauso wie klara: an einer beziehung arbeiten nützt nur, wenn beide das ihre dazu beitragen. die realität sieht leider etwas anders aus, da sich nicht selten der eine partner mit dem status quo zufriedengibt. und welcher der partner ist das in der regel noch einmal, statistisch betrachtet?

      • Cara Mia sagt:

        @Globe: ich bin NICHT Scheidungsanwältin. Ich machte das eine Zeitlang und gab dann völlig frustriert auf. Für Scheidungen sollten nicht Anwälte zuständig sein, sondern Psychiater, und das meine ich ernst.

        Aber zur Frage: es spielt überhaupt keine Rolle, ob Heirat oder nicht. Wenn Leute gemeinsame Kinder haben, reissen sie sich auch ohne Eheschein die Haare aus. Schau dir doch mal die Trennungssachen von Konkubinatspaaren an. Wer streiten will, findet immer einen Weg. Eine gescheiterte Liebesbeziehung ist leider ein guter Nährboden für Hass und Streit.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: wie kommst du zu deiner statistischen Aussage? Vielleicht wären die Männer auch mehr für Veränderung, wenn sie als Folge davon nicht automatisch das Sorgerecht für die Kinder verlieren würden? Vielleicht ist es ja pure Angst, die zum Ausharren zwingt? Oder positiv: Vielleicht sind Männer einfach verantwortungsvoller, toleranter?

      • mila sagt:

        es gibt statistiken dazu, dass männer sich in beziehungsangelegenheiten offenbar mit weniger zufrieden geben als frauen (du wirst mir verzeihen, dass ich sie nicht griffbereit halte). mir geht es darum, dass es wohl nicht grundlos geschieht, dass die meisten scheidungen von frauen beantragt werden. wer hierbei immer nur von egoistischen (weiblichen) motiven ausgehen will, ist auf dem holzweg. ob männer toleranter und verantwortungsbewusster sind? verantwortungsbewusst ist, wer beziehungsarbeit ernst nimmt. würde alles beim besten – oder guten – stehen, man würde sich nicht scheiden.

      • talon sagt:

        @Globetrotterin
        Warum ist heiraten Egoistisch?

        @mila
        Bevor ich was falsches reininterpretiere: Was genau meinst du?

      • mila sagt:

        hier erscheint vielleicht noch eine antwort an sportpapi. talon, alles was ich sagen will, ist: zu einer beziehung gehören immer zwei menschen, beide sind für sie verantwortlich. ich glaube nicht, dass wir irgendein problem lösen, wenn wir ausschliesslich davon ausgehen, dass frauen aus egoistischen motiven die scheidung häufiger beantragen.

        davon abgesehen, bin ich für das gemeinsame sorgerecht, allerdings nicht aus den obgenannten gründen.

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Ich glaube auch, dass Männer in Beziehungsfragen evtl. weniger anspruchsvoll sind. Ich würde dem toleranter sagen, Globi wohl bequemer. Wie auch immer. Ich würde aber auf keinen Fall die Scheidungsquoten anfügen. Denn als Mann mit Kindern käme eine Scheidung für mich und viele andere nie in Frage, wenn das gleichzeitig auch bedeutet, dass wir unsere Kinder verlieren (oder nur noch selten sehen). Aus Egoismus, aber auch aus Verantwortung den Kindern gegenüber. Und wir haben halt auch nicht die Idee, dass Kinder nur einen Vater (oder anders: Mutter) brauchen. Sondern möglichst beide Elter

      • talon sagt:

        @mila
        Zum ersten gebe ich dir recht. Aber das scheiden aus egoistischen Gründen: in ca. 40% der Problematischen Scheidungen, wird dem Mann sexueller Missbrauch vorgeworfen, damit die Frau das sorgerecht behält, unnötig zu erwähnen, das diese Vorwurfe gelogen sind. Jetzt die Frage: Warum machen Frauen das?

      • mila sagt:

        talon, es gibt männer wie frauen, die schlagen, nötigen – oder eben lügen. daneben gibt es grauzonen – wie definiert man beispielsweise seelischen missbrauch? keine einzelne dieser taten ist zu entschuldigen. für die klärung der sachlage sind jedoch die gerichte zuständig. dass diese keinen einfachen stand haben, gerade bei problemscheidungen, ist mir klar. im namen aller tatsächlichen opfer von häuslicher gewalt kann man nur hoffen, dass sie ihre aufgabe korrekt erledigen.

        damit zurück an die arbeit.

      • oma sagt:

        9 von 10 Scheidungen sind Egoismus pur und gehören nicht geschützt.
        – Egoismus von wem? würde mich interessieren wer da die „Oberhand“ hat?

      • mila sagt:

        solche pauschalisierungen, oma, sind es nicht wert, dass man auf sie eingeht. sorry.

      • talon sagt:

        @mila
        Es ist aber schon interessant zu sehen, das Frauen erst seitdem es die Versorgerehe gibt, 80% der Scheidungen einreichen. Also erst seit 1976(interessant, 68er, Feminismus fallen auch in diese Zeit 😉 ). Auch hier stellt sich wieder die Frage: Warum?

      • mila sagt:

        talon, ich glaube nicht, dass diese zahl ausschliesslich mit der ‚versorgerehe‘ korreliert, sondern auch mit der zunehmenden weiblichen arbeitstätigkeit. und die antwort lautet: die finanzielle abhängigkeit fällt weg, und auch das frühere soziale stigma einer scheidung ist passé. frau muss nicht mehr in einer situation leben, die sie so nicht haben will – ob es nun dafür berechtigte (objektiv nachvollziehbare) gründe gibt oder nicht, das kann man wohl nur im einzelfall beurteilen.

      • talon sagt:

        @mila
        Das ist es ja, auch schon vorher sind Frauen arbeiten gegangen, der 100%ige alleinversorger war ein Wunschmodell zu dieser Zeit, aber nicht wirklich umsetzbar für den Grossteil der Bevölkerung. Desweiteren haben Frauen auch beim Schuldprinzip unterhal bekommen können, es war nur nicht Garantiert, so wie es heute ist. Und diese Garantie, macht die Scheidung dann doch ein wenig leichter. Oder anders ausgedrückt, warum haben sich Männer nicht so oft scheiden lassen, diese waren doch und sind Finanziell unabhängig?

      • mila sagt:

        dieses thema hatten wir schon, talon: weil sie sich mit weniger zufrieden geben. wie auch immer man das auslegen will. dazu gibt es haufenweise statistiken, ich bin mir sicher, dass du welche finden wirst, wenn du suchst.

      • talon sagt:

        @mila
        Genau davon rede ich. Frauen wollen mehr, und der Gesetzgeber macht es ihnen möglich, und da liegt der Hund begraben. Der unterhalt muss mit der Versorgerehe ad akta gelegt werden.

      • mila sagt:

        der unterhalt für die frau kann nur vollumfänglich ad acta gelegt werden, wenn sie zur zeit der ehe erwerbstätig war. war sie es für eine längere zeit nicht, muss zumindest für eine gewisse zeit der wiedereingliederung ins berufsleben ein unterhalt bezahlt werden.

        es geht darum, zu einer lösung zu finden, die für alle gerecht ist, talon: und nicht darum, von einem extrem ins andere umzuschlagen. eine frau, die über jahre nicht gearbeitet hat, findet nicht von heute auf morgen einen job. und für den mann war es seinerzeit durchaus bequem, dass sie ihm zuhause den rücken freihielt.

      • talon sagt:

        @mila
        Wieso bequem? War es nicht eher so, das der Mann den Kinderwunsch der Frau finanziert hat. Denn bequem war Arbeiten noch nie. Nein, die Versorgerehe muss aufhören, mal schauen, was Frauen dann machen. Eins prophezeie ich aber, die Scheidungen werden massiv zurückgehen.

      • mila sagt:

        und wir alle werden wieder glücklich und zufrieden leben… wenn mich nur der finanzielle zwang an einen mann kettet, dann gut‘ nacht. umgekehrt: befürworte ich als mann ein solches abhängigkeitsverhältnis? wenn ja: gut‘ nacht!

      • schwarze Zora sagt:

        Versorgerehe?? Die war vor dem neuen Ehe- und Scheidungsrecht viel krasser zu Gunsten der Frau angelegt, da konnte der Mann u.U. Alimente bis zum Tod bezahlen. Dass heute mehr Frauen die Scheidung einreichen, hängt damit zusammen, dass eine Scheidung nicht mehr der soziale Tod ist. Ausserdem wird das Vermögen – der Vorschlag – hälftig geteillt, früher erhielten die Männer 2/3, die Frau 1/3, sie verlor also viel Geld und Sicherheit.
        Wir sollten hier nicht Tatsachen durcheinander bringen. Wenn man sich äusserst, sollte man auch eine Ahnung vom Schweizerischen Recht haben und nicht nur gugaggen.

      • Henri sagt:

        @mila 28. März 2011 um 12:19

        „es gibt statistiken dazu, dass männer sich in beziehungsangelegenheiten offenbar mit weniger zufrieden geben als frauen“

        Fragt sich eben, ob weniger nicht genügen würde?

        „…dass es wohl nicht grundlos geschieht, dass die meisten scheidungen von frauen beantragt werden.“
        Nichts auf dieser Welt geschieht grundlos, aber diese Ihre Festellung ebnet den Weg zur Ursachenforschng nicht gerade.

      • Henri sagt:

        „…verantwortungsbewusst ist, wer beziehungsarbeit ernst nimmt.“
        Hier stellt sich mir die Frage, wer denn die Deutungshoheit darüber besitzt, was genau unter „Beziehungsarbeit“ zu verstehen ist.

        „würde alles beim besten – oder guten – stehen, man würde sich nicht scheiden.“
        Die Gründe, etwas nicht zum besten stehend zu befinden, sind nicht universal, sondern sehr individuell, mithin auch geprägt von den unterschiedlichen Egoismen der Beteiligten.

      • Henri sagt:

        Auf gut Deutsch: Nur weil eine Partie komplett unzufrieden ist und alles hinschmeissen will, heisst das noch lange nicht, dass diese Sicht auf die Beziehung einer objektiven Beurteilung standhalten würde.

        Der Spruch „Es braucht immer zwei“ trifft längst nicht immer ins Schwarze.

      • mila sagt:

        aber henri, am ende des tages leben sie in einer subjektiven beziehung. gerade deswegen müssen beide – subjektiv – wollen, dass diese funktioniert. wenn sich einer einfach ausklingt, nützt dem anderen alles (eigene) wollen der welt nichts.

      • mila sagt:

        ausklinkt muss es natürlich heissen. will man dieses ausklinken verhindern, muss man miteinander im gespräch bleiben. auf dauer.

      • Henri sagt:

        @schwarze Zora 29. März 2011 um 17:52

        Es ist richtig, was Sie sagen, aber Sie legen es etwas feihändig aus: der Vorschlag war nicht das Vermögen, sondern das gemeinsam erarbeitete Vermögen. Eingebrachtes Vermögen blieb auch früher, wo es war.

        Und eine ganz wichtige Änderung im Scheidungsrecht haben Sie „vergessen“ zu erwähnen: die Schuldfrage.
        Diese wurde komplett eliminiert, sodass man heute scheiden kann, wie man gerade Lust hat – im Gegensatz zu beinahe jeder anderen bedeutenden Handlung in unserem Leben gilt beim Scheiden weder das Verursacherprinzip noch das Verantwortlichkeitsprinzip.

      • Henri sagt:

        Eine Frau mit Kind kann also im Falle der Scheidung eigentlich nichts falsch machen: das Kind wird nahezu immer der Mutter zugesprochen, selbst in äusserst bedenklichen Verhältnissen mit Alkohol, Drogen und Beschaffungs-Prostitution, und wo das Kind ist, fliesst auch das Geld hin, und zwar kräftig.

    • Freddy sagt:

      Das finde ich auch so. Scheidungen bringen für die Beteiligten viele Probleme. Nur belastende Beziehungen können auch die Hölle sein. Ich finde es gut, dass man sich heute trennen kann, das baut Spannungen ab. Was nicht gut ist, ist die bestehende Lösung. Heute sind einfach beide Parteien normalerweise finanziell ruiniert. Hier müssen wir als Gesellschaft einfach andere Lösungen finden. Im heutigen System muss jeder Partner die Kinderbetreuung erkämpfen. Dann zahlt die andere Partei. Es geht um die Existenz und da wird unerbittlich gestritten. Genau das wird heute durch das Gesetz forciert.

    • oma sagt:

      stimmt absolut und oft geht dabei vergessen, dass erstens nie ein Teil allieine Schuld trägt ; und zweitens, das man sich doch einmal geliebt hat! (oder geliebt haben sollte und den jeweiligen Partner freiwillig als ebensolchen ausgesucht hat

      • mila sagt:

        auch die männer, die sich die 9 von 10 egoistinnen geangelt haben, haben selbige vor langer zeit einmal geliebt. und freiwillig ausgesucht.

    • re sagt:

      Was ist, wenn der Partner sich erst mit der Geburt des ersten Kindes so verändert, dass es trotz dem Versuch ihn in die Familie einzubeziehen 14 Jahre lang keinen Zugang findet, aber mit seiner Eiversucht auf die Kinder immer aggressiver wird?
      Väter wie Mütter wissen erst mit der Geburt des ersten Kindes ob sie zur Familie taugen. Dann fängt der Prozess des gemeinsamen, koordinierten Tauziehens an. Wer diesen Einstieg vergeigt hat es schwer, und der Ausstieg entwickelt sich zum Rosenkrieg, der auf dem Buckel der integrierenden Person ausgeführt wird. Sie ist auch der Fels der Kinder. crazy

    • Anna2 sagt:

      Wenn Papa das Kind eh nur eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen sah? Und wenn er jetzt weiterhin einen Tag pro Woche und am Wochenende recht oft die Kinderbetreuung übernimmt? Mir macht es ehrlich gesagt nicht den Eindruck, als ob unser Kleinkind was vermissen würde. Und wir haben keinen Krach mehr. Der weiteren Umgebung gegenüber müsste ich manchmal mehr erklären, als ich mag, das ist der Haupt-Stressfaktor seit der Trennung, aber sonst? Sicher, in materiellen Dingen haben wir unverschämtes Glück. (For the record: das Kind und ich kriegen null Alimente, und das ist OK so.)

  • mila sagt:

    ich frage mich, was für eine qualität eine partnerschaft grundsätzlich haben muss, wenn man den ausstieg per sorgerecht ‚erschweren‘ will. auch die konservativen feministinnen trauen den frauen offenbar kein hirn zu (und sehen sie wohl als opfer ihrer selbst). himmeltraurig, wenn das die gründe sein sollen, weshalb man zusammenbleibt. die kinder werden’s einem danken.

    keine sorge astrid, bin schon wieder weg.

    • Sportpapi sagt:

      Kinder sind jedenfalls ein wichtiger Grund, um zusammenzubleiben. Weil man für sie eine Verantwortung trägt, zu der man einmal ja gesagt hat. Und diese Verantwortung kann man nicht einfach abgeben, sie sollte aber auch nicht einfach entzogen werden.

    • mila sagt:

      ja, sportpapi, himmelherrgottnochmal wir sind einer meinung. aber die meisten menschen realisieren spät bis nie, dass sie eben etwas dafür tun müssen, damit eine partnerschaft funktioniert. und zwar auf einer regelmässigen basis. und wenn es dann einmal definitiv zu spät ist, dann lieber ein ende mit schrecken – als ein schrecken ohne ende. sagt ein scheidungskind.

      • Sportpapi sagt:

        Einmal mehr richtig. Nur sollte das Ende mit Schrecken beinhalten, dass man sich – zum Wohle der Kinder – noch einmal zusammenrauft und gemeinsam die weitere Betreuung/Erziehung/Versorgung der Kinder regelt. Und das funktioniert offenbar im Moment schlecht.

      • mila sagt:

        himmelherrgottnochmal zum zweiten, ja, es funktioniert schlecht. deshalb muss ein gemeinsames sorgerecht her, gekoppelt an von allen parteien einzuhaltende rechte und pflichten. der entzug der rechte muss gewährleistet sein, wenn den pflichten nicht nachgekommen wird – egal von welcher seite. aber selbst das wird viele nicht davon abhalten, ihre beziehungsprobleme auf dem rücken der kinder auszutragen.

      • Sportpapi sagt:

        mila, weshalb der Fluch, wenn wir uns so einig sind? Bin dann mal weg – meine Studis warten.

      • mila sagt:

        eben darum. 😛

      • talon sagt:

        @mila
        *Klatschendes smiley* Volle Zustimmung.

    • Astrid sagt:

      Warum schon weg, Mila? Wie meinen…?

      • Astrid sagt:

        Mila und Talon: Spürt man hier ein gewisses ‚appeasement‘, vielleicht ein laues Frühlingslüftchen? Mila, Du bist ein Talent – könntest Du bei mir als Mediatorin arbeiten?

      • mila sagt:

        lieber nicht, astrid. in persona bin ich um einiges impulsiver – und weniger reflektiert. ein mensch halt.

        die ‚vermittlerin‘ von gestern – sie hat sich deinen rat wohl doch nicht so ganz zu herzen genommen, obwohl sie eigentlich wollte. inkonsequenz nennt man das.

      • mila sagt:

        und jetzt fängt das wartespielchen wieder an – mal sehen, wie lange es diesmal bis zum auftauchen der antwort dauern wird…

      • Astrid sagt:

        Gott sei Dank, Mila. Zuviel Perfektion bewirkt bei mir Unzulänglichkeitsgefühle……
        Verschwinde jetzt hier – das Thema heute liegt mir sehr am Herzen, weil es meinen Alltag sehr bestimmt. Da aber noch vier Tage kommen, muss ich auch mal wieder was anderes machen……
        En schöne Abig!

  • Hey, parbleu, der Pähner Ralph, nun wollen alle die Edelfedern bei Binswanger den GenderCan-Can tanzen! bald wird auch Res Strehle, Finn Canonica und Roger Köppel hier ein und aus schreiben. Nach diesem Motz: bravo, das Thema ist ganz nach meinem Gusto gesetzt: Tatsächlich. Dass es das „edlere Geschlecht“ ist, das in 80% der Fälle die Scheidung anstrengt, nachdem im Alten Testament die Ausstellung eines „Scheidebriefes“ ein patriarchales Privileg war, müsste doch zu denken geben. Und Frauen, die sich nicht als gesellschaftliche Daueropfer inszenieren sind wesentlich sexier.

    • Globetrotterin sagt:

      Patriarchale Privilegien!!! – Auch den Rest davon werden wir Euch noch gründlich um die Ohren hauen. Denen ist endgültig der Kampf angesagt.

      • Ginola sagt:

        @Globetrotterin

        Genau, diese ewigen Privilegien der Männer sind wirklich kaum auszuhalten. Es ist so unfair…- Nur, welche Privilegien genau?

      • Globetrotterin sagt:

        Ginola, es braucht nur ein bisschen Nachdenken und eine kleine Analyse darüber, wie diese Welt eingerichtet ist. Schau Dich doch mal um: Wer sitzt denn immer noch an allen Schalthebeln der Macht? Das altbekannte Thema: Macht, Gier, Herrschaft, Zwangsmoral! – Von Männern erfunden, eingerichtet und nach wie vor ausgeübt.

      • Ginola sagt:

        Mag sein, aber mich interessiert gar nicht, wie es war sondern vielmehr wie es ist und sein könnte.
        Entscheidend ist doch der Trend. Und der Trend geht ganz klar in Richtung Gleichberechtigung.

      • Globetrotterin sagt:

        Sag ich ja, Ginola. Patriarchale Privilegien ade!

      • Sparter sagt:

        Du ballerst da ein bisschen mit Allgemeinplätzen rum, aber wo konkret jetzt meine Privilegien sein sollen, sehe ich jetzt immer noch nicht.

      • Dieser Wortwechsel zeigt ganz klar: das „Patriarchat“ wird erst mit der Frau aussterben. Es ist wie mit em Antisemitismus: es gibt einen Antisemitismus ohne Juden, wie es auch eine Patriarchatskritik ohne Mànner gibt. Tucho hatte recht die Menschheit zerfällt in zwei Teile, einen männlichen der nicht denken will, und in einen weiblichen, der nicht denken kann.“

      • talon sagt:

        @Globetrotterin
        Wer hat die Welte eingerichtet? Katharina die Grosse! Bloody Mary! Madame Pompadous! Frauen können heute genauso in die Chefetagen wie Männer. Und welche Privilegien habe ich denn als Mann? Den Wehrdienst? Die Alimentenzahlungen?

      • Ginola sagt:

        Wie gesagt, Globetrotterin, was immer besser auch heisst, möge es eintreten. Aber einfach alles zu verteufeln was vom Mann kommt finde ich dann schon sehr undifferenziert. Geht es dir denn nicht um Gerechtigkeit und zwar unabhängig vom Geschlecht, Hautfarbe, Sprache, Ethnie, etc.?

      • Globetrotterin sagt:

        @Ginola:
        Genau darum geht es mir! Der einzige Grund, weshalb ich zur Feministin geworden bin, ist Gerechtigkeit. Um das zu erklären, reicht der Platz hier leider nicht. Um das zu verstehen, muss man schon ein paar Bücher lesen. Z.B. über die Zusammenhänge zwischen kapitalistisch-patriarchaler Wirtschaft und Krieg ( z.B. Maria Mies – „Krieg ohne Grenzen“ oder „Substistenz und Widerstand“ von Claudia von Werlhof), um nur 2 zu nennen.

      • Andi sagt:

        @Ginola: Es geht Globi um Gerechtigkeit, ja, aber nicht unabhängig vom Geschlecht.

      • Ginola sagt:

        @Globetrotterin

        Oh ja, lesen bildet. Da sind wir uns einig.

        Nun gut, das ist natürlich ehrenhaft, wenn es dir um Gerechtigkeit geht. Auch wenn man die gezielten Provokation deinerseits abstrahiert, ist es schwierig zu glauben, dass es dir nicht auch ein klein wenig darum geht, den Männern eins auszuwischen. Man muss doch keine Feministin werden, um für Gerechtigkeit zu kämpfen. Man setzt sich doch für die Menscheit ein, und nicht nur für ein Teil davon. Wahre Grösse ist, wenn man ausblendet, was geschehen ist (sprich keine Rachgelüste)…-

    • bronf sagt:

      na, da können wir ja nur hoffen, dass frankreich einen anfang macht und frau le pen wählt. dann wird alles besser!

      • Globetrotterin sagt:

        @bronf:
        Das setz ich doch lieber auf Deutschland und die dortigen (nicht hiesigen) Grünen. Statt Le Pen wählt Frau Claudia Roth!

      • Astrid sagt:

        Nein, tut Frau nicht, jedenfalls diese nicht!

      • Globetrotterin sagt:

        Welche nicht, Astrid?

      • Hobbes sagt:

        @Globetrotterin. Das mit den Allgemeinplätzen hatten wir ja schon. Aber wenn Sie nun Frau Roth in Spiel bringen geht das also wirklich unter die Gürtellinie, Sie sollten sich schämen …

      • Globetrotterin sagt:

        @Hobbes:
        Wofür?

      • Hobbes sagt:

        Kollektives Fremdschämen für Claudia Roth. Die allseits pflichtbetroffene, erschütterte und einsam kämpfende Karikatur aus Augsburg.

      • Astrid sagt:

        Hobbes, da stimme ich absolut zu! Ist nicht sehr nett, aber eben……

      • oma sagt:

        @Globetrotterin 11.13; Wer sitzt denn immer noch an allen Schalthebeln der Macht? Das altbekannte Thema: Macht, Gier, Herrschaft, Zwangsmoral – deine Aufzählung mag ja für die Berufswelt ein Stück weit treffend sein, aber mit Bestimmtheit nicht für eine Ehe, oder eheähnliche Gemeinschaft. Da haben doch im eigentlichen und übertragenen Sinn die Frau die Hosen an!

      • Globetrotterin sagt:

        @oma:
        Ich weiss nicht, welches Sandmännchen Sie berieselt hat. Aber träumen Sie weiter!

    • Ginola sagt:

      @Globetrotterin

      Lesen bildet, das ist so!

      Es ist ehrenhaft, wenn es dir um Gerechtigkeit geht. Ich fragem ich nur gerade, weshalb du deswegen Feministin geworden bist. Bei der Gerechtigkeit geht es um die Menschheit und nicht um die Frau. Nun gut, ich ahne deine Antwort.
      Auch wenn man deine gezielten Provokationen bei den Kommentaren abstrahiert, ist es schwer zu glauben, dass du keine Rachegelüste gegenüber des männlichen Geschlechts hast….- Irre ich?

  • Freiherr sagt:

    Schuld hat bei einer Scheidung in einem saeckularen Rechtsstaat ebensowenig verloren – wie Frauenalimente oder den BarMEHRbedarf (bei mehr als 12 Jahre alten Kindern den HALBEN BarMEHRbedarf) ueberschiessende Kindesalimente….

    Die Keulung der gynokratischen Scheidungssinekure wuerde die gynokratische Scheidungsgeilheit mitkeulen.

  • Katharina sagt:

    Shawne

    • die plätze für „Kat das krallenmonster“ gegen „Shawne das texanisch-diploamtische Tittenwunder“ sind alle schon verkauft. Es gibt Leute, die sich für diesen Schaukampf prophylaktisch krankschreiben lassen, damit sie nicht unter dem Radar der innerbetrieblichen EDV-Aufsicht bloggen müssen. Viel Spass!

  • Hans Saurenmann sagt:

    Die Fielding ist eine gute Lach Nummer, das ist der Type Goldgraeber wahrscheinlich aus Texas, die haben solche Allueren oder CA, hier kennt diese Dame nimand!! Da gehts nur ums Geld und sonst nichts. Scheiden ist leicht ausser ich und meine Frau haben es nie geschafft und sind ueber 45 Jahre zusammen, ist eine solide Partnerschaft, wobei ich natuerlich, wie maennlich. recht habe bluten muessen bis Heute, Frau, Kinder, Grosskinder Urgrosskinder und so fort. Trotzdem zufrieden mit dem Ergebniss. Es Gruessli us em sunnige Florida!!

  • Katharina sagt:

    „Wie unsere Gesellschaft mit der Scheidung umgeht, dürfte noch verstärkt zu einer politischen Grundsatzfrage werden.“

    Ja. Ich ziehe mir mal die Burka über. Allerdings in der Art des Protestes in Paris. Nichts drunter.
    Dann das Kleidungsstück ab und zu über den Kopf liften.
    Ein flash mob mit flashing moepsen.

    frau nennt das Busenpower.

    Soll sogar diplomatische Konsequenzen haben.

  • Chris M. sagt:

    Es ist niemandem zuzumuten, eine kaputte Beziehung auf Dauer zu ertragen. Allerdings habe ich schon mehrfach den Eindruck erhalten, dass zu leicht und zu leichtfertig der Bettel hingeschmissen wird – ohne Rücksicht auf die Folgen. Wenn nämlich das Leben während und nach der Scheidungsprozedur schlechter ist als vorher…

    Was mir auch auffällt, ist das Fehlen von Strategien zur Konfliktbewältigung in Beziehungen. Da wird schnell die Kommunikation abgebrochen, man schmeisst einander Vorwürfe und Schuldzuweisungen an den Kopf ohne dem andern zu zu hören. Die Problemlösung steht ganz weit hinten.

  • Chris M. sagt:

    Die Kosten der Scheidung sind für alle Beteiligten sehr hoch.

    Die emotionalen Kosten:
    Zuerst einmal für die Kinder, die mindestens zeitweise Geborgenheit und Sicherheit verlieren. Dann für die Ex-Partner, die kaum unbeschädigt aus einer Trennung heraus kommen.

    Die finaziellen Kosten:
    Einkommen, die für einen Haushalt mehr oder weniger gut gereicht haben, reichen selten für zwei Haushalte. Das kann man aufteilen, wie man will, es geht nicht auf und jemand kommt zu kurz (natürlich, dem andern gehts besser!)

  • Sigi sagt:

    Das wird eine „heisse“ Woche werden, da bin ich sicher…….!
    „Please, fasten your seatbelts….“

  • Chris M. sagt:

    Die Kosten der Scheidung sind für alle Beteiligten sehr hoch.

    Die emotionalen Kosten
    Zuerst einmal für die Kinder, die mindestens zeitweise Geborgenheit und Sicherheit verlieren. Dann für die Ex-Partner, die kaum unbeschädigt aus einer Trennung heraus kommen.

    Die finaziellen Kosten
    Einkommen, die für einen Haushalt mehr oder weniger gut gereicht haben, reichen selten für zwei Haushalte. Das kann man aufteilen, wie man will, es geht nicht auf und jemand kommt zu kurz (natürlich, dem andern gehts besser!)

  • Daniela S sagt:

    Shawne Fielding, nicht wirklich, oder?

    • Eremit sagt:

      Hoffe nicht, sonst müsste man den Blog hier abartig zensurieren, oder sie sollte nicht die Fragen vom Blog lesen über ihre Sorgerechtssituation.
      Warum nicht zum Abschluss ein Beitrag von Madame Binswanger?

  • heidi reiff sagt:

    tionierende Ehe vorweisen können mit Kindern. Jet Set aus Amerika ist nicht mein Ding. Ich geniesse heute mein Single-Dasein, ist auch ein Weg, ich fühle mich nicht einsam, ich habe ja mich, abgenabelt hab ich bei meiner Geburt, der erste Schritt ins Leben, ging doch allen so oder nicht, die Symbiose gibts nur im Mutterbauch, traurig aber wahr. Gottessegen ist keine Garantie, die Realität sieht anders aus.

  • Hans sagt:

    Heidi Reiff, Sie müssen uns nicht sagen ob Sie heute wieder in einer Beziehung leben, mich hat es zuviel Substanz gekostet, d.h. ich werde es nie mehr tun; aber sind Sie nun glücklicher oder sagen Sie, wie viele Andere, ich hätte mich besser nicht scheiden lassen. Meine Ex-Frau war eine strahlende, hübsche Frau, heute ist sie ein Schatten ihrer selbst. Vielleicht war das mit ihrem Freund dann doch nicht das „gelbe vom Ei“.

  • Hans sagt:

    Wirtschalftliche Zwecke spielen bei einer Scheidung eine sehr grosse Rolle, sowohl auf der Seite der Frau und in ruinösem Sinne für den Mann. Die volkswirtschaftliche Rolle ist bei einer riesigen Scheidungsrate sehr hoch, finanzielle Probleme, massiv gesteigerter Wohnraumbedarf, psychische Probleme, Fürsorgeleistungen u.s.w. Wir lesen fast täglich von Tötungen im Beziehungsbereich, es sind nicht nur Randständige sondern auch normale, intelligente Bürger und auch die Suizidrate lässt keine Fragen offen; aber das ist tabu, auch bei der höchsten Politik, es wäre Zeit aufzuwachen und zu handeln.

    • Globetrotterin sagt:

      „…täglich Tötungen im Beziehungsbereich…“ – im Klartext: Wer tötet wen?
      „…aufzuwachen und zu handeln.“ – Wie soll das denn aussehen? Mein Vorschlag: Heiraten verbieten! Heiraten ist all zu oft lebensgefährlich – vor allem für Frauen.

      • Sparter sagt:

        Es ist unglaublich mühsam, jeden morgen über die vielen toten Bräute zu klettern.

      • Prügelknabe sagt:

        Sie fragen: wer tötet wen?
        Sieht man doch auf dem „netten“ Bild oben.
        Schon gut, ich kasteie mich und bete das PC-Mantra:
        Mann=Täter, Frau=Opfer. Mann=Täter, Frau=Opfer. Mann=Täter, Frau=Opfer. Mann=Täter, Frau=Opfer…

      • oma sagt:

        Heiraten ist all zu oft lebensgefährlich – vor allem für Frauen.? ist es nicht so, dass die meisten Scheidungsbegehren von Frauen aus gehen?

      • Globetrotterin sagt:

        @oma:
        Eben drum!

    • oma sagt:

      Wirtschalftliche Zwecke spielen bei einer Scheidung eine sehr grosse Rolle – aber leider nicht nur bei der Schedung sondern oft schon eine ausschlaggebende bei der Heirat. führt das vielleicht auch dazu, dass so oft und vielfach leichten Fusses geschieden wird?

  • Micheal sagt:

    der mensch ist an seine grenzen in der 3 dimension gestossen, heiraten bietet nur ein emotionales, kommerzielles und soziales schauspiel jedoch sicherlich keinen vorteil im realen leben mehr. der mensch hat sich laengst zum individualisten konvertiert. gesetze sind nach wie vor aus dem industriellen zeitalter im 19 jahrhundert, so auch die schuldbildung. Zudem faellt es am wahren gesetz, naemlich, dass eine heirat und kinder erzeugung mit einer „faehigkeits“ lizenz abgesichert werden sollte. darin gehoeren, intelligenz, dna-analyse, und finanzen. Wer diese nicht erfuellt kann nicht heiraten.

  • heidi reiff sagt:

    Ich gebe mir Mühe nicht zu verallgemeinern, ich bin geschieden seit langer Zeit, war 9 Jahre verheiratet. Im hier und jetzt betrachte ich viele Dinge einfach anders, mein Mann hat mich nie misshandelt, da prallen meist einfach 2 Welten in einer Ehe zusammen, in guten und in schlechten Zeiten wird uns das schon aufoktriert im Zeremonium in der Kirche beim Ringaustausch. Viele Menschen entscheiden sich nicht zu heiraten, kenne alte und junge, ich bin ein sog. Scheidungskind, Kinder werden hin und hergerissen bei Scheidungsszenarien. Sind wir gesellschaftlich nur akzeptiert wenn wir eine gut funk

  • AlexKeller sagt:

    Heute habe ich Lust ins Kino zu gehen, hast du auch Lust?! Heute habe Lust zu heiraten, hast du auch Lust?! Ach, der Film fand ich zu fad! (stand in der Pause auf und ging in die nächste Vorstellung) Ach, mein Partner fand ich fad! (schrieb eine kurze Abschieds SMS, ging in eine Bar und suchte einen Neuen Partner)
    Genau dies verdeutlicht die Mentalität und Lebensgewohnheiten der Menschen. Der Mensch hat weder Biss, noch Durchhaltevermögen, noch Ethik. Wenn er nicht das bekommt, was er möchte, wechselt er 😉 Ob Frau oder Mann, alle sind hier gleich!

    • Rotscher sagt:

      Ja, alle sind fast gleich. Denn bei einer Scheidung profitiert mehrheitlich immer noch die Frau!

      • Globetrotterin sagt:

        …und bei einer Heirat der Mann!

      • Hobbes sagt:

        Is that so? Waren Sie schon mal verheiratet? Oder eben deshalb nicht?

      • Hobbes sagt:

        Wenn die Frau bei der Scheidung profitiert, kann der Mann gar nicht bei der Heirat profitieren, da die investierte Zeit und Energie, nicht zu vergessen das Geld, einem Totalverlust gleichkommt mit gleichzeitiger Liability der Alimenten und sonstigem Stress.

      • Globetrotterin sagt:

        @hobbes:
        Eben deshalb nicht!

      • Sportpapi sagt:

        Natürlich, von der Heirat profitiert nur der Mann. Ach Globi, immer die gleiche Platte!

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, Sportpapi, ich kann nichts dafür. Tatsache bleibt Tatsache!

      • mila sagt:

        statistisch betrachtet, sollen verheiratete männer zufriedener (und gesünder?) als ihre nichtverheirateten geschlechtsgenossen sein, was bei frauen umgekehrt nicht zutreffen soll. was hätte das zu bedeuten?

        statistisches argumentieren halte ich allerdings grundsätzlich für problematisch, nebenbei bemerkt.

      • Sportpapi sagt:

        In dieser Statistik würde ich gerne mal stöbern. Aber ja, ich glaube, Männer mit Familie sind zufriedener, ausgeglichener. Zumindest, so lange es einigermassen gut läuft.
        @Globi: Aber auf die Argumente dazu warten wir schon seit Wochen. Bringen sie doch mal Tatsachen, oder zumindest diskutierbare Behauptungen.

      • mila sagt:

        gerade letzthin schwirrten einmal mehr die ergebnisse einer solchen untersuchung durch die medien (es war nicht die erste ihrer art). aber ich kann dir leider keine genaue referenz angegeben, sportpapi.

      • Hotel Papa sagt:

        @mila: Habe ich auch schon gehört. Dann haben aber Frauen wenn nicht gewonnen, so doch zumindest nichts verloren. Was für die Gesamtwohlfahrt immer noch eine positive Bilanz wäre.
        Aber zum Vorteil von anderen handeln ist nicht mehr in.

        (Und in dem Zusammenhang frage ich mich schon, warum der Wunsch zur Heirat in den meisten Fällen doch immer noch von der Frau ausgeht.)

      • Globetrotterin sagt:

        @Hotel Papa:
        Träum weiter!

      • mila sagt:

        hotel papa, wie wäre es denn, wenn alle, ausnahmslos, zum vorteil der familie handeln würden? oder ist das etwa auch nicht in?

      • Sportpapi sagt:

        Wie wärs, wenn das Wohl der Familie praktisch automatisch auch das eigene Wohl wäre? Sich für andere einsetzen hat ja generell etwas Befriedigendes, ist also nicht ganz uneigennützig.

      • Katharina sagt:

        Die Statistik mass nur die Lebenserwartung. und die ist bei verheirateten Männern tatsächlich höher. weil sie zuhause rundum versorgt werden durch das mit Trauschein angekettete Mami.

      • mila sagt:

        sportpapi, das ist nun allzu idealistisch gedacht. das wohl des einzelnen ist nicht immer das wohl aller.

        katharina, kann sein, dass die letzte studie nur die lebenserwartung (also gesundheit) mass. zur zufriedenheit gibt es auch statistische aussagen. wie gesagt, ich bin nur begrenzt statistik-gläubig.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn es um Lebenserwartung geht, dann kann dies vor allem mit verändertem Lebenswandel erklärt werden. Wahrscheinlich wird der Sportwagen oder Töff eher verkauft, Sauftouren gestrichen, usw. Es gibt aber natürlich auch Studien, welche die unterschiedliche Lebenserwartung von Mann und Frau vor allem auch mit der vom Mann ausgeführten schweren körperlichen Arbeit erklären. Insofern wäre Katharinas angekettete Mami evtl. sogar die grösste Profiteurin.
        @mila: gerade nicht idealistisch: Ich glaube, Menschen handeln selten selbstlos, wenn sie sich für andere einsetzen. Positiv ist es trotzdem.

  • Lida sagt:

    Liebe Redaktion

    Eure Beiträge sind einfach toll! Ich bin ein riesiger Fan von eurem Blog geworden.

    Bitte macht weiter so!

    Grüsse

    Beat

    • Katharina sagt:

      der ist lustig.lida toent so femme. unterschreibt aber mit beat. hua hua hua.

      verhoekert allerding nur eines dieser zauberpulver von fernost wo das gewicht sofort abnimmt. oder noch schneller.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Klassischer Fall von Hokuspokus Fidibus……

  • Das verspricht eine spannende Woche zu werden!

    Ein Blick auf die Agenda lässt allerdings vermuten, dass (volks)wirtschaftliche Aspekte dabei keine grosse Rolle spielen.

    Schade.

    • Katharina sagt:

      Ach, ich denke alle zutaten fuer die show sind da. die einschlaegigen agenden gepfeffert mit der texanischen blondine. ein schlammfest. ich habe den sturzhelm eingepackt und vorsichtshalber boxhandschuhe.

  • Nick du jour sagt:

    Scheiden ist ein scheussliches Verb aber ein nettes Substantiv.

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