«Viele Mütter hetzen den Nachwuchs gegen den Vater auf»

MAMABLOG-SCHEIDUNG

«Zudem kann die Frau immer noch jederzeit mit den Kindern auswandern, gemeinsame Sorge hin oder her, da kann der Mann überhaupt nichts machen»: Familienkrach.

Roger Groner, Sie bieten einen Online-Scheidungsservice an: Ein Klick und die Ehe ist Geschichte. Wird dieses Angebot oft genutzt?
Ja, vor allem wenn sich die Parteien grösstenteils einig sind und nur noch den Vorschlag eines Anwalts benötigen.

Es gibt sie also tatsächlich, die Scheidung ohne Kampf?
Solange die beiden Ehepartner finanziell gleich stark sind und keine Kinder haben durchaus. Verdient der Mann hingegen besonders viel Geld oder sind die Finanzen knapp, gibt es Streit.

Oft sogar heftig.
Nun ja, meine Erfahrung zeigt: Können Mann und Frau beim ersten Termin nicht vernünftig miteinander diskutieren, macht ein zweites Treffen gar keinen Sinn mehr, dann gibt es sowieso Krach. Und sobald sich jeder einen eigenen Anwalt nimmt, kann man eine Einigung vergessen.

Scheidungsanwalt Roger Groner

Dr. iur. Roger Groner, spezialisiert auf Scheidungs- und Wirtschaftsrecht.

Willigt nur ein Ehepartner in die Scheidung ein, wird diese erst nach einer zweijährigen Trennungsphase rechtskräftig. Wieso klammert sich jemand so an eine kaputte Ehe?
In erster Linie aus finanziellen Gründen: Hat die Ehe zum Beispiel nur zwei, drei Jahre gehalten und sind keine Kinder daraus hervorgegangen, so bekommt die Frau nach der Scheidung keine Unterhaltszahlung. Während der Trennungsphase hingegen muss der Mann sie finanziell unterstützen. Ausserdem steigt auch das Vermögen in der Pensionskasse, das nach der Scheidung aufgeteilt wird, weitere zwei Jahre lang an. Die Frau profitiert in dem Fall also gleich doppelt, wenn sie die zwei Jahre verstreichen lässt.

Sind Kinder vorhanden, ist das Sorgerecht neben den Finanzen einer der Hauptstreitpunkte. Heute sind die Frauen klar bevorteilt, wird das gemeinsame Sorgerecht doch nur mit ihrer Zustimmung erteilt.
Deshalb nutzen sie die Kinder sehr häufig als Druckmittel. Viele Mütter hetzen den Nachwuchs regelrecht gegen den Vater auf. Gerade letzte Woche habe ich so etwas erlebt, da ging der Ehemann nochmals zuhause vorbei, um seine Vitamintabletten zu holen, und der Sohn sagte zu ihm: «Du nimmst uns sogar unsere Tabletten weg!» Es wird Stimmung gemacht gegen den Vater, bis dieser nachgibt und am Ende mehr bezahlt.

Die Frau beantragt das alleinige Sorgerecht also nur, um dem Ex eins auszuwischen?
Natürlich nicht in jedem Fall. Oft sagen sich die Frauen auch: Weshalb soll ich mir das aufhalsen, dass ich jede Entscheidung erst mit dem Ex-Mann besprechen muss? Die wollen einfach einen klaren Cut und sich künftigen Ärger ersparen.

In Zukunft soll die gemeinsame elterliche Sorge zur Regel werden. Was halten Sie davon?
Das gemeinsame Sorgerecht wird überschätzt. Es tönt gut auf dem Papier, viel bringen wird es nicht.

Warum?
Was passiert, wenn sich die Parteien nicht einigen können? Dann bestimmt trotzdem die Mutter, weil die Kinder bei ihr wohnen. Zudem kann die Frau immer noch jederzeit mit den Kindern auswandern, gemeinsame Sorge hin oder her, da kann der Mann überhaupt nichts machen.

Wie müsste das Gesetz angepasst werden, damit die Väter tatsächlich gleichberechtigt mitreden können?
Man müsste einzelne Punkte spezifizieren. So könnte man etwa vorschreiben, dass der Vater seine Zustimmung geben muss, bevor die Kinder das Land verlassen dürfen. Oder dass die Schule auch gegenüber dem Vater eine Informationspflicht hat.

Benachteiligt, ja gar ausgenommen fühlen sich viele Scheidungsväter auch beim Thema Unterhaltszahlungen. Können Sie das nachvollziehen?
Ja, durchaus. Nehmen wir folgendes Beispiel: Ein Paar hat zum Zeitpunkt der Trennung zwei kleine Kinder, die Frau arbeitet zehn Prozent. Laut Gesetz muss die Frau ihr Pensum auf 50 Prozent erhöhen, sobald das kleinere Kind zehn Jahre alt ist. Erst nach seinem 16. Geburtstag hat sie wieder ein Vollzeitpensum anzunehmen. Das heisst, der Mann muss ewig lange Unterhalt zahlen. Und dies nicht zu knapp: Verdient ein Mann 8000 Franken pro Monat, so darf er ungefähr 3500 Franken für sich behalten, den Rest muss er an die Familie abgeben.

Sie halten also auch diese Regelung für männerfeindlich?
Der Mann bezahlt meiner Meinung nach nicht zu viel, aber zu lange. Die Frau könnte problemlos 50 Prozent arbeiten, sobald die Kinder sieben, acht Jahre alt sind. Sind sie 13 Jahre alt, könnte sie das Pensum auf 100 Prozent erhöhen. In der heutigen Zeit ist das machbar.

Glauben Sie selber eigentlich noch an die Institution Ehe?
Nein, ich würde niemals heiraten! Wenn man Tag für Tag mit all diesen schlechten Beispielen konfrontiert ist…nein danke.

Und heiratswilligen Bekannten raten Sie zu einem Ehevertrag?
Wenn die Heirat denn unbedingt sein muss, ist so ein Vertrag sicher nicht schlecht. Wobei man nur das Güterrecht vertraglich regeln kann, Unterhalt und Sorgerecht nicht. Es gibt also noch mehr als genug Gründe, sich bei einer Scheidung trotzdem in die Haare zu geraten.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende? Rund 20’000 Scheidungen werden in der Schweiz pro Jahr ausgesprochen, Mütter Väter und Kinder müssen sich auf ein neues Leben ausrichten. Die Scheidung ist womöglich zum verlustreichsten Feld des Geschlechterkampfes geworden und mit dem Streit um das obligatorische gemeinsame Sorgerecht ist das Thema aktueller denn je. Der Mamablog widmet der Scheidung eine Themen-Woche. Gestern konnten Sie als Einstieg den Beitrag von Ralph Pöhner «Scheidung gleich Befreiung?» lesen. Am Mittwoch präsentieren wir der Beitrag eines sogenannten Scheidungskindes, am Donnerstag das Gespräch mit dem Paartherapeuten Jürg Williund zum Abschluss berichtet Shawne Fielding den Mamablog-Leserinnen und –Lesern über das Leben nach der Trennung.

402 Kommentare zu ««Viele Mütter hetzen den Nachwuchs gegen den Vater auf»»

  • Petra Meier sagt:

    „Mütter hetzen auf“…also in unserem Bekanntenkreis bei den Freundinnen kam es eher so vor, dass die neuen Partnerinnen, also die Stiefmütter, aufgehetzt haben…dabei wäre es empfehlenswerter, dass diese neuen Frauen sich vor allem am Anfang im sich nue formierenden Patchwork etwas zürückhaltender zeigen würden: eine Stiefmutter sperrte die Tochter am Besuchswochenende in ein Zimmer ein. Die Tochter wollte dann natürlich nicht mehr gehen….Die Stiefmutter hat nun Ruhe vor den Besuchswochenden. Passt auf: es sind nicht immer die Mütter, die Rabenmütter sind…

  • ulrich marc sagt:

    jeder mann, der heute winselnd und auf kniend um’s heiraten bettelt, ist ein waschlappen und folglich geschieht es ihm recht, bis ans lebensende weiterhin ausgebeutet zu werden.

  • anja sagt:

    ach mädels, lest doch einfach mal den kommentar auf seite 9 im tagi …

  • oscar biedermann sagt:

    jede ehefrau versucht karriere und kinder unter einen hut zu bringen.das wird auch von allen frauenorganisationen so gefordert.aber plötzlich gilt das nicht mehr bei geschiedenen frauen.sie müssem zu hause bleiben,angeblich zum wohl der kinder.logischer schluss,wenn das wohl der kinder davon abhängt,dass mutti zu hause bleibt ,gilt dies auch für ehefrauen.aber vielleicht geht es gar nicht um das wohl der kinder bei einer scheidung,sonder um verletzung,wut ,hass,rache und um abzocke?

    • KB sagt:

      ich bin neuling im bereich mama-blog, obwohl ich ab und zu mal reingeschnuppert habe, mutter einer 15-mt alten tochter & alleinerziehend. ehrlich gesagt, nun habe ich einige bloggs und die kommentare dazu gelesen. ich bin schockiert! hier gehts ja nur ums gegenseitig anfeinden, männlein gegen weiblein, um feminissmus und wer mehr beleidigungen in einen satz schreibt, der hat gewonnen. schade, ich hab schon immer gehört, dass dieser blog so gut sei, aber nicht mal die artikel überzeugen mich! die einzigen artikel, die mich überzeugen & ehrlich klingen, sind von männern geschrieben!!!bravo papas

      • Bernd sagt:

        Glückwunsch, sie haben die Methoden von Feministinnen durchschaut!

        Der Ton wird auch deshalb rauer, weil Feministinnen ihre Felle davonschwimmen sehen und Gefahr laufen Verantwortung übernehmen zu müssen (statt sich apriorisch im Opferstatus zu laben, was um vieles bequemer ist).

  • Gianin May sagt:

    Ein Frage hätte ich auch noch: Wieso, wird es abgelehnt, dass Frau nach Scheidung arbeiten geht UND Kinder betreut – das ist doch nur dasselbe, wie sie von ihren Männern während der Ehe als Selbstverständlichkeit angesehen und verlangt hat; wieso also hat sie nun da sie es selbst tun soll ein Problem und wieso ist es plötzlich unfair?

    • Graciela sagt:

      ich glaube, das hat mit der Angst, Frauen könnten die Arbeitsplätze den Männer streitig machen. so habe ich es einmal gelesen in einem Buch über die Emanzipation der Frauen in Deutschland. Es kommt noch dazu, dass die Löhne der Männer ab 30 schnell in die Höhe schiessen.so konnten sich die meistens bisher leisten, zwei Haushalte zu finanzieren. Konservativ denkende Männer entdecken zu spät, dass ihre Machtposition als einziger Ernährer der Familie, mit totaler Kontrolle über die Ausgaben – auch die von der Frau – ein Boomerang sein kann. Nämlich bei der Scheidung.

  • Gianin May sagt:

    Mir scheint, dass NIEMAND weder verheiratet noch geschieden eigentlich weiss, was Kindswohl ist oder sein könnte. Es ist ein Modewort aus dem jeder SEINEN Vorteil zu ziehen versucht. Kindswohl für Eltern=Wie kriege ich mehr Kohle und dem anderen eine reingehauen, Kindswohl Gericht=Wie kriege ich diesen Scheiss endlich abgeschlossen, Kindswohl Kind=Scheisse alles verloren

    • Bernd sagt:

      Doch, Mütter und Feministinnen haben die Kenntnis vom Kindeswohl gepachtet und geben auch nicht mehr her!

      • Graciela sagt:

        hm, es gibt zu viele emotionen im spiel hier. es ist schon schwierig genug heraus zu finden, was das beste ist für sich selbst. zu zweit bestimmen zu wollen, was für einen dritten das beste ist, braucht viel geduld und kompromisbereitschaft, vernunft, grosszügigkeit – ja, selbstlosigkeit. wer kann schon solche tugende vor dem/der ex zum vorschein bringen? die armen kinder! fast ein wunder, dass sie so viel kindeswohl unbeschadet überstehen

  • Karl W. sagt:

    Solange Väter als potentieller Gewalttäter, Vergewaltiger, Mißhandler, Unterhaltsdrückeberger etc. bezeichnet werden, gibt´s von mir keine Kinder. NEIN, nicht unter diesen Umständen. Macht euch eure Kinder bitte selbst, ich zeuge sie euch NICHT:

    • isabelle sagt:

      zum Glück.

    • alpha pfeifer sagt:

      und schuld daran sind die emanzen. die vorne wegmaschieren wie hitlers ss schergen und hinterher kommen die verblendeten soldaten und wollen es gleich tun. jedes mittel ist rechtens.

      vergleiche die lebens gschichte der grosseltern mit jene der eltern und sich selbst. der mann hat schon immer 100% gearbeitet. nur die rolle der frau hat sich verändert. mehr bildung, mehr selbstverwirklichung,mehr von allem. eine konsequenz davon ist die scheidungsrate. weil die frau unabhängig vom mann geworden ist und ihn nicht als ernährer braucht. nur als zeuger von kindern.

  • Viktor Troska sagt:

    Das ein Elternteil einfach mit dem Kind auswandern kann, ist skandalös und darf nicht sein denn dadurch wird faktisch der Kontakt zum anderen Elternteil abgebrochen. Ausserdem verleiht es dem Elternteil, der das Sorgerecht innehalt eine ungeheure Macht denn ein Besuchsrecht nützt nichts wenn man dafür 1000 Kilometer reisen muss.

  • Pille sagt:

    In der Schweiz herrscht sehr sicher noch eine konservative Haltung in Familienangelegenheiten ! Viele Frauen finden das gemeinsame Sorgerecht eine Art „Antastung der Mutter“. Frage einmal willkürlich eine Frau auf der Strasse. Wenn ihr eigener Sohn nicht gerade die“ Geiseln der Scheidung “ erfährt, ist jede der Meinung, dass die Mütter vieeeel besser zu den Kindern schauen können. Diesbezüglich laufen wir in Europa schwer hinten drein. Hoffentlich dauert dIe Einführung des gemeinsamen Sorgerechts von Sommaruga nicht so lange, wie damals das Stimmrecht der Frauen gedauert hatte….

    • Karl Müller sagt:

      @Pille: Und selbst wenn die Mutter besser zum Kind schauen könnte, dann hätte sie noch immer die Obhut. Das spricht nicht gegend as gem. Sorgerecht. Ich glaube eher, dass man den Vater vom Kind (und von sich selbst) fernhalten will, darum gibt man den Joker nur ungern her. Reine Machtpolitik, völlig geschlechterunabhängig. Leider macht es unsere Rechtssprechung aber zu einem Geschlechterthema.

  • Gene Amdahl sagt:

    Zitat:„Als betroffener Vater habe ich leider die Erkenntnis gewonnen, dass es sehr naiv ist, an Gerechtigkeit in unserem demokratischen System zu glauben. In der CH gibt es fest etablierte und vom Staat gestützte erzfeministische Vereine, getarnt als gemeinnützige Institutionen (Beratungsstellen in allen Familienangelegenheiten), die sich nach außen hin neutral und weltoffen geben, aber nichts anderes im Sinn haben, als ihre ganz eigenen Interessen zu verfolgen, die sich gegen den Mann allgemein wenden. Für sie ist die Familie der Zukunft nur die alleinerziehende Mutter+Kind“

    • Bernd sagt:

      Von wem ist das Zitat? (Der Inhalt ist leider näher an der Realität als manche glauben, aber das nur nebenbei.)

      • Chrigi sagt:

        Und was tun, wenn der Vater die Kinder nicht nimmt und trotzdem immer dreinreden will? Auch schon mal daran gedacht, dass es wirkliche A… von Vätern gibt, die troz Scheidungsurteil kaum einen Finger krümmen, aber dann mitbestimmen wollen, ab die Mandeln raus kommen oder nicht.

      • alien sagt:

        Das gibt es. Allerdings ist es nicht die Regel. Und wenn man eine Regel aufstellt, um sich vor Arschlöchern zu schützen, bestraft man die vielen Nichtarschlöcher. Willst Du das, Chrigi?

  • Gene Amdahl sagt:

    An alle jammernden Waschlappen, von denen es sicherlich ca. 20000 pro Jahr gibt dank Scheidungen:

    Mitmachen! GeCoBi, die schweizerische Vereinigung für gemeinsame Elternschaft (www.gecobi.ch) und männer.ch führen ab sofort an jedem 14. des Monats eine Mahnwache auf dem Bundesplatz durch (18-19.30 Uhr).

    http://www.vev.ch/index.php?option=com_jcalpro&Itemid=161&extmode=view&extid=238

  • Fröhliches, belangloses Zwitschern- aber am Ende immer alles besser wissen.

    Ihr seid mir Brüder und Schwestern Ihr!

    Und das nennt sich akademische Elite- oh je, kann ich da nur noch sagen.

    Schliest die geisteswissenschaftlichen Fakultäten- wenn nur noch DAS am Schluss dabei herauskommt: Tralala.

    Mir grauts vor Euch, ehrlich 😉

    • schwarze Zora sagt:

      Am meisten graut mir vor den Halbgebildeten, die nie eine Uni von innen gesehen haben und trotzdem meinen, alles besser zu wissen als die „verbildeten“ Akademiker, Bildungskomplex?

    • Graziella sagt:

      Ja so kommen wir aber auch nicht weiter.

    • Standesdünkel, schwarze Zora? Inhaltlich waren Deine Beiträge bislang nicht gerade sehr gehaltvoll.

      Dafür umso polemischer.

    • Tom sagt:

      Auch Akademiker haben die Welt nicht besser gemacht! Wohl eher das Gegenteil! Du kommst mir eher wie eine pseudointellektuelle Feministin mit einem krisensicheren Job bei Stadt/Kanton u/o Bund herüber! Es ist eher erschreckend, wie viele Idioten die UNI absolviert haben!

    • mila sagt:

      zora, da sie hier stellvertretend unter die räder geraten, ein letztes noch, bevor ich mich in meinen wohlverdienten mamablog-urlaub verabschiede: es ist schon irgendwie erschreckend, wie leicht die rational denkende und argumentierende männerwelt emotional und ausfällig wird – und das auf einer sehr persönlichen ebene. finden sie nicht auch?

      der advocatus diaboli, herr zufferey, ist eine gängige denkfigur. nichts also, was grossartige lateinkenntnisse erfordern würde.

      • schwarze Zora sagt:

        mila, erschreckend, aber altbekannt. Weibchen, die in die Nahrungskette oben sind, werden von den Männchen erbarmungslos heruntergemacht. Thank you sister.

      • Metaphorisch würde ich diese Ausfälligkeiten unter dem Begriff „Ein Blick zurück im Zorn“ zusammenfassen, mila.

        Vieleicht ist das Fass einfach langsam übervoll.

        „Zorn und Zeit“ möchte ich Ihnen noch ans Herz legen- lesen Sie es, es ist etwas vom besten dass Peter Sloterdijk je geschrieben hat.

    • Eher als Randbemerkung gedacht, aber insofern von Bedeutung, als dass man die Argumentationsmuster aller Beteiligten hier drinnen relativ genau nach den Sinus-Milieus aufschlüsseln kann- verkürzt ausgedrückt: Die von wirtschaftlichen Schwankungen mehrheitlich kaum oder gar nicht betroffenen Akademiker argumentieren meistens ganz anders, als einfache (Bildungs) Bürger. Dass die Sinus-Milieus nicht ganz koscher sind- im Endeffekt sind sie ein Marketinginstrument- ist auch mir klar. Trotzdem:

      http://www.sinus-institut.de/de/loesungen/sinus-milieus.html

  • Yvonne Fontana sagt:

    Heirat – ja oder nein? Die wenigsten Menschen sind dazu bestimmt ein Leben lang mit demselben Partner ein glückliches und erfülltes Leben verbringen zu dürfen. Bei einer Trennung sollte man auch die Grösse haben freundschaftlich auseinander zu gehen – schliesslich hat man sich mal geliebt und es ist für alle Beteiligten weniger schmerzhaft.

  • mila sagt:

    ich ziehe es vor, natürlich.

  • Peter Wyss sagt:

    Ich sehe das Problem nicht. Ich war fast 10 jahre mit Frau und beiden Kindern zusammen, Irgendwie hats dann halt nicht mehr geklappt, Sorgerecht haben wir gemeinsam, ich sehe die beiden öfters als ich „müsste“. Ich bin alleinverdienend und bezahle meinen Anteil ohne das hier immer genannte Stöhnen, weil ich weiss dass die Kleinen besser als bei mir versorgt sind. Meine Ex-Frau arbeitet nicht. Für unsere gemeinsamen Kinder ist es sicher das beste und wir haben auch immer gesagt dass wir nie einen Krach um die Kinder haben wollen.

    • Sandra sagt:

      Bei uns ist es zum Glück auch so! Ich arbeite 40%, an diesen Tagen übernimmt der Vater die Betreuung der Kinder, wir haben wirklich Glück, dass wir es so regeln konnten. Ich finde es aber ziemlich anmassend von Hr. Groner zu sagen, mehr zu arbeiten sei für die Mutter machbar. Auch wenn es „machbar“ wäre, die Kinder würden darunter leiden! Scheidungskinder haben genug zu tragen und brauchen eine gute, vertraute Betreuung! Es ist ganz sicher das Beste für die Kinder, wenn Sie zu Hause von einem Elternteil betreut und aufgefangen werden!

      • schwarze Zora sagt:

        Typen wie Groner haben keine Ahnung von Kindern, von deren Bedürfnissen, ihrer Entwicklung, ihrer seelischen Verfassung. Leider machen solche Leute gerne Scheidungen, weil das relativ einfach verdientes Geld ist, wenn man emotional nicht beteiligt ist.

  • heidi reiff sagt:

    Ich schätze die CH, habe meine Wurzeln auch in der CH, war weder in Amerika noch in Afrika, hier im Kleinbasel sind viele Afrikanerinnen und Afrikaner, Rassisimus hat viele Gesichter, hoffe es ist noch erlaubt ein Bleichgesicht zu sein, weisse Hautfarbe ohne sich zu Pudern und sich die Haare blond zu färben. Ich habe etwas Mühe mit diesem Styling mir fällt einfach auf, dass Menschen mit dunkler Haut herumstolzieren behangen mit Goldketten, vorallem Frauen, finde fatal, auch jungen schweizer Frauen haben das Recht, ihre Meinungen zu äussern, geht auch ohne Schmuckbehangen zu sein. Setz dir eine

  • wisi sagt:

    folgendes verstehe ich nicht:
    1. weshalb heiratet ihr überhaupt?
    2. und warum zum henker lässt man sich wieder scheiden?

    es gibt nicht ernsthaft so viele geschlagene ehefrauen. die ehe ist zum austauschbaren konsumgut geworden. schlimm!

    • Lea sagt:

      1. Weil einige (Behörden, Lehrer, Ärzte…) überfordert sind, wenn sich unverheiratete um ihre Partner oder Kinder kümmern wollen. Und wegen finanziellen Vorteilen, gesellschaftlichem Druck oder um zusammen leben zu dürfen.
      2. Um die/den richtigEn zu heiraten zu können.

      • Alex sagt:

        Welche finanzielle Vorteile? Soweit ich weiss bezahlt man nur MEHR Steuern wenn man verheiratet ist – mehr ist da nicht.

        Vorteile sind das man z.B. Informationen bekommt wenn die Frau im Krankenhaus landet – ist man nicht verheiratet geht einem das Wohlergehen der Freundin nichts an. Oder das Erbe… usw.

  • Francesco siro sagt:

    wie sieht es aus wenn man im konkubinat lebt und
    gemeinsame kinder hat? da müsste man nur für die kinder aufkommen und fraulein kann wieder arbeiten gehen?

    • Zahlmeister sagt:

      Genau ! Unterhaltsvertrag für die Kinderchen bei VB. Fall erledigt.

      Herr Groner hat schon recht das die lieben Damen zuwenig Arbeiten. Für was gibt bald in jeder Gemeinde in den Schulen Blockzeiten und Mittagstisch inkl Betreung. Auch nach ende Unterricht am Nachmittag gibt es Aufgabenhilfe und Betreung bis 18.00 Uhr. Ein Arbeitspensum von 60-80% wären schon ab Kindergarten bzw. der 1.Klasse durchaus möglich. Mentalität: Ehe=Vollkaskoversicherung !

      • Sandra sagt:

        So ein Blödsinn! Welcher Ehemann zahlt denn soviel, dass sich die Ex-Frau und Kinder ein „Vollkasko“-Leben leisten können? Ich habe grosse Mühe mit Müttern die ihre Kinder gegen den Vater ausspielen! . Ich finde es aber ziemlich anmassend zu sagen, 60 – 80% Pensum ist machbar. Auch wenn es “machbar” wäre, die Kinder würden darunter leiden! Scheidungskinder haben genug zu tragen und brauchen eine gute, vertraute Betreuung! Es ist ganz sicher das Beste für die Kinder, wenn Sie zu Hause von einem Elternteil betreut und aufgefangen werden! Es sollte um das Wohl der Kinder gehen, nicht um Geld!!!

      • Zahlmeister sagt:

        @Sandra: Warum sollen die Kinder leiden?? Sie sind in der Schule es ist also unerheblich ob Mami arbeitet oder Zuhause sitzt.
        Nach der Blockzeit und oder dem Mittagstisch können die Kinder ohne Probleme zuhause empfangen werden und Mami hätte etwas zum Familieneinkommen beigetragen. Darum =Vollkasko weil niemand freiwillig arbeit wenn er (sie) nicht muss. Heute bezahlt der Papi bzw. Exehemann einfach alles zu 100% bis die Kinder in die Lehre gehen.

      • Viele Väter würden Ihre Arbeitszeit gerne reduzieren, wenn Sie dafür Ihre Kinder erziehen dürften, wenn die Mütter dies mit dem Wegzug verhindern, sollen sie sehen wie sie das Geld kinderfreundlich erwirtschaften können. Wer A sagt sollte nicht erwarten, dass der andere gezwungen wird B bis Z zu sagen.

      • Sandra sagt:

        @Zahlmeister: Ich habe selber zwei Kinder inkl. ein Tageskind, alles „Trennungskinder“. Am Mittagstisch geht es bei uns lebendig zu und her, es wird viel erzählt und viel aufgefangen. An einem offiziellen Mittagstisch mit zu vielen Kindern ist das nicht möglich! Mein Tageskind braucht zudem spezielle Betreuung bei den Hausaufgaben, unsere Blockzeitenbetreuung schafft es nicht, solchen Kindern genügend Unterstützung zu bieten! Ich arbeite übrigens 40% und mein Ex-Mann arbeitet 80%, wir haben eine sehr gute Lösung gefunden. Es haben aber nicht alle diese Möglichkeiten!

    • Dani Kobler sagt:

      @ Francesco:
      >> da müsste man nur für die kinder aufkommen und fraulein kann wieder arbeiten gehen?

      Es gibt sogar noch eine Alternative. Du nimmst die Kinder und dein Fräulein geht wieder arbeiten und zahlt Unterhalt.
      Selbstverständlich nur für die Kinder, weil männlein ja wieder arbeiten gehen kann.

      • Graciela sagt:

        Viele Frauen sehen sich berechtigt, eine Leibesrente vom Ex-Mann zu bekommen. Das ist falsch und fördert nur eine unendliche Fehde mit mehreren Runden vor Gericht. Für die gemeinsamen Kindern ist DAS enorm belastend. Berufstätige Frauen haben ein soziales Netzt, das sie vor Isolation und Verbitterung bewahrt. Die, die sich nur damit beschäftigen, auf die Kinder zu warten bis sie von der Schule kommen und daraus „Heldintaten“ machen, sind für die eigene Kinder verhenrend. Und ein schlechtes Beispiel noch dazu. Frauen die ihr Leben in die eigenen Händen nehmen, werden sogar vom Ex respekiert

    • markus würgler sagt:

      stimmt nicht. wenn gemeinsame kinder da sind kann einer der beiden lebenspartner den anderen zivilrechtlich einklagen und forderungen stellen. so kann z.b eine frau, welche mehrheitlich die kinder betreut hat und der mann mehrheitlich für den unterhalt gesorgt hat, die wahrung des besitzstandes fordern. in diesem fall gibt es so viele urteile wie richterInnen. dies bedeutet, dass der mann dazu verknurrt werden kann, neben der alimente für die kinder auch der frau für den lebensunterhalt beiträge zu leisten. enstpr. regelungen im unterhalts- und konkubinatsvertrag können hilfreich sein!

      • markus würgler sagt:

        für mich ist klar: ich heirate nicht und teile arbeit und kinder zu je 50% mit der lebenspartnerin. ich bin mir bewusst, dass dieses modell aufgrund fehlender teilzeitstellen oft wunschvorstellung bleibt. wir männer müssen uns mehr für solche arbeitsbedingungen stark machen!

  • heidi reiff sagt:

    °Schlaf Chindli schlaf, und sig nit immer brav, dressierti Rössli gits scho gnue – Peter Reber – Weltensegler und Liedermacher, ist mir lieber als das dumme Geschwätz von Hubbard, Sektenheini………..nein Danke.

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin eine glückliche Omi, bin stolz auf meine selbständigen Enkelinnen, die reden so, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, sind einfach zwei Luusmaitli, ich habe meine Tochter nie gedrängt, ich will jetzt endlich Grossmutter werden es ist einfach passiert, mein letzter Geburtstag im Kreise meiner Lieben war herrlich, ich wurde beschenkt nicht mit 1000 Sachen, einfach liebevoll, Fakt ist die kennen mich gut und schenken mir keinen hut, reimt sich noch, wau miau.

  • Franz Oettli sagt:

    Machen Sie doch einmal einen positiver klingenden Blog, zum Beispiel was denn Frau und Mann zusammenbringt und zusammenhält, auch in schwierigeren Zeiten. Es ist so traurig, diese negativen Zeilen hier lesen zu müssen. Ich war lange verheiratet, es waren nicht immer leichte Zeiten, aber zurückblickend war es sehr schön und ich möchte dienZeit mit Kindern und vor allem meiner Frau nie und nimmer missen. Leider hat sie mich und diese Welt aus anderen, tragischen Gründen verlassen müssen.

    • Michael Bösch sagt:

      Volle Zustimmung: Machen Sie doch einmal einen positiver klingenden Blog über eben z.B. den Zusammenhalt zwischen Mann und Frau in einer Ehe.

  • Illusion-los sagt:

    Bei Obhut/Sorgerecht ist vieles seeehr wage. Mir (Vater) konnte kein Anwalt darlegen, was diese Rechte exakt beinhalten. Der nördliche CH-Nachbar ist da ein gutes Stück voraus: das gemeinsame Sorgerecht gilt nicht unbedingt als Ganzes. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht kann z.B. ausgeklammert und einem Elternteil zugesprochen werden. Selbst klare Bestimmungen können aber erst greifen, wenn auch noch das leidige „forum shopping“ abgeschafft wird. D.h. eine Klägerin sollte nicht durch Umzug in ein neues Kanton ´nen neuen Gerichtsstand gründen können. Um wieder bei Null anzufangen. Teuer erlebt !!!

  • Lukas O. Bendel sagt:

    Das Allerschlimmste scheint mir, dass unsere Sozial- und Justizbehörden beziehungsweise die dort tätigen RichterInnen, ReferentInnen, SozialarbeiterInnen nicht fähig oder willens zu sein scheinen, solchen Aufhetzungen (egal ob von Mutter oder Vater gegen den anderen Elternteil) zu begegnen (z.B. mittels Androhung und notfalls Umsetzung von Obhuts- bzw. Sorgerechtsentzug). Dies selbst wenn – wie in unserem Fall – in nicht zu überbietender Deutlichkeit diese (und andere) mütterliche Verletzungen des Kindeswohls über einen Zeitraum von bereits 9 Jahren dokumentiert und damit gerichtskundig sind!

    • Roland Stuber sagt:

      Da es dem Staat NUR um das verringern „seiner“ Kosten geht, kann Gerechtigkeit oder Fähigkeit zur Gerechtigkeit auch nicht das primäre Ziel aller Rechtssprechung sein. Was ich hingegen nicht verstehe, ist die Tatsache, dass bei einer rechtlichen Absicherung des Staates in Bezug auf die Kosten nicht auch eine rechtliche Absicherung der Beteiligten Parteien im Sorgerecht möglich sein soll?

  • Rita sagt:

    Leute, Leute. Je mehr ich hier lese, desto mehr propagiere ich die indische arrangierte Hochzeit. Beide gut ausgebildet heiraten nur zwecks der Produktion der Kinder. Es hat nichts mit Liebe oder sonstigen Emotionen zu tun und niemand ist dem anderen Rechenschaft schuldig. Beide leben eine offene Beziehung (inkl. Russinnen und Yogalehrer), einigen sich aber für das Beste für die Kinder. Es ist eine reine Zweckgemeinschaft mit dem Ziel erfolgreiche, glückliche 2 Kinder zu produzieren. Kinder sind der Anfang vom Ende einer Ehe.

    • Rita sagt:

      Und beide tragen gleichviel zum Haushaltseinkommen bei. Sobald einer nämlich mehr verdient entsteht ein Missstand, welchen der andere Partner ausnutzen kann. Frauen tendieren halt dazu sich immer den besten Partner zu suchen und wenn man sich weiterentwickelt und der Partner auf der Stelle tritt, wird nix draus. Polygamie für Frauen! Sofort! 😀

    • talon sagt:

      @rita
      §1 Preussisches Landesrecht: Die Ehe dient zum Kinderzeugen. 😉

    • sepp z. sagt:

      rita, das ist ja alles schön und gut. jeder soll so leben können wie er will.
      unser gesetze im scheidungswesen beschreiben aber normativ ein ganz spezifisches zusammenleben von mann und frau mit kindern. und wie gesagt, auch mit vereinbarung vor der ehe und vor der polygamie holt sie das unvermeidbar ein, wenn sie sich scheiden lassen.
      wenn sie also für mehr freiheit sind, müssen sie auch für ein fortschrittlicheres scheidungsrecht sein.
      mit dem jetzigen recht bleibt mir als mann bloss das lachen im hals stecken, wenn ich frau solche sprüche machen höre.

    • Henri sagt:

      Die arrangierte indische Ehe von Rita gibt es: in Bollywood. Und in einigen reichen Häusern.
      Bei 1’000’000’000 Inderinnen und Indern aber läuft es gewiss nicht wie in den Filmen von Bollywood.

      Die arrangierte Ehe im realen Indien funktioniert ganz anders: beide Familien verschulden sich kräftig für die Hochzeitsfeier, der Rest der Ehe läuft hinsichtlich Aufgabenteilung sehr traditionell – nicht zuletzt auch darum, weil die Arbeitslosigkeit in Indien sehr hoch ist – es gibt nicht genügend Arbeit für alle.

  • talon sagt:

    Und jetzt bitte nochmal die Damen, die behaupten: Frauen geht es nach der Scheidung wesentlich schlechter!
    Männer werden nicht bei einer Scheidung benachteiligt!
    Frauen bekommen keinen Unterhalt! usw usw usw.
    Das bild ist klar, Frauen haben bei einer Scheidung alle Vorteile in der Hand, sowohl die Finanziellen, als auch die Kinder. Der Vater hingegen dient nur noch als Zahlesel. Damit muss schluss sein, die Versorgerehe muss abgeschafft werden.

    • schwarze Zora sagt:

      Die Hausfrauenehe auch, Männer sollen ihren Mist selber machen.

    • Max sagt:

      Das wird leider sehr schwierig werden, da keine Partei sich erlauben kann,
      etwas gegen die Frauen zu unternehmen. Wir leben in der westlichen Welt schon lange vor
      Alice Schwarzer in einem Matriarchat, welches als Patriarchat getarnt ist und bei einer Scheidung
      begreift das auch noch der letzte Mann, für ihn dann leider zu spät!

    • talon sagt:

      @zora
      Machen wir doch eh schon, während sich Männer mehr in den Haushalt eingebracht haben, haben sich aber im Gegenzug die Frauen NICHT mehr in das Erwerbsleben mit eingebracht.

      • schwarze Zora sagt:

        Wo lebst du? In der Schweiz sind über 70 % der Frauen erwerbstätig, trotz Kindern. Was du hier verbreitest, ist Müll, sorry!

      • Talon, für einmal ganz falsch: Die Erwerbsbeteiligung der Frauen hat sich seit den Siebzigerjahren steil nach oben entwickelt. Nun gibt es keine Alleinernährerehen mehr, sondern nur noch Haupternährerehen.

        Alleinernährerinnen gibt es selbstverständlich so gut wie gar keine.

        Sollten Zahlen gefragt sein: Die liefere ich auf Wunsch gerne nach.

      • schwarze Zora sagt:

        für einmal ist gut! Lag er je richtig?

      • talon sagt:

        Frauen haben schon immer gearbeitet, nur halbtags, teilzeit usw usw. Daran hat sich nichts geändert. Das Arbeitspensum der Männer aber schon, bedingt durch die Mehrarbeit im Haushalt, umgekehrt haben Frauen ihr Arbeitspensum auf dem Arbeitsmarkt aber nicht erhöht. Was dazu führt, das Männer die grösste Arbeitsbelastung haben.

    • Susann sagt:

      nun mal ehrlich. Möchtest Du alleinerziehend sein mit -sagen wir mal- 3 Kindern zwischen 0 und 6 Jahren? Würdest Du das gebacken kriegen? Da gebe ich zig mal lieber einen Teil meines Lohnes ab (wie vorher halt auch) und gebe den stets gutgelaunten Wochenend-Papi. Ich würde mir das Alleinerziehendsein nicht zutrauen, wenigstens nicht so dass es meinen Ansprüchen ans Elternsein erfüllt. Wer hier mit Alimenten knausert weiss nicht wie aufreibend der Alltag mit kleinen Kindern sein kann, wenn an Schlaf über Monate nicht zu denken ist.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wahre Worte, meine Liebe!

      • Roland Stuber sagt:

        @ Susann … nun mal ehrlicher
        Weiss nicht ob die Alternative, „das zahlende Arschloch“ die soo viel bessere Wahl ist? Die Ermüdung dort findet im Kopf statt und macht dich mental und spirituell fertig – zumindest längerfristig!

      • talon sagt:

        @susann
        Die meisten Kinder bei einer Scheidung haben dieses Stadium schon längst hinter sich gelassen, sind meistens schon in der Schule. Da kann dann soch von der Frau verlangt werden, auch Arbeiten zu gehen. Und nicht den Mann für sich schuften zu lassen, mit zwei Jobs, und dann trotzdem unter dem Existenzminimum, währen einem selber der Lebensstil der Ehe garantiert wird.

  • Peter Baumann sagt:

    Hallo Zusammen, wenn sich Zwei streiten freut sich normalerweise der Dritte. Dies ist bei einer Scheidung nicht der Fall. Entweder ist es der Staat oder die Anwälte. Zum anderen sind die Leidtragenden, falls vorhanden, nur immer die Kinder. Ich selber in einer Scheidung und auf Grund verschiedener Gefährdungsmeldungen habe ich das Sorgerecht beantragt. Zwar sagen sämtliche Behörden sie handeln im Rahmen des Kindswohl, nur passiert da gar nichts. Meine Initiative betreffend Massnahmen können noch so innovativ sein, solange ich die Familie weiterfinanziere macht sich keiner die Finger schmutzig!

  • Heiner sagt:

    Die übelsten, die wirklich übelsten Gesellen in Scheidungen sind in den meisten Fällen nicht Ehefrau oder Ehemann, sondern die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der Ehefrauen.

    Anwälte bringen es teilweise fertig, ihren Kundinnen zu sagen, sie sollten „auf keinen Fall eine Arbeit annehmen“, denn das sei „im kommenden Verfahren ungünstig“.

    Solchem Pack gehört – man kann es nicht anders sagen – die Antwaltserlaubnis entzogen. Ich begreife, dass hin und wieder ein Mann ausrastet, auch wenn ich das nicht billigen kann.

    • Anna2 sagt:

      Ich bin von meinem Anwalt schon auch gefragt worden, ob ich wirklich sicher sei, dass ich ganz auf Alimente verzichten wolle, und er hat mich wiederholt auf meine Rechte hingewiesen, obwohl er seit Jahren meine Steuererklärung macht und wissen sollte, dass es gehen wird ohne. Ich hab sogar einen Moment lang an unseren idealistischen Plänen gezweifelt: mein Mann hilft weiterhin einen Tag pro Woche bei der Kinderbetreuung, statt zu zahlen. Das machen wir jetzt so. – Aber kann man das den Anwälten verübeln? Ihrem Beispiel schon, das ist ein Schlitzohr. Meiner hat nur seine Arbeit gemacht.

  • schwarze Zora sagt:

    Wenn ich mich scheiden lassen müsste, würde ich mir sicher nicht so ein Bubi von Anwalt suchen wie diesen Groner, dass das nicht gut kommt, liegt auf der Hand. Gute Scheidungsanwält/Innen verfügen über Lebenserfahrung, Vermittlerfähigkeiten und sind nicht in erster Linie darauf aus, noch ein Schriftstück und noch ein Schriftstück zu verfassen, das sie wieder verrechnen können.

  • Kathy sagt:

    Ihre Mütter hatten es schon lange aufgegeben.

    Warum jammern viel weniger betroffene Frauen als Männer? Aus meiner Erfahrung: weil sie versuchen eine Veränderung herbeizuführen. Männer hingegen können zwar klagen, dem anderen (der Ex-Frau also) die Hand zu reichen und versuchen eine Lösung zu finden, scheint hingegen sehr schwierig zu sein…

    • Karl Müller sagt:

      Das ist immer der Fall dort, wo ein Ungleichgewicht besteht. Der- oder besser Diejenige, die den Joker in der Hand hat jammert nicht, sie spielt ihn im rechten Moment aus. Jammern ist sowieso das falsche Wort. Das suggeriert, als ob man sich über etwas beklage, das gar keine Berechtigung hat. Und das ist definitiv nicht der Fall. Die heutige Rechtssprechung ist einseitig und destruktiv in vielen Fällen.

    • Tom sagt:

      Das ist nicht ganz so einfach, wie Du Dir das vorstellst! Im Vorfeld haben meist sehr viele Verletzungen stattgefunden, Vertrauen wurde zerstört! Der Mann ist der Gefühlswelt einer Frau ziemlich ausgeliefert, im Werben um Sie, wenn man Verheiratet ist und dann natürlich auch bei der Scheidung! Irgendwann hat man dann einfach genug davon, dass man immer spuren muss, ansonsten eine Scheidung droht! Ich denke schon, dass auch bei den Männern eine Emanzipation statt findet und sie lernen sich zu wehren, wenn Frau mit schweren Geschütz kommt (Anwalt, Drohungen, Kinderentzug etc.)

    • Freddy sagt:

      Als der Beitrag ist jetzt sehr fraglich. Ich glaube Männer und Frauen haben ähnliche Fähigkeiten im Jammern und im Händerreichen. In meinem Umfeld kann ich ihnen jedoch bestätigen, dass die Frauen sehr konsequent ihre Rechte durchsetzen. Vom Händereichen hat man denn da gar nichts gespührt. Die Frau jammerte dann nicht mehr, als Sie den Löwenanteil des Lohnes und Vermögens hatte mit den Kindern. Der Mann jammerte, weil er nichts mehr hatte, wofür es sich zu leben lohnte, nicht mal die Kinder. Alle Träume waren dahin. Mich wundert, dass diese Männer überhaupt noch arbeiten.

      • Hans sagt:

        Es gibt viele Männer die nicht mehr für ihre Ex-Frau und ihren Freund der ein feines, subventioniertes Leben geniesen will arbeiten wollen. Ich weiss nicht ob das hier veröffentlicht wird, könnte ja von Halbwüchsigen gelesen werden. Zuerst vögelt es deine Ex-Frau und dann lässt er sich von ihrem Ex-Mann aushalten. Gute Nacht schweizerischer Rechtsstaat.

      • Peter Baumann sagt:

        Liebe Kathy, leider ist der Mensch Mensch und funktioniert eigentlich ganz einfach in solchen Fällen. Solange die Macht, in diesen Fällen die Frau (Kind, Unterhalt, Besuchsrecht, etc.) sehr einseitig verteilt ist, kann in Streitfällen fast unmöglich ein Konsens gefunden werde. Die Schweiz ist da sehr widersprüchlich. In Politik schon lange, in der Wirtschaft versucht man nun die Gewaltentrennung zu verstärken. Nur in der Familie ist es während der Ehe der Mann und bei der Scheidung die Frau. Die wichtigsten werden aber vollkommen vergessen, die Kinder. und die gilt es zu schützen!

    • sepp z. sagt:

      ich glaube, genau solche vorgefassten meinungen über die unfähigkeit (oder borniertheit etc) der männer begleiten die mehrheit der kampfscheidungen. es ist recht illustrierend, diesen blog zu lesen. es ist soo offensichtlich, dass viele frauen das problem effektiv bei den männern sehen, bzw ihn auch über den tisch ziehen würden, wenn er nicht so ist, wie sie es gerne hätten.
      (nicht dass es umgekehrt nicht genau so wäre, aber das ist nicht entscheidend, weil männer am kürzeren hebel sitzen und nicht via rechtsmittel die frau unter druck setzen können).

    • Lukas O. Bendel sagt:

      Sprichst Du mir das Mann-Sein ab?!
      – Ich beklage die kindswohlwidrige Diskriminierung der Väter – denn jede Verweigerung der elterlichen Sorge an einen Vater, obwohl er für die Kinderbetreuung sowie -erziehung geeigneter wäre als die Mutter, bedeutet einen Verstoss gegen das Kindeswohl.
      – Und ich bin – im Gegensatz zur Scheidungsmediation, Elterncoachings, … seit 2002 kategorisch ablehnenden Kindsmutter – bereit, mit dem anderen Elternteil über Kinderbelange zu reden, in diesen zu kooperieren sowie für diese gemeinsame Lösungen zu suchen (was x-fach faktisch und in Berichten belegt ist).

  • Kathy sagt:

    Es hat hier etliche Männer die solche negativen Erfahrungen gemacht haben – warum aber lese ich immer nur davon? In meinem Umfeld gab es häufig Scheidungen, bei denen die Kinder wählen durfen, bei wem sie leben wollen und zwischen den Eltern ein normales Verhältnis herrscht. Am zweithäufigsten aber sind Scheidungen, bei denen die Väter sich unkorrekt verhalten. Meine Freundin kann glücklich sein, wenn er denn mal zahlt, das Besuchsrecht nimmt er sporadisch war, wie es ihm halt passt. Zwei Kolleginnen von mir mussten mit 18 Jahren ihre Väter verklagen, weil diese sich weigerten zu zahlen.

    • Kathy sagt:

      Die Mütter hatten schon lange zuvor aufgegeben. Warum spricht niemand davon? Und wieso jammern betroffene Frauen weniger als betroffene Männer?

      • talon sagt:

        @kathy
        der artikel ist doch deutliche: Frauen brauchen nicht jammern, geniesen sie bei einer Scheidung nur Vorzüge.

    • *sigh* sagt:

      Zum einen sind friedlich ausgetragene Trennungen nicht diskussionswert weil ja alles läuft wies sollte. Zum anderen sind Männer nun auch halt auch daran auf den „Emanzipationszug“ aufzuspringen und ihre Forderungen einzubringen. Hätte effektiv früher passieren sollen. Last but not least: In den Köpfen der Menschen ist bei einer Trennung ja immer noch der Mann schuld, daher werden entsprechende schlechte Erfahrungen der Frauen meist nur mit einem „ja, ist wohl so dass er ein Böser ist“ quittiert.

    • *sigh* sagt:

      Was das Fehlverhalten einer Partei angeht: Auch hier besteht schon lange erheblicher Handlungsbedarf! Strafe muss bei Enthaltungen der Zahlungen oder Kinder möglich sein ohne dass eine Privatperson erst auf Eigeninitive hin das Gericht bemühen muss. Bzw. sollte ein Beweis erbracht werden müssen warum eine Zahlung nicht gemacht wurde, bzw. warum das Kind zu spät/nicht an den anderen Elternteil übergeben werden konnte. Der dazugehörige administrative Aufwand wäre voll und ganz der fehlbaren Partei zu belasten.

      • Roland Stuber sagt:

        @*sigh* Finde ich voll unterstützungswürdig!! Wer sich nicht an gerechte gemeinsame Abmachungen halten will, soll finanziell büssen müssen „bis das liegen wehtut“ Yeah! Bei den Abmachunge ja sagen, aber dann hinterrücks Tricks anwenden – sollte weh tun..

    • Gene Amdahl sagt:

      Es gibt wahrscheinlich mehr ’schlechte‘ Frauen als Väter? Na ja – all diese ‚einsamen‘ Frauen findest dann interessanterweise zu Tausenden wieder auf friendscout oder swissfriends u.a meine EX nachdem diese die Familie dank ALK und Gewalt in den Sand gesetzt hat. Amüsant? Die suchen sich dann wieder einen dummen Brötchenverdiener oder einen Lustfaktor? Was denken wohl die Kinder bei all den wechselhaften Beziehungen die Frauen so oft tätigen? Wie erklärt man Kindern so was oder gibt es dafür andere Ausdrücke für so was? 😉

  • Hermann sagt:

    Hier in den USA geht das so: Meist haben beide einen Anwalt. Diese verlangen nun sofort Bank Statements etc. . Dann versuchen sie, falls Geld vorhanden ist, einen Vertrag abzuschliessen, bei dem sie einen grossen Prozentsatz des gewonnenen Vermoegensanteils als Praemie bekommen. Sie wissen genau, dass nun hart gekaempft wird. So bekommen sie nicht nur ein fuerstliches Salaer, sondern auch einen grossen Teil des Vermoegens der beiden. Hinter den Kulissen reiben sie sich vergnuegt die Haende und feuern die Streithaelse an, welche selten merken wie sie ausgenommen werden.

  • Gene Amdahl sagt:

    FYI: Nummer 7 — 17. Februar 2011 – 79. Jahrgang oder http://www.vev.ch/dokumente/geS/weltwoche_ausgabe_11_7.pdf – sagt doch einiges aus.

    • Auch schön: http://www.vaeter-aktuell.de/studien/Amendt_20040119.htm

      Warum viele Väter nach der Scheidung den Kontakt zu ihren Kindern abbrechen
      […] Bei vielen Scheidungsvätern stellt sich das bedrückende, wenn nicht sogar beschämende Gefühl ein, gescheitert zu sein. Was früher selbstverständlich war, als Vater geliebt und geachtet zu werden, gilt nach der Scheidung plötzlich nicht mehr. Unter diesen Aussichten scheinen es einige Scheidungsväter vorzuziehen, lieber ganz auf den Kontakt mit den Kindern zu verzichten[…]

      • Gene Amdahl sagt:

        @It must be said: Gescheitert? Vielleicht – nicht zu unterschätzen ist der etwaige Terror seitens der Kindsmutter und den Behörden. Ohne die quasi verbrecherischen negativen Einflüsse der Sozialbehörden würde einiges besser ‚laufen‘ für die Kinder.

  • Katrin sagt:

    “ Sind sie 13 Jahre alt, könnte sie das Pensum auf 100 Prozent erhöhen“. So einfach ist das nicht. In diesem schwierigen Alter ist es für das Kind wichtig, nicht in ein „leeres Haus“ zu kommen. Diese 100 % Sache funktioniert nur, wenn der Vater zu gleichen Teilen die Betreuung übernimmt.

    • bohrerin sagt:

      na das wäre doch ein deal, oder. lieber mann, du übernimmst die betreuung zur hälfte, dafür gehe ich wieder einer erwerbstätigkeit nach und du musst dafür nur noch anteilsmässig unterhalt für dein kind zahlen.

      • louise sagt:

        Das ist ja auch der Deal,warum die Väter so am gemeinsamen Sorgerecht interessiert sind: „Wir nehmen die Kinder Halbe-Halbe, und keiner zahlt Unterhalt“ etabliert sich in den Ländern, wo das gemeinsame Sorgerecht praktiziert wird, immer mehr. Schlechter Deal für die Frau, will mir scheinen.

      • Crispy Chris sagt:

        also louise bist du der meinung das die frau auf jeden fall von der scheidung profitieren sollte, oder wie meinst du das schlechter deal? mir scheint diese idee eigentlich sehr fair…

      • Roland Stuber sagt:

        also louise – „bei halbe – halbe“ nehmen doch beide GENAU 50% der Pflichten wahr. Schlechter Deal für Frauen?? Ich Frau, Ich Foifer und’s Weggli?? Mathematikkurs könnte bei der genauen Analyse einer „Teilung“ hilfreich sein!

  • Maja sagt:

    Noch was das Wohl der Kinder sollte das grösste Gewicht haben. Ich selber kann mich sehr weit zurück an meine Kindheit erinnern.Ich habe meinen Vater geliebt obwohl er nie so viel Zeit für mich hatte, eben wie es damals halt war. Wir hatten Gemeinsames, die Tierliebe und das Interesse an Energie (Strom). Ich kann gut nachfühlen was in Kindern vor geht wenn ein Elternteil vom anderen schlecht gemacht wird. Daran sollten Mann und Frau denken.

    • Robert sagt:

      Genau, unterschreib ich! Ich kann auch irgendwie nachvollziehen, dass die Frage der „Schuld“ bei Scheidungen vor diesem Hintergrund einfach nie und nimmer beantwortet werden kann – und letztlich irrelevant ist. Tatsächlich wird wohl das Wohl der Kinder gegenüber dem der Eltern sehr in den Vordergrund gestellt.

      Meine Eltern haben sich vor der Scheidung verprügelt, nach der Scheidung war meine Mutter in der Sprache des Vaters nur „little dragon“, während meine Mutter sich geweigert hat, überhaupt über meinen Vater zu sprechen. Lang ist’s her.

    • Robert sagt:

      Und wissen Sie was: Beide konnten nach der Scheidung keine Beziehungen mehr aufbauen, beide hatten nur noch vorübergehende Beziehungen. Und beide waren unglücklich im Alter. SEHR unglücklich.

      • Hermann sagt:

        schade, dass offenbar niemand in der Lage war, ihnen zu sagen, dass sie sich liebten und ihre Scheidung vergessen sollten.

  • Maja sagt:

    Am besten den Scheidungsvertrag schon vor der Hochzeit ausmachen, da ist die Liebe noch vorhanden und es wird sicher
    die ehrlichste Lösung sein.

    • Karl Müller sagt:

      Das nützt gerade in der Frage des Sorgerechts nach Aussage des zitierten Anwalts nichts:
      „Wenn die Heirat denn unbedingt sein muss, ist so ein Vertrag sicher nicht schlecht. Wobei man nur das Güterrecht vertraglich regeln kann, Unterhalt und Sorgerecht nicht. Es gibt also noch mehr als genug Gründe, sich bei einer Scheidung trotzdem in die Haare zu geraten.“

  • plop sagt:

    Und, liebe Männer: sehr viele Frauen stecken ihre Beruflichen Wünsche stark zurück, einerseits, weil die Kinderbetreuung ja wirklich auch eine schöne Sache ist, andererseits, um dem Mann auch den Rücken für seine beruflichen Ziele freizuhalten (in meinem Fall ist der Mann selbstständig, und braucht viel Zeit zum arbeiten und die arbeit bedeutet ihm extrem viel, was ich durchaus verstehen kann. Mir ja eigentlich auch).
    Vergesst das nicht, beim klagen über die Frauen…

    • Freddy sagt:

      Dann nenn mir bitte mal eine einzige solche Frau. Erstens steckt heute keine Frau mehr ihre beruflichen Ziele wegen der Kinder zurück, höchstens weil es einfach bequemer ist zu Hause oder weil sie gar nie Ziele hatte. Zweitens können die modernen Frauen in der Regel weder kochen noch sonst den Haushalt machen. Am Schluss hat man eine Krippe, eine Putzfrau, ein Au Pair und immer noch eine unzufriedene Frau. So sieht das aus. Der Mann arbeitet wie ein doofer, hilft am Abend zu Hause ist verständnisvoll mit der Frau. Ich wünschte ich würde solche super Frauen kennen, wie sie hier schreiben.

    • Tom sagt:

      Wenn die Frauen berufliche Wünsche haben, dann sollen sie diese auch ausleben! Wenn man dann noch Karriere will, muss man halt unter Umständen auf Kinder verzichten. Oder man hat einen Partner, welcher die Möglichkeit hat, ihr da zeitlich in der Betreuung der Kinder entgegen zu kommen. Wenn man aber untereinander die Abmachung hat, dass sie ihm zu Hause den Rücken frei hält, dann ist das im Interesse von beiden, v.a. wenn es finanziell gut läuft und man mal dazu ja gesagt hat! Wenn aber dann der Selbstverwirklichungstrip Einzug hält, dann finde ich das zum kotzen und egoistisch!

      • Rita sagt:

        Ich habe auf Kinder verzichtet und bin erfolgreich im Beruf und verheiratet. Falls ich mich scheiden lassen sollte, brauche ich keinen Unterhalt, da ich ungefähr gleich viel wie mein Mann verdiene.

    • talon sagt:

      @plopp
      Oh ja, welch Bürde, während der Mann arbeitet, 80 Stunden die Woche, zuhause zu sein. Wohin nur mit der vielen Zeit, kennt man doch nach kurzer Zeit alle Cafes in der umgebung

      • plop sagt:

        Du bist wohl noch nie einen ganzen Tag alleine mit Kindern gewesen, oder? Und sicher nicht ganze Wochen, Jahre… tsts

      • talon sagt:

        @plop
        Du bist also der Meinung, das Zuhause bei den Kindern bleiben, anstrengender ist, als auf dem Bau zu Arbeiten, anstrengender ist, als ständig unter Termindruck zu Arbeiten, anstrengender ist, als andauernd Kreativ sein zu müssen?

      • bronf sagt:

        talon, hast du kinder? und falls ja, betreust du die auch mal, ausser jeweils kurz am abend eine halbe stunde? falls ja, so müsste dir klar sein, dass du unsinn schwafelst…

        unsere waren gerade fast 2 wochen krank. ich war um jeden tag froh, den ich in’s büro verduften konnte…

      • talon sagt:

        @bronf
        Wie schauts aus, trägst du Dachbalken im Büro? Arbeitst du 80 Stunden in der Woch? Hast du dort immer Termindruck? Programmierst du? Muss du dich ausserhalb der Arbeitszeit noch mind. 2 bis 3 Stunden am Tag in deinem Job weiterbilden?

        Ich habe meine klleinen Bruder erzogen, als ich Teenager war, weil unsere mutter dazu nicht in der Lage gewesen ist. Es ist einfach unglaublich, was du für vergleiche ziehst. Was war denn bitte so unglaublich schwer daran, ein krankes Kind zuhause zu haben? Den Tee kochen, die Medizin geben? Jetzt sag bitte nicht, das du die ganze Zeit neber dem Bett

      • talon sagt:

        @bronf
        gestanden hast? Musst du das? Muss diese überbehütung sein? Nein, definitiv nicht. Ein Kind kann sehr gut, auch mal ohne Mutti sein.

      • bronf sagt:

        ja genau, alle die wir hier schreiben sind am schwerstarbeiten auf dem bau oder unter dauerstress… jaja…

        dauerhusten von zwei kindern, auch in der nacht? fieber um die 40°, das einfach nicht runter will? kleiner stierengrind, der auch mit 40° fieber seine allerletzten kräfte dazu aufwendet, das einflössen von medizin zu verhindern? organisation des alltags darum herum (80% & 50% arbeit, hausarbeit, etc.)…

        du hast keine eigenen kinder, stimmts?

    • Susann sagt:

      da geselle ich mich dazu. Habe den besseren ETH-Abschluss als der Herr Gemahl und trotzdem bin ich es, die die Kariere auf Eis gelegt hat (70%-Pensum) während er doch noch recht vorwärts kommt (90%-Pensum). Der berufliche Erfolg ist ihm wichtiger als mir. Das heisst aber nicht dass er (der berufliche Erfolg) ganz und gar unwichtig ist. Es ist ein Verzicht. Und natürlich wäre es auch ein Verzicht Vollzeit zu arbeiten…so ein Krux…

  • Sandra sagt:

    also meine eltern haben einen deal: wer scheiden will, nimmt die kinder.. in meinen augen die beste „eheversicherung“ der welt.. da überlegt sich jeder zwei mal, ob die vorstellung von „neues leben mit einem neuen partner – mit meinen kindern“ noch so prickelnd ist:)

    • Simon sagt:

      Habe ich das richtig verstanden, wer sich Scheiden will kann auch die Kinder mitnehmen?

    • sepp z. sagt:

      nach meinem wissen sind solche deals vor dem richter in bezug aufs sorgerecht nichtig. es gilt die gängie rechtssprechung, und die gibt das sorgerecht in streitfällen der frau. lasse mich gerne korrigieren.

      • Anna2 sagt:

        Juristisch mögen sie nichtig sein, aber als Mensch mit einem Minimum an Respekt vor sich selber und anderen hält man sich an sowas, ob man nun männlich oder weiblich ist. Wir haben das geschafft.

        Jüngst bei Vonnegut gelesen, dass Kinderbetreuung von Männern als „women’s work“ und von Frauen als „nigger work“ bezeichnet wurde in seiner Gesellschaft… ja, ja, er ist Satiriker.

    • Lukas O. Bendel sagt:

      @ Sandra:
      1. Diese Regelung Deiner Eltern mag noch „berechtigt“ gewesen sein in der Scheidungsrechtspraxis bis 1980. Ich finde einen solchen Deal aber vor allem kinderverachtend – denn Kinder bzw. die mit deren Erziehung verbundenen Aufgaben sollten nicht eine „drohend-abschreckende S(cheidungs)strafe“ sein!!
      2. Heute ist dies gängige Schweizer Rechtspraxis – zumindest für die Frauen.
      Es sind nämlich die Frauen, welche laut BFS zu ca. 80% die initiale Klage einreichen; und sie erhalten in über 90% der strittigen Scheidungen die alleinige elterliche Sorge zugesprochen. Zum Wohl des Kindes?

  • Walter sagt:

    Tja, davon kann ich ebenfalls ein Lied singen ! Ich war verheiratet mit einer Russin, ganze 11 Monate lang und ein Kind wurde gezeugt. Danach Eheschutzverfahren mit knapp 5000 CHF monatlicher Überweisung an die Frau sowie das Kind. Und das, obwohl ich nur 8500 CHF (Brutto) verdiene. Na ja, bin ja mal gespannt wie viel ich nach der Scheidung zahlen darf, ahne aber schreckliches !!!
    NIE wieder !!!!!!

    • Reto Stutz sagt:

      Walter schreibt , er sei mit einer Russin verheiratet gewesen. Also, wer eine Russin, oder Auslaenderin , sollte einfach wissen beim Streit gibts Probleme. Und bei Oststaaten Frauen weiss man auch, dass diese in den Westen wollen und hier Luxus wollen. Walters Frau hat nun den Luxus und den Schweizer Pass auch noch. Also lieber Walter, bevor man heiratet das Hirn einschalten, nicht das andere Ding…………..man sagt auch: Oben weich und unten hart.

      • Jean Pelle sagt:

        @Reto Stutz: Nananana. Nicht alle Ausländerinnen sind so gelagert – und nicht jede Ehe mit einer Schweizerin hält. Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis einige Ehen zwischen Schweizern, welche in einer absoluten Kampfscheidung geendet haben.

        Zudem: Nach elf Monaten Ehe gibt’s noch keinen CH-Pass.

        Solche Pauschalisierungen find‘ ich ehrlich gesagt ziemlich daneben. Solange ich die Gründe für die Heirat nicht kenne würde ich mich hüten, einen derart einseitig gelagerten Kommentar abzugeben…

        Manch einer ist auch ohne Heirat wohl oben weich

      • Freddy sagt:

        Reto, das ist leicht gesagt. Nehmen wir mal an, Walter war einfach sehr verliebt, gutgläubig und ehrlich. Alles gute Eigenschaften. Zudem arbeitet er vollzeit und säuft keinen Wodka. Nun, unser Gesetz sollte solch rechtschaffene Männer davor schützen, dass eine Frau sie einfach ausnehmen kann. Stattdessen gibt unser Gesetz genau solch berechnenden Frauen eine super Möglichkeit für ihren Business Plan. Generell geht der Gesetzgeber eben gar nie davon aus, dass auch eine Frau etwas berechnendes tun kann. So darf also auch Walter genau so naiv sein wie unser Gesetzgeber.

      • Urs sagt:

        Lieber Hr. Stutz, wenn wir oben hart und unten weich sind, sind wir ja auch nicht attraktiv… was nun also?

        😉

      • mira sagt:

        @Freddy
        „Sehr verliebt“ ist keine gute Grundlage zum heiraten… Und „gutgläubig“ schon gar nicht. Weder für Mann, noch für Frau..!

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @R. Stutz:
        Der hintere Teil deines Post mit dem Merksatz „Bevor man heiratet, das Hirn einschalten“ stimmt ja schon – vor allem weil Mann sich vor der Eheschliessung darüber informieren sollte, wie massiv er dabei übervorteilt wird (jeder andere Vertrag wäre bei vergleichbaren Nebenbedingungen nichtig). Ein hoffnungsloser Romantiker wie ich wird sich aber immer wieder blind diesem Risiko „Ehe in der Schweiz“ aussetzen.
        Völlig absurd ist aber der Anfang deines Posts: Mich zockt die Tochter eines Solothurner Bauern ab; Freunde von mir eine Genfer Akademikerin, eine Luzerner Freikirchlerin, …

    • Freddy sagt:

      Noch eine Bemerkung. Man stelle sich mal die Deliktsumme vor. Eine Frau sucht einen gutverdienenden Mann. Sie täuscht eine Liebe vor, heiratet und bekommt ein Kind. Also eine wirkliche Heiratsschwindlerin im Profil. Der Mann verdient ca. 10’000 pro Monat. Dadurch erhält Sie ca. .6000 CHF pro Monat für die nächsten 20 Jahre, also 72’000 pro Jahr oder 1.44 Millionen Gesamtsumme. Da müsste auch der Gesetzgeber sehen, dass da ein hoher Anreiz zum Betrügen besteht. Der Business Plan ist wirklich gut und als Mann ist man chancenlos, da man das Kind nicht behalten darf.

      • louise sagt:

        Wieso fällt er darauf hinein? Warum kann er echte Liebe von gespielter Liebe nicht unterscheiden? Warum nimmt er sich eine Frau, die nicht auf eigenen Beinen stehen kann und ganz von seiner Brieftasche abhängig ist?

  • An Frau Kuster und Frau Binswanger: Herzlichen Dank für dieses ungeschönte, klare und unmissverständliche Interview!

    Erst wenn wir uns auch den Schattenseiten der Emanzipation annehemen und die bislang offenbar völlig unwichtige Männerperspektive ebenfalls miteinbeziehen, kommen wir in Gleichberechtigungsfragen endlich weiter, davon bin ich felsenfest überzeugt!

    Wir stehen erst am Anfang einer ganz neuen Entwicklung im Bereich der Geschlechterfragen- und das haben wir auch dem Mamablog zu verdanken!

    • mila sagt:

      am anfang einer ganz neuen entwicklung? es soll leute geben, die schon mitten drin stecken, aber die werden vom durchschnittswert einer statistik eben nicht erfasst.

    • Robert sagt:

      Ja, aber muss das die ganze Woche so weitergehen? Hier kriegt man ja neuerdings Depressionen!!! Und dabei ist so schönes Frühlingswetter draussen…

      Wie wäre es denn mit sowas wie Sex nach der Scheidung??

    • Karl Müller sagt:

      @Marcel: Stimme Ihnen voll und ganz zu. Es wird dieses Jahr die Zeit anbrechen, wo auch Männeranliegen ernst genommen werden müssen! Bisher lief es beim Thema Gleichberechtigung nach dem Schema ab: Bringt es der Frau einen Vorteil oder kann ein Nachteil der Frau beseitigt werden, ist’s gut, sobald Männeranliegen eingebracht wurden, hat man diese belächelt. Es ist Zeit für einen Wandel!

    • Katharina sagt:

      marcel, du verkennst die tatsache, wer hier DER chef ist und wer autoren sind. am freitag kommt dann die quotenfrau.

      • Hm, Katharina: ob Shawne repräsentativ für den Durchschnittsbürger ist, wage ich stark zu bezweifeln: Sowohl Einkommen und Vermögen vom ehemaligen Ehepaar Borer liegen in etwa dort, wo die Statistik vom obersten Zentil spricht, auch wenn Frau Mila das nicht so recht in den Kram passt. Zudem wird in diesen Kreisen nicht selten auch aus pekuniären Gründen geheiratet. Liebe folgt da im allgemeinen wenn, dann erst auf dem zweiten Platz. Oder dritten, je nach hinzu geheiratetem Beziehungsnetzwerk oder Unternehmen.

      • mila sagt:

        komisch, ich dachte, wir wären uns in den meisten punkten ziemlich einig: gemeinsames sorgerecht, gemeinsame berufliche wie private verpflichtungen, anpassung der sozioökonomischen strukturen. einzig in der wahl des weges gibt es eine dezidierte abweichung, fehlt mir doch einfach der glaube an die wirkungsmächtigkeit von statistiken. aber wer weiss, vielleicht führen sie ja hier einen stellvertreter-krieg?

      • Ich mag einfach diese Pseudodifferenziererei nicht, mila: So zu tun, als ob es auf der ganzen, weiten Welt keine einzige Studie oder Statistik gäbe, die zumindest soweit repräsentativ wäre, um damit gewisse Trends- und sehr viel mehr, als darüber hinaus lässt sich aus ihnen im sozioökonomischen Bereich im allgemeinen gar nicht ablesen- aufzuzeigen, ist wirklich unterste Schublade. Das grenzt an Ignoranz.

        Ich habe weit über 200 Studien, Statistiken, Metastudien, empirische Untersuchungen und regalweise Fachliteratur etc. auf Lager. National als auch international- ausgewertet, versteht sich.

      • mila sagt:

        allfällige trends, eben. keine in beton gegossenen wahrheiten. natürlich muss sich jemand mit dem sichten solcher statistiken befassen, damit ich irgendwann einmal etwas aufschlussreiches darüber in den medien erfahre. dennoch ziehe ich es froh, in fröhlicher ignoranz jenseits des statistischen durchschnittswerts zu leben – so fühle ich mich (im umkehrschluss) auch nie durchschnittlich benachteiligt.

      • mila sagt:

        ich ziehe es vor, sollte es heissen.

      • Ob Du jenseits des statistischen Durchschnittswerts lebst oder nicht, weisst Du ja gar nicht, mila- oder weisst Du gar am Ende etwas genaueres..?!

        Wir bewegen uns in zwei völlig verschiedenen Welten- was ja auch gut so ist.

        Und ich schreibe darüber- in Zukunft mehr denn je. Das ist vieleicht ein Unterschied.

      • Im Prinzip sind das für mich Tralala-Diskussionen.

        Tralala, mehr nicht.

      • mila sagt:

        der ausdruck advocatus diaboli ist ihnen geläufig? offenbar nicht. sonst hätten sie es nicht für nötig befunden, mich als ignorant zu titulieren. sie hätten eher über meine etwas gar kindischen und trotzigen aussagen gelächelt. ich bleibe übrigens lieber beim sie, bevor ich bei der sich nächstbietenden gelegenheit wieder von du zum sie downgegradet werde.

      • Advocatus Diaboli- nein, den Begriff kenne ich in der tat nicht: Ich verneige mein Haupt vor Euch, werthe Erleuchtete und bin tief beeindruckt, Unwissender, der ich bin!

        Latein- oho!

      • sepp z. sagt:

        ich verstehe das diskutieren über irgendwelche fiktive welten oder wahrheiten nicht. jeder, der morgens den tagi aufschlägt, hat dieselben dinge drin stehen. auch die gesetze zu sorgerecht, scheidung etc sind für alle dieselben (naja, für fast alle).
        jetzt hier irgendwelche utopien (anpassung sozioökonomische strukturen= überwindung des kapitalismus?) zu neuen lebensformen zu imaginieren lenkt letztlich bloss davon ab, sich mit den alltäglichen dingen pragmatisch zu befassen. oder es ist eine ausrede, es nicht zu tun zu müssen.

      • Katharina sagt:

        statistiken. zwei wesentliche dinge: mengengeruest und vergleichbarkeit. die vergleichbarkeit scheitert oft an der taxonomie. um eine differenzierte taxonomie un der heutigen zeit vielschichtiger solialer auspraegungen zu haben, muss das mengengeruset genug gross sein, dass innerhalg einer taxonomischen auspraegung noch genuegend rohdaten vorhanden sind. das kann mit einem grundgeruest von 1000 leuten nicht mehr gemacht werden. vorallem in internationalen vergleichen.
        vergleichstudien muessten daher bei inkompatiblen taxonomien zugriff auf die rohdaten haben,

      • Ich muss Dir in weiten Teilen recht geben, Katharina. Deshalb greife ich im allgemeinen auch auf grossangelegte Studien, Untersuchungen und Statistiken zurück- überwiegend staatliche, da dort die Gefahr von Interessenskonflikten zwar nicht gerade gebannt, aber doch immerhin kleiner ist, als bei solchen von (privatwirtschaftlichen) Institutionen. Was die Verfügbatkerit von Rohdaten anbekangt- wenn ich in der Migros ein saftiges Steak kaufe, kann ich auch nicht erwarten, das persönlich aus einem (noch lebenden) Rind schneiden zu dürfen, also muss ich es bereits fertig verpackt kaufen.

  • anj sagt:

    Wenn wir Mütter nicht dauern um das Wohlergehen der Kinder kümmern würden, von Termin zu Termin rennen und uns auch noch von absurden Angriffen der Ex-Männer schützen müssten, wäre die Opposition hier wohl viel grösser. Zudem erstaunlich wieviel Zeit der Mann doch hat; während sich Ex-Frau so „berechnend“ um die Kinder kümmert. Wacht mal auf! Ich kann diese verlogene Art von Diskussionen nicht mehr hören; nicht weil ich prinzipiell gegen ein Gemeinsam wäre – nur sieht die Realität oft ein wenig anders aus und die Engelsflügelchen kann Mann sich grad wieder abmontieren. Danke.

    • Claudia sagt:

      Oh je……sie scheinen sehr frustriert…..

      • Karl Müller sagt:

        @anj: und Ihre negative Erfahrung ist der Grund weshalb alle Väter nun gefälligst entrechtet bleiben sollen? Es liegt mir fern, Ihnen etwas abzusprechen, aber wir sollten das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.

    • sepp z. sagt:

      anj, solche frauen wie sie sinds, die solche themen überhaupt aktuell machen. sie sind doch genau die frau, die mit dem anwalt dem mann eins auswischen wollen. aus prinzip.

  • Mia Berger sagt:

    WOW – wenn der Mann etwa CHF 8’000 verdient gibt er CHF 4’500 an die Familie ab!! Mein Ex-Partner verdient deutlich mehr, ich erhalte aber für unsere 2 Kinder nur gerade CHF 1’700 im Monat. Wir waren nicht verheiratet, denn das wollte ich nicht. Und dann hasst er mich – er sollte mich ja wirklich dankbar sein!

    • Sandra sagt:

      @Mia…….diese Fälle gibt es eben auch, und nicht nur einzelne….gehöre auch dazu 🙂

      • schwarze Zora sagt:

        Ich auch. Ich bekam nie ein Füfi für mich, obschon ich die ganzen Betreuungspflichten hatte plus Einbusse bei Lohn wegen Teilzeit und bei der PK, das zieht sich durch bis zur Altersversorgung. Der Vater meines Kindes versteuerte ein monatliches Einkommen von rund Fr. 25’000.–

    • Robert sagt:

      Interessant! Neben all den Scheidungsversehrten vergisst man oft, dass Paare heute vermehrt gar nicht heiraten. Was war denn – etwas differenzierter – der Grund, nicht zu heiraten? War das rückblickend falsch? Und wie lief oder läuft denn das bei einer Trennung: Mussten Sie den Vater auf Unterhalt beklagen? Oder hat man sich „geeinigt“?

      Man würde ja annehmen, dass unverheiratete Paare viel flexibler Lösungen finden würden, mit Beziehungsproblemen umzugehen. Wieso ging denn das nicht?

      • Karl Müller sagt:

        Gerade die Situation unverheirateter Paare ist am Stossendsten! Der Menschrechtsgerichtshof hat in einem Urteil aus 2009 besagt, dass die heutige Situation, nämlich dass Frau automatisch das alleinige Sorgerecht erhält, eine Diskriminierung darstellt. Deutschland und Österreich müssen nun über die Bücher, die Schweiz träumt weiter den heile Welt Traum.

    • peter sagt:

      Ich bin ein Mann, verdiene keine CHF8000, war nie verheiratet und bezahle für meine Tochter CHF1800. Da sehen sie, wie willkürlich das System heute ist. Die Betrogenen sind meist die, die es gut meinen; egal, ob Mann oder Frau.

  • Mia sagt:

    Es ist schon fragwürdig, was in letzter Zeit alles auf den Tisch kommt. Erstens habe ich gelernt, dass Journalismus sehr einseitig betrieben wird und zweitens werden solche Artikel meisten von Frauen verfasst, die in einer intakten Ehe oder Partnerschaft leben. Wie wollen sie also wissen, wie das Leben einer Alleinerziehenden aussieht? Da wird der Vater als armer Kerl hingestellt, zahlen muss er auch noch; „wie schlimm!“ Dass aber die Mutter gar keine Freiheiten hat, sich 100% um die Kinder kümmert während der Ex auf dem Selbstfindungstrip steck, kommt hier wieder mal nicht raus. Schade!

    • plop sagt:

      Ja, bin zwar nicht alleinerziehend, aber wenn ich mir das vorstelle, dann schauderts mich. Gestern war ja auch das Stichwort „Freiheit“ dabei, sich „Befreien“ und so, ein Witz, eigentlich!
      Habe aber von einem getrennten Paar mit Kind gehört, welche wirklich 50/50 Kinderbetreuung machen, und da gibts Freiheiten, welche alle geniessen können, stell dir vor, du hast deine Kinder 3-4 Tage nicht! Aber ich kenne so wenig Männer welche das überhaupt könnten, der Beruf ist manchen sehr wichtig, und ich habe dafür sogar Verständnis. Also bleibts dann doch an den Frauen hängen. Weniger Vorwürfe, bitte!

    • frau sagt:

      Ich kann sie auch beinahe nicht mehr lesen, diese einseitige Berichterstattung. Selber geschieden, mit mickrigen Kinderalimenten abgespiesen,von Ehegattenalimenten ganz zu schweigen habe ich lange um das alleinige Sorgerecht kämpfen müssen. Mit Vätern, die sich auch nach einer Scheidung in Kinderbelangen einigermassen kooperativ zeigen, teilen viele Frauen gerne das Sorgerecht. Es geht aber nicht an, dass das Besuchsrecht keine Pflicht ist und nach Lust und Laue wahrgenommen werden kann.

    • frau sagt:

      Es geht auch nicht an, dass Frauen nach der Scheidung mit Job und Kindern weit unter dem Existenzminimum leben müssen, während dem Mann das Existenzminimum belassen wird aus Angst, er könnte seine Arbeit ganz an den Nagel hängen.

      • schwarze Zora sagt:

        Genau wegen dieser Rechtsungleichheit hat das BG den Gesetzgeber aufgefordert, hier tätig zu werden. Das ist auch der Grund, warum Sommaruga das Ganze nun anpackt, im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin, die es auf die lange Bank schob. Mein Respekt, Frau Sommaruga, dass Sie als Nicht-Juristin hier endlich Abhilfe schaffen wollen! Es kann nicht sein, dass nur Frauen Sozialhilfeempfängerinnen werden müssen, wenn gemeinsame Kinder da sind. Sie sind es auch NUR wegen der Betreuungspflichten, die allermeisten dieser Frauen haben vor der Ehe ihren Lebensunterhalt selber verdient.

    • Katharina sagt:

      nicht nur einseitig, sondern auch manipulativ. das bezieht sich auch auf frei schalten und entfernen von beitraegen hier.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Mia: ohhh die armen Frauen? Ja es gibt solche das ist unbestreitbar. Es gibt eine sehr grosse Anzahl von Frauen die eine Familie boshaft in den Sand setzen, was auch immer die Gründe sein mögen. Wenn man die unsäglichen Tötungsdelikte in der letzten Zeit u.a. StSulpice etc. verfolgt, sind es immer die Frauen, welche den Auslöser tätigten! Familienvernichtungsemanzen?

      • mila sagt:

        und einmal mehr wird aus dem (toten) opfer die täterin. sind sie sich eigentlich noch dessen bewusst, was sie sagen?

      • sepp z. sagt:

        lesen sie nochmal den blog. die frau ist eben nicht per se das opfer. häufig ist eben auch der mann das opfer.
        aber gell, was nicht sein darf, kann nicht sein.

      • schwarze Zora sagt:

        Familienvernichtungsemanzen? Gene, ihr Fall ist noch schwerer, als ich befürchtete, lassen sie sich helfen!

  • Karl Müller sagt:

    @Cara Mia: Ich habe zur Genüge erlebt, dass die von Ihnen erwähnten Frauentypen kompromisslos vorgehen. Sie holen, wie in ihrer Karriere, raus, was möglich ist. Skrupellosigkeit hat sich da schon sehr oft gezeigt. Ich will kein Huscheli, aber ganz sicher keine Feministin, die mich nach Strich und Faden ausnimmt mit Unterstützung der Gerichte. Ich bin glücklich mit meiner selbstbewussten, aber menschlich gebliebenen Frau.

    • Cara Mia sagt:

      Möglich, dass manche das versuchen, aber sie haben vor Gericht keine Chancen, wenn sie selber einen guten Verdienst haben.

      • Karl Müller sagt:

        @Cara Mia: Sobald es ums Sorgerecht geht ist das Einkommen belanglos. Das wird bei Uneinigkeit (also Frau sagt nein zum gem. Sorgerecht) gnadenlos der Frau zugeteilt.

    • Cara Mia sagt:

      @Karl Müller: Ist der Mann bloss der Goldesel und kümmert sich nicht auch persönlich, will eine Frau in der Regel kein gemeinsames Sorgerecht, weil sie ja die Entscheidungen physisch ausbaden muss, nicht er. Zudem wird der Mann in der Konstellation als „Chef“ empfunden und entsprechend abgelehnt. Tragen aber beide finanziell UND persönlich zur Kindererziehung bei, ist das gemeinsame Sorgerecht in aller Regel auch akzeptiert.

      • Karl Müller sagt:

        @CaraMia: Das sind Illusionen. Aus einem Grund fand die Scheidung statt. Und wer dann einen Joker in der Hand hat, um persönliche Rache zu nehmen, der tut es offensichtlich. Mann wie auch Frau. Der Gesetzgeber legt der Frau diesen Joker heute in die Hand. Der Joker nennt sich Sorgerecht. Das muss korrigiert werden, damit auf gleicher Höhe Lösungen gefunden werden müssen. zum Wohle des Kindes.

      • chr sagt:

        @cara mia:
        Damit der Mann bei einer Scheidung nicht bezahlen muss, müssen beide in etwa gleich verdienen. D.h. Ihre Rechnung geht nur dann auf, wenn beide gleich viel arbeiten und/oder gleich viel verdienen.

        Ein solches Modell ist für die meisten schlicht nicht umsetzbar. Absolut illusorisch.

        Auch hätte das zur Folge, dass man dann nur noch mit jmd Kinder haben kann/soll, der gleich viel verdient. Das ist doch Quatsch.

      • mupi sagt:

        Ja, der Joker betr. des gemeinsamen Sorgerechts wird gezogen und der Vater hat absolut kein Mitspracherecht mehr, er wird nur noch informiert (und auch das nur unvollständig) . Eigentlich habe ich Kinder in die Welt gesetzt und die „verlier“ ich jetzt einige Jahre vor der Volljährigkeit. Traurig. Zusätzlich werden die Kinder von der Mutter instrumentalisiert, d.h. es wird negativ über den Vater gesprochen. Dabei war es meine Frau, die sich einen Freund zulegte. Ich stelle mir oft die Frage, wie die Kinder reagiert hätten, wenn ich mit einer Freundin abgehauen wäre?

  • Adriano sagt:

    Es ist weder der Frau noch dem Mann die Schuld zu geben. Das blöde Rechtsystem ist schuld. Wenn man das Rechtsystem ändern würde, damit eine Gleichberechtigung stattfinden, dann wäre dies beiden gedient. Solang dieses System die Frau schützt (das „schwache“ Geschlecht) und ihr die Möglichkeit gibt das aktuelle System zu ihren Gunsten auszunützen bleibt alles beim alten. Die Leute sollen sich mobilisieren über Vereine und für eine volle Gleichberechtigung der Familienmitgliedern und unseren liebenvollen Kindern. Dies würde weltweit ein positives Echo geben zum nachahmen mobilisieren. Endlich!

  • maria studer sagt:

    Man tut weder den Frauen noch den Kindern einen Gefallen, wenn die Mutter zu lange mit der Arbeit pausiert. Maximal 3 Jahre nach der Geburt des letzten Kindes sollte die Frau wieder zu maximal 75% arbeiten. Sollte kein Betreuungsplatz gefunden werden, ist die Frau zu einem entsprechenden Nachweis ihrer Bemühungen verpflichtet. Kinder zu erziehen und den Haushalt zu führen, braucht Energie und Zeit. Darauf muss Rücksicht genommen werden. Die Frau darf nicht zu einer 100%igen Berufstätigkeit bis zum 16. Lebensjahr des jüngsten Kindes zur Arbeit gezwungen werden.

    • Cara Mia sagt:

      Warum „die Frau“? Die Eltern sind verantwortlich, nicht einfach die Frauen, und die Männer tun gut daran, sich um die Kinder ebenfalls zu kümmern und die Frauen im Berufsleben zu lassen. Gerade eben, damit sie nach der Scheidung nicht böse erwachen und zum Melkesel der Nation werden.

      Ich habe immer gearbeitet, das geht super. Aber ich hätte keine Chance, meinen Mann bluten zu lassen, käme es zur Trennung. Da habe ich aber auch nicht die geringsten Absichten, ich finde es nur fair so.

  • Andrea Müller sagt:

    hoffentlich ist es heute nicht mehr so schlimm, aber als ich klein war, war es wirklich so, meine Mutter hat den Vater nur schlecht gemacht!! Er hat nie ein Wort darüber verloren! Aber je mehr ich nun über die Zeit von damals erfahre, kann ich nun verstehen, wieso er sich verhalten hat, wie er sich verhalten hat!!

    • Urs sagt:

      Yup, ist eben auch meine Erfahrung. Aber damals, wenn man klein ist begreift man das alles nicht in einem gesunden Kontext. Ich spürte da war nicht alles richtig, aber das in Worte fassen… und dann die vielen Erwachsenen die nur gutes wollen und doch nicht verstehen… Keiner von denen! Deshalb halte ich auch nicht viel von Eltern und Erwachsenen die vormachen ihre Kinder zu verstehen… vor allem wenn da bereits Grabenkämpfe entstanden sind. Einfältige dumme Egoisten sind das… wobei der der den ganzen Tag ausser Haus ist irgendwann keine Chance mehr gegen die Indoktrination der Kinder hat

    • Claudia sagt:

      Dem kann ich nur beipflichten. Die Mütter von früher haben die Ehe einfach als Lebensversicherung gesehen und sich nach einer Scheidung geweigert, das Leben selber in die Hand zu nehmen. Ewig dies Opferolle….jammer jammer jammer. Ich verstehe nun meinen Vater, dass er gegangen ist. Wundere mich nur, dass er es nicht schon viel früher getan hat.

  • Fabio sagt:

    So oder so, der Mann wird benachteiligt dass ist Fakt! Die Frauen die jedesmal einen Aufschrei machen betreff Gleichberechtigung etc etc könnten sich in Punkto Scheidung auch uns Männern die „Gleichberechtigung“ zugestehen! Ich finde es eine Sauerei dass Frauen, wenn sie es darauf anlegen, den Mann regelrecht Ausbluten lassen können Finanziell! Dass ist eine Bodenlose Sauerei und ist in der heutigen Zeit einfach Unangebracht!

    • Hans sagt:

      25 Jahre verheiratet, dann Scheidung, zwei Kinder die selbstständig sind. Anteil an die Ex-Frau 1/2 des PK-Kapitals und des Vermögens, damit konnte ich leben. Dann eine monatliche Unterstützung die soviel war dass ich am Existenzminimum gelandet bin, dies rund 15 Jahre lang bis zur Pensionierung. Dies bedeutet dass ich meine Ex-Frau und ihren Freund hätte subventionieren sollen. Rechtsmittel gibt es keine, resp. man hat das Geld nicht mehr um an die nächste Instanz zu gelangen und man hätte auch keine Chance. Der Staat schützt sich so finaniell, alles eigentlich kriminell.

    • Susann sagt:

      Himmelherrgott. Jetzt beruhig Dich doch mal. Ist doch nur Geld. Geld, dass den Kindern zu Gute kommt. Diese Knauserigkeit gegenüber der eigenen Kindern ist traurig.
      Willst Du nicht bezahlen, arbeitet schon während der Beziehung beide Teilzeit und erledigt je die Hälfte der haushaltlichen und kinderbezogenen Tätigkeiten. So einfach ist das. Wie oben erwähnt: Die Arbeitsaufteilung vor der Scheidung wird auch diejenige nach der Scheidung sein.

      • sepp z. sagt:

        „nur geld“ ist es. aha. wer im existenzminimum lebt, mit 3500 fr pro monat, hat etwas ein anders verhältnis zum geld, als dass es ’nur geld‘ ist. manchmal finde ich solche überheblichkeit fast unverschämt.
        und susanne, wie schon gesagt: wenn beide teilzeit arbeiten, vor der scheidung, kriegt die frau das sorgerecht. die arbeitsteilung vor der scheidung ist also nicht dieselbe wie nach der scheidung.

  • Andi sagt:

    Mein Vorschlag: Zwei Individuen gründen zwecks Kinder eine temporäre Projektgesellschaft, bei der geregelt ist, wer wie lange welche Leistungen erbringt und was die Konditionen (Rechte und Pflichten) bei Nichterfüllung oder Ausstieg sind. Bei Vertragsabschluss zahlt jeder seine Kaution ein. Wäre eigentlich so einfach, oder?

    Zusatzvorschlag für Partnervermittlungen: Diese Angaben gleich in die Profile und Suchfilter einbauen. Den Rest regelt Angebot und Nachfrage.

    • Robert sagt:

      Das Problem ist, dass die Kinder unerhörterweise auch Rechte haben – die etwas über dieses Modell hinausgehen.

      Es wird ja niemand gezwungen, „zwecks Kinder“ zu heiraten? Der Gründung einer einfachen Gesellschaft steht absolut nichts im Wege.

  • Cara Mia sagt:

    Nach der Scheidung ist vor der Scheidung. Dies an die Adresse der Herren hier, die so davon schwärmen, dass die Frau ins Haus und nicht ins Büro gehört. Und die sich mangels einsichtiger Schweizerinnen Ausländerinnen besorgen, die noch wissen, was eine richtige Frau ist. Nämlich eine, die den Mann ausnimmt. Mit einer Frau, die Spass am Beruf hat, oder in Ihren Worten mit einer dieser „karriergengeilen Emanzen“, die selber genug Geld nach Hause bringen, passiert Ihnen das garantiert nie… 😉

    • Karl Müller sagt:

      Grosser Irrtum, Cara Mia. Gerade die „selbstsicheren und emanzipierten“ Frauen sind die Schlimmsten!

      • Oskar sagt:

        Ha, genau die verbniesterten, frustrierten sind die Schlimmsten. Die Russin findet in einem halben Jahr einen anderen Deppen der sie heiratet und gut ist mit den Zahlungen. Sie, Cara Mia, möchte ich im Falle unserer Scheidung nicht als Gegenseite wissen. Ich müsste wahrscheinlich für alle bösen Männer bezahlen, die jemals ihren Weg kreutzten. Inkl. Vater.

      • Cara Mia sagt:

        Nein, das stimmt nicht, denn die haben vor Gericht keine Chancen, den Mann auszuziehen, denn die haben ja immer gut verdient. Die sind in aller Regel auch froh, wenn der Mann die Kinder auch mal betreut. Die Hausfrauen hingegen, deren ganzer Lebensinhalt die Kinder sind, die tun alles, um das nicht ändern zu müssen, klammern sich an die Kinder und weigern sich, einer Arbeit nachzugehen, die „unter ihrer Würde“ ist. Das habe ich zur Genüge erlebt.

      • Lore sagt:

        Wobei doch genau diese selber genug verdienen, dass Mann nicht noch 3/4 des Lohnes hinterherschmeissen muss. Vielleicht ja sogar umgekehrt. Aber die Frauen welche mehr verdienen als Mann selber, die gehen ja gar nicht…..

      • Cara Mia sagt:

        @Oskar: da tun Sie mir Unrecht. Die Russin macht Karriere von Scheidung zu Scheidung, und krümmt keinen Finger. Ich bin alles andere als eine Männerhasserin. Ich stehe auf der Seite der Kinder, kompromisslos, und die brauchen Vater und Mutter. Aber wenn man vermeiden will, dass eine Frau unzufrieden Zuhause rumsitzt, dann sollte man darauf beharren, dass sie ihren finanziellen Beitrag leistet. Ich behaupte hier mal, dass es dann auch weniger zur Scheidung kommt. Ein Haushalt füllt die wenigsten wirklich aus, und dann werden sie grantig. Ein späterer Wiedereinstieg ist schweirig……

      • Cara Mia sagt:

        @Oskar: sie tun mir Unrecht, ich gehöre nicht zur erwähnten Gattung. Aber es ist schon so: hat man als Frau Spass am Beruf und bringt seinen Teil bei, ist man schon eine frustrierte, karrieregeile Emanze. Es wäre schön, die Männer wüssten hier ein wenig zu differenzieren. Zum Glück tun das die meisten auch! Männerhasserinnen und Frauenhasser eigenen sich generell schlecht für eine Beziehung.

      • mira sagt:

        @Oskar
        So ein Blödsinn. Diese Frauen müssen sich in Acht nehmen, dass sie nicht für die Männer Unterhalt bezahlen müssen… Aber Herr Schweizer heiratet ja lieber das mittellose Huscheli.

      • Karl Müller sagt:

        @Mira: eifersüchtig auf das mittellose Huscheli (was auch immer damit gemeint ist, ich kenne kein Huscheli persönlich)?

      • mira sagt:

        @Karl Müller
        Ich kenne ein paar wenige. Statistisch aber nicht relevant. Eifersüchtig nicht. Nur erstaunt, dass ein Mann eine solche Frau als gute Partie anschaut (bis denn die Scheidung komme…)

    • Ginola sagt:

      @Karl Müller

      Ich weiss zwar auch nicht, was Cara Mia gehen AusländerInnen hat, aber in einem geb ihr recht: Es ist nicht gerade eine Inspiration, wenn man eine verunsicherte, unselbstständige Frau als Partnerin hat. Ich möchte als Mann gerne auf Augenhöhe diskutieren können. Selbstsicherheit ist druchaus sexy…- Mit auf Augenhöhe meine ich natürlich nicht, dass der/die PartnerIn weiss der Teufel was für eine Ausbildung haben muss. Man kann auch eine Meinung haben, ohnen an der Uni gewesen zu sein. Es braucht einfach einen mehr common sense, Leute!

      • Cara Mia sagt:

        Ich habe nichts gegen Ausländerinnen. Jedem das Seine. Aber ich habe zuviele Beziehungen gesehen, bei denen die Männer dann gnadenlos ausgenommen wurden, weil es ja nicht zumutbar ist, dass jemand, der kein Deutsch kann und auch sonst keinen Beruf erlernt hat, seinen Unternalt verdient. Es geht hier um die Frauen, die sich gezielt einen Schweizer suchen, der sie aushält. Wir Schweizerinnen haben eher unseren Stolz, unabhängig zu sein und nicht am Geldhahn eines Mannes zu hängen.

      • Rio sagt:

        Woher haben sie eigentlich diesen Unsinn von den Ausländerinnern als verunsicherte, unselbstständige arme Häscherl?
        Ist ja nicht zum aushalten.

      • Cara Mia sagt:

        Aus meiner Praxis, ganz einfach. Zudem rede ich nicht von „Ausländerinnen“ im allgemeinen, das ist ja wohl klar, sondern von denen, die mittels Heirat in die Schweiz kommen. Das sind absolut keine verunsicherte… Häscherl, sondern die gehen knallhart vor und sind top informiert. Erst einen Schweizer heiraten, nach vier Jahren Scheidung, und dann den Landsmann. Aber Verallgemeinerungen sind daneben, zudem sehe ich immer nur die gescheiterten Verbindungen. Sie spielen die anhimmelnde Ehefrau, und sind es nicht. Aber jedem das Seine, spricht ja nichts dagegen. Bloss jammert dann nicht.

      • mila sagt:

        cara mia, jetzt nehmen sie den männern noch die letzte bastion hoffnung. wie überaus gemein von ihnen…

        wobei auch hier gilt: nicht jede ‚importierte‘ ehefrau ist eine rechenmaschine. gerade letzthin habe ich eine sehr aparte russin kennengelernt, die unangeachtet des guten einkommens ihres mannes auf arbeitssuche ist – nachdem sie in rekordverdächtiger zeit deutsch gelernt hat.

      • Ginola sagt:

        @Cara Mia

        Ich glaube, man sollte das Ganze wirklich differenzierter sehen. Solche Frauen wie du sie schilderst gibt es in jeder Kultur.
        Ich bin mir sicher, dass auch die von Dir geannanten Ausländerinnen sich nur am Anfang mit dem „Geld“ zufrieden geben. Es ist also aus Sicht des Mannes eine sehr dumme und kurzfristige Strategie, eine aus dem Ausland zu holen mit dem Glauben, sie werde sich nicht emanzipieren bzw. dem Umfeld anpassen.
        Aber gut, das passiert halt nur den sch…..gesteuerten!

      • E.H.Roth sagt:

        @Cara Mia, ich wünschte es wäre mehr so wie Sie es beschreiben. Leider, ist in meinem Umfeld (90% geschieden) anders. Vermisse ihren beschriebenen Stolz der Schweizer Frau. Mit wenigen Ausnahmen kämpfen diese ebenfalls hinterlistig und lügen dauernd alle an ohne an die eigenen Kinder zu denken. Von Männer kenne ich dieses Verhalten wenig bis gar nicht. Bei den genannten Ausländerinnen sollte man(n) eigentlich wissen was er heiratet. Da fehlt mir auch jegliches Mitleid, wenn diese ausgenommen werden wie eine Weihnachtsgans. Sorry Jungs – selten geht’s gut

    • Urs sagt:

      Was haben den Ausländerinnen mit Männerausnehmen zu tun? Nicht in etwa gleich viel wie Frau und Herd und Frau und Kinder? Ich finde die Konkurrenz aus dem Ausland genauso praktisch und gut wie bei allem anderen wo sich eine grosse Auswahl anbietet… zudem kann man da auch noch auswählen welche Scheidungsgesetze man angewendet wissen möchte. Immerhin auch das sollte ein selbstverständlicher Teil der Globalisierung und Marktliberalisierung sein, nicht das die Männer hier einfach ohne Lebenswerte Alternativen festgenagelt werden.

      • Cara Mia sagt:

        Ist ja gut. Wie gesagt: vor der Scheidung ist nach der Scheidung. Der Mann darf nicht erwarten, dass eine Frau, die zuvor nicht finanziell beigetragen hat, das nach der Scheidung tun wird. Punkt.

      • Urs sagt:

        Ja aber meine liebe, wenn nur schon 2 Wohnungen finanziert werden müssen wo vorher nur 1 war wie soll das dann gehen… und es geht ja wohl Stück für Stück so weiter… bis eben zum gerade noch so minimal möglichen und gerne auch darunter. Warum dann darf der Mann da nicht’s erwarten wo doch die Frau mindestens das gleiche erwartet und ihr oft auch zugesprochen wird? Das mit dem vorher = nachher geht nicht wirklich auf, dafür verdienen die meisten Männer hier viel zu wenig.

      • *sigh* sagt:

        @Cara Mia: Bitte lesen Sie die Diskussion von tanja und mir hier: http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/15944/scheidung-gleich-befreiung/comment-page-6/#comment-96571
        Danach beantworten Sie mir bitte meine Frage in dortigem Thread von 14:00 Uhr. Danke.

    • Andernorten würde Deine Aussagen unter das Kapitel Rassismus fallen, Cara.

      Andrerseits: Weibliche Revierkämpfe als Motivation für dermassen primitive Äusserungen sind wohl nahe liegender.

      Was sind Deiner Ansicht nach schweizer Frauen, die Schwarze heiraten?

      Und von der Legende, hiesige Frauen würden sich ihre Männer nur nach rein altruistischen Motiven aussuchen, können wir uns auch gleich verabschieden, Stichwort Beuteschema. Näheres dazu erfährt der kundige Leser hier:

      http://clack.ch/index.php/ressort/artikel/liebe/2526/dfsjlfdskflsf

      • mila sagt:

        o je, dann bin ich wohl so eine frau, die sich nach unten geschlafen hat… was für ein beleidigender ausdruck, wenn man etwas näher darüber nachdenkt.

      • Urs sagt:

        Ah ist schon so mit den angeblich altruistischen Schweizer Frauen. Vor Jahren arbeitete ich mal in einer Abteilung mit 15 Frauen und ich als einziger Mann. Bei den Pausengesprächen kam dann schon öfter mal ziemlich übles Zeug an’s Tageslicht was die Wünsche, Anforderungen usw. der Frauen an’s Leben und Beziehung, Mann und Kinder anbelangt. Der Mann war da, leider und traurig, oft nur die Beigabe um das ganze finanziell zu ermöglichen. In der Regel konservative Wertvorstellungen von zu Hause bleiben, vermixt mit emanzipatorischen Wünschen nach Freizeit, Verwöhnen, Freiheit und Kinder.

      • E.H.Roth sagt:

        ja Urs, diese Gespräche kennen wir Männer all zu gut. Und Mila, was denkst Du, die meisten Männer schlafen sich nur nach unten. Lächerlich auf welche Kriterien Frauen bei der Wahl der Männer achten. In meinem Fall fahre ich mit dem Merz Cabrio oder Range Rover, glauben Frauen man(n) ist interessant und ich werde direkt angesprochen und ein nettes Lächeln dazu (Seefeld-Zürich)! Im kleinen Smart (was übrigens ein tolles Auto ist) nur den looser Blick.

      • Katharina sagt:

        marcel, der link ist eine promotion. ich hasse es, wenn immer wieder exotische kleinststudien aus amerika herangezogen werden um schweizerische trends zu belegen, oder misstanede, seien die bestehend oder kommend.

      • mila sagt:

        herr roth, ich für meinen teil lächle niemanden wegen eines autos an… wenn der fahrer aber eine aparte erscheinung bietet, dann könnte es durchaus dazu kommen – smart hin oder her.

      • Hm, Katharina: amerikanische Kleinststudie? elite.at ist aber österreichisch- zumindest der domain nach. Dass solche „Studien“ ausgerechnet von einer Datingplatform kommen, ist natürlich schon verdächtig- und als ehemaliger Marketingspezialist möchte ich die Tatsache nicht von der Hand weisen, dass hier auch ein gewisser Promotionscharakter seitens des Unternehmens eine (entscheidende) Rolle spielt. Andererseits: Welche Institution-, bzw. welche andere Firma kann schon auf einen vergleichbaren Datensatz zurück greifen? Die haben das Angenehme einfach mit dem Nützlichen verbunden.

      • Katharina sagt:

        Marcel, ich habe nur bis zum artikel geklickt. da stand was wegen amerikanischer studie und trends und datingplatform. da war klar mir klar was das soll. sowohl hier als auch auf der anderen site kommen immer studien aus amerika, die trends in der schweiz belegen oder vorwegnehmen sollen. du weisst wie das so geht mit diesen mini-statistiken. die datingplatformen sind sehr selektiv wen sie als echte profile dann zulassen. eharmony hier etwa siebt die gleichgeschlechtlichen dann aus. das ist das eine zu signifikanz. heteronnormativ und langfistig. sequentiell und casual etwa sind nicht dabei.

    • Bapi sagt:

      Boah, starker Tobak diese Aussagen hier. Hier werden locker flockig diverse Klischees bedient. Wie wenn Hausfrauen unsicher und unselbständig wären. Ich zumindest habe grossen Respekt vor den Herausforderungen meiner Frau mit unseren zwei Kindern. Sie „managed“ unsere Familie und ich nehme für mich nicht in Anspruch, dass ich das besser könnte. Ich bin ihr auch äusserst dankbar, dass sie diese Herausforderung nicht an Krippen oder Tagesstätten delegiert. Wäre weiss Gott einfach genug.

    • Katharina sagt:

      „Nach der Scheidung ist vor der Scheidung.“ was das Sorgerecht betrifft, ist das meiner Meinung nach die vernünftigste Lösung, weil sie für das Kind etwas Kontinuität garantiert.

      • Sportpapi sagt:

        @Katharina: Das sind wir ja einer Meinung. Vor der Scheidung war das Sorgerecht geteilt.

      • schwarze Zora sagt:

        Exakt so wird das von den Gerichten auch beurteilt. Kein vernünftiger Mensch kann dagegen etwas haben, alle Frustrierten Loser aber schon.

    • Henri sagt:

      @mira 29. März 2011 17:02
      Männer und Frauen verstehen im Regelfall unter einer guten Partie nicht dasselbe (wie bei vielem Anderen ja auch…).

      Für die Frau ist die gute Partie (klassisch) ein Mann, welcher gut verdient, eine sichere Stelle hat, ein Langweiler ist (und somit keiner, welcher plötzlich alles hinschmeisst) und sie zum Lachen bringt.

      Für den Mann ist die gute Partie eine gutaussehnde Frau, welche ihn den Grössten findet (oder ihm das Gefühl gibt, es sei so) und im Bett eine Kanone ist.

      Ihr Einwand, dass dies bei Ihnen anders war, beantworte ich mit „Sie sind halt eine Ausnahme“

  • Tom sagt:

    Ich bin heute 50zig, wenn alles gut läuft, dann habe ich vielleicht noch 20 Jahre und dann ist dunkle Nacht! Diesen ganzen Beziehungsstress mit den Frauen tue ich mir nicht mehr an u/o nur mit solchen, die mir gut tun! D.h. nicht zusammen wohnen, jeder hat auch sein Eigenleben und einander gut tun und v.a. nicht ausnützen! Frauen müssen sich etwas verändern, weil sonst finden sie keine Idioten mehr zum Kinder machen! So wie es heute läuft, hat es keine Zukunft! Wie Lars sagt, werden die jungen Männer lernen (hoffentlich) und dann müssen sich die Frauen wieder warm anziehen!

    • bronf sagt:

      ach, so warm müssen sie sich nicht anziehen, denn yoga wärmt ja auch…

    • Cara Mia sagt:

      Happy Birthday, Tom!

    • Robert sagt:

      Ich bin heute noch nicht ganz 50, wenn alles gut läuft, dann habe ich vielleicht noch 35 Jahre und dann ist dunkle Nacht! Diesen ganzen Beziehungsstress ohne Ehefrau tue ich mir nicht mehr an, weil sie mir so gut tut. D.h. zusammen wohnen, jeder hat auch sein Eigenleben und wir nützen einander nicht aus. Frauen müssen sich eigentlich nicht gross verändern, weil ausser ein paar Idioten schaffen es die meisten, gut mit ihnen auszukommen. So wie es heute läuft, hat es eine Zukunft! Wie Lars sagt, werden die jungen Männer lernen, wie man eine Ehe führt, ohne sich im Streit zu verstricken.

      • Susann sagt:

        @Robert: Tut gut, das zu lesen. Danke. Die grosse Unverbindlichkeit, die Tom und Lars als das gelbe vom Ei beschreiben, ist aus meiner persönlichen Perspektive eine Armutserklärung.

      • Gene Amdahl sagt:

        @Robert: das ist das gelbe vom EI;)

      • Sven sagt:

        Freut mich für dich Robert, dass es in deiner Ehe so gut läuft. Glaube mir, die „Idioten“ die du ansprichst hatten einmal die genau gleiche Vorstellung wie du. Leider kanns auch umgekehrt sein, deshalb ist es vor der Heirat/Kinderkriegen einfach notwendig sich mit dem Szenario Scheidung auseinanderzusetzen. Dh.: Bin ich bereit im schlimmsten Fall mit wenig, sogar mit dem Existenzminimum auszukommen. Was mache ich, wenn ich meine Kindern nicht zu sehen bekomme?

        Aus Liebe zu heiraten, weil man den Wunsch hat mit der Partnerin den Rest seines Lebens zu verbringen scheint nicht mehr zu gehen.

      • Tom sagt:

        @Robert + @ Susann….ich hätte mir das auch so gewünscht, wie das der Robert lebt….das könnt ihr mir glauben! Es ist auch nicht das gelbe vom Ei, sondern einfach eine Form Leben, mit der ich heute ganz gut klar komme! Ich lasse mich damit einfach nicht mehr fremd bestimmen! Ich komme damit mit der „anderen“ Seite einfach besser zurecht und das musste ich auch zuerst mal heraus finden!
        @ Cara Mia….Danke ;-)!

      • Roland Stuber sagt:

        Robert, haben Sie Kinder?
        Ansonsten fände ich Ihren Beitrag noch ganz witzig, so als persiflage Antwort!
        Wobei, und das können Sie in den Statistiken selber nachlesen, da brauchen Sie keinen Besserwisser wie mich, ist die Tendenz der jungen Männer tatsächlich eher die, die Lars und Tom beschreiben. Das mag nicht ganz in Ihre Hoffnungsvolle Dynamik hineinpassen, „schleckt aber keine Geiss weg“! Facts/Reality can be a bitch..

  • Erich sagt:

    Ob Ehe oder Konkubinat, die Grundfrage bleibt dieselbe: Was ist mir die Familie wert? Je tiefer dieser Wert, desto höher die Summe der Ausstiegskosten, nicht nur finanziell.

    Übrigens: Den heutigen Titel finde ich unangenehm reisserisch, schade.

    • Rita sagt:

      Hierzu frage ich mich auch… was wenn eine Frau ihrem Mann die Kinder überlässt. Das alleinige Sorgerecht für den Vater. Würde irgendeiner von Euch Papas dann sein Arbeitspensum reduzieren wollen, um die Kinder selbst zu betreuen? Oder würde dann die Tagesmutter / die Krippe (zu teuer) / eine neue angelachte Thai- oder Russenbraut für die Kinder sorgen müssen?

      • sepp z. sagt:

        rita, aus dem letzten satz spricht so ziemlich die ganze verachtung und geringschätzung, die frau ihrem ex-mann zollen kann. thai- oder russenbraut… tsts. naja, es kommt nicht von ungefähr, dass heute viele männer vorsichtig sind im sich einlassen auf kinder und familie.

  • Die Frage nach dem „gemeinsamen Sorgerecht“ entspringt der Sehnsucht nach dem „gendermaingestreamten“ Leben: frau will „Mann“ haben, aber ohne Testosteron, auch man will eine Liebe Frau ohne Periode und Launen, diese eine Schwangerschaft ohne Umstandskleider. Weil niemand mehr „erwachsen“ werden will und nur noch „Opfer“ da sind, die sich nicht „selber verwirklichen können“, soll es der „Vater Staat“ (ja als „Allgemeinheit“ ist das „Patriarchat“ durchaus willkommen) dann für alle richten. Aber wehe, Landesmami Sommaruga gibt uns nicht vom süssen Sorgerechtsmüesli. Wir schaffen uns selber ab.

  • vorbei sagt:

    … alleiniges Sorgerecht: Es wurde mir die Auskunf darüber verweigert, an welcher Krankheit meine Tochter leidet. Das Gericht unterstützte diese Verweigerung!
    vb

    • Maja sagt:

      mal ehrlich einfach so macht das eine Frau doch nicht. Da wurde viel Porzellan zerschlagen.

      • mira sagt:

        Ich frage mich manchmal auch: Was müsste mir ein Mann antun, damit ich so handle… Oder anders: Was müsste ich einem Mann antun, dass er mir derart die Kinder verweigert. Das ist doch alles krank.

      • Adi sagt:

        Ja, das ist wirklich krank, und ich kann mir das auch nicht vorstellen. Aber der Staat sollte dazu nicht auch noch Hand bieten. Darum: gemeinsames Sorgerecht als Regelfall. Was ist denn so schlimm daran dass sich so viele Frauen dagegen wehren?

      • Grinsekatze sagt:

        Vor allem unter dem Gesichtspunkt, daß ja immer gefordert wird, die Männer sollen sich mehr beteiligen, ist diese Weigerung einfach nur paradox.

      • bronf sagt:

        gemeinsames sorgerecht ist schön und gut… nur funktioniert das nicht, wenn nicht beide eltern bereit sind ein mindestmass an zusammenarbeit aufzubringen.

        man kann’s drehen und wenden, wie man will: es gibt keine „gute“ lösung, wenn nicht beide bereit sind zum wohle der kinder ein mindestmass an vernunft aufzubringen und die rache- und egogedanken zurückzustellen.

        that’s the point.

      • Karl Müller sagt:

        @bronf: Sie haben leider Recht. nur ist Status Quo eine Einladung zum Missbrauch und Erpressung. Da spielt es auch keine Rolle ob Mann oder Frau, das wäre dieselbe traurige Geschichte im umgekehrten Fall, also wenn Männer den Joker in der Hand hätten. Gleich lange Spiesse, das ist die Devise!

      • Gene Amdahl sagt:

        @Maja: eine der dümmsten Ansichten – pardon. Frauen machen das – ist ja klar, weil sie die Waffe Kind haben!

      • mira sagt:

        @Adi
        Ich denke auch, dass das eine gute Sache wäre. Vorallem was die grossen Entscheidungen/Dinge betrifft. Kleinigkeiten wird nach wie vor der/die Hauptbetreuende zu entscheiden haben.

    • Gene Amdahl sagt:

      @vorbei: Du dealst mit den Helfershelfer des Teufels(Cervantes) so einfach ist das. Es herrschen auch kafkaeske Zustände bei den Jugendämter und in der Justiz.

      Empfehle allen Betroffenen sich beim vev.ch, kinderohnerechte.ch und antifeminismus.ch zu beteiligen/informieren.

    • Tom sagt:

      @Adi…ganz einfach….die Vorteile (finanziell) für die Frau überwiegen…ist einfach praktischer und das machtinstrument Kind entfällt sonst! It’s so simple!

  • Lars sagt:

    Die jungen Männer werden lernen. Wieso heiraten? Wieso Kinder kriegen? Sobald man sich darauf eingelassen hat, findet die Frau plötzlich den Yogalehrer ach so toll und seelenverwandt. Dann kriegt man das Herz rausgerissen, verliert Familie, Haus und Umfeld, steigt in eine billige Wohnung ab, ist knapp bei Kasse und darf der Frau und dem Yogalehrer auch noch die Ferien bezahlen. Die jungen Männer werden lernen.

    • bronf sagt:

      yup, seh ich auch so. eine welle von yoga lehrern rollt auf uns zu!

      • Tschannen Werner sagt:

        seh ich auch so! immer diese Yogalehrer, nicht zum aushalten…..

      • maria sagt:

        wieso habe ich noch keinen Yoga-Lehrer…..

      • bronf sagt:

        du musst halt abwarten, bis alle die jungen männer yoga lehrer gelernt haben. dann gibt’s für jede einen.

        aber das pendel wird zurückschwingen und irgendwann werden sich hier hunderte von frustrierten yoga lehrern melden, deren frauen mit buchhaltern durchgebrannt sind…

      • maria sagt:

        Mist, dann bin ich nicht mehr so knackig, dass mich die Yoga-Lehrer noch wollen!

      • Auguste sagt:

        hmm…, vielleicht tröstet ja die vorstellung ein bisschen, dass sie mit ihm die yoga-, pilates- und tai chi-wm besuchen oder am fernsehen mitverfolgen muss.

      • Yogalehrer sagt:

        Wieso wurde ich NICHT Yogalehrer??

      • Bapi sagt:

        He Männers, es herrscht freie Berufswahl. Ihr könnt Schreiner, Piloten, Banker oder eben auch Yogalehrer werden. Da gibts sicher entsprechende Kurse für… Würde vielleicht zum inneren Gleichgewicht beitragen.

      • Kathy sagt:

        sind yogalehrer nicht homosexuell? kenne leider nur zwei, bei diesen trifft es zu…

      • Sportpapi sagt:

        Zur Not tuts ja auch eine Sportlehrer, oder?

    • gugus sagt:

      mein yogalehrer ist schwul.

    • Gene Amdahl sagt:

      Lars – so sind tatsächlich die Umstände – man(n) hat halt eine Schlampe erwischt. Das Wort H… oder N…. darf ich hier nicht mehr erwähnen;) – Mir ging es auch so – alles weg . . . Das Kind=Opfer wurde dann dafür noch mit Drogen abgefüllt . . .

      • mila sagt:

        nochmal, herr amdahl, wie kommt mann dazu, eine H…, N… oder drogensüchtige zu heiraten? erklären sie uns das mal doch bitte etwas näher. wir hören gerne zu.

      • bronf sagt:

        „man hat halt eine schlampe erwischt“ – hö? haben sie ihre ex-frau in der tombola gewonnen? ich kann hier wirklich nur nochmals schiller zitieren: „drum prüfe, wer sich ewig bindet…“.

        wer quasi besoffen in las vegas die die bekanntschaft vom vorabend heiratet, der ist, für sie in grossbuchstaben: SELBER SCHULD!

      • Karl Müller sagt:

        @Mila und bronf: Ich glaube es ist ziemlich unsinnig, hier Vorwürfe zu machen. Leider entpuppen sich die wahren Charaktere erst zu spät. Diese sollten dann jedoch nicht noch von der Rechtssprechung unterstützt werden und darum geht es ja!

      • bronf sagt:

        @karl müller: es ist ja meist dieselbe ecke, die ansonsten dauernd von „eigenverantwortung“ faselt, die hier jegliche verantwortung an ihrer situation bestreitet…

      • mila sagt:

        he, nichts gegen the fabulous las vegas, bronf! dieser kleine mikrokosmos des lebens muss ganz entzückend sein, ausser natürlich man beachtet gewisse vorsichtsmassnahmen nicht: didn’t nobody tell you, the house will always win?

      • mila sagt:

        wer hat vorwürfe gemacht, karl müller? ich wollte lediglich die ganze unappetitliche geschichte hören, nicht blosse bröckchen.

      • bronf sagt:

        vegas hier natürlich nur als metapher für unüberlegtes handeln ohne gedanken an konsequenzen… aber schon interessant, wie gene die frage, wie er denn in seine persönliche hölle geriet, ignoriert…

      • Karl Müller sagt:

        @mila: Sie suggerieren das doch in Ihrem Posting v. 29. März 2011 um 14:29. Als ob man im Vornherein schon alles wüsste. Dann käme es ja eben meist nicht so weit.

      • mila sagt:

        eben, mikrokosmos.

      • mila sagt:

        was immer ich suggerieren mag, man könnte dazu stellung nehmen. ich gehöre nicht zu den menschen, die andere vorschnell verurteilen, bin aber immer skeptisch, wenn jemand seinen expartner derart in den dreck zieht, ohne sich weiter zu erklären.

      • Gene Amdahl sagt:

        @Karl Müller: Leider entpuppen sich die wahren Charaktere erst zu spät. GENAU SO IST ES!

      • mila sagt:

        und ihr charakter war immer über jeglichen zweifel erhaben? oder wollten sie einfach nur frühe warnsignale nicht sehen?

    • Pille sagt:

      Yogalehrer erkennt man übrigens an ihrem Hintern;… unbehaart vom vielen Sitzen und Rutschen…!

  • Meyerhans sagt:

    Lange Zeit war man der Ansicht, dass Kinder unter einer Scheidung leiden würden. Das ist längst widerlegt und war vor allem darauf zurückzuführen, dass die bis vor nicht allzu langer Zeit die Gesellschaft die Geschiedenen und auch deren Kinder ächtete. Heute kann eine Scheidung als Folge einer unguten Situation für alle Betroffenen von Vorteil sein. Dass die Kinder allerdings keinen Schaden erleiden, bedingt, dass die Eltern vernünftig miteinander umgehen und vor allem nicht gegen den andern Elternteil hetzen. Wäre eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

    • Roger sagt:

      Sorry, aber das ist völlig realitätsfremd. Es gibt diese beschriebene Selbstverständlichkeit eifach nicht. Und warum gibt es immer mehr Fälle von Erwachsenen mit psychischen Problemen? Vielleicht auch deswegen, weil sie in der Kindheit eine Scheidung mitmachen mussten. Durch den vollgestopften Alltag waren sie jedoch vom Traurigsein und Nachdenken abgelenkt. Aber es holt jeden ein. Eine Scheidung ist NIE positiv für ein Kind.

      • Thomas1 sagt:

        Roger: Es kann Realität sein. Bei uns genau so der Fall, wie Meyerhans beschreibt. Dadurch, dass es heute in unserem Fall allen involvierten Erwachsenen besser geht, geht es auch den Kindern besser. Klar, der Akt der Scheidung war für die Kinder nicht leicht (wie jede fundamentale Änderung im Leben), aber sie haben dadurch auch etwas gelernt: dass man Dinge ändern und zum Posituven wenden kann. Bei uns gibt’s sogar immer mal wieder gemeinsame Ferien (also Mutter mit Mann, Vater mit Frau und Kinder) oder gemeinsame Weihnachten bei Ex-Schwiegereltern. Friedliches Miteinander funktioniert!

      • Robert sagt:

        Bei mir war es auch so – ich bin selbst ein „Scheidungskind“. Natürlich wäre es für Kinder am Besten, in einer intakten Familie aufzuwachsen – aber eine Scheidung ist immer noch um Vieles besser, als wenn sich die Eltern prügeln und streiten.

    • mila sagt:

      doch, für mich war es das. unsere familie hat nach der scheidung als ganzes sehr viel besser funktioniert, samt getrenntlebendem vater.

    • betty m. sagt:

      scheidungen sind selten gut für ein kind. meine beobachtung: die kinder können auch zu sehr verhätschelt werden, abwechslungsweise vom einen oder der anderen. und leiden schon fast unter stress (2 wohnorte, voller terminkalender mit quality time).

      • Thomas1 sagt:

        Man kann immer das Negative oder das Positive sehen. Nicht die Siutation (geschieden / nicht geschieden) ist ausschlaggebend, wie’s einem Kind geht, sondern ob es letztlich auf eine kindgerechte Art leben kann. Und wie selbstkritisch und bewusst die Eltern mit der jeweiligen Situation umgehen. Es ist wie bei allem: die Form ist nicht entscheidend, es ist der Inhalt, auf den es drauf an kommt.

    • Claudia sagt:

      Widerlegt!!!!! Sorry, dass Kinder nicht unter einer Scheidung leiden trifft allenfalls auf die optimalste Scheidung (falls es denn so etwas geben sollte) zu. Ansonsten – glaube mir; ich spreche aus Erfahrung – ist seeeeeeehr viel Leid vorhanden!!!!!

      • Thomas1 sagt:

        Ich glaube dir, dass bei dir sehr viel Leid vorhanden war – und das tut mir natürlich leid. Aber das heisst ja nicht, dass es zwingend für alle so sein muss. Bei uns war es glücklicherweise wirklich nicht so. Es gab eine Übergangsphase, in denen die Kinder irritiert waren und mit Neuem konfrontiert waren, aber von seeeeeeeehr viel Leid kann keine Rede sein. Mir ist bewusst, dass eine Scheidung eine heikles Unterfangen ist. Aber leider ist es für die meisten Leute von vorneherein so sonnenklar, dass es nicht gut gehen kann, dass ein positiver Ausgang von vornherein blockiert ist.

      • Thomas1 sagt:

        @ Claudia: vielleicht muss man noch unterscheiden: die Scheidung ist der Akt des Trennens, keine Lebenszustand. Eine Ehe ist ein Lebenszustand. Man kann das also nicht vergleichen (wenn schon, müsste man Ehe und neue Lebensform vergleichen). Eine Scheidung, also der Akt des Trennens, ist immer mit Schmerz verbunden. Ob es aber zu einem andauernden Leiden ausartet, hat damit zu tun, ob die Scheidung (die Trennung) zu einem permanenten Lebenszustand wird – sprich: die Wunde immer und immer wieder aufgekratzt wird.

      • Rose sagt:

        @Thomas1. Da hast Du recht. Bei uns war es ein lebenslanger Dauerschmerz durch die jahrelange (20J)Anfeindung und Racheakte unserer Mutter ggü dem Vater. Kinder als Spielball über Jahre…“wenn ihr den Papi seht, dürft ihr nicht mehr heimkommen“ Noch nach Jahren, war nicht mal ein Telefonat möglich (alles von der Mutter aus gehend).

  • Tom sagt:

    @Chräbbi…so einseitig ist es nicht geschrieben! Wenn Kinder da sind, dann soll auch Unterhalt bezahlt werden, aber nicht in einer Form, wo der Mann nur noch auf dem Existenzminimum überlebt! Die Schuldfrage hat ja bei der Scheidung keinen Stellenwert mehr und das finde ich falsch! Wer einfach geht u/o nicht mehr will, der soll für das auch etwas gerader stehen! Wenn eine Frau 13jährige Kinder hat, dann soll sie mehr arbeiten, als sie von Gesetzes wegen müsste! Und…es müssen bestimmt nicht 100% sein!

    • Karl Müller sagt:

      @Tom: Sehe ich auch so. Die Schuldfrage zu eliminieren war die grösste Ungerechtigkeit, deren Folgen wir heute gerade bei diesen Fragen hier spüren. Wenn ich etwas selber verbockt habe, dann bin ich eher bereit, die Konsequenzen zu tragen. Wenn aber meine Partnerin fremdgeht und ich von meinen Kindern entfremdet werde, dafür aber noch bezahlen muss, dann stimmt was nicht im „Staate Dänemark“.

      • maria sagt:

        Wie wollt ihr denn die Schuldfrage klären. Wenn zum Beispiel der eine Partner fremdgeht, dann wäre er der Schuldige. Aber vielleicht hat der andere die Partnerschaft jahrelang vernachlässigt, sich sexuell verweigert, den anderen die unangenehmen Dinge des Lebens erledigen lasssen, usw. Wer ist dann der Schuldige und vor allem wie will man das dann beweisen?

      • Karl Müller sagt:

        @maria: Das hat jahrzehntelang funktioniert, solange es Aufgabe der Gerichte ist. Wenn Gerichte nicht mehr Recht sprechen, dann bricht es auf eine Ebene herunter, wie wir es heute haben. Kleinkrieg zu Lasten der Kinder. Und die Gerichte spielen zwangsläufig mit.

    • sepp z. sagt:

      stimmt leider, tom.
      die frau kann heute nach gutdünken den mann abservieren und einen neuen suchen, ohne dass sich für sie etwas ändert. kinder bleiben bei ihr, beziehungen via kids etc, finanziell wird sie vom mann weiterhin unterhalten. wenn ein neuer kommt, dann bezahlt vielleicht grosszügigerweise er.
      im unterschied dazu weiss ein mann immer: wenn sie mich loswerden will, ziehe ich den kürzeren mit den kindern. das leben des mannes wird quasi über nacht über den haufen geworden. heute papi, morgen nicht mehr papi.

  • Carka sagt:

    Es ist schon schlimm, wenn man sich scheidet. Es wäre doch der ganzen Familie gedient, wenn sich die ehemaligen Leute auf einen normalen Umgangston den Kindern zu liebe einigen könnten, ohne Drohungen. Ich finde auch, dass die Mutter und der Vater alles nötige unternehmen müssen damit die Kinder nicht darunter leiden müssen und die Eltern trotzdem (auch finanziell) wieder ein normales Leben führen kann.

    • Gene Amdahl sagt:

      @Clarka: versuch das mal mit einer Ex-Frau die permanent NACHWEISLICH alle belügt? Dazu kommen noch die Behörden die dich und das Gericht auch noch belügen und Gefälligkeitsgutachten erstellen. In solchen Fällen dealst du mit den Helfershelfer des Teufels (Cervantes). Siehe auch http://www.vev.ch/dokumente/geS/weltwoche_ausgabe_11_7.pdf

      • bronf sagt:

        die frage sei erlaubt, gene, wie um gottes willen sie dazu kamen, ein solches „monster“ zu heiraten?

      • mila sagt:

        uj, das würde mich aber auch brennend interessieren!

      • Gene Amdahl sagt:

        @bronf @mila: ich nehme mal an es war nur einseitige Liebe mit der CH-Frau. Alles andere war gutes Schauspiel um mich auszunehmen. Heute leidet mein Sohn darunter und hat massive Defizite. Dies u.a. auch DANK den Behörden. Solche Geschichten kennen wir aber zur genüge u.a. siehe WELTWOCHE, vev.ch, ribi,info etc etc!

      • Auguste sagt:

        hmm…, es ist doch gleich viel tröstlicher ein idiot unter idioten zu sein. marvelous.

  • Tom sagt:

    Nachtrag: „…wie man bzw. Frau Kinder gnadenlos aufhetzt und dann …(Korrektur letzter Satz)!
    Meine Blauäugigkeit in Bezug auf Liebe und Ehe habe ich vor einiger Zeit definitiv verloren und ich glaube auch nicht mehr an die Institution Ehe. Als Junge wird man ja mehrheitlich von Frauen erzogen und ist somit ihrer Gefühlswelt ausgeliefert, wie im späteren Leben auch! Und sie nützen es auch aus! Davon muss man sich lösen! Ich werde NIE heiraten! Jede 2. Ehe wird geschieden und 70% davon werden von den Frauen beantragt! Männer wacht auf und löst euch aus diesen Fesseln und lebt euer Leben !!!

  • Roger sagt:

    Ich sage was das Scheidungsrecht und die Urteile diesbezüglich betrifft ist die Schweiz ein Drittweltland!
    Meine Kinder wurden schon während der Ehe beinahe nur von mir versorgt und das obwohl ich 100% arbeitete. Schon unmittelbar nach der Geburt habe ich die Nächte mit meinen Babys windelwechselnd, fütternd und in den Schlaf wiegend verbracht. Ich ging mit ihnen in die „Mütterberatung“, zum Arzt, auf den Spielplatz usw. Die Kinder hatten nie einen Bezug zu Ihrer Mutter. Auch Alkoholexzesse in Anwesenheit der Kinder haben den Richter nicht davon abgehalten die Kinder ihr zuzusprechen.

  • Oskar sagt:

    Am besten vasektomiert und zur Sicherheit auch noch Schwul. Dann ist man vor den Hyänen sicher.

  • Urs sagt:

    Offensichtlch ist die Institution Ehe mit dem gesammten Rahmenwerk den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Schon die hohen Scheidungsraten zeigen, das Mensch nicht grundsätzlich fähig ist sich seinen Lebenspartner autonom auszusuchen. Dies im Gegensatz zum früher üblichen vermitteln der Partner durch die Eltern hat der Mensch hier keine Fortschritte erzielen können. Auch werden offensichtlich falsche Parameter für die Partnersuche angewendet die sich als untauglich erweisen und dem ganzen auch noch mit unbrauchbaren Gesetzen die Fundamente entzogen werden ausser man hat genug Geld.

  • Markus Kaufmann sagt:

    Ich bin auch beruflich oft mit Scheidungen konfrontiert und habe viele Seiten erlebt: die Mutter, die dem Vater die Kinder vorenthält; der Vater, der sich nicht um die Kinder kümmert; Eltern, die getrennt leben, sich aber nur aus finanziellen Gründen nicht scheiden lassen (dies sowohl auf Druck des Mannes wie auch von der Frau). Wenn ich dies aus der Distanz sehe und mich in die Rolle des Scheidungskinder hineinversetze, würde ich auch nie heiraten oder etwa Kinder in die Welt setzen.

    • Martin A. sagt:

      Der Witz ist, dass in der Regel Kinder in die Welt gesetzt werden mit der Annahme, dass schon alles gut rauskommt. Das muss so sein. Wo kämen wir hin, wenn man alle Eventualitäten berücksichtigen täte? Sonst wären wir alle nicht auf der Welt. OK, wär vielleicht auch nicht so schlimm …

  • chräbbi sagt:

    Im übrigen würde ich gerne etwas lesen von den Männern, die alleinerziehend ihre Kinder grossziehen, daneben einen Teil- oder Vollzeitjob fahren, den Haushalt schmeissen, sich um die schulischen Belange der Kinder kümmern und und und.. Ich gehöre nicht zu der jammernden Fraktion der Alleinerziehenden, ich habe mich gut organisert. Ich bitte einfach um etwas mehr Respekt und etwas weniger Schublade. Danke.

    • Grinsekatze sagt:

      Von denen werden sie kaum hören können, denn davon gibt es einfach so wenige, da die Kinder ja ohne Wenn und Aber (beinahe) immer der Mutter zugeschanzt werden.

  • chräbbi sagt:

    Sehr einseitig geschrieben m.E. Wer spricht von den vielen Vätern, die überhaupt keinen Unterhalt zahlen, von den vielen Frauen, die sich und ihre Kinder am Existenzminimum durchbringen müssen. Von den Vätern, denen ihre Vaterpflicht nur lästig ist und sich keinen Millimeter mehr kümmern, als sie gesetzlich verpflichtet sind? Einer Frau mit Kindern im Alter von 13 Jahren kann also problemlos 100 % arbeiten. Klar kein Problem, wenn dann später keine Klagen kommen, weil die Mutter vermehrt ihre Aufsichtspflicht nicht wahrnimmt. Es gibt immer 2 Seiten und nicht immer sind die Frauen die bösen.

    • Andrea sagt:

      genau so habe ich es auch erlebt…

    • Karl Müller sagt:

      Wenn der Vater nicht zahlt, gibt es die Alimentenbevorschussung. Wenn die Mutter das Besuchsrecht verweigert, gibt es nur Trauer.

      • Lore sagt:

        ….und die vielen Väter die das Besuchsrecht nicht wahrnehmen, was gibt das?

      • Karl Müller sagt:

        @Lore: Das gibt unglückliche Kinder.

      • *sigh* sagt:

        Auch das ist unfair, das sollte als direkte Konsequenz eine höhere Alimentezahlung zur Folge haben.
        Im Sinne von „pro Kindbetreuungstag der nicht genutzt wird und der andere Elter das übernehmen musste, wird eine dem Verdienst entspr. Strafe fällig“.
        Auch hier wieder in beide Richtungen.

      • Karl Müller sagt:

        @sigh: Eine höhere Alimentenzahlung? Mit welchem Argument? Was hat dann Geld mit Besuchsrecht zu tun? Diese Kombination hat Frau Sommaruga leider unglücklicherweise noch verknüpft. Wir müssen uns nicht Illusionen hingeben. Das Fehlverhalten der Menschen können wir mit dem Gesetz nicht beheben, aber wir können dem Missbrauch des Gesetzes einen Riegel schieben, indem einseitige Berechtigungen auf beide Elternteile verteilt werden. zum Wohl des Kindes.

  • Tom sagt:

    Ich lese da immer von Gleichberechtigung, dass es der Wunsch von Mann und Frau ist, dass es so ist! Ich erlebe da einfach etwas anderes und sehe das auch in meiner Umgebung. Es ist nach wie vor ein gnadenloser Geschlechterkampf im Gange und der geht vorallem in die Richtung, dass man den Männern eins nach dem andern auswischen will! Die Frauen wollen ja auch geliebt werden, wie der Mann auch! Aber wie aus Liebe so ein Gegeneinander entstehen kann, wie Mann Kinder gnadenlos aufhetzt und dann doch auch den Fünfer und das Weggli haben will. Ich habe die Schnauze einfach voll!

  • Tschannen Werner sagt:

    jeder selber Schuld der heiratet! Zum Glück verliert dieser ,,Gesellschaftszwang,, immer wie mehr Anhänger. Heirat als staatlicher Schutz von Liebe. Als ob Liebe Schutz braucht oder gar der Staat, lachhaft! Wenn Mann einigermassen ,,Normal,, ist, sucht er sich eine Frau mit stärke, die für sich selbst genug ist! Die das Leben sowie mögliche Kinder nicht als Eigentum betrachtet. Wir leben in einer freien Welt. Es ist keine Schande mehr gtrennt ein gemeinsames Kind aufzuziehen. Doch zu einfach ist es auf alte, verbrauchte Regeln zurückzugreifen wenn es zum eigenen Vorteil ist.

  • Andrea sagt:

    Ich bis seit 7 Jahren „glücklich“geschieden, habe von Anfang an 100 % gearbeitet, nie einen Rappen Unterhalt erhalten für meine damals 16 Jährige Tochter. Ganz im Gegenteil er war plötzlich nicht mehr der Biologische Vater etc. bis heute kein Kontakt, und doch findet er immer noch (!!) Mittel und Wege mir Steine in den Weg zu legen…es gibt also auch solche Männer, nicht nur Frauen…!

  • Simone sagt:

    Die Aussagen zur Dauer der Alimentenzahlungen sind fast schon belustigend. Dr. Groner sollte vllt. selber einmal nach 10-16jähriger Abwesenheit auf dem Arbeitsmarkt einfach so wieder einen Job finden
    „…nach seinem 16. Geburtstag hat sie wieder ein Vollzeitpensum anzunehmen. Das heisst, der Mann muss ewig lange Unterhalt zahlen…“ 16 Jahre sind eine Ewigkeit??? Und wenn das Kind bis 25 vollzeit studiert? Soll/muss dann die Mutter alles selber zahlen?
    Die Männer müssen nicht mehr Geld „abgeben“ als wenn sie noch zu Hause wären und so zahlen würden… Kinder + „Nanny“ kostet halt was!

    • Grinsekatze sagt:

      Da stellt sich die Frage: Warum sind die denn 10-16 Jahre dem Arbeitsmarkt ferngeblieben?
      Nein warten sie, ist klar, sie wurden selbstverständlich vom Mann dazu gezwungen und in der Küche festgekettet, mit gelegentlichem Auslauf in den Keller zum Bier holen.

      • Susann sagt:

        Nein, beide Parteien haben es sich einfach in ihren jeweiligen Nischen bequem gemacht. Er kann sich auf den Job konzentrieren, muss keine Hemden bügeln, kennt den Impfpan der Kinder nicht, muss an keinen Elternabend etc. und sie kann keine Steuererklärung ausfüllen und findet sich in der Arbeitswelt nicht mehr zurecht. Beide haben von dieser Arbeitsaufteilung profitiert, da eine Vollzeitstelle nun mal mehr abwirft als eine Teilzeitstelle. Zusätzlich kann das 50/50-Modell im Alltag recht anstrengend sein. (Trotzdem ziehe ich es dem 0/100 absolut vor)

    • Susanna sagt:

      Thema hier ist nicht die Verkürzung der Dauer, in welchen für die Kinder Alimente bezahlt werden, sondern es geht um die Unterhaltszahlungen für die geschiedene Ehefrau. Und was die Jobsuche angeht, würde ein stetiger Aufbau des Pensums zum Beispiel ab Schulalter der Kinder sicherlich dazu beitragen, den Wiedereinstieg zu erleichtern.

    • Susann sagt:

      Dem kann ich nur zustimmen. Ich nehme an, dass wenn jeder, der sich über die zu hohen Alimente beschwert, für 4 Monate (während der Grippe-Saison) die Kinderbetreuung übernehmen müsste, sich die Klagen ins Nichts auflösen würden.
      Wirklich, wie kanuserig kann man sein? Jedem Franken der in Richtung Kinder verschoben wird, wird nachgeweint, nur weil der/die Ex vielleicht auch etwas davon abkriegt. Kinderhaben und Kinderbetreuung kostet. Ich habe mir noch nie gewünscht ALLES Geld für mich behalten zu können und meinen Kindern nur ja nichts abgeben zu müssen.

  • Esther sagt:

    Wenn Kinder da sind, denkt doch in erster Linie an sie und stellt eure Animositäten hinten an!

    • Pupur sagt:

      BRAVO!!!!
      Lest allen Jammertaschen empfehle ich das Buch:

      Glückliche Scheidungskinder von Remo Largo!

      • Habe es nicht gelesen. Aber ich habe den Zürcher 68er Remo Largo schlicht im Verdacht mit diesem Buch den hedonistischen Selbstverwirklicheren seiner Generation einen wohlfeilen „Persilschein“ ausgestellt zu haben, der auch eifrig nachgefragt und benützt wird.

      • Tomas sagt:

        Ich finde, dass Largo mit diesem Buch nur bewiesen hat, dass er schlicht und einfach keine Ahnung hat.
        Und das soll der Experte schlechthin sein, tja.

        Natürlich stürzen sich all die Frauen in Midlifecrisis auf sein Buch, irgendwie muss man das eigene Gewissen ja schon beruhigen.

      • Katharina sagt:

        eine typische Argumentationsweise. der Autor hat das Etikett Zürcher 68er erhalten, somit ist das Buch zum vorneherein schlecht. Was ist eigentlich falsch an Hedonismus?
        Vielleicht ist Hedonismus einfach ehrlicher als anderes.

      • mila sagt:

        ich bin absolut für hedonismus – und zwar für einen hedonismus epikureischer prägung.

  • Ursula sagt:

    Ein nicht unwichtiger Nebenaspekt: Immer wieder lese ich von 10Prozent, 20Prozent Teilzeit bei Frauen. Das ist auf unterschiedlichen Gründen unsinnig und ist in allen benachbarten Ländern auch wieder aus unterschiedlichen Gründen überhaupt nicht möglich. Über die Ursachen, Vor- und Nachteile wird ja seit Jahren nicht nur im Mamablog heftig diskutiert und gestritten. All die Männer, die sich (oft zurecht) von ihren Exfrauen ausgenommen fühlen, sollen jetzt in sich gehen und sich fragen, ob sie nicht eine wirkliche wirtschaftliche Partizipation (ab 50% aufwärts) während der Ehe abgelehnt haben.

    • Sportpapi sagt:

      Meine Frau hat meinen Vorschlag, dass sie mindestens 50 Prozent arbeitet, mehrfach deutlich abgelehnt. Und ich habe ihren Wunsch vorerst akzeptiert, bis die Kinder in Kindergarten/Schule sind. Sie weiss, dass wir das dann neu aushandeln.

      • Karl Müller sagt:

        @Ursula: Gerichtsurteile haben selbst bei einem 50/50 Pensum der Kinderbetreuung/Erwerbsarbeit bestätigt, dass auch dann im Streitfall das Sorgerecht der Mutter zugeteilt wird. Ein Mann, der auf 50% reduzuiert ist also gleich doppelt der Gelackmeierte.

      • Nun, aushandeln lässt sich viel. Mittlerweile werden Tatsachen geschaffen: der Ehefrau fehlen Qualifikationen, um wieder „hochzufahren“. Diese müssen wieder erworben werden und belasten Familienleben und Budget wieder. Beat Kappeler hat die logischen Konsequenzen der „Neuen Schweizer Familie“ ökonomisch skizziert. Damit volkswirtschaftliche Qualifikationen nicht verloren gehen, die Mutter mehr bei den Kindern ist und die Pensionskassen gefüllt werden darf der Mann höchstens 80%, die Frau muss mindestens 60% arbeiten. Dadurch entsteht ein Tag Fremdbetreuung pro Woche: „Das Kunststück Familie“.

      • mila sagt:

        herrlich, giorgio, da hätten sie in etwa das modell, das mein mann und ich praktizieren würden. für die eintägige fremdbetreuung gibt es glücklicherweise eine pensionierte grossmutter, die sich dieser aufgabe nur zu gerne annehmen würde. und wenn später für ein oder zwei tage auf die krippe ausgewichen werden muss, dann soll das für kinder ab einem gewissen alter nur von vorteil sein.

      • mira sagt:

        @Giorgio Girardet
        Ein Tag pro Woche Fremdbetreuung ist zuwenig. Diese Kinder lassen sich schlechter integrieren. 2 Tage sind oftmals das Minimum, das gut geführte Krippen erlauben.

      • Sportpapi sagt:

        @mira. Das stimmt für Krippen. Unsere sind deshalb bei einer Tagesmutter – klappt bestens.

    • Tom Würgler sagt:

      @ Ursula: das fällt mir auch immer wieder auf. Mir sind auch ein paar ‚fortschrittliche‘ Väter bekannt, die erwarten, dass die Partnerin ihr Pensum auf 0 – 20% tuned. Besonders interessant sind solche Jobs nicht, gut bezahlt nie. Kommt es zu einer Scheidung, jammert der Mann über die hohe finanzielle Belastung.

      • mila sagt:

        ich kenne auch solche ‚fortschrittlichen‘ exemplare, die sich ein drittes kind wünschen, während für die frau nach mehreren, auf 30% getunten jahren die kinderplanung eigentlich abgeschlossen und die aussicht auf eine erhöhung der stellenprozente um einiges verlockender ist. natürlich ist frau auch in diesem fall die egoistin.

    • buddyguy sagt:

      Mir ist es gleich gegangen wie dem Sportpapi und in meinem Bekanntkreis kenne ich mehr Frauen, die nach dem 1. Kind keine Lust mehr verspürten zur Erwerbstätigkeit zurück zu kehren, als Männer, die nicht bereit waren ihr Pensum deutlich zu kürzen, damit sie Verantwortung in Haushalt- und Erziehungstätigkeit übernehmen könnten.

    • Martin A. sagt:

      @Giorgio Girdardet
      Die Frau arbeitet 60 Prozent, bleibt somit zwei Tage zuhause. Der Mann arbeitet 80 Prozent und bleibt einen Tag zuhause. Die Arbeitswoche hat fünf Tage, davon sind drei Tage abgedeckt. Es braucht somit zwei Tage Fremdbetreuung.

  • wali sagt:

    Gemeinsames Sorgerecht per se? Und was, wenn der eine Elternteil psychisch krank und/oder gefährlich ist? Wer entscheidet dann in diesem Fall? Würde es dann auch ein gemeinsames Sorgerecht geben?Ich bin auch für eine Gesetzesänderung und für eine Gleichberechtigung bei Scheidungen mit und ohne Kinder. Aber wem übergibt man die Entscheidung wenn es für die Kinder gefährlich werden kann, wenn das Gesetzt vorschreiben würde das beide Eltern das Sorgerecht haben? Eltern, kümmert euch schon während der Ehe genug um eure Kinder, dann bleibt die Beziehung auch danach erhalten!

  • Sportpapi sagt:

    Hier sind die wichtigen Grundlagen: „So könnte man etwa vorschreiben, dass der Vater seine Zustimmung geben muss, bevor die Kinder das Land verlassen dürfen. Oder dass die Schule auch gegenüber dem Vater eine Informationspflicht hat.“ Das könnte man nicht nur vorschreiben, dass ist für mich automatisch in einem gemeinsamen Sorgerecht enthalten. In der Praxis müsste wohl ein bestimmter Umkreis vom bisherigen Lebensmittelpunkt als zulässiger Wohnort erklärt werden – für beide Eltern, selbstverständlich.

    • Jaja, regeln liesse sich alles. Nur die alteuropäische Vorstellung des „Hauses“ geht so endgültig flöten. War für Anneli Huber früher einfach „der Huber“ (den man auch zitieren konnte) zuständig, oder eben „dem Huber seine Frau“, so ist nun für „Anneli Huber“ Frau Dworschak in erster LInie (Festnetz und Handy), deren Anwalt, oder in zweiter Linie Oskar Huber (Festnetzt und Handy) oder dessen Anwalt, auf alle Fälle aber die Sozialbehörde der Gemeinde zuständig, näheres wüsste vielleicht auch der Schulsozialarbeiter, aber der untersteht der Schweigepflicht. Wer will so noch Lehrer werden?

      • Sportpapi sagt:

        Ein Beispiel aus meiner Sportleitertätigkeit: Ich bekomme ohne Kommentar die Jahres-Wettkampfanmeldung eines Mädchens zurück. Mit vielen Abmeldungen. Stelle im Gespräch mit dem Vater, den ich zufällig kenne, fest, dass die Abmeldungen Wochenenden beim Vater betreffen. Und er gerne mit der Tochter an Vereinsanlässe gehen würde. Ohne Aufwand habe ich den Vater schliesslich in den Mailverteiler aufgenommen, so dass er informiert ist. (Offenbar war es für die Mutter zu viel verlangt, die Infos weiterzuschicken).

      • Susann sagt:

        @Sportpapi: kenne dafür ein Kind, dass nicht in die Pfadi darf, da die Pfadi-Samstage (für die Kleinen nur jeder zweite) auf Papi-Wochenenden fallen und er sich den Kalender lieber offen hält….Es scheint als bringe die Scheidung aus allen Beteiligten nur das Doofste hervor….
        Dieses Blog hier und die Kommentare dazu sind mir ein Fingerzeig meinem Mann wieder einmal ein Kränzchen zu winden und ihm für all das, was er in unsere Familie einbringt zu danken. Hätte die Nerven für eine Scheidung echt nicht…

  • Karl Müller sagt:

    Dieser Artikel bringt es schwarz auf weiss: Männer sind per se dem Good- oder Badwill der Mütter ausgeliefert. Die Konsequenz des Anwalts, nicht mehr zu heiraten, ist logisch, aber sehr traurig und sollte uns zu denken geben. Es ist Zeit für eine wirkliche Gleichberechtigung von Mann und Frau!

    • Susann sagt:

      nun, vielleicht habe ich mich verlesen, aber ist es nicht so, dass dem Mann von 8000 CHF immerhin noch 3500 CHF bleiben? Ich nehme mal an, dass das recht viel mehr ist, als was der Frau für sich alleine bleibt. Mein Mann und ich haben 2 kleine Kinder. Mir würde vor der Grösse der Aufgabe, diese JEDEN Tag und JEDE Nacht ganz alleine versorgen zu müssen, grauen. Ich verstehe, dass man sich von Geld ungerne trennt, es ist so gut quantifizierbar…aber bitte unterschätzt nicht welche unheimliche Knochenarbeit (Schlafentzug) das Leben mit Kleinkindern beinhalten kann.

      • Karl Müller sagt:

        Geld ist definitiv weniger Wert als der Kontakt zu den Kindern. Mancher Vater würde alles geben, damit er seine Kinder noch sehen kann. Trotz Besuchsrecht haben viele Väter keine Chance, da unsere Gerichte eine Weigerung des Besuchsrecht als Bagatelle behandeln. Oder die Mutter zieht mit Kindern ins Ausland, dem Vater werden alle Kosten und Pflichten des Besuches auferlegt (siehe BG Urteil 5D-171/2009, vom 1. Juni 2010)

      • Susann sagt:

        Ja, es gibt sicherlich Frauen, welche absolut am Kindeswohl vorbeimanövrieren. In meiner Umgebung habe ich halt in den letzten Monaten 2 Fälle mitangesehen, wo sich der Papa (die jüngsten Kinder waren zw 2bzw4 Jahre) halt neu verliebt hat, zur Neuen gezogen ist und in einem Fall auch just eine neue Familie gegründet hat. Beide Väter interessieren sich einen Sch*iss mehr für ihre Kinder. Wird sich vielleicht ändern, wenn die neue Flamme sich etwas abgekühlt hat, zeigt mir aber, dass der sich aufopfernde Vater, der auch nach der Scheidung alles für die Kinder tut, etwas spärlich gesäht ist.

      • Karl Müller sagt:

        @Susann: Auch diese Fälle gibt es und sie sind zu bedauern, vor allem für die Kinder! Aber der Gesetzgeber sieht hier vor, dass der Mann seiner Pflicht zur Zahlung nicht entkommt. Im Beispiel des Artikels sieht der Gesetzgeber oder die Rechtssprechung vor, dass der Vater seiner Rechte beraubt wird. Das sind schon zwei Paar Schuhe aus Sicht der Gesetzeslage.

      • Susann sagt:

        Das sehe ich nicht so. Die Aussicht 55% meines Gehaltes abzuliefern macht mir wesentlich weniger Angst als tagein tagaus ganz ALLEINE drei Kleinkinder zu betreuen. Da hätte ich grobe Versagensängste. Ausserdem läuft es doch aufs gleiche hinaus (bei traditioneller Rollenverteilung): genausowenig wie er sie zwingen kann finanziell beizutragen, kann sie ihn zwingen betreuungsmässig beizutragen.
        Es erstaunt einfach wie schnell das Kindeswohl für beide Parteien sekundär wird. Nehmen wir uns doch für uns selbst vor, es gar nicht soweit kommen zu lassen.

  • bronf sagt:

    „…spezialisiert auf scheidungs- und wirtschaftsrecht“ – ein schelm, wer böses dabei denkt.

  • re keller sagt:

    Es wird oft unterschätzt, dass die Beziehung der Mutter zu den Kindern eine andere ist als die des Vaters zu den Kindern. Die Erwartungen der Kinder an die Mutter demnach sind in dieser Situation anders als an den Vater.Frauen die wiedereinsteigen wollen tun es als Teilzeitarbeiterinnen. Nicht jede kann einer Arbeit nachgehen, welche ihren familiären Bedürfnissen entspricht, so wie der Mann auch nicht einfach reduzieren kann.Wenns nicht reicht, muss die Frau rennen, dem Mann ist das Minimum gesichert. Es gibt Männer, die reduzieren um die Frauen zu bestrafen. Es ist auch eine Charaktersache!

    • fishfood sagt:

      Als Mann kannst du nicht einfach reduzieren wärend einer Scheidung.
      Vor allem nicht, wenn du unterhaltspflichtig bist.
      Erst wenn beide Existenzminima gedeckt sind, kannst du evt. etwas reduzieren… oder du gehörst zu den Grossverdienern.

      • cristiano safado sagt:

        @re keller: fishfood sagt es richtig. Die Unterhaltsbeiträge werden nach der Leistungsfähigkeit des Unterhaltsverpflichteten bemessen. Da liegt mit reduzieren der Arbeitsleistung, sich selbstständig machen und dergleichen, nichts drinnen. Vorallem dann nicht, wenn mit den Unterhaltsbeiträgen nach Ansicht der Richter der Anspruch des Unterhaltsempfängers, geschweige dann dessen Existenzmiimum, nicht erreicht wird. Und in d.R. ist der Unterhaltsverpflichtete der Ehemann.

      • maria sagt:

        Das geht vielleicht während der Scheidung nicht, aber kurz vor der Scheidung……

  • mira sagt:

    Wenn ich das so lese, dann hab ich das Gefühl, ich komme von einem anderen Stern. Auch meine Eltern haben sich scheiden lassen (vor 30 Jahren). Allerdings ohne Kampf und mit gemeinsamem Anwalt. Alimente wurden im gesetzlichen Rahmen bezahlt, Unterhalt für die Mutter nur etwa 1 Jahr lang. Weder meine Mutter noch mein Vater verloren je ein böses Wort über den Ex-Partner. Und wir Kinder sahen den Vater regelmässig und ohne Probleme. Was war dafür nötig: Ein grosses Herz, die Akzeptanz des „Anderen“ und die Kraft der Verzeihens.

    • Sportpapi sagt:

      Deshalb haben wir ja auch gelesen: Sobald sich beide Seiten getrennt einen Anwalt nehmen, ist keine Einigung mehr möglich. Vielleicht liegt das Problem auch – sicher nicht nur – bei den Anwälten?

      • Pupur sagt:

        Auch dies ist nicht wahr! Unsere Scheidung lief trotz 2 Anwälte gut! Mein Mann verdient min. 8000.– bezahlte nie mehr als 3900.– (2 Kinder) ich habe immer gearbeitet und wir verstehen uns prächtig! die Kids sind seit der Trennung viel entspannter und sehen ihren Vater regelmässig und gerne, obwohl sie eigentlich gar nicht mehr zu ihm gehen „müssten“

        TRAURIG, dass nur immer schlechte Berichte und Beispiele herbeigezogen werden!!!

    • Georg Hofmann sagt:

      Verzeihen müssen aber beide können und wollen. Ich wollte und konnte, Sie nicht. Resultat ich zahle und kriege kaum einen Fuss auf den Boden und werde teilweise herumkommandiert und geplagt. Ein Fall von weiblichem unheilbar verletztem Stolz. Ihre Eltern waren offensichtlich überdurchschnittlich nobel.

      • Kathy sagt:

        Es kommt doch auch auf den Scheidungsgrund ein. Es erfordert sehr viel Dispziplin und ein grosses Herz, dass man nicht in Versuchung gerät, den Partner der einem betrogen hat „fertig zu machen“.

      • mira sagt:

        @Kathy
        In dem Fall hatte meine Mutter ein sehr grosses Herz… Und ja, es war zum Wohl der Kinder.

  • marianne hug sagt:

    So krass. Da kann man ja den Mann richtig ausnehmen. Gut so. Sollen ruhig auch mal unten durch müssen.

    • Karl Müller sagt:

      Wie krank ist denn diese Aussage? Dieses treffende Beispiel zeigt, dass mit allen Kräften eine gesetzliche Korrektur angebracht werden muss, damit solche Aussagen in Zukunft keine Grundlage mehr haben.

      • Sandra sagt:

        Ja wirklich krank diese Aussage…schäme mich für meine Geschlechtsgenossin

      • cristiano safado sagt:

        @Sandra
        Doch gibt es leider viele Frauen die so denken. Selbst nach langjährigen Ehen. Viele werden dann noch von sogenannten Freundinnen (und Anwälten) zu diesem Verhalten angestachelt.

    • Sven sagt:

      Das ist ja mal verstörend. Aber die Antwort ist klar: nicht heiraten, kein Kind andrehen lassen.

      Wenn ich sehe was aus der „Ehe“ und dem Kinderkriegen geworden ist…Irgendwie ist daraus ein Kriegsplatz zum offenen Austragen von Egoproblemchen geworden, und zwar von beiden Seiten. Der Mann ist zwar im Normalfall klar benachteiligt (Gleichberechtigung – jaja) meist schaufeln wir aber auch kräftig mit um die Beziehung zu beerdigen.

      Das Bedürfnis den Expartner jahrelang fertigzumachen zeugt nicht gerade von stärke und reife. Das wirkt für mich eher frustriert und kindisch.

      • Erwin sagt:

        Obwohl ich meiner Ex (Kinder sind ausgeflogen) bis zum Erreichen ihres AHV-Alters 1/3 meines Nettolohnes abgeben muss (Scheidung erfolgte auf ihr Verlangen ohne Angaben von Gründen), plus eine hübsche Summe der PK (50%) und und und bereue ich nicht, aus dieser langjährigen Ehe Kinder gewonnen zu haben. Diese geben der äusserst unschönen Seite einer vollkommen unnötigen Kampfscheidung doch einen gewissen Sinn und sind das Beste, was ich je geschafft habe. Trotzdem, Männer werden oft in solchen Situationen extrem übervorteilt, dies mit gerichtlichem Segen.

      • Kathy sagt:

        @ Erwin: danke für den kommentar!

    • Matias sagt:

      Was heisst hier ‚auch mal unten durch‘? Wann müssen denn bitte die Frauen ‚unten durch‘? Ach ja, jetzt kommt dann sicher jemand mit ‚die Frauen verdienen weniger als Männer‘. Ist auch richtig so, wenn man sieht was der Mann im Falle einer Scheidung abgeben muss!

    • Tomas sagt:

      Ich schätze die aussage, denn sie sagt nur das, was viele tun aber nie zugeben würden.
      Ja, es muss noch viel passieren, bevor man über „Gleichberechtigung“ reden kann.

      • ursi sagt:

        genau solche frau wie sie, frau hug, sind das problem. ich kann jeden mann verstehen, der beim thema heirat panik kriegt. unglaublich blöde aussage von ihnen!

    • Beni sagt:

      Krank ist nicht die Aussage, sondern die Frau, die so was von sich gibt! Am besten Sie hängen sich ein Schild um auf dem steht: Männerabzockerin!!

      • Tomas sagt:

        Auch die liebste, netteste und zärtlichste Frau verwandelt sich innert von Tagen in eine Abzockerin (sie tut’s ja „für die Kinder“ :-), dann müssten alle diesen Schild tragen 🙂
        Das System bevorteilt die Frauen, und spätestens nach dem sie zum ersten mal den Anwalt gesprochen haben, sagen die sich halt warum sollte ich nicht davon profitieren, alle tun es doch..
        Deshalb ist auch die Hemmschwelle alles kaputt zu machen so klein: alles geht bachab, aber für die Frau darf sich quasi nichts ändern, was für ein Hohn!
        Ich kenne bisher eine einzige Ausnahme aus dieser Regel, das sagt wohl alles.

    • Dan sagt:

      ein solches statement ist der beweis dafür, dass charakter keine geschlechtsfrage ist… man kann auch als frau ein arschloch sein.

    • mila sagt:

      ein tag mehr im nicht enden wollenden karrussell der frage, welches geschlecht das bösere/blödere/gemeinere/hinterlistigere/frechere ist. viel spass bei der fahrt, trotz schleudergefahr!

      • schwarze Zora sagt:

        Diese Frage versuche ich seit ewigen Zeiten zu beantworten, mal so, mal so…….

      • mila sagt:

        sie lässt sich auf dieser ebene nicht beantworten. unsere individuellen züge sind stärker ausgeprägt als die durchschnittlich-geschlechtlichen. und ich muss sagen, ich bin ganz glücklich darüber.

    • Brigitte sagt:

      Schade, diese Denkweise! Wie kann man zum einen den Kindern den Vater vergälen und zum anderen dem Mann, den man ja angeblich mal geliebt hat, eine neue Zukunft vergönnen? Bei diesen horrenden Zahlungen an die Ex, kann keiner ein neues leben beginnen. Traurig, es geht diesen Damen nicht mal besser, wenn sie so vorgehen, aber offenbar haben Werte in der heutigen Gesellschaft nichts mehr verloren. Ich würde mich schämen, wenn ich meinen Exmann so fertig machen würde, ich würde ihm eher helfen, als ihn schädigen. Ich frage mich, ob man so morgens noch in den Spiegel schauen kann.

      • Claudia sagt:

        Danke Brigitte. Ich denke auch, dass dieser Hass und Groll nur in Frust und Verbitterung endet. Es ist bewiesen, dass es extrem wichtig ist, zu verzeihen. Dann kann man mit dem Leben weitermachen und wieder Glück finden. Alles andere ist nur ein Vorwand (Opferrolle),um das Leben nicht in die eigene Hand nehmen zu müssen…Es ist ja immer ein anderer schuld…

  • MIr scheint die Haltung Roger Köppels hier schlicht und ergreifend „bündig“: Sorgerecht immer für die Frau, denn dies entspricht den Fakten. Die Beziehung zur Mutter hat oft eine andere Qualität und Bedeutung als jene zum Vater. Dieses Ungleichgewicht wurde früher mit der rechtlichen Figur des „Familienoberhauptes“ ausgeglichen, die endlich auch nur der Tatsache Rechnung trägt, dass der Vater nach wie vor meist derjenige ist, der das Haupteinkommen beisteuert. Das neue Eherecht hat 1988 die Verantwortlichkeiten „weggegendert“. Nun gibt es nur noch „Opfer“, die staatliche Bevormundung brauchen.

    • Sportpapi sagt:

      Die Beziehung zum Vater hat eine andere Qualität und Bedeutung. Aber deswegen keinen anderen Stellenwert.

      • Nun verstehe den Sinn des Kommentars nicht. Heute werden 1000 Franken mehr im Haushaltbudget tiefer gehängt als die Beteiligung beim Windelwickeln und den Daddy-Tag des 80%-Teilzeiters. Was zur grotesken Situation führt, dass Männer in Scheidung flugs ihre Pensen reduzieren um den „Tatbeweis“ der väterlichen Sorge erbringen zu können. „Nur-wer-das-Kind-im-Snuggly-trägt-und-wndeln-wechselt-ist-ein-braves-männliches-Elter“ ist schlicht grotesk. Die Muttermilch der Mutter und der Fünfliber vom Daddy haben den gleichen Stellenwert. Die Emanzipation entwertete Dad, aber brachte keine Vatermilch.

      • Sportpapi sagt:

        Andere Qualität heisst nicht zwingend bessere Qualität. Und wie die Eltern ihre Arbeitsteilung vornehmen, ist ihnen überlassen. Ob Einkommen wichtiger ist als Vatertag, ebenso. Und Vatermilch braucht es in einer Zeit, da viele Frauen freiwillig nicht stillen, schon gar nicht. Ich wehre mich dagegen, dass die Bedeutung des Vaters so schlecht geredet wird, dass nach einer Scheidung für das Kind nichts mehr als Einkommen nötig ist.

      • Was Köppel meint, ist: Scheidung ist Krieg. Die softe Mediationsscheidung verwedelt diese Tatsache (wie auch die Ausklammerung der Schuldfrage). Wenn also ein Vater bei der Scheidung nicht klar machen kann, dass die Mutter die Sorge nicht übernehmen kann (Wahnsinnig, verwahrlost oder Suchtkrank) und er sie erhält, dann hat er eben „den Krieg“ verloren, und dem Kinde ist besser gedient nicht mit einem „Loser“ umgang zu haben. Der Vater hat eine grosse Bedeutung über das Geld hinaus, insofern als er – mit der Unterstützung der Frau – das Vorbild gelebter Ehelichkeit vermitteln kann.

    • schwarze Zora sagt:

      Mir gefällt Köppels Haltung auch: Das Sorgerecht immer für die Frau, weil in den allermeisten Fällen die Frau auch während der Ehe hauptsächlich die Betreuung der Kinder leistete. Dass aber der Beitrag des Vaters in Form von grosszügigem Unterhalt sehr wichtig ist, will ich hier nicht kleinreden. Keinen finanziellen Mangel zu leiden ist für Kinder sehr förderlich, das weiss aber nur, wer auch das andere kennt. Wenn der Vater darüberhinaus noch greifbar für die Kinder ist und sie mit Liebe und Fürsorge begleitet, umso besser.

      • Karl Müller sagt:

        R. Köppel halte ich für sehr intelligent. Bei der Sorgerechtsfrage sollte er aber den Menschen mit Praxiserfahrung Vorrang geben anstatt zu theoretisieren. dazu zähle ich den Autor dieses Beitrages Hrn. Dr. jur. Groner

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