Kinderlose sollen Kinderprämie bezahlen

MAMABLOG-KINDERSPITAL

Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre soll die Krankenkassenprämie erlassen werden: Behandlung im Kinderspital.

Wir ärgern uns jedes Jahr von Neuem darüber: Die Gesundheitskosten steigen und steigen, was auch die Krankenkassenprämien immer stärker in die Höhe treibt. Dies wiederum bringt immer mehr mittelständische Familien in finanzielle Nöte, denn anders als Familien mit tiefem Einkommen profitieren sie nicht von Prämienverbilligungen. Das soll sich nun ändern, wenn es nach CVP-Nationalrätin Ruth Humbel und Susanne Leutenegger, SP-Nationalrätin,  geht: Humbel will Kinder bis 18 Jahre ganz von Krankenkassenprämien befreien, Leutenegger fordert zusätzlich, dass auch junge Erwachsene in Ausbildung bis zum vollendeten 25. Altersjahr gratis krankenversichert sein sollen.

Humbel führt zwei Gründe an für den Vorstoss: Das aktuelle Prämienverbilligungssystem sei kompliziert und bedinge einen hohen administrativen Aufwand, der zu unnötigen Mehrkosten führe. Zudem will sie Familien stärker fördern und die zunehmende Umverteilung von jung zu alt stoppen. Denn Armut oder finanzielle Engpässe seien heute vor allem bei jungen Familien gegeben, schreibt Humbel. «Gegen 50 Prozent aller Kinder erhalten bereits heute eine Verbilligung der Krankenkassenprämien und gegen 90 Prozent der ganzen Prämienverbilligung von 3,8 Milliarden Franken muss an Personen unter 50 Jahren ausgerichtet werden. Auf der andern Seite werden 5,4 Milliarden Franken Prämien von unter 50-Jährigen an über 60-Jährige umverteilt.» Das heisst, die Jungen subventionieren die Krankenkassenprämien der Älteren, während diese, im Schnitt finanzkräftiger, den Jüngeren via Steuern die Prämien verbilligen. Ein bürokratischer Leerlauf, findet Humbel. «Die Prämienbefreiung der Kinder wäre der effizientere Weg.»

Dafür bezahlen soll die Allgemeinheit: Die 1,5 Milliarden Franken, welche Familien heute an Kinderprämien leisten, würden auf die gesamte erwachsene Bevölkerung verteilt. Die Prämie würde sich pro Erwachsenen so um circa 7 Prozent, also durchschnittlich 23 Franken, erhöhen. Das bedeutet, dass eine Familie mit zwei Kindern am Ende etwa 120 Franken sparen würde, während die Kinderlosen draufzahlen. «Diese Mehrbelastung ist vertretbar», sagt Humbel, «zumal alle Haushalte, welche finanziell weniger gut betucht sind, Anspruch auf Prämienverbilligung haben.» Ausserdem könnte der prognostizierte Prämienanstieg mit dem Geld, das durch die wegfallenden Prämienverbilligungen für Kinder frei werde, abgefedert werden.

Unterstützung erhält die Idee nicht nur von der CVP, auch SP, Grüne und der welsche Teil der SVP sprechen sich dafür aus. Und so hat die nationalrätliche Gesundheitskommission  die Doppel-Initiative Mitte Februar zur Annahme empfohlen. Die kantonalen Gesundheitsdirektoren befürworten den Vorstoss ebenfalls, haben sie selber doch schon früher eine Streichung der Kinderprämien gefordert.

Die Gegner des Vorschlags, darunter der Krankenkassen-Dachverband Santésuisse, stören sich vor allem an dessen Giesskannenprinzip. «Wieso sollen Leute mit Mittelstandseinkommen Blochers Enkelkinder mitfinanzieren?», fragt auch TA-Kommentator Patrick Feuz und spricht damit vielen Kinderlosen aus der Seele. Tatsächlich mutet angesichts eines solchen Extremfalls die generelle Prämienbefreiung für Kinder seltsam an. Die Macher der Zeitschrift «Soziale Medizin», allesamt Leute aus Sozial- und Gesundheitsberufen, halten diese Argumentation hingegen für sehr spitzfindig: «Auch der kostenlose Besuch der öffentlichen Schulen beruht auf dem Giesskannenprinzip. Bis heute ist deswegen aber noch niemandem eingefallen, eine Schulgebühr für Millionärskinder zu fordern.» Vielmehr könnte man ihrer Meinung nach stattdessen darüber nachdenken, die Gesundheitskosten von Kindern und Jugendlichen via Steuergelder zu decken. Eine Option, die übrigens auch für Ruth Humbel 2010 noch zur Diskussion stand.

Was halten Sie von den Initiativen der beiden Politikerinnen? Sollen Kinderlose nach dem Solidaritätsprinzip für Familien mitbezahlen – so wie dies auch Nichtraucher für Raucher, Schlanke für Fettleibige, Junge für Alte tun? Und wenn ja, müsste man eine Einkommens-Obergrenze in den Vorstoss integrieren, damit Grossverdiener nicht subventioniert würden? Oder wäre die Kostendeckung über Steuergelder tatsächlich eine Alternative? Ist die Streichung der Kinderprämien überhaupt so dringend nötig, oder ist das Ganze vielmehr ein ideales Wahlkampfthema?

716 Kommentare zu «Kinderlose sollen Kinderprämie bezahlen»

  • Hs Ulr Schdmutz sagt:

    Kinderlose solllten Prämien-Rückerstettung kriegen !
    1. Unser Planet ist total übervölkert, in diesem Jahr sind bereits die 7 Milliarden
    überschritten.
    2. Bei der Besiedlungs-Dichte im CH-Mittelland ist es nur eine Frage der Zeit, bis die
    Bubble platzt.
    3. Die Süsswasser-Vorräte der Erde werden noch vor dem Erdöl zur Neige gehen.

    Eine aktive Bevölkerungs-Politik, also weniger Kinder, könnten zumindest dazu
    beitragen, den kommenden Zivilisations-Crash ein bisschen abzufedern.
    Die Asiaten haben’s kapiert; allerdings auch zu spät, trotz einem IQ-Score von 120.

  • sepp z. sagt:

    früher hätte sich die SP das Geld für solche Dinge bei den Reichen geholt.
    Heute will man andersdenkende Minderheiten ausnehmen – den kinderlosen Büezer zum Beispiel – um seine eigene Klientel zu befriedigen.
    Immerhin: Die CVP hat bei den kürzlichen Wahlen für ihre Klientel-Politik bereits die Quittung erhalten…

  • Roger sagt:

    auch ich habe herz und klar sollte man familien mit kinder helfen aber in 1. linie sollte jeder für sich die verantwortung übernehmen und bevor sie kinder bekommen schauen ob sie sich es leisten könenn oder nicht. für viele heisst kinder haben auch unbedingt ein haus zu haben ob man es sich leisten kann oder nicht das wäre der falsche weg. und solche die gut dastehen, da würde ich nicht verstehen das man die dann auch noch unterstützt. man sollte da schon genau hin schauen. helfen ja aber sehe nicht ein das dafür die kinderlosen einspringen sollten, die können nichts dafür!

  • Roger sagt:

    @ Reto, sind kinderlose nicht tüchtig? es gibt auch kinderlose die tüchtig sind und nun sollen sie für die mit kinder zahlen ist das eine belohnung? sollen auch die familien mit kinder die schulden haben auch belohnt werden nur weil sie kinder haben? sollen auch die familien belohnt werden die ein haus haben, einen grossen van fahren? und die wo keine kinder haben und es schwer haben eine wohnung zu finden weil sie nicht so viel geld haben sollen noch bestraft werden in dem sie für die mit kinder zahlen ?

  • Roger sagt:

    @ Peter, jeder kann dazu beitragen das es besser wird, aber das problem ist viele wollen das gar nicht erst, sie veurteilen straftaten usw. aber selber schauen sie weg, dazu kommt man gehört nur noch dazu wenn man immer schön lächelt ond so tut als hätte man keine probleme uvm. dann wird man in ruhe gelassen, hat jemand probleme usw. dann wird er fertig gemacht, ausgegränzt uvm. so lange das so ist und sich da nichts ändert und die die mehrheit nicht umdenkt so sehe ich schwarz. die gewalt wird immer mehr zunehmen usw. da habe ich mir schon überlegt will ich in so eine welt ein kind setzen?

  • Roger sagt:

    @ Peter, wegen sicherheit uvm. in 1. linie sind wir alle mitverantwortlich und sollten wir alle mit helfen und nicht nur an uns denken, z.b. wenn jemand probleme hat ihn nicht einfach verurteilen und weggschauen, gute vorbilder sein, zeigen das gewalt uncool ist uvm. dann würden wir schon sehr viel erreichen. aber eben probleme sind tabu’s, blos keine schwächen zeigen immer schön lächeln und auf perfekt machen so lange das so weiter geht wird sich nie wirklich was ändern, verbessern im gegenteil, die gewalt wird zunehmen usw. uvm.

  • Roger sagt:

    @ Peter, das wegen denn strassenkosten finde ich kein guter vergleich, auch wenn leute kein auto haben finde ich das in ordnung das sie dafür zahlen, denn sie benützen sie auch sei es mit dem velo, oder dem bus 😉 und da kann man nichts entscheiden. wenn es um kinder auf die welt stellen geht da kann man entscheiden und hat es selber in der hand 😉 und wegen dem theater da zahlt man ja doch glaub nur wenn man hin geht und sonst nicht 😉 wegen denn sicherheitskosten da sollten die leute die es verursachten in 1. linie dran genommen werden und sonst der verein.

  • Roger sagt:

    ich denke da sollte der staat usw. schauen die von oben die für uns bürger da sind, die sollten schauen das leute wo kinder wollen sich das auch leisten können. ich sehe nicht ein warum kinderlose dafür aufkommen sollten, weil die haben sich aus irgend einem grund gegen kinder entschieden z.b. weil sie sich der aufgabe nicht gewachsen fühlen, weil sie sich es nicht leisten können und jetzt müssen sie zahlen sehe ich nicht ein. z.b. das auch mütter mit kinder arbeiten gehen können usw. ich kann nicht verstehen wieso das man jetzt kinderlose dafür verantwortlich macht und zur kasse bittet

  • Roger sagt:

    ich verstehe auch nicht wieso jetzt die wo kinderlos sind und es nicht in ordnung finden das sie für die zahlen wo kinder haben so verurteilt werden, was können die kinderlosen dafür wenn es die wo kinder haben es nicht hinkriegen? darum sage ich jeder hat eine verantwortung und auch eine vorbildfunktion. so muss man sich eben dann auch nicht wundern das jugendliche einfach kinder auf die welt stellen wenn wir vorleben: es wird schon gut kommen, oder nur das sieht was man sehen will z.b. das kind ist immer schön brav usw. das ist aber nicht so. und es ist nunmal so es kostet

  • Roger sagt:

    also ich habe auch sehr viel respekt und ziehe denn hut vor denn familien, sprich denen wo kinder haben, was heisst belohnen sie haben sich ja für kinder entschieden also müssten sie ja gewusst haben was auf sie zukommt und haben sich gesagt die verantwortung ist mir bewusst usw. aber heute glaube ich machen sich viele einfach keine gedanken mehr, sondern gehen nach dem motto, es kommt schon gut. ich bin aber der meinung man sollte sich gedanken machen ob ich es mir leisten kann und die verantwortung übernehmen kann. das nennt man verantwortungsbewusst sein. ein kind ist kein spielzeug!

  • Roger sagt:

    in 1. linie fängt es bei jedem von uns an mit unserem verhalten usw. thema sicherheit, könnten sich gewisse leute beherrschen und akzeptieren das ihre manschaft verloren hätten usw. müssten keine polizisten für ordnung sorgen. das problem ist heute einfach das probleme tabu’s sind, wenn jemand probleme hat verurteilt man ihn, gränzt ihn aus uvm. und dann wundert man sich das es gewalt gibt usw. viele sind doch einfach egoistisch denken nur an denn spass und an sich, sagen sich: geht mich nichts an, betrifft mich nicht usw. dann müssen wir uns doch nicht wundern, wir sind mit in der verantwortu

  • Roger sagt:

    ich sage nichts gegen die wo sich vorher gedanken gemacht haben und es sich leisten können und dann unverschuldet in die notlage kamen, denn man kann jederzeit denn job verlieren das kann man nicht vorausehen. aber ich finde es verantwortungslos kinder zu bekommen wenn man schon weiss man wäre überfordert oder man kann es sich nicht leisten. was würden dann jugendliche denen wir vorbilder sein sollten von uns denken? finde es auch unverantwortlich einfach was zu machen ohne nach zu denken und dann wenn es nicht aufgeht denn anderen die schuld zu geben und denen die schuld in die schuhe zu schi

  • Roger sagt:

    es geht hier um verantwortung, wenn man sich für kinder entscheidet sollte man auch dafür die verantwortung tragen, aber ich glaube viele machen sich eben vorher gar keine gedanken ob sie es sich leisten können. und wenn es nicht aufgeht sind dann wieder die anderen schuld. ich hätte auch gerne kinder und finde das auch was schönes, jedoch denke ich könnte ich mir das nicht leisten und ich fühle mich der verantwortung nicht gewachsen sollten solche jetzt trotzdem kinder bekommen? wäre das verantwortungsbewusst? und wären wir so gute vorbilder für kinder?

  • Roger sagt:

    @ Thoresen, und nochmals habe nie was davon geschrieben das kinder nichts schönes ist, es gab schon leute die hatten gesagt: ich wäre ein gute vater, wollen Sie jetzt sagen die hatten keine ahnung? In meinem umfeld sind auch kinder und die mögen mich. ich habe mühe mit leute die einfach andere beleidigen, über sie herziehen ohne sie zu kennen usw. aber das scheint ihr problem zu sein 😉 trotzdem wünsche ich ihnen alles gute. weil ich bin kein unmensch.

  • Roger sagt:

    @ Thoresen, dann sollten also für sie auch solche kinder bekommen die es sich nicht leisten können? ist das vorbildlich? denken sie auch mal an die kinder? was nützt es einem kind wenn die eltern es sich nicht leisten können und dem kind nichts bieten können? glauben sie schule usw. ist gratis? dann soll sich ihrer meinung jeder das leisten wo er will auch wenn er sich das nicht leisten kann oder wie? zudem probleme hat jeder auch sie, denn wer andere beleidigen muss, hat ein problem 😉 🙂

  • Roger sagt:

    @ Thoresen, wissen Sie leute die beleidigen und nicht richtig argumentieren können die kann ich eh nicht richtig ernst nehmen, sprechen sie vor kinder auch so, oder äussern sie sich auch so wenn mal ein kind eine andere meinung hätte wie sie? wenn ja dann wären sie ein schlechtes vorbild. und nichts gegen leute die iv haben, was haben die ihnen getan? sie sind echt niveaulos sorry. Sie urteilen einfach über leute die sie nicht kennen. ich glaube eher Sie haben ein problem habe ich das gefühl.

  • Roger sagt:

    @ Thoresen, sollen die wo sich keine kinder leisten können, einfach kinder auf die welt stellen, würden sie das gut finden und währe das im wohl des kindes? was hat ein kind dann davon wenn die eltern in die schulden geraten? und ihnen dadurch das kind weggenommen würde? man muss auch eine gewisse selbstverantwortung übernehmen. ich selber will keine weil ich der aufgabe nicht gewachsen bin, ich es mir nicht leisten kann, nicht weil ich kinder nicht mag uvm. das nennt man verantwortung übernehmen was ist schlecht daran? wenn man kinder hat und will hat man eine verantwortung

  • Roger sagt:

    @ Thoresen, sie schreiben ich zitiere: Kinder zu haben,lieben und geliebt zu werden ist das allerschönste im Leben. habe ich je was anderes behauptet? habe nie geschrieben oder mich geäussert ich habe was gegen familien oder kinder. was wenn ich oder leute IV hätten? vieleicht haben Sie ja ein problem, das Sie Leute beleidigen müssen 😉

  • Roger sagt:

    @ Thoresen, 1. hoffe sie haben keine kinder denn andere beleidigen ist schon mal nicht vorbildlich, können sie auch richtig argumentieren? 2. kennen Sie mich nicht also urteilen sie nicht einfach, sie wissen ja gar nicht ob ich probleme habe oder nicht 3. haben sie nie probleme? nein klar sie sind perfekt. aber um probleme haben oder nicht geht es hier gar nicht. es geht au verantwortung tragen, oder wollen sie mir sagen sie würden jedem kinder zusprechen auch jenen wo sie sehen die können es sich nicht leisten uvm.? habe schon mal gesagt habe nichts gegen kinder

  • Reto sagt:

    Wer tüchtig ist,der Familie treu und seine Leidenschaft der Familie übertragt verdient grossen Respekt und kann auch endlich mal ein bisschen dafür belohnt werden. Wieso sollte irgendjemand für seine eigene Entscheidung Kinder zu haben belohnt werden, hat dieser vorher bei der Entscheidung nach der Meinung der Allgemeinheit gefragt. Nein,wieso sollte dann die Allgemeinheit nun mittragen. Mir kommt es so vor, dass man heute einfach mal seinem Egoismus nachgeht, die Konsequenzen aber von anfang an nicht tragen und wahrnehmen will. Mann schiebt sie ab auf die welche nie mitreden durften.

  • Jürg sagt:

    Es geht nicht primär um „die Dummen“ – anders gesagt, auch gescheite Banker mit parasitärem Verhalten sind letztlich dumm. Es geht echt ums Verursacherprinzip. Umverteilung passiert in jedem modernen Staat. Das ist z.T. sinnvoll – und eine blosse Mengenfrage. Nicht 0 oder 100, sondern das Dazwischen. Und für mein Teil ist entschieden: Es reicht – im Sinne von „basta!“. All deine Beispiele sind Überlegungen wert; im Fussball z.B. müssen Clubs vermehrt bis zu 0,5 Mio abliefern, als Gesamtabgeltung für Sicherheitsleistungen; vollkommen ok. Weiter in diese Richtung!

  • Peter sagt:

    Was ist mit den enormen Verlusten, die durch Fahrlässigkeit von Bankern für Staat und Bevölkerung entstanden sind. Welcher Banker steht gerade dafür? Du hast schon recht, es braucht nicht viel Verstand, um Kinder in die Welt zu setzen. Doch sind es tatsächlich nur die „Dummen“, die die Folgen ihres Tuns nicht bedenken oder die Fehler machen?
    Ich wage sogar in den Raum zu stellen, dass die Fehler der „Intelligenten“ von den Auswirkungen her die Gesellschaft weit teurer kommen. Um es überspitzt zu formulieren: Ein Schimpanse wird nie und nimmer die Welt verstrahlen der Homo Sapiens schon…

  • Peter sagt:

    Lieber Jürg, irgendwo müssen wir uns entscheiden. Soll jeder nur nach dem Verursacherprinzip „Steuern“ zahlen oder werden gewisse staatliche Infrastrukturen mit der Gieeskanne finanziert. Es gibt Leute, die fahren nicht Auto, soll ihnen deswegen ein Anteil an den Strassenkosten erlassen werden? Oder ein Grossteil der Bevölkerung geht nie ins Theater. Warum sollen sie diese Kosten tragen müssen? Was ist mit den Sicherheitskosten, die durch Fussballspiele und Rowdies entstehen? Werden die etwa den Fussballclubs belastet?

  • Jürg sagt:

    „Mütter für den ‚Mehrwert für die Gesellschaft‘ … entlöhnen“ – völliger Umverteilungsirrsinn. Es reicht. Die Linken wollen à tout prix die Sozialindustrie aufblähen, sie haben ja nur das Betätigungsfeld. Konsequent zu Ende gedacht, sollten dann z.B. jene Eltern, die Kinder in die Welt setzen, die nachher straffällig werden, für den Massnahmenvollzug geradestehen und eine Sozialprämien bezahlen. Kinder kriegt bekanntlich auch hin, wer sonst kein grosses Licht ist; diese Last tragen wir Kinderlosen ohne Murren mit. Wir können das zu Ende denken, aber der Bumerang fliegt bekanntlich zurück.

  • Peter sagt:

    …Nein aus meiner Sicht sollten sie für die Kosten aufkommen, die sie indirekt verursachen, durch das sie sich der sozialen Pflicht entzogen haben, Kinder nicht nur zu haben, sie auch grosszuziehen und ihnen den ganzen Rucksack für ein glückliches Leben mitzugegeben. Was ich mir auch vorstellen könnte, wäre die Mütter für den „Mehrwert für die Gesellschaft“, den sie durch das grossziehen der Kinder erzeugen, durch den Staat zu entlöhnen.

  • Peter1 sagt:

    …stellen, lasse ich nicht gelten. Keinem hungernden Kind weit in der Ferne geht es besser, weil in der westlichen Welt jemand darauf verzichtet Kinder zu haben. Was bedeutet es, wenn Herr und Frau Schweizer immer weniger Kinder in die Welt setzen? Ich will nur ein paar der Folgen aufzählen. Die Bevölkerung überaltert, in der AHV-Kasse ist ein Loch, die Gesundheitskosten steigen jährlich. Ich bin nicht dafür, dass kinderlose die Prämien anderer Kinder bezahlen sollen (übrigens zu 95% wären es Kinder aus dem Mittelstand und nicht die der Reichen)….

  • Peter sagt:

    hen.
    Aber selbst dies, sind Bilder, die man sich von sich selbst zu einem Zeitpunkt macht, Grenzen, die man sich selber setzt, Grenzen, denen man nicht gewachsen ist. So gesehen also alles andere als Freiheit. Dies jedoch sind Fragestellungen, die jeder einzelne mit sich ausmachen muss, die Gesellschaft oder gar der Staat haben hier nicht mitzureden.Wo beginnt aber im Bezug auf Kinder die soziale Verantwortung? Und was sind die ökonomischen Folgen für ein Land wie die Schweiz? Die fadenscheinige Begründung, es gebe schon zu viel Kinder auf der Erde, es sei nicht nötig eigene in die Welt zu…

  • Peter sagt:

    Tatsächlich kann man sich heutzutage frei entscheiden Kinder zu haben oder nicht. Jeder soll sich frei entscheiden können, das ist Teil der Freiheit, die wir dank der Technik der Natur abgerungen haben.
    Eines Tages können wir vielleicht auch darüber entscheiden, ob wir Nahrung zu uns nehmen wollen oder nicht. Ob dies ein Gewinn an Freiheit ist, möchte ich mal in beiden Fällen hinterfragen.
    Ich kann gut verstehen, dass Menschen keine Kinder haben wollen, weil sie selber das Gefühl haben, eine unglückliche Kindheit gehabt zu haben oder, weil sie sich nicht in der Lage fühlen Kinder grosszuzie

  • Thoresen sagt:

    An Roger: Halt doch einfach mal die Schnauze! Wenn man sich keine Kinder leisten kann soll man auch keine haben bla bla bla. Geh doch mal arbeiten, oder beziehst du IV?Wer schon mit sich alleine Probleme hat soll hier bitte nicht in’s „Forum“ schreiben!
    Kinder zu haben,lieben und geliebt zu werden ist das allerschönste im Leben!!!Wer tüchtig ist,der Familie treu und seine Leidenschaft der Familie übertragt verdient grossen Respekt und kann auch endlich mal ein bisschen dafür belohnt werden.
    Alles was pro Familie ist MUSS unterstützt werden!!!
    Liebe Grüsse aus der schönsten Stadt,Freienbach!

  • Roger sagt:

    ich bin nicht kinder feintlich, aber ich finde viele machen sich einfach keine gedanken mehr ob sie sich überhaupt ein kind leisten können. und andere müssen dann dafür zahlen das sehe ich nicht ein. wieso sollen jetzt die kinderlosen dafür bestraft werden und warum sollen jetzt die die bösen sein? es hat auch nichts damit zu tun das die deswegen kinderfeintlich sind nur weil sie sagen sie sehen nicht ein das sie dafür zahlen müssen. man kann nicht immer die verantwortung auf andere schieben! aber viele haben wohl das gefühl kinder sind gratis es muss halt sein au wenn man sichs nicht leisten

  • Roger sagt:

    jetzt sollen die kinderlosen die bösen sein und verantwortlich dafür das familien mit kinder sich es zum teil nicht leisten können? geht es eigentlich noch?! und denn reichen gibt man steuergeschenke, die wo sonst schon schauen müssen wie sie über die runden kommen bestraft man noch zusätzlich. und wer zahlt leuten eine mietwohnung die so gut wie keine findet weil sie zu teuer ist? da setzt man sich nicht ein, aber die kamen unverschuldet in die situation. aber die wo kinder haben wurden nicht gezwungen kinder zu bekommen.

  • Roger sagt:

    ich kenn mich nicht aus aber ist es nicht so das die wo arbeiten gehen führ ihre AHV einzahlen 😉 also die zahlen für sich selber ein. nicht mit kinder die später AHV zahlen. und viele haben später oft nicht mal mehr gross was davon. und wer gibt denn kinder, später jugendlichen die job’s ? 😉 also ist es in ordnung zu sagen: ja stellt kinder auf auch wenn ihr es euch nicht leisten könnt. die kinderlosen zahlen für euch, wenn nicht sind sie die bösen und kinderfeintlichen usw. gehts eigentlich noch. man hat auch eine verantwortung. soll heissen vorher überlgen ob man kinder leisten kann!

  • Roger sagt:

    kinderlose haben sich nicht entschieden keine kinder zu bekommen um familien mit kinder zu finanzieren. wo bleibt da die verantwortung? es gibt solche die haben sich bewusst dafür entschieden keine kinder zu bekommen weil sie es nicht leisten können und nun sollen sie familien mit kinder finanzieren, komische welt. und dann sollen auch noch die kinderlosen die schuldigen sein und sind die bösen wenn sie sagen sie sehen das nicht ein das sie für familien mit kinder zahlen müssen, gehts noch! und solche die keine arbeit haben beschimpft man die wollen nicht arbeiten was zum teil nicht stimmt

  • Roger sagt:

    viele wissen bald nicht mehr wie sie über die runden kommen und jetzt sollen sie noch für familie mit kinder zahlen, alles wird teurer und dann geraten viele wieder in notlage dann werden diese wieder verurteilt usw. das kann es nicht sein. und denn reichen gibt man steuergeschenke, man finanziert gebäude die miliarden kosten usw. aber für familien mit kinder hat man nichts das holt man wieder bei denen die keine kinder haben zum teil bewusst keine wollten und jetzt werden sie dafür bestraft und müssen dafür zahlen für die verantwortungslosigkeit anderer. sehe ich nicht ein

  • sepp z. sagt:

    der vorschlag: in der tat giesskannenprinzip.
    mit der staats+ bundessteuer, dem darin enthaltenen kinderabzug, den zwei tarifen für familien + alleinlebende etc. sind an sich genügend instrumente da, familien zu untersützen. der vorschlag dagegen subventioniert selbst milliardärskinder, die es bestimmt nicht nötig haben. er bittet auch jene kinderlosen zur kasse, die ganz wenig verdienen… ach so, dafür ist dann die prämienverbilligung wieder gut. – wer hat an diesem immer komplexeren subventionsgebilde ein interesse? scheinbar verdienen viele gut daran, am immer dickeren gesundheitsdschungel

  • betty m. sagt:

    nun, das müsste man genauer quantifizieren, die 23.- sind wohl eine vermutung. insgesamt finde ich es schlecht, nichtzusammengehörende dinge querzusubventionieren. das gibt ein puff und am schluss herrscht chaos.

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin eine AHV-Teenagerin, habe viele Jobs gemacht , bei der Berechnung meiner AHV-Rente sind Gelder verschwunden, Dank einer Suchmaschine konnten die Gelder ermittelt werden, ich habe meine AHV ehrlich verdient, na und….. neidisch , ich wische nach wie vor hinter meiner Türe, bin meine eigene Meisterin, brauche keinen Guru, abgenabelt habe ich bei meiner Geburt.

  • Petrossa sagt:

    Finde diese Diskussion sehr hypokritisch. Schliesslich fragen die kinderlosen auch nicht, wo ihre AHV später mal herkommt… Von daher finde ich es ok, wenn Familien hier unterstützt werden!

    • rose sagt:

      wer geht JETZT arbeiten um die AHV der älteren Generation zu bezahlen? Die Hausfrauen?

      • Roger sagt:

        @ rose, wer zahlt die schulden der jungen? wer zahlt die krankheitskosten die z.b. entstehen durch alkoholvergiftungen? wer zahlt die polizei einsätze die es braucht bei gewalt delikten wo oft auch von denn jungen begangen werden? sie zählen jetzt nur die eine seite auf die wo ihre meinung rechtfertigen. und das wegen der AHV, was wenn auch bei der kinderlosen nichts mehr zu holen ist, oder die deswegen ihre sachen nicht mehr zahlen können weil sie jetzt auch noch andere finanzieren müssen? das ist dann egal oder wie? das ist doch nur problem verschoben und verantwortung abgeben.

  • Markus H. sagt:

    Schon merkwürdig, was die Damen da in der SP Küche so zusammen broddeln. Zuerst die Sommaruga und Konsorten die das gemeinsame Sorgerecht torpedieren und den geschiedenen Vater noch mehr abzocken wollen. Jetzt Humbel/Leutenegger die jetzt auch noch für die Kinder (Ich zahle schon genug!!) noch die Rosinen, bei den Krankenkassen, picken wollen. Liebe SP-lerinnen und wo bleibt der geschiedene, auf dem existenzminimum lebende Vater bzw. ARBEITER!?! Was heisst da Familienfreundlich? Hier liegt der Verdacht Nahe, dass ihr lieben SP-Frauen euch noch mehr zurücklehnen und einfach nur die hohle Hand

  • Claudia-Tatjana Strebel sagt:

    Bitte ? Das heisst also, ich zahle heute fremden Kindern die Krankenkasse und die mir dann später auch 100%ig meine AHV ? Es kann ja wohl kaum angehen, dass ich für die Kinder der super Reichen in der Schweiz die Krankenkassenprämie zahle – geht’s noch ? Ich gehe doch nicht arbeiten, damit die Goldküsten Kinder und Studierende keine Krankenkassenprämien bezahlen müssen. Bewusst habe ich mich dafür entschieden KEINE Kinder zu haben, da will ich aber sicherlich nicht für Fremde die Krankenleistungen begleichen müssen. Warum auch hat man mit niederem Einkommen soviele Kinder ? Nicht mein Problem

    • Robert sagt:

      Wie jetzt: Sind die Goldküstenkinder ihr Problem oder die vielen Kinder von Wenigverdienern? Oder vielleicht einfach grundsätzlich Kinder?

      Und WER, denken Sie, zahlt denn sonst später Ihre AHV? Wer, denken Sie, zahlt Ihre Krankenhausrechnung, wenn Sie z.B. mal Krebs kriegen sollten? Wer bezahlt das Trottoir, auf dem Sie gehen?

      Haben Sie schon mal ausgerechnet, ob Sie per Saldo mehr geben oder mehr kriegen?

      • Roger sagt:

        zudem die leute tun immer so sie haben alles im griff weil sie ja positiv denken und wenn es nicht aufgeht müssen jetzt andere dafür zahlen? das sehe ich nicht ein. es wird keiner gezwungen kinder zu bekommen, nein bin nicht kinderfeintlich aber man muss auch verantwortung tragen. ich will z.b. keine kinder aus verschiedenen gründen z.b. weil ich es mir auch nicht leisten kann. andere hätten gerne ein auto damit sie mehr chancen haben einen job zu bekommen zahlen sie denen dann auch ein auto? zahlen sie auch für sachen wo sie nicht haben?

      • Roger sagt:

        @ Robert, sagen sie doch mal das ganze denn politikern usw. kinderlose haben sich zum teil bewusst dazu entschieden keine kinder zu bekommen weil sie es z.b. nicht leisten können und jetzt sollen sie zahlen für familien mit kinder und geraten so vieleicht noch in die schulden, was bringt das denn? aber wieder typisch einfach keine verantwortung übernehmen einfach machen nach dem motto kommt schon gut und die anderen sollen es dann wieder ausbaden. dann kaufen sie noch ein häuschen verschulden sich das sollen die kinderlosen dann auch bezahlen oder wie?

    • Robert sagt:

      Gibt es eigentlich:

      – Eine Statistik, die für gewollt kinderlose Paare Auskunft über die Gründe gibt, warum die kein Kind haben?

      – Eine Berechnung, die darüber Auskunft gibt, ab welchem Einkommen jemand z.B. hier im Kanton ZH per Saldo mehr vom Staat bekommt oder dem Staat mehr abliefern muss? Man müsste doch einfach den gesamten öffentlichen Haushalt (Ausgaben abzgl. betriebliche Einnahmen und Steuern juristische Personen) durch die Anzahl Individuen teilen und schauen, welchem Einkommen das etwa entsprechen würde.

      • Roger sagt:

        @ Robert, sie tun jetzt gerade so als währen dafür die kinderlosen schuld. und ja wer zahlt die schulden die die kinder zum teil später haben? krankheitskosten durch denn hohen alkoholkonsum? klar nicht alle sind so aber solche gibt es auch die erwehnen sie nicht. sorry jeder hat auch eine verantwortung, man muss halt vorher schauen ob man sich kinder überhaupt leisten kann. also ich sah schon viele familien die haben einen van, ein haus oder eine eigentumswohung, die soll ich dann noch unterstützen und andere müssen schauen wie sie durchs leben kommen!

      • Roger sagt:

        @ Robert, die kinderlosen sind nicht dafür verantwortlich das familien mit kinder zum teil die sachen nicht mehr zahlen können. und hören sie mir auf mit statistiken und zahlen schiebereien. dann komme ich aber mit der realität, wieviel jugendliche saufen sich heute voll und werden gewaltätig wer zahlt das denn? zudem habe ich das gefühl viele machen sich gar keine gedanken mehr, die haben das gefühl kinder kosten nichts. und ja das wird noch so kommen wenn das eingeführt das auch die die es nicht leisten können kinder bekommen, nach dem motto: die anderen zahlen ja für mich.

      • Roger sagt:

        @ Robert, und wer zahlt es denn Kinderlosen die sich kauf noch eine Krankenkassenprämie leisten kann? und dann wollen sie so jemanden auch noch das geld aus der tasche ziehen weil die person keine kinder haben? das würd das problem nicht lösen sondern nur verlagern. und was ist mit leuten die eine behinderung haben wo sie unverschuldet haben und dadurch keinen job bekommen da tun die leute blöd das solche iv renten bekommen usw. da geht es aber um leute die es sich nicht aussuchen konnten. kinder zu bekommen oder nicht kann man sich aussuchen. verkehrte welt.

      • Roger sagt:

        @ Robert, und was nützt dann die AHV wenn man davon nichts mehr sieht oder eh wieder für familien mit kinder abgeben müssen usw. glauben sie kinderlose haben nichts zu bezahlen die leben gratis usw.? und wieso sollen kinderlose bestraft werden? sie haben die familien mit kinder nicht in diese lage gebracht. viele machen sich es einfach kinder bekommen aber sich keine gedanken machen ob man es sich leisten kann und andere sollen dafür zahlen. und was machen sie wenn die kinderlosen nacher kein geld mehr haben? oder dadurch sich verschulden und es nicht mehr zahlen können, wer hilft denen dann?!

  • David Wiedemann sagt:

    @Huldreich:
    Wer zahlt in 40 Jahren Ihre AHV?????
    Diese Idee ist gut und pragmatisch – etwas, was in letzter Zeit in der Politik leider Mangelware geworden ist. Unsere Gesellschaft ist zutiefst unfreundlich Familien mit Kindern gegenüber. Kinder haben ist zum Luxusgut geworden, Eltern werden als nächstes wohl gar bestraft, weil sie der Gesellschft „Kinder zumuten“ – Wow, wie fortschrittlich wir doch sind!
    Die Familie ist das Fundament einer Gesellschaft, die Pflege derselben sollte auch so behandelt werden.

    • Proud Mary sagt:

      @David Wiedemann, und wer zahlt Heute den Kindergaten Schule, Schulärzte, Spielpätze, Familienvergünstigungen bei der Bahn, bei der Krankenkasse, subventionierte Familienwohnungen usw. und nicht zuletzt den massiv höheren Steuersatz?

    • Robert sagt:

      „Luxusgut“ stimmt ja nun auch nicht unbedingt. Aber es ist teuer, Kinder zu haben. Die Frage muss ja in die Richtung gehen, ob unsere Gesellschaft will, dass aus wirtschaftlichen Gründen auf Kinder verzichtet wird.

      Aber immer mehr muss man sich fragen, ob auch auf Kinder verzichtet wird, weil die Gesellschaft auf sozialer Ebene signalisiert, dass diese ganz einfach nicht erwünscht sind. Sowas hat auch einen Einfluss. Schwangerschaft als Krankheit, Kinder als Kostenträger und Spassbremse. Keine Kinder haben aus Solidarität mit ungewollt Kinderlosen und für die Umwelt. Solche Dinge eben.

      • Robert sagt:

        Das muss ich grad selber korrigieren: Unsere Gesellschaft muss entscheiden, IN WELCHEM MASSE aus wirtschaftlichen Gründen auf Kinder verzichtet werden soll.

    • Globetrotterin sagt:

      @David Wiedemann:
      Die Familie ist die Keimzelle des Staates, in der wir vor allem lernen, schön brav zu sein, Befehle entgegen zu nehmen und zu kuschen. Ebenfalls wurde uns mit diesem Modell über Jahrhunderte eingetrichtert, wer in einer Gruppe das letzte Wort hat: der Mann!

      • Lina sagt:

        Der Mann soll das letzte Wort haben? – Hast du Internetverbindung auf dem Mars?

      • Roger sagt:

        @ Globetrotterin, also wenn ich es richtig verstanden habe sollte der mann das letzte wort haben, das ist kindergarten erst recht in einer familie da ist ein miteinander gefragt, team work, wenn nur einer das wort hat ist das unverantwortlich. eine familie zu führen ist team work da haben beider was zu sagen!

    • Roger sagt:

      @ David Wiedemann, und wer zahlt dann die schulden usw. von denn kinderlosen denen das geld aus der tasche gezogen wird? zahlen sie für sachen die sie nicht haben? zudem wieso müssen das jetzt die kinderlosen bezahlen? das sieht nach verantwortung abgeben aus. man muss sich halt vorher überlegen ob man sich kinder leisten kann. das hat nichts damit zu tun das man gegenüber familien mit kinder unfreundlich ist. zudem wenn man das geld von denn kinderlosen nimmt die sonst schon schauen müssen wie sie über die runden kommen, dann verschiebt man so nur das problem

      • Roger sagt:

        @ David Wiedemann, wollen sie nicht gleich noch sagen die wo kinder haben müssen nicht mehr arbeiten gehen weil die kinderlosen sollen sie finanzieren weil die ja unsere AHV zahlen, zudem zählen sie jetzt nur das positive auf, was ist mit denen die in 40 jahren schulden haben? wer zahlt die 😉 ich habe nichts gegen familien mit kinder, habe selber familien mit kinder um mich. aber ich sehe nicht ein warum kinderlose jetzt zahlen sollten für familien mit kinder. und andere leute müssen schauen wie sie überhaupt über die runden kommen und diese sind unverschuldet da rein gerutscht.

  • Roland Ehrlich sagt:

    Der Vorschlag von Humbel und Leutenegger wird scheitern. Kinder (bzw. deren Eltern für sie) zahlen ohnehin recht kleine Krankenkassen-Prämien, was auch in Ordnung ist, weil sie in der Regel keine grossen Krankheitskosten verursachen (ausser wenn sie behindert sind). Die kleinen Kinderbeiträge sind für die Eltern zumutbar, weil die mittlere Generation (vor allem die Kinderlosen) ja bereits die Krankenkassenprämien der Alten mittragen muss (alte Menschen haben hohe Krankheitskosten und ausser der Rente meist kein Einkommen mehr).

    • Robert sagt:

      Ich glaube auch, dass die Idee nicht umgesetzt werden kann. Aber wie immer wird das politische Gründe haben – kaum etwas lässt sich noch bewegen auf diesem Gebiet und wenn, dann nur in eine Richtung: Entsolidarisierung (so wie mit den Arbeitslosen jüngst geschehen).

      Es stimmt: Für ein einzelnes Kind zahlt man im Monat so ca. Fr. 50-60, wenn es mehrere sind, kommt bei vielen Kassen ein Rabatt in Abzug. Bei einer Familie mit einem Kind würde der Aufschlag bei beiden Eltern die wegfallende Prämie des Kindes grad wieder so etwa ausgleichen. Es geht eigentlich um eine Vereinfachung.

      • Nadine sagt:

        hhhm, also ich zahle mind. 100 pro Kind. Dh. pro Monat bei zwei Erwachsenen und zwei Kindern macht das um die 600-700 CHF.

  • Viktor M. sagt:

    Was ist mit geschiedenen die ja als ledig gelten und bezahlen müssen und mit geschiedenen die wieder heiraten doch keine Kinder mehr haben können, da sie für die Ex und erste Kinder bezahlen müssen? Wieviel kostet eigendlich den Staat eine Ausbildung an der UNI? Wieviel bezahlen in dieser Zeit schon Steuern und KK nach einer Ausbildung durch eine Lehre? Toll, was haben wir gerade zu lesen bekommen? Super Merz hat wieviel wieder verschenkt und das Volk hintes Licht geführt!?

  • Frederic sagt:

    Zuerst mal bitte die Einheitskasse, dann sehen wir weiter……

    • yellow sagt:

      genau! und dann mit all dem geld, was die kk investieren, um sich gegenseitig die „guten“ risiken abzujagen, etwas sinnvolleres machen.

  • Orlando S. sagt:

    Mir egal, wer was zahlt. Hauptsache ich bekomme die Krankenschwester da im Bild! Da zahl ich sogar drauf 😀

    p.s.: Was? Kommentierfunktion jetzt mit Zeichenbeschränkung? Was soll das bringen? Da muss man dann halt längere, den tumben Linken die Welt erklärende Voten auf mehrere Posts verteilen. Super Idee, ihr Oberen. Wer hat Angst vorm Volk?

  • Tim sagt:

    Sind eigentlich Kinderlose die neuen Hassobjekte? Wir bezahlen bereits mehr Steuern, das reicht. Hört endlich auf, Steuern und Zivilstand aufzurechnen!

  • Sibelius sagt:

    Danke Ruthli für die Lacher! Vielleicht hilft’s ja (obwohl, ich glaube kaum…)

  • Franz Oettli sagt:

    Ja also ich finde dass jeder Prämien zahlen soll, der dann auch im Krankheitsfall Leistungen beziehen will. Das war doch schon immer so, und sonst wärs ja auch keine richtige Versicherung. Ist man krank, hat man ja sonst genug Sorgen, dann ist man froh, wenn wenigstens das Geld nicht auch noch zum Problem wird. Gesundheit ist das wichtigste im Leben. Aber man kann auch so mal an einen kranken Verwandten oder Bekannten denken im Leben und ihn mal besuchen gehen.

  • Huldreich sagt:

    Das ist ja kaum zu glauben, auf welchem Niveau sich gewisse Leute hier drin befinden…. Aber zur Sache: Als kinderloser Single bin ich nicht der Meinung, dass den Eltern alles subventioniert werden soll, nur bei der Bildung, da sollte man nicht sparen müssen.
    Eltern wissen doch schon vorher, dass Kinder nicht gratis sind, und wenn Ihnen das zuviel kostet, dann gibt es in jedem Migros etc. Verhütungsmittel. Wir fahren mit vollen Segeln in eine schlimme Überbevölkerung, das muss nicht noch vom Staat mit finanziellen Anreizen gefördert werden.

    • Alfred Zuberbühler sagt:

      Sehr gut Huldreich. Es ist absolut inakzeptabel, dass Kinderlose für die Prämien fremder Kinder aufkommen müssen. Jeder entscheidet selbst, ob er Kinder auf die Welt stellen will. Wer ja zu eigenen Kindern sagt mit all den schönen Erfahrungen, die damit verbunden sein können, muss auch bereit sein, die finanziellen Kosten für seinen Entscheid selbst zu tragen. Wir steuern in der Schweiz und auch weltweit auf eine böse Übervölkerung zu. Vor allem auch aus diesem Grund muss strikt abgelehnt werden, dass Kinderlose mithelfen, Kinderprämien zu zahlen. CVP und SP: Überdenkt Eure Familienpolitik!

    • Robert sagt:

      An keinem Ort auf der Welt hat noch je die Geburtenkontrolle so funktioniert, dass sich der fortpflanzungsfähige Teil der Bevölkerung dazu entschlossen hätte, nur dann Kinder zu kriegen, wenn man sie sich wirklich leisten kann. Leute verkneifen sich auch nicht, mit Rauchen anzufangen, weil sie wissen, dass sie Krebs bekommen könnten. Oder verzichten drauf, zu schnell zu fahren, weil sie wissen, dass sie gebüsst werden könnten.

      Wie schlau ist es, auf etwas zu zählen, von dem man genau weiss, dass es nie, aber gar nie eintreffen wird?

  • Bitta sagt:

    ach ja, in der provinz alberta in kanada übrigens zahlt man 30 dollar/monat für die krankenkasse, hat bis zu mehreren 100’000 dollar behandlungskosten enthalten und es gibt KEINE franchise – dies gilt für ALLE. und kanada ist noch nicht bankrott..

    • Globetrotterin sagt:

      Wieso schicken wir unseren Bundesrat nicht subito für Nachhilfeunterricht nach Kanada?

      • Patrick Tigri sagt:

        Dann kommt der Weibel ins Bundesratssitzungszimmer und fragt erstaunt: „Wo sind die denn alle?“ „Kane daa.“ meint Frau Casanova schulterzuckend.

  • Bitta sagt:

    für mich als 2fache mutter wäre das toll – wir bekommen keine verbilligung, da wir ganz knapp über der einkommenslimite sind (ca 2000 franken im jahr zuviel. und ja, ich als schlanke nichtraucherin finanziere auch genügend andere quer und lehne mich nicht dagegen auf, obwohl ich nicht einsehe, wieso ich für dicke raucher, die sich selbst schaden, zahlen soll.. aber wenns um kinder geht, geht das solidariätsprinzip verloren.

    • mira sagt:

      Also zumindest in Basel ist der Betrag an die Verbilligung minimal, wenn man nur knapp unter der Einkommenslimite ist. Denn die Verbilligung ist gestuft und „lohnt“ sich erst „richtig“ bei Leuten, die unter oder am Existenzminimum leben.

  • Daniel Zollinger sagt:

    a propo Pausenclown. Ein Wunder das dieser …..hmmm? Auguste noch nicht sein Senf dazugegeben hat!!!

  • AKIN sagt:

    OBLIGATORISCHE KK ABSCHAFFEN

    • Bitta sagt:

      ja und wohin das führt, sehen wir in den USA: keiner kann sich mehr den arzt leisten. blödsinn, die obligatorische brauchts, den ärmeren wird ja finanzielle hilfeleistung gegeben.

      • Orlando S. sagt:

        Wieso nicht? Beim Zahnarzt funktionierts ja auch!

        Mal ein bisschen über den Tellerrand hinausschauen. Das System funktioniert nicht mehr, wenn die Kantone Milliarden an KK-Beiträge bezuschussen müssen. SYSTEMKOLLAPS ist das!

        Absolut richtig @AKIN!

  • marie sagt:

    dieses eltern/single-bashing ist abstrus und überflüssig. im artikel handlen politikerInnen, die ihre hausaufgaben nicht machen. solange die verflechtungen gesundheitswesen/pharma/politik/krankenkassen/ärzteschaft nicht in die verantwortung genommen werden, sollte niemand vom mittelstand (auch eltern) geschröpft werden. sollte es familien danach immer noch nicht reichen, bin ich als single sehr gerne bereit einen weiteren solidaritätsbeitrag für familien zu leisten. vorher nicht.
    finde die begrenzung auf 600 zeichen be******en! sorry! und das nennt sich blog. hm…

    • Patrick Tigri sagt:

      marie, ich sehe es aus Familiensicht, aber ich komme zum gleichen Punkt wie Sie. Das Gesundheitswesen leidet unter vielen Problemen und das vorgeschlagene Vorgehen löst keines sondern verdeckt sie nur etwas.

      Nein, mit dem Ausspielen von Versichertengruppen gegeneinander löst man keine Probleme. Mein Gefühl ist, dass man uns einlullen will. „Wir tun doch was!“ Und dass man uns mit Kämpfen beschäftigen will, damit wir die wahren Probleme nicht sehen und ihre Lösung von den Politikern fordern.

      Panem et circenses, umgekehrt.

  • oma sagt:

    ich habe noch einmal alle kommentare gelesen und glaube nun zu wissen weshalb.die zwei politikerinnen (SP und CVP) auf so eine abstruse idee kommen und ich glaube ich habe die erklärung gefunden !
    anstatt sich mit den pharmariesen ,deren lobby und der ärzteschaft, die ja auch im parlament sitzt, anzulegen, suchen sie eine einfach lösung der immer steigenden prämien in den taschen der kinderlosen zu finden – schlaue idee und stösst auf weniger gegenwind als bei den pharamriesen und den ärzten die oft sehr grosszügig mit der medikamentenvergabe sind. medikamente die man zuhauf im müll findet.

    • Patrick Tigri sagt:

      Das kann sein. Wie Du allerdings diese Erkenntnis in den Kommentaren gefunden hast, geht über meinen Horizont.

  • Katharina sagt:

    es gabe viel zu sagen. tausende von worte.

    unschweizer duerfen nicht. denn sie wuerden ja etwas sagen, dass die helvetischen Irrwichte zum denken bringen wuerde. das hat fatale auswirkungen auf die quarantaenestation.

    • Globetrotterin sagt:

      Heulsuse! Jetzt beginnt das aber langsam zu nerven. Ja, die ganze Welt ist gegen Dich!

      • Katharina sagt:

        dann erklaere mir bitte mal, wie es moeglich ist, dass ein Roger Stadelmann beitraege veroeffentlichen kann, die 6000 zeichen enthalten, wenn die neuee limite 600 ist?

        nur weil der gestreifte dir honig um den mund streicht ist er nun fuer dich ok? deshalb sage ich, du bist billig.

      • Globetrotterin sagt:

        Ach, Katharina! Genauso, wie ich mir das Recht nehme, Patrick zu widersprechen, genauso nehme ich mir das Recht, ihm beizupflichten, dort, wo ich seine Statements teile. Was soll das?

      • Ruthli sagt:

        Ihr drei habt alle dasselbe Problem: Ihr seid Mamablog-süchtig. Ein Termin bei Mike Shiva oder Hugo Stamm wäre angesagt.

      • Globetrotterin sagt:

        Wie gut, dass wir jetzt Ruthli haben, die uns endlich mal eine Diagnose stellt. Darauf haben wir doch schon so lange gewartet.

      • Globetrotterin sagt:

        Pippi, nur weil man seinen Nick ändert, ist man da nicht gleich fein raus. Hör‘ auf! Was ist Dir denn übers Läberli kroche?

      • Ruthli sagt:

        @globe: Tigris unsäglich einfältige Kommentare. Und der Typ merkt’s nicht einmal und gäbe einmal Ruhe.

      • Globetrotterin sagt:

        Ruthli, niemand greift Dich hier an. Warum musst Du so austeilen? Wenn Dir irgendwelche Kommentare nicht passen, überspring‘ sie doch einfach. Ich motze auch zurück, aber nur, wenn ich direkt angegriffen werde.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich erinnere mich an die Zeiten, wo Pippi hier zuweilen streitbar, zuweilen charmant war, aber immer entweder gescheit oder lustig. Heute ist sie nur noch ernst, und manchmal gehässig.

        Und Kat war gescheit, manchmal nachlässig, manchmal ausführlich, manchmal aggressiv. Jetzt sehe ich meistens nur noch die nachlässig-aggressive Kat, die Rechtschreibfehler macht und unsachlich austeilt.

        Beides tut mir weh.

      • Katharina sagt:

        Also gut, da wusste ich eben den zeitpunkt nicht, als die neue limite eingefuehrt wurde. sorry. habe wohl etwas zu heftig reagiert. wie gesagt, ich verstehe eine begrenzung, da es sonst wohl auch technische probleme geben kann. ieber die laenge kann sicher debatiert werden. guten abend allerseits dann.

    • Ruthli sagt:

      Nein, Leute, Dumpfbacken-Tigri ist für euch alle!

  • kurt hagmann sagt:

    es gibt im gesundheitswesen viele leute die viel geld verdienen ohne eine leistung zu erbringen.auch dort könnte der hebel
    angesetzt werden.

  • Benno sagt:

    Mega nachhaltig – da ich kinderlos, >25 Jahre, Nichtraucher und ÖV-Benutzer bin, votiere ich dafür, dass wir die Tabaksteuer verdoppeln und im gleichen Aufwisch die Mineralölsteuer erhöhen um die Kinder-Prämien zu finanzieren. Unsere Parteien verwenden die Demokratie immer mehr gegen das nichtsahnende Volk. Das nützt der Umsetzung der parteipolitischen Interessen, schadet aber der Schweiz langfristig.

    • Globetrotterin sagt:

      Ich habe wirklich selten soviel Kreativität und Innovation auf einem Haufen erlebt. Öfter mal was Neues! Autofahrer und Raucher haben wir doch schon lange nicht mehr abgezockt!

    • Robert sagt:

      Ein gutes Beispiel für die Verletzung des Verursacherprinzips. Man zahlt Strassenverkehrssteuer nach Hubraum, auch wenn man keine 1000km fährt im Jahr. Andere haben einen Kleinwagen und fahren 50’000km im Jahr und zahlen nicht die Hälfte. Und wer kräht danach??

  • Karinka sagt:

    auch in Anbetracht dessen, dass niemals jemand versteht was heidi reiff uns eigentlich sagen will, fordere ich den Webmaster/die Webmasterin dazu auf, diesen beleidigenden Kommentar sofort zu löschen!

  • Karinka sagt:

    Es ist grundsätzlich falsch anzunehmen, dass nur jene die es sich finanziell Leisten können ein Recht darauf haben, Kinder zu bekommen. Und es ist grundsätzlich falsch, wenn Kinderlose meinen, dass sie durch Steuern oder irgendwelche anderen finanzielle Zugeständnisse in solidarischem Sinne für Kinder und Eltern aufkommen. Tatsächlich ist es so, dass gerade jene die Kinder erziehen, die Kinderlosen im solidarischen Sinne unterstützen indem sie nämlich unzählbare Stunden von unbezahlter Arbeit an der Gesellschaft verrrichten.

    • Hedonistin sagt:

      Ach ja, die Schulen finanzieren sie natuerlich selbst?

      • Karinka sagt:

        Niemand finanziert alles was er benutzt selbst. Aber das Bildungswesen garantiert schliesslich, dass aus Kindern verwantwortungsvolle und meinetwegen auch wirtschaftlich lohnende Erwachsene werden. Wir sind eine Gesellschaft und nicht ein zufälliges Produkt ego-gesteuerter Individualisten.
        Zudem: Da Schulbesuch den Kindern durch die Gesellschaft auferzwungen wird, darf sie logischerweise auch nicht in Rechnung gestellt werden. Dasselbe sollte für die obligatorische Grundversicherung für Kinder gelten!

    • Ruth sagt:

      Einsprache. Dem ist nicht so. Meine Eltern hatten sich aus finanziellen Gründen für max. zwei Kinder entschieden und die Kinderprämien vollumfänglich selbst bezahlt und auf vieles mehr verzichtet. Wer das Recht auf Kinderhaben beansprucht, soll dafür auch die finanzielle Verantwortung tragen und nicht einfach auf andere abwälzen. Das Argument der unbezahlten Arbeit trifft übrigens auch auf diejenigen zu, die alte und erkrankte Angehörige ohne Murren und Geschrei gratis und franko betreuen und pflegen. Solche Überlegungen werden von den „Befürwortern der Umverteilung“ nie angestellt, oder?

      • Karinka sagt:

        Aber ist es denn gerecht dass ihre Eltern auf so vieles verzichten mussten? Und ja doch: solche Überlegungen stelle ich als „Befürworterin der Umverteilung“ schon an. Arbeit soll entlöhnt werden. Immer.

  • heidi reiff sagt:

    Angewiesen sind wir immer ein Stück weit auf Menschen, mein jüngster Bruder der sich relativ gut auskennt in Gesetzen, ein Hobbyadvokat, hat mich vor Jahren über eine Gesetztesaenderung aufmerksam gemacht, was Erziehungsgelder anbetrifft, gemeinsam sind wir dann in die Offensive gegangen, ich bekam ein Nachzahlung, das ist doch zentral, mal in die Offensive zu gehen, hinschauen ist auch ein Weg, die extremen Diskussionen bringen Null und Nichts, Energieverschwendung. Leben ist Begegnung und der Auerhahn kraeht auch in Basel, hat ein ganz besonderer Ton, die Ornis ist auch ein Teil der Welt.

  • Roger Stadelmann sagt:

    und was ist mit leuten die jeden monat schauen müssen wie sie über die runden kommen? leute die es schwer haben eine mietwohnung zu finden die sie auch bezahlen könnne? dazu muss noch gesagt sein mietwohnungen verschwinden immer mehr und wenn es hat sind sie kaum bezahlbar. da sollte man sich doch zuerst mal drum kümmern. oder auch das leute min iv eine arbeitstelle bekommen uvm. ich sehe familien die haben weiss nicht was für eine familie kutsche, ein haus uvm. sollen die dann auch finanziert werden von kinderlosen leuten? das währe eine schande, unsozial, nicht vertrettbar sorry

  • Roger Stadelmann sagt:

    die entscheidende frage ist noch von welchen familen man redet? es gibt solche die fahren grosse auto’s haben ein haus, eine eigentumswohnung usw. wo viele kinderlose nur davon träumen können und dann soll man für die noch zahlen?! viele suchen ja eh fäng nur noch ein partner mit viel geld und solche haben doch schon genug und dann muss man die noch finanzieren das geht zu weit. nicht alle kinderlosen leute sind reich, viele sind froh wenn sich noch eine mietwohnung finden wo sie bezahlen können usw. also bei vielen familien muss ich schon fast sagen die leben besser als einzel personen

    • Robert sagt:

      Dass wir das übersehen konnten! Kinder kostet gar nicht so viel, NEIN, es spühlt sogar noch Geld ins Portemonnaie wenn man eine Familie hat. Irgendwie.

    • Patrick Tigri sagt:

      Roger, ich würde ernsthaft schauen, dass ich einen Kurs belegen könnte, der Deinen IQ über die astronomische Schwelle von 80 hebt. Wenn dumme Posts scheppern würde man hier vor Dröhnen nix mehr hören.

  • AlbertDerGigaMegaSuperduperweise sagt:

    In einer überbevölkerten Welt sollte Kinder haben nicht künstlich begünstigt werden.
    Unsere Wirtschaft wird immer produktiver (solange wir noch Erdöl haben zumindest), irgendetwas läuft falsch wenn wir da unser Gesundheitssystem und den Pensionären einen geruhsamen Lebensabend nicht mehr finanzieren können.

    • Patrick Tigri sagt:

      Irgendetwas läuft falsch? Hahahaha, das ist ja ein Gigamegasuperwitz!

      Es läuft HAUFENWEISE Zeugs falsch..

      • Ruthli sagt:

        aha, der Patrick Immeronline hat seinen Mittagsschlaf beendet…

      • Globetrotterin sagt:

        Pippi, entschuldige, Du weisst, ich will Dir nichts Böses. Aber Deine ewigen Sticheleien nerven genauso wie Katharinas zartbesaitete Kapriziösitäten. Wenn’s ums Austeilen geht, ist sie längst nicht so empfindsam.

      • Patrick Tigri sagt:

        Pippi, hast Du schon gemerkt, dass ich Dich hier noch NIE angegriffen habe (und sonstwo eh nicht)? Wieso hältst Du es für nötig, hier dauernd mit der Giftspritze zu hantieren? Ist doch peinlich, Pippi. Wirklich, die anderen finden das auch nicht grad angenehm, denke ich.

        Und Globine ist ein profund eigenständiger Mensch, sie braucht meine Zustimmung nicht für irgendwas (sie braucht niemandes Zustimmung für irgendwas) und sie gibt ihre Zustimmung auch nicht aus politischen Gründen irgendjemandem. Wenn sie mit mir nicht einverstanden ist, dann hat sie keine Probleme, das zu sagen.

        Ich hoffe,

      • Patrick Tigri sagt:

        das bleibt so.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Regt Euch gleich wieder ab, die „Ruthli“ Figur hat nichts mit mir zu tun. Ich vermute aber, dass sich dahinter eine altbekannte Dumpfbacke verbirgt.

    • Robert sagt:

      Ja, konsequent wäre das dann so, dass alle ab 60 gar keine ärztliche Betreuung oder Medikamente mehr bekommen. Gut gegen die Überbevölkerung, gut für die Demografie, gut für die KK-Prämien.

      Natürlich müssten die dann auch keine Prämie mehr bezahlen. Nur noch einmalig die VRG.

      • sepp z. sagt:

        bin total einverstanden albert.
        irgendwie ist es schon ideologisch verblendet, kinderkriegen zu fördern, wenns die menschheit kontinuierlich so schnell wächst. dafür machen wir dann die grenzen dicht, auch irgendwelchen dogmen geschuldet. passt irgendwie auch zu steuerverbilligungen für verheiratete, steuerstrafen für alleinlebende. soll da eine ganz bestimmte art von haushaltsform gefördert werden? schwule, kinderlose, nichtverheiratete und dergleichen scheinen irgendwie minderwertig zu sein hierzulande…

  • Ulrich Suter sagt:

    Das Kinderlose eine besondere Praemie bezahlen sollen ist unfair da sich viele Kinderlose diesen Zustand nicht aussuchen und damit bereits genug gestraft sind. Gewisse zukuenftige Kosten sind bald nur noch mit Steuergeldern zu decken und wenn man sieht wie sich in der Schweiz die Einkommenspyramide verschiebt dann sieht man auch wo man den „Steuerhebel“ ansetzen muss. Mit der Wohnungssituation und den Krankenkassenkosten braucht man bald ein Einkommen von mindestens CHF 6’000.– pro Monat….

    • Roger Stadelmann sagt:

      @ Ulrich Suter, das sehe ich auch so. hier wird man unsolidarisch beschimpft wenn man nicht hilft aber bei denn leuten mit behinderung uvm. zeigt man keine solitarität. was können kinderlose dafür wenn es leute gibt die sich vorher keine gedanken machen ob sie kinder leisten können oder nicht. zudem alles wird teurer dann könnte man irgendwann auch von denn kinderlosen nichts mehr holen was dann? nein das problem liegt wo anderst. irgendwo sollte es auch noch um eigen verantwortung von jedem einzelnen gehen. oder werden die leute die keine wohnung finden dann auch von anderen finanziert?

    • Patrick Tigri sagt:

      Ich kenne beides. Ungewollt Kinderlose (eine ehemalige Kinderkrankenschwester, die Kinder liebt und mit ihrem Mann in einem Haus lebt, das sie extra gebaut hat mit einigen Kinderzimmern drin, die jetzt aber von ihren Nichten und Neffen bewohnt werden, wenn sie hin und wieder zu Besuch kommen…) und DINKS, wirklich reiche Typen, die archetypischen Egoisten, sehr hoher Verdienst, ausser Steuernzahlern (gemildert durch gescheite Steuersparpolitik, sowas kann man sich leisten, wenn man die Zeit hat, die anderen durch Gofen entgeht) ziemlich nutzos für die Gesellschaft.

  • Roger Stadelmann sagt:

    @ leonardo, viele zeigen sich solidarisch? Wo denn? Es verschwinden immer mehr mietwohnungen oder ist für viele zu teuer, die schwächeren werden immer mehr verdrängt in unserer gesellschaft, denn reichen gibt man steuer geschenke usw. wo ist darin die solidarität?

    Dazu kommt die meisten geben sich heute so: ich habe keine problem, keine schwächen, ich kann alles, mit einem guten willen kann ich alles erreichen. Und wenn ich positiv denke und optimist bin erreich ich eh alles.

    Leute mit problemen werden mit psychischer gewalt fertig gemacht, z.b. mit dem spruch: hör auf zu jammern, sei nicht so negativ eingestellt usw. uvm. Man nimmt sie nicht ernst, man grenzt sie aus, also sorry das nenn ich nicht solidarisch.

    Und jetzt sollen die kinderlosen für leute mit kinder zahlen, die wo kinder haben wurden die gezwungen kinder zu haben?

    Ist es nicht auch oder wäre es nicht au solidarisch wenn man kinder will vorher zu schauen ob man sich das überhaupt leisten kann??

    Oder wollen wir jetzt in die richtung gehen macht alle was ihr wollt die anderen zahlen euch alles weil das ist solidarisch.

    Also ich sehe das anderst mit denn kader leuten, dort sollte man mal geld holen, es gibt solche die haben 2 villen, können noch ohne arbeit gut leben und andere müssen aber schauen wo sie noch eine mietwohnung finden wo sie auch zahlen können, das nagt an denn menschen die nicht so gut verdienen und das macht viele auch krank.

    Und dann will man solche noch mehr schröpfen und denen noch mehr geld aus der tasche ziehen wo ist das solidarisch?

    Die wo keine kinder haben werden bestraft, sie müssen zahlen für leute wo sich evtl. bevor sie kinder bekamen gar keine gedanken machten ob sie sich das überhaupt leisten können, ist das solidarisch?

    Oder ist es solidarisch und fair von leuten die keine kinder haben selber schauen müssen wie sie jeden monat durchkommen das die noch für andere zahlen?

    Genau jeder kann krank werden aber bei vielen sachen haben wir vieles selber in der hand, man sollte mal schauen wieso viele krank werden, bin der meinung das meiste ist psychisch bedingt, immer weniger arbeitsplätze, mehr druck am arbeitsplatz, nach dem motto: immer schneller, immer besser, wer nicht mithalten kann ist weg vom fenster es warten ja genug auf einen arbeitsplatz.

    Mobbing, immer weniger mietwohnungen, wo gebaut wird werden fast nur noch eigentumswohnungen gebaut. Oder es werden schon mieter gekündet damit sie nacher mit denn mieten rauf gehen können und das können sich dann viele unteren schichten nicht mehr leisten.

    Für die schwächeren, weniger qualifizierten uvm. Schaut man gar nicht mehr gross und dann wundert man sich warum die gesundheitskosten steigen und nun sollen sie auch noch für andere zahlen nur weil die sich keine gedanken gemacht haben bevor sie kinder bekamen.

    Klar mir ist bewusst es gibt auch solche die unverschuldet in diese situation geraten ist.

    Aber ich finde es nicht in ordnung das deswegen die kinderlosen dafür bestraft werden müssen und wieso immer von denen holen wo selber nicht so viel haben?

    Kinder zu bekommen ist eine freie entscheidung dazu wird niemand gezwungen und es ist nicht fair wenn es nicht aufgeht das dann die anderen dafür bestraft werden.

    Sind wir doch ehrlich viele machen sich doch bevor sie kinder bekommen gar keine gedanken ob sie es sich überhaupt leisten können.

    Ich denke nämlich die wo es sich leisten können kommen nicht in so eine situation.

    Wenn man will das sich das jeder leisten kann dann muss sich die politik gedanken machen was man tun könnte, das z.b. die leute mer geld haben, wenn die leute mer geld haben können sie sich mehr leisten, kaufen mehr das hat mehrere vorteile wo alle profitieren die wirtschaft und die leute selber. Wenn die leute mehr ausgeben können kaufen sie mehr das kommt der wirtschaft zugute, wenn es der wirtschaft gut geht dann können sie mehr arbeitsplätze schaffen, mehr arbeitsplätze = weniger arbeitslose. Wenn die leute genug geld haben können sie sich auch ein kind leisten ohne von anderen abhängig zu sein.

    Wieso werden leute die keine kinder haben oder wollen bestraft? Was hat das dann mit solidarität zu tun?

    Jeder kann frei entscheiden ob er kinder will oder nicht.

    Sollen die kinderlosen dann alles rund ums kind finanzieren so weit käme es dann noch.

    Dann würden kinderlose nur noch für die anderen die kinder haben geld verdienen und selber sind sie auf der strasse.

    Damit verschiebt man doch das problem nur.

    Ja keiner kann sich alles selbst leisten das stimmt aber dann fange ich auch an ich will das und das weil es gefällt mir, mit hohem status bin ich gern gesehen und habe eher chance auf eine wohnung und ein job und deshalb müsst ihr jetzt für mich zahlen.

    Sorry eine gewisse eigenverantwortung sollte auch sein. Viele wollen unbedingt ein haus es muss einfach auf biegen und brechen sein auch wenn man es nicht leisten kann und dann bekommen sie probleme und die anderen müssen es dann finanzieren ist das fair?

    Und dann das argument ja nicht jeder kann sich alles selbst leisten darum müssen wir für die zahlen sorry das geht zu weit.

    Ich kann mir auch kein auto leisten für zum einkaufen währe es einfacher und weniger umständlich, soll ich jetzt auch von denn leuten verlangen mir das zu zahlen, das konzept geht früher oder später eh nicht auf.

    Man sollte schauen was man sich leisten kann, wenn ich mir was nicht leisten kann dann kaufe ich mir das nicht usw. ganz einfach.

    Oder wie stellen sie sich das denn vor das jeder der andere finanziert?

    Bei leuten mit behinderung, handycap’s usw. da reklamieren viele leute für solche leute zu zahlen da sind sie nicht so solidarisch, der unterschied zu dem thema hier ist aber, die leute mit behinderung usw. haben sich das nicht ausgesucht und konnte sich das nicht auswählen, können nichts dafür.

    Hingegen für kinder auf die welt zu stellen kann man selber frei entscheiden.

    Ich habe nichts gegen kinder nicht das dass falsch verstanden wird, ich will auch das die wo kinder wollen kinder auf die welt stellen können. Es kann aber nicht sein das dann die wo keien wollen, oder haben für diese aufkommen müssen.

    Und andererseits die wo bald keine wohnung mer finden oder leisten können die lässt man dann bluten, so geht es nicht das ist nicht fair, nicht solidarisch.

    Der unterschied ist wenn es immer weniger günstige bezahlbare wohnungen gibt kann der bürger nichts machen, er kommt unverschuldet in eine schwere lage.

    Man redet von solidarität warum zeigt man gegenüber leuten mit einrschänkungen, behinderungen, qualifiziert schwächeren diese solidarität nihct?!

    Und hier ist man gleich nicht mehr solidarisch wenn man es nicht in ordnung findet das leute die keine kinder haben für leute mit kinder zahlen.

    Wie stellt ihr das euch vor? Dann sagen sich vielleicht plötzlich leute die keine kinder leisten konnten, ja jetzt stellen wir auch kinder auf die welt weil die anderen zahlen ja, kann es das sein? Stellt euch mal vor zu was das führen könnte.

    Und wieviele dann kommen und sagen: ich will jetzt auch mir eine wohnung gezahlt wird usw.

    Vielleicht sollten wir mal zuerst bei leuten die eine behinderung uvm. Haben, bei leuten die in armut leben schauen, sprich bei leuten die unverschuldet in eine solche lage gekommen sind als bei dennen die frei entscheiden konnten eben z.b. kinder zu bekommen oder nicht.

    Da zeigen sich viele solidarisch aber bei leuten mit problemen, handycap’s usw. nicht. Viele von ihnen wollen arbeiten aber so gut wie niemand will sie das sollte man mal hinschauen !!

  • hans rudolf sagt:

    Irgendwie verstehen diese Politiker den Unterschied zwischen KOSTEN sparen und STIMMEN fangen im total falschen Zusammenhang. Als zeugungsunfähiger nichtrauchender Junggeselle der aufgrund seiner Homosexulaität auch NIE durch Adoption eigene Kinder haben wird, fühle ich mich bei einem solchen Vorschlag vom „Sozialprinzip“ arg mit Füssen getreten. Der Ansatz zum Sparen muss an einem anderen Ort gesetzt werden, nämlich dort wo er verursacht wird. Nur so lernt die Bevölkerung mit dem kostbaren Gut „Gesundheit“ richtig umgehen!

    • Patrick Tigri sagt:

      Moment, Junge. Du bist schwul, und was willst Du jetzt damit sagen? Dass Du Dich nicht an der Solidarität der Bevölkerung beteiligen willst?

      Der zweite Teil Deines Votums ist aber gut: An den Wurzeln anpacken, die Probleme. Was aber sind sie, die Wurzeln? Ist es die Neigung vieler Leute, wegen jedes Problemchens zum Arzt zu rennen? Ist es die supertechnologisierte Medizin, wo die Diagnose, die früher mit billigem Röntgen gestellt werden konnte, heute ein teures MRI benötigt? Sind es die exorbitanten Löhne unserer Ärzte?

      Ich finde, dass es hier einmal einen Konsens braucht, zumindest einen mi

    • Patrick Tigri sagt:

      Also mit der Limitierung der Kommentargrösse auf 600 Zeichen hattet Ihr eine schlechte Idee, Mamas und Papas.

      • Klara sagt:

        Aber viele kleine Beiträge ergeben auch viel …viele Zeichen! Limitierung ist schon oke! Mitteilungsbedürftige können ja mehrere Kommentare hinterlassen. Schöne Abend, pt.

      • Ruthli sagt:

        Für Dich reichen ja die Facebook-Abkürzungen, gäll.

      • Klara sagt:

        Da kann ich nun leider nicht mitreden. Gäll.

      • Patrick Tigri sagt:

        Wiederholung ist das halbe Leben. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll. Gäll.

  • Alle, die in ihren letzten Lebensjahren 80% ihrer Krankheitskosten generieren – wie Scout so nett sagt- bezahlten während ihres ganzen erwachsenen Lebens ununterbrochen Krankenkassenprämien. So funktioniert Solidarität, so sollte es auch bleiben! Und wir bezahlten auch die Prämien unserer Kinder, was ich total in Ordnung fand. Muss heute für gewisse Leute alles gratis sein?

    • Widerspenstige sagt:

      Wie sollen die jüngeren Generationen sich anders verhalten, wenn sie das Produkt der skrupellosen Marketingmaschinerie des Kapitalismus sind und nur zum Konsumieren und Profitieren von der Werbung verführt und motiviert werden? Ich habe ein gewisses Nachsehen für diese Art von Denken, akzeptieren muss ich es trotzdem nicht. Wir ernten die Früchte des Kapitalismus – nichts anderes hat er uns beschert auf dem Gabentisch der Gesellschaft. Zufrieden und glücklich werden diejenigen sein oder es werden, wer noch klar denken und sich aus dem Tunnelblick der (un-)freien Marktwirtschaft befreien kann.

      • Hedonistin sagt:

        Die Eltern sind da natuerlich voellig unschuldig daran?

      • Widerspenstige sagt:

        @Hedonistin
        Habe ich die Eltern oder Erziehungsberechtigten ausgeschlossen? Wollen Sie ewig gegen Windmühlen kämpfen?
        Die Eltern sind nur bis zu einem gewissen Grad in der Erziehung mitbeteiligt bzw. mitschuldig. Wer Kinder in der Pupertät hat, weiss, dass dann fast ausschliesslichl die KollegInnen und die noch nicht ausgereifte Selbstbehauptung verführerischer Werbung gegenüber das Sagen haben. Da helfen keine Verbote, sondern das (obsolet werdende) Vorbild der Eltern bis zu einem gewissen Punkt. Aber wo sind diese unbequemen Eltern bei einer 50% Scheidungsrate noch zu finden?

  • scout sagt:

    Ein durchschnittlicher Bewohner unseres Landes generiert rund 80 % seiner Krankheitskosten in seinem letzten Lebensjahr.
    Vor diesem Hintergrund spricht doch eigentlich nichts dagegen dass erst mit der Erwerbstätigkeit auch an die Gesundheitskosten bezahlt wird.

  • Globetrotterin sagt:

    Wo ist eigentlich Pippi Langstrumpf geblieben? Ich vermisse Ihre klugen Kommentare!

  • Roger Stadelmann sagt:

    das verlagert doch nur das problem, dann holt man das geld von denn kinderlosen, plötzlich haben die zu wenig und müssen schauen wie sie über die runden kommen, wer hilft ihnen dann?

    zudem niemand ist gezwungen worden kinder zu bekommen, kinder ist was schönes keine frage aber man sollte sich vorher gedanken machen ob man sich es auch leisten kann.

    irgendwann kommt es noch so weit das wir auch noch die schulden von denn anderen zahlen oder wie?

    oder das ist vieleicht schon so. wo bleibt die verantwortung von denn einzelnen leute, habe das gefühl viele sagen sich ich will kinder schauen aber vorher nicht ob es drin liegt. heute geht es ja nach dem motto: positiv denken, optimistisch sein es geht dann schon gut.

    und wenn es nicht gut geht sollen andere die probleme lösen und dafür aufkommen das sehe ich nicht ein.

    es gibt solche die wollen keine kinder und jetzt sollen sie dafür zahlen das kann es nicht sein. ich habe absolut nichts gegen kinder bevor jemand mir so kommt, aber ich finde das nicht in ordnung das kinderlose dafür zahlen müssen.

    wenn man hier von steigenden krankheitskosten redet sollte man an anderen stellen ansetzen z.b. wirtschaft, am arbeitsplatz, es wird immer mer verlangt, immer mehr druck aufgesetzt usw. da sollte man mal wind aus dem segel nehmen weil der immer grössere druck am arbeitsplatz, das ganze mobbing was dadurch entsteht usw. macht die leute krank, wie auch leute die probleme haben wo zum teil nichts dafür können werden in unserer gesellschaft mit psychischer gewalt fertig gemacht das macht viele auch krank aber da will man nichts tun. mit geld holen von anderen löst man das problem steigende gesundheitskosten nicht!!

    probleme, handycap’s und all die sachen sollten kein tabu mer sein in unserer gesellschaft, es sollte äntlich mal aufhören das man so tut man hätte keine probleme, keine schwächen usw. man sollte hören das perfekte bild, der perfekte mensch vorzu spielen wo es eh nicht gibt. das würde auch schon wieder helfen wenn leute offen zu ihren problemen stehen können. es wird ja nicht darüber geredet, also was passiert dann? viele fressen es in sich hinein gehen so kaputt, wieder andere verfallen dem alkohol weil irgendwo müssen sie ihre sorgen ja loswerden, oft hört man: mit alkohol kann man lustiger sein und seine sorgen vergessen. da sollte man mal ansetzen, klar man kann jetzt denn leuten das geld aus der tasche ziehen aber irgendwann gibt es nichts mehr zu holen und das problem ist immer noch nicht gelöst. man kann nicht alles mit geld lösen !!!

    man redet davon die leute sollen sich gesund ernähren, verstehe nicht warum dann genau die gsunden sachen am teuersten sind in denn läden. verkehrte welt.

    oder bei der job suche überall muss man fängs nur noch ein studium haben damit man überhaupt noch eine chance hat die weniger qualifizierten können dann schauen wo sie bleiben, so werden viele auch wieder krank weil sie deswegen kein job bekommen.

    wir sollten mal hören immer weg zu schauen und nur zu fordern. man redet von iv rentnär eingliedern aber fast niemand erklärt sich bereit solche leute einzustellen, oft werden die leute doppelt bestraft, 1. bekommen sie keinen job, denn viele würden ja gerne arbeiten aber eben. 2. werden sie von der mehrheit noch mit psychischer gewalt fertig gemacht z.b. mit sprüchen wie: hör auf jammern usw. uvm.

    und dann wundern wir uns das die krankheitskosten steigen also bitte. statt das viele leute immer andere verurteilen wo probleme haben sollten sie mal hinschauen und mit helfen das würde nämlich auch schon wieder krankheitskosten senken, aber nein, es gibt ja fast nur noch egoisten, oder leute wo sich sagen: mir geht es gut, mich betrifft es nicht, mich geht es nichts an usw.

    so lang da nichts geschieht und die mehrheit unserer gesellschaft nicht umdenkt werden die probleme nicht weniger im gegenteil. beweise das was schief lauft gibts genug, gerade kürzlich wurde berichtet dases immer mehr minderjährige gibt mit alkohol vergiftungen usw. mich überrascht es nicht bei denn vorbilder wo wir haben, macht doch noch mer vor saufen ist super, man ist so locker drauf usw. wenn sich ja nicht mal mehr erwachsene grenzen setzen können und das noch toll finden wie sollen es dann noch die jugendlichen können.

    ich sage nichts gegen alkohol trinken im vernünftigen rahmen. aber ja was ist heute: wenn jemand nichts drinkt wird er als looser gesehen, oder ja es wird noch unterstützt sich voll zu saufen stadt zu sagen: sich voll zu saufen ist uncool.

    wenn man freunde hat wo man sieht jetzt übertreibt er es sagten viele nichts, nein sie finden es noch witzig ond machen noch foto’s oder so.

    und dann wundern wir uns für die steigenden gesundheitskosten!! es ist einfach ein wiederspruch, dann gibt es leute die jammern über die steigenden gesundheitskosten aber wenn sie jemand im engeren umfeld haben der sich vollsauft, oder probleme hat uvm. schauen sie weg das kann es nicht sein das fördert das ja noch und so müssen wird uns nicht wundern wenn die gesundheitskosten steigen. so lang wir immer weggschauen und sagen uns geht das nichts an, dann können wir noch so lange die leute schröpfen und ihnen das geld aus der tasche ziehen wir werden das problem nie mindern können.

    wir haben es in der hand, schauen wir weiter zu oder helfen wir mit. wir sagen ja lieber spass haben was oft heute bei vielen heisst sich voll saufen, nur wir vergessen dabei das es dann bald mal vorbei sein wird mit dem spass, weil wenn wir weggschauen wird die gewalt uvm. zunehmen wir züchten sie gerade zu mit unserem weggschauen und dann müssen wir uns gar nicht wundern bei denn steigenden krankheitskosten.

    wir sind ja selber oft die übeltäter wo genau diese kosten verursachen, wir könnnen nicht uns voll saufen usw. und uns dann über die prämien erhöhung und steigenden gesundheitskosten beschweren das ist wiedersprüchlich.

    die leitdragenden sind die wo vernünftig sind.

    • Orlando S. sagt:

      Relativpronomen sind nicht ihre Stärke, Herr Staldemann…!!
      Kennen sie Heidi Reiff? Ich vermute, sie sind nahe Verwandte. Egal.

      Mit vielem was sie sagen, haben sie natürlich recht. Aber bedenken sie eins: je mehr Staat, je mehr Verbote und Gebote und Regeln und je mehr Verantwortung, die wir an Experten, Beamten, Organe und Institutionen delegieren – desto mehr lassen wir uns unser Leben kontrollieren und wohl letztlich fremdbestimmen. Dann leben wir von der Wiege bis zur Bahre in Watte gepackt, total behütet, ohne Verantwortung total langweilig. Und wer herrscht? Sind wir dann noch frei?

  • PlainCitizen sagt:

    Die Umverteilung findet schon jetzt statt. Wer sich eine Privatversicherung leistet (leisten kann), subventioniert damit die Grundversicherung. Das ist nicht gerecht. Wenn das über Steuern gelöst wird, meinetwegen – aber das haben wir ja schon.

    • Robert sagt:

      Nicht so ganz direkt! Im Spitalbereich ist es tatsächlich so, dass über andere Preise der Fiskus entlastet wird.

      Dabei muss aber noch bedacht werden, dass die Versicherungen hier ihr wahres Wesen zeigen: Da sie nicht zur Aufnahme gezwungen werden, nehmen Sie nur Leute in die Zusatzversicherungen auf, die noch nie ernsthaft krank geworden sind. Also nur die, die garantiert ordentlich rentieren – aber auch nicht für die Grundversicherten, sondern für die Aktionäre und GL-Mitgliedsboni.

  • Roger Stadelmann sagt:

    also ich finde das nicht in ordnung das kinderlose für leute mit kindern zahlen sollen, irgendwann muss man andern die ein auto wollen und es sich nicht leisten kann auch das noch zahlen usw. die leute sollten vorher genau schauen ob sie überhaupt ein kind, kinder leisten können. ich habe absolut nichts gegen kinder, aber ich versteh nicht das man für was zahlen sollte was man nicht hat usw.

    es kann doch nicht sein das wir für andere löcher stopfen. dann wird es noch so weit kommen das manche sagen komm wir stellen noch mehr kinder auf die welt weil die anderen zahlen ja für uns. das geht zu weit.

    es gibt kinderlose wo schauen müssen wie sie über die runden kommen usw. denen zahlen die milionäre usw. auch nichts und dann will man diese noch weiter zur kasse bitten. voralem heute wird alles immer teurer usw. von wegen bei kinderlosen leuten liegt das drin.

    kinder zu haben ist eine freie entscheidung, aber ich habe das gefühl viele schauen vorher gar nicht ob sie es sich überhaupt leisten können, es muss einfach sein egal obs drin liegt oder nicht. und dann müssen die andere dafür zahlen das finde ich nicht in ordnung.

    und die wo kinderlos sind, keine arbeit haben usw. müssen dann schauen wo sie bleiben. wegen denn steigenden krankenkassen prämien, da wäre es mal sinvoll gesunde lebensmittel billiger machen, mal ein bisschen wind aus der stressigen wirtschaft nehmen, denn am arbeitsplatz wird immer mer verlangt und gefordert, das überfordert viele und dann werden sie krank.

    oder wenn leute sind mit problemen werden sie in der gesellschaft verurteilt, ausgegränzt, sprich probleme, handycap’s usw. sind tabu themen für die betroffenen ist das nicht leicht, durch die verurteilung, ausgränzung usw. werden viele auch krank weil sie nicht akzeptiert werden in unserer gesellschaft. vieleicht sollte man mal da draussen klar machen das jeder probleme hat, kein mensch ist perfekt usw. wenn leute die probleme haben offen darüber reden könnten ohne das sie fertig gemacht, ausgegränzt werden uvm. würden die krankheitskosten sicher auch sinken.

    und irgendwann sollen wir dann denn reichen noch ihre villa finanzieren die sie unbedingt möchten aber sich nicht leisten können? ich finde die leute müssen zum teil auch selber verantwortung übernehmen. es kann doch nicht sein das man kinder auf die welt stellt wenn man es sich nicht leisten kann. nochmals habe absolut nichts gegen kinder, aber ich finde es nicht in ordnung das kinderlose dafür zahlen müssen nur weil manche sich keine gedanken machen bevor sie kinder auf die welt setzen und sich sagen es wir schon gehen.

  • Otto Liebschitz sagt:

    Die Krankenversicherung ist eine VERSICHERUNG und keine Umverteilungsmaschine. Alle zahlen Prämien für jene, die es benötigen, im KK-Fall also für die Kranken. Alles andere ist intransparentes Finanzierungs-Chaos, wo am Schluss keiner mehr den Durchblick hat, wer wofür einbezahlt (Beispiel: Subventions-Dschungel). Deshalb ein Nein zu den Vorschlägen der beiden Politikerinnen.

    • Hans sagt:

      Es gibt Kranke die erst zum Arzt gehen wenn sie auf „allen vieren“ kriechen müssen, dann gibt es „Kranke“ die bei einem Pfnüsel gleich auf die Notfaffstation gehen, da liegt der grosse Unterschied und die exorbitanten Kosten.

      • Globetrotterin sagt:

        Einverstanden, Hans!

      • Teilzeitpapi sagt:

        Auch bekannt als Moral Hazard. Was mit den KK-Prämien steigt. Es ist ein System, in dem niemand ein Interesse hat zu sparen. D.h. es wird so lange so weiterlaufen bis es RICHTIG wehtut und die Leute bereit sind, die Diskussion darüber zu führen, was noch gemacht wird und was nicht oder mit welchem System das entschieden werden soll, ob mit höherem Selbstbehalt vor unnötigen Arztbesuchen abgeschreckt werden soll, etc. Auch in Ländern, in denen allen alles zur Verfügung steht wird rationiert. Einfach nur versteckt. Entweder kommt der Patient nicht mehr rechtzeitig zu einem Operationstermin oder der Arzt sagt ihm nicht, dass es noch Möglichkeiten gäbe (die ihm bei seinem hohen Alter höchstens noch ein paar Monate bringen).

        Und es ist eine Versicherung, keine Umverteilungsmaschine.

        Sorry Leute, aber wir können nicht die neusten Therapien überall haben, für jeden im Greisenalter noch die teuerste Behandlung (die meisten Gesundheitskosten werden im letzten Lebensabschnitt verursacht und die meisten Gesundheitskosten werden von chronisch Kranken verursacht, eben v.a. denjenigen näher beim natürlichen Lebensende). Irgendwann ist auch die Zeit zum Sterben… Was eine Gesellschaft mit Jugendkult und nachts transportieren Toten kaum hören will.

      • Chris M. sagt:

        @Teilzeitpapi
        Die höchsten Kosten entstehen in den zwei letzten Lebensjahren. Das trifft (im Durchschnitt) auch für Leute zu, die jung sterben!

        Rationale Entscheidungen nach Kosten/Nutzen-Überlegungen, welche Behandlungen noch bezahlt werden sollen, sind zur Zeit noch tabu. Aber wenn die Kosten weiter so steigen ….

      • Urs sagt:

        Das stimmt eben genau nicht…

        Die exorbitanten Kosten verschwinden zum grossen Teil bei den KK’s und den anderen Mitspielern im Krankheitswesen. Die Kosten für die Patientenbehandlung steigen seit mehr als 10 Jahren ca. gleichauf wie die restlichen Preise, der Warenkorb für die Preisberechnungen, inder Schweiz.

        Beim gesammten KK Betrieb darf man nie die Aktionäre/Investoren vergessen die jährlich immer frechere Ansprüche an die Renditen/Profitabilität haben. EIne Südafrikansicher Gesundheitskonzern hat mehr als 2 Mrd. für die Hirslanden bezahlt. Ab nächsten Jahr bezahlen die Kant auch dafür

  • André sagt:

    Ständig werden wir kinderlosen als Goldesel angenommen. Wer, wie ich, ungewollt ohne Kinder bleibt, wird bereits mit längeren ALV-Karenzfristen etc. bestraft. Dass Familien prämienmässig unterstützt werden, ist korrekt. Aber bitte nicht ständig kinderlose als diesen Umstand wollende Steuersubjekte betrachten (dies gibt es sicherlich auch aber ist die Ausnahme!) Ich bezahle über die, bereits üppigen, Einkommenssteuern die ganze Schulinfrastruktur etc. mit. Alles hat eine Grenze. Man könnte ja mal zum kostensparen im Kanton Bern ein paar Spitäler schliessen (man beachte: BE hat mehr Spitalbetten als Schweden).

  • Thomas Allmendinger sagt:

    Der Titel ist nicht ganz richtig. Es sollte vielmehr heissen: Kinderlose sollen Kinderprämie mitbezahlen.

    Dagegen habe ich an sich nichts einzuwenden, obwohl ich kinderlos bin. Mich stört vielmehr, dass es bei unserer Krankenkassenversicherung kein Bonus-System gibt, zumindest nicht bei der obligatorischen. Die Chance, krank zu werden, ist nun mal nicht bei allen gleich, was nicht zuletzt auch mit der Lebensweise zusammenhängt. Ausserdem sind die Prämien unverständlicherweise unabhängig vom Einkommen, mit Ausnahme der Zusatzleistungen für ganz arme. So leuchtet es nicht ein, dass jemand mit einem Jahreseinkommen von 300’000 Franken – das soll es ja geben…- gleich viel Krankenkassenprämien respektive Selbstbehalt bezahlt wie jemand mit einem Jahrenseinkommen von 50’000 Franken!

    • PlainCitizen sagt:

      Die zahlen auch nicht beide gleich viel. Der eine liefert gegen 50% seines Einkommens ab (Steuern, AHV, Abgaben), der andere bekommt Zuschuss für seine Versicherung. Ich bin durchaus für soziale Abfederungsmassnahmen – aber bitte transparent.

    • Robert sagt:

      Eine Prostatakrebsbehandlung kostet nun mal bei einem Reichen gleichviel wie bei einem Armen. Die haben interessanterweise dieselbe Physe. Drum müssen Reiche auch im Migros nicht mehr für einen Liter Milch bezahlen oder für ein Bahnbillett bei der SBB. Sogar ein Rolls Royce kostet für einen Reichen gleichviel wie für einen Armen!!

  • Daniel Zollinger sagt:

    Ich bin überhaupt nicht dafür, das ich als Single für andere Kinder mitbezahlen soll.

    • Roger Stadelmann sagt:

      das sehe ich auch so. irgendwann kommt es noch so weit das wir ihnen auch noch das familien auto bezahlen müssen weil sie es brauchen aber nicht leisten können. wir arbeiten uns z tode kaum haben wir denn lohn geht er gleich an die anderen weiter und selber haben wir nichts mer davon. jeder hat die freie entscheidung kinder zu bekommen darin finde ich sollte auch das verantwortungsbewusstsein sein, sprich keine kinder wenn man es sich nicht leisten kann und wenn doch kinder kann es nicht sein das andere für diese bezahlen müssen.

      ich hätte auch gerne ein auto weil es angehmer ist zum einkaufen gehen usw. aber ich kann es mir nicht leisten deshalb kaufe ich keines, oder kann ich jetzt auch einen antrag stellen und dann finanzieren mir das fremde leute? weil heutzutage hat man ja schon bald mühe einen job zu bekommen wenn man kein auto hat.

      die bahn bilette schlagen auf und vieles mehr wird teurer und jetzt sollen leute ohne kinder auch noch für was zahlen das sie nicht haben usw. das geht zu weit.

      man redet davon die krankheitskosten werden teurer aber gemacht wird nichts. leute die probleme, handycap’s haben usw. wo sie nichts dafür können, dazu stehen usw. werden in unserer gesellschaft ausgeschlossen verurtteil usw. das macht betroffene auch krank weil das gefühl vermittelt wird du gehörst nicht zu unserer gesellschaft weil du anderst bist, weil du probleme hast, wären aber probleme, handycap’s uvm. keine tabu themen mer in unserer gesellschaft, die betroffenen könnten offen darüber reden ohne das sie verurteilt werden uvm. und denen wo es gut geht würden mehr hinschauen und denn schwächeren helfen gebe es auch weniger menschen die krank werden.

      dazu kommt äntlich mal druck aus der schnell lebigen welt nehmen, denn es wird am arbeitsplatz immer mehr verlangt, man sollte immer schneller und noch besser sein usw. es ist schon fast unmenschlich, durch das kämpft jeder ums überleben und kämpft mit ellbogen was zu mobbing führen kann usw. dadurch werden auch wieder menschen krank. da sollte man mal ansetzen.

      oder wie lange will die politik noch zuschauen?! klar immer schön melken aber was wollt ihr machen wenn die kühe gemelkt sind? so lösen sie das problem einfach nicht.

      die gefahr mit dem vorschlag ist auch: das sich leute die keine kinder leisten können sagen: cool wir stellen jetzt auch kinder auf die welt weil die anderen finanzieren uns ja, das kann es nicht sein, finde ich auch nicht gerecht und nicht in ordnung.

      • Patrick Tigri sagt:

        Hm. Ich denke, Du solltest mal bei der IV vorsprechen gehen, vielleicht gibt’s eine Rente für Deine eklatante Rechtschreib- und Denkschwäche.

  • Widerspenstige sagt:

    Der Titel ist irreführend – wieder einmal zuu populistisch gewählt, um Pro und Contra gegeneinander aufzuhetzen. Für das gibt es von mir ein Daumen nach unten, Frau Kuster. Nein, so kommen wir doch nicht weiter, wenn sich die Leidtragenden KK-PrämienzahlerInnen an die Gurgel gehen und das Problem ganz woanders zu orten wäre. Ich erwarte mehr sachbezogene Titel und keine Boulevard-BLICK-Teaser! Der Mittelstand nagt bereits an den hohen Kopf-Prämien – ob Familien mit Kindern oder Kinderfreie ist doch egal. ALLE bezahlen zuviel und es ist ganz schlechte Diskussionsbasis, den Kinderfreien den Schwarzen Peter zuzuschieben. Ich könnte es gutheissen mit drei Kindern, aber ich tue es nicht, weil die Wurzeln des Übels ganz woanders liegen.

    Im NZZ Folie 09/05 zum Thema Krankenkassen hat es der bekannte Kolumnist Beat Kappeler brillant auf den Punkt gebracht und ich kopiere die Einleitungssätze zum Artikel hierher. Eines ist glasklar, eine Einheitskasse würde solche Mäzchen verhindern und die Prämien ziemlich schnell runter holen, abzurechnen über die Steuern:

    NZZ Folio 09/05 – Thema: Krankenkassen

    Warum das alles so teuer ist

    Im Gesundheitswesen gibt es fünf Mitspieler: Versicherte, Kassen, Ärzte, Spitäler, Politiker. Der gemeinsame Einsatz beträgt 50 Milliarden Franken.

    Die grosse Saga unseres Gesundheitswesens verbindet 7 000 000 Versicherte mit 600 Spitälern, 15 000 Ärzten und 100 Krankenkassen. Zur Saga gehören die Fakten, aber auch die Überlegungen und Motive der Handelnden – und ihre Interessen.
    Beginnen wir mit den sieben Millionen Versicherten. Ihre Körper sind hinfällig, die Gesundheit ist ein hohes Gut, und die Medizin kann vieles heilen. Daher wenden sie sich an Ärzte und Spitäler, wenn sie krank sind, und sie bezahlen dafür. Wer nicht bezahlen kann, wird trotzdem versorgt. Daher hat der Staat beschlossen, dass alle etwas zu dieser Versorgung beitragen müssen…(…)…

    ….Erstaunlicherweise beteiligen sich nur gerade 3 Prozent der Vollversicherten am Spiel um die günstigsten Prämien – jedoch 1 5 Prozent derjenigen mit der höchsten Franchise. Wer rechnet, geht wohl am besten zu einer Kasse, in der Ärzte sich und ihre Familien selbst versichern; die ist günstig, weil Ärzte sich selbst offenbar am wenigsten oft operieren lassen. Oder er wählt eine Kasse von Gewerblern; die können sich das Kranksein zeitlich nicht leisten…(…)…

    …Wegen solcher Überlegungen hat die Schweiz doppelt so viele Spitalbetten pro 1000 Einwohner wie das so soziale Schweden, und die Schweizer liegen auch doppelt so lange in diesen Betten wie die Skandinavier. 7 Tage sind es in Neuenburg, 9 in Zürich, 12 in Baselland, 14 in Uri. Da die Kantone die Hälfte der Grundleistungen der Spitäler und diese Bettenbauten bezahlen, rechnet das Spital sich alleweil mehr, wenn es die Patienten liegen lässt, anstatt sie ambulant zu behandeln…(…)…

    …Die Politiker versäumten es, geräumige Ambulanzen mit Operationsmöglichkeit als bessere Alternative zum dilettierenden Regionalspital durchzusetzen. Sie wagen nicht, die überdimensionierten Bettenburgen abzubauen und die öffentlichen Spitäler mit den privaten in Wettbewerb zu setzen..(…)..

    …So subventioniert man mit bis zu 3,5 Milliarden die zu teuren Prämien der unteren und bereits auch der mittleren Einkommen. Damit werden zweieinhalb Millionen Bürger und 41 Prozent der Haushalte vom Staat mit direkten Zahlungen ausgehalten – ein Klientelstaat, der wegen Referendumsdrohungen nie wieder entlastet werden kann. Der inneren Logik der Politiker ist die Wählergunst Argument genug, um Milliarden auszuschütten: noch mehr Kinderzulagen an Reiche und Arme, Reduktion der Kinderprämien auch für die Mittelklasse bis weit über 100 000 Franken Einkommen. (..)…

    …Im Kern der Saga unseres Gesundheitswesens steht der Mensch als Interessensvertreter, als Maximierer. Ganz gleich, ob er nun Kranker, Gesunder, Arzt, Kassenverwalter, Spitalverwalter oder Politiker ist. Alle rechnen und maximieren. Wäre das System anders, würden sie rechnen und sparen.

    Von Beat Kappeler

    • Katharina sagt:

      auch hier die aeusserst seltsame laenge des textes.

      dies ist … diskriminierung.

      • Widerspenstige sagt:

        Katharina, was heisst das jetzt für mich? Ich bin gerade noch durch die neue 600er Limite geschlüpft und bin darüber ein wenig stolz. Schliessslich habe ich mir Mühe gegeben und recherchiert, dass bisherige vernebelte Tatsachen des Leitartikels hier im Blog für alle Interessierten klarer ersichtlich werden durch diesen NZZ Artikel. Ich staune über Deinen etwas missbillligenden Kommentar. Wer wird hier diskriminiert?! Willst Du nicht zum Inhalt etwas beitragen?

      • Orlando S. sagt:

        Oh, ich trage gerne zum Inhalt etwas bei: *furz*

      • Ruthli sagt:

        Super Orlando, das hat schon fast Tigri-Qualität. 🙂

      • Patrick Tigri sagt:

        O ist ein bekannter Trottel und stolz drauf. Dass Du Dich jetzt aber ihm anbiederst, um mir eins ans Bein zu geben, hat doch neue Qualität.

        Tief bist Du gesunken, mein liebes Ruthli. Wirkt das Melantonin nicht mehr?

      • Orlando S. sagt:

        @Ruthli: Ich weiss, ans Original reichts nicht heran. Ich versuchs trotzdem: *doppelfurz*
        😀

      • Katharina sagt:

        ich habe da etwa ueberreagiert, widerspenstige, da ich den zeitpunkt der einfuehrung dieser limite nicht wusste. zum inhalt… mir kommt das unglaublich kompliziert vor, diese ganzen umlageverfahren und fuer jedes problem ein anderes und neues. ich finde immer mehr, dass das bedingungslose grundeinkommen der richtige weg ist, weil die kosten dieser verfahren wegfallen und damit am schluss mehr geld fuer die sache an sich bleibt.

  • Hans sagt:

    Zuerst, ich bin nicht kinderlos, trotzdem stossen mir solche Vorschläge auf. Überall soll es nach dem Verbraucherprinzip gehen und hier will mann nun eine Kehrtwende machen. Es hat sich noch niemand beklagt, viele wissen es vielleicht nicht, kinderlose, Schwule und Lesben, alle bezahlen Schulsteuern, also auch nicht nach dem Verursacherprinzip. Dazu muss man wissen dass viele Komunen fast 50 % der Steuereinnahmen für die Schulbildung aufwenden.

  • Caro sagt:

    Kinder zu haben, war meine eigene Entscheidung, also kann ich auch selber für die Kosten aufkommen.Viele kinderlose Paare sind dies nicht freiwillig, leiden oft auch darunter und sollen nicht für meine Kinder aufkommen müssen.

    • Teilzeitpapi sagt:

      So ein Quatsch. Vielleicht die auferlegten Kosten, aber sicher nicht die Vollkosten.

      Jede Gemeinschaft hat bisher ihren Fortbestand gemeinsam getragen und so ist es auch bei uns.

      Wobei es für die Erwerbstätigen etwas ungemütlicher wird, weil immer weniger von ihnen für mehr Ältere aufkommen müssen. Da können sie eigentlich ganz froh sein, dass kein neuer Kinderboom entsteht, sonst müssten sie für noch mehr (Noch-)Nichterwerbstätige aufkommen.

      Neue Verteilkämpfe stehen an, das ist glasklar. Und alle werden wahrscheinlich zurückstecken müssen.

    • Robert sagt:

      Stellen Sie sich einfach vor, dass der grössere Teil, den kinderlose Paare „zu viel“ bezahlen, älteren Leuten zu Gute kommt – und nur Fr. 23 Kindern zu Gute kommt.

  • Leonardo sagt:

    Viele Leute hier scheinen ein Problem mit der Komplexität unserer Gesellschaft zu haben. Sie beachten nur einen einfachen Zusammenhang und leiten daraus ihr selbstverständnis ab. Leider funktioniert eine moderne Gesellschaft nur über tausende von Zusammenhängen und eine Solidarität, die aufwärt und abwärts im Machgefälle existiert:

    – Jeder Student wird z.B. von der Allgemeinheit unterstützt – mit viel Geld. Dies für die „ich habe mir alles selbst erarbeitet“ Fraktion.

    Aber auch andere Dinge werden als selbstverständlich erachtet „man bezahlt ja dafür“. Dabei wäre auch hier etwas Demut angebracht.

    – Ein Mieter kann froh sein, dass er ein stabiles Dach über dem Kopf hat – auch wenn er dafür bezahlt.
    – Ein Vermieter kann froh sein, dass er durch Mieter sein Geld verdient.
    – Ein Angestellter kann froh sein, dass er Arbeit hat.
    – EIn Kadermitglied (auch VR, Marketingleute, Buchhaltung) kann froh sein, dass er – auch ohne operative Arbeit – Lohn aus den Einkünften bekommt. Hier zeigen sich alle Angestellten solidarisch, die aus dem Umsatztopf weniger als einen gleichmässigen Anteil bekommen.
    – Ein Vasella kann nur x-mal mehr als ein Arbeiter verdienen, weil dieser dies zulässt (sozialer Frieden etc.).
    – Es gibt viele Dinge, vor allem auch im Bereich Infrastruktur, die nur durch solidarische Gemeinschaftsleitungen erreicht werden konnten.

    Demut und Solidarität:

    – Ich bin ja nie Krank.
    – Ich brauche keine Autobahn.
    – Ich brauche keinen ÖV.
    – Ich war nie Arbeitslos.

    WARUM bloss soll ich xy mitfinanzieren. Dies ist so unglaublich kurz gedacht.

    – Jeder kann krank werden oder verunfallen und verursacht schnell mehr Kosten als er tragen könnte.
    – Über Autobahnen werden Güter transportiert, die jeder braucht.
    – Durch den ÖV können die Arbeitsbienen der Direktoren überhaupt zur Arbeit kommen.
    – Auch eine Stelle ist nicht für alle Zeiten garantiert. So mancher Banker ist schon abgestürzt.

    Auch sind viele Errungenschaften von denen alle profitieren nur möglich, weill sich viele an den Kosten beteiligen. Gerade in der Spitzenmedizin. Man weiss nie was man mal in Anspruch nehmen wird.

    KEINER (oder nur eine ganz kleine Elite) kann sich ALLES selbst leisten und alles aus eigener Kraft finanzieren. Und selbst diese Elite braucht besagte Infrastruktur und Einrichtungen für die Allgemeinheit, damit Sie überhaupt Elite bleiben kann.

    Natürlich gibt es Gesellschaften, wo die Kostenbeiteiligung für alles höher ist. Gesellschafte in denen sich nur eine Elite ein Studium oder eine Operation oder einen Kühlschrank leisten kann.

    Aber liebe DINKS und Spitzenverdiener – was folgt ist die soziale Unruhe, die Revolution. Und wie ein mitteloses, wütendes Volk mit der Elite umgeht, das konnte man in der französischen Revolution beobachten.

    Viel Spass auf der Flucht – oder nicht lieber doch etwas mehr Solidarität, auch wenns „unfair“ scheint? Vielleicht etwas Demut, auch wenn man „auf niemanden“ angewiesen ist? Vielleicht auch mal darüber nachdenken, dass man froh und dankbar sein kann:

    – Für jemanden der einem die Haare schneidet.
    – Für jemanden der den Müll abholt.
    – Für jemanden der das Essen bringt.

    AUCH wenn man dafür bezahlt.

    Man kann und sollte für sehr vieles Dankbar sein. Auch wenn man hart arbeiten und vieles mitfinanziert.

    Daher kann auch eine Diskussion über eine solche Familienunterstützung nicht falsch oder verrückt sein. Sie gehört dazu. Und die Sache wäre vielleicht sogar sinnvoll. Vielleicht nicht „direkt“ für die Geldbörse der Kinderlosen. Aber indirekt mit Sicherheit.

    • Urs sagt:

      Ales was Sie geschrieben haben finde ich Super…

      ….bis auf den letzten Abschnitt, aber auch nur weil die KK Prämien als Kopfprämien eingezogen werden und somit die Wirtschaftliche Leistungsfägigkeit der KK Systembenutzer nicht berücksichtigt.

    • Widerspenstige sagt:

      Sehr gut dargestellt in verständlichen Worten, danke sehr Leonardo!
      Mehr Solidarität, mehr Fairness der Gesellschaft gegenüber worin wir alle leben und vorallem wieder mehr Demut dem einzelnen Mitglied gegenüber. Es zeigt sich immer wieder, dass nur Gesellschaften überlebensfähig sind, wo der Sozialstaat lenkend für seine BewohnerInnen da ist und nicht die BewohnerInnen für den Staat sprich (un-)freie Marktwirtschaft. Wir in der Schweiz sind das Schlusslicht was solidarische Familienpolitik anbelangt innerhalb Europa und Skandinavien! Wieso haben diese Länder Familien in ihren Steuerpaketen eingeschlossen und deshalb die Mehrwertsteuer höher als in der Schweiz?? Genau aus solchen Gründen, damit der Solkaritätsgedanke in Fleisch und Blut übergehen kann und nicht ständig neue Egoisten und Narzissten gezüchtet werden. Auch Frankreich ist bei weitem fortschrittlicher als wir hier in Helvetien und haben den Kinderanteil gesteigert innerhalb der letzten Jahre.

      Wer dieses Ringelreihenspielchen aufrecht erhält auch was die KK-Prämien anbelangt habe ich in einem längeren Post mit Textpassagen von Beat Kappeler aus dem NZZ Folio hier um 14h plaziert – er hängt noch irgendwo im Off rum…

      • Astrid sagt:

        Widerspenstige & Leonardo: Hervorragende Kommentare – auch Ihr Zitat von Beat Kappeler! Deprimierend ist bloss, dass unmittelbar darauf wieder einer kommt, der nach über 400 Kommentaren direkt an den Anfang zurückspringt: ‚Ich bin überhaupt nicht dafür, das ich als Single für andere Kinder mitbezahlen soll‘ (Daniel Zollinger). Lesen Sie doch alle das, was W und L geschrieben haben, noch einmal langsam und Stück für Stück durch – allerdings muss für eine gewisse Einsicht in die Wahrheit natürlich das ‚ich, ich, ich‘ kurz beiseite geschoben werden!

      • mila sagt:

        ich weiss nicht, diese ständigen verweise auf skandinavische verhältnisse wollen mir irgendwie nicht richtig passen. das tagi magi ging vor kurzem der frage nach, weshalb schweden zum land der erfolgreichen krimiautoren geworden ist. systemkritische antwort: aus einer abwehrhaltung gegenüber dem staatsapparat heraus, dieser grauen, nicht greifbaren masse, „die überall bürokratisch und kraftvoll wirkt, aber nirgends zu sehen ist.“ das beispiel mankells zeigt deutlich, dass die illusion der ‚folkshemmet‘ längst geplatzt ist – auch wenn das ausserhalb schwedens (noch) niemand wahrnehmen will.

      • Astrid sagt:

        Ich habe generell Mühe mit länderübergreifenden Vergleichen, vor allem aber mit dem Gedanken, dass der Sozialstaat lenkend einzugreifen hat. Eine meiner Prämissen, und meines Erachtens auch, was die Schweiz positiv von z.B. Deutschland abhebt, ist, dass (zumindestens theoretisch) der Staat für den Bürger da ist und nicht umgekehrt. Aber ich gebe Widerspenstiger recht, dass funktionierende Solidarität vom Staat vorgegeben werden muss. Leonardo hat recht, wenn er sagt, dass der Einzelne in den seltensten Fällen Einsicht in die sehr komplexen Zusammenhänge haben kann, wie viele hier beweisen.

      • mila sagt:

        letzteres veranschaulicht der bisherige diskussionsverlauf in der tat. was das solidaritätsprinzip betrifft: dieses kann nur dann funktionieren, wenn sich die einzelnen mitglieder der sozialen gemeinschaft selbst auch solidarisch verhalten. das tun jedoch weder die, die ohne ersichtlichen grund die sozialsysteme belasten, noch die ’steueroptimierer‘, noch diejenigen, die sich eine AHV-rente auszahlen lassen, obwohl sie sie gar nicht benötigen. die liste könnte man wahrscheinlich endlos weiterführen, mit der kernaussage, dass ein jeder darauf bedacht ist, bloss nicht zu kurz zu kommen.

      • mila sagt:

        hier hätte ein kommentar erscheinen sollen, hat er aber nicht getan.

      • Widerspenstige sagt:

        @mila
        Es ist nicht alles Gold was glänzt, auch für Schweden gilt das. Aber es gibt gute Beispiele, die näher in den Fokus gerückt werden dürfen. Dann kann doch hinterfragt werden, wieso zB die Schweden gewisse Dinge wie KK-Prämienvergünstigungen als Gesamtpaket in der Familienpolitik in einem ausgeklügelten und komplexen Steuersystem auf die Reihe kriegen und wieso hier in der vermeindlich reichen Schweiz das zuständige Parlament nicht. Dort erhalten ALLE einen Anteil am Gesamtkuchen, in der CH erhalten nur die Schlausten an der Pyramidenspitze fast den gesamten Kuchen. Fairness??

      • Widerspenstige sagt:

        Danke Astrid 🙂

    • Roger Stadelmann sagt:

      habe ja nichts dagegen wenn man das geld von leuten nimmt die denn noch immer gut leben kann, jedoch trifft es oft dann die wo sonst schon wenig haben und jeden monat schauen müssen wie sie über die runden kommen.

      bin auch für mehr solidarität ond sozialität. aber hier stell ich auch die frage hat das nicht auch ein bisschen mit vernunft und verantwortungsbewusst sein von jedem einzelnen zu tun?

      oder will man jetzt auch vertretten und sagen: ja stellt die kinder auf die welt auch wenn ihr das nicht leisten könnt, weil die anderen zahlen dann für euch, das hat dann nichts mehr mit solidarität zu tun sorry. so nach dem motto: positiv denken, optimistisch sein dann kommt es schon gut, viele gehen leider nach dem motto: positiv denken, optimistisch sein usw. dann kommt es schon gut, leider denkt die mehrheit so.

      heute muss man noch beachten, die gefahr das man denn job verliert ist leider sehr gross, oder das man arbeitslos wird, aber auch wenn man sonst schon nicht viel hat es müssen trotzdem kinder auf die welt gestellt werden und dann müssen andere dafür zahlen ist das solidarisch?

      auch hier will ich erwehnen das ich nichts gegen kinder haben im gegenteil.

  • Ammannsegger sagt:

    Was sollen diese endlosen Diskussionen mit fast 400 Beiträgen? Ein „Furz“ von zwei Politikerinnen, die für ihre Profilierungs-Sucht seit Jahren bekannt sind. In Anlehnung an ein Zitat des längst verstorbenen Stadammanns Derendinger von Olten, der sagte „wenn’s Motione haglet, chunnt’s go wähle.“, einfach zu den Akten legen.

  • Anita sagt:

    Wiso verdienen Roche und Novartis sich eine goldene Nase und die Prämienzahler müssen sich gegenseitig die Kosten zuschieben?
    Es sollte nicht die Frage sein wer bezahlt, sondern wie wir das ganze wieder bezahlbar machen können.

    • Patrick Tigri sagt:

      Marktwirtschaft. Proudly brought to you by the fabulous Chicago boys.

    • Robert sagt:

      Guter Punkt. Na jedenfalls die Chefs der genannten Firmen verdienen sich dusselig.

      Schlimm ist ja, dass es so weiter geht, wie bisher mit jährlichen Prämienerhöhungen von 7-10% bei gleichzeitiger Lohnerhöhung von 1-2%. Wenn es so bleiben würde wie heute (plus natürlich die Fr. 23 pro Erwachsenem), würde man ja nix sagen, gell.

      Aber wissen Sie, das macht keinen Spass, auf Vasella etc. rumzuhacken – der ist sicher nicht hier im Blog.

  • heidi reiff sagt:

    Nach wie vor blödes Bhauptizeugs, richtig – falsch, Schlankheitswahn- Religionswahn- ich esse wenn ich Hunger habe, trinke wenn ich Durst habe, schlafe wenn ich müde bin, ich bin was Essen betrifft eine heikle Tante, bekoche mich selbst mag frische Kraeuter, Basilikumkraueter von Hand schnetzeln , vermischt mit rohen Ruebli , Balsamicoessig, Sonnenblumenoel,

    Ich mag einfach diese blöden Sprüche nicht mehr – morgen morgen nur nicht heute, sagen alle faulen Leute, zynische Vorurteile – UEBERHEBLICHKEIT – PFUI TEUFEL . Ich wische hinter meiner eigenen Türe. Punkt. Setzte meine Energien ein dort wo es möglich ist. Frauen sind keine Gebaermaschinen, da geb ich den bösen Emanzen recht.

  • Uriel Berlinger sagt:

    Es ist erstaunlich, wie die Herren in Bern immer wieder versuchen, dem Mittelstand das Geld zu rauben. Es ist doch logisch, dass den Familien mit Kindern die Prämien für Kinder erlassen werden. Es ist aber auch logisch, dass die Prämien für die Kinderlosen auch nicht steigen dürfen. Es sollen endlich die vielen Reichen genau diese Kinder Prämien übernehmen. Das ist nichts anderes als gerecht. Kinder müssen massiv mehr unterstützt werden. Die Schweiz ist nach Italien das Schlusslicht des Kindernachwuchses von allen europäischen Staaten.

    • Robert sagt:

      Das tun die vielen Reichen ja. Die bezahlen krass viel Steuern, weil sie nicht nur mehr verdienen, sondern weil die Steuersätze sehr progressiv sind. Und von den vielen Steuern werden dann die Prämienverbilligungen finanziert, die junge Familien bekommen, weil sie sich die Prämie kaum mehr leisten können.

  • beate sagt:

    Mal wieder scheinen sich so viele einig, dass Kinderlose sich nicht an dem Aufbau bzw. Erhalt der sozialen Struktur einer Gesellschaft beteiligen sollen, bzw. nicht noch mehr als sie das ohnehin schon täten.
    Mal wieder wird erwähnt, dass sich keiner Kinder „zulegen“ sollte, der sich das nicht leisten könne.
    Gut, arbeitet man eben, zahlt brav seine AHV und sonstige Abgaben, um seine Pension zu sichern (mal abgesehen davon, dass kinderlose tendenziell mehr arbeiten, besser Karriere machen und somit auch im Alter mehr Geld zur Verfügung haben). Es stellt sich aber die Frage, wer diese Pension denn dann zahlt, wenn nicht mehr genug Nachkommen da sind. Oder wer Steuern zahlt, um die bestehende, ja auch die soziale Infrastruktur der Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Oder woher die Arbeitskräfte kommen sollen, denn schliesslich will man auch im Alter konsumieren, ein gut funktionierendes Gesundheitssystem nutzen können, ebenso wie sämtliche Dienstleistungen.
    Ach ja, Einwanderer will man ja auch nicht.
    Woher denn bloss soll die Infrastruktur der Zukunft kommen? Von dem Geld, dass die Menschen jetzt privat sparen und keine Familien unterstützen? Sicher nicht!

    • Globetrotterin sagt:

      Vielleicht sollte man dieses ganze hirnrissige System einmal überdenken, statt den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.

    • Robert sagt:

      GENAU! Wir geben das hirnrissige System auf und haben einfach keine Kinder mehr! GENIAL ist das. Wir haben alle ein schönes Leben mit tiefen Prämien und tiefen Steuern – und der Letzte macht dann einfach das Licht noch aus.

    • AlbertDerGigaMegaSuperduperweise sagt:

      Also so schlimm ist das nicht:
      a) unsere Wirtschaft wird immer produktiver.
      b) Kinder auszubilden ist für den Staat am teuersten. Es wird hier also ziemlich viel Geld frei wenn wir weniger Kinder haben.
      c) Wenn weniger wir werden, desto weniger Instrastruktur ist zu erhalten. Zudem ist Infrastruktur zu erstellen massiv aufwändiger als bestehende Anlagen zu unterhalten. Hier würde also ebenfalls Potential frei.
      d) Wir können nicht immer wachsen. Wir leben in einer endlichen Welt.

    • Hedonistin sagt:

      Und warum nicht? Vielleicht koennen sie sich dann die CH Konsumgueter nicht mehr alle leisten. Die Kinder haben dann wohl kein i-Phone. Richtig tragisch. Ich weiss.

  • Mike Steiner sagt:

    Da in der heutigen Gesellschaft eine intakte Familie (ohne Scheidungen, Allimente, Sozialamt, Erziehungsprobleme, abschieben der Kinder, usw.) nicht mehr möglich scheint, sollte man die Kinderhysterie nicht noch mit Subvensionen anheizen.
    Es ist paradox vernünftige Leute die gelernt haben mit Ihrem Budget umzugehen, zugunsten der anderen zu bestrafen.

    • Robert sagt:

      Eben: Es ist paradox, dass junge Familien, die gerade so durchkommen, mit ihren KK-Prämien alte, kinderlose Leute unterstützen müssen, wenn die krank werden.

      • Hedonistin sagt:

        Die alten kinderlosen Leute haben ihre Beitraege bezahlt. Ich z.B. bezahle meine AHV selbst, da ich nicht den Luxus einer CH Pensionskasse habe. Daher reichts mir mit diesem bloeden Argument. Lernen sie ihr Geld einzuteilen oder arbeiten sie in einem 2. Job. In anderen laendern macht man das auch.

  • AC sagt:

    Dann müssen gewollt oder ungewollt Kinderlose neben den teuren Schulen die sie mit den Steuern finanzieren und nicht beanspruchen auch noch an die Krankenkasse für die fremden Kinder bezahlen….. „Gaht’s no?“

  • Freddy sagt:

    Heute ist es ja so, dass die Krankenkasse obligatorisch ist. Wer sie also nicht bezahlen kann, der wird vom Staat finanziert. Alle andern können den Pflichtkonsum von der Steuer absetzen. Dadurch profitieren vor allem die Schlechtverdiener und die Millionaire. Der Mittelstand wird extrem gerupft, weil er noch nicht so viel Steuern sparen kann und weil er keine Subventionen erhält. Daher ist die heutige Lösung wirklich nicht vernünftig.

    Die neue Lösung würde den Millionairen etwas Steuervorteil abnehmen, da sie die Prämien ihre Kinder eben nicht mehr von der Steuer absetzen können. Die gutverdienenden Kinderlosen zahlen nicht so viel mehr, weil sie auch davon Steuerabzüge machen können. Schlechtverdienende werden ja sowieso vom Staat subventioniert. Kurzum, ich verstehe die Aufregung nicht. Die Lösung ist sicher viel gerechter als die aktuelle. Sicherlich ist die Lösung ausgewogen und geht in die richtige Richtung.

    Zudem, jeder der Kinder hat, weiss was es heisst, plötzlich Krankenkasse, Krippe und alles zu zahlen. In den ersten vier Jahren mit Kind sollte man daher finanzielle Solidarität diesen Familien gönnen. Ich verstehe daher grundsätzlich die egoistischen Aussagen hier nicht.

    • rose sagt:

      Hmhm…dann hätte ja auch jemand mein Studium mitfinanzieren sollen. War auch echt tough mit Teilzeitjob und 100% Studium. Fast Tag und Nacht gearbeitet. Dafür bezahle ich jetzt mehr Steuern. Sorry, jeder macht seine Rechnung und muss dann halt auch dazu stehen.

      • Leonardo sagt:

        Ehm – „jemand“ hat dein Studium mitfinanziert. Oder wie werden Infrastruktur und Lehrkräfte finanziert? Nicht von den lächerlichen Studiengebühren jedenfalls. Hättest du lieber 10’000 oder 20’000 CHF pro Jahr für deinen Studienplatz bezahlt?

      • mira sagt:

        Ich nehme an, sie haben die Studiengebühren selbst bezahlt. Die betrugen zu meiner Zeit CHF 1600 pro Jahr. Aber ihnen ist ja hoffentlich klar, dass das nur ein Bruchteil der wirklichen Studienkosten ausmacht, oder?

      • rose sagt:

        @Mira Ich habe das Studium auf dem 2ten Bildungsweg gemacht – als Erwachsener – da meine Eltern mir ein Studium in den Jugendjahren nicht finanziert hatten,bzw. konnten. Abendschule und dann Uni mit Teilzeitjob – und ja, Miete, Unigebühr, halt alles was man mit 35 zahlen muss, selber bezahlt.

      • rose sagt:

        @Leonardo – und ja, vor dem Uni-Studium habe ich noch eine FH gemacht; da habe ich 10’000 pro Jahr bezahlt! Mal 4 Jahre.

      • mira sagt:

        @rose
        Aus Deiner Antwort an Leonardo entnehme ich, dass Dir schon bewusst ist, wieviel der Steuerzahler in Dein Studium gepumpt hat (Zehntausende von Franken). Dagegen sind KK-Prämien ein Klacks.

      • rose sagt:

        Was ich eigentlich mit dem „Studiums“-Beitrag sagen wollte ist, dass jeder seine Entscheidungen für sein Leben trifft. Die einen haben Kinder, andere finanzieren sich eine Ausbildung. Beides trägt die Gesellschaft. Nachwuchs, mehr Steuern, Abgaben etc durch höhere Löhne, etc. Man muss eben vor den Entscheidungen abwägen, was einem wichtiger ist und auch mal unten durch können.

      • mira sagt:

        @rose
        Also ich habe nicht studiert, weil es mir gefällt oder es „zum Leben gehört“, sondern weil ich einen tollen Beruf erlernt habe, mit dem ich jetzt Geld verdienen kann und keine Subventionen mehr brauche. Dass ich noch ein Kind habe, spielte bei meiner Berufswahl keine Rolle.

    • Urs sagt:

      Weil durch diese Systematik die Prämien als ganzes in der Schweiz nie sinken werden. Die Einnahmen bleiben mindestens gleich hoch… Hier werden einfach zwei Patienten-Gruppen gegeneinander ausgespielt was offensichtlich gut funktioniert.

      Das KK System in der Schweiz basiert zudem auf Kopfpämien was die besser Verdienenden hier im Land von jeglicher Solidariät befreit… wenn schon von Solidarität die Rede sein soll. Das einzige was die KK Prämien Steigerungen bremsen würde sind Prämien nach Wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit… verbunden mit einem Einheitskassensystem…

  • Urs sagt:

    So wird leider oft Politik betrieben. Teile und Herrsche… Diese alte Kriegslist funktioniert wunderbar, nach wie vor.

    Man teilt die Bevölkerung in irgendwie definierte Gruppen (in diesem Fall die Kinderlosen mit den Kinderhaben) und spielt diese Gegeneinander aus. Wärend die beiden Gruppen sich bekämpfen vergnügen sich die anderen und machen einfach weiter wie bisher…

    An den steigenden Prämien und demzufolge die Einnahmen der Krankenkassen ändert das überhaupt nicht’s.. im Gegenteil, ein Jahr später kann man die beiden nächsten Gruppen gegeneinader antreten lassen. Die nicht Betroffenen lehnen sich dann mal gemütlich zurück… froh für einmal davon gekommen zu sein.

    Schweizweit gesehen wird diese Systematik jedes Jahr voll durchgezogen… mal kommt diese Gemeinde an die Kasse, das nächste Jahr die Nachbargemeinde… und schon denkt man nicht mehr darüber nach warum die Prämien den wirklich steigen… und die Aktionäre wissen sich schon zu helfen um ihre Investitionen maximal abzusichern.

    Freut euch auf die Fallpauschalen nächstes Jahr… und weitere Wettbewerbs und Profitmaximierungsschemas im Gesundheitswesen.

    😉

    • Globetrotterin sagt:

      So ist es! Das ist das kapitalistische System, in dem immer Viele bluten müssen, damit es Einzelnen gut geht. Wie beim Lotto: Tausende verlieren ihren Einsatz, damit ein paar Wenige gewinnen können. Wer das auch noch freiwillig unterstützt, ist selber schuld.

      • Urs sagt:

        Nunja, meine Mitbürger haben entschieden das „Freiheit und Eigenverantwortung“ höher bewertet werden als ein Krankheitssystem mit alternativen finanzierungsgrundlagen… obwohl die Haushalte die wegen der Prämien finanziell am Abgrund stehen oder schon drübergeflogen sind jedes Jahr mehr werden…

        …besonders übel stösst mir zudem auf das die Prämienverbilligung direkt vom Steuersubstrat in die KK’s transferiert wird und von dort zu den Aktionären…

    • E.H. Roth sagt:

      und wie die meisten von uns, regen wir uns auf bezahlen jedoch die Zeche. Ich verstehe nicht warum wir uns das immer und immer wieder gefallen lassen und das dumme Geschätz der Politiker anhören. Wissen wir doch alle, dass diese nur blödschwätzer sind und in jedem normalen Unternehmen mit einem Arschtritt rausfliegen würden.

      • Robert sagt:

        Weil es uns unglaublich gut geht dabei! Es gibt kaum einen anderen Flecken auf der Erde, wo es den Leuten insgesamt gesehen derart gut geht wie bei uns.

    • Chris M. sagt:

      Seid mal gespannt was herauskommt, wenn eine Initiative von Politikern und Parteien Transparenz bei den Einnahmen verlangt. Welche wehren sich dagegen? Welche werden von Big Pharma und Grossbanken subventioniert?

      Welche wehren sich z.B. dagegen, die Medikamentenpreise in der Schweiz dem europäischen Durchschnitt anzupassen? usw.

  • Markus Schneider sagt:

    Ich bin dafür dass nicht nur die Kinderlosen für die Kinder der Kinderhabenden aufkommen. Sondern wer nur ein Kind hat, soll für das zweite Kinder der Leute mitaufkommen müssen, die drei Kinder haben. Wer zwei Kinder hat, der soll für das dritte Kind der Leute mitaufkommen müssen, die drei Kinder haben. Ziel sollte also sein, dass jede Familie mindestens sieben Kinder hat, die Mutter kriegt dann mit jedem Kind einen zusätzlichen Orden verliehen. Ausserdem muss verhindert werden, dass die Leute allzulange kinderlos bleiben und ihren solidarischen Pflichten nicht nachkommen. Darum ist Sex vor der Ehe zukünftig verboten und Heiratspflicht ab 21 einzuführen. Ist jemand dagegen?

  • Ellen sagt:

    Kinder kriegen tut man freiwillig oder? dann sollte man sich auch über die kosten im klaren sein.

    für sämtliche gross anschaffungen werden heute pläne gmacht, man lässt sich von der bank oder sonst wem beraten, aber kinder stellt man einfach so auf die welt und jammert dann wegen den kosten – total unverständlich!

    • Globetrotterin sagt:

      Genau meine Rede!

    • Sportpapi sagt:

      Man jammert nicht, man stellt fest. Und ärgert sich, wenn man – wie in diesem Blog – als Egoist beschimpft wird, WEIL man Kinder hat.

      • mira sagt:

        Die einzigen, die hier im Blog jammern, sind die Kinderlosen…

      • Globetrotterin sagt:

        Ach!? Und wer will sich denn hier mal wieder auf Kosten der Kinderlosen bereichern, bzw. sein/ihr Leben von den Kinderlosen subventioniert bekommen?

      • Patrick Tigri sagt:

        Die Gesellschaft, ich sage es halt noch einmal, ist ein so kompliziertes, verzwicktes System, Pflästerlipolitik hier und dort bringt wenige Gewinner und viele Verlierer hervor.

        Das Gesundheitswesen (eines der kränkeren Wesen in unserem Land) ist tiefgreifend faul.

      • mira sagt:

        @Globetrotterin
        Niemand hier. Nochmals ganz langsam: Es würde um eine Umverteilung/Reoganisation gehen. Meine Meinung dazu habe ich ja schon bekannt gegeben (ich finde den Vorschlag nicht gut, da er wiedereinmal die Reichen schützt und die Armen unnötig belastet).

    • Patrick Tigri sagt:

      Die Bank hilft mir auch nicht beim Kinderkriegen. Die Berater sind ja eh meistens Junge, die vom Kinderkriegen selbst keine Ahnung haben.

  • Tina Cre sagt:

    Das ist eine super Vorlage. Ich wollte schon immer viele Kinder haben, kann es mir aber finanziell nicht leisten. Endlich kann ich meinen Traum einer Grossfamilie verwirklichen

    • mira sagt:

      Pro Kind würden sie pro Monat unter CHF 100 sparen. Aber selber dafür mehr bezahlen. Sagen wir also Einsparung pro Kind: CHF 50. Wollen sie damit eine Grossfamilie durchfüttern? Sie sind aber ein ganz naives Wesen.

    • Patrick Tigri sagt:

      Tina Cre, umgekehrt gelesen, heisst „Cretina“, also „Depp“ oder „Dummkopf“…

  • Martin Weber sagt:

    Kommt nicht in die Tüte, dass wir noch die Kinder der anderen durchfüttern müssen. Familien bekommen genug Hilfe. Und: 1. mit solchen Zulagen würden Leute einfach Kinder auf die Welt bringen, ohne ans Geld zu denken. Wenn sie schon eine solche Leistung in Anspruch nehmen wollen, dann will ich mir gar nicht vorstellen, was für eine desaströse finanzielle Situation bei solchen Familien herrscht. 2. Man will ja mit den KK Prämien zurückgehen, das würde eine weitere Kostenexplosion mit sich ziehen und unfruchtbare Leute zusätzlich bestrafen. 3. Können sich Familien tatsächlich diese wenigen Fränklis nicht leisten, dass wir für sie aufkommen müssen? Nein, nein und nochmals Nein

    • Anna Meier sagt:

      @Martin Weber: zu Ihrem 1. Punkt….. Sie denken also, dass wenn Kinder in der Krankenkasse „gratis“ mitversichert sind, würden Leute (ich hoffe ja mal nur die weiblichen *ggg*) einfach so Kinder in die Welt setzen? Yeaaahhhh, Krankenkasse ist ja gratis, dann mal los? Ich wusse bis jetzt ja gar nicht, dass nur die Krankenkassenprämien die „Leute“ davon abhalten ein Kind nach dem andern zu gebären *muaha*

  • Unverständlich! sagt:

    Aha, kinderlose Personen wieder einmal als Zahlstelle für unbekümmertes Konsumieren vorsehen. Toller Vorschlag. Bin sofort dabei, wenn die Kinderlosen keine Steuern für die Schulbehörden mehr bezahlen müssen. AHV soll gemäss dem bereits gesagten auch gekürzt werden. Kinderlose arbeiten meist das ganze Leben und zahlen viel Geld in alle möglichen Kassen ein und sie benötigen in der Regel nichts vom Staat. Familien gehören zu den Nutzniessern und sind ein Kostenfaktor. Bisher ein absolut akzeptierter. Scheinbar will man hier ein Keil hineintreiben. Nur weiter so.

  • Maja sagt:

    Solidaritätsprinzip für Familien mitbezahlen – so wie dies auch Nichtraucher für Raucher, Schlanke für Fettleibige,

    Dieses Argument hätten sie sich sparen können. Kinder sind keine Krankheit. Ueberhaupt wurde ja festgestellt, dass
    Fettleibigkeit genetisch bedingt ist. Wollen sie jetzt alle Menschen, die an einer vererbten Krankheit leiden an den Pranger stellen.

    Nein ich finde die Kinderlosen sollten nicht mehr bezahlen müssen. Ich finde das Problem muss woanders gelöst werden.
    Wir haben eine Gesundheitsindustrie und je länger je mehr auch eine Krankheitsindustrie und da muss der Hebel angesetzt werden.

    • mira sagt:

      Dann haben die Amerikaner also andere Gene als wir? Mehr Fettleibigkeitsgene? Das wäre ja sehr komisch. Gewiss gibt es dicke Menschen, die nichts dafür können. Aber das ist ein kleiner Prozentsatz… Bei den meisten sind die Essgewohnheiten schuld. Die eigenen und die „anerzogenen“.

    • Patrick Tigri sagt:

      Fettleibigkeit ist AUCH genetisch. Aber längst nicht nur. Die meisten dicken und fetten Leute sind es, weil sie einfach zu viel gegessen haben.

      • Globetrotterin sagt:

        …oder einfach die falschen Dinge essen. Sei es aus Bequemlichkeit oder Zeitmangel. Beides ist selbstverschuldet.

      • Maja sagt:

        was ist denn mit dem Tennisarm, da müssen auch alle mitbezahlen. Es gäbe noch unendlich viele Beispiele.
        Berufskrankheiten müssten dann von den Betrieben übernommen werden etc.

      • Hedonistin sagt:

        Fettleibigkeit gibt es auch wegen Hypothyroidism und dank einer Vielzahl von Medikamenten. Aber sie sind wohl noch im Studentenalter und lernen das dann ein paar Jaare spaeter.

  • Jacques Schmid sagt:

    Wahnsinn – jetzt fangen wir an wie die Deutschen für alles nach dem Staat zu schreien. Und vergessen dabei, dass alles nur über die Steuern der Allgemeinheit bezahlt werden muss. Eigentlich müssten wir eher weniger Kinder produzieren. Die Welt ist übervoll, es gibt nicht mehr Jobs, die Umwelt leidet und ich finanziere mit meinen Steuern jetzt schon einen Pensionär. Zudem haben wir eine unkontrollierte Einwanderung die unser Land überproportional wachsen lässt. Und wer sich halt keine 3 Kinder leisten kann, muss halt nach einem aufhören. Warum bitte, soll die Allgemeinheit immer für alles aufkommen.

    • Robert sagt:

      Übrigens: Menschen, die in unser Land einwandern und hier bleiben, können dies nur tun, weil ihnen jemand einen Job gegeben hat. Das war in den seltensten Fällen der Staat. Dies verhindern – das kann aber nur der Staat mit den entsprechenden Gesetzen und Vorschriften. Wonach gewisse Schichten halt eben immer rufen…

  • Beni sagt:

    Typisch SP. Geld verteilen, dass nicht da ist. Geld, das der Kapitalismus erwirtschaftet. Aber die SP will ja gerade diesen Kapitalismus abschaffen. Die SP wird immer realitätsfremder.

    • Klara sagt:

      „Unterstützung erhält die Idee nicht nur von der CVP, auch SP, Grüne und der welsche Teil der SVP sprechen sich dafür aus.“ Aha, also typisch SP, wenn eine CVP-Nationalrätin mit einer SP-Nationalrätin was andenkt? Die SP realitätsfremder und Beni kann nicht lesen?

    • Klara sagt:

      „Unterstützung erhält die Idee nicht nur von der CVP, auch SP, Grüne und der welsche Teil der SVP sprechen sich dafür aus.“
      aha, typisch SP also, wenn eine CVP-NR etwas mit einer SP-NR initiert.. Lesen konnte man in der Schule lernen, wenn man dort war.

  • Urs Koller sagt:

    Die Prämienverbilligung, welche an die Steuererklärung anknüpft, ist immer im Rückstand, so dass Leute nach Jahren noch Subventionen kassieren, die sie längst nicht mehr nötig haben. Auch die meisten Steuerabzüge wirken verzögert, so dass sie oft die edlen Absichten der Politiker vereiteln.

    KK-prämienfreie Kinder mögen Giesskannensubventionen sein. Aber vielleicht doch noch gezielter und wirkungsvoller als das gegenwärtige System. Wählen wir Politiker, die nicht nur mit moralisch überlegenen Ideen die Welt verbessern wollen, sondern auch ein paar Gedanken an Umsetzungen verschwenden!

  • *sigh* sagt:

    Also… Mal wieder die gute alte Problematik des Sozialismus (heute politisch korrekt „Solidaritätsgedanke“).

    Wer bezieht/bezahlt wieviel wovon und das auch „zu Recht“ Frage?
    – AHV
    – ALV
    – Sozialhilfe
    – Gesundheits-Versicherungen (IV, KK)
    – Verbilligungen für Clientel XY
    – Wirtschafts-Subventionierungen

    Nenenfrage:
    Warum gilt der Solidaritätsgedanke im Umkehrschluss nicht?
    –> Ich rauche, also bezahle ich mehr KK.
    –> Ich fahre ein Auto, dass bei Unfall eher zu toten/schwerverletzten führt, also bezahle ich mehr KK / Auto-Vers.
    –> Ich ernähre mich ungesund, also bezahle ich mehr KK.
    Infolgedessen:
    –> Ich ernähre mich gesund, also bezahle ich weniger KK.
    –> Ich treibe (langfristig gesundheitsfördernden) Sport, also bezahle ich weniger KK.
    –> Ich fahre seit X Jahren unfallfrei Auto, also bezahle ich weniger KK / Auto-Vers.

    In einer Zeit in der IG’s (Lobbyismus) die politischen Entscheidungsträger fest im Griff haben, wehrt sich mancher gegen Veränderungen weil die langfristigen Folgen für niemanden mehr absehbar sind. Mir stellt sich viel zu oft die Frage welche Aussage von welcher Brille wie stark gefärbt ist und wie das dann effektiv auf die Realität zu übertragen wäre.

    Kurzum:
    Dieses System ist im Laufe der Jahre so überladen worden und inzwischen derart schlecht designt, dass die Abläufe und Umverteilungen für niemanden mehr nachvollziehbar sind. Ich fordere ein komplettes Re-Design!

    • Urs sagt:

      Was denken Sie was passiert wenn die KK’s mal anfangen die irgendiwe beliebig definierten Risikogruppen auszufiltern und die Prämein entsprechend anpasst?

      Einmal angefangen hört man da nie mehr auf… Das Leben ist volle Risiken… wir machen am besten solange bis die Risiken bzw. deren Prämien für den einzelnen nicht mehr bezahlbar sind.

      Am besten man nimmt gleich nach der Geburt einen GEN Test und schliesst prinzipiell alle bekannte Krankheiten gleich mal aus… oder erhöht eben die Prämien so das auf keinen Fall die Aktionäre der KK’s auch nur die kleinste Einbusse bei der Rendite und Profitbewirtschaftung hinnehmen muss.

      Schwerkranke schliesst man am besten gleich total aus damit es keine Debatten mehr gibt… auch das spart Geld.

      Brave New World…

      • *sigh* sagt:

        Nun Urs, wer die Augen öffnet wird feststellen, dass wir schon lange da angekommen sind.
        Glauben Sie wirklich die Versicherungen/Kassen machen das nicht bereits?
        Schon mal probiert als
        – Jugo eine günstige Auto-Versicherung abzuschliessen?
        – 60+ jähriger die KK zu wechseln?

        Diese Diskriminierungen werden von Justitia aber grosszügig ignoriert solange keiner der Betroffenen den nahezu unbezahlbaren Rechtsweg beschreitet.

      • *sigh* sagt:

        Nochmals:
        Dieses (Gesundheits/Steuer-)System ist im Laufe der Jahre so überladen (Verpflästerlet) worden und inzwischen derart schlecht designt, dass die Abläufe und Umverteilungen für niemanden mehr nachvollziehbar sind. Ich fordere ein komplettes Re-Design!

      • Chris M. sagt:

        Ein kompletes Re-Design wäre tatsächlich nicht zu verachten.

        Nur wäre es zum Scheitern verurteilt, weil es bei jeder Veränderung neben Gewinnern auch Verlierer gibt und das Redesign am Ende an den vereinigten Verlierern und deren Lobbyisten scheitern würde. Es gäbe nur dann eine Hoffnung, wenn unsere Politik nicht so polarisiert und von Marktschreiern dominiert wäre und sachgerechte Lösungen im Vordergrund stünden und vom Wähler honoriert würden. Aber das wäre schon beinahe parasiesisch … 🙂

  • Flinja sagt:

    Einfach unfair: Ich bin kinderlos, weil ich einem Kind etwas bieten können möchte und das im Moment finanziell nicht drin liegt. Und nun soll ich für Kinder anderer (eher besser Verdienender) Krankenkassenprämie bezahlen, während meine Verbilligung dann wohl wegfällt????

    • Patrick Tigri sagt:

      Wieso? Sie bekommen eine Verbilligung, weil sie eine brauchen, und wenn sich zweiteres nicht ändert, wird sich wohl ersteres auch nicht ändern.

      • mira sagt:

        Also ich habs schon so verstanden, dass es diese Subventionen dann nicht mehr gibt. Die ganzen Studenten zB müssen dann den vollen Betrag zahlen.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ok, dann habe ich nicht aufgepasst (darum hab ich ja Kinder, hab nicht aufgepasst 🙂 )

        Eine gröbere Veränderung im System generiert haufenweise Verlierer, und das will man ja nicht unbedingt…

      • mira sagt:

        @Patrick Tigri
        War schon längers nicht mehr hier. Sind solche platten Kommentare vieler User heute Standard geworden? Oder liegt das einfach am provozierenden Artikel?

      • Patrick Tigri sagt:

        Welche zum Beispiel? Meiner mit den gröberen Verwerfungen kann man ja sicher nicht als „platt“ bezeichnen (auch wenn er kurz war).

      • mira sagt:

        @Patrick Tigri
        Nein, ich meinte nicht ihre Kommentare, sondern zb Globetrotterin und ähnliches

    • Sportpapi sagt:

      WAS möchten Sie denn einem Kind bieten? Auser Zeit und Liebe? Sö tönt das ziemlich nach Ausrede…

      • rose sagt:

        Nun ja, dass mit nur Zeit und Liebe funktioniert in der Schweiz nicht. Ein Kind kostet. Zum Glück gibt es noch Menschen, die sich darüber Gedanken machen, bevor sie ein Kind in die Welt stellen.Wenns ja nur Zeit und Liebe wäre, wieso jammern hier dann so viele Eltern!?

      • Sportpapi sagt:

        Ich sehe hier keinerlei Eltern, die jammern. Sondern Eltern, die es begrüssen würden, wenn die Gesellschaft sie (noch) mehr unterstützen würde als heute. Leute, die glauben, dass die Gesellschaft ohne Kinder arm dran wäre.

      • mila sagt:

        wenn man auf die sozialhilfe ausweicht, klappt es immerhin mit der zeit… sportpapi, ich glaube, du hast keine ahnung, wie es bei leuten aussieht, bei denen auch ohne kinder am ende des monats nichts mehr übrig bleibt. für diese ist eine aussage wie deine schlicht ein schlag ins gesicht.

      • Sportpapi sagt:

        Entschuldigung, mila, ich weiss sehr wohl, wovon ich spreche. Auch ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der (fehlendes) Geld immer ein Thema war. Selbstverständlich haben wir alte Kleider ausgetragen und Ferien nur in Wohnungen von Verwandten und Bekannten gemacht. Gefehlt hat uns nichts (ausser dass ich mir schon zu Schulzeiten den grössten Teil meines Taschengeldes selber verdient habe – ein gutes Gefühl….). Und auch heute müssen wir rechnen – so verzichten wir beispielsweise auf ein Auto und sind hauptsächlich per Veloanhänger unterwegs. Aber ich weiss sehr wohl, dass andere noch viel weniger haben.

      • rose sagt:

        2 Kinder, alleinerziehend, 3000.– im Monat (nicht ich – zum Glück). Wenn die Kinder neue Schuhe brauchen und es nicht drin liegt, laufen sie mit zu kleinen herum, etc etc etc. Kommt Sportpapi da auch noch mit Liebe und Zeit genügt????

      • Sportpapi sagt:

        @Rose: Das alleinerziehend war aber nicht geplant, oder? Ich zweifle überhaupt nicht daran, dass viele Familien nur wenig bis zu wenig Geld zum leben haben. Ich glaube aber, dass es eher relativ gut verdienende Paare sind, die glauben, sich Kinder nicht leisten zu können. Bei anderen würde das vielleicht eher Sinn machen.

  • oma sagt:

    schon seltsam wie oft gerade meine kommentare im nirgendwo verschwinden!

    • Patrick Tigri sagt:

      Wieso gerade Ihre? Sie wissen ja nicht, wie oft das auch uns anderen geschieht? Einer von zehn Beiträgen (und einer von drei langen) geht momentan auf mindestens eine Ehrenrunde, und jeder zwanzigste geht ganz futsch. Ist halt so. Damit will uns WordPress Demut lehren 🙂

      • Globetrotterin sagt:

        Ich frage mich schon die längste Zeit, nach welchem Prinzip das hier immer wieder passiert. Vor allem meine harmloseren Kommentare schaffen es meist nicht.

      • Ruthli sagt:

        Sagt bloss, der Patrick quasselt noch mehr als hier durchkommt?!

      • Patrick Tigri sagt:

        Klar. Wenn Sie mir Ihre Mailadresse geben, stelle ich sicher, dass Ihnen kein einziger mehr von meinen wertvollen Posts entgeht.

  • E.H. Roth sagt:

    o.k., wir Schweizer sind gut im Erfinden von Gebühren und Beiträgen. Wäre aber das Verursacherprinzip nicht eine Variante?

    Vielleicht noch besser mal was ganz anderes wie Geldreform iwe im Buch von Margrit Kennedy – Geld ohne Zinsen und Inflation. 🙂

    • Globetrotterin sagt:

      Ein exzellenter Vorschlag. Ich bin sofort dabei.

    • oma sagt:

      Wäre aber das Verursacherprinzip nicht eine Variante?
      – das gefällt der SP und teilweise der CVP in einem wahljahr ganz sicher nicht!

      • E.H. Roth sagt:

        da könnten Sie recht haben und vielen anderen auch nicht. Es geht halt zu oft nur immer ums Geld.

      • Chris M. sagt:

        Sofort alle Krankheiten abschaffen !!!

        Keine Ursachen, keine Kosten, keine Prämien …… aber was machen wir dann mit Roche und Novartis und allen Ärzten und Krankenkassen?

  • kaugel sagt:

    endlich mal eine gute idee. kinderlose dürfen sich ruhig am erhalt unserer gesellschaft beteiligen. die realität ist doch, dass dieser durchaus von der geburtenrate abhängt; also bauen paare mit drei oder mehr kindern aus, paare mit zwei erhalten, paare mit einem kind reduzieren bereits – und paare ohne kinder tragen da nichts bei, denn früher oder später wird ihnen unser sozialsystem zugute kommen, welches nach dem solidaritätsprinzip von den kindern anderer finanziert werden wird. je mehr zugeständnisse staat und gesellschaft den kinderlosen machen, desto absurder wird dieses verhältnis.

    zeit für eine umfassende und effektive familienförderung. gerade die konservativen mit ihren horrorszenarien hinsichtlich bevölkerungswachstum und marginalisierung der schweizer müssten sowas doch unterstützen können…

    • Patrick Tigri sagt:

      ach, wenn es nur so einfach wäre. Die Einwanderung ist es, die die Bevölkerung zum Wachsen bringt, und wie man das in die Rechnung einbezieht, haben Sie nicht gesagt. Dann bringen viele Eingewanderte hierzulande einen Grossteil der Neugeborenen auf die Welt.

      Nicht, dass ich etwas gegen die „Ausländer“ hätte, bewahre, aber Tatsache ist schon, dass die Schweiz dadurch verändert wird.

      • Globetrotterin sagt:

        Na und? Die Welt hat sich schon immer verändert und wird das auch weiter tun. Auch hierbei ist die Schweiz keine Insel, die sich abschotten kann. Würden wir mal wieder über unseren doch so kleinen Horizont oder Gartenzaun schauen, würden wir merken, dass es auch ausserhalb der Schweizer Grenzen Leben, Kreativität und Intelligenz gibt.

      • Patrick Tigri sagt:

        Volle Zustimmung, Globine. Es ging mir eigentlich nur darum, zu zeigen, dass die Rechnung halt sooo viele Unbekannte hat, dass man gar nicht vorgeben kann, hier wirklich zu planen.

    • Thomas Ernst sagt:

      Eigentlich ist das ein recht rassistisches Motiv – fuer „echte“ Schweizer Kinder gibts Praemien noch und noecher, aber kinderreiche Familien einwandern lassen, nein – das will man nicht.

      In Wirklichkeit gehts hier keineswegs um Finanzierung von Sozialsystemen, sonst waere naemlich Kind gleich Kind.

      • Patrick Tigri sagt:

        Sie machen den üblichen Fehler… ich habe ein Tatsache erwähnt, nämlich die Einwanderung, und Sie unterstellen mir dabei ein Motiv. Eins, das ich nicht habe. Tatsachen und deren Wertung sind zwei verschiedene Sachen, Thomas.

    • oma sagt:

      klar, und dann machen sie für die kinderlosen gleich noch einen fond wo diese für kleidung, freizeitaktivitäten und ferien einbezahlen dürfen. am besten die kinderlosen überweisen ihr gehalt direkt an eine familie mit kinder, die bedienen sich für das was sie brauchen und der rest , wenn denn noch etwas übrig bleibt, geht dann an den eigentlichen verdiener zurück!
      ich dachte immer die eigenverantwortung sei eine selbstverständlichkeit – irrtum?
      übrigen, für meine, kleine AHV, habe ich mein ganzes leben gearbeitet und einbezahl,t und ein kind gross gezogen, notabene ohne sozialhilfe, ohne geschenke vom staat und ohne fragen ob ich die kk-präien und unseren unterhalt bezahlen konnte. verzichten und einschränken war halt angesagt, weil ja zum kindhaben gesagt habe.

      • kaugel sagt:

        da kriechen sie der svp auf den leim, meine liebe. das hat mit irgendeiner art „eigenverantwortung“ einen reinen käse zu tun. wenn ihnen so viel an der eigenverantwortung liegt, müssten sie ja auch gegen das krankenkassenobligatorium sein, gegen die ahv, gegen die iv, schlicht gegen jede form von hilfe oder unterstützung vom staat.

        und die idee „ich habe ein leben lang einbezahlt, also…“, die zieht gerade deswegen nicht, weil unsere altersvorsorge nach dem solidaritätsprinzip arbeitet. ansonsten, eben wieder eigenverantwortung, hätten sie ein leben lang auf ein sparkonto einbezahlt und müssten jetzt selbst regeln, wieviel sie davon pro monat brauchen wollen.

        ahv, iv – das alles hat mit eigenverantwortung NICHTS zu tun. sondern mit gegenseitiger hilfe, mit einer fürsorglichkeit einer generation gegenüber einer anderen.

      • Elvira Gugger sagt:

        Ausserdem darf ruhig mal gesagt werden, dass die Krankenkassenprämie vor 20-30 Jahren ein Bruchteil der heutigen betrug, und dies bei möglicherweise sogar besseren Löhnen, wenn man die Kaufkraft berücksichtigt.

    • kaugel sagt:

      wer redet denn hier von diskriminierung? wenn wir ein weitreichendes familienförderungssystem hätten bei unseren eh sackrestriktiven einwanderungskriterien, würde sich die sache vielleicht ausgleichen. ich hab das nur als anreiz für die svp’ler überhaupt geschrieben. natürlich ist kind gleich kind.

      worauf ich abziele, ist doch bloss: müssen wir uns wundern, dass familienmodelle kaputtgehen und teenager immer orientierungsloser werden, wenn wir bereit sind, jeden einzelnen bereich unserer gesellschaft immer wieder umzumodeln und zu überdenken, bloss nie etwas für die entwicklung der familie tun? die schweiz ist reich, wir haben geld! wir sollten’s für etwas sinnvolles ausgeben. keine kassenprämien für kinder ist erst der anfang. wir sollten sehr viel weiter gehen als das. damit, patrick tigri et al, würde die schweiz nämlich auch noch etwas anderes schaffen: die entwicklung der familien zu koordinieren und bis zu einem gewissen punkt zu kontrollieren. damit würde auch die vielbeschrieene integration erleichtert.

      • AlbertDerGigaMegaSuperduperweise sagt:

        Die Erde ist überbevölkert und zwar massiv wenn man die endlichen Ressourcen anschaut.

      • Hedonistin sagt:

        Teenager werden vielleicht immer orientierungsloser, weil ihre Eltern selbst keine Eigenverantwortung kennen und nur dem konsum nacheilen. Familienmodelle werden von den Eltern gemacht, nicht vom Staat. Wenn sie den Staat wollen, sollte man vielleicht die Eignungspruefung fuer Elternschaft verlangen. Es scheint in unserer Servicegesellschaft wird immer nur die Hand aufgemacht, nach dem Motto, die anderen sollen gefaelligst zahlen.

      • kaugel sagt:

        ah, und wenn der staat eine kompetenzprüfung von eltern einführt, kontrolliert er das familienmodell nicht? schräge argumentation.

  • Gildo Dall'O sagt:

    Es ist doch erstaunlich mit welchen dummen Ideen einige Politikerinnen in Sachen Krankenkasssenprämien profilieren wollen. Kinderlose Ehepaare können vielleicht keine Kinder haben. Weshalb sollen diese bestraft werden?
    Eine Dummheitssteuer für Politiker könnte dazu betragen, für alle die Krankenkassenprämien zu senken.

  • Hans sagt:

    Der Vorschlag von Frau Humbel ist gleich doppelt daneben.
    Erstens ist eine derartige Umverteilung nach dem Giesskannenprinzip unsinnig: Es sind nicht alle Kinderlosen finanziell auf Rosen gebettet und es nagen längst nicht alle Familien mit Kindern am Hungertuch.
    Zweitens ist eine noch stärkere Subventionierung des Kinderkriegens angesichts der globalen Überbevölkerung und der zunehmenden Ressourcenverknappung absolut verantwortungslos.

    • Melly sagt:

      Bravo, Hans! Denn es kann nicht sein, dass die kinderlosen Paare, die sich zum Beispiel aus finanziellen Vernunftsgründen gegen Kinder entscheiden, sich nun an den Kosten derjenigen beteiligen müssen, die unüberlegt und vor allem finanziell nicht abgestützt Nachwuchs produzieren!

    • schmid sagt:

      Ihrem 2. Punkt kann ich voll und ganz zustimmen!

  • alfred bleuler sagt:

    ja warum nicht —- egal warum sie keine kinder haben — diese gruppe profitiert von unserem system und infrastruktur — z.b bei der AHV / IV —- die jungen (kinder) zahlen für die alten (eltern) —- doch auch die ohne kinder bekommen die AHV / IV / / / die unverheirateten sogar noch mehr als verheiratete —- so als ausgleich, könnten kinderlose ja mehr prämien bei der AHV und krankenkassen bezahlen —– wenn sich die schweiz weiter entsolidarisiert geht zum schluss auch unsere demokratie den bach runter —— geht sie heute schon die abstimmungen und wahlen werden schon heute vom grosskapital manipuliert

    • Melly sagt:

      Moment mal, es ist ja nicht so, dass ich als Arbeitstätige nicht vorher meine AHV einbezahlt habe während meines ganzen aktiven Arbeitslebens – auf dieses Geld habe ich wohl Anspruch, oder nicht? Dafür brauche ich nicht die Kinder anderer, ich kann mir das Geld auch anders anlegen, damit ich es dann im Alter zur Verfügung habe.

      Eigenverantwortung ist hier das Stichwort, wer sich Kinder nicht leisten kann, soll auch keine haben. Wir verlassen uns heute so sehr auf alles was der Staat und die Gesellschaft für uns tut, ich wünschte mir, jeder Einzelne und jede Einzelnen müsste wieder etwas mehr für sich selber und die unmittelbare Familie sorgen.

      • rose sagt:

        Recht hast Du Melly. Wohin gehen dann meine Abzüge jeden Monat??? Nur die PK zahle ich ja direkt für mich ein. Wenn ich 45 Jahre arbeite und einzahle, kann mir dann niemand mit so blöden Sprüchen kommen. Unsere Wirtschaft würde Zugrunde gehen, wenn alle Frauen „nur“ noch Hausfrau und Mutter sein würden. Bsp Sozialstaat Schweden: AHV-Alter 70!!!! Tja, all die Sozialleistungen müssen ja von jemandem erbracht werden. Will da noch jemand arbeitstätig sein???

  • cristiano safado sagt:

    Man sollte zuerst abwarten, was das Volk zur Einheitskasse sagt; danach über weitere Schritte diskutieren. Wer (viele) Kinder hat, soll sich nicht (auch noch) auf die Steuerzahler verlassen können. Hier muss an die Verantwortung der Eltern apelliert werden, nicht mehr zu zeugen, als finanziell verkraftbar ist. Die Steuerzahler werden ohnehin in den kommenen Jahren mit massiven Auslagen für tausende von der IV gesund geschriebenen Behinderte aufzukommen haben. Vollständig daneben ist die Behauptung, Nichtraucher würden für Raucher aufkommen. Raucher bezahlen heute jährlich rund drei Milliarden Franken, die für AHV, Subventionen an Nichtraucherorganisationen, zur Deckung des Bundeshashaltdefizites und für eine wirkungslose Tabakprävention des Bundes, verwendet wird. Eine Einheitskasse dürfte den Versicherten weit weniger an Prämien kosten als von den Politikern (Versicherungslobyisten im Bundeshaus) behauptet wird. Nach einer int. Vergleichsstudie zahlen die Krankenkassen heute pro Patient und Monat Fr. 222.–. Bei den Vorschlägen, die heute die Versicherungslobyisten bringen geht es einzig darum, die Initiative um die Einheitskasse zu torpedieren. Diese Versuche sind alle verspätet, hätten vor Jahren schon gebracht werden können, und nicht erst jetzt unter dem Druck einer Einheitskasseninitiative. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. In diesem Fall die Versicherungswirtschaft, die seit Jahren das Volk massiv abzockt.

  • Roger sagt:

    Meine Ehefrau und ich können keine Kinder bekommen. Künstliche Befruchtung konnten wir uns nach dem dritten Versuch nicht mehr leisten, da die Kosten weder von der Krankenkasse übernommen noch von der Steuer abgezogen werden konnten. Und nun sollen wir die Krankenkasse anderer Quersubventionieren? Wir werden nun noch zusätzlich bestraft?

    • mira sagt:

      Nein, ihr zahlt ja jetzt schon an die Subventionen… Wenn ihr sehr gut verdienend seid, dann spart ihr durch diesen Vorschlag sogar noch…

    • Stefan Huber sagt:

      Nach dieser Logik müsstet Ihr auch aus der „Quersubventionierung“ der Schule ausgenommen werden.

      • Roger sagt:

        Wenn wir Grossverdiener währen, hätten wir die „Aktion“ nicht abbrechen müssen. Es geht doch darum, dass die Krankenkasse keinen Beitrag an die Kosten leistet. Zusätzlich kann ich die Kosten nicht mal von der Steuer absetzten. Als wäre das Los ungewollter Kinderlosigkeit nicht schon schwer genug. Ich bin für Solidarität, aber nicht nach dem Gieskannenprinzip.

      • Patrick Tigri sagt:

        Adoption? Leihmutterschaft? Pflegekinder?

      • mira sagt:

        @Roger
        Da bin ich mit Ihnen einig. Kinderlosigkeit ist ein schweres Schicksal, so denn man sich Kinder gewünscht hat. Es gibt aber zum Glück auch viele andere erfüllende Dinge auf der Welt. Ich bin überzeugt, dass ein Leben sowohl mit, als auch ohne Kinder schön sein kann.

    • Robert sagt:

      Versicherungen sind IMMER eine „Quersubvention“. Sonst müssten Sie ganz alleine für sich etwas auf die hohe Kante legen und sich selbst finanzieren, wenn Ihnen etwas zustösst.

      Und es ist im von Ihnen gemeinten Sinne immer ein Giesskannenprinzip, denn Sie können ja nicht festlegen, dass Sie nur zur Finanzierung des Schadens von Heiri Müller und Susi Gerber Prämien zu zahlen bereit sind.

      Es ist nicht eigentlich ein Giesskannenprinzip. Es gibt eine gesetzliche Grundlage und einen Leistungskatalog, beides zusammen legt genau fest, wofür Vergütungen ausgerichtet werden.

    • Sandra Chen sagt:

      Roger, da stimme ich Ihnen absolut zu. Wenn Kinderlose die Krankenkassenprämien anderer Leute mitfinanzieren sollen, muss auch die künstliche Befruchtung und alle reproduktivmedizinischen Dienstleistungen von der Krankenkasse übernommen werden. Auch ich bin ungewollt kinderlos, kann mir aber dir Reproduktionsmedizin nicht leisten. Erst wenn es für unfreiwillig Kinderlose möglich ist, ihren Status von kinderlos auf „mit Kinder“ zu verändern, macht so eine Abgabe Sinn. Alles andere wäre diskriminierend, weil es Menschen benachteiligt, welche unfreiwillig in dieser Situation sind.

      Was mich auch nervt ist, dass Kinderlose endlos geschröpft werden. Wir zahlen schon mehr Steuern, da wir weniger Abzüge machen können, wir subventionieren Schulen usw. quer, obwohl wir diese Dienstleistungen nie in Anspruch nehmen. Das Geld, welches wir ohne Kinder sparen, investieren wir in unsere eigene Altersvorsorge währenddessen Eltern wohl im Alter eher Ergänzungsleistungen benötigen werden. Und dass deren Kinder in die AHV einzahlen werden ist gar nicht sicher, eher werden sie in ähnlich prekären Arbeitsverhältnissen landen, wie sehr viele Leute Mitte 20 heute, welche von Teilzeitjob zu Arbeitslosigkeit und Eingliederungsmassnahme pendeln und selbst von ALV oder sonstigen Transferleistungen abhängig sind.

      Der Irrglauben, dass Kinder ihre Eltern oder andere ältere Menschen durch die AHV finanzieren sollen ist gemessen an der Realität einfach nur lächerlich. Die meisten jungen Leute unter 40 die ich kenne, sind finanziell oft noch von den Eltern oder sogar Grosseltern abhängig. Viele 20 Jährige heute werden von der AHV ihrer Grosseltern quersubventioniert (wer zahlt denn für die Studenten-WG? Meistens die Oma!). Wer zahlt das EK ans Eigenheim der Eltern? Die Oma und der Opa! Die Realität ist doch, dass zum Teil 2 Generationen vom Geld der Grosseltern abhängig sind, wenn deren Kinder und Enkel öfters arbeitslos, durch hohe Wohn- und Lebenskosten in ärmlichen Umständen leben.

      Während deren 60 – 80 Jährige Grosseltern noch in schönen Einfamilienhäusern leben und zweimal im Jahr Ferien machen, müssen deren 40-50 Jährige mühsam ihre überteuert gekauften Häuser abzahlen und für die Kosten für Kinder usw. aufkommen. Ferien liegen da nicht mehr drin. Deren Kinder sind mit 25 entweder am 2. Uni-Abschluss, da sonst Arbeitslosigkeit die einzige Alternative ist oder jobben herum. Die sind nicht mal in der Lage sich selbst zu versorgen, geschweige denn in irgendeine AHV einzuzahlen. Die heute 20 Jährigen werden wesentlich ärmer sein, als unsere Elterngeneration und gar nicht in der Lage sein für andere Leute zu sorgen, geschweige denn über eine Umverteilungsorganisation wie die AHV für ältere Leute aufzukommen.

      Hinsichtlich dieser Perspektiven ist es wohl sinnvollsten in die eigene private Altersvorsorge zu investieren und Kinderlosigkeit vielleicht sogar die sinnvollere Alternative.

  • Klara sagt:

    Täusch ich mich oder… Es geht doch eigentlich um eine Neuorganisation vom bereits bestehenden System der Prämienverbilligungen. Es geht nicht um eine neue Prämienverbilligung. Und wenn im Zuge dieser Neuorganisation zwar auch Enkelkinder unsympathischer Zeitgenossen profitieren, dafür aber die Kosten sinken würden für die Umverteilung, dann verstehe ich das Geblöke hier nicht. Wenn aber nur der Titel gelesen wird, erklären sich die meisten Kommentare. Aber sorry, ein bisschen mehr Mühe vor Kommentieren müsste sein.

    • mira sagt:

      Kinderlosigkeit schützt vor Dummheit nicht…

      • Globetrotterin sagt:

        …aber vor solch dummen Sprüchen!

      • mira sagt:

        @Globetrotterin
        Nein, auch das nicht… Dazu müsste man sich schon im stillen Kämmerlein einschliessen. Aber ohne inet, versteht sich!

      • Globetrotterin sagt:

        mira, wie heisst es doch so schön? – Selbsterkenntnis ist der erste Wege zur Besserung!

      • mira sagt:

        @Globetrotterin
        Und manche haben nicht mal das…

      • Patrick Tigri sagt:

        Und derweil Ihr Euch fetzt statt weiterzuziehen auf der gleichen Seite des Stricks haben die Gegner auf der anderen Seite keine Mühe, das Ding auf ihre Seite zu ziehen…

        Vielleicht aber irre ich mich auch.

      • Patrick Tigri sagt:

        Bilder sind was Schönes, wenn ich was sage sind oft Bilder drin. Wird nicht immer geschätzt, die Leute nehmen oft als selbstverständlich hin. Und reden dabei selbst fröhlich unbedarft, und in den schlimmeren Fällen kompliziert unbedarft…
        Aber nicht zwischen meinen Zeilen lesen, bitte. Euch meine ich damit nicht.

      • Ruthli sagt:

        Ja, Du irrst Dich, Tigri Immeronline. Wie eigentlich immer.

      • Patrick Tigri sagt:

        WAS ist los, Ruthli??? Du hast ein Problem mit MIR, nicht mit dem, was ich schreibe. Aber was ist es? Sag es mir. Lass mich nicht dumm sterben. patricktigri@gmx.net

    • Erich sagt:

      Statt 50 % der Bedürftigen sollen neu 100 % aus dem Honigtopf der Allgemeinheit bedient werden. Kostenneutral ist es anscheinend auch nicht, muss die Prämie um angehoben werden.

      • mira sagt:

        Nein, weg fallen dann die Prämienvergünstigungen der Erwachsenen. Es werden ja heute auch viele Erwachsene unterstützt und dieses Geld wird dann eingespart… Vielleicht auf Kosten der Sozialkasse?

    • Globetrotterin sagt:

      @mira:
      So ist es – leider!

  • lara meier sagt:

    wir sind kinderlos und empfinden diesen vorschlag als unfair und diskriminierend. wieso sollen wir für andere kinder medizin zahlen? zumal das giesskannenprinzip nur dazu anreizt blind mit jedem kind zu jedem arzt zu gehen um sich jede erdenkliche behandlung zu gönnen. das kann’s nun wirlich nicht sein. das hat wenig mit solidarität zu tun, dafür aber umsomehr mit ausnutzen anderer.

  • Erich sagt:

    Gutes Thema, Frau Kuster. – Was die KK-Prämien in die Höhe treibt, wissen wir. Nur für die Lösungen fehlt uns Prämienzahlern die Lobby leider. Statt das Übel an der Wurzel zu bekämpfen (Kosten runter!), wollen Humbel & Leutenegger mehr Geld eintreiben und bringen damit die Prämienzahler gegeneinander auf. Das ist schade (weil es die Lösungssuche vernebelt), dumm (weil es einen weiteren, unnötigen gesellschaftlichen Grabenkampf anzettelt) und gefährlich (eine KK ist eine Versicherungsgemeinschaft von Kranken/Gesunden und nicht Armen/Reichen oder Alten/Jungen). Den bürokratischen Leerlauf könnte man ganz einfach verhindern, indem man die Prämienreduktionen weglässt zugunsten eines höheren Steuerabzugs oder tieferer Medikamentenpreise.

  • Beat sagt:

    Meine Kinder zahlen die AHV der Kinderlosen
    @Alle Kinderlosen, die sich über den Sozialismus aufregen. Im Alter profitiert ihr massiv von den Kindern, die ihr nie grossgezogen habt. Ich finde es daneben, dass wir Eltern ein Kind für schätzungweise eine Million grossziehen — nur, dass es dann mit seinem ersten Lohn die AHV für Kinderlose bezahlen kann. Ebenso mitfinanziert es die Renten der 2. Säule, weil auch dort en immer grösserer Teil umgelagert wird. Und eben bei den Gesundsheitskosten. Unser Sozialsystem ist pervers: Es setzt ökonomische Anreize, keine Kinder auf die Welt zu stellen. Daran ändert die Befreiung von Krankenkassenbeiträgen leider fast nichts.

    • Patrick Tigri sagt:

      Die AHV nimmt in der Versorgung der alten Bevölkerung nur noch eine Nebenrolle ein.

      • Ruthli sagt:

        Aha, das weiss sonst niemand. Danke für den sehr wertvollen Hinweis.

      • Chris M. sagt:

        Das ist eine falsche Behauptung! Fragen sie mal bei Rentnern in ihrem Bekanntenkreis, wie das Budget aussehen würde, wenn die AHV-Rente nicht mehr käme. Bei sicher mehr als 2/3 wären starke Einschränkungen oder der Gang zur Sozialhilfe die Folge.

      • Patrick Tigri sagt:

        Bitte. Ich finde schon, dass es gut wäre, diese Tatsache zu berücksichtigen. Beat sagt ja den Kinderlosen „Im Alter profitiert ihr massiv von den Kindern“.

        Aber Ruthli, ich fordere Dich auf, mir zu sagen, was Du für ein Problem hast mit mir. Und zwar auf der eigens für Dich eingerichteten E-Mail-Adresse

        daboss@unterderbruecke.de

  • Edmund sagt:

    Mich geht das ganze ja eigentlich nichts mehr an wir haben unsere Kinder grossgezogen und sind aus diesem Prozess heraus. Dass aber Kinderlose jetzt für die „Goofen“ anderer bezahlen sollen ist purer Sozialismus. Wer Kinder will, muss auch verzichten können. Dann geht halt nur noch 2 mal in die Ferien und verkauft euren Offroader.

  • Yves M. sagt:

    Lustig ist mal wieder, dass hier viele den Grundgedanken falsch verstehen. Grundsätzlich bezahlen nämlich die Kinderlosen jetzt schon einen Teil der 50% der Prämienvergünstigung durch ihre Steuern. Die Quersubvention der Gesundheitskosten durch Steuern finde ich schlecht. Dadurch schaffen wir nur Intransparenz und verursachen einen grösseren Verwaltungsaufwand.

  • oma sagt:

    Kinderlose sollen Kinderprämie bezahlen – ja kar und dann gleich noch eine abgabe von kinderlosen für kleidung und freizeitkurse/ferien von kindern und jugendlichen!
    wo, um himmelswillen bleibt die sonst so viel gelobte und geforderte eigenständigkeit der leute. weshalb soll ich, wenn ich z.b. keine kinder haben kann, die kinder (selbstgewollten) von anderen finanziell unterstützen? weshalb kann man die schon existierende prämienverbilligung nicht besser ausbauen? dann bekämen wirklich diejenigen in den genuss die es nötig haben. weshalb soll ieder ein neues, bürokratisch aufwendiges system aufgebaut werden. manchmal frage ich mich schon wieviel geld den kinderlosen noch aus der tasche gezogen werden soll bis das mass endlich voll ist – oder deren taschen ler sind.
    ausserdem soll ich als alte frau die kinder von jungen eltern mitunterstützen. als ich ein kind gross gezogen habe, mit einem viel kleineren lohn notabene, gab es keine prämienverbilligung und kein mensch kümmerte sich darum ob ich die kk-prämie für uns bezahlen kann.
    selbst auf die gefahr hin, mich wieder gewissen anfeindungen auszusetzen, ich finde:
    vielleicht würden jüngere leute etwas bewusster mit dem thema kindhaben umgehen, wenn ihnen nicht jede verantwortung und pflicht abgenommen würde.

  • James Lehm sagt:

    Es geht doch im Artikel darum, bürokratische Leerläufe zu verhindern. und dann entstand eine Grundsatzdiskussion übers Kinderkriegen.

    • Klara sagt:

      Genau. Schade. Aber offenbar wird das nun doch noch bemerkt. Für einige wohl zu spät „hach denen mit Kindern ihre KK subventionieren…“
      „Sollen Kinderlose nach dem Solidaritätsprinzip für Familien mitbezahlen – so wie dies auch Nichtraucher für Raucher,Schlanke für Fettleibige, Junge für Alte tun?“ Mhhh das birgt noch mehr Konfliktpotential! Ich finde, es gibt funktionierende Systeme, die sollten belassen werden. Resp. ich sehe die steigenden Kosten anderswo als bei den Familien mit Kindern, den Dicken und Rauchern…

    • Sophia Walter sagt:

      Die überschrift des Artikels lautet „Kinderlose sollen Kinderprämie bezahlen“, gut möglich, dass dies davon ablenkt, dass um bürokratische Leerläufe gehen könnte…

  • Möchtegernpapi sagt:

    Was soll denn das? Wir als Dinki’s (beide mitte 40) wollten auch Kinder, dieser Wunsch wurde aber nach zwei Eileiterschwangerschaften jäh zerstört. Dann kam das Thema einer künstlichen Befruchtung, wurde aber anhand der Kosten (Krankenkasse zahlt ja nichts) auch wieder jäh zerstört.
    Und jetzt der Hammer, jetzt sollen wir für die Kinder der anderen Krankenkassenprämien bezahlen. Das ist ja wohl ein schlechter Witz. In unserem Land werden immer mehr die Familie mit Kindern entlastet und die anderen sollen dafür bezahlen, auch wenn diese nichts dafür können, dass sie keine Kinder haben (können).
    Wer Kinder kriegt, weiss auch dass diese kosten, also muss Mann/Frau auch selber dafür aufkommen.

  • Sophia Walter sagt:

    Sorry, aber wenn man sich ein Kind zulegt, dann bedeutet das nunmal, dass man auch finanzielle Verantwortung trägt, die man nicht in jedem Fall auf die Allgemeinheit abwälzen kann. Als werdende Mutter habe ich kein Problem damit die Krankenkasse für mein Kind zu zahlen – als einst Kinderlose hätte ich aber ein Problem damit gehabt für die Kinder anderer zahlen zu müssen.

    • James Lehm sagt:

      Ja genau, wers glaubt

    • Yves M. sagt:

      Das eine hat mit dem Anderen in diesem Fall nichts zu tun. Die Kinderlosen bezahlen in jedem Fall mit den Steuern die Krankenkassen-Vergünstigungen dieser Kinder und Familien. Wenn wir aber durch diese Regelung Verwaltungskosten sparen, warum nicht?

      • eri sagt:

        In diesem Fall müssten dann für uns Kinderlose die Steuern gesenkt werden. Wir würden ja dann die Kinder Anderer mit den Krankenkassenprämien mit finanzieren. Im Endeffekt bezahlen wir doppelt. Nein Danke!

  • Jan Maurer sagt:

    Jedes Paar soll sich überlegen, ob es sich Kinder überhaupt leisten kann. Die Kosten sind bekannt.

    • Yves M. sagt:

      „Die Kosten sind bekannt.“ -> im Fall der Krankenkassen-Prämien nicht unbedingt. Wenn diese immer weiter steigen, ist eine vorherige Budget-Planung schon eine Herausforderung… 😉

  • Oliver sagt:

    Prima für Euren Blog, aber schade für die Sache selber. Es ist schade, dass derartige Themen immer gleich so emotional geführt werden müssen.

    Aber gerade bei Euch in der Schweiz, die so viel Wert auf Ihre Selbständigkeit legt, ist doch eine hohe Geburtenrate die Basis. Was ist grundsätzlich so verkehrt daran, Kinderreichtum zu fördern? Das Ergebnis kommt allen zu Gute.

    • Patrick Tigri sagt:

      Sorry, das ist eine sehr unbedarfte Argumentation.

      • Ruthli sagt:

        Besser eine unbedarfte als gar keine, Mister Schwätzer.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich stimme nicht zu. Wer ein ernsthaftes Votum abgibt, soll bitte schauen, dass es irgendwie Sinn ergibt. Wenn er ironisch, sarkastisch, humorvoll oder zynisch ist, ist das was anderes.

      • Ruthli sagt:

        Tigri, Deine Kommentare sind in der Regel weder ernsthaft, sinnvoll, ironisch, sarkastisch, humorvoll noch zynisch, sondern ganz einfach trolliges Geschwätz. Jetzt aber ab ins Körbchen!

  • rose sagt:

    @ulrich: Ihre Eltern hätten ein wenig mehr in ihre Erziehung investieren sollen….

  • Gianin May sagt:

    So ist dann auch gewährleistet, dass jedes Spital alle paar Jahre neues Gerät kaufen kann und jeder Spital mit einer eigenen Spitzenmedizin ausgerüstet werden kann und der undurchsichtige Filz der Preise weiterwuchern kann. Das sind keine Lösungen und schon gar nicht die alten längst bekannten Probleme angegangen sondern nur mal wieder ein Pflästerli.

    • Yves M. sagt:

      “ jedes Spital alle paar Jahre neues Gerät kaufen kann“ – Hier sind wir das Problem. Oder wer will sich mit einem 10-Jährigen Gerät die Augen läsern lassen? Oder mit einem Röntgen-Gerät bestrahlt werden, dass 20 Jahre auf dem Buckel hat?

      Die Geräte wiederspiegeln einfach nur unseren Anspruch, mit der besten Medizin (auch im kleinsten Krankenhaus) versorg zu werden. Oder würden Sie bei einer Krebsbehandlung auf die aktuellsten Erkenntnisse der Medizin verzichten wollen? Ich denke nicht.

      • Kaspar Tanner sagt:

        Ich teile Ihre Überlegungen.
        Das Problem ist doch, dass gerade mit Prämienverbilligungen von der Tatsache abgelenkt wird, dass unsere Ansprüche nicht mehr bezahlbar sind. Man verschiebt die ganze Diskussion auf das Jahr 2018 oder 2022 oder 2030. Aber irgendwann gibt hier ein jeder – Prämienverbilligung hin oder her – mindestens 25 % seines Lohns allein an die Krankenkasse ab. Und 50 % an die AHV.

        Sowohl die AHV wie auch das ganze Krankenkassensystem sind gescheitert. Die AHV basiert auf dem Schneeballprinzip, das heutige Krankenkassenwesen auf Querfinanzierung. Jeder Unternehmer, der ein solches Produkt anbieten würde, verlöre seinen Job innert Jahresfrist und würde vermutlich haftbar gemacht für den Schaden. Es ist pure Augenwischerei.

        Wenn jeder die realen Kosten bezahlen müsste, würde ein überflüssiges Landspital nach dem anderen geschlossen werden, die Uni-Spitäler würden sich die Kompetenzen klar aufteilen und viele Nice-to-have-Behandlungen würden aus der Grundversicherung wegfallen.
        So aber geht’s heiter weiter.

        Ich bin mir bewusst darüber, dass auch ich einmal alt sein werde und mir jede Behandlung zukommen lassen möchte. Es kann aber nicht im Interesse zukünftiger Generationen sein, dass meine egoistischen Wünsche auch erfüllt werden. Über kurz oder lang kommen wir nicht um die Diskussion herum, wann wir uns selber den Stecker rausziehen dürfen/müssen.
        Es gibt kein Anrecht auf Leben um jeden Preis. Das wäre für jede Gesellschaft zerstörerisch.
        Vor dieser Diskussion fürchten wir uns – aber sie wird uns nicht erspart bleiben. Letztlich folgt das Leben ökonomischen Prinzipien – ob das uns passt oder nicht.

      • Patrick Tigri sagt:

        Augenlasern ist nicht kassenpflichtig.

      • Ruthli sagt:

        Haben Sie Probleme? Kann Ihnen auch Mike Shiva nicht weiterhelfen? Patrick Immeronline weiss Rat!

      • Chris M. sagt:

        Die Fallpauschalen werden ja bald eingeführt und bei einigen Krankenhäusern zum bösen Erwachen führen: schlecht ausgelastete Geräte lasten stark auf der Rechnung – und mit Querfinanzierung von Investitionen ist dann auch Schluss.

        Was bleibt ist die Querfinanzierung der Kranken durch die Gesunden – aber das ist ja die ursprüngliche Absicht.
        Bis jetzt war in den meisten Kantonen das Schliessen von Kleinspitälern nicht möglich – jeder kant. Gesundheitsdirektor, der das versuchte, wurde abgewählt. Die Bevölkerung wollte diese Leistungen, die Bevölkerung muss zahlen.

      • Patrick Tigri sagt:

        Moment, ich hab noch gar keine 0906-Nummer eingerichtet….

  • Ruth Pfeffer sagt:

    Wie wäre es, eine SINGLE-Partei zu gründen? Dies als Antwort auf all die kurzsichtigen Vorschläge unserer Politiker.
    Wieder einmal sollen Alleinstehende bzw. Personen ohne Kinder als Sündenböcke herhalten.
    Singles zahlen mehr für Wohnungen, Ferienreisen etc. und werden auch noch als Egoisten betrachtet.
    Mehr Verstand und Phantasie für umsetzbare Vorschläge und nicht einfach Kosten auf andere umwälzen, dafür braucht es Mut und nicht nur Ideen von mittelmässigen Politikern – Generationen gegeneinander auszuspielen finde ich total uncool!!!!

  • Noch_Mittelstand sagt:

    Wieder eine lustige Idee von Frau Humbel. Dass die Prämien über kurz oder lang nicht mehr zahlbar sind, hat sie offensichtlich übersehen, frei nach dem Motto: Wenn die Kinderlosen bis jetzt brav bezahlt haben, kann man noch etwas mehr verlangen. Wenn es mir recht ist, wollte sie auch höhere Krankenkassenprämien für Dicke. Dabei hatte sie allerdings übersehen, dass auch Magersüchtige hohe Kosten verursachen. Muss ich noch eine Wahlempfehlung abgeben ?

    • cristiano safado sagt:

      Ruth Humbel war Mitglied der Direktion und Leiterin Region Mitte (AG, BE, BL, BS, LU, NW, OW, SO, UR, ZG, SZ) von santésuisse. Sie ist heute selbständige Beraterin im Gesundheitswesen. Wundert Sie also deren Vorstösse??? (Sie war auch diejenige, die in der 6. IV-Revision den vom Nationalrat angenommenen Einzelantrag brachte, dass von der IV gesund geschriebene Behinderte AUTOMATISCH auch ihre Versicherungsansprüche gegenüber privaten Versicherungen verlieren).

    • Patrick Tigri sagt:

      Also die Humbel werde ich sicher nicht wählen. Das liegt aber daran, dass sie in meinem „Kanton“ gar nicht wählbar ist….

      • Ruthli sagt:

        Bald ist Schluss, Patrick, dann ab ins Körbchen! Zuerst noch etwas Twitter, dann ist Sandmännchen-Zeit für kleine Leute.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich wollte aber noch in den Swingerclub heut Abend. Darf ich schon wieder nicht? Houuuuu Mamiiii.

  • Sandro sagt:

    Sind diejenigen, welche solche Vorschläge machen, von allen guten Geistern bereits verlassen?

    Man kann die Solidarität, welche ja nur in eine Richtung geht, komplett überstrapazieren.
    Und sonst pochen diese Kreise ständig und bei jedem Erdenmist auf die „Verursacherprinzipien“….

    Uebrigens, gewollte Kinderlosigkeit sollte ein freier Entscheid sein, zumal diese Leute, GLOBAL gesehen, für diesen
    komischen Planeten mehr tun. Im Juni dürften auf unserem Raumschiff ERDE ca. 7 Milliarden Menschen leben,
    wobei sich die Fläche unserer schönen Kugel ja nicht entsprechend auch vermehrt hat, oder….

    Der wunderbare Satz „Liebet und vermehret Euch“ stimmt heutzutage nur noch teilweise.
    Man sollte den ersten Teil erhöhen und den zweiten Teil reduzieren oder zumindest beschränken.

    Also hört doch endlich endlich mal auf, ständig auf Singles oder Kinderlose etc. loszugehen, welche
    ja schon heute „genüsslich“ höhere, progressive Steuertarife bezahlen.

    • Yves M. sagt:

      So wie ich das verstehe wären das dann weniger Steuern, dafür mehr Krankenkassen-Prämie. Die Kinderlosen bezahlen eh. Egal wie am Ende abgerechnet wird.

  • Sportpapi sagt:

    Aber sonst geht es noch?

    • Sportpapi sagt:

      Offenbar wurde der Poste gelöscht, auf den sich meiner bezog. zum Glück! Dann könnte man doch auch gleich die Antworten entsorgen. Sonst ist das unverständlich.

      • plop sagt:

        (dieses Aber sonst geht es noch? ist schon passend in der Diskussion… und so wies scheint für alle Beteiligten wenn nicht besser gesagt Beleidigten….)

        Und nochmal an die Redaktion: Nervt das Euch denn nicht, wenn ihr einen einigermassen sachlichen Bericht geschrieben habt und dann in diesen Tonarten darüber Kommentiert wird?

      • Sportpapi sagt:

        Wenn der sachliche Bericht nur nicht so einen polemischen Titel gehabt hätte – da musst man sich dann ja nicht mehr wundern.

      • Jeanette Kuster sagt:

        @plop: Ob mich als Autorin gewisse Kommentare nerven ist eigentlich zweitrangig (aber klar, manchmal tun sie das schon…). Solange niemand ernsthaft beleidigt wird, sollen die Leser sagen dürfen, was sie wollen. Beim Thema Krankenkassenprämie reagieren halt viele sehr emotional, damit muss man rechnen.

      • Jeanette Kuster sagt:

        @Sportpapi: Also so polemisch find ich den Titel gar nicht.

      • Sportpapi sagt:

        Also nicht polemisch. Aber sicher so gewählt, dass er provoziert. Und sicher nicht so gewählt, wie es eigentlich der Stossrichtung der Initiative entspricht.

    • Klara sagt:

      Nicht polemisch? O.k., dann halt unbedarft. Oder wie wär’s mit: nicht zum Artikel passend. Im Artikel geht’s ja nicht genau darum, ob die Kinderlosen künftig für die Kinder bezahlen.

      • Sibelius sagt:

        @sportpapi und klara: völlig einverstanden. alle erwachsenen würden für die kinder zahlen, nicht nur die kinderlosen. daher ist der titel nicht richtig und provoziert, in dieser art, zum teil sehr seltsame reaktionen.

        was aber auch wieder interessant ist, immer schön zu sehen, wie frustriert gewisse leute sind…

  • Staunemann sagt:

    Einfach unerträglich. Sozialismus pur. Null Eigenverantwortung und das Geld Anderer verprassen. Ich hoffe, dass im Herbst diesen kranken Selbstbedienungsideologien, der ach so netten Frauen, etwas entgegengesetzt wird.

    • James Lehm sagt:

      Sozialismus?

      • AlbertDerGigaMegaSuperduperweise sagt:

        Ich finde es wichtig, dass man auf Selbstverantwortung und Leistung setzt aber:
        – Es werden enorme Beträge vererbt. Das hat mit Leistungsgesellschaft und Selbstverantwortung nichts zu tun.
        – Viele hohe Löhne (vor allem im höheren Management) sind nicht das Resultat von Leistung sondern von Seilschaften und Machtpositionen.

    • Yves M. sagt:

      lol. Aha. Und die Egoisten-Bonus-Milliardär-Begünstigungs-Politik ist ok?

      • Patrick Tigri sagt:

        Voll ok.

      • Staunemann sagt:

        Ach wie ist die Sozi-Welt doch einfach. 1. Die Milliardäre wie Millionäre haben für unseren Wohlstand bedeutend mehr beigetragen als irgendwelche Wermuth-Hausbesetzer und vom Staat lebende Schönredner. 2. Reiche Familien würden auch unterstützt werden. Also Giesskane einpacken und für seinen Garten Eigenverantwortung übernehmen.

      • Patrick Tigri sagt:

        Mörgeli ist so ein Schmarotzer, der vom Staat lebt. Hat eine weitgehend unnütze Stelle beim Staat, super bezahlt, dazu ist er ständig in den Medien weil er so super polarisieren kann, und niemand hat ihn gern (bis auf seine Kinder, seine Frau und Christoph Blocker, wobei ich bei seiner Frau nicht so sicher bin).

      • Staunemann sagt:

        Süss – jetzt konnte Tigri noch die SVP-Keule schwingen. Hauptsache die linken Kleingeister haben ihr Feindbild – erbärmlich!

      • Ruthli sagt:

        Wow, Patrick kennt sogar Schlagwörter. Beeindruckend.

      • Globetrotterin sagt:

        Da bin ich doch voll mit Patrick einverstanden. So ein grauenhaftes Etwas ist eine Schande für unser Land!

      • Chris M. sagt:

        Es gibt Millionäre, die haben etwas geleistet, und es gibt Millionäre, die sind einfach Papas Söhne und Erben.

        Realistisch betrachtet:
        Rein mit Leistung und leistungsgerechtem Lohn wird man nicht so schnell Millionär. Meistens gehts mit ausnutzen von Machtpositionen und dem Ausnutzen von Gutgläubigen.

      • mila sagt:

        über die wissenschaftliche laufbahn von herr mörgeli kann und will ich nicht urteilen (schliesslich bin ich keine medizinhistorikerin). aber kommt es eigentlich jemandem in den sinn, dass die person hinter der maske des politikers anders aussehen könnte, als man es sich im allgemeinen vorstellt?

      • Globetrotterin sagt:

        mila, soooo verstellen kann sich niemand!

      • Patrick Tigri sagt:

        Ja, hab ich Recht oder hab ich Recht?

      • mila sagt:

        globetrotterin, ich versichere dir, man könnte die eine oder andere überraschung bei feindbildern wie mörgeli erleben…

      • Patrick Tigri sagt:

        Wirklich, ich kann mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen, dass mir Mörgeli je sympathisch vorkäme, sorry. Als ich damals mit ihm im Lift stand im Hotel im Tessin hätte ich die Stoptaste drücken können und ihn verbal zusammenstauchen können, aber alle Kinder waren dabei, wäre doch sehr unpassend gewesen…

  • marie sagt:

    …sauber! die problematik sollte vor allem dort angegangen werden, wo sie entsteht: gesundheitswesen, ärzte, krankenkassen. danach bin ich als kinderlose sehr gerne bereit, einen solidaritätsbeitrag zu leisten, sollte dieser dann nötig sein.

    • James Lehm sagt:

      sie leisten jetzt schon einen… lesen sie den artikel

    • cristiano safado sagt:

      Das Gesundheitswesen krankt an den über 50 Versicherungslobyisten im Bundeshaus. Nur eine schonungslose Offenlegung der Verbindungen der Parlamentarier und die Nichtwiederwahl von Versicherungslobyisten heilt, nebst einer Einheitskasse, unser Gesundheitswesen.

  • Tiago sagt:

    das klingt jetzt egoistisch… aber, HALLO, geht’s noch? Für die anderen zahlen, ne, das geht ja wohl gar nicht!

    • Patrick Tigri sagt:

      Äh, was tust Du denn anderes, wenn Du Steuern bezahlst? Und AHV? Und ALV? Und Versicherungen?

      Wenn ich in Deinem Post die Ironie übersehen habe, dann entschuldige bitte.

      • xyxyxy sagt:

        stimmt Herr Tigri

        nur Steuern bezahlen wir wohl in erster Linie für uns selbst. Wir profitieren ja von einem intakten Staat in dem wir leben dürfen. Es sei denn wir gehören zu den 20% Topverdiener/Topsteuerzahler, diese finanzieren nicht nur wie wir unsere eigenen Bedürfnisse mit, sondern bezahlen für uns andere.

  • Oliver Steiner sagt:

    Und was ist denn mit denen die gerne Kinder hätten aber nicht kriegen können? Die sollen dann quasi auch noch bestraft werden und für die anderen bezahlen? Und sich freuen, wenn in der S-Bahn glückliche Mütter mit ihren Kinderwagen den ganzen Platz ausfüllen? Kinder kriegen ist eine Privatsache und das soll sie auch bleiben – es muss jeder für sich entscheiden, ob er es sich leisten kann. Genau wie beispielsweise kinderlose mit Kinderwunsch es sich auch selber überlegen müssen, ob sie sich teure Behandlungen leisten können…

  • Pascal sagt:

    Unglaublich.
    Wir möchten, können aber keine Kinder bekommen. Das können wir uns leider nicht aussuchen.
    Und nun sollen wir noch dafür bezahlen???
    Wie früher, als Menschen im Rollstuhl Militärerstatz bezahlen mussten, da diese Dienstuntauglich sind.
    Wer möchte und kann, soll Kinder bekommen und dafür auch selber sorgen.
    Alle sollen für sich selber die Verantwortung übernehmen.

    • mira sagt:

      Wer hat denn Deine Schule bezahlt? Deine Eltern? Oder die Allgemeinheit? Natürlich muss man auch als kinderloser Teil der Gesellschaft seinen Anteil bezahlen. So funkionniert unser Staat. Wem das nicht passt, kann gerne nach Afrika ausreisen. Dort muss man nur für sich bezahlen und bekommt auch nie etwas zurück. Auch nicht, wenn man 80 ist und keine Kinder hat und am verhungern ist.

  • rose sagt:

    Ich finde es Schwachsinn, wenn immer wieder argumentiert wird, dass Kinderlose nichts für die Allgemeinheit tun. Geht’s noch?? Wir gehen arbeiten – und zwar jeden Tag – und haben jeden Monat hohe Abzüge für AHV und co. > und zwar für andere, bzw. für die ältere Generation. Ich finanziere auch die ALV mit; damit ein Papi dann auch zu 80% seinen Lohn weiter erhält. Die Hausfrauen später auch mal eine AHV bekommen (obwohl sie nichts einzahlen (bzw. 300CHF Minimum/Jahr). Ich habe mir selber 8Jahre Ausbildung/Studium neben der Arbeit mit 3 Jobs finanziert und bezahle dementsprechend mehr Steuern. Ergo mehr Geld für Schulen etc..Nicht nur die Kinderreichen tun was für die Gesellschaft.

    • Patrick Tigri sagt:

      Bitte, die allerallermeisten hier würden die von Ihnen am Anfang vorgebrachte Behauptung niemals unterschreiben. Es geht nicht um grenzwertige Extrempunkte, es geht um die Optimierung eines Systems, oder meinetwegen um seine vermeintliche Optimierung.

  • Jo Mooth sagt:

    Es geht um die alte Frage: soll das Kinderhaben gefördert werden? Ich meine nein, was hier ja bekannt ist. Wir sind schon zu viele auf der Erde. Allerdings: Kinder, die schon geboren sind, sollen nicht in finanzieller Not aufwachsen. Dafür gibt es Sozialhilfe.

  • mira sagt:

    Im Prinzip geht es doch darum, den ganzen administrativen Aufwand, welches das System der Krankenkassenprämienverbilligungen mit sich bringt, zu reduzieren. Wurden bislang die Verbilligungen über die Steuern (also hauptsächlich von den Gutverdienenden, unabhängig ob mit oder ohne Kinder) bezahlt wurden, sollen sie neu über Kinderlose abgewälzt werden. Der administrative Aufwand fällt weg und kann so von den Kantonen eingespart werden.

    Ich finde eine generelle Prämienbefreiung für Kinder sinnvoll, allerdings wäre es viel gerechter, wenn die Kosten nicht gleichmässig abgewälzt werden, sondern nach Einkommen. Die Kosten in die Steuern zu integrieren wäre sinnvoll, würde wohl kaum Mehrbelastung bedeuten (Reduktionen werden ja jetzt schon so bezahlt) und die Richtigen zur Kasse gebeten.

    Ich sehe es auch nicht ein, warum eine Kinderlose Lidl-Angestellte reiche Kinder quersubventionnieren soll. Ich sehe es jedoch sehr wohl ein, dass z.B. die gutverdienenden Novartis-Manager (mit oder ohne Kinder), die Kinder der Bauarbeiter auf der Strasse vor den fetten Novartis-Büros mitfinanzieren.

    Im Prinzip wäre das neue System eine Umverteilung von Geld von arm zu reich: Die Reichen müssen weniger bezahlen (da die Subventionnierungen weg fallen), während die Armen nun gleichviel wie die Reichen bezahlen müssen. Warum sowas ausgerechnet von links unterstützt wird, verstehe ich nicht. Also: Alle gutverdienenden Singels: Wir würdet so vom System profitieren…

  • xyxyxy sagt:

    Ich finde solche Leute wie Globetrotterin und Danielle. Sollte man einfach in ein Land des Reichtums tun, in dem sich sterile Bürger ganz auf sich selbst konzentrieren. Sie könnten endlich in einer wunderbaren Welt des Wohlstandsleben und jeden „hart“ verdienten Franken ganz für sich selbst geniessen.
    Sie müssten nur unterschreiben, lebenslang in ihrem Land zu bleiben, in dem es keine Kinder mehr gibt und sehr bald schon keine jungen Leute mehr.
    Finanziell hätten sie in ihrem sterilen Altersheim sicher keine Probleme, denn jeder könnte sich von seinem „hart“ verdienten Franken selbst die Tage finanzieren, wenn sie nicht mehr arbeiten können. Oder falls nicht könnte eine EXIT niederlassung im glücklichen Land der sterilen Reichen für Abhilfe sorgen.

    Natürlich bekommt niemand Kinder „fürs Gemeinwohl“, Trotterin und Danielle und co.
    Wie jeder Mensch, fällt jeder von uns Entscheidungen von denen er denkt, dass sie ihn persönlich glücklich machen.
    Der Staat aber sollte an das Gemeinwohl denken und Dinge so regeln, damit sie möglcihst zu allgemeinem Wohlstand führen und zukunftsfähig sind.

  • Bueler sagt:

    ‚Armut oder finanzielle Engpässe seien heute vor allem bei jungen Familien gegeben’… Und warum ist das so? Vielleicht weil heute jeder glaubt er müsse in allen Zimmern einen Flatscreen-TV stehen haben, 2 Fahrzeuge leasen und dann auch noch jedes Jahr ans Meer in die Ferien?… Trotz Kindern? Als ich Kind war, hatten wir das alles nicht und mussten uns auch einschränken. Stichwort ‚Kleider von Cousins tragen‘ Und heute soll unter dem Deckmantel der Solidarität allen ein angenehmes Leben geschaffen werden. Keiner wird gezwungen Kinder zu bekommen!

    • mira sagt:

      Möglicherweise wohnen sie an der Goldküste. Aber von wo ich herkomme (Kleinbasel), ist es normal, dass Kinder getragene Kleider tragen. Fahrzeuge hat man höchstens eins und die Ferien am Meer beschränken sich auf wenige besondere Male pro Kindheit. Wer nach dem von Ihnen genannten Standard lebt, der kriegt heutzutage keine Subventionen und das auch zu Recht.

      • *sigh* sagt:

        Wer nach dem von Ihnen genannten Standard lebt, der kriegt heutzutage keine Subventionen und das auch zu Recht.
        Wo im System ist dieser Einschränkungszwang vorgesehen?

      • mira sagt:

        @*sigh*
        Der Einschränkungszwang resultiert direkt aus der Differenz zwischen Einkommen und festen Ausgaben (Steuern, Miete, Krankenkasse, Versicherungen). Ist diese Differenz klein, so muss man sich einschränken. So einfach ist das.

      • *sigh* sagt:

        Nein mira, und das ist ja die Krux, das macht er eben NICHT.
        Das heisst es wäre ein Zwang, wenn denn nicht plötzlich die fixen Ausgaben via Gesetz für eine bestimmte Clientel reduziert werden würden.
        –> ich kann mein Budget nicht einhalten und verlange darum vom Staat, dass er mir fixe Ausgaben abnimmt? Zwang mich einzuschränken? Wo denn bitte?

        Sie schreiben „…der kriegt heute keine Subventionen…„, was schlichtweg falsch ist.
        Ich habe kein Wort davon gelesen, dass ich, um an eine Reduzierung der Prämien zu kommen, Rechenschaft über meine Fähigkeit mit Geld umzugehen ablegen müsste.

        Rumpflästerlen ohne das ganze System zu betrachten nenne ich sowas. Schlichtweg Unbrauchbar.

      • Otto Liebschitz sagt:

        Mira: Sie erhalten eine Prämienverbilligung (eigentlich ist’s eine Rückerstattung via Steuer), wenn Ihr steuerbares Einkommen unterhalb eine gewisse Grenze fällt. Über Ihre Ausgaben haben Sie keine Rechenschaft abzulegen.

        http://www.stadt-zuerich.ch/gud/de/index/gesundheit/krankenversicherung_beitraege/praemienverbilligung/das_wichtigste.html

      • mira sagt:

        @Otto Liebschitz
        Ich weiss. Ich habe als Studentin Prämienverbilligungen bekommen. Ich habe monatlich ca 1500.- Franken zur Verfügung gehabt (und musste davon alles bezahlen) und war natürlich froh drum.

  • Mutter sagt:

    Zu Globetrotterin:

    Nicht jede entscheidet sich freiwillig für Kinder! Was ist mit all den vielen Vergewaltigten Frauen die dabei Schwanger werden?!

    • Sportpapi sagt:

      In der Schweiz? Wieviele?

    • Kaspar Tanner sagt:

      Dafür gibt es
      a) die Fristenlösung
      b) die Möglichkeit einer Adoption und
      c) Empfängnisverhütung, die viele Frauen präventiv (One-Night-Stands) betreiben.

      Eher ein schwaches Argument…

    • Eine gute Frage, und eine Frage, die auf die Zivilgesellschaft verweist, auf Kirchen, Frauenvereine etc. Der Staat muss von einem „Normalfall“ ausgehen und für diesen Gesetze schaffen. Wenn die Gesetze davon ausgehen, dass jedes Kind als „Schadensfall“ und „Fickmüll“ betrachtet werden muss, dann schafft sich die Gesellschaft selber ab.

  • Hier kommt die Beteiligung der Frauen in der Politik vollends an den Anschlag: Wären Frau Leutenegger-(ex)Oberholzer und Frau Ruth Humbel im Frauenverein von Tüpflikon und würden sie eine zivilgesellschaftliche, frauensolidarische, freiwillige Umverteilungsaktion anregen, so wäre das hochwillkommen und nichts wäre dagegen einzuwenden. Auf Gemeindeebene. Tüpfikon käme in die Weltpresse, die Institution „freiwillige Prämiengöttischaft der Kinderlosen“ würde mit Preisen ausgezeichnet. Ruth Humbel und Susanne Leutenegger-(ex)Oberholzer wären auf den Covers von „TIME“. Weil sie nun mit Sitzungsgeldern und Parlamentarierprivilegien ausgestattete Politikerinnen sind, ernten sie selbst im Mamablob nur noch Hohngelächter.

    Was Frauenzimmer nie begreifen werden: wenn der Staat die Dinge anteigt, dann geht’s zu wie im Militär: Gamellenfassstrasse und alle bekommen den gleichen Frass. Das mag für den „Mampf für den Kampf“ sinnvoll sein, wenn es aber um hochkomplexe familiäre Unterstützungssysteme geht soll der Staat bitte die Finger davon lassen. Hier wird der Wunschtraum dieser Frauen sichtbar: ein Staat, der die ganze Bevölkerung aus der sozialistischen Volksküche versorgt. Durch den Eintritt der FRauen in die Politik, kam der Staat in die Privatsphäre. Der TRaum der 68er: die Zerstörung der Familie wird Realität. Vater Staat wird nun zur grossen Staatsglucke, die vor lauter Brüten ihre Küken gar nicht mehr in die Eigenverantwortung schlüpfen lässt, sondern sie in der Eierschale zu Tode wärmt.

    Der Endpunkt der Entwicklung wird eine Umverteilung an die Gebärmutter sein. Der Staat als grosser umsorgender Umverteilungsmoloch, in dem auch der Geschlechtsverkehr zur Zeugung nur noch durch amtlichen Zeugungsbefehl vom Bundesamt für Gesundheit erfolgen darf.

    Es erinnert an das Märchen „vum Fischer siner Fru“: Als die Frau endlich Papst und Gott geworden war, fanden sie sich wieder im eleden Pissputt, den sie am Anfang ihrer „Karriere“ bewohnten.

    Hier das Märchen auf Plattdeutsch:
    http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Runge/run_fru.html

    Buten awer güng de Storm, und bruusde, dat he kuum up de Föten staan kunn: de Huser un de Bömer waiden um, un de Baarge beewden, un de Felsenstücken rullden in de See, un de Himmel wöör ganß pickswart, un dat dunnerd un blitzd, un de See güng in so hoge swarte Bülgen as Kirchentöörn un as Baarge, un de hadden bawen alle ene witte Kroon von Schuum up. So schre he, un kun syn egen Woord nich hören,

    «Manntje, Manntje, Timpe Te,
    Buttje, Buttje in der See,
    myne Fru de Ilsebill
    will nich so, as ik wol will.»

    «Na, wat will se denn?» säd de Butt. «Ach,» säd he, «se will warden as de lewe Gott.» «Ga man hen, se sitt all weder in’n Pißputt.»

    Door sitten se noch bet up hüüt un düssen Dag.

  • Kaspar Tanner sagt:

    Ich bin von Geburt an krankenversichert worden, weil meine Eltern wussten, dass Unsterblichkeit und Unverletzlichkeit nur bei Göttern vorkommen. Jeder mit einem Funken Verstand weiss das ebenfalls.
    Weil man Leute, die für diese Erkenntnis zu dumm sind, mitversichern wollte, ist die allgemeine Krankenversicherungspflicht Mitte der 90er Jahre eingeführt worden. Meines Erachtens ein Fehler – was profitiert eine Gesellschaft, wenn Dummköpfe auf Kosten der Allgemeinheit durchgefüttert werden? Seither sind die Kosten explodiert und das System ist nur noch haltbar, weil das Wohlwollen der Massen mit Prämienverbilligungen gekauft wird.

    Meines Erachtens gehört die Pflicht wieder abgeschafft – mit Ausnahme von Unmündigen und Entmündigten, die berechtigterweise gegen die mögliche Dummheit ihrer Eltern oder Vormünder geschützt werden sollen.

    Das ganze Prämienverbilligungssystem ist auch deswegen ein Leerlauf, weil es die bittere Pille mit Zucker versüsst und davon ablenkt, dass wir eine zu hohe Dichte an Krankenhäusern, zu viele Krankenkassen und zu wenig klare Vorstellungen über das Thema „Lebensqualität vs. Lebensjahre“ haben. Von diesen drei Grundübeln wird keines tangiert.
    Positiv am Vorstoss ist, dass es die Bürokratisierung verringern wird. Das war’s dann auch schon.

    Die Prämien werden auch nach der Einführung dieses Vorstosses weiterhin kräftig steigen. Und das ist auch die Idee dabei: Man macht sich beliebt beim Wahlvolk, ohne dass man unser krankes Gesundheitssystem ändert. Aber wenn’s der Wiederwahl hilft, ist es ok…

    PS 1: Bevor ich etwas kaufe, überlege ich mir, ob ich es wirklich brauche und ob ich es mir leisten kann. Vielleicht sollte man solche grundsätzlichen Überlegungen auch potenziellen Eltern beibringen? Das wäre doch auch ein Lösungsansatz? Oder ist das Prinzip „Verantwortung“ zu intellektuell für unsere Spassgesellschaft?

    PS 2: Es gibt unzählige Gesellschaften – beispielsweise in Nordafrika – die Elternschaft in keiner Art und Weise alimentieren und trotzdem auf höhere Geburtenraten kommen. Selbst die USA weist höhere Raten auf. Es gibt keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen der staatlichen Alimentierung von Kindern und der Geburtenrate.

    PS 3: Bedenke ich, was für Leute Eltern werden – und was die „Früchte“ ihrer Erziehungsarbeit die Gesellschaft kosten – dann mache ich ein grosses Fragezeichen bezüglich des Wertes eines Kindes. Es gibt viele Eltern, die einen guten Job machen. Die meine ich nicht. Aber bei vermutlich 10-20 % wäre allen gedient gewesen, wenn man sie sterilisiert hätte. Habe vor einiger Zeit einen jungen Mann in der Klasse gehabt, der sich brüstete, den Staat über 100’000 Franken gekostet zu haben, und der jetzt arbeitslos ist. Ob der „die Zukunft unserer Gesellschaft“ ist? Dann lieber keine Zukunft…

    • Chris M. sagt:

      Die Krankenversicherungspflicht ist eingeführt worden, weil Ärzte und Spitäler jede kranke oder verletzte Person behandeln müssen auch wenn sie nicht versichert und zahlungsunfähig ist. Dadurch entstand für Ärzte und Spitaler immer wieder ein Inkasso-Schaden. Diese Schäden haben sich gewaltig summiert und sind letztlich von der Allgemeinheit getragen worden.

      Durch die Versicherungspflicht wurde dieser Schaden stark reduziert, weil man sich nciht mehr einfach vor den Prämien drücken kann und dann trotzdem Behandlung einfordern kann oder klagen wegen unterlassener Hilfeleistung!

      (PS 1) Eben weil nicht alle überlegen, bevor sie etwas brauchen (medizinische Leistungen), braucht es die Versicherungspflicht. Früher oder später braucht jeder Arzt oder Spital.

      (PS 2) Die Geburtenraten sind abhängig vom Bildungsniveau der Frauen. Einen weiteren Einfluss haben die Kosten bzw. die Wohlstandswünsche. Je weniger entwickelt ein Land ist, desto höher die Geburtenrate. (In manchen Gegenden der USA, z.B. auf dem Land oder in Innenstädten, entspricht das Niveau nicht europäischen Standards.)

      (PS 3) Das hatten wir doch schon einmal, ca. 1935-1945 etwas weiter im Norden wurden Zigeuner und anderes „Pack“ sterilisiert oder per Endlösung entsorgt! Ich glaube kaum, dass wir so etwas wollen.

  • Hans Clausen sagt:

    Als ‚altgedienter‘ Vater, noch nicht 60-jährig und alleinstehend komme ich mir immer wieder vor wie der letzte Arsch (excusez)! Links und rechts wird entlastet, subventioniert, unterstützt und gefördert. Und dreimal dürfen sie raten , wer dafür geradestehen muss. Gerne bin ich bereit, im Interesse unserer Gesellschaft meinen Anteil zu leisten und Mehrlasten zu tragen. Aber die Profilierungssucht der Politik, die das Kinderhaben als eine Art Marienerscheinung anbetet, hängt mir langsam zum Hals raus. Mittlerweile wird alleinerziehend schon praktisch als ideale Lebensform angepriesen und niemand stellt auch mal die Frage, ob Selbstverantwortung auch noch einen Stellenwert haben sollte. Leichtsinn und Verantwortungslosigkeit werden üppig prämiert, die Zeche bezahlen andere. Und nicht zu vergessen: wer ohnehin nicht bezahlt sieht auch keinen Grund, warum z.B. die Krankenversicherung nicht auch noch zusätzliche Leistungen übernehmen sollte. Die Initiative zum Einbezug der Zahnarztkosten wird ganz bestimmt bei den Subventionierten grosse Zustimmung finden. Und wer zahlts? Eben!

  • Sportpapi sagt:

    Mich erschreckt der Grundtenor der bisherigen Kommentare gewaltig. Offenbar ist das auch dem zugespitzten Titel geschuldet. Aber dennoch: ist es wirklich eine egoistische Entscheidung, wenn man heute noch eine Familie gründet und Kinder hat? War das bisher nicht üblicherweise andersherum – Stichwort „Dinks“? Natürlich nehme ich bei der Entscheidung für Kinder einie Einkommenseinbussen in Kauf. Dennoch ist es auch nicht falsch, wenn mich die Gesellschaft mit meinen Kindern nicht alleine lässt, sondern mich unterstützt. Dies passiert zum Beispiel bei den öffentlichen Schulen meist diskussionslos (im Bereich von Stipendien wird es dann aber schon schwierig). Bei den Krankenkassenprämien wird aktuell ja die Solidarität grossgeschrieben. Mit der Folge, dass eine junge Familie, die bereits viele Ausgaben zu bewältigen hat, auch noch die zusätzlichen Gesundheitskosten der älteren Menschen mitträgt. Im Grundsatz ist das ja nicht falsch, sollte einfach erst später einsetzen, wenn wieder etwas mehr „Luft“ vorhanden ist. Allgemein werden die steigenden Prämien zunehmend zu einem Problem – längst übersteigt der Grundkatalog das bei weitem, was ich selber aus eigenem Antrieb versichern würde.

    • plop sagt:

      Ja du, da werden mal wieder viele Schläge verteilt… Und vielleicht wäre manchmal ein weniger reisserischer Titel der Diskussion förderlicher – was meinen Sie, Frauen Kuster Binswanger?

  • Rolf Wilhelm sagt:

    Das Thema und die Diskussion hat sehr viel mit dem sogenannten Solidaritätsprinzip zu tun, dass bei jeder Versicherung zum Einsatz kommt.

    Im Falle der AHV zahlen die heutigen Arbeitnehmer für die heutigen Rentenbezüger und, sobald die heutigen Arbeitnehmer selber zu Rentenbezüger werden, zahlen die heutigen Kindern, die dann hoffentlich Arbeitnehmer sind.

    Im Falle des vorgeschlagenen Krankenkassenprämienverfahren ist es eigentlich wie bei der AHV, nur zeitlich genau umgekehrt: Die heutigen Arbeitnehmer zahlen für die, die noch nicht arbeiten, die dann aber später selber in den Topf einzahlen, wenn die, die heute zahlen, älter sind und üblicherweise sehr viel mehr von der Krankenkasse profitieren (rein von den Kosten her) als Kinder.

    Das Verursacherprinzip zählt bei Versicherungen nur sehr am Rande (Auto Kasko-Schadenseinteilung). Und gerade im Gesundheitswesen ist es im Regelfall nicht durch den Versicherten beeinflussbar (es hiess hier weiter oben: „nicht handelbares Gut“). Wenn doch, wäre ich aber durchaus dafür, dass er dann selber anteilsweise mehr zahlt, beispielsweise bei den Folgen von Rauschmitteln, Alkohol, Nikotin.

    • Robert sagt:

      Einen kleinen Umstand haben Sie vergessen. Die zu bezahlende Prämie ist (nebst dem Alter, was ja hier Thema ist) vom Wohnort abhängig. Als Bewohner von ZH-Land bezahle ich weniger als ich es tun müsste, würde ich in der Stadt Zürich wohnen. Mit dieser einen Ausnahme vom Grundsatz wollte das KVG „Bevölkerungsgruppen“ disziplinieren, die übermässig viele Leistungen beziehen. Man nimmt heute ja z.B. an, dass die Ärztedichte einen Einfluss hat auf die Höhe der bezogenen Leistungen – weiss aber gleichzeitig, dass dieser Ansatz eigentlich nicht zielführend ist.

      Aber man fragt sich mit gutem Recht, wieso gerade etwas so wenig bestimmendes wie der Wohnort einen Unterschied macht, währenddem gesundheitsschädigendes Verhalten keinen Einfluss hat. Fakt ist aber, dass sich kaum jemand darüber beklagt, dass sie oder er mehr Prämien bezahlen muss, bloss weil sie oder er an einem bestimmten Ort wohnt. Und dies, obwohl der Unterschied deutlich mehr als 23 Fraken pro Monat ausmachen kann.

      • Chris M. sagt:

        Es ist leicht pro Region die durchschnittlichen Kosten festzustellen. Diese sind z.B. in Appenzell wesentlich geringer als in Genf – also sind in Genf die Prämien höher als in Appenzell.

        Viel schwieriger wäre es, gesundheitsschädigendes Verhalten festzustellen: Gehört Base Jumping dazu oder Teilnahme an der Fasnacht mit viel Rauch und Alkohol oder Autofahren wegen dem durch Reifenabrieb verursachten Asthma oder ….. Die Aufzählung liesse sich beliebig lang fortsetzen und bei jedem Punkt würden sich wieder einige ungerecht behandelt fühlen.

  • Thomas Ernst sagt:

    Ich bin froh über die vielen kritischen Kommentare hier. Die Class Poiitique will Deutschland wieder alles nachmachen. Dabei ist die deutsche Krankenversicherung beileibe kein Erfolgsmodell!

  • tschuldigung... sagt:

    …weiss vielleicht jemand, wer die schöne Pflegerin oder Ärztin auf dem Bild oben ist?

    Der Bub ist irgendwie beneidenswert.

    Und, ach ja, was ich noch sagen wollte, nehmt’s doch nicht so schwer!

    • Robert sagt:

      ENDLICH kommt mal einer auf den Punkt! Wer interessiert sich schliesslich schon um die paar Kröten…

      Ich befürchte ernsthaft, dass die schöne Frau (es könnte auch eine FAG sein!) trotz Badge nur ein Model ist, die Szene gestellt und dass jeder Versuch, dem Sohn zu Hause auf der Treppe ein Bein zu stellen kaum zum Ziel führen würde.

  • Zacharias sagt:

    Die Prämie soll sich also um Fr. 23.- erhöhen, soso. Das haben sich die Leute also genau ausgerechnet. Wichtiger wäre auszurechnen, wieviel diese sogenannt effizientere Methode denn e i n s p a r e n würde. Dort krankt unsere Krankenkasse nämlich primär mal. Fehlt es Familien an Geld, gibt’s das ja spätestens auf dem Sozialamt. Familien: Spart an iPhone, Diesel-Jeans und anderen Luxusgadgets und leistet euch die Krankenkassenprämie!

  • Wenzel sagt:

    Typisch CVP, Wischiwaschi und überall echli schrüüble. Familienunterstützung ja, aber nicht über die Krankenversicherung. Die ist keine Umverteilungsmaschine, sondern eine Krankenversicherung.

    Übrigens erfrischend, dass mal neue Leute kommentieren und nicht nur dieselben ideologisch oder kindisch festgefahrenen Palaverer hier.

    • Robert sagt:

      Den zweiten Absatz kann ich voll unterstützen!

      Zum ersten Absatz: Sind wir eigentlich sicher, dass für die Versichertengruppe der Minderjährigen nicht zu hohe (oder vielleicht auch zu tiefe??) Prämien verlangt werden? Wer kontrolliert denn eigentlich, dass hier nicht schon seit Jahren „Umverteilung“ stattfindet?

      In dem Zusammenhang wäre auch mal wieder zu erwähnen, dass heute bereits ein grosser Teil der Gesundheitskosten durch Steuergelder finanziert wird. Auf unterschiedlichen Wegen, aber in nicht geringem Umfang. Nehmen wir als Beispiel nur schon die Defizitfinanzierung der Spitäler.

  • lui casutt sagt:

    mal so nebenbei aufgefischt… interessant zu sehen, dass im titel nur von politikern die rede ist, was doch im normalfall bereits für empörung sorgt, wenn die endung ‚-innen‘ fehlt. im artikel selber, werden dann nur noch ‚-innen‘ zitiert.
    typisches frauenthema, dem ich zum vorherein, schon aus geschlechterkriegsgründen, absolut negativ gegenüberstehe.
    entweder werden alle männer zu schwuchteln, sprich metrosexuellen erzogen, oder das gegenteil wird irgendwann der fall, und der kampf der geschlechter bricht in roher gewalt aus. dann gnade den netten geschöpfen, mit den offenen wunden zwischen den beinen.

    • marcel caluzi sagt:

      klasse mann, endlich mal einer der klartext redet!

    • Sportpapi sagt:

      Geschlechterkrieg? Man ist also dagegen, weil die Idee von Frauen vertreten wird? Als Familienvater könnte ich aber doch auch profitieren, oder?

    • Robert sagt:

      Weder noch, auch so ganz nebenbei bemerkt. Erfrischenderweise darf man davon ausgehen, dass die hoffnungslos verbitterten Individuen nicht nur lediglich eine kleine Minderheit der Männer ausmachen, sondern sich in ähnlicher Anzahl auch bei den Frauen finden.

      • lui casutt sagt:

        sorry, nix verbittert, im gegenteil 🙂 aber schwer begriffen, worum es geht, was leider den meisten männern abgeht. schaut mal in die usa… die sind uns immer so 10-15 jährchen voraus.

      • Sibelius sagt:

        v.a. bei dem Krankenkassen 🙂

  • Verena Luisa sagt:

    Und diejenigen, die ihren Kinderanteil schon in die Welt gesetzt haben und jetzt zu den so genannt teuren Alten gehören, werden die dann nach dem angedachten System erneut zur Kasse geben? Oder kann man dann auf einen Fertilitätsbonus hoffen?

    • Robert sagt:

      Mein Kinderanteil ist schon so alt, dass ich nichts mehr von der Prämienfreiheit hätte.

      Aber wenn ich für 23 Franken pro Erwachsenem und Monat SOWAS COOLES bekommen könnten, wär ich SOFORT dabei!

      Würde für mich und meine Frau im Jahr 552 Franken ausmachen. Wenn ich überlege, dass wir im Jahr so etwa 1500 Franken für WWF, Greenpeace, MSF, REGA, SLRV und andere „gemeinnützigen“ Zwecke ausgeben, würd ich das gern und locker noch draufpacken.

      • Patrick Tigri sagt:

        Google google… haaaa!

        Moment, Robert, wieso ziehst Du jedes Jahr 2000 Franken ab für Spenden?

  • Albert Muri sagt:

    Eine schaurige Gespensterdiskussion, in der es nur ums kleinkrämerische hartherzige Verrechnen geht und Gesundheit endgültig zur profitablen Ware verkommen ist. Warum kann die Schweiz nicht wie Österreich Gesundheit zum Menschenrecht machen, zu einem tragenden Element der Daseinsvorsorge, das staatlich kontrolliert und geregelt wird und in dem Profitmacherei nichts verloren hat? Ich finde es unglaublich verroht, dass ein verzweifelter Krebskranker „Konsument“ genannt und um sein Geld erleichtert wird. Welcher Patient soll da noch Vertrauen zum Arzt haben?
    Weg mit den amerikanischen Auswüchsen im Gesundheitswesen und her mit der Einheitskasse. Dann ist die Gebührenfreiheit für Kinder kostenlos möglich.

    • *sigh* sagt:

      +++

      …wobei ich mir bei der Anzahl „subventionierter Kinder“ pro Haushalt eine Obergrenze wünsche, so ala „bis 2 Kinder hilft dir der Staat, alles was du mehr willst solltest du auch selbst verantworten können“.

  • Globetrotterin sagt:

    Wir leben in Zeiten der Geburtenkontrolle. Jede(r), die/der sich heutzutage für Kinder entscheidet, tut dies bewusst und aus freien Stücken. Somit soll auch jede(r) ihr/sein Hobby selber bezahlen. In Anbetracht der bereits heute bestehenden Überbevölkerung unseres Planeten und den daraus resultierenden gravierenden Problemen ist es bedeutend egoistischer, Kinder zu haben, als auf Kinder zu verzichten! Niemand soll mir hier erzählen, sie/er hätte lediglich aus Gründen der Finanzierung der AHV Kinder auf die Welt gestellt.

    • Robert sagt:

      Genausowenig wie jemand allen ernstes behaupten würde, auf Kinder verzichtet zu haben, um die Welt vor Überbevölkerung zu schützen.

      Das wäre ja auch gar nicht nötig, denn „wir leben in Zeiten der Geburtenkontrolle“…

      • Globetrotterin sagt:

        Doch, Robert, das war sehr wohl einer der Hauptgründe, weshalb ich auf Kinder verzichtet habe. Hätte ich es ohne Kinder nicht ausgehalten, hätte ich ein Kind adoptiert, das dringendst ein Zuhause und Liebe braucht. All diese Leute, die in ihrer Selbstüberschätzung und ihrem Grössenwahn glauben, nur ihre eigenen Gene seien überlebenswert, gehen mir sowas von auf die Nerven! Der Planet ächzt und stöhnt unter der Belastung dieser schrecklich vielen Menschen. Aber wir kapieren es nicht und dreschen in unserer Einfältigkeit weiter rastlos auf ihn ein. Und wenn die Natur beginnt sich zu wehren, (Klimaveränderung, etc.), dann beschimpfen und bekämpfen wir diese böse, böse Natur auch noch. Die Dummheit der Menschen ist in der Tat grenzenlos!

      • Patrick Tigri sagt:

        Naja, ich bin überzeugt, dass die meisten Familien unter dem Strich umweltfreundlicher leben als die Wochenend-NY-oder-London-shoppenden Singles.

        Natürlich gibt es viele Singles, die das nicht tun, logisch, aber die Tendenz ist eben doch anders.

      • Klara sagt:

        Wenn das stimmt und du einen Kinderwunsch gehabt hast, dann gratuliere ich dir. Ich fands aus dem Grund eine schwierige Entscheidung und habe auch ein schlechtes Gewissen, weil ich trotz schlechtem Zustand der Erde ein Kind habe. Aber das Kind geniesse ich trotzdem und versuche immer wieder, die Zerstörung/Ausnutzung klein zu behalten.

      • Chris M. sagt:

        @Globetrotterin

        Der Planet ächzt und stöhnt unter der Belastung dieser schrecklich vielen Menschen.

        Das beste Mittel gegen die Überbevölkerung ist eine Anhebung des Lebensstandards in den Entwicklungsländern: mit steigender Bildung der Frauen und steigendem Wohlstand sinken die Geburtenraten rapide.

        Leider brauchts dazu etwas Solidarität mit den Armen dieser Welt (statt mit den Milliardären und Managern), z.B. indem wir für Drittwelt-Produkte faire Preise zahlen würden, usw.

    • Es ja wohl allen klar, dass in Zukunft ohne Kinder nichts läuft, liegt in der Natur der Sache. Aber es widerspricht wohl dem Zeitgeist, nicht egoistisch oder kurzsichtig zu sein. Ist es chic die Welt zu benutzen, als ob sie einem gehört? Wer trotzdem ein bisschen längerfristig zu überlegen gewillt ist, investiert in die Kinder. In ihre Bildung, ihre Gesundheit, ihr Fortkommen.

      Die Globetrotterin ist hier aber nicht die einzige, die offenbar schon alt geboren wurde und selber nie Kind war. Schade.

      • Robert sagt:

        Jedenfalls war sie nie krank…

      • Globetrotterin sagt:

        Richtig, Robert. Ich kann Ihnen auch sagen, weshalb: Ich ernähre mich gesund, verzichte auf Fleisch, setze mich nicht selbst unter Dauerstress, damit ich mir irgendwelchen Blödsinn leisten kann, gehe oft barfuss und erspare mir dadurch die Fussreflexzonenmassage, achte darauf, genügend Schlaf zu bekommen, und achte die Natur. Sollten Sie auch mal probieren!

      • Klara sagt:

        Respect, Globetrotterin. (Aber zum globetrotten wird auch mal gefloge?) Ich konnte es nicht, verzichten aufs Kind deswegen, aber ich bin froh, wenn es Frauen können.

  • Robert sagt:

    Man könnte wirklich meinen…

    Die Krankenversicherung – wir reden ja eindeutig von der Grundversicherung – ist so oder so eine Solidaritätsversicherung. Ich zahle eine bestimmte Prämie, egal wie krank oder gesund ich bin. Dafür ist aber lustigerweise mein Wohnort massgeblich. Das ist das geltende Prinzip.

    95% (schätz ich mal) der Prämienzahlenden zahlen Jahr für Jahr deutlich mehr Prämien, als sie Vergütungen der Krankenkasse zurück bekommen. Letztlich profitiert nur ein kleiner Prozentsatz der Leute von der Versicherung – und die anderen müssen für diese bezahlen. Daran würde sich absolut nichts ändern.

    Und was ist das für ein Argument, man sei ja „ungewollt kinderlos“? Die Leute werden ja auch „ungewollt krank“.

    Es handelt sich doch letztlich um einen politischen Entscheid, den eine Demokratie so oder so fällen kann. Will man, dass sich mehr Leute dazu entscheiden, Kinder zu kriegen, müsste man so entscheiden, wenn nicht dann anders. Und es sind garantiert nicht nur die Sozis, die an mehr Kindern interessiert sind. Die zwei Kinder, die der Nachbar mehr kriegt, könnten einem einmal die AHV bezahlen. Oder Mieter bei einem werden. Oder im Laden bei einem einkaufen. Oder es könnte der Ingenieur werden, den man im Betrieb braucht. Oder die Pflegerin im Altenheim.

    23 Franken im Monat – um so viel geht es. Ein Mittagessen. Ein Kinobesuch. Dafür könne man kein einziges Kind versichern.

    • Evelyne sagt:

      Danke!

    • Chris M. sagt:

      Wohnort:

      Leute in Appenzell „konsumieren“ viel weniger medizinische Leistungen als Leute in Genf. Da ist es doch naheliegend, dass Leute in Appenzell weniger bezahlen, oder?

      • Sportpapi sagt:

        Eigentlich nicht. Dem sollte man eher auf die Spur kommen. Offenbar gibt es im Appenzell etwas, was potentiell kostensenkend wäre… Gesunde Luft oder einfach kleinere Ärztedichte?

  • joe sagt:

    bin kinderlos, jetzt noch. diese idee ist absolut scheisse. Ev. würde ich was bezahlen für Kinder aber nicht an jede Familie. Wer hat hier die meisten Kinder. Sorry für diese Aussage – aber es muss gesagt werden es hat jetzt schon weniger Schweizer Kinder oder es wird in naher Zukunft so sein. Wieso soll ich für die Ausländer immer Zahlen. Mit dieser Idee unterstützen wir die Ausländer wovon viele Mosleme sind da diese von der Natur aus extrem viel Kinder haben. Beispiele gibt ja genug wo zeigen das diese Länder einen Unglaublichen Kinderwachstum haben. Wollen wir dies wirklich? Wenn ja dann weiter so.

  • Danielle sagt:

    Kinder zu haben ist eine FREIWILLIGE ENTSCHEIDUNG, für die jeder Mann, jede Frau ganz allein die Verantwortung trägt. Die vermessene Idee, dass die restliche Gesellschaft diesen Egotrip berappen muss, grassiert in den letzten Jahren – aber ja klar, wir sind ja am Aussterben! Wir müssen um jedes Kind froh sein, das auf die Welt kommt! Aber hallo? Wir sind zum Bersten voll! Einkindfamilie – das wäre das einzig Vernünftige! Aber Hilfe – wer bezahlt dann unsere AHV? – Und wer bezahlt dann die AHV der jetzigen Kinder und zukünftigen Alten? Wohin soll diese endlose Wachstumsspirale führen? Familien profitieren heute schon von unzähligen Vergünstigungen und werden grosszügig von der Öffentlichkeit unterstützt – wofür eigentlich? Dafür, dass sie die Umwelt übermässig belasten? Wenn man die Oekobilanz von Familien anschaut, müssten sie doppelt und dreifach zur Kasse gebeten werden, mit Strafsteuer für jedes weitere Kind..Da stehen wir kurz vor dem globalen ökologische Kollaps und uns in diesem engen Land schon längst auf den Füssen herum, und die Poliitiker wissen nichts anderes, als noch mehr (Bevölkerungs)Wachstum zu proklamieren. Hirnverbrannt.

    • Sportpapi sagt:

      Ach. Kinderhaben ist ein Egotrip? Es wird ja immer besser…

      • mira sagt:

        Schauen sie mal auf die Zeit, wann Danielle geschrieben hat. Möglicherweise war da der Alk-Pegel schon etwas höher… So in der Anonymität des Internets lässt es sich leicht der Frust von der Seele schreiben…

      • Gaëlle sagt:

        Sofern man nicht 65 ist und schwul und Elton John heisst würd ich mal sagen, dass Eltern sein kein Egotrip ist. (Nicht falsch verstehen: die Kombi Schwul+Papa an sich ist natürlich kein Egotrip!!)

    • Evelyne sagt:

      Natürlich, Danielle… im Altersheim später kann man sich ja gegenseitig helfen, so allein unter 80jährigen. Oder man holt sich dann einen von den verzweifelten jungen Schwarzen aus Afrika, lernt die so richtig an und fühlt sich auch noch gut, weil man ja Entwicklungshilfe betrieben hat.
      Da wir auf dem neuesten Stand der Technik sind, keine Verkehrs-, Umwelt-, Logistik- oder sonstige Probleme haben, brauchen wir auch keine findigen neuen, jungen Köpfe, die sich in Zukunft um Verbesserungen bemühen.
      Und da wir ja auch nicht gebrechlich werden, brauchen wir weder neue Forscher, Ärzte, Heilpraktiker, noch sonst irgendwelche Leute… eigentlich könnten wir ja, da wir all diese jungen Leute nicht brauchen, auch gleich die Schweizer Universitäten und Schulen gleich zu machen, nicht wahr?

  • Hermann sagt:

    Was fuer ein Luxusthema. Unser Kleiner wurde von der Krankenkasse abgewiesen, weil er einmal vom Arzt ein Abfuehrmittel verschrieben bekam….

  • Christoph sagt:

    Grundsätzlich berechnet sich eine Versicherungsprämie nach der Wahrscheinlichkeit des Eintretensfalles. Wenn sich 100 Bauern gegen Hagel versichern, für 1000 Franken und es trifft jährlich einen, dann beträgt die Prämie pro Bauer und Jahr 10 Franken. Soweit die Theorie.
    Im Gegensatz zum obigen, sehr vereinfachten Beispiel, wird die Krankenkassenprämie durch verschiedene Faktoren verwässert. Das Solidaritätsprinzip wäre am einfachsten und ehrlichsten, wenn die Gesamten Kosten auf die Anzahl Versicherter gleichmässig verteilt würde.
    Alles andere sind Regulationsmassnahmen um erwünschte/unerwünschte, soziale Begleiterscheinung zu stärken, oder abzuschwächen. Die Krankenkasse ist in diesem Sinne keine Versicherung mehr, die Prämien willkürlich.
    Mit diesem Schritt wäre die Situation von vor dem Obligatorium schon fast wieder hergestellt. Man könnte auch letzteres wieder abschaffen. Oder eine Sammelgesellschaft für medizinische Kosten und der Staat bezahlt alles aus dem Steursäckel und niemand bräuchte mehr die Krankenkassen. Wäre wahrscheinlich am billigsten.

    Weshalb es jetzt ums verrecken ein noch grösseres Bevölkerungswachstum braucht, ist mir eh schleierhaft. Die Welt hat ja nicht gerade das Problem, dass es zuwenig Menschen gibt.

  • Freiherr sagt:

    Die ewige Sinekurierung erwerbsfaehiger aber -fauler Muetter treibt immer dollere Sumpfblueten. Nach der Auspluenderung der Maenner mit (Ex)familiensippenhaftung bis unters Existenzminimum und gar in den wiederauferstandenen mittelalterlichen Schuldturm wird der selektive Superkommunismus immer mehr auch auf die (anderen!) Sozialversicherungspraemienzahler und Steuerzahler abgewaelzt….

    Wenn der Bloedsinn des Pansionskassenkapitalabschmelzverfahren wieder zugunsten des Umlagesystems gekeult wuerde, waeren die „mittelstaendischen“ Familien weit nachhaltiger entlastet als mit der Ausuferung der Abscheufelung der Kindeslast. Dann wurde es sogar wieder reichen, die Umlagelasten auch fuer die Alten zu tragen. Frueher wurde die KK-Praemien nur nach Eintrittsalter abgestuft, um das Trittbrettfahren zu verhindern. Aber ein mit 25 Jahren Eingetretener zahlte (abgesehen von allgemeinen Erhoehungen wegen des Politpfluschs auch im Gesundheitsbereich) auch mit 80 keinen Roten Cent mehr als beim Eintritt.

    Auch wird uebersehen, dass die Pansionakassenpraemien entsteuert wurden, um Junge zu privilegieren, aber die Leistungen im Alter der Steuer unterworfen wurden. Und anstatt die Leistungen entsprechend zu erhoehen wurde gar Exbeamten der Teuerungsausgleich geklaut….

  • Kinderlose sagt:

    Diesen Vorschlag finde ich als ungewollt kinderlose Frau total daneben. In der Öffentlichkeit werden KInderlose immer öfter als egoistische karrieregeile Hedonisten dargestellt, die nichts für die Gesellschaft tun und nur an sich denken, und die man deswegen ruhig mal zur Kasse beten darf um alle gute Menschen mit Kindern zu unterstützen. Ich frage mich aber, wieviel Prozent der Kinderlosen wirklich gewollt kinderlos sind. Solche nicht-durchdachte Vorschläge wie im Blog hier sind immer wieder ein Schlag ins Gesicht, und ich glaube nicht, dass sie die Toleranz und Solidarität fördern.

    • Hedonistin sagt:

      Ich bin eine der gewollt Kinderlosen, egoistischen, karrieregeilen Hedonisten. Ich arbeite hart fuer mein Geld und bin absolut dagegen, dass ich Krankenkassenpraemien fuer Kinder und jugendliche Erwachsene mittrage. Paare kriegen heute schon Kindergeld. Ich helfe ausserdem mit, die Ausbildung der Kinder zu finanzieren. Einmal ist genug. Und natuerlich ist das Abstimmungskampf.

  • mara sutter sagt:

    also da bin ich völlig dagegen. mein lebenspartner und ich habe keine kinder. finde es aber schön, wenn andere haben – sicher. dennoch, wieso sollen wir dafür zahlen für was sich andere entschieden haben? dazu kommt, warum sollen wir das zahlen was andere für sich brauchen? alles was gratis ist wird mit sicherheit sehr exessiv genutzt. tschuldigung. ich mit einem mittelstandlohn soll dann alle möglichen eskapaden von spangen und anderen wehwechen zahlen? einfach gratis? und zwar immer gratis? also das wäre eine krasse benachteiligung derer, die keine kinder haben. wenn man keine kinder hat wird man gestraft. diskriminierend.

    • Robert sagt:

      Gratis kann man nun wirklich nicht sagen – bloss weil genau für die Krankenkasse der Kinder nicht bezahlt werden müsste… Gratis heisst „Null“ und nicht „etwas weniger“.

    • Boris sagt:

      Schon einmal überlegt, wie unsere Altersvorsorge funktioniert?

      • Zacharias sagt:

        Vor allem durch die selbstersparte Pensionskasse und ein wenig durch die AHV, für die ich ein Leben lang an anderen finanziert habe und folglich auch durch andere (neue, vielleicht sogar Eingewanderte) finanziert kriege (Umlageverfahren nennt man sowas).

      • Zacharias sagt:

        Vor allem über die selbstfinanzierten II. und III. Säulen.

      • mira sagt:

        Ich denke auch, dass Frau Mara Sutter gerne und freiwillig auf ihre AHV verzichtet. Warum sollte sie das Geld von fremden Menschen annehmen? Deren Existenz als Kinder sie ja auch nicht berappen wollte? Nein, Frau Mara Sutter hat genug Geld, dass sie keine AHV braucht…

      • Regina sagt:

        Das ist schon so das die Jugend wegen dem kleinsten wewechen zum Doktor gebracht wird.Früher hatte man viel mit alten Hausrezepten selbst gehandelt und das hat sehr gut funktioniert. War sogar noch viel besser auf Naturbasis ist, ohne das (Chemische Zeug) wo in den meisten Medikamenten steckt, wo man sowiso langsam Immun ist. Wer Kinder hat oder haben will, muss ja mit diesen Kosten rechnen und manchmal schmäler durch. Das ist aber kein Hinderniss, so würden auch die heutige Jugend mal wieder sparen lernen. Man kann nun einmal nicht alles haben und das ist auch gut so. Auch ich habe das erlebt in armen Verhälnisse aufzuwachen, bin aber heute nicht Unglücklich darüber! Komischerweise habe ich oft schon gesehen das die Familien mit wenig Geld sich sehr viele Sachen leisten können, auch Markenkleider tragen was ist den das?

        NOCHMALS BIN ICHT TOTAL DAGEGEN DAS ANDERE PERSONEN WO KEINE KINDER HABEN, SO ABGSCHRÖPFT WERDEN SOLLEN!!!

      • Globetrotterin sagt:

        @mira:
        Somit ist Frau Mara Sutter auch ab sofort von der Bezahlung jeglicher Sozialabgaben befreit. Einverstanden?

      • Patrick Tigri sagt:

        Regina, das „ICHT“ in Ihrem Ding, soll das jetzt die Abkürzung sein von „NICHT“ oder eine neue Variante von „ICH“? Der Sinn des Satzes dreht sich jeweils um…

        Abgesehen davon denke ich schon, dass die Leute wo hier Posten etwas eine Ahnung haben sollen von Recktsreibug und wenigstens ein Gramm Attik in die Texte hineinwurschteln sollten.

  • Adrian sagt:

    Für mich als Schwuler ein absolutes NoGo!!! Denn das würde ja quasi wieder heissen, dass Schwule krank sind und dies wäre eine klare Verletzung der Menschenrechtskonventionen. Denn als Schwuler hat man in der Regel einfach keine Kinder…
    Auch für kinderlose Ehepaare, von denen wohl die Meisten nicht gewollt keine Kinder haben, wäre es ein Hohn, wenn man sie dafür noch „bestrafen“ würde…
    Doch auch im Allgemeinen hinterlässt mir diese Sache einen gewissen Eindruck, dass das „Prinzip Billag“ in Zukunft Schule machen soll; du hast zwar kein TV-Gerät, aber Gebühren musst du trotzdem bezahlen (denn du könnstest ja einen haben). Okay, aber wenn das so sein soll, dann will ich auch Kinderzulagen. Ich hab zwar keine Kinder (aber ich könnte ja welche haben)…

    • Peter sagt:

      Dem kann ich mich nur anschliessen.
      Das gleicht einer Diskriminierung.

    • Sportpapi sagt:

      Ach, Adrian, da schiessen Sie ja weit übers Ziel hinaus! Weshalb so empfindlich? Klagen Sie doch mal wegen Diskriminierung, weil Sie über Steuern Schulen bezahlen müssen. Und Altersheime, die sie (momentan) nicht nutzen.

      • Adrian sagt:

        Nun gut, vielleicht ist es ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. Doch dann soll es wenigstens von den Steuern absetzbar sein, schliesslich handelt es sich demnach ja einerseits um eine Art „gemeinnützige Unterstützung“ wie Caritas oder WWF, andererseits aber auch um eine Art „politisch motivierte Unterstützung“. Aber auch diese ist von den Steuern absetzbar…

        Betreffend den Rauchern und Alkoholikern gäbe es schon eine Lösung; Um ein vielfaches höhere Preise und, was den Alkohol betrifft, verstaatlichen, wie in den skandinavischen Länder. Beim Alkohol hätte dann z.B. auch der Winzer etwas davon, falls mal wieder ein schlechter Jahrgang droht), und bei den Zigis, welche nach meiner Meinung nach locker über chf 50.– pro Päckli kosten sollten, sind wir es, welche etwas davon haben; bessere Luft)…

    • Paul sagt:

      Oder die NEAT, obwohl sie nicht Zug fahren, oder das Militär, obwohl sie Pazifist sind, oder die AHV, obwohl Sie noch nicht pensioniert sind, oder ALV, obwohl Sie nicht arbeitslos sind, oder Steuern für die polizei, obwohl sie sie noch nie gebraucht haben…
      Es ist halt einfach so, dass Kosten entstehen, wenn der Staat für die Gesellschaft notwendige Dinge erledigen muss (über die wir hierzulande glücklicherweise per Initiative mitreden dürfen) und es ist halt so, dass diese Kosten vom Volk getragen werden müssen. Aber heutzutage ist ja jeder gleich diskriminiert, wenn er persönlich von etwas nicht profitieren kann, das er zahlt. Ich zahle auch für Alte, Raucher, Fette und Alkoholiker Krankenkassenprämien, fühle mich aber als junger Mann mit einem gewissen Hang zu Sport deswegen nicht diskriminiert.

      • Sportpapi sagt:

        Doch, wegen den Rauchern, Alkoholikern und Sportabstinenten fühle ich mich diskriminiert. Weiss nur keine vernünftige Lösung, was man da tun sollte… 🙂

      • Globetrotterin sagt:

        Sport ist, wenn man Krankheiten durch Unfälle ersetzt.

      • Sportpapi sagt:

        Nehmen wir mal das Skifahren aus, das von vielen Leuten betrieben wird, die den Rest des Jahres keinen Sport treiben. Gefährlich…

    • Patrick Tigri sagt:

      Ein Sportunfall ist doch ganz was anderes als eine Krankheit! Wer wegen zuwenig Bewegung einen Herzinfarkt erleidet und einen teuren Bypass kriegt ist ein fauler Hund. Wer aber beim Joggen irgendwo den Abhang runterstürzt und danach 10 Wochen in Nottwil verbringen muss, der hat der Wirtschaft was Gutes getan!

      Wieso, ist mir zwar auch nicht so klar.

      • Ruthli sagt:

        Ein weiterer Beweis von der Stupidität dieses Schwätzers. Als ob es den noch gebraucht hätte. Hätte er geschwiegen, hätte man ihn für einen Philosophen gehalten.

  • Tom Bombadil sagt:

    Natürlich bin ich als Vater von zwei kleinen Kindern nicht unparteiisch in dieser Frage, aber ich seh einfach wieviel schlechter man finanziell gestellt ist sobald man Kinder hat. Und wenn ich uns mit Paaren vergleiche die keine Kinder haben und sich trotzem nie Gedanken über das Geld machen müssen, dann frage ich mich schon was hier in der Schweiz schief läuft.
    Klar wusst ich bereits vorher dass ich zugunsten von Kindern auf vieles verzichten muss und ich hab mich trotzdem für sie entschieden. Klar wusst ich dass man für einen Krippenplatz pro Kind gute 2000.- monatlich berappen muss, was somit für 1 Kind noch Sinn macht, bei 2 brauchen beide schon sehr gute Jobs damit sich das mit Steuern, etc überhaupt noch lohnt.

    Nun ja, wie soll man sich in der Schweiz Kinder leisten können? Das geht nun mal nur im Kollektiv, d.h. Familien mit Kindern müssen bestimmte Kosten erlassen werden. Oder aber man macht die Krippenplätze gratis. Aber so wie es jetzt ist versteh ich jedermann der sich sagt „Kinder? Wär ja eigentlich schon schön, wären da nicht die ganze Liste an Nachteilen“. Es ist natürlich Kinder in die Welt zu setzen, es ist aber nicht natürlich dass Familien automisch an die Armutsgrenze rücken…

    • monika bänziger sagt:

      Klar, man tut immer so, als wären Paare mit Kindern quasi uneigennützige Mensche, die nur aus Verantwortungsbewusstsein und völlig selbstlos Kinder zum Wohle der Allgemeinheit in die Welt setzen. Doch Entscheidend für den Kinderwunsch ist einfach die Freude an Kinder, vielleicht spielt auch ein Blick ins Alter eine Rolle (Egoismus) oder den Versuch, dem Leben einen besonderen Sinn zu geben. Doch hat man einmal Kinder, tut man so als wäre dies ein uneigennütziger Dienst an der Gesellschaft, den doch bitteschön die Anderen zumindest mitfinanzieren sollen. Nein, wer Kinder auf die Welt bringt hat dies zumeist wohlüberlegt und eigennützig (wie auch immer begründet) getan und hätte sich eigentlich im Vorfeld gedanken darüber machen sollen, wie er dieser auch finanzielle Verantwortung stemmt. Abgesehen davon zahlen Alleinstehende (wie ich – übrigens ungewollt) schon jetzt für die Kinder anderer. Z.B. via Kindergeld, KK-Prämienreduktion, Ausbildung etc.

      • Evelyne sagt:

        Alleinstehende zahlen… profitieren aber auch enorm(!) von den Kindern anderer.

        Von den jungen Assistenzärzten zum Beispiel, deren Eltern ein Studium kräftig mitfinanziert haben.
        Von den Kindern, die später nicht nur die AHV auch von Alleinstehenden finanzieren – sondern vielleicht auch als Altenpfleger dem ein oder anderen Alleinstehenden den Hintern abwischen.
        Von den jungen Bankangestellten, die noch nicht nach Schema F arbeiten, sondern sich auch auf einem verwirrenden Finanzmarkt zu behaupten suchen und versuchen, mehr aus den Pensionskassengeldern auch von Alleinstehenden zu machen.

        Mal so als Gedankenexperiment: Die Erkenntnis, dass Kinder die Zukunft eines Staates sind, hat sich durchgesetzt. Also hat der Staat alle Kinder in seiner Obhut genommen, Eltern haben nichts mehr zu sagen, aber auch keine Pflichten.
        Der Staat sorgt dann: für Betreuung (auch im Krankheitsfall, bei Lernschwäche…) INKLUSIVE einer konstanten, sich für die Dauer von 20 Jahren verpflichtende Bezugsperson, die das Kind angemessen umsorgt. Für Kleidung, Essen, angemessene Versorgung mit Spielzeug, der nicht mehr wegzudenkenden Unterhaltungselektronik. Für angemessene intellektuelle Anreize. Dann natürlich für die Schule, weiterführende Schule und das komplette Studium, wozu auch ein Aufenthalt in einer dem nunmehr jungen Erwachsenen angemessenen Wohnform (z.B. WG) und einem vergleichsweise autonomen Lebensstil gehört.
        Die gesamte Zukunft des Staates würde somit vom Staat selber getragen und geformt. Und damit würden dann die gesamten Kosten, die Kinder mit sich bringen, tatsächlich vom denen getragen, die später von diesen Kindern profitieren – nämlich von allen.

        —–
        Die Schulen übernimmt der Staat bereits heute zu einem beträchtlichen Teil. Aber ich möchte nicht wissen, was es den Staat (und damit alle Steuerzahler, inkl. der Alleinstehenden) kosten würde, würden die gesamten Aufwendungen an Zeit und Geld, die Kinder mit sich bringen, tatsächlich von denen getragen, die davon profitieren.

        Gruss, Evelyne (kinderlos)

    • Robert sagt:

      Das unterschreib ich – fast ganz. Bei 2 Kindern kann man sich um eine andere Lösung bekümmern. Aber Recht haben Sie trotzdem.

    • Zacharias sagt:

      Ach was, Familien mussten schon immer schauen, dass das Geld gereicht hat. Siehe Vergangenheit, vielleicht sogar auch ihre Eltern. Aber Luxusgadgets für die Kinder (Markenjeans, Handy inkl. Abos, mehrmalige Ferien etc.) liegen halt tatsächlich nicht mehr drin für eine Weile, das ist schon so. Ist das jetzt schlimm?

    • xyxyxy sagt:

      Bombadil der alte Tom, daran kennt ihn jeder
      blaue Stiefel, gelbe Jacke, Hut mit blauer Feder

      stimme mit ihnen überein. Grundsätzlich ist es so, das Kinderlose sehr viel mehr Geld haben, als Familien.
      Natürlich muss niemand darüber jammern der Kinder hat. Den man hat es selbst gewählt. Die Frage ist nur, ob nun unsere Gesellschaft es als Sinnvoll erachtet, dass man Kinder hat oder nicht.
      Wenn ja, dann sollen Familien weiter entlastet werden.
      Wenn nein, dann eben nicht.

      Der Vorschlag scheint gut, wenn er das System Prämienverbilligung ersetzt. In etwa gleiche Resultate mit weniger bürokratischem Aufwand.

  • Nemo sagt:

    bis 18 ist sinnvoll, jedoch sollten Spitalaufenthalte wegen Rausch- und Betäubungsmittel nicht von der Krankenkasse übernommen werden! bis 25 in Ausbildung ist Schwachsinn, damit werden die Jugendlichen Arbeitstätigen doppelt bestraft.

    • mira sagt:

      Dann sollten vermehrt Studiengänge eingeführt werden, welche es zulassen, daneben noch zu arbeiten. Das momentane System geht ja genau in die andere Richtung… Wer sein Leben als Student selber ganz verdienen will, studiert einige Jahre länger als die anderen…

      • Patrick Tigri sagt:

        In meinem Studium ist daneben arbeiten nur für die wenigsten möglich, für die ganz gewitzten, wlche die Aufgaben so nebenbei erledigen. Das war schon vor Bologna so.

    • James sagt:

      Ja, ich finde auch, dass ich mit 21 schon Arzt sein sollte. Kann ja doch nicht so schlimm sein. Und wenns daneben geht, dann haben wir einen weniger, der die Krankenkasse nach oben treibt. Also doppelt gespaart. nemo kann gleich mal zur Sprechstunde…

  • Martin Müller sagt:

    Solidarität – das Wort wird hemmungslos für jedes Schröpfen bemüht. Viele Kinderlose sind dies nicht mit Absicht, und nun sollen die auch noch mit Freude hinzuzahlen? Warum denn in aller Welt? Wollen wir immer mehr sozialistische Gedanken übernehmen? Wenn jemand keine Kinder hat, ist das eine individuelle Angelegenheit. Diese Personen in „Sippenhaft“ zu nehmen finde ich nicht gut. Welche Gruppe ist die nächste?

    • marcel sagt:

      Sippenhaft ist so ein blödes Modewort, welches hier mal wieder völligl unpassend benutzt. Solidarität hingegen wäre eine feine Sache, wenn es sie gäbe. Aber das ganze wird wohl tatsächlich nichts anderes als Wahlkampfpropaganda und schon bald wieder vergessen sein.

      Übrigens profitieren auch unabsichtlich kinderlose in vieler (finanzieller) Hinsicht von ihrem Zustand. So wie Steuern müssten auch KK Prämien einkommensabhängig sein. Dass das zwei verschiedene Paar Schuhe sind ist mir schon klar, aber die Gemeinsamkeit ist doch die, dass beides obligatorisch ist. Ich kenne Leute, die bezahlen für diese Prämien mehr als für die Steuern.

      Welche Gruppe ist die nächste? Oh, es gibt noch sehr viele Profiteure in diesem Land, da gäbe es noch viel zu holen.

  • Andi Meier sagt:

    Warum so kompliziert? Bedingungsloses Grundeinkommen für Alle einführen. Auch für die Kinder, die natürlich ein geringeres bekommen.

  • Frank Z. Marg sagt:

    Hey Leute, hier gehts nicht so sehr um „Kinder“ versus „keine Kinder“, sondern um ein trennschärferes Verteilungskriterium. Bitte genau durchlesen. Die Kernaussage zitiere ich gerne nochmals: „Gegen 50 Prozent aller Kinder erhalten bereits heute eine Verbilligung der Krankenkassenprämien und gegen 90 Prozent der ganzen Prämienverbilligung von 3,8 Milliarden Franken muss an Personen unter 50 Jahren ausgerichtet werden. Auf der andern Seite werden 5,4 Milliarden Franken Prämien von unter 50-Jährigen an über 60-Jährige umverteilt. Das heisst, die Jungen subventionieren die Krankenkassenprämien der Älteren, während diese (…) den Jüngeren via Steuern die Prämien verbilligen. Ein bürokratischer Leerlauf…Die Prämienbefreiung der Kinder wäre der effizientere Weg.“

    • Katharina sagt:

      doch geht es, denn die Finanzierung ist eben so, dass direkt eine höhere Prämie entsteht aufgrund von entschieden zum eigenen Lebensstil und dies, ohne dass dieser Lebensstil das Versicherungsrisiko erhöht. Es wird staatlich ein bestimmter Lebensstil zu Lasten eines anderen bevorzugt. Das ist letztlich diskriminierend und damit gegen die Verfassung.

      • Sportpapi sagt:

        Kinder haben ist ein Lebensstil? Naja. Aber gut: Wenn Kinder keine Prämien bezahlen müssen, profitieren natürlich die Eltern, die das sonst bezahlen – aber auch nicht für sich selber, oder?

      • Katharina sagt:

        life style choices. common american expression. ‚lebensentscheidungen‘ die direkte deutsche uebersetzung ist wohl etwas gestelzt?

      • Alex sagt:

        Was die Amerikaner sagen, ist uns wurscht.

      • Patrick Tigri sagt:

        Tja, Kat, hat schon was, was Alex sagt.

        Allerdings, Alex, ist Kat sicher viel mehr eine Schweizerin als die meisten Amis.

      • Patrick Tigri sagt:

        „Wahl des Life Style“. Life Style ist ein deutsches Wort geworden (und auf telezüri heisst das ja „läääfstäääl“… 😀 😀 😀 )

      • Globetrotterin sagt:

        Ist Tele Züri jetzt vom ORF übernommen worden?

      • Ruthli sagt:

        Man sieht: Patrick kennt sich aus.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich halte dies halt für eine der idiotischsten Sendungen in der Schweiz (noch schlimmer als Ganz und Goria, was eine Leistung ist).

      • Katharina sagt:

        „Was die Amerikaner sagen, ist uns wurscht.“ das liegt eben daran dass das Ereignis Horizont des Schweizer Hauswartes jenseits seines Horizontes nicht wahrgenommen wird.
        Der gesteifte ist dann der Ober Hauswart. Das sind die, die sich nicht mehr aus der Besenkammer herauswagen, weil deren Herz von der Säure des Neids unkenntlich gemacht wurde.

    • Paul sagt:

      Hallo Katharina

      Du hast natürlich recht, es darf nicht sein, dass Kinderlose für Kinder zahlen müssen. Deshalb also wie im Artikel angesprochen auch die Kosten für Schulen ausschliesslich auf Eltern abwälzen.
      Und natürlich die AHV ändern: Es bekommt nur noch AHV wer Kinder hat. Schliesslich zahlen die Kinder später unsere AHV, da wäre es nach Deinem Ansatz doch unfair, wenn Kinderlose AHV bekommen, oder? Schliesslich war es ja deren Entscheidung für den Lifestyle auf Kinder zu verzichten 😉

      Gruss Paul

      • arpos sagt:

        Ne, so funktioniert AHV nicht. Ich zahle jetzt für fie Alten, später wird mir das bezahlt, was ich schon geleistet habe. Wenns darum ginge, dass die Kinder die Altersvorsorge sind, könnten wir gleich ins 18. Jahrhundert zurück, es bräuchte es keine AHV.

        Für die Schule zahle ich als kinderlose Person, weil ich auch schon gratis zur Schule durfte.

        Wieso soll ich noch mal euch die Kinderprämien bezahlen?

      • Globetrotterin sagt:

        Dann müsste aber auch nur AHV-Beiträge bezahlen, wer Kinder hat. Und sämtliche Quersubventionierungen der AHV müssten subito gestrichen werden.

      • Katharina sagt:

        Eine differenzierte Anwort ist mit den neuen Restriktionen nicht mehr moeglich. Nur..lohnt es sich differenziert zu antworten? ich denke eher nicht.

  • da gibt’s noch ein paar andere Dinge die wir an dieser Stelle ändern könnten, also nebst gratis Krankenversicherung (Privat-Versicherung bitte):
    – pro Kind erhalten die Eltern 0.5 mal mehr Stimmrecht, also Ehepaar mit 2 Kindern hat 3 Stimmen bei jeder Abstimmung.
    – Eltern mit Kindern haben ein Recht auf eine bezahlte Wohnung; mit einem Kind 3 Zimmer, mit 2 Kindern dann 4 Zimmer, mit 3 Kindern dann 5 Zimmer etc.
    – Weil kinderreiche Eltern nicht schechter gestellt als andere sein sollen muss ein 2 wöchiger Urlaub im Sommer und Winter bezahlt werden. Eine Schlechterstellung gegenüber kinderlosen Paaren ist nicht akzeptabel.
    – Weil Ehepaar mit Kindern auf das Auto und damit verbundene Mehrnutzung angewiesen sind muss für Sie das Benzin verbilligt werden.
    ….

    wird ne lange Liste… sehr lange Liste… am besten die Steuern raufsetzen und oh Schreck, da gibt’s keine Ausnahme für Familien (nur wieder neue Subventionen)…. geht irgendjemandem ein Licht auf? Bitte?!

    • Gaëlle sagt:

      Haha, zweimal 2 Wochen Ferien pro Jahr – könnt ich auch wieder mal gebrauchen 🙂

    • Sportpapi sagt:

      Lustig. Aber das mit dem Stimmrecht für Kinder müsste man schon mal ausdiskutieren. Dass 100jährige Senioren stimmen dürfen, Kinder bis 18, um deren Zukunft es häufig geht, aber keine Stimme haben, ist schon fragwürdig…

      • Patrick Tigri sagt:

        Die Frage ist schon, ob es leichter ist, 100-Jährige zu beeinflusen also 16-Jährige. Die Stimme eines 16-Jährigen zu kaufen ist sicher ganz leicht. Also Sportpapi, kein guter Vorschlag.

      • Sportpapi sagt:

        Patrick: da bin ich mal ganz anderer Meinung. Ausnahmsweise…

    • Susanne sagt:

      Beim Lesen wurde es mir fast schwindlig, weil ich zuerst dachte, es sei eine rote Forderung, was mich nicht überrascht hätte. Am Schluss musste ich lachen, weil es nur überspitzt geschrieben war, aber ungefähr so würden die das sehen! Am besten man macht dann 1 Kind, auch wenn man es gar nicht unbedingt will, nur, dass man in diese Bonusabteilung zugeteilt wird. Das Kind kann man ja abgeben in die roten Einrichtungen, wo die Kosten auch abzugsberechtigt sein werden…

      • James sagt:

        ja Susanne. Ich bin auch gegen „rote“. In der zeit ein wenig hängen geblieben. Ach übrigens: du bist eine Frau. Klappe halten, wäre angebracht, wenn sich Männer hier unterhalten. Der Platz der Frau ist die Küche und sicher nicht die Onlineausgabe des Tagi?

      • Patrick Tigri sagt:

        Sehr gut, James.

      • Ruthli sagt:

        Danke Patrick für den Support. Sowas tut jedem gut in der Seele.

      • Patrick Tigri sagt:

        Du hast aber schon den aus James‘ Statement triefenden Sarkasmus gesehen, Ruthli?

  • Katharina sagt:

    Ist das politische Satire? Oder Träume verhinderter Sozialisten?
    Es kommt besser wenn es von den Lebensstil Gegnern ausgerupft wurde?

    Beachtet die implizierten Zeiger auf moralisch richtiges Denken:
    Solidaritätsprinzip – Gut.

    Einkommens-Obergrenze, Grossverdiener – Schlecht.
    Ja.

    Entweder macht man öffentliche medizinische Versorgung, weil Gesundheit kein marktfähiges Gut ist, oder eben nicht.
    Wenn es in die Richtung gehen soll wie im Artikel erwähnt, dann eben konsequent.
    Macht es öffentlich und über die Steuern finanziert. Keine schlechte Idee finde ich. Denn wie gesagt, es ist kein marktfähiges Gut.

    Wie dem auch sei. Nach dem Solidaritätsprinzip muss ich mir ja dann meinen Kinderwunsch erfüllen. Mit zwei Mamis wird das Kleine besonders glücklich sein. Ich werde also nicht egoistisch handeln, sondern zum Wohle der Allgemeinheit. Da bin ich jetzt aber erleichtert.

  • marcel sagt:

    Wenn für diese Prämienbefreiung der Kinder die Unterstützung von Wenigerverdienenden abgeschafft wird geht der Schuss für die meisten von denen nach hinten los. Gerecht wären einzig einkommensabhängige Prämien. Aber davon wollte die ach so solidarische Schweiz ja nichts wissen.

    Und überhaupt: Schuld sind eh die Ausländer und die EU und so.

  • Ulrich Rutz sagt:

    Der Artikel suggeriert nicht ganz korrekt, es seien die Gesundheitskosten, welche die Prämiensteigerungen verursachen. Doch der Anstieg der Gesundheitskosten in der Schweiz war seit 2000 drei bis viermal niedriger als zum Beispiel in den Managed Care Ländern. Entgegen immer wiederkehrender Behauptungen findet keine „Kostenexplosion“ statt! Die Kosten steigen seit mehr als einem Jahrzehnt moderat im Rahmen der Teuerung und sind stabil im Vergleich zum BIP. Die überproportionale Entwicklung der Prämien sollte endlich zu einer Finanzierungsdiskussion führen. Eine zunehmende „Schattenwirtschaft“ von Kontrolleuren und Zertifizierern führt zu einer unnötigen Zunahme der Bürokratie, letztendlich auch zu einer Gefahr für die von Mitmenschlichkeit getragene Arzt-Patient-Beziehung, ohne dass dadurch eine verbesserte Patientensicherheit erreicht wird.

  • Sportpapi sagt:

    Ich finde es richtig, dass Familien mit Kindern uinterstützt werden. Finde aber die Krankenkasse nicht unbedingt der richtige Ort. Warum nicht direkt als Abzug bei den Steuern?

    • Patrick Tigri sagt:

      Es gibt doch bereits Kinderzulagen und Kinderabzüge, oder?

      • Sportpapi sagt:

        Offenbar hält man es für nötig, mehr zu machen. Mit Blick auf die steigenden Krankenkassenprämien finde ich das sinnvoll. Allerdings muss das an einem anderen Ort erfolgen.

    • Chris M. sagt:

      Abzüge bei Steuern bevorteilen diejenigen, die viel Steuern zahlen. Wer wenig Steuern zahlt erhält wenig.

      Üblicherweise wirken sich Abzüge bei Steuern zuerst auf das steuerbare Einkommen oder Vermögen aus, und erst indirekt auf den zu bezahlenden Betrag. Durch die Progression profitieren die am oberen Ende der Skala mehr.

      • Patrick Tigri sagt:

        Kinderabzüge sind absolut, wer also überhaupt was an Einkommen hat, profitiert davon. Und wer eine Million verdient, kann gleich viel abziehen wie der, der zehn Millionen macht.

    • Ruthli sagt:

      Genau. Patrick. Exakter Treffer. Das hat Sportpapi wohl übersehen.

  • Annika sagt:

    Ich finde es nicht so gut, einen weiteren Keil in den Solidaritätsgedanken zu treiben. Es geht ja auch nicht um alt und jung, sondern gesund und krank. Ich habe lange genug und gerne bezahlt als Gesunde, dass ich den Krankheitsfall etwas abfedern kann. Und: Niemand ist freiwillig krank. Nehme ich einmal an. Familien müssen zwar tatsächlich entlastet werden, besser wäre das über einen höheren Kinderabzug oder ähnliches.

    • Andi sagt:

      Richtig. Die Krankenkasse ist eine Versicherungsgemeinschaft von Kranken und Gesunden, das sollte man von Familienunterstützung entflechten. Die Prämienverbilligung hat da ebensowenig zu suchen. Familien können auch über kausalere Mechanismen unterstützt werden.

  • Andreas Stofer sagt:

    Wenn die Gesundheitskosten von Kindern über Steuern finanziert würden (wie die Schule) wäre das eine Sache. Dann frag ich mich aber wieso nur die Gesundheitskosten von Kindern. Aber finanziert über höhere Krankenkassenbeiträge würde tatsächlich jemand der in einer 1-Zimmerwohnung lebt und sich keine Kinder und nichts leisten kann für eine begüterte Grossfamilie im Einfamilienhaus mitzahlen. Mit „Spitzfindigkeit“ hat das nichts zu tun, das wäre Realität und sowas von unsozial dass ich nicht versteh wieso die SP bei einem solchen Mist mitmacht. Ich versteh auch nicht wieso die Prämie altersabhängig aber nicht geschlechsabhängig sein dürfen. Also halbe Diskriminierung ist okay oder wie? Sinnvoll ist ja wohl hohe Einkommen, hohe Vermögen/ Erbschaften zu besteuern, da kommt man aber ständig runter mit den „Belastungen“, aber Kinderlose?

  • Peter sagt:

    Mir gefällt der Gedanke, dass die Kostendeckung via Steuergeld vorzunehmen. Vermutlich würde ich selber mehr als jetzt für die Prämien meiner Familie bezahlen, aber es wäre direkt abhängig vom Steuerbaren Einkommen. Somit würden Menschen mit einem geringen Lohn weniger und Menschen mit höheren Einkommen etwas mehr bezahlen (aber das würden Sie vermutlich überleben). Es wäre sicher einmal interessant zu wissen, wie viel die Steuern in % angehoben werden müssten um die Kostendeckung vorzunehmen. Damit die Rechnung nicht einmal im Jahr ins Haus flattern, wäre vielleicht auch ein direkter Lohnabzug (analog AHV / ALV) denkbar. Bei einer Verrechnung mit dem Lohn (Rente) ist auch sichergestellt, dass alle ihre Prämien rechtzeitig bezahlen. Eigentlich müssten wir uns auch überlegen, dass unsere Steuern ebenfalls monatlich vom Lohn abgezogen werden. Auf diese Art hätten wir auch hier kein Problem mehr mit Menschen die Ende Jahr kein Geld mehr für die Steuerrechnung haben. Wir müssten nicht einmal eine neue Behörde dafür erschaffen, da Ausländer bei uns Quellensteuer bezahlen und diese jetzt schon direkt vom Lohn abgezogen und mit dem entsprechenden Amt abgerechnet werden. Mittels Steuererklärung (analog heute) kann dann immer noch Geld zurückgefordert werden (wegen Ausbildung usw.). Ist doch einmal einen Gedankenanstoss nach Bern

  • Rabe sagt:

    Ich habe Kinder, finde den Vorschlag aber nicht gut. Immer mehr wird die Solidarität ausgehöhlt. Kinderlose, die gerne Kinder gehabt hätten, werden so doppelt bestraft, und solche, die bewusst auf Kinder verzichten, weil sie z.B. der Überzeugung sind, dass die Überbevölkerung und der daraus resultierende Resourcenverbrauch ein grosses Problem sind, sollen plötzlich Kinderprämien mitfinanzieren? Über die Steuern bezahlen diese Leute auch z.B. Schulen mit, und leisten auch so einen Beitrag zur Entwicklung der Kinder. AHV? Liebe Leute, wenn ein paar Grossverdiener ein Einsehen hätten, dass ab, sind wir mal grosszügig, 10 Mio auf dem Konto niemand mehr noch glücklicher wird mit noch einer Million, wäre die AHV mitsamt der IV ziemlich bald saniert, aber vorher wird die Erde eher zu einer Scheibe, als dass man darauf hoffen sollte. Hier geht es doch nur darum, Wählerstimmen aus Familien zu generieren, es ist ja schliesslich Wahljahr.

    • fehlendes ticken sagt:

      unterschriebe ich!

    • mila sagt:

      ich auch.

      • Klara sagt:

        @globetrotterin: ihren ton finde ich amigs befremdlich. sehr rüde. ist das nötig?

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, es gibt immer wieder Leute, die sich „amigs“ betupft fühlen, wenn man ihnen schonungslos die Wahrheit sagt.

      • Klara sagt:

        Tss. Auch noch stolz sein auf Überheblickeit? Das nenn ich schlechten Charakter. Aber erstaunt bin ich nicht.

    • Sportpapi sagt:

      Solidarität ausgehölt? Verstehe ich jetzt nicht. Tatsache ist, dass die Krankenversicherung auf Solidarität beruht – nicht zu meinen Gunsten. Man kann gut wieder einmal darüber diskutieren, denn aktuell ist die Krankenversicherung vor allem ein Selbstbedienungsladen. Tatsache ist aber auch, dass die vielbeschworene Solidarität der Reichen und Superreichen zunehmend weniger spielt, wie Sie zu recht bemerkt haben. Man muss also nicht mehr träumen, sondern zwischendurch auch wieder einmel etwas einfordern.

      • Rabe sagt:

        Die Solidarität wird meiner Meinung nach ausgehöhlt, weil eine solche Idee die Bereitschaft der Leute, sich zu einem solidarischen System zu bekennen, schwächt. Diese Idee ist wie gesagt ein Schlag ins Gesicht der Kinderlosen, wodurch diese evt. auf die Dicken und die Raucher etc. verweisen, die wiederum monieren, sie verursachten sicher nicht mehr Kosten als z.B. ein Spitzensportler mit seinen Verletzungen usw.
        Das führt letztlich dazu, dass jeder findet, der andere solle aus irgendwelchen Gründen mehr bezahlen (für jede der oben genannten Gruppen lassen sich problemlos Argumente pro und contra finden), und es geht nur noch darum, am Ende nicht den schwarzen Peter zu kriegen. Dabei funktioniert Solidarität nicht, wenn nicht auch ein gewisser Anteil „leben und leben lassen“ dabei ist. Dieses kollektive Verständnis, dass alle letzlich im selben Boot sitzen, da jeder und jede krank sein kann (und eben auch dürfen soll, ohne schlechtes Gewissen gegenüber der Gesellschaft), wird durch solche Ideen unterminiert. Dass man auch etwas einfordern kann, da gebe ich Ihnen recht, aber es darf keine Ungerechtigkeiten erschaffen, wenn man dies tut. Es ginge z.B. bei Medikamenten, die immer noch völlig überteuert verkauft werden, weil angeblich Forschungsgelder amortisiert werden sollen, dabei ist dies länst geschehen (meine Mutter hat z.B. ein solches Medikament). Ich verstehe z.B. auch nicht, weshalb die Kassen so viel Werbung machen müssen. Man stelle sich vor, Arztpraxen würden auf dieselbe Art massiv Patienten umwerben…

      • Sportpapi sagt:

        Die Krankenkasse basiert auf Solidarität und Umverteilung, zum Nachteil der Jungen. Eine Familie übrigens ebenfalls, allerdings ohne Nachteile 🙂

      • Globetrotterin sagt:

        Sportpapi, da irren Sie. Aber irren ist ja menschlich. Einfach nochmal nachdenken.

      • Sportpapi sagt:

        Habe ich gemacht. Bitte, bitte, bitte, helfen Sie mir zur Einsicht!

      • Globetrotterin sagt:

        Sportpapi, 4 Minuten reichen offensichtlich nicht, um bei diesem komplexen Thema die richtigen Schlüsse ziehen zu können. Wenn’s aber gar nicht gehen sollte, dann schauen Sie doch mal bei meinen früheren Beiträgen zu diesem Thema nach. Ich wiederhole mich nur ungern.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich stelle das Wort „Nachteil“ in Frage. Es ist in meinen Augen kein Nachteil für die Jungen, wenn sie Lasten der Älteren mittragen. Das ist ja so gewollt, zumindest ist das die Idee von unserem sozialen System.

        Ein Nachteil ist etwas, was man eigentlich ausmerzen will. Und hier will man das nicht (zumindest die normalen Leute nicht, die Patentegoisten sind da anders).

      • Sportpapi sagt:

        Weil SIE den Eindruck haben, die Idee Familie sei verwerflich, altmodisch und gehe zu Lasten der Frauen, muss ich mich ja nicht irren, wenn ich widerspreche. Und zwar vehement. Weil ich glaube, dass es gesellschaftlich eine wichtige Aufgabe ist, Kinder aufzuziehen und dafür die eigenen Interessen vordergründig auch einmal zurückzustecken. Einfach noch einmal nachdenken, bitte!

      • Globetrotterin sagt:

        Patrick, könntest Du bitte für mich Deine Wortkreation „Patentegoisten“ genau definieren?

      • Sportpapi sagt:

        @Tiger: Ich bin auch nicht gegen diese Generationen-Solidarität. Kommt ja alles mal zurück, hoffentlich. Aber man muss sie sich leisten können. Und genau hier haben Familien teilweise ein Problem.

      • Globetrotterin sagt:

        Sportpapi, ich wünsche Ihnen sicher nichts Schlechtes. Aber wenn Sie die Rache der Natur einmal zu spüren bekommen sollten, wären meine Sympathien auf Seiten der Natur.

      • Globetrotterin sagt:

        Patrick: Just for me – definiere doch bitte den Terminus „Patentegoisten“. (Habe schon mal gefragt, ist aber hängen geblieben.)

      • Sportpapi sagt:

        Die Rache der Natur? Hat diese denn einen eigenen Willen…? Und was, bitte sehr, hat das mit dem Thema zu tun?

      • Globetrotterin sagt:

        Da muss ich die Flügel strecken!

      • Patrick Tigri sagt:

        Ein Patentegoist ist einer, der den Egoismus für sich patentiert hat, der ihn also als die beste Erfindung seit dem geschnittenen Brot betrachtet.

      • Globetrotterin sagt:

        Dieses Patent ist garantiert schon längst abgelaufen!

      • Patrick Tigri sagt:

        Das ist doch einem Egoisten egal.

  • Peter sagt:

    Ein solcher Schwachsinn hab ich ja noch selten gelesen. Bin kinderlos und habe 2500.– selbbehalt, bin auch nie krank, oder wenn bezahl ich das selbst. Wieso bitte soll ich für die anderen noch mehr bezahlen?
    Die Grundversicherung ist ein Cadillac. dort liegt das Problem. Kosten runterfahren nicht alles bezahlen. Und wer Kinder in die Welt stellt soll gefälligst für sie bezahlen. auch die KK.

    • Patrick Tigri sagt:

      Der Egoismus der Kinderlosen. Einfach ignorieren.

      • Nicole sagt:

        Patrick, ich bin jung und im Moment noch Kinderlos, will sofern es geht, selber Kinder bekommen.
        Könnte Sie mir aber mit der jetztigen finanziellen Situation gar nicht leisten (was schon traurig zu lesen ist, seit wann sind Kinder von den finanziellen Mittel abhängig, traurige Gesellschaft in der wir leben…)
        Auch wenn ich im Vergleich zu anderen in meinem Alter eine gute Arbeitsstelle gefunden habe…bin ich schon froh, reicht mir mein Gehalt bis ende Monat. Ich lebe nicht im Luxus, kann wenn überhaupt einmal im Jahr in den Urlaub gehen und dann auch nicht auf die Malediven, mein Budget von etwa 700.00 Franken lässt es gar nicht zu. Der einzige Luxus ist mein Auto, dass ich mit meinem Partner teile (Golf II) zu mehr hat unser Geld nicht gerreicht!…. 23 Fr. mehr Prämien pro Monat zu zahlen ist mir im Moment echt zuviel oder habe ich das falsch verstanden und es geht um 23 Fr. im Jahr?

        Grundsätzlich finde ich die Idee super, dass Kinder bis zur abgeschlossen Ausbildung oder 25 Jahren keine KK bezahlen müssen, aber nicht zu Lasten der Kinderlosen…es gäbe genug andere Möglichkeiten, dieses Geld einzuholen.

        Habt Ihr mitbekommen, wieviel Geld für den Wahlkampf von useren Parteien ausgegeben wird… und nur damit unser Blick statt die Landschaft wahrzunehmen auf Plakate mit irgendwelchen Köpfen oder schlauen Sprüchen fallen?
        Jede Partei gibt mindestens 1.5 – 2 Mio Franken aus, die SVP, die letztesmal die 10 Mio Grenze überschritten hat hofft, dass Sie mit 2 Mio Franken durchkommen ??? oder die Bonuszahlung schon vergessen? Genauso, dass Blocher und co. (unsere Alt-Bundesräte) bis zu Ihrem Tod noch immer jährlich 240’000 Franken bekommen, obwohl alle in der oberen Gesellschaftsschicht gelebt haben und leben? Ich denke nicht, dass es schmerzhaft wäre für jeden dieser Persone auf dieses Geld zu verzichten….

      • Patrick Tigri sagt:

        Hätte heissen sollen „Der Egoismus VON Kinderlosen.“ Alle in einen Topf schmeissen wäre idiotisch von mir.

  • Urs sagt:

    Sicher nicht. Soll ich jetzt noch die eingewanderten Gebährmaschinen mit der KK unterstützen?

    • Klara sagt:

      Haben Sie schon Gebuhrtstag gefeiert? Wenn schon so ein hässlicher Ausdruck gebraucht werden muss, dann bitte auf Rechtschreibung achten…

      • Patrick Tigri sagt:

        Wieso? Daran sieht man, dass sich Urs darüber noch gar nie Gedanken gemacht hat, sonst würde sich so ein peinlicher Fehler nicht in seinen Text schmuggeln… er weiss gar nicht, wie man „gebären“ schreibt.

        Urs ist also ein Schnellschusstyp. Und als solcher nicht ernst zu nehmen.

  • PlainCitizen sagt:

    Bitte eine Gutschrift für die Finanzierung der Schule für die Kinder, die ich nicht habe.

    • Patrick Tigri sagt:

      Bist Du ein Egoist und willst die Gesellschaft aufsplittern in Individuen? Denk das mal zuende: wenn jeder alles machen müsste, was ihm die Gesellschaft abnimmt: Strassen, Wasser, Infrastruktur allgemein, Nahrungsbeschaffung, Energielieferung,… und eben, die Schule ist auch sowas.

  • Alex von Steiger sagt:

    Es wird schon allerhand unternommen um die Überbevölkerunbg anzukurbeln. Selbst mit Versicherungsprämien…..

  • Thommen61 sagt:

    Vielleicht überlegen sich die Leute auch einmal, dass wirtschaftliche Not oder Einschränkung im Einkommen, Leute dazu bringen kann, keine Kinder aufzuziehen – und nicht nur Homosexualität, wie jetzt vielleicht Einige meinen…
    Wenn Kinder eine Armutsfalle sind, dann sollten wir die Ausländer vielleicht nicht so kritisieren wegen der Sozialhilfebezüge. Und die Wirtschaft sollte sich überlegen, ob sie die Kinder, für die sie bezahlen muss, genug bezahlt, oder ob sie sie später gar nicht im Arbeitsprozess haben will, weil sie die Ausgebildeten und bereits Bezahlten dann billiger im Ausland holt! Wieso wird das Verursacherprinzip jetzt wieder – zugunsten der Wirtschaft – vernebelt?

    • Markus Schneider sagt:

      Wir brauchen keine Kinder von Armen. Diese tragen nichts zu den allgemeinen Kosten bei – ausser erhöhte Kriminalität, erhöhte soziale Auffälligkeit, niedrigerer Bildungsgrad aufgrund niedrigerer Intelligenz usw. Es muss endlich dafür gesorgt werden, dass nur noch diejenigen Kinder auf die Welt stellen, die auch für sie aufkommen können.

      • Klara sagt:

        „Diese tragen nichts zu den allgemeinen Kosten bei – …“ Ich vermute, das war umgekehrt gemeint und ein Hinweis auf die Intelligenz des Schreibers. Kinderlos hoffentlich.

      • Nicole sagt:

        Markus, schon überlegt, dass die meisten Kriminellen von einem guten Elternhaus abstammen?
        Mama, Papa arbeiten, bringen Geld nachhause und Kind wird sich selber überlassen…um das schlechte Gewissen zu beruhigen, gibt man dem Kind Geld, viel Geld…und um die Langweille zu überbrücken macht Kind, was es will…

        Wir brauchen keine Kinder von reichen Eltern, die keine Zeit haben sich um diese zu kümmern…

      • Markus Schneider sagt:

        @Nicole: Was ist ein „gutes Elternhaus“? Sicher nicht eins, das kriminelle und dumme Kinder hervorbringt, welche nicht fähig sind, sich selber zu unterhalten. Und so leid es mir tut, wer auf Steuererlass, Schuldenstundung, Prämienverbilligung usw. angewiesen ist, der ist nicht fähig, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen.

        Woher stammt die Behauptung, die „meisten“ Kriminellen stammten aus gutem Elternhaus? Aus den eigenen Fingern gesogen?

      • Nicole sagt:

        Bleib sachlich Markus, sonst bist Du hier fehl am Platz.

        Woher die Behauptung kommt, schau doch nur mal in der Presse, all die Promikinder und die Skandälchen…
        und selbst ich habe in meinem Leben einige angetroffen, wo im Drogensumpf abgestürzt sind…nur, weil sie nichts besseres mit der Zeit anzufangen wussten…. Ich war mit einem in der Ausbildung, beide Eltern arbeiteten, verdienten (zu) gut , lebten im Bonzenviertel, hatten nie Zeit für Ihren Knaben, gaben ihm fürs Wochenende 10’000 Franken Sackgeld, mit dem er geprozt hat in der Schule… er kaufte sich Koks und feierte das ganze Wochenende…!
        Meiner Meinung nach sollte man Kinder bekommen weil man es will und nicht anhand der Frage ob man genug Geld hat… lieber in bescheidenen Verhältnissen gross werden und dafür die Realität nicht aus den Augen verlieren, als einsam und allein in einer Villa, am besten noch von der Nanny gross gezogen zu werden….!

        Kinder von „Armen“ können genauso Erfolg haben wie Kinder von „Reichen“ vorallem lernen Sie, dass man nicht alles im Leben bekommen kann…!

      • Globetrotterin sagt:

        Ach, Nicole, schön wär’s…!

      • Nicole sagt:

        Globetrotterin, wie meinst Du das?

      • Globetrotterin sagt:

        Es ist leider auch bei uns so, dass Kinder privilegierter Eltern privilegiert bleiben. Kinder aus sozial schwächeren Verhältnissen haben längst nicht mehr die gleichen Chancen. Das scheint vor 50 Jahren noch anders gewesen zu sein, zumindest wenn ich den Erzählungen glauben darf.

      • Nicole sagt:

        Globetrotterin, Du darfst meinen Erzählungen glauben. Es geschah vor 10 Jahren… ich bin 29 Jahre alt.
        Übrigends, viele berühmte Persönlichkeiten u.a. Mark Twain stammen von ärmlichen Verhältnissen ab. Für die heutige Zeit könnte man den Facebookgründer nennen oder Christoph Blocher – als 7. Kind von 11 Kindern in einem Pfarrhaushalt aufgewachsen.

      • Patrick Tigri sagt:

        Das ist doch der Übliche Zwiespalt zwischen Allgmein- und Spezialfall. Viele reiche Kinder wären aus eigenem Antrieb nie reich geworden, und ein paar Arme schaffen’s auch aus einfachen Verhältnissen hoch.

      • Ruthli sagt:

        Wunderbare Zusammenfassung unseres Patrick Immeronline.

      • Globetrotterin sagt:

        Ich spreche hier vom „Sauhäfeli – Saudeckeli“-Prinzip. Das ist leider sehr weit verbreitet – nicht nur in der Schweiz!

      • Nicole sagt:

        hm, nur kurz zum Nachdenken…es ist mir auch klar, dass das Klischee heutiger Sozialhilfe-Empfänger dasjenige ist, von überfetteten Menschen, die auf dem Sofa sitzen und TV schauen…! Es sind die Medien, die uns das zeigen, dass andere ist ja medientechnisch uninteressant…

        Reiches Kind: Hat diverse Spielkonsole und allerlei Spielzeug, reist vielleicht öfters am Wochenende und geht in Luxushotels in den Urlaub (Clubhotel, mit Gleichgesinnten) … mein Fazit: viel Ablenkung und wenig Zeit zum Lernen. Also steckt man es in die Privatschule, weil es für das staatliche Gymnasium schlichtweg zu dumm ist…!

        Armes Kind: Hat weniger Ablenkung… wenn Ausflüge, dann Spaziergang durch den Wald, wo es gleich noch Pflanzenkunde gibt (arme können sich ja weniger leisten und nehmen Pflanzen aus dem Wald zum Essen, wie z.B. Bärlauch, denn es gratis im Wald gibt oder zig Waldkräuter, die besser schmecken als die gekauften trocken Gewürze).
        Fazit: Weniger Ablenkung, mehr Zeit zum Lernen…

        Wir haben viele „möchtegern“ gebildete Schnössel aus reichem Elternhaus, die dank Privatschule die Theorie eingepaukt bekommen haben aber in der Praxis nicht zu gebrauchen sind, können z.B. nicht mal einen Baum pflanzen, geschweige denn eine Kuh melken…!

      • Nicole sagt:

        Erster Teil: Vorweg, mir ist klar das durch die Medien folgendes Klischee über heutige Sozialhilfeempfänger existiert: Überfettete, ungebildete Menschen, die den ganzen Tag auf dem Sofa sitzen und TV gucken. Die Richtigstellung über dieses Klischee ist rein medientechnisch höchst uninteressant.

        Mangels Geld sind diese Mitmenschen gezwungen, erfinderisch zu sein, was das tägliche Leben angeht. Die Verpflegung soll ja trotzdem gesund sein, deshalb holt man sich das Essen dort, wo es günstig ist, oder gratis wie zum Beispiel der Wald mit den zig Wildkräuter (Bärlauch etc)

      • Nicole sagt:

        zweiter Teil: somit bekommt das Kind in der Freizeit zugleich Pflanzenkunde und lernt unsere Natur kennen sowie es viele von uns ganz bestimmt nicht können. Ausflug auf dem Bauerhof in der Nähe liegt auch mit weniger Geld drin, schlafen im Stroh kann je nach Laune des Bauers auch ziemlich günstig wenn nicht sogar gratis sein…diese Ausflüge sind lehrreich… Kinder von reichen Eltern lassen sich durch div. Spielkonsole ablenken, reisen von Luxusclub Hotel zu Luxusclub Hotel und haben viel zuviel Ablenkung also weniger Zeit zum Lernen.

      • Nicole sagt:

        ahhhhhhhhhhhhhhh meine Kommentare werden geschluckt….seit wann hat man nur noch 600 Zeichen???

      • Nicole sagt:

        zweiter Teil: somit bekommt es gleich noch Pflanzenkunde dazu. Übernachtung auf dem Bauernhof in der Nähe liegt auch drin, den Übernachten im Heu/Stroh ist je nach Laune des Bauers sehr günstig oder sogar gratis….
        Kinder aus reichem Elternhaus besitzen div. Spielkonsole, reisen von Luxusclub Hotel zu Luxusclub Hotel.. mein Fazit viel Ablenkung und wenig bis keine Zeit zum Lernen. Die Eltern finanzieren Ihnen dann eine Privatschule, weil sie für das staatliche Gymnasium schlichtwegs zu dumm sind…

        Reiche „möchtegern“ Gebildete haben wir sehr viele in der Schweiz…

      • Nicole sagt:

        zweiter Teil: somit bekommt es gleich noch Pflanzenkunde dazu. Übernachtung auf dem Bauernhof in der Nähe liegt auch drin, den Übernachten im Heu/Stroh ist je nach Laune des Bauers sehr günstig oder sogar gratis….
        Kinder aus reichem Elternhaus besitzen div. Spielkonsole, reisen von Luxusclub Hotel zu Luxusclub Hotel.. mein Fazit viel Ablenkung und wenig bis keine Zeit zum Lernen. Die Eltern finanzieren Ihnen dann eine Privatschule, weil sie für das staatliche Gymnasium schlichtwegs zu dumm sind…

      • Nicole sagt:

        Dritter und letzter Teil: Reiche „möchtegern“ Gebildete haben wir sehr viele in der Schweiz, die dank diesen finanziellen Massnahmen der Eltern, die Theorie eingepaukt bekommen haben, aber in der Praxis nicht zu gebrauchen sind (nicht wissen wie man einen Baum einpflanzt oder eine keine Ahnung haben, wie man eine Kuh zu melken hat….

      • Nicole sagt:

        uups, sorry, irgendwas ist schief gelaufen… tut mir leid…

      • Patrick Tigri sagt:

        Muss Dir nicht leid tun… typisch weiblich, für alles die Schuld auf sich nehmen… diesmal (nur diesmal!) ist das fehl am Platz!

        (Ich scherze, das ist immer fehl am Platz.)

        Nicole, ich kann auch keine Kuh melken, und beim Baumpflanzen bin ich doch eher ungeschickt. Dafür, denke ich mal, bist Du beim Perlprogrammieren etwa ähnlich flink wie die Kuh nach dem Melken am Berg…

    • Markus Schneider sagt:

      Dass Intelligenz und Vererbung etwas miteinander zu tun haben, das ist von der linken Kamarilla wohl auch schon widerlegt. Und Eigentum ist natürlich Diebstahl. Aber wenn das schon so ist, dann bin ich für’s Faustrecht, denn daran gibt es nun wirklich nichts mehr auszudeuten.

      Tatsache ist und bleibt aber, dass zwei Dumme mit aller Wahrscheinlichkeit ein dummes Kind haben werden. Genauso wie zwei Krüppel mit grosser Wahrscheinlichkeit ein verküppeltes Kind haben werden. dafür braucht es keine Nächstenliebe und auch keine political correctness, sondern bloss zwei bei Tageslicht geöffnete Augen.

      • Patrick Tigri sagt:

        Das stimmt aber keineswegs. Zwei nach ihrer Geburt geschädigte Leute haben mit aller Wahrscheinlichkeit ein gesundes Kind. Genetische Defekte vererben sich unter Umständen, aber nicht einmal zwangsläufig. Mendel nicht studiert?

        Und dass dumme Eltern dumme Kinder haben… so was Dummes. Es gibt haufenweise Gegenbeispiele.

        Markus Schneider, Sie basteln sich die Welt, wie sie Ihnen gefällt.

  • ein anderer sagt:

    wieso bis 18 frei, wenn sie bereits mit 14 kiffen?

  • Globetrotterin sagt:

    Psychologe?

  • Tom sagt:

    Als kinderloser sage ich aus Solidaritaet JA, aber nur für die Befreiung bis 18. Ab dann braucht es den verstaerkten Druck damit die jungen Leute wirtschaftlich unabhaengig werden. Da sollte man bei der moeglichen Verbilligung bleiben.

    • Patrick Tigri sagt:

      Mein Studium ging, bis ich 25 war, mit 18 ist noch kaum einer fertig mit der Ausbildung. Meine wirtschaftliche Selbständigkeit war nirgends während meines Studiums.

  • Max Felske sagt:

    Und egoistisch sowieso.

    • Globetrotterin sagt:

      Sowieso!

      • Patrick Tigri sagt:

        Globine ist nicht egoistisch, sie ist profund illusionslos. Zumindest hab ich sie so erlebt.

      • Globetrotterin sagt:

        Gut beobachtet, Patrick. Illusionen sind Blasen, die alle irgendwann zerplatzen. Und dann geht das grosse Geheule los.

      • Patrick Tigri sagt:

        Seltsam, Globine, irgendwie mag ich Sie. Und ich kenn Sie ja mittlerweile ein bisschen.

    • Claudia sagt:

      schön, wie sie andere Menschen verurteilen. Wenn ich die Kinder anderer mitfinanziere will ich aber auch eine Gutschrift für die entgangene AHV, ALV und Steuern aller Mütter, die wegen der Kinder nicht oder nicht voll arbeitstätig sind!

      • Claudia sagt:

        Kommentar ging an Max Felske

      • eine Frau sagt:

        Die AHV basiert auf das sog. Umlageverfahren. Das heisst, Ihre AHV wird von den heutigen Kindern bezahlt und nicht von deren Mütter…

      • Claudia sagt:

        @eine Frau: Ist mir schon klar mit dem Umlageverfahren. Mütter, die nicht arbeiten, haben ja keinen monatlichen Lohnabzug> ergo bezahlen sie nichts für die ältere Generation und die Arbeitslosen. Dafür haben sie Kinder. Ich denke, da ist der Ausgleich schon gegeben.

      • Patrick Tigri sagt:

        Mit anderen Worten: Die AHV ist ein Ponzi-Scheme, auch bekannt als Schneeballsystem. Oder?

      • Patrick Tigri sagt:

        Bernie Madoff hat das ja neulich mit grossem Erfolg durchgezogen.

  • Kurt sagt:

    Typisch, unsere neue Linkspartei die CVP!

  • Max Felske sagt:

    Den Vorschlag find ich gut. Schliesslich zahlen meine drei Kinder mal die Pensionen der Kinderlosen.

  • Globetrotterin sagt:

    Ich auch! Dazu noch eine Gutschrift für nicht benützte Kindergarten- und Ausbildungsplätze. Wenn man das extrapoliert und hochrechnet, dass nicht vorhandene Kinder auch keine weiteren Kinder zeugen, die das Bevölkerungswachstum wieder weiter steigern, die Umwelt verschmutzen, Ressourcen verbrauchen, etc. müsste der Verzicht auf Kinder bezahlt statt belastet werden. Ausserdem müssten Eltern, deren Kinder kriminell werden, die entstandenen Kosten für Justizapparat und Strafvollzug, Therapien etc. der Gemeinschaft bzw. den Steuerzahlern zurück erstatten.

    • Patrick Tigri sagt:

      Wir kommen hier ratzfatz in eine Diskussion hinein, wohin unsere Gesellschaft will in den nächsten Jahren (in den nächsten 50 meinetwegen). Jedes grosse Problem besteht beim genau Draufschauen aus 10 weiteren grossen. Wollen wir, dass die Schweizer sich auch weiterhin selbst vermehren? Wollen wir unser Genmaterial aussterben lassen und nur noch zugewanderte Kinder? Oder nicht mal das?

      Diese Fragen werden nicht von Leuten beantwortet sondern nur von der Realität.

      • Chris M. sagt:

        Gute Antwort!

        Sollen künftig in der Schweiz noch Schweizer leben, dann müssen Schweizer heute Kinder kriegen!

      • Patrick Tigri sagt:

        Nö. Man kann auch Ausländer zu Schweizern machen, die schön fortpflanzungswillig sind.

  • eine Frau sagt:

    Im Gegenzug werden dann diese Kinder für die Kinderlose die AHV erarbeiten… Die Solidarität ist damit gewährleistet.

    • Markus Schneider sagt:

      Dieses Blog verkommt langsam zum linken Idiotenstadel.

      • Patrick Tigri sagt:

        Inhaltlich, was ist so daneben am Post einer Frau?

      • Markus Schneider sagt:

        Ob diese Kinder für die Kinderlosen die AHV erarbeiten werden, das weiss man überhaupt noch nicht. Dass sie es allein schon aufgrund der zunehmenden Überalterung überhaupt nicht können werden, wissen wir aber schon jetzt.

        Ob diese Kinder das überhaupt wollen, ist eine ganz andere Sache. In Wirklichkeit werden sie dazu gezwungen. Ein äusserst seltsames Verständnis von Solidarität.

        Die Linken Phantasten sollten langsam über die Bücher gehen. Nicht nur ihr Vokabular (z. B. dieses Solidaritätsgeschwafel), sondern auch ihre Konzepte werden zunehmend realitätsfremder.

      • Patrick Tigri sagt:

        Gut, dann will ich mal kurz knapp knackig die Alternative von Schneider hören. Sozialdarwinismus reloaded?

    • eine Frau sagt:

      Ja Herr Schneider, mit Ihrem Beitrag von 12.23 haben Sie zu hohem Niveau der Diskussion beigetragen. Ihre Wortwahl ist ein literarisches Genuss (die Linken Phantasten sind Idioten, sie sollen über die Bücher gehen…) und Ihre Aussage ist auch klar; Solidarität ist realitätsfremd. Selten so viel Kluges auf einmal gelesen…

  • Hubert Fröhlich sagt:

    Als Kinderloser möcht ich dann aber eine CO2-Gutschrift bekommen, die den Kinderhabenden belastet wird.

    • Klara sagt:

      Warum? Weil ich mit Kleinkind/Kind kein Flugzeug benutze? Weil ich mit Kind alle Einkäufe zu Fuss erledige? Klar, dann finanzier ich gerne die CO2Ausstösse derer, die in die Malediven flitzen..

  • fufi sagt:

    Solange Kinder nicht krank werden: JA!
    Ansonsten wird das so called Solidaritätsprinzip ja wohl etwas missbraucht, so in Richtung Sippenhaftung!
    🙁

    • fufi sagt:

      Ach ja, da könnten sich doch Auto-lose auch an den Autoprämien beteiligen, und Nicht-Hündeler an der für Hündeler obligatorischen Haftpflichtversicherung, undsoweiter.
      Und da gäbs doch noch so viele, die sich an den Steuern der Superreichen beteiligen könnten, nachdem die Pauschalsteuer abgeschafft wurde ….. !
      Wäre doch echt solidarisch?

      • Elvira Gugger sagt:

        @ Fufi: Ich glaube nicht, dass uns dein Auto später mal die AHV finanziert… So viel zum Unterscheid zwischen einem Kind und einem Auto.

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