Kulturbeutel 41/18

Urs Rihs am Montag, den 8. Oktober 2018 um 5:46 Uhr

Der Urs empfiehlt:
R&B
von Tirzahzwei Girls aus London drainieren ein Genre und saugen ihm die Sülze ab. Auf Club getrimmt, reduktionistisch und trotzdem bleibt der Soul– am Freitag im Bonn, hin da!

Fischer empfiehlt:
Die Bookerin ist am Verzweifeln: «Ihr kennt Steve Buscemi nicht!?!» Wie soll sie denn Leute wie Jake La Botz promoten, wenn alle Referenzen fehlen hier drüben, andere Seite Atlantik? Hush hush, das wird schon. Einfach dranbleiben, die Stadt merkt schon noch, was sich da Spannendes und Untergründiges tut zwischen Blues, Rock, Folk und alledem.

JJ empfiehlt:
Immer am Achten
ist im Schwob-Haus Happening und heute ist wieder der Achte. Nicolás Araneda macht die Theorie zur Praxis und stellt seine konzeptionelle Kompositionstechnik vor. Es nennt sich “Time Decoration“, es gibt Klang und Talk und Bier aus der Dose, oben über der Länggass.

Berner Initiativen: Räuber und Poli

Roland Fischer am Freitag, den 5. Oktober 2018 um 6:00 Uhr

Rabautz! Morgen schon wieder. Und diesmal mit Ansage.

Man könnte nun ein bisschen böse fragen: Gehört es schon zum Berner Kulturgut, das Räuber-und-Poli-Spielen rund um den Vorplatz? Das Herausfinden, wer denn nun die Deutungshoheit über Recht und Unrecht und Ordnung und Unordnung hat? Ein bisschen was von Theater hat es ja schon. Oder ist es eher eine soziale Skulptur? Oder Soziokultur im besten, partizipativen Sinn, Begegnungsort, Schreitherapie, kühne Gassenschau meets Improtheater? Live Action Roleplay?

Ah, elegante Überleitung:

[wir] finden, nicht nur Kinder dürfen spielen, sondern Erwachsene mindestens genauso fest. Darum haben wir den Verein Rabautz gegründet. Damit alle, die mal wieder etwas kindisch sein wollen, in der Stadt oder im Wald oder wo auch immer richtig ausgiebig spielen können.

Wir verwandeln deine Stadt in ein Spielfeld. Wir machen das Kind in Dir zu Räuber oder Bulle, Hexe oder Werwolf. Wir organisieren, studieren und du darfst fetzen und Banditen hetzen.

Sehr schöne Initiative. Und um das Verwirrspiel perfekt zu machen: Treffpunkt ist tatsächlich auf dem Vorplatz. Game on!

Frau Feuz hat fertig

Gisela Feuz am Mittwoch, den 3. Oktober 2018 um 17:03 Uhr

Liebes KSB-Blog, wir beide haben uns ziemlich exakt vor 10 Jahre aufeinander eingelassen, gell. Läck bobi war ich nervös, als ich im September 2008 den ersten Text für dich abfeuern durfte. Es ging um das Konzert von Unhold im Dachstock, weisst du noch? STUN-DEN hab ich daran rumgebastelt. Wenn ich den Text heute lese, schäm ich mich ein bisschen. Weil gut ist anders. Aber item.

Es folgten wilde Zeiten, oh boy, und wenn ich wild schreibe, dann mein ich auch wild. Wie oft bin ich nach einem feuchtfröhlichen Konzert nach Hause gewankt, um dir noch davon zu berichten. Im Notfall bediente ich die Tastatur mit einem Zeigefinger, weil ich mir mit der anderen Hand ein Auge zuhalten musste. Und wenns gar nicht mehr ging, dann klemmte man sich am nächsten Tag mit Brummschädel hinter den Computer, um von irgendeiner Hundsverlochete des Vorabends zu erzählen. Der gestrenge Herr Gnos machte einem damals noch die Hölle heiss, wenn nicht anständig verlinkt wurde und der nicht minder gestrenge Herr Sartorius knallte gnadenlos mit der Peitsche, wenn man sich denn mal in der eigenen Kater-Fäule suhlen wollte.

Geduldig und nachsichtig hast du so einige feuzsche Text-Experimente, Stilblüten, Unwahrheiten und sprachliche Unflatiche über dich ergehen lassen, gell liebes KSB. Entschuldigen mag ich mich nicht dafür, weil ich weiss, dass meine blühende Fantasie dir insgeheim genau gleich viel Freude bereitet hat wie mir. Vielmehr möchte ich mich bei dir bedanken, dass ich mich all die Jahre dermassen hemmungslos austoben durfte.

Gemeinerweise hat alles ein Ende. Nein, komm mir jetzt nicht mit der Wurst. Du hast dich verändert, Frau Feuz hat sich verändert. Erwachsen wäre das falsche Wort. Aber die zeitlichen Ressourcen müssen definitiv besser eingeteilt werden und das geht leider Gottes auf deine Kosten. Ja, mir blutet auch das Herz. Aber weinen tun wir trotzdem nicht, gell liebes KSB. Ganz vom Kulturacker* mach ich mich ja nicht und du hast doch neue junge Wilde am Start, mit denen du zukünftig bestimmt allerlei lustigen Unfug und Schabernack erleben wirst. In diesem Sinn: go KSB-Crew, gooooo!

Auf immer und ewig deine,
Frau Feuz

*Frau Feuz bleibt dem Kulturkuchen als Kulturredaktorin bei Radio RaBe erhalten und schreibt weiterhin als freie Journalistin für den Bund. 

Make some noise

Roland Fischer am Dienstag, den 2. Oktober 2018 um 14:12 Uhr

He tells me in his bedroom voice
C’mon honey, let’s go make some noise
Time it goes so fast
When you’re having fun

So etwa. But, you know, It’s just another manic Monday.

Gestern abend also, oben in der KTB-Mansarde: Auftakt zum neuen allmonatlichen Montags-Format, einer Carte Blanche für das Schauspiel. Den ersten Blankoscheck hat Julia Haenni erhalten, die Hausautorin für die Spielzeit 2018/2019 (und Transform-Co-Leiterin und dramenprozessorin und Slammerin und, so Gott – oder wer auch immer sich in dem Laden nun um Personalien kümmert – will, auch bald KSB-Gastautorin). Schön, dass sich da jemand sehr wohl fühlt auf einer Bühne, die mit viel Tamtam für sie eingerichtet wird. Und noch schöner, dass sie weiss: diese Bühne ist locker gross genug für noch andere. Also hat sie eine ganze Schar von Gästen dazugeholt und hat ihre Texte performt, im Chor gelesen, gespielt, geslamt, konzertiert. Eine sehr unterhaltsame Vorstellungsrunde. Und apropos: Die Vorstellung von so einer Stadt an so einem Montag ist dann ja gar nicht so anders:

… hallo seit als häti si nur uf dich gwartet ade reception vom läbe
dir ad wösch gat
direkt aber ehrlich _
(aus Julia Haenni, Die Stadt isch zchli für dich)

Kulturbeutel 40/18

Urs Rihs am Montag, den 1. Oktober 2018 um 5:56 Uhr

Der Bongoboi empfiehlt:
Ich besass mal einen schönen Revox Verstärker, von meinem Onkel – hat’s verblasen als «The Maggot» von den Melvins auf dem Plattenteller lag …
Drum geh ich am Sonntag in den Dachstock und verlang Vergeltung!
(Scheiss auf Legendenstatus und so – dem Alarmismus, um im Musikgeschäft Shows anzupreisen – aber das sind scheiss Legenden!)

Fischer empfiehlt:
Gleich zwei Film-Tourneen kommen diese Woche zu Besuch in die Cinematte. Heute startet das Cinema Italiano mit fünf aktuellen Filmen von südlich den Alpen. Und am Freitag dann schaut das Fantoche vorbei, mit einem Best-Of des diesjährigen Festivals.

Schwab empfiehlt:
Das, wo der Bongoboi Urs auch sagt. Und darüberhinaus: Galerie Duflon-Racz, Vernissage des «Fujicolor Crystal Archive». Ein wunderschöner Name, nicht? Fotografische Arbeiten der Berner Künstlerin Anouk Tschanz, Weisswein, Freitag.

250 Lastwagen und stolz drauf.

Urs Rihs am Freitag, den 28. September 2018 um 12:23 Uhr

Es riecht nach Herbst im Wankdorfquartier und der ganzen Siedlung.
In den Werkhöfen des Tiefbauamtes werden die Zündkerzen der Laubbläser mit Messingdrahtbürsten gereinigt. Die Besen gebunden, die Strassensauger poliert.
Bis Ende Saison gibt das etwa einen riesigen Haufen Blätter – 250 Lastwagen voll.

Erst halten die Bäume aber den Schnauf an. Saugen ihrem Laub den Stoff ab.
Das Blattgrün weicht, kommt das Rot, dann der Fall.
«Es geht um Leben und Tod» steht in der GEO, ein Laubbaum würde den Winter mit Blättern nicht überstehen, zu schwer wöge die Last der Krone.

Es riecht nach Modder, nach Muff, erdig, weil das Laub verfault.
Nach Reifearomen und animalischen Noten – Herbst.
Die Atmo filtert uns das flach einfallende Licht der Heliumkugel warm und die Farben ballern Kontrast – Herbst. Die Stadt erscheint im Aufputz.

Und die Tiefbauämtler rücken an – zu ihrem Pièce de Résistance:
Den Asphalt vom schmierigen Braun freihalten.
Damit du dich mit dem Velo nicht hinlegst, nachts.

In Parkanlagen die Blätter mit Rechen zu Hügel harken.
Damit deine Kids sich darin suhlen können und auf schlafende Igel treten, oder Hundsdreck.

Und die Tiefbauämtler schwitzen bei ihrer Arbeit und fluchen dabei und rauchen zum Schaffen.
Und du regst dich auf dabei – weil das so viel kostet gell und weil das so bünzlig ist und sinnlos mit dem Benzinlaubbläser. Und du raunst dabei und staunst:

«Wieviel Blätter das wohl sind pro Jahr? Wieviel die wohl wiegen

Das liesse sich doch hochrechnen, denn bei den 21 000 städtisch verbrieften Bäumen auf öffentlichem Grund – schreibt das Baumkompetenzzentrum – und den durchschnittlich 20 Kilo Laub pro Stamm – sagt die GEO – sind das 420 000 Kilogramm Laub am Boden.

Und bei einem geschätzten Gewicht von ca. 1,6 Gramm pro Blatt – was einem dünnen A4 Druckpapier entspricht – sind das um die 260 000 000 stadtbernische Blättchen.

Ich frag den Tiefbauämtler, wie es ihm ergeht beim Wischen und ob er sich in der Winkelriedstrasse – mit ihrer Ahornallee – nicht wie Sisyphos unten am Berg vorkomme?

«Den musst du dir», belehrte er mich, «als glücklichen Menschen vorstellen.»
«Der Typ ist vom Fach!» denk ich und halte den Rand.

Zum Abschuss dann er nochmals:
«250 Lastwagen voll Laub putzen wir Strassenfeger jeden Herbst weg.
Wegputzen alles, das ist eine Herkulesaufgabe, wenn du schon bei den Griechen bist –
wir putzen es einfach weg

und sind einfach nur stolz drauf.»

“Selbst festgefahrenes Laub auf Asphalt lässt sich mit sehr starken Laubbläsern entfernen”, sagt M* vom Tiefbauamt.

Bitte sing mir ein Volkslied

Mirko Schwab am Donnerstag, den 27. September 2018 um 16:29 Uhr

Aufwachen im 21. Jahrundert. Waaghausgasse 4. 6 Tabletten. 2 Rossstärken.

Das Zimmerfenster ist immer offen, auch bei Nacht. Sonst hätte ich Angst vor dem Versticken. Am Morgen bricht die Sonne rein, die gelbe Fratze, heisskalt im Frühherbst. Der Giftschweiss sinkt ins Leintuch ab. Von draussen Alphorngebläs. Bravo, Musik! Ich schleife mich 32 Treppenstufen runter in die Küche, Bialetti eindrehen und den Tabak. Auf dem Küchentisch liegt die Wochenzeitung mit Musikbeilage. Lil Peep selig grinst vom Recycling-Papier.

«Pop grotesk» steht drunter. Versuche, die Kontemporärmusik zu verstehen. Haiyti, XXXTentacion, Lil Peep, Lil Xan, Lil Skies, Yung Lean und Trippie Redd – Hyperemotionalität und Sinnesleere, Hyperkapitalismus, Politik zwischen den Zeilen, vielleicht, Generation X.2 auf Autotune und Benzos. Aufwachen im 21. Jahrundert. Oder wegdösen.

Sechs Tabletten Xanax mit Fentanyl liessen den kleinen Peep für immer schlafen.

Frau Bialetti faucht mich an. Manchmal fauche ich zurück. Gsssssshhhhchchch! Selber Gsssssshhhhchchch! Ich male einen Kaffeefleck auf die schöne WOZ-Beilage, die von Arztneimitteln handelt, lesen Sie die WOZ-Beilage. Was ist mit der Popmusik nur los fragt man sich, durchaus genüsslich. You know something’s happening but you don’t know what it is.

Tobias Jundt sagt: Punk ist tot. Reggae ist tot. Jazz ist tot. Hiphop ist tot. Funk ist tot. Schlager ist tot. Klassik auch tot – merkt aber keiner. Und möchte sein Lied zurück, sein existenzielles. Bitte sing mir ein Volkslied.

Es gibt viel zu tun für die Musikjournaille im semiotischen Wald des 21. Jahrhunderts. Dann kommen mir die drei Studentenbuben wieder in den Sinn, drei Milchgesichter aus Bern und Biellle / Bien. Wie sie im Döschwo-Cabriolet durch den Zeitgeist fahren, «sprachlicher Gurkensalat» wie bei Hayiti, Capri Soleil als Lebensgefühl. Die Dekonstruktion des Sommerhits, schon manche haben sich daran versucht. Zweitausendundjetzt klingt das so:

Am Ende ist alles Illusion, ein Trick, ein Code. Aber gestorben wird weiterhin in echt. Was ist zwischen Liebesleid und Leere, Narrativ und Dadaismus?

Greenscreen, Purpledrank, Mountain Dew, Capri Sonne, San Pellegrino, Sophie Hunger und die Ballade vom dünnen Mann, die Ballade vom müden Mann, vom lebensmüden, das Lied vom Tod. Young gun, yung gone.

XXXTentacion ist auch tot. Haiyti spielt am 19. Oktober im ISC. Chic ist eine ziemlich fiktive Boyband von David Bregenzer, Samuel Rauber und Jonas Weber. Die WOZ gibts für 6 Franken inkl. MwSt. am Kiosk.

Berner Initiativen: videokunst.ch

Roland Fischer am Mittwoch, den 26. September 2018 um 15:08 Uhr

Videokunst hat ein Luxusproblem. Wo das eigene Werk ausstellen? Auf youtube, auf vimeo, auf irgend sonst einem obskuren Videoportal? Öffentlichkeit ist also kein Problem, Sichtbarkeit allerdings schon. Von Wertschätzung ganz zu schweigen.

Gut gibt es Plattformen wie videokunst.ch – eine Initiative der Berner Kunst-Tausendsassas Carola Ertle und Günther Ketterer -, die dem (Schweizer) Videokunstschaffen eine Heimat geben. Und einen Aufmerksamkeitsrahmen, wie er im digitalen Dorf nirgends wirklich zu finden ist. Man kann die ausgewählten Werke auf der Webseite (das heisst im eigenen Browswerfenster) anschauen, oder man kann sie im Showroom im Progr betrachten, das macht dann noch viel mehr Freude.

videokunst.ch hat auch noch ein Schaufenster im Bienzgut – und seit neuestem auch eines in Zürich, im Houdini-Kino. Zu sehen ist auf allen Screens derzeit eine wunderbare Arbeit von BiglerWeibel: «Im Nebensinn von Dagmar und Doris». Ein ebenso ungereimtes wie visuell sinnreiches Neben- und MIteinander von Dagmar/Doris/Jasmin/Nicole.

Kulturbeutel 39/18

Mirko Schwab am Montag, den 24. September 2018 um 5:51 Uhr

Das Ursi empfiehlt:
Töffli ankicken
(Benzinhäneli auf, dreimal pumpen am Vergaser, Choke drücken, Dekompressionshebel ziehen, Pedale durchtreten, Gas!)
und ab vom Schuss, nach Steffisburg.
Dort eröffnet am Samstag ein Kunsthaus, wie es die Spatzen von den Dächern pfeifen, mit Vernissage –
lit!
Und im Kopf lief «The Suburbs» von Arcade Fire.

Der Kuratle empfiehlt:
Wer sich der desillusionierten Stimmung nach einem erneut mutlosen Abstimmungssonntag hingeben will, dem empfiehlt sich die Sonderausstellung zum Thema Weltuntergang im Naturhistorischen Museum.
In der Abeggstiftung in Riggisberg gibt‘s passend dazu noch einige ägyptische Vogelmumien zu bestaunen.
Zum Abschluss der Woche liefert der Singe in Biel dann doch noch die nötige Portion Power und den Blick nach vorne. Und zwar mit einem Triple-Gig der Herren Koch, Schütz und Studer, allerdings nicht mehr im Trio sondern Solo oder mit illustren Gästen, jeder für sich.

Jessica Maria Juana empfiehlt:
Weil ich ja auch zugezogen bin und immer Freude an sexy Boys auf Bühnen habe: Zugezogen Maskulin macht 1 Schweiz-Tour und spielt am Donnerstag im ISC. Wer keine Lust hat auf testosterongeladenen Rap mit linksalternativen Parolen-Hooks, bleibe zuhause und schaue den frisch geernteten Mariohuaner-Pflanzen beim Trocknen zu, rauche 1 Haze-Joint und höre die smoothere Version des deutschen HipHop mit revolutionären Ambitionen.

Fischer empfiehlt:
Nicht nur ein Kunsthaus geht neu auf, auch eine Galerie in der Lorraine. Und da pfeifen die Spatzen, dass Bern einen solchen Kunstraum (bzw. ein solches Terrain) noch nicht gesehen hat – wer’s selber sehen will: Eröffnung ist Freitag und Samstag. Auch irgendwo von oben herab pfeift’s noch ganz anders: Im Schlachthaus kommmt es nächstes Wochenende zu einer Götterdämmerung der jetztmusikalischen Art, verantwortet u.a. von Norient.

#Bernnottoronto

Roland Fischer am Sonntag, den 23. September 2018 um 16:15 Uhr

Jetzt grad im Kunstmuseum: An vier Tischen wird Schach gespielt, rundherum Lautsprecher. Es fiept und rauscht und klopft und blubbert. Mal leise, dann dringlicher.

Das seltsame und zauberhafte Spektakel passiert im Rahmen der République Géniale und ist eine Neuinszenierung einer Performance von John Cage und Marcel Duchamp, die sich 1968 in Toronto auf eine Partie Schach verabredet hatten. Das Schachbrett präpariert, dazu Live-Elektronik je nach Verlauf der Partie. Geniekult auf gute Art.