They do it themselves

christian pauli am Dienstag, den 7. November 2006 um 16:30 Uhr

Wir freuen uns, wenn an dieser Stelle das Berocktwerden besungen wird. Dass Popmusik aber noch ganz anders aussehen könnte, zeigt «Girl Monster», die schwergewichtige und lautstarke Anthologie zu 25 Jahren Frauenmusik – von Punk über Riot Grrrls bis Elektro-Punk –, die auf dem Label der notorischen Allgirl-Band Chicks On Speed erschienen ist.

Ein Monstrum: 3 CDs, 60 Tracks, dreieinhalb Stunden Musik. Dazu viel Text, viel Grafik, eine Website, diverse Live-Auftritte weltweit. Und Fortsetzung ist scheint’s auch geplant. Kreiert frau so eine neue Revolte?

Punk hat das Do-It-Yourself-Prinzip weiland in die Popmusik gebracht. Glücklicherweise haben sich damals besonders auch Frauen angesprochen gefühlt. Erinnern wir uns an Kleenex, respektive Liliput; Zürcherinnen, die die Nase ganz vorne hatten.

25 Jahre später geht es noch immer, martialisch gesprochen, um denselben Kampf. Aber die Mittel haben sich geändert. Billigtechnologie ermöglicht die Produktion von Musik auf jedem Niveau, an jedem Ort, zu jedem Zeitpunkt. Das Internet bietet weltweite Distribution quasi zum Nulltarif.

Diese Entwicklung lässt sich auf «Girl Monster» schön nachvollziehen: Hört sich «Typical Girl», die Live-Aufnahme von The Slits aus dem Jahre 1980 noch enigmatisch und erratisch an, ein mutiger und einsamer Schritt in eine neue Richtung, ist rebellischer Frauenpop heute eine Explosion. Unglaublich was Frauen in London, Berlin, Moskau, Barcelona, New York und Tokio für Musik machen!

Schroff, bizarr, schnell, billig, grossspurig, ironisch, zynisch, lärmig und sexistisch: Von Peaches halb so gemütlichem Angebot «You’re fine as fuck, so fuck me fine» zu Gustavs überraschender Aneignung von «We Shall Overcome», von Björks Mini-Sinfonie «Storm» zum Electro-Noise der kanadischen Lesbians On Ecstasy, von Gudrun Guts Digi-Swing «Girl Boogie» zum Comicsstrip-Sound von People Like Us. Es gibt einfach alles. Frau muss es nur machen.

Festival Afrique Noire

Grazia Pergoletti am Montag, den 6. November 2006 um 21:20 Uhr

daddy buy me a ponyWer sich beim Besuch des Afrique-Noire-Festivals auf gemütliche Ethno-Folklore einstellt, kann ganz schön was erleben. Die Tanzperformance gestern Sonntag in der Dampfzentrale war jedenfalls drastisch, stark und alles andere als gemütlich!

Der Abend begann im Foyer mit dem «Storyteller» Hamadoun Kassogué aus Mali. An acht Abenden erzählt er jeweils eine Geschichte der Dogons, ein kleines Volk in Mali. Diese Geschichte handelte vom Sohn des Jägers, der dafür belohnt wird, dass er friedfertig bleibt. Man denkt sich «schön wär’s», doch am Ende nimmt die Sache überraschend eine fiese Wendung. Es ist eine wahre Freude, dem Mann beim Erzählen zu zusehen! Selten habe ich jemanden erlebt, bei dem jede Geste gleichermassen präzise gesetzt, wie auch leicht daherkommt.

Danach ging es ins Kesselhaus zur Tanzperformance «Errances» von Kettly Noël (Haiti/Mali). Der Bühnenraum ist eiskalt und wunderschön: Ein weisser Steg, über dem ein Bogen aus weissen Neonröhren hängt. Kettly Nöel trägt eine weisse Männerunterhose und ein weisses Hemdchen, und was sie vollführt ist beängstigend, schmerzlich und auch sexuell.

Für immer in Erinnerung bleiben wird mir sicherlich der Moment, wo sie ihre ganze Hand in ihren Mund steckt. In der ersten Sekunde dachte ich: «Das probiere ich auch gleich, wenn ich zu Hause bin.» Eine Sekunde später wurde mir übel.

Schön die Sequenz, wo Kettly Noël zu der Stimme von Björk tanzt – ein spannender Gegensatz. Alles in allem eine erschütternde Darbietung, sehr kunstig, was mich allerdings nicht störte. Und nie habe ich jemanden den Applaus mit soviel würdevoller Skepsis entgegen nehmen sehen. Eine erstaunliche Frau!

Auf dem Heimweg hatte ich im Magen immer noch ein flaues Gefühl und in meiner Handtasche das Programmheft von «Afrique Noire», das zwar etwas unübersichtlich, aber von der Grafik her ganz toll ist (wie das Plakat auch)! Ein Blick da hinein zu tun lohnt sich. Man wird in seinen Erwartungen nicht unbedingt bestätigt und das ist gut so.

Das Festival läuft noch bis zum nächsten Sonntag, 12. November. Infos unter www.schlachthaus.ch.

Mick Jagger für 18-Jährige

Manuel Gnos am Sonntag, den 5. November 2006 um 18:36 Uhr

Dass der Wasserwerk-Club wieder rockt, hat die Pergoletti an dieser Stelle schon vor einiger Zeit erwähnt. Da sich das aber scheinbar noch nicht herumgesprochen hat, dopple ich hiermit gerne nach.

Weil das Programm des Reitschule-Fests etwas gar uninspiriert und lieblos daherkam und der Herr Hebeisen im «Bund» vom Donnerstag nachdrücklich empfahl, dieses Wochenende den Wasserwerk-Club zu beehren, fanden wir uns vergangenen Freitag gegen 23 Uhr in der Matte ein.

Trash Money im Berner Wasserwerk-Club. (Bild: Manuel Gnos)

Die Begrüssung war eher befremdend – lasse ich mir doch nur ungern von vier Sicherheitsleuten das Gefühl geben, mit der Absicht erschienen zu sein, den Club in Schutt und Asche legen oder dem Sänger der Band ein Messer in den Rücken rammen zu wollen. Dank des Engels an der Garderobe waren meine Vorbehalte aber rasch wieder verflogen.

Zu recht, wie sich herausstellen sollte: Das Barpersonal war zuvorkommend und souverän, das Publikum handverlesen und gut gelaunt, der Veranstalter gab sich als KulturStattBern-Leser zu erkennen und die Band Trash Money war eine wahre Freude.

Unschön war jedoch, dass das Konzerte kaum mehr als eine halbe Stunde dauerte – was wohl daran lag, dass Sänger Chris Tate (eine Art Mick Jagger für 18-Jährige) den Eindruck hinterliess, einen unglücklich gemixten Drogencocktail erwischt zu haben.

In erster Linie haben Trash Money aber bewiesen, dass sie ein sicheres Gefühl für grosse Songs haben. Einzig die Coverversion des AC/DC-Klassikers «Shoot To Thrill» war vollkommen misslungen. Fazit: Das Wasserwerk ist wieder ein ernst zu nehmender Club in Bern. Und mein Rat: Gehet dorthin in Frieden und habet Freude. Prost.

Alle Jahre wieder

Daniel Gaberell am Samstag, den 4. November 2006 um 18:35 Uhr

SCOOP, der diesjährige Woody Allen Film, ist durchschnittlich. Und dies auch nur dank Woody Allen und Scarlett Johannson. Sie sind ein gutes und gegensätzliches Team, die zwei, und zum Glück erkor der 71-jährige Filmer seine junge Schönheit nicht, wie sonst üblich, zu seiner Liebhaberin. Langsam dürfte wohl auch Woody Allen seinem Alter ein wenig Rechnung tragen.

ws Der Film erinnerte mich irgendwie an Allens letztjährigen MATCH POINT. Und zwar nicht nur wegen Scarlett, sondern auch weil die Hauptgeschichte wiederum ein Gemisch von Psychokrimi und Lovestory ist.

Allerdings: weil Woody Allen himself eine Hauptrolle übernimmt, verliert SCOOP unweigerlich die Spannung! Der Typ ist einfach nur schwer auszuhalten. Schon lustig, irgendwie, aber Filme von und mit Woody Allen sind einfach ganz anders als Filme von und ohne Woody Allen.

In Anbetracht des momentanen (dürftigen) Kinoangebots, geht dieser Film in Ordnung. Mehr aber nicht.

Und sagen Sie jetzt bitte nicht, KulturStattBern sollte in KinoStadtBern umbenennt werden. Vielen Dank.

Theater ist wie Skilager

Frau Götti am Donnerstag, den 2. November 2006 um 15:10 Uhr

Theater

Man fühlt sich zurückversetzt in die Skilager-Zeiten und deren lustigen Spielabende. Nur dass man selbst nicht rumkaspern muss. Schliesslich hat man dafür bezahlt, dass da andere hinstehen und lustig sind.

Und die kann man auch noch herumkommandieren, ohne dass es ihnen was aumachen würde. Denn sie sind Profis und spielen locker mal schnell einen begeisternden Esel oder einen angewiderten Minnesänger.

Theatersport heisst die Disziplin, Tiptap das Team und Gaskessel die Arena. Der Schiedsrichter ist in schwarzen Fussballhosen gekleidet und verteilt bisweilen Gelbe und Rote Karten. Die Spielregeln: Es gibt zwei Gruppen, die sich gegenseitig an die Wand spielen. Das Publikum stellt ihnen Aufgaben. Zum Beispiel: Ein Gedicht über roten Wein, als Lied. Oder Berner Mutzen, die nach Zürich wollen, als Stummfilm.

Ende Was übrigbleibt: Nicht viel. Nur ein abgestandenes Bier, ein leergetrunkener Espresso und die Stimmzettel, mit denen das Publikum die Gewinnergruppe gekürt hat.

Kurzweilig wars ungemein. Es muss ja nicht immer alles in die Tiefe gehen, oder?

Der Sommer ist nicht zu bremsen

Daniel Gaberell am Mittwoch, den 1. November 2006 um 10:21 Uhr

Sehr verehrte Besucherinnen und Besucher. Wir begrüssen Sie erneut in der wunderschönen Länggasse und sind stolz, Ihnen wiederum ein Stücklein Quartierkultur näher zu bringen.

Dieses Mal machen wir etwas weiter hinten Halt. Genauer gesagt an der Ecke Länggass-/Waldheimstrasse. Dort nämlich weht uns ein Hauch Las Vegas entgegen. Sie sehen: links eher for men, rechts ladys only und wo, fragen Sie sich jetzt bestimmt, befindet sich die Spielhölle in Las Vegas? Leider müssen wir Sie enttäuschen: Ausser dem Töggelikasten im Schopf, können wir Sie hier im nördlichen Bern nirgends sonst an Spieltische locken.

Aber der schlau gewählte Namen Las Vegas wurde von den Verantwortlichen wohl eher aus klimatischen Überlegungen ausgesucht. Denn das Bild wurde erst vor einer Stunde aufgenommen und Sie sehen es ja selbst: Trotz drohendem Wintereinbruch scheint bei uns in der Länggass-Wüste die Sonne andauernd.

Der nächste Frühling kommt bestimmt, und vergessen Sie bitte nicht, die Topfpflanzen in den Keller zu stellen.

lv

Das Premierenwochenende

Manuel Gnos am Dienstag, den 31. Oktober 2006 um 6:00 Uhr

Donnerstag, 26. Oktober 2006, Bern, ISC:
The Dead Brothers.Zum ersten Mal überhaupt habe ich es geschafft, die Genfer Band «The Dead Brothers» live zu sehen. Und ich muss sagen: Ich war enttäuscht. Vielleicht weil ich einen schlechten Abend hatte. Vielleicht weil die Band einen schlechten Abend hatte. Vielleicht lag es daran, dass es zu eng, zu heiss und zu stickig war. Vielleicht daran, dass mein Platz hinten in der Ecke akustisch suboptimal war und so die Lebendigkeit der toten Brüder nicht bis zu mir vordringen konnte. Doch ich weiss: Beim nächsten Mal wird alles besser.

Freitag, 27. Oktober 2006, Bern, Café Kairo:
Fisher.Zum ersten Mal, seit ich diesen August die Programmation im «Kairo» übernommen habe, war das Haus ausverkauft. Es war ein perfekter Abend mit einer charmanten Band (Fisher aus Zürich), einem wunderbaren Publikum und einem berührenden Konzert. Bei Leonard Cohens «Hallelujah», das Sängerin Emilie Welti solo vortrug, wurde mir klar: Genau deswegen veranstalte ich Konzerte. – Fisher spielen übrigens schon bald wieder in Bern, nämlich am Freitag, 24. November 2006, im Sous-Soul.

Samstag, 28. Oktober 2006, Bern, irgendwo im Breitenrain:
Stadttheater Bern.Zum ersten Mal seit zehn Jahren versuchte jemand, mich ins Theater zu locken. Denn eigentlich wäre für diesen Abend der KulturStattBern-Betriebsausflug ins Stadttheater zur Premiere von «Sieh mich an und sprich» mit Signora Pergoletti in der Rolle der Martha geplant gewesen. Missmanagement und missliche Umstände liessen dieses Vorhaben aber ins Wasser fallen: Meine Bloggspähndli hatten die Abmachung voll verschwitzt. Und als dann auch noch die letzte verbliebene Begleiterin unpässlich wurde, endete der Abend mit ihr, Take-Away-Pizza und einer Flasche zu kühlem Cannonau vor dem Notebook, wo wir uns «Amadeus» anschauten. Die Überwindung meiner Theaterphobie lässt also noch etwas auf sich warten.

Sonntag, 29. Oktober 2006, Bern, Sous Le Pont:
Tango im Sous Le Pont.Gewicht links, Gewicht rechts, Gewicht links, immer schön auf den Fussballen, Schritt seitwärts, Füsse zusammen, Gewicht links, Gewicht rechts, Schritt nach vorne, Schritt nach vorne – und jetzt? Und jetzt? Und jetzt?!? Noch ein Schritt nach vorne… Meine Begleiterin schaut mich verwundert an, versucht verzweifelt, mit ihrem rechten Bein einen Schritt rückwärts zu machen, bringt ihren Fuss aber nicht von der Stelle, weil meiner drauf steht. – Am Schluss schwitze ich wie ein Preisboxer, mein rechter Arm ist vollkommen verkrampft und mein Handgelenk schmerzt, meine Füsse sind wund. Doch ich werde wieder hier hingehen. Wann? Das sage ich Ihnen doch nicht. Bin ja nicht der Pausenclown hier.

Wunderbarer Sonntag

Daniel Gaberell am Montag, den 30. Oktober 2006 um 9:24 Uhr

mari Zuerst dachte ich, es läge möglicherweise an meiner Vorliebe für das ganz nördliche Europa. Als ich mich dann aber auf Stimmensammlung begab (mit dem Wissen, dass die Mehrheit der Befragten ganz bestimmt den Süden mag), zeigte sich schnell: es lag tatsächlich nicht am Geografischen sondern ausschliesslich an MARI BOINE und ihren Jungs.

Das gestrige Konzert in der restlos ausverkauften Turnhalle (Progr) im Rahmen von Bee-Flat war ganz einfach phan-tas-tisch! Mari orientiert sich an den Gesängen der Samen und mixt dabei Jazz, Folk, Rock und vor allem einen guten Schuss Elektronik hinzu. Was dabei rauskommt bezaubert die Sinne, tut gut, macht glücklich, lässt einem hoffen und stimmte mich zuversichtlich gegenüber dem Alltag und dem Leben ganz generell.

Besonders die erste Hälfte und die erste zwei Lieder der Zugabe würde ich gerne nochmals 1:1 abrufen – doch mein Geist (Intellekt?) ist unfähig zu solchen Höchstleistungen. Man könnte jetzt zahlreiche grosse Namen mit Mari Boine in Verbindung bringen, ihre Diskographie auflisten, Erfolge heraus streichen, etc – alles unwichtig, denn der musikalische Gehalt von gestern Abend stellt solche Lappalien ganz einfach in den Schatten.

Kostprobe gefällig? hier

Danke Bee-Flat, danke.

Schwan auf der Oberfläche

Frau Götti am Donnerstag, den 26. Oktober 2006 um 11:47 Uhr

Streep Eines vorweg: Der Grund, warum ich “The Devil wears Prada” schauen ging, löst sein Versprechen ein. Der Grund lässt sich benennen, Meryl Streep, und spielt den Part der Mode-Hohepriesterin Miranda mit nonchalantem Witz und Klasse.

Wunderbar, wenn sie ihren Assistentinnen nach einem rasend schnellen Vortrag der Pendenzen jeweils kühl zuhaucht: “That’s all“.

Aber… der Rest dieses Films ist schnell erzählt, verdächtig schnell: Hässliches Entlein mutiert in neuer Welt zum stolzen Schwan, Stolz ist aber verwerflich und schlecht, weshalb Schwan sich auf die wahren Werte besinnt sprich das Sein gegen den Schein tauscht und zum moralisch geläuterten Wesen wird.

Anne Modifizieren müsste man diesen ewiggleichen Plot nur dahingehend, dass das Entlein nicht mal zu Beginn hässlich ist. Anne Hethaway als Andrea ist auch beim Vorstellungstermin bei Miranda süss.

Regisseur David Frankel will uns zeigen, wie oberflächlich doch die Modewelt ist: Die findet sogar eine mit Grösse 6 (CH: 34) zu dick. Aber er sagt uns das selbst in unerträglich oberflächlicher Manier. Die Wandlung von Entlein zu Schwan wird nicht entwickelt, sondern erfolgt so Knall auf Fall, dass nur Verständnislosigkeit zurück bleibt. Und ansonsten sieht man serienweise Anekdötchen von Mirandas Sadismus, ganz amüsant zwar, aber nicht wirklich inhaltlich bereichernd.

Offenbar ist da die Vorlage, das Bestseller-Buch von Lauren Weisberger, vielschichtiger (Habs selber aber nicht gelesen). Die hat selbst mal beim Mode-Magazin “Vogue” gearbeitet und kann wohl ein differenzierteres Bild zeichnen.

Herbstzeit – Zeit der Dichter

Daniel Gaberell am Dienstag, den 24. Oktober 2006 um 15:30 Uhr

KunoKuno Roth, der Berner UmWeltpädagoge ist alles andere als herbstzeitlos. Denn soeben erschien seine ganz persönliche Lyrik im deutschen Triga-Verlag: «Um Welten – Poesie für den Alltag».

Der Literaturkritiker Markus Bundi schreibt im Vorwort: «Kuno Roth hat eine eigene Sprache gefunden. Da kapriziert sich kein Autor und versteckt sich hinter grossen Worten. Es ist gerade die Einfachheit der Sprache, das scheinbar Leichte, das Spielerische, woraus Kuno Roths Gedichte ihre Kraft schöpfen und Leserinnen und Leser zum Eintauchen und Mitdenken einladen.»

Ich las die knapp 100 Seiten letzte Woche in der Badewanne und fand die Zeilen tatsächlich alltagstauglich (sofern «Badewanne» dem Alltag entspricht).

Erhältlich in jeder Buchhandlung (ISBN 3-89774-503-8) oder direkt online für Fr. 15.40.

Aber sind wir nicht alle Dichter? Schreiben Sie uns Ihr ganz persönliches Herbst-Lieblingsgedicht als Kommentar. Vielen Dank.