Festival-A und O

Roland Fischer am Dienstag, den 18. Juli 2017 um 12:02 Uhr

Check, Festivalwochenende. Geschafft. Und es ist zwar Sommer und Sparflamme und so, aber herrje, die Vermarketingsabteilungen laufen trotzdem auf Hochtouren. Und so kann man diese wie jene Festivität bereits jetzt im Videorückblick kontemplieren und sich fragen, ob the grass nicht vielleicht doch grüner war auf der ander side.

Gurten:

vs. Garten:

Keinzigartiges Lexikon: Folge 29

Gisela Feuz am Dienstag, den 18. Juli 2017 um 6:09 Uhr

Der Berner Schriftsteller Giuliano Musio spürt für KSB jede Woche einen heimlichen Verwandten eines vermeintlich einzigartigen Begriffs auf. Manuel Kämpfer illustriert ihn.

Heute: Die Quität
Wie die These zur Antithese oder der Held zum Antihelden, so bildet die Quität den Gegenpol zur Antiquität. Quitäten sind folglich Gegenstände, die sich schlecht zum Angeben eignen und bei denen es sich nicht lohnt, sie zu kopieren und auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Im Unterschied zu morschen Holztruhen spricht man ihnen auch keine Seele zu, um einen überrissenen Preis zu rechtfertigen. Es wäre nun ein Trugschluss, zu glauben, dass das Geweih einer Antilope eine Antiquität sei, jenes der Lope – ihres weniger ängstlichen und positiver eingestellten Pendants – dagegen eine Quität. Beide Geweihe sind bei entsprechendem Alter eine Antiquität. Genau gleich verhält es sich natürlich mit Gazelle und Antigazelle.


Quitäten erkennt man unter anderem daran, dass sie nicht nach Großmutter müffeln.

Nächste Woche: Schachglanz setzen

Kulturbeutel 29/17

Milena Krstic am Montag, den 17. Juli 2017 um 5:55 Uhr

Die Krstic empfiehlt:
Waren Sie schon bei der magischen Mandel aka magnetischen Allmend? Falls nicht, könnte sich diese Woche für einen Besuch anbieten. Dort gibt es ab Mittwoch nämlich einen Videospaziergang zu erleben, geleitet vom Multimedia affinen Philip Ortelli, der uns die Skulptur von Serge Brignoni näherbringen will. Sie wissen nicht, von welcher Skulptur die Rede ist? I dänk o nid und gerade drum geh ich hin.

Der Urs empfiehlt:
Raus an die frische Waldluft mit Sack, Pack und Radio. Letzteres braucht ihr Tagediebe nämlich, wenn ihr euch ab Mittwoch nach Schniggene bei Brenzikofen begebt, ans «Boui-Boui» nämlich, dem legendären Musik- und Kleinkunstfestival. Dort braucht man nebst  tragbarem Rundfunkempfänger nichts mehr, als einen freien Geist, um unaufgeregt Momente des Staunens, Lachens und guten Lebens zu geniessen. Klingt fair, nicht? Aber bitte mit ÖV anreisen!
Und heute Montagabend geht doch in die Cinématte und gönnt euch SON OF A FOOL – ein Streifen über eine Zirkus-Theater-Compagnie im Ausnahmezustand und die Odyssee eines Sohnes auf der Suche nach seinem Vater. Hab letzte Woche mit dem Regietypen gequatscht und der wirkte schön rastlos. Gute Voraussetzung für tollen Film – dacht ich mir – drum der Tipp, geht schauen und sagt Bescheid.

Fischer empfiehlt:
Die Radio Bollwerk Sommertour ist am Mittwoch zu Besuch im Lorrainebad. Lokalmatador Mastra verspricht einen Mix von Improvisationsdrang und Perfektionsstreben, leider nur bis kurz vor acht. Ach ja, die Nachbarn.

Mirko Schwab empfiehlt:
Ebenfalls «Boui-Boui». Doppelt gehypet hält halt besser. Und weil der Urs die Rahmenbedingungen schon so farbig ausgemalt hat, hier ein paar musikalische Empfehlungen darüberhinein: Am Mittwoch lofi und legit eingrooven mit Bloglady Milena Patagônia, den Zivilisationsfrust kathartisch wegfegen mit Liedreiterpunk Roger F. und schliesslich einmal schnausen in der Synth-Pop-Confiserie von Sophie Adams Namaka. Der Donnerstag hält nebst den enfants terribles des Quartierraps FHG auch die Blues-Checker The Konincks bereit, die alltbewährtes bis angegoren-abgehangenes so spielen, dass es einen frisch dünkt. Am Freitag dann bei den betörenden Naked In English Class vorbei, weil düster-lüsternste Farbgebung des Festivals und auch die Nkonsonkonson Star Band würd ich nicht missen – Highlife und Afrobeat ergreifen den kleinen weissen boi-boi auch fast genau 20 Jahre nach Fela Kutis Tod noch immer mit den dringlichsten Tanzrhythmen. Und zum samstäglichen Abschluss gilts die mit Stimmgewalt und Humor auftrumpfende Sarah Reid anzuhören, Indie-informierte Seelenmusik ist ihr Terrain und Nobody Reads heisst das entsprechende Dreigespann.

#BernNotBrooklyn

Mirko Schwab am Sonntag, den 16. Juli 2017 um 14:34 Uhr

Bern ist zwar nicht Brooklyn Braunschweig Bremen Berlin, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Bild: Tonmann Bence.

Weil in Brooklyn würde man den Vober Phober wohl kaum konzertieren lassen. Gut, wer weiss: gerade letzthin in Bologna: eine Britin, die von ihrem Natel (?) ein AnnenMayKantereit-Lied losgelassen hat – ohne auch nur ein Wort vong Text zu verstehen. Ist vielleicht in diesem Fall auch besser so … Egal. Die Photographie jedenfalls zeigt les boys vor ihrem Auftritt im Gurtenzelt. Weiter im Bild: Pegasus’ (…) Minivan. Das ist ja fast wie als würde man eine wirklich gute Band vor dem Tourbus einer wirklich miesen ablichten …

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es pünktlich zum Katerfrühstück.

Bis zum letzten Lied

Mirko Schwab am Samstag, den 15. Juli 2017 um 15:49 Uhr

Wenn du dann am Boden bist. Ein Abend am Gugus Gurten verendet existenziell.

Masturbieren im Tram. Vorlage: Wie scheisse das konsumfreudige Festvolk wieder einmal ausschaut. Wie ich es so gar nicht beneide um die vier Tage auf dem Plastikberg; Müll ist, was ihr fresst und Müll ist, was ihr hinterlassen werdet. Dazwischen living la vida locker im Billigrum-Dom, geilon gröhlen gröhlen, bis ihr euer letztes Lied in eine Pissrinne hineinsingt. Zielgruppe ist alles, was ihr da oben noch seid, denk ich mir und finde den Gedanken so schmissig, dass es mir die Lippen kräuselt. Alles, was ich will ist: nichts mit euch zu tun haben.

Und so gebe ich mich schamlos meinem gigantischen Dünkel hin und spucke die paar vergifteten Zeilen auf euch herab. Die eigene Komfortzone fährt indes mit, schliesslich habe ich einen guten Grund, mich mit dem Strohhutpöbel an den Fuss des Hausbergs spülen zu lassen. Es ist wieder Gugus Gurten. Und es ist Gegengift gegen die Misere da oben, deren ganzes Ausmass sich an der Anekdote vom Auftritt eines umjubelten amerikanischen Hitparadenrappers verdichtet, der es eine gute Idee fand, nach ein paar konsenspolitischen Fausthoch-Liedern ein Stück über 1 Turnschuh einzustreuen mitsamt auf Grossleinwand eingeblendetem Markenlogo. 2k17 scheint daran niemand innerlich zu zerbersten. Aber von der LED-Leuchtfratze des füdliblutten Kapitalismus zurück zur parallel anwesenden Komfortzone im Nünitram: the good people, rasch erkannt an den Oberflächlichkeiten, Birkenstock-Hippie-Chic ohne Bändeli – lass uns doch bei einzwei Ingwerern über Toleranz, Inklusion und das Miteinander diskutieren …

Dreivier. Die Gruppe Melker wird gleich den Robin H als Hedo-Hero besingen, ich bleibe derweil fürs Erste bei der Einstiegsdroge Alkohol, bis dass das Herz mir milder wird. Diese Geschichte hat hier nämlich, ich muss darauf hinweisen, weil mir die Schreibe ob all der Bitterkeit zu entgleiten droht, einen reinen Moment für einen wahren Helden. Er heisst Thomas, kümmert sich um die Anmoderation der Auftretenden und ist der geilste Siech auf dem Platz, den man ihm an zu manchen Orten gar nicht einräumen würde wegen seiner eigenartigen Art zu sprechen. Und damit geradezu blind ein Höchstmass an Hingabe und Humor übersähe. Fünfsechs.

Durch die Szenerie stolpern. Die Glitzerboys und -girls aus Mittelhäusern haben eine anmutige, mit Teppichen ausgelegte Kuschelecke gebaut. Ich streife die Schuhe ab. Grüsse, Küsse, hier kann ich mich streicheln lassen. Sieben. Woher kenne ich dich? Acht. Ach. Ich kann jetzt nicht reden, ich muss jetzt hier weg, Sturm. Drang zur Toilettte. Keramik ansingen. Von hoch oben aufm Hügel höre ich den Faber ächzen: «Wenn du dann am Boden bist, weisst du, wo du hingehörst.» Er irrt. Das noch auf der Tramfahrt betonierte Selbstverständnis, aufgegeilt am Ekel vor den Festivalisten, ist ein Klotz an meinen Füssen noch, als müsste ich in meinem eigenen heimeligen Sozialbiotop ersaufen. Aus mir bricht ein retourniertes Gemisch aus Biobier und Lokallikör. Von eurer Kotze unterscheidet es sich nicht.

Die Wahrheit findet sich in den Brüchen.

Kultur im Kocher

Roland Fischer am Freitag, den 14. Juli 2017 um 13:58 Uhr

So sieht es also aus, Berns niederschwelliges Kulturangebot:

Tatsächlich ist das eine schöne Initiative, dieses Parkonia-Festival im Kocherpark. Die Barcrew wirkte zwar zuweilen ein wenig überfordert, aber weil die Stimmung sonst überaus entspannt war zwischen Jonglierenden, Ping-Pong-Tisch und Bühne war das ziemlich egal. Gestern legten die Hiphopper von Churchhill einen fast schon offensiv gutgelaunten und pünktlich um zehn (die Nachbarn!) fertigen Auftritt hin. Wenn die Regeln brav eingehalten werden hilft die Stadt wo sie kann; demenstprechend poppen grad allenthalben Sommerspecials up – davon soll hier dann auch mal noch die Rede sein.

Hier bloss noch der Hinweis, dass es im Kocherpark Mitte Sommer einen fliegenden Wechsel geben wird: Die Bühne wird ab- und eine Leinwand aufgebaut. Bern bekommt endlich wieder ein richtiges Openair-Kino! Und erst noch – wie schon Parkonia – mit Gratis-Eintritt. Bisschen seltsam, oder, dass im reichsten Land der Welt Kultur immer öfter damit beworben wird, dass sie das Portmonnaie nicht belastet?

Ursula und Vreni rollen mit der Crew

Milena Krstic am Donnerstag, den 13. Juli 2017 um 13:34 Uhr

Küre zeigte auf die Zahl, welche anzeigt, wie viele Aufrufe ein Videoclip hat, und sagte: «Wie kann das sein, so wenig Klicks?» Ich drehte meine Rokies auf, lehnte mich auf meinem Bürostuhl zurück, guckte mich durch den Kurzfilm und muss sagen: Warum hat dieser Clip nicht mehr Klicks? Der ist nämlich wirklich nice.

Da haben sich Mac Daddy (Teiler Gang, du weisch) und Iver Faim eine wahrlich originelle Bildspur zum Song «Crew Rollt» ausgedacht. Es ist ja eher atypisch, dass eine Rapcrew mit einem Betagtenheim (in diesem Falle Betagtenheim Mattenhof) zusammenspannt. Herausgekommen ist ein vergnüglicher Ride in die Clubnacht, gemeinsam mit den Schauspielerinnen Vreni Brun und Ursula Gysin, die auch das dabben vorzüglich im Griff haben.

Crew rollt und Clip ab.

Out of Komfortzone: Kulturbar Mundwerk

Gisela Feuz am Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 6:48 Uhr

In dieser Serie verlässt KSB die Komfortzone und erweitert den eigenen Horizont, indem andere aus der Agglo oder über kulturelle (Un)orte berichten, die uns bis anhin durch die Lappen gegangen sind. Heute für uns in die Tastatur gegriffen hat die rote Alice bzw. Alice Kropf, Stadträtin SP und Co-Präsidentin Pro Nachleben Thun.

Mediterrane Mundwerk-Nacht

Obwohl Thun nirgends ist, gibt es nebst der Café Bar Mokka die eine oder andere kulturelle Perle zu entdecken. Zum Beispiel die Kulturbar Mundwerk, mitten in der Altstadt gelegen, mit der sympathischsten Gastgebercrew des Universums, einem vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot und den besten Shots. Kurzgespäche in einer *mediterranen Nacht mit Gästen und MitarbeiterInnen sollen das Wesen des Lokals zu erhellen versuchen.

Drei der mehrheitlich jungen MitarbeiterInnen und der Chef erzählen, weshalb sie im Mundwerk arbeiten:

Matt (Kreativ Schaffender):
Die Gäste und Mitarbeiter sind Musiker, kreativ Schaffende, Alternative, politisch Interessierte – unter diesen allen fühle ich mich wohl und zugehörig. Ich schätze die Möglichkeit, nachts arbeiten zu können (deshalb auch der Übername aufgrund des fehlenden Tageslichts: Matt «Blanche») und tags und an freien Tagen auch nachts meine Projekte mit künstlerischem Ansatz zu verfolgen. Mir gefällt das vielfältige und alternativ-kulturelle Angebot, seien es Spielabende, Filme, Konzerte oder Partys. Zudem arbeitet ein Harlekin als Koch im Mundwerk, daher macht auch das Essen glücklich.

Vera (Studentin, Kreativ Schaffende):
Für mich ist das Mundwerk der lebendigste Ort den ich kenne. Aus den Basics für eine simple Bar ist über die Jahre ein vielgestaltiger Kultur- und Begegnungsort geworden, an dem Reto, seine Mitarbeitenden und die Besucherinnen und Besucher gleichermassen mitgewirkt haben. Dies ist mit ein Grund, weshalb ich seit bald 7 1/2 Jahren im Mundwerk arbeite: kein Dienst gleicht dem andern, neue Ideen dürfen eingebracht, improvisiert und ausgetestet werden und wohl nicht zuletzt deshalb entdecken immer neue Menschen diesen Ort, fühlen sich wohl und gestalten ihn mit. Egal ob ich neben der Arbeit im Mundwerk studiert habe, an Grafikprojekten arbeitete oder einem anderen Job nachgegangen bin, immer haben sich Begegnungen oder Gespräche an der Bar ergeben, die mich inspiriert und weitergebracht haben.

Ben (Student):
Der Stutz, der Stutz, der Stutz. Aber vor allem: Das tolle Team, die Lockerheit, man kann sein wie man ist, kein Dresscode, gute Musik, coole Konzerte.

Reto (42-jährig, der Chef):
Ich wollte eine Bar schaffen, wohin ich selber gerne gehen würde. Die echt, authentisch und ein Ort ist, wo man sein kann, wie man ist und nichts darstellen muss. (Auf die Frage, weshalb die Mitarbeitenden stets gut aufgelegt sind, gibt der älteste Stammgast stellvertretend Antwort: «Weil es keinen geileren Chef gibt.»)

Die Bar ist Anziehungspunkt für unterschiedlichstes Publikum, doch lassen wir die Gäste gleich selber erklären, weshalb sie das Mundwerk frequentieren:

Diesen Beitrag weiterlesen »

Keinzigartiges Lexikon: Folge 28

Gisela Feuz am Dienstag, den 11. Juli 2017 um 6:07 Uhr

Der Berner Schriftsteller Giuliano Musio spürt für KSB jede Woche einen heimlichen Verwandten eines vermeintlich einzigartigen Begriffs auf. Manuel Kämpfer illustriert ihn.

Heute: Der Augenstocher
Da man für Zähne und Augen aus hygienischen Gründen nicht denselben Stocher verwenden sollte, hat sich neben dem Zahnstocher auch der Augenstocher etabliert. Ursprünglich wurde er als Werkzeug entwickelt, mit dem man sich Staubkörner oder kleine Insekten aus dem Auge pulen konnte. Die Nebenwirkungen haben aber inzwischen zu neuen Absatzmärkten geführt: Wer bei einer Beerdigung nicht weinen kann und nicht als unsensibel gelten möchte, macht sich fröhlich hinter vorgehaltenem Taschentuch mit dem Augenstocher ans Werk. Aber auch für emotionale Erpressungen in der Partnerschaft empfiehlt sich das Instrument. Und manch ein Milchbart kann sich dank dem praktischen Augenstocher als Draufgänger inszenieren und mit einem blauen Auge angeben.


Fast-Food-Liebhaber und Krümelmonster-Imitatoren nutzen den Augenstocher klassisch zur Entfernung von Speiseresten.

Nächste Woche: Die Quität

Kulturbeutel 28/17

Milena Krstic am Montag, den 10. Juli 2017 um 5:38 Uhr

Die Krstic empfiehlt:
Unser Urs hat bereits ein paar lobende Zeilen zu berichten gewusst über Frank Spirit und die Krstic hat schon getanzt zu Franks knackigen Disco-Soul Tunes. Deshalb sei hier empfohlen, am Donnerstag eben solches zu tun, im Ross nämlich steigt die Sause. Das Berner Duo kommt aber nicht alleine, sondern bringt mit Romain Fx einen Gast mit, den sie auf ihrer Japantour kennengelernt haben. Vamos dancar, gente.

Frau Feuz empfiehlt:
Am Montagabend lädt die Musikförderung Bern zum gemütlichen Biertrinken, Schwatzen und Networken bei Parkonia im Kocherpark. Fürs musikalische Wohl sorgen «For a Few Dollars More», also Mitglieder von Artlu Bubble & The Dead Animal Gang. Wer sich nicht mit der Masse auf den Gurten bewegen mag, dem sei das lauschige Festival im Hof des Kairo ans Herz gelegt. Mit von der Partie sind unter anderem die The Weyers aus Tsüri, Stereo Total de Berlän und Massicot de Schnef. Und wem es zu heiss ist in der Stadt, der findet Abkühlung beim Tschingelhell in Guttannen. Dort sind Sissy Fox, Blind Butcher, Captain Control, Quieta und diverse andere zu Gast.

Fischer empfiehlt:
Wieder mal ein ziemlicher Gugus unten am Fuss des Gurtenfestival-Trubels. Zum fünfjährigen Jubiläum gibt’s in der Heiteren Fahnen einmal mehr etwas andere Livemusik auf der Grandpalais Terrace und Tanz bis spät im Prunksaal.

Der Urs empfiehlt:
Puh, habt schon hart abgegrast hier Freunde… Ich mag sicher auch die dandyeske Alternative zum Massenbesäufnis der Sonnencrème geölten und übel ausdünstenden Körpern auf dem Hausberg anpreisen –  darum unbedingt mit Frau F in den Kairokeller! Hier wird die feine Klinge geführt und trinken kann man trotzdem.
Sonst weiss ich echt nicht recht meine Lieben – vielleicht mal wieder  im OLDIESSHOP nach schwarzem Gold bohren gehen, das empfiehlt sich an heissen Sommertagen, da hat man am meisten Platz und die beste Beratung. Ask for library records

Mirko Schwab empfiehlt:
Apéro. In jeder Lebenslage, Apéro. Auch diesen Donnerstag wieder. Auf dem kuschligen Vorplatz beim Punto, mit DJ-Akrobatik de Studer TM und als Aufwärmübung fürs diesjährig erstmalig letztmalige Ostfest, das am 4. und 5. August wie eine Sternschnuppe im Berner Nachthimmel verglühen wird. Wish you were there.