Archiv für die Kategorie ‘Spielen & Gewinnen’

Lädierte Brüder

Benedikt Sartorius am Donnerstag den 8. August 2013

Die lädiertesten Gestalten im Universum des Wes Anderson sind die drei Brüder, die in Indien mit dem Zug eine spirituelle Reise unternehmen. «The Darjeeling Limited» ist eine Ode an die Freundschaft, wenn auch vieles, vieles schiefläuft in diesem drogenversehrten, wunderbar montierten und gelbgetönten Film, der Natalie Portman im Vorfilm «Hotel Chevalier» präsentiert.

Am 30. August ist der Film im Kino-Kunstmuseum-Freiluftkino zu sehen. Damit Sie an dieser Projektion für lau teilnehmen können, müssen Sie allerdings folgende Frage zum Film beantworten, dieses Mal mit Bern-Bezug: Wie heisst die Person, die mit den lädierten Gebrüdern mitreist und aber auch schon am hiesigen Stadttheater zu sehen war?

Die erste richtige Antwort gewinnt, schreiben Sie also in die Kommentarspalten rein, ehe der Zug abgefahren ist. Viel Erfolg!

Die Wahl der Schuhe

Benedikt Sartorius am Mittwoch den 7. August 2013

Die Filme von Wes Anderson sind eine wahre (Product-Placement-)Ausstattungspracht. Jedes Campari-Glas, jeder Louis-Vuitton-Koffer steht am richtigen Platz – und so scheint denn auch die Wahl der Turnschuhmarken nicht einfach dem Zufall geschuldet sein.

Zumindest in “The Life Aquatic” nicht, für den Sie heute 1×2 Freikarten abstauben können. Beantworten müssen Sie allerdings folgende Frage:

Welche Schuhmarke trägt die von Cate Blanchett gespielte Journalistin Jane Winslett?

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Royale Familie

Benedikt Sartorius am Dienstag den 6. August 2013

Nach der Bibel-Lektüre sind wir nun also gewappnet für den Ernst des Tages. Denn es ist eine illustre Familie, die Wes Anderson für seinen Durchbruchs-Film «The Royal Tenenbaums» zusammengestellt hat: Da ist das aussortierte Familien-Oberhaupt Royal, der liebeskranke Ex-Tennisprofi Richie, der Adidas-Vertreter und besorgte Finanzexperte Chas mit seinen Kindern und Hund Buckley, die Adoptivtochter Margaret, die in Trennung zu ihrem von Bill Murray gespielten Ehemann Raleigh St. Clair lebt, und die Mutter Etheline, die das zu Beginn des Filmes beinahe leere Haus hütet.

Auf dieser netten Übersicht sind die wichtigsten Charaktere des Filmes versammelt – es fehlt eigentlich nur der Haushälter Pagoda:

Damit Sie und eine Begleitperson am 23. August das Familientreffen für lau im Progr-Hof anschauen können, benötigen wir die Antwort auf folgende Frage: Wer von den oben abgebildeten Tenenbaums & Co. hat alles ein Buch publiziert? Die Antworten schreiben Sie bitte in die Kommentarspalte rein.

Der Rushmore-Dropout

Benedikt Sartorius am Montag den 5. August 2013

Eine überaus schöne Schul-Dropout-Geschichte inszenierte Wes Anderson im Jahr 1998 mit seinem Teenage-Film «Rushmore». Jason Schwartzman, einer von Andersons vielen Stamm-Schauspieler, spielt hier den 15-jährigen Max Fischer, der einer der schlechtesten Schüler der Elite-Schule Rushmore ist. Stets adrett gekleidet ist der 15-Jährige, und stets träumend und schulisch reichlich faul auch. Und so verliebt sich Max in eine Lehrerin, die er dank einem Buch des Tauchers Jaques-Yves Cousteau aufspürt, und fliegt im Verlauf des Films wegen seinen wunderlichen Eskapaden von der Schule.

Neben der Schule hat Max Fischer ausserordentlich viele Ämter inne, ist er doch vielfacher Gründer und Präsident von allerlei absurden Vereinen, die das Leben in «Rushmore» bereichern. Doch welchen der unten aufgezählten Vereine oder Sportteams oder Gesellschaften gibts in Rushmore trotz dem reichen Wirken von Fischer nicht?

• Das Lacrosse-Team
• Die Gesellschaft für Astronomie
• Der Karate-Klub
• Der Kalligrafie-Verein
• Der Münz-und-Briefmarken-Sammler-Verein
• Der Leichtathletik-Verein

Die erste richtige Antwort wird mit 1×2-Tickets für die Rushmore-Vorführung vom 22. August im Progr-Hof prämiert. Viel Erfolg.

Exzentrische Herzlichkeit

Benedikt Sartorius am Montag den 5. August 2013

Wenn es um das Werk des amerikanischen Regisseurs Wes Anderson geht, weiss man gar nicht genau, wo man anfangen soll: Bei der wunderbaren Soundtrackwahl? Bei all den ausstatterischen Details? Bei den vaterlosen Profi-Nervenbündeln, die seine Filme bevölkern? Oder dann doch beim Formelhaften, das man leicht parodieren kann? Bei all den Tränen, die man auch beim Wiederschauen von Filmen wie «The Life Aquatic», «The Royal Tenenbaums» oder «Moonrise Kingdom» vergossen hat?

Ja, man kann Stunden verbringen auf den einschlägigen Seiten, zuallererst in der «Rushmore Academy», um sich dem Nerdentum hinzugeben, man kann herausfinden, welcher Wes-Anderson-Charakter man ist, oder man kann den Soundtrack der einzelnen Figuren nachhören. Wahrscheinlich gehts aber ganz an den Anfang zurück, zurück in Zeiten, in der der Texaner Wes Anderson mit seinen Freunden Owen und Luke Wilson in der Familienküche rumgetobt ist und den Kurzfilm «Bottle Rocket» entwickelte. Auf diesen Bildern sind drei Pickelbuben am Werk, die es später mit ihrem kleinen Kleinganoven-Film ans Sundance Festival verschlagen hat. Ein Kleinganoven-Film, der später in Hollywood ausgebaut wurde zu einem Debüt, der bereits einiges an Wunderlichkeiten aus dem exzentrischen Filmkosmos von Wes Anderson beinhaltet, die ganze Herzlichkeit, Abgedrehtheit, Sonderbarkeit, kurz: Elemente, die später immerzu verfeinert wurden.

«Bottle Rocket» (dt. «Durchgeknallt») ist der einzige Film, der Ende Monat im Openair-Kino des Kino Kunstmusem im Progr-Hof nicht gezeigt wird. Doch das komplette Restwerk von Wes Anderson, das wird über die Grossleinwand flimmern. Aus diesem Anlass räumen wir diese Woche der Welt des Wes Anderson gebührend Platz ein – und suchen nebenbei das Wes-Anderson-Hirn, das täglich Billets abräumen kann. Das nicht allzu schwere Quiz zum Film «Rushmore» finden Sie ab 14 Uhr, hier auf diesem Kanal. Genügend Zeit also, sich in die schwierige Adoleszenz von Max Fischer einzulesen/einzuyoutubuen. Auf dann.

Ich will doch nur spielen

Nicolette Kretz am Montag den 17. Juni 2013

«Gaming» ist in den letzten Jahren ein hipper Begriff in der Kultur. Die Pro Helvetia lancierte ein Förderprogramm für «Game Culture», eine Website und ein Passagen-Heft. Als erste Theatergruppe kommt einem in diesem Zusammenhang machinaEx aus Zürich in den Sinn, die «theatrale Point ‘n Click -Adventures, Computerspiele in lebensechter Grafik» entwickeln. Am vergangenen Wochenende spielte 400asa (zusammen mit einer ganzen Herde von Kollaborateuren) in Bern «Der Polder – Das Game». Das hiervon einige Zuschauer/Teilnehmer arg enttäuscht wurden, ist symptomatisch und zeigt, wie unterschiedlich die Vorstellungen von einem «Game» sind, bzw. dass die Ursprünge dieses Begriffs nicht ganz klar sind.

Man kann die Herkunft des Begriffs bei Computerspielen verorten. «Game» ist dann die Abkürzung von «Computer Game». Man bringt dann also Computerspiele zum Beispiel ins Theater. Schön. Könnte ja Spass machen. Schliesslich haben wir auch schon Romane, Filme, Hörspiele, ja sogar bildende Kunst ins Theater gebracht. Die Frage ist nur: Welche Prinzipien, welches Spezifikum von Computerspielen könnten fürs Theater interessant sein? Leider wird diese Frage von den Machern wohl kaum je gestellt.

Computerspiele haben’s an sich, dass sie vorprogrammiert sind, d.h. ein Spieleentwickler müsste sich alle eventuellen Handlungsmöglichkeiten des Spielers überlegen und eine Reaktion des Spieles dazu programmieren. Selbstverständlich ist das nicht möglich. Der Entwickler baut also einige Standartreaktionen oder Schranken ein für, wenn sich der Spieler allzu originell verhält, man denke an die «you cannot do this here»-Antwort in Adventure- oder Quest-Spielen. Dies ist selbstverständlich ein spassbremsender, frustrierender Mangel dieser Spiele. Seit Jahrzehnten strebt die Computerindustrie nach künstlicher Intelligenz, damit Maschinen eben «intelligent» und nicht vorprogrammiert auf Menschen reagieren können.

Das Theater aber scheint sich gerade auf diesen Mangel einzuschiessen. Es behauptet Interaktivität und verpackt sie in scheinbar komplexe Technik, doch, wo beim «Polder» ein App ist, hätten auch einfach ein paar Audiotracks sein können, man hätte nichts an Möglichkeiten verloren. Wo man auf die von Performern verkörperten «Gegner» stösst, gibt’s fast immer eine endliche, und vor allem ziemlich kleine Zahl von möglichen Verläufen. Ein Performer wiederholt völlig verwirrt seine Frage, als ich ihn mit komplexen Antworten oder Gegenfragen herauszufordern versuche, bis ich ihm endlich ein Stichwort liefere, auf das ihn die Macher vorbereitet haben. Das Spielsystem gerät durcheinander und ich werde auf einen sinnlosen Loop geschickt, als ich die vorgesehenen Bahnen verlasse und mit (mässiger) Gewalt ein Buch an mich reisse, obwohl ich mir beim Würfelspiel den Blick darauf nicht erspielen konnte. Die Antwort «Nein, aber ich habe ins Buch geschaut,» ist bei der späteren Frage «Hast du beim Würfelspiel gewonnen?» halt nicht vorgesehen. Die Performer wurden ihrer Intelligenz beraubt und stattdessen vorprogrammiert.

Einige Stationen im «Polder» sind allerdings anders und verwenden meiner Meinung nach interessantere Prinzipien von Games. In diesen Fällen wird «Game» primär als das englische Wort für «Spiel» verstanden, also als (nach Johan Huizinga) Handlung innerhalb festgelegter zeitlicher und räumlicher Grenzen nach freiwillig angenommener aber bindenden Regeln, die «begleitet wird von einem Gefühl […] des ‹Andersseins› als das ‹gewöhnliche Leben›.» Gleichzeitig wird in diesen Szenen des «Polders» aber nicht so getan, als wären die Beteiligten keine Menschen. Philippe Graber als Endgegner reagiert zwar etwas erstaunt, als ich ihm zwei statt einem Spezialwürfel mitbringe (ich hatte den zweiten zufällig auf der Strasse gefunden), gibt mir aber flugs einen Extrabonus. Auch lässt er mit sich verhandeln, als ich meine, er stelle mir jetzt doch ein bisschen viele Zusatzaufgaben, nur weil ich die letzte Aufgabe wider seine Erwartungen lösen konnte. Wir einigen uns ganz menschlich auf einen Kompromiss, was meiner Spielfreude keinen Abbruch tut, sondern mir im Gegenteil wohl das grösste Erfolgserlebnis des Abends beschert.

Nach solchen Prinzipien funktionierte auch das «Polder»-Finalspiel am Sonntag, entwickelt und durchgeführt von dem Berliner Kollektiv Invisible Playground, welches ortspezifische Spiele entwickelt. Auf dem Gelände der NMS im Aarhof kämpfen wir gegen Klone des «Polder»-Protagonisten. Wir tun dies in Variationen von Fangis und Brennball, aber auch mit einem kleinen Schreibwettbewerb (die brutalste Szene gewinnt). Bei allen Aufgaben dürfen wir so kreativ sein, wie wir wollen, und austricksen gilt ausdrücklich. Ja, das ist ein bisschen kindisch. Und gerade deshalb macht es so Spass, verbindet Lebensbereiche, die wir als Erwachsene gerne getrennt halten, und bietet ein Erlebnis fern vom «gewöhnlichen» Leben.

Heiliges Barcelona

Benedikt Sartorius am Donnerstag den 8. November 2012

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember ist die Welt um einen Nachtzug ärmer. Dieser verkehrte zwischen Bern und Barcelona, bot alle Jubeljahre gute Bar- und Koch-Unterhaltung, und aber auch magische Reisemomente, etwa die Durchfahrt von Portbou. Und wenn man denn angekommen war in Katalonien, konnte man sich neben dem Verweilen in den Essens- und Konzertlokalen natürlich auch einen Besuch der Sagrada Familia geben, der ewig unvollendeten Kathedrale von Antoni Gaudí, die im Innern auch monumentale Kitschgeister dieser Welt befriedigen kann.

Eine famose Geschichte bzw. famose Geschichten, das erzählt dieses Wahrzeichen mit Sicherheit. Der Schweizer Filmer Stefan Haupt hat diese in seiner Doku «Sagrada – el misteri de la creació» eingefangen, die in Locarno welturaufgeführt wurde. Nun landet der Film im regulären Programm – und wir verlosen 5×2-Tickets für die Vorpremiere vom 14. November. Das ersetzt zwar bei Weitem nicht den geliebten Hotelzug, aber immerhin. Trailer ab!

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Vorpremiere «Sagrada – el misteri de la creació», 14.11., CineMovie, 18:30, in Anwesenheit des Regisseurs. Moderation und anschliessendes Publikumsgespräch: Matthias Lerf. Teilnahme mittels diesem Formular. Teilnahmeschluss: 9.11., 23:59 Uhr.

Unger Strom

Benedikt Sartorius am Dienstag den 23. Oktober 2012

Baze steht «Unger Strom»: So heisst das neue Live-Album, das die ausgiebige Tourtätigkeit zu seiner klassischen Platte «D’Party isch verbi» dokumentiert. Begleitet von einer dreiköpfigen Live-Band, die sich immer wieder ausufernd freispielt – etwa in «Morn wider nüm» – und aufgenommen mit «96 Kanälen», rappt sich Baze live und direkt und unnachahmlich durch seinen reichen Katalog.

Die Party ist zum Glück aber noch immer nicht vorbei: Morgen Mittwochabend steht um 21:00 im Café Kairo das Baze-Showcase zur Plattenveröffentlichung an. Und Sie können dabei sein, denn wir haben 2×2 Tickets für das (nicht öffentliche) Konzertli zu verlosen. Mit einem Kommentar zu diesem Beitrag sind Sie dabei im Topf, aus dem der Verlosungsbeauftragte zwei Namen ziehen wird. Teilnahmeschluss ist 17 Uhr, viel Freude!

Horror High School

Benedikt Sartorius am Dienstag den 26. Juni 2012

Der Musikfestivalsommer ist bekanntlich voll am Laufen und da kann schon mal vergessen werden, dass es auch die Kinospektakel gibt – im weiteren Landgebiet etwa der Blockbuster Locarno oder auch in der pendelnden Nähe.

In letzterem Gebiet, genauer in Neuenburg, findet vom 6. bis zum 14. Juli bereits zum zwölften Mal das NIFFF statt. Das Festival verschreibt sich dem fantastischen Film in allen Facetten: Mal wird es wunderbar, mal horrorig und zeitweise auch überaus trashig.

All diese Facetten vereint einer der diesjährigen Programmschwerpunkte namens «When Musical Rocks!». Dieser vereint bekannte Werke wie John Waters «Hairspray» oder dem Monty-Python-Klassiker «The Meaning of Life» und zeigt auch die Ramones in der «Rock’n’Roll High School».

Wem die Reise nach Neuenburg zu anstrengend ist – was sehr schade wäre – der kann auch ganz einfach in Bern bleiben und am Samstagabend das Kino Kunstmuseum aufsuchen. Neben den Ramones zeigt das Kino als NIFFF-Special auch «Resurrect Dead – The Mystery of the Toynbee Tiles». Dieser Film verspricht mysteriöses Zittern, und gemäss einem Kritiker auch «a lot of fun».
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«Resurrect Dead» läuft diesen Samstag um 18:30 und im Anschluss gibts die «Rock’n’Roll High School» um 21:00. Für beide Vorstellungen im Kino Kunstmuseum verlosen wir je 2×2 Tickets. Ein Mail an ebundredaktion(ätt)derbund.ch mit Name und der gewünschten Filmvorführung genügt. Einsendeschluss ist Mittwoch um zwölf Uhr Mittags. Viel Spass.

Surprise Strassenturnier

Gisela Feuz am Montag den 26. September 2011

14 Teams aus der Schweiz und eines aus dem grossen Nachbarskanton kämpften gestern um den Schweizermeistertitel im Strassenfussball auf dem Bundesplatz. Organisiert wurde der Anlass, der bereits zum 9. Mal durchgeführt wurde, von Surprise Strassensport und so entsprachen denn nicht unbedingt alle Spieler und Spielerinnen den optischen Vorstellungen, die man von SpitzensportlerInnen so hat. Dies tat allerdings der Qualität der Spiele überhaupt keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, gab es doch durchaus spielerische und taktische Aktionen zu bestaunen, mit denen sich bestimmt auch so mancher Profifussballer gerne brüsten würde.

Mit einem solchen ehemaligen Profifussballer bekam es dann die Surprise Nationalmannschaft im Spiel gegen das Berner All Star-Team zu tun. Fussballgott Erich Hänzi gab sich die Ehre und bildete zusammen mit Stadtrat Urs Frieden die Abwehr, im Sturm wirbelten derweilen der Vorzeige-Integrant Müslüm, sowie die Herren Phantwo von PVP und Tiersch von Wurzel 5. Welche taktischen Massnahmen im Vorfeld getroffen wurden und wie die Spieler des Promi-Teams ihre Chancen einschätzten, können sie hier nachhören.

«Schwierig» wurde es tatsächlich, bodigte doch die Surprise Nati das All Star-Team mit einem satten 7:3. In den anderen beiden Kategorien holten einerseits Surprise Bern und andererseits die AFG Boys Basel einen Sieger-Pokal ab, womit dann auch der Frieden (nicht der Urs) im halb baslerisch halb bernerisch besetzten Speaker-Kabäuschen einigermassen gewahrt werden konnte.

Ein schöner Anlass bei eitlem Sonnenschein war das! Schade bloss, liessen sich ausser Urs Frieden so wenige Politiker blicken. Wie Müslüm richtig bemerkte, brüsten sich gewisse Parteien doch damit, fürs Volk da zu sein. Bloss, wo bleiben denn die Herren und Damen, wenn die weniger privilegierte Schicht des Volkes einen Anlass veranstaltet? Gibt es etwa Schweizer Volk und Schweizer Volk?