Archiv für die Kategorie ‘#BernNotBrooklyn’

#BernNotBrooklyn

Urs Rihs am Sonntag den 20. August 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los, zum Beispiel wenn Captn Snack am NEUstadt-lab auf Deck gesichtet wird!

SüsswassermatrosInnen aufgepasst! Der wirkliche Tätschmeister auf der Schütz ist momentan eigentlich Captn Snack, auch wenn er alle Verantwortung von sich weist. Bei guter Laune frittiert er in seiner Kombüse pfeifend Gemüse und Fisch und bietet seine starke Schulter zum Heulen an. Aber das Wetter dreht bei ihm auch schnell mal auf Nordwind. Wer also nicht aufpasst, kriegt eins gepaddelt und wer nicht spurt, der wird zum Plankenschrubben verdonnert.
Gerüchteweise ist Captn Snack zudem anaerob verflixt gut trainiert und kann deshalb beunruhigend lange unter Wasser bleiben – nehmt euch also beim Aareschwumm auf Höhe Blutturm in Acht, seinen Pranken entkommt niemand so schnell…

Erlebten Sie eine wilde Nacht in Bern und haben per Zufall ein passendes Föteli dazu? Dann posten Sie es auf einer digitalen Plattform unter dem Hashtag #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es pünktlich zum Katerfrühstück.

Captn Snack – der wirkliche Hüter des Neustadt-labs – gesichtet auf dem UNA-Achterdeck. Eigentlich ein lieber Kerl, aber wehe wenn losgelassen…

 

#BernNotBrooklyn

Gisela Feuz am Sonntag den 13. August 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los, zum Beispiel wenn im dritten UG einer Industriehalle im Warmbächliareal der Trailer zu einem neuen Film gedreht wird.

Dass der Film «Heidiland» so rein gar nichts mit Swissness am Hut hat, macht spätestens der Untertitel klar: «They fucked with the wrong Heidi». Entsprungen ist das rabiate Heide der Phantasie des Berner Filmregisseurs Johannes Hartmann, der für seine derbe Heimatfilmparodie keinen geringeren als Tero Kaukomaa («Iron Sky», ja genau, Nazis auf dem Mond und so) und Valentin Greutert («One Way Trip 3D») an Bord holen konnte. Eine dystopische Horror-Angelegenheit solls werden, dieses Heidliland, in welcher sich die Schweiz hinter dicken Grenzmauern vor der Aussenwelt verschanzt hat, und eine Miliz-Armee dafür sorgt, dass niemand ins vermeintliche Paradies gerät, der die falschen Fragen stellt.

Und das Heidi? Die tritt Vertretern dieser Miliz-Armee so richtig in die Eier. Und in diverse andere Körperteile, und zwar bis das Kunstblut nur so spritzt. Es mache schon ziemlich viel Spass so viele Typen in Nazi-Uniformen zu verdreschen, sagt Schauspielerin Jessy Moravec, und grinst breit. Noch breiter grinst Special-Effect-Mann Daniel Steffen, der wahrscheinlich mehrer Badewannen Kunstblut angerührt hat für den dreitägigen Teaser-Dreh. Für die Produktion des eigentlichen Filmes, die im besten Fall nächstes Jahr beginnt, wird Steffen dann wohl einen Tanklaster anmieten müssen.

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es pünktlich zum Katerfrühstück. Oder auch ein bisschen später.

#Brooklyn

Mirko Schwab am Sonntag den 6. August 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los Ostbern eben schon.

Perfekte Bühnensymmetrie mit Fai Baba, Sicht von der Bollwerk-Booth. (Stylerboy Urs war der Fotomann.)

Wenn einem die Augen zufallen und die Wörter nicht, und ganz grundsätzlich, ist man froh um solche Menschen, Weggefährten würde man pathetisch, brothers in crime jedenfalls, die, während sich alles im Rauch auflöst, den man sich zuführen muss, um ruhen zu können, die einem diesen Moment von der Länge eines Snareschlags zuspielen als Foto, den Film anhalten und das Narrativ zurückbringen.

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#BernNotBrooklyn

Gisela Feuz am Sonntag den 23. Juli 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los, zum Beispiel am Sonntagabend vor dem Verkehrskunde-Lokal an der Effingerstrasse, wo sich folgender Dialog ereignete.

Junger Mann: «Nein, wir haben nicht alle gleichzeitig die Fahrprüfung bestanden. Wir sind hier, weil wir ein seltenes Tier abmurksen wollen.»

Frau Feuz (enerviert): «Und wann genau ist denn Tierhass so salonfähig geworden, dass man sich freimütig dazu bekennt und sich öffentlich zu Abmurks-Gruppen zusammenschliesst, he?! Und überhaupt! Was für ein Tier soll denn das bitteschön sein?!»

Junger Mann: «Kein richtiges Tier, denk. Ein virtuelles, das eben nur heute erscheint. Heissen tuts Lugia, ist so eine Art Vogel und man braucht mindestens 15 Verbündete, um es abschiessen zu können. Ja haben Sie denn noch nie was von Pokémon GO gehört?»

Frau Feuz hätte im 17 Jahrhundert einmal auf das Tamagotchi einer Freundin aufpassen sollen, und hat heute noch Alpträume, weil der Sauhund, pardon, der Sauvogel damals verreckt ist.  Von dem her ist mir jeder sympathisch, der einen Vogel erledigt, weil ich ihn dann nicht verhungern lassen kann. Bloss: was ist denn aus dem guten alten Taubenvergiften geworden?

Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es pünktlich zum Katerfrühstück. Oder auch ein bisschen später. Und Frau Feuz ist im Fall nicht wirklich eine Vogelhasserin. Hat ja selber einen.

#BernNotBrooklyn

Mirko Schwab am Sonntag den 16. Juli 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn Braunschweig Bremen Berlin, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Bild: Tonmann Bence.

Weil in Brooklyn würde man den Vober Phober wohl kaum konzertieren lassen. Gut, wer weiss: gerade letzthin in Bologna: eine Britin, die von ihrem Natel (?) ein AnnenMayKantereit-Lied losgelassen hat – ohne auch nur ein Wort vong Text zu verstehen. Ist vielleicht in diesem Fall auch besser so … Egal. Die Photographie jedenfalls zeigt les boys vor ihrem Auftritt im Gurtenzelt. Weiter im Bild: Pegasus’ (…) Minivan. Das ist ja fast wie als würde man eine wirklich gute Band vor dem Tourbus einer wirklich miesen ablichten …

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#BernNotBrooklyn

Gisela Feuz am Sonntag den 9. Juli 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Seien wir ehrlich. Um selber wild und ausgelassen zu feiern und sich ausgiebig zu bewegen, ist es momentan schlicht und ergreifend zu heiss. Darum lassen wir das andere tun – nicht zuletzt weil sich die beiden Damen in question ja auch viel ästhetischer zu bewegen wissen als ungefähr 95% der Bevölkerung. Inklusive Besenstiel Feuz.

Zum einen wäre da die DIY-Lady (singen, rappen, produzieren, tanzen … you name it, she does it) Jessiquoi, die mit ihrem Electro-Pop grad durch die Decke geht. Das Album der 28-jährigen soll 2018 erscheinen, und zwar als Graphic Novel, wobei die Songs verschiedenen Charakteren gewidmet sein sollen. «The Rebel» ist ja schon mal eine ziemlich wilde Nummer, man darf also gespannt sein, welch anderes Personal Jessiquoi für ihr Album noch aus der Neon-Kiste zaubert.

Etwas gelassener geht es  da Madame Da Cruz an. «Virose» ist der erste Vorgeschmack auf das neue Album, welches im Oktober erscheinen soll. Dann werden die Temperaturen bestimmt auch wieder einen Hüftschwung erlauben, denn dazu eignet sich Da Cruz’ Afro-Brazilian Bass Music ja einwandfrei.

Ein ausführliches Porträt über Jessiquoi gibts beim Brother from another Mother Dino Dragic-Dubois in Vice zu lesen. Live zu sehen in der Region ist Jessiquoi am Samstagnachmittg beim Gurtenfestival, am 26. August in der Rösterei und am 2. September bei Les Digitales im Botanischen Garten. Da Cruz sind am 13. Oktober bei bee-flat im Progr zu Gast.

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#NordringNotBrooklyn

Urs Rihs am Sonntag den 11. Juni 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch beim Nordring ist ab morgen nichts mehr los.

Gleich mal vorweg, angebracht an dieser Stelle wäre eigentlich ein Schweigen, ob dieser saubitteren Tatsache, schlichte Sprachlosigkeit drängt sich mir auf, ob der Ausweglosigkeit dieses Schlussstrichs –
Die Pizzeria Nordring – der Familienbetrieb der Kürekcis in der Lorraine – ist nicht mehr lange. Heute Sonntag noch und dann ist definitiv Feierabend.

Lasst uns heute Sonntag nochmals die Ränge füllen, für die Kürekcis!

Doch zum Trotz und Dank – ungewohnt stark Gefühlgefärbtes sei mir nah diesem Ende zu verzeihen – es müssen eben doch noch ein paar Zeichen gesetzt werden, ein Wort vor allem, in Versalien und bold, doppelt unterstrichen sozusagen: M E R C I – ihr Lieben.
Was dieser Ort in der Zeit seines Bestehens nämlich geleistet hat, für die Menschen, welche dort zu verkehren pflegten, für das Quartier und ganz allgemein für unser Städtchen, ist noch schwerer zu buchstabieren, als dieses Adé zu akzeptieren ist.

Der Nordring war nicht bloss Dönerbude, nicht nur «mit allem ohne scharf», sondern schon «ohne alles» verdammt viel mehr, als nur eine Fastfoodecke. Es war ein Dreh- und Angelpunkt, ein Treffpunkt halt, ein markanter Ort. Natürlich auch der Lage geschuldet, als Tor zur Lorraine so quasi – aber vor allem der Gastfreundschaft, der Herzensgüte dieser Kürekcis, welche trotz beinhartem Gastro-Abnützungskampf nie ihre Würde zu verlieren drohten, ihren Stolz wahrten. Diesen Beitrag weiterlesen »

#BernNotBrooklyn

Roland Fischer am Sonntag den 4. Juni 2017

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los.

Und Brachen gibt’s auch! Zum Beispiel am Rand der grossen Allmend, wo gerade für wahrscheinlich viel Geld ein raffinierter Unort entstanden ist. Keine Brache, natürlich, eine städtebaulich sinnvolle Leere. Und Kunst am Bau gibt’s noch obendrauf, links im Bild. Den ganzen Sommer über parkiert am Wochenende ein magisches Ambulatorium irgendwo auf dem weiten Feld. Wenn das Wetter will (heute will es wohl eher nicht).

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#BernNotBrooklyn

Gisela Feuz am Sonntag den 28. Mai 2017

Das Weyerli ist zwar nicht Coney Island, aber hey, auch an unseren Badestränden ist mächtig was los.

Man fürchtete ja kurz um das Seelenheil der Badi-Jugend und hoffte inbrünstig, dass diese dem Englischen noch nicht mächtig sei, als die beiden Herren Yangboy$ vom Dicksucken und Ähnlichem zu trappen begannen am Weyerli Beizli Fest in Frau Feuz’ Hausbadi. Die Jugend rächte sich dann auf ihre ganz eigene Weise, hielt sich zeitweilig demonstrativ die Ohren zu und fragte zwischen zwei Songs, ob die Herren Yangboy$ denn wirklich nicht besser rappen könnten. Aufmüpfige minderjährige Kunstverächter dürften allerdings nicht das Hauptproblem der zwei Yangboy$ gewesen sein, denn die Bühen, welche da kurzerhand neben die überdimensionierte Hüpfburg gepackt wurde, stand in der prallen Sonne. Nüt da mit chillen und dickdippen im kühlen Nass, sondern hüpfen you must, Bitches.

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P.S. Falls Sie heute ins Weyerli chillen gehen, werte Leserschaft, und zufälligerweise unser werter Hummer Schwab noch irgendwo rumliegen sollte, schmieren Sie ihn doch bitte mit Sonnenschutzmittel Faktor 300 ein, ja?!

#BernNotBrooklyn

Milena Krstic am Sonntag den 14. Mai 2017

Bern Düdingen ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der HauptstadtPampa ist mächtig was los.

Zuerst war da dieses Interview, das ich führen sollte mit dem Alexander Frei, der momentan als Crimer die Radiostationen um den Finger wickelt mit seinem 80ies-Depeche-Mode-Verschnitt-Sound. Natürlich ging ich da mit Vorurteilen ran, ein bisschen hässig war ich, wie das möglich ist, dass sich einer nichts Neues überlegt und dann allen den Kopf verdreht.

Ja, dann hats mich selbst gepackt und ich konnte nicht anders, als mir am Freitagabend im Bad Bonn sein Konzert ichezzieh. Ich stand ganz vorne am Bühnenrand und hab per Instagram die Welt meine Follower wissen lassen, dass der Crimer hot ist.

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