Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Zukünfte: 03. September 2018

Miko Hucko am Mittwoch den 25. März 2015

Premiere des neuen Stücks von das schauding antinational im Schlachthaus Theater oder, um genau zu sein, organisiert vom Schlachthaus Theater aber stattfindend im Erlacherhof. Also, eine Premiere ist es nicht wirklich – es ist mehr so die erste Sitzung. Aber von vorne.

Um Regent_innen sehen zu können, musste ich mich einen Monat vorher anmelden und kam dann auf eine Liste, von der gelost wurde, wer überhaupt teilnehmen darf. So hoch war das Interesse der Bevölkerung, (gratis, wie neuerdings immer) Teil dieses Mammutprojekts sein zu können. Aus den über 3’100 willigen Theatergänger_innen wurden schliesslich 20 ausgelost. Mein Glück!

Wir 20 also wurden gestern um 10:00 in den Erlacherhof berufen, um unsere erste Sitzung abzuhalten. Gemeinsam mit dem schauding würden wir für zwei Wochen die Regentschaft über Bern erhalten, und ich so: hui! Der Gemeinderat wurde für diese Zeit beurlaubt. Leider war es dann nicht so spannend, wie ich mir das vorgestellt habe mit dem Regieren. Auf unserer Traktandenliste war irgendwie… nichts von Belang.

Da half auch die schöne Einstiegsrede über neue Formen der Demokatie nicht viel oder die leckeren Gipfeli. Aber vielleicht haben wir heute ja grosses vor uns, mich beschleicht das Gefühl, dass die Traktanden gestern absichtlich langweilig gehalten wurden, ohne neue, kreative Ideen zur Stadt selbst. Quasi als Test für uns 20 Regent_innen. Wer weiss, wie viele wir heute noch sind.

 

Sina & Sibylle

Christian Zellweger am Dienstag den 24. März 2015

Er stelle eine These auf, sagte Max Moor und das war dann auch schon das Problem: Dass Moor nämlich auch bei diesen dritten Berner Reden in diesem Jahr den Eindruck machte, er interessiere sich weniger für seine Gäste, als eher für die Meinung der Gäste zu seiner Meinung zum Thema.

Mit Arbeit und Liebe war der Abend überschrieben und Gast Sibylle Berg wolte nur kommen, wenn auch die Walliser Sängerin Sina kommen darf, welche wiederum auf Polo Hofer beharrte. Diese Kombination klingt abenteuerlicher als sie schliesslich war.

Jeder machte, was er am besten kann: Polo alte Witze, Sina die Walliserin, beide sangen und Sibylle Berg gab die Unaufgeregte mit dem trockenen Humor. In seinen einzelnen Teilen war das durchaus unterhaltsam, zurück blieb am Ende aber nichts. Das ist schade, denn gerade Berg deutete bisweilen einen erfrischenden Pragmatismus im Thema an.

Trotzdem, etwas Neues habe ich gelernt: Sina und Sibylle Berg kennen sich seit 15 Jahren, haben 6 Jahre zusammengewohnt und Berg hat auch schon Songtexte für Sina geschrieben. Wobei natürlich zumindest Sina-Fans und Glanz&Gloria-Seher diese Connection schon lange bekannt sein dürfte:

Flatterröcke for Topmodels

Christian Zellweger am Freitag den 20. März 2015

Man muss sich den Menschen, der im Trash-Fernsehen für die Musikauswahl zuständig ist, als unverdorbenen Praktikanten vorstellen, bei welchem sich der Zynismus noch nicht vollends durchgesetzt hat. Der schmuggelt dann eben mal seine Lieblingsbands in die Produktion, wenn auch meist nur für Sekundenbruchteile.

Dennoch: Würde man einen Soundtrack von zum Beispiel Germanys Next Topmodel veröffentlichen, Zielgruppe und Protagonistinnen der Sendung würden den wohl gelangweilt bis angeekelt liegen lassen.

Wohin nun all dieser Idealismus von Musikstagaires führen kann…sehen Sie unten.

«Freunde promoten!»

Oliver Roth am Donnerstag den 12. März 2015

Unsere Leserin Frau Keller hat letzthin in einem Kommentar bemerkt, dass auf diesem Blog nur über Freunde berichtet wird und dieser dadurch an Glaubwürdigkeit verliere.

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Weil Frau K. im ersten Teil ihrer Aussage natürlich recht hat und wir vom KSB als schlechtbezahlte Schreibende im Apparat unseres grossen Zürcher Mutterkonzerns uns ganz besonders um unsere Leserschaft kümmern müssen, möchte ich gerne auf ihre Beanstandung eingehen. Ja, ich möchte bei zukünftigen Beiträgen sogar vermehrt auf meinen Freundes- und Bekanntenkreis Rücksicht nehmen und gleichzeitig das Gegenteil vom zweiten Teil von Regula K.s Aussage behaupten.

NordsiteHeute möchte ich meinen guten und langjährigen Freund Lukas Iselin vorstellen. Der Jurist, aufgewachsen in Wabern, ist ein musikalischer Tausendsassa. Sehr wahrscheinlich wird es ihm nicht recht sein, dass ich so ausgiebig seine Person ins Zentrum stelle. Aber der Service gegenüber meinen Lesenden geht vor, sorry Luki. Nun, der Produzent, Live- und Studioinstrumentalist sowie DJ Iselin ist in vielen tollen Band-Projekten unterwegs: Lo&Leduc, Patrick Bishop, Trinidad, Nordsite. Letztere haben gerade eben ein neues Video veröffentlicht. Mit Lo&Leduc hat er soeben drei Swiss Music Awards gewonnen. Patrick Bishop wird gerade in Deutschland als Geheimtipp bekannt. Besuchen sie doch nun eigenständig die jeweiligen Webseiten der vorgestellten Projekte und hören sie die Lieder oder schreiben sie Lukas direkt einen Liebesbrief. Er wird sich freuen und an einem seiner zahlreichen Konzerte sicher persönlich danke sagen.

Ich hoffe, liebe Leserschaft, sie haben durch einen weiteren Beitrag, der stark auf sie zugeschnitten ist, die Glaubwürdigkeit und Lesefreundlichkeit unseres Blogs von neuem schätzen gelernt. Plus eine Person aus dem Berner Kulturleben kennengelernt, die sie vorher nicht kannten.

Stets zu Diensten.

Ihre Schreibmaschine, O. Roth

PS: Miko Hucko möchte anfügen, dass sie mit Lukas Iselin ins Gymnasium gegangen ist – in die selbe Klasse.

Neue Musikvideos aus Bern

Milena Krstic am Freitag den 6. März 2015

Gestern Abend fand das traditionelle Bund-Blog-Essen statt. Da hatte ich auch gleich die Gelegenheit, die Boys vom runden Leder kennenzulernen. Angesteckt von ihrer Unmittelbarkeit, Nonchalance und Spontaneität habe ich beschlossen, heute einmal locker vom Hocker drauf zu sein und einfach etwas zu posten. Einfach so. Spontan! Schliesslich ist so ein Blog auch dazu da, (O-Ton Herr Fischer) «quick and dirty» zu informieren, was in der Hauptstadt so läuft (oder was wir gerne hätten, wie es laufen würde, gell, Frau Hucko).

Ich präsentiere Ihnen zwei neue Musikvideos, die in den letzten Tagen und Wochen in Berns Kulturlandschaft aufgepoppt sind.

Zum einen den Casting-Situations-Clip von Artlu Bubble & the Dead Animal Gang

und zum anderen das neuste visuelle Erzeugnis der Monofones, der Band unserer gotta-love-Frau-Feuz:

Ein schönes Wochenende!

Zukünfte: Februar 2018

Miko Hucko am Donnerstag den 5. März 2015

Die linksradikale Bürgermeisterin Nicole Huber hat sich letzten Sommer durchgesetzt gegen ihre Gemeinderatskolleginnen und – mit breiter Unterstützung der stadtberner Bevölkerung – die Polizei so gut wie abgeschafft: Nur mehr 10% des Budgets bleiben erhalten. Das freigemachte Geld wurde 60-40 aufgeteilt zwischen Sozialhilfe und Kultur, und seither erlebt die Stadt Bern eine neue Blüte! Soweit der Abriss über die bisherigen Ereignisse.

Bei der jetzt abgelaufenen Eingabefrist für die stadtberner Kommissionen für Theater / Tanz, Musik, bildende Kunst und Film hat sich herausgestellt, dass die Kommissionen obsolet werden. Es ist nämlich eigentlich genug Geld für alle da. In Zukunft, so die heutige Pressemeldung, wird nurmehr eine  20%-Stelle für die Eingaben verantwortlich sein. Diese beauftragte Person hat die rein administrative Funktion, zu überprüfen, ob die Gesuche und Budgets den formalen Vorgaben entsprechen.

Ich bin gespannt, wie die Kulturschaffenden der Stadt Bern ihren Ideenreichtum weiter vorantragen, jetzt, da ihnen das Zepter quasi zurückgereicht wurde! Einzig, wie das mit der Subsidiärfinanzierung des Kantons weiter geht, ist eine Frage, die sich im Sommer noch klären muss. KSB bleibt dran.

Achtung: Kilbi

Christian Zellweger am Mittwoch den 4. März 2015

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Eine kurze Vorankündigung: Heute ab 10.30 gibt es das Programm der und die Tickets für die Kilbi im Bad Bonn. Prognose: Um 10.30 wird die Starticket-Seite überlastet sein, um 11.30 geht es wieder, aber die Drei-Tages-Pässe sind ausverkauft, gegen den Nachmittag oder auch morgen tauchen noch weitere Pässe auf. Und je näher es der Kilbi zugeht, desto eher werden Verzweifelte auf der Facebookseite des Bad Bonn fündig. Also: Schnell sein, aber keine Panik.

Auf den Mittag dann auch an dieser Stelle einen ersten Einblick in den Kilbi-Jahrgang 2015.


Gewinnen mit KSB: Eluveitie im Naturhistorischen Museum

Christian Zellweger am Montag den 2. März 2015

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Heavy Metal und Fossilienforscher – offenbar eine grosse Liebe. Kennen Sie zum Beispiel den «Paracidaris eluveitie»? Das Fossils eines Seesterns ist nach der Winterthurer Band Eluveitie benannt. Und genau diese Eluveitie spielen am 18. März zur Eröffnung der Ausstellung «Rock Fossils» im Naturhistorischen Museum.

Tickets gibt es nur zu Gewinnen – die erste Tranche ist bereits weg. Wir haben aber nochmals 30 Eintritte. Tragen Sie sich im Wettbewerbsformular ein und lassen Sie das Glück walten.

Achtung: Die Verlosung ist beendet, die Gewinner werden benachrichtigt.

70 Prozent Schlagzüüg

Christian Zellweger am Sonntag den 1. März 2015

songgrid

Was passiert, wenn man eine Horde von Studenten in Visuellem Design auf den King Pepe-Song «Doof isch ändlos» loslässt? Wenn diese dann noch in Genf an dern Hochschule für Künste und Design Genf (HEAD) studieren und sie also Pepes charmantes Berndeutsch nicht zwingend Verstehen?

Die Antwort lautet: Eine ganz hübsche Spielerei, tolle Infografiken zu Notenwerten, Arrangements, Gefühlen und zum Wassergehalt des Menschen. Mehr davon gibt es bei King Pepe auf Facebook.

inne / halten

Miko Hucko am Samstag den 28. Februar 2015

Auf einem Spaziergang durch die Lorraine letzte Woche entdeckte ich folgende, schön gelaubsägelete und bemalte Schilder. Es hat noch viel, viel mehr! Achten Sie sich mal.

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