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Herrgottsiech …

Urs Rihs am Donnerstag den 1. November 2018

… der Baze: Hegemonialgeerdet und breitbandstörrig wie immer – tauft am Freitag sein neues Album im Dachstock. Gott …

… verreckt, gottverlasse und gottlob – Baze spielt «Gott».
Ein Hoffnungsstück, Hoffnungsstücke? Aus den Bruchstücken von früher wer weiss?
Wir auf jeden Fall dürfen Hoffnung fassen. Denn die neue Scherbe von unserem menschgewordenen Harmonium leuchtet warm, klangfarblich betrachtet, mit unerhört viel Luft zwischen den Takten und Zeilen.
Luft zum Denken, Luft zum Atmen – das gibt Platz, Raum um Abstand zu gewinnen. Von der Welt,
vor sich selbst.

Das ist vielleicht das Wohltuendste, das Wichtigste um zu genesen.
Von den Wunden, die der Alltag schlägt. Baze schlägt zurück mit seiner Kunst.
Und das ist gut so.
Gottverdammt gut so.

Support nicht vergessen, aus dem Osten – Dave Eleanor, fluide Bassmusik, die einen durchströmt wie ätherische Essenzen.

Zu allem sag ich Ja
und Amen.

“Gott” von Baze – oder das Phänomenologie auch klingen kann.

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