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#BernNotBrooklyn

Urs Rihs am Sonntag den 10. Juni 2018

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist mächtig was los

Zum Beispiel eine wortwörtlich phänomenale Tetrapackung Performance in drei verschiedenen Wohnungen und dem Schwabhaus in der Langgeige. Am Freitag war das, mit dem HORS LITS BERN #4 – è stato fantastico!

Das Format ist völlig losgelöst, von Kunsthochschule oder Fördergeldern, ein pures Destillat der Freien Szene quasi. Und Das Konzept so einfach wie notwendig – ein starkes Netzwerk an KünstlerInnen, ein OK mit lokalem Bezug, gute Kontakte und eine interdisziplinäre Sache.

In vier verschiedenen zu Hausen, man betritt als geführte Gruppe also Privatsphären.
Was instant zu Vertraulichkeit führt, wertvoll.

Da sind sofort diese Gerüche – von Treppenhäusern, Fluren und Zimmern, von Schweiss und meinen Füssen. Körpern, von Menschen.

Eine Geruchskulisse schiebt sich vor.

Da sind intime Vorstellungen, Oden und Lieder.
Da ist physische Präsenz – welche den Geist befeuert.
Und da ist auch Kaffee, hat’s Zwiebeln und Zigaretten.

Im Luftstrom des Ventilators.
Merke – nicht alles lässt sich erklären und manchmal hilft eben auch alles nichts.

Am Schluss sitzt man zusammen bei Tisch. Isst, trinkt, redet und bläst schweren Rauch an die Stuckaturen der Schwabhauswintergartendecke.

HORS LITS 2018  – das waren: Cruise Ship MiseryONE TRAVELO SHOW, Im Ernst, wir spielen nur und Pépites – danke für diesen Tagtraum.
Da capo!

Szenerie Schwabhaus zum Schluss von HORS LITS BERN 2018 – Posten Sie Ihr Foto/Video auf irgendeiner digitalen sozialen Plattform mit dem Zusatz #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es sonntags pünktlich zum Katerfrühstück.

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3 Kommentare zu “#BernNotBrooklyn”

  1. Ruth Geröllheimer sagt:

    Der schnellschnell gelöschte Blogbeitrag “Pietro Supino, ich frage mich ob du meine Texte liest” von J.J. findet sich nun auf http://archive.is/FSvuN.

  2. Aldir Polymeris sagt:

    Hallo Urs,

    danke für deinen Besuch und Beitrag!

    Noch 2 Bemerkungen:
    – Das Haus heisst Schwob-Haus. Nicht Schwab. Schwab ist beim Bümpliz Nord Bahnhof. Dort
    wo die Künstler zur Schule gehen.
    – Das Hors Lits Bern ist frei von Subventionen und Förderung. Das Immer Am Achten nicht ganz.

    love

    w w w . s c h w o b – h a u s . c h

  3. Ursi sagt:

    Hey ja Aldir

    Asche auf mein Häuptlein bezüglich dem Schwöbheus – es gibt übrigens auch noch Schwabs-Küche beim Chefigturm, gute Kultur da ebenfalls:
    https://blog.derbund.ch/kulturstattbern/blog/2018/05/15/bern-schrumpft/

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