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Suppe, Brot und so ein Käse

Roland Fischer am Dienstag den 6. Februar 2018

Medienmisere, die Zweite. Echt jetzt, Berner Zeitung?

Und dazu ein Artikel vom Kulturredaktor persönlich, der kleinlich die Finanzen eines einzelnen von der städtischen Kulturabteilung geschmissenen Abends durchrechnet. Ein Müsterchen:

Warum die Stadt für einen «Vernetzungsanlass» die teuerste Band der Stadt engagieren muss, bleibt offen. Gesichert ist hingegen die Information, dass die Stadt bei der Verpflegung der Gäste weit knausriger war. Der Apéro war offeriert, danach waren Getränke und Essen kostenpflichtig. «Suppe, Brot und Käse gab es für 6 Franken.»

Und dem Bund fällt nichts besseres ein als nachzulegen und gelangweilte Politiker abzutelefonieren, um weitere routiniert-empörte Stimmen einzuholen. Merci, können wir dann weitermachen und über Kultur reden? Und darüber, wie viel sie wo kosten darf und soll? Es gäbe da ein paar wichtige Fragen zu klären, glaubs.

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Ein Kommentar zu “Suppe, Brot und so ein Käse”

  1. passiver attacker** sagt:

    bemerkenswerte aussagen von herrn giger im bund heute:
    “Peter Schranz war für die Berner Kulturschaffenden eine Institution und stand für Kontinuität. Ohne ihn sähe die Berner Kultur heute anders aus.”

    das aussehen der berner kultur ist im wesentlichen abhängig von beamten. spannend.