Logo

Kulturbeutel 49/17

Mirko Schwab am Montag den 4. Dezember 2017

Mirko Schwab empfiehlt:
«Versions Extended» ist Ansage nächsten Donnerstag im Ross. Heisst einerseits: schön bassbetonte Intellekto-Frikklermukke von so illustren Schattengestalten wie Uhuruku (aka nʞnɹnɥn, der mit den Kassetten tanzt), Dim Grimm (aka Dimlite) und Nkelo (nka Yung Repetto). Heisst andererseits auch: Eklektizismus und Genreverwischung mit den jazzgeschulten Ostbrüdern von Eyot. But let’s just not call it Jazzrock nor Fusion, k? Jaja – hin da, Freaks!

Fischer empfiehlt:
To be or not to be gilt ja generell für die Kunst, und vielleicht besonders fürs Kino. Wie passend, dass in der eben angelaufenen (und insgesamt grandiosen) Slapstick-Reihe im Rex in der nächsten Sonntag-Matinee ein legendärer Film namens Film läuft – und dazu auch gleich noch der entsprechende Notfilm. Ok, bisschen Namedropping noch, falls der Teaser nicht gut genug war: Beckett, Buster Keaton, Ross Lipman.

Der Urs empfiehlt:
Dinge am Rauch performen lassen – mit elektronischer Musik spielen – dabei zutanzen und abhören – abhören bis das Sehen wieder angeht: «A SICK SAD WORLD» halt, im International-Styler-Klub, am Freitag. Oder, auch dann, nach Ostermundigen aufs alte Telecom Hochhaus, und beim Erklimmen den Klängen von flash! horchen. Das verspricht eine «über 17 Stockwerke verteilte begehbare Bühne.»
Sounds like a plan to me.

Die Krstic empfiehlt:
Laranja
ist Portugiesisch und steht für die Orange und steht jetzt neu auch für ein Magazin, das mitunter von der Musikerin und Wahlbernerin Elisa Pereira Martins mitgestaltet wurde. In diesem Heft geht es – sehr zeitgenössisch und classy aufbereitet übrigens – um Kunst und Politik. Gefeiert wird am Sonntag ab 15 Uhr, im Werkhof 102, mit frischer elektronischer Musik von unter anderem Belia Winnewisser von α=f/m, unserer ehemaligen KSB-Kollegin Kia Mann und den «uncontrolled unvague unsounds» von Gray Chalk und Trillion Tapeman.

Frau Feuz empfiehlt:
Love, Love, Love! Hippiekacke? Miera. Aber zur Adventszeit darf man. Drum empfiehlt die Feuz das Minifestival «Kleinen Advent der Liebe» am Donnerstag und Samstag im Tojo der Reitschule. Zum einen bestreitet den Berns talentierteste Boyband Trampeltier of Love, zum anderen die vier gefallenen Engel bezaubernden Damen Sandra Künzi, Reg Fry, Nicolette Kretz und Sibylle Aeberli.

« Zur Übersicht

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 Zeichen verfügbar:

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.