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#BernNotBrooklyn

Gisela Feuz am Sonntag den 13. März 2016

Bern ist zwar nicht Brooklyn, aber hey, auch in der Hauptstadt ist nachts mächtig was los…

… und zwar selbst dort, wo man es am wenigsten vermuten würde: in der Kehrichtverbrennungsanlage Forsthaus. Dort wird nicht nur Abfall verbrannt, sondern auch vieles rezykliert. Auch Musikalisches. Gestern trat in der KVA nämlich das Duo «Petting goes Classic» auf, das aus Mezzosopranistin Stephanie Szanto und Pianist Simon Bucher besteht. Sie seien die wahrscheinlich erst «Kammermusik-Recycling-Band», erklärte Szanto zu Beginn des fröhlichen Liederabends, um dann sogleich «What is Love» von Haddaway anzustimmen. Ja ja, Sie haben richtig gelesen. Das Duo «Petting goes Classic» interpretiert Bravo-Hits auf klassische Art und Weise. Das ist eine äusserst verngügliche Angelegenheit, zumal Oeuvres wie «Ich find’ dich scheisse», «Looking for Freedom», «I Like to Move it» oder «I’m too sexy» plötzlich eine ungeahnte Poesie und Tiefenschärfe offenbaren. Ich mein, geben Sie sich mal den untenstehenden Auszug aus Haddaways Meisterzyklus. Shakespeare dürfte sich vor Neid im Grabe umdrehen ob der geballten Ladung Wortwitz und Poesie.

Whoa, whoa, whoa, whoa, oh-whoa, whoa, ohh, ooh
Whoa, whoa, whoa, whoa, oh-whoa, whoa, ohh, ooh

What is love?

Ooh, ooh, ooh

What is love?

Ooh, ooh, ooh

What is love?
Baby, don’t hurt me
Don’t hurt me no more

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Und ja, Star Wars Theme musste natürlich auch sein. Inklusive Stormtrooper.

Erlebten Sie eine wilde Nacht in Bern und haben per Zufall ein passendes Föteli dazu? Dann posten Sie es auf einer digitalen Plattform unter dem Hashtag #BernNotBrooklyn. KSB wählt unter den Fotos das leckerste aus und veröffentlicht es pünktlich zum Katerfrühstück.

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