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Schöne Musik & ungeliebter Ramsch

Milena Krstic am Sonntag den 18. Mai 2014
Priya Ragu Buergi's Quest

Eine Stimme wie Seide, Honig und Bitterschokolade: die St. Gallerin Priya Ragu.

Das Heruntergekommene kommt mir gerade recht und das nicht Definierbare übt Faszination auf mich aus. Aber als ich gestern Abend die St. Galler Soulsängerin Priya Ragu begleitet von Müslüms hochkarätiger Live-Band singen hörte, ging mir das Herz auf. Dieser Konzertabend im Musigbistrot war einfach schön und sonst gar nichts. Initiiert wurde der Abend vom Berner Schlagzeuger Fabian Bürgi, der bis jetzt «nur» für andere Musiker – wie den Tequila Boys und eben Müslüm – spielte, und nun auf der Suche nach seinem eigenen, persönlichen Sound ist. Dafür hat er exklusiv für das Musigbistrot eine Konzertreihe namens «Bürgi’s Quest» ins Leben gerufen. Natürlich waren gestern Abend Profi-Musiker (Toni Schiavano am Bass, Fabian Müller an den Keys und Raphael Jakob an der Gitarre) am Start und Priyas Stimme klingt wie Honig, Seide und Bitterschokolade. Da möchte man sagen: Klar, dass das dann auch gut tönt. Aber wenn es nebst der Perfektion auch noch berührt … Ja, dann.

Dislike Magazin Kulturbüro_BE

Einblick in Kulturbüro Berns Schaufenster: Kunst aus ungeliebten Gegenständen.

Am Nachmittag habe ich einen Abstecher in Berns Kulturbüro gemacht, wo das Dislike-Magazin zu Gast ist (noch bis am 24. Mai). Die Magazin-Macherinnen sammelten dort ungeliebte Gegenstände (sprich Ramsch), die das Berner Künstlerinnenduo Rebecca Rebekka zu Werken verarbeitete. Trotzdem hübsch, nicht?

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