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«Nid Änglisch, Bärndütsch!»

Gisela Feuz am Sonntag den 9. Februar 2014

«I chume scho, aber hey, nid Änglisch, Bärndütsch!», habe er erklärt. Die Rede ist von Rapper Greis, der letzte Saison vom Berner Musiker Bubi Rufener zu dessen Projekt «Bubi eifach» in Adelboden eingeladen worden war. Und weil dieser Greis eben nur Mundart habe singen wollen, habe er dann halt einen Berndeutschen Song für ihn geschrieben, so Rufener, der sich in seiner musikalischen Karriere bis anhin stets dem Englischen beholfen hatte.

Greis wiederum war dann offenbar so begeistert von «Du loufsch», dass er dieses Lied unbedingt habe aufnehmen wollen. Für einen einzigen Song gehe er sicher nicht ins Studio, das rentiere ja nicht, meldete sich da allerdings die Stimme der Vernunft in Form von Gere Stäuble zu Wort, seines Zeichens Drummer bei Bubi eifach. Und so kam es, dass sich Bubi hinsetzte und zehn weiter Songs auf Berndeutsch verfasste. Diese Songs sollen nun im April herausgegeben werden. Energiebündel Rufener dazu: «Vorwärtsmache, nid chäschperle, einisch üebe längt, när ufnäh, dä Seich, zack». Genau. Bubi eifach halt. Zack.

Das Video wurde von Lisa Gertsch in der Kühltür in Grosshöchstetten gedreht. Nächsten Samstag 15. Februar spielen Bubi eifach englische Cover-Songs im GMP Adelboden auf der Skipiste (nur bei gutem Wetter) und am Sonntag 16. Februar im Bernahof Adelboden die neuen Berndeutschen Songs mit Pedro Lenz als Gast.

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Ein Kommentar zu “«Nid Änglisch, Bärndütsch!»”

  1. […] Feuz hat sich an dieser Stelle bereits schon mit dem neusten Werk von Bubi Rufener beschäftigt. Lesen Sie hier, wie sich anderer […]